Bücher mit dem Tag "schriftstellerin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schriftstellerin" gekennzeichnet haben.

368 Bücher

  1. Cover des Buches Trust Again (ISBN: 9783736302495)
    Mona Kasten

    Trust Again

     (2.189)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Wi

    Auch hier kann ich wieder nur sagen ich liebe die Schreibweise von Mona Kasten. Ich konnte mich so gut mit Dawn identifizieren da auch ich einige Zeit unter Bindungsängsten und Vertrauensproblemen gelitten habe. Ich finde, dass dieses Thema auch sehr gut rüber gebracht wird. Man kann daraus lernen das, dass Leben manchmal anders spielt wie man es sich wünscht. 

    Auch dieses Buch ist eine klare Leseempfehlung. Klar geht es auch wieder um Liebe, Probleme und Freundschaft aber trotzdem liegt der Fokus auf Dawn und Spencer und es ist einfach wieder eine spannende Geschichte zum mit fiebern.

  2. Cover des Buches Falling Fast (ISBN: 9783736308398)
    Bianca Iosivoni

    Falling Fast

     (1.034)
    Aktuelle Rezension von: Ewynn

    Falling Fast

    von Bianca Iosivoni

    Herzerwärmend - das ist der erste Begriff der mir zur Beschreibung dieses tollen Romans eingefallen ist, noch während ich in den ersten Kapiteln steckte und Chase und Hailee sich gerade kennenlernten. Das Gefühl hat mich während des Lesens begleitet. Weil es mich so berührt hat, welchen Kampf Hailee ausfocht, mit sich selbst und mit der Welt und für Jesper und für Katie. Mit ihrem Mut hat sie mich beeindruckt, auch wenn ich ein oder zwei Mal befürchtet habe der Mut könnte sie in Lebensgefahr bringen... Eine junge Frau, die gegen ihre eigenen Ängste kämpft und dabei über sich hinaus wächst? Ein tolles Thema. Ich habe mich mit Hailee identizifieren können und hab mich in sie, Chase und Fairwood absolut verliebt.

    Hailee hatte anfangs nicht einmal geplant nach Fairwood zu fahren, geschweige denn dort zu bleiben... Das einzige Ziel ihres Roadtrips war das Versprechen an ihre Zwillingsschwester Katie: sie am Ende des Sommers wieder zu sehen. Das Grab ihres besten Freundes Jesper führt sie dorthin; und das, was sie zunächst bleiben lässt, ist schlicht und einfach ihr kaputtes Auto. Was sie am Ende dort hält ist so viel mehr. 

    Vom Kennenlernen von Chase und Hailee, über seine Versuche sie zu einem ersten Date zu überreden und ihr einen einmaligen "Kuss im Regen" zu schenken, über süße Zweisamkeit und bis zum bittersüßen Lebewohl am Ende des Sommers - wie es vereinbart war.

    Der Plot am Ende war wahnsinnig toll und hat die Dramatik des Buches auf ein ganz neues Niveau gehoben - und ihm eine neue Bedeutung verliehen. Einen aufwühlenderen Roman habe ich selten gelesen, und das Gefühl mich zu langweilen hatte ich nie. Auch wenn ich es nie gedacht hätte, hatte es die perfekte Länge. Ich habe mitgerätselt und mitgelitten und auf ein perfektes Ende gehofft...! Jedoch das tatsächliche Ende... wieso? Es ist effektvoll, aber im Grunde grauenhaft. Warum schreibt man so ein Ende? Erst jetzt verstehe ich auch den Titel. 

    Ich habe mich anfangs gewundert, warum es zwei Bände gibt. Bei einer klassischen Liebesgeschichte, mit Happy End, braucht es keinen zweiten Teil. Aber ohne Happy End sieht das schon ganz anders aus...

    Ich bin sooo froh, direkt an Flying High (Bd. 2) anknüpfen zu können, sonst wäre ich lämgst zur nächsten Buchhandlung gerannt. Ich empfehle jedem sich direkt beide Bücher zuzulegen! :) 

    5 Sterne mit klarer Kauf-/Leseempfehlung

  3. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.230)
    Aktuelle Rezension von: Chrilia

    „Die Chemie des Todes“ ist der erste Teil der David Hunter Reihe und gleichzeitig auch das erste Buch, dass ich von Simon Beckett gelesen habe. Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut. Er ist sehr detailreich, vor allem, wenn es um die Beschreibung von Leichen und Tatort geht, aber auch sehr spannend. Das Buch wird aus mehreren Perspektiven erzählt, dies sind die Perspektive von David Hunter, den potentiellen Opfern und die Täterperspektive. Bei der Perspektive von David Hunter gefällt mir vor allem gut, dass einige Ereignisse wie aus einem Tagebuch berichtet werden, als würde er das erlebte gerade aufschreiben oder rekapitulieren. David Hunter als Charakter gefällt mir sehr gut. Nach einem einschneidenen Erlebnis in seiner Vergangenheit, hängt er seinen früheren Beruf an den Nagel und wird Arzt in einem kleinen Dorf.  Gut in der Story gefällt mir auch, dass hier die Ermittlungen aus Sicht eines Rechtsmediziners beschrieben werden und nicht die Polizei in diesem Sinne im Fokus steht. Hier gibt es einige detaillierte Beschreibungen der Toten, die nicht jedermanns Sache sein müssen. Ich fand die Arbeit von David Hunter aber sehr spannend, vor allem woran er die Tote identifizieren konnte. Aber auch das Drumherum gefiel mir sehr gut. Der Autor beschreibt hier sehr gut, wie die Mentalität einer Ortschaft sich verändert, wenn ein Mörder unter ihnen zugange ist und somit das Misstrauen der Leute geweckt wird. Alles in allem ist das Buch ein sehr spannender Auftakt einer Reihe, die ich auf jeden Fall weiterverfolgen möchte.

  4. Cover des Buches Der Erdbeerpflücker (ISBN: 9783570308127)
    Monika Feth

    Der Erdbeerpflücker

     (1.825)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Merle, Caro und Jette sind sehr gute Freundinnen und wohnen auch gemeinsam seit einiger Zeit zusammen in einer WG. Für Jette und Merle war Caro schon immer etwas sonderbar und als sie dann einen Freund hat, möchte Caro den Mädchen nicht einmal den Namen verraten. Das sind Gründe dafür, dass die beiden sich um ihre Freundin sorgen. Jedoch nimmt Caro die Warnungen ihrer Freundinnen nicht ernst und trifft sich dann mit ihrem Freund das Treffen und macht sich keine Sorgen dabei. Doch leider kommt Caro von diesem Treffen nicht wieder zurück…

    Ich habe den ersten Band des Buches total verschlungen. Ich hätte wirklich niemals damit gerechnet, dass ich mich in diese Reihe komplett verlieben werde. ,,Der Erdbeerpflücker‘‘ war mein erstes richtiges Buch und ich diese Reihe hat dafür gesorgt, dass weitere hunderte Bücher in meinem Regal gelandet sind. ,,Der Erdbeerpflücker‘‘ ist ein grandioser Thriller, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich musste immer wissen, was als nächstes passieren wird.

    Jette war ein sehr sympathisches Mädchen und ich mochte sie von Anfang an total gerne. Ich finde sie sehr beeindruckend, sie hat ein gutes Herz, ist engagiert und ehrgeizig. Das sind alles richtig tolle Eigenschaften. Außerdem ist sie auch immer für ihre Freundinnen da und wirklich nichts und niemand kann sie trennen. Jette ist eigentlich eine sehr selbstbewusste Person, die nicht uns niemand aus der Ruhe bringt, aber ich war doch ein wenig erstaunt darüber, dass sie sich so leicht in Gefahr bringt. Aber auch das zeigt wieder, dass sie alles für ihre Freundinnen tun würde.

    Auch Merle ist eine sehr sympathische Protagonistin gewesen und gerade das sie sich für den Tierschutz so sehr einsetzt, hat mir an ihr richtig gut gefallen. Merle ist eher im Hintergrund, dennoch erfahren wir einiges über sie und ihr Leben. Merle ist ein liebevoller und herzensguter Mensch, den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Ich finde, dass Merle auch das Gegenteil von Jette ist und daher die beiden sich doch sehr ergänzen. Merle ist für mich jemand, der mehr über die Dinge nachdenkt.

    Der Schreibstil von Monika Feth war für mich neu, da dies das erste Buch von ihr für mich war. Dennoch habe ich nicht damit gerechnet, dass sie mich so sehr damit überzeugen könnte. Monika Feth schreibt flüssig, fesselnd, spannend und düster und schafft damit eine Atmosphäre, die einen die Nackenhaare aufstellen lässt. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und ich habe es innerhalb von zwei Tagen komplett verschlungen. Außerdem ist es durchgehend spannend, es wird nie langweilig!

    ,,Der Erdbeerpflücker‘‘ war das erste Buch für mich von Monika Feth und sie hat sich mit diesem direkt in mein Herz schreiben können. Ich hätte wirklich niemals gedacht, dass ich mich sofort in diese Autorin verlieben werde, aber ich habe es getan! Der Erdbeerpflücker ist eine tickende Zeitbombe und selbst als Leser*in weißt du nicht, wann diese genau hochgehen wird. Ich finde es toll, dass wir die Geschichte aus mehreren Perspektiven erfahren, denn so kann man sich ein genaues Bild von all dem machen und man merkt immer mehr, wie sehr sich die Geschichte zuspitzen wird. Außerdem fand ich es richtig spannend, dass der Erdbeerpflücker uns an seinen Gedanken teilhaben lässt, denn so können wir in die Abgründe eines Mörders gucken. Von mir bekommt das Buch eine ganz klare Buchempfehlung!

  5. Cover des Buches Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos (ISBN: 9783458178583)
    Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos

     (266)
    Aktuelle Rezension von: Ales_Ia_Sela

    Ich glaube ich fange mit meinem Gefühl als Leser an:

    Es war unglaublich verwirrend und immer wieder habe ich mich gefragt, ob ich irgendeine wichtige Stelle verpasst habe oder unkonzentriert war, sodass es für mich kaum Sinn gemacht hat, was da geschrieben stand. Dies ist alles in allem nicht unbedingt das Leseerlebnis, das ich mir wünsche. 

    Einerseits ist diese Komplexität und der Detailreichtum faszinierend und ich war sprachlos in Anbetracht der Fantasie. Andererseits war es so abstrakt geschrieben, dass ich es irgendwann aufgegeben habe mir vorzustellen wie diese Welt aussieht und nur noch verstehen wollte wie diese Welt, Eulalia, die Götter, der Andere zusammenhängen. 

    Was mich aber wirklich ärgert und unbefriedigt zurücklässt ist das Ende. Gewisse Personen (Viktoria, Gwenel...) die eingeführt wurden und so viel Potential hatten wurden einfach mit kurzen, zum Teil unbedeutenden Sequenzen abgespeist. Die Geschichte von Thorn und Orphelia ist ebenfalls zu offen zurückgeblieben. 

    In die Liebesgeschichte hatte ich (die gerne Liebesromane liest, jedoch auch ein Herz für "etwas andere" Liebesgeschichten hat) Mühe rein zu kommen. Dabei hat mich anfänglich begeistert, dass es der Autorin wirklich gelungen ist eine Abneigung gegen Thorn zu entwickeln, mit der Hoffnung, dass diese dann kippt. Jedoch war stets so selten und wenig Kontakt zwischen den beiden, dass ich die Entwicklung der gegenseitigen Zuneigung verpasst habe. Dann war ich in Band 4 bereit mich auf die Liebesgeschichte einzulassen und froh, dass die beiden sich (irgendwie??) gefunden haben, aber auch da ging es genauso weiter. Sobald die Beziehung ausgebaut werden konnte wurde unterbrochen und es blieb nur ein oberflächliches "wissen drum" als ein wirkliches mitfühlen und mitfiebern.

    So wurden schätzungsweise alle Fragen, die sich aufgebaut haben, gelöst, gleichzeitig würde ich das Buch nicht nocheinmal lesen und nur unter Vorbehalt empfehlen. 

  6. Cover des Buches Deine Worte in meiner Seele (ISBN: 9783736310520)
    Brittainy C. Cherry

    Deine Worte in meiner Seele

     (562)
    Aktuelle Rezension von: AC´s_bunte_Bücherwelt

    💕 Deine Worte in meiner Seele 💕

    Der Einstieg fiel mir dieses Mal nicht ganz so leicht wie zuvor bei den Büchern der Autorin.
    Ich habe tatsächlich doch etwas länger gebraucht um in der Geschichte anzukommen und mich mit den Charakteren verbunden zu fühlen.

    Ashley und Daniel sind zwei verschiedene Charaktere welche sehr authentisch und verletzlich dargestellt wurden. Mit der Kindlichkeit von Ashley hatte ich zeitweise so meine Probleme.
    Auch die Nebencharaktere waren sehr überzeugend.
    Ich ziehe meinen Hut vor der Autorin, dass sie den Mut hat einen starken Nebencharakter „verschwinden“ zu lassen.

    Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht sowohl von Ashley als auch von Daniel.
    Dies mag ich persönlich sehr gerne, da es einem beide Gefühlswelten näherbringt.
    Das Cover konnte mich leider nicht so wirklich überzeugen.

    Wenn dies das erste Buch der Autorin wäre, hätte es mich wohl mehr überzeigen können, doch so weiß ich welche Emotionen Brittainy in die Geschichten legen kann.
    Dennoch war es gefühlvoll und mitreißend.

  7. Cover des Buches Für jede Lösung ein Problem (ISBN: 9783431039498)
    Kerstin Gier

    Für jede Lösung ein Problem

     (1.592)
    Aktuelle Rezension von: Lesefieber22

    Zugegebenermassen hatte ich erst etwas Mühe, in die Geschichte hineinzufinden. Gerri wirkt anfangs ganz schön eigenartig und die Handlung ziemlich abgedreht. Je weiter ich aber im Buch kam, desto sympathischer wurde Gerri. Noch immer ist sie etwas schrullig, gleichzeitig taucht aber auch eine liebenswerte Seite auf. Die Beschreibung von Gerris Familie wirkt teilweise arg überspitzt, entlockte mir aber doch auch hin und wieder ein Schmunzeln. Im Grossen und Ganzen ein lockerer Roman, ideal um im Urlaub nette Unterhaltung zu haben. Trotzdem wird ein ernstes Thema angesprochen, was mich doch auch einige Male zum nachdenken brachte. Für mich war der Umgang mit den Themen Selbstmord und Depression teilweise aber einfach zu locker, da es doch immer mal wieder fast ins Lächerliche gezogen wird. Das Buch liest sich aber leicht und sorgt immer mal wieder für Schmunzler oder für kleine "Kommt-mir-bekannt-vor-Momente", während man Gerri durch diese turbulente Lebensphase begleitet.

  8. Cover des Buches Als das Leben unsere Träume fand (ISBN: 9783404176007)
    Luca Di Fulvio

    Als das Leben unsere Träume fand

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm05

    Inhalt:

    1913. Aus ganz unterschiedlichen Gründen begeben sich Raquel, Rosetta und Rocco auf die Reise nach Buenos Aires. Eines haben sie aber gemeinsam. Sie möchten ihr altes Leben hinter sich lassen und einen Neuanfang wagen. Doch schaffen sie es ihre Träume zu verwirklichen? Denn sie müssen schnell erkennen: auch in der Ferne ist es nicht viel anders als zu Hause....

    Leseeindruck:

    Wow. Was war das denn? Mit "Als das Leben unsere Träume fand" hat Luca Di Fulvio einen bildgewaltigen und fesselnden Roman erschaffen. Er lässt förmlich seine Worte lebendig werden und schon bald war ich gefangen in seiner Geschichte. Raquel, Rosetta und Rocco sind charakterstarke Figuren, mit denen ich gelitten, mich aber auch für sie gefreut habe. Immer wenn ich dachte, dass jetzt alles gut wird, kam eine Wendung so unverhofft, dass mir der Mund offen stehen geblieben ist. Dabei geht der Autor mit seinen Figuren wahrlich nicht zimperlich um. Man muss schon starke Nerven haben, um das zu verdauen. Genau das hat den Plot für mich aber real und authentisch erscheinen lassen. Mir wurde es nie langweilig. Es war immer was los. Dabei habe ich so manche Figur aus dem Auge verloren. Ein Fehler. Denn plötzlich ist sie wieder aufgetaucht und hat für ordentlich Wirbel gesorgt. Was mich zudem fasziniert hat ist, wie leicht Luca Di Fulvio am Ende die Lebenswege der anfangs Fremden zusammengeführt hat. Nachvollziehbar und ganz natürlich. Apropos Schluss. Den fand ich raffiniert gemacht und hat sich perfekt eingefügt.

    Fazit:

    "Als das Leben unsere Träume fand" ist ein starker Roman. Trotz seiner Brutalität ist er auch berührend. Er hat mir kaum Zeit zum Durchatmen gelassen. Schade, dass ich die Figuren nun ziehen lassen muss. Für mich ein Highlight, welches ich gerne weiter empfehle. 

  9. Cover des Buches Sterntaler (ISBN: 9783442381289)
    Kristina Ohlsson

    Sterntaler

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 544 Seiten

    Verlag: Blanvalet (21. Juli 2014)

    ISBN-13: 978-3442381289

    Originaltitel: Änglavakter

    Übersetzung: Susanne Dahmann

    Preis: 9,99 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Sehr spannend und verzwickt


    Inhalt:

    Ein Spaziergänger findet eine vergrabene Leiche - Kopf und Hände fehlen. Doch schnell wird klar, dass es sich um die vor zwei Jahren spurlos verschwundene Studentin Rebekka Trolle handelt. Die Ermittlungen waren damals im Sand verlaufen.


    Bald darauf wird eine zweite Leiche gefunden, die schon viel länger vergraben war. Nach und nach verdichten sich die Hinweise und führen in Richtung einer ehemals beliebten Kinderbuchautorin, die wegen Mordes an ihrem Lebensgefährten verurteilt war und seither kein Wort mehr gesprochen hat. 


    Meine Meinung:

    Kristina Ohlsson schreibt sehr locker und versteht es, ihre Geschichten spannend zu erzählen. Auch der 4. Band der Fredrika-Bergman-Reihe bildet hier keine Ausnahme - im Gegenteil. Für mich ist er der beste Band der Reihe. Die Story ist sehr komplex und undurchsichtig. Es wimmelt nur so vor Verdächtigen. Die Autorin führt die Leserschaft immer wieder sehr geschickt auf eine falsche Fährte. 


    Auch die Angehörigen der Polizei sind auf die eine oder andere Art in den Fall bzw. die Fälle involviert. Das gibt dem Ganzen einen persönlichen Touch, und als Leser*in fiebert man unweigerlich mit, ob sich am Ende alles zum Guten wenden wird. 


    Das Buch lässt sich übrigens auch gut ohne Vorkenntnisse lesen. Der Fall ist in sich abgeschlossen, und die nötigen Informationen zu den beruflichen und privaten Entwicklungen der aus den Vorgängerbänden bekannten Personen erhält man hier im Schnelldurchlauf.


    Die Fredrika-Bergman-Reihe:

    1. Aschenputtel

    2. Tausendschön

    3. Sterntaler

    4. Himmelschlüssel

    5. Papierjunge

    6. Sündengräber


    ★★★★★

  10. Cover des Buches Friesenherzen und Winterzauber (ISBN: 9783956496547)
    Tanja Janz

    Friesenherzen und Winterzauber

     (95)
    Aktuelle Rezension von: talisha

    Ellens Freund ist gar nicht begeistert, als sie vom Zusammenziehen spricht. Als ihre Lektorin ihr dann auch noch den Auftrag gibt, einen Liebesroman zu schreiben, fällt Ellen die Decke auf den Kopf. Deshalb nimmt sie das Angebot ihrer Mutter an, sie in St. Peter-Ording zu besuchen. 

    Unerwartet ist Ellen begeistert von der Stimmung auf St.Peter-Ording. Sie lernt interessante Menschen kennen und schliesst sowas wie eine Freundschaft mit einem alten verlassenen Briefkasten - dass ihre Briefe, die sie da reinlegt, beantwortet werden, überrascht sie positiv.

    Die beschriebene Teestube würde ich sofort besuchen, natürlich nach einem langen Strandspaziergang. Auch wenn ich noch nie in St. Peter-Ording war, ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Die winterliche Stimmung hat die Autorin perfekt eingefangen, auch die Figuren konnten mich begeistern. 

    Leider dafür weniger die Handlung, die war vor allem gegen Ende extrem vorhersehbar. Aber hauptsächlich ging mir die Romanze viel zu schnell vonstatten - erst trauert sie ihrem Ex hinterher, dann gefällt Ellen vor allem der Buchhändler vor Ort, dem sie fast teeniemässig hinterherläuft. Aber es gibt auch noch einen weiteren Mann. 

    Da fehlte die Romantik und auch das Verstehen, wieso Ellen sich wieder verliebte (und wieso für wen) total. Bis sie sich "bekommen haben", lief im Vorfeld praktisch nichts das zeigte, dass Gefühle im Spiel waren. Es fühlte sich ein wenig so an, als ob die mit dem Verlag abgesprochene Seitenzahl schon erreicht ist, aber die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt, weshalb das ganze Beziehungsdings abgekürzt wurde. 

    Wer also einen leichten Wohlfühlroman sucht, ist mit "Friesenherzen und Winterzauber" sicher gut beraten, mehr als Wohlfühlen ist aber nicht drin. Dafür fehlt zu viel. 

    Fazit: Winterliche nette Geschichte, die durch die schwache Handlung sehr oberflächlich und holprig wirkt.

    3.5 Punkte. 

  11. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783942656160)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (3.722)
    Aktuelle Rezension von: IvyBooknerd

    Ich kann irgendwie gar nicht so richtig glauben, dass das tatsächlich Fitzek's erstes Buch sein soll.

    Ich bin endlos begeistert - endlich mal wieder ein Thriller, den ich vor Spannung kaum aus der Hand legen konnte - auch nicht letzte Nacht, obwohl früh morgens um 6 Uhr wieder mein Wecker klingelte. Ich liebe solche Bücher, die einen nicht mehr los lassen und die man - trotz immer schwerer werdender Augen - einfach nicht zur Seite legen möchte. 

    Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, teilweise vielleicht etwas wirr, aber auch das mag ich, wenn man nicht alles auf dem Silbertablett serviert bekommt, sondern selbst auch ein wenig nach- und mitdenken muss. 

    Das Ende war ziemlich genial. Jetzt kann ich auch endlich nachvollziehen, wieso so viele Fans des Autors behaupten, dies sei sein bestes Werk. 

    Mich hat das Buch wahnsinnig gut unterhalten. Ich bin begeistert!

  12. Cover des Buches Azurblau für zwei (ISBN: 9783453422117)
    Emma Sternberg

    Azurblau für zwei

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Gina_Deckelmann

    Ihr Ex-Freund wird Vater und ihr derzeitiger Job macht Isa überhaupt keinen Spaß. Da kommt die Stellenanzeige in der Zeitung wie gerufen: Persönliche Assistentin für Schreibarbeiten gesucht. Und das Ganze auf der wunderschönen Insel Capri. Kurz nachdem sie die Zusage erhalten hat, reist Isa auf die italienische Insel und hilft der bekannten Autorin Mitzi beim Schreiben ihrer Memoiren. Durch das Aufarbeiten Mitzis Vergangenheit kommen immer wieder die Gefühle an den Sommer vor 60 Jahren auf: Ihre erste und einzige große Liebe, Johann. 

    Doch auch Isa bleibt von dem Charme der Insel und vor allem des gut aussehenden Polizisten Luca nicht verschont. Bald schon beginnt auch für sie ein Sommer, den sie so schnell nicht vergessen wird...

    Der Roman "Azurblau für Zwei" von Emma Sternberg hat 398 Seiten und ist in 53 Kapitel unterteilt. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen. Das Cover überzeugt durch die azurblaue Farbe und die Zitronen, was beides Teil der Geschichte ist und von daher sehr gut zun Buch passt. 

    Das Buch passt perfekt für den Sommer bzw. den Urlaub am Strand. Man hat ständig das Gefühl, selbst auf Capri zu sein, was mir sehr gut gefallen hat. 

    Außerdem hat mir gut gefallen, dass man der ersten großen Liebe immer eine zweite Chance geben sollte und nie die Hoffnung verlieren darf.

    Weniger gut gefallen hat mir die Liebesgeschichte zwischen Isa und Luca. Sie ging erst ab der Mitte des Buches los und dann für mein Empfinden viel zu schnell. 

    Abschließend kann ich sagen, dass sich das Buch auf jeden Fall lohnt zu lesen. Daher werde ich es auf jeden Fall weiter empfehlen. 

  13. Cover des Buches Cottage mit Kater (ISBN: 9783458360889)
    Hermien Stellmacher

    Cottage mit Kater

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Krimiautorin Nora hat eine schwierige Zeit hinter sich. Die an Demenz erkrankte Mutter ist gestorben, der Freund zu seiner Ehefrau zurückgekehrt und beim Krimi-Schreiben geht so gar nichts weiter, obwohl der Abgabetermin nach Verschiebungen unaufhörlich näher rückt. Da kommt ihr das Angebot eines Freundes, in Cornwall sein Haus zu hüten, gerade recht.  

    Sie hofft, in dem einsam gelegenen Cottage Ruhe zum Schreiben zu finden, hat aber nicht mit dem kleinen maunzenden Findelkind gerechnet. Der Kater, der nichts als jugendlichen Unsinn im Kopf hat, bringt ihr ganzes Leben durcheinander. 

    Meine Meinung: 

    Endlich einmal eine Geschichte, die uns in die Welt der Autoren führt. Nicht immer ist es einfach, einen Bestseller zu schreiben, von Ideenlosigkeit und Schreibblockaden ist hier die Rede.  

    Der Star der Erzählung ist natürlich der kleine Kater namens Smuggler, der sich frech in Noras Leben mischt. Neben Katzenfutter delektiert er sich an Schinken, frisch gefangenen Fisch und - ganz Gourmet, frei nach dem Motto „Käse schließt den Magen“ - an Camembert.  

    Schmunzeln musste ich über Noras Briefwechsel mit ihrer besten Freundin.  

    Dass es noch einen hübschen Nachbarn gibt, wirkt vielleicht ein wenig kitschig, aber darf auch einmal sein. 

    Der Schreibstil ist locker, flüssig und bietet immer wieder Stellen, über die man grinsen kann. 

    Fazit: 

    Ein netter Roman für zwischendurch. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

     

     

  14. Cover des Buches Die Glasglocke (ISBN: 9783518423653)
    Sylvia Plath

    Die Glasglocke

     (363)
    Aktuelle Rezension von: Kazuto

    Erfrischend, nachdenklich und abwechslungsreich!

  15. Cover des Buches Beneath the Scars - Nie wieder ohne dich (ISBN: 9783736307308)
    Melanie Moreland

    Beneath the Scars - Nie wieder ohne dich

     (120)
    Aktuelle Rezension von: mikemoma

    Zachary lebt einsam und zurückgezogen in seinem Haus am Meer, Megan braucht dringend eine Auszeit. Zachary meidet jeglichen Kontakt zu Megan, Megan will unbedingt mehr über Zachary erfahren. Und sie lässt nicht locker, bis sie sein Geheimnis aufdeckt. Und damit alles zerstört, was die beiden versucht haben sich aufzubauen.
    Dieses Buch hat mich zutiefst berührt. Nicht nur das Cover zeugt von einer romantischen, aber auch dramatischen Geschichte, auch der Klappentext hat mich sofort begeistert. Der Schreibstil war erwartungsgemäß sehr flüssig und somit ließ sich das Buch leicht lesen. Teilweise hatte es einige kleine Längen, die der Rest der Geschichte aber wieder aufgefangen hat.
    Im Großen und Ganzen eine schöne Geschichte über körperliche, aber auch seelische Narben, die manchmal doch tiefer sitzen als man selber glaubt.

  16. Cover des Buches Weil es Liebe ist (ISBN: 9783958183629)
    Christina Lauren

    Weil es Liebe ist

     (184)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Holland Bakker ist Mitte Zwanzig und jobbt eher erfolglos als T-Shirtverkäuferin. Eigentlich wollte Sie Schriftstellerin werden, doch sie hat schon lange kein Wort mehr zu Papier gebracht. Täglich freut sie sich darauf den genauso attraktive wie talentierte Straßenmusiker Calvin zu treffen, das sie dafür einen Umweg macht interessiert sie nicht. Doch dann teilt sie nicht nur die Wohnung mit ihm....

    Eine süße Liebesgeschichte mit vielen Missverständnissen, Geheimnissen und eine Anziehungskraft die keinen loslässt. Holland und Calvin zieht es zueinander und gehören zusammen. Holland ist schon ein sehr interessanter Name und sie lässt einen genau wissen warum sie so heißt und so manche Witze bekommt man zu hören. Sie ist ein süßes Mädchen, jung und hat keine Ahnung was sie mit ihrem Leben anfangen sol. Calvin ist am Anfang kein Kerl, den ich mögen würde, doch schnell zeigt er sein wahres ich. Dadurch mag ich ihn schon eher. Die Geschichte hat keine wirklichen Überraschungen, die einen umhauen. Eine Geschichte mit Happy End, genau das was man ab und zu mal braucht.

  17. Cover des Buches Zwei an einem Tag (ISBN: 9783036959375)
    David Nicholls

    Zwei an einem Tag

     (3.681)
    Aktuelle Rezension von: my_melody

    Zusammenfassung des Inhalts: 

    Emma und Dexter, zwei eigentlich füreinander bestimmte Menschen, lernen sich mit zwanzig kennen, aber schon am nächsten Tag trennen sich ihre Wege. David Nicholls beschreibt über zwanzig Jahre hinweg jeden 15. Juli im Leben der beiden wie sie sich immer wieder treffen und immer wieder verpassen. 

    Damit ist - bis auf das tragische Ende - eigentlich schon fast alles gesagt. 

    Klar, es gab Stellen die waren lustig oder traurig oder auch berührend aber insgesamt betrauere ich am Ende eigentlich nur die vielen verlorenen Jahre, in denen Emma und Dexter hätten miteinander glücklich sein können, wenn sie mal rechzeitig darüber nachgedacht und darüber geredet hätten, was sie eigentlich wollen. 

    Menschen, die sich in ähnlichen Situationen befinden, könnte und sollte dieses Buch zum Nachdenken darüber anregen, wass sie eigentlich im Leben tun und erreichen wollen, ehe es vorbei ist. 

    Mich persönlich hat das Buch leider nicht begeistert. Ich finde es eher traurig, über so ein vertanes Leben zu lesen.

  18. Cover des Buches Gute Geister (ISBN: 9783442714506)
    Kathryn Stockett

    Gute Geister

     (687)
    Aktuelle Rezension von: Schanin

    Anfangs hatte ich mit dem Schreibstil des Buches ein wenig zu kämpfen und stolperte über einige Wörter, aber nach ein paar Seiten gewöhnt man sich dran.

    Die Geschichte ist äußerst berührend und regt zum Nachdenken an. Obwohl man über die Rassentrennung in den Südstaaten Bescheid weiß, schockieren und betrüben einen dennoch einige Details in dem Buch, die die damalige Realität widerspiegeln. Es ist kaum vorstellbar, dass dieser Zustand "nur" 60 Jahre zurückliegt.

    Die drei Hauptcharaktere sind äußerst liebenswert.

  19. Cover des Buches Winter in Briar Creek (ISBN: 9783802599330)
    Olivia Miles

    Winter in Briar Creek

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Steffi_the_bookworm

    3.5

    "Winter in Briar Creek" hat mich neugierig gemacht, da ich Geschichten, die in kleinen Orten spielen, immer sehr gerne lesen.

    Die Atmosphäre war auch sofort sehr gemütlich, als wir Grace dabei begleiten wie sie nach Briar Creek zurückkehrt. Die Stimmung ist zudem sehr winterlich und ich mochte das Setting der Geschichte sehr gerne.

    Die Geschichte selbst ist unterhaltsam erzählt, auch wenn für mich ab und an die eine oder andere Länge dabei war. Einiges wurde für meinen Geschmack doch ein wenig künstlich in die Länge gezogen, aber dennoch war das Buch nett und unterhaltsam.

    Die Charaktere waren mir zwar prinzipiell sympathisch, aber eine richtige Verbindung habe ich zu den beiden nicht gefunden.

    Das Buch lebt vor allem durch das wundervolle Setting, während die Handlung eher an der Oberfläche kratzt.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen und ich freue mich auf die weiteren Geschichten aus Briar Creek.

  20. Cover des Buches Er liebt sie nicht (ISBN: 9783442547678)
    Sharon Bolton

    Er liebt sie nicht

     (66)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel

    Er ist ein Serienkiller. Er hat vier junge Frauen brutal ermordet. Doch auch nach seiner Verurteilung beteuert er noch immer seine Unschuld. Nun sucht er jemanden, der seinen Fall neu aufrollt. Jemanden, der seine Geschichte erzählt. Damit die Wahrheit ans Licht kommt. Maggie Rose könnte das. Doch die erfolgreiche Rechtsanwältin und True-Crime-Autorin zögert. Sie widersetzt sich seinen Bitten, antwortet nicht auf seine Briefe aus dem Gefängnis. Dabei ist er ein charismatischer und erfolgsverwöhnter Mann, gutaussehend und intelligent. Wie lange wird Maggie ihm noch widerstehen können? Denn insgeheim hat sie längst damit begonnen, seine Geschichte aufzuschreiben …

    Das Buch lag eine ganze Weile auf meinen SuB. Ich bin immer wieder darum herum geschlichen und frage mich jetzt natürlich, warum ich es habe so lange warten lassen. Das Buch hat mich direkt am Anfang gepackt. Der Mörder und sein Fall, waren ein ganz anderes Thema. Es war kein typischer Ermittlerthriller, den ein jeder schon oft gelesen hat. Die Charaktere waren alle interessant und gut ausgearbeitet. Bis fast zum Schluss, war ich mir nicht sicher ob er nun der Mörder ist oder nicht. Über die ganze Story verteilt, spinnt sich der Leser verschiedene Theorien und Erklärungen zusammen, doch es kommen einfach immer wieder neue Fragen auf. Das Buch ist super spannend geschrieben und lässt sich schnell lesen. Oft wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Mit dem Ende war ich ebenfalls zufrieden und es zeigte sich, dass tatsächlich einer meiner Theorien, der Wahrheit entsprach.

    Ich gebe den Buch 5/5 Sterne. Es war super! Ich habe mir direkt drei weitere Bücher der Autorin bestellt.

  21. Cover des Buches Im dunklen, dunklen Wald (ISBN: 9783423217279)
    Ruth Ware

    Im dunklen, dunklen Wald

     (288)
    Aktuelle Rezension von: Tokall

    Der Thriller „Im dunklen, dunklen Wald“ ist das überaus gelungene Debut von Ruth Ware, das mit einer überzeugende Figurenzeichnung und einigen Wendungen punktet. Die Autorin nimmt sich zunächst einmal Zeit, die Figuren Melanie, Nora, Nina, Flo, Tom und Clare einzuführen, die einen exzessiven Junggesellinenabschied feiern. Vor allem die Stimmung auf der Party wird dabei gut eingefangen, alles wirkt detailliert und authentisch, was auch an der gelungenen Dialoggestaltung liegt. Es wird deutlich, dass die vermeintlichen Freunde doch sehr gehässig miteinander umgehen. Man ist mittendrin im Geschehen. Das ist gut gemacht!

    Auch die Darstellung der Beziehungsverhältnisse zwischen den Figuren ist lobenswert. Besonders gut hat mir das problematische Verhältnis von Nora und Clare gefallen. Beide sind als Kontrastfiguren angelegt, so stand Nora stets im Schatten von Clare, die ihre Umgebung mit ihrem Charme für sich einnehmen konnte. 

    Man merkt auch recht schnell, dass mit der Hauptprotagonistin Nora, aus deren Ich-Perspektive erzählt wird, etwas nicht stimmt. Es ist in der Vergangenheit etwas vorgefallen, das sie noch immer umtreibt. Als Leser:innen lösen wir dieses Rätsel nach und nach auf. Das treibt die Handlung gut voran. Eine erste gute Wendung nimmt die Handlung, als Clare ihrer ehemals besten Freundin Nora eröffnet, wen sie eigentlich heiratet. Gelungen sind auch die erzählerischen Einschübe aus der Gegenwart, in denen Nora sich im Krankhaus befindet und sich darum bemüht, sich daran zu erinnern, welches tragische Ereignis auf der Party vorgefallen ist. Auch das erzeugt eine gute Offenheit, so dass man weiterlesen möchte.

    Ab S. 209 nimmt die Handlung dann stark an Tempo und Dynamik zu. Es kommt zu einem tragischen Zwischenfall. Von diesem Zeitpunkt an rückt Nora dann noch stärker in den Mittelpunkt, während die anderen Figuren in den Hintergrund treten. Nun beschäftigt den Leser/ die Leserinnen die Frage, was genau vorgefallen ist. Die Rekonstruktion der Ereignisse ist spannend und mit Sogwirkung gestaltet. Und ab S. 298 zieht das Tempo sogar noch einmal an, es ereignet sich erneut eine überraschende Wendung. Und die Auflösung am Ende ist gelungen. Kurzum: Ein Thriller, der seinen Namen zurecht trägt. Von mir 4 Sterne und eine Leseempfehlung!

     

    Fazit: Ein Thriller, der gemächlich startet, dann aber ab S. 209 an Tempo und Dynamik zunimmt. Was mich v.a. überzeugt hat: die Figurengestaltung, die Darstellung der Beziehungsverhältnisse und die überraschenden Wendungen, die zum Weiterlesen animieren. Da der Thriller aber so gemächlich startet, ziehe ich einen Stern ab und vergebe 4 Sterne. Trotzdem Leseempfehlung, vor allem für solche Leser:innen, die auch Henri Faber, Judith Merchant und Romy Hausmann mögen.

  22. Cover des Buches Among the Stars (ISBN: 9783442486236)
    Samantha Joyce

    Among the Stars

     (89)
    Aktuelle Rezension von: charline_tdm

    Ich hab das Buch jetzt zum zweiten Mal gelesen und wünschte mir jedes Mal das es verfilmt werden würde. Sehr sehr schön

  23. Cover des Buches Der Sommerfänger (ISBN: 9783570308165)
    Monika Feth

    Der Sommerfänger

     (434)
    Aktuelle Rezension von: schnegge1998

    zu dem Buchcover: Direkt auf den ersten Blick finde ich das Cover spannend. Die Schmetterlinge lassen einen auf einer Art ein bisschen an den Sommer denken, sehen aber wiederum düster aus. 

    Meine Meinung: Spannung pur! Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, man fliegt förmlich durch die Seiten. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen. Man erlebt einen gruseligen Mordfall nach dem anderen. Die Morde kommen immer dichter. Für Luke wird diese ganze Sache immer ernster. Es bleibt bis zum Schluss unfassbar spannend. Ein Wettlauf gegen die Zeit. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Man begibt sich automatisch mit auf die Jagd. Ich konnte mich in jeden der einzelnen Charaktere gut hineinversetzen. Besonders schrecklichen Nachgeschmack hat der Abschnitt in dem Tierheim bei mir hinterlassen. Das hat noch sehr im Nachhinein in meinen Gedanken gearbeitet.

  24. Cover des Buches Bridgerton - Penelopes pikantes Geheimnis (ISBN: 9783749903993)
    Julia Quinn

    Bridgerton - Penelopes pikantes Geheimnis

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Penelope hat sich eigentlich schon längst damit abgefunden mit ihren achtundzwanzig Jahren, eine alte Jungfer zu sein, zwar ist sie nicht gerade erbaut darüber, dass ihre verwitwete Mutter plant, ihren Lebensabend mit ihr anstatt einer ihrer verheirateten Töchter zu verbringen, doch wahrscheinlich wird sich Penelope auch damit noch arrangieren, sollte sie ihre Mutter nicht doch noch irgendwie umstimmen können.
    Immerhin hat Penelope sich auch mit ihren Gefühlen für Colin Bridgerton arrangiert, in welchen sie schon seit Ewigkeiten verliebt ist, von dem sie jedoch weiß, dass er diese Gefühle nicht erwidert.
    Doch als Colin von seiner neuesten Reise zurückkehrt, vertraut er sich ausgerechnet Penny an und verrät ihr schließlich sogar seine intimsten Zukunftswünsche und ganz plötzlich ist es Colin, der sich eingestehen muss, dass er die Freundin seiner kleinen Schwester neuerdings doch in einem ganz anderen Licht sieht.
    Penelope könnte doch noch überglücklich werden, wäre da nicht ihr streng gehütetes Geheimnis, das niemals jemand erfahren sollte und welches nun ihr Glück bedroht.


    Penelope empfand ich als Charakter wirklich toll angelegt. Sie ist warmherzig, intelligent, witzig und schlagfertig, allerdings auch sehr zurückhaltend, weshalb die wenigsten Menschen über ihren wahren Charakter Bescheid wissen. Ich konnte wirklich wunderbar mit ihr mitfühlen und empfand ihre innere Stimme als unglaublich angenehm zu lesen.

    Colin dagegen tritt in die gleichen Fußstapfen wie seine älteren Brüder: Er war mir im Buch stellenweise längst nicht so sympathisch wie in den Büchern zuvor, in denen er nur ein Nebencharakter war.
    Er war mir teilweise zu aufbrausend, seine ständige Besessenheit von Essen empfand ich häufig als zu übertrieben dargestellt. Er hatte zwar auch einige sehr charmante Momente und seine Fähigkeit drumherum zu reden, war mal amüsant und manchmal aber auch wieder zu überspitzt und fast nervig.
    Doch dann hatte Colin seinen älteren Brüdern doch noch etwas voraus: Er war nämlich, was seine Gefühle angeht, längst nicht so verbohrt, wie die beiden es in ihren Geschichten waren, sondern hat deutlich schneller seine Gefühle erkannt, eingesehen und sogar Penny gegenüber zugegeben.

    Dadurch fand ich Penny und Colin als Paar auch ziemlich angenehm, da es kein großes Drama zwischen ihnen gab, was auf nicht eingestandene Gefühle zurückzuführen gewesen wäre.
    Natürlich wäre mal wieder mehr bzw. frühere Kommunikation wünschenswert gewesen, aber im Grunde hielt sich auch das noch im Rahmen und die gegenseitige Unterstützung - vor allem nachdem endlich eine richtige, offene Kommunikation zwischen dem Paar stattfindet - hat mir sehr gefallen. 

    Irritierend fand ich dass Penelopes Geheimnis schon im Klappentext verraten wird - für diejenigen, die es noch nicht aus der ersten Staffel der Serie kennen -, im Buch dann aber ewig drumherum geredet wird und sogar sehr lange Zeit so getan wird, als hätte Penelope nicht dieses riesige Geheimnis, um es dann ganz plötzlich doch zu enthüllen.
    Ich weiß natürlich nicht, wie ich das ungespoilert empfunden hätte, aber so hat es auf mich einfach nur wahnsinnig seltsam gewirkt.


    Fazit: Der vierte Teil der Bridgerton-Reihe konnte mich wieder gut unterhalten und taugt erneut wunderbar zur Alltagsflucht.

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