Bücher mit dem Tag "simon beckett"

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35 Bücher

  1. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.209)
    Aktuelle Rezension von: JennyWa

    Klappentext:

    David Hunter war einst Englands berühmtester Rechtsmediziner. Nach dem Unfalltod seiner Frau und der gemeinsamen Tochter hat er London den Rücken gekehrt und sich in Manham, einem kleinen Dorf in der Grafschaft Devon, als einfacher Allgemeinmediziner niedergelassen. Weder sein Arbeitgeber, der alte Dr. Maitland, noch die Dorfbewohner wissen etwas von seiner Vergangenheit.

    Drei Jahre sind seitdem vergangen, als von zwei Jungen die Leiche der ortsansässigen Schriftstellerin Sally Palmer entdeckt wird. Die Ermordete wurde mit zwei angesteckten Schwanenflügeln aufgefunden. Auf Drängen des örtlichen Chief Inspector Mackenzie obduziert Hunter den Leichnam. Währenddessen verschwindet eine zweite Bewohnerin des Dorfes. Die Verdächtigungen der Einheimischen richten sich zuallererst gegen David Hunter, den in ihren Augen immer noch Fremden

    Meinung:

    Es gefiel mir, das erste mal tiefer in die Forensik eingeweiht zu werden. Die genaue Beschreibung, was mit dem menschlichen Körper passiert, wenn er verwest...in der Natur...war äußerst interessant. 

    Das Geschehen rund herum war schon etwas schleppend. Auch das David Hunter gegen Ende irgendwie jeden verdächtigt und die Polizei jeder "falschen" Spur glauben schenkt amüsierte mich...aber war trotzdem ermüdend!!

    Für mich ist es eher ein Kriminal-Roman als ein Thriller, aber das sei dahingestellt!

    Bewertung:

    Schreibstil: ****

    Handlung: ****

    Spannung: ***

    Atmosphäre: ****


  2. Cover des Buches Kalte Asche (ISBN: 9783499241956)
    Simon Beckett

    Kalte Asche

     (3.423)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Kalte Asche ist der zweite Teil der Reihe um den Rechtsmediziner David Hunter. In diesem Buch führen ihn die Überreste einer Frau auf die kleine, schottische Insel Runa.

    Der Schreibstil des Autors gefällt mir richtig gut. Mit wenigen Seiten konnte mich das Buch in seinen Bann ziehen, es ist durchgehend Spannung vorhanden. Vor allem dann, als durch einen Sturm die Insel von der Außenwelt angeschnitten wird und der Mörder sich anscheinend noch auf der Insel befindet.

    Das Setting gefiel mir im Buch sehr gut. Die Insel Runa hat etwas raues an sich und die dortige Bevölkerung bildet eine enge Gemeinschaft, die Fremden gegenüber etwas misstrauisch ist. Hier kann man schon ahnen, dass es dadurch zu der ein oder anderen Spannung kommen kann. 

    David Hunter als Protagonisten mag ich sehr gerne. Er mag seine Arbeit als Rechtsmediziner und macht diese auf jeden Fall sehr gut. Die forensischen Erklärungen von David Hunter gefallen mir im Buch richtig gut, sie sind interessant und sehr aufschlussreich. Generell mag ich es an dieser Reihe, dass bei den Ermittlungen David Hunter als Rechtsmediziner im Fokus steht und nicht die Ermittlungen aus Sicht der Polizei. Mir gefiel es, wie David Hunter mit den begrenzten Mitteln auf der Insel Fortschritte im aktuellen Fall macht. Dies fand ich sehr interessant und schlüssig. Je mehr er zu der toten Frau herausfand, desto näher kam er natürlich auch dem Mörder. Das hat nochmal zusätzlich die Spannung erhöht, da durch den Sturm auch der Mörder auf der Insel festsaß.

    Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es mir zum Ende hin etwas unübersichtlich wurde, denn eine Offenbarung jagte die nächste. Das war mir persönlich ein bisschen zu viel.

    Insgesamt hatte ich aber einige spannende Lesestunden mit dem zweiten Fall von David Hunter. Ich vergebe diesem Buch vier Sterne und bleibe auf jeden Fall an dieser Reihe dran.

  3. Cover des Buches Leichenblässe (ISBN: 9783499248597)
    Simon Beckett

    Leichenblässe

     (2.520)
    Aktuelle Rezension von: Isy75

    Kaum genesen zieht es Dr Hunter in die USA zu seinem alten Freund Tom. Leiter der berühmten Bodyfarm.

    Als eine Leiche auftaucht  bei der so einiges nicht zusammenpasst, wird Dr Hunter in einen sog der Ereignisse gezogen der ihn nicht mehr loslässt. Und dabei hat er doch mit seinen eigenen Dämonen genügend zu tun 

    Ein tolles Abenteuer, mit Irrungen und Wirrungen einfach toll.

    In der Ich Form geschrieben. Teilweise auch aus der Sicht des Täters.

    Wer das Genre mag sollte sich das Buch nicht entgehen lassen.

  4. Cover des Buches Verwesung (ISBN: 9783499248665)
    Simon Beckett

    Verwesung

     (1.846)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    David Hunter hat vor acht Jahren bei der Suche nach drei vermissten jungen Frauen geholfen, jetzt ist der Täter aus dem Gefängnis geflohen und er scheint hinter jedem von damals her zu sein. Zusammen mit einer Kollegin von damals begibt er sich auf die Suche nach der Wahrheit.

    Ich werde irgendwie nicht wirklich warm mit dieser Reihe. Die Klappentexte klingen immer sehr interessant, die Geschichten sind es dann aber irgendwie nicht. Die drei vorherigen Teile hätte ich nie als Thriller eingestuft, eher als Krimi. Aber dieses Buch ist in meinen Augen nicht mal ein Krimi. Die Geschichte war langatmig und extrem vorhersehbar.

    Ich habe das Buch tatsächlich nur beendet, weil ich nicht dachte das die Lösung dermaßen simpel sein kann. Kann sie leider doch.

  5. Cover des Buches Der Hof (ISBN: 9783499268380)
    Simon Beckett

    Der Hof

     (647)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Der Englänger Sean landet auf seiner Flucht auf einem abgeschiedenen Hof in Frankreich. Er verletzt sich dort schwer und wird von der Tochter des Hofbesitzers gesund gepflegt. Schnell wird ihm klar, dass der Hof und seine Bewohner ein dunkles Geheimnis verbirgt, aber nicht nur der Hof hat ein dunkles Geheimnis, auch Sean versteckt sich dort vor seiner Vergangenheit.

    Meiner Meinung nach ist das Buch kein typisches Beckett Buch, der Thriller ist sehr ruhig und wenig nervenaufreibend. Trotzdem hat mit der Schreibstil und die Geschichte sehr gut gefallen.

  6. Cover des Buches Obsession (ISBN: 9783499248863)
    Simon Beckett

    Obsession

     (1.187)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia

    Ehrlich gesagt hätte ich es schon vorher wissen können, da mich weder „Flammenbrut“ noch „Tiere“ vom selben Autor sonderlich beeindruckt haben. Ich habe mich dennoch daran gewagt, weil die Beschreibung so spannend klang. Allerdings hält das Buch nicht, was es verspricht. An sich ist natürlich interessant, was es mit einer Familie macht, wenn ein Kind entführt wird und auch, wenn dieses Kind aus seiner Familie gerissen wird. Dies war leider schon das Spannendste am Buch und wurde recht früh schon viel zu oberflächlich abgehandelt. Aber irgendwie verstehe ich den Titel „Obsession“ in diesem Zusammenhang auch nicht wirklich. Der Protagonist wirkte auf mich nicht obsessiv, sondern besorgt. Natürlich wurde das ganze noch extremer, aber „tödliche Obsessionen“ sind für mich was anderes. Überhaupt las sich das Buch an vielen Stellen gar nicht wie ein Thriller, sondern eher wie ein Familiendrama. Das war an vielen Stellen schlichtweg langweilig. Die Story plätscherte vor sich hin, es passierten viele mäßig spannende Dinge, bis die Geschichte endlich mal wieder Fahrt aufnehmen durfte. 

    Rein an sich las sich das Buch wenigstens schnell, dank des simplen Schreibstils. Allerdings hätten die ständigen Verweise auf die Erektion des Protagonisten oder die Brüste von diversen Frauenfiguren auch außen vorgelassen werden können. Im Grunde genommen ist auch dieses Buch von Beckett keine Katastrophe, aber besonders gut ist es meiner Meinung nach auch nicht. Es ist eines von diesen Büchern, die man liest und dann auch schnell wieder vergessen hat. Für einen Thriller nicht spannend genug, für ein Familiendrama zu oberflächlich. Ich hätte nichts verpasst, wenn ich mir die Lektüre gespart hätte. Keine extremen Wendungen, keine Überraschungen, nichts, was im Ansatz als „raffiniert“ gelten könnte. 

    Die Lektüre zog sich immer wieder, für nebenbei kann man sowas mal lesen, aber selbst da gibt es bessere Bücher für. Vor allem für einen Thriller blieb der Spannungsbogen viel zu flach. Ich habe keine Ahnung, was mich immer wieder zu Beckett zurückzieht. Vielleicht, dass mich die Hunter-Reihe damals so begeistert hat. Aber alle anderen Beckett-Bücher sind offensichtlich nichts für mich. 

    Fazit: Zu flach, zu oberflächlich, bleibt nicht im Gedächtnis. 

  7. Cover des Buches Der Puzzlemörder von Zons (ISBN: 9783957610164)
    Catherine Shepherd

    Der Puzzlemörder von Zons

     (172)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Eine Mordserie im Mittelalter und ein möglicher Nachahmungstäter in der Gegenwart? Klingt erst mal gut. Ich mag Geschichten, die auf zwei oder sogar mehr Zeitebenen spielen. Und besonders das Mittelalter finde ich sehr faszinierend! 

    Die Geschichte vom Puzzlemörder in Zons ist auch durchaus gut, aber es gibt auch viel Luft nach oben. Es bleibt alles ein bisschen hölzern; ich habe es jedenfalls so empfunden. Die Charaktere hatten wenig Tiefe; ich konnte mich nicht so recht in sie hineinfühlen. 

    Das Buch war gut, aber nicht gänzlich überzeugend. Ob ich auch den zweiten Band noch lesen möchte, weiß ich derzeit noch nicht.  

  8. Cover des Buches Totenfang (ISBN: 9783499275319)
    Simon Beckett

    Totenfang

     (697)
    Aktuelle Rezension von: Astrid_Schwikardi

    Inhaltsangabe:

    Hunter is back!
    Sein fünfter Fall führt Dr. David Hunter in die Backwaters, ein unwirtliches Mündungsgebiet in Essex, wo die Grenzen zwischen Land und Wasser verschwimmen. Aber die wahren Gefahren lauern nicht in der Tiefe, sondern dort, wo er sie am wenigsten erwartet.
    Seit über einem Monat ist der 31-jährige Leo Villiers spurlos verschwunden. Als an einer Flussmündung zwischen Seetang und Schlamm eine stark verweste Männerleiche gefunden wird, geht die Polizei davon aus, Leo gefunden zu haben. Der Spross der einflussreichsten Familie der Gegend soll eine Affäre mit einer verheirateten Frau gehabt haben, die ebenfalls als vermisst gilt: Leo steht im Verdacht, Emma Darby und schließlich sich selbst umgebracht zu haben. Doch David Hunter kommen Zweifel an der Identität des Toten. Denn tags darauf treibt ein einzelner Fuß im Wasser, und der gehört definitiv zu einer anderen Leiche.
     Für die Zeit seines Aufenthalts kommt David Hunter in einem abgeschiedenen Bootshaus unter. Es gehört Andrew Trask, dessen Familie ihm mit unverholener Feindseligkeit begegnet. Aber sie scheinen nicht die einzigen im Ort zu sein, die etwas zu verbergen haben. Und noch ehe der forensische Anthropologe das Rätsel um den unbekannten Toten lösen kann, fordert die erbarmungslose Wasserlandschaft erneut ihren Tribut

     

    Zuallererst: Ich liebe die Hunter-Reihe von Simon Beckett.

    Es gibt derzeit keinen Autor, der mich mit allen seinen Büchern überzeugt hat, mit Ausnahme von Simon Beckett.

    Die Story war durchweg authentisch, es gab keinen Augenblick, an dem ich irgendetwas angezweifelt hätte. Lediglich eine Sache würde ich mir wünschen: ein wenig mehr Emotionen bei David Hunter! Manchmal wirkt der Protagonist doch ein wenig steif.

     Trotzdem ein erneuter rundum gelungener Hunter-Thriller mit einer klaren Leseempfehlung.

  9. Cover des Buches Voyeur (ISBN: 9783499249174)
    Simon Beckett

    Voyeur

     (723)
    Aktuelle Rezension von: FairyFlower

    „Anna und Marty waren ganz offensichtlich ineinander verliebt, und als ich beschloss, ihre Beziehung zu beenden, war mir klar, dass ich Hilfe brauchen würde.“1. Satz 

    Bei „Voyeur“ handelt es sich um Simon Becketts Erstlingswerk, welches bereits 1994 im Rowohlt Verlag unter dem Titel „Galerie der Verführung“ erschien. Meine Ausgabe ist die Neuübersetzung von 2010. Schön fand ich, dass diese Ausgabe ein Vorwort von Beckett enthält und der Leser ein wenig über die Entstehung des Buches erfährt. Die 381 Seiten waren schnell gelesen, nachdem ich zuvor schon „Obsession“ gemocht und mich auf ein ähnliches Buch gefreut hatte. 

    Donald Ramsey ist Kunsthändler und betreibt eine Galerie in London. Als er seine Assistentin Anna durch einen Zufall beim Umziehen beobachtet, ist er hingerissen von ihr. Ihr Freund Marty passt dem eifersüchtigen Ramsey jedoch gar nicht und er setzt das gut aussehende Male Model Zeppo auf Anna an, um sie zu verführen und die beiden auseinander zu bringen. Doch dieses Vorhaben erweist sich als schwerer als gedacht und bald schon greifen Ramsey und Zeppo zu immer drastischeren Methoden… 

    Der Hauptprotagonist Donald Ramsey ist ein Einzelgänger mit einer Erotik Kunstsammlung. Man erfährt, dass er unter einem Kindheitstrauma leidet, weshalb er an dem anderen Geschlecht kein körperliches Interesse zeigt und vor echten Frauen zurückschreckt. Bei zu viel Nähe entwickelt er Angstzustände. Er ist, so wie das Vorwort ihn auch charakterisiert, ein Täter, der unmenschliches tut, mit dem man aber dennoch sympathisiert. Ramsey wirkt stets höflich, zurückhaltend und kultiviert. 

    Zeppo ist vulgär, egozentrisch und unberechenbar, was wohl auch mit seinem Kokain Missbrauch zusammenhängt. Er hat viele Liebschaften, aber scheint zu keinen aufrichtigen Gefühlen fähig zu sein. Außerdem gibt es für Zeppo keine moralischen Grenzen; er fühlt sich sogar noch herausgefordert, immer einen Schritt weiter zu gehen. Man denkt zunächst, dass sein Antrieb das Finanzielle ist. Am wichtigsten ist ihm aber sein Stolz. Man könnte ihm eine narzisstische Persönlichkeitsstörung attestieren. Zeppo ist das komplette Gegenteil von Ramsey, weshalb mir ihre Dialoge immer viel Spaß gemacht haben. Es war immer ein Kräftemessen zwischen den beiden Charakteren. 

    Anna und ihr Freund Marty bleiben neben Ramsey und Zeppo auffallend blass. Insbesondere deshalb verstand ich oft nicht, was Ramsey an Anna so reizte und weshalb er so weit ging, um sie nach seinen Wünschen zu manipulieren. 

    Das Buch liest sich anders als alle anderen Werke von Beckett, der diesen Roman zutreffender Weise als „erotischen Thriller“ bezeichnet. Eine Sexszene gegen Ende des Buches zieht sich auf ganze neun Seiten hin. Außerdem wird aus der Ich-Perspektive berichtet, wodurch man Ramseys Beweggründe besser versteht. Beim Lesen kam ich wegen des flüssigen Schreibstils und der vielen kurzen prägnanten Sätze gut durch die Geschichte.  

    Am Ende stellt sich mir trotzdem die Frage des „Warums“. Ich fand es nicht nachvollziehbar, weshalb Ramsey so skrupellos wurde, um dann am Ende doch wieder zu seinen Wurzeln zu finden. Vielleicht hätte sein Trauma noch genauer beleuchtet werden sollen. Außerdem blieb mir Anna zu blass, um so eine Leidenschaft zu entflammen. Zeppo war für mich der gelungenste Charakter, da er konsequent in dem war, was er tat. 

    Ich würde diesen Thriller jedem Leser empfehlen, der vor expliziter Sprache und Erotik nicht zurückschreckt und Simon Beckett gerne liest. Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sterne, weshalb ich auf dieser Website auf vier Sterne aufgerundet habe. 

     

     

     

  10. Cover des Buches Flammenbrut (ISBN: 9783499249167)
    Simon Beckett

    Flammenbrut

     (859)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nachdem ich Tiere von Simon Beckett – ein weiteres rot/weiß Buch – gelesen hatte und wirklich enttäuscht war, habe ich einem zweiten Einzelband im Buddyread eine Chance gegeben. Gleich vorweg: Auch dieses Buch konnte mich nicht begeistern und wir haben sogar einstimmig entschieden, den Buddyread nach nur drei Tagen abzubrechen und die gekürzte Hörbuchversion zu wählen. Im Grunde, wollten wir lediglich wissen wie es nun ausgeht.

    Am besten an diesem Buch war das Cover. Ich mag diesen Stil und habe aus diesem Grund auch alle vier Bücher dieser Art im Regal stehen, ist jetzt eben Deko. Der Erzählstil war eintönig und ich habe keinen Bezug zu den Charakteren gefunden. Es stellte sich als sehr schwer heraus auch nur einen der Charaktere zu mögen. Ich glaube sogar, dass „der Böse“ in dieser Runde den meisten Tiefgang hatte und somit am längsten im Gedächtnis bleiben wird.

    Kate Powell – die Protagonistin – ist meines Erachtens egoistisch, unbedacht und wahnsinnig stur. Sie versucht ihre Ziele durchzusetzen und denkt zu wenig über die möglichen Folgen nach. Im Grunde ist sie einsam und denkt, dass sie mithilfe eines Kindes ein erfüllteres Leben führen wird. Jeder der bei klarem Verstand ist, weiß, dass ein Kind nicht die Lösung für die eigenen psychischen Probleme ist und einen auch nicht aus der Einsamkeit befreien kann. Als alleinerziehende Mutter weiß ich, dass das Leben gerade mit Kind auch sehr einsam sein kann, weil man in einigen Situationen nicht mehr weiter weiß und eigentlich auf Hilfe eines Partners angewiesen ist. Letztendlich ist zusammenfassend zu sagen, dass Kate Powell eine unzufriedene Existenzgründerin und ein frustrierter Single ist, die über ihren betrügerischen Exfreund nicht hinweg kommt.

    Ihre beste (und leider auch einzige) Freundin Lucy ist verheiratet und hat zwei Kinder, sie hält nichts von Kates Entscheidung und das ist meiner Meinung nach ein guter Rat. Aber auch ihr fehlt es manchmal an Einfühlungsvermögen und Sympathie. Ihr Mann Jack wird nur kurz angeschnitten und spielt im Grunde keine tragende Rolle in der Story. Und dann ist das noch Alex Turner – der Samenspender. Ein Psychiater mit einem offensichtlichen Geheimnis. Dass etwas mit ihm nicht stimmte, war von Anfang an klar und das fand ich etwas schade. Man hätte durch ihn mehr Spannung erzeugen können, aber auch hier wurde das eigentliche Potential nicht ausgeschöpft. Da ich an der Stelle nicht spoilern möchte, werde ich mit der Charakterbeschreibung aufhören.

    Das Ende war ebenfalls vorhersehbar und hat keine Überraschungen mehr bereitgehalten. Zwei Herzen gibt es allein für das Profil des Täters, da dieser trotz mangelhafter Beschreibung und größtenteils hervorsehbarer Vergangenheit ein bisschen Interesse geweckt hat, das Buch in gekürzter Variante zu beenden.

    Der Verlag zeigt auf seiner Website folgende zwei Kurzmeinungen: „Absolut lesenswert!“ Rheinische Post und „Überraschend und rasant.“ Ruhr Nachrichten. Natürlich wird der Verlag keine Verriss Rezensionen zeigen, aber das kann ich echt nicht nachvollziehen. Ich bin mir nicht sicher, ob das Buch von so einem großen Verlag herausgebracht worden wäre, wenn es ein unbekannter Autor geschrieben hätte. Aber das werden wir niemals erfahren.

    Ich werde den anderen beiden Büchern sicher irgendwann noch eine Chance geben, aber erstmal bin ich geheilt.

  11. Cover des Buches Tiere (ISBN: 9783499249150)
    Simon Beckett

    Tiere

     (876)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Ich fand das Buch am Anfang sehr spannend und schockierend, zum Ende hin, wurde es aber meiner Meinung nach sehr langweilig und ich habe mich durchgequält.
     Ich finde, dass es bessere Bücher von dem Autor gibt.

  12. Cover des Buches Die Verlorenen (ISBN: 9783839818503)
    Simon Beckett

    Die Verlorenen

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar

    Der Anfang, ein Cop-Krimi: «Als Jonah das Blut roch, war ihm klar, dass er in Schwierigkeiten steckte.

    An dem alten Kai war es stockfinster. Keine einzige Straßenlaterne brannte, die Lagerhäuser lagen im Dunkeln, Relikte einer anderen Zeit. Die Scheinwerfer des Saab beleuchteten eine industrielle Geisterstadt. Jonah starrte aus dem Fenster. Er hatte den größten Teil seines Lebens in London verbracht, und doch gab es immer noch Ecken, von deren Existenz er nichts wusste. Und eigentlich auch nichts wissen wollte, jedenfalls in diesem Fall.»


    Jonah Colley ist Detektiv bei der Eingreiftruppe in London. Als sich sein einst bester Freund Gavin meldet, er möge am späten Abend zum Slaughter Quai kommen, überlegt er nicht lange; denn es ginge um Theo. Vor zehn Jahren verschwand Jonahs Sohn spurlos vom Spielplatz – Jonah war kurz auf der Bank eingenickt. Wahrscheinlich ein Unfall. War Theo wirklich in ein Abflussrohr geklettert? Oder ist er entführt worden? Die Leiche des Jungen wurde nie gefunden. Es gab die Verhaftung von einem zwielichtigen Typen, der sich auf dem Spielplatz herumgetrieben hatte. Doch der hatte anscheinend ein Alibi. Nach diesem Ereignis war Jonahs Leben zerstört. Er hatte sich alle Schuld gegeben, weil er eingenickt war – seine Frau hatte ihm die Schuld gegeben – und sie hatte sich von Jonah scheiden lassen. Seit diesem Tag war auch die Freundschaft mit Gavin zerronnen. Warum auch immer, sie hatten sich beruflich und privat auseinandergelebt. Und nun meldet er sich, hat Informationen über Theo?


    «Raus hier. Sofort! Jonah wollte gerade loslaufen, da hörte er wieder das Geräusch. Ein Knistern, direkt vor ihm. Am obersten Plastikbündel hatte sich eine Ecke der Folie gelöst. Vorsichtig schob er sie beiseite. Darunter, undeutlich unter weiteren Plastiklagen, war ein Gesicht. Jonah starrte es an. Einen Augenblick lang passierte nichts.

    Dann öffnete sich der Mund und saugte die Plastikfolie an.»


    Der Schlachterkai, das ehemalige Schlachtgelände, liegt ziemlich abseits, dunkel und verlassen mit seinen alten Lagerhäusern am Fluss. Jonah humpelt auf Krücken in das angegebene Lagerhaus. Er war gerade aus dem Krankenhaus zurückgekehrt, sein Bein macht ihm noch zu schaffen. Dunkelheit umgibt ihn, aber der Geruch ist unverkennbar. Mit der Taschenlampe in der Hand sucht er sich seinen Weg. Und er stößt auf den übel zugerichteten Gavin, der in einer großen Blutlache liegt. Er ist tot. Anscheinend kam Jonah nur Minuten zu spät. Kein Empfang auf dem Handy. Er muss nach draußen, die Kollegen rufen. Auf dem Rückweg macht er in einer Ecke eine grausige Entdeckung: mehrere Körper, fest eingewickelt in Plastikplane. Doch eine scheint sich zu bewegen. Eine Frau! Jonah schafft es, in Kleinarbeit ihr Gesicht von der Folie zu befreien. Sie atmet, der Körper ist mit Ätzkalk bestreut. Wird sie durchkommen? Sie flüstert ihren Namen. Doch da vernimmt Jonah ein Geräusch. Jemand versucht ihn zu überwältigen, doch der Polizist weiß sich zu wehren. Mit seiner Beinverletzung kann er nicht lange standhalten, und das letzte, woran er sich erinnern kann ist ein Schlag auf den Kopf. Als er im Krankenhaus erwacht, muss er den Kollegen ein paar unangenehme Fragen beantworten. Was hatte er am Slaughter Quai zu suchen und wer sind diese übel zugerichteten Toten? Gavin wurde nicht gefunden, doch eine Blutlache befindet sich an der Stelle, die Jonah beschrieben hat. Trotz einer schweren Gehirnerschütterung, diverser Knochenbrüche – das Bein ist noch mehr malträtiert als zuvor, fängt Jonah an zu ermitteln. Privat selbstverständlich, denn es geht um Theo. Kann es sein, dass Theo lebt? Was hatte Gavin herausgefunden?  


    Jonah humpelt auf Krücken durch die Geschichte, er ist kein Superheld, sondern einer, dem alle misstrauen, angefangen von verbalen Abreibungen seiner Exfrau und von Gavins Familie, muss er im Laufe seiner Ermittlung übelst körperlichen Prügel einstecken. Kritisch kann man hier anmerken, dass er viel zu schnell und viel zu gut immer wieder auf die Beine kommt – nicht unbedingt realistisch und schlicht zu viel Kloppe. Der versierte Krimileser ahnt auch, was sich am Ende auflösen wird – aber nur einen Teil. Ok, wir haben es mit einem traumatisierten Polizisten zu tun, der sein Kind verloren hat, dessen Ehe gescheitert ist, die Frau ihn für einen Betuchteren, einen erfolgreichen Anwalt, verlassen hat. Jonah, der auch seinen Freund verloren hat, einer, der suspendiert nun als typischer lonesome Wolf durch das Leben gleitet – Klischee; ebenso die plakativen Protagonisten um Jonah herum. Trotz allem macht er das ziemlich gut. Und Vorsicht! Bei weitem haben wir es hier nicht mit einem Mainstream Cop-Thriller zu tun! Das ganze Konstrukt ist wendungsreich, intelligent angelegt und hochspannend. Die Szenen sind wirkungsvoll, Betrug und Verrat auf mehreren Ebenen. Ein Noirkrimi, der von der ersten Seite hineinzieht und nicht mehr loslässt. Johannes Steck setzt die atmosphärische Beklemmung in diesem Hörbuch stimmlich hervorragend um und ich bin froh, mich für die Audiovariante entschieden zu haben. Noir pur! 


    Simon Beckett ist einer der erfolgreichsten englischen Thrillerautoren. Seine Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter wird rund um den Globus gelesen: «Die Chemie des Todes», «Kalte Asche», «Leichenblässe», «Verwesung» und «Totenfang» waren allesamt Bestseller. «Die ewigen Toten», Teil 6 der Reihe, erreichte Platz 1 der Bestsellerliste, ebenso wie sein atmosphärischer Psychothriller «Der Hof». Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield.

    https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/die-verlorenen-von-simon-beckett.html

  13. Cover des Buches Kalte Asche (ISBN: 9783866107250)
    Simon Beckett

    Kalte Asche

     (125)
    Aktuelle Rezension von: lesehaeschen

    Auch wenn ich mir nach dem ersten tollen Band gleich die ganze Buchreihe geholt habe, wollte ich den Nachfolger unbedingt auch wieder als Hörbuch hören. Synchronsprecher Johannes Streck konnte mich schon beim ersten Band mit seiner variantenreichen Stimme überzeugen. David Hunter wird für mich immer die warme Stimme von Johannes Streck tragen. Wie auch schon beim ersten Teil schafft er es aber gleichzeitig, weibliche oder nervige und unfreundliche Figuren fantastisch darzustellen.
    Becketts nüchterner und detaillierter Stil beruhigt die teilweise expliziten und ekligen Szenen der Leichenschau. Die Länge der Kapitel, die Menge an Action und Becketts Stil harmonieren perfekt miteinander und machen die ganze Geschichte sehr spannend. Die vielschichtigen Charaktere, die stürmische Landschaft der schottischen Insel und die Zuspitzung des Falls enden in einem überraschenden Ende mit einem krassen Cliffhanger. Ich musste natürlich gleich mit dem 3. Teil weitermachen, den ich übrigens auch wieder höre. 🎧
    .
    Mein Fazit: Eine ebenso gelungene Fortsetzung rund um den charismatischen Forensiker David Hunter mit einem düsteren Setting auf einer einsamen schottischen Insel. Eine Lese- und Hörempfehlung an alle! Und Anwärter auf eine neue Lieblings-Krimi-Buchreihe. 🤩

  14. Cover des Buches Die ewigen Toten (ISBN: 9783499000959)
    Simon Beckett

    Die ewigen Toten

     (423)
    Aktuelle Rezension von: Ava_lon

    Inhalt

    Im 6. Teil der Bestsellerreihe um David Hunter ermittelt der forensische Anthropologe in einem verlassenen Krankenhaus mit schreckensreicher Vergangenheit.
    Nur Fledermäuse verirren sich noch nach St. Jude. Das Krankenhaus im Norden Londons, seit Jahren stillgelegt, soll in Kürze abgerissen werden. Doch dann wird auf dem staubigen Dachboden eine Leiche gefunden, eingewickelt in eine Plastikhülle. Die Tote, das sieht David Hunter sofort, liegt schon seit langer Zeit hier. Durch das trockene und stickige Klima ist der Körper teilweise mumifiziert.
     Als beim Versuch, die Leiche zu bergen, der Boden des baufälligen Gebäudes einbricht, entdeckt der forensische Anthropologe ein fensterloses Krankenzimmer, das nicht auf den Plänen verzeichnet ist. Warum wusste niemand von der Existenz dieses Raumes? Und warum wurde der Eingang zugemauert, obwohl dort nach wie vor Krankenbetten stehen? Betten, in denen noch jemand liegt...

    Cover

    Das Cover ist vom Stil her sehr ähnlich zu den bisherigen Covern in dieser Serie und hat von daher einen hohen Wiedererkennungswert. Stilistisch stellt es ein Kreuz dar und signalisiert den Tod.

    Ein Wort vorneweg

    Meine Rezensionen können sowohl Spoiler enthalten als auch Analysen und Bewertungen, wobei der Schwerpunkt auf meinen persönlichen Eindrücken liegt.

    Mein Eindruck

    Die Bücher von Simon Beckett gehörten vor vielen Jahren zu meinen gern gelesenen Büchern. Nun liegen inzwischen zahlreiche Jahre zwischen den vorherigen Büchern und dem letzten Band der David Hunter Reihe.

    Obwohl ich den Schreibstil und die ersten fünf Bücher kenne, brauchte ich dennoch ein wenig Zeit, um mich wieder in diesem Thema einzufinden. Anfangs fand ich den Einstieg eher bedächtig, fast schon etwas langweilig, dann wurde es zunehmend interessanter, allerdings fehlte mir tatsächlich ein gewisser Spannungsbogen.

    David Hunter hatte seinen Charme verloren und ich konnte so gar keine Entwicklung bei ihm feststellen. Immer noch im gleichen Stil verlief seine Arbeit und auch jetzt im letzten Band wird er wieder zum Opfer. Ich glaube das hat mich am meisten gestört, weil es nun wirklich nichts Neues ist. Ich glaube nach ein paar Jahren Abstand und einer anderen Art von Lektüre habe ich mich von dieser Reihe entfremdet.

    Erst auf den letzten 80 Seiten wurde es noch einmal spannend, wo die Verkettung der Umstände nicht nur die Lösung des Falles ergab, sondern auch die Fäden alle zusammenliefen.

    Fazit

    Mein Lesegeschmack hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert und leider gehört das Genre Krimi und Thriller nicht mehr zwingend dazu. 

    Gleichwohl habe ich diesen letzten Band um David Hunter gerne gelesen, auch wenn ich ein wenig mehr erwartet habe. Auch werde ich dem Autor weiterhin eine Chance geben, denn sein neustes Buch liegt schon zum Lesen bereit.

     

    220306

  15. Cover des Buches Die Verlorenen (ISBN: 9783499001871)
    Simon Beckett

    Die Verlorenen

     (350)
    Aktuelle Rezension von: Prinzesschn

    In „Die Verlorenen“ geht es um Jonah Colley, Teil der Spezialeinheit der Londoner Polizei, der aufgrund eines Anrufes seines besten Freundes mitten in einen rätselhaften Mordfall stolpert. Schnell wird klar, dass seine Vergangenheit ihn einholt. Als die Ermittler ihn dann auch noch als Verdächtigen listen, formt sich in Jonah der Drang, auf eigene Faust zu ermitteln, die Wahrheit ans Licht und den Täter zur Strecke zu bringen.

    Der Protagonist ist für mich sehr authentisch und rund gezeichnet. Jonah wird von allen Seiten beleuchtet, um dem:der Leser:in einen möglichst allumfassenden Überblick zu geben. Der dramatische Verlust seines Sohnes spielt noch immer eine allgegenwärtige Rolle in Jonahs Leben, da er von Schuldgefühlen und Erinnerungen geplagt wird. Das Verschwinden seines Sohnes ergibt für ihn keinen Sinn, weswegen er nicht fähig ist, abzuschließen und nach vorn zu blicken.
    Beckett-üblich sind die übrigen Charaktere ein wenig undurchsichtiger und bis zum Schluss für Überraschungen und unerwartete Wendungen gut.

    Ich hatte immer mal wieder verschiedene Theorien, die sich leider genauso schnell zerschlugen, wie sie gekommen waren. Und obwohl die Auflösung im Nachhinein betrachtet eigentlich gar nicht so überraschend ist, hatte ich einen absoluten Aha-Moment und lief blind in die Auflösung rein. Für mich daher ein unerwarteter Pageturner, der mir die Kinnlade hat runterfallen lassen. Ich bin also auf jede vom Autor konstruierte Fährte reingefallen.

    Becketts Schreibstil ist gewohnt flüssig und so klar, dass man nicht durch Nebensächlichkeiten abgelenkt wird, sondern ohne Probleme der Geschichte folgen kann. Anders als in den Hunter-Thrillern, in denen die Ermittlungen und deren Methoden im Mittelpunkt standen, ist dieser Thriller viel persönlicher geprägt und wird durch die Schuldgefühle von Jonah geleitet.

    Vergleiche zu ziehen ist eigentlich immer schwierig, aber irgendwie fehlten mir die wirklich gut recherchierten pathologischen Züge der Hunter-Reihe sehr. Ich hatte gehofft, auch hier einige davon wiederzufinden, jedoch ist es vielleicht auch Absicht, etwas komplett Neues einzuführen, um nicht dauernd im Schatten von Hunter zu stehen. 

    Wie auch immer: An sich ein absolut solider Thriller, der mich gut unterhalten konnte und überrascht hat.

  16. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: B008FBKM68)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (180)
    Aktuelle Rezension von: Jans_Buchblog

    Ich lese gerne Thriller oder höre ein spannendes Hörbuch. Die Reihe von dem englischen Krimiautor Simon Beckett um den Rechtsmediziner David Hunter hat mich neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht.
    Das ist spannende Krimiunterhaltung und man rätselt im Verlauf der Handlung mit. Die Hauptfigur David finde ich sehr gut beschrieben, man kann sich als Leser mit ihr gut identifizieren.
    Die Atmosphäre im Roman ist düster und geheimnisvoll, einige Stellen mit Nervenkitzel.

    Die Details der gerichtsmedizinischen Aufklärung gehen teilweise ins Eingemachte, sind aber sehr interessant.

    Insbesondere das Hörbuch, gelesen von Johannes Steck, kann ich empfehlen.
    Ich werde mir auch noch die Fortsetzungen anhören.

  17. Cover des Buches Der Hof (ISBN: 9783839813010)
    Simon Beckett

    Der Hof

     (53)
    Aktuelle Rezension von: anna_eben
    Das Buch hat mir an sich gut gefallen, jedoch fehlte mir irgendwie die Spannung und ich konnte keine Beziehung zu den Figuren aufbauen
  18. Cover des Buches Katz und Maus (ISBN: 9783499290718)
    Simon Beckett

    Katz und Maus

     (134)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Willi

    Intressante Kurzgeschichte und der Sprecher hat eine sehr angenehme Stimme. 

  19. Cover des Buches Verwesung (DAISY Edition) (ISBN: 9783839850848)
    Simon Beckett

    Verwesung (DAISY Edition)

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhalt/Klappentext:

    Das Zimmer ist ein Trümmerhaufen, die junge Frau grausam zugerichtet. Neben der Leiche findet man den Mörder, blutverschmiert: Schon lange steht Jerome Monk im Verdacht, drei junge Frauen getötet zu haben. Als er nun alle vier Morde gesteht, ist niemand überrascht. Doch Monk weigert sich zu verraten, wo er die Leichen vergraben hat. Auch der Einsatz des forensischen Anthropologen, Dr. David Hunter, bringt keine neuen Erkenntnisse.

    Acht Jahre später gelingt Monk die Flucht aus dem Zuchthaus. Panik befällt die Anwohner der Gegend. David Hunter versucht, Monk zu stoppen. Doch der kennt sich in der nebligen Einsamkeit des Dartmoor besser aus als jeder andere ...


    Persönliche Meinung:

    Ich mag die Reihe um David Hunter und habe mich auch wieder auf Teil 4 gefreut, der phantastisch von Johannes Steck erzählt wird. Die Story scheint dieses mal schnell klar, was mich etwas stutzig macht und ich auch am Ende eines Besseren belehrt werde, obwohl mich das Finale dieses Mal nicht wirklich zufrieden gestellt hat. Ich mag die Umschreibungen und auch die forensischen Hintergründe, aber die Story war mir fast ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Es war daher für mich bisher der schwächste Band, obwohl ich nicht wirklich von "schwach" reden kann. Vielleicht liegt es auch daran, das ich innerhalb kürzester zeit nun den 4. Teil gehört habe. ich bin ein Fan der forensischen Hintergründe, wie es auch z.T andere Autoren beschreiben. Es hat immer noch einen kleine Lerneffekt und das schätze ich bei dieser Reihe sehr. Die David Hunter- Serie ist sicher nichts für schwache Nerven und Leser bzw. Hörer von " cosy- crime" Storys sollten auch besser die Finger davon lassen. Aufgrund der Titel dürfte aber auch jedem klar sein, welche Kost einen erwarten könnte. Wäre die Story für mich noch etwas tiefer gewesen, hätte ich sehr gerne 5 Sterne vergeben. Um nicht zu spoilern, verrate ich aber nicht, was ich unnötig empfunden habe. Ich bleibe auf jeden Fall Simon Beckett treu..und kann den Autor auch jederzeit weiterempfehlen.


  20. Cover des Buches Totenfang (ISBN: 9783839893487)
    Simon Beckett

    Totenfang

     (56)
    Aktuelle Rezension von: stellagrace____

    Leo Villiers ist spurlos verschu. Der Spross der einflussreichen Familie soll eine Affäre mit einer verheirateten Frau gehabt haben - und wird verdächtigt, sie und sich selbst umgebracht zu haben. Als man an einer Flussmündung eine stark verweste Männerleiche findet, scheinen die Vermutungen bestätigt. Doch dem forensischen Anthropologen David Hunter kommen Zweifel. Denn tags drauf treibt ein einzelner Fuß im Wasser, der definitiv zu einer anderen Leiche gehört. Während seiner Nachforschungen kommt Hunter in einem abgeschiedenen Bootshaus der Familie Trask unter, die ihm mit unverhohlener Feindseligkeit begegnet. Und sie scheinen nicht die Einziegen im Ort zu sein, die etwas zu verbergen haben.

    Die Geschichte ist der Hammer, vor allem was der Grund für den Mord sein soll.
    Durch weitere Morde und Geheimnisse die ans Licht kommen wird es unfassbar spannend.
    Vor allem am Ende kommen Wendungen mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe.
    Die David Hunter Reihe kann ich euch wärmstens ans Herz legen, habe sie komplett verschlungen.

  21. Cover des Buches Leichenblässe (ISBN: B00DL7ITWU)
    Simon Beckett

    Leichenblässe

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    Das Hörbuch hat mir sehr gut gefallen. Es ist stellenweise zwar etwas eklig und als mich das Radio erst mal mit "DIE HAUT" angeschrien hat (war der Anfang), habe ich mich etwas erschrocken. 😂 Kurz darauf folgt eine detaillierte Beschreibung was mit der Haut beim Verfall eines Leichnams passiert. Man sollte also schon einen stabilen Magen haben. 

    Der forensische Anthropologe David Hunter besucht seinen guten Freund und Lehrer Tom Liebermann, der Leiter der Body Farm in Tennessee, als ein grauenhafter Mord passiert und er mit in die Ermittlungen gezogen wird. Ich finde forensische Anthropologie und die Body Farm interessant, wenn auch etwas eklig, daher hat mich das Buch sehr fasziniert. Es ist spannend geschrieben und das Hörbuch wurde von Johannes Steck sehr gut gelesen. 


    "Leichenblässe" bekommt von mir 5/5🦉 und eine Lese- bzw. Hörempfehlung, wenn man hart im Nehmen ist und man sich nicht vor sehr detaillierten Beschreibungen vom Verfall der Leichen ekelt. 


    Vor Jahren habe ich "Die Chemie des Todes" gelesen und leider kann ich mich nicht mehr wirklich an das Buch erinnern, aber ich weiß, dass ich es spannend fand. 

    Irgendwann werde ich die ganze Reihe (6 Bücher soweit ich weiß) um David Hunter von Anfang an lesen, in der richtigen Reihenfolge. 😉

  22. Cover des Buches Die ewigen Toten (ISBN: 9783839816677)
    Simon Beckett

    Die ewigen Toten

     (34)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Es ist stillgelegt. Dr. David Hunter wird zu dem alten geschlossenen Krankenhaus gerufen, weil eine Leiche gefunden wurde. Auf dem Dachboden des Gebäudes wurde sie versteckt und längere Zeit nicht gefunden. Die Bergung gestaltet sich in dem schon baufälligen Haus schwierig. Ein Kollege stürzt dabei durch die marode Decke. Nun heißt es, sich zunächst um den Kollegen kümmern. Im Bemühen, ihn zu finden, stoßen die Sucher auf einen Raum, der hinter einer Wand versteckt war. In diesem geheimen Zimmer finden sie zwei weitere Tote. Was war nur in dieser Klinik los?


    Nun ermittelt der forensische Anthropologe Dr. David Hunter schon in seinem sechsten Fall und er hat nichts von seinem Können eingebüßt. Genauestens untersucht er die Toten, um hinter die Todesursache zu kommen. Er schaut dabei nach links und rechts, stellt Fragen und erledigt Aufgaben, die eigentlich Sache der Polizei wären. Hunter kann nicht anders, er muss die Fragen klären. In die Quere kommt ihm ein junger Kollege, der von der Polizei hinzu gezogen wird. Dieser führt ein großes Wort und geht Hunter damit gehörig auf die Nerven. Entspannung findet David bei Telefonaten mit seiner Freundin Rachel, die berufsbedingt in Griechenland weilt.


    Sehr spannend wie Hunter hier mal wieder durch einen Fall stiefelt. Bei den Toten im Krankenhaus denkt man zunächst wer weiß was. Wie Simon Beckett die Sache allerdings zusammenfügt und die Fäden verschlingt, das ist schon ziemlich gut. Nur in ein paar kurzen Momenten denkt man, so blauäugig kann man doch jetzt nicht sein. Meist jedoch sitzt man gebannt durch die packende Handlung und möchte hinter das Geheimnis der Toten kommen. Da ist Beckett einem allerdings meist ein, zwei Schritte voraus. Wenn daran geht, den Täter zu finden, bleibt man so lange ahnungslos wie der Autor es vorgesehen hat. Natürlich behält der Autor auch seine Nebenfiguren genauestens im Blick.


    Dieses Hörbuch ist durch Johannes Steck so fesselnd eingelesen, dass man häufiger innehält und denkt, ach, ein Kapitel noch und noch eins.

  23. Cover des Buches Versteckt (ISBN: 9783805200844)
    Simon Beckett

    Versteckt

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Kleine8310

    “Versteckt” ist ein Kurzgeschichtenband des Autors Simon Beckett. In diesem Buch finden die Leser*innen drei verschiedene Kurzgeschichten des Autors. 

    Jede der kurzen Geschichten hatte etwas was mir gefallen hat, sodass ich gar kein eindeutiges Highlight nennen möchte. Was mir wieder sehr gut gefallen hat, war der atmosphörische Schreibstil von Simon Beckett. Genau wie er in seinen Thrillern tolle Spannung erzeugen kann, merkt man dies auch bei seinen Kurzgeschichten.

    “Versteckt” ist ein kurzweiliges, spannendes Lesevergnügen für zwischendurch, das mich gut unterhalten hat!

    Meine Meinung: 4 von 5

  24. Cover des Buches Tödliche Gaben (ISBN: 9783499257834)
    Silke Jellinghaus

    Tödliche Gaben

     (233)
    Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchen

    Viele gute Krimi-/Thriller-Autoren und ihre Kurzgeschichten rund um Weihnachten.

    Generell ist die Idee gut gewesen. Schade nur, wenn manche Geschichten gefühlt keine Spannung enthalten. Der Schreibstil ist natürlich von Autor zu Autor unterschiedlich und jeder auf seine eigene Art und Weise gut, jedoch waren manche Geschichten für eine Kurzgeschichte dann doch zu langatmig und am Ende zu flach. Nach Weihnachten hat man bei manchen auch eher vergeblich gesucht (prinzipiell nicht so schlimm, aber nicht, wenn man es in eine Weihnachtsedition packt...). Die offenen Enden sind bei Thrillern kein neuer Aspekt, aber wenn man über 40 Seiten braucht, um mal zum Punkt zu kommen und diesen am Ende wirklich offen lässt und vorher gähnende Langeweile herrschte, dann hätte man es auch einfach lassen sollen...

    Bis auf 3 oder 4 Geschichten leider wirklich lahm, aber vielleicht bin ich da auch einfach zu kritisch...

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