Bücher mit dem Tag "short stories"

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487 Bücher

  1. Cover des Buches Das Schwert der Vorsehung (ISBN: 9783423262651)
    Andrzej Sapkowski

    Das Schwert der Vorsehung

     (403)
    Aktuelle Rezension von: SolaDecidenti

    Wieder begleiten wir Geralt durch den dritten, und letzten Band zur Hexer Vorgeschichte. Anders als im ersten Band haben die Handlungen hier einen roten Faden und nehmen auch Verbindung zu den anderen Bänden auf. Genauer darauf eingehen kann ich in dem Falle nicht, aber ich kann sagen, dass es sich wirklich zu lesen lohnt.

    Im Vergleich zu den vorherigen Bänden war dieser leider der Zähste. Durch die Aneinanderreihung von Geschichten wurde mir deutlich, dass diese Enden der Kurzgeschichten meist gleich aufgebaut war.

    Dennoch möchte ich diesen Band nicht missen, insbesondere durch die lebendigen, wiederkehrenden und sympathischen Charaktere, die wir im Verlauf kennenlernen. Ich habe wieder verschiedenste Gefühle und Situationen erfahren und konnte vieles als Film, vor meinem inneren Auge, miterleben. Ich kann sagen, ich freue mich sehr auf die Hexer Saga und ich frage mich schon, wie die Vorgeschichte an die Hauptbände anknüpft. Ich hoffe dass sie aber genauso werden wie die zuvor gelesenen Werke von Andrzej Sapkowski.

  2. Cover des Buches Himmel und Hölle (ISBN: 9783104026541)
    Alice Munro

    Himmel und Hölle

     (100)
    Aktuelle Rezension von: rumble-bee
    Ich habe schon viel von Alice Munro gelesen. Immer - oder zumindest oft - geht es um ungewöhnliche Frauen und ihre Schicksale, um die Bedeutung von lebensverändernden Ereignissen, um die Verstrickungen innerhalb von Familie und Freundeskreis. Dieses Buch habe ich jedoch, aus welchem Grund auch immer, als "besonders" empfunden. Besonders düster in den Untertönen, besonders weitreichend in den Konsequenzen, die man gedanklich ziehen kann.

    Ungewöhnlich oft geht es in diesen neun Geschichten zum Beispiel um den Tod und das Lebensende. In "Trost" sucht zum Beispiel eine Frau nach dem Tod ihres schwer kranken Mannes verzweifelt nach einem Abschiedsbrief - und entdeckt dabei Unglaubliches. Vielleicht hat sie ihren eigenen Mann kaum wirklich gekannt...? In "Was in Erinnerung bleibt" begegnen sich ein Mann und eine Frau auf einer Beerdigung. Was nicht ohne Folgen bleibt.  In "Eine schwimmende Brücke" macht eine schwer krebskranke Frau eine charmante Spritztour mit einem jungen Mann. Und in "Der Bär klettert über den Berg" schließlich sieht sich ein alternder Universitätsdozent mit der schwierigen Situation konfrontiert, seine an Alzheimer erkrankte Frau in ein Heim geben zu müssen.

    Gerade letztere Geschichte hatte mich dazu bewogen, dieses Buch zu lesen. Denn sie ist vor einigen Jahren grandios verfilmt worden, mit Julie Christie in der Rolle der an Alzheimer erkrankten Frau. "An ihrer Seite" heißt der Film, soweit ich mich erinnere. Mich hat beeindruckt zu sehen, dass die Kurzgeschichte eigentlich mit einem Minimum an Worten und Szenen mindestens ebenso viel ausgedrückt hat wie der ganze Film! Das kann eine Alice Munro! Sie zieht einige Pinselstriche, porträtiert ihre Figuren gekonnt, und schon entstehen ganze Landschaften und Schicksale vor dem inneren Auge des Lesers. Auch die moralische Problematik fand ich hervorragend getroffen. Ist ein Mensch, der sich nicht mehr an mich erinnert, für mich überhaupt noch derselbe...? Ich hatte einen dicken Kloß im Hals.

    Ja, ich fand es diesmal nicht ganz leicht zu lesen, dieses Buch. Man musste schon nach jeder Geschichte pausieren. Manchmal auch mittendrin. Aber der Titel der Sammlung - zumindest der deutschen Fassung - ist ausgesprochen gelungen. (Das englische Buch wurde hingegen einfach nach der ersten Geschichte benannt. Nicht immer sind veränderte deutsche Buchtitel ein Fehler!) Denn wer definiert schon Himmel und Hölle? Immer ist auch ein Körnchen des einen im anderen enthalten. Das verdeutlicht diese Sammlung auf zutiefst berührende Weise.
  3. Cover des Buches Basar der bösen Träume (ISBN: 9783453438927)
    Stephen King

    Basar der bösen Träume

     (195)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Eine Sammlung aus vielen Kurzgeschichten vom Meister des Horrors! Wobei es bei diesen Bänden ja meist sehr unterschiedlich ist, wie einem die einzelnen Geschichten gefallen und ich muss sagen, dass die meisten mich nicht so recht begeistern wollten - dennoch waren einige wirklich gute dabei!

    Spannend finde ich dabei ja, wie unterschiedlich sie sind! 20 völlig verschiedene Handlungen, Ereignisse, Schicksale, mit dem typischen King Stil erzählt und doch jede für sich speziell und einzigartig. Eine dabei sogar in Gedichtform (damit kann ich leider gar nichts anfangen)

    Die meisten sind wirklich kurz und um die 30 Seiten lang, aber es gab auch vier etwas längere Episoden. Eine davon war "Nachrufe", die mir richtig gut gefallen hat! Hier geht es um einen aufstrebenden Journalisten, dessen Talent sich verselbständigt.
    Ebenfalls gut gefallen hat mir "Der kleine grüne Gott der Qual". Hier geht´s um einen alten, schwerreichen Kranken, der glaubt, mit Geld alles kaufen zu können.

    Am besten gefallen haben mir "Böser kleiner Junge" - eine sehr typische Geschichte mit tückischem Hintergrund und toll erzählt.
    Außerdem "Ein bisschen angeschlagen" - eine makabre, aber irgendwie auch zu Herzen gehende Story.
    Und als perfekten Abschluss gabs eine Weltuntergangsgeschichte, einen kurzen Einblick auf ein Ende, das wir uns alle gar nicht vorstellen wollen mit dem Titel "Sommerdonner"

    Schön fand ich das Vorwort von Stephen King und dass er auch zu den einzelnen Geschichten ein paar einleitende Worte geschrieben hat, wie die Idee dazu zustande kam. Faszinierend, wie sich aus kleinen Alltagsmomenten die Inspirationen verselbständigen und zu Geschichten formen.

    Ein buntes Sammelsurium aus kuriosen Fragmenten die sicher sehr unterschiedlich ankommen. Auch wenn mir einige sehr gut gefallen haben hatte ich mir insgesamt dennoch etwas mehr erhofft.

  4. Cover des Buches Im hohen Gras (ISBN: 9783641119850)
    Stephen King

    Im hohen Gras

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Haben wir nicht alle schon mal darüber nachgedacht, was in hohem Gras so vor sich gehen kann? Wenn der Wind in Gras bläst und Töne erzeugt? Ich finde das zumindest sehr gruslig. Und genau mit diesem Gefühl bin ich an dieses Werk gegangen. Ich muss jedoch vorausschicken, dass ich nicht das Buch gelesen habe, sondern den Film auf Netflix "inhaliert" habe. Wenn man den bisherigen Rezensionen jedoch glauben schenken darf, ist das kein allzugroßer Unterschied.

    Klar Stephen King ist und bleibt der Beste. Jedoch trifft er hier auf Joe Hill und beide haben eine wirklich phantasische Story gezaubert. Horror, Thrill, Irrungen und Verwirrungen. Alles im richtigen Maß. Ich habe die Fernsehzeit sehr genossen.

  5. Cover des Buches Ruhm (ISBN: 9783499257858)
    Daniel Kehlmann

    Ruhm

     (636)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Franca

    Der „Roman in neun Geschichten“ verwebt kunstvoll die Erzählebenen und lässt dabei die einzelnen Figuren immer wieder in neuen Perspektiven erscheinen. Kehlmann passt seine Erzählweise und Sprache der jeweiligen Geschichte an. Am Ende entsteht ein großartiger Zirkel an Handlung und Stilen, der mit herkömmlichen Erzählweisen bricht.

  6. Cover des Buches Sommernomaden (ISBN: 9783218010467)
    Marianne Jungmaier

    Sommernomaden

     (17)
    Aktuelle Rezension von: LiberteToujours
    Die Erzählerin hat nirgendwo eine Heimat. Was aber auch dazu führt, dass sie überall zuhause ist. Getrieben und rastlos jagt sie von einem Land ins nächste, auf der Suche nach irgendwas, von dem sie wahrscheinlich selbst nicht genau weiß, was das ist..


    Puh. Mir ist glaube ich schon lange keine Rezension so schwer gefallen. An einigen Stellen hatte ich das Gefühl, zwei verschiedene Bücher im selben Einband in der Hand zu halten - denn so fantastisch die eine Hälfte der Kapitel war, so langweilig und unnötig empfand ich die andere Hälfte.
    Das einzige was mich von dieser Vermutung abbringen konnte war der Schreibstil - denn der blieb durchgehend auf einem hohen Niveau, sehr bildhaft, ja fast ein bisschen poetisch. 

    Ich habe allerdings durchaus ein Muster feststellen können - denn ob mir ein Kapitel gefallen hat oder nicht hing selten von den Ländern und deren Beschreibungen ab. Darum geht es hier nämlich eigentlich auch nur am Rande. Viel mehr geht es um den Selbstfindungsversuch eines Menschen. Wir beobachten einen Weg.
    Gefallen hat er mir immer dann, wenn ich das Gefühl hatte etwas authentisches zu lesen. Wenn es mir so vorkam als hätte die Protagonistin sich endlich einmal eingestanden wie sie wirklich ist.
    Die Kapitel in denen sie auf Biegen und Brechen versucht hat, ihre Unabhängigkeit zur Schau zu stellen konnten mich hingegen nicht packen. Das erschien mir einfach zu gewollt - und eben auch nicht ganz wahr. Denn, wir können so frei sein, wie wir wollen. An irgendwas hängt unser aller Herz - und das ist doch auch eigentlich gut so.

    Auch das Ende ringt mir leider nur ein Zähneknirschen ab - zwar fand ich es schön, dass wir im selben Land enden, in dem wir begonnen haben (das macht die Sache wundervoll rund), allerdings fand ich es schade, dass so viele Fragen offen bleiben. Mir kam das Ende dann einfach einen Ticken zu plötzlich.

    Für mich also ein glatter Schuss in die Mitte - zum Teil Großartig und zum Teil eben gar nicht.
  7. Cover des Buches Zwischen Nacht und Dunkel (ISBN: 9783453436343)
    Stephen King

    Zwischen Nacht und Dunkel

     (253)
    Aktuelle Rezension von: FinjaKa

    Dieses Buch war meine erste Begegnung mit den Kurzgeschichten des Meisters und ich bin seitdem wirklich begeistert. Mir haben es besonders die 1. (1922) und die 4. (Eine gute Ehe) Story angetan, ich liebe einfach die düstere Stimmung die King hier kreiert und es verleiht durch den doch sehr gut lesbaren Umfang zum schnellen "Durchsuchten". :) Empfehlung !!!

  8. Cover des Buches Selection Storys – Liebe oder Pflicht (ISBN: 9783733500436)
    Kiera Cass

    Selection Storys – Liebe oder Pflicht

     (827)
    Aktuelle Rezension von: EurekaPalmer

    Die perfekte Abrundung zur Selection-Reihe, betreffend Bände 1-3.

    Ich habe schon gefragt, was wohl in den Köpfen der anderen Protagonisten so vorgeht. Dieses Buch erzählt uns zwei spannende Kurzgeschichten zur bekannten Story, die uns einen spannenden Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt von Maxon und Aspen geben.

    Es hat mir sehr gut gefallen, die beiden besser kennen zu lernen und die Geschehnisse noch einmal Revue passieren zu lassen.

    Nachdem ich von den Bänden 1-3 schon nicht genug haben konnte, hat mir dieses Buch noch einmal ein sehr schönes Leseerlebnis beschert.

    Außer den beiden Kurzgeschichten gibt es noch Abbildungen der Stammbäume von America, Maxon und Aspen sowie eine Übersicht der auserwählten Mädchen und ein Interview mit der Autorin Kiera Cass.

  9. Cover des Buches Das Gegenteil von Einsamkeit (ISBN: 9783596521692)
    Marina Keegan

    Das Gegenteil von Einsamkeit

     (175)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    Über „Das Gegenteil von Einsamkeit“ gibt es momentan sehr viele Meinungen, die sehr weit auseinandergehen. Viele lieben es, viele sind eher enttäuscht und ich war am Ende so neugierig, dass ich das Buch spontan gekauft habe und mir selbst eine Meinung bilden wollte. Leider muss ich sagen, dass ich am Ende dann auch eher zu den Menschen gehöre, die von dem Buch enttäuscht sind, was ich unglaublich schade finde.

    Die Autorin, die leider viel zu früh verstorben ist und ihren Erfolg demnach nicht mehr erleben durfte, zeigt hierbei sehr viel Talent, viele interessante und nachvollziehbare Gedanken und Ideen, aber leider hat die Umsetzung bei ihren Texten für mich nicht immer funktioniert, da mir vieles noch viel zu gewollt erschien, was ich doch sehr schade finde. Ich muss am Ende sogar sagen, dass ich mir nicht sicher bin, ob das Buch auch dann funktioniert hätte, wenn die Autorin nicht so ein folgenschweres Schicksal gehabt hätte.

    Die Texte sind der Autorin gelungen, keine Frage, allerdings hat mich die Autorin mit ihren Botschaften einfach nicht erreicht, sodass ich die Kurzgeschichten und Essays der Autorin zwar gelesen habe, der Funke jedoch trotz allem nicht übergesprungen ist und mich die Essays auch nicht zum Nachdenken anregen konnten. Die Texte haben hierbei zwar allesamt in irgendeiner Art und Weise die Berechtigung, veröffentlicht worden zu sein, allerdings frage ich mich, ob das Buch auch tatsächlich in so großen Verlagshäusern erschienen wäre, wenn die Autorin nicht viel zu früh verstorben wäre. Dies mag vielleicht herzlos klingen, dennoch finde ich schon, dass die Frage hierbei berechtigt ist.

    Das Cover ist schlicht und zeigt ein Foto der Autorin, was ich sehr persönlich finde und direkt eine Bindung zwischen Leser und Autorin herstellt. Die Kurzbeschreibung ist dagegen so eine Sache. Ich finde es zwar in Ordnung, wenn man erwähnt, dass ein Autor/eine Autorin bereits verstorben ist, allerdings fand ich dies hier etwas zu aufdringlich, sodass hier fast schon künstlich ein Hype geschaffen wird. Sowas kann man sicherlich mögen, meins war es allerdings nicht.

    Insgesamt besitzt „Das Gegenteil von Einsamkeit“ viele gute Ansätze, die ich interessant fand, allerdings hat mir die Umsetzung dabei nicht immer gefallen, sodass ich das Buch am Ende doch recht enttäuscht wieder ins Regal gestellt habe. Dennoch würde ich das Buch all denen empfehlen, die gerne Essays und Kurzgeschichten lesen.





  10. Cover des Buches Four: A Divergent Collection (Adult Cover) (ISBN: 9780007584642)
    Veronica Roth

    Four: A Divergent Collection (Adult Cover)

     (31)
    Aktuelle Rezension von: LaLecture
    Warnung!
    Dieses Buch und meine Rezension verraten etwas über den Ausgang des ersten Teils der Reihe "Divergent"/"Die Bestimmung" und auch eine Kleinigkeit über den zweiten Band. Daher solltet ihr sie am besten ersten lesen, wenn ihr die beiden Bücher schon kennt.


    Inhalt

    Diese Sammlung enthält vier Kurzgeschichten über Four, wobei drei davon zu der Zeit spielen, in der er von Abnegation zu Dauntless wechselt, und eine etwa in der Mitte von "Divergent". Sie handeln von seiner Kindheit bei den Eatons, seinen Gründen für die Entscheidung, zu den Dauntless zu wechseln, seinen ersten Wochen in seiner neuen Fraktion, in denen er sich (vor allem gegen Eric) behaupten muss, seinen Gefühlen für Tris und seiner Vorahnung, dass die Dauntless und die Erudite etwas planen.
    Zudem enthält das Buch drei Szenen, die man bereits aus "Divergent" kennt, erzählt aus Fours Sicht.



    Meinung

    Normalerweise bin ich kein Fan davon, wenn Autoren ihre Reihe, nachdem sie beendet ist, noch durch verschiedene Kurzgeschichten aus der Sicht diverser Figuren ausschlachten, doch Four war zusammen mit Uriah immer mein Liebling aus der "Divergent"-Reihe und so war für mich klar, dass ich dieses Buch auf jeden Fall lesen muss. Diese Entscheidung bereue ich keinesfalls und kann das Buch nur jedem ans Herz legen, den Four als Figur und seine Beziehung zu Tris interessiert haben oder der auch einfach nur etwas mehr über das Leben in Dauntless und die Veränderungen in den zwei Jahren vor Tris' Initiation erfahren will.

    Über Fours Persönlichkeit, seine Vergangenheit und seine Gefühle erfährt man in der Reihe ja bereits einiges, zum Teil, weil er es Tris erzählt, zum Teil, weil sie es selbst mit erlebt und zum Teil, weil er in "Allegiant" selbst zu Wort kommt.
    Trotzdem war es etwas besonderes, ein ganzes Buch zu lesen, das nur ihm gewidmet war, ihm und viel auch seinem Leben vor Tris. Man bekommt seinen inneren Konflikt und das grausame Verhalten seines Vaters mit, die ihn aus dem Haus seines Vaters in eine ihm völlig fremde Fraktion getrieben haben; man lernt, was ihm dabei geholfen hat, sich während der Initiation zu behaupten und sich seinen Ruf und vor allem seinen prägnanten Spitznamen zu erarbeiten, trotzdem aber auch Freunde zu finden; man erfährt, ob und wie er sich bei den Dauntless tatsächlich eingelebt hat, welchen Konflikten er stets ausgesetzt war und wie Tris auf ihn gewirkt und was sie in ihm berührt hat. Ich fand Four schon immer interessant und diese Lektüre hat meine Neugier über ihn und sein Leben befriedigt und dafür gesorgt, dass ich ihn umso mehr mag.

    If choosing Abnegation won't lead me to a life of ecstatic happiness, at least it will lead me to a comfortable place.
    (...) No it won't, I think, and then I swallow the thought down because I know where it comes from: the childish part of me that is afraid of the man holding court in the living room. The man whose knuckles I know better than his embrace.

    - p. 17

    Besonders zwei Aspekte aus der Reihe werden einem durch dieses Buch klarer:
    Zum einen die Veränderungen, die Dauntless in den nur zwei Jahren zwischen Fours und Tris' Initiation durchgemacht hat, und die Tatsache, dass die Angriffe auf Abnegation Ende des ersten Bandes tatsächlich von sehr langer Hand geplant und hauptsächlich durch Jeanine initiiert wurden.

    Und zum anderen die Beziehung zwischen Four und Tris. Schon in den ersten beiden Bänden, als ich nur Tris' Perspektive kannte, waren die beiden für mich eines der interessantesten Paare der Jugendliteratur überhaupt, da man einerseits von Anfang an eine gewisse Anziehung und Faszination zwischen ihnen gespürt hat und sie einander gebraucht haben, sie andererseits aber auch nie ein perfektes Bilderbuchpaar waren und häufig sich selbst und ihrer Beziehung im Weg standen.
    Four und Tris, beide aus einer der friedlichsten Fraktionen, beide die besten ihrer initiation class und somit kleine Wunderkinder - Bekäme man nur die Perspektive von einem der beiden mit, könnte man den anderen glatt für einen Superhelden halten, doch wenn man nun zusätzlich zu Tris' Geschichte auch Fours liest, fällt einen auf, dass beide im Grunde sehr verletzliche Charaktere sind und waren, denen Mut und Tapferkeit im Blut liegen, die aber eher aus Notwendigkeit zu den zähen, scheinbar unverwundbaren Kämpfern wurden, als die man sie erlebt. Und obwohl sie sich beide außergewöhnlich gut schlagen, sind sie doch keineswegs perfekt. Four mag mit nur vier Ängsten zwar den Rekord halten, hat jedoch auch sehr greifbare Ängste, die ihn in bestimmten Situationen im Alltag oft blockieren, und hat Schwierigkeiten sich ihnen zu stellen. Tris gelingt es wesentlich schneller als ihm, sich durch die Simulationen ihrer Ängste zu kämpfen.
    Durch seine Augen erlebt man noch einmal die ersten Begegnungen, die ersten Gespräche, den ersten Kuss und die Magie zwischen den beiden ist förmlich greifbar. Man spürt, dass diese Beziehung nicht nur auf Sympathie beruht, sondern auf Faszination, Bewunderung, den Ähnlichkeiten ihrer beiden Charaktere, vor allem aber dem tief verwurzelten Wunsch danach, jemandem zu vertrauen.
    Was soll ich groß sagen, die beiden bleiben auch nach der Lektüre dieses Buches eines meiner liebsten literarischen Paare.

    She smiles. And I wonder, for the first time, if she likes me. (...)
    One thing I know: For helping me forget how awful the world is, I prefer her to alcohol.

    - 285

    Abgesehen von Four und Tris lernt man auch einige Nebenfiguren, die Four besser kennt als Tris es tut, noch besser kennen, beispielsweise Eric, aber auch Zeke und Shauna, mit denen Four sich in seiner Anfangszeit bei den Dauntless anfreundet oder Amar, Fours Anleiter während der Initiation, was ebenfalls sehr interessant ist.

    Allgemein muss man sich bei diesem Büchlein darauf einlassen, dass es keinen durchgehenden Spannungsbogen gibt (den man ja dafür in der Trilogie hat), sondern den Leser eher mit vielen Zusatzinformationen füttert und die Anfänge des Konfliktes zeigt, der in der Reihe eine zentrale Rolle spielt.
    Mir persönlich hat die Lektüre Lust darauf gemacht, die ganze Reihe noch einmal zu lesen.

    Zu erwähnen bleibt noch Veronica Roths wunderbarer Schreibstil, durch den man sich nicht nur Orte wie das Hauptquartier der Dauntless sondern vor allem auch Fours Gefühle so gut vorstellen kann, dass man seinen Schmerz, seine Unsicherheit, seine Faszination beinahe spüren kann. Des Öfteren findet sie klare und doch schöne Worte, die einen direkt und unvorbereitet treffen, sodass ich mir mehrere Zitate rausgeschrieben habe.

    Weniger beeindruckt haben mich die drei kurzen Szenen, die so bereits in "Divergent" vorkamen und hier nur noch einmal aus Fours Sicht erzählt wurden. Sie waren meiner Meinung nach zu kurz, um wirklich aussagekräftig zu sein, zumal es ja bereits im selben Buch eine längere Geschichte aus Fours Sicht gab, die zu dieser Zeit spielt.


    Fazit

    Als Fan der "Divergent"-Reihe und der Figur Four hat mich dieser Zusatzband absolut begeistert. Er hat selbst keine durchgehende Handlung, sondern füttert den Leser lediglich mit zusätzlichen Informationen über Four, seine Vergangenheit, seine Beziehung zu Tris und die Anfänge des Konfliktes, der sich dann im Laufe der Reihe zu dem Krieg auswächst, den die Fraktion zu kämpfen haben. Man lernt Four besser kennen, was ihn und seine Beziehung zu Tris eigentlich nur interessanter macht, aber auch einiges anderes über Nebenfiguren und die Dauntless als Fraktion. Durch Veronica Roths faszinierenden und bewegenden Schreibstil wird das Buch zu einer kurzweiligen Lektüre und einen Muss für alle "Divergent"-Fans. Ich vergebe 4,5 Sterne.
  11. Cover des Buches Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah (ISBN: 9783832186050)
    Haruki Murakami

    Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah

     (326)
    Aktuelle Rezension von: Marie1971
    Das 100 % Mädchen ist die erste Geschichte mit der dieses Buch beginnt. Sie erzählt von Begegnungen, von Chancen im Leben, die wir vorbeiziehen lassen. Und uns sehnsüchtig davon träumen lassen, wie unser Leben wohl verlaufen wäre, hätten wir die Möglichkeiten genutzt, die sich uns offenbart haben. Die acht weiteren Erzählungen von Murakami, können nur bedingt begeistern. Teils sind sie dermassen surreal, dass sie nur ein Erstaunen hinterlassen. Murakami hat viele Bücher geschrieben, die mich persönlich sehr angesprochen haben. Hier jedoch hinterlässt er mich eher staunend mit der Frage, was er wohl mit einigen seiner Erzählungen sagen wollte. Mit seinem einfühlsamen Schreibstil, seiner Wortgewandheit und seiner unglaublichen Fantasie kann er mich leider nicht bei allen Erzählungen in seinen Bann ziehen. Wie immer ist ein Buch, genau wie ein Stück Kuchen, Geschmackssache.
  12. Cover des Buches Sunset (ISBN: 9783453434677)
    Stephen King

    Sunset

     (182)
    Aktuelle Rezension von: FranGoldsmith

    Sunset war für mich die letzte Kurzgeschichtensammlung von Stephen King, die ich noch auf meiner Leseliste hatte. Ich habe sie mir bis zum Schluss aufgehoben, da die Rezessionen hier eher gemischt waren und ich die Kurzgeschichtensammlungen vom Meister bisher immer geliebt habe.
    Da ich in letzter Zeit eher Pech mit meiner Bücherauswahl hatte und kein Buch mich richtig gepackt hat, hatte ich etwas Bammel, dass mir das nun auch noch mit einem King passieren könnte. Aber ich habe alle Kurzgeschichten gelesen uns muss sagen ich habe jede einzelne der 13 Geschichten genossen. 

    Natürlich war die ein oder andere Erzählung kein Meisterwerk, aber mich hat das Buch gut unterhalten und ich hatte endlich Mal wieder richtig Lust jeden Abend zu meinem Exemplar zu greifen. Und darauf kommt es doch schlussendlich an.
    Am absolut besten gefallen hat mir allerdings "Das Pfefferkuchen-Mädchen". Hier konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen und hab die Geschichte in einem Zug durchgelesen. 

    Für mich ist Sunset eine gelungene Kurzgeschichtensammlung von Stephen King, die ich vielleicht sogar in ein paar Jahren wieder zur Hand nehmen werde. 

    ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ /5

  13. Cover des Buches Wozu wollen Sie das wissen? (ISBN: 9783104026848)
    Alice Munro

    Wozu wollen Sie das wissen?

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der Einstieg in Elf Geschichten aus meiner Familie, wie der Untertitel des Buches lautet, beginnt in Schottland. In diesen Teilen des Buches ist der Leser mehr gefordert als in den späteren. Manche Sätze muss man hier zweimal lesen, um ihren Bedeutungsgehalt ganz zu erfassen und für den Fortgang der Geschichte im Gedächtnis zu behalten. Aber auch der Autorin, die sich Nobelpreisträgerin nennen darf, dürften die Recherchen zu den Anfangsgeschichten einiges mehr abverlangt haben als zu spüren ist. Was angesichts des zeitlichen Unterschieds des Lebens der Autorin zu dem von ihren Vorfahren Erlebten auch verständlich erscheint. Die Teile der Geschichten, die in Kanada und in den USA spielen, lesen sich wesentlich leichter. Eventuell muss der Anfang sogar als literarisch qualitativ höherwertig angesehen werden. - Mehr Interesse möchte ich dem Haupttitel widmen. Will Frau Munro damit eine Interaktion zwischen ihr und ihren Lesern hervorrufen? Ähnlich wie es bei Theateraufführungen schon seit Längerem der Fall ist. Das dürfte allenfalls bei einer von ihr veranstalteten Buchlesung funktionieren, weil nur da, also unter Anwesenden, eine echte und gleichzeitige Aktion und Reaktion stattfinden kann und nicht bloß eine „Gefällt-mir-Button-Reaktion“. Für Rezensionen bedurfte es keines solchen Buchtitels. Sie kommen unaufgefordert. Die im Haupttitel ganz simpel verstandene Frage müsste sonach ganz banal mit „weil ich gerne lese“ oder „weil ich gerne Familiengeschichten lese“ beantwortet werden. Indes erklärt sich der Buchtitel noch einfacher. Die Autorin wurde bei ihrer Anfrage nach Kirchengeschichten in der Bibliothek des Colleges, an dem sie und ihr Mann studiert hatten, danach gefragt, wozu sie das wissen wolle. Weshalb sie diese Frage, die einem Benutzer eines deutschen Archivs eventuell genau so gestellt worden wäre, zum Buchtitel gewählt hat, bleibt ihr Geheimnis. Der Leser kann da nur spekulieren. - Nach diesem Vorgeplänkel nun doch auch noch ein paar Worte zum Inhalt des Buches. Einerseits bringt die Geschichte einer Auswanderer-Familie nichts Besonderes. Auswanderergeschichten kennt die Literatur viele, aus vermutlich allen "alten" Erdteilen und für wohl alle Kontinente. Solche Geschichten liegen angeblich derzeit sogar im Trend. Bemerkenswert ist jedoch die Art und Weise, wie sich Munro der inneren Verfassung ihrer Hauptfiguren annimmt. In den von ihr beschriebenen Charakteren kann jeder Leser Züge seiner Vorfahren und in gewisser Weise auch von sich selbst finden. Damit erfüllt das Buch die wichtigste Voraussetzung für ein reges Interesse ihrer Leserschaft, will diese doch in jedem literarischen Produkt in ihren eigenen Gedanken und Emotionen angesprochen werden. Ein zweiter Punkt, den ich hervorheben möchte, ist der treffende und manchmal lakonisch wirkende Schreibstil der Autorin. Ein Beispiel: Ihre an sich selbst gerichtete Frage, weshalb sie von der Familie Mountjoy, der sie in jungen Jahren als Dienstmädchen - gedichtet oder real - gedient hatte eine Art von Gleichgestelltheit eingefordert hatte, beantwortet sie mit dem Satz: „Alles, weil ich jung war und über Nausikaa Bescheid wusste“. Damit bin ich bei einem dritten, für mich erwähnenswerten Punkt angelangt. Am meisten besticht das Buch vermutlich durch die Darstellung dessen, wie sich die Lebensumstände und die Denk- und Lebensweise der Menschen im Laufe der verschiedenen Generationen, während der die Geschichte spielt, geändert haben. Man will kaum glauben, wie wenig einerseits und doch auch wieder wie stark sich anderseits nicht nur der technische und wirtschaftliche Fortschritt früherer Zeiten, sondern vor allem auch das Lebensgefühl der Menschen von heute gegenüber damals geändert haben. Munro macht einem die alte Weisheit, dass nur die Veränderung Bestand hat, eindrucksvoll bewusst. - Ein Buch, das vor allem wegen dieses zuletzt genannten Grundes wärmstens als Lektüre empfohlen werden kann.

  14. Cover des Buches Im Kabinett des Todes (ISBN: 9783453437340)
    Stephen King

    Im Kabinett des Todes

     (227)
    Aktuelle Rezension von: chuma

    14 Kurzgeschichten des Meisters, die mich fast alle überzeugen konnten und mich durchweg gut unterhalten haben. 


    ▪︎ Autopsieraum vier (Autopsy Room Four)

    Ein Mann erwacht und findet sich bei einer Autopsie wieder - seiner eigenen. Ein Albtraum, denn er kann sich nicht mitteilen.

    >> Eine intensive und atemlos spannend erzählte Geschichte, insbesondere durch die gewählte Ich-Perspektive.


    ▪︎ Der Mann im schwarzen Anzug (The Man in the Black Suit)

    Der neunjährige Gary muss den Tod seines Bruders verkraften. Eines Tages spielt er am Fluss und begegnet dort einem furchteinflößenden Mann in einem schwarzen Anzug, der ihm den Tod seiner Mutter voraussagt.

    >> Eine der besten Geschichten der Sammlung. Coming of Age gepaart mit leisem Horror. Setting, Erzählton und Charakterzeichnung sind großartig.


    ▪︎ Alles, was du liebst, wird dir genommen (All that you love will be carried away)

    Ein Vertreter beschließt sein Leben zu beenden, doch sein über die Jahre der Geschäftsreisen hinweg geführtes Notizbuch mit gesammelten Sprüchen aus öffentlichen Toiletten lässt ihn zögern.

    >> Eine nachdenklich stimmende Geschichte mit offenem Ende, die die Ironie des Lebens spiegelt. 


    ▪︎ Der Tod des Jack Hamilton (The Death of Jack Hamilton)

    Eine Gangstergeschichte, die in den 30er Jahren spielt und bei der einer der Männer in einer Schießerei schwer verletzt wird.

    >> Trotz der Tragik punktet diese Story mit ihrem Charme. Eine kleine Ode an die Freundschaft und Treue.


    ▪︎ Im Kabinett des Todes (In the Deathroom)

    Ein Journalist gerät in die Hände von Regierungsmitarbeitern und wird gefoltert, um an Informationen zu gelangen. Doch er weiß sich zu wehren.

    >> Eine spannende und rasante Story, die in Thrillermanier erzählt wird.


    ▪︎ Die Kleinen Schwestern von Eluria (The Little Sisters of Eluria)

    Roland Deschain gerät in einen Hinterhalt und erwacht schwerverletzt in einem Kloster. Doch die Schwestern verhalten sich eigenartig und Roland schwebt schon bald in noch größerer Gefahr.

    >> Hach was soll ich sagen ... Der Dunkle Turm! Für mich ist es stets wie nach Hause kommen und auch diese Geschichte hat mein Herz höher schlagen lassen. Danke Sai King.


    ▪︎ Alles endgültig (Everything’s Eventual)

    Richard "Dinky" Earnshaw verfügt über eine seltene Gabe, die ihn zum perfekten Angestellten für eine dubiose Organisation macht. Doch als er mehr und mehr an den Absichten seines Bosses zweifelt und aussteigen will ruft das die Niederen Männer auf den Plan. Kann er ihnen entkommen?

    >> Auch diese Geschichte ist eng mit der Dunklen Turm-Saga verknüpft und hat mich gut unterhalten.


    ▪︎ L.T.s Theorie der Kuscheltiere (L.T.s Theory of Pets)

    Erzählt wird hier von einer Viererbeziehung: Ein Paar und seine beiden Haustiere Hund und Katze. Doch schon bald rücken die Tiere beim jeweiligen Partner mehr und mehr in den Vordergrund und es kommt zur Trennung.

    >>Eine ungewöhnliche und irgendwie amüsante Geschichte, die mit einem Plot-Twist zu überzeugen weiß.


    ▪︎ Der Straßenvirus zieht nach Norden (The Road Virus Heads North)

    Der Schriftsteller Kinnell erwirbt auf einem Hausflohmarkt ein Gemälde. Auf seinem Weg nach Norden verändert sich dann aber das Motiv und es kommt zu plötzlichen Todesfällen an Orten, die der Autor passiert hat. Kinnell bekommt es mit der Angst zu tun und will sich des Bildes entledigen. Doch alle Versuche scheitern.

    >> Gänsehautfeeling - eine perfekte Horrorstory, die im Gedächtnis bleibt und mich immer wieder an Kings Roman "Das Bild" erinnert hat.


    ▪︎ Lunch im Gotham Café (Lunch at the Gotham Café)

    Ein Paar trifft sich zum Lunch, um über Details der bevorstehenden Scheidung zu sprechen. Doch dann verhält sich der Oberkellner plötzlich äußerst merkwürdig und es kommt zur Eskalation.

    >> Creepy! Diese Geschichte bleibt hängen.


    ▪︎ Dieses Gefühl, das man nur auf Französisch ausdrücken kann (That feeling you can only say what it is in French)

    Eine Frau gefangen in ständigen Déjà-vu Erlebnissen.

    >> Die einzige Story, zu der ich keinen Zugang fand.


    ▪︎ 1408

    Ein Autor recherchiert für sein nächstes Buch über Spukhotels und will eine Nacht im Dolphin-Hotel verbringen. Hier soll es im berüchtigten Zimmer 1408 spuken.

    >> King schickt den Leser hier auf einen intensiven Horrortripp, den er so schnell nicht vergessen wird.


    ▪︎  Achterbahn (Riding the Bullet)

    Ein junger Mann eilt zu seiner Mutter, die einen Schlaganfall erlitten hat. Ohne Auto ist er auf das Trampen angewiesen und begegnet so einem "Todesboten", der ihn vor eine ungeheure Wahl stellt.

    >> Eine schaurige Geschichte, bei der man sich ständig fragt wie man selbst entschieden hätte.


    ▪︎ Der Glüggsbringer (Luckey Quarter)

    Ein Zimmermädchen bekommt einen Quarter als Trinkgeld. Dieser soll laut dem Spender ein wahrer Glücksbringer sein. Darlene glaubt nicht daran, malt sich aber aus wie es wäre, wenn ihr das Glück hold wäre. Schließlich schenkt sie ihrem Sohn den Quarter und dieser füttert damit einen Spielautomaten ...

    >> Eine irgendwie "märchenhafte" Geschichte, die Hoffnung gibt.


    Mein Fazit für diese Sammlung: 4.5☆ und eine klare Leseempfehlung.

  15. Cover des Buches Britannica & ich (ISBN: 9783548607757)
    A. J. Jacobs

    Britannica & ich

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Maki7
    A.J. macht sich langsam Sorgen, um seinen Abstieg in die Verblödung, schliesslich arbeitet er bei Entertainment Weekly und beschäftigt sich ausschliesslich mit der Popkultur, toupierten Stars und umoperierten Sternchen. Ausserdem hegt er seit jeher den Wunsch, der klügste Mensch der Welt zu werden und nebenbei will er seinen Vater übertrumpfen. Also beschliesst er, die Encyklopaedia Britannica, den Everest unter den Nachschlagewerken, zu lesen. Von A-ak bis Zywiec. Sind ja nur gerade mal 32 Bücher, 33'000 Seiten, 44 Millionen Wörter.

    Wort für Wort folgt man A.J. auf seinem Weg von A bis Z, gespickt mit skurrilen Informationen oder Anekdoten aus seinem Leben. Er will unbedingt in den Mensa-Club (für Intelligenzbestien), bei Jeopardy oder "Who Wants to Be a Millionaire" mitmachen und er und Julie versuchen ein Kind zu kriegen. Sein Umfeld belächelt zuerst sein Vorhaben, ist aber bald mal von seiner Klugscheisserei genervt. Seiner Frau Julie muss er jedesmal einen Dollar abdrücken, wenn er sie wieder mit unnötigem Wissen behelligt.

    Mir hat es sehr viel Spass gemacht, dieses Buch zu lesen. Es ist herrlich witzig, selbstironisch und sympathisch geschrieben. Hab oft lauthals gelacht und dazu immerhin noch was gelernt. Also auf jeden Fall zu empfehlen.
  16. Cover des Buches Schuld (ISBN: 9783442714971)
    Ferdinand von Schirach

    Schuld

     (543)
    Aktuelle Rezension von: Pamela_2701

    Rechtsanwalt Ferdinand von Schirach erzählt in seinem Buch Schuld von einigen Fällen aus seinem Berufsleben. 

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, die Fälle waren nicht zu lang und wurden sehr interessant wiedergegeben. 

    Es war kein einziger Fall dabei bei dem ich mich gelangweilt gefühlt habe, im Gegensatz zum Buch "Strafe". 

  17. Cover des Buches Der Traum meiner Mutter (ISBN: 9783596503773)
    Alice Munro

    Der Traum meiner Mutter

     (19)
    Aktuelle Rezension von: DrGordon
    Man kann verstehen warum Munro den Nobelpreis bekommen hat. Sehr angenehm und meist auch sehr flüssig zu lesen. Erinnert mich ein wenig an Llosa.

    Beschrieben werden Situationen und Probleme innerhalb von Familien meist Eltern Kinder Situationen aber auch wie die zweite Erzählung "Die Kinder bleiben hier" zwischen Eheleuten. Immer aus der Sicht einer Frau. In allen 4 Erzählungen gibt es Rückblendungen in die Vergangenheit aber auch dise immer Problembezogen zu der Erzählung. Alle Erzählungen haben ein Thema bzw. Problematik und deren Seiteffekte.  Immmer gibt es einen Art "Showdown" und danach wird meist die Situation in der Zukunft meist Jahre später erläutert und somit abgeschlossen. Alle Geschichten spielen zu verschiedenen Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts nach dem 2. Weltkrieg in Kanada.

    Die erste Geschichte "Der Traum meiner Mutter" ist wie ein guter Thriller geschrieben. Bis zu Showdown immer spannend und sicher die beste der vier Geschichten.

    Aber auch die zweite Geschichte "Die Kinder bleiben hier" ist wirklich sehr gut dargestellt mit dem Weg der Ich Erzählerin bis zur Affäre und Trennung von Ihrem Mann und ihrer Kinder.

    Die dritte Geschichte "Stinkreich" fällt etwas ab, Weder richtig spannend noch in den Rückschauen und Beschreibungen so gut wie die ersten beiden oder auch die Vierte. Die Erzählung der (Liebes-) beziehungen der Ex- Frau und der Geliebten und deren Tochter bis zum Showdown in der Geschichte mit dem Brand des Hochzeitskleid.

    Die vierte Erzählung "Vor dem Wandel" schliesst wieder auf die ersten beiden auf. Beschrieben wird die Geschichte eines Arztes (Internist-Gynäkologe) un seiner Tochter der einerseits in seinem Leben und Umfeld ein Feind jeglicher Veränderung oder Innovation ist auf der anderen Seite sich bereiterklärt Abtreibungen, welche zu dem Zeitpunkt in Kanada illegal waren durchzuführen.

    Im gesamten sehr guter Erzählungen die flott zu lesen sind. Manchmal und das scheint auch beabsichtigt zu sein von Munro würde man mehr lesen von dem einen oder anderen Thema der Erzählungen.
    Fazit: Klare Empfehlung.
  18. Cover des Buches The Tales of Beedle the Bard (ISBN: 9781439586129)
    Joanne K. Rowling

    The Tales of Beedle the Bard

     (213)
    Aktuelle Rezension von: BeeLu
    "The Tales of Beedle the Bard" enthält fünf magische Märchen, die den Kindern der magischen Welt seit Jahrhunderten vorgelesen werden. Ähnlich, wie uns Mugglekinder die Märchen der Gebrüder Grimm oder Anderson begleitet haben, kennt jedes Zaubererkind die Märchen, die Beedle the Bard einst zusammengetragen hat. 

    * The Wizard And The Hopping Pot (Der Zauberer und der hüpfende Topf)
    * The Fountain Of Fair Fortune (Der Brunnen des wahren Glücks)
    * The Warlock's Hairy Heart (Des Hexers haariges Herz)
    * Babbitty Rabbitty And Her Cackling Stump (Babbitty Rabbitty und der gackernde Baumstumpf)
    * The Tale Of The Three Brothers (Das Märchen von den drei Brüdern)

    Jedes der Märchen, die J.K.Rowling verfasst hat, ist auf seine Art wunderbar und enthält auch immer eine kleinere oder größere Quintessenz oder Moral. Ich möchte nicht verschweigen, dass auch hier einige grausame Stellen vorhanden sind und das ein oder andere Märchen deswegen weniger oft als Gute-Nacht-Geschichte für junge Zauberer dient. Die Seiten sind liebevoll gestaltet und mit kleinen Illustrationen versehen, die Szenen aus den Märchen darstellen.
    Die Sprache ist ganz Rowling-typisch und passt wunderbar zu den Märchen. Nach jeder Geschichte gibt es ein paar Seiten mit Anmerkungen von Professor Dumbledore höchstpersönlich. Hier gibt es noch viele wissenswerte historische Fakten aus Welt der Zauberer zu entdecken und Dumbledore lässt seine eigenen Gedanken, teils mit einem kleinen Augenzwinkern, einfließen!
    Ein wirklich tolles kleines Büchlein, welches ein weiteres Puzzelteil der grandiosen Harry-Potter-Welt darstellt. Durch diese kleinen Extras, die Rowling immer wieder so liebevoll erschafft, wird dieses Universum ein wenig greifbarer und bringt ein Stück mehr Magie und unsere Muggle-Realität!
    Wann kommt denn endlich mein Brief aus Hogwarts? Ich glaube, ich habe gerade eine Eule am Himmel gesehen... 
  19. Cover des Buches Tricks (ISBN: B00Q74Z42W)
    Alice Munro

    Tricks

     (97)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Da es recht schwierig ist die Thematik resp. die 8 Erzählungen dieses kleinen aber feinen Büchleins aus der Reihe FischerTaschenbuchBibliothek zusammenzufassen habe ich folgendes sehr zutreffendes darüber gelesen: "Es geht um Schicksale, die verbunden sind mit enttäuschten Erwartungen, unerfüllten Träumen und Sehnsüchten, aber auch mit Selbstbetrug und Illusionen.

    Dabei erzählt Alice Munro „einfach“ Lebensgeschichten, ohne zu kommentieren, zu gewichten oder zu moralisieren. Eine Charakterisierung

    der Personen erfolgt ausschließlich durch die Art ihres (Nicht-) Handelns

    und Redens. Munro setzt wohltuend auf den mündigen Leser." Sehr empfehlenswert. 

  20. Cover des Buches … und noch ein Küsschen! (ISBN: 9783644467910)
    Roald Dahl

    … und noch ein Küsschen!

     (72)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Erstaunlich, welch verrückte Ideen der Schiftsteller hat. Jede Geschichte hat mich überrascht. Immer gab es ein unglaubliches Ende.

     Empfehlenswert!

  21. Cover des Buches Der Steinwächter (Kurzgeschichte, Historisch) (Die booksnacks Kurzgeschichten Reihe) (ISBN: 9783960873099)
    Julia Lalena Stöcken

    Der Steinwächter (Kurzgeschichte, Historisch) (Die booksnacks Kurzgeschichten Reihe)

     (14)
    Aktuelle Rezension von: parden

    HUNGERSNOT IN IRLAND...

    In den Überresten eines verlassenen Dorfes leben zwei Kinder wie eine Familie zusammen – vollkommen unbehelligt – bis ein Fremder in ihre friedliche Welt eindringt. Aus dem anfangs harmlosen Spiel wird bald bitterer Ernst…

    1857 leben der 12jährige Culann und das Mädchen Muirgheal (Mur) in einem verlassenen Dorf in Irland. Eine Hungersnot hat die Dorfbewohner vertrieben, die beiden Kinder wollten jedoch nicht mitziehen und haben sich versteckt bis alle Bewohner fort waren. Nun sorgt Culann für Nahrung und Torf für das Feuer, Mur bereitet das Essen zu, und beide fühlen sich von den Steinwächtern vor dem Dorf beschützt.

    Doch eines Tages taucht ein Fremder auf. Er ist auf der Suche nach brauchbaren Überbleibseln der ehemaligen Bewohner und stößt dabei auf die Kinder. Der Fremde beschließt, bei den Kindern zu bleiben, doch das ist ganz und gar nicht im Sinne von Culann und Mur. Doch wie sollen sie sich gegen den Erwachsenen zur Wehr setzen?

    Der Einstiieg in die Geschichte hat mich positiv überrascht. In wenigen Sätzen skizziert die Autorin das Dorf, die beiden kindlichen Charaktere und das Zusammenleben von Culann und Mur. Diese Schilderungen empfand ich als sehr bildhaft und atmosphärisch. Doch nachdem der Fremde auftauchte, wurde die Erzählung für mich zunehmend schwächer, unklarer, ausgefranster. Und mit dem Ende konnte ich leider gar nichts anfangen.

    Anfangs stark, dann zunehmend nachlassend - schade, da hatte ich mehr erhofft...


    © Parden

  22. Cover des Buches Fragile Things (ISBN: 9780060515232)
    Neil Gaiman

    Fragile Things

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Affenbrotwald
    Kurzgeschichten von Neil Gaiman. Für mich sind es Märchen für Erwachsene. Einfach wunderschön!
  23. Cover des Buches Jeder zahlt drauf (ISBN: 9783462022421)
    Charles Bukowski

    Jeder zahlt drauf

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Beagle
    Bukowski hat eindeutig bessere Storys geschrieben. Es fehlt an dem Besonderen, für seine Verhältnisse sind sie nicht "derb" genug, es fehlt an Sex und leichten Frauen. Zwar sind einige gute Geschichten wie z. B. "Szenen einer Ehe" dabei, aber das Meiste ist eher mittelmäßig. Leute, die sich für Buk´s Geschichten interessieren, sollten mit anderen Büchern beginnen.
  24. Cover des Buches Kleine Fluchten (ISBN: 9783805200172)
    Jojo Moyes

    Kleine Fluchten

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Hollabeere

    Also ich fand die Geschichten nicht sonderlich spannend, teilweise habe ich mich sogar fremdgeschämt beim Lesen.

    Die Geschichten waren vorhersehbar und vor allem auch die Zeichnungen verrieten schon zu viel über den Inhalt. So konnte man seiner eigenen Fantasie keinen Lauf lassen.

    Vielleicht ist das Büchlein auch nicht für jüngere Menschen, sondern erst ab 50+ gedacht, ich konnte mich zumindest nicht mit den erzeugten Geschichten identifizieren.

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