Bücher mit dem Tag "spanische grippe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "spanische grippe" gekennzeichnet haben.

31 Bücher

  1. Cover des Buches Biss zum Ende der Nacht (ISBN: 9783551316639)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Ende der Nacht

     (6.199)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Ich lese ja praktisch keine Bücher ein zweites Mal aber bei dieser Story hat es richtig spass gemacht :) wobei ich sagen muss das, wenn ich sie erst jetzt neu gelesen hätte vermutlich etwas weniger begeistert wäre :) Ich habe die Reihe damals vor ca10 Jahre gelesen, bevor ich wieder angefangen habe richtig zu lesen und dies war somit mein Einstieg in die Bücherwelt... 

    Die Geschichte der beiden gliedert sich in zwei Teile, zum einen geht es im ersten Teil um die Hochzeit und Bellas Verwandlung in eine Vampir und ihr neues Leben... im zweiten Teil rücken die Volturi in den Vordergrund, was mir sehr gefallen hat mit den verschiedenen Vampiren und den gaben die sie hatten. Interessante Idee und gute Umsetzung.

    Auch hier wieder spannender und fliessender Schreibstil die 800 Seiten waren im nu vorbei...

  2. Cover des Buches Biss zum Abendrot (ISBN: 9783551316622)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Abendrot

     (7.023)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Band 3 um Bella und Edward.

    Es hat wieder Spass gemacht und war obwohl ich die Geschichte kannte Spannend und unterhaltsam... Der Schreibstil ist sehr fliessend und das Buch lässt sich gut lesen. Bella war mir stellenweise etwas anstrengend mit ihrer Art, dafür fand ich alle Charakter um sie deutlich besser und interessanter...

    Ich werde Band 4 noch anhängen, da mir der reread richtig Spass macht...

  3. Cover des Buches Gut Greifenau - Morgenröte (ISBN: 9783426521526)
    Hanna Caspian

    Gut Greifenau - Morgenröte

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Lerchie

    1918 soll es Frieden mit Russland geben. Auf Konstantin ist ein Mordanschlag verübt worden und es ist fraglich, ob er dies noch erleben wird. Doch die Dorflehrerin Rebecca Kurscheid pflegt ihn aufopferungsvoll.   Das Gut ist hoch verschuldet und der Graf ist verzweifelt. Gräfin Feodora will Katharina zur Hochzeit mit  dem schauderhaften Kerl Ludwig, einem Neffen des Kaisers, zwingen.  So soll Greifenau überleben. Doch Katharina ist unsterblich verliebt in Julius, einen Industriellensohn. Sie flieht kurz vor der Hochzeit. Aber in Berlin gerät sie in die wirren der Novemberrevolution. Der Kaiser ist  geflohen und der Krieg zu Ende.

     

    Meine Meinung

    Das Buch schließt nahtlos an den zweiten Band an. Ich hatte keine Probleme wieder in die Geschichte hinein zu kommen. Durch den angenehm unkomplizierten Schreibstil der Autorin – es gab keine Unklarheiten i9m Text – konnte ich das Buch auch leicht und flüssig lesen. Nichts störte den Lesefluss.  Auch konnte ich mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Katharina, die wie eine Gefangene gehalten wurde, weil sie den Prinzen nicht heiraten wollte. Doch mit einer List gelang ihr letztendlich die Flucht. In Konstantin, der Rebecca trotz ihres Widerstandes unbedingt heiraten wollte. Der von ihr gepflegt wurde, wovon niemand wissen durfte. Warum? Das soll der geneigte Leser bitte selbst lesen. In Alexander, Katharina half, so gut er konnte und von ihr ein Versprechen dafür bekam. Wen ich nicht sonderlich mochte, war die hochnäsige Tochter Anastasia, die gut verheiratet war, die Gräfin selbst, die nicht wahr haben wollte, was dieser Lümmel Ludwig von Preußen für ein Mensch war und ihre eigene Tochter für Geld opfern wollte, letztendlich noch Nikolaus, der nicht viel besser war.  Den Grafen mochte ich auch nicht sehr, denn er ließ sich von seiner Frau mitziehen.  Die Bediensteten waren mir durchweg sympathisch, zumindest in diesem Buch. Es ist spannend geschrieben vom Anfang bis zum Ende. Das Buch hat mich gefesselt und ich bin richtig in die Geschichte eingetaucht. Von der historischen Seite her habe ich einiges erfahren, was ich noch nicht wusste. Es hat mir sehr gut gefallen und mich gut unterhalten. Daher von hier eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

  4. Cover des Buches Die Wildrose (ISBN: 9783492300384)
    Jennifer Donnelly

    Die Wildrose

     (327)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Ich muss schon sagen, dass ich ein wenig traurig darüber bin, dass ich meine geliebten Finnegans / Bristows und Baxters gehen lassen muss, aber ich kann ja immer wieder zu ihnen zurückkehren, das beruhigt mich dann doch ein bisschen. Für mich war der Abschluss der Trilogie definitiv der beste Teil der Trilogie und es ärgert mich immer noch, dass am Ende diese eine Sache passiert ist bzw. nicht passiert ist, die mich dann so gestört hat, dass ich am Ende einfach keine 5 Sterne vergeben konnte.

    In diesem Band geht es um Seamie, den jüngsten der Finnegans, und Willa , die man bereits im Vorgänger kennengelernt hat und ich muss sagen, dass ich nicht erwartet hätte, dass sie mir so sehr ans Herz wachsen würden.

    Zum Schreibstil brauche ich nach drei dicken Büchern, glaube ich, nicht mehr allzu viel sagen. Die Frau hat’s drauf und man kann trotz der Seitenzahl einfach nur so durch die Kapitel fliegen. Ich mag die Kombination aus Spannung, Emotionen (positiven wie negativen) und Herzklopfen.

    Nachdem ich den zweiten Band so geliebt habe, konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich Seamie oder Willa so gern haben könnte wie Sid und India, weil ich mich mit Letzterer auch so gut identifizieren konnte. Willa und ich könnten unterschiedlicher nicht sein, aber dennoch habe ich so sehr mit ihr mitgefiebert und vor allem mit ihr mitgelitten. Auch Seamie mochte ich gern, ich hatte nur manchmal etwas Probleme, ihn mit dem kleinen Jungen aus »Die Teerose« zusammenzubringen.

    Das ganze Buch war einfach spannend, wir befinden uns auf drei unterschiedlichen Kontinenten und das vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs, wodurch man ganz viele Perspektiven eröffnet bekommt und auch viele Dinge erfährt, die man mit dieser Zeit nicht unbedingt in erster Linie erfährt, die aber trotzdem enorm wichtig waren.

    Fazit: Ein würdiger Abschluss für eine super Trilogie mit wundervollen Charakteren, die mir viele tolle Lesestunden bereitet hat.

    Bewertung Band 3: 4,5/5
    Bewertung gesamte Trilogie: 4,5/5

  5. Cover des Buches Aufbruch in ein neues Leben (ISBN: 9783746635460)
    Linda Winterberg

    Aufbruch in ein neues Leben

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Saphir610

    Erster Band der Hebammen-Saga 

    Drei ganz unterschiedliche junge Frauen treffen in Berlin 1917 aufeinander. Gemeinsam beginnen sie eine Hebammenausbildung. Sie kommen aus so verschiedenen Lebensverhältnissen und es eint sie der Wunsch nach Unabhängigkeit, zu helfen. Gemeinsam unterstützen sie sich in der Ausbildung und helfen den Frauen nicht nur bei Entbindungen.

    Es ist der erste Weltkrieg und die Not und das Elend werden in der Stadt immer schlimmer. Diese Beschreibung ist der Autorin gut gelungen. 

    Mir hat beim Lesen etwas mehr Intensivität gefehlt, mehr Emotionen. Ich hatte das Gefühl, dass hier ganz viel abgehandelt wird, aber etwas fehlt, was das Lesen emotionaler macht. Eine interessante Zeit, ein ganz tolles Thema. Und Hebammen haben damals scheinbar mehr Anerkennung genossen wie heute, wo alles weg rationalisiert wird.

    Hier also vielleicht etwas weniger, dafür die einzelnen Geschichten mit mehr Gefühl. Ansonsten hat mir der Roman beim Lesen gefallen.

  6. Cover des Buches Das Flüstern der Bienen (ISBN: 9783471360354)
    Sofía Segovia

    Das Flüstern der Bienen

     (157)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    "Das Flüstern der Bienen" von Sofía Segovia ist ein ganz besonderer Roman über eine Familie und deren ganz besonderes Findelkind.

    Darum geht's: Die alte Nana Reja verbringt die letzten Jahre ihres Lebens fast ausschließlich in ihrem alten Schaukelstuhl auf der Veranda der Hacienda der Familie Morales. Doch eines Morgens ist sie plötzlich verschwunden. Als sie vom Herren des Hauses und seinen Arbeitern gefunden wird, hält sie nicht nur ein Bündel mit einem Baby im Arm, sondern auch eines mit einem Bienenschwarm, welches laut ihr zu dem Baby gehört. Das Baby ist missgestaltet und die Dorfbewohner sehr abergläubisch, aber due Familie Morales nimmt das Baby bei sich auf und wächst Simonopio, begleitet von seinen Bienen, auf der Hacienda der Morales auf. Simonopio kann zwar nicht mit den Menschen sprechen, aber er wird die Familie dank seiner Gabe vor einem schlimmen Unheil bewahren...

    Inspiriert wurde die Autorin Sofía Segovia von einer wahren Geschichte, die im Norden Mexikos passiert ist. Sie lässt uns die Geschichte vom Kleinen Francisco Morales erzählen, der zu diesem Zeitpunkt schon ein alter Mann ist und vieles aus Erzählungen und seiner Erinnerung wiedergibt. Mir hat der Stil dieser Erzählung wahnsinnig gut gefallen: Sie ist sehr zart und mitfühlend erzählt und über das Ende des Buches war ich sowohl traurig als auch glücklich.

    Ein wirklich wundervolles und magisches Buch, das ich gerne weiterempfehle.

  7. Cover des Buches Kinderklinik Weißensee – Jahre der Hoffnung (Die Kinderärztin 2) (ISBN: 9783548064062)
    Antonia Blum

    Kinderklinik Weißensee – Jahre der Hoffnung (Die Kinderärztin 2)

     (125)
    Aktuelle Rezension von: mareike91

    Inhalt:

    Berlin, 1918. Marlene Lindow ist zurück in der Kinderklinik Weißensee. Dieses Mal jedoch als angehende Ärztin. Doch nicht jeder ihrer Kollegen empfängt sie mit offenen Armen. Auch ihr Verlobter Maximilian, der verändert aus dem Krieg zurückgekehrt ist, meidet Lene und lässt sie kaum noch an sich heran. Zusätzlich erschwert wird die Situation durch den Ausbruch der spanischen Grippe. Als auch noch der Sohn von Lenes Schwester Emma daran erkrankt, bangen die Schwestern um sein Leben. Zu allem Überfluss taucht auch noch der verschwundene Kindsvater auf und verspricht Emma ein sorgenfreies Leben auf dem Land, weit weg von Berlin. Die beiden so eng verbundenen Schwestern schauen einer ungewissen Zukunft entgegen. Werden sich ihre Wege hier trennen?

    Meine Meinung:

    Nachdem mir bereits der Auftakt der Reihe sehr gut gefallen hat, war ich sehr gespannt darauf zu erfahren, wie es Lene und Emma weiter ergangen ist. Die beiden als Waisen aufgewachsenen Schwestern hatten es im Leben nicht immer leicht, doch gehen ihren Weg und es macht Spaß sie dabei zu begleiten. Lene ist intelligent und wissbegegierig und hat inzwischen ihr Medizinstudium geschafft. Die herzliche Emma hingegen ist eine großartige Krankenschwester und meistert nebenbei noch den Alltag als alleinerziehende Mutter. Beide sind starke und beeindruckende Persönlichkeiten. Ich habe die beiden bereits im vorherigen Band der Reihe ins Herz geschlossen und habe daher sehr mit ihnen mitgefühlt, -gebangt und -gehofft.

    Der Schreibstil der Autorin ist passend zum Setting. Mit viel Gefühl und Herz erzählt sie Lenes und Emmas Geschichte und webt dabei gekonnt eine Vielzahl historischer Ereignisse und Daten mit ein. Die Schilderungen der damaligen Lage, der Arbeit als weibliche Ärztin, der Widerstände, auf die Lene dabei trifft, des Ausnahmezustands, in dem sich Berlin durch das Kriegsende und die Spanische Grippe befindet, sind authentisch und spannend beschrieben. Aber auch das Privatleben der beiden Schwestern spielt eine große Rolle und sorgt zusätzlich für Spannung, da auch hier so einiges geschieht. Schon nach wenigen Seiten konnte ich das Buch dadurch kaum noch aus der Hand legen. Mich hat auch dieser zweite Teil der Reihe von Anfang bis Ende gut unterhalten und ich freu mich schon sehr auf die baldige Fortsetzung.

    Fazit:

    Spannende und atmosphärische Fortsetzung, die im Zeichen der Folgen des 1. Weltkriegs und der spanischen Grippe steht. Ich freu mich schon auf den dritten Band der Reihe.

  8. Cover des Buches Unter der Haut (ISBN: 9783827013750)
    Gunnar Kaiser

    Unter der Haut

     (42)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Ein geheimnisvoller Mann, Josef Eisenstein, ist Mäzen und Verführer, nicht im sexuellen, sondern ideologischen Sinne. Eines jungen Mannes. Jonathan Rosen. Zusammen gabeln sie junge Mädels auf. Jonathan beschläft sie. Eisenstein ist Voyeur 

    Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an wie eine Klinge berührt, die leicht über meine Haut fährt mit einem gewissen Druck..... und mir über die mehr als 500 Seiten durchweg Gänsehaut verschafft. Die unterschwellige Spannung ist grandios in drei Erzählsträngen verflochten. 1969, die beiden ungleichen Männer lernen sich kennen und ein spezieller und für Jonathan unvergesslicher Sommer in New York nimmt seinen Lauf. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, als Josef Eisenstein geboren wird, und eine Kindheit einen Menschen prägt. Und dann 1990, als sich Jonathan auf den Weg macht, um die wahre Geschichte seines alten Freundes aus dem Sommer 1969 aufzudecken.
    Gunnar Kaiser schafft eine so unglaubliche Atmosphäre, die in den verschiedenen Erzählsträngen durch die spezifische Sprache der Zeit und auch im Buch durch die unterschiedlichen Schriften deutlich gemacht wird. 

    Absolut lesenswert

  9. Cover des Buches Das Fieber (ISBN: 9783551560124)
    Makiia Lucier

    Das Fieber

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Liesi_We

    1918. Die Spanische Grippe hat die Welt voll im Griff. Das merkt auch Cleo, nachdem sich die Grippe immer weiter ausbreitet, immer mehr Menschen daran sterben und mit sofortiger Wirkung alle Schulen geschlossen werden. Ihr Bruder Jack ist mit seiner Frau Lucy auf Hochzeitsreise, sie will nicht im Internat bleiben sondern geht nach Hause. Als sie einem Aufruf vom Roten Kreuz in der Zeitung liest, dass sie dringend Helfer benötigen, meldet sich Cleo freiwillig. Dort lernt sie auch den Medizinstudenten Edmund kennen, welcher nur drei Jahre älter ist und zwischen ihnen entwickelt sich ein zarte Liebe. Doch die Grippe wütet weiter. Bald sind die Krankenhäuser überfüllt, es gibt zu wenig Särge um alle Leichen bestattet zu können und was Cleo erlebt, will man sich heute nicht mehr vorstellen. Die Präventionsmaßnahmen sind so identisch mit den Corona Regelungen, das es schon fast wieder lustig war. 

    Man bewundert Cleo, Hanna, Kate und Edmund für ihre Stärke durchzuhalten, obwohl sie einem ständigen Risiko ausgesetzt sind, und trotzdem mit angepackt haben. Sie besitzen Mut, Stärke und Hoffnung für eine bessere Welt. Die ganze Geschichte ist sehr visuell geschrieben, und durch die jetzige Situation wird das Buch wieder hochaktuell! 

    Tipp: Unbedingt Taschentücher bereit halten!

    Ein Meisterwerk in Romanform mit historischem Hintergrund und wahren Begebenheiten, welchen man gelesen haben muss!! 


  10. Cover des Buches 1918 - Die Welt im Fieber (ISBN: 9783446258488)
    Laura Spinney

    1918 - Die Welt im Fieber

     (17)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Als der Erste Weltkrieg sein Ende fand, trat die nächste Katastrophe durch die Tür: An der Spanischen Grippe ist ein Drittel der Weltbevölkerung erkrankt. Obwohl diese Pandemie todbringender als der Große Krieg war, scheint sie verdrängt, ausgeklammert und maximal als Fußnote in Geschichtsbüchern zu stehen. Laura Spinney erlaubt einen umfassenden Blick auf eine Zeit, die den Ereignissen von 2020 sehr ähnlich ist. 

    „1918 - Die Welt im Fieber“ ist ein Sachbuch, das sich mit der Spanischen Grippe auseinandersetzt.

    Ich habe mich von jeher für Viren, Epidemien und Pandemien interessiert. Daher stand es für mich außer Frage, dass ich mehr über die Spanische Grippe erfahren möchte. Allerdings ist mein Interesse niemals so weit gegangen, dass ich unbedingt selbst an so einem Weltereignis teilnehmen wollte. 

    Wichtig und bemerkenswert ist, dass dieses Buch 2018 veröffentlicht wurde und daher von den Gegebenheiten rund um die Corona-Pandemie nicht beeinflusst ist. 

    Laura Spinney erschafft ein umfassendes Bild der Spanischen Grippe. Sie erzählt, wie diese Krankheit in die Welt kam und wie sie sich ausgebreitet hat. Dazu geht sie auf viele Theorien und die Wirren der Kriegszeiten ein. Sie beleuchtet unterschiedliche Wege, wie sich die Grippe über die Welt verbreitet hat, führt Belege an und stellt dar, was gegen die genannten Thesen spricht. 

    Sie erzählt, wie die Krankheit zu ihrem Namen kam und warum die Spanier wenig begeistert von der Namensgebung sind. Außerdem beschreibt sie, welche Herausforderung die Pandemie für die Mediziner war und mit welchen mythischen Riten sich die Bevölkerung davor zu schützen gedachte.

    Zudem jagt sie Patient null, der bis heute nicht eindeutig identifizierbar ist. Es wird von bösen Geistern und guten Samaritern erzählt, welche Rolle der Krieg einnahm und wie sich die Gesellschaft trotz oder wegen der Grippe aus dem Nachkriegselend erhob. Zum Ende werden die Toten gezählt und wie die Erinnerung an sie aus unserem sozialen Gedächtnis verschwunden ist. 

    Meiner Ansicht nach ist dieses Werk ausgezeichnet aufbereitet. Die Kapitel greifen ineinander und Spinney baut logisch den Ablauf und die Konsequenzen der Spanischen Grippe auf. Sämtliche Theorien sind mit ihrer Herkunft belegt, sie werden diskutiert und die Autorin veranschaulicht, dass der gesamte Ablauf niemals vollständig rekonstruiert werden wird.

    Mich haben vor allem die damaligen politischen und gesellschaftlichen Reaktionen auf die Seuche interessiert. Mit offenen Mund habe ich von Maßnahmen gelesen, die mittlerweile jeder aus erster Hand kennt: Quarantäne, Lockdown, Mundschutz - um nur einige zu nennen.

    Die Parallelen enden damit nicht, denn der Mensch von damals hat ähnlich wie sein moderner Nachkomme reagiert:

    „1918 fragten sich die Menschen in den Entente-Staaten, wenn sie zu den vom deutschen Pharmahersteller Bayer produzierten Aspirinschachteln griffen, ob in den Tabletten wirklich nur Aspirin enthalten war.“ (S. 89, eBook)

    „Andere wiederum hatten den Verdacht, die Grippe gehe auf ein Geheimprogramm biologischer Kriegsführung zurück (...)“ (S. 88 - 89, eBook)

    Genauso verbreitet war der ignorante Bevölkerungsanteil, der sich damals wie heute zeigt:

    „ (…) zum Beispiel die mangelnde Einsicht, dass ein Infizierter, der sich frei bewegte, die Krankheit weiterverbreitete.“ (S. 96, eBook)

    Nach der Lektüre finde ich es schade, dass wir Menschen wenig aus der Vergangenheit lernen, denn wenn die Spanische Grippe und hoffentlich bald Corona hinter uns liegen, ist es sicher, dass es nicht die letzte Pandemie gewesen ist: 

    „Eine 2016 von der Commission on Creating a Global Health Risk Framework for the Future (GHRF) - einer unabhängigen internationalen Expertengruppe, einberufen von der amerikanischen National Academy of Medicine - veröffentlichter Bericht gelangt zu der Einschätzung, dass es im Lauf der nächsten hundert Jahre mit 20-prozentiger Wahrscheinlichkeit vier oder mehr Pandemien geben werde (…).“ (S. 309 - 310, eBook)

    „1918 - Die Welt im Fieber“ ist ein interessantes Sachbuch, das in unserer Gegenwart aktuell besonderes Augenmerk verdient. Meiner Meinung nach sollte es bei Interesse unbedingt gelesen werden, weil es den Blick für unser gegenwärtiges Leben und Entwicklungen schärft und sogar ein wenig hoffnungsvoll stimmt. 

  11. Cover des Buches Eisiges Grab (ISBN: 9783596197156)
    Robert Masello

    Eisiges Grab

     (9)
    Aktuelle Rezension von: B.tina_chaosqueen
    Tolle Story, tolle Charaktere 

    Ein Teil der Geschichte beginnt zur Zeiten der russischen Zaren und ihrer bröckelnden Macht. In dieser Zeit rollt eine Seuche über Europa und den Rest der Welt hinweg, die Spanische Grippe. 
    Die Tochter der Zarenfamilie überlebt den Mord an ihrer Familie nur knapp, flieht und trägt den Virus in die neue Welt, wo er Jahrhunderte in den Gräbern einer kleinen Gemeinde schlummert.

    Der zweite Teil der Geschichte spielt im jetzt:
    Der Epidemiologe Frank Slater soll auf St. Peter's Island in Alaska die sterblichen Überreste einer Russischen Gemeinde untersuchen, die 1918 an der Spanischen Grippe gestorben sind. Hat das Virus in den im Eis konservierten Leichen überlebt?


    Es werden abwechselnd die Geschehnisse in Russland um 1918 und die Jetzt-Zeit beschrieben. Beides läuft am Ende zu einer einzigen Handlung zusammen.


    Dem Autor gelingt es die Spannung bis zum Schluss hoch zu halten. Für mich ein wahrer Genuß zum lesen und mitfiebern
  12. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1) (ISBN: 9783551319715)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1)

     (14.868)
    Aktuelle Rezension von: Sinxa_jsw

    Ich liebte als kind die filme, umso mehr liebe ich die bücher! Man erfährt viel über edwards vergangenes leben,und die liebe der beiden ist unzertrennlich, ich freue mich schon die anderen bücher der reihe zu lesen. 

  13. Cover des Buches Im Aufruhr jener Tage (ISBN: 9783548610290)
    Dennis Lehane

    Im Aufruhr jener Tage

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Marjuvin
    Klappentext:
    Nach dem Ersten Weltkrieg, in den Wirren von Revolution und Krieg, Armut und Rassenhass, lernen sich zwei Männerkennen: Danny Coughlin, Sohn einer angesehenen Bostoner Familie, und Luther Laurence, ein junger Schwarzer. Sie werden Freunde, und Danny kann nicht länger die Augen vor den himmelschreienden Ungerechtigkeiten seiner Zeit verschließen.

    Rezension:
    Ich habe vor einigen Jahren "Shutter Island" gelesen, von dem ich restlos  begeistert war, entsprechend neugierig war ich auf dieses Werk, das im Umfang im Vergleich deutlich zugelegt hat.  Es geht tatsächlich um den "Aufruhr jener Zeit" in der in Amerika ein Umbruch und Aufstand der Arbeiterklasse im Gange war. Lehane gelingt es sehr gut, die politische Komponente so in die Handlung zu verweben, dass sie zwar im Vordergrund, aber nicht alleine steht. Es geht mitunter auch um die Rassenfrage, die diese Zeit ebenfalls prägte, weshalb ich die Freundschaft zwischen Danny und Luther besonders berührend fand. Die unaufdringliche und doch so romantische Liebesgeschichte rundet die Handlung wunderbar ab. 

    Ich bewundere den Autor, der es mit der "Klammer" - Babe Ruth geschafft hat, einen roten Faden zu schaffen, der originell und schlüssig zugleich erschien. 

    Absolut lesenswert!
  14. Cover des Buches Ströme meines Ozeans (ISBN: B009SZQQHO)
    Ole R. Börgdahl

    Ströme meines Ozeans

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Karin_Schmid

    Klapptext

    Die junge Yvette folgt ihrem Mann Victor vom aufstrebenden Paris der Belle Époque ins koloniale Tahiti. Glückliche Jahre unter südlicher Sonne münden in einer Katastrophe, die das weitere Schicksal von Yvette und ihren Töchtern bestimmt. Die Lebensgeschichte der Familie Jasoline spielt eine zentrale Rolle in dem Roman »Fälschung«, dennoch erfährt der Leser nur wenig davon, was sich im Leben der Protagonisten ereignet hat. In diesem Roman begegnen dem Leser alle noch offenen Fragen, die im historischen Umfeld der noch nicht allzu fernen Vergangenheit beantwortet werden. Es wird die Geschichte der Familie Jasoline in den Jahren zwischen 1890 bis 1961 erzählt.

    Fazit:

    Das Buch Ströme meines Ozeans, gibt die Geschichte der Familie Jasoline wieder und zwar in der Form eines Tagebuches. Demnach sind die Kapitel kurz und knapp, was eine zu der "Ach eines geht noch" Leseform verleitet. In der Ich-Form des Tagebuches wird über das alltägliche Leben der Familie berichtet. Dabei bekommt der Leser auch einen guten Einblick darüber wie man in den einzelnen Zeitabschnitten gelebt hat. Die Schauplätze werden dabei sehr gut und mit viel Liebe zum Detail beschrieben. Eine schöne Ergänzung zum Roman "Die Fälschung".

  15. Cover des Buches Homer & Langley (ISBN: 9783596193639)
    E. L. Doctorow

    Homer & Langley

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Alira

    Die „Collyer-Brüder” Homer und Langley sind zwei Söhne einer wohlhabenden, gebildeten Familie und leben in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Manhattan.

    Homer ist als Jugendlicher erblindet, Langley muss in den Ersten Weltkrieg.

    Als die Eltern kurz hintereinander an der Spanischen Grippe sterben, nimmt sich der kriegstraumatisierte Langley seines Bruders an und führt mit ihm einen Juggesellenhaushalt. Im Laufe der Jahre müllen die beiden das Haus zu und schotten sich von der Außenwelt ab.

    Historisch wird Langley 1947 von einer Mülllawine verschüttet, in der Folge verhungert Homer.
    Zum Gedenken an die beiden Brüder findet sich heute anstelle des ehemaligen Prachtbaus an der 5th Avenue der “Collyer Brothers Park”.

  16. Cover des Buches Pandemie (ISBN: 9783453433052)
    Daniel Kalla

    Pandemie

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Ein tödlicher Virus findet in China seinen Anfang  ( das Buch erschien 2005! ) und anscheinend kann ihn nichts stoppen. Zwei Terroristen bringen Erreger in ihr Heimatland. Es wird übertragen auf Personen, die sich freiwillig ( ! ) dafür zur Verfügung stellen. 

    In London ist der europäische Anfang. Viele Leute sind betroffen und die Straßen sind leer. Die Sterberate nimmt zu und der Virus wandert weiter nach Kanada und in die USA. Ein paar Terroristen werden geschnappt, aber dem Virus ist das vollkommen egal. Die Inkubationszeit ist verhältnismäßig kurz und die Verbreitung schreitet rasch voran. 

    Alle Administrationen versuchen das Ganze irgendwie einzudämmen. Die Kontinentaleuropäer sind auch betroffen und arbeiten an neuen Mitteln, um das Ganze zu beenden. Viele Menschen werden noch ihr Leben lassen müssen. 

    Haben wir nicht auch gerade so einen Virus, Covid-19, der auch aus China gekommen ist? Weil dort Tiere gegessen werden, die Viren enthalten, mutierten und so als zoonotische Viren auf den Menschen übertragen wurden. Im globalen Zeitalter ist kein Virus mehr auf ein bestimmtes Land beschränkt.

    Jedes Land ist doch schon betroffen und wird das Ende sein? Oder fängt es dann wieder von vorne an? Wenn einer gläubig ist, könnte er das vielleicht als Rache des Herrn ansehen. 

    Ich wünschte nur, daß diverse Menschen die dringenden Empfehlungen zum Selbstschutz und zum Schutz der älteren Mitbürger ernstnehmen würden. Es ist außerdem egoistisch, Mundschutz und Desinfektionsmittel sowie Lebensmittel als auch Toilettenpapier ( ein Enigma! Wieso eigentlich Toilettenpapier? ) womöglich massig zu horten und andere gehen leer aus! In Hospitälern werden Desinfektionsmittel gestohlen! Filteratemmasken für 4,50 Euro das Stück aus der Apotheke werden für 999 Euro bei EBay verhökert. Wieso untersagt EBay das nicht? 

    Das Buch ist jedenfalls brandaktuell, superspannend, authentisch und leider von der Realität eingeholt worden. Verschwörungstheorien blühen munter; wed weiß, vielleicht haben Terroristen den Virus freigesetzt? Das Buch ist äußerst beklemmend und beängstigend. Klasse zu lesen, aber nichts für schwache Nerven!

  17. Cover des Buches Biss zur Mittagsstunde (Bella und Edward 2) (ISBN: 9783551319722)
    Stephenie Meyer

    Biss zur Mittagsstunde (Bella und Edward 2)

     (7.648)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    In "Biss zur Mittagsstunde" von Stephenie Meyer geht es weiter mit der Geschichte um Bella und Edward. Nach einem blutigen Zwischenfall trennt sich Edward von Bella da er keinen anderen Ausweg sieht. In der Zwischenzeit lenkt sich Bella durch waghalsige Manöver mit Jacob ab, bevor sie merkt das Edward in Schwierigkeiten steckt. 

    Der Schmerz den Bella trifft nachdem Edward sie verlassen hat ist so unglaublich gut beschrieben das man sich in Bella sehr gut reinversetzen kann. Das sie sich daraufhin mit Jacob ablenkt ist für mich aber nur bedingt logisch. Das die Ablenkung bei Liebeskummer gut tut, versteht sich von selbst allerdings finde ich ihr Verhalten Jacob gegenüber sehr respektlos. Ich finde auch, das der Konflikt der Beziehung mit einem Vampir hier leider total untergeht - und das war leider der Punkt der das Buch im ersten Teil so spannend gemacht hat.  Der Schreibstil der Autorin hingegen ist sehr leicht und sehr bildlich, man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzen und leidet deshalb besonders mit. 

    Leider ist das der Teil der Biss-Reihe den ich am wenigsten mochte, dennoch denke ich das er wichtig ist um die nachfolgenden Bände zu verstehen. Hier reicht es aber auch sicherlich wenn man sich den dazugehörigen Film anschaut - dann wird man nicht auch in das Loch gezogen ;)

  18. Cover des Buches Not Forgetting the Whale (ISBN: B00S8UBCLK)
    John Ironmonger

    Not Forgetting the Whale

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Die Stadt am Ende der Welt (ISBN: 9783832166281)
    Thomas Mullen

    Die Stadt am Ende der Welt

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Computermasche

    Eine kleine vor kurzen gegründete Stadt beschließt sich selber unter Quarantäne zu setzen um so der spanischen Grippe zu entkommen. Jedoch taucht kurz darauf ein fast verhungerter Soldat auf und lässt sich nicht zum umkehren bewegen. Als die Wachen ihn erschießen entwickeln die Dinge eine eigene Dynamik.


    Ich fand das Buch spannend und gut zu lesen. Die Geschichte entwickelt sich eher langsam, doch das hat für mich seinen ganz eigene Reiz. Mir gefallen besonders die vielen Rückblicke über die sich die Geschichte aufbaut.

  20. Cover des Buches Das erste der sieben Siegel (ISBN: 9783404145652)
    John F. Case

    Das erste der sieben Siegel

     (82)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Eine Reihe mysteriöser Verkettungen und nur Frank Daly erkennt den Zusammenhang. Natürlich fragt sich der Leser, was ein brutal ermordetes Ehepaar in New York, ein Bombenanschlag auf ein Dorf in Nordkorea und verschwundene Leichen auf einer norwegischen Insel gemeinsam haben.

    Für Frank Daly ist klar, dass die Offenbahrung des Johannes eingetreten ist, aber wie soll er das beweisen?

    Die spanische Grippe soll erforscht werden und Frank Daly begleitet als Reporter die Wissenschaftler zu den alten Gräbern eines ehemaligen Bergarbeiterfriedhofs. Doch anstatt dort die im Permafrost verborgenen Leichen zu bergen, steht das Team vor offenen Gräbern und leeren Särgen.

    Zu schnell spricht sich die Entdeckung herum und schon steht das FBI und diverse andere Behörden vor der Tür. Daly vermutet das Schlimmste. Wird eine neue virale Kriegswaffe die Welt der Mächtigen erobern?

    Insgesamt fand ich die Story spannend, jedoch holpert der Autor teilweise so über die Story hinweg, das scheinbar wichtige Details nunmehr völlig belanglos sind und diverse "Mitspieler" auf- und abtauchen, dass nur schwer nachzuvollziehen ist, wer hier überhaupt die Strippen zieht.
  21. Cover des Buches Der Junge, den es nicht gab (ISBN: 9783100022394)
    Sjón

    Der Junge, den es nicht gab

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Es ist das Jahr 1918. Island wird unabhängig, der Vulkan Katla ist wieder aktiv und zum Schrecker aller Bewohner Islands wütet die Spanische Grippe im Land. Mitten in diesen Wirren lebt Máni Steinn, ein Junge ohne Eltern. Seine große Liebe gilt dem Kino, wo er Rettung bei den Stummfilmen findet... Der isländische Autor Sjón verknüpft in diesem Buch Historisches mit Phantastischem. Dabei bedient er sich einer lyrischen und bildgewaltigen Sprache. Genau mit dieser detailgetreuen Schreibweise hatte ich so meine Probleme. Bei einigen intimen Szenen hätten Andeutungen auch genügt, um die Botschaft dieses Buches zu verstehen, finde ich. Insgesamt war dieses preisgekrönte Buch gut zu lesen, obwohl ich mir aufgrund des Klappentextes etwas anderes vorgestellt hatte.
  22. Cover des Buches Das Jahrhundert der Pandemien (ISBN: 9783492070836)
    Mark Honigsbaum

    Das Jahrhundert der Pandemien

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Die Stadt am Ende der Welt (ISBN: 9783442738465)
    Thomas Mullen

    Die Stadt am Ende der Welt

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Barbara62
    Nach der blutigen Niederschlagung von Holzarbeiterstreiks hat der ehemalige Juniorchef eines Sägewerks tief in den Wäldern des US-Bundesstaates Washington 1916 das Holzfällerstädtchen Commonwealth gegründet, eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung, misstrauisch beäugt von den Nachbarn.

    Als im Spätherbst 1918 die verheerende Spanische Grippe in den Nachbarstädten grassiert, trifft die Gemeinschaft zum Schutz ihrer Bevölkerung eine schwerwiegende Entscheidung: Die Stadt wird unter Quarantäne gestellt, die einzige Zufahrtsstraße bewacht. Während des Wachdienstes des sensiblen 16jährigen Philip Worthys und seines Freundes Graham nähert sich ein hustender, entkräfteter Soldat der Stadt und bittet um Hilfe.

    Der Debütroman des amerikanischen Journalisten Thomas Mullen ist historischer und Familienroman, Krimi und Liebesgeschichte zugleich. Die Charaktere sind meisterhaft gezeichnet, die historischen Fakten detailreich recherchiert. Packend zeigt Mullen, wie im scheinbar humanen Commonwealth die Angst vor der Epidemie Misstrauen, Agressionen und Hysterie auslöst und konfrontiert den Leser mit der Frage, ob einzelne Unschuldige zum Schutz der Allgemeinheit geopfert werden dürfen.
  24. Cover des Buches Das Knistern in den Sternen (ISBN: 9783492301695)
    Jón Kalman Stefánsson

    Das Knistern in den Sternen

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Wurmli
    Diese Geschichte einer isländischen Familie ist nicht wirklich spannend. Ich fand sie nicht mal sonderlich interessant, aber was mich nicht mehr losgelassen hat, war die Schreibweise des Autors: "... was ist das denn Riesengroßes im Fenster?" "Das ist der Tag" ..., um nur ein Beispiel zu nennen. Alleine dafür lohnt sich die Lektüre, auch wenn man weder Island-Fan ist noch Familiengeschichten mag.

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