Bücher mit dem Tag "shakespeare"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "shakespeare" gekennzeichnet haben.

386 Bücher

  1. Cover des Buches Plötzlich Fee - Herbstnacht (ISBN: 9783453314467)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Herbstnacht

     (1.358)
    Aktuelle Rezension von: Ju_Lia_von_Wastl

    Der zweite Band hatte damit geendet, dass Ash und Meghan wegen ihrer Liebe zueinander aus dem Nimmernie verbannt worden waren. Ich war gespannt, wie es nun weitergehen würde!

    Leider ist die Menschenwelt nicht mehr das, was sie einmal war, denn überall sind eiserne Feen, die es auf Meghan abgesehen haben. Außerdem hat Meghan noch eine Rechnung offen mit dem Orakel, dem sie in Band eins eine Erinnerung aus ihrer Kindheit gegeben hatte.

    Nach einer Weile kommt es anders als gedacht, denn der Krieg im Nimmernie spitzt sich zu. Meghan wird nun zur Schlüsselfigur und nach einigen Strapazen kommt es gegen Ende zu einem epischen Kampf, der völlig anders verläuft als erwartet.


    die gewohnt liebenswerten, lustigen Charaktere runden das Buch perfekt ab.

  2. Cover des Buches So wüst und schön sah ich noch keinen Tag (ISBN: 9783446250826)
    Elizabeth LaBan

    So wüst und schön sah ich noch keinen Tag

     (191)
    Aktuelle Rezension von: MaggieCanda

    Ich habe lange kein Jugendbuch mehr gelesen, das so toll geschrieben wurde. Man taucht so einfach in die Geschichte ein, die für mich das Gefühl vom letzten Schuljahr und die Schritte zum Erwachsen werden wunderbar widerspiegeln. Viele Passagen des Buches erinnern mich an die Erzählungen von John Greene, in denen auch gerade die Protagonisten glänzen.  Die Geschichte ist nicht sonderlich rasant oder springt von einem Ereignis zum Nächsten. Aber gerade dadurch entfalten sich die Charaktere und ihre Gedanken und Erfahrungen meiner Meinung nach am besten. Durch die verschiedenen Erlebnisse von Duncan und Tim lernt man die Unberechenbarkeit des Lebens, die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens und die schönen Momente in diesen Phasen zu schätzen. Ich würde mir eine Fortsetzung, gerade von Tims Geschichte, unheimlich wünschen!

  3. Cover des Buches The Ivy Years - Bis wir uns finden (ISBN: 9783736311268)
    Sarina Bowen

    The Ivy Years - Bis wir uns finden

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Buch_Elfe

    ch liebe die Ivy-Years Reihe so sehr. Ein tolle Ice-Hockey-Romance Reihe. 

    Nachdem ich Band 1-4 verschlungen hatte, musste auch Band 5 daran glauben und auch dieser Teil ist wieder sehr gelungen. Der Schreibstil der Autorin in flüssig und sehr angenehm zu lesen. Durch den Sichtenwechsel der beiden Protagonisten kann man ihre Handlungen und Gedanken gut nachvollziehen und verstehen, auch wenn ich mir vielleicht teilweise eine andere Reaktion gewünscht hätte. Aber dieses nervenaufreibende und spannungsgeladneren Situationen ist so toll beschrieben. Ich habe mit den Charakteren gelitten und mitgefiebert. Vor allem die Wahl der Charaktere und ihre Hintergrundgeschichten sind sehr spannend und abwechslungsreich. Ich habe es in einem Rutsch verschlungen und hatte mega Lesestunden. Toller Reihenabschluss.

  4. Cover des Buches Die Seelen der Nacht (ISBN: 9783442377190)
    Deborah Harkness

    Die Seelen der Nacht

     (1.192)
    Aktuelle Rezension von: Katerle

    Erst etwa im 2. Drittel des Buches fand ich die Spannung. 

    Besonders haben mich die ausschweifenden Erklärungen zur Alchemie gestört - wenn ich ein Sachbuch lesen möchte, greife ich nicht zu einem Fantasieroman. Etwas "Weiterbildung" zu einem Thema ist ok, aber das war mir persönlich echt zuviel und verwirrte mich mehr, als dass es mich fesselte. Ich verlor dadurch  manchmal sogar den "roten Faden" zur Geschichte selbst, obwohl die Autorin damit sicher das Gegenteil erreichen wollte. 

    Aber trotzdem empfehle ich das Buch weiter, besonders weil es für mich ab ca. der Buchmitte spannend geschrieben war. 

  5. Cover des Buches Plötzlich Shakespeare (ISBN: 9783499268274)
    David Safier

    Plötzlich Shakespeare

     (1.092)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    Rosa hasst ihren Job, ihre Figur, ihr Leben. Denn seit sie vor einigen Jahren von ihrem Freund Jan beim Fremdknutschen erwischt wurde, er sie daraufhin verließ und nun mit der hübschen Zahnarztkollegin Olivia liiert ist, leidet sie unter Liebeskummer.

    Nach einem halbherzigen Date in einem Zirkus, lässt sie sich dort auf eine Rückführung ein. Sie landet im England des 16. Jhdt., in einem männlichen Körper - William Shakespeares Körper. Und der einzige Weg in ihre Zeit zurückzukommen ist es, die wahre Liebe zu finden.

    Ein lustiger Roman mit einer guten Moral am Ende. Es war wirklich amüsant Rosa und Shakespeare dabei zu folgen, wie sie sich in ihren fremden Körpern und Zeiten zurechtfinden müssen. Zugleich waren hier und da auch einige weitere historische Personen eingeflochten und so wurde die Geschichte, zwischen all dem Klamauk, auch noch ein bisschen lehrreich.

    Rosa und William sind beide ziemlich schrullige Typen, aber man schließt sie schnell ins Herz.

    Einzig die Wechsel in den Dialogen, zwischen zwei Menschen in einem Körper, waren zu Beginn etwas verwirrend. Nachdem ich drei Seiten später aber dahinter gestiegen war, dass Williams Parts stets kursiv gedruckt wurden, ließ sich das Buch wunderbar lesen.

    An einer Stelle zu Beginn des Buches hatte ich sogar einen kleinen Lachflash, der meinen Mann aus seiner Einschlafphase riss - als die Konsonantenschwäche von einem von Rosas Schülern eine fantastische Wortschöpfung kreierte. :D

    Insgesamt ein äußerst unterhaltsames, empfehlenswertes Buch, wenn man mal keine Lust auf Krimi, Dramen oder Schnulzen hat, sondern einfach leicht und amüsant in eine andere Welt getragen werden möchte.

  6. Cover des Buches Plötzlich Fee - Sommernacht (ISBN: 9783453528574)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Sommernacht

     (2.408)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》EIGENE MEINUNG:

    Ich liebe es Bücher passend zur Jahreszeit zu lesen – hier stimmt sogar noch der Titel – und dies ist eine der Reihen, die schon am längsten auf meinem SUB versauert, also los ging es:

    Die Cover dieser Reihe sind im Deutschen wunderbar aufeinander abgestimmt und farblich für mich sehr anziehend. Sie wirken magisch und wunderschön. Allerdings war ich erstaunt, als ich die englische Gestaltung zum 10jährigen gesehen habe und muss ich Nachhinein sagen, dass sie viel besser zur Geschichte passen. Denn diese ist nicht pastellfarben und fröhlich!

    Wir beginnen zwar einmal mehr mit typischen Jugendlichen-Sorgen, Highschool-Leben und einem unerreichbaren Schwarm, werden jedoch sobald wir in die Welt der Feen eintauchen von der Gewalt, Brutalität und Härte dort überrascht. Für mich im positiven Sinne.

    Unsere Hauptfigur Meghan versucht mutig zu sein und hat das Herz am rechten Fleck. Ohne Helfer wäre sie mit ihrer Naivität aber wohl nicht weit gekommen und ich hoffe sie entwickelt sich in der Reihe noch weiter. Ihre Gefährten sind vor allem Puck (ich genieße jede Verbindung zum Sommernachstraum), Ash (na klar brauchen wir einen dunklen Love-Interest in den man sich verliebt, weil er so gut aussieht) und Grimalkin (eine Katze, die mich sehr an die Grinsekatze von Alice erinnert). Mit ihnen zusammen macht das Reisen Freude – die Reise an sich aber eher weniger.

    Für einen Auftaktband kann ich verstehen, dass wir mehr über die Welt erfahren müssen, jedoch bin ich absolut kein Freund von Reisen durch fantastische Länder, da ich hier oftmals das Gefühl habe Kilometer um Kilometer mit den Charakteren zurück zu legen und doch nicht voran zu kommen. So ging es mir auch hier einige Zeit und erst gegen Ende kam wirklich Spannung auf und wurde die Handlung rasant. Zuvor hatte ich lang das Gefühl Meghan wird nur von einer aussichtslosen Situation in die nächste geworfen.

    Zum Glück hält sich die Liebesgeschichte sehr im Hintergrund und der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Band 1 ist in sich abgeschlossen, führt jedoch nahtlos zu Teil 2 über:

     

    1. Sommernacht

    2. Winternacht

    3. Herbstnacht

    4. Frühlingsnacht

    5. Das Geheimnis von Nimmernie (Zusatzband)

     

    》FAZIT:

    Erstaunlich brutale und gnadenlose Feenwelt im Auftaktband der Plötzlich Fee-Reihe. Leider hat sich die Reise durch das Feenreich für mich etwas gezogen, wurde aber von interessanten Nebencharakteren und einem rasanten Ende abgemildert.

  7. Cover des Buches Sommernachtszauber (ISBN: 9783649610564)
    Ellen Alpsten

    Sommernachtszauber

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Yenny
    Caroline, die aus ärmlichen Verhältnissen kommt, und die reiche Mia, sind nicht nur Schauspielkollegen sondern auch dicke Freundinnen. Doch als beide am Berliner Bimah, einem heruntergekommenen Theater, für die Rolle der Julia vorsprechen, werden sie zu Konkurrentinnen. Denn die Rolle bekommt nicht die aus einer alten Schauspielfamilie stammenden Mia, sondern  Caroline. Die Proben laufen mehr schlecht als recht, weshalb sie auch abends im Theater probt. Dort wird sie vom Geist Johannes überrascht, der ihr helfen will, das Beste aus ihrer Rolle herauszuholen.

    Während Mia weitere Intrigen spinnt, um ihrer Freundin und dem Nachwuchsregisseur eines auszuwischen, verlieben sich Caroline und Johannes und verbringen eine glückliche Zeit im Theater. Und nur Johannes weiß, wie er von seinem Fluch der Unsterblichkeit erlöst werden kann.

    Wird es ihnen gelingen, das Stück zu einem Erfolg zu machen und somit das Bimah zu retten? Und bekommt Mia am Ende, was sie will?

    Man kommt schnell in die Geschichte rein und lernt auch die Schattenseiten der Schauspielerei kennen, aber irgendetwas fehlte mir in dieser Geschichte. Warum rennt Caroline nicht schreiend weg, als sie den Geist Johannes entdeckt? Warum hinterfragt sie nicht mehr?
  8. Cover des Buches In einer Person (ISBN: 9783257242706)
    John Irving

    In einer Person

     (132)
    Aktuelle Rezension von: rkuehne

    Mal wieder ein Epos von Irving, gute 700 Seiten, und mal wieder schafft er es, eine ganz eigene umfassende Welt aufzubauen. Hier die Welt von des bisexuellen William „Billy“ Abbott, den wir aus seinen Jugendjahren bis ins Pensionsalter, aus den 60ern in Neuengland bis ins Heute. Ich hab lange gebraucht für den Roman, das hat diverse Gründe. Einer ist in der privaten Freizeit gelegen, weil einfach weniger Freiräume waren und andere Dinge wichtig waren, der andere ist, dass es Irving hier in meinen Augen weniger geschafft hat, mich in seine Welt zu ziehen als bei anderen Werken. Trotzdem ist es ein bemerkenswertes Buch: Geschrieben vor zehn Jahren trifft es aktuell voll in die Debatte um Gendern und sexuelle Identitäten. Wir nähern uns Billy und vielen anderen Menschen seines Umfeldes intensiv und bekommen erst so einen Einblick und ein Gefühl dafür, wie ein Leben für Menschen mit einer nicht heteronormativen Sexualität viele Jahre lang ausgesehen hat und immer noch aussieht. Das ist bemerkenswert, tiefgründig, nah und erhellend. Lange bin ich geschwankt, ob ich hier 3 oder 4 Sterne vergeben soll, literarisch gefühlt eher drei, aber der Nachhall des Buchs macht dann doch eine vier.

  9. Cover des Buches Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Die mächtige Zauberin (ISBN: 9783570401040)
    Michael Scott

    Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Die mächtige Zauberin

     (239)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Auch Band 3 dieser Reihe ist von der ersten bis zur letzten Seite sehr Spannend. Man erfährt einiges über Perenelle Flamel, aber es gibt auch weitere Informationen über die anderen Hauptprotagonisten.

    Durch den Perspektivenwechsel wird zusätzlich Spannung aufgebaut, führte aber bei mir auch dazu, dass ich selbst ins Grübeln geraten bin. Die Schauplätze verändernsich in diesem Band, so geht es zum Beispiel für ein paar Protagonisten von Paris weiter nach London. Ich bin sehr gespannt wohin diese Geschichte noch führt!

  10. Cover des Buches Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand (ISBN: 9783462051148)
    Glenn Dixon

    Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Mogul

    In Verona soll ja Romeo und Julia vor langer Zeit mal in echt stattgefunden haben. Laut dem Buch ist die Stadt darum beinahe ein Pilgerort für die Verliebten dieser Welt. Und wer nicht persönlich vorbeigehen kann, der kann einen Brief an Julia schreiben. Der Club der Julias sind ein paar Menschen, die es sich zu Aufgabe gemacht haben, all diese Briefe zu beantworten, die in guter Absicht von der ganzen Welt nach Verona geschickt werden. Eine Herculesaufgabe, der sich auch unser Protagonist Glenn anschließt, seines Zeichens Lehrer an einer kanadischen Highschool, wo er jährlich Shakespeares Romeo und Julia durchnehmen muss. Ach, und er hat auch ein gebrochenes Herz.

    Jedenfalls ist diese leichte Lektüre  eine wunderbare Lovestory angesiedelt in einer wunderschönen Stadt. Mehr kann man nicht sagen, einfach lesen und entspannen.


    Fazit: Lesen und entspannen.

  11. Cover des Buches Der Neue (ISBN: 9783813506716)
    Tracy Chevalier

    Der Neue

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Linker_Mops

    ... auch bei denen findet man Intrigen, Rassismus und Lügen. Das bringt das Buch sehr gut rüber. Mich hat es die 200 Seiten die ganze Zeit an sich gefesselt.

    Nicht nur wegen dem guten Schreibstil, der flüssig und spannend war. Sondern auch aufgrund der Figuren, die allesamt sehr gut ausdifferenziert waren und so vielfältig in ihren Charakteren, wie die Menschheit selbst.

    Das Besondere aber war, wie die Autorin die Geschichte zu diesem packenden Höhepunkt eingefädelt hat. Sehr atmossphärisch, aber auch direkt in all der Hässlichkeit die Ian vorantreibt.

    Einen Punkt Abzug gibt es von mir, für das leicht offene Ende. Da hätte ich mir einen besseren Abschluss gewünscht.

  12. Cover des Buches Der Sturm (ISBN: 9783404209118)
    Tom Jacuba

    Der Sturm

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Marapaya

    Ich muss gestehen, dass ich Shakespeares Stücke „Der Sturm“ bisher noch nicht kannte und Tom Jacuba mit mir also eigentlich einen unvoreingenommenen Leser für seinen adaptierten Shakespeare Roman hatte. Er ist sogar recht dicht am eigentlichen Stoff geblieben, wenn ich der Zusammenfassung auf Wikipedia Glauben schenken darf. Vielleicht ist es genau diese Tatsache, die für mich dieses Buch nicht hat ganz rund werden lassen.

    Der starke, stolze Herzog von Milano gerät in den Bann einer gefangenen Hexe und verliert sich nach dem Tod seiner geliebten Frau in magischen Studien, vernachlässigt das Herrschen und verliert schließlich den Titel, das Land und den Glauben seines Volkes an den eigenen Bruder. Ausgesetzt in einem Schiff auf hoher See strandet Prospero mit seiner Tochter auf einer Insel, auf der sie sich vor anderen Gestrandeten und dem barbarischen Inselvolk verteidigen müssen. Prospero sinnt auf Rache gegenüber seinem Bruder und seinem König, der die Erlaubnis für seine Entmachtung erteilte und eines schönen Jahres wird ein magischer Sturm die Festtagsflotte des Königs und seines Hofstaates genau auf diese Insel bringen.

    So grob vereinfacht der Stoff. Jacuba hat sich sehr bemüht seinen Figuren Tiefe zu geben und sich so weit wir möglich von einfachen Zuschreibungen, Schwarzweißmalereien fern zu halten. Der Bruder Tonio ist kein machthungriger fieser kleiner Bruder, Prospero ein verzweifelter einsamer Witwer, der durch eine undurchschaubare Hexe manipuliert wird und Miranda, die Tochter, eine Halbwaise mit einem angeborenen magischen oder gottgegebenen Verständnis für die Natur und ihrer Lebewesen. Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht packen. Mir war sie teilweise zu langatmig und zu künstlich erzählt. Ich bin ein großer Fan von Tom Jacubas Kalypto-Trilogie, weil mich vor allem der eigene originäre Erzählton des Autors begeistert und mich seine dortige Figurengestaltung überzeugte. Ein ganz klein wenig klingt dieser Ton in „Der Sturm“ am ehesten an in der Figur des Heilers Josepho, der Prospero und seiner Tochter treu und ehrlich direkt zur Seite steht. Ich wage mal einen Schuss ins Blaue und glaube, dass es den Josepho wahrscheinlich bei Shakespeare nicht gibt.

    Auf mich wirkt „Der Sturm“ nicht richtig durchdacht. Was hat es zum Beispiel mit dieser tunischen Hexe Coraxa auf sich? Was will sie wirklich vom Herzog? Gehören alle Ereignisse zu ihrem geheimen Plan oder ist auch sie Spielball höherer nicht genau benannter Mächte? Das löst sich nicht wirklich auf.

    Dass Miranda ein besonderes Mädchen ist, wird schnell klar. Aber ich fand es doch etwas übertrieben, ihr bereits im Mutterleib eine eigene Erzählstimme zu geben. Das wurde mir zudem erzählerisch zu sehr ausgeschmückt.

    In diesem Roman war mir alles in allem zu wenig Tom Jacuba zu lesen und flimmerte zuviel elisabethanischer Schnickschnack vor den Augen.

  13. Cover des Buches Wir in den schönsten Farben (ISBN: B07NCMRTQ4)
    Ella Yunis

    Wir in den schönsten Farben

     (47)
    Aktuelle Rezension von: labelloprincess

    Das Cover finde ich wunderschön. Die Farben harmonieren super miteinander und die geschwungene Schriftart passt perfekt dazu. 

    Der Schreibstil der Autorin war für mich angenehm zu lesen. Manchmal musste ich mich aber doch sehr aufs Lesen konzentrieren, da sonst meine Gedanken etwas abgeschweift wären.

    Mit der Hauptprotagonistin Yvi, konnte ich die Geschichte sehr gut miterleben. Sie war mir sehr sympathisch und auch ihre Handlungen und Gedanken konnte ich gut nachvollziehen. Der geheimnisvolle, attraktive Jack weckte auch gleich die Neugier der Leser. Auch Oliver habe ich sofort in mein Herz geschlossen.

    Die Geschichte fand ich sehr interessant und spannend thematisiert. Für mich persönlich waren es dann noch sehr viele Begriffe aus den Bereichen Kunst und Schauspiel, aber man weiß ja auch auf was man sich einlässt. Manchmal entstanden beim Lesen für mich doch ein paar Längen, so konnte mich das Buch leider nicht so mitreißen. Mit ein paar weniger Seiten und mehr Handlung wäre das Buch wirklich sehr gut.

    Ich vergebe für das Buch 4 von 5 Sterne.

  14. Cover des Buches Romeo und Romy (ISBN: 9783458362753)
    Andreas Izquierdo

    Romeo und Romy

     (204)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Romy wollte Schauspielerin sein, aber bekommt meist nur die kleinen Rollen oder die Souffleuse. Diesen letzten Job verliert sie und kehrt zurück in ihre Heimat. Erst vor wenigen Tagen ist ihre Oma plötzlich verstorben du Romy erbt den Hof. Als sie erfährt, dass es Selbstmord war, weil die Oma einen der letzten 3 Plätze des örtlichen Friedhofs haben wollte, traut Romy ihren Ohren und Augen nicht. Sämtliche ältere Dorfbewohner fordern Gevatter Tod heraus und streiten um die letzten zwei verbliebenden Plätze der letzten Ruhestätte. Romy kann es kaum glauben.

    Die geerbte Scheune bringt sie auf eine tolle Idee: Warum nicht ein Theater bauen? Und ein eigenes Stück aufführen? Zusammen mit allen Dorfbewohnern?  Nicht jeder ist davon begeistert, aber nach einer Weile packen alle mit an. Sogar Ben, der Mann aus der Waschmittel-Werbung für den alle alten Damen des Ortes schwärmen. Romy vielleicht auch?

     

    Meine Einschätzung:

    Der Einstieg in das Buch war sehr amüsant. Man konnte sich regelrecht vorstellen wie die Alten im Dorf vergeblich versuchten sich vom Bus überfahren zu lassen. Der Autor hat dies auf eine sehr humorvolle und dezente Art und Weise gut in Szene gesetzt.

    Die Idee des Theaterstückes ist toll. Auch ältere Personen können das super inszenieren und eine ganz eigene schöne Version daraus zaubern. Und wie man sieht, wurden die Lebensgeister erweckt. Mit wunderbarem sächsischem Charme wurde noch so mancher Dialog aufgelockert. Die Atmosphäre eines ostdeutschen Dorfes wurde sehr gut hergestellt. Da ich aus Thüringen stamme (oder auch „Randsachsen“) waren mir einige Dinge vertraut und ich fühlte mich ebenfalls heimisch in diesem kleinen Dorf.

    Trotz allem Witz hat der Autor aber auch wieder ernste Töne angeschlagen und mir mehrere Tränchen abgerungen. Nicht nur das Rahmenthema, dass man im Dorf geboren wird und dort auch die letzte Ruhestätte finden möchte, wo man Heimat gefunden hat, gehörten dazu. Auch die Zwischenmenschlichen Geschichten fand ich sehr berührend. Es gab verschiedene Konstellationen, die betrachtet wurden und verschiedene Personengruppen, die gemeinsam in Großzerlitzsch eine Heimat und Familie gefunden haben. Einige Nebengeschichten haben mich dabei sehr berührt.

    Insgesamt ein schönes kurzweiliges Buch.

  15. Cover des Buches Unter einem guten Stern (ISBN: 9783442489473)
    Minnie Darke

    Unter einem guten Stern

     (75)
    Aktuelle Rezension von: booksandfunkos

    Ich wusste sehr sehr lange nicht, ob ich das Buch furchtbar oder fantastisch fand.

    Es war anders als alles, was ich bisher gelesen habe.


    80% des Buches waren nur Beschreibungen, so viele und so ausführlich, dass ich nicht weiß ob es mir zu lang oder genau richtig für die Tiefe der Charaktere war.

    Ich habe hier mit einer Lovestory gerechnet, aber keine wie in jedem zweiten Buch bekommen.

    Während ich den Anfang geradezu furchtbar fand, und wirklich mehrfach überlegt habe, einfach aufzuhören, habe ich das Ende geliebt.

    Ich habe es geliebt, wie sich alles zusammengefügt hat.

    Ich habe es geliebt, dass alles so kam, wie es kommen sollte.

     

    Zusammenfassend kann man meine Gefühle in drei Phasen unterteilen:

    Phase 1: Furchtbar. Alles zu lang, zu detailliert, was ist das, was soll das eigentlich? Warum tue ich mir das an?

    Gott sei Dank habe ich nur das Hörbuch gekauft.

     

    Phase 2: Ja, okay.. die Story und die Sache mit den Sternzeichen und Horoskopen ist schon interessant, und die "Nebenstorys" und Charaktere gefallen mir schon ganz gut.

     

    Phase 3: Absolute Faszination, wie kann man sich so etwas ausdenken, einfach fantastisch. Wow.

  16. Cover des Buches Küsse keine Capulet (Luca & Allegra 2) (ISBN: 9783551300683)
    Stefanie Hasse

    Küsse keine Capulet (Luca & Allegra 2)

     (109)
    Aktuelle Rezension von: SummseBee

    Allegra ist von der Liebe und den Männern genervt und glaubt nicht mehr daran, dass sie ihrer wahren Liebe jemals begegnen wird. Doch als Fabio als Aushilfe im italienischen Restaurant ihrer Mutter anfängt, in dem Allegra als Bedienung arbeitet, beginnt sich in ihre eine Erinnerung zu regen. An einen Mann mit eisblauen Augen...

     Nach dem Cliffhanger in Band eins, hätte ich gedacht, dass es in Band zwei genau an der Stelle weiter geht. Daher war ich auch etwas verwirrt, dass Allegra wieder in Deutschland ist und offenbar vergessen hat, was sie in Italien erlebt hat. Und noch mehr verwirrte mich das Auftauchen von Fabio und Allegras beginnende Begeisterung für ihn. Da ich ja eigentlich gehofft hatte endlich wieder auf Luca zu treffen. Obwohl ich Fabio auch total sympathisch fand. 

    Im Laufe der Geschichte wird klar, dass der Kampf um die Liebe von Allegra und Luca erneut begonnen hat und dieser sogar noch spannender und nervenaufreibender ist als im Vorgängerband. Die Autorin hat es wieder wunderbar geschafft, dass Thema "Romeo und Julia" neu und modernen zu erzählen und mit spannenden Themen auszuschmücken. Gerade der Part mit der Unterwelt hat mir besonders gut gefallen.

    Wer Band eins schon toll fand, muss unbedingt diese Fortsetzung lesen. Die Autorin hat sich hiermit noch einmal übertroffen. 

  17. Cover des Buches Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unheimliche Geisterrufer (ISBN: 9783570401576)
    Michael Scott

    Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unheimliche Geisterrufer

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Zwar ist Band 4 für mich der schwächste Teil der ganzen Reihe, aber noch lange kein schlechtes Buch. Für die weitere Handlung ist es wichtig und enthält auch wieder einige neue Informationen und man lernt Protagonisten und Zusammenhänge genauer kennen.

    Die Dramatik bei den verschiedenen Ereignissen steigt immer weiter, da Nicholas Flamel immer schwächer wird und die Zwillinge noch nicht richtig ausgebildet sind. Zudem geht es wieder zurück nach San Francisco und nach Alcatraz, wo neue Protagonisten hinzukommen.

  18. Cover des Buches Der weite Raum der Zeit (ISBN: 9783813506730)
    Jeanette Winterson

    Der weite Raum der Zeit

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Giselle74

    "Der weite Raum der Zeit" ist ein weiterer Band der Hogarth Shakespeare-Reihe, in der bekannte Autoren Werke von Shakespeare auf ihre ganz besondere Art nacherzählen. In diesem Falle hat sich Jeanette Winterson dem "Wintermärchen" gewidmet.
    Die 1959 in Manchester geborene Winterson bekam schon für ihr Erstlingswerk "Orangen sind nicht die einzige Frucht" den angesehenen Whitbread-Prize. Inwischen ist sie eine weithin bekannte Feministin und Autorin, die diverse Bestseller veröffentlicht hat.

    Leo, MiMi und Xeno sind bereits sehr lange befreundet. Doch urplötzlich vermutet Leo, seine hochschwangere Frau MiMi habe eine Affaire mit seinem Jugendfreund Xeno. In rasender Eifersucht versucht er Xeno zu ermorden, lässt das neugeborene Mädchen Perdita wegschaffen und verliert bei dem Versuch, das Land zu verlassen, seinen älteren Sohn Milo am Flughafen. Nachdem auch MiMi gegangen ist, bleibt Leo allein zurück.
    Jahre später. Aus der kleinen Perdita ist eine junge Frau geworden, die sich durch Zufall in den Sohn Xenos verliebt. Und nach und nach lösen sie gemeinsam die Rätsel ihrer Vergangenheit.

    Wintersons Interpretation bewegt sich sehr nah am Original. Im Grunde ist der Roman eine Übertragung der Geschehnisse in die heutige Zeit. Erstaunlich ist, welche Wucht diese uralte Erzählung entwickelt, wenn man das Märchenhafte vorsichtig abstreift und Sprache und Setting dabei anpasst und wie glaubhaft diese doch eigentlich völlig unglaubhafte Geschichte dadurch wird. Winterson gibt ihren Charakteren einen Unterbau, eine Herkunft, die ihre Handlungsweise erklärt und sie nutzt die Gegebenheiten, die unsere Welt heute bietet. Es ist einfach, in einer Großstadt wie Paris spurlos zu verschwinden, ein Mädchen kann im ländlichen Amerika unbemerkt vom in London weilenden Vater aufwachsen und trotzdem ist alles nur wenige Flugstunden voneinander entfernt.
    Einzig der Strang um das Computerspiel mit den verlorenen Engeln ist für mich zu übertrieben, will sagen esoterisch dargestellt. Und eigentlich hätte das Buch ihn gar nicht gebraucht, denke ich, denn die Wirkung ist auch ohne herumflatternde Federn enorm.

    Das Schöne an den Büchern der Hogarth-Reihe ist, dass jeder Autor einen anderen Weg wählt, Zugang zu den Werken Shakespeares zu finden. Dass jedes Buch völlig anders ist in Stil, Umsetzung und Herangehensweise. Das zeigt, wie vielseitig dieses Werk ist, aber auch, wie viele Interpretationsmöglichkeiten es gibt. "Der weite Raum der Zeit" ist für mich eine sehr gelungene Mischung aus einem Teil Shakespeare und einem Teil Winterson. Jeanette Winterson verschwindet nicht hinter dem Meister, sie bringt ihren eigenen Stil und ihre eigenen Schwerpunkte in die Geschichte und schafft damit, nicht ganz mühelos, aber trotzdem sehr wirkungsvoll, den Spagat zwischen Alt und Neu, zwischen Gestern und Heute.

    Ich danke dem Knaus Verlag sehr herzlich für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar.

  19. Cover des Buches Vom ersten Tag an und für immer (ISBN: 9783453417953)
    Lucy Hepburn

    Vom ersten Tag an und für immer

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich habe schon einige Liebesromane gelesen. Durch diesen hier musste ich mich wirklich durch kämpfen. Ich hab ihn nur zu Ende gebracht, weil es mein Vorsatz war, in diesem Jahr kein Buch abzubrechen ;-).

    Grundsätzlich könnte es kaum ein "klassischeres" Thema für eine echt schöne Liebesschnulze (das meine ich positiv) geben, als eine junge Frau, die schon lange heimlich in ihren besten Freund verliebt ist, der nun aber die beste Freundin heiraten will. Da schmachtet man ja schon beim Umschlagtext. Kriegen sie sich oder nicht? Das Ende verrate ich natürlich nicht!

    Leider erfüllte das Buch meine Erwartungen nicht. Die Figuren in diesem Roman sind so unstimmig konstruiert, teilweise so unsympatisch und ihre Handlungen sind oft so wenig nachvollziehbar, dass es einen fast nicht mehr interessiert, wie das Buch ausgeht sondern man sich einfach wünscht, fertig zu werden. Die Hauptfigur Nell (28 Jahre) hat nach dem Tod ihrer geliebten Mutter den Blumenladen übernommen, den diese mit viel Liebe aufgebaut hatte. Mehr aus Verbundenheit denn aus eigenem Antrieb führt sie diesen nun weiter, lieber würde sie sich jedoch mit Fotografie beschäftigen. Ihr Liebesleben ist eine Katastrophe weil quasi nicht vorhanden. Schon seit der Uni ist sie in ihren besten Freund Alex verliebt, der allerdings gerade ihrer besten Freundin Maria einen Heiratsantrag gemacht hat. Statt also selbst mit dem Angebeteten vor den Traualtar zu treten, darf sie den Blumenschmuck für dessen Hochzeit und den Junggesellinnenabschied der Braut planen. Um sich abzulenken und ihr eigenes Liebesleben in Schwung zu bringen, lässt sie sich, mehr oder weniger freiwillig, von ihrer Freundin und Kollegin Olive unter die Arme greifen. Sie datet also fröhlich andere Männer, die erst ein wandelnder Traum auf zwei Beinen sind, sich aber dann doch als absolute Nieten entpuppen. Und damit nicht genug, auch beruflich läuft es mehr schlecht als recht und ein Schlamassel jagt den nächsten.

    Leider musste ich bei der Handlung öfter ungläubig den Kopf schütteln, weil alles so widersprüchlich ist. Um ehrlich zu sein, kann ich Nells Liebe zu Alex nicht nachvollziehen. Am Anfang merkt sie ganz plötzlich, dass er doch nicht einfach nur ihr bester Freund ist sondern sie in ihn verliebt ist. Etwas weiter heißt es plötzlich, dass sie ihn schon seit 10 Jahren liebt und ihre Chance verpasst hat, weil sie sich zu Unizeiten einfach nicht traute, sich ihm zu offenbaren. Sie ärgert sich immer wieder, dass ihre Freunde sie anscheinend gar nicht ernst nehmen, trotzdem kann sie sich nichts Schöneres vorstellen, als mit diesen Leuten ihre Samstagabende zu verbringen. Dann Olive, die Kollegin, die wirklich anstrengend ist und nur Schaden anrichtet. Wie oft nimmt Nell sich vor, sie zur Rede zu stellen und in die Schranken zu weisen. Und nachdem sie das endlich getan hat (Gott sei dank, endlich, denkt man, sagt sie mal ihre Meinung), entschuldigt sie sich doch tatsächlich nach ein paar Seiten wieder und ist wieder ganz das Mäuschen vom Anfang.
    Auch die ganze Geschichte um den Blumenladen ist so wirr. Eigentlich führt sie diesen nur aus Pflichtbewusstsein ihrer verstorbenen Mutter gegenüber weiter und fühlt sich gar nicht als Floristin, und dann kann sie sich plötzlich gar nichts anderes vorstellen. Ich könnte noch ewig so weiter machen.
    Eine "zwiegespaltene" Hauptfigur ist ja nun wirklich nichts schlimmes, wenn man doch nur irgendeine Entwicklung erkennen könnte...

    Es war nicht alles schlecht ;-). Manchmal musste ich auch schmunzeln und bei einigen romantischen Abschnitten hat es auch ein wenig gekribbelt. Alles in allem aber einfach nicht fesselnd und daher leider eher keine Leseempfehlung von mir.
  20. Cover des Buches Sommernachtstraum (ISBN: 9783737340182)
    Tanya Lieske

    Sommernachtstraum

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der Klappentext und das Cover hatten mich damals sehr angesprochen. Das Buch sieht wirklich gut aus. Ich mag die verschiedenen dunklen Farbtöne. In gebundenen Format kann es sich eindeutig sehen lassen. Wobei mein erster Gedanke beim aufschlagen war, warum ist die Schrift so riesig?!
    Sommernachtstraum von Shakespeare ist eine der wenigen Schullektüren, die wirklich gut fand. Aber die Zeit des Lesens liegt schon weit zurück und ich kann mich kaum noch an den Inhalt erinnern. Asche über mein Haupt – so geht’s mir leider mit den meisten Schullektüren. Daher habe ich mich gefreut als ich gesehen habe, dass sich Jemand dem Thema nähert und es in die heutige Zeit zu übersetzen. Irgendwie hatte ich durch den Klappentext einfach andere Vorstellungen vom Text. Die Umsetzung schwächelt aber leider an vielen Stellen.
    Der Anfang ist sehr verwirrend was vor allem an der Schwemme von Charakteren liegt, die auf einen einprasseln. Auch bei Sommernachtstraum ist das leider nicht anders. Dem Leser wird hier ein Register zur Seite gestellt, was ich sehr hilfreich fand. Ohne das Register wäre ich wohl völlig aufgeschmissen gewesen.

    Es ist interessant wie die Autorin die Geschichte gestaltet. Sie teilt die Geschichte in 5 Akte und lässt Shakespeare selbst Stellen kommentieren. Obwohl mir sowas neu war konnte es mich dennoch nicht richtig fesseln. Es gibt einfach zu viele Probleme in diesem Buch mit denen sich der Leser auseinander setzen muss. Denn die Schwemme an Charakteren bringt jeder sein eigenes Problem mit und für jeden ist Platz im Buch, wobei bei der Seitenanzahl kann man sich ja schon denken, wie viel. Es scheint mir so als wäre jedes „Problem“ in das Jugendliche geraten können in diesem Buch auftaucht. Trotz allem bleiben die Charaktere aber irgendwie schwach. Ich fand sie nicht unsympathisch, aber ich wurde auch irgendwie nicht besonders warm mit ihnen. Es fehlte ihnen irgendwie an Tiefe….


    Fazit: Mir hat das Buch nicht gefallen. Die Geschichte war mir einfach etwas zu wirr und die Charaktere blieben farblos. Vielleicht bin ich aber auch einfach zu alt für dieses Buch xD
  21. Cover des Buches Plötzlich Fee - Winternacht (ISBN: 9783453314450)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Winternacht

     (1.589)
    Aktuelle Rezension von: Ju_Lia_von_Wastl

    Meghan muss ihr Versprechen halten und mit Ash an den Winterhof gehen, wo Königin Mab sie gefangen hält, um sie als Druckmittel gegen die Sommerfeen einzusetzen.

    Meghan erkennt bald, wie hart das Leben bei den Winterfeen ist. Freundlichkeit existiert dort quasi nicht und Ash ist wie ausgewechselt.

    Beim festlichen Zusammentreffen mit den Sommerfeen kommt es zu einem intriganten Zwischenfall, der droht, einen Krieg auszulösen. Letzten Endes ist es nun an Meghan, dies zu verhindern. Doch ihre Gefühle machen die Mission  schwerer, als sie es ohnehin schon ist.

    Toller, flüssiger Schreibstil und ein durchgehend konstanter Spannungsbogen sorgten dafür, dass ich das Buch nahezu verschlang!

  22. Cover des Buches Hag-Seed (ISBN: 9781781090237)
    Margaret Atwood

    Hag-Seed

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Lotta_Liest

    Margaret Atwood überzeugt mal wieder mit super vielschichtigen Charakteren und einem Plot, der etwas Magisches hat. Die Geschichte spielt auf so vielen Ebenen, dass es ein Wunder ist, dass man ihr trotzdem so leicht folgen kann.

    Ein spannendes Beispiel dafür, wie Klassiker (hier Shakespeare) neu aufgegriffen werden können und Raum für moderne Interpretationen lassen. Eine tolle Hommage an ein bedeutendes Werk der Literaturgeschichte hier in einer sehr fesselnden Romanform.

  23. Cover des Buches Es ist was faul (ISBN: 9783423212960)
    Jasper Fforde

    Es ist was faul

     (180)
    Aktuelle Rezension von: CocuriRuby

    Dieser Teil spielt wieder hauptsächlich in der echten Welt.

    Ich mag die Figuren nach wie vor, da selbst jede noch so kleine Figur einen eigenen Charakter und Geschichte hat. Es ist sehr erfrischend, wie hier mit den Charakteren umgegangen wird.

    Allerdings finde ich auch, dass man große Emotionen in dieser Reihe vergeblich sucht. Wirklich tiefgreifende Emotionen sind auch vom Schreibstil her nicht drin.

    Dafür gibt es viele starke Figuren, natürlich gilt das gerade für die Protagonistin, die so ziemlich jeder Herausforderung gewachsen und jammern für sie ein Fremdwort ist.  

    Allerdings gibt es bei ihr eine Sache, die ich nicht unbedingt stimmig finde: Thursday hat sich im 3.Teil schon nicht wie eine Mutter (Schwangere) verhalten und jetzt verhält sie sich nicht wie eine Mutter – bei diesem Thema merkt man ganz deutlich, dass der Autor männlich ist und dahingehend vielleicht nicht unbedingt recherchiert hat.

    Außerdem hat sich die Protagonistin in diesem Band sich das erste Mal an manchen Stellen wirklich einfach dumm verhalten, dass hat sie in den vorherigen Bänden nie getan oder es ist mir schlicht nicht aufgefallen.

    Die Handlung selbst ist im Prinzip eine Mischung aus allen vorherigen Teilen. Es werden einen Zeitreisen, Buchfiguren, Probleme der realen Welt, usw. geboten – aber nicht direkt was eigenes Neues. Es gibt keine richtig neuen Themen mehr – es gibt immer neue Details und kleine Dinge, die sind auch sehr intelligent und witzig, aber es gibt nichts großes Neues mehr.

    Ein paar thematische Details die angesprochen werden, sind unter anderem: Politik, Medien (witzig, wie die politischen Talkshows aufs Korn genommen wurden mit der erfolgreichsten Polit-Talk-Show namens „Stell mir keine heiklen Fragen“) oder wie diese Phrasen der Politik funktionieren und wie sie Fragen ausweichen und von ihrer Politik ablenken. Es geht auch wieder um Konzern-Monopole in Form der Goliath-Corporation.

    In diesen überspitzten Darstellungen befinden sich deutliche Gesellschaftskritiken. Das ist unterhaltsam gemacht und immer auch ein wenig Schockierend, wenn man merkt, dass das zwar überspitzt deutlich dargestellt wird, aber nicht mal wirklich unrealistisch ist. So z.B., wenn darüber gesprochen wird, dass Konzerne keine Moral kennen, sondern nur Gewinn und Wachstum und dass sie Jahrhunderte alt werden können, während die Regierung alle paar Jahre ausgetauscht wird und Konzerne nicht den Medien Rechenschaft schuldig sind. Mächtige Konzerne sind längst eine Art Nebenregierung.  

    Diese Reihe reizt auch so ziemlich alles an kreativer Nutzen/Gestaltung aus. In diesem Band werden z.B. verschiedene Schriftarten für verschiedene Sprachen verwendet (also z.B. alte Sprache wird in alter Schrift dargestellt, oder eine laute Sprache durch fett gedruckten Buchstaben).

    Und natürlich  gibt es nach wie vor tolle Anspielungen zu literarischen Werken. Es ist nach wie vor eine Liebeserklärung an die Literatur.

     

    Fazit

    Qualitativ ist dieser Teil nicht schlechter als die vorherigen Bände. Er ist kreativ, es werden sehr viele Themen zumindest angesprochen, es gibt viel Gesellschaftskritik, die kreativ verpackt ist und es wird auch Spannung geboten.

    Allerdings habe ich das Gefühl, dass mir dieser Teil nicht mehr wirklich was Neues bieten kann.

  24. Cover des Buches Es war die Nachtigall (ISBN: 9783446266094)
    Katrin Bongard

    Es war die Nachtigall

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Amelia2004

    Marie ist eine Kämpferin, sie will die Welt verändern. Ludwig ist Jäger, er hängt an Traditionen. Bei einem Konzert treffen Marie und Ludwig aufeinander. Sie fühlen sich stark zueinander hingezogen. Mit ihrem gegenseitigen Interesse stoßen allerdings zwei unterschiedliche Welten aufeinander. Kann Liebe entstehen, obwohl die Liebenden grundweg verschieden sind, oder es zumindest scheinen?

    Es ist eine faszinierende Geschichte, die von zu überwindenden Vorurteilen nur so wimmelt...

    Über das Thema Umweltschutz wird sehr oft geredet und geschrieben, fast schon zu oft. Aber in diesem Buch werden die Probleme äußerst anschaulich dargestellt. Man fängt an, selbst nachzudenken. Aber neben der Umweltproblematik und der Auseinandersetzung damit, ist es einfach eine wunderbare, zeitlose Liebesgeschichte. Alle Lesenden werden sowohl mit den Protagonisten, als auch über die Ansichten mitdenken und mitfühlen.

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