Bücher mit dem Tag "sklaverei"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sklaverei" gekennzeichnet haben.

519 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied der Krähen (ISBN: 9783426654439)
    Leigh Bardugo

    Das Lied der Krähen

     (1.437)
    Aktuelle Rezension von: Seehase1977

    Achtung! Bevor ihr weiterlest...Das ist meine Meinung zu beiden Büchern der Dilogie und kann eventuell Spoiler enthalten!

    Kaz Brekker, nicht umsonst „Dirtyhands“ genannt, ist ein gerissener Dieb, dem kein Deal zu schmutzig, kein Risiko zu groß ist. Als rechte Hand eines Bandenchefs führt er den Krähen-Club, ein äußerst fragwürdiges Etablissement in der pulsierenden Handelsmetropole und düstere Hafenstadt Ketterdam, die jeder Menge zwielichtiger Gestalten Unterschlupf gewährt. Eines Tages wird Brekker ein ganz besonders lukrativer Job angeboten. Doch Brekker weiß, alleine ist diese Aufgabe unmöglich zu bewältigen. Zusammen mit fünf anderen „Krähen“ zieht Kaz los in den Norden, um einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Der Coup gelingt, Brekker und seine Krähen kommen mit dem Leben davon, doch in Ketterdam wartet nicht die Entlohnung für ihren Erfolg, sondern Verrat und eine von ihnen gerät in Gefangenschaft. Doch Kaz wäre nicht Dirtyhands, wenn er nicht alles in Bewegung setzen würde um die verlorene „Krähe“ nach Hause zu holen. Seine Gegner haben vielleicht die erste Runde gewonnen, doch mit Hilfe seiner Leute wird Brekkers erbitterte Rache gnadenlos sein…

    • Ein Dieb mit der Begabung, die unwahrscheinlichsten Auswege zu entdecken
    • Eine Spionin, die nur »das Phantom« genannt wird
    • Ein Verurteilter mit einem unstillbaren Verlangen nach Rache
    • Eine Magierin, die ihre Kräfte nutzt, um in den Slums zu überleben
    • Ein Scharfschütze, der keiner Wette widerstehen kann
    • Ein Ausreißer aus gutem Hause mit einem Händchen für Sprengstoff

    Meine Meinung:

    Es geht hier um die beiden Fantasy-Romane „Das Lied der Krähen“ und „Das Gold Der Krähen“, eine Dilogie von Leigh Bardugo, die auf die Grisha-Trilogie der Autorin aufbaut. Es ist daher sicherlich eine gute Entscheidung, zuerst mit der Grisha-Trilogie zu beginnen, denn nur so hat man einen -  meiner Meinung nach – guten und wichtigen Einblick in dieses komplexe Fantasy-Universum, das Leigh Bardugo erfolgreich und fantasievoll weiter ausgebaut hat.

    Während in der Grisha-Trilogie ein russisch angehauchtes Setting vorherrscht, befindet man sich in der Krähen-Dilogie eher in einer mittelalterlichen und düsteren Ausgabe von Amsterdam. Zwielichtige Viertel und dunkle Gassen prägen Ketterdam, die Hafen- und Handelsstadt auf der Insel Kerch. Hier herrscht allzeit buntes Treiben, es werden Geschäfte - egal welcher Art – abgeschlossen, Freudenhäuser und Spielhallen besucht. In dieser quirligen und lauten Stadt treffen wir auf die sechs Protagonisten, die charakterlich, in ihrer Ideologie und Kultur unterschiedlicher nicht sein könnten. 

    Allen voran Kaz Brekker, der heimliche Herrscher des Barrell, gerissen und intelligent, ein Typ, dem kein Deal zu gefährlich, kein Job zu schmutzig ist. Die mutige Inej, das Phantom auf leisen Sohlen, Matthias, der verbitterte Mann aus dem Norden, Jesper der spielsüchtige Revolverheld, die immer hungrige und vorlaute Grisha Nina und letztlich Wylan, der ungeliebte und unterschätzte Krämersohn.

    Die Dilogie erzählt eine unglaublich facettenreiche Story mit wechselnden bildhaften Schauplätzen – denn neben Ketterdam bietet auch der Norden mit seiner kargen Landschaft aus Schnee und Eis und seinen rauen Bewohnern ein wichtige und Raum einnehmende Bühne für die Akteure.

    Zudem heizen dramatischen Wendungen und gefährlichen Szenen, die einem teilweise das Blut in den Adern gefrieren lassen, beim Lesen mächtig ein. Bardugo sorgt in hohem Maße für Spannung, Abwechslung und Nervenkitzel und greift Themen auf, die auch die Figuren umtreibt, wie Zusammenhalt, Rache, Freundschaft aber auch ein bisschen Liebe. Der Handlungsstrang und die Hintergründe zu den einzelnen Protagonisten werden geschickt miteinander verknüpft. In den einzelnen Kapiteln wird aus den unterschiedlichen Perspektiven der Figuren erzählt und bieten interessante Einblicke in ihre Gedanken, ihre Motivation und Vergangenheit. Trotz aller Unterschiedlichkeit und Differenzen stehen die Krähen für einander ein, die ungewöhnliche Mission schweißt sie zusammen, treibt sie voran und lässt sie über sich hinauswachsen.

    Mein Fazit:

    Leigh Bardugo entführt einmal mehr in die spannende Welt des Grisha-Universums und hat mit den beiden Büchern „Das Lied der Krähen“ und „Das Gold der Krähen“ eine packende und vielschichtige Fantasy-Dilogie mit grandiosem Finale aufs Papier gebracht. Großartige, ideenreiche und fantasievolle Lektüre.

  2. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 05 (ISBN: 9783442268467)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 05

     (1.147)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    5. Runde im tödlichen Spiel um den Eisernen Thron.

    Am Ende von diesem Band sind die Karten neu gemischt. Das Haus Lennister profitiert von den Fehlern der anderen Häuser und schafft es zu Lasten von Stannis Baratheon neue Verbündete zu gewinnen.

    Daenerys Targaryen schafft einen entscheidenden Schritt zur Sicherung einer persönlichen Hausmacht; anscheinend unbeobachtet von den Herrschern in Westeros.

    Den Häuser Stark und Tully schwant allmählich, dass der Krieg nicht so einfach gewonnen werden kann. Umso mehr weil persönliche Fehlentscheidungen starke oder brüchige Bündnisse bis an die Grenze der Belastbarkeit treiben.

    Jon Schnee hat sich den Wildlingen angeschlossen, um Informationen über ihre Stärke und ihre Absichten zu beschaffen. Währenddessen erlebt Samwell mit der nach Norden ausgeschwärmten Nachtwache bittere Stunden.

    Sansa Stark wird weiterhin als Geisel in Königsmund festgehalten. Doch noch während sie sich freut, nicht König Joffreys Gemahlin werden zu müssen, schmieden andere dunkle Pläne mit ihr.

    Arya Stark irrt weiterhin in den Flusslanden umher und trifft nach geglückter Flucht von Harrenhal auf die Bruderschaft ohne Namen, die in den Büchern einen deutlich größeren Raum einnimmt als in der Verfilmung. Gerade hier wird vieles gerade gerückt, was in der Serie zu kurz kommt bzw. gar nicht erwähnt wird.

    Fazit:

    Martin's Stil ist einfach grandios.

    Seine Welt ist ungeheuer komplex.

    Trotzdem gelingt es ihm die Geschichte konsistent und spannend zu halten - fantastisch.


    Also, lesen auch wenn ihr die HBO Serie auswendig kennt - es lohnt sich!


  3. Cover des Buches Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken (ISBN: 9783846600351)
    Sabaa Tahir

    Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

     (1.256)
    Aktuelle Rezension von: Maja_Leutner

    Ich habe viel von der Reihe gehört und muss sagen das ich dementsprechend hohe Ansprüche an die Bücher habe. Das erste Band hat meine Ansprüche dabei sogar übertroffen und ich kann behaupten das der Hype gerechtfertigt ist. Die Geschichte ist sehr ereignisreich und aufregend, die Spannung fesselt einen und raubt einem den Atem. Ich liebe die Wendungen und das Worldbuilding, weil es immer Überraschungen bereithält und man sich in der Welt verlieren will. Es gibt so viele Sachen zu enträtseln, dass man nicht weiß, wo man anfangen soll. Es ist einfach genial. Die Hauptfiguren finde ich von Anfang an sympathisch und super interessant. Da die Protagonistin zu gibt feige und ängstlich zu sein, macht sie das viel realistischer. Man freut sich richtig darauf ihre Entwicklung zu verfolgen und zu sehen, wie sie sich in den verschiedenen Situationen schlägt. Den Protagonisten finde ich auch cool, da er trotz seiner harten Schale einen weichen Kern hat. Er ist super sympathisch und lehnt sich gegen das Imperium auf seine Art auf. Die Nebenfiguren finde ich auch gut, denn sie sind sehr vielfältig gestaltet und konnten mir schnell ans Herz wachsen. Was mir auch super gefällt ist das die beiden Protagonisten neben ihrer Verbindung auch noch andere Liebelein hat. Doch sich zeigt das egal was passiert, deren Verbindung stärker ist als alle anderen romantischen Beziehungen. Das macht das Buch realistischer und auch spannender, da man nicht weiß, ob sich die Protagonisten doch anders entscheiden mögen. Der Tod spielt in dem Buch auch eine tragende Rolle, genau wie Schmerz, Leid und Revolution. Das macht das Buch sehr unterhaltsam und führt auch gleichzeitig dazu das man als Leser ständig angespannt ist, weil einfach alles passieren kann. Das Buch hat viele Seiten, es ist romantisch, spannungsgeladen, dramatisch, actionreich und thrillerhaft. Es hat alles was ein gutes Buch haben muss und ist einmalig. Weshalb es 4,5 Herzen von mir bekommt.
    Die Story ist voller Hoffnung und Leben. Eine junge Frau muss ihren Bruder befreien und hat sich deshalb den Rebellen angeschlossen. Jedoch spielen diese ein doppeltes Spiel und während sie als Sklavin versucht an Informationen zur neuen Imperatorwahl zu kommen, muss sie um ihr Überleben kämpfen. Dabei trifft sie auf den Sohn der Kommandantin, der um den Titel des Imperators und seine Freiheit kämpft. Als die beiden aufeinander treffen ist ihre Verbindung unübersehbar und sie helfen einander im Kampf ums Überleben.
    Laia ist eine junge Frau, dessen Volk unterdrückt wurde und teilweise versklavt wird. Sie darf weder lesen können, noch schreiben, aber sie kann es trotzdem. Vom Charakter her ist sie eine freundliche, zurückhaltende, intelligente, hilfsbereite und liebenswerte, aber ängstliche Person. Sie kommt mehr nach ihrem Vater, sagt man. Welcher sehr liebevoll, ruhig und gutmütig war, während ihre Mutter als Löwin bekannt war. Welche mutig und unerschrocken den Widerstand in den Kampf geführt hat, denn ihre Eltern waren die Anführer des Widerstandes, bis sie verraten wurden und ihre große Schwester mit in den Tod nahmen. Jetzt hat Laia nur noch ihren Bruder, der ebenfalls von den Masken festgenommen wurde und in Gefahr ist. Er ist alles was sie noch hat, denn ihre Großeltern, bei denen sie zusammengelebt haben, wurden umgebracht. Das ist der Grund, warum sie beschließt zu kämpfen und alles zu machen, damit sie ihren Bruder retten kann. In ihr steckt eine unerschütterliche Seele, die bereit ist jeden Schmerz zu ertragen, um stärker zu werden und ihre Aufgabe zu erfüllen. Ihre Entwicklung zeigt sich darin, dass sie mutiger wird und sich bewusst entscheidet zu kämpfen. Zugleich blickt sie auch hinter die Geschehnisse und Fassaden der Menschen, weshalb sie stärker und klüger wird. Ich für meinen Teil mag sie sehr und bin gespannt auf ihre weitere Entwicklung.
    Elias ist eine Maske, die bei dem Kampf um die Wahl zum Imperator antritt. Er ist der Stärkste und doch hatte er es nie leicht. Denn seine Mutter hat ihn als Kind ausgesetzt und zum Sterben zurückgelassen, weshalb er die ersten Jahre seines Lebens bei Stammesleuten aufgewachsen ist, bis er zur Ausbildung einer Maske berufen wurde. Ab dem Zeitpunkt lernte er seine Familie kennen und sein Großvater übernahm die Erziehung, da seine Mutter ihn abgrundtief hasst. Er ist vom Charakter her auf den ersten Blick distanziert, kühl und unerschrocken. Doch in Wirklichkeit versteckt sich hinter der Maske ein Mann voller Hoffnung, der freundliche, gütig, lustig und mutig sein kann. Er hat viel in seiner Ausbildung zur Maske erleiden müssen, denn er wurde durch die Hölle gejagt und steht kurz vor seinem Abschluss. Er glaubt eigentlich nicht an die Geschichten der Stammesleute, doch lernt er sie mit eigenen Augen kennen. Seine Entwicklung zeigt sich darin, dass er die richtigen Entscheidungen trifft und sich dagegen entscheidet, dem System zu folgen. Dabei muss er sich überwinden und viele Opfer bringen, doch er lernt seine Stärken und Schwächen näher kennen. Ich finde ihn sehr cool und hoffe er wird noch viel stärker als überhaupt schon.
    Zusammen sind die beiden ziemlich perfekt füreinander. Beide wollen sie ihre Freiheit und beide kämpfen für die die sie lieben, jedoch können sie kaum jemanden vertrauen. Als sie ihre Verbindung zueinander aufbauen war ich ziemlich überrascht, wie leicht alles zwischen ihnen ist. Sie verstehen sich auf einer anderen Ebene und doch sind sie nie verstellt.
    Das Ende war anders als ich erwartet habe. Ich war aufgewühlt und ziemlich überrascht von den ganzen Wendungen. Es gibt viele Aufdeckungen und zugleich haben wir nicht mal an der Oberfläche des Ganzen gekratzt. Was ich super gemacht finde ist das unsere Protagonisten sich füreinander entscheiden und für ihre eigene Werte einstehen. Dabei muss sich Laia entscheiden, ob sie wegrennt oder die Befreiung selbst in die Hand nimmt, während Elias entscheiden muss, ob er Laia umbringt, umbringen lässt oder sie beschützt. Dabei trifft er eine Wahl, die ihm seinen Kopf kosten kann, jedoch wird er gerettet von seiner Entscheidung. Das Schöne hierbei ist das wir gleich eine Mission für Band zwei haben, die mich angefixt hat. Denn ich habe Lust gleich den zweiten Teil zu lesen. Was ich vermutlich auch machen werde. Zusammengefasst war das Buch sehr ereignisreich und ich mag die Storyline sehr, weshalb das Buch 4,5 Herzen von mir bekommt.

  4. Cover des Buches Raum (ISBN: 9783492301299)
    Emma Donoghue

    Raum

     (907)
    Aktuelle Rezension von: buchverzueckt

    Um das Buch zu beschreiben, fallen mir zunächst ein paar sehr treffende Schlagwörter ein: Tragisch, einfühlsam, beklemmend, zutiefst menschlich und bewegend. Ganz schön viel auf einmal! Tatsächlich fällt es schwer, die richtigen Worte zu finden. 


    Der fünfjährige Jack wurde in "Raum" geboren. Für ihn ist Raum die ganze Welt, er hat keinen blassen Schimmer vom Leben außerhalb von Raum. Seine Ma wurde von Old Nick (so nennt er seinen Peiniger) gekidnappt und viele Jahre in Raum gefangen gehalten und missbraucht. Aus Schutz lässt ihn seine Ma in dem Glauben dass es nur "Raum" gibt, bis der Tag kommt, an dem sie ihm zumutet zu verstehen, dass es da draußen noch eine andere Welt gibt und dass sie versuchen müssen, aus Raum zu fliehen. 


    Das Buch ist aus Sicht des fünfjährigen Jack geschrieben, was ich sehr gelungen fand. Deshalb auch der etwas andere, besondere Schreibstil. Für Jack ist alles was in umgibt personifiziert. Sei es "Schrank", in dem er schlafen muss oder "Oberlicht", das einzige Fenster in Raum, was den Tag- und Nachtrhythmus vorgibt. 


    Ein kleines Beispiel aus dem Buch: 

    "Nach dem Mittagsschläfchen spielen wir jeden Tag Geschrei, außer samstags und sonntags. Wir räuspern uns und steigen auf Tisch, damit wir näher an Oberlicht sind. Wir halten uns an den Händen fest, damit wir nicht runterfallen. Dann sagen wir: 》Auf die Plätze, fertig, los《, machen unsere Zähne ganz weit auf und rufen schreien brüllen kreischen gellen schmettern grölen so laut, wie wir können. Heute bin ich am lautesten, weil meine Lungen sich vom Fünfsein ausdehnen." 


    Ich danke Tanja von @buecher.und.meehr für die Empfehlung dieses Buches! Mich hat es zutiefst berührt und bis spät in die Nacht gefesselt, sodass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Ich bin selbst eine "Ma" und konnte viele Situationen so sehr nachvollziehen, dass es mich wirklich betroffen gemacht hat. Ein Buch, welches zum Nachdenken anregt und einen irgendwie verändert zurücklässt.


    Wer ähnliche Bücher kennt, geschrieben aus der Sicht von Kindern, darf gerne mal schreiben 😊

  5. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 10 (ISBN: 9783764531027)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 10

     (711)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die in den Bänden 7, 8 und 9 (deutsche Ausgabe) umfassend aufgebaute Story in diesem, vorerst (?) letzten Band geschickt, rasant und teilweise mit verblüffenden Ergebnissen zusammenführt. Es geht wirklich Schlag auf Schlag, man kann kaum durchschnaufen. 

     Prinzipiel wie die anderen Bände absolut empfehlenswert.

  6. Cover des Buches Underground Railroad (ISBN: 9783446256552)
    Colson Whitehead

    Underground Railroad

     (316)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    [..Die erbarmungslose Baumwollmaschine verlangte ihren Treibstoff, afrikanische Leiber. Schiffe fuhren kreuz und quer über den Ozean und schafften Leiber herbei, damit sie das Land bearbeiteten und weiter Leiber zeugten..]


    Gefangen als Sklavin auf einer Baumwollplantage in Georgia wagt Cora die Flucht, wissend dass kaum einem die Flucht aus dieser Hölle gelingt.

    Underground Railroad wird das Netzwerk aus Fluchthelfern und Fluchtrouten genannt. Was folgt ist eine abenteuetliche, voller Hass und Gewalt bespickte Flucht durch die verschiedensten Staaten Amerikas.


    Ein grandioses Buch, das manch einem die Augen öffnet.

  7. Cover des Buches Schändung (ISBN: 9783423214278)
    Jussi Adler-Olsen

    Schändung

     (1.525)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    Carl Morck hat wieder nichts zu lachen in seinem zweiten Fall. Immer wieder wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert und sein Arbeitgeber macht ihm auch das Leben schwer.

    Ein Fall der zwanzig Jahre zurück liegt, lässt ihm keine Ruhe. Er wittert etwas, wird aber von diesem Fall wieder abgezogen. Es wäre kein echter Carl Morck, wenn er nicht trotzdem weiter machen würde.

    Brutal geschrieben und nichts für schwache Nerven ist auch dieser zweite Teil von Adler Olsen. 

  8. Cover des Buches Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern (ISBN: 9783841440105)
    Vic James

    Dark Palace – Zehn Jahre musst du opfern

     (222)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Sorek

    Muss leider sagen, dass ich das Buch sehr verwirrend fand.
    Dachte erst das wird nur am Anfang so sein, aber nein das ging für mich komplett durch und dieses hin und her war etwas anstrengend.
    Auch die Story hat mich nicht wirklich mitreißen können und hat mir daher nicht überzeugt.
    Zwischendurch gab es mal paar Stelle die waren ganz gut, aber waren mir leider zu wenig.
    Leider nicht meins.

  9. Cover des Buches Red Rising (ISBN: 9783453534414)
    Pierce Brown

    Red Rising

     (427)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Darrows Welt ist brutal und dunkel. Wie alle "Roten" schuftet er hart in den Minen des Mars, um ein Leben auf der Oberfläche des Planeten möglich zu machen. Ihr Leben ist von Entbehrung geprägt. Durch Zufall erfahren Darrow und seine Frau Eo ein grausames Geheimnis: Der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht, die Goldenen, leben in dekadentem Luxus. Eo kann das nicht akzeptieren, ermutigt Darrow seinen wahren Wert zu erkennen und für seine Rechte ein zu stehen. Doch dann wird sie getötet, gehängt mit einem Lied von Revolution auf den Lippen. Darrow kann das alles nicht mehr ertragen, ihm fehlen Mut und Kraft für den Kampf mit den übergeordneten Gegnern. Dennoch gerät er zwischen die Fronten und als er schon glaubt zu sterben, rettet ihm der Wiederstand das Leben. Langsam nimmt ein wahnwitziger Plan Gestalt an: 

    Darrow wird vom Spezialisten der Truppe modifiziert, bekommt Upgrades implantiert. Bald erkennt er sich selbst im Spiegel nicht mehr wieder. Er ist nun einer der Goldenen, mitsamt ihrer ausgeprägten Fähigkeiten. So schleust er sich in ihr sagenumwobenes Institut ein. Hier wird die Elite herangezogen und Darrow will einer von ihnen werden..  um sie dann vernichtend zu schlagen und eine faire Weltenordnung zu erschaffen. 

    „Red Rising“ ist eine actiongeladene, von Ungerechtigkeiten geprägte Geschichte über einen der auszog, um das Gleichgewicht für alle im Universum wieder herzustellen. Darrow wird anfangs als bodenständiger, intelligenter junger Mann beschrieben. Sein Sinn für Rache und Gerechtigkeit haben ihn aber bis hierher voran getrieben. Ich bin auf seine weitere Entwicklung bereits gespannt! Das permanent hohe Erzähltempo treibt den Leser geradezu vorwärts. Die Ereignisse am Institut sind unvorhersehbar, erinnern an ein grausameres, galaktisches "Panem". Der Weltenbau ist, für mich zumindest, ungewohnt, aber interessant. Die einzelnen Fraktionen und die technischen Errungenschaften wurden verständlich beschrieben. Die einzelnen Figuren, ihre Motive und wie sie zueinander stehen musste ich mir erarbeiten, hat mir aber Spaß gemacht. Der nächste Band kann kommen.. 

  10. Cover des Buches Unsterblich - Tor der Dämmerung (ISBN: 9783453317116)
    Julie Kagawa

    Unsterblich - Tor der Dämmerung

     (565)
    Aktuelle Rezension von: toria_lin

    Die siebzehnjährige Allison lebt in einer Welt, die von den Vampiren eingenommen wurde und in der Menschen nur als Nahrungsquelle und Arbeitsmaschine herhalten. Allison ist dieses Leben jedoch zuwider, also versteckt sie sich vor den Vampiren, um dem Blutzoll zu entgehen, und sichert ihr Überleben mit dem Stehlen von Nahrungsmitteln aus alten Ruinen. Eines Tages wagt sie sich jedoch aus der Stadt in die umliegenden Ruinen hinaus, wo noch schlimmere Kreaturen als die Vampire lauern. Das Risiko war zu groß und so liegt sie im Sterben, als ausgerechnet ein Vampir - die Art, die sie immer verabscheut hat - ihr einen Ausweg anbietet.

    Welche Wahl würdet ihr treffen? Mit euren Überzeugungen und Einstellungen sterben oder als Monster weiterleben?

    Allie entscheidet sich für das Leben als Monster, denn das bedeutet trotz allem, weiterzuleben. Durch diese Entscheidung gelangt sie noch in einige Situationen, in denen sie hadert und selbst entscheiden muss, ob sie gegen das Monster in sich ankämpft oder loslässt und das Monster wird, was sie immer verabscheut hat.

    Allie ist ein sehr starker und selbstbewusster Charakter. Sie musste schon einiges durchmachen, was auch ihre negative Einstellung zu Vampiren prägt. Dennoch kämpft sie für sich und ihre Gruppe und beweist stets Mut, um ihr Überleben zu sichern. Dass für Allie das Überleben an erster Stelle steht, spiegelt sich auch in ihrer Entscheidung, ein Vampir zu werden, wider. Das zeigt, dass Allie durchaus eine authentische Persönlichkeit ist. Dennoch ist es für sie vor allem anfangs nicht leicht, mit ihren neuen Instinkten fertigzuwerden. Vor allem die ständige Kontrolle über ihren Blutdurst zu haben, ist eine der schwierigsten Aufgaben, die sie erfüllen möchte, denn obwohl sie nun ein Vampir ist, möchte sie sich weder so blutrünstig verhalten noch so, als seinen Menschen minderwertig. Dass das nicht immer leicht ist, liegt auf der Hand.

    Dieser Zwiespalt zwischen Allies Instinkten und Einstellungen hat mich sehr überzeugt.

    Generell hat mich aber auch die Handlung der Geschichte überrascht, denn ein Großteil der Handlung lässt sich nicht aus dem Klappentext herauslesen. Vor allem lernt man in diesem Teil der Handlung noch so einige tolle Charaktere kennen, die (auch) in den weiterführenden Bänden eine große Rolle spielen.

    Die dystopische Darstellung der Welt fand ich sehr interessant und vor allem die Tatsache, wie es dazu kam, ist ein sehr realistischer Grund, den auch auch auf eine nicht fiktionale Geschichte anwenden könnte.

    Wer also an einer Reihe interessiert ist, die sowohl Fantasy als auch dystopische Ideen in sich vereint, ist bei der Unsterblich-Reihe an der richtigen Stelle!

    Auch die folgenden Teile haben mir sehr gut gefallen, aber ich rate euch, nach Ende des zweiten Teils direkt den Dritten parat zu haben.

    Ich gebe dem Buch (und der gesamten Reihe) verdiente 5/5 Sterne.

  11. Cover des Buches Totenfrau (ISBN: 9783442749263)
    Bernhard Aichner

    Totenfrau

     (430)
    Aktuelle Rezension von: vlindner

    Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. 

    Das Buch ist sehr gut geschrieben. Konnte es kaum aus den Händen legen. 

    Typischer Aichner Schreibstil. Einfache Sätze, sodass es einfach flutscht :).

    Ich konnte natürlich nicht anders und hab' die anderen zwei Titel der Reihe auch gleich gelesen. Ausgezeichnet! Freue mich schon auf die Verfilmung - obwohl es das Buch nie toppen kann.

  12. Cover des Buches Wer die Nachtigall stört ... (ISBN: 9783499271571)
    Harper Lee

    Wer die Nachtigall stört ...

     (969)
    Aktuelle Rezension von: hapedah

    Scout und ihr Bruder Jem wachsen in den dreißiger Jahren in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Alabama auf. Ihr verwitweter Vater Atticus erzieht die Kinder mit liebevollem Verständnis, so dass Scout ihr Leben zunächst als recht idyllisch empfindet. Als Atticus zum Pflichtverteidiger eines schwarzen Arbeiters berufen wird, zeigt sich Scout nach und nach immer mehr die rassistische Bigotterie ihres Umfelds , im Lauf des Prozesses lernt die Achtjährige viel über die Welt, in der sie lebt. 

    "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee ist ein Klassiker, dessen Zauber sich für mich erst nach und nach entfaltet hat. Nicht dass der Einstieg in die Geschichte direkt langweilig gewesen wäre, die Autorin ergeht sich allerdings zunächst in ziemlich intensiver Darstellung von Scouts kleiner Welt, das Städtchen, die Schule, die Nachbarn und alles was die Kinder beschäftigt, wird detailliert beschrieben. Was zwar den Vorteil bringt, dass der Leser ein sehr deutliches Bild vom Hintergrund der Geschichte erhält, mir jedoch zwischenzeitlich die Neugier auf den Fortgang der Handlung genommen hat. Später hat sich die Spannung dafür mit solcher Wucht ausgebreitet, dass ich das Buch an einem Abend zu Ende gelesen habe - zu Lasten meines Nachtschlafs.

    Scout, aus deren Sichtweise die Handlung erzählt wird, betrachtet die Welt mit unschuldigem, kindlichen Gemüt - wodurch mir beim Lesen die Missstände, wie der alltägliche Rassismus und die von Vorurteilen behaftete Engstirnigkeit, umso deutlicher vor Augen geführt wurden. Unaufdringlich vermittelt die Geschichte ihre Lebensweisheiten, immer wieder gab es Stellen im Buch, die mich während des Lesens zum Innehalten und Nachdenken gebracht haben - ein wenig klingt es in mir immer noch nach. Die enthaltene Thematik ist meiner Meinung nach heute noch genau so relevant sind, wie zum Erscheinungstermin vor über sechzig Jahren, weshalb ich dieses besondere Leseerlebnis unbedingt weiter empfehlen möchte.

    Fazit: Diesem Buch wohnt ein Zauber inne, der sich mir erst langsam erschlossen hat, für diese einzigartige Lektüre spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.


  13. Cover des Buches The Bone Season - Die Träumerin (ISBN: 9783833309328)
    Samantha Shannon

    The Bone Season - Die Träumerin

     (275)
    Aktuelle Rezension von: Natiibooks


    5 🌟🌟🌟🌟🌟


    19-year-old Paige is working in the criminal underworld of Scion London. Her job: to scout for information by breaking into people's minds. It is raining the day her life changes for ever. Attacked, drugged and kidnapped. She is assigned to Warden, a Rephaite. He is her master. Her trainer. Her natural enemy. But if Paige wants to regain her freedom she must allow herself to be nurtured in this prison where she is meant to die.



    EN: This book has been on my reading list for a while and I finally got around to reading it. We follow Paige who has a special gift and works for the underworld until one day she is kidnapped. I've heard a lot about this book but not enough to know what to expect but I can say that I was really surprised because I expected a lot but not that. Paige is a young woman who has seen a lot in life and especially is important to many because of their special gift. It's just that she only finds out in the course of the book how valuable she is to others. I especially liked how she tries to fight for her rights and yet tries to find a way out and it's not easy. I loved how England was portrayed in the future especially as nowhere is really safe and when we got to Oxford I was really surprised. The way this book haunts me and doesn't let go especially since there's always something going on and I'm sure from the start nothing is for sure getting to know both Paige and the other characters as the book progresses. There's something dark and mysterious about this book that just keeps you wanting to know more. Especially since I was sure that it would be best not to give anyone my trust because unfortunately there is always someone who is just lurking to get you. Overall I really liked this book I liked the Dark Way and while some scenes were really hard to read it was still interesting to see how the worlds differ and where Paige fits into it all. And then there are the twists and turns and what you didn't see coming I can't wait to continue with this series and I'm really excited.


    DE: Dieses Buch steht schon seit einer weile auf meine Leseliste und endlich komme ich dazu es zu Lesen. Wir folgen Paige die eine besondere Gabe besitzt und für die Unterwelt arbeitet bis sie eines Tages entführt wird. Dieses Buch habe ich schon vieles gehört aber nicht so viel das ich ungefähr wusste was auf mich zukommt aber ich kann sagen das ich wirklich überrascht war da ich vieles erwartet habe aber nicht das. Paige ist eine junge Frau die viel im Leben gesehen hat und besonders für viele wichtig ist wegen ihrer besonderen Gabe. Nur das sie erst im laufe des Buches herausfindet wie wertvoll sie für andere ist. Ich mochte sie besonders wie sie versucht für ihre recht zu kämpfen und dennoch versucht ein Ausweg zu finden und es nicht einfach ist. Es hat mir gefallen wie England in der Zukunft dargestellt wurde besonders da man nirgendwo wirklich sicher ist und als wir dann nach Oxford kommen war ich wirklich überrascht. Die Art wie dieses Buch mich verfolgt und nicht los lässt besonders da immer was los ist und ich von Anfang sicher bin das nichts sicher ist sowohl Paige als auch andere Charakter im laufe des Buches kennenlernen. Dieses Buch hat was Düsteres und Geheimnisvolles an sich das einen nicht gehen lässt und man immer nur mehr wissen will. Besonders da ich mir sicher war das ich am besten niemand mein Vertrauen Schenken denn leider gibt es immer jemand der nur darauf lauert dich zubekomme. Im ganzen mochte ich dieses Buch sehr ich mochte die Dunkle Art und auch wenn manche Szenen wirklich nicht einfach war zu lesen war es dennoch Interessant zu sehen wie sich die Welten unterscheiden und wo Paige in dem alles hineinpasst. Und dann noch die Wendungen und was man nicht kommen sehen hat ich kann es kaum abwarten weiter machen mit diese Reihe und bin schon ganz gespannt.

  14. Cover des Buches Der Wolkenatlas (ISBN: 9783499240362)
    David Mitchell

    Der Wolkenatlas

     (518)
    Aktuelle Rezension von: Zitronenvogel

     „Der Wolkenatlas“ verbindet sechs Geschichten in verschiedenen Genres, die zu verschiedenen Zeiten spielen und von verschiedenen Menschen handeln.

    Auf den ersten Blick haben die Handlungsstränge nicht viel miteinander zu tun – ein Notar schreibt 1859 auf einer Schiffreise Tagebuch, ein älterer Verleger hat 2012 Probleme mit Kriminellen und Verwandten, die letzten Überlebenden der Menschheit laufen 106 Jahre nach dem Fall durch eine postapokalyptische Welt.

    Nach und nach wird jedoch deutlich, dass alles verknüpft ist: die Entscheidungen jedes Protagonisten haben Einfluss auf seine Nachfolger und werden selbst von der Vergangenheit oder Zukunft beeinflusst. Das genaue Ausmaß der Verbindungen bleibt unklar. Ob und wie viel Übernatürliches im Spiel ist, kann jeder für sich entscheiden.

    Auch bestimmte Themen sind zeitübergreifend und ziehen sich durch das gesamte Buch: Freiheit in verschiedenen Formen und der Kampf darum, Ausbeutung, Betrug, die Suche nach der Wahrheit, das Füttern von Enten.

    Eine Folge der besonderen Struktur des Romans ist natürlich eine große Menge an Charakteren (die gerne auch erst nach einigen Hundert Seiten wieder auftauchen), darauf muss man sich einlassen können, wenn man das Buch lesen möchte.

    Zudem ändern sich die Erzählart und der Schreibstil mit jeder Geschichte. Von Tagebucheinträgen und Briefen über Interviews bis hin zu Lagerfeuergeschichten bietet dieses Buch erzähltechnisch alles. Je nach Vorliebe kann man das als Vor- oder Nachteil ansehen. Meiner Meinung nach hilft es, in jeder neuen Geschichte „anzukommen“ und bietet Abwechslung, auch wenn ich den postapokalyptischen Dialekt in der letzten Geschichte ehrlich gesagt etwas anstrengend fand.

    Wenn man von den vielen Charakteren und der Idee an sich nicht abgeschreckt ist, ist „Der Wolkenatlas“ sehr zu empfehlen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird man mindestens eine oder zwei (am besten natürlich mehr) Geschichten sehr genießen und wenn man dann noch die einzelnen Elemente verbindet, ergibt sich ein Gefühl, als hätte man erfolgreich ein interessantes Puzzle zusammengefügt.

  15. Cover des Buches Tears of Tess - Buch 1 (ISBN: 9783865526168)
    Pepper Winters

    Tears of Tess - Buch 1

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Another-

    Achtung, dieser Text enthält Spoiler.


    Vorab - dieses Buch hat mich einfach nur wütend gemacht. Wenn ich einen Psychothriller lesen will, dann besorge ich mir einen. Von Dark Romance erwarte ich wenigstens das, was das Genre auch ausmacht. Dark UND Romance.

    Ich hatte große Erwartungen an das Buch, ich WOLLTE auch, dass es eher heftig und kontrovers zugeht. Ich erwarte aber, dass in solcher Art Bücher, die Protagonisten später in einer Liebesbeziehung zueinander stehen, die beim Leser Sehnsüchte und Herzschmerz, Wohlwollen und einfach positive Gefühle auslöst. Und kein gestörtes, traumatisiertes, unentschlossenes MÄDCHEN, welches unter dem Stockholm-Syndrom leidet und einem ungreifbaren Mann, der es einfach liebt heftigste Gewalt an Frauen durchzuführen und ihm darauf abartigst einer abgeht, der sich aber wiederrum für diese Art von sich hasst. Und dann von der Prota im nachhinein bestärkt wird, dieser Seite nachzugeben und an ihr auszuleben, aber bitte nur, wenn er danach auch mit ihr kuschelt und sie eine Art Liebesbeziehung führen können? Wo der Prota erst zustimmt, sie es durch einen Blutschwur besiegeln und nur eine Seite später weist er plötzlich darauf hin, dass er ihr wahrscheinlich doch nicht diese Beziehung geben kann? Das ist einfach nicht greifbar und las sich einfach weder romantisch noch leidenschaftlich. Das ist eine kranke Abhängigkeit die ich da sehe, die mich erschreckt und meine Gefühle im Keim erstickt. Und DAS ist der Tod für jedes Romance-Buch, egal aus welcher Sparte, wenn man keinerlei Beziehung zu den Protagonisten und der Handlung aufbauen kann. 

    Die Handlung ist an so vielen Stellen unlogisch. Wenn ich die Romance-Sparte mal komplett außen vor lasse und nur die Story betrachte, dann ist es einfach Schwach. Zumindest der Handlungsverlauf sollte Sinn ergeben und schlüssig sein. Beispiel: Tess lebt ihre jungen 20 Jahre "normal" mit ein paar dunklen Fantasien ab und zu. Nimmt einen Dildo/Vibrator zum Urlaub mit, um evtl. mit Brax in die Richtung was ausprobieren zu können. Nur 2-3 Monate nach diesem Ereignis ist Sie eine Schläge-, Peitschen- (bis zum bluten) Hardcoreliebende, absolut unterwürfige Sklavin geworden. Da sag ich leider nur, HÄ? Wann das denn? Denn die Handlung bis zu dieser Entwicklung passt einfach nicht. Unrealistisch und unglaubwürdig, das hat beim Lesen einfach frustriert. Genauso Q - 28 Jahre ist er alt, unterdrückt seine dunkle Seite und traut sich nicht sie auszuleben, weil er wirklich aufs tiefste traumatisiert wurde in seiner Kindheit. Er hilft den versklavten Frauen, sich zu erholen und erlässt sie wieder in die Freiheit. Aber dann kommt die spuckende Tess, rebelliert ein paar Tage und SIE - die 57. Frau,  nimmt er dann plötzlich ganz ungezügelt? Warum? Tess wollte es ja erst auch nicht, hat sich gewehrt und er schlägt sie einfach und vergreift sich an ihr. So, wie andere Männer sich an den Frauen vergriffen haben, die zu ihm kommen und ja so "gebrochen" sind. Also auch hier - die Handlungen machen schlußendlich wenig Sinn und passen oft nicht zu dem vorgegebenem Charakter. Die geschriebene Sprache hat mir nicht die Leidenschaft und Anziehungskraft vermittelt, die die Protas sich gegenüber empfinden sollten.

    Ganz schlimm war auch, dass muss ich an dieser Stelle sagen, die Tatsache, dass Tess vergewaltigt wird, und nur ein paar Stunden später, nachdem sie von Q gerettet wird, sich in ihn verliebt und sich ihm endgültig unterwirft WEIL er sie Hart durchnimmt? Unmittelbar nach einer Vergewaltigung? Begründet wird ihr Verhalten damit, dass Q ja mit seinem Fick, die Erinnerung an die Vergewaltigung überschreibt. Ja, in welchem Leben denn? Also da hab ich geguckt wie ein Auto, dass ist in meinen Augen einfach lächerlich. 

    Nun lange Rede kurzer Sinn. Der Schreibstil war gut, die Länge und die Detailreichhheit ebenfalls. Einige bildliche  Vergleiche (z.B. sein fellartiges Haar) fand ich unpassend und abtörnend. Da gab es Einige von. 

    Tess war absolut nervig und ihre Entwicklung unglaubhaft. Sie wirkte auf mich oft so als hätte sie eine multiple Persönlichkeitsstörung. Gegen Ende gefiel sie mir dann ganz gut, sie wurde Entschlussfreudiger und schien sich "gefunden" zu haben. Q war nicht greifbar, ich hab bis zum Schluss bei ihm nicht wirklich durchgeblickt und er blieb mir einfach als Gewaltliebender Mann in Erinnerung. Keine Sympathie oder Empathie. Das Setting war ganz gut, die Nebencharaktere ganz durchschnittlich. Q´s Geheimnis war Schwach, man fragte sich, warum dieses ganzes tamtam um seine Person überhaupt gemacht wurde, man hätte dies zu beginn, als Tess in die Villa kam, sofort aufklären können - daraus wäre dann sogar eine sinnliche und leidenschaftliche Geschichte entstehen können. Ohne die ganzen Missverständnisse, Vergewaltigungen und stupiden Verhaltensweisen von Tess.

    Empfehlen würde ich das Buch nur, wenn jemand ein paar heftige gewaltreiche Sexszenen lesen möchte und wenig Wert auf eine schlüssige, erwachsene Handlung und Romance legt. Dieses Buch ist wie ein Autounfall, man möchte wegsehen, kann es aber nicht - daher ist es nicht ausgeschlossen, dass ich den zweiten Band auch noch lesen werde. Irgendwann.

  16. Cover des Buches Dark Destiny (ISBN: 9783839001455)
    Jennifer Benkau

    Dark Destiny

     (435)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Nach dem Ende von erstem Teil war ich gespannt auf den nächsten. Es ging nahtlos weiter und der Anfang war stark und dann hatte ich einen kleinen Durchhänger. Es passierte nicht viel oder nur Sachen, die einen nicht wirklich interessierten und nicht mit dem großen Geheimnis oder der Geschichte selbst zu tun hatte. Sie haben meist die Welt noch näher beschrieben. Jedoch hatte ich schon ein genaues Gefühl darüber und auch die Verzweiflung von Joy habe ich gespürt. Dann überschlagen sich die Ereignisse, lassen einen geschockt und atmen los zurück. Man fragt sich, was ist gerade passiert. Bitte noch mal zurück spülen und nochmal abspielen. Da habe ich bestimmt etwas verpasst. Der Abschluss der Geschichte war anderes und gleichzeitig hätte ich mir für diese Geschichte kein anderes Ende vorstellen können. Ja, es ist kein wahres Happy End, anderseits so sind wir Menschen.

  17. Cover des Buches Vom Winde verweht (ISBN: 9783548269337)
    Margaret Mitchell

    Vom Winde verweht

     (749)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichen_

    Vom Winde verweht.

    Ein Klassiker der Weltliteratur, den man unbedingt gelesen haben sollte.

    Viele kritisieren den Roman, weil er die Sklavenhaltung in den Südstaaten verherrlicht. Dies mag ich nicht zu beurteilen, vielleicht sollte man den Roman in seinen sozialen Kontext stellen. Doch für mich persönlich ist „Vom Winde verweht“  eine Familiengeschichte und vor allem eine großartige Liebesgeschichte bei  der ich jedes Mal mitfiebere ob Scarlett und Rhett es wohl endlich schaffen so richtig zusammen zu kommen. Ich könnte jedes Mal wieder verrückt werden, wenn Rhett und Scarlett mal wieder nicht miteinander reden oder voreinander weglaufen, und doch muss ich den Roman immer wieder lesen.

  18. Cover des Buches Die Frauen von Salaga (ISBN: 9783453292192)
    Ayesha Harruna Attah

    Die Frauen von Salaga

     (101)
    Aktuelle Rezension von: zeilenrauschen

    Es fällt mir schwer, eine Rezension zu einem Buch zu schreiben, das auf rein thematischer Ebene so wichtig ist, mich aber in der Umsetzung nicht überzeugen konnte.

    Die Autorin wirft einen Blick in die Lebensrealitäten westafrikanischer Frauen, beschreibt die Leben der Prinzessin Wurche und der versklavten Händlerstochter Aminah. Dabei erzählt sie nicht nur sehr detailreich vom Alltag im Dorf, vom Familienleben, verschiedenen Kulturen und Traditionen. Sie greift auch eine Reihe schwerer Themen auf. Vordergründig natürlich Menschenhandel und Sklaverei, damit verbundene politische Verwicklungen, aber auch Gewalt in der Ehe, die Unterdrückung von Frauen und Krieg. Alles sehr interessant, alles sehr ausführlich. Vor allem, da die Autorin ganz explizit den Einfluss Deutschlands thematisiert.

    Es fiel mir jedoch schwer, eine emotionale Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Dafür mache ich hauptsächlich den nüchternen, schlichten und sprunghaften Schreibstil verantwortlich, der mir gar nicht gefallen hat. Es hat mir an Emotionen gefehlt, ich konnte Beziehungen nicht nachempfinden. Anstatt im Text zu abzutauchen, war ich eine Beobachterin, die auf Distanz gehalten wurde. Freundschaft, Liebe, Verbundenheit oder Hass - das alles kam nicht bei mir an, obwohl so viel Potential in der Erzählung steckt.

    Es war ein ständiges Auf- und Ab. Mal fand ich die Handlung spannend, dann wieder habe ich mich kapitelweise gelangweilt. Einen richtigen Spannungsbogen habe ich irgendwie nicht erkannt. Auch die im Klappentext angekündigte Liebesbeziehung spielt allenfalls eine winzige Nebenrolle.

    Insgesamt war ich etwas enttäuscht. Ich habe mir mehr erwartet.

  19. Cover des Buches Godspeed - Die Ankunft (ISBN: 9783841502537)
    Beth Revis

    Godspeed - Die Ankunft

     (434)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    !!!Spoilerwarnung !!!

    Selbst ein paar Tage nach Beendigung des Buches weiß ich immer noch nicht so recht, was ich darüber schreiben soll. Einerseits gab es durchaus spannende Handlungsstränge und ein paar heftige Wendungen, aber selbst diese hatten einen faden Beigeschmack.

    Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin jetzt alles an Klischees und Drama rausholte, was in dem Genre Dystopie möglich ist. Eine Dreiecksbeziehung, die irgendwie sehr schräg war, Tod der Menschen, für die man alles opferte und natürlich die heldenhafte Rettung seines Volkes. Tut mir Leid, aber selbst ihr super Stil konnte hier wenig retten.

    Die Ideen dahinter sind super, keine Frage, aber die Umsetzung empfand ich als recht dürftig. Statt Spannung, die einem förmlich die Nackenhaare aufstellt, die Neugier auf eine unbekannte Welt und großen Emotionen wirkte es alles einfach langweilig.

    Vor allem wegen dieser neuen "Erde" malte ich mir unzählige Gefahren und Mythen aus. Nichts davon kam vor. Und selbst das, was die Autorin bot, war irgendwie enttäuschend. Es kamen kaum neue Wesen vor, die Menschen von der Soll-Erde und die von der Godspeed fanden sich doch schnell zurecht und es wurden auch nur ein, zwei Gefahren genannt. Klar, gab es auch Tote und Drama, aber meistens wurde das ganz schnell abgehandelt und dann herrschte große Langeweile bis das nächste Drama passierte.

     Leider konnte ich keinen wirklichen roten Faden erkennen und der Spannungsbogen sauste auch eher kurz rauf, schnell wieder runter und blieb da eine Weile. Und das Ende erschlug einen förmlich mit Handlung. Ja, es war schön, dass alle Geheimnisse aufgedeckt wurden, aber mir war es etwas zu viel. Mir wäre es lieber gewesen, wenn man die Sache mit der Mutation eher aufgedeckt und die Story sich anders entwickelt hätte, denn das bot so viel Potenzial, die kaum genutzt wurde. 

    Leider fand ich auch die Charaktere recht enttäuschend. Amys Vater war so ein ekliger Kotzbrocken, bei dem ich null verstand, warum sie ihn so liebte. Mal im Ernst, der Mann nahm sie null wahr und kein Stück ernst. Und er führte sich auf, als wenn ihm die Welt gehören würde, myilitärischer Rang hin oder her, aber das rechtfertigte nicht immer sein Verhalten. Er war engstirnig und kaum für andere Ideen offen. Erst ganz zum Schluss änderte er sich ein wenig, aber ich konnte nie Sympathie für ihn aufbringen. 

    Und auch von Amys Mutter war ich nicht begeistert. Mich würde es sehr interessieren, wie ihre Beziehung auf der Soll-Erde aussah oder ob sie ihre Tochter schon immer so abweisend behandelt hat und nicht für voll nahm. 

    Und da konnte ich Amy auch nicht so ganz verstehen. Das Mädchen hat in den Bänden zuvor so eine tolle Entwicklung gemacht und all ihre Stärke verpuffte hier ganz schön. Klar, dass sie als Heldin der Geschichte dennoch irgendwie Stärke zeigte und alle rettete, aber es war schon komisch.

    Meine größte Enttäuschung ist aber Junior. Er kam kaum in der Geschichte vor und spielte eher eine Statistenrolle. Warum ? Genauso wie Amy gehört er zu den Hauptfiguren, wurde hier aber eben degradiert und erhielt kaum Raum. Ich fand das so schade und ehrlich gesagt bin ich auch ein wenig sauer darüber, wie passiv er hier agierte. Zum Schluss fiel der Autorin dann wohl auch ein, dass er ja eine Hauptfigur ist und gestand ihm dann einen großen Part zu. Aber so oder so blieb er sehr schwach.

    Und zum Schluss möchte ich noch auf Chris und seiner Rolle zu sprechen kommen. Grundsätzlich finde ich diese nicht schlecht ausgearbeitet. Er wirkte sehr mysteriös und undurchsichtig, aber mich nervte es so extrem, dass natürlich eine Dreiecksbeziehung eingearbeitet werden musste, die einfach nur gruselig wirkte.

    Einerseits kann ich es ja schon verstehen, dass Amy es toll findet, wenn sich außer Junior noch ein junger Mann um sie bemüht, aber ich dachte, dass sie Junior liebt und auf einmal braucht sie doch mehr Auswahl ? Und warum muss sie das auch noch so vorführen, bzw. ich hatte das Gefühl, dass es ihr egal war, dass sie ihn damit verletzte...hauptsache, sie hat Auswahl.

    Grundsätzlich finde ich das ja nicht übel, aber es wirkte so deplatziert und einfach nur überdramatisiert und die Auflösung um Chris Geheimnis fand ich dann etwas lasch.

    Der Schreibstil rettete einiges, da er trotz der Langeweile wieder super interessant war. Das wenige, was Revis von der Welt beschrieb, war dann detailreich und ich konnte mir ein super Bild davon machen.

    Fazit:

    Ich glaube, ich bin mit falschen Erwartungen an das Buch rangegangen. Aber nach den ersten beiden Bänden erwartete ich eine spannende und mysteriöse Welt voller Gefahren. Zwar gab es diese auch bedingt, aber es wirkte eher so, als ob die Autorin die Basics erfüllen und endlich ihre Reihe zuende bringen wollte. Von mir gibt es sehr knappe:

    3 von 5 Sterne



  20. Cover des Buches Das Juwel - Die Gabe (ISBN: 9783596196647)
    Amy Ewing

    Das Juwel - Die Gabe

     (1.750)
    Aktuelle Rezension von: Olympia_Summer

    „Das Juwel – die Gabe“ ist ein Roman von Amy Ewing und ist 2018 im Fischer Verlag erschienen.

    Das Buch handelt von der Protagonistin Violet Lasting, welche mithilfe besonderer Kräfte Dinge wachsen lassen oder die Farbe verändern kann. Sie gehört zu einer besonderen Gruppe von Mädchen, die auserwählt wurden, im Juwel zu leben. Bei einer Auktion werden die Mädchen versteigert, sodass Violett an die Herzogin vom See verkauft wird, um mit ihr zu Leben. Raus aus der Armut kommt sie in die glanzvolle Welt des Juwels. Auf den ersten Blick scheint es Traum für jeden Menschen zu sein, doch es gibt einen Haken. Violet soll mithilfe ihrer Kräfte der Herzogin ein Kind schenken. Und gäbe es dort nicht auch den gutaussehenden Ash, der der jungen Frau die Gefühle ganz durcheinander bringt, und deren beider Leben in Gefahr bringt. Glücklicherweise ist gibt es viele Leute, die versuchen ihr zu helfen, sodass Lucian bald zu ihrem engsten Verbündeten wird.

    Ich muss zugeben, dass ich am Anfang des Buches sehr skeptisch war, da die Handlung nicht für jeden etwas ist. Neben dem Thema Leihmutterschaft gibt es auch sehr viel Gewalt und allgemein der Umgang mit dem Arbeitspersonal, sodass Violets Zofe zum Beispiel die Zunge abgeschnitten wurde. Die Story entwickelt sich im Laufe des Buches und man erkennt eine Charakterentwicklung von Violet zum Ende hin. Am Anfang gibt es noch eine leichte Schüchternheit und Ängstlichkeit die sie sich am Ende komplett aufgelöst hat. Jedoch muss ich sagen, dass ich den Inhalt des Teil ersten Teils am schwächsten fand, aber in nachfolgenden Teilen immer besser geworden ist.

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, weil er flüssig war und den Leser direkt in die Geschichte gezogen hat. Es war angenehm das Buch zu lesen ,sodass ich das Buch in paar Tagen durchgelesen habe. Es ist aus der Sicht von Violet geschrieben, womit man sehr gut ihre Entscheidungen nachvollziehen und mit ihr mitfühlen kann.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass dieses Buch nur gelesen werden sollte, wenn man diese Themen ab kann. Ich würde es Jugendlichen ab 16 Jahren empfehlen die gerne auch die Selection-Reihe mochten und allgemein auf Palastintrigen stehen.



  21. Cover des Buches Das Juwel - Die Weiße Rose (ISBN: 9783596036202)
    Amy Ewing

    Das Juwel - Die Weiße Rose

     (943)
    Aktuelle Rezension von: Nessa

    Zusammen mit Ash und Raven flieht Violet aus dem Juwel, um in einem geheimen Versteck unterzutauchen. Auf ihrem Weg durch die Kreise stoßen sie auf einige Gefahren und Hindernisse. Mit der Hilfe einer neuen Verbündeten entdeckt Violet, dass ihre Gabe sehr viel mächtiger ist, als sie sich vorstellen konnte.

    Band 2 schließt nahtlos an den ersten Band an. Wir erleben die Flucht von Violet und ihren Freunden. Ihr Ziel ist ein Bereich in der Farm. Einige Charaktere machen eine spürbare Entwicklung durch, andere bleiben leider wortwörtlich auf der Strecke. Besonders Violet benimmt sich in manchen Fällen unlogisch. Plötzlich sind ihr Dinge entfallen, welche ihr dann urplötzlich wieder einfallen. 

    Dieser Band hat mir leider nicht ganz so gut gefallen wie sein Vorgänger. Ich hoffe, dass der finale dritte Band mich wieder begeistern kann. 

  22. Cover des Buches Faunblut (ISBN: 9783570308479)
    Nina Blazon

    Faunblut

     (1.615)
    Aktuelle Rezension von: Elo_Soleil

    Ich habe das Buch innerhalb eines Abends beendet und muss gestehen, dass ich absolut begeistert bin! 

    Fangen wir doch am besten mit dem Setting an: Es war super authentisch und mit viel liebe zum Detail gestaltet. Ich hab der Autorin während des Lesens ohne Zweifel abgekauft, dass dieser Ort so irgendwo existiert. Und obwohl es kein klassisches Fantasy setting, sondern eher realistisch gehalten war, haben mich die Welt und die Stadt fasziniert. 


    Die Charaktere wurden beinahe alle gut herausgearbeitet und sie waren mir, bis auf wenige gewollte ausnahmen, alle sympathisch. Vor allem gefiel mir, dass jede Figur eine eigene Geschichte, eigene Gewohnheiten und einen abgrenzenden Charakter besaß. Nur Faun war für mich nicht ganz greifbar . Ich konnte leider keinen richtigen Zugang zu ihm finden und mochte ihren Kindheitsfreund lieber. (aber naja ich leide häufiger unter dem second ML Syndrom xD) 


    Die Storyline hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und ich wusste bis zum schluss nicht ganz worauf es hinauslaufen würde. 

    Der plott war gut, durchdacht und hat sich natürlich aufgebaut. 

    Hier muss ich aber sagen, dass mich die romantische Entwicklung etwas gestört hat. In meinen Augen war es unrealistisch wie schnell sich die beiden verliebt haben. Es hat mich teilweise auch genervt wie sehr sie sich, ohne sichtlich Grund auf Faun konzentriert hat, obwohl sie anfänglich keinerlei Verbindung zueinander hatten. In meinen Augen hätte das Buch ohne die Liebesgeschichte der Beiden nicht viel verloren. Trotzdem hat sie zur Spannung beigetragen und ihre Berechtigung gehabt. 


    Fazit : ⭐📖


    Mir wurde das Buch als gute Romantesy ans Herz gelegt, weshalb ich es anfänglich kaum abwarten konnte etlich den ML/love interest kennenzulernen. Im Nachhinein muss ich gestehen, dass das Buch ohne die Romance genauso gut funktioniert hätte. Im Positiven Sinne. 


    Es war seit langem ein Buch was mir auf vielen Ebenen wirklich gut gefallen hat und obwohl es ein Einzelband war, hat es mir nicht an Komplexität gefehlt. Von mir eine klare Leseempfehlung. 

  23. Cover des Buches Ein Hauch von Schicksal (ISBN: 9783959910675)
    Lara Wegner

    Ein Hauch von Schicksal

     (87)
    Aktuelle Rezension von: jessi_here

     Inhalt:

    Ein Amulett, mehr ist Grace von ihrer Familie nicht geblieben. Angeblich erfüllt es Wünsche. Obwohl sie nicht daran glaubt, wünscht sie sich ein neues Leben. Am nächsten Morgen erwacht sie nicht nur im 17. Jahrhundert, sondern auch noch in einer Ehe mit dem ehemaligen Freibeuter Rhys Tyler, mit dem sie nach Barbados segeln muss. Niemals hätte sie erwartet, in diesem Mann ihre große Liebe zu finden. Doch gerade als Grace wieder an das Glück glaubt, werden sie von Piraten entführt und geraten in die Gewalt eines Mannes, der alles daran setzt, Grace zu brechen und Rhys zu vernichten. Nichts ist mehr sicher. Denn auch eine große Liebe kann an der Grausamkeit eines Wahnsinnigen zerschellen.
    Quelle: goodreads.com

    Meinung:

    Das Cover gefällt mir super und war auch ein Grund, wieso ich mir das Buch genauer angeschaut habe. Man sieht schon, dass es sich um eine Seefahrergeschichte handelt, und das hat mich neugierig gemacht.

    Der Schreibstil der Autorin war gut zu lesen, ich kam gut voran. Einzig die Beschreibungen der Welt, der Umgebung, hätten besser sein können. Geschireben ist das Buch aus Sicht von Grace.

    Zu Beginn lernt man Grace kennen, die depressiv ist. Durch ein magisches Amulett reist sie ins 17. Jahrhundert, wo sie Rhys kennenlernt und ihn auch heiraten muss.

    Der Einstieg in das Buch ist mir nicht gerade leicht gefallen, da Grace nicht froh mit ihrem Leben ist und auch schon über ein Ende nachgedacht hat. Das war alles schon recht bedrückend. Doch sehr schnell reisen wir in der Zeit zurück und ab da war dann alles anders. Ab diesem Moment habe ich mir auch viel leichter mit dem Buch getan.

    Grace selbst mochte ich gerne. Mich hat nur gestört, dass sie zuerst depressiv war und nur durch einen Mann und ein anderes Leben sofort geheilt scheint. Man merkt nichts mehr von ihren negativen Gefühlen und sie hat Spaß am Leben, das ging mir doch irgendwie zu leicht. Abgesehen davon ist sie impulsiv aber auch leideschaftlich, was ich sehr an ihr mochte.

    Rhys mochte ich zuerst echt gern, aber dann passierte etwas in dem Buch und er verhielt sich abweisend Grace gegenüber und ich habe keinen guten Grund dafür gesehen. In dem Moment habe ich ihn wirklich gehasst, weil er dem Klischee von Mann in der damaligen Zeit entsprochen hat. Davor war er nett und hat sich um Grace gekümmert, aber ab diesem Moment hat meine Sympathie für ihn sehr nachgelassen.

    Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen. Zwar habe ich mir die Handlung auf einem Schiff vorgestellt mit vielen Piraten, aber dass sie anders war, war nicht unbedingt schlecht. Grace und Rhys werden von Piraten gefangen genommen und auf eine Plantage gebracht. Die Handlung spielt sich dann dort ab. Zuvor ist man zwar auf einem Schiff, aber das dient eher dem Kennenlernen von Rhys und Grace, da diese verheiratet wurden.

    Die Liebesgeschichte ging mir etwas zu flott, denn sie kennen sich nicht, finden sich körperlich aber anziehend und fallen übereinander her. Plötzlich ist es Liebe. Es gab leider keinen Moment, in dem ich die Gefühle, außer Lust, spüren konnte und daher konnte ich ihre Gefühle auch beim besten Willen nicht nachvollziehen. Gegen Ende dann schon, weil sie da schon viel zusammen erlebt haben, aber am Anfang ist es reine Lust und nicht mehr. Hier wurde das aber zu romantisch dargestellt und das vermittelt einfach ein falsches Bild, es soll so aussehen, als ob da mehr wäre, als es tatsächlich ist.

    Grace und Rhys werden dann auf der Plantage gefangen gehalten, sozusagen. Es passiert recht viel, aber für mich wirkte die Handlung nicht überladen, es war alles gut und passend. Wie man es nicht anders von der Zeit kennt werdne Menschen versklavt und Frauen wird wenig Respekt entgegen gebracht. Einige Darstellungen waren schon recht hart und es hätte hier einer Triggerwarnung für bestimmte Themen bedurft. Für mich persönlich hat es aber in die Zeit und zum Buch gepasst. Erst die Handlungen von Rhys und einige Reaktionen von ihm führten zu Unverständnis bei mir, da er an vielen Dingen Grace die Schuld gab, für die sie gar nichts konnte.

    Die Auflösung von den ganzen Konflikten fand ich widerum sehr gelungen. Nicht von Seiten von Rhys, aber wie Grace sich eingesetzt hat und Hilfe geholt hat fand ich großartig. Wäre es zwischen ihr und Rhys anders gelaufen wäre das Buch um so viel besser gewesen, aber so hat Rhys für mich vieles kaputt gemacht.

    Fazit:

    Ich habe ein Piratengeschichte erwartet, und irgendwie auch eine bekommen. Sie war anders, hatte andere Schauplätze als ich dachte, war aber auf ihre Weise gut. Ich mochte die Nebencharaktere sehr gerne und auch Grace hat mir meist gefallen. Mit Rhys hatte ich ein paar Schwierigkeiten, aber abgesehen davon war es ein gutes Buch. Ich vergebe 3 Sterne.          

           

                      

             

             


  24. Cover des Buches Gute Geister (ISBN: 9783442714506)
    Kathryn Stockett

    Gute Geister

     (687)
    Aktuelle Rezension von: Schanin

    Anfangs hatte ich mit dem Schreibstil des Buches ein wenig zu kämpfen und stolperte über einige Wörter, aber nach ein paar Seiten gewöhnt man sich dran.

    Die Geschichte ist äußerst berührend und regt zum Nachdenken an. Obwohl man über die Rassentrennung in den Südstaaten Bescheid weiß, schockieren und betrüben einen dennoch einige Details in dem Buch, die die damalige Realität widerspiegeln. Es ist kaum vorstellbar, dass dieser Zustand "nur" 60 Jahre zurückliegt.

    Die drei Hauptcharaktere sind äußerst liebenswert.

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