Bücher mit dem Tag "spreewald"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "spreewald" gekennzeichnet haben.

36 Bücher

  1. Cover des Buches Das Gesicht meines Mörders (ISBN: 9783499272738)
    Sophie Kendrick

    Das Gesicht meines Mörders

     (104)
    Aktuelle Rezension von: moccabohne

    Was für eine unheimliche  und aufregende Geschichte: Clara erwacht aus dem Koma und weiß nicht wer sie ist, bzw. kann sich an ihr früheres Leben nicht erinnern. Ihr fehlt jegliche Erinnerung.  Der Mann, der an ihrem Krankenbett sitzt gibt sich als ihr Ehemann aus, doch sie kennt ihn nicht! Als Clara erfährt, dass sie vermutlich einen Mordanschlag überlebt hat, ist völlig überfordert und traut niemanden.

    Mit aller Macht versucht Clara hinter die wahre Geschichte ihrer  Vergangenheit  zu kommen. Das gestaltet sich allerdings als ziemlich gefährlich, denn irgendjemand möchte dies auf jeden Fall verhindern…..

    Ein wirklich sehr gut geschriebener Thriller aus Sicht der Protagonistin. Der Leser erlebt alle Ängste und Sorgen und man kann sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen.

    Absolut spannend ist es, da man selbst als Leser den eigentlich Täter versucht zu entlarven.

    Dazu gehört ein absolut grandioses Finale….

    Ich habe das Buch bis auf einen winzigen Teil verschlungen und kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.   

  2. Cover des Buches Zwei Handvoll Leben (ISBN: 9783426282106)
    Katharina Fuchs

    Zwei Handvoll Leben

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Krimi-Fan_2021

    Zwei Frauenschicksale, die sich erst ganz am Ende des Buches kreuzen - der Roman von Katharina Fuchs ist sehr bewegend geschrieben und entführt den Leser/die Leserin in  eine inzwischen längst vergangene Zeit. Obwohl beide Protagonistinnen sehr verschieden sind, sind beide mir im Laufe des Lesens gleichermaßen ans Herz gewachsen und zu gerne hätte ich noch erfahren, wie es mit ihnen nach Ende des Buches weitergegangen ist.

    Empfehlenswertes Buch für alle, die gerne einmal in vergangene Zeiten eintauchen. 

  3. Cover des Buches Spreewaldgrab (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 1) (ISBN: 9783548287607)
    Christiane Dieckerhoff

    Spreewaldgrab (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 1)

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    Anfangs hatte ich ein Problem in die Geschichte einzusteigen. Die Frau im Dunkeln mit tröpfelndem Wasserhahn. Dann bin ich gut durch das Buch durchgekommen. Die Personen haben mir gut gefallen, man wusste nicht so recht, was noch alles kommt und wer alles involviert ist.

  4. Cover des Buches Spreewaldtod (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 2) (ISBN: 9783548287614)
    Christiane Dieckerhoff

    Spreewaldtod (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 2)

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Der zweite Band der Reihe hat mir tatsächlich besser gefallen als Band 1, wobei auch der erste Band richtig gut war! Beim ersten Band hatte ich allerdings noch Probleme, in die Geschichte hineinzufinden, und auch die Protagonisten waren anfangs noch etwas gewöhnungsbedürftig. 

    Hier im zweiten Band muss Klaudia Wagner den Mord an einem Erntehelfer aus Rumänien aufklären, und den Fall fand ich richtig gut und spannend! 

    Auch die Entwicklung des Ermittlerteams hat mir gut gefallen. Das mag ich an Reihen immer gerne; man weiß schon ein wenig von den Charakteren und lernt halt meistens immer noch etwas dazu je Band. So auch hier. Und tatsächlich wurden mir die Charaktere im zweiten Band auch schon sympathischer, so dass ich nun auch die Reihe fortsetzen werde! 

  5. Cover des Buches Nebelsilber (ISBN: 9783570161210)
    Tanja Heitmann

    Nebelsilber

     (58)
    Aktuelle Rezension von: mrsmietzekatzemiauzgesicht

    Meine Meinung

    Edie Klaws zieht mit ihrem Vater nach Wasserruh, wo sie ein altes verlassenes Haus besitzen. Edie hat ein Geheimnis, eine besonderes Gabe. Diese übersinnliche Fähigkeit ist tief mit Wasserruh verbunden. Was es damit auf sich hat werden wir noch rausfinden. Auch der vor 10 Jahren verschwundene Silas Sterner hat eine Fähigkeit. Wurden sie ihm zum Verhängnis vor all den Jahren oder warum verschwand er so plötzlich in einer Nacht und Nebelaktion? Mit Silas Rückkehr gerät der Ort in Aufruhr und aus den Tiefen Wasserruhs taucht eine uralte Macht auf.


    Die Geschichte hat mich total überrascht. Nie hätte ich mit der Wendung der Geschehnissen gerechnet. Das uralte Böse in diesem Buch hat mich wahnsinnig interessiert. Vorher habe ich noch kein Buch gelesen, welches sich mit diesem Wesen aus alten Sagen beschäftigt. Klasse! Natürlich gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte, diese steht aber nicht im Vordergrund und ebendieses gefällt mir besonders gut.


    Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Die Autorin beschreibt die Gegend, die in Deutschland liegt, die Gefühle und alles drum und dran sehr schön geht aber nicht zu sehr in Detail. In dem ersten Drittel zieht sich die Geschichte etwas und auch während der Story gibt es ein paar Stellen in denen sich alles etwas hin zieht.


    Die Charaktere sind alle individuell und authentisch ausgearbeitet. Sowohl die Haupt- als auch die Nebenfiguren können gut kennen gelernt werden. 


    Fazit


    Das Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen! Die Idee der Geschichte und die Umsetzung konnten richtig bei mir punkten. Auch die Charaktere gefielen mir sofort. Für die Langen in der Handlung gibt es ein paar Punkte Abzug, aber Alles in Allem eine große Empfehlung!


  6. Cover des Buches Kieselsommer (ISBN: 9783570157732)
    Anika Beer

    Kieselsommer

     (68)
    Aktuelle Rezension von: chiarah_45

    Meine Mutter hatte mir das Buch von einer Buchmesse mit Autogramm mitgebracht. Also wurde es natürlich gleich verschlungen. Und ich muss sagen, dass es sich wirklich gelohnt hatte... morgens in der Früh aufgewacht und gleich mal die nächsten Seiten verschlungen. Leider war das Buch dann nach dem Wochenende schon durchgelesen. Naja, man kann es ja auch nochmal lesen :)

  7. Cover des Buches Spreewaldrache (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 3) (ISBN: 9783548289519)
    Christiane Dieckerhoff

    Spreewaldrache (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 3)

     (85)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Um in das Buch richtig einsteigen zu können sollte man die Vorgänger gelesen haben. Es geht für den Fall an sich zwar auch ohne die Bände, aber es gibt auch sehr viel privates um die Ermittlerin Klaudia, auch auf der Dienstelle und mit den Kollegen. Damit man als Erst-Leser alles versteht sind nach meiner Meinung nicht ausreichend Rückblenden vorhanden. Aber dafür ist es ja auch eine Reihe. Und zwar eine, bei der es nicht nur um einen Spreewald-Fall geht.

    Gerade deswegen gefällt mir die Reihe. Neben dem Fall möchte ich auch wissen wie es mit Klaudia, Thang, Demel weitergeht. Ich freue mich auf Schiebschick und wieder neues zum Spreewald. Und all dies gibt es neben dem Fall.

    Mit dem Fall an sich habe ich mich diesmal etwas schwerer getan. Es gab viele Personen und immer wieder Zeitsprünge von der Gegenwart in die Vergangenheit. Dies hat mich manchmal etwas verwirrt und auch aus dem Fluss gebracht. Wahrscheinlich kam deshalb auch keine richtige Spannung auf und es plätscherte eher vor sich hin. Dafür war die Beschreibung der Landschaft wieder sehr schön.


    Vom Stil her war das Buch wie die anderen auch flüssig geschrieben und lässt sich somit zügig lesen. 

     

    Im Großen und Ganzen war es ein schönes Buch für zwischendurch.

  8. Cover des Buches Liebe in Sommergrün (ISBN: 9783548287621)
    Heike Wanner

    Liebe in Sommergrün

     (49)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Nachdem mich "Rieslingssommer" von Heike Wanner so begeistern konnte musste ich auch diesen Roman lesen. Er war für mich etwas schwächer. 

    Das Cover mit den Kirschen passte für mich überhaupt nicht zur Geschichte. Da hätte ein Cover mit Gurken besser gepasst.

    Dieser Roman konnte mich ab der ersten Seite fesseln und wollte ihn nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil war wieder sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ein netter Wohlfühlroman. 

    Mir hat der Roman gut gefallen. Doch Julian und Kathrin waren mir nicht so sehr sympatisch. Andere Figuren mochte ich lieber. Der Roman war sehr vorsehbar für mich was etwas schade war. Ich hätte mir da mehr Überraschungen gewünscht und noch mehr über die Zeit 1990 erfahren. Daher 4 Sterne und eine Leseempfehlung von mir. 


  9. Cover des Buches Die Mädchenwiese (ISBN: 9783548283531)
    Martin Krist

    Die Mädchenwiese

     (198)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Die alte Frau sieht alles kommen. Sie findet die grausam ermordeten Mädchen. Sie kennt ihren Mörder. Aber sie wird schweigen. Der kleine Junge bangt um seine verschwundene Schwester, denn er hat etwas gesehen. Er will reden, doch niemand hört ihm zu.
    Seit Alex Lindner vor Jahren seinen Dienst als Kommissar quittiert hat, lebt er zurückgezogen in der Provinz. Als auch hier ein Mädchen verschwindet, weiß er: Der Mann, den er damals vergeblich jagte, ist zurück. Diesmal muss er ihn fangen, denn der Blutzoll wird steigen.

    Dies ist nicht das erste Buch, das ich von dem Autor Martin Krist gelesen habe und ich finde, er hat hier einen packenden Thriller geschrieben, der mich in seinen Bann ziehen konnte und mir ein tolles Leseerlebnis bereitet hat, auch wenn es etwas dauerte, bis ich in die Geschichte gefunden hatte.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und da es keine holbrigen Formulierungen gibt, kam ich gut voran. Durch eine bildhafte Darstellung, konnte ich gut abtauchen.

    Mit den Charakteren tat ich mich etwas schwer. Das ist sicherlich Geschmackssache, aber mir waren sie nicht authentisch genug. Es gab für mich einfach zu viele Stellen, als dass ich mich hundertprozentig in sie hineinversetzen hätte können.

    Meiner Meinung nach transportiert das Cover genau die Stimmung, die das Buch umgibt, mir gefällt jedenfalls gut. Den Klappentext finde ich vielversprechend und er hält genau das, was er vorgibt: Spannung, Spannung, Spannung.

    Wegen der Charaktere gibt es von mir einen kleinen Abzug. Nichtsdestotrotz gefällt mir der Thriller sehr gut und ich kann ihn empfehlen. Ich vergebe vier Sterne.

  10. Cover des Buches Vermisst (ISBN: 9783746636511)
    Christiane Dieckerhoff

    Vermisst

     (41)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Das war es, mein letzter Spreewaldkrimi. Nicht, weil ich das Buch schlecht fand, sondern leider nun alle Bände gelesen habe. Ich werde der Reihe auf jeden Fall treu bleiben. Was soll ich zum Buch sagen? Mit ihrem Schreibstil ist sich Frau Dieckerhoff treu geblieben. Gut und flüssig zu lesen, schöne Beschreibungen des Spreewaldes.

    Die altbekannte Truppe ist wieder dabei. Es darf auch keiner fehlen von den Hautprotangonisten, das ist schon wie Familie. Neben den Todesfällen möchte ich schließlich auch wissen wie geht es bei Thang weiter, wird sich aus Klaudia und Demel mal etwas entwickeln…..

    Aber wir sind hier ja nicht ei einer Familiengeschichte sondern einem Krimi. Auch dieser hat mir wieder gut gefallen. Ich verstehe es einfach nicht, auch diesmal hatte ich bis kurz vor Schluss die Zusammenhänge zwischen den Toten nicht verstanden. Ansonsten habe ich schon oft eine Vorahnung, diesmal wieder nicht. Vielleicht lese ich aufgrund des flüssigen Schreibstiles auch einfach zu schnell und denke dabei nicht so viel darüber nach. Die Lesefreude war jedenfalls schnell vorbei, da ich das Buch in ein paar Tagen durch hatte, da ich einfach wissen musste, wie es weitergeht.

    Also alles wie immer. Eine gute Unterhaltung für ein kurzweilies Lesevergnügen.

  11. Cover des Buches Die Spur der Kinder (ISBN: 9783548282558)
    Hanna Winter

    Die Spur der Kinder

     (169)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Das Buch fühlt sich an wie eine dieser deutschen Krimishow, die ein wahres Verbrechen nachstellen ohne Hintergrundmusik und mit schlechten Schauspielern, die ihren Text monoton runterleiern, weil es schnell abgedreht gehört, da der Regisseur mittags im nächsten McDonalds arbeiten muss.

    Am Anfang passiert etwas, das wirr und durcheinander beschrieben wird, ohne irgendwelche Erklärungen, das alles zu einem übertriebenen großen Geheimnis macht. Das machen viele Autoren auch, nur bei ihr sind da so viele Lücken, das es sich anfühlt, als würde ich etwas verpassen. Erst später, als ich eine Kurzbeschreibung gelesen habe, habe ich den Anfang verstanden und mir hat das Mädchen für einen Moment leidgetan, ehe sie aus der Geschichte völlig verschwindet. Ihr Auftritt hat keine Konsequenzen, hat nicht wirklich eine Bedeutung, sondern sie taucht kurz auf, nimmt viel Platz in Anspruch und danach bekommt sie keine Rolle mehr im Buch. Sie ist eindeutig unnötig. Mit oder ohne ihr, sie hat keinen Einfluss auf die Handlung.

    Der Wechsel zwischen den beiden Figuren baut keinen Spannungsbogen auf, da die Autorin zwischen ihn hin und her wechselt, als würde es sich um ein schnelles Tennisspiel handeln. Es wirkt gehetzt, viele Sätze sind Überladen, die Handlung sucht verzweifelt nach Erklärungen, die Figuren werden von der Autorin verbogen und die Vorarbeit ist lückenhaft. Die Figuren leiden darunter und wirken dadurch plastisch und aufgesetzt.

    Dass die Protagonisten ein Buch schreibt, fühlt sich immer so eigenartig falsch an, doch das Schlimmste dran war, dass man den schrecklichen Anfang lesen konnte und es war schlecht. Sauschlecht. Die angeblich berühmte Schriftstellerin im Buch hat eindeutig kein Talent. Oder lebt in einem Universum, wo das als gutes Material durchgeht.

    Gefühle werden ausnahmslos in ein Wort gepackt, wodurch sie an Stärke verlieren. Kein Show and Tell, nur Tell. Es ist stümperhaft geschrieben mit unschönen Sätzen, die sich nur selbst schaden.

    Unbekannten Figuren tauchen mit wenig Hintergrundinformationen auf und doch tut die Autorin so, als würde der Leser sie kennen. Als wäre das völlig selbstverständlich.

    In einer Szene bringt eine Figur der anderen ein verlorenes Portemonnaie. Ich wäre dankbar, ich wäre begeistert, ich würde ihr Geld anbieten und mich tausend Mal bedanken. Die Protagonistin findet die Person lästig. Ich würde sie zu einem Kaffee bitten und die Protagonistin will sie loswerden. Die Protagonisten ist zwar erleichtert, ihre Geldbörse wieder zu haben, aber will den Finder wieder verjagen, weil sie mitten im Schreiben war. Wieso hat sie da die Tür geöffnet? Wieso will sie den Finder wieder loswerden? Was ist mit ihrer Erleichterung passiert? All das wird nicht beantwortet, die Gefühle nicht gezeigt, sondern die Handlung hartnäckig vorangetrieben, was die Glaubwürdigkeit der Figuren noch mehr schadet.

    Eine andere Frau hört, dass ihre Tochter verschwunden ist, dass der Lilientäter das Kind mit großer Wahrscheinlichkeit entführt hat, dass es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass sie jemals ihre Tochter Wiedersehen wird und da erhängt sich die Frau mit dem eigenen Gürtel! Sie bringt sich um, anstatt zu hoffen? Das ist unnötiger Effekthascherei, übertriebener Schwachsinn, der die Frau dümmlich erscheinen lässt und so weit von der Realität entfernt ist, dass ich am liebsten die Autorin für so einen Blödsinn Ohrfeigen möchte. In jeder schlimmen Situation haben wir Menschen Hoffnung. Vor allem wenn es uns schlagartig trifft. Wenn nicht Hoffnung, so sind wir doch die besten Selbstlügner.

    Der Kommissar verfällt dem Opfer, was ja sicherlich vorkommen könnte, doch hier fehlt einfach die Chemie zwischen den beiden, damit das glaubhaft rüberkommt.

    Das Buch bringt auch einem bei, dass man als Gastronom den einen oder anderen Drogendealer kennen muss. Ich habe gar nicht gewusst, dass mein Dönerverkäufer solche Connection hat.

    Es sind zu viele Figuren, bei denen man schnell den Überblick verliert, weil sie irgendwie in die Handlung eingekleistert wurden und ihre Rollen nur bedingt wichtig sind. Das macht sie vergesslich. Sie hinterlassen kaum einen Eindruck.

    Figuren, die irgendwie einen Konflikt aufbauen könnten, die für mehr Dynamik sorgen und den Spannungsbogen aufrecht halten könnten, werden einfach getötet, damit die Autorin sich leichter tut, das gewünschte Ende zu erreichen.

    Das Ende ist ein Witz. Der Bösewicht taucht aus dem Nichts auf, sein Motiv ist so lasch wie das Geschriebene und das Finale endet klanglos mit einem Fingerzeig auf eine glückliche Zukunft. Von Anfang an war es schlecht und doch habe ich gehofft, dass das Gelesene sich am Schluss entfalten könnte und den Leser fesseln würde. Doch das Ende liest sich so, als hätte die Autorin alles zurechtgebogen, damit die Geschichte endlich ein Ende findet. Es ist schlecht und Hanna Winter ist definitiv eine Autorin, von der ich mich in Zukunft fernhalten werde. Sie kann nicht schreiben.

  12. Cover des Buches Das Lächeln der Libellen (ISBN: 9783596705283)
    Patricia Koelle

    Das Lächeln der Libellen

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Philina

    Sehr einfühlsam schildert Patricia Koelle die Bewältigung von Verlust und Trauer und die Überwindung von Ängsten. Themen sind ebenso die unterschiedlichen menschlichen Charaktäre, Akzeptanz und Freundschaft. Der Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Themen wie Zerstörung der Umwelt und unser aller Verantwortung für Natur und Tierschutz wird hervorragend mit eingebunden. Man fühlt sich an die Handlungsorte versetzt und freut sich über das Happy End für die beiden Frauen.

  13. Cover des Buches Spreewaldwölfe (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 4) (ISBN: 9783548291451)
    Christiane Dieckerhoff

    Spreewaldwölfe (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 4)

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Dies ist nun schon der vierte Fall für Klaudia Wagner im schönen Spreewald. Diesmal wurde auf einer Weide die von Bisswunden entstellte Leiche eines Teenagers gefunden. 

    Der Fall ist wieder sehr interessant. Zu Beginn tauchen einige Charaktere auf, einige Schicksale, und zunächst sind alles lose Fäden. Im Laufe der Geschichte gibt es aber natürlich immer mehr Verbindungen. 

    Ich war leider noch nie im Spreewald, aber nach dem Lesen dieser Reihe war ich neugierig und habe mich ein bisschen informiert. Eine wirklich wunderschöne Gegend, und das liest man auch aus den Büchern hier heraus. Wunderbares Setting!

    An Klaudia Wagner und ihr Team habe ich mich mittlerweile auch "gewöhnt" und hoffe, dass nach Band 4 noch nicht Schluss ist und noch weitere Bücher folgen werden. 

    Nach ganz leichten Anfangsschwierigkeiten mit Band 1 habe ich die Reihe insgesamt doch sehr genossen! 

  14. Cover des Buches Die Spreewaldgurkenverschwörung (ISBN: 9783956495885)
    Cathrin Moeller

    Die Spreewaldgurkenverschwörung

     (20)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    …und auch nicht unbedingt meine Art von Humor.

    Hier geht es um die Apothekenhelferin Helene, die aus einer kriminell bekannten Familie kommt. Kein Wunder, dass sie sofort verdächtigt wird, als sie über eine Leiche stolpert. Naiv-dumm wie sie nun mal dargestellt wird, zieht sie auch das Messer aus dem Körper des Ermordeten und versucht sich im Haus zu verstecken. Schon alleine das reicht aus, um genervt die Augen zu verdrehen….

    Dann gibt es da noch die Schwester Lisa, Anwältin, die einfach perfekt ist, sich von der Familie von Jahren gelöst hat – ja, sogar geheiratet hat nur um einen anderen Namen zu bekommen…..und die nun ganz uneigennützig auf einmal beschließt, ihre Schwester zu verteidigen.

    Und dann gibt es noch Torsten, den „pinken Freund“ von Helene und der Familie sowie den eher dussligen Kommissar, nicht zu vergessen die Figur des Neffen des Ermordeten.

    Ein altes Gurkenrezept soll wieder beschafft werden, um die Unschuld von Helene zu beweisen. Und das geht dann mit viel Klamauk, derbem Humor und absolut unwahrscheinlich vonstatten….. wer’s mag, aber imgrunde war es für mich Zeitverschwendung.

  15. Cover des Buches Verlassen (ISBN: 9783746638959)
    Christiane Dieckerhoff

    Verlassen

     (29)
    Aktuelle Rezension von: mareike91

    Inhalt:

    Kommissarin Klaudia Wagner und ihre Kollegen werden zu einem Vermisstenfall ins Schlosshotel gerufen. Zwei junge Erwachsene vermissen ihre Mutter, mit der sie gemeinsam Urlaub im Spreewald machen. Wagner und ihre Kollegen nehmen die Besorgnis der Kinder zunächst nicht ganz so Ernst, handelt es sich doch um eine erwachsene Frau, beginnen aber trotzdem mit der Suche nach ihr.

    Wenige Tage später wird die Leiche der Vermissten in einem etwas abseits gelegenen Kanal mitten im Hochwald gefunden. Auf der Lichtung am dortigen Ufer treiben sich gerne Jugendliche mit ihren Crossbikes herum. Und gar nicht weit von der Toten entfernt finden die Ermittler tatsächlich einen Fahrradhelm - der niemand anderem als Justin, dem Sohn von Klaudias Kollegen Demel, gehört. Wurde die Tote ermordet oder war es ein Unfall? Und was hat Justin damit zu tun?

    Meine Meinung:

    "Verlassen" ist der mittlerweile siebte Teil der Spreewald-Krimi-Reihe von Christiane Dieckerhoff. Die Bände können problemlos getrennt von einander gelesen werden, wenngleich es sich aufgrund der Entwicklung der Charaktere, ihrer Lebenssituation sowie ihrer Beziehungen zueinander lohnt, die Bücher chronologisch  zu lesen.

    Protagonistin der Reihe ist die sympathische Kommissarin Klaudia Wagner. Nachdem sie im ersten Teil der Reihe gerade ihre neuen Stelle bei der Kripo Itzehoe angetreten hat, hat sie sich inzwischen gut im Spreewald eingelebt und Freunde gefunden. Klaudia Wagner ist taff und eine engagierte sowie clevere Ermittlerin und es macht Spaß, sie bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Darüber hinaus spielt aber auch ihr Privatleben sowie das ihrer Kollegen eine Rolle im Buch, wodurch die Charaktere auch eine menschliche Seite bekommen.

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen und schon nach wenigen Seiten ist der Leser mitten drin im Geschehen. Besonderes Highlight sind die bildhaften Beschreibungen des Spreewalds, die nicht nur die Begeisterung der Autorin widerspiegeln, sondern auch für eine tolle Atmosphäre sorgen.

    Der Plot ist spannend und fesselnd. Dieses Mal bekommen es die Ermittler mit einem Kriminalfall zu tun, bei dem nichts so ist wie es auf den ersten Blick scheint. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Zum einen begleitet der Leser Klaudia Wagner und ihre Kollegen bei der Aufklärung des Vermisstenfalls, der sich alsbald als Mordfall entpuppt. Zum anderen gibt es eine Vielzahl an Rückblenden, die zur Zeiten der DDR spielen und in denen der Leser von dem traurigen Schicksal zweier Kinder erfährt, die von ihrer Mutter vernachlässigt und sich selbst überlassen werden. Zunächst ist unklar, wie die Rückblenden mit den aktuellen Geschehnissen zusammenhängen, doch nach und nach kommt immer mehr Licht ins Dunkel und offenbart eine schockierende Familientragödie. Die schlussendliche, für mich unerwartete Auflösung ist stimmig und hat mir gut gefallen. Ein gelungener Abschluss dieses spannenden Spreewaldkrimis.

    Fazit:

    Eine tragische Familiengeschichte, die mich sehr berührt hat. Mit "Verlassen" ist Autorin Christiane Dieckerhoff erneut ein spannender Spreewaldkrimi gelungen.

  16. Cover des Buches Verfehlt (ISBN: 9783746637679)
    Christiane Dieckerhoff

    Verfehlt

     (36)
    Aktuelle Rezension von: mareike91

    Inhalt:

    Es ist Spreewaldfest. Klaudia und ihre Kollegen sind für die Sicherheit zuständig, sie sollen vorallem Streitigkeiten schlichten und ein Auge auf die Betrunkenen haben. Doch als der Schützenkönig ins Hafenbecken stürzt, ist die Aufregung groß. Schnell stellt sich heraus, dass er ermordet wurde. Zeugen wollen eine Person in einem Gurkenkostüm gesehen haben, die den Schützenkönig mit einem gezielten Messerwurf zu Fall brachte. Kurz darauf wird auch auf Klaudias guten Freund Schiebschick ein Anschlag mit einem Wurfmesser verübt. Klaudia und ihre Kollegen ermittelt und stoßen auf ein dunkles Geheimnis aus Schiebschicks Vergangenheit. 

    Meine Meinung:

    "Verfehlt" ist bereits der sechste Teil der Reihe um Kommissarin Klaudia Wagner, die im alles andere als verschlafenen Spreewald spielt. Das Buch ist auch ohne vorheriges Vorwissen lesbar, auch wenn einem dann definitiv etwas entgeht. 

    Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Ohne viel Umschweife kommt die Autorin direkt zur Sache, sodass man als Leser beinahe in die Handlung hineinkatapultiert wird. Besonderes Highlight sind - wie bereits in den vorherigen Bänden - die authentischen und bildhaften Beschreibungen des Spreewalds. Ob der Landschaft, der Leute, der Gepflogenheiten und Lebensweisen - hier zeigt sich die Liebe der Autorin zu der Region.

    Die Protagonistin Kommissarin Klaudia Wagner, aus deren Sicht die Handlung erzählt wird, war mir bereits aus den vorherigen Teilen der Reihe bekannt und sympathisch. Sie ist eine fähige Ermittlerin, die weder auf den Mund, noch auf den Kopf gefallen ist. Dieses Mal spielt ihr Privatleben eine eher untergeordnete Rolle, trotzdem entwickelt sie und auch ihre Kollegen sich (sowohl beruflich als auch privat) weiter. 

    Der Plot ist spannend und fesselnd. Die Anschläge auf dem Spreewaldfest, verübt von einer Person im Gurkenkostüm, muten zunächst ein wenig skurril an, sind aber blutiger Ernst. Die Ermittler ermitteln in verschiedene Richtung und folgen unterschiedlichen Spuren, denn zunächst ist unklar, wer das eigentliche Ziel der Anschläge war. Dadurch und dank einiger ungeahnter Wendungen und falscher Fährten bleibt der Plot bis ganz zum Schluss spannend. Die schlussendliche Auflösung überrascht und überzeugt und bildet einen gelungenen Abschluss dieses spanenden Krimis!

    Fazit:

    Wieder mal ein spannender Fall für die sympathische Kommissarin Klaudia Wagner. Zusammengenommen mit den vorherigen Bänden eine tolle Krimi-Reihe, mit viel Liebe zum Spreewald geschrieben.

  17. Cover des Buches Marta schläft (ISBN: 9783423219891)
    Romy Hausmann

    Marta schläft

     (340)
    Aktuelle Rezension von: MoMe

    An „Marta schläft“ hatte ich ehrlicherweise keine großen Erwartungen. Weder der Klappentext noch das recht schlichte schwarz-weiße Cover sagten groß etwas aus. Einzig ein paar Meinungen, die ich bisher so aufgeschnappt hatte, versprachen eher ein durchwachsenes Lesevergnügen. Aber so etwas spornt mich ja eher an, denn ich möchte mir gern eine eigene Meinung bilden, da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind.

    Ich kam recht gut in „Marta schläft“ rein. Zu Beginn wurde ich mit drei unterschiedlichen Erzählperspektiven vertraut gemacht. Icherzählerin Nadja berichtete mir im aktuellen Zeitgeschehen von ihren Gedanken, Gefühlen und wie sie in eine ziemlich abstruse Situation hineinschlitterte, welche sie versuchte, mit ihren zahllosen Ängsten und Zweifeln zu meistern.
    Der personale Erzähler nahm mich mit zu Nelly und deren Erlebnisse im Jahr 2014. Und dann gab es noch mysteriöse Briefausschnitte, wo nicht klar war, wer schreibt da an wen. Insgesamt schien alles irgendwie so gar nicht miteinander zusammenzuhängen und ich war anfänglich wirklich sehr ratlos. Es dauerte auch eine ganze Weile, bis die Geschichte an Fahrt aufnahm.

    Romy Hausmann ließ sich mit ihrer Inszenierung Zeit. Es war nicht so, dass ich mich gelangweilt hätte, aber das Spannungslevel war schon recht niedrig. Ein paar vereinzelte Theorien schwirrten durch meinen Kopf, aber irgendwie wollte nichts wirklich passen.
    Doch plötzlich lüftete sich der Vorhang, eine kleine Ecke erlaubte mir einen Blick auf das große Ganze und ich war mit einem Mal völlig gefangen in der Geschichte.
    Ein perfides Psychospiel entblätterte sich da vor meinen Augen und ließ mich vor Aufregung zittern. Oh ja, ich konnte es gar nicht fassen, wie sich alles so schlüssig und unfassbar gut ausgearbeitet vor mir ausbreitete. Und immer, wenn ich dachte: „Jetzt habe ich es durchschaut“, brachte Romy Hausmann eine so scharfe Wendung in die Ereignisse, dass ich es vor Spannung kaum aushielt.
    Dazu kam der fesselnde Schreibstil, der mich durch die ich-Perspektive emotional richtig nah ran an Nadja brachte, mich aber durch den personalen Erzähler wieder auf Distanz schickte. Das erzeugte ein Wechselbad der Gefühle. Ich litt, bangte und hoffte mit Nadja, hatte Mitleid mit ihr und wünschte ihr Kraft dies alles durchzustehen.
    Auf der anderen Seite musste ich oft den Kopf vor Fassungslosigkeit schütteln, weil die menschlichen Abgründe wirklich sehr dunkel sein können.

    Das alles klingt jetzt nach einem absoluten Lesehighlight und bis auf den letzten Meter war ich auch fest überzeugt, dass es eins für mich werden würde. Doch dann, tja, da kam das Ende. Ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht damit. Mir leuchtet der Schluss von „Marta schläft“ kein bisschen ein. Für meinen Geschmack passte er überhaupt nicht zum Buch. Er wirkte so lustlos dahin geklatscht, irgendwie musste ja das Ganze zum Ende kommen. Empfand ich die Entwicklungen bis zu einem gewissen Punkt als vollkommen logisch und realistisch, so saß ich nach dem Zuschlagen des Buches einfach nur ratlos davor. So ein packender Psychothriller und dann das. Schade. Das Ende hat mir diese Geschichte schlussendlich vermiest. Ich konnte das Handeln der einzelnen Figuren einfach nicht mehr nachvollziehen, es passte irgendwie nicht zu dem Bild, dass ich mir von ihnen während des Lesens gemacht hatte. Außerdem wirkte es nicht schlüssig und ich fragte mich ernsthaft, wozu dieser ganze Aufwand so umständlich betrieben wurde, wenn es am Ende auch so viel einfacher hätte gelöst werden können, wie es zum Schluss auch kam.

    Fazit:
    Ein Thriller, der braucht, bis er sich zur vollen Blüte entwickelt hat, dann aber auf den letzten Metern so rasant in sich zusammenfällt, dass es dem Buch insgesamt nicht gerecht wird.

  18. Cover des Buches Mit Felix auf großer Deutschlandreise (ISBN: 9783815792551)
    Annette Langen

    Mit Felix auf großer Deutschlandreise

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Jessi90

    Das Buch handelt von dem kleinen Hasen Felix, der mit seiner Sophie und ihrer Familie Urlaub auf Sylt machen möchte. Doch eine Windböe trägt ihn davon und so kommt es, dass Felix auf große Deutschlandreise geht. Hierbei entdeckt er viele schöne Orte und deren Geheimnisse. 

    "Mit Felix auf großer Deutschlandreise" ist ein liebevoll gestaltetes Buch, welches nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt. Mein Sohn (5) und ich waren begeistert. Auch ich kannte nicht alle Orte und habe nun einige neue Reiseziele. Dieses Buch macht deutlich, dass ein schöner Urlaub nicht immer weit weg gemacht werden muss, auch Deutschland hat viel zu bieten. Besonders gefallen haben uns die Briefe sowie die vielen versteckten Klappen mit zusätzlichen Informationen. 

    Für uns ist dieses Buch zu einem unserer Lieblingsbücher geworden und wir können es jedem empfehlen selbst zu lesen. 

  19. Cover des Buches Die Mittagsfrau (ISBN: 9783751907002)
    Ariana Lambert

    Die Mittagsfrau

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: Der Arzt Christoph und seine Frau Hanka leben mit ihren drei Kindern Henri, Ella und Justus in Dublin. Das war eine vorübergehende Etappe im Berufsleben von Christoph. Jetzt hat er aber in einer Klinik in Bad Saarow eine Chefarztstelle angeboten bekommen und möchte mit seiner Familie wieder zurückkehren nach Deutschland. In einem beschaulichen kleinen Dorf im Spreewald haben sie sich ein altes Haus gekauft und renovieren es jetzt nach ihren Wünschen. Doch dann geschehen unheimliche Dinge… Ein Drohbrief wird mit einer Hasenpfote an die Tür genagelt. Da will wohl jemand nicht, dass die Abels dort einziehen… Was ist dran an den Sagen der Gespenster im Spreewald?

    Meine Meinung: Die Geschichte hat mir ganz gut gefallen. Zuerst lernen wir die Familie kennen und die Umstände, wie jeder einzelne von ihnen mit dem Umzug erst nach Irland und dann später wieder zurück nach Deutschland so klarkommt. Hanka ist von Beruf eigentlich Anwältin, genießt aber derzeit ihre Rolle als Hausfrau und Mutter und ist glücklich, für die Kinder da sein zu können. Allerdings war sie mir teilweise zu gluckenhaft. Das habe ich in meiner Vorstellung mit einer knallharten Anwältin irgendwie nicht miteinander verknüpfen können. Henri, der Älteste, hat gerade eine Freundin gefunden, ist deshalb totunglücklich und will eigentlich nicht wieder zurück nach Deutschland.  Christoph habe ich als nicht ganz so sympathisch gefunden. Natürlich hat er als Chefarzt nicht viel Zeit für seine Familie, aber dennoch fand ich es nicht gerade super, dass er sich dann, wenn er denn mal da ist, doch recht autoritär und emotionslos seiner Familie gegenüber verhält. Bei dem Ehepaar hatte ich den Eindruck, sie funktionieren als Team, aber von einer liebevollen Beziehung kann keine Rede sein.

    Der Schreibstil der Autorin liest sich flüssig, allerdings ist es manchmal etwas langatmig in den Erzählungen, was die Charaktere angeht. Hier hätte ich mir lieber mehr Tiefe in den Sagen aus dem Spreewald gewünscht. So richtig wird da nicht drauf eingegangen.

    Die eigentliche Geschichte um die alten Sagen und Märchen im Spreewald, die von Wassermännern, Elfen und Geistern erzählt, ist mir leider ein wenig zu kurz gekommen. Aus der Vorlage hätte man sicherlich noch mehr herausholen können. Die einmalige Natur im Spreewald gibt das eigentlich her. Daher gibt es von mir einen Stern Abzug, weil mir hier der Gruselfaktor zu kurz kam.

    Mein Fazit: Eine gute Story mit einem unerwarteten Ende, dennoch fehlte mir hier so ein wenig der Thrill, den der Wald mit dem Wasser und dem Nebel eigentlich hätte hergeben müssen. Aber ich fühlte mich trotzdem gut unterhalten! 

  20. Cover des Buches Todesblüten (ISBN: 9783423782586)
    Ulrike Rylance

    Todesblüten

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Adda1979

    Inhalt:

    Die 16 Jährige Clara ist ganz aufgeregt, sie darf mit ihrer Freundin Mellie ihren Sommerurlaub auf dem Hausboot ihrer Tante verbringen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg in den Spreewald. Zu Claras Überraschung hat Mellie zwei coole Typen eingeladen. Ihren Freund Alex und dessen Kumpel David. Eigentlich ein vielversprechender Start, wäre da nicht am zweiten Urlaubstag die Leiche eines Mädchens angeschwemmt worden. Clara ist sich sicher, dem Mädchen schon am Bahnhof begegnet zu sein und auch David scheint sie zu kennen. Doch der ist auf einmal sehr verschwiegen und will davon nichts wissen. Clara kommen bezüglich den beiden Jungs immer mehr Zweifel, eigentlich kennen sie die beiden ja gar nicht. Dauernd sind sie am rauchen und trinken. Da ist der süße Leon, der im Hausboot nebenan wohnt, wesentlich sympatischer.

    Als Mellie nach einem heftigen Streit spurlos verschwindet, bekommt Clara es mit der Angst zu tun. Wurde das tote Mädchen vielleicht ermordet? Das würde ja bedeuten, dass der Mörder hier in der Nähe sein muss und Melli in größter Gefahr ist...

     Meinung:

    Ich bin begeistert, wie die Autorin die Umgebung beschrieben hat. Am liebsten würde ich sofort einen Spreewald Urlaub buchen. :-) Das Buch zu lesen, war wie ein Kurzurlaub. Der Plot war spannend und flüssig geschrieben. Der Schreibstil ist so gewählt, dass die Geschichte gut von Jugendlichen ab 12 jahren gelesen werden kann : Die Geschichte ist aus Sicht der 16 jährigen Clara geschrieben und so ist auch die denkweise beschrieben. Für mich als Erwachsene sind manche Entscheidungen deshalb nicht ganz so nachvollziehbar, denn ich hätte in machen Situationen anders reagiert. Trotzdem fühlte ich mich gut unterhalten und habe das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen. Besonders beeindruckt hat mich, dass die Autorin es geschafft hat, innerhalb von "nur" 224 Seiten so eine spannende Atmosphäre aufzubauen und die Charaktere auszuarbeiten.


    Fazit:

    Gelungener Krimi für Jugendliche aus der Reihe dtv pocket crime, zu dem man gerne auch als Erwachsener greifen darf. Mich hat die Geschichte neugierig auf die anderen Bücher der Reihe gemacht.


  21. Cover des Buches Dunkle Fluten (ISBN: 9783442477081)
    Hendrik Berg

    Dunkle Fluten

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich bin fasziniert darüber gewesen, wie viel Herr Berg über Berlin schrieb. Ich bin gebürtige Berlinerin und die Ecken, die Herr Berg in seinem Kriminalroman beschrieb, waren mir nicht fremd.
    Das Buch spielt einige Jahre nach der Wende und der Roman ist sehr davon geprägt, da Kriminalhauptkommissar Robert Lindner mit den „Ossis“, wie er sie nennt, nicht zurechtkommt. Er ist und bleibt ein „Wessi“. Durch einen Unfall bleibt ihm nichts Anderes übrig, als seinen Beruf als Polizist zu quittieren und dem Drängen seiner Frau nachzugeben – sie erbt nämlich ein Hotel im Spreewald von ihrer Tante, zu dem es sie hinzieht.

    Robert wehrt sich mit Händen und Füßen dagegen, allen Personen gegenüber freundlich zu bleiben. Es erweckt den Eindruck, als wenn er nicht mit den Menschen aus dem Spreewald zurechtkommen kann. Er will am liebsten wieder zurück nach Berlin, zurück zu seinem Job, um weiterhin Verbrecher zu jagen.

    Im Laufe der Geschichte ereignen sich immer wieder seltsame Geschehnisse. Robert wird von schrecklichen Alpträumen geplagt, die ihm auch tagsüber keine Ruhe lassen. Irgendein dunkles Wesen treibt ihn in den Wahnsinn. Er sieht Dinge, die nicht real sind und er hört Stimmen, die es nicht existieren. Was also geschieht da mit ihm? Das versucht er herauszufinden und entfremdet sich zunehmend von seiner Frau und seinen beiden Kindern.

    Als ich den Roman „Deichmörder“ von Hendrik Berg gelesen habe, wollte ich von dem Autor noch mehr erfahren. Ich wandte mich an den „Bloggerportal“ und fragte nach einer Rezensionsausgabe für „Dunkle Fluten“ an und hatte Glück. Ich kann den Roman genauso wie „Deichmörder“ empfehlen. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und es gibt drei bis vier Mal einen Perspektivwechsel, der zwar viele Fragen aufwirft, aber schlussendlich erklärt werden kann. So tappt man also nicht im Dunkeln, wenn das Buch zu Ende ist.

    Einzig habe ich mich gefragt, ob es sich dabei um ein offenes oder abgeschlossenes Ende handelt, denn das konnte ich nicht genau herauslesen. Vielleicht schreibt Herr Berg noch einen zweiten Teil zu dem Buch, um dies noch besser aufzuklären.

    Trotz allem freue ich mich bereits, das dritte Buch „Lügengrab“  von Herrn Berg zu lesen. Ich bin gespannt, ob dieser mir genauso gut gefällt wie „Deichmörder“ und „Dunkle Fluten“.

  22. Cover des Buches Moorseelen (ISBN: 9783800057245)
    Heike Eva Schmidt

    Moorseelen

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Taluzi

    Es nicht noch gar nicht so lange her da hat Feline ihre Mutter bei einem Autounfall verloren. Ihr Vater tröstet sich schnell mit einer jüngeren Frau. Feline hält es zu Hause nicht mehr aus. Da kommt es wie gerufen, dass sie Zeno über den Weg läuft. Zeno lebt mit vielen jungen Leuten in einer Kommune, die sich selbst versorgt. Und Zeno hat Ausstrahlung. Feline lässt ihr Zuhause hinter sich und fängt ein karges Leben in der Kommune „die Oase“ an.

    Aber sie zweifelt an dem harten und kargen Leben. Aber für einen lieben Blick oder eine zärtliche Berührung von Zeno, passt sich Feline den Regeln der Kommune an.

    Eines Tages steht Nick auf dem Hof der Kommune. Feline will ihn so schnell wie möglich wieder los werden, doch bald wird er ihr einziger Verbündeter sein.


    Dieser Jugendroman ist leicht verständlich. Der Klappentext und auch das dunkle Cover versprichen eine spannende Geschichte, die erwartet den Leser leider nicht. Die Spannung fällt den vielen Beschreibungen, Wiederholungen und Gedankengängen von Feline zum Opfer. Hier hätte die Autorin mehr Spannung einbauen können und dafür weniger sich wiederholende Gedankengänge.

    Den die Geschichte hat einiges Potential spannend zu sein. Feline sieht beim Schwimmen im Moorsee eine Leiche. Aufgebracht kehrt sie in die Gemeinschaft zurück und wird liebevoll von Zenos Mutter Deva bemuttert. Allerdings wird ihr auch ausdrücklich klar gemacht, dass sie sich das alles vor Erschöpfung beim Schwimmen eingebildet hat. Dennoch wird Feline die Bilder nicht mehr los und sie weiht Nick ein. Als Nick plötzlich verschwindet, weiß sie dass sie handeln muss. Dabei setzt sie ihr Leben in Gefahr.

    Die Charaktere sind individuell und bildlich gut dargestellt und erwachen beim Lesen zum Leben.

    Interessant war wie schnell man in die Fänge einer Sekte kommen kann und sich dem Leben dort anpasst. Das war sehr realistisch und erklärend dargestellt. Ich hätte mir am Ende des Buches ruhig noch ein paar Fakten und mehr Infos über Sekten gewünscht. Ein paar Adressen wo man Beratung und Hilfe bekommt, hätten das Jugendbuch noch vervollständigt.

    „Moorseelen“ von Heike Eva Schmidt ist eine interessante Geschichte, deren Spannung leider durch zu viele Beschreibungen und Wiederholungen erstickt wird.

  23. Cover des Buches Frostzauber (ISBN: 9783499216640)
    Tanja Heitmann

    Frostzauber

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Kallisto92

    Das Buch, "Frostzauber- Magische Liebesgeschichten", von der Autorin Tanja Heitmann, beinhaltet Kurzgeschichten von verschiedenen Autorinnen.
    Die Anthologie handelt von Liebe, Fabelwesen, Magie und Zeitreisen. Die Geschichten spielen alle in der kalten Jahreszeit.


    Das Buch ist in sechs Kapiteln unterteilt. Jedes Kapitel beinhaltet eine Kurzgeschichte. Diese sind in der Erzählperspektive geschrieben.

    Mein Fazit:
    Ich fand die unterschiedlichen Schauplätze der Geschichten sehr spannend. Vorallem die Sage aus dem Spreewald habe ich sehr gerne verfolgt, da dieser bei mir in der Nähe liegt. Auch die Leuchtturmstory fand ich sehr ansprechend. Hier hätte ich sehr gerne noch weiter gelesen. Alle Geschichten waren sehr vielseitig und abwechslungsreich in ihrer Thematik.
    Ein schönes Buch für zwischendurch. Mir fehlten leider etwas mehr Informationen oder längere Enden, dies liegt jedoch an der Geschichtenform.


  24. Cover des Buches SO WEISS, SO ROT, SO TOT (ISBN: B07S9GLYRN)
    Malvina Rohmeyer

    SO WEISS, SO ROT, SO TOT

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Coffeegirl83

    Mona Katz` 1. Fall

     

    Perfides Spiel eines Serienkillers

     

    Halbjapanerin Mona Katz, Sonderermittlerin beim BKA in Berlin, hatte schon vor Jahren mit dem Serienkiller El IBERICI zu tun, der über Jahre hinweg und international sein Unwesen treibt. 

    Als eine Leiche in Berlin auftaucht, spricht alles dafür, dass Iberico zurück ist. Zufall? Daran glaubt Mona nicht. 

    Als sie vom Fall abgezogen wird, beginnt Mona eigenständig zu ermitteln und reist durch verschiedene Länder um dem Geheimnis Ibericos auf die Schliche zu kommen. Doch so näher sie ihm kommt, umso mehr schwebt sie selbst in Gefahr. 

     

    Meine Meinung: 

     

    Das Cover fiel mir schon früh ins Auge, weil es nicht alltäglich ist. Einerseits schlicht, aber gleichzeitig auch wieder nicht. Es wirft direkt die Frage auf, was sich dahinter verbirgt, was das Cover einem sagen will. Dazu der rote Aspekt, Blut, der das Gesamtbild wunderbar abrundet. 

     

    Dieser Thriller stand schon länger auf meiner Wunschliste und ich bin froh, dass ich endlich dazu gekommen bin ihn zu lesen. Meine Erwartungen wurden noch übertroffen. „So weiss, so rot, so tot“ ist schlichtweg grandios und ich bin begeistert. 

     

    Dieses Buch kann man nicht so nebenbei lesen, man muss sich schon ziemlich darauf konzentrieren um den Faden nicht zu verlieren. 

    Die Autorin ist sehr geschickt dem Leser kleine, unauffällige Hinweise zu geben, die anfangs so unscheinbar wirken, so belanglos. Andere Hinweise waren eigentlich sehr deutlich, aber wurden ganz geschickt durch die Handlung abgelenkt. Ich habe manches Mal zurück geblättert um nachzusehen, dass da tatsächlich ein Hinweis war. Das fand ich großartig. 

     

    Was mir ebenfalls gefallen hat sind die Kapitel aus Sicht des Täters, wo uns die Autorin Einblicke in seine Denkweise gibt. Aber nicht nur die psychopathischen, nein, man lernt den Täter auf seine ganz eigene Art kennen. 

     

    Der Schreibstil von Malvina Rohmeyer ist ebenfalls sehr gut. Er ist ausdrucksstark, wortgewandt und lebhaft. Er lässt sich wunderbar lesen. Ich habe das Gefühl, als hätte die Autorin schon hundert Bücher geschrieben, und dass sie genau weiß, wann, wie und wo sie den Leser packen muss. 

     

    Die Spannung zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Schon beim Prolog geht es los, dass man sich Fragen stellt und grübelt. Je weiter man liest, desto mehr wird in kleinen Stückchen aufgeklärt, und desto spannender wird es. Es gibt einige Wendungen und Überraschungen, mit denen man so nicht rechnet. Manches Mal starrt man mit offenem Mund ins Buch, weil man es nicht fassen kann. 

     

    Ja, die liebe Mona Katz. Ich muss zugeben, dass ich anfangs ein paar Probleme hatte mit ihr warm zu werden. Nicht weil sie unsympathisch ist, das auf keinen Fall. Sie passte mir auf den ersten Eindruck nicht ins Bild einer BKA Beamtin. Eine gewisse charakterliche Stärke fehlte mir. Aber je mehr ich gelesen habe, je mehr ist sie mir dann aber ans Herz gewachsen. Hinter der mir anfänglich zurückhaltend wirkenden zierlichen Frau, steckte dann aber viel Stärke und Kampfgeist. Das Gesamtpaket von Mona hat mir am Ende dann sogar richtig gut gefallen. Eine schöne Mischung und auch mal andere Einblicke in ihrem Privatleben. Das war auf jeden Fall mal etwas anderes. 

     

    Neben all der Komplexität und Spannung, haben mich zwei Charaktere dennoch immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Zum einen Tina von der Spurensicherung, die sich immer in einer charmanten „Berliner Schnauze“ zu Wort gemeldet hat, aber auch die Chefin Aluba. Aluba ist eigentlich ein kleiner, grantiger Giftzahn, aber ihre barsche Art habe ich dennoch lieb gewonnen. 

     

    Fazit:

     

    Ein ganz starker Thriller, der das Leseherz höher schlagen lässt. Spannung, von subtil bis zu Gänsehaut ist alles dabei. Eine außergewöhnliche Ermittlerin mit mehr Mumm, als gedacht, die dem ganzen die Kirsche aufsetzt. Meiner Meinung nach ein absolut gelungener Thriller mit Suchtgefahr. Deswegen gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung. 

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