Bücher mit dem Tag "schwul"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schwul" gekennzeichnet haben.

1.064 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied der Krähen (ISBN: 9783426654439)
    Leigh Bardugo

    Das Lied der Krähen

     (1.478)
    Aktuelle Rezension von: booklyworld

    Für mich war das Buch leider gar nichts. Ich bin mit hohen Erwartungen an das Buch heran, aber es hat mich leider sehr enttäuscht. Ich fand weder die Charaktere noch den Plot sehr spannend. Sehr schade…

  2. Cover des Buches Royal Passion (ISBN: 9783734102837)
    Geneva Lee

    Royal Passion

     (1.486)
    Aktuelle Rezension von: anastazja

    Ein tolles Buch, wunderschöne Story von Clara und Alexander. Und ein wunderschönes Cover.

  3. Cover des Buches Calendar Girl - Verführt (Calendar Girl Quartal 1) (ISBN: 9783548288840)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Verführt (Calendar Girl Quartal 1)

     (1.081)
    Aktuelle Rezension von: MiniMichi0502

    Ein toller Auftakt, die Geschichte und der Mut von Mia hat mich tief beeindruckt 

  4. Cover des Buches Rock my Heart (ISBN: 9783734102684)
    Jamie Shaw

    Rock my Heart

     (911)
    Aktuelle Rezension von: Nardi_Da_Vinci

    Ich habe die Geschichte zwischen dem Rockstar und dem einfachen Mädchen geliebt. Es ist vermutlich der Traum jeder Frau, dass der Bad Boy aufhört bad zu sein, weil man ihm das Herz gestohlen hat und das hat mich wirklich begeistert. Die Chemie zwischen den beiden stimmt und beide Protagonisten sind sympathisch. Ich mochte auch die Bandkollegen sehr und freue mich schon sehr auf die weiteren Teile.

  5. Cover des Buches Todesmärchen (ISBN: 9783442483129)
    Andreas Gruber

    Todesmärchen

     (544)
    Aktuelle Rezension von: rocky1307

    Den ersten und zweiten Teil der Reihe rund um Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder habe ich gerne gelesen. Dieser dritte Teil jedoch, der hat mich komplett aus den Socken gehauen. Praktisch von Seite eins an wollte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen. Sowohl Maarten als auch Sabine sind zwei Charaktere, die ich sehr gerne mag und die meiner Meinung nach auch gut zusammenarbeiten (obwohl mir hier wohl beide widersprechen würden 🤭). Ich hatte es hier mit solider, logischer Polizeiarbeit zu tun, die ich gerne mitverfolgt habe. Gleichzeitig fand ich die Geschichte der jungen Psychologin Hanna genauso, wenn nicht noch spannender. Die Dynamik zwischen ihr und den geistig abnormen Rechtsbrechern, die sie betreuen soll, empfand ich als extrem interessant. Die düstere Atmosphäre, die in der Anstalt herrschte, tat dann noch ihr übriges. 

     

    Andreas Gruber hat mit Märchentod einen wahnsinnig spannenden Thriller geschaffen, der mich erschüttert, fasziniert, angeekelt, schockiert und auch zum Schmunzeln gebracht hat. Ich möchte aber auch darauf hinweisen, dass es in diesem Teil durchaus etwas brutaler zugeht als in den vorherigen Teilen. Und auch, dass ich allen wärmstens empfehlen möchte die Thriller in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Gerade bezüglich Charakterentwicklung lohnt sich das auf jeden Fall!

     

    Zum Schluss kann ich nur nochmal betonen, dass ich diese Reihe allen, die Thriller mögen, ans Herz legen kann. 

     

  6. Cover des Buches Letztendlich sind wir dem Universum egal (ISBN: 9783596811564)
    David Levithan

    Letztendlich sind wir dem Universum egal

     (1.283)
    Aktuelle Rezension von: Marco5P6B

    David Levithan schafft es mit „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ verschiedene Themen wie zum Beispiel Liebe und Selbstbestimmung in einer Geschichte zu verpacken und dieses Buch für Jugendliche sehr interessant zu machen. Somit ist es logisch dieses Buch als Klassenlektüre zu wählen und diese im Unterricht im Nachhinein zu besprechen, weil dieses Buch viele Probleme, Herausforderungen sowie auch einige Interessen von Jugendlichen heutzutage abdeckt.

    Aber was genau macht den nun „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ so besonders und interessant? Zum Ersteren liegt es am Schreibstil. David Levithan schafft es auf knappen 400 Seiten die Leserin oder den Leser in seinen Bann zu ziehen und dem Lesewahn kein Ende zu setzen. Dies liegt nicht zuletzt an der eher einfach gehaltenen Sprache, was aber hier kein negativer Kritikpunkt ist, sondern ein Zuspruch. Durch diese wird das Buch besonders attraktiv für Jugendliche gemacht, weil somit die Handlungen und der Inhalt einfach zu verstehen sind und dennoch kompliziertere Themen einfach aufgegriffen werden können. Außerdem beherbergt der Schreibstil ein gewisses Etwas, was die Geschichte immer spannend bleiben lässt.

    Neben dem Schreibstil spielt auch der Inhalt eine wesentliche Rolle zum Empfehlen dieses Buches. Eine Person, deren Name nur ein einziger Buchstabe darstellt, nämlich der Buchstabe A, und die jeden Tag in den Körper einer anderen, aber vom Alter her immer gleichen, Person hineinschlüpft und dies für den Rest ihres Daseins durchleben muss, sich aber dann eines Tages in ein Mädchen namens Rhiannon fast unsterblich verliebt und alles aufs Spiel setzt, um bei ihr sein zu können, jedoch zuerst nicht die Risiken berücksichtigt, die ein Körpertausch alle 24 Stunden mit sich bringt. Das mag am Anfang wie ein Jugendroman klingen, der nach 5 Minuten aus dem Ärmel geschüttelt worden war. Jedoch ist dem nicht so. David Levithan hat es geschafft wie anfangs erwähnt mit seiner Genialität verschiedene Themen mit welchen Jugendliche zumeist konfrontiert sind in eine Story zu packen und den Verlauf spannend zu halten. Allein aber die Idee, jemanden jeden Tag jemand anderes sein zu lassen und dies dann noch so normal wie möglich herüberkommen zu lassen, als wäre das der Alltag von fast jedem, ist bahnbrechend. Die Leserin oder der Leser könne manchmal wirklich denken ein Körpertausch alle 24 Stunden sei etwas völlig Normales. Neben diesem Aspekt machen auch Probleme und Konflikte, wie zum Beispiel Justins Besessenheit und die damit verbundene „Jagd“ nach A, nachdem A es nicht mehr geschafft hat von einer Party in seinem Körper rechtzeitig nach Hause zurückzukehren und einzuschlafen, qualitativ und nervenaufreibend. Auch wird durch das Thema Liebe das Buch und die Geschichte spannend gehalten. Beim Lesen stellt man sich immer wieder die Frage, ob A und Rhiannon zusammenkommen werden und wie und auf welche Weise Liebe definiert werden kann. Spielt das Äußere eine wichtigere Rolle als die inneren Werte? So eine Frage ist eine der wichtigen Punkte, die in David Levithans Jugendroman behandelt werden und sich mit fortlaufendem Lesen herauskristalisieren.

    Trotz der ganzen positiven Aspekte gibt es ein paar kleinere Kritikpunkte. Zum einen wird A´s Leben mit offenen Fragen zurückgelassen, zum Beispiel, wie es überhaupt sein kann, dass man jeden Tag jemand anderes ist, aber dafür ein eigenes Gewissen haben kann sowie verschiedene Dinge wie Schmerz fühlen kann. Denke man für einen Moment realistisch, dann ist dies natürlich ganz und gar nicht möglich, aber durch die Erkenntnis, dass dies Jugendliteratur ist, macht man sich nicht mehr allzu viele Gedanken über diese Frage.

    Ein weiterer Kritikpunkt wäre, dass sich an einigen Stellen beziehungsweise Kapiteln, welche als Tage mit einer Nummerierung bezeichnet werden, das Buch in die Länge zieht. Einige Tage sind komplett sinnlos und unwichtig für die eigentliche Handlung, weil zum Beispiel Rhiannon gar nicht vorkommt oder die sich aufbauenden Konflikte und Probleme wie das mit Justin gar nicht thematisiert werden. Wohlmöglich seien diese Kapitel nur dazu da, um das Buch nicht nur mit 300 Seiten auf den Markt zu bringen. Dennoch haben solche Kapitel in diesem Buch mit viel scharfem Nachdenken teilweise einen Sinn, weil sie verborgene Inhalte für den Handlungsverlauf beinhalten können. Trotzdem hätte der Autor diese drastisch kürzen können, um die Spannung und das Interesse beim Lesen besser aufrechterhalten zu können.

    Insgesamt ergibt sich mit „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ von David Levithan ein spannendes, unterhaltendes, abwechslungsreiches sowie nachdenklich stimmendes Leseerlebnis, aus welchem die Leserinnen und Leser einiges mitnehmen können. Durch die verschiedenen Aspekte, welche besonders für Jugendliche anregend sind, stellt das Buch einen großartigen Lesegenuss für Jugendliche ab 14+ da. Jedoch soll dieses Werk nicht älteren Leserinnen und Lesern verwehrt bleiben, die ein Interesse für das Leben sowie die Probleme von Heranwachsenden verspüren.

     

    Resümee: Sehr empfehlenswert

     

  7. Cover des Buches Rock my Soul (ISBN: 9783734103568)
    Jamie Shaw

    Rock my Soul

     (513)
    Aktuelle Rezension von: Gypsy

    Er ist ein Rockstar und verdreht jeder den Kopf – doch um sie für sich zu gewinnen, muss er sich richtig ins Zeug legen …

    Als Kit Larson Shawn Scarlett das erste Mal Gitarre spielen sieht, ist es um sie geschehen! Doch nach einer verhängnisvollen Party wird Kit klar, dass sie für den hinreißenden Typen mit den grünen Augen nie mehr sein wird als ein One-Night-Stand. Die Liebe zur Musik aber lässt sie nie wieder los, und als Kit Jahre später erfährt, dass Shawns inzwischen sehr erfolgreiche Band The Last Ones to Know einen neuen Gitarristen sucht, kann sie nicht widerstehen und spielt vor. Kurz darauf erhält sie die Zusage und ist überglücklich. Doch das heißt auch, dass sie Shawn, den sie nie vergessen konnte, von jetzt an jeden Tag sehen wird …

    Meinung
    Das Katz-und-Mausspiel zwischen Kit und Shaw ist schon im Vorband kein Geheimnis und hier geht es ordentlich zur Sache, denn keiner der beiden will zugeben mehr zu empfinden und dann kracht es auch schon wieder ordentlich zwischen den beiden. Der Schreibstil ist auch hier flüssig und spannend und macht jede Seite zu einem Lesegenuss. Diesmal konnte ich mich auch besser in die Protagonisten hineinversetzen, was es auch zu einem schöneren Leseerlebnis gemacht hat.

    Fazit
    Für alle Fans der Reihe. Rock n' Roll feel inklusive.

  8. Cover des Buches Crossfire. Versuchung (ISBN: 9783453545588)
    Sylvia Day

    Crossfire. Versuchung

     (1.950)
    Aktuelle Rezension von: Natiibooks

    3 🌟🌟🌟


    Dieses Buch war für mich eine Art Versuchung da ich bisher nicht immer viel Glück hatte was das Thema Erotik in Büchern angeht. Wir folgen Eva die auf denn Geschäftsmann Gideon trifft und ihr ein Angebot macht. Diese Reihe soll sehr berühmt sein ich selbst habe ehrlich gesagt erst vor kurzem gehört und wollte sie einfach ausprobieren. Wir folgen nur die Sicht von Eva aus der Ich Perspektive. Ich muss sagen am Anfang fand ich das Buch gut aber im laufe des Buches habe ich gemerkt das es ernst kaum ein Plot hat ja ich hab mir schon gedacht das es meisten nur um das eine geht aber nach dem Klappentext habe ich mehr erwartet. Ins besondere habe ich vieles nicht verstanden zu einen was Gideon betrifft besonders seine Regel die irgendwie nicht auftreten und dann war da auch noch die Sache mit der Beziehung zu denn beiden da ich wirklich fand das vieles zu schnell ging und es hat nicht zu dem gepasst was besprochen oder zwischen ihnen ausgemacht wurde. Die Charakter fand ich gut auch wenn mir manchmal ihr verhalten etwas gestört hat ins besondere Eva fand ich manchmal etwas zu übertrieben. Und bei Gideon war es eben die Geheimnistuerei und das er manchmal einfach alle Endscheidungen für Eva übernimmt ohne sie zu fragen. Im ganzen kann ich nur sagen das es okay war und ich einfach mehr erwartet habe besonders da dieses Reihe so gelobt wird. Ich lasse einfach mal offen ob ich weiter machen werde mit der Reihe oder nicht mal schauen was die Zukunft bring


  9. Cover des Buches City of Bones (ISBN: 9783442486823)
    Cassandra Clare

    City of Bones

     (7.635)
    Aktuelle Rezension von: Crissy_Loves2read

    Clary hat nur mehr ihre Mutter und als die plötzlich verschwindet ist sie alleine. Zu allem Überfluss wird sie von einem grausigen Wesen angegriffen und ein Typ, der sich als Schattenjäger vorstellt, rettet ihr das Leben! Er entfürht sie in eine Welt voller Vampire, Werwölfe und Dämonen. Clary erfährt (was sonst?) dass sie einer Generation von schattenjägern entstammt und muss sich dem Kampf Gut gegen Böse anschließen, um ihre Mutter zu retten.

     

    Insgesamt ist die Story einfach nichts neues. Ein schüchternes Mädchen mit einem schweren Schicksal, das erfährt, dass sie etwas besonderes ist und und dann auf einen Bad Boy trifft, in den sie sich irgendwann verliebt. Dreiecks-Beziehung inklusive. Die seichte Handlung wird vom Schreibstil wettgemacht und im Endeffekt, dank der Plotwists und dem überraschenden, etwas brutalen Ende, habe ich mich unterhalten gefühlt. Und das Cover ist einfach DER HINGUCKER😍 , deswegen vergebe ich 4 Sterne.

    Besonders gefallen hat mir die detailreich beschriebene Welt. 👍Das vermisse ich bei anderen Büchern manchmal. Auch die detailreich gezeichneten Charaktere, die authentisch rüberkommen, konnten bei mir punkten, auch wenn sie zugegebermaßen schon stereotyp sind: Die anfangs unbeholfene Hauptprotagonistin, der zynische, sexy Machotyp und der treue beste Freund. Jace ist ein sarkastischer Kerl, der coole Sprüche schiebt (ein typischer Bad Boy eben, der mittlerweile in fast jedem Urban Fantasy vorkommt) aber gegen Ende wunderte ich mich doch ein wenig über seine Naivität. Clary kommt einen vor wie ein rebellierender Teenager. Es hat mich gestört, dass sie alles einfach hinnimmt (ihr neues Schicksal). Sie macht wenig Fortschritte und Jace muss sie immer wieder mal retten. Die Dialoge waren manchmal witzig mit einem knackigen Sarkasmus 😁

    Die Welt und die ganze Idee um die Nephilim, den schattenjägern usw hat mir gefallen, auch wenn etwas in der Art schon in gefühlt jedem zweiten Jugendfantasy vorkommt. Die Handlung ist spannend, die kleinen Lückenfüller zwischendurch haben mich nicht so arg gestört. Es gibt viel action mit all den Kämpfen und das Ende ist offen, somit ist man gespannt auf den nächsten Teil. Ob ich den lese, weiß ich noch nicht, weil die Story zwar interessant aber doch auch Druchschnitt war.

  10. Cover des Buches Die Sache mit Callie und Kayden (ISBN: 9783453417700)
    Jessica Sorensen

    Die Sache mit Callie und Kayden

     (628)
    Aktuelle Rezension von: Kaetherakte

    Sowohl Callie als auch Kayden haben eine schwere Vergangenheit. Das bekommt gleich im Prolog deutlich zu spüren. Die Story bleibt von Seite 1 bis zum Ende sehr bewegend und spannend. Ich liebe es, dass man Callie´s und Kaydens Ansicht lesen kann. Ebenso hat mir gefallen, dass die Handlung nicht vorhersehbar ist. Das Einzige, was ich kritisiere oder eher gesagt wichtig gefunden hätte, wäre eine Triggerwarnung, bevor man dieses Buch liest, da es an manchen Stellen sehr extrem ist. 

  11. Cover des Buches Die tausend Teile meines Herzens (ISBN: 9783423740418)
    Colleen Hoover

    Die tausend Teile meines Herzens

     (484)
    Aktuelle Rezension von: MelliLulu

    Beim Shoppen in der Stadt lernt die siebzehnjährige Merit den überaus attraktiven Sagan kennen und verliebt sich so heftig in ihn, dass sie ihren sonstigen Schutzpanzer fallen und sich schon bei der ersten Begegnung von ihm küssen lässt. Ein fataler Fehler – denn leider stellt sich ziemlich schnell heraus, dass Sagan für Merit absolut off limits ist, weil er ihrer an versteckten Geheimnissen ohnehin reichen Familie näher steht, als sie ahnte.

    Damit nicht genug: Anstatt ihr aus dem Weg zu gehen, bereichert Sagan in der folgenden Zeit das vielköpfige Elternhaus von Merit mit seiner täglichen Anwesenheit. Das aber führt das ohnehin schon chaotische Familienleben völlig ad absurdum – und stürzt Merit in eine tiefe persönliche Krise.



    Was soll ich sagen? Beeindruckend, wie immer... Colleen Hoover hat einfach einen besonderen Schreibstil! Wer hier eine leichte Lovestory erwartet, wird sich wundern, denn die Liebe steht nicht im Vordergrund, sondern eher der Umgang mit dem Erwachsenwerden, das Leben in einer Patchworkfamilie, zu hohen Erwartungen und vielen Missverständnissen. Die Vielzahl an Charakteren fand ich gut ausgearbeitet und authentisch. Alles in allem eine Geschichte mit Tiefgang und Emotionen, welche letztendlich überraschende Wendung für den Leser bereithält.

  12. Cover des Buches Evermore - Die Unsterblichen (ISBN: 9783442473793)
    Alyson Noël

    Evermore - Die Unsterblichen

     (2.555)
    Aktuelle Rezension von: Feelina06

    Inhalt:

    Ever ist 16 Jahre alt, als sie ihre Familie bei einem Autounfall verliert. Seitdem hat sie sich von der Außenwelt zurück gezogen, denn seit dieser schrecklichen Tragödie kann sie die Gedanken anderer Menschen hören. Bis sie Damen begegnet. Bei ihm ist alles anders, bei ihm hört sie nichts. Er berührt etwas in ihr, das sie so noch nie gekannt hat. Wer ist er? Und was will er ausgerechnet von ihr?

    Meinung:

    Die Grundidee dieses Buches finde ich super. Weshalb ich mich auch wirklich in diese Geschichte vertieft habe und ich könnte mir vorstellen, dass Jugendliche ab 12 Jahren an diesem Buch ihre helle Freude haben werden. 

    Der Schreibstil ist leicht und locker gehalten und man kommt ziemlich zügig durch das geschriebene. Zudem werden viele Themen angesprochen, die in diesem Alter unheimlich wichtig sind, Verlustängste, die erste Liebe und Alkohol sind hier nur einige Beispiele. 

    Ever ist mit ihren 16 Jahren zwar schon ziemlich selbstständig, aber in vielen Momenten, der Geschichte, merkt man dann doch das sie halt noch sehr jung ist. Daher hat mich ihr Verhalten dann auch oft etwas genervt. Zudem war mir das hin und her zwischen Damen und ihr zum Teil etwas zu anstrengend. Es fiel mir schwer einen Zugang zu ihr zu bekommen. 

    Genau so ging es mir mit Damen. Hier haette ich mir gerne auch mal die Erzählung aus seiner Sicht gewünscht. Ich konnte mich leider so gar nicht in ihn hineinversetzten, mir fehlte schlicht und ergreifend der Zugang zu ihm. 

    Für mich war die Geschichte dann auch leider nicht spannend genug. Ich war durchaus neugierig, was denn nun wirklich hinter Damens mysteriösem Verhalten steckt und die Auflösung hat mich dann auch überrascht, aber so richtig Spannung kam dann leider erst kurz vor Ende auf und war dann auch viel zu schnell wieder vorbei.

    Jugendlich werden an dieser Geschichte bestimmt ihre helle Freude haben, aber ich habe leider etwas zu spät zu dieser Buchreihe gefunden.

     Für junge Fantasyfans aber durchaus ein tolles Leseerlebnis. 

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  13. Cover des Buches Frostglut (ISBN: 9783492280341)
    Jennifer Estep

    Frostglut

     (1.256)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie-B

    Was soll man da noch sagen? 

    Ich könnte hier eine ausführliche Rezensionen schreiben, in der ich all meine Liebe, Begeisterung und Faszination über dieses Buch ausdrücke. 

    Ich könnte erzählen, dass die Geschichte hier in Band 4 genauso spannend, fesselnd und mitreißend bleibt, wie in den vorherigen Teilen. Ich könnte erzählen, dass die Charaktere die wir bereits kennengelernt haben wie auch die die neu hinzu kommen einfach nur perfekt sind und mich völlig in ihren Bann ziehen. Ich könnte erzählen, dass der Schreibstil von der ersten bis zur letzten Seite einfach perfekt ist und einen mit seiner spannenden, humorvollen und tiefgründigen Art nicht mehr loslässt. Ich könnte sagen, wie sehr mich die Emotionen des Buches gefangen nehmen. 

    Aber ich denke es reicht einfach zu sagen: min Band 4  schafft die Autorin ein weiteres Highlight und einen tollen Teil eine absolut fesselnden Reihe.

  14. Cover des Buches Up All Night (ISBN: 9783736309678)
    April Dawson

    Up All Night

     (399)
    Aktuelle Rezension von: Sternennebel

    Wie viel Pech kann man eigentlich haben? Taylor verliert an einem Tag ihren Job, ihr Auto wird gestohlen und entdeckt ihren Freund beim Betrügen. So steht sie also von einem Moment auf den anderen ohne Wohnung und allem drum und dran da. Zufällig trifft sie auf ihren ehemaligen besten Freund Daniel, der schon seit ihrer Jugend in Taylor verliebt ist, und ihr ein WG-Zimmer anbietet. Blöd nur, dass er Taylor dazu nur mit einer kleinen Notlüge überzeugen kann: Er sei schwul.

    Zunächst einmal zu Cover, Titel und Inhalt. Das Cover ist, wie bei vielen New Adult Büchern, in Pastellfarben gehalten. Am unteren Rand ist die Skyline von New York zu sehen und dieses "winzige" Detail sorgt dafür, dass eine Einheit aus den drei Komponenten entsteht. Die Geschichte spielt in New York und dort verbringen Taylor und Dan gemeinsam viele schlaflose Nächte.

    Der Handlungsverlauf hätte sich durch etwas mehr Kommunikation sich leicht lösen lassen, natürlich betont Taylor immer, dass sie Lügen hasst, weil ihre Mutter ihr damals nicht erzählt hatte, dass sie krebskrank ist und bald stirbt, aber Daniel hätte einfach sehr viel früher mit der Sprache rausrücken können und das ganze Drama hätte sich aufgelöst.

    Taylor hat eigentlich keinen Plan vom Leben. Sie wurde gefeuert und ihre Reaktion: ich geh Shoppen. Mädel, ohne Job, kein Geld. Vor allem geht das im Buch so weiter, sie hat keine Anstellung aber gibt weiterhin munter Geld aus und ihre Anstrengungen einen neuen Job zu finden sind jetzt auch nicht zu hoch. Dan hingegen mit seinen "nur drei Stunden Schlaf, mehr brauch ich nicht" ist einfach ebenfalls ein wandelndes Klischee. Den ganzen Tag mit Workouts beschäftigt, seit Jahren in Taylor verliebt, jede Woche eine andere Frau usw. Das Einzige, was ihn ein bisschen sympathischer erscheinen lassen soll, ist sein Hobby: "Lesen". Aus den beiden Mitbewohnerinnen bin ich nicht so richtig schlau geworden und auch Tays beste Freundin verliert im Laufe des Buches immer mehr an Bedeutung.

    Vorhersehbarkeit: Es handelt sich um ein New Adult Buch, da sind große Unvorhersehbarkeiten nicht zu erwarten. Letztendlich gibt es Geschichten, je nach Thematik, wo das eher vorkommt und Geschichten wie der hier, wo man das Ende, auch auf Grund des Klappentextes, schon vor dem Lesen kennt.

    World-Building: Die WG-Wohung hatte ich beim Lesen wunderbar vor Augen und auch das Zu-Hause von Taylor und Daniel in Kalifornien lief gut vor meinem inneren Auge ab. April Dawson ist es sehr gut gelungen, die Atmosphäre des Buches darzustellen.

    Fazit: Auch wenn ich die "Sprache" leider nicht so toll fand, so konnte Up all night im groben und ganzen gut mitnehmen. Wer allerdings unerwartete Wendungen erwartet, der bekommt hier nicht viel geboten.

  15. Cover des Buches Die sieben Männer der Evelyn Hugo (ISBN: 9783548066738)
    Taylor Jenkins Reid

    Die sieben Männer der Evelyn Hugo

     (373)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Ich bin gerade etwas sprachlos und muss meine Gefühle ordnen, nachdem ich gerade dieses Buch beendet habe …

    Ich war von Seite 1 an von der Geschichte und besonders Evelyn Hugo als Protagonistin so fasziniert und konnte (auch aufgrund des Schreibstils) das Buch kaum aus der Hand legen. Etwa im dritten Viertel des Buches hatte ich einen kleinen Hänger, was bei diesem Buch aber nicht heißt, dass es langweilig war oder ich es nicht gern gelesen habe. Im Gegenteil – ich habe jede einzelne Seite dieses Buches genossen, aber die Handlung war da doch eher ruhiger und vor allem ihre letzten Ehen waren vom Prinzip her sehr ähnlich. Trotzdem war ich immer so fasziniert von Evelyn als Person und Charakter und habe es geliebt, von ihrem Leben zu lesen.

    Und dann kamen die letzten 50 Seiten, die mich so umgehauen haben, obwohl ich eine kleine Vermutung hatte, was noch passieren wird. Diese Vermutungen haben sich bestätigt, aber das hat dem Lesevergnügen keinerlei Abbruch getan. Auf diesen letzten Seiten hatte ich so, so viele Momente oder Aussagen, die ich mir markieren musste und dachte, das ist die, die ich am besten finde – und dann habe ich weitergelesen und es kam noch etwas, was mich noch mehr berührt hat!

    Ich habe das Fazit des Buches, das von Evelyn und das Monique, so geliebt und besonders dabei den Gedanken, dass Evelyn Hugo, die in den Medien und von den ganzen Fans gesehen wird, eine von Evelyn erschaffene Person ist und man in diesem Buch die wahre Person kennenlernt, die man gleichzeitig gar nicht ganz von Evelyn Hugo trennen kann. Aber auch Evelyns Gründe für alles, was sie getan hat und ihre Rückschau und Einschätzung darauf & ihren Werdegang und was diesen beeinflusst hat & wie ähnlich und unterschiedlich ihre Ehen sind und warum sie diese eingegangen ist & das ganze Thema Körper, wie man selber ihn wahrnimmt, wie er von anderen gesehen wird und wie er in den Medien dargestellt wird & die Themen Sex und Sexualität und Identität & so vieles mehr haben mich absolut begeistern können.

    Ich merke schon, ich gerate ins Schwärmen und dass ich das Buch geliebt habe, ist deutlich geworden. Das bleibt definitiv nicht mein letztes Buch von Taylor Jenkins Reid!

  16. Cover des Buches Final Cut (ISBN: 9783404166879)
    Veit Etzold

    Final Cut

     (593)
    Aktuelle Rezension von: Read1ngl0ver

    Handlung:
    Clara Vidalis erhält am Todestag ihrer Schwester einen an sie adressieren Brief. Darin befindet sich eine CD mit einen Film, mit der Ankündigung eines Mordes. Das Ermittlerteam rund um Clara findet daraufhin mumifizierte Leichen, die niemand vermisst hat. Junge Menschen, mit Freunden, seit mehreren Monaten tot. Das Team tappt im Dunkeln, aber eine Frage beschäftigt Clara am meisten: Warum war der Brief ausgerechnet an sie adressiert!?


    Charaktere:
    Clara Vidalis, eine Frau, die früh ihre jüngere Schwester durch ein Verbrechen verloren hat und daraufhin eine Karriere bei der Polizei gemacht hat und nun in der Einheit für "Das schlimmste vom schlimmsten" arbeitet. Selbstbestrafung oder von Rachegfühlen getrieben!? Was trieb sie an? Ich sage beides. Clara macht trotz ihres Jobs einen verletzlich Eindruck und man fragt sich, wie sie es aushält, diese schrecklichen Dinge Tag für Tag mitzuerleben. Auf der anderen Seite wird klar, dass sie das Meiste zu sagen hat, auch wenn sie nicht die Vorgesetzte des Teams ist. Aufgrund ihrer Erfolgsquote wird sie aber durch ihren direkten Chef unterstützt.
    Dieser setzt voll auf sie und drückt auch schon mal ein Auge zu.

    Der Täter wiederum spiegelt das bekannte Bild wider. Nach dem Verlust der Eltern, ein Leben im Heim. Dort missbraucht und von niemanden geholfen bekommen. Selbst die eigene Schwester entfernt sich von ihm mit schwerwiegenden Folgen. Geplagt von Reue taucht er unter indem er seinen Tod vortäuscht und wartet darauf sich zu rächen und die Tat an seiner Schwester wieder gut zu machen. Hierzu dient ihm eine mittelalterliche Hexengeschichte. Getrieben von Reue setzt er seinen Plan sehr geschickt in die Tat um.

    Story:
    Die gesamte Story wird in mehrere Stränge unterteilt und in kurzen Kapiteln erzählt. Rückblicke und Gegenwart sind gerade am Anfang mit der Vielzahl der Personen etwas verwirrend, ändert sich aber schnell. Täter, Ermittler, Gegenwart und Vergangenheit sind dann klar voneinander trennbar. Es ist durchweg flüssig zu lesen.
    Der Inhalt an sich ist immer noch aktuell und es wird sehr deutlich, was heutzutage absolut zutrifft: 'wer online lebt, lebt auch in der Realität.' Mag man zumindest glauben. Diese Thematik wirft Entsetzen beim Leser auf, trifft aber absolut zu.
    Auch die in der Story erfundene Serie Shebay zeigt den Sittenverfall der Gesellschaft und das stetig weniger anspruchsvollen TV-Formate. Immer mehr, immer krasser prägt auch schon hier den Hintergrund der Geschichte.

    Fazit:
    Etzold trifft hier auf jeden Fall Themen, die durch Social Media und das Internet die Gesellschaft in den letzten Jahren verändert haben und verändern wird. Zudem hat er eine raffinierte Geschichte gespannt, die sich gut lesen lässt und für Thriller-Fans eine gute Wahl.

  17. Cover des Buches Crazy, Sexy, Love (ISBN: 9783736301993)
    Kylie Scott

    Crazy, Sexy, Love

     (284)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

     

    Lydia steht kurz davor zu heiraten – also wirklich, richtig kurz davor, sie trägt bereits ihr Brautkleid –, als sie anonym ein Video zugeschickt bekommt, das alles verändert. Darauf zu sehen, ihr Verlobter beim Sex mit einem anderen Mann. Für Lydia bricht eine Welt zusammen. Kurzentschlossen flüchtet sie und landet in der Badewanne eines Nachbarn, dem sie den Schreck seines Lebens verpasst. 

    Vaughan ist ein gescheiterter Musiker, der nun versucht, wieder im Leben Fuß zu fassen. Dadurch, dass sie bei ihm Zuflucht gesucht hat, wird er direkt in Lydias Drama mit hineingezogen. Und das könnte sich als der beste Zufall seines Lebens herausstellen.

     

     

    Das Buch hat es mir leider nicht leicht gemacht. Einerseits mochte ich Lydia und Vaughan immer wieder sehr gern. Ich fand sie oft richtig süß und witzig und richtig cool. Aber mindestens genauso oft konnte ich ihre Handlungen null nachvollziehen. Das Buch neigte dazu plötzliche Richtungswechsel zu bringen und ich kam immer wieder nicht mit.

     

    Vieles geht in diesem Buch zu schnell. In einem Moment ist Lydia zutiefst getroffen durch den Betrug ihres Ex, im nächsten sabbert sie Vaughan an, als wäre er der letzte Mann auf der Welt. Auch anderes war mir viel zu abrupt.

     

    Einiges wird auch einfach ausgelassen. Zum Beispiel soll Lydia eine Abfindung bekommen, die spielt auch eine Rolle, aber man erfährt nie, ob sie hoch ist oder was auch immer. Sie kommentiert nicht, ob sie sie angemessen findet oder irgendetwas.

     

    Das Buch war witzig, aber irgendwann driftete es immer mehr in Richtung Kindergarten ab. Immer wieder kam es zu Streitereien zwischen Vaughan und Lydia, aber die haben mich leider vor allem genervt. Vaughan hat sich da oft recht unreif benommen.

     

    Die ganze Handlung beschränkt sich auf zwei Wochen. Das passte für mich leider hinten und vorne nicht. Das ließ die Gefühle der Protagonisten unecht wirken.

     

    In vielen Bereichen blieb das Buch leider flach, was echt schade war, denn das Potenzial war da. Gerade Vaughan blieb oft eher blass, abgesehen von seinen kindischen Wutanfällen und seiner Brustfixierung, die stellenweise ganz witzig war, aber leider zu Tode geritten wurde.

     

     

    Fazit: Das Buch ist nicht schlecht, aber mir ging viel zu viel einfach zu schnell. Es fing interessant und irgendwie süß an, aber der Witz wurde überreizt und driftete irgendwann ab. Die Handlung spielt sich innerhalb von nur zwei Wochen ab, was für mich leider nicht gepasst hat. Alles passiert im Schnelldurchlauf.

    Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass etwas ausgelassen worden war. So ergaben sich für mich plötzliche Richtungswechsel, die ich oft nicht nachvollziehen konnte. Ich fühlte mich immer wieder etwas abgehängt.

     

    Von mir bekommt das Buch ganz knappe 2,5 Sterne, weil es echt witzige Szenen gab.

  18. Cover des Buches Irgendwo im Glück (ISBN: 9783499272233)
    Anna McPartlin

    Irgendwo im Glück

     (192)
    Aktuelle Rezension von: Dragonfly666

    Ein grossartiges Buch, das zum Nachdenken anregt. Anna McPartlin versteht es so gut, wundervolle Bücher zu schreiben.

    Auch hier ist wieder eine deutliche Botschaft enthalten, die  mich sehr berührt hat. Ich war so Überrascht und und wahnsinnig berührt und traurig. 

    Ein Buch voller Liebe, Fürsorge und aber auch mit Gewalt und einem sehr traurigen Vorfall. Trotz allem birgt das Buch ein tolles Ende und eine klare Aussage! 

    Sehr zu empfehlen. 

  19. Cover des Buches The Ivy Years - Solange wir schweigen (ISBN: 9783736308060)
    Sarina Bowen

    The Ivy Years - Solange wir schweigen

     (276)
    Aktuelle Rezension von: Buch_Elfe

    🧚🏻‍♀️-Meinung

    Ich liebe die Bücher von Sarina Bowen!sie sind witzig, liebevoll, spannend, unterhaltsam und immer etwas neues. So auch Band 3. Diesmal sind zwei Jungs die Protagonisten des Buches und es wird gezeigt, mit welchen Ängsten, Beleidigungen und Vorurteilen sie alltäglich zurechtkommen müssen. In Verbindung mit dem Eishockey-Thema, welches sich durch die gesamte Reihe zeiht, und das Wiederauftreten bekannter Charaktere, hat man hier eine super schöne und spannende Lovestory. Das Buch ist aus den Sichten beider Protagonisten geschrieben, sodass man mit ihnen fühlt und leidet und sie beide sehr tiefgründig mit all ihren Ängsten und Zweifel kennenlernt und ihre Handlungen nachvollziehen kann.Ich hatte tolle Lesestunden und freu mich auf Band 3.


    🧚🏻‍♀️-Ranking:

    Spannung: 4🧚🏻‍♀️

    Action: 4🧚🏻‍♀️

    Liebe: 5🧚🏻‍♀️

    Emotionen: 5🧚🏻‍♀️

    Charaktere: 5🧚🏻‍♀️

    Schreibstil: 5🧚🏻‍♀️ 

  20. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.272)
    Aktuelle Rezension von: Juko

    Sind wir doch mal ehrlich zueinander: Wann haben wir jemals einem Drogenabhängigen an einem dieser prikanten Orte in jeder Stadt geredet oder gar mit ihnen gesprochen? Ich schätze, die Antwort der Meisten ist „Nie“. Sie sind die „Ekligen“, „Verdorbenen“ oder das perfekte schlechte Beispiel für Kinder. So skurill ist es doch, dass eine Geschichte von einer davon deutschlandweit berühmt werden sollte.

    Das Buch zeigt klar und deutlich, wie einfach es ist, das Jugendliche in den Ausweg der Drogen fallen. Klar, die Gegebenheiten dafür waren in Gropiusstadt, ein Teil West-Berlins, optimal: Es wurde nichts für Kinder getan, die Ignoranz gegenüber Drogen war groß und die Polizei wie auch das Jugendamt waren völlig überfordert mit der Situation, als das Heroinproblem auftrat. Christiane erzählt eine Geschichte, die beinahe jeder der im Buch benannten Personen so ähnlich erzählen könnte. Gepaart mit der fast schon romantischen Liebesgeschichte zwischen Detlef und Christiane, welche letzlich doch nur eine Liebe zu den Drogen darstellte, ergibt sich eine Biographie, welche realer und zeitlich passender nicht sein könnte.

  21. Cover des Buches Rowan & Ash - Ein Labyrinth aus Schatten und Magie (ISBN: 9783764171056)
    Christian Handel

    Rowan & Ash - Ein Labyrinth aus Schatten und Magie

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Leslie_Meilinger

    Wir finden in diesem Jugendfantasybuch genretypische Bedrohungen, Magie und junge Protagonist:innen (deutlich aufgeteilt in gut und böse), die im Schnitt gut dargestellt waren. Bis hier hin bekommt man, was der Klappentext verspricht. Allerdings fehlte mir recht schnell die Tiefe im Worldbuilding. Ich hätte da noch ein paar Fragen ... Auch die Beziehung zwischen Rowan und Ash konnte mich nicht überzeugen, sie hatte zum Teil sogar toxische Züge. Ashs Verhalten finde ich an einer Stelle sehr bedenklich, denn er bringt wissentlich seine Kameraden in Gefahr, ohne dass er später ehrliche Reue dafür zeigt oder es mal ernsthaft zur Sprache kommt. Und leider kommt mir das Ende zu abrupt. Ich habe nichts gegen gut ausgewählte Handlungsstränge, die am Ende offen bleiben - das kann wirklich gut sein. Aber hier fehlt alles. Die Gedanken der Protagonisten zum Geschehenen. Die komplette Storyline wurde abgewürgt, während die Charaktere quasi noch auf dem "Schlachtfeld" standen ... Ich hätte nichts gegen einen Folgeband, denn Potenzial gab es genug.  

  22. Cover des Buches Das Haus der schönen Dinge (ISBN: 9783426519370)
    Heidi Rehn

    Das Haus der schönen Dinge

     (152)
    Aktuelle Rezension von: Corrado

    Der Roman beginnt im Jahr 1897 mit der Eröffnung des fiktiven Kaufhauses Hirschvogl im Herzen von München und führt den Leser bis in die Nachkriegszeit ins Jahr 1952. Er erzählt die wechselvolle Geschichte dreier Generationen der jüdischen Familie Hirschvogl vor dem historischen Hintergrund des Ersten Weltkriegs, der Weimarer Republik bis hinein in die Zeit nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten und dem unaufhaltsamen Weg in den Zweiten Weltkrieg. Drei Frauen vor allem sind es, die die Geschicke des Kaufhauses über die Jahre lenken: Thea, ihre Tochter Lily und ihre Enkelin Edna. Drei starke Frauen, die mit Phantasie, Tatkraft und einer gehörigen Portion Geschäftssinn das Hirschvogl zum ersten Haus am Platz machen und es auch über schwere Zeiten hinweg erhalten - bis es schließlich, wie alle jüdischen Geschäfte, ein Opfer der bösen braunen Zeit wird...

    Mit fundiertem Hintergrundwissen ausgestattet beschreibt Heidi Rehn die Welt der Kaufhäuser, der Orte, an denen "die schönen Dinge" ihren Platz haben, und ihrer Anfänge. Fasziniert lässt sich der Leser durch die Konsumtempel von einst führen, die exzellente Warensortimente von hoher Qualität zum Kauf anboten oder auch nur zum Schauen einluden. Die Autorin schildert dies so anschaulich und verführerisch, dass bei so manchem Leser der Wunsch geweckt werden mag, eine Zeitreise in die so liebevoll eingerichteten Märkte von damals zu unternehmen, für die das Hirschvogl stellvertretend ist und die so gar nichts mit den Kaufhäusern heutzutage gemein haben, um sich staunend dem Sinnesgenuss hinzugeben.

    Aber es ist nicht nur die schillernde Welt der Warenhäuser, die den Roman so reizvoll macht, - es sind vor allem auch die Charaktere, die Heidi Rehn zeichnet und an deren Schicksal man bis zur letzten Seite lebhaft Anteil nehmen muss, die bewegen, anrühren, beschäftigen, selbst dann, wenn man sie und ihre so unterschiedlichen Handlungsweisen nicht mag noch billigt. Und da die Sprache der Autorin so klar wie prägnant ist, bedarf es nicht vieler Worte, um sich ihre Figuren auf das Lebhafteste vorstellen zu können!

    Von Tragödien bleiben weder die Hirschvogls noch deren treue oder weniger treue Freunde verschont - wie denn auch, in einer Zeit, als den Deutschen jüdischen Glaubens das Leben zunehmend erschwert wurde, sie nicht nur den Schikanen eines unmenschlichen Systems sondern auch unzähliger ihrer Mitbürger ausgesetzt waren. Als Leser kann man hier nicht bloß Zuschauer sein! Man ist, ob man das nun möchte oder nicht, unwillkürlich mittendrin, ist entsetzt, voll ohnmächtigem Zorn und voller Trauer. Dies umso mehr, als man weiß, dass das, was den Hirschvogls zugestoßen ist, keineswegs der Phantasie der Verfasserin entsprungen ist, dass es tausendfach so oder so ähnlich geschehen ist. Auch was die Vorgänge in Hitlerdeutschland anbelangt, erweist sich die Autorin als genaue Kennerin der Materie!

    Als Schriftstellerin von hohem Niveau lässt sie sich zu keinem Zeitpunkt zu Sentimentalitäten hinreißen, ihre Sprache ist immer klar und sachlich, ihre Aussagen sind präzise. Und sicher übt ihr Roman gerade auch deshalb eine so nachdrückliche Wirkung auf mich als Leser aus. Sie zerredet nichts. Vieles lässt sie ungesagt, lässt sie zwischen den Zeilen erahnen. Sie überlässt dem Leser so manche Schlussfolgerung, gibt ihm Raum zum Nach- und Weiterdenken, Raum auch für eigene Interpretationen.

    Gerade das ist es, was für mich den Roman so besonders macht, denn es hebt ihn ab von der Flut der Bücher, die in der gleichen Epoche angesiedelt sind und die mit ausführlichsten Schilderungen der ungeheuerlichen und unfassbaren Dinge angefüllt sind, die keiner Erwähnung mehr bedürfen, weil hinlänglich bekannt ist, wie Nazideutschland mit der jüdischen Bevölkerung umsprang...

    So gesehen ist "Das Haus der schönen Dinge" ein wenig spektakulärer, ein leiser Roman, der gerade deshalb so eindringlich ist, so berührend, dass man ihn nach dem Lesen nicht einfach beiseitelegen und rasch vergessen kann. Mir selbst wird er, bedrückend und verstörend, aber nachhaltig, im Gedächtnis bleiben!

  23. Cover des Buches Seelenprinz (ISBN: 9783453315181)
    J.R.Ward

    Seelenprinz

     (292)
    Aktuelle Rezension von: breathingfailure

    Ich liebe die Geschichte von Blay und Quinn! 

    Die Geschichte der beiden wurde schön weitererzählt und auch gut beendet. 

  24. Cover des Buches Call Me by Your Name Ruf mich bei deinem Namen (ISBN: 9783423086561)
    André Aciman

    Call Me by Your Name Ruf mich bei deinem Namen

     (254)
    Aktuelle Rezension von: Bernie1980

    Die italienische Riviera, in den frühen 1980er-Jahren. Wie jeden Sommer, nimmt die wohlhabende, hochkulturelle Familie des 17-jährigen Elio einen Gast auf, der sechs Wochen bei ihnen einzieht und Elios Vater, ein Professor, bei seinen Arbeiten unterstützt und mit dem man sich kulturell austauscht. In jenem Sommer soll jedoch alles etwas anders werden: Als der diesjährige Gast, der 24-jährige US-Amerikaner Oliver, eintrifft, ist es um Elio geschehen. Der weltgewandte, forsche, leicht arrogant wirkende Feriengast hat es ihm angetan. Während der ersten Zeit seines Aufenthalts versucht Elio zu erfahren, ob er bei Oliver landen könnte, und wertet jedes noch so kleine mögliche Zeichen von ihm aus. Währenddessen fließt der Sommer scheinbar unendlich und träge dahin, zwischen Klavierspielen, Ausflügen in der Natur und die benachbarten Orte sowie den Mittagessen mit den traditionellen endlosen philosophischen Abhandlungen der Tischgesellschaft, Debatten über Architektur und Lyrik.

    Es dauert lange, bis die beiden – die ihrerseits auch mit Frauen bzw. Mädchen ins Bett gehen – langsam zueinander finden. Und kaum ist es passiert, wird Elio bewusst, dass die vorher so unendlich wirkende Zeit mit Oliver begrenzt ist, denn sein Abschied naht langsam, aber sicher. Nachdem Olivers eigentlicher Aufenthalt bei der Familie vorbei ist, bekommen es die beiden hin, dass Elio Oliver zu einer dreitägigen Lesereise nach Rom begleiten kann. Diese kurze Zeit zu zweit wird der emotionale Höhepunkt des Buches, und in der Beziehung der beiden. In schillernder Kulisse und, bei Olivers Auftritten, mit interessanten Menschen um sich herum, verbringen sie drei Tage voller wilder Leidenschaft miteinander. Bevor der Abschied endgültig ansteht. Und auch wenn sie sich später wiedersehen, wird es nie wieder so werden wie in diesem Sommer. Oliver hat sich nämlich entschieden, eine andere Richtung einzuschlagen… was bleibt, ist die Erinnerung. 

    Mein Fazit:: Das Buch lässt mich etwas rätselnd und zwiegespalten zurück. Der literarisch gehobene, hochästhetische Stil des Autors passt zur hochkulturellen Familie und Umgebung, sowie dem ungewöhnlich musikalisch talentierten und literarisch gebildeten Elio. Ein Ambiente, das einem doch an der einen oder anderen Stelle etwas zu abgehoben ist. Wie auch die Charaktere – mir fiel es schwer, Elio (und mehr noch Oliver) wirklich zu mögen und mit ihnen mitzufiebern.

    Gewöhnungsbedürftig ist die Gliederung mit nur vier Teilen über knapp 300 Seiten, stellenweise "ohne Punkt und Komma". Die Schilderungen sind detailliert und erschöpfend. Das Ganze macht das Werk stellenweise sehr langatmig. Eine Langatmigkeit jedoch, die – so interpretiere ich das – bewusst gewollt ist, gerade im ersten Kapitel, das einen das endlose Hoffen und Schmachten von Elio nachempfinden lässt. Ab dem zweiten Kapitel gewinnt das Buch deutlich an Fahrt; das relativ kurze dritte ist die eigentliche Kulmination der Geschichte, bevor es dann zum Ende hin melancholisch und fast etwas düster wird. Der Schluss ist für mich weder ein Happy noch Unhappy End, sondern irgendetwas dazwischen. Ein in seiner Art außergewöhnlicher, und keineswegs schlechter Roman – es gibt meiner Meinung nach aber deutlich bessere. 

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