Bücher mit dem Tag "sirene"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sirene" gekennzeichnet haben.

61 Bücher

  1. Cover des Buches Siren (ISBN: 9783733502911)
    Kiera Cass

    Siren

     (659)
    Aktuelle Rezension von: _wordsmeetheartbeats_

    Da ich von Kiera Cass Selection-Reihe sehr begeistert war, wollte ich auch Siren lesen. Das Buch lässt sich recht schnell lesen und ist als Einzelband gut für eine Lektüre zwischendurch geeignet. Die Idee der Geschichte fand ich sehr spannend, und man hätte sie meiner Meinung nach noch viel weiter ausbauen können.


    Die Liebesgeschichte zwischen Kahlen und Akinli war für mich leider zu oberflächlich und ging ungewöhnlich schnell vonstatten (wäre aus Siren eine Reihe geworden, hätte ich mir hier viel mehr Tiefgang gewünscht). Das Verhältnis zwischen den Sirenen untereinander und den Sirenen und der See war für mich viel interessanter. Das Band zwischen den Schwestern hat mich fasziniert (und ich habe bei Kahlens Rückverwandlung auch ein Tränchen vergossen, da ich wusste, dass sie sich an die anderen nicht mehr erinnern wird). Die Stellen, in denen nur die Sirenen und die See vorkamen, haben mich persönlich mehr interessiert, als die Liebesgeschichte.


    Insgesamt habe ich das Buch gerne gelesen, aber man hätte aus dem Stoff einfach viel mehr machen können. Es ist Kiera Cass Erstlingswerk, daher will ich nicht zu harsch sein. Das Buch bekommt von mir insgesamt 3,5 Sterne.

  2. Cover des Buches Sixteen Moons - Eine unsterbliche Liebe (ISBN: 9783453529090)
    Kami Garcia

    Sixteen Moons - Eine unsterbliche Liebe

     (1.032)
    Aktuelle Rezension von: Rosalynn

    Wenn man den Film zuerst gesehen hat und ndanach wissen will wie es weitergeht, dann ist es weniger "langweilig" als es teilweise aufgefasst wird. Man muss an manchen Stellen sehr genau aufpassen, jedoch vergehen auch Seiten ohne wichtigen Inhalt. Es werden viele Dinge erklärt die in den späteren Büchern wichtig werden, was, wenn man diese nicht ließt, als unnötig erscheint. Es wird sich an manchen Stellen sehr auf Dinge konzentriert die für den Leser als unwichtiger scheinen als ein anderer Handlungsstrang. Manche Dinge werden nicht zu Ende erklärt, andere dafür zu ausführlich. Das Gleichgewicht ist nicht gut gefunden, jedoch, wenn die Geschichte einen einmal richtig packt, dann will man auch weiterlesen, so anstrengend es auch sein kann. Die weiteren Bände ziehen sich weniger und sind es wert gelesen zu werden.

  3. Cover des Buches Legend Academy, Band 1: Fluchbrecher (ISBN: 9783473402175)
    Nina MacKay

    Legend Academy, Band 1: Fluchbrecher

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Lieblingsleseplatz

    Ein Buch, das mich echt zwiegespalten zurück lässt...

    Graylee hat manchmal so ihre Schwierigkeiten mit Autoritäten - ganz davon abgesehen, dass sie bei Berührung des Mauerwerks die grausamen Schicksale toter Menschen miterleben muss, aber darüber spricht sie nicht gern -  und daher wundert es Keinen, dass sie auf ein Internat geschickt wird, um ihre Probleme in den Griff zu bekommen. Doch die Swanlake Academy for Special Needs entpuppt sich als etwas GANZ ANDERES als Graylee zunächst dachte...


    "Wir an dieser Schule sind alles Nachfahren alter mythologischer Wesen. Die sieben magischen Völker, die bis heute überlebt haben." Sie hob eine Hand und zählte an ihren Fingern ab. " Sirenen, Selkies, Minotauren, Chimären, Walküren, Odins-Söhne und Gorgonen. Die sieben Legenden"

    S. 66


    Graylee muss nicht nur selbst damit zurecht kommen, dass sie anscheinend auch eine Legende ist, sondern nebenbei noch Teenie-Probleme lösen, einen alten Fluch brechen und ihre neuen Mitschüler*innen vor dem sicheren Tod retten.

    Ich liebe den Stil von Nina Mac Kay unheimlich. Ihre Charaktere haben immer ihren eigenen Humor und sie hat ein tolles Talent auch (nicht-menschliche) Nebendarsteller*innen durch ihre schrullige Liebenswürdigkeit zur heimlichen Hauptdarstellern zu machen. In diesem Fall waren das die gefiederten guten Geister des Hauses...

    Was mich allerdings gestört hat, waren die seltsamen Sprünge in der Handlung und das doch recht tussihafte Verhalten der Protagonistin, sobald Jungs anwesend waren. Das passte null zur sonst recht toughen Graylee. Auch die Erwachsenen der Geschichte haben sich mehr als Einmal sehr unlogisch verhalten - das lässt sich auch nicht mit der Tatsache erklären, dass es sich um eine Schule für magische Wesen handelt.

    So zwiegespalten wie ich war auch das Tempo der Handlung. Mal zog es sich unendlich in die Länge und die Handlung wurde unnötig mit Hin und Her aufgebauscht und dann ging es plötzlich wieder rasend schnell.

    Und als dann gerade die Handlung an Fahrt aufnimmt (wenn auch echt wirr teilweise) ist Ende. 

    Hey, Cliffhanger sind OK. Aber so wie hier find ich das echt nervig. Ich habe beim Lesen häufig  Parallelen zu Harry Potter und Percy Jackson gefunden (im guten Sinne)... die haben auch eine große Story über viele Bände verfolgt. ALLERDINGS hatte jeder Band, seine eigene in sich geschlossene eigene Story. Die fehlt mir hier völlig. NIX ist geklärt - im Gegenteil.

    Der finale Band 2 der Dilogie - Mythenzorn - erscheint ja schon am ersten Oktober. Ich könnte mir vorstellen, dass man dann, wenn man alle Teile in einem Rutsch lesen kann, nicht mehr so enttäuscht über Band 1 ist.

    DENN.... der Plot an sich, das Setting, den Stil und die coolen Charaktere mag ich nämlich wirklich! Das hat echt Potential. 

    Ob ich Legend Academy - Fluchbrecher guten Gewissens weiterempfehlen kann, weiß ich noch nicht. Ich glaube, ich

  4. Cover des Buches Blue Secrets – Das Flüstern der Wellen (ISBN: 9783570309155)
    Anna Banks

    Blue Secrets – Das Flüstern der Wellen

     (293)
    Aktuelle Rezension von: Anna-Lenchen

    Emmas Mutter Nalia will nicht glauben, dass Grom noch lebt. Sie und Emma flüchten vor Galen und Rachel, da Nalia fest davon überzeugt ist, dass Galen sie verhaften will. Emma vertraut Galen, doch ist sich auch sicher, dass ihre Mutter nicht lügt.

    Emma ist ein Halbblut und ist somit aus der Sicht der Syrena abartig und müsste sofort umgebracht werden. Galen liebt Emma und während die Königlichen ihren Ruf gegen Jagen verteidigen, verzweifelt Galen, da dass Gesetz eine Verbindung zwischen ihm und Emma nicht zulassen würde.

    Die einzelnen Kapitel sind abwechseld aus Emmas Sicht und der 3. Person geschrieben. Dies kann etwas verwirrend sein, doch in der Regel gewöhnt man sich schnell an diese Wechsel.

    Das Buch weckt Emotionen, da der Leser die einzelnen Gefühle nachvollziehen und teilweise auch nachempfinden lässt.

  5. Cover des Buches Blue Secrets - Der Kuss des Meeres (ISBN: 9783570308790)
    Anna Banks

    Blue Secrets - Der Kuss des Meeres

     (436)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Liebe dieses Buch. 

    Spannend und gut zu lesen!

  6. Cover des Buches Watersong - Wiegenlied (ISBN: 9783570161609)
    Amanda Hocking

    Watersong - Wiegenlied

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Klappentext
    Gemma hat sich den verführerischen Sirenen angeschlossen - und ist nun selbst eine von ihnen. Verzweifelt wehrt sie sich gegen ihre dunkle Seite, ihren tödlichen Hunger, den Sog des Meeres. Aber je länger sie mit ihren neuen "Schwestern" zusammenlebt, desto schwerer fällt es ihr, dieser Welt zu widerstehen. Unterdessen setzt Harper alles in Bewegung, um ihre Schwester wiederzufinden. Selbst wenn es bedeutet, mit dem gefährlich attraktiven Daniel zusammenzuarbeiten ...
    Meine Meinung
    Nach Sternenlied, dem ersten Band der Watersong-Trilogie, war ich sehr gespannt, wie die Geschichte um Gemma und die Sirenen weiter geht.Um ihre Familie und ihren Freund Alex zu schützen, schließt sich die 16-Jährige Gemma im ersten Band den Sirenen Penn, Lexi und Thea an. Während sie sich daraufhin verzweifelt gegen die Begierden der Sirene in sich zu wehren versucht, setzt ihre Schwester Harper alles in Bewegung um sie zu finden.
    Watersong - Wiegenlied wird aus zwei Perspektiven erzählt: der von Gemma und der von ihrer Schwester Harper. Man erfährt also nicht nur wie es Gemma ergeht, sondern auch wie ihre Familie und Freunde mit der Situation umgehen. Allerdings muss ich zugeben, dass Gemmas Denken und Handeln mich Kapitel für Kapitel mehr gestört haben. Natürlich muss man bedenken, dass sie erst 16 Jahre alt ist, aber teilweise konnte ich nur schwer nachvollziehen, was in ihr vorgeht und warum sie bestimmte Dinge tut oder nicht tut.Dagegen hat mir Harpers Perspektive umso besser gefallen. Sie macht im Laufe des Buches meiner Meinung nach eine großartige Entwicklung durch und es hat mir sehr viel Spaß gemacht sie, Daniel Alex und Marcy auf ihrer Suche nach Gemma zu begleiten.Zudem hat Amanda Hocking einen schönen und flüssigen Schreibstil, der einen nahezu durch die Seiten fliegen lässt.
    Fazit
    Trotz einiger Schwächen dieses zweiten Bandes werde ich auch das letzte Buch der Trilogie lesen und freue mich, mich noch einmal von Amanda Hocking in den Bann ziehen lassen zu können und natürlich zu erfahren, wie das Ganze ausgehen wird.
  7. Cover des Buches To Kill a Kingdom (ISBN: 9781471407406)
    Alexandra Christo

    To Kill a Kingdom

     (54)
    Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibro

    Lira is the siren princess and heir to the sea throne. Every year for her Birthday, she rips out a prince's heart and burries it deep under the ocean floor. Until she makes the mistake of rescuing a human - and gets punished to human life by her mother, the Sea Queen. As a human, Lira meets her deadliest enemy: Prince Elain, pirate and siren slayer.

    Meine Meinung:

    Ich hatte dieses Buch locker zwei Jahre auf meiner Wunschliste und war sooo ultra gespannt. Und wurde leider total enttäuscht... Es ist gewollt blutig und gleichzeitig sehr infantil. Das Buch ist aus meiner Sicht eher für jüngere Leser*innen gedacht.

    War leider nicht so mein Fall.

  8. Cover des Buches Engelssturm - Uriel (ISBN: 9783453409293)
    Heather Killough-Walden

    Engelssturm - Uriel

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Franzelin
    Die Idee dieses Romans finde ich richtig gut und sie wurde zumindest im ersten Teil schon mal spannend umgesetzt.
    5 Erzengel und 1 Sternenengel...und ein Streit zwischen zwei von ihnen um die Frau.
    Der Roman beginnt schon spannend und dies kann auch im weiteren Verlauf gehalten werden. Immer wieder warten neue Überraschungen auf den Leser, die es Uriel schwer machen, seinen Sternenengel für sich zu gewinnen. Und nach und nach erfährt der Leser alles nötige über die Welt der Erzengel, die sich auf der Erde befinden.
    Besonders das Ende ist nochmals sehr fulminant und spitzt sich zu einem Höhepunkt zu, an dem man das Bucj nicjt mehr weglegen möchte.
    Auch die Charaktere konnten mich pberzeugen: Jeder der Erzengel ist anders begabt und mit einem anderen Charakter gesegnet. Ich hoffe, dass man davon noch etwas mehr in den folgenden Büchern liest.

    Bisher alles gute Worte...aber auch etwas Kritik muss sein! Ich bin der Meinung, dass ruhig etwas mehr an Liebesgeschichte enthalten sein könnte. Sie geht zwar nicht unter...aber mir hat die Leidenschaft und das Drama um die Liebe etwas gefehlt. Klar, dass Uriel auf seinen Sternenengel steht. Aber was schätzt er so an ihr? Irgendwie wurde einfach davon ausgegangen, sie passen zueinander und fertig...das Warum war irgendwie unbedeutend.

    Trotzdem kann ich den Roman an alle Fantas,Vampir und Engel-Begeisterten nr weiterempfehlen. Man sollte sich aber kein zu großes Liebesdrama erwarten...aber jede Menge spannende Wendungen.
  9. Cover des Buches Nineteen Moons (ISBN: 9783570403112)
    Kami Garcia

    Nineteen Moons

     (162)
    Aktuelle Rezension von: LovelyReading03
    Nachdem Ethan sich am achtzehnten Mond opfern musste, um die Ordnung wiederherzustellen, hat er nur einen sehnliche Wunsch: 


    Endlich wieder zu Lena zurückzukehren. 
    Auch Lena möchte wieder mit Ethan vereint sein. 
    Trotz der scheinbar riesigen Entfernung schaffen sie es sich gemeinsam den Herausforderungen zu stellen um wieder vereint zu sein.




    Ich kann nur immer wieder betonen, wie sehr ich dieses Buch einfach liebe. 
    Mittlerweile ist es ein richtiger Teil von mir geworden und es ist schade, dass die Reihe nun vorbei ist.
    Ich werde Gattin echt vermissen.


    Die Reihe werde ich definitiv noch einmal lesen. 
    Ich empfehle dieses Buch jedem den ich kenne weil die Geschichte einfach so schön ist. :)

  10. Cover des Buches Silberfedern - Episode 1 (ISBN: 9783736899131)
    Trisha Brown

    Silberfedern - Episode 1

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Frank1

    Klappentext:

    Dieses Buch ist ein Geschenk! Die Silberfedern – das sind wir: Jordis Lank, Patricia Rabs, Marlies Lüer, Anna Moffey, Gaby Wohlrab und Isabell Schmitt-Egner. Sechs Autorinnen haben sich zusammengetan und ein Buch für euch geschrieben.

    Was erwartet euch in Silberfedern – Episode 1?

    Für neue Leser: Ihr habt die Möglichkeit, unsere Geschichten und Figuren kennenzulernen. Lest sechs ganz verschiedene Kurzgeschichten, die zu bereits veröffentlichten Romanen oder Serien gehören.

    Für treue Leser: Ihr findet Geschichten eurer Helden und fantastischen Welten, die ihr bereits aus unseren Büchern kennt. Bisher unveröffentlichte Szenen aus der Kindheit der Helden oder aus der Perspektive einer anderen Figur! Es sind keine Leseproben sondern neue Geschichten – extra für euch!

    Silberfedern Episode 1 enthält Geschichten zu folgenden Romanen und Serien:
    Raukland-Trilogie
    Ella und Jesda – A place in time
    Drachenschwert-Trilogie
    Nebelring – Das Lied vom Oxean
    Eldorin – Das verborgene Land
     Sam aus dem Meer – Die Serie


    Rezension:

    Enthaltene Geschichten:
    Gaby Wohlrab – Eldorin – Das verborgene Land
    Patricia Rabs – Der Schlüssel zur Vergangenheit
    Marlies Lüer – Sein heimlicher Wunsch
    Isabell Schmitt-Egner – Sohn des Meeres
    Anna Moffey – Mein Leben für den Nebelring
    Jordis Lank – Wolfsheulen

    Anthologien sind nichts Neues, Leseprobensammlungen ebenfalls nicht. Das Konzept hinter dieser Anthologie ist mir dagegen neu. Diese beinhaltet Kurzgeschichten beziehungsweise Bonuskapitel zu existierenden Romanen oder Romanreihen. Dass dieses Konzept dazu dient, neue Leser auf die jeweiligen Bücher aufmerksam zu machen, ist kein Geheimnis. Das verraten die beteiligten Autorinnen schon im Klappentext. Uns so viel kann ich verraten: Zumindest bei Gaby Wohlrabs Geschichte hat es bei mir funktioniert. Da werde ich mir das Buch „Eldorin – Das verborgene Land“ demnächst bestimmt mal besorgen.

    Alle 6 hier zusammengestellten Beiträge gehören in den Bereich der Phantastik, mal (Urban) Fantasy, mal SciFi. Wie üblich will ich auf die Geschichten, die mich besonders beeindrucken konnten, etwas näher eingehen:

    In „Eldorin – Das verborgene Land“ wacht ein Mädchen in einem Waisenhaus auf, weiß aber nicht, wie es dorthin kam. Natürlich (möchte man fast sagen) plant sie einen Ausbruch. Passende Gefährten findet sie schnell. Wie oben bereits erwähnt, konnte mich diese Kurzgeschichte so überzeugen, dass ich beabsichtige, mir das zugrunde liegende Buch zu kaufen.

    Auch „Mein Leben für den Nebelring“ fand ich überzeugend. Hier geht es um eine aufmüpfige Studentin der Magie. Auch hier würde es mich reizen, mehr zu erfahren. Wenn nur mein SuB nicht so groß wäre …

    Auch die anderen 4 Geschichten kann ich nicht als schlecht bezeichnen. Hier ist es wohl eher eine Frage meines persönlichen Geschmacks, der mich nicht unbedingt nach mehr verlangen lässt.

    Insgesamt kann ich jedem am Genre Interessierten nur empfehlen, sich diese Kostproben einmal anzusehen.


    Fazit:

    Die Idee, Bonusgeschichten zu unterschiedlichen Romanen als Anthologie zu veröffentlichen, finde ich überzeugend.


    Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

    Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.

  11. Cover des Buches Atlantia (ISBN: 9783596198849)
    Ally Condie

    Atlantia

     (500)
    Aktuelle Rezension von: jens_bookworld_

    Zwillinge. 

    Sie waren für ein gemeinsames Leben bestimmt. 

    Doch das Schicksal trennte sie.

    Bay, du fehlst mir so sehr, flüsterte sie in die Muschel. Aus dem Inneren tönte ein rauschender Gesang und erinnerte an eine Zeit, als Wasser und Land noch zusammengehörten. Wo auch immer an der Landoberfläche ihre Schwester nun war, sie musste sie finden – auch wenn es niemandem erlaubt war, die Stadt unter der Glaskugel zu verlassen. 

    In einer Welt, die in Wasser- und Landbevölkerung aufgeteilt ist, werden die Zwillingsschwestern Rio und Bay durch einen Schicksalsschlag getrennt. Bay tritt ihre Reise zur Oberfläche an. Rio bleibt in Atlantia zurück. Um ihre Schwester wiederzusehen, muss sie herausfinden, warum Wasser und Land getrennt wurden und welche wunderbare und zugleich zerstörerische Gabe die Frauen der Familie verbindet.

    Eigene Meinung

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. 

    Das Leben von Rio wurde sehr detailliert beschrieben, doch mir fehlte die Geschichte rund um Bay. Rio war zwar die Protagonistin, aber der Handlungsstrang rund um die andere Zwillingsschwester fehlte nun mal. Man erfährt nicht, wie es Bay oben erging, nur einige kleine Fetzen erfährt man. 

    Die Liebesgeschichte rund um Bay und den Jungen Mann, der in ihr Leben tritt, drängt sich nicht in den Vordergrund. Vor allem ging es in diesem Buch um die Liebe von Rio zu Ihrer Schwester Bay. Man konnte sehr gut mit Rio mitfühlen, vermisste Bay ebenso wie Sie.

    Es macht sehr viel Spaß, die Geheimnisse rund um Atlantia und dem Oben mit der Protagonistin herauszufinden. Durch dies wird das Buch spannender und spannender.

    Die Autorin hat einen sehr schönen und bildhaften Schreibstil, sodass man sich die Charaktere und die Umgebung sofort vorstellen konnte.

    Fazit

    Das Buch erhält von eine klare Leseempfehlung.

  12. Cover des Buches Das Feenorakel (ISBN: 9783802586729)
    Jeanine Krock

    Das Feenorakel

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Jezz

    Ich bin total enttäuscht von diesen Buch und frage mich ernsthaft warum der Verlag sich entschieden hat es zu verlegen. Die Story ist total wirr und die Handlungen der Personen überhaupt nicht nachvollziehbar. 

    Alles fängt an, als Alva zu ihrem "Bruder" Tom zieht, angeblich sollen die sich ja so gut kennen, schließlich hatten sie was miteinander, nur komisch, dass Alva nichts von Toms WG, seiner Freundin, seinem Beruf oder seiner Band weiß. Dass Alva diese Tatsachen kommentiert wird wohl nicht für nötig befunden. Warum Alva überhaupt ausziehen muss bzw. warum die Eltern sie rauswerfen wird ebenfalls nicht thematisiert.

    Später taucht dann der Dunkelelf Julen nachts in ihrem Zimmer auf. Statt sich zu erschrecken oder sich zu fragen, was dieser Fremde Mann in ihrem Zimmer macht, hält sie ein kleines Pläuschen mit ihm, schläft wieder ein und lädt ihn am nächsten Tag zu einem Glas Wein bei sich ein (Ja ne ist klar!).

    Auch als Julen den Auftrag bekommt sie zu beschützen, wird NICHTS erklärt! Es wird nur gesagt "Pass auf Alva auf" (woher weiß er überhaupt, wer Alva ist?), keine Nachfragen, vor was er sie beschützt werden soll oder wo er sie findet und was das im Allgemeinen soll.

    Neue Entdeckungen z.B. als Julen ihr nebenbei erzählt, dass sie eine Fee ist, werden einfach mal so hingenommen, zur magischen Welt wird generell nichts erklärt, stattdessen wird Alva (auch mal so ganz nebenbei) Sängerin in der besagten Band und geht erstmal auf Tour, ist natürlich auch total üblich so komplett unerfahren auf Tour zu gehen. Achja und ihr neuer Freund Julen kommt geschwint auch mit; wie alles im Buch wird auch das von keinem der Bandmitglieder hinterfragt.

    Generell sind ständige Orts-/Situationswechsel vorgesehen, immer begleitet von einem wirren Schreibstil, sodass man sich immer fragen muss "Wo sind die jetzt gerade und wie sind die dorthin gekommen?". Gleiches gilt für die Gespräche, die oft inhaltslos, wenn nichts sogar dümmlich daherkommen.

    Die Gefahr vor der Julen Alva beschützen soll, kommt erst ganz am Ende zum Tragen und ist so belanglos (und hat auch halt nichts mit der Feen Welt zu tun), dass ich wirklich an mich halten musste.


    Fazit: Die Personen sind flach und austauschbar. Der Inhalt enthält null Spannung und ist so wirr geschrieben, dass das Lesen keinen Spaß macht. Dazu kommt, dass die ganze Story klischeehaft aufgebaut ist: Julen ist "normalerweise" ein Frauenheld und hat keinen Bock auf den Job, aber klar, als er Alva das erste Mal erblickt ist es natürlich sofort um ihn geschehen *gähn*. Alva ist mehr als naiv und obwohl Julen sich ziemlich übergriffig verhält (leichte Stalker-Vibes) ist sie natürlich auch direkt verknallt, es ist ja schließlich ihr "Traummann". Von den ständigen sexuellen Anspielungen (besonders Julen steckt mit seiner Libido wohl noch in der Pubertät) möchte ich gar nicht erst anfangen.

  13. Cover des Buches Der Kuss der Sirene (ISBN: 9783473400904)
    Mandy Hubbard

    Der Kuss der Sirene

     (73)
    Aktuelle Rezension von: moonlightbaby

    Es ist sehr Spannend und man langweilt sich gar nicht.

    Ich Empfehle es zu 100 %

  14. Cover des Buches Syrenka (ISBN: 9783760787503)
    Elizabeth Fama

    Syrenka

     (70)
    Aktuelle Rezension von: jens_bookworld_

    Syrenka. Allein der Name des Buches faszinierte mich von Anfang an. Syrenka ist nun mal ein Name, den man nicht allzu oft hört, oder wie in meinem Fall, noch nie gehört hat. Doch allein schon der Fakt, dass das Buch von Sirenen handelt, hätte mich zum Lesen gebracht. 

    Inhalt:

    Syrenka hat schon vor langem bemerkt, dass das menschliche Leben im Gegensatz zu Ihrem nicht unsterblich ist. Als Sie jedoch 1872 den jungen Mann Ezra kennenlernt, ist es um Sie geschehen und kann sich nicht mehr von Ihm abwenden. Sie entschied sich dazu, bei Ihm an Land zu leben, ohne zu wissen, welche Nachwirkungen dadurch auf Sie zukommen.

    Viele Jahre später, lernen wir die siebzehn Jahre alte Hester kennen, die sich geschworen hat, niemals Ihr Herz zu verschenken, da dies in den vergangenen Generationen immer zu Problemen führte. Als sie einen jungen Mann kennenlernt und die Anziehung zwischen den beiden nicht leugnen kann, beschließt Sie herauszufinden, warum es Probleme in Ihrer Familie gab, nichts ahnend, dass Sie einem Geheimnis auf die Schliche kommt, welches tief in der Vergangenheit verankert ist.

    Das Buch:

    Nach dem Prolog landen wir sehr weit in der Zukunft und erfahren nicht, wie die Geschichte von Syrenka, um die es im Prolog geht, weitergeht. Das erste Kapitel spielt etwa 500 Jahre später und wir lernen die junge Frau Hester kennen. Das nächste Kapitel handelt anschließend wieder von Syrenka. Die Autorin hat also zwei unterschiedliche Handlungsstränge erschaffen, und springt von Kapitel zu Kapitel hin und her. In einem späteren Verlauf des Buches laufen diese Handlungsstränge ineinander über und man erfährt, was diese miteinander zu tun haben. 

    Die Autorin bringt den Leser dazu, Geheimnisse aufzudecken und mit zu rätseln, was als nächstes passiert. Durch die hohe Spannung, endlich ein neues Geheimnis herauszufinden, fesselt das Buch den Leser an sich, wodurch die Geschichte umso intensiver erscheint.

    Elizabeth Fama schreibt sehr bildhaft, sodass man sich die Landschaften, die Charaktere, und die Handlung gut vorstellen kann. Man fühlt sich einfach gefangen und begleitet die Charaktere auf Ihrer Reise.

    Auch die Liebesgeschichte zwischen Hester und dem jungen Mann, den Sie kennenlernt, spielt eine Rolle. Allerdings drängt Sie sich nicht in den Vordergrund. Eine vielgrößere Rolle spielt die Geschichte von Hesters vergangenen Generationen. Ohne dass die Autorin, die Charaktere andauernd sagen lässt, wie sehr sie sich lieben, merkt man dies durch ihren aufgeweckten, lebhaften und Bildhaften Schreibstil.

    Was die Beschreibung der Sirenen angeht, ist diese sehr Bildhaft. Ihr Aussehen wird sehr gut beschrieben, ebenso Ihre taten. Die Sirenen sind nun mal keine menschlichen Wesen und haben Ihre eigenen Sitten und Bräuche. Hier kann es auch mal sehr Blutig und Gewalttätig zugehen, was die Autorin, wie schon erwähnt, sehr Bildhaft darstellt. Allerdings fand ich diese Szenen weder ekelerregend noch abstoßend. Sie trugen eher zum geschehen bei. Meist hatte es auch einen Sinn, Sie töteten also nicht nur zum Spaß.

    Fazit:

    Elizabeth Fama hat eine Geschichte erschaffen, die mich einfach nur gepackt hat und in die Tiefen des Meeres zog. Mystisches begeistert mich sowieso immer, und dieses Buch konnte ich gar nicht mehr aus den Händen legen. Es war, als wäre ich hautnah dabei, ich fühlte mit den Charakteren und tauchte mit ein in die Lebensgeschichte zweier Menschen, die unterschiedlicher, aber auch gleicher nicht sein könnten. 

    Kommt euch der letzte Satz jetzt paradox vor, dann müsst ihr, um Ihn zu begreifen das Buch lesen :D

    Das Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.






  15. Cover des Buches Im Zauber der Sirenen (ISBN: 9783548282848)
    Tricia Rayburn

    Im Zauber der Sirenen

     (132)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    In diesem Buch geht es um das Mädchen Vanessa, das gemeinsam mit ihrer Schwester jeden Sommer Urlaub auf Winter Harbour macht. Eines Tages stürzt Ihre Schwester Justine von den Klippen. Warum hat sie das getan? Vanessa macht sich auf nach Winter Harbour um das Gehienis um ihre Schwester zu lüften...  

    Dort lernt sie in einem Restaurant das Mädchen Paige kennen, sie werden schnell Freundinen, sie ist ganz anders Paiges Schwester Zara, die ständig andere Freunde hat und Vanessa gegenüber sehr unfair und gemein ist.

    Sie verliebt sich in den Jungen Simon und beginnt langsam hinter das Geheimnis der Sirenen zu kommen, dann jedoch versucht Zara Simon zu umgarnen. Kann Vanessa ihn noch retten???

    Als ich diese Leseprobe auf vorablesen gelesen habe dachte ich: Wow, das wird ein super Fantasyroman. Ganz so gut war es dann aber doch nicht. Dieser Roman war halb Fantasy und halb Wirklichkeit, und solche Bücher mag ich generell nicht so. Die Geschichte ist sehr Wirklichkeitgetreu und dann sieht es aus, als ob die Fantasy darin an den Haaren herbeigezogen wäre...

    Auch denkt man zuerst, dass die seitenzahl gut zum Buch passt. In 360 Seiten könnte man eine schön spannende Geschichte ohne viel "Tamtam" erzählen. Leider war es bei diesem Buch doch eher so, dass in den ersten 250 Seiten kaum etwas passiert ist. In den letzten 50 Seiten zieht die Spannung dann gehörig an und es wird gegen Ende noch ein richtig gutes Buch, dass man gut auf 150 Seiten hätte kürzen können.

    Das Spannende am Buch wird blöderweise schon im Klappentext erwähnt, was dem Buch ganz schön die Spannung raubt :-(

    Ausserdem ist es dann doch eher ein Jugendbuch...

    Alles in allem hat es mir Zeitweise schon Spaß gemacht das Buch zu lesen, aber man hätte gut 150 Seiten weglassen können...

  16. Cover des Buches Mermaid - Erwachen: Ein Tiefseemärchen (ISBN: 9781704227375)
    Josefine Gottwald

    Mermaid - Erwachen: Ein Tiefseemärchen

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Lyset

    - In der Einsamkeit hatte ich vergessen, wer ich gewesen war. Vor Schmerz hatte ich in der Schwärze verharrt, mit nichts als meinem sterbenden Herzschlag - und dann brachte mich das Schicksal auf dieses Werk.

    Wirklich schicksalshaft schlug mir ein simpler Algorithmus, ein computergenerierter Code, dieses Buch vor und alleine das Cover zog mich immens in seinen Bann.

    Nach kurzem Austausch mit Josefine Gottwald war schnell klar: Ich musste es besitzen.

    Die wunderschöne Schmuckausgabe erreichte mich einige Tage später und ich schalt mich einen Narr; nicht ich besitze es, es besaß mich.

    Vom ersten Moment an.

    Selten habe ich von einem modernen Autor ein solch lyrisches, düsteres Werk gelesen, ganz im Sinne einer Gothic Novel.

    Auf knappen 180 Seiten vereint die Autorin sprachliche Kunst mit bildmalerischer Finesse.

    Sicherlich nichts für seichte Unterhaltung, oder gar ein positives Glücksgefühl, doch wer den Druck der Tiefsee ganz nah spüren, sich in schauriger Atmosphäre dahintreiben lassen und unwirkliche Kreaturen auf ihrem Weg begleiten möchte, dem sei "Mermaid Erwachen" nahegelegt.

    Eine Bewertung ist hier eigentlich reinste Blasphemie und absolut subjektives Empfinden einer Rezensentin die ihr Herz in den Untiefen des Meeres verlor.

  17. Cover des Buches Das Lied der Banshee (ISBN: 9783426283394)
    Janika Nowak

    Das Lied der Banshee

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Magnus_Bane

    Ich freue mich immer, wenn ich mal Bücher finde die nicht nur die "Mainstream-Fabelwesen" wie Vampire, Werwölfe, Hexen und Elfen bedienen. Deshalb war ich auch sehr erfreut, als ich dieses Buch gefunden habe.

    Inhalt: Als Aileen erfährt, dass sie die letzte Banshee ist, kann sie es einfach nicht glauben, und dabei ahnt sie nicht dass diese Enthüllung erst der Anfang ihres Abenteuers ist.

    Das Buch ist sehr gut geschrieben. Unsere Protagonistin Aileen ist eine sehr sympathische Figur. Man kann ihre Entwicklung von Unglaube, über vorsichtiges Eintauchen in der neuen Welt, zur mutigen Kämpferin sehr gut nachvollziehen. Dazu gibt es noch wunderschöne Illustrationen, an denen ich mich einfach nicht sattsehen kann. Ich kann dieses Buch nur jedem wärmstens empfehlen, der gerne Fantasy liest.

  18. Cover des Buches Aquarius (ISBN: 9783492280204)
    Thomas Finn

    Aquarius

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Es ist kein Zufall, dass viele der Mystery-Thriller von Thomas Finn in Deutschland spielen und deutsche oder europäische Sagen und Legenden thematisieren. Der nahe Chicago geborene Autor findet es langweilig, dass unheimliche Geschichten oft die USA als Schauplatz nutzen, obwohl wir uns hierzulande eines reichen Schatzes düsterer Mythen rühmen können. Deshalb bemüht er sich immer, seine Romane in Deutschland zu verorten und greift erst auf andere Länder zurück, wenn das nicht möglich ist. Sein Thriller „Aquarius“ ist in Nordfriesland angesiedelt und verbindet die in Süddeutschland und Frankreich populäre Melusinensage und das darin enthaltene Motiv der Mahrtenehe mit der Legende des in der zweiten Marcellusflut (1362) untergegangenen Rungholt.

    Die See ist eine wankelmütige Maid. Niemand weiß das besser als Jens Ahrens, Berufstaucher. Als eine Seemine ihn beinahe das Leben kostet, verdankt er es nur der Willkür des Meeres, dass er den schrecklichen Unfall überlebt. Leider erhält er keine Gelegenheit, sich über sein Glück zu freuen, denn sobald er aus der Ohnmacht erwacht, muss er feststellen, dass er entführt wurde. Wie durch ein Wunder gelingt es ihm, zu fliehen und Hilfe in dem nordfriesischen Küstenstädtchen Egirsholm zu finden. Egirsholm ist ein malerischer Ort mit einer bewegten Vergangenheit, doch der Schein trügt. Seltsame Todesfälle stören die Idylle. Menschen ertrinken unter rätselhaften Umständen, ohne sich in der Nähe von Wasser aufzuhalten. Die Egirsholmer flüstern von einer uralten Legende, von Meerjungfrauen und einer Stadt, die einst von der See verschlungen wurde. Gemeinsam mit der Polizistin Meike Ehlers versucht Jens herauszufinden, was wirklich vor sich geht. Besteht eine Verbindung zwischen den Toten und seiner Entführung? Enthalten die Gerüchte einen Funken Wahrheit – ist die See nicht nur wankelmütig, sondern auch blutrünstig?

    Ich liebe Thomas Finns Konzept, alte deutsche oder europäische Sagen in moderne unheimliche Thriller zu verpacken. Wirklich, ich bin ein Fan dieses Leitmotivs und freue mich mit jedem weiteren seiner Bücher darauf, historisches Kulturgut näher kennenzulernen. „Aquarius“ greift sowohl die zahlreichen Überlieferungen zu Nixen als auch die faszinierende Sage des tatsächlich versunkenen Rungholts auf und präsentiert demzufolge dicht gestrickten Legendenstoff, der die Basis einer unterhaltsamen, spannenden, wenn auch nicht unbedingt gruseligen Geschichte bildet, die sich für mich leicht und locker weglas. Ich fand das Buch zwar nicht so gelungen wie „Weißer Schrecken“, weil mir die nordfriesische Kultur etwas oberflächlich porträtiert erschien, aber nichtsdestotrotz überzeugt „Aquarius“ mit einer greifbaren, soliden Atmosphäre, die mir Meeresluft um die Nase wehte und den rauen Charme der deutschen Küste hervorragend transportiert. Leider konnte ich die Lektüre dennoch nicht genießen, da Thomas Finn in eine heikle Falle tappte, die die Genderrollen seiner Geschichte betrifft. Meerjungfrauen werden traditionell mit ausgesprochen weiblichen Attributen assoziiert: Sie gelten als berückend schön, sanft und geheimnisvoll, aber auch als verführerisch, hinterlistig und potenziell gefährlich. Finn reproduziert dieses klassische Bild, obwohl er sich anstrengt, verschiedene Darstellungen wiederzugeben. Damit konnte ich mich anfreunden, schließlich geht es in diesem Roman explizit darum, die Nixe als Sagengestalt in die Moderne zu holen. Problematisch gestaltete sich „Aquarius“ für mich dadurch, dass die überholten Klischees von Geschlecht und Gender, die Nixen repräsentieren, auch die Charakterisierung und Rollenverteilung der menschlichen Figuren bestimmen. Der Protagonist Jens ist der Inbegriff des maskulinen Helden, Retters und Beschützers, dessen Status permanent durch seine Dynamik mit seinen weiblichen Begleiterinnen bestätigt wird. Er ist ihnen stets überlegen: Er ist kreativer, einfallsreicher, physisch stärker, bewahrt eher einen kühlen Kopf, ergreift in allen prekären Situationen die Initiative und rettet sie früher oder später ausnahmslos. Besonders bei der Polizistin Meike Ehlers fand ich das bedauerlich, denn ich mochte sie unheimlich gern. Sie ist ein so sympathischer Charakter, direkt und unkompliziert, etwas spröde, clever, hartnäckig, wehrhaft und total bodenständig, dass ich ehrlich betrauerte, dass Finn dachte, sie bräuchte Jens zu ihrer Rettung, dessen Persönlichkeit hinter seiner Heldenrolle im Vergleich enttäuschend blass bleibt. Unglücklicherweise ergeht es allen Frauen in „Aquarius“, die nicht ausdrücklich mit Jens verbündet sind, sogar noch schlechter. Sie alle werden als gewissenlose, intrigante und nahezu männerfeindliche Hexen beschrieben, was exakt die Vorurteile sind, mit denen erfolgreiche Frauen seit Jahrhunderten kämpfen. Ich war bestürzt, dass Finn diesen Unsinn wiederholt und finde dafür keine Rechtfertigung. Meiner Meinung nach hätte er sich gerade aufgrund seiner Verwendung einer altmodischen Nixen-Idee darum bemühen müssen, dieser fortschrittliche, gleichberechtigte Genderrollen gegenüberzustellen. Tja. War wohl zu viel verlangt.

    „Aquarius“ ist nicht offen sexistisch. Ich glaube nicht, dass sich Thomas Finn überhaupt darüber bewusst war, wie viele verletzende Klischees er in diesem Roman verwendet und erst recht nicht, dass das beabsichtigt war. Ich gehe davon aus, dass das Buch ein Beweis mangelnder Sensibilisierung ist. Vor einigen Jahren wäre mir der Alltagssexismus zwischen den Zeilen auch nicht aufgefallen, aber nachdem ich viel über das Thema gelernt und gelesen habe, kann ich meine Augen davor nicht verschließen. Hat man es einmal gesehen, kann man es nicht mehr nicht sehen. Während der gesamten Lektüre von „Aquarius“ hatte ich daher ein unbehagliches Gefühl, das zwischen Wut und Enttäuschung changierte. Es vergällte mir einen grundsätzlich guten mystischen Thriller.

  19. Cover des Buches Watersong - Sternenlied (ISBN: 9783570309476)
    Amanda Hocking

    Watersong - Sternenlied

     (199)
    Aktuelle Rezension von: Aprikosa
    In dem Buch wird die Geschichte von Reese und Mase fortgesetzt. Reese ist nun inTexas bei Mase. Beide  haben in dem Teil viele Sorgen und Eifersucht spielt eine große Rolle. Die Cousine von Mase, Aida, ist auch zu Gast. Ich muss sagen diese fand ich sehr anstrengend. Vor allem, dass Mase wirklich so blind für seine Umgebung ist konnte ich nicht ganz nachvollziehen. 
    In dem Teil  lernt man auch Captain kennen. Dieser spricht Reese an und da er sehr gut aussieht passt das Mase gar nicht. Noch dazu kommt, dass Reese später mit Captain  zusammen arbeitet. Sie weist ihn immer wieder ab, aber Captain lässt nicht locker. Er ist ein sehr sympathischer und liebenswürdiger Charakter. Ich bin schon sehr gespannt auf seinen Band und seine Geschichte.
  20. Cover des Buches Septimus Heap - Syren (ISBN: 9783423625401)
    Angie Sage

    Septimus Heap - Syren

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Nanasha

    Auch im fünften Teil schickt Angie Sage uns mit Septimus auf ein rasantes Abenteuer, geschickt mit vorherigen Personen und Handlungssträngen verbunden. Mittlerweile hat man das Gefühl, dass alle nennenswerten Schicksale eng miteinander verwoben.
    Immer mehr wunderliche Gestalten entspringen der fantasievollen Feder der Autorin und zaubern mir ein permanentes Lächeln ins Gesicht. Das beste dabei finde ich allerdings, dass es noch immer so dargestellt wird, als wäre das vollkommen normal. Diese Fantastik in Verbindung mit Humor und Sarkasmus gibt mir einfach jedes Mal wieder den Rest. Definitiv eine Freude für Jung UND Alt!
    Und hier wurde aus Mar-S-ellus endlich wieder Marcellus.. Wieso sich die Aussprache bei ein und dem selben Sprecher ändert, ist mir auch nicht ganz 
  21. Cover des Buches Die Schattenleserin - Nachtschwarze Träume (ISBN: 9783404169542)
    Sandy Williams

    Die Schattenleserin - Nachtschwarze Träume

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Black_Shadowreader

    Super Buch! Zwar nicht das Beste der Welt, aber es hat mich sehr gefangen genommen!

  22. Cover des Buches Alania - Das Lied der Geister (ISBN: 9783944544571)
    Caroline G. Brinkmann

    Alania - Das Lied der Geister

     (98)
    Aktuelle Rezension von: vk_tairen

    Ein Wald, beschützt von seiner Königin und seinen Geistern, voller Magie und Geheimnissen. Der Heimatort der Elfen und einer ganz bestimmten Elfe: Kobrin. Leider ist die junge Elfe aber nicht ganz glücklich mit ihrem Leben. Denn nicht nur lebt sie bei ihrer Tante, die sie zwar unendlich liebt, weil ihre Mutter tot, ihr Vater fort war, sie beherrscht auch noch keine Magie. Sie ist blind und damit eine Außenseiterin. Sie muss sich Hänseleien ihrer Mitschüler gefallen lassen. Doch bald wird sie sich wünschen, sie wäre auf ewig normal und blind geblieben, was waren schon die Schikanen der anderen Elfen gegen das, was auf sie zu kam?


    Denn die Schatten erwachten von Neuem. Einst hatten die Menschen sie mit Hilfe der Zwerge zurückgeschlagen, sie glauben sich sicher, obwohl ein Magier sie stets warnte. Nun zieht er aus, um Beweise für seine Theorie zu finden und sieht sich prompt gezwungen, einer von ihnen zu werden und als Soldat des Feindes sich in den magischen, einst verschlossenen Wald zu begeben. 


    Kobrin wird ein geheimnisvolles Objekt anvertraut, zusammen mit einem Auftrag, doch wie soll sie diese meistern? Alles, was sie will ist Sicherheit und ihre Familie, doch dazu muss sie kämpfen. 


    Das Buch glänzt mit einem tollen Stil und wundervoller Beschreibung. Dieser Welt wird schillernd Leben und Farbe eingehaucht. Zusammen mit vielen verschiedenen Charakteren und Schauplätzen stellt sie ein tolles Setting dar.


    Die Geschichte konnte mich zu Anfang voll und ganz überzeugen, leider schleichen sich nach und nach Längen ein. Das liegt vor allem daran, dass die Protagonistin kaum in ihre neue Rolle hineinzuwachsen scheint. Sie bleibt ängstlich, schwach und stur. Sie will ihre Aufgabe nicht annehmen und denkt die meiste Zeit an sich und was sie gerne hätte. Das macht es nach einiger Lesezeit etwas mühsam ihr zu folgen. Niemand wird als Held geboren, aber man erwartet doch, dass sich Protagonisten entwickeln. Erst ganz am Schluss ist eine solche Regung zu erkennen. Ein Versprechen für den nächsten Band, der sicherlich wieder mit den Vorzügen dieser Geschichte glänzen kann, und vielleicht sogar mit einer heldenhaften Kobrin aufwarten kann. 


  23. Cover des Buches Acqua alta (ISBN: 9783257231755)
    Donna Leon

    Acqua alta

     (251)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    In Commissario Brunettis fünftem Fall treffen wir auf zwei alte Bekannte - die Opernsängerin Flavia und ihre Lebensgefährtin Brett. Diese wird von zwei ihr unbekannten Männern Zuhause überfallen und zusammengeschlagen. Schon bald findet Brunetti heraus, dass der Überfall etwas mit dem Kunsthandel zu tun hat. Als dann noch ein Museumsdirektor ermordet wird, steigt nicht nur das jährliche Hochwasser in Venedig, sondern auch die Gefahr der Täter geschnappt zu werden. Bei diesem Fall fande Ich es toll, dass man nicht nur Brunetti mit Familie und Kollegen wieder getroffen hat, sondern auch Brett und Flavia, die in diesem Teil eindeutig sympathischer rüberkamen. Das Buch habe ich an zwei Abenden durchgelesen - als Leser kann man sich berieseln lassen und nach einem etwas anspruchsvolleren Buch ist Brunetti genau das richtige um Lesespaß und Entspannung zu kombinieren.

  24. Cover des Buches Ligeia (ISBN: 9783865521880)
    John Everson

    Ligeia

     (19)
    Aktuelle Rezension von: PeWa
    Mit Haut und Haar verfällt Evan der bildschönen Ligeia, die ihn mit ihrem betörenden Gesang Abend für Abend zum Strand lockt. Er wird erst misstrauisch, als mehrere Leichen vor der Küste der verschlafenen Hafenstadt Delilah auftauchen.

    Hinter der geheimnisvollen Fremden steckt jedoch mehr: Ihre Spur führt zurück ins Jahr 1887, auf ein Schmugglerschiff, dessen Crew einer Bestie in Frauengestalt zum Opfer fiel. Als Evan erkennt, auf wen er sich eingelassen hat, hat ihn Ligeia bereits in die Tiefe des Ozeans entführt ...


    John Everson geht mit „Ligeia“ meinem Empfinden nach mit einer sehr guten Idee an den Start, eine Horrorstory um eine sagenumwobene Meerjungfrau, gepaart mit einer Menge prickelnder Erotik, die die Lenden des Lesers an der Geschichte - an Eversons geschickten Erzählkunst - wahrhaft teilhaben lässt. Der erotische Part in der Geschichte ist mehr als gelungen.

    Seine Stärke liegt in der geschickten Art diese Geschichte zu erzählen, in der er sich einer sehr angenehmen Sprache bemächtigt, mit der er den Leser von Anfang an in die Story hineinzieht. Hierbei kommt er ganz ohne überkandidelt wirkende Sätze aus, bestückt die Figuren mit genau der Ausdrucksweise, die ihrer Herkunft und ihrem sozialen Umfeld gerecht werden. Nur so wirken und erscheinen sie als glaubhafte Charaktere.

    „Auffällig dabei, John Everson hat sie nicht einmal mit einem „Nachnamen“ bedacht.“

    Optisch nicht sonderlich klar gezeichnet, gleichen sie eher einer verwaschenen Jeans. Das Seelenleben von Ewan und Sarah hingegen, die sich seit dem Tod ihres Sohnes fast nur noch wie in Trance bewegen und Leben, wird von innen nach außen gekrempelt und entblößt sie vollständig. Es wird dem Leser förmlich vor die Füße geworfen, frei nach dem Motto, mal sehen wie du dich nach solch einem grausamen Verlust fühlen würdest, ob du dich völlig frei von Schuld sprechen könntest. Natürlich reicht diese Konstellation völlig aus, um Ewan mit Haut und Haaren zu verfallen und ihn so wie ein Schatten durch die Geschichte zu begleiten.

    Als wahrer Glücksgriff entpuppt sich hierbei der Einbau von Rückblenden in das vorangegangene Jahrhundert, eine sehr kluge und interessante Entscheidung zugleich. Sie sind aufschlussreich und vermitteln dem Leser das nötige Hintergrundwissen zur „Meerjungfrau“ Ligeia und ihren Eigenarten. John Everson provoziert somit eine Art Kopfkino, in dem vor dem geistigen Auge des Lesers genau das abläuft, was Ewan im Verlauf der Geschichte erwarten wird, schonungslos und ohne happy end.

    Was mir in „Ligeia“ noch ein Stück weit gefehlt hat um den Roman endgültig zu einen „Top“ Werk hätte aufsteigen lassen, ist das „I“Tüpfelchen in Sachen Spannung. Sie ist zwar zugegen, aber aufgrund der Konstellation hätte ich noch einen Hauch mehr erwartet. Der Einbau von unerwarteten und unvorhersehbaren Wendungen wäre ein durchaus probates Mittel gewesen, um dem Leser des Öfteren vom sicher geglaubten Pfad abzubringen, ihm somit erstaunte Ausrufe zu entlocken und die Dramatik noch zu schüren, die einem Thriller oder Horrorroman das Prädikat „Extraklasse“ verleiht. Die Story ist wirklich gut, aber meinem Empfinden nach eben eine Spur zu gradlinig.

    Mein Fazit: „Nichts desto trotz, auch wenn meines Erachtens das ganz große Kino ausblieb, ist „Ligeia“ aufgrund der weiter oben schon erwähnten Gegebenheiten ein wirklich klasse Roman, der sich leicht und flüssig lesen lässt, man sich der Hauptfigur richtig nahe fühlt und einem ein paar schöne Stunden bereitet. „Ligeia“ lässt ganz klar auf mehr von diesem wirklich talentierten Schriftsteller hoffen.“

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