Bücher mit dem Tag "shakespeare"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "shakespeare" gekennzeichnet haben.

385 Bücher

  1. Cover des Buches Die Seelen der Nacht (ISBN: 9783442377190)
    Deborah Harkness

    Die Seelen der Nacht

     (1.174)
    Aktuelle Rezension von: glueckswinkel

    Das wird hier sicherlich eine kurze Rezension, da mir die richtigen Worte fehlen.

    Das Buch hatte einfach alles, was ein gutes (Fantasy-) Buch haben sollte.

    Gute Storyline, nachvollziehbare Handlung, Charaktere zum Verlieben und ein stimmiges Setting.

    Auf eine Zusammenfassung verzichte ich, lest den Klappentext und ihr wisst, worauf ihr euch einlasst.

    Diana und Matthew sind füreinander gemacht, sie harmonisieren ganz wunderbar in dem Buch.

    Ich habe mich beim Lesen gefreut, war schockiert, hab gequietscht und geweint. Ich bedanke mich bei Steffi, die dieses Buch empfohlen hat.

    Ich freue mich auf die beiden weiteren Teile und kann es kaum erwarten, in diese Welt erneut einzutauchen.

    Ich bin richtig happy, das ich zum Jahresende noch über dieses Schmuckstück gestolpert bin und ein kleines Highlight entdeckt habe.

  2. Cover des Buches Plötzlich Fee - Sommernacht (ISBN: 9783453528574)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Sommernacht

     (2.396)
    Aktuelle Rezension von: Ju_Lia_von_Wastl

    Ich wurde nach einer Empfehlung auf das Buch aufmerksam und war zuerst etwas skeptisch, da allein der Titel „Plötzlich Fee“ nicht besonders ansprechend auf mich wirkte.

    Trotzdem war ich sehr schnell in der Geschichte angekommen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Charaktere gewinnen schnell an Tiefe, sodass man sich gut mit ihnen identifizieren kann. Geschrieben ist das ganze aus der Ich-Perspektive der Heldin Meghan, sodass ich mich gut mit ihr identifizieren konnte.

    Bei ihrer unerwarteten Reise ins Nimmernie, das Land der Feen, welches viel weniger kitschig und romantisch ist, wie man es zunächst glauben würde, muss Meghan schon bald über sich hinauswachsen und sich vielen unerwarteten Wendungen stellen. Sie entdeckt einen Teil von sich selbst, der ihr bisher verborgen war und ihr ungeahnte Kraft verleiht, auch wenn es ihr zunächst einiges abverlangt.

    Als sich herausstellt, dass es außer den rivalisierenden Sommer- und Winterfeen noch eine dritte Partei gibt, kommt die Geschichte so richtig in Fahrt.

    Daumen hoch und eine klare Leseempfehlung für alle, die Feen, urban Fantasy und einen Hauch Mythologie lieben!

  3. Cover des Buches Das Licht der letzten Tage (ISBN: 9783492060226)
    Emily St. John Mandel

    Das Licht der letzten Tage

     (375)
    Aktuelle Rezension von: Lovely_Lila

    * Spoilerfreie Rezension! *

      ~ Selten zuvor habe ich ein Buch gelesen, das mich so emotional aufgewühlt, berührt und gefesselt hat wie „Das Licht der letzten Tage“. Und nie zuvor habe ich eine Dystopie gelesen, die auf so einzigartige, tiefgründige Weise Schönheit, Hoffnung und Grauen verbindet. „Das Licht der letzten Tage“ ist ein Buch, das lange nachhallt und das man wahrscheinlich nie vergisst. Für mich ist dieser Roman jedenfalls ein absolutes Herzensbuch – und vielleicht sogar das beste Buch des Jahres. Unbedingt lesen! ~


    Inhalt


    Ein tödliches Virus hat den Großteil der Menschheit dahingerafft. 20 Jahre später haben sich Musiker*innen und Schauspieler*innen zu einer Gruppe zusammengeschlossen, die sich die „Symphonie“ nennt. Gemeinsam reisen sie durch eine leere, verwüstete Welt, erinnern sich an all die Dinge zurück, die damals so wunderschön und selbstverständlich waren, und versuchen, mit ihren Shakespeare-Aufführungen den verbliebenen Menschen etwas Hoffnung und Menschlichkeit zurückzugeben. Denn: „Überleben allein ist unzureichend.“

     

    Übersicht

    Einzelband oder Reihe: Einzelband
    Erzählweise: Allwissender Erzähler, Präteritum
    Perspektive: weibliche und männliche Perspektive
    Kapitellänge: kurz
    Tiere im Buch: + Im Buch werden Tiere für Nahrung getötet (Rehe, Fische), aber es gibt keine genauen Beschreibungen. Es werden keine Tiere gequält.
    Triggerwarnung: Tod von Menschen, Tod von Kindern, Tod von Tieren, Pandemie, Krankheit, Blut, (sexualisierte) Gewalt, Suizid, psychische Krankheite
    Bechdel-Test (zwei Frauen mit Namen sprechen miteinander über etwas anderes als einen Mann): bestanden!


    Warum dieses Buch?


    Dieses Buch verstaubte jahrelang in meinem Regal, bis ich es im Jänner endlich begann (weil es dazu jetzt auch eine Serie gibt) – und es nach wenigen Seiten wieder abbrach. Als ich sah, dass eine Bloggerkollegin das Buch im April lesen wollte, hatte ich die Hoffnung, dass mich eine gemeinsame Leserunde dazu motivieren würde, es endlich durchzuziehen. Und das hat dann ganz wunderbar geklappt! 


    Meine Meinung


    Ruhig, eindringlich, wunderschön (Schreibstil: 5 Lilien ♥)

     

    „Und in diesem Moment hatte Jeevan plötzlich das todsichere Gefühl, dass dies hier, diese Krankheit, die Hua ihm beschrieben hatte, eine Trennlinie zwischen einem ‚Vorher‘ und einem ‚Nachher‘ bedeuten würde, eine Linie, die durch sein Leben lief.“  Seite 31

     

    Wahrscheinlich war es das Cover, das mich einen eher seichten Endzeitroman erwarten ließ. Von der ruhigen Eindringlichkeit, der Komplexität, den authentischen Dialogen und der berührenden Schönheit der Sprache mit ihren unvergesslichen Metaphern wurde ich daher vollkommen überrascht! Es hat nur ein paar Seiten gedauert, bis ich mich in den Schreibstil verliebte und merkte: Diese Frau kann erzählen – und wie! 


    Schönheit, Grauen & Hoffnung (Inhalt & Themen: 5 Lilien ♥)

     

    „Beim Zusammenbruch verloren ging: So gut wie alles, so gut wie alle, aber es ist immer noch so viel Schönheit geblieben.“ Seite 73

     

    Als Dystopie-Fan habe ich schon viele Bücher über den Weltuntergang gelesen, aber noch keine Endzeitgeschichte hat mich so eiskalt erwischt wie „Das Licht der letzten Tage“. Emily St. John Mandel beschreibt die Apokalypse, das Unaussprechliche, so realistisch, so greifbar, so bildhaft, dass man beim Lesen unweigerlich eine Gänsehaut bekommt – besonders in Pandemiezeiten. Obwohl ich schon viele Dystopien gelesen habe, hatte ich bei dieser zum ersten Mal das Gefühl, wirklich zu BEGREIFEN, was es heißt, sich in einem Hochhaus zu verbarrikadieren, während draußen die Welt untergeht, und was es heißt, alleine und frierend durch die Wildnis zu stapfen und dabei panische Angst vor anderen Menschen zu haben, weil man nicht weiß, ob sie einem etwas antun wollen. Viele Leute sind so traumatisiert von diesem ersten, sehr schlimmen Jahr, dass sie sich später nicht einmal mehr daran erinnern können. Faszinierenderweise entstehen das Grauen und der Horror in „Das Licht der letzten Tage“ oft zwischen den Zeilen, nämlich in unserer Fantasie – und das ist effektiver als es detaillierte Beschreibungen von Blut und Gewalt je sein könnten. 

    Ein Bild, das mir wohl nie wieder aus dem Kopf gehen wird, ist jenes des Air-Gradia-Flugzeugs, das Infizierte an Bord hat. Nach der Landung bleibt das Flugzeug ganz am Ende der Landebahn stehen. Es kommt NIE jemand heraus. Was sich in den letzten Stunden wohl im Flieger abgespielt haben mag – was wohl notwendig war, um die Türen geschlossen zu halten – die Leser·innen dürfen es sich selbst (in aller Grausamkeit) ausmalen. Neben dem Grauen und den Gefahren der neuen Welt ist – und das ist das Besondere an „Das Licht der letzten Tage“ – aber auch Platz für Schönheit, Kunst, Menschlichkeit und Hoffnung in Form von wilder Natur, Lost Places, Kameradschaft, Freundschaft, Musik und Shakespeare-Aufführungen. 

    Erzählt wird die Geschichte dabei aus vielen verschiedenen Perspektiven und mithilfe von unzähligen Zeitsprüngen und Rückblenden. Wer das nicht mag und auch das gelegentliche Aufblitzen von Langatmigkeit nicht so leicht (wie ich in diesem Fall) verzeiht, wird mit dem „Licht der letzten Tage“ nicht viel Freude haben. Mich aber hat dieses tiefgründige Buch aufgewühlt, berührt und begeistert und ich habe es absolut geliebt! Und falls ihr euch jetzt fragt, ob ich beim Lesen auch Tränen vergossen habe: Nein, aber ich war oft seitenlang auf der Kippe, ich war seitenlang ganz kurz davor, loszuheulen. Das hatte ich bis jetzt noch bei keinem Buch. Dass „Das Licht der letzten Tage“ von der Kritik in den Himmel gelobt wurde und sogar für einige Preise nominiert war bzw. diese sogar gewonnen hat (was ich erst während der Lektüre erfahren habe), wundert mich überhaupt nicht. Für mich ist „Das Licht der letzten Tage“ ein absolutes Jahreshighlight und unvergessliches Herzensbuch – und vielleicht sogar das beste Buch des Jahres!

     

    Zog mich vollkommen in seinen Bann (Atmosphäre & Spannung: 5 Lilien ♥)

     

    „Von allen Personen, die in der dieser Nacht in der Bar gewesen waren, war der Barkeeper derjenige, noch am längsten leben sollte. Er starb drei Wochen später auf der Straße, über die er die Stadt verlassen wollte.“ Seite 24

     

    Eigentlich wollte ich dieses Buch mit einer Kollegin gemütlich den ganzen April hindurch lesen. Das war aber ab einem gewissen Punkt (kämpft euch unbedingt durch die ersten, etwas schwerfälligen Kapitel, es lohnt sich!) nicht mehr möglich – die Geschichte hat mich mit ihrer dichten Atmosphäre einer leeren, verwüsteten Welt so gefesselt und in ihren Bann gezogen, dass ich sie kaum noch weglegen konnte. Und wenn ich es doch tat, musste ich die ganze Zeit daran denken.

     

    Vielschichtig & authentisch (Figuren: 4 Lilien)


    Auch die vielschichtigen, authentischen Figuren (die oft nicht mit ihrem Namen, sondern ihrem Instrument bezeichnet werden, z. B. die „fünfte Gitarre“) sind gut gelungen, was vor allem daran liegt, dass sich die Autorin viel Zeit für ihre Ausarbeitung nimmt. Die vielen Perspektiven erlauben es den Leser·innen, sich ein Gesamtbild von der Situation kurz nach dem Ausbruch der Krankheit zu machen. Die meisten der Figuren mochte ich sehr, einige hätte ich gerne noch näher kennengelernt und nur zu wenigen fand ich keinen richtigen Zugang. Besonders gut gefallen hat mir, dass wir es in der Post-Apokalypse weder mit Heiligen noch mit eindeutigen Bösewichten zu tun haben. Alle Figuren sind ein Produkt ihrer schwierigen Vergangenheit, niemand ist frei von Schuld. Wer bis zu diesem Punkt überlebt hat, hat das nur geschafft, weil er bereit war, sein Leben kompromisslos zu verteidigen. 

     

    Keine Beschwerden (Feminismus: 4 Lilien)


    Aus feministischer Sicht gibt es nicht viel auszusetzen. In der Geschichte treffen wir auf viel Diversität (alte, junge, schwule, heterosexuelle Charaktere und verschiedene Hautfarben) und viele starke weibliche Figuren (zum Beispiel auf eine exzellente Messerwerferin und eine Dirigentin, die eine Gruppe anführt), was ich toll finde. Vereinzelte Geschlechterstereotype und Klischees fallen da nicht ins Gewicht. 


    Nicht wiederzuerkennen (Serie: 2 Lilien)


    Gerade weil mir das Buch so gut gefallen hat, wollte ich mir im Anschluss daran sofort die Serie anschauen. Auf hohe Erwartungen folgte große Enttäuschung. Es wurden so unglaublich viele Dinge verändert – und zwar nicht Kleinigkeiten, sondern ganz zentrale Elemente (Handlung, Motivationen, Wendungen, ganze Figuren, mehr Drama, mehr Action), sodass ich die Geschichte und Figuren, die ich so geliebt hatte, leider kaum wiedererkannt habe. Es gab zwar durchaus ein paar starke Momente, ich mochte die Diversität und der Soundtrack ist wundervoll – aber für mich fühlte sich die Serie beim Schauen einfach falsch an. Die Dialoge sind zudem belanglos und prätentiös und in der zweiten Hälfte der Staffel wurde es dann so langweilig und teilweise absurd, dass ich mich durch die restlichen Folgen nur noch durchgequält habe. Es hat sich leider nicht gelohnt. Deshalb meine Empfehlung: Haltet euch lieber ans großartige Buch und verzichtet auf diese Verfilmung!


    Mein Fazit


    Selten zuvor habe ich ein Buch gelesen, das mich so emotional aufgewühlt, berührt und gefesselt hat wie „Das Licht der letzten Tage“. Und nie zuvor habe ich eine Dystopie gelesen, die auf so einzigartige, tiefgründige Weise Schönheit, Hoffnung und Grauen verbindet. „Das Licht der letzten Tage“ ist ein Buch, das lange nachhallt und das man wahrscheinlich nie vergisst. Für mich ist dieser Roman jedenfalls ein absolutes Herzensbuch – und vielleicht sogar das beste Buch des Jahres. Unbedingt lesen!

     

    Bewertung

    Idee: 5 Lilien ♥
    Inhalt, Themen, Botschaft: 5 Lilien ♥
    Umsetzung: 5 Lilien ♥
    Worldbuilding: 5 Lilien ♥
    Einstieg: 3 Lilien
    Ende: 4 Lilien
    Schreibstil: 5 Lilien ♥
    Figuren: 4 Lilien
    Spannung: 4 Lilien
    Atmosphäre: 5 Lilien ♥
    Emotionale Involviertheit: 5 Lilien ♥
    Feministischer Blickwinkel: 4 Lilien
    Einzigartigkeit: 5 Lilien ♥


    Insgesamt:

    ❀❀❀❀❀♥ Lilien

    Dieses Buch bekommt von mir 5 Lilien und ein Herz – und damit den Lieblingsbuchstatus!

  4. Cover des Buches Losing it - Alles nicht so einfach (ISBN: 9783802593642)
    Cora Carmack

    Losing it - Alles nicht so einfach

     (786)
    Aktuelle Rezension von: lyla_2912

    *Losing it* von Cora Carmack hat mir als Taschenbuch recht gut gefallen. Es enttäuscht mich jedoch auch, da ich im Vorfeld viel Gutes über die Geschichte gehört habe und mir hier leider die Tiefe gefehlt hat. 

    Es ist eine Geschichte wie so viele: Sie lernt ihn kennen und verliebt sich in ihn, geht gar fast zu weit mit ihm, bis sie am nächsten Morgen merkt, dass er ihr Professor an der Uni ist. Was folgt sind einige Wirrungen, die in plötzlicher großer Liebe und einem Wunschtraum enden. 

    Das Buch hat mir zu Beginn wirklich gut gefallen, was jedoch zur Mitte hin und leider zum Ende auch abnahm. Vieles kam zu schnell, zu unwirklich, es gab kaum gute und tiefe Gespräche zwischen den beiden und wie aus dem Nichts, ist da plötzlich die große Liebe, die versteckt, dann gelebt und verteidigt werden wollte. 

    Der Schreibstil ist schön und locker, die Charaktere leider kaum wandelbar und teils etwas naiv, was der Geschichte dauerhaft geschadet hat. 

    Leider hat mich diese Liebesgeschichte nicht völlig in ihren Bann gezogen. 


  5. Cover des Buches Plötzlich Fee - Winternacht (ISBN: 9783453314450)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Winternacht

     (1.587)
    Aktuelle Rezension von: Ju_Lia_von_Wastl

    Meghan muss ihr Versprechen halten und mit Ash an den Winterhof gehen, wo Königin Mab sie gefangen hält, um sie als Druckmittel gegen die Sommerfeen einzusetzen.

    Meghan erkennt bald, wie hart das Leben bei den Winterfeen ist. Freundlichkeit existiert dort quasi nicht und Ash ist wie ausgewechselt.

    Beim festlichen Zusammentreffen mit den Sommerfeen kommt es zu einem intriganten Zwischenfall, der droht, einen Krieg auszulösen. Letzten Endes ist es nun an Meghan, dies zu verhindern. Doch ihre Gefühle machen die Mission  schwerer, als sie es ohnehin schon ist.

    Toller, flüssiger Schreibstil und ein durchgehend konstanter Spannungsbogen sorgten dafür, dass ich das Buch nahezu verschlang!

  6. Cover des Buches Never Doubt (ISBN: 9783736312807)
    Emma Scott

    Never Doubt

     (400)
    Aktuelle Rezension von: bb_booksandbeauty

    4,5 Sterne

    Willow und Isaac waren für mich traurige, aber auch hoffnungsvolle und starke Charaktere. Wer mich kennt weiß, dass ich selten Klappentexte lese und lieber ins kalte Wasser springe - deshalb hatte ich auch gar keine Ahnung, was mich in dieser Geschichte erwarten würde. Gleich zu Beginn erfahren wir etwas über Willow, das mich zutiefst berührt und schockiert hat. Ich hatte ein richtig mulmiges Gefühl beim Lesen, was aber definitiv gewollt war. Vor allem entsetzt hat mich die Unachtsamkeit und Ignoranz ihrer Eltern - selten war ich so sauer auf fiktive Menschen!

    Auch Isaac musste einiges durch machen und beide beginnen eigentlich erst richtig zu heilen, als sie aufeinander treffen, was ich wunderschön zu begleiten fand. Oft wurde es tiefgründig, emotional, aber durch charmante Nebencharaktere auch wieder amüsant, wodurch man zwischendrin „durchatmen“ konnte.

    Emma Scotts Schreibstil war wie schon in Be My Tomorrow ein Träumchen, es lies sich so gut lesen!

    Warum also keine vollen 5 Sterne?
    Für meinen persönlichen Geschmack war es manchmal etwas zu dick aufgetragen, gerade am Ende. Einige Gespräche fand ich etwas cringy und das Ende war für mich ähnlich wie bei BCC ein bisschen zu happy, auch wenn Willow und Isaac natürlich ein Happy End verdient hatten, weniger wäre für mich in dem Fall mehr gewesen.

    𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓: Eine emotionale Reise, auf der wir zwei tolle Protagonisten beim heilen begleiten. Eine tolle Thematik rund ums Theater, charmante Nebenfiguren und eine einzigartige Liebesgeschichte, die mir manchmal ein wenig zu viel war. Eine klare Leseempfehlung und ich freue mich auf die anderen Emma Scott Bücher in meinem Regal!

    https://www.instagram.com/bb.booksandbeauty/


  7. Cover des Buches Wo die Nacht beginnt (ISBN: 9783442381388)
    Deborah Harkness

    Wo die Nacht beginnt

     (486)
    Aktuelle Rezension von: Stella_Stellaris

    In diesem Fortsetzungsroman landen der Wissenschaftler Matthew und die Historikerin Diana, nachdem sie ihre Zeitreise im 21. Jahrhundert in Nordamerika gestartet haben, im elisabethanischen London des 16. Jahrhunderts. Matthew und Diana sind keine „normalen“ Menschen. Er ist ein „alter“ Vampir, sie eine Hexe mit ganz besonderen Fähigkeiten. Die beiden verfolgen mit ihrer Zeitreise zwei Ziele: Erstens suchen sie ein Manuskript, von dem sie sich Antworten auf brennende Fragen erhoffen. Und zweitens muss Diana unbedingt eineN loyale Lehrmeister*in finden, die / der sie in der Hexenkunst unterweist. Ihr Ausflug in die Vergangenheit führt die beiden zurück in Matthews früheres Leben, zu seinen überaus interessanten Freunden, in verschiedene Länder des alten Kontinents, zu Matthews Vater, zu Königin Elisabeth I. sowie zu Kaiser Rudolf II. nach Prag. Matthew und Diana sind nicht nur von Freund*innen umgeben. So gestaltet sich ihr Ausflug in die Vergangenheit schwieriger als gedacht...

    Vor einer Weile habe ich den ersten Teil „Die Seelen der Nacht“ gelesen, und ich war neugierig auf die Fortsetzung. Nachdem ich mit dem Lesen des 2. Teils begonnen hatte, war der Zauber der Geschichte sofort wieder da. Es war spannend mit Matthew und Diana in die Vergangenheit zu reisen. So habe ich viel über Matthews frühere „Lebens“umstände und Denkweisen erfahren. Für Diana war das reale Leben im 16. Jahrhundert vollkommen neu. Sie musste vieles lernen und zudem die Erfahrung machen, dass ihr Blick, den sie als Historikerin eingenommen hat, nicht immer der Realität entsprach. Diese Zeitreise stellt die Liebe von Diana und Matthew nicht nur einmal auf die Probe. Und natürlich darf auch eine kräftige Prise Erotik nicht fehlen. Mir hat es sehr zugesagt, dass die Autorin in ihrer Handlung Personen der Geschichte bzw. historische Ereignisse mit fiktiven Figuren verwoben hat. Dabei wimmelt es nur so von Menschen, Hexen, Vampiren, Dämonen... Es kommt dem Buch zugute, dass Frau Harkness nicht nur Schriftstellerin, sondern auch Professorin für europäische Geschichte ist. Ich musste immer mal wieder zum Nachdenken innehalten oder nachlesen, um mich in der Dichte und den Wendungen der Handlung nicht zu verlieren. Gefallen hat mir, dass außer der Protagonistin Diana weitere starke Frauenfiguren existieren. Berührend fand ich die Begegnungen mit den jeweiligen Vätern.

    Warum Frau Harkness stets erneut darauf hinweisen musste, dass es sich bei Matthew um einen Vampir und bei Diana um eine Hexe handelt, entzieht sich meiner Kenntnis. Das fand ich etwas übertrieben bzw. störend. Irgendwann hat es die Leserin doch verstanden. Insgesamt betrachtet habe ich mich von dem Buch sehr gut unterhalten gefühlt.


  8. Cover des Buches Plötzlich Fee - Herbstnacht (ISBN: 9783453314467)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Herbstnacht

     (1.356)
    Aktuelle Rezension von: Ju_Lia_von_Wastl

    Der zweite Band hatte damit geendet, dass Ash und Meghan wegen ihrer Liebe zueinander aus dem Nimmernie verbannt worden waren. Ich war gespannt, wie es nun weitergehen würde!

    Leider ist die Menschenwelt nicht mehr das, was sie einmal war, denn überall sind eiserne Feen, die es auf Meghan abgesehen haben. Außerdem hat Meghan noch eine Rechnung offen mit dem Orakel, dem sie in Band eins eine Erinnerung aus ihrer Kindheit gegeben hatte.

    Nach einer Weile kommt es anders als gedacht, denn der Krieg im Nimmernie spitzt sich zu. Meghan wird nun zur Schlüsselfigur und nach einigen Strapazen kommt es gegen Ende zu einem epischen Kampf, der völlig anders verläuft als erwartet.


    die gewohnt liebenswerten, lustigen Charaktere runden das Buch perfekt ab.

  9. Cover des Buches So wüst und schön sah ich noch keinen Tag (ISBN: 9783446250826)
    Elizabeth LaBan

    So wüst und schön sah ich noch keinen Tag

     (191)
    Aktuelle Rezension von: MaggieCanda

    Ich habe lange kein Jugendbuch mehr gelesen, das so toll geschrieben wurde. Man taucht so einfach in die Geschichte ein, die für mich das Gefühl vom letzten Schuljahr und die Schritte zum Erwachsen werden wunderbar widerspiegeln. Viele Passagen des Buches erinnern mich an die Erzählungen von John Greene, in denen auch gerade die Protagonisten glänzen.  Die Geschichte ist nicht sonderlich rasant oder springt von einem Ereignis zum Nächsten. Aber gerade dadurch entfalten sich die Charaktere und ihre Gedanken und Erfahrungen meiner Meinung nach am besten. Durch die verschiedenen Erlebnisse von Duncan und Tim lernt man die Unberechenbarkeit des Lebens, die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens und die schönen Momente in diesen Phasen zu schätzen. Ich würde mir eine Fortsetzung, gerade von Tims Geschichte, unheimlich wünschen!

  10. Cover des Buches Deine Worte in meiner Seele (ISBN: 9783736310520)
    Brittainy C. Cherry

    Deine Worte in meiner Seele

     (558)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Ashlyn hat ihre Zwillingsschwester verloren, da diese an Leukämie erkrankt ist und sie gegen diesen Kampf nicht gewinnen konnte. Ihre Mutter kann sich nicht um sie sorgen, da sie in ihrer Trauer ertränkt. Deshalb schickt sie ihre Tochter zu ihrem leiblichen Vater, den sie kaum kennt. Nun besteht ihr eine schwere Zeit bevor, die sie sich mit Briefen ihrer Schwester erleichtern möchte. Doch dann trifft sie auf ihren Nachbar, der sich kurz danach als ihr Lehrer herausstellt…

    Dass ich mittlerweile ein Fan von den Büchern von Brittainy C. Cherry bin, ist nichts neues mehr. Ich habe jedes einzelne Buch von ihr geliebt und verschlungen und dazu gehört auch dieses. Natürlich hat Brittainy C. Cherry damit nicht etwas Neues erfunden, jedoch hat sie mit dieser Idee etwas ganz eigenes gemacht, was ich geliebt habe. Dies ist eine unglaublich liebevolle und bewegende Geschichte!

    Ashlyn mochte ich von Anfang an total gerne und ich habe sie auch direkt in mein Herz geschlossen. Ich mag mir gar nicht vorstellen wie schmerzhaft und grausam es für sie sein muss, ihre Zwillingsschwester zu verlieren. Das Brittainy C. Cherry solche Themen auseinander nimmt und dafür sorgt, dass dein Herz beim Lesen bricht, ist nichts Neues. Dennoch kann ich mich hier nur wiederholen und sagen, dass mir der Schmerz von Ashlyn echt tief ins Herz ging und dafür gesorgt hat, dass ich immer mit ihr mitgelitten habe. Ihren Schmerz zu durchleben, stelle ich mir grausam vor.

    Natürlich mochte ich auch Daniel von Anfang an total gerne. Er hat so eine liebenswerte und sympathische Art an sich, die dafür sorgt, dass man ihn einfach nur lieben kann. Besonders toll fand ich auch, dass man seine Sichtweise beim Lesen erfahren konnte, da die Sicht von einem Lehrer immer etwas schwierig ist. Aber so wie er Ashlyn sieht und ihr das immer wieder zeigt, ist einfach zuckersüß. Auch seine Gedanken und Gefühle konnte man sehr gut nachvollziehen.

    Die Beziehung zwischen den beiden hat mir echt gut gefallen. Man merkt sehr deutlich was für Schwierigkeiten die beiden miteinander haben und das es trotz allem nichts gibt, was die beiden trennen könnten. Dennoch hat die Geschichte ein sehr angenehmes Tempo, womit der Leser auch gut rankommt und sich an die Geschichte anpassen kann. Ich finde diese besondere Beziehung unglaublich interessant und würde mir hierbei auch gerne eine Fortsetzung wünschen!

    Der Schreibstil von Brittainy C. Cherry ist gigantisch. Ich glaube bei dieser Autorin hat und kann man nichts anderes erwarten, denn man weiß genau, dass sie einem das Herz brechen wird und genau deshalb lieben wir sie. Sie schreibt so gefühlvoll, emotional und mitreißend, dass man diese Geschichte gar nicht loslassen möchte. Beim Lesen verschlingt man das Buch so sehr, dass man ganz vergisst, dass man gerade dabei ist ein Buch von Brittainy C. Cherry zu lesen.

    ,,Deine Worte in meiner Seele‘‘ ist eine echt gefühlvolle und liebenswerte Geschichte, die man gelesen haben sollte. Natürlich ist das kein muss, denn wie wir wissen hat die Autorin all das nicht neu erfunden, sondern ihre eigene Sache daraus gemacht. Von mir bekommt das Buch eine dicke Empfehlung und ich bin mir sicher, dass ihr es genauso sehr lieben werdet. Ach, ich kann euch eigentlich alle Bücher der Autorin empfehlen, denn sie sind alle auf ihre Art und Weise perfekt.

  11. Cover des Buches A History of Us − Vom ersten Moment an (ISBN: 9783499004926)
    Jen DeLuca

    A History of Us − Vom ersten Moment an

     (226)
    Aktuelle Rezension von: hasshase

    Das Schönste vorweg: Ich liebe dieses Buch! Dabei muss ich gestehen, dass ich mir Band 1&2 nur geholt hatte, weil mir Band 3 in die Hände gefallen ist und ich die ganze Geschichte wissen wollte. Bisher wurde ich nicht enttäuscht!

    Es geht um Emily, die sich um ihre ältere kranke Schwester und ihre Nichte kümmert. Sie spielt Taxi für beide und mausert sich schnell zur coolen Tante, weil sie für ihre Nichte beim Renfair-Festival mitmacht und dort allerhand erlebt und viele tolle Leute kennen (und lieben) lernt.

    Ich bin sehr schnell mit Emily warm geworden. Mit ihr zusammen zu lernen, was auf solch einem Festival wichtig ist, hat mir sehr geholfen, mich in dieses ganze Ambiente hinein zu versetzen, weil ich selbst noch die auf einem Renfair war. Emily hat eine tolle, witzige und liebenswerte Art, mit der sie nicht nur die Bewohner und Simon, sondern auch mich schnell um den Finger gewickelt hat.

    Die Art, wie sie das Festival erlebt, aber auch die normalen Tage dazwischen, geben diesem Buch einen sehr schönen Flow, dass ich es an einem Sonntag komplett durchgelesen habe.

    Es gab viele Herzpumpermomente, wie ich sie immer nenne, dass dieses Buch und die Autorin mit ihrem Schreibstil auf jeden Fall 5/5 Sterne verdient hat!

  12. Cover des Buches The Ivy Years - Bis wir uns finden (ISBN: 9783736311268)
    Sarina Bowen

    The Ivy Years - Bis wir uns finden

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Buch_Elfe

    ch liebe die Ivy-Years Reihe so sehr. Ein tolle Ice-Hockey-Romance Reihe. 

    Nachdem ich Band 1-4 verschlungen hatte, musste auch Band 5 daran glauben und auch dieser Teil ist wieder sehr gelungen. Der Schreibstil der Autorin in flüssig und sehr angenehm zu lesen. Durch den Sichtenwechsel der beiden Protagonisten kann man ihre Handlungen und Gedanken gut nachvollziehen und verstehen, auch wenn ich mir vielleicht teilweise eine andere Reaktion gewünscht hätte. Aber dieses nervenaufreibende und spannungsgeladneren Situationen ist so toll beschrieben. Ich habe mit den Charakteren gelitten und mitgefiebert. Vor allem die Wahl der Charaktere und ihre Hintergrundgeschichten sind sehr spannend und abwechslungsreich. Ich habe es in einem Rutsch verschlungen und hatte mega Lesestunden. Toller Reihenabschluss.

  13. Cover des Buches Sweet Sorrow (ISBN: 9783550200571)
    David Nicholls

    Sweet Sorrow

     (180)
    Aktuelle Rezension von: readstars

    Hey ho,
    in "sweet sorrow" geht es um eine Jugendliebe. Der Protagonist lädt den Leser zum Miterleben seiner Jugendliebe ein, da er sich entscheiden muss, ob er seine Jugendliebe wiedersehen möchte oder nicht. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Der Schreibstil von David Nicholls ist flüssig und gut. Man kann sich die Szenen sehr gut vorstellen und somit in das Buch eintauchen. Mir hat auch sehr gut gefallen, das der Protagonist ein eher "langweiliger Junge" in seiner Jugend war, da dies nochmal etwas anderes ist und man somit eine besondere Sichtweise bekommt. Das Cover ist schlicht und passt zum Roman. Alles in allem würde ich den Roman weiter empfehlen, gerade auch für Fans von Nicholas Sparks.

  14. Cover des Buches Bad Romeo - Wohin du auch gehst (ISBN: 9783596033713)
    Leisa Rayven

    Bad Romeo - Wohin du auch gehst

     (707)
    Aktuelle Rezension von: MelliLulu

    Bei ihrem Vorsprechen an der berühmten New York Grove Schauspielakademie fällt Cassie Taylor der attraktive Mitbewerber sofort auf. Ausgerechnet jetzt! Er ist groß, dunkelhaarig und hat stechend blaue Augen. Cassie fühlt sich sofort angezogen. Doch während der Auswahlrunden wird schnell klar: Ethan Holt ist ein absoluter Bad Boy - ein Typ, von dem man besser die Finger lässt. Er ist unverschämt, wortkarg und hat eine dunkle Vergangenheit. Leider ist er auch unglaublich sexy. Ihren guten Vorsätzen zum Trotz verliebt sich Cassandra in Ethan. Schnell merkt sie: Dieser Mann ist wirklich gefährlich, aber sie kann ihm einfach nicht widerstehen.



    Eine wirklich intensive Liebesgeschichte mit viel Leidenschaft, aber auch viel Drama, für mich an manchen Stellen leider zu übertrieben. Obwohl die Rückblenden aus der Vergangenheit gute Einblicke gewährten und das Verständnis stärken, fehlte mir oft die Sichtweise des männlichen Protagonisten. Manchmal fand ich das Verhalten der beiden Hauptcharaktere fast schon nervig.

  15. Cover des Buches Der Lärm der Zeit (ISBN: 9783462048889)
    Julian Barnes

    Der Lärm der Zeit

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Erzaehlwas_Sascha

    Der Roman "Der Lärm der Zeit" von Julian Barnes erzählt aus dem Leben des berühmten russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch. In drei Stationen wird erzählt wie dieser sich mit den politischen Machtverhältnissen auseinandersetzen muss. Sein Leben wird zum Kampf um künstlerische Freiheiten und die Frage welche Opfer man für Kunst und Leben bringen möchte. Auch wenn der Ausgang des Protagonistenleben bekannt ist, gelingt Barnes zu diesen Aspekt ein gelungener Spannungsaufbau. Dabei wird das Leben nicht überdramatisiert, sondern die Tragik wird kunstvoll passend arrangiert.

    Es ist mein erster Roman von Julian Barnes und sogleich hat er mein Leserherz erobert und so wird es keinesfalls der letzte gewesen sein. Barnes ist ein richtig toller Künstlerroman gelungen, der zugleich auch noch sachlich über die Rolle der Kunst in unserer Gesellschaft nachdenkt. Dies gelingt Barnes, in dem in seinem Roman keine reine Biografie von Schostakowitsch verhandelt wird. 

    Für mich ist das Wunderbare an diesem Buch, dass sich zeigt wie Kunst auch Zeit überdauert und dabei nie nur sich selbst dient, sondern den Menschen. Genau deshalb sollte dieses Buch auch viel gelesen werden.

  16. Cover des Buches Plötzlich Shakespeare (ISBN: 9783499268274)
    David Safier

    Plötzlich Shakespeare

     (1.087)
    Aktuelle Rezension von: Mandarine_110

    Zwar nicht das beste Buch von David Safier aber eine sehr lustige,  skurrile Handlung.   Gut für zwischendurch wenn man einfach mal lachen möchte. 

    Vermittelt auch eine wichtige und sehr wahre Message!  ;)


  17. Cover des Buches Liebe keinen Montague (Luca & Allegra 1) (ISBN: 9783551300676)
    Stefanie Hasse

    Liebe keinen Montague (Luca & Allegra 1)

     (190)
    Aktuelle Rezension von: viktoria162003

    Meinung

    Eine Romeo und Julia nach Erzählung und das auf eine ganz neuen Art und Weise.  Die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil und so lässt sich die Geschichte doch recht schnell lesen. Geschrieben wird das ganze aus der Sicht von Allegra.

    Was ich an dem Buch sehr mochte ist natürlich das Thema darin, denn jeder Romantik-Fan liebt natürlich romantische Geschichten. Perfekt wenn es dann auch noch ein wenig von Romeo und Julia spiegelt und noch spannend untermalt ist. Da ich ja ein absoluter Schnulzen Fan bin, hätte es aber durchaus noch ein wenig mehr „Schnulziger“ sein dürfen ;), aber das soll kein Kritikpunkt sein.

    Auch hat die Autorin sehr schön Spannung im Buch aufbauen können durch tolle Fantasievolle Momente. Denn neben der Romanze und der Spannung ist auch ein wenig Magie zu finden. Das kann man ja auch schon ein wenig vom Klappentext heraus lesen.

    Den einzigen kleinen Teil den ich zu bemängeln habe ist, das sich das Buch zwar schnell  und gut lesen lässt, aber die Geschichte auch ein unheimlich schnelles Tempo drauf hatte das mir nicht ganz gefallen hat.

    So nimmt Allegra manche Situationen einfach so hin wo ich vielleicht mit ein paar Widerworten oder Unglauben gerechnet hätte, oder das sie manches ein klein wenig hinterfragt. Diese Situationen wirken dadurch ein wenig „Ereignislos“.  Passende stellen kann ich leider nicht verraten, da es sonst richtige Spoiler sind :D.

    Ich kann nur sagen, das ich mir diese vielleicht noch einen Ticken Dramatischer, verzwickter oder auch noch einmal spannender gewünscht hätte damit sie für mich einfach ein wenig ehr als „Schlüsselpunkte“ heraus gestochen währen.

    Die Charaktere fand ich sehr Interessant, da sie recht geheimnisvoll herüber kommen. Ich hätte gerne noch ein wenig mehr über sie erfahren, denke aber das man hier sicherlich einfach noch mehr im zweiten Band herausfindet und sie da auch noch besser und tiefer werden.

    Allegra mochte ich eigentlich von Anfang an, sie ist freundlich und Liebenswert. Ich fand allerdings, dass sie ein klitzekleines bisschen zu Gutgläubig, oder um es schon böse zu sagen, Naiv ist. Wie ich oben schon sagte, hätte ich mir einfach an manchen Situationen ein etwas anderes Verhalten gewünscht. Auch dürfte sie ein wenig frecher sein.

     

    Fazit

    Eine schöne Geschichte die mir gut gefallen hat. Einige Punkte im Buch haben mir nicht ganz so gut gefallen weswegen das Buch von mir 4 Sterne bekommt. Bin aber schon auf die Fortsetzung gespannt.


  18. Cover des Buches Sommernachtszauber (ISBN: 9783649610564)
    Ellen Alpsten

    Sommernachtszauber

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Yenny
    Caroline, die aus ärmlichen Verhältnissen kommt, und die reiche Mia, sind nicht nur Schauspielkollegen sondern auch dicke Freundinnen. Doch als beide am Berliner Bimah, einem heruntergekommenen Theater, für die Rolle der Julia vorsprechen, werden sie zu Konkurrentinnen. Denn die Rolle bekommt nicht die aus einer alten Schauspielfamilie stammenden Mia, sondern  Caroline. Die Proben laufen mehr schlecht als recht, weshalb sie auch abends im Theater probt. Dort wird sie vom Geist Johannes überrascht, der ihr helfen will, das Beste aus ihrer Rolle herauszuholen.

    Während Mia weitere Intrigen spinnt, um ihrer Freundin und dem Nachwuchsregisseur eines auszuwischen, verlieben sich Caroline und Johannes und verbringen eine glückliche Zeit im Theater. Und nur Johannes weiß, wie er von seinem Fluch der Unsterblichkeit erlöst werden kann.

    Wird es ihnen gelingen, das Stück zu einem Erfolg zu machen und somit das Bimah zu retten? Und bekommt Mia am Ende, was sie will?

    Man kommt schnell in die Geschichte rein und lernt auch die Schattenseiten der Schauspielerei kennen, aber irgendetwas fehlte mir in dieser Geschichte. Warum rennt Caroline nicht schreiend weg, als sie den Geist Johannes entdeckt? Warum hinterfragt sie nicht mehr?
  19. Cover des Buches MondSilberLicht (ISBN: 9783744800013)
    Marah Woolf

    MondSilberLicht

     (1.300)
    Aktuelle Rezension von: Tagtraeumerin

    Ich hatte dieses Buch irgendwann in meiner Schulzeit mal ausgeliehen-von einer Freundin, die es super fand. Ich mochte es damals auch unglaublich doll, las aber irgendwie nie weiter. Vor ein paar Monaten hatte ich mir dann das Ebook dazu gekauft um zu schauen, ob es mich immer noch interessiert.

    Die Geschichte an sich mag ich noch immer, mit vielen kleinen Wendungen. Das Ende war offen und ein gutes Setup für das nächste Buch. Ich habe mich schon gefragt, warum ich damals nicht weitergelesen habe, da ich jetzt wirklich sehr versucht war, mir die nächsten Bände direkt auch zu holen.

    Die Charaktere sind nett, ich mag besonders die Freundschaft zwischen Amelie und Emma, aber auch Calum und Emma. Manche der anderen Personen wirken schon ein wenig flach, aber da ja alles aus Emmas Perspektive erzählt wird, nimmt das Buch dadurch keinen Schaden/stört es mich nicht so sehr.

    Ich liebe das Setting und die Mythologie, die hier vorkommt. Ich fand Märchen, Sagen und Legenden schon immer spannend und sie hier so zum Leben erweckt zu sehen ist schon sehr cool. Die Regeln der mythischen Wesen/Gesellschaften werden auch nach und nach erklärt, was ich gut finde. So wirkt es nicht wie ein Info-Dump mitten im Buch.

    Am ehesten muss ich den Stil bemängeln. Manche Szenen waren etwas zum fremdschämen, nicht nur wegen der Handlung sondern auch wie es rübergebracht wurde. Der Dialog las sich manchmal etwas komisch/hölzern und nicht wie etwas, was echte Menschen auch tatsächlich sagen würden.
    Trotzdem habe ich das Buch echt genossen und wie gesagt, würde am liebsten direkt weiterlesen. Aber ich hab es mir als Ziel gesetzt weniger Bücher zu kaufen….
    Vier Sterne!

  20. Cover des Buches Winter in Maine (ISBN: 9783442747597)
    Gerard Donovan

    Winter in Maine

     (310)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Julius Winsome lebt als Einsiedler in einer Hütte im Norden Amerikas. Wer hier lebt mag keine Nachbarn. So sind die einzigen 'Weggefährten' in dieser Einsamkeit die über 3000 Bücher die er von seinem Vater geerbt hat und sein Hund Hobbes.

    Er hört noch den Schuss der seinen Hund eines Tages tötet. Jäger die sich einen Spass daraus machen herumzuballern denkt er sich. Später findet er seinen zerschossenen Hund.. "Mit der Trauer", so heißt es, "kroch noch etwas anderes zur Tür herein, der Hauch von etwas anderem, meine ich. Es musste vom Holzstoß gekommen oder aus dem Wald hereingeweht sein, denn so ein Gefühl hatte ich noch nie gehabt." Es ist das Verlangen nach Rache, das da hereingeweht kommt...

  21. Cover des Buches Loveless (ISBN: 9783743212190)
    Alice Oseman

    Loveless

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Avada_Kaddavra

    Vielen Dank für das Rezensionsexemplar im Austausch gegen eine ehrliche Meinung!

    Mich haben sowohl das Cover als auch der Klappentext neugierig gemacht. Über dieses Thema habe ich noch kein Buch gelesen und daher war ich sehr gespannt, was diese Geschichte bereithalten würde.


    Der Anfang war auch gut, Georgia und ihre Freunde waren sympathisch und authentisch und die Dialoge witzig (teilweise überspannt, aber das hat mich nicht groß gestört).
    Leider ging es dann steil bergab, weil praktisch keine Handlung mehr vorhanden war, sondern sich das gesamte Buch nur noch um Georgias Gedankenwelt und verschiedene Beziehungsdramen drehte.

    An dieser Stelle möchte ich ganz klar sagen, dass ich nicht in der Lage bin zu beurteilen, wie viel Zeit ein Mensch benötigt um sich bewusst zu werden, dass er/sie nicht heterosexuell ist. Es steht mir also kein Urteil über Georgias inneren Kampf zu. Sie tat mir oft leid wenn sie wieder erkannt hat, dass sie sich in einem Punkt von anderen unterscheidet und dann total am Boden zerstört war. Aber sie hat doch so gute Freunde, haben die denn nicht auch mal miteinander geredet sondern wirklich nur ständig Scoobi Doo und Moulin Rouge geguckt und dabei Pizza gegessen?!

    Ich hätte mir jedenfalls etwas mehr Story gewünscht. Es war mühsam Georgia zu begleiten, denn sie wurde mit der Zeit immer schüchterner und passiver dargestellt und verlor mit einigen Aktionen sehr viel Sympathie bei mir.
    Zum Ende hin wurde das Buch dann zwar etwas interessanter, aber dafür auch immer kitschiger und ich bin einfach froh damit durch zu sein.
    Ich denke ich bin alterstechnisch einfach nicht die richtige Zielgruppe.

    Gut fand ich das Verzeichnis ganz am Ende, in dem die Autorin verschiedene Internetseiten aufgeführt hat, auf denen man sich über das Thema Asexualität informieren kann.

  22. Cover des Buches Wie man die Zeit anhält (ISBN: 9783844528961)
    Matt Haig

    Wie man die Zeit anhält

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Anja_liebt_Buecher

    Wieder einmal ein absolutes Meisterwerk von Matt Haig!

    Tom Hazard ist in der Gegenwart ein Geschichtslehrwr in London. Merkwürdigerweise ist er in der Lage die Geschichte der letzten 400 Jahre zu erzählen als ob er selber dabei gewesen wäre. 

    Und das war er. Er gehört einer sehr besonderen Menschengruppe an.


    Tatsächlich habe ich es als Hörbuch gehört, welches vom großartigen Christoph Maria Herbst gelesen wurde. Alleine dadurch wurde es zum absoluten Highlight. 


    Die detaillierten Rückblenden in die Vergangenheit waren gespickt von vielen interessanten Informationen, als auch über Toms privaten Alltag. 

    Tatsächlich habe ich noch einiges mehr über die britische Vergangenheit lernen können.

    Ich habe mit Tom, Rose und den vielen weiteren ProtagonistInnen mitgefiebert und gelitten.

    Auch wenn viele Teile des Buches, zum Beispiel die Verfolgung der Hexen im Mittelalter, sehr brutal waren, hat es mich doch sehr begeistert.

    Das Ende kam tatsächlich sehr unerwartet und auf diese Wendung wäre ich niemals gekommen. 


    Die Message des Buches, du bist du, kommt immer wieder sehr deutlich durch.

    Am Ende des Tages zählt mit wem du deine Zeit verbringst und nicht wie lange du gelebt hast!

  23. Cover des Buches Judith und Hamnet (ISBN: 9783492070362)
    Maggie O'Farrell

    Judith und Hamnet

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Jin_ny

    Ich liebe Geschichten, die eine bekannte Geschichte aus einem anderen Blickwinkel erzählen. Shakespeare kennt jeder und Geschichten um/von ihm gibt es zur Genüge. Aber wie viele Bücher gibt es, die die Geschichte dieser Familie aus wechselnden Perspektiven erzählen, wobei Shakespeare sogar nur eine Randerscheinung ist? Auch wenn das Buch Judith und Hamnet heißt, war die Heldin der Geschichte Agnes, die Frau von Shakespeare und die Mutter von Judith und Hamnet. Auch wenn ich sie am Anfang sehr eigen und speziell fand, war sie stark. Die Autorin hat sich bei dieser Geschichte nicht auf den Namen Shakespeare ausgeruht, sondern hat eine ganz eigene, besondere Geschichte um die Kinder und Agnes gesponnen, die bleibenden Eindruck hinterlassen hat.
    Ich gebe dem Buch 4,5 Punkte, da der Anfang des Buches im Gegensatz zum Ende eher schwach und zu langgezogen war. Klar, ich sehe irgendwo, dass es nötig war, aber trotzdem musste ich in den ersten Seiten kämpfen.

    ***MINOR SPOILER***
    Weil ich die Kurzbeschreibung zu diesem Buch gelesen hatte, wusste ich was mich erwartet, aber trotzdem hat es mich doch mehr berührt als ich dachte. Das Buch macht es eigentlich ziemlich geschickt; indem die Kinder am Anfang im Fokus stehen, bindet man sich zu ihnen, und sobald ein Kind stirbt, trifft es einen doch härter als gedacht, Vor allem die Reaktion von Agnes war wirklich herzzerreissend, vielleicht auch weil sie am Anfang des Buchs so emotionslos war. Auch das Ende fand ich elegant gelöst wie der Bogen zu Shakespeares Meisterwerk "Hamlet" gezogen wurde.

    ** Dieses Buch wurde mir über NetGalley als E-Book zur Verfügung gestellt **

  24. Cover des Buches In einer Person (ISBN: 9783257242706)
    John Irving

    In einer Person

     (132)
    Aktuelle Rezension von: rkuehne

    Mal wieder ein Epos von Irving, gute 700 Seiten, und mal wieder schafft er es, eine ganz eigene umfassende Welt aufzubauen. Hier die Welt von des bisexuellen William „Billy“ Abbott, den wir aus seinen Jugendjahren bis ins Pensionsalter, aus den 60ern in Neuengland bis ins Heute. Ich hab lange gebraucht für den Roman, das hat diverse Gründe. Einer ist in der privaten Freizeit gelegen, weil einfach weniger Freiräume waren und andere Dinge wichtig waren, der andere ist, dass es Irving hier in meinen Augen weniger geschafft hat, mich in seine Welt zu ziehen als bei anderen Werken. Trotzdem ist es ein bemerkenswertes Buch: Geschrieben vor zehn Jahren trifft es aktuell voll in die Debatte um Gendern und sexuelle Identitäten. Wir nähern uns Billy und vielen anderen Menschen seines Umfeldes intensiv und bekommen erst so einen Einblick und ein Gefühl dafür, wie ein Leben für Menschen mit einer nicht heteronormativen Sexualität viele Jahre lang ausgesehen hat und immer noch aussieht. Das ist bemerkenswert, tiefgründig, nah und erhellend. Lange bin ich geschwankt, ob ich hier 3 oder 4 Sterne vergeben soll, literarisch gefühlt eher drei, aber der Nachhall des Buchs macht dann doch eine vier.

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