Bücher mit dem Tag "sehenswürdigkeiten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sehenswürdigkeiten" gekennzeichnet haben.

238 Bücher

  1. Cover des Buches DARK LOVE - Dich darf ich nicht finden (ISBN: 9783453270640)
    Estelle Maskame

    DARK LOVE - Dich darf ich nicht finden

     (763)
    Aktuelle Rezension von: Bucherpalast

    ich glaube es wäre am besten gewesen, wenn ich die Teile direkt hintereinander gelesen hätte. Bei mir ist es schon ein paar Jahre her, das ich diese Reihe angefangen hatte, weswegen ich jetzt in Teil 2 erstmal ein paar Probleme damit hatte wieder in das Buch rein zu finden, weil ich mich einfach an vieles nicht mehr erinnert habe. Doch nach einiger Zeit habe ich mich dann wieder hinein gefunden und konnte das Buch weitgehend genießen. Teil 2 spielt dieses Mal in New York und bietet uns damit eine wunderbare neue Kulisse, neue Probleme und auch ein paar neue Personen.
    Im Grunde hat die Dark Love Reihe eine Liebesgeschichte, die mal etwas ganz anderes ist mit ganz anderen Problemen, zumindest habe ich noch kein Buch mit diesem Thema gelesen. Deswegen bietet uns das Buch auch jede Menge Stoff für Drama. Normal bin ich für Drama immer zu haben, doch in diesem Fall muss ich sagen, dass es mir oftmals einfach zu kindisch und unnötig war. Man merkt dabei das die Charaktere eben noch nicht Erwachsen sind und dadurch oft genug wie Kinder handeln, anstatt vernünftig miteinander zu reden.
    Mir ging das hin und her in dieser dreiecks Beziehung irgendwann aber auch nur noch auf den Sack, aber ich bin auch einfach kein Fan davon wie Eden mit Dean aber auch mit Tyler spielt.
    Wenn man davon absieht haben wir eine tolle Liebesgeschichte zwischen Eden und Tyler, die uns einige Male das Herz brechen wird. Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall mal gespannt was in Teil 3 noch so auf uns zu kommt.

  2. Cover des Buches Gehen, um zu bleiben (ISBN: 9783442176724)
    Anika Landsteiner

    Gehen, um zu bleiben

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zugegeben, der Titel hat mich gelockt und da ich viel Gutes über das Buch gehört hatte, habe ich es schließlich gelesen und das sehr gerne. Mit einem wundervollen Schreibstil wird ein Reisebericht geschildert, Länder erkundet und Erfahrungen geteilt.

    Es handelt vom Mut loszugehen und das kam in den einzelnen Kapiteln wirklich sehr schön rüber.

    Einzig beim “Ankommen” hat mir ein wenig Spiritualität gefehlt, den der Titel verspricht. Die Autorin selbst weist im Buch darauf hin, dass es ein Reisebericht ist und er als solcher gelesen werden soll. Schade eigentlich, da ich noch mehr in ihm gesehen hätte.

    Das Buch ist trotzdem absolut empfehlenswert und wirklich gut geschrieben!

  3. Cover des Buches All die verdammt perfekten Tage (ISBN: 9783734104657)
    Jennifer Niven

    All die verdammt perfekten Tage

     (750)
    Aktuelle Rezension von: silversparklingpages

    Ich war echt nicht vorbereitet darauf, wie sehr mich dieses Buch aufwühlen wird. Ich habe es einfach aus einem öffentlichen Bücherschrank mitgenommen, weil ich immer wieder vom Titel gehört habe. 


    𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐋𝐞𝐬𝐞𝐞𝐫𝐟𝐚𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠:

    Von Anfang an war ich überrascht, wie schnell das Lesen eigentlich ging. Die Kapitel sind schnell vergangen, dank des wirklich angenehmen Schreibstils. 

    Das Buch wird aus zwei Perspektiven erzählt, somit sieht man in das Leben beider Protagonisten; Violet und Finch. Vor allem Finchs POV war super interessant, weil er es als Charakter an sich auch ist.


    (𝐀𝐂𝐇𝐓𝐔𝐍𝐆 𝐒𝐏𝐎𝐈𝐋𝐄𝐑!)

     Durch die häufige Erwähnung von Wach und Schlaf, war mir schon klar, dass Finch an einer mentalen Krankheit leidet. Als sein Therapeut erwähnt hat, dass es eine bipolare Störung ist, hat sein Verhalten auf einmal viel mehr Sinn ergeben. Durch den Aufbau begleitet man Finch auf seinem Weg in den Wahnsinn. 

    Das Buch hat kein schönes Ende und es wird nicht alles gut. Deshalb wäre meiner Meinung nach eine Triggerwarnung am Anfang ein wichtiges Detail gewesen. 

    (𝐒𝐏𝐎𝐈𝐋𝐄𝐑 𝐄𝐍𝐃𝐄!)


    Dennoch muss ich der Autorin meinen Respekt aussprechen, weil sie in diesem Buch ein echt schweres Thema durchgearbeitet hat, dies aber sehr gut gemeistert hat. Ihr persönliches Erlebnis gibt dem Buch noch einen touch mehr Realität. 


    𝐃𝐢𝐞 𝐂𝐡𝐚𝐫𝐚𝐤𝐭𝐞𝐫𝐞:

    Mir gefällt Violets Charakterentwicklung, wie man erkennt, dass sie Schritt für Schritt, auch mit der Hilf von Finch, ihre Freude am Leben findet. Sie findet auch einen Sinn und sich selbst. Sie ist ein sehr emotionales Mädchen, dass sich sehr um ihre Freunde, vor allem aber ihre Familie sorgt. Das merkt man sehr stark, nachdem Finch verschwunden ist.

     

    Finch ist, wie schon erwähnt, ein sehr interessanter Charakter. Er kommt aus einer gebrochenen Familie, hat einen gewalttätigen Vater und einen kaputten Kopf. So wie Finch von seiner Familie behandelt wird, wundert es mich ehrlich gesagt nicht, dass er eine mentale Krankheit davongezogen hat. Auch wenn er ein bisschen crazy und aufgeweckt scheint, ist er ja eigentlich ein super lieber Typ. Mit dieser Erklärung macht halt auch jegliches Verhalten, seine Agressionsprobleme und dieser Ruf, der komische Typ zu sein, einfach Sinn.


    𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:

    Ein Buch über ein sehr komplexes Thema und Verluste, das sehr sensibel und realistisch geschrieben wurde. Es wird sicher Emotionen wecken, deshalb empfehle ich, die Triggerwarnungen zu beachten (auch wenn keine im Buch enthalten sind).

  4. Cover des Buches Das Haus der verlorenen Seelen (ISBN: 9783453422063)
    Britta Bolt

    Das Haus der verlorenen Seelen

     (35)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Der zweite Fall für Pieter Posthumus

    Pieter Posthumus ist Angestellter bei der Amsterdamer Stadtverwaltung. Als Nachlassverwalter einsamer Toter löst er deren Hinterlassenschaften auf und kümmert sich rührend um deren Bestattung.

    Im Dolle Hond, der beliebten Eckkneipe von Anna verbring Pieter gerne seinen Sonntagnachmittag bei Kaffee und Kuchen. Als Marloes, die Nachbarin, völlig aufgelöst dort auftaucht, gerät alles aus den gewohnten Fugen.

    In Marloes Gästehaus liegt Zig tot und blutüberströmt in dessen Zimmer. Pieter kann es mal wieder nicht lassen und beschließt, gemeinsam mit Anna, Zigs Mord aufzuklären. Doch alles entwickelt sich in die falsche Richtung. Marloes wird verhaftet und ihr soll der Prozess gemacht werden. Pieter fühlt sich schuldig und das Verhältnis zu Anna verschlechtert sich täglich. 

    Das kann Pieter nur schwer ertragen und beschließt, gemeinsam mit der Hilfe von Anna, seiner Nichte und Jungjournalistin Merle und seinem Teilzeitpoeten Cornelius den Fall nochmal neu aufzurollen. 

    Ausgerechnet Zigs Hobbie, bekannte Gemälde zu kopieren, bringt Pieter auf die richtige Spur. 

     

    Das Autorenduo Britta Bolt, bestehend aus Britta Böhler und Rodney Bolt, schaffen es mal wieder spielend, einen in das kleine beschauliche Amsterdamer Milieu hineinzuziehen. 

    Es überschlagen sich die Theorien über Schuld und Unschuld. Das Viertel steht kurz vor einem Wandel. Mit Bolt blickt man mit der Lupe auf dieses kleine Stadtviertel und gleichzeitig jedoch immer auch auf das aktuelle Zeitgeschehen weltweit. 

    Drogenkriege, Immobilienhaie und die Verstrickungen verschiedener Untergrundorganisationen machen es der Polizei nicht gerade leicht, all die Zusammenhänge nachzuvollziehen und Fälle im Milieu schnell zu lösen. 

    Pieter Posthumus schafft es jedoch mit Feingefühl, Kombination und der Unterstützung seiner Freunde, aus seinem Milieu, trotz all der Umstände dort, eine Heimat zu kreieren. Dabei darf natürlich Anna und ihr Doller Hond natürlich nicht fehlen.  

  5. Cover des Buches Amy on the Summer Road (ISBN: 9783570401323)
    Morgan Matson

    Amy on the Summer Road

     (610)
    Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

    Inhalt:


    Als wäre es für Amy nicht schon schlimm genug den Tod ihres Vaters zu verarbeiten, beschließt ihre Mutter auch noch das sie umziehen. Amys Abendteuer beginnt, als Roger und sie beschließen, eine andere Route zu nehmen.


    Erster Satz:


    Ich saß auf der Eingangstreppe unseres Hauses und sah zu, wie der beigefarbene Subaru Kombi zu schnell in unsere Sackgasse gefahren kam. 


    Meine Meinung:


    Da es wirklich schon sehr lange her ist, seitdem ich mir das Buch gekauft habe, war ich umso gespannter darauf wie es mich überzeugen wird, und ich muss sagen das Buch hat mir dann doch wieder gezeigt, dass ich vielleicht langsam doch etwas zu alt werde für so eine Art von Bücher.


    Jetzt kommen wir aber wie immer als erstes zum Cover:)

    Ich finde es auf jedenfall wirklich sehr ansprechend und dadurch hätte ich es auch jederzeit wieder in jeder Buchhandlung in die Hand genommen, da es auch was zeitloses an sich hat.


    Der Schreibstil der Autorin war auch sehr angenehm und flüssig zu lesen, sodass ich in dem Buch wirklich sehr gut voran gekommen bin.


    Amy ist hier unsere Protagonistin in dem Buch und sie war mir auch sehr sympathisch, wie auch Roger den man dann im Verlauf des Buches kennen lernt.


    Die Mutter von Amy, ist dagegen sehr grau, man bekommt nur mit wie sie drauf sein mag, wenn sie mit Amy telefoniert was ich wirklich sehr schade finde.


    Etwas merkwürdig dagegen finde ich die Tatsache, dass die Mutter Amy einfach mal eine alleine in ihrem alten Zuhause lässt, obwohl da ständig ein Makler ein und aus geht, zusammen mit fremden Leute die sich das Haus anschauen.

    Und dann soll die Tochter nachkommen und gefahren wird sie von einem Jungen, denn sie nicht mal kennt. In meinen Augen ist, dass dann doch etwas sehr weit hergeholt und ich hätte es besser gefunden, wenn die Autorin hier wenigsten jemanden genommen hätte, den Amy kennen würde.


    Während der Autofahrt lernen die Beiden sich besser kennen und als Leser findet man dann heraus was mit dem Vater von Amy passiert ist und warum Roger zusammen mit Amy unbedingt den Road Trip machen wollte. 


    Natürlich, wird der Road Trip von ihnen einfach mal umgeplant und sie sehen sich gemeinsam Ort an wo einer schonmal von beiden war oder wo einer schon immer mal hin wollte. 


    Alles in einem war es eine nette Story, die so vor sich hingeplätschert ist und mir persönlich hat einfach das Gewisse extra gefehlt oder ich hab einfach zuviel erwartet.

    Ich habe schonmal ein Buch von Morgan Matson gelesen und es hatte mich damals begeistert, aber da war ich dann doch einfach mal 10 Jahre jünger und deshalb würde es mich umso mehr interessieren, ob mich das Buch so wie damals fesseln würde.


  6. Cover des Buches Hummeldumm (ISBN: 9783596512379)
    Tommy Jaud

    Hummeldumm

     (1.472)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Es hätte alles so schön sein können. Sina und Matze sind auf dem Weg zu einer Gruppenreise nach Namibia. Kurz zuvor hat Matze noch schnell eine tolle Eigentumswohnung entdeckt und reserviert und Sina hat die Reise organisiert. Doch schon bei der Ankunft gibt es Streit, denn die Mitreisenden nerven nicht nur durch ihren ausgeprägten Dialekt. Als es dann los geht und Matze denkt so schlimm wird es nicht, bekommt er die Nachricht, dass er die Anzahlung für die Wohnung nicht geleistet hat. Sein Aku ist leer und alle Adapter passen nicht oder sind schon vergeben. Während sich Sina mit der Reisegruppe anfreundet sucht Matze fieberhaft ein Telefon das funktioniert oder einen Internetanschluss den er nutzen kann. Zwischen der Hitze Namibias, dem Suchen nach einer Kontaktmöglichkeit nach Deutschland und den Streitereien mit den Mitreisenden wird auch die Beziehung von Sina und Matze auf eine harte Probe gestellt. Tommy Jaud hat mit Vollidiot, Millionär und Resturlaub drei absolute Brüller abgeliefert. Hummeldumm hat auch viel Witz und kuriose Moment und auch die unterschiedlichen Dialekte bringen viel Schwung in die Geschichte. Ansonsten wiederholen sich aber langsam die Geschichten bei Tommy Jaud. Hummeldumm funktioniert nur bedingt, denn es schleicht sich zuviel Resturlaub und Vollidiot mit ein. Als leichte witzige Ferienlektüre ist es aber bestens geeignet.

  7. Cover des Buches Neuschweinstein (ISBN: 9783492313100)
    Christoph Rehage

    Neuschweinstein

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Sag mal, Alter Lei, … warum bist du eigentlich bei unserer Gruppe?« »Ich möchte erleben … wie es für euch als Chinesen ist, wenn ihr so durch Europa reist. Mich interessiert, wie ihr seid und wie ihr meine Heimat wahrnehmt.«

     

    Christoph Rehage lebte nach seinem Studium der Sinologie zwei Jahre lang in Beijing. Von dort aus begab er sich auf eine große Wanderung durch China und erlebte, wie ihm das Land und die Menschen mehr und mehr ans Herz wuchsen. Um nun zu erfahren, wie reisende Chinesen Europa erleben, schloss er sich einer Reisegruppe an und fuhr „als normales Reisegruppenmitglied“ mit ihnen zusammen durch Deutschland, Italien, die Schweiz und Frankreich…

     

    War das ein tolles Buch! Ich hatte die Thematik ja schon interessant gefunden, aber nicht damit gerechnet, einen derart fesselnden Bericht in die Hände zu bekommen.

     

    Schon der Stil des Autors gefiel mir. Er schreibt leicht und humorvoll, lässt aber immer auch kritische Töne einfließen. Als Charakter war er mir sehr sympathisch und schon nach kurzer Zeit vertraut. Genauso übrigens wie die anderen Mitglieder seiner Reisegruppe, allesamt interessante und verschiedene Charaktere.

    Dieser besondere Reisebericht punktet aber nicht nur damit, dass er zeigt, wie man in kurzer Zeit mehrere Länder bereisen und von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten eilen kann, sondern er beschäftigt sich ganz intensiv mit dem Vergleich verschiedener Kulturen. Schön zu sehen war, dass es gleichermaßen auf Seiten von Europäern und Asiaten Vorurteile und Neugierde gab – und dass neben diversen Unterschieden auch nicht wenige Gemeinsamkeiten gefunden werden konnten.

    Christoph Rehage, oder „Alter Lei“, wie er genannt wird, hat anfänglich mit Skepsis und Zurückhaltung ihm gegenüber zu kämpfen, wird aber schon bald voll integriert und baut freundschaftliche Beziehungen auf, die er nach Beendigung der Europareise im letzten Teil des Buchs dadurch vertieft, dass er zurück in China die anderen Gruppenmitglieder in ihren Heimatstädten besucht. Auch dabei kann man sich als Leser über – wie im Europateil – tolle Reisebeschreibungen und vielfältige kulturelle Eindrücke freuen.

    Wie weit die gelungene Integration ging, wurde auch an den Schilderungen des Autors deutlich, denn regelmäßig finden sich Formulierungen wie „wir staunten über“ oder „wir wunderten uns“. Das ließ mich immer wieder schmunzeln und hat mir einfach gut gefallen!

    Dadurch, dass der Autor so ein gutes Verhältnis zu seinen chinesischen Mitreisenden aufbauen konnte, gab es zudem kaum ein Thema, über das nicht gesprochen wurde. Kunst, Politik, Zukunftspläne, Wünsche, persönliche Ansichten – es war alles dabei. Auch richtig komische Abschnitte fehlten nicht, etwa bei einzelnen Verständigungsproblemen mit daraus resultierenden skurrilen Situationen oder wenn der „Alte Lei“ einen Lakritzschock vorbereitete ;-)

    Zudem gibt es einen kritischen Blick auf die Branche der Gruppenreisen, die zwar durchaus positive Aspekte hat, aber eben auch negative. Da beides gezeigt wird, kann ein potentieller Interessent vergleichen und abwägen, wo seine Prioritäten liegen und ob daher für ihn die Vor- oder die Nachteile überwiegen würden.

     

    Fazit: Ein großartiger Reisebericht und ein humorvoll faszinierender Einblick in die chinesische Seele.

     

    »Am Süßigkeitenregal nahm ich vorsichtshalber auch noch eine Tüte Lakritzschnecken mit. Es gab nicht viele europäische Nahrungsmittel, mit denen man Chinesen schockieren konnte. Pizza und Pasta mochten sie öde finden und die deutsche Besessenheit mit Brot schlichtweg erbärmlich, aber wirklich angewidert waren sie nur von wenigen Dingen. Schimmelkäse gehörte dazu. Mettbrötchen auch. Aber wer einmal das verzerrte Gesicht eines Chinesen beim Verkosten von Lakritze gesehen hatte, der durfte sich wirklich gerächt fühlen. Gerächt für jeden Hühnerfuß, für jedes Entengedärm und für jedes Fischauge, mit dem er in China gequält worden war. Ich beschloss, die Lakritztüte für eine passende Gelegenheit aufzuheben.«

  8. Cover des Buches Trümmerfeld: Nordfriesland-Krimi (Mordfriesland 2) (ISBN: B07MDMLM2Z)
    Isabel Aigen

    Trümmerfeld: Nordfriesland-Krimi (Mordfriesland 2)

     (24)
    Aktuelle Rezension von: 0Soraya0

    Zum Inhalt (Klappentext):
    HUSUM: Die blutige Stadt am Meer! Die erste Leiche schwimmt im Schlossgraben. Die zweite wartet im Haus von Theodor Storm auf den morgendlichen Besucherstrom. Die dritte treibt im Tine-Brunnen… Die Husumer Kommissare Sebastian Kerner und Henrik Ketelsen jagen einen Mörder, der aus den Wahrzeichen der Stadt Husum Tatorte macht. Richtet er die Menschen hin? Was haben die Toten verbrochen? Solange Sebastian nicht lernt, die Zeichen zu lesen, wird das Morden weiter gehen… „Mordfriesland“ heißt eine Serie von Krimis und Thrillern rund um die Husumer Kommissare Sebastian Kerner und Henrik Ketelsen. Die Handlungen sind jeweils in sich abgeschlossen. Die Krimis können unabhängig voneinander gelesen werden. 

    Meine Meinung:
    Eigentlich hatte ich mich wirklich auf das Buch gefreut, dass sich der Klappentext wirklich vielversprechend gelesen hat und ich mal wieder richtig Lust auf einen Regionalkirimi hatte. Doch wirklich überzeugen konnte mich das Buch leider nicht.
    Es ging recht vielversprechend los. Der Schreibstil ist nichts besonderes, aber angenehm zu lesen. Die Spannung ist am Anfang auch noch vorhanden, aber geht mit der Zeit verloren. Schuld daran sind unter anderem die viel zu häufigen Szenenwechsel. Dadurch kommt meiner Meinung nach einfach eine Unruhe rein und man kommt nicht wirklich in die Geschichte rein.
    Für mich ist das wirklich schade, denn die Idee find ich super und es wäre genug Potential dagewesen, was leider nicht ausgeschöpft wurde.

    Fazit:
    Tolle Idee und guter Anfang, danach leider deutliche Schwächen, wodurch mir ein bisschen der Antrieb zum Weiterlesen gefehlt hat.

  9. Cover des Buches From Spring to Winter – London in Love (ISBN: 9783945227688)
    C. M. Hafen

    From Spring to Winter – London in Love

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Janne1

    London ist nicht nur eine aufregende Stadt, sondern auch der Name einer jungen Frau, die Stuttgart verlässt, um in der großen Metropole einen Neustart zu versuchen. Und natürlich wird es nach einem One-Night-Stand turbulent.

    Das Cover ist wirklich schön. Die Protagonistin kommt leicht verpeilt (so scheint es mir), doch sympathisch daher. Alle übrigen Personen sind in der Geschichte hautnah zu erleben, weil gut beschrieben. Für mich ein leichter, vergnüglicher und ansprechender Roman, auch um einfach gut runterzukommen in Stresszeiten.

  10. Cover des Buches Wenn es Ahornblätter regnet (ISBN: 9783492503662)
    Elisabeth Marienhagen

    Wenn es Ahornblätter regnet

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte-MS-73

    In Elisabeth Marienhagens bewegendem Roman „Wenn es Ahornblätter regnet“ erleben wir im Wechsel zwei Zeitebenen.

    Im Sommer 2019 erfüllt sich die junge Janine einen Traum: Sie möchte mehrere Monate quer durch Kanada reisen. Darauf hat sie lange gespart und hingearbeitet. Hinter sich lässt sie die zerbrochene Beziehung zu einem Mann, der nicht recht zu ihr gepasst zu haben scheint und die sympathische Familie ihres Onkels, die Janine nach dem Tod ihrer Eltern bei sich aufgenommen hat. Schon am Flughafen lernt sie den charmanten, gutaussehenden Kanadier Philippe kennen und sitzt während des Flugs neben ihm. Die beiden sind sich auf Anhieb sympathisch, treffen sich in Vancouver wieder und Philippe beginnt, Janine sein Land zu zeigen. Die Beziehung der beiden nimmt schnell romantische Züge an und die Beschreibungen der kanadischen Städte und Landschaften lassen Reiselust aufkommen.

    Parallel erfahren wir von der Liebe zwischen Maria und Carl, die es im Jahr 1950 nicht leicht haben. Maris Eltern legen den heimlich Verlobten Steine in den Weg und auch andere Charaktere haben nichts Gutes im Sinn. Dieser Teil der Handlung entwickelt sich sehr dramatisch und zeigt auf eindrückliche Weise, mit welchen Widrigkeiten besonders Frauen noch Mitte des letzten Jahrhunderts zu kämpfen hatten.

    Gegen Ende des Buches werden die Handlungsstränge des Familiengeheimnisromans zusammengeführt. Beide Paare haben mit ganz unterschiedlichen Problemen zu kämpfen, teilen jedoch auch schöne Momente. Die Lebensumstände der Fünfzigerjahre werden sehr gut dargestellt, speziell dieser Teil des Romans ist sehr spannend.

    Es ist der Autorin sehr gut gelungen, eine Geschichte zu entwickeln, die man nur schlecht aus der Hand legen kann. Man leidet mit Maria und Carl, während man mit Janine und Philippe Kanada entdeckt und sich für die beiden jungen Leute ein Happyend wünscht. Für die gute Darstellung der Fünfzigerjahre, die wunderbaren Beschreibungen Kanadas, die größtenteils äußerst sympathischen Protagonisten, die Spannung und Romantik erhält der Roman von mir 5 von 5 Ahornblätter und eine unbedingte Leseempfehlung.

  11. Cover des Buches Das große Los (ISBN: 9783328102687)
    Meike Winnemuth

    Das große Los

     (243)
    Aktuelle Rezension von: Samadeva

    Frau Winnemuth hat nicht nur das Geld für diese Reise, sondern auch den Mut dazu. Als Reiselustige habe ich mich zeitweise selbst in manche Situationen hineinversetzen können. Vor allem als Alleinreisende. Die Frau ist viel herum gekommen. Das prägt. Im positiven Sinne. Nut wenige Seiten in dem Buch fand ich ein wenig langatmig, dafür einen Stern Abzug. Ansonsten finde ich den Schreibstil der Autorin sehr ansprechend. Das Buch weckt Reise- und Abenteuerlust.

  12. Cover des Buches Ich bin kein Berliner (ISBN: 9783894804121)
    Wladimir Kaminer

    Ich bin kein Berliner

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Wladi berichtet uns nunmehr von seiner neuen Heimatstadt ("Rodina"), bei der er gar nicht so genau weiß, warum er mit Olga eigentlich dort klebengeblieben ist. Sein heimlicher Leitspruch "Wurst und Theater" für Berlin trifft es schon ganz gut, um die Seele der Stadt zu beschreiben, wie er sie sieht. Kaminer porträtiert ein gelassenes, weltoffenes Berlin, manche Sätze erschließen sich in ihrem Hintersinn erst beim zweiten oder dritten Mal lesen, und man möchte mit Wladimir gern mal einen Pfefferwodka auf der nächsten Grünen Woche süffeln. Daß die Auswahl der Berlintips von ihm natürlich nicht jeden begeistern kann (Wo ist das Ramones-Museum? Das Sparkassenpferd mit "Meppen" am Hintern?), liegt ja in der Natur der Sache. "Völker der Welt, schaut auf diese Stadt." hihi.
  13. Cover des Buches Ein Mann wie Mr. Darcy (ISBN: 9783442465033)
    Alexandra Potter

    Ein Mann wie Mr. Darcy

     (263)
    Aktuelle Rezension von: Woerterkatze

    Klappentext:
    Emily hat die Nase voll von Männern, die entweder inakzeptabel sind, Angst vor Beziehungen haben oder noch bei Mama wohnen. Dabei will sie doch nur einen netten, gut aussehenden Mann mit Charme und Manieren. Ist da denn so schwer zu finden? Im wahren Leben anscheinend schon. In der Phantasie jedoch hat Emily ihren Traummann längst gefunden: Mr. Darcy aus Jane Austens Roman „Stolz und Vorurteil“.

    Inhalt:
    Die New Yorkerin Emily ist ein hoffnungsloser Fall was Beziehungen angeht. Immer wieder trifft sie den falschen Mann, keiner ist wie ihr Traummann Mr. Darcy. Emily arbeitet in einer Buchhandlung und ihre Angestellte und Freundin Stella möchte sie über Weihnachten mit nach Mexiko nehmen. Aber da möchte Emily nicht mit und um dies nicht deutlich sagen zu müssen, sagt sie, dass sie schon eine Reise gebucht hat. Und da sie nun Nägel mit Köpfen machen muss, bucht sie eine Literaturreise nach England – genauer eine Jane Austen Literaturreise. Einmal in England angekommen, stellt sie fest, dass nur ältere Damen ihre Begleiterinnen sind und ein unmöglicher Londoner Journalist, der einen Artikel über Mr. Darcy den Romanhelden von Jane Austen schreiben soll und dafür die Damen befragen soll. Dieser Journalist ist Emily direkt unsympathisch und so nimmt die Geschichte a la Stolz und Vorurteil seinen Lauf.

    Meinung:
    Alexandra Potter hat einen sehr locker, flockigen Roman in Anlehnung an Stolz und Vorurteil geschrieben. Wer vorher nicht das Original gelesen hat, für den birgte dieses Buch viel neues. Den Kennern von Stolz und Vorurteil sind im Zweifelsfalle sehr schnell die Parallelen aufgefallen. Aber Alexandra Potter hat sich etwas einfallen gelassen, sie hat immer wieder Begegnungen von Emily mit der Romanfigur von Jane Austen, Mr. Darcy, eingebunden. Mir hat das Buch trotz der Kenntnis von Stolz und Vorurteil sehr gut gefallen. Man taucht einfach in eine andere Welt ein und vergisst die Zeit um sich herum.

  14. Cover des Buches Frühstück mit Kängurus (ISBN: 9783641090562)
    Bill Bryson

    Frühstück mit Kängurus

     (199)
    Aktuelle Rezension von: BKK

    Ich mag Brysons Bücher und finde sie zum schlapp Lachen, meistens jedenfalls! Dieses finde ich etwas langweilig und nicht ganz so witzig wie die anderen...Mag aber auch daran liegen, dass ich die Aussies so wahnsinnig witzig fand, so viele nette, lustige Begegnungen hatte und es so eine heitere Reise war, dass ich das Buch im Vergleich dazu eintönig fand...

  15. Cover des Buches Wo Deutschland am schönsten ist (ISBN: 9783846409145)
    Axel Klemmer

    Wo Deutschland am schönsten ist

     (62)
    Aktuelle Rezension von: cityofbooks

    1000 tolle Möglichkeiten, in Deutschland eine wunderbare FREIE-zeit zu verbringen, Bundesland für Bundesland, in pointierten Texten und mit appetitanregenden Fotos. Nirgendwo entdeckt man mehr als vor der eigenen Haustür, und es gibt kaum ein Land, das auf kürzere Entfernung stärkere Kontraste bietet.
    da ich sehr gerne ein wenig mehr in Deutschland reisen und schöne Orte in der Nähe kennenlernen möchte, hat mich dieses Reisebuch neugierig gemacht.

    Die Einteilung in 16 Kapitel, welche den einzelnen Bundesländern zugeordnet sind, hat mir auch sehr gut gefallen. Neben Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen werden einem auch verschiedene Schlaf- & Essmöglichkeiten sowie weitere Attraktionen vorgestellt.

    Auch wenn ich mir ein paar Ausflugsziele herausgeschrieben habe, konnte ich mit einem großen Teil des Buches wenig anfangen. Besonders die Hotels und Restaurants sind meistens sehr teuer und würden für mich deshalb direkt herausfallen. Auch hätte ich es gut gefunden wenn bei der Einteilung mehr auf einzelne Städte eingegangen wäre. So muss man sich einen einzelnen Trip, wenn man nicht gerade durch ein ganzes Bundesland reisen möchte selbst zusammengestellt werden.

    Insgesamt habe ich mir um ehrlich zu sein mehr von dem Reisebuch erwartet. Auch wen ich mir ein paar Reiseziele herausgeschrieben habe, werde ich bei einem zukünftigen Trip auf jeden Fall im Internet alles noch einmal nachsehen. Über eine bloße Ideensammlung hat mich das Buch also leider nicht gebracht.

  16. Cover des Buches Stockholm Love Story (ISBN: 9783426216736)
    Rebecca Timm

    Stockholm Love Story

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Lesia

    Der Klappentext hatte mich sehr angesprochen. Eine Frau, bei der es gerade nicht so läuft, eine ungünstige Jobsituation in einer wunderschönen Stadt, ein attraktiver Mann und dann die Zweifel, ob das alles so richtig ist… Das klang nach einer guten, vielleicht nicht sehr tiefsinnigen, aber auf jeden Fall unterhaltsamen Geschichte.

    Das Buch ließ sich ganz gut „weglesen“, besonders toll fand ich es aber leider nicht. Es gab ein paar witzige Stellen, aber meistens war ich eher genervt von der Protagonistin und den Charakteren ringsherum. Das Drama um die Verlobte und um die Firma empfand ich als übertrieben, ebenso wie die aus dem Hut gezauberte Lösung. Die im Klappentext angesprochene präpubertäre Tochter war an manchen Stellen ganz lustig, aber auch die fand ich größtenteils doch sehr überzeichnet.

    Dass das Ganze in Schweden spielte, hat das Buch für mich ursprünglich interessant gemacht, da ich großer Schwedenfan bin und selbst einige Zeit in Stockholm gelebt habe. Leider stellte sich nicht so richtig Schwedenfeeling bei mir ein. Das Einzige, was in wirklich in die Richtung ging, war die Erwähnung der Zimtschnecken. Die sind natürlich super, aber das reicht irgendwie nicht.

    Man kann das Buch lesen, wenn man nette, seichte Unterhaltung sucht, aber auch dann gibt es meiner Meinung nach bessere.

  17. Cover des Buches Hamburg. Unterwegs mit deinen Lieblingsmenschen (ISBN: 9783740817190)
    Sylvie Gühmann

    Hamburg. Unterwegs mit deinen Lieblingsmenschen

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Corneliapoetsch

    "Hamburg. Unterwegs mit deinen Lieblingsmenschen" ist ein außergewöhnlicher, wunderschön Reiseführer. 

    Sylvie Gühmann nimmt uns mit Hamburg nicht nur zu entdecken, sondern auch zu erleben. Egal ob für Kurztrips oder Urlaube , dass Buch stellt viele abwechslungsreiche Ausflugsideen vor. Selbst Hamburger finden in diesem Reiseführer sicher viele Inspirationen um ihre Stadt besser kennenzulernen. Über 100 Aktivitäten/Ausflugsziele werden vorgestellt. Der Schreibstil ist authentisch, flüssig und locker. Die Autorin gibt immer die genaue Adresse und die Haltestelle (ÖPNV) an. Ein besonders Highlight ist, dass alle Ziele mit tollen Fotos präsentiert werden. Ich hätte ich mir noch eine Karte gewünscht. 

    Fazit: "Hamburg. Unterwegs mit deinen Lieblingsmenschen" ist ein authentischer und wunderschön illustrierter Stadtführer. Ich kann das Buch zu 100% weiterempfehlen und vergebe 5 Sterne.

  18. Cover des Buches Ein Jahr in Barcelona (ISBN: 9783451811524)
    Barbara Baumgartner

    Ein Jahr in Barcelona

     (19)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76
    Inhalt:
    Barbara Baumgartner und ihr Mann ziehen ohne viel Vorbereitung, ohne Spanisch-Kenntnisse und ohne Freunde in der Stadt nach Barcelona.

    In 'Ein Jahr in Barcelona' erzählt die Autorin von Eixample und Barri Gòtic, Spanisch und Català, Tibidabo und Montjuϊc, Sagrada Familia und Gaudí, Rambla und Raval, Fahrradfahren und Corridas de toros, Kirchen und Kinos, Taschendieben und Einbrechern, Bauboom und Behördengängen, Bochorno und Orxata, Parc Güell und Pedro Almodóvar.

    Mein Eindruck:
    Ich war vor ein paar Jahren in Barcelona, habe dort Freunde und habe schon viel über die Stadt gelesen. Mir hat 'Ein Jahr in Barcelona' gut gefallen, denn das Buch hat mich virtuell in die Stadt versetzt, meine Erinnerungen aufgefrischt und mir zudem Wissen vermittelt.

    Das Buch liest sich sehr unterhaltsam. Wenn man die Stadt kennt und die erwähnten Orte bildlich vor Augen hat, macht die Lektüre meiner Meinung nach am meisten Spaß.

    Die Autorin erzählt viele persönliche Anekdoten und berichtet sehr viel vom Leben in Barcelona. Außer ein paar Erwähnungen des Spanischen Bürgerkriegs und neueren Entwicklungen in Sachen Katalonien wird dem Leser jedoch kaum Wissen zum Thema Geschichte vermittelt. Auch Themen wie Architektur oder Sehenswürdigkeiten werden nur am Rande erwähnt. Hier hätte ich mir etwas mehr Einblick gewünscht. Alles in allem finde ich aber, dass die Stimmung in der Stadt sehr gut eingefangen wurde und dass das Buch große Lust auf Barcelona macht.

    Mein Resümee:
    Spannende Einblicke in das Leben in Barcelona.
  19. Cover des Buches 1000 Places to see before you die. Die Lebensliste für den Weltreisenden (ISBN: 9783833121333)
    Patricia Schultz

    1000 Places to see before you die. Die Lebensliste für den Weltreisenden

     (88)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Dieses Buch ist ein Schmöker, in dem man an einem trüben Novembertag blättert und von dessen 1.000 Kapitelchen man sich entführen lässt. 

    Als Ticket für Traumreisen ist dieses Buch wunderbar geeignet. Und sicherlich auch, um das nächste Reiseziel zu entdecken. 

    Vieles davon gesehen, leider leider nicht alles.

    Es ist nicht mehr ganz aktuell aber schön zu lesen und immer noch informativ!

  20. Cover des Buches Mord in Cork (ISBN: 9783958130906)
    Ursula Schmid

    Mord in Cork

     (10)
    Aktuelle Rezension von: SuEdelmann

    https://www.susanne-edelmann.de/2021/04/mord-in-cork-krimis-aus-irland/

    Kürzlich hatte ich bei meiner Rezension zu „Mordsmäßig Münchnerisch 3“ erzählt, dass es Situationen gibt, in denen ich lieber Kurzgeschichten lese als dicke Wälzer. Genau so ging es mir jetzt gerade wieder, nachdem ich gerade einen langen historischen Roman beendet hatte, den ich erst noch ein bisschen sacken lassen musste.

    Da kam „Mord in Cork“ gerade richtig. Die Autorin hat auch zu „Mordsmäßig Münchnerisch 3“ einen Kurzkrimi beigesteuert, bei „Mord in Cork“ handelt es sich ebenfalls um eine Sammlung von Kurzkrimis, die allesamt in und um die irische Stadt Cork spielen. Das Besondere daran: Zu jeder Geschichte gibt es im Anschluss Erläuterungen, z.B. zu Sehenswürdigkeiten, zu Sitten und Gebräuchen, zu alten Sagen oder zu irischen Gerichten, Getränken oder Musikinstrumenten. Auch Rezepte, z.B. zu Orangengelee, Irish Coffee, Scones, Mince Pies oder irischem Früchtekuchen dürfen nicht fehlen.

    Alles in allem handelt es sich bei dieser Lektüre also um eine Art kulinarisch-kriminellen Reiseführer. Dabei kann die Autorin auch auf eigene Erfahrungen und Erlebnisse zurückgreifen, wie sie im Nachwort berichtet, da sie selbst etliche Monate in Irland verbracht hat und ein Teil ihrer Familie heute noch dort lebt.

    Die Kurzkrimis selbst sind allesamt in sich abgeschlossen. Was sie aber wie eine Klammer zusammenhält, sind die beiden Ermittler: Der irische Chief Inspector Daniel Cerigh und sein deutscher Kollege Michael Tischer aus Nürnberg. Die beiden haben sich bei einem polizeiinternen Austauschprogramm kennengelernt, in dessen Rahmen Daniel vor einiger Zeit in Nürnberg war. Nun tritt Michael, genannt Mickey, den Gegenbesuch an und wird von seinem Gastgeber nicht nur in die irische Lebensart eingeführt, sondern auch in zahlreiche Ermittlungen mit einbezogen. Manche ihrer Fälle sind ein wenig mystisch angehaucht, andere haben handfeste Motive wie Geldgier oder Eifersucht, manche Opfer haben sogar mehr als zwei Beine, dafür fehlt einem anderen der Kopf.

    Nicht bei allen Geschichten habe ich voller Spannung mitgefiebert, aber unterhaltsam waren die Krimis allemal und das „Drumherum“ erst recht. Ich habe beim Lesen jedenfalls gleich mal die Landkarte studiert und von einer Irland-Reise irgendwann in einer Zukunft nach Corona geträumt. Toll fand ich den kleinen geschichtlichen Abriss im Anhang, der einen Überblick über die historisch bedeutsamen Ereignisse in Irland gibt. Und ganz besonders schön fand ich, dass jedem Kapitel ein irischer Segenswunsch vorangestellt ist (auch wenn zwei leider doppelt vorkommen). Kostprobe gefällig? Ich finde, dieser hier passt gerade auch in Corona-Zeiten besonders gut:

    Möge Alleinsein dich nie einsam machen,
    sondern dir Kraftquell sein in turbulenten Alltagszeiten.
    Auf dass du selbst dich als den treuesten Freund erfährst
    und diese Zeit allein dir wieder Lust auf andere schenkt.

    Alles in allem hat mir die Lektüre großen Spaß gemacht, deshalb mache ich jetzt auch gleich weiter mit Band 2 „Cork, noch mehr Mord.“ 

  21. Cover des Buches Gebrauchsanweisung für Lissabon (ISBN: 9783492277419)
    Martin Zinggl

    Gebrauchsanweisung für Lissabon

     (14)
    Aktuelle Rezension von: JoAigner

    Martin Zinggl ist es wieder einmal gelungen ein Buch zu schreiben dass man nicht mehr aus der Hand legen möchte und bei dem bei jedem Umblättern die Angst wächst dass man dem Ende immer näher kommt. Erlebnis- und humorvolle Geschichten in die man so tief eintauchen kann als würde man zwischen dem Erzähler und dem Protagonisten stehen. Faszinierende Geschichten die er Abseits der Touristenpfade erlebt, die den Leser in das wirklich Lissabon versinken lassen und nicht nur die Oberfläche dieser vielfältigen Stadt ankratzen. Dieses Buch macht Lust auf Lissabon und Portugal. 

  22. Cover des Buches Kreuzfahrt, Mord und Mittelmeer (ISBN: 9783941935754)
    Brigitte Lamberts

    Kreuzfahrt, Mord und Mittelmeer

     (13)
    Aktuelle Rezension von: frthkrue

    Eine Kreuzfahrt ist nichts für mich? Alles alte Leute und nur langweilig? 

    Das sind Vorurteile und wer etwas interessantes und unterhaltsames über Kreuzfahrten lesen möchte, der ist mit dieser kurzweiligen Geschichten-Sammlung bestens bedient. 

    Siebzehn verschiedene Autoren habe dazu beigetragen, diese Anthologie zu dem zu machen, was sie letztendlich geworden ist: eine gelungene Krimi-Sammlung.

    Es kommt jegliche Art von Verbrechen vor: Diebstahl, Betrug, Mord und Totschlag. Jede dieser Geschichten hat seinen eigenen und speziellen Charakter. Und doch zieht sich irgendwie ein roter Faden durch diese Lektüre, die man unschwer aus den Händen legen kann.

     

  23. Cover des Buches Gebrauchsanweisung für Leipzig (ISBN: 9783492276306)
    Bernd-Lutz Lange

    Gebrauchsanweisung für Leipzig

     (13)
    Aktuelle Rezension von: InaRom

    Gebrauchsanweisung für Leipzig verführt zu Besuch

    Klappentext teilweise entnommen:

    Leipzig das bedeutet: Musikstadt und Handelszentrum, Bauboom und Buchmesse, Völkerschlachtdenkmal und Leipziger Schule. Bernd-Lutz Lange, der erfolgreiche Kabarettist und Beobachter der Zeitgeschichte, führt uns durch seine Heimatstadt, in Passagen, Galerien, zu Kaffeesachsen und Lebenskünstlern. Er taucht ein in die bunte Kunstszene auf dem Gelände der alten Baumwollspinnerei. Anekdotenreich und sehr persönlich porträtiert er seine Landsleute, ihre Freiheitsliebe und ihren unverwechselbaren Humor. 

    Ich habe dieses Buch von einer lieben Freundin geschenkt bekommen, alleine mit dem Hintergedanken, mir einen Besuch der Stadt Leipzig schmackhaft zu machen - und ich muss sagen, es ist gelungen! Dieses Büchlein, den Titel „Gebrauchsanweisung für Leipzig“ finde ich zu gefühlslos, liest sich ungemein informativ und interessant und sehr humorvoll. Neben den vielen lehrreichen Dingen, die es in Leipzig zu entdecken gibt, wäre ich sehr auf den sächsischen Dialekt gespannt, der mich in diesem Büchlein so oft zum Lachen gebracht hat. Des Weiteren möchte ich gerne historische Schauplätze aufsuchen und auf den Spuren von Helden historischer Romane (zB „Bürgerin aller Zeiten“) wandeln. Ich habe gelesen, dass Humor und Optimismus unter den Leipzigern sehr häufig anzutreffen sind und man sich nicht lange mit negativen Dingen aufhält: „Mor muss das Lähm ähm nähm, wie das Lähm ähm is“! Bernd-Lutz Lange hat dieses Büchlein nach großartiger Recherchearbeit in einzelne, informative Kapitel unterteilt und in diese immer wieder die humorvollen, sächsischen Redewendungen einfließen lassen, somit wurde der Lesefluss nie durch Langeweile unterbrochen. Ich muss gestehen, ich habe noch nie einen besseren Reiseführer (wie gesagt, den Titel Gebrauchsanweisung finde ich nicht ideal) gelesen, d.h. Leipzig wird bald wieder um einen bzw zwei Besucher reicher! 

  24. Cover des Buches Die Ländersammlerin (ISBN: 9783959100656)
    Nina Sedano

    Die Ländersammlerin

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Isa_NeHa
    Nina Sedano hat alle 193 (von der UN anerkannten) Staaten der Welt bereist und berichtet in diesem Buch als "meistgereiste" Frau Deutschlands von ihren Erfahrungen. Das Buch klang sehr interessant, ich reise esöber sehr gerne und freue mich immer von den Erfahrungen anderer Weltenbummler zu lesen und spannende Geschichten und Erlebnisse nachzuempfinden – doch leider hat mich dieses Buch enttäuscht. 
    Das liegt zum einen an der Art zu berichten: das bei 193 Staaten und so vielen Jahren des Reisens nicht alles im Detail berichtet werden kann ist logisch und das hatte ich auch nicht erwartet. Meiner Meinung nach hätte hier jedoch eine engere Auswahl und dafür etwas detailliertere Beschreibung dem Buch gut getan. Gleichzeitig sind viele der Dinge weder interessant, noch so außergewöhnlich, das sie einen als Leser fesseln können. 
    Darüber hinaus hat mich der Schreibstil gestört. Auch hier waren meine Erwartungen nicht endlos hoch, schließlich ist Nina Sedano nicht in erster Linie Schriftstellerin, dennoch finde ich das Ergebnis nicht sehr gelungen. Ich denke, dass hier darauf abgezielt wurde dem Leser zu suggerieren, dass er bei den Erfahrungen immer nah dran ist, auf mich wirkte jedoch sehr gestellt und überhaupt nicht authentisch (beispielsweise wenn 'spontane' Gedanken beschrieben werden). So wird leider gar keine Reisefreude transportiert, für eine 'Sammlerin' ist hier nicht viel Sammlerliebe erkennbar.
    Den Stern gibt es trotzdem, für die Beschreibungen von seltenen Reisezielen, die eben nicht in jedem Reisebericht zu finden sind, wie beispielsweise Nordkorea.
    Alles in allem leider nicht empfehlenswert. 

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