Bücher mit dem Tag "spion"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "spion" gekennzeichnet haben.

372 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.416)
    Aktuelle Rezension von: Haddon

    Die Welt in Das Lied von Eis und Feuer ist sehr interessant und mysteriös. Es gibt viele Geschichten, Geheimnisse, gute Charaktere, spannende Kämpfe, mystische Kräfte, leidenschaftlich beschriebene Emotionen. Was will man mehr? Ich freue mich auf den nächsten Teil.

    Wer es also noch nicht gelesen hat: Lies. Dieses. Buch.

  2. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.576)
    Aktuelle Rezension von: SIDDY

    Da ich eine Wandertour durch die schottischen Highlands plane, wollte ich mich mit diesem Buch schon in die passende Stimmung dafür bringen. Das hat auch gut geklappt, weil die Autorin einen wunderbaren Schreibstil hat. 

    Claire, die nach Kriegsende 1945 gerade mit ihrem Mann die Flitterwochen genießen wollte, landet unerwartet beim Betreten eines Steinkreises fast 200 Jahre in der Vergangenheit. Ihr Ziel ist die Rückkehr in ihre eigene Zeit, doch dabei werden ihr einige Hindernisse in den Weg gelegt. Als sie sich verliebt, wird es nicht einfacher. 

    Das historische Setting mit dem Einblick in das Leben in Schottland im 18. Jahrhundert, wie auch die medizinischen Verhältnisse aus Claires Sicht als Krankenschwester waren wirklich toll beschrieben und blieben mir auch nachhaltig im Kopf. Die Handlung plätscherte so dahin und drehte sich größtenteils um Gefangennahme - Flucht - seichte Sexszene - erneute Gefangennahme - Flucht - seichte Sexszene. Das Buch wäre auch mit der Hälfte der Seiten ausgekommen, doch im Grunde hat es sich durch den tollen (manchmal ironischen) Schreibstil auch nur halb so lang angefühlt und ich habe das Lesen genossen. 

    Die Liebesgeschichte empfand ich ein bisschen übertrieben. Jamie redet wahnsinnig viel und ist der Inbegriff an Opferbereitschaft. Er verkörpert den fortschrittlichen, heldenhaften Mann, der absolut bereit ist über jedes Gefühl und traumatische vergangene Erlebnis bis ins Detail zu sprechen. Um einer Person in Not zu helfen, lässt er keine Situation aus, sich in die Gefahr zu stürzen und damit Claire ihn heilen kann, ist er beinahe pausenlos verletzt. Nun gut, die Autorin ist eine Frau und hat das Buch auch für weibliche Leserinnen geschrieben. Es fällt es mir schwer, mir einen so tugendhaften, redseligen und gefühlsbetonten Mann im 18. Jahrhundert vorzustellen. Doch seinen Charme hat Jamie durchaus und mein Mitgefühl hat er ebenfalls, bei den ganzen Bestrafungen, die die Autorin dem Ärmsten angetan hat. 

    Ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen, da mich der erste Band nicht so richtig verzaubern konnte. Dafür bin ich doch zu wenig der Liebesroman-Fan. Nichtsdestotrotz ist es ein gutes und empfehlenswertes Buch, was ich in meinem Bücherregal (in dem immer Platzmangel herrscht) für ein etwaiges erneutes Lesen behalten werde. 

  3. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.873)
    Aktuelle Rezension von: EvaMinna

    Was, wenn man seinen hundertsten Geburtstag nicht in einem Altersheim feiern will? Man steigt aus dem Fenster und türmt. Genau das macht der eigensinnige aber liebenswerte Protagonist Allan Karlsson. Im Laufe der Geschichte erlebt er so manches Abenteuer, aber noch interessanter fand ich die Rückblenden. Schön, dass hier ein hundertjähriger Zeitzeuge im Mittelpunkt des Geschehens steht, und wir so manches von ihm lernen können. Die Message, dass selbst der unpolitischste Mensch der Politik seiner Zeit nicht entrinnen kann, ist zeitlos, um nicht zu sagen brandaktuell. Wer sich von schrägem Humor und - trotz Zeitalter des Jugendwahns - vom Alter der Hauptfigur nicht abschrecken lässt, wird reichlich belohnt.

  4. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.770)
    Aktuelle Rezension von: Wortsonate

    Die Geschichte von Daniel Sempere beginnt damit das er mit seinem Vater zur verborgenen Bibliothek, dem „Friedhof der Vergessenen Bücher“ geführt wird. Sein Vater ist Buchhändler, und lebt mit Daniel allein. Dieser darf sich ein Buch aussuchen und wählt den Roman „Der Schatten des Windes“ des unbekannten Autor Julian Carax.

    Daniel ist fasziniert von dem Buch, umso tiefer er hineintaucht, umso mehr möchte er über den Autor wissen. Es beginnt eine über Jahre dauernde Recherche, die zunehmend finster und verwoben wird.

    Er erfährt dass bis auf ein Exemplar alle anderen Bücher verbrannt sind. Dabei stößt er auf immer merkwürdigere Zusammenhänge und Geheimnisse.   Doch umso tiefer Daniel nach dem Autor sucht, umso mehr Rückblicke werden auf die einzelnen Figuren geworfen. Das macht das Lesen schon mal anstrengend. Aber es hilft auch die Zusammenhänge zu verstehen.

    Begleitet wird er von einem ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter und der überraschend gebildet ist. Er lebt bei ihnen, hilft ihnen auf der Suche nach verschollenen Bücher in der Buchhandlung.

    Daniel begibt sich in Lebensgefahr auf seiner Suche, die ihn immer tiefer hineinzieht in das Buch.

    Im Laufe des Lesens hatte ich den Eindruck eines Janusgesichtes, weil Julian und Daniel sich doch sehr ähnlich sind. Weil wir auch vom Ich-Erzähler zum auktionalen Erzähler wechseln. Sie erleben beide eine tragische Liebesgeschichte, und auch der Füllfederhalter taucht in Daniels Händen auf.

    Und Daniel ist nicht der einzige der das Buch sucht.

    Vielleicht empfand ich es manchmal zu mühselig, weil Carlos Raiz Zafón ein Barcelona in den Jahren 1945 bis 1956 beschreibt. Wir begegnen einer Stadt die sich im Laufe des Bürgerkriegs entwickelt hat. Das  Leben vieler Menschen ist bewegt von unterschiedlichsten Gefühlen wie Liebe, Hass, Freundschaft, Rache, Vertrauen, Angst, Einsamkeit und Sehnsucht.

     

    Doch was bleibt nach dem Lesen?

    Obwohl die Geschichte viele Handlungsstränge und Verschachtelungen hat, so ist der Roman nach einem einfachen Muster gestrickt. Gut wäre es wenn der Leser sich ein wenig mit der Geschichte Spaniens auskennt, das erleichtert den Zugang zur Handlung.

    Es war für mich ein nicht einfacher Roman, zwischendurch hatte ich das Gefühl einer Schauergeschichte. Obwohl es auch Lichtblicke blickt, so hat mich doch das Düstere gestört.

    Keine Frage Carlos Raiz Zafón versteht eine Geschichte zu erzählen, die   verschiedenen Ebenen zu verknüpfen und die Geschichte Barcelona einfließen zulassen.

    Trotzdem bin ich zwiegespalten ob ich es empfohlen soll. Wer eine leichte Lektüre erwartet für den wird das nicht der richtige Roman sein, wer sich aber darauf einlässt, und auf Entdeckungsreise geht, sollte es lesen.

    Ich würde es kein zweites Mal lesen, und daher nur bedingt eine Leseempfehlung geben.

  5. Cover des Buches Reckless 3. Das goldene Garn (ISBN: 9783791504964)
    Cornelia Funke

    Reckless 3. Das goldene Garn

     (405)
    Aktuelle Rezension von: JenniS

    Jacob und Fuchs haben sich auf die andere Seite des Spiegels gerettet. Doch durch einen Handel wird Jacob vor die Wahl gestellt. Um diese zu treffen verschlägt es ihn diesmal in den Osten der Spiegelwelt.

     

    Schon während des Lesens kam mir ein Zitat von meinem alten Biolehrer in den Kopf: „Du bist wie die menschliche Hand. Du kannst vieles, aber nichts richtig.“ Und genauso fühlte sich dieser dritte Teil der Reckless Reihe von Cornelia Funke für mich an.
    Mir fehlten die Tiefe und der rote Faden. Eigentlich bin ich ein Fan von Perspektivenwechsel, allerdings war das too much, ich kam als Leser nicht wirklich zur Ruhe.
    In einigen Teilen erinnerte es mich an Teil I, gerade in der Suche nach Will. Zwischen Teil II und III lag für mich ein längerer Zeitraum und ich musste oft tief kramen bis ich gewisse Zusammenhänge wieder fand. Ab und an wünschte ich mir eine Art „Register“ um die Orte der Spiegelwelt mit der echten zu verknüpfen.
    Man lernte viele neue Gesichter aber auch alte Bekannte besser kennen. Was ich persönlich mochte, dass Fuchs mal mehr in den Vordergrund rückte und auch Chanute nicht nur eine Mininebenrolle einnahm. Allerdings entwickelten sich einige Beziehungen in eine absolut andere Richtung, als man vermutet und ich mir auch irgendwo gewünscht hätte…
    Der wunderbar bildschaffende Schreibstil der Autorin rettete für mich einiges.
     Sicherlich werde ich aber Teil IV dann doch noch lesen, um Antwort auf meine offengebliebenen Fragen zu finden.

  6. Cover des Buches Percy Jackson - Die letzte Göttin (Percy Jackson 5) (ISBN: 9783551312464)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Die letzte Göttin (Percy Jackson 5)

     (1.379)
    Aktuelle Rezension von: AuroraM

    Die ersten beiden Teile waren am besten, einige Situationen sind mir etwas zu verrückt.
    wenn man allerdings Percy Jackson Fan ist muss man es gelesen haben.

  7. Cover des Buches Das Licht von Aurora (Band 1) (ISBN: 9783785579503)
    Anna Jarzab

    Das Licht von Aurora (Band 1)

     (248)
    Aktuelle Rezension von: BookAddicted

    Skeptisch hätte Sasha reagieren sollen, als ihr heimlicher Schwarm und einer der beliebtesten Jungen der Schule sie zum Abschlussball eingeladen hat. Dummerweise hat sie es nicht getan und wurde von seinem Analog in ein fremdes Universum entführt, weil sie aussieht, wie deren verschwundene Prinzessin.
    Schnell muss Sasha entscheiden, wem sie vertrauen kann und wem nicht, um ihr Ziel, nach Hause zurückzukehren, nicht zu gefährden. Dumm nur, das ihr einziger Vertrauter der Mann ist, der sie belogen und betrogen und nach Aurora entführt hat und den sie deswegen hassen sollte. Jetzt muss sie das nur noch ihrem Herzen klar machen und hoffen, das sie das alles heil übersteht.


    Die Grundidee ist faszinierend und insgeheim freut man sich schon darauf, mit Sasha nach Aurora zu reisen. Gerade zu Beginn ist sie sehr widerspenstig und aufmüpfig und man würde ihr am liebsten zujubeln, weil sie sich nicht unterkriegen lässt. Das sind mit die besten Szenen im ganzen Buch.
    Leider hält dieser Zustand nicht allzu lange an, was zwar verständlich ist, aber leider auch das Tempo aus der Geschichte nimmt, die größtenteils innerhalb einer knappen Woche spielt.
    Dadurch ziehen sich auch die Kapitel in die Länge, in denen stellenweise fast nichts relevantes geschieht.
    Die Autorin versucht dem Leser ihre Welt zu erklären, was zu langatmigen und physiklastigen Szenen führt. Dummerweise erwähnen die Figuren ständig, das das meiste Theorien sind und sie vieles selbst noch nicht wirklich wissen, wodurch diese Stellen noch trockener und unwichtiger erscheinen. Außerdem ist es wenig zielführend, da sich dadurch nichts für Sasha ändert und man diese Informationen geballt auf ein paar Seiten bekommt, statt das sie nach und nach in die Geschichte einfließen. Dadurch macht man gedanklich irgendwann dicht und bekommt nur noch wenig von den wissenschaftlichen Erklärungsversuchen mit.
    Ein weiterer Minuspunkt ist die Tatsache, das die Geschichte recht vorhersehbar ist und man nur selten wirklich überrascht wird. Darunter leidet vor allem die Spannung, weswegen einem die Lust an dieser Geschichte vergeht. Zumal gerade Sasha manchmal viel zu naiv ist, was nicht wirklich zu ihrem Charakter zu passen scheint.
    Obwohl man meinen sollte, man würde diese Woche intensiv erleben, hat man das Gefühl, es wird eher an der Oberfläche vom Leben in Aurora gekratzt. Dadurch baut man kaum eine Bindung zu den Figuren oder dem Schicksal von Aurora auf, was dazu führt, das man nicht mit ihnen mitfiebert. Oder das es einen sonderlich interessiert, was mit ihnen oder ihrer Welt passiert. Das wiederum ist eine schlechte Voraussetzung für den zweiten Teil, der die Dilogie abschließt.
    Auch der Schreibstil schafft es nicht, den Leser zu begeistern. Eher ist es ein schwerfälliger Schreibstil, durch den es einem immer schwerer fällt, erneut zum Buch zu greifen. Daran trägt auch die recht unsinnige Länge schuld, da es zu viele Stellen gibt, die sich wie reine Platzhalter anfühlen. Der Spannung hätte es insgesamt gut getan, wenn man nichts über Julianas Verbleib oder ihre Handlungen wüsste. Durch dieses Wissen ist aber vieles zu offensichtlich. Da man Juliana kaum kennt, entsteht aber auch keine Bindung, durch die man mit ihr fühlen würde, wodurch es eigentlich überflüssig ist, das man Szenen durchs Paraband sehen kann.
    Der General ist so von Klischees behaftet, das es einem schwer gefallen ist, ihm seine anfängliche Rolle abzunehmen. Die letzten Szenen zwischen ihm und Sasha sind teilweise kaum verständlich und gleichzeitig so belanglos, das man sich wirklich fragt, wieso diese, so offensichtliche Rolle, nicht wenigstens anständig aufgebaut wurde.

  8. Cover des Buches Wo die Nacht beginnt (ISBN: 9783442381388)
    Deborah Harkness

    Wo die Nacht beginnt

     (485)
    Aktuelle Rezension von: Charlea

    Auch der zweite Teil der Reihe hat mich nach wenigen Seiten wieder in seinen Bann gezogen und ich habe ihn gelesen, als würde er noch zum ersten Band gehören. Generell hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass die Geschichte einfach konsequent weiter gedacht und weiter erzählt wurde, so dass man fast nicht mal auf den Gedanken kommt, dass es unterschiedliche Teile sind.
    Am Ende des ersten Teils entscheiden sich Diana und Matthew, den Reise in die Vergangenheit - in das London Elizabeth I. zu wagen, da sie in der Gegenwert scheinbar ihren Widersachern nichts entgegen zu setzen haben.
    Doch obwohl Diana Historikerin ist, hat sie zunächst große Anpassungsschwierigkeiten - Etikette, Tonfall und Aufführen einer Dame von Stand lassen sich nicht so ohne Weiteres aus Büchern erlernen. Und auch Matthew erscheint ihr verändert, gerade im Kreis seiner Freunde.

    Zu diesem Buch kann ich wirklich nur sagen - es war einfach nur gut, ich habe es geliebt, es wird mein Haus nicht mehr verlassen und ich werde es wieder lesen. Es gab Szenen, bei denen ich richtig schluchzen musste, vor allem wenn es um die Familie von Diana ging. Mir  beweist das einfach, dass die Geschichte mich absolut gefesselt hat und bisher ist der zweite Teil der Reihe mein Lese-Highlight des Jahres



  9. Cover des Buches Die Gilde der Schwarzen Magier 3 (ISBN: 9783442243969)
    Trudi Canavan

    Die Gilde der Schwarzen Magier 3

     (2.013)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Klappentext:

    "Sonea hat viel gelernt, seit sie von der Magiergilde aufgenommen wurde. Doch einiges hätte sie lieber nie erfahren - Dinge, die sie im Gewölbe des Gildenmeisters Akkarin erblickt hat. Sonea fürchtet, dass seine Zuneigung nur ein böses Spiel sein könnte, mit dem er ihre magischen Kräfte für finstere Ziele gewinnen will. Doch sie wagt nicht, ihm zu trotzen, denn sie ahnt, dass ihre Zukunft in seiner Hand liegt..."

    Fazit:

    Ich möchte nicht allzu viel verraten, aber es ist furchtbar schwer keine Rezension mit Spoilern zu schreiben...das dritte Buch der Reihe "Die Gilde der Schwarzen Magier" ist eindeutig das beste der drei Bücher. Der Anfang ist spannend aufgebaut, in der Mitte jedoch flaut die Spannung etwas ab, diese steigt aber auf jeden Fall wieder gegen Ende des Buchs. Das Geflecht der Beziehungen der Charaktere ist wirklich wundervoll ausgearbeitet. Ich habe auch das Gefühl, dass der Schreibstil flüssiger geworden ist. Der ständig wechselnde POV hat mehr von den Gefühlen der wichtigsten Charaktere offenbart. Ich habe einige Magier und Diebe fest ins Herz schließen können. 

    Dieses Buch lässt mich zurück mit einer bittersüßen Traurigkeit...das schaffen bei Weitem nicht alle Bücher!

  10. Cover des Buches Der Winterpalast (ISBN: 9783458359708)
    Eva Stachniak

    Der Winterpalast

     (276)
    Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchen

    Eine Geschichte des Aufstiegs Katharina der Großen. 

    Ein Meisterwerk voller Intrigen, Prunk und großen Gefühlen. Das waren meine Erwartungen an diesen historischen Roman.


    Eine Buchbindertochter die einen steinigen Weg in das Innere des Palastes gehen muss. Etwas Glück und gute Beziehungen machen sie zu einer Zunge...

    Warwara ist als Prota eine gute Wahl, um die Gepflogenheiten am Hofe darzustellen. Man blickt durch ihre Augen und fühlt sich schon von Anfang an in sie hinein. Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen sind oft gut nachvollziehbar.

    Insbesondere was es bedeutet eine Frau zu sein, während es doch den Männern vorbehalten bleibt die wichtigen Rollen zu spielen. Denn schnell wird Warwara, als auch dem Leser klar: Es ist leicht austauschbar zu sein. Und als Frau hat man nicht den selben Stand, wie ein Mann. Ganz gleich, dass das Oberhaupt nunmal eine Frau (Kaiserin Elizabeth) ist. 

    Genau deswegen freut, trauert und ärgert man sich oft mit Warwara mit. 

    Als Prota ist sie gut gelungen, sie ist schlau, schlagfertig und eine gute Freundin. 

    Fraglich ist jedoch, dass gerade eine solch kluge Frau am Ende erst merkt, wie austauschbar sie ist und nicht im geringsten das, was sie denkt zu sein. Entgegen ihrer Gerissenheit ist so dich kindlich naiv was eine Sache angeht und dies hat mich bis zum Schluss ganz arg gestört und das Ende der Story für mich leider zerstört, da ich doch mehr erwartet hatte... 


    Durch den flüssigen aber doch etwas gehobeneren Schreibstil erhält man einen Eindruck der Stärke und des Stolzes des früheren Russland. Die Beschreibungen der Personen und Räumlichkeiten sind äußerst anschauungsvoll. Man bekommt das Gefühl durch den Winterpalast zu wandern, was ich persönlich an Büchern sehr zu schätzen weiß, denn darin liegt wohl auch ein gewisser Zauber. 

    Die anderen Charaktere werden ebenfalls gut beschrieben und es fällt bei dem einen oder anderen leicht ihn zu lieben oder aber auch zu hassen. 


    Was für mich etwas zu kurz kam war tatsächlich der Hauptgrund, weshalb ich das Buch überhaupt gelesen habe: Katharina die Große. 

    War der Anfang vielversprechend, so wurde ich doch mehr und mehr enttäuscht. 

    Natürlich war bereits zu Beginn klar, dass sie nicht die Prota sein wird, dennoch wäre etwas mehr Nähe und mehr ihres eigentlichen Aufstiegs mitsamt einer spürbaren charakterlich Entwicklung schön gewesen. Auf den ersten 400 Seiten hatte ich das Gefühl, sie ist ein verschüchtertes, aber strebsames Mädchen, was sich versucht zu integrieren und dennoch nicht zu sehr aufzufallen. Danach kommt für circa 50 Seiten ein Aufbäumen, was jedoch leicht unübersichtlich und nicht gut durchdacht schien und danach war sie einfach nur unsympathisch. Nicht das, was der Klappen Text genau erwarten lies. 


    Schlussendlich ein nettes Buch zur Unterhaltung zwischendurch, solange man ein wenig Interesse an russischer Geschichte und Kultur hat, ansonsten aber auch nicht schlimm, wenn man es nicht vorhat zu lesen. 


  11. Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783453438187)
    Stephen King

    The Stand - Das letzte Gefecht

     (792)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Es dauert zwar seine Zeit bis man sich in die Story einfindet, da man zu Anfang, mit den vielen neuen Charakteren nicht ganz zurechtkommt.

    Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Zeile spannend, die Story nicht nur interessant sondern auch irgendwie (leider) Wirklichkeitsnah . Ein ähnlicher Fehler könnte durchaus passieren. (Wuhan?)

    Ein rasanter Knaller.

  12. Cover des Buches Rückkehr ins Zombieland (ISBN: 9783956490378)
    Gena Showalter

    Rückkehr ins Zombieland

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Honigbaer

    Sie sind schnell. Sie sind entschlossen. Und sie gieren nach der Quelle deines Lebens.

    Eben ist dein Leben perfekt, doch im nächsten Moment kann alles vorbei sein. Diese Lektion muss Alice schon zum zweiten Mal lernen. Erst verliert sie ihre Eltern an eine Horde grausamer Zombies. Und als ihr Freund Cole urplötzlich mit ihr Schluss macht, erkennt sie sich bald selbst nicht mehr. Woher kommt diese Panik, von der sie ständig erfasst wird? Und da wäre noch dieser Hunger, den sie einfach nicht stillen kann

    Ein spannender und nach mehr verlangender zweiter Teil der "Alice im Zombieland"-Reihe, voller Action und Spannung.


  13. Cover des Buches Wahrheit gegen Wahrheit (ISBN: 9783442716746)
    Karen Cleveland

    Wahrheit gegen Wahrheit

     (173)
    Aktuelle Rezension von: Micha835

    Wenn man einmal angefangen hat das Buch zu lesen will man nicht mehr aufhören, man wird ein Teil der Geschichte und will erfahren wie es weitergeht. Eine wirklich rundherum gelungene Geschichte. Sollte man gelesen haben. Es beginnt mit einem Paar welches Privat und Beruf unter einen Hut bringen muss. Dabei fällt auf das die Kinder mehr am Vater hängen. Grund: Vivian arbeitet zu viel. Dann kommt es dazu das Vivian entdeckt das ihr Mann als kleines Kind in die USA kam und wahrscheinlich als russischer Schläfer so eingeschleust wurde! Jetzt hat Sie das Problem: Was soll Sie machen, wie soll Sie sich verhalten? Eventuell nimmt Sie wenn Sie es weitergibt den eigenen Kindern den Vater. Eine ziemlich verzwickte Sache.

  14. Cover des Buches Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (ISBN: 9783596510979)
    Milan Kundera

    Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

     (1.142)
    Aktuelle Rezension von: apirateslifef0rme

    Und diese Verwirrung habe ich in diesem Fall absolut nicht als etwas negatives wahrgenommen. Den Figuren als Außenstehende*r dabei zu verfolgen, wie sie sich und die Menschen um sich herum verletzen, geht unter die Haut. 

    Das Buch verlangt einem viel ab. Immer wieder erkennt man Charakterzüge an den Figuren, die einem seltsam bekannt vorkommen, und im nächsten Moment verflucht man die Figuren für ihre Handlungen (bei mir jedenfalls war es so). Ehe man sich versieht landet man so in der selben Ambivalenz und Verwirrung, in der auch die Figuren stecken.

    Ich habe diese unerträgliche Leichtigkeit beim Lesen gespürt, es war schlimm und faszinierend zugleich und hat mich lange nicht losgelassen.

  15. Cover des Buches Clockwork Prince (ISBN: 9783401508009)
    Cassandra Clare

    Clockwork Prince

     (1.351)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Cover: Top!

    Schreibstil: Top!

    Weiterentwicklung der Geschichte: Gut!

    Weiterentwicklung der Charaktere: Okay. Der einzige, der sich wirklich entwickelt hat, war Will (wollte gerade Jace schreiben haha) und das hat mich schon überrascht, aber auch gefreut.

    Cliffhanger: Top!

    Heißt konkret: Eigentlich mag ich unsere Shadowhunters ja, genauso wie das Setting und den Schreibstil. Aber dieser Band war trotzdem irgendwie ziemlich anstrengend.
    Jem hat in meiner Sympathieliste deutlich abgenommen, wohingegen Gideon gestiegen ist. Ich habe zwar geahnt, dass sich die Liebesgeschichte so weiterentwickeln würde und früher mochte ich das auch mal ganz gerne, aber mittlerweile finde ich es schon eher nervig, vor allem, wenn die Protagonist:innen nicht mit dem Teil des Dreiecks zusammenkommen, zu dem sie eindeutig gehören (Augenrollen). Diese ganze Sache mit Jessamine... Uff, meine Nerven. Aber irgendwie tut sie mir auch leid, was soll ich machen.

    Das Training mit den Lightwoods und die ganzen Sachen, die dann noch so im Verlauf der Geschichte rausgekommen und die Dynamik, die sich zum Ende hin dann noch entwickelt hat, haben das Lesen dann doch zu einem tollen Erlebnis gemacht und ich bin gespannt auf das Ende!

    4/5

  16. Cover des Buches Gilde der Jäger - Engelszorn (ISBN: 9783802582752)
    Nalini Singh

    Gilde der Jäger - Engelszorn

     (593)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Elena ist nun ein Engel. Raphael Ambrosia hat sie davor gerettet zu sterben. Doch nun haben es einige auf ihren Kopf abgesehen. Die Geschichte ist wirklich der Hammer und genauso spannend wie Band 1. In diesem Band erfahren wir wirklich sehr viel über Elenas als auch Raphaels Vergangenheit. Mir gefiel das Buch wirklich sehr. Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass die eigentlich Action wirklich am Ende des Buches passiert. Ja das ganze Buch ist wirklich voller Spannung und Story aber ich hätte mir den Kampf früher gewünscht. Außerdem fand ich das einige Charaktere zu schnell abgeschrieben wurde. Da redet man das ganze Buch über sie udn dann wars das. Trotzdem liebe ich das Buch

  17. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.548)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Zweiter Teil der Reihe und vergleichsweise extrem schwach zum ersten Band. Wir erfahren hier einiges mehr über Lisbeth, was durchaus interessant ist. Das Thema Mädchenhandel ist hart, wird aber nur angerissen. Und irgendwie zog es sich streckenweise in die Länge. Zudem gibt es dieses Mal einen wirklich, wirklich extrem unsympathischen Charakter. Kennt ihr das, wenn euch ein Charakter so extrem triggert, dass ihr Puls bekommt, wenn er im Buch den Mund aufmacht? Hans Faste war so ein Charakter für mich. Diese Voreingenommenheit von dem Polizisten hat mich zur Weißglut getrieben. Was aber sehr gut zum Thema passt, also alles richtig gemacht Herr Larsson! Das Ende kommt etwas abrupt, und irgendwie hängt man doch sehr in der Luft. Der Fall an sich abgeschlossen, aber die Nachbearbeitung, die im ersten Teil seeehr lang war, fehlt hier nun vollständig. Vermutlich der Stoff für Band 3. Allgemein konnte es mich nicht ganz überzeugen. 

  18. Cover des Buches Die Wildrose (ISBN: 9783492300384)
    Jennifer Donnelly

    Die Wildrose

     (326)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Klappentext:

    Die Herzen von Willa Alden und Seamus Finnegan schlagen für die Gipfel der Welt – und füreinander. Doch auf einer schicksalhaften Bergtour erleidet Willa einen Unfall und ist fortan für ihr Leben körperlich gezeichnet. Voller Vorwürfe wendet sie sich von Seamus ab – die Trennung bricht ihm das Herz. Jahre später kreuzen sich ihre Wege ein zweites Mal, und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt.

    Das es ein doch etwas kitschiges Buch werden würde, hätte man sich denken können. Aber ich wollte es dennoch mal lesen, denn die ersten beiden Bände der Autorin hatten mir recht gut gefallen. Bei diesem Buch kann ich sagen, es war ein Fehlgriff. Vorhersehbar, in die Länge gezogen, zu viele Zufälle. Es war einfach nicht für mich gemacht und ich habe mich da durchgequält. Vielleicht hat sich im Laufe der Jahre ja auch mein Anspruch verändert.

  19. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.310)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Knapp die erste Hälfte lang hatte ich echt Leseflaute, und mehrmals den Gedanken das Buch abzubrechen und die Zusammenfassung irgendwo zu lesen. Dann hat mich aber doch noch der Ehrgeiz gepackt und ich hab die knappen 500 Seiten in einem Rutsch gelesen.

    Der Anfang ist echt zäh und irgendwie fast schon langweilig. Dann kommt dank einer Sidestory etwas Fahrt auf. Und so überbrücken wir auch alles ganz gut, bis es endlich zum Prozess kommt. Und dieser Prozess bringt so richtig Genugtuung mit sich. Es wird abgerechnet und zwar so richtig! 

    Alle drei Bücher zeigen ja mehrfach auf, dass sehr schnell mal Macht missbraucht wird, dadurch sehr häufig ungerecht gehandelt wird und dies meist auch noch ohne Konsequenzen. Das frustrierte mich regelrecht so, dass ich das Buch beseite legen und tief durchatmen musste. Deshalb ist diese Abrechnung so befriendigend gewesen. 

    Es ist ein guter Abschluss, wo wirklich alle Enden abgeschlossen werden.

  20. Cover des Buches Faunblut (ISBN: 9783570308479)
    Nina Blazon

    Faunblut

     (1.613)
    Aktuelle Rezension von: Elo_Soleil

    Ich habe das Buch innerhalb eines Abends beendet und muss gestehen, dass ich absolut begeistert bin! 

    Fangen wir doch am besten mit dem Setting an: Es war super authentisch und mit viel liebe zum Detail gestaltet. Ich hab der Autorin während des Lesens ohne Zweifel abgekauft, dass dieser Ort so irgendwo existiert. Und obwohl es kein klassisches Fantasy setting, sondern eher realistisch gehalten war, haben mich die Welt und die Stadt fasziniert. 


    Die Charaktere wurden beinahe alle gut herausgearbeitet und sie waren mir, bis auf wenige gewollte ausnahmen, alle sympathisch. Vor allem gefiel mir, dass jede Figur eine eigene Geschichte, eigene Gewohnheiten und einen abgrenzenden Charakter besaß. Nur Faun war für mich nicht ganz greifbar . Ich konnte leider keinen richtigen Zugang zu ihm finden und mochte ihren Kindheitsfreund lieber. (aber naja ich leide häufiger unter dem second ML Syndrom xD) 


    Die Storyline hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und ich wusste bis zum schluss nicht ganz worauf es hinauslaufen würde. 

    Der plott war gut, durchdacht und hat sich natürlich aufgebaut. 

    Hier muss ich aber sagen, dass mich die romantische Entwicklung etwas gestört hat. In meinen Augen war es unrealistisch wie schnell sich die beiden verliebt haben. Es hat mich teilweise auch genervt wie sehr sie sich, ohne sichtlich Grund auf Faun konzentriert hat, obwohl sie anfänglich keinerlei Verbindung zueinander hatten. In meinen Augen hätte das Buch ohne die Liebesgeschichte der Beiden nicht viel verloren. Trotzdem hat sie zur Spannung beigetragen und ihre Berechtigung gehabt. 


    Fazit : ⭐📖


    Mir wurde das Buch als gute Romantesy ans Herz gelegt, weshalb ich es anfänglich kaum abwarten konnte etlich den ML/love interest kennenzulernen. Im Nachhinein muss ich gestehen, dass das Buch ohne die Romance genauso gut funktioniert hätte. Im Positiven Sinne. 


    Es war seit langem ein Buch was mir auf vielen Ebenen wirklich gut gefallen hat und obwohl es ein Einzelband war, hat es mir nicht an Komplexität gefehlt. Von mir eine klare Leseempfehlung. 

  21. Cover des Buches Magic Academy - Die Kandidatin (ISBN: 9783570312452)
    Rachel E. Carter

    Magic Academy - Die Kandidatin

     (121)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Spannend und mitreisend ist hier das Schicksal der Protagonistin. Das Ende allerdings, ist nicht wirklich eines.

    Inhalt: Ryiah scheint ihr Glück gefunden zu haben. Sie hat die Erlaubnis, ihren Prinzen zu heiraten, wird vom König im Palast akzeptiert und darf vorher auch noch Dienst als Magierin verrichten. Zwar mit einer Leibwächterin im Schlepptau,  aber daran muss sie sich wohl nun gewöhnen.

    Im Regiment findet sie nicht so recht Anschluss und kapselt sich immer mehr von den anderen ab. Einzig ihre alten Freunde halten nach wie vor zu ihr, versuchen sogar, sie dazu zu bewegen, sich mehr mit den anderen abzugeben. – Doch Ryiah trainiert lieber für das große Turnier, in dem sie die Chance hat, die erste Magierin des Reiches zu werden.

    Auf dem Turnier offenbart sie wahre Grausamkeit des Königs. Er will Blut sehen und schreckt nicht davor zurück, auch diejenigen zu bestrafen, die einfach nur das Turnier abbrechen und sein perfides Spiel nicht mitmachen wollen.

    Doch den größten Kampf fechtet Ryiah nicht im Ring der Arena, sondern im Palast. Wem kann sie noch trauen? Wer lügt und wer erzählt die Wahrheit und ist es am Ende der König, der für die Überfälle im eigenen Land verantwortlich ist? Was genau weiß ihr Prinz und wie weit kann sie seinem Bruder trauen? Lohnt es sich, mit der Familie überhaupt warm zu werden?

    Fazit: Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich den ersten und zweiten Band dieser Reihe gelesen habe und somit kann ich nicht sagen, dass dieser Band nahtlos an den vorangegangenen anknüpft. In jedem Fall aber, geht die Story weiter. Und wenn man den Stoff zu einhundert Prozent komplett verstehen möchte, macht es wirklich sehr viel Sinn, die vorangegangenen Bände auch zu lesen.

    Es handelt sich um Romantasy, was zwischendrin auch wirklich richtig gut raus kommt. Trotzdem bin ich der Meinung, dass das hier für mich der beste Band von allen dreien war. Die Handlung plätscherte anfangs einfach mal vor sich hin. Die Protagonistin versucht, ihren Platz in ihrem Leben zu finden. Sie mag ihren Prinzen, lernt ihn aber auch näher kennen, was der Beziehung so gar nicht guttut. Es gibt Eifersuchtsszenen, Streit und Versöhnungen. Doch am Ende bereiten sich alle auf den großen Wettkampf vor, bei dem man die schwarze Robe des ersten Magiers gewinnen kann. Hier müssen unsere beiden Liebenden  gegeneinander antreten. Ob sie das wollen oder nicht. Das Regelwerk muss befolgt werden. – Jedoch kommt bei dem Wettkampf eine riesengroße Gemeinheit des amtierenden Königs ans Licht, der auch mir das kalte Grausen beigebracht hat. Als ich das genau Ausmaß dessen, was da passiert, erfasst habe, hat es mir die Gänsehaut auf die Haut getrieben und ich konnte die Wut der Protagonistin so nachempfinden. Aber eben auch die Tatsache, dass ihr am Ende doch die Hände gebunden waren. – So gemein.

    Zum Finale hin war dann noch einmal alles offen, was die Liebe der beiden angeht, aber auch bis das Ergebnis da ist, braucht es noch einige Schicksalsschläge und Haken in der Handlung, die man sich als Autor auch erst einmal einfallen lassen muss.

    Irgendwie wurde der Romantik hier nicht so viel Aufmerksamkeit gewidmet, wie man es sich für Romantasy eventuell wünschen würde.

    Alles war mit leichten Worten gut beschrieben, dass ich der Handlung dauerhaft gut folgen konnte. Genau genommen war ich hier richtiggehend gefesselt und habe das Buch in zwei etwas länger dauernden Sitzungen durch gehabt. So schnell habe ich schon lang kein Buch mehr „gefressen“. – Aber ich wollte einfach wissen, wie die Sache aus geht.

    Das Ende ist auf der einen Seite eine Art Abschluss, birgt aber auch noch jede Menge Stoff für mindestens noch ein weiteres Buch. Allerdings weiß ich nur von drei Bänden dieser Reihe. Ich sollte eventuell noch einem recherchieren, ob die Story nicht doch noch irgendwie weiter geht.

    Die Erzählweise war stellenweise ziemlich langatmig. Das waren dann immer die Stellen, wo die Handlung für mich stehengeblieben ist und erst einmal nur Romantik angesagt war. Mein Film im Kopfkino hat angehalten und stellenweise war ich genervt, weil ich viel lieber gewusst hätte, wie die Story denn nun ausgehen sollte. Und in dem Moment ging es aber nicht vor und nicht zurück und ich hätte aus der Haut fahren können.

    Ich habe jetzt schon etwas länger kein Taschenbuch mehr gelesen und das Halten des Buches war für mich stellenweise nicht gerade bequem und endete einmal sogar in einem Krampf meiner linken Hand. Aber, ich habe es geschafft, dass nicht eine Leserille den Buchrücken verunstaltet. Eine Sache, ich so gar nicht ab kann.

    Die Seitenaufteilung war sehr augenfreundlich. Die Schrift nicht zu klein und nicht zu groß. Der Zeilenabstand anderhalbzeilig und somit hat man sich auch auf einer Seite nicht so lang aufgehalten. Aber das Gefühl, mal wieder echtes Papierrascheln zu hören und der Geruch des echten Papieres waren schon einmal mehr ein Leseerlebnis.

    Das Buch ist hochwertig geklebt und kann bei angemessener Behandlung durchaus auch mehrere Lesedurchgänge aushalten. Flexibel genug zum guten Lesen, aber stabil genug, dass nicht gleich jede Seite rausfleddert.

    Ich kann das Buch insofern empfehlen, dass man schon die anderen beiden Bände im Vorfeld kennen sollte. Es wird stellenweise Bezug zu vergangener Handlung genommen, die aber nicht mehr weiter erklärt wird. Will man hier alles verstehen und gut mitkommen, sollte man die ersten beiden Bände auch kennen. – Nur so kann man die wirklich spektakuläre Entwicklung der Protagonistin so ganz erfassen.

  22. Cover des Buches Memento - Die Überlebenden (ISBN: 9783833901133)
    Julianna Baggott

    Memento - Die Überlebenden

     (196)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Das Coverbild finde ich gut. Der Schreibstil ist ebenfalls gut und ich bin recht einfach in die Geschichte reingekommen. Es hat etwas gedauert, bis ich dort angekommen bin. Die ganzen Deformationen waren für mich erst ein mal schwer vorstellbar. Generell ist die Welt jedoch recht spannend. Pressia empfinde ich als einen sehr angenehmen Charakter. Ich mag ihre mutige, verantwortungsbewusste Art. Aber auch Partridge und Bradwell finde ich als handelnde Personen gut gelungen.

    Jedoch fand ich ca. das letzte Drittel ziemlich langweilig und habe sehr großzügig weitergeblättert. Irgendwann wurde es mir dann doch zu viel und zu unwirklich. Ich habe sogar überlegt das Buch abzubrechen und werde wohl nicht weiter die Buchreihe verfolgen. 


    Schade!

  23. Cover des Buches Gilde der Jäger - Engelsdunkel (ISBN: 9783802589089)
    Nalini Singh

    Gilde der Jäger - Engelsdunkel

     (225)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Nalini Singh – Gilde der Jäger, 5, Engelsdunkel


    Jason ist Raphaels Meisterspion und als er erfährt das Eris, der Gefährte von Neha, die kurz zuvor schon ihre Tochter Anouschka verloren hat, ermordet wurde, bietet er seine Hilfe an. Zeitgleich besteht so die Möglichkeit an Neha´s Hof ein wenig zu spionieren, auch wenn er nichts davon verwenden darf.

    Er muss Neha´s Nichte, Prinzessin Mahiya, den Blutschwer leisten, eine barbarische althergebrachte Tradition. Während Jason am “feindlichen” Hof seine Ermittlungen aufnimmt, steht ihm die verschüchterte Prinzessin zur Seite.

    Sehr bald ist klar, dass in Mahiya mehr steckt und ihre Neugierde und Zielstrebigkeit nur zwei Eigenschaften sind, die Jason faszinieren. Dann geschehen weitere Morde, wichtige Engel und Vampire am Hof der Erzengelfrau. Wer könnte so dreist sein sich mit der Erzengelfrau anlegen? Doch dann bekommt auch Mahiya Geschenke und schwebt in Lebensgefahr, was Jason dazu veranlasst ein Auge mehr auf die Prinzessin zu haben.


    Der fünfte Band der “Gilde der Jäger”-Reihe ist außergewöhnlich.

    Aber von Anfang an.

    Der Schreibstil ist wie nicht anders zu erwarten flüssig, locker, modern und durch die relativ kurzen Kapiteln gut zu lesen.

    Der Band ist in sich abgeschlossen, baut aber auf die Vorgängerbände auf, sodass es hier eine Hintergrundgeschichte gibt, die man kennen sollte, die aber auch in groben Zügen mit Rückblicken ausgestattet ist.

    Nalini Singh hat ihre Charaktere sehr lebendig und facettenreich dargestellt, sodass man schnell das Gefühl hat, man wäre unter ihnen und es fühlt sich wie eine riesige Familie an, nur eben aus Menschen, Engeln und Vampiren.

    Jason ist ein faszinierender Charakter, düster, distanziert, dominant und schwer durchschaubar. Er macht diesen Band so außergewöhnlich, denn im Gegensatz  zu Raphael oder auch Dmitri, sagt er nicht unbedingt was er denkt. Er finde Mahiya faszinierend, aber bis zum Ende gibt es kein einziges “Ich liebe dich”, er zeigt seine Zuneigung auf verschiedenen Arten, die aber mindestens genauso bedeutend und klar sind.

    Mahiya hat es am Erzengelhof nicht leicht, sie ist die Tochter von Eris und Anouschka, schon früh in den Bänden wird erzählt, das Eris die einzig wahre Liebe  von Neha ist und er eine Bestrafung wegen seiner Untreue bekam.

    Doch die Bestrafung weitet sich hier auf Mahiya aus, die zwar den Rang einer Prinzessin hat, aber nicht so behandelt wurde. Gehasst von Neha, gehasst von Eris kämpft die zarte, liebenswerte aber schlagfertige Prinzessin um ihr Überleben.

    Die Entwicklung die sie im Buch durchgemacht hat ist atemberaubend.

    Die Dynamik zwischen Jason und Mahiya ist sehr schön dargestellt, ein Geben und Nehmen, ein Wegstossen und ein Heranziehen. Ich würde sogar sagen, dass hier in sämtlichen mir bekannten Nalini Singh-Büchern zwischen den beiden Hauptcharakteren die schönste Dynamik herrscht, eben weil auch vieles Non-Verbal läuft.

    Mit dabei sind wieder Dmitri und Honor, die gerade ihre Hochzeit feiern und die Frage erläutern, will sie nun ein Vampir werden oder nicht?

    Aber auch Raphael und Elena haben ein paar kleinere Probleme zu lösen und über allen schwebt immer noch die aufgestiegene Lijuan.


    Dieses Buch ist wieder sehr kurzweilig, es sind viele Emotionen vertreten, es gibt Verrat, Mord und Meuchelei, die Handlung ist abwechslungsreich und überraschend, die Perspektivwechsel lassen den Leser neugierig bleiben und ich bin einfach hin und weg von der Story, die mir wieder sehr gut gefallen hat.

    Die Spannung wird schnell aufgebaut und bleibt durchgängig auf hohem Niveau bestehen.

    Das “Gilde der Jäger”-Universum wird stetig ausgebaut und die bildhaften Details von Land und Figuren sind so detailliert, dass ich mich immer wieder komplett in die Story fallen lassen kann. Dabei wirkt alles in sich stimmig und rund, was mir immer besonders gut gefällt.

    Natürlich gibt es auch hier wieder knisternde, detaillierte Leidenschaft, die sich sehr schön in die Story einfügt und dabei weder übertrieben noch extrem ist.


    Das Cover passt auch diesmal wieder sehr schön zur Reihe und macht sich neben den anderen Bänden sehr schön im Regal.


    Fazit: Eine besondere Story die mich berühren und faszinieren konnte. 5 Sterne.


  24. Cover des Buches Flavia de Luce - Tote Vögel singen nicht (ISBN: 9783734100772)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce - Tote Vögel singen nicht

     (206)
    Aktuelle Rezension von: JenniS

    Endlich gibt es mehr Informationen zu Flavias Mutter und zu dem was mit ihr geschehen ist!

    Ich hätte mir von diesem Teil etwas mehr Tiefe gewünscht. Zwischenzeitlich ist alles unglaublich verworren und ich habe etwas die Orientierung verloren.
    Für mich war dies, bisher, der schwächste Band der Reihe...

    Was total gelungen war, ist die Entwicklung von Flavia. Man fiebert förmlich mit ihr mit und wünscht sich, dass sie nun endlich ihren endgültigen Platz finden wird.

    Das Ende des Bandes war sehr nervenaufreibend und man möchte direkt weiterlesen!

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