Bücher mit dem Tag "serientäter"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "serientäter" gekennzeichnet haben.

376 Bücher

  1. Cover des Buches Mooresschwärze (ISBN: 9783944676067)
    Catherine Shepherd

    Mooresschwärze

     (226)
    Aktuelle Rezension von: ulliken

    Cover: Dunkle is schwarze Schatten umranden den weißen Innenraum, es sieht aus, als wandele eine junge Frau in weißem Nachthemd oder Abendkleid im Schnee in die Dunkelheit hinein. Fanz oben in großen weißen Lettern der Name der Autorin Cathrine Shepherd, ganz unten in Rot und ebenfalls in großen Lettern der Titel des Thrillers "Mooresschwärze".



    Julia Schwarz wurde wegen einer Tragödie um ihren kleinen Bruder Rechtsmedizinerin. Sie wird von Kommissar Florian Kessler zu einem Tatort im Moor bestellt. Es sieht so aus, als sei sie ertränkt worden. Doch das wird zuletzt die Autopsie zeigen. Aber daraus wird erstmal nichts, denn die Leiche kommt nicht in der Rechtsmedizin an. Wer hat ein Interesse an einer Leiche? Der Täter? Julia wird unruhig und sucht noch einmal die Gegend um den Tatort auf. Sie wird fündig, statt des verlorengegangenen Leichnams findet sie nahe eines Parkplatzes blutige Wäsche. Dann taucht eine weitere Leiche auf. Auffallend hierbei sind seltsame Tatoos auf den Leichen. Handelt es sich um einen Serientäter? Was bedeuten die Tatoos, die die einzige Gemeinsamkeit der Toten sind? Sind es tatsächlich Zeichen der Mayas?


    Dieser Thriller macht von Anfang an sehr neugierig. Man kann sich alles gut vorstellen. Die Autorin hat die Charaktere sehr gut herausgearbeitet. Kriminalkommissar Kessler und Julia Schwarz sind bereits ein eingespieltes Team, sie können sich aufeinander verlassen. Die Spannung steigt und wir ermitteln mit, bis sich die Ereignisse überschlagen und es auch für die Protagonisten sehr brenzlig wird.


    Die Autorin schreibt sehr authentisch und lässt sich gut lesen. Da wir auch andere Teilnehmer dieses Falls begleiten, aus deren Sicht berichtet wird, werden das Lesen und die Handlung nie langweilig.


    Der Thriller ist der erste der dritten Reihe (Julia Schwarz - Thriller) von Cathrine Shepherd. Er erscheint im Kafel Verlag. Er bekommt von mir 4 Sterne.

  2. Cover des Buches Dornenmädchen (ISBN: 9783426516904)
    Karen Rose

    Dornenmädchen

     (282)
    Aktuelle Rezension von: Sarah203

    Kurzfassung 

    Faith Frye ist auf der Flucht: mehrfach hat sie die Polizei von Miami um Hilfe und Schutz vor ihrem Stalker angefleht, niemand nahm sie Ernst. Nun hat sie alles hinter sich gelassen und ist unter neuem Namen auf dem Weg in ihr neues Leben. Zuflucht hofft sie auf dem alten Anwesen ihrer Familie zu finden, das sie vor kurzem geerbt hat. Auch wenn düstere Erinnerungen mit diesem Haus zusammenhängen, Faith ist entschlossen, hier einen Neuanfang zu starten. Doch auf dem Weg zu ihrem Haus findet sie ein bewusstloses, misshandeltes und gefoltertes Mädchen und ein (neuer?) Alptraum beginnt.

    Handlung 

    Der ermittelnde FBI-Agent Deacon Novak verfolgt die Spur der Folterungen und Misshandlungen zurück zum Haus von Faith Frye. Im Keller finden sich Hinweise darauf, dass hier schon jahrelang Furchtbares vor sich ging. Was weiß die Psychotherapeutin, die jahrelang Sexualstraftäter betreute, darüber?

    Charaktere 

    Karen Rose schafft es in meinen Augen sehr leicht, Charakteren Leben einzuhauchen. Meist sind es Menschen mit Ecken und Kanten, deren Eigenheiten einem als Leser manchmal den letzten Nerv rauben und deren Handlungen und Gedankengänge nicht immer vollkommen nachvollziehbar sind. Doch das macht sie für mich gerade um so menschlicher.

    Deacon Novak, der schon in vorherigen Romanen der Autorin eine Rolle spielte, ist in diesem Band der Hauptprotagonist, und was soll ich sagen? Ich liebe diese Figur! Ich mag seine Andersartigkeit, seine Comic-Helden-Aura, seinen Charakter. Auch Faith ist mir als Hauptprotagonistin sehr sympathisch. Dass sie sich wie in jedem Karen Rose Roman zueinander hingezogen fühlen, geschenkt. Dass es zwischen den beiden schon nach kürzester Zeit sexuell sehr explizit zur Sache geht, auch okay, aber dass Deacon in den wirklich unmöglichsten Situationen mit einer „stahlharten riesigen Erektion“ ausgestattet wird, das ging mir dann doch mehr als nur ein Mal ziemlich auf die Nerven! Weniger pubertärer Softporno und etwas mehr Glaubwürdigkeit hätte in diesen Momenten der Story gutgetan.

    Schreibstil 

    Der Schreibstil von Karen Rose ist leicht zu lesen und hat keinerlei literarischen Tiefgang, doch das erwarte ich von einem (Lady)Thriller auch gar nicht. Ich möchte unterhalten werden, möchte das Prickeln der Spannung erleben und dies gelingt der Autorin mühelos.

    Fazit 

    In ihrem ersten Roman der Dornen-Reihe "Dornenmädchen" bleibt Karen Rose ihrem gewohnten Schema ziemlich treu: zwei Menschen, jeweils beeinträchtigt durch mindestens einen schweren Schicksalsschlag, treffen aufeinander und begreifen innerhalb der Ermittlungen zu einer Verbrechensserie, dass sie ihr Leben miteinander teilen wollen. Wer diese Vorhersehbarkeit und die stets zugrundeliegenden Liebesgeschichten innerhalb eines Thrillers mag, der ist mit einem Ladythriller von Karen Rose im Allgemeinen gut bedient. "Dornenmädchen" ist mein nunmehr siebzehnter Roman von Karen Rose und ich empfinde ihn leider als nicht besonders herausragend, und das obwohl ich die Charaktere mag und die Story teils wirklich spannend ist.

  3. Cover des Buches 10 Stunden tot (ISBN: 9783550200052)
    Stefan Ahnhem

    10 Stunden tot

     (197)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Fabian Risk riskiert für seine Arbeit als Mordermittler den Zusammenhalt seiner Familie und stürzt sich verbissen in einen neuen Fall, in dem ein Mörder scheinbar zufällig und ohne bestimmtes System in der schwedischen Küstenstadt Helsingborg sein Unwesen treibt. Risk hat kaum einen Ansatzpunkt, da der Mörder seine Taten nur aus reiner Lust am Töten verübt…

    Stefan Anhem hat mit „10 Stunden tot“ einen Romanzweiteiler verfasst, der in seiner Reihe um Kommissar Fabian Risk den Band vier und fünf markieren. Man sollte sich also vor dem Lesen bewusst sein, dass der Fall am Ende nicht aufgeklärt wird und viele Fragen offenbleiben. Vorkenntnisse aus den anderen Bänden sind zwar nicht zwingend notwendig, da sich die wichtigsten Zusammenhänge schnell erschließen oder einige kleine Erklärungen mitgeliefert werden. Dennoch: Kennt man die Probleme von Fabian Risk, insbesondere in seiner zerrütteten Ehe, kann man noch mehr mitfiebern, dieser Teil der Handlung erschießt sich dann besser. Schön ist, dass sich die Charaktere hier noch einmal weiterentwickeln können und neue Herausforderungen entstehen, was die Bindung zu ihnen noch einmal verstärkt. Sie sind gut beschrieben und bringen einen individuellen Charme mit ein.

    IM eigentlichen Fall vereinen sich gleich mehrere Handlungsstränge, die Idee des Würfelmörders ist nur ein Teil davon. Es ist etwas unübersichtlich, was nun im Fokus steht, was gerade ermittelt wird, was wozu gehört. Und das stört den Lesefluss leider etwas, der Roman wirkt dadurch recht ruckelig. Und dann – auch wenn klar ist, dass das Ende offen ist – bleibt doch ein etwas ratloses Gefühl zurück. Sehr positiv anzumerken ist allerdings, dass hier eben nicht nach Schema F erzählt wird, sondern ein sehr eigenständiger und innovativer Roman entstanden ist, die sich auch von den bisherigen Romanen um den schwedischen Ermittler unterscheiden und viele neue Stimmungen mit einbringen.

    Es ruckelt an einigen Stellen, der Erzählfluss will sich nicht so recht einstellen, immer hat man das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Dennoch ist „10 Stunden tot“ von Stefan Ahnhem voller interessanter Ideen, packenden Momenten, gelungenen Wendungen und einer gehörigen Portion Grausen, da die Taten sehr brutal verübt werden. Dass die Grenze zum guten Geschmack zwar – mal wieder – gestreift, aber nie überschritten wird, ist dem Autor ebenfalls positiv anzurechnen.   

  4. Cover des Buches Federspiel (ISBN: 9783426516560)
    Oliver Ménard

    Federspiel

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy2019
    Reporterin Christine ermittelt und bringt nicht nur sich dabei in Gefahr! Spannende Story!
  5. Cover des Buches Blutsommer (ISBN: 9783499257278)
    Rainer Löffler

    Blutsommer

     (416)
    Aktuelle Rezension von: hell666

    Der brillante Martin Abel wird nach Köln gerufen, um bei einem Fall zu helfen. Der Fallanalytiker bekommt Hannah Christ zur Seite gestellt, die von ihm lernen will. Mit seiner ruppigen und unkonventionellen Art macht Martin es den Leuten schwer ihn zu mögen. In Köln treibt der Metzger sein Unwesen, er verstümmelt seine Opfer und hinterlässt sie oft blutleer. Martin hat relativ schnell eine genauere Täterbeschreiung, doch durch einen Fehler eines Kollegen geht der Metzger ihnen durch die Lappen. Am Ende wird es für Martin und Hannah brenzlig, sie lernen den Metzger persönlich kennen. 

    ⚠️Vorsicht Spoiler! 

    Leider vorhersehbar, dass der Täter der Physiotherapeut war und auch, daß die Fleischbällchen aus Menschenfleisch sind. 

    Trotzdem gut geschrieben und lesenswert. 

  6. Cover des Buches Insomnia (ISBN: 9783499268571)
    Jilliane Hoffman

    Insomnia

     (326)
    Aktuelle Rezension von: Emili

                                                                                                                                      

    Die Idee zu dem Roman fand ich sehr interessant. Es handelt sich um ein Fehler in dem Teenageralter einer Protagonistin, der nicht wieder gutzumachen ist und das ganze bisherige Leben ändert. Auf dieser Idee der Erzählung basiert das folgende Geschehen. Wie gesagt, von der Idee her spannend.  

    Das erste Teil fand ich auch fesselnd. Das zweite zieht sich ein wenig, auch die Spannung bleibt hier gleichbleibend, ohne nennenswerten Höhepunkten, obwohl gerade in diesem Teil hätte man einiges herausholen können. Dem Ende zu, gibt es noch ein paar interessanten Wendungen, die die Geschichte, finde ich, ansprechender machen.

    Die Geschichte selbst hat mich wenig überzeugt, wenn es mein erster Thriller wäre, wäre die Bewertung wahrscheinlich höher ausgefallen, da ich aber inzwischen viele zum Vergleich habe, schwächelt dieses Szenario.   Dennoch lässt sich das Buch nicht schlecht lesen und bietet eine durchschnittliche Unterhaltung.

    Was ich großartig finde, ist das Cover

                                                                                                                                  

  7. Cover des Buches Die Mädchen von Strathclyde (ISBN: 9783959676656)
    Denzil Meyrick

    Die Mädchen von Strathclyde

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Angy93
    Glasgow, 1986: Constable Jim Daley ist in seinem zweiten Jahr als Streifenpolizist bei der Starthclyde Police. Von der traurigen Berühmtheit Glasgows als Mord-Hauptstadt Europas bekommt er nur wenig mit: Betrunkene Obdachlose, eingeschlagene Schaufenster und rachsüchtige Vorgesetzte bestimmen seinen Dienstalltag. Dies ändert sich schlagartig, als er eine tote Prostituierte auffindet und daraufhin mit DC Brian Scott einen Serienmörder jagt ...

    Nachdem ich mit dem dritten Teil dieser Reihe, dem Paten von Glasgow angefangen habe, wollte ich auch die anderen beiden Bücher lesen.
    Dieses Werk von Denzil Meyrick hat mir dabei gut gefallen. Man erlebt die Geschichte, wie Daley zur Kriminalpolizei kommt. Auch lernt man seine Vorgeschichte mit den Nebencharaktären kennen. 
    Die Geschichte bietet dabei noch einen spannenden Kriminalfall.
    Die Sprache ist einfach und gut verständlich.

  8. Cover des Buches Verstummt (ISBN: 9783442372218)
    Karin Slaughter

    Verstummt

     (705)
    Aktuelle Rezension von: Ellen784

    Hallo ihr Lieben, 

    ich habe gerade mein erstes Buch von Karin Slaughter beendet und bin sprachlos. Bin begeistert, bin fast vom Stuhl gefallen 🙈Das Ende war der Hammer.
    Dieses Buch ist der Auftakt zur Will Trent Reihe. Ich habe Will also kennengelernt. Ein wirklich toller Mann, welcher sich durchs Leben kämpft. Er wurde zu einem Fall hinzugezogen und begleitet nun die Ermittlungen, welche so unvorhersehbar, brutal und grausam sind. Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Mir hat es unfassbar gut gefallen. Der Schreibstil war super. Ich bin quasi durch das Buch geflogen. Eine ganz, ganz klare Empfehlung. Ich werde diese Reihe definitiv weiter lesen. 


  9. Cover des Buches Ausgelöscht (ISBN: 9783404169399)
    Cody McFadyen

    Ausgelöscht

     (1.611)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    wobei ich die ständige Bedrohung der Hauptfigur schon etwas übertrieben finde

  10. Cover des Buches Und morgen du (Ein Fabian-Risk-Krimi 1) (ISBN: 9783548612904)
    Stefan Ahnhem

    Und morgen du (Ein Fabian-Risk-Krimi 1)

     (219)
    Aktuelle Rezension von: Kate_books_munich90

    Ich hab mir richtig Zeit gelassen diese Reihe zu beginnen. Hab auch schon alle daheim. 


    Erstmal zum Cover. Für mich persönlich nichts spektakuläres, es wäre mir also nicht wegen dem Cover aufgefallen. Der Klappentext hat aber richtig gut geklungen und ich dachte mir, der Fabian Risk könnte einer meiner Lieblingsermittler werden. Das Cover hat meiner Meinung nach auch absolut nichts mit dem Inhalt zu tun. Aber das ist eine andere Geschichte. 


    Der Inhalt, also ich hatte mir anfangs echt mehr erhofft. Es hat so vor sich hingeplätschert und es hat mich nicht gepackt. Es war nicht so, das ich es nicht aus der Hand legen konnte. Der Protagonist ist mir recht sympathisch, allerdings muss er unbedingt an seiner Rolle als Vater arbeiten. 

    Es wurde lange zeit nicht spannend, ich dachte schon, das Buch wird eines der Bücher wo ich denke, hoffentlich ist es bald zuende. Es war nicht schlecht, so ist es nicht. Aber es war auch nicht der Kracher. Ein Thriller, den man einfach so mal liest. 

    Zur Mitte hin wurde es etwas besser und zum Ende hat es richtig fahrt aufgenommen. Es wurde besser und besser und dann konnte ich es wirklich nicht aus der Hand legen. 

    Ich hoffe ja das er sich von Teil zu Teil steigern wird. 

    Für den Anfang ein solider Thriller, der ruhig früher etwas spannender hätte sein können. 


  11. Cover des Buches D.I. Helen Grace - Schwarzes Herz (ISBN: 9783499238390)
    Matthew J. Arlidge

    D.I. Helen Grace - Schwarzes Herz

     (107)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Eine Prostituierte wird grausam ermordet aufgefunden und die Polizei beginnt zu ermitteln, aber dann scheint es einen Freier erwischt zu haben. Während D.I. Helen Grace versucht die Identität des Mannes heraus zu finden, wird dessen Herz seiner Frau vor die Haustür gelegt. Wer treibt da ein makabres Spiel ? Die Polizei kommt kaum mit dem Identifizieren hinterher, so schnell tauchen weitere Leichen auf.

    Was für ein spannender Krimi ! Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher der Reihe lesen. Allerdings ist dies der 2. Band der Reihe und es wäre sicher besser gewesen, wenn man zuerst Band 1 gelesen hätte. Die Charaktere sind sehr menschlich und sympathisch und man möchte gerne wissen, wie es weitergeht. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, die alle spannend sind und die Geschichte voran treiben. Und immer wieder tun sich menschliche Abgründe auf. Nur die Chefin und eine Reporterin sind fies und unsympathisch, aber das ist ja auch Absicht. Diese Reihe hat in mir einen neuen Fan gefunden.

  12. Cover des Buches Tiefer denn die Hölle (Ein Martin-Bauer-Krimi 2) (ISBN: 9783548290355)
    Peter Gallert

    Tiefer denn die Hölle (Ein Martin-Bauer-Krimi 2)

     (129)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht

    Der evangelische Polizeipfarrer Martin Bauer hatte sich etwas zu stark in die Polizeiarbeit eingemischt, mit Folgen (siehe Band 1). Jetzt will er den Ball flach halten, vor allem auch wegen seiner schwangeren Frau. Sein katholischer Amtskollege Monsignore Vaals entlastet ihn. Also ist auch Vaals derjenige, der gerufen wird, als ein Polizist mit Platzangst zu kämpfen hat, unter Tage bei einem frischen Leichenfund. Doch der Seelsorger bekommt beim Anblick der Leiche einen Herzinfarkt, und Bauer springt ein. Doch wessen hält sich Vaals für schuldig? Was war für fünfzehn Jahren, wer ist Josef Hartwig?  

    Bauer ermittelt in Vaals Vergangenheit. Gleichzeit kümmert sich Verena Dohr, die Leiterin des KK11, um die gefundene Leiche, die mit Honig übergossen war, nackt bis auf eine Socke, post mortem mit Schnitten versehen. Sie hat eigentlich gerade genug eigene Probleme, seit sie ihren koksenden Lebensgefährten Elmar in eine Suchtklinik genötigt hat, dazu ist nicht jeder Mitarbeiter auf ihrer Seite.

    Die Spuren führen fünfzehn Jahre zurück, zu einem Jungen, dessen Mutter verschwand, und zu einer Frau, die ins Wasser gegangen war. Gibt es hier Zusammenhänge?

    Och neee – schon wieder ein Buch, in dem ein mysteriöser und finsterer „ER“ die Chance erhält, seine Sicht der Dinge dem Leser nahezubringen. Mag ich nicht, ist mir zu gewollt und zu sehr Modeerscheinung. Dafür gefällt mir, wie es dem Autoren-Duo gelingt, mich auf einige falsche Fährten zu führen. Ich war völlig in der falschen Richtung unterwegs, und dazu gibt es ja noch eine weiter – Mist, das würde jetzt ein Spoiler. So einfach ist es nämlich nicht. Ich hatte mich immer gefragt, wie man das zu Zweit mit der Abstimmung beim Schreiben hinbekommt; hier hatte ich das Gefühl, die Sicht von Bauer bzw. Verena Dohr habe vermutlich jeweils ein Autor bearbeitet – so sehr empfand ich die Wechsel als von einer sehr eigenen Stimme gekennzeichnet. Was ich gar nicht mochte: einen Spruch in einem „Dohr-Kapitel“: „Dohr war weder getauft noch einem Kommunions- oder Konfirmationslehrer zur Indoktrination überlassen worden.“ Indoktrination? Wann hat das begonnen, dass sich über das Christentum so extrem herablassend und herabwürdigend geäußert wird in Büchern – und, vor allem in einem Buch mit einem Pfarrer als einer von zwei Hauptpersonen irgendwie widersinning. Und: ja, ich bin Christin. Ich mag so etwas aber über keine Religion, außer über Extremismus jeglicher Art.

    Dazu ist dieses ein weitere Buch mit einem einleitenden Kapitel, das arg viel verrät… ich hoffe fast, sowas schreiben die, die auch die Klappentexte verbrechen, so sinnlos sind beide (dann bleibt's bei meinem Feindbild und ich muss nicht auf die Autoren böse sein). Bitte, liebe Verlage, stoppt diese Macke. Top war, wie das verwoben ist, und sehr sehr spannend, mit mir hier zu viel „völlig gestört“. Insgesamt werde ich trotzdem Teil 3 lesen und dann entscheiden, ob ich bei der Reihe bleibe oder nicht. Im Moment mag ich die Reihe um Brandt und Erbay lieber.

    #1 https://www.lovelybooks.de/autor/Peter-Gallert/Glaube-Liebe-Tod-1400894951-w/rezension/1462411319/


    Im Moment gefällt mir eine andere Reihe der Autoren besser: 

    #1 https://www.lovelybooks.de/autor/Peter-Gallert/Kopfjagd-1237812193-w/rezension/2617609487/

  13. Cover des Buches Wolfswut (ISBN: 9783426521328)
    Andreas Gößling

    Wolfswut

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Broschiert: 528 Seiten

    Verlag: Knaur TB (12. Januar 2018)

    ISBN-13: 978-3426521328

    Preis: 14,99 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Nichts für zart besaitete Leser


    Inhalt:

    Als Lotte Soltau eine Lagerhalle ihres verstorbenen Vaters räumen will, entdeckt sie darin fünf Fässer mit Leichenteilen. Alles deutet darauf hin, dass der fürsorgliche Familienmensch ein übler Psychopath war. 


    Kriminalhauptkommissarin Kira Hallstein ist davon überzeugt, dass Soltau nicht alleine gemordet haben kann. Doch von oben werden ihr Hindernisse in den Weg gelegt.


    Meine Meinung:

    „Wolfswut“ hat einen wahren Kern, denn es baut auf einem echten Kriminalfall auf. Die vollständige Story ist aber ebenso Fiktion wie jeder andere Kriminalroman oder Thriller. 


    Zwar konnte mich die Geschichte gut fesseln, richtigen Thrill habe ich aber nicht durchgehend empfunden. Andreas Gößling verliert sich zum Teil etwas in den Details, sodass die Handlung auf der Stelle zu treten scheint. Dann wieder geht es rasant voran und man bangt mit den Ermittlern und den Opfern.


    Ein Großteil der Spannung ist den schonungslos offen beschriebenen Grausamkeiten bei Folterungen und Morden an zig Opfern geschuldet, nicht dem gelungenen Aufbau der Story.


    Auch die Protagonisten konnten das Ruder für mich nicht herumreißen. Hallsteins Kollege Max Lohmeyer ist zwar sehr sympathisch, empathisch und äußerst kompetent. Aber Hallstein selbst ist schon ziemlich gewöhnungsbedürftig. Ihre Macken lassen sich zwar mit ihrer Vorgeschichte erklären, nerven aber eben trotzdem ein wenig.


    Die Reihe:

    1. Wolfswut

    2. Drosselbrut

    3. Rattenflut


    ★★★☆☆

  14. Cover des Buches Dreimal schwarzer Kater (Roussillon-Krimi 1) (ISBN: 9783548286143)
    Philippe Georget

    Dreimal schwarzer Kater (Roussillon-Krimi 1)

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Frau_M_aus_M

    Dreimal schwarzer Kater ist ein französicher Krimi. Handlungszentrum ist der südfranzösische Urlaubsort Perpignan. Das ist ein kleines verschlafenes Provinznest, in dem kaum mehr als ein Fahraddiebstahl zu verfolgen ist. Die meiste Arbeit fällt in den wenigen Sommerwochen an, in denen die Touristen in den Ort einfallen und seine Einwohnerzahl vervielfachen. In diesem Sommer aber gibt es zunächst einen Mord und zwei Vermisstenfälle aufzuklären.
    Gilles Sebag, der ermittelnde Inspecteur und Protagonist dieser Geschichte ist ein desillusionierter und demotivierter Polizist Anfang vierzig. Er befindet sich sowohl in seinem Privatleben als auch im Beruf an einem Wendepunkt in seinem Leben. Seine Kinder sind in einem Alter, in dem sie langsam ihr eigenes Leben beginnen, seine Frau hat sich mit ihrem Leben als Polizistengattin arrangiert und hat sich ebenfalls einen Lebensbereich erschlossen, an dem Gilles nicht teilhat, über den er wenig weiß. Er hat Angst, sie (vielleicht auch an einen anderen Mann ?) zu verlieren. Alle seine Kollegen sind geschieden und es ist wohl nicht selbstverständlich, als Polizist dauerhaft verheiratet zu sein. Gilles ist ein sehr warmherziger Mensch, der seine Familie sehr liebt und den bevorstehenden Veränderungen mit Sorge entgegen sieht.
    Die Kriminalfälle geben zunächst viele Rätsel auf. Ist hier ein oder sind hier mehrere Täter am Werk? Was ist das Motiv? Sind weitere Taten zu befürchten? ...
    So wie die Zahl der Einwohner wird auch die Zahl der Polizisten während des Sommers durch Leute aus anderen Gegenden verstärkt. Ein Kollege aus Paris, Lefevre, macht Gilles das Leben schwer, indem er sich gern in den Vorgrund spielt und es offenbar darauf abgesehen hat, Gilles dumm dastehen zu lassen.
    Im Buch geht es im Wechsel zwischen dem Polizeidienst und dem Privatleben von Gilles hin und her. Beide Bereiche lassen sich nicht völlig trennen. Gilles ist im Dienst auch stets der Mann, der sich nach seinen Kindern sehnt und der Angst hat, seine Frau vielleicht zu verlieren, und im Privatleben auch stets der Polizist, der weiter über seine Entführungen / Morde nachdenkt.
    Gilles arbeitet sehr eng mit seinem Partner Jaques und den anderen Polizisten zusammen und kann den Mord an einer jungen Frau und die Vermisstenfälle schließlich aufklären.
    Es stellt sich heraus, dass jemand ein perfides Spiel treibt, bei dem es um Leben und Tod geht. Interessanterweise ist der Täter auch ein Mann um die Vierzig. Der ist im Gegensatz zu Gilles ein ziemlich unglücklicher Mensch, er hat keine Frau, keine Kinder. Er hasst seine Eltern. Dieser Mensch hat kein erfülltes Leben, er ist ein vereinsamter Zyniker.
    Dieser Krimi ist ein Sahnetörtchen. Ein spannender und sehr emotionaler Lesestoff. Man kann die Hitze im Sommer von Perpignan spüren, auch die Angst und die Verzweiflung der entführten Holländerin. Man kann die unendliche Einsamkeit des Täters fühlen. Man könnte das Buch einem Stück durchlesen, aber dann wäre er einfach zu schnell zu Ende.

  15. Cover des Buches Deiner Seele Grab (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 6) (ISBN: 9783548611242)
    Inge Löhnig

    Deiner Seele Grab (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 6)

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Deiner Seele Grab" ist der sechste Band aus der Kommissar-Dühnfort-Reihe von Inge Löhnig. Als mehrere alte Menschen in München in ihren Wohnungen erstickt werden, verhärtet sich schnell der Verdacht auf einen Serientäter. Es gibt ein Bekennerschreiben, in dem sich der Täter als Samariter bezeichnet, der die alten Menschen von ihren Qualen erlöst. Die Boulevardpresse schießt sich schnell darauf ein, aber Kommissar Dühnfort und sein Team haben Zweifel. Steckt wirklich ein Serientäter hinter den Taten und was haben die Taten gemeinsam? Immer mehr Motive und Tatverdächtige offenbaren sich und rücken die Morde in ein neues Licht. Aus wechselnden Perspektiven erzählt die Autorin diesen Kriminalfall. Als thematischer Hintergrund spielen dabei pflegebedürftige ältere Menschen die Hauptrolle und wie versucht wird, deren Situation auszunützen. Das Privatleben der Ermittler wird in diesem Band ebenfalls weitererzählt, spielt aber eine untergeordnete Rolle. Das Hauptaugenmerk liegt klar auf dem Kriminalfall, den Inge Löhnig in gewohnter Weise facettenreich erzählt. So kommen einige Personen als Täter ins Spiel, aber erst spät offenbaren sich die wahren Zusammenhänge. Dies hält einen als Leser bei der Stange und man ist gespannt, wie sich die Fäden entwirren. Eine durchdachte Story, die viele ermittlungstechnischen Sackgassen zulässt, um dann doch eines der ältesten Tatmotive zu präsentieren. Auch dieser sechste Band der Reihe konnte mich überzeugen und ich lese immer wieder gern vom Münchner Kommissar und seinen Fällen.

  16. Cover des Buches Die Reinheit des Todes (ISBN: 9783442374922)
    Vincent Kliesch

    Die Reinheit des Todes

     (391)
    Aktuelle Rezension von: trollchen

    Die Reinheit des Todes

    Herausgeber ist Blanvalet Taschenbuch Verlag (10. Mai 2010) und es hat 320 Seiten. 

    Kurzinhalt: Er sieht aus wie ein Engel. Er hat viele Namen. Und er mordet, ohne Spuren zu hinterlassen …

    Ein Serienmörder treibt in Berlin sein Unwesen. Sein drittes Opfer, eine ältere Dame, wird in einem weißen Leinenhemd aufgebahrt auf ihrem Esstisch gefunden. Die Wohnung ist klinisch rein geputzt – ein Albtraum für jede Spurensicherung. Die letzte Hoffnung des LKA, den »Putzteufel- Mörder« zu finden, ruhen auf Julius Kern. Schon einmal konnte er einen grausamen Massenmörder fassen. Doch Kern ist daran fast zerbrochen. Während er nur langsam zu seiner alten Form zurückfindet, hat sein Gegner bereits das nächste Opfer im Visier …
     Ein Serienmörder in Berlin – und ein Kommissar, der nichts so gut kennt wie das Böse!

    Meine Meinung: Diesmal ist es gar nicht so leicht, dem Täter auf die Spur zu kommen, denn er macht immer alles akribisch sauber, bis er aber dann doch mal einen Fehler macht. Gleich am Anfang ist man mitten im Geschehen drin und wird gleich mitgezogen von der Spannung. Lustig fand ich, als Julius Kern den Täter nahe kommen wollte und auch seine Wohnung so akribisch geputzt hat, denn das hat ihn mächtig angestrengt, denn mal muss schon sehr viel beachten. Auch werden viele Fragen wieder sehr gut beantwortet, denn vieles weiß man nur so halb, wenn man nicht vom Fach ist. Der Schreibstil ist locker und es gibt viele Wendungen, die die Spannung anfachen. Auch die Verknüpfung mit seinem alten Fall Tassilo hat mir gut gefallen. Die Personen und Handlungen wurden so gut beschrieben, dass das Kopfkino immer was zu tun hatte. Selbst Tassilo war mir sehr sympathisch.

    Mein Fazit: Ein toller Thriller, der spannend von Anfang bis zum Ende war. Ich vergebe 5 Sterne und kann das Buch weiter empfehlen.

     

  17. Cover des Buches Der Totensucher (ISBN: 9783746633428)
    Chris Karlden

    Der Totensucher

     (84)
    Aktuelle Rezension von: ladyinblack

    Einfach unbeschreiblich spannend. Muss sofort den nächsten Band lesen

  18. Cover des Buches Der Stalker (Ein Marina-Esposito-Thriller 2) (ISBN: 9783548285030)
    Tania Carver

    Der Stalker (Ein Marina-Esposito-Thriller 2)

     (212)
    Aktuelle Rezension von: PettiP

    Suzanne Perry wacht morgens auf und findet am Fenster ein Foto von sich, auf dem sie schläft. Auf der Rückseite die Nachricht ICH WACHE ÜBER DICH. Sie wendet sich an die Polizei, doch es gibt keine Einbruchsspuren. Da Suzanne schon einmal jemanden des stalkens beschuldigt hat, glaubt man ihr die Geschichte nicht so ganz. 

    Gleichzeitig wird am Hafen eine, grausam zugerichtete, Frauenleiche gefunden. In ihre Stirn geritzt das Wort HURE. Beide Fälle landen in DCI Phil Brannan`s Abteilung.

    So beginnt der zweite Band rund um DCI Phil Brennan und Profilerin Marina Esposito. Tania Carver erzählen abwechselnd vom Fall Suzanne Perry und dem der Toten im Hafen. Zwischendurch kommt immer wieder ein Abschnitt aus der Sicht des Stalkers. Der Spannungsaufbau ist von Anfang an sehr hoch. Man kann zwar das Handeln des Stalkers verfolgen, weiß aber nie wirklich warum er seine Taten begeht. 

    Erst ganz zum Schluss fügen sich einzelne Puzzleteile zusammen und es gibt ein spannungsgeladenes Ende.

    Die einzelnen Charaktere werden sehr abwechslungsreich dargestellt. DS Mickey Philips , der Neue, welcher erst einmal seinen Platz im Team finden muss. DS Rose Martin, der ihre Karriere sehr wichtig ist, aber ihre Aggressionen nicht im Griff hat. Dann ist da noch der Chef der Abteilung, Ben Fenwick, der sich gerne vor der Presse hervorhebt und über den Ruf des MIB wacht. Hinzu kommt noch die junge Profilerin Fiona Welch. Diese kommt von Anfang an sehr seltsam rüber. Sofort habe ich gemerkt, irgendetwas stimmt nicht mit ihr. Und natürlich Phil und Marina, die im ersten Band ein Paar wurden, nun ein Kind haben, aber immer noch nicht mit ihrer Beziehung klar kommen. 

    Dazu noch die Opfer, bei denen man ihre Ängste gut nachvollziehen kann.

    Fazit: Dieses ist ein von Anfang bis Ende gelungener Thriller. Gänsehaut pur. 

  19. Cover des Buches Ostfriesenfeuer (ISBN: 9783596520664)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenfeuer

     (179)
    Aktuelle Rezension von: Leon_Z

    Ich weis nicht so recht was ich von der Entwicklung der Reihe halten soll. Ich habe alle Bücher der Ostfrisen Reihe gelesen. aber dieses hier ist wirklich schwach. Die Figuren treffen Entscheidungen die kein Mensch so treffen würde. Dazu noch viel zu viel Ereignisse die viel zu wenig Beachtung finde. Hier nich ein morde, da noch eine Entführung. Dazwischen interne Ermittlungen. Und all das findet im weiteren verlauf keine Beachtung. Die Ereignisse wirken wie abgeharkt und werden dann vergessen. Auch das Motive das Täters wirkt einfach nicht glaubwürdig. Die Charaktere wirken immer weniger real was eigentlich immer eine Stärke der reihe war. Ich werde trotzdem noch die anderen teile lesen und hoffe das diese besser werden. 

  20. Cover des Buches 18 - Zahlen des Todes (ISBN: 9783802599378)
    Mia Winter

    18 - Zahlen des Todes

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: In einem Düsseldorfer Park wird eine männliche Leiche entdeckt, sitzend, unten herum unbekleidet und mit Urin benetzt. Leana Meister ist gerade erst aus Afrika eingeflogen und muss dann sofort die Ermittlungen der Sondereinheit des LKA übernehmen. Noch bevor sie das Team so richtig kennengelernt hat, wird eine weitere Leiche gefunden und es ist klar, dass es sich hierbei um eine Serie handelt. Wer hat ein Interesse daran, die Männer derart zur Schau zu stellen? 

    Meine Meinung: Ich finde hierbei das Genre nicht so ganz richtig zugeordnet, ich würde eher von einem Krimi sprechen, denn es geht hier zwar um einen Serientäter, dennoch liegt der Fokus hier eindeutig auf der Ermittlungsarbeit. Aber das nur so nebenbei. Spannend ist der Fall allemal! 

    Die Protagonisten werden hier fein herausgearbeitet. Das ganze Team arbeitet sehr effizient und jeder hat hier sein spezielles Aufgabengebiet. Mich hat dieses Szenario an FBI-Methoden erinnert. Leana wird den anderen als neuer Chef vor die Nase gesetzt, was vor allen Dingen Natalia wurmt, die eigentlich für diesen Posten vorgesehen war. Wie die beiden Frauen sich dennoch annähern und gut zusammenarbeiten können, war mir zu Beginn ein Rätsel. Aber das Ergebnis lässt sich sehen! Leana ist so der Typ „Weltverbesserer“, was Natalia ordentlich nervt. Dafür hat sie ein tolles Gespür, sich in Personen hineinzuversetzen und schnell die Zusammenhänge zu erkennen. Das Team hat sie dadurch schnell auf ihrer Seite. 

    Zum Ende hin kommt es zu einem gigantischen Countdown, der sich sehen lässt! Durch die letzten Seiten bin ich nur so geflogen!

    Der Schreibstil ist zwar sehr flüssig, dennoch fand ich die Kapitellänge manchmal etwas anstrengend. Dadurch hatte ich teilweise das Gefühl, dass die Geschichte etwas langatmig ist. Auf der anderen Seite besticht die Autorin mit hervorragend gezeichneten Charakteren und auch die Hintergründe der Protagonisten sind durchaus spannend!

    Mein Fazit: Ich vergebe für das Buch gute vier Sterne und kann es schon empfehlen! Auch wenn es manchmal ein wenig langatmig wirkt… denn am Ende wird man doch mit tollen Twists belohnt!

  21. Cover des Buches Die Hatz (ISBN: 9783492310475)
    J.M. Peace

    Die Hatz

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Nach einem Streit mit ihrem Freund und einer durchfeierten Nacht mit der besten Freundin verschwindet Samantha spurlos. Ihr Freund schaltet ihre Kollegen bei der Polizei ein und ziemlich schnell wird klar, das Samantha entführt wurde.

    Der Klappentext verspricht meiner Meinung nach eine etwas andere Geschichte, als die die es tatsächlich geworden ist. Die Geschichte hatte schon ihre Spannungsmomente, gerade am Anfang, aber für mich war das kein Thriller.

    Es war schon interessant zu lesen, was auf der einen Seite Täter und Opfer im Outback machen und wie Samantha versucht ihrem Entführer zu entkommen bzw. ihn zu überlisten. Und andererseits wie die Polizei ermittelt und dem Täter nach und nach auf die Schliche kommt.

    Allerdings hätte das ganze deutlich mehr Spannung vertragen können, besonders ab einem gewissen Punkt fehlte Samanthas Story jegliche Spannung.

  22. Cover des Buches Der Kindersammler (ISBN: 9783945386453)
    Sabine Thiesler

    Der Kindersammler

     (1.253)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Es ist mein erstes Buch von Sabine Thiesler, aber ich wurde nicht enttäuscht. Es ist gut geschrieben und zu Beginn wird die Spannung schon gut aufgebaut. 

    Die Figur des Täters ist für mich sehr authentisch dargestellt - ein perfider, etwas unheimlicher Psychopath. Das Thema ist sehr gewagt - heftig, krass. 

    In diesem Buch wird dem Leser von idyllischen Landschaften bis hin zu Angst der Eltern, ihr geliebtes Kind zu verlieren, alles geboten. Es handelt sich hierbei um ein Werk, über das ich auch nach dem Beenden noch längere Zeit nachgedacht habe. 

    Definitiv empfehlenswert, wenn man nicht zu zart besaitet ist.

  23. Cover des Buches Der Würfelmörder (Ein Fabian-Risk-Krimi 4) (ISBN: 9783548062259)
    Stefan Ahnhem

    Der Würfelmörder (Ein Fabian-Risk-Krimi 4)

     (135)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    Das war mal ein Buch. Der Anfang ging für mich nicht. Stand gefühlt wie der Ochs im Wald vor den ganzen Erzählsträngen und kam nicht klar. Dann habe ich herausgefunden, dass es eine Serie innerhalb einer Serie ist und dass der Grund für meine Probleme ist. Dieses Buch ist bereits unter dem Titel "10 Stunden tot" erschienen.


    Sobald man alle Lose Stränge irgendwie beisammen hat, wurde es für mich rasant und spannend. Teilweise hat es sich ein bisschen überschlagen. Das Ende stellt nun viele Vermutungen dar, wie es sein kann. Bin gespannt wie es weitergeht.

  24. Cover des Buches Eismädchen (ISBN: 9783548287102)
    Kate Rhodes

    Eismädchen

     (68)
    Aktuelle Rezension von: LizaLee

    Wer etwas für Psychologie übrig hat, ist hier genau richtig. Während des ganzen Buches wird man durch verschiedene Formen von Verwirrtheitszuständen, Geisteskrankheiten oder eiskalter Berechnung geführt. 

    Auch für mich als erfahrene Krimi- und Thriller Leserin war bis zum grossen Finale nicht klar, wer genau hinter allem steckt. Packende Story und unfassbar reale Gestaltung der Szenerie runden den Titel ab! 

    Allerdings gilt eine kleine Warnung: das Buch ist nichts für zart beseitete, denn es wird auch über Gewalt, Folter und Missbrauch gesprochen. 

    Klare Leseempfehlung

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