Bücher mit dem Tag "schönheit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schönheit" gekennzeichnet haben.

624 Bücher

  1. Cover des Buches Dumplin' (ISBN: 9783841422422)
    Julie Murphy

    Dumplin'

     (268)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Willowdean ist 16, größter Dolly Parton Fan ever, hübsch, intelligent, unsicher und mutig. Ach ja und natürlich auch dick. Das ist eigentlich ziemlich ok für sie, schließlich ist „dick“ auch nur ein Wort wie „dünn“, wäre da nicht ihre Mutter, die Schönheitskönigin, die mit den Ausmaßen ihrer Tochter absolut nicht zurechtkommt. Willowdean kann dies überraschend gut wegstecken. Immerhin hat sie Elle, ihre beste Freundin. Und dann ist da noch Bo. Doch nach einem Streit mit ihrer besten Freundin gerät Willows Welt ins Wanken: Sie ist verliebt, kann nicht niemanden darüber sprechen und die Aussagen der Mutter treiben Früchte und lassen sie nicht daran glauben, dass ein toller Typ wie Bo sich in sie verlieben könnte. Doch Willow zieht nicht den Kopf ein – na gut, erst schon, aber nur kurz ;-) – und meldet sich beim alljährlichen Schönheitswettbewerb an.
    Dumplin ist eine Geschichte, die darüber aufklärt, wie es ist, ein Teenager zu sein, der nicht ins Idealbild passt. Davon gibt es in der Jugendliteratur so einige, doch dabei geht es meist eher um die sexuelle Orientierung. Julie Murphy hat sich für das Thema „Dicksein“ entschieden und schlägt dabei in die Kerbe der „Body Positivity“-Bewegung, die für mich mit Taryn Brumfitts Vorher-Nachher-Facebook-Post von 2015 und dem darauffolgenden Dokumentarfilm „Embrace“ (2016) ihren Anfang genommen hat. Der Schriftstellerin ist es gelungen, einen Roman zu schreiben, der gefühlsecht den Zwiespalt eines jungen Mädchens aufzeigt, das von einem Jungen berührt werden möchte aber gleichzeitig Angst davor hat, von ihm berührt zu werden, denn schließlich könnte er ihre Speckröllchen eklig finden und sie damit abstoßend. Was – natürlich oder eher zum Glück – nicht so ist.
    Ein Buch mit Tiefgang und toller Botschaft: Go Big or Go Home!

  2. Cover des Buches Dream Maker - Sehnsucht (The Dream Maker 1) (ISBN: 9783548290478)
    Audrey Carlan

    Dream Maker - Sehnsucht (The Dream Maker 1)

     (242)
    Aktuelle Rezension von: zeilenmaedchen_

    Ich habe mir das Buch nur gekauft, da ich ein Buch für den Urlaub gesucht habe. Und da ich kein gutes von meinen mitnehmen wollte habe ich dieses bei den Mängelexemplaren erstanden.

    Ich habe von Audrey Carlan bereits die Calendar Girl Reihe gelesen, welche ich sehr gemocht habe, weshalb ich wusste auf was ich mich einlasse. In diesem Fall auf viel Spice und gutaussehende Männer. Was jedoch anders ist, ist dass die Geschichte aus der männlichen Sicht geschrieben ist. Was ich ziemlich interessiert finde. Denn immer sind es weibliche Protagonistinnen aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. 

    Der Inhaltliche Aspekt ist fast gleich. Jeden Monat woanders. Doch hier geht es diesmal nicht darum als Escort zu arbeiten. Nein. Denn die Jungs von International Guy sind das genau Gegenteil. Sie wollen Frauen helfen. Sei es Finanziell, Modisch oder mit Sexappel. Natürlich geht es in dem Buch auch heiß her. Was typisch für Audrey Carlan ist.

    Für mich ist der Auftakt der Reihe sehr gut gelungen. Es gab viele spannende Stellen. Vor allem in Paris und New York. Die beiden Städte haben mir am besten gefallen. Kopenhagen war dahingehend etwas kurzgehalten und unspektakulär. Jedoch hat mir da der königliche Aspekt sehr gut gefallen. Was den royalen Ereignissen in England geschuldet war. Denn ich bin ein großer Fan der englischen Königsfamilie.   

    Aber nichts desto trotz ist das Buch ein gutes Urlaubsbuch, welches sich einwandfrei zwischendurch lesen lässt. Jedoch kann ich euch schonmal vorwarnen. Es macht definitiv Lust auf mehr. Denn nach dem offenen Ende möchte man sofort wissen wie es weiter geht. 


  3. Cover des Buches The Perfectionists - Lügen haben lange Beine (ISBN: 9783570309988)
    Sara Shepard

    The Perfectionists - Lügen haben lange Beine

     (155)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Sara Shepard, die Autorin von Pretty Little Liars, auf welchen die gleichnamige Serie basiert (Unnötiger Fact am Rande: Ich war enttäuscht von der Serie), stellt in The Perfectionists erneut eine Mädchenclique in den Mittelpunkt: Caitlin, Mackenzie, Ava, Parker und Julie haben eins gemeinsam: Sie hassen Nolan Hotchkiss, worauf sie ihn auf einer Party mit Oxy betäuben und anmalen. Nur hat dies Nolan wahrscheinlich getötet. Oder etwa nicht und jemand anderes hat seine Finger im Spiel? 

    Das Buch wird aus der Sicht von fünf Protagonistinnen erzählt. Viele Protagonisten, aber ich mag sie alle, bis auf Mackenzie, ihre Kapitel haben mich ziemlich gelangweilt. Es geht auch viel um Romantik, ähnlich wie bei Pretty Little Liars  (bei der Serie zumindest, die Bücher hab ich nicht gelesen), ABER (Achtung kleiner Spoiler) hier war es eher nicht so gut, mit dem Lehrer rumzumachen. 

    Die Handlung mochte ich, da jede der Hauptfiguren ihre eigene Geschichte hatte, nur waren die manchmal besser und manchmal schlechter. Beispiel: Während ich über Ava und Julie sehr gern gelesen habe, hat mich, ich wiederhole, Mackenzie einfach nur übelst gelangweilt. Das Buch selbst nimmt im letzten Teil nochmal ordentlich Spannung auf, die endet in einem Cliffhanger. 

    Aber mal im Ernst: WIE SCHWIERIG IST ES EIGENTLICH, DIESES BUCH ZU BEKOMMEN?! Ich suche ernsthaft schon ewig nach der Fortsetzung und habe jetzt dann doch einfach keine Lust mehr, weiterzulesen. Also komplett gefesselt hat es mich dann also auch nicht...

  4. Cover des Buches Drei Wünsche hast du frei (ISBN: 9783426507339)
    Jackson Pearce

    Drei Wünsche hast du frei

     (623)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Bei dem Buch sind die Meinungen doch auch manchmal ein wenig gespalten, so wie ich das mitbekommen habe, dennoch war es schon seit einer sehr langen Zeit auf meiner Wunschliste, was sich nun endlich geändert hat.

    Ich finde die Grundidee, die der Klappentext verspricht nämlich klasse und wollte mir ein eignes Bild von der Geschichte machen, nachdem sie mich auf diese Weise erst einmal angesprochen hat.

    Die Umsetzung war aber tatsächlich flach. Irgendwie kommt da nämlich nicht viel. Viola weiss nicht was sie wünschen soll und als es dann endlich zum Wunsch kommt, nur weil sie betrunken ist. So ist immerhin ein wenig entschuldigt, dass sie in dem Moment das Gefühl hat, dass sie sich nur vollständig fühlen kann, wenn sie auch unbedingt einen Freund hat. Sie versucht sonst eben darüber hinwegzusehen, aber irgendwie kommt sie nie ganz von dieser Idee mit dem Freund weg, was schade ist (denn so wie es ja klingt, könnte sie mit Lawrence an der Seite ja schnell einmal überall dazugehören, aber sie fühlt sich selbst dann ja nicht dazugehörig, nur eben, wenn sie Lawrence auch wirklich als festen Freund hätte).

    Auch sonst bleibt es irgendwie flach. Ihre Wünsche gehen durch gegebene Umstände weg. Sie ist betrunken und wünscht sich was und wünscht sich im nüchternen Zustand eine Besserung dieses Wunsches und den Dritten braucht sie ebenfalls aus Notwendigkeit. Da kam nichts Fantasievolles heraus, nichts, was sie irgendwie auch zum Spass, um den Dschinn zu verärgern, was irgendwie besonders gewesen wäre und die beiden auch besser zusammengebracht hat. Man hat drei Wünsche frei und es sind kaum Regeln gesetzt, auch in der Geschichte nicht und es wird nichts daraus gemacht (eine Reise nach Caliban zum Beispiel, als ein Wunsch hätte für wesentlich mehr Spannung gesorgt und viel mehr neue Möglichkeiten geöffnet, als ein Teenageralltag mit Knutschen im Kino).

    Denn auch diese scheinbar aufkeimende Liebe, die man erwartet, kommt einfach nicht wirklich. Da ist kein spürbarer Aufbau der Gefühle zwischen den beiden, vorallem bei Viola nicht, die mehr Fokus auf Ollie, Aaron und Lawrence hat, als sonst irgendwas.

    Und dann ist da das Ende oder eben wohl auch nicht, denn da kommt einfach nichts. Keines der Probleme wurde irgendwie gelöst. Der Dschinn (nicht einmal einen Namen bekommt er zum Ende geschenkt, der arme Kerl) wird bestraft und kommt dadurch auf die Erde. Eigentlich hat er Dienst und würde nur noch mehr Ärger bekommen, aber er nutzt die Strafe, um zu Viola zu gehen und einfach alles ist gut, warum auch immer. Er mag Viola zwar, aber mit dem Altern hat er sich nie ganz angefreundet und es ist nicht so, als wäre er von seinen Pflichten erfüllt und komplett menschlich oder sonst was. Er hat keinen Namen, ist nirgends registriert und ganz Caliban sucht wohl nach ihm, um ihn einen Kopf kürzer zu machen, aber hey, dass zählt wie es scheint hier als Happy End? Ich habe nichts dagegen, wenn es auch einmal kein Happy End geben würde oder es ein stimmig passendes offenes Ende ist, aber hier schienen die Ideen einfach mal ausgegangen zu sein.

    Eines muss man immerhin lassen: Man kommt fliessend und schnell durch die Geschichte hindurch. Dadurch dass eigentlich nicht viel passiert bleibt der Ton locker, sodass man immer gleich wieder hineinfindet und für Nebenbei oder für Fantasyeinsteiger, die gerne noch mehr in der Realität bleiben möchten,  ist es absolut kein schlechtes Buch.

    Das gewisse Besondere hat aber eindeutig und ganz klar gefehlt. Drei Wünsche hat man frei, aber die Autorin hat wohl genauso wenig eine Idee, was man damit machen könnte, wie auch Viola selbst. Sie ist immer noch nicht schlecht, aber es wurde einfach sehr viel Potential verspielt, womit die Geschichte von mir drei Sterne bekommt.


  5. Cover des Buches Dark Village - Dreht euch nicht um (ISBN: 9783649613022)
    Kjetil Johnsen

    Dark Village - Dreht euch nicht um

     (338)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Trine und Vilde haben ihre Liebe füreinander entdeckt, doch äußere Umstände bringen die beiden wieder auseinander. Nora sucht währenddessen das Gespräch mit Nick und erzählt ihm von Benedictes Behauptung, er habe sie vergewaltigt. Weitere Verwicklungen, die auch Nicks Familienumstände betreffen, sorgen für großen Nervenkitzel.

     

    》EIGENE MEINUNG:

    Der Blickfang dieser Buchreihe ist ganz  klar der schwarze Buchschnitt und die aufeinander abgestimmte Aufmachung der Reihe. Nach Teil 1 der leider viel zu wenig Mord-Thematik und zu viel Teenie-Drama hatte, habe ich mich trotzdem voller Spannung auf Band 2 gestürzt. Eine kurze Zusammenfassung erleichtert den Wiedereinstieg, auch wenn es schriftstellerisch eher plump ist.

    1) Das Böse vergisst nie

    2) Dreht euch nicht um

    3) Niemand ist ohne Schuld

    4) Zurück von den Toten

    5) Zu Erde sollst du werden

     

    Die vier Mädchen sind einem nun schon gut bekannt und ihre Figuren werden trotzdem noch tiefer ausgebaut. Hinzu kommen allerding auch noch mehr Drama, Geheimnisse und wirklich grauenerregende Entscheidungen!

    Der Buchaufbau bleibt außergewöhnlich, die Kapitel sehr kurz und die Tage bis zum Mord ticken weiter herab. Allerdings hat sich der Schreibstil für mich eher verschlechtert: Es waren mehr unangenehme Wiederholungen und Dopplungen ganzer Abschnitte aus zwei Sichten zu lesen. Dafür gab es zum Glück deutlich weniger Anglizismen, Ausdrücke wie „Titten“ und Sex-Thematiken!

    Für mich bekam vor allem Nick in diesem Band mehr Unterfütterung. Seine Vergangenheit rückt immer mehr in den Fokus und bringt weitere Geheimnisse mit ins Spiel. Auch weitere Nebencharaktere der Umgebung, Familien sowie Ermittler nehmen deutlichere Rollen ein. Besonders verwirrt hat mich dabei Nicks „Pflegeschwester“, durch die gefühlt eine übernatürliche Thematik ins Spiel kam. Die Mädchen selbst driften gefühlt immer mehr auseinander und so wird der richtige Freundschafts-Aspekt noch weniger. Es bleibt also bei viel Düsternis, Eigenbrötlereien und einsame, sehr schlechte Entscheidungen (Drogen, Sex, Nacktfotos, Verleumdung,…). Wenige gute Gefühls-Momente lockern die Erzählung auf. Es passiert hier schon sehr viel „Dunkles“ für eine kleine skandinavische Stadt…

    Dafür geht es im Krimi-Part endlich voran. Hier gibt es einige überraschende Wendungen und der Countdown zum Mord läuft! Nichts desto trotz ist die Reihe damit für mich beendet. Ich möchte gerne noch wissen wer der Mörder ist, dafür aber keine weiteren drei Teile um die Teenagerinnen lesen.

     

    》FAZIT:

    Zum Glück weniger Teenie-Drama, aber dafür grauenvolle Teenie-Entscheidungen. Nebencharaktere und der Mord rücken mehr in den Mittelpunkt. Mit der Eröffnung des Mordopfers über meine Google-Suche endet diese Reihe für mich. 

  6. Cover des Buches Under Your Skin - Halt mich fest (ISBN: 9783548288581)
    Scarlett Cole

    Under Your Skin - Halt mich fest

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    „Bitte lass mich niemals bereuen, dass ich dir vertraue“, sagte sie und reichte ihm das Handy.

    „Niemals.“

    //S. 90//

    Klappentext:

    Harper Connelly führt ein vermeintlich unbeschwertes Leben in Miami. Doch sie trägt eine schmerzhafte Erinnerung an ihren Ex-Freund mit sich: Narben auf ihrem Rücken. Harper will endlich wieder im Bikini an den Strand gehen, sich frei von der Vergangenheit machen. Trent Andrews ist für seine kaschierenden Tätowierungen bekannt. Als sie ihn zum ersten Mal sieht, spürt sie sofort eine überwältigende Anziehung. Auch Trent ist übermannt von seinen Gefühlen für diese verletzliche Schönheit, die plötzlich vor ihm steht. Doch Harper fällt es schwer sich fallen zu lassen. Dann merkt sie, dass Trent nicht nur unglaublich attraktiv ist, sondern dass es da noch etwas gibt. Langsam beginnt sie, ihm zu vertrauen. Auch das Tattoo wird von Sitzung zu Sitzung schöner – ein großes Schwert in Flammen. Bis plötzlich SMS auftauchen, die nur von einem stammen können: Harpers Ex. Schafft er es ein zweites Mal ihr Leben zu erschüttern?


    Meine Meinung:

    Das Cover des Buches finde ich schlichtweg furchtbar, auch wenn es mich schon auf das Buch aufmerksam machte. Aber die vielen unterschiedlichen Stile, die beim Autorennamen und dem Titel verwendet wurden, passen überhaupt nicht zusammen und auch die Farbgebung spricht mich überhaupt nicht an. Es wirkt irgendwie kitschig und passt meiner Meinung nach auch überhaupt nicht zu der Geschichte.

    Ich bin niemand, der ein Buch vorschnell beurteilt und nicht gut bewertet, aber hier passte für mich gar nichts zusammen. Es ist langweilig und ohne das gewisse Extra. Keine guten Charaktere und die Wendungen konnte ich wirklich nicht nachvollziehen. Weder bei der Geschichte noch bei Harper und Co.

    Und dabei fing es eigentlich noch ganz gut und interessant an. Man lernt Harper und ihre Persönlichkeit ganz gut kennen und fragt sich natürlich, was damals mit ihr geschehen ist, woher sie die Narben hat und solche Angst vor anderen Menschen. Der Leser erfährt Stück für Stück von ihrem Schicksal und ich hatte echt Hochachtung vor der Frau, dass sie daran nicht zerbrochen ist und etwas schönes daraus machte wollte, um zu zeigen, wie stark sie trotz allem ist. 

    Und auch die ersten Szenen mit Trent gefielen mir. Auch hier lernt man den Charakter Stück für Stück kennen und ich fand seine Arbeit sehr spannend. Bis zu den ersten knapp 100 Seiten hatte ich wirklich nichts zu meckern und fand das Buch gut, bis es dann kippte und ich keinerlei Freude mehr daran hatte. Was auch auf Trent zutraf, den ich später irgendwie recht blass fand.

    Vorher war es behutsam und ich freute mich sogar noch, dass die Autorin nicht gleich mit Erotik um die Ecke kam und Harper extrem selbstbewusst wird, aber die Fehler beging sie dann später. Ich meine, ich freue mich ja schon, dass Harper wieder auflebte, aber die Wandlung ging viel zu schnell. Gestern musste sie noch gegen ihre Panickattacken ankämpfen und im nächsten Moment wirkte sie so, als wäre nichts geschehen, das passte einfach nicht und wirkte sehr unauthentisch. Da muss erst ein Mann kommen und zack, alles ist wieder super ? Och bitte. Vor allem wurde dem Leser dann permanent eine erotische Szene nach der nächsten präsentiert, die ich nicht wirklich sinnlich fand. Mehr Masse als Klasse, um es mal so zu formulieren.

    Aber spätestens, als ihr Ex wieder auftauchte hatte ich echt die Nase voll. Ich war so gespannt auf die Begegnung mit ihm und bekam stattdessen kitschiges Drama vom Feinsten. Tut mir Leid, aber da wurde so viel Potenzial verschenkt ! Natürlich gab es dann ein flauschiges Happy End und das Leben war wieder prima.

    Der Schreibstil konnte hier auch nur wenig retten. Zwar fand ich ihn gesamt ganz in Ordnung, aber vor allem die erotischen Szenen sagten mir nicht zu. Meist las er sich relativ flüssig, aber oft gab es auch Momente, wo ich mehrere Male das Gelesene wiederholen musste. Zudem wurde es zum Schluss sehr melodramatisch.

    Fazit:

    Gut, das war kein Buch für mich und auf eine Wiederholung mit der Autorin kann ich gerne verzichten. Besonders enttäuschend fand ich es, weil es so gut anfing und dann ganz schnell in Kitsch, Drama und zu viel Erotik abdriftete. Von mir gibt es:

    1 von 5 Sterne

  7. Cover des Buches Im Herzen der Zorn (ISBN: 9783785573785)
    Elizabeth Miles

    Im Herzen der Zorn

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Kartoffelschaf

    Reden wir bitte wieder erstmal kurz über dieses wunderschöne Cover? Diese Trilogie macht einfach so viel her - auch die Buchrücken sind toll gestaltet! 

    Der 2. Band dieser Trilogie hat es in sich und ist definitiv kein Platzhalter, bei dem die Spannung merklich abflacht, wie es leider so häufig der Fall ist. Zwischen dem Lesen von Band eins und diesem hier lagen bei mir fast 2 Jahre und ich hatte so gar keine Probleme, wieder in die Geschichte einzusteigen. 

    Em versucht verzweifelt gegen die Furien anzukämpfen, merkt jedoch selbst immer mehr, wie sie sich selbst verändert. Der Samen scheint aufzugehen und das ist mehr als erschreckend. Generell hat sich ihr Charakter im Vergleich zu Band eins bereits stark gewandelt - was mir persönlich sehr gefallen hat. Ich mag es, wenn Charaktere eine Persönlichkeitsentwicklung durchmachen. 

    Auch über Drea erfährt man mehr, sie war im ersten Teil noch etwas farblos, das ändert sich hier nun völlig. Auch sie wird mir immer sympathischer. :) 

    Alles in allem ein mehr als gelungener 2. Band. Ich bin gespannt auf den Abschluss. 

  8. Cover des Buches Beneath the Scars - Nie wieder ohne dich (ISBN: 9783736307308)
    Melanie Moreland

    Beneath the Scars - Nie wieder ohne dich

     (120)
    Aktuelle Rezension von: mikemoma

    Zachary lebt einsam und zurückgezogen in seinem Haus am Meer, Megan braucht dringend eine Auszeit. Zachary meidet jeglichen Kontakt zu Megan, Megan will unbedingt mehr über Zachary erfahren. Und sie lässt nicht locker, bis sie sein Geheimnis aufdeckt. Und damit alles zerstört, was die beiden versucht haben sich aufzubauen.
    Dieses Buch hat mich zutiefst berührt. Nicht nur das Cover zeugt von einer romantischen, aber auch dramatischen Geschichte, auch der Klappentext hat mich sofort begeistert. Der Schreibstil war erwartungsgemäß sehr flüssig und somit ließ sich das Buch leicht lesen. Teilweise hatte es einige kleine Längen, die der Rest der Geschichte aber wieder aufgefangen hat.
    Im Großen und Ganzen eine schöne Geschichte über körperliche, aber auch seelische Narben, die manchmal doch tiefer sitzen als man selber glaubt.

  9. Cover des Buches Das Hospital (ISBN: 9783426519721)
    Oliver Ménard

    Das Hospital

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy2019
    Christine begibt sich wieder auf einen gefährlichen Trip! Als Journalistin jagt sie einen perfiden Killer und bringt sich und ihr Team in Gefahr! Menard‘s bester Krimi! Absolute Leseempfehlung!
  10. Cover des Buches Mädchen für alles (ISBN: 9783492054997)
    Charlotte Roche

    Mädchen für alles

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Stillstand

    Nachdem ich schon die ersten zwei Bücher von Charlotte Roche zuhause, und gelesen habe, hab ich durch Zufall dieses Buch in den tiefen meines Bücherschrankes gefunden. Das Cover hat mich sofort angesprochen und nach kurzem Einlesen auf der Rückseite musste ich es sofort lesen.

    Es hat tatsächlich sehr interessant und spannend angefangen...leider ging es danach sehr schnell bergab und es wurde langweilig und langatmig...der Schluss war ziemlich schräg und komisch.


    Ich hätte mir tatsächlich viel mehr tiefgang gewunschen, und weniger oberflächlichkeit.

    Nichts desto trotz konnte ich das Buch flüssig und gut lesen, man konnte sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen.

  11. Cover des Buches Die Reinheit des Todes (ISBN: 9783442374922)
    Vincent Kliesch

    Die Reinheit des Todes

     (391)
    Aktuelle Rezension von: trollchen

    Die Reinheit des Todes

    Herausgeber ist Blanvalet Taschenbuch Verlag (10. Mai 2010) und es hat 320 Seiten. 

    Kurzinhalt: Er sieht aus wie ein Engel. Er hat viele Namen. Und er mordet, ohne Spuren zu hinterlassen …

    Ein Serienmörder treibt in Berlin sein Unwesen. Sein drittes Opfer, eine ältere Dame, wird in einem weißen Leinenhemd aufgebahrt auf ihrem Esstisch gefunden. Die Wohnung ist klinisch rein geputzt – ein Albtraum für jede Spurensicherung. Die letzte Hoffnung des LKA, den »Putzteufel- Mörder« zu finden, ruhen auf Julius Kern. Schon einmal konnte er einen grausamen Massenmörder fassen. Doch Kern ist daran fast zerbrochen. Während er nur langsam zu seiner alten Form zurückfindet, hat sein Gegner bereits das nächste Opfer im Visier …
     Ein Serienmörder in Berlin – und ein Kommissar, der nichts so gut kennt wie das Böse!

    Meine Meinung: Diesmal ist es gar nicht so leicht, dem Täter auf die Spur zu kommen, denn er macht immer alles akribisch sauber, bis er aber dann doch mal einen Fehler macht. Gleich am Anfang ist man mitten im Geschehen drin und wird gleich mitgezogen von der Spannung. Lustig fand ich, als Julius Kern den Täter nahe kommen wollte und auch seine Wohnung so akribisch geputzt hat, denn das hat ihn mächtig angestrengt, denn mal muss schon sehr viel beachten. Auch werden viele Fragen wieder sehr gut beantwortet, denn vieles weiß man nur so halb, wenn man nicht vom Fach ist. Der Schreibstil ist locker und es gibt viele Wendungen, die die Spannung anfachen. Auch die Verknüpfung mit seinem alten Fall Tassilo hat mir gut gefallen. Die Personen und Handlungen wurden so gut beschrieben, dass das Kopfkino immer was zu tun hatte. Selbst Tassilo war mir sehr sympathisch.

    Mein Fazit: Ein toller Thriller, der spannend von Anfang bis zum Ende war. Ich vergebe 5 Sterne und kann das Buch weiter empfehlen.

     

  12. Cover des Buches Schmetterlingsblau (ISBN: 9783959910590)
    Sarah Nisse

    Schmetterlingsblau

     (68)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Inhalt:
    Die 17-jährige Jade verbringt schon ihr ganzes Leben in der Villa Papillon. Eines Tages begegnet sie am Tor Alain, der zur Beerdigung seiner Eltern in seine Heimat zurückgekehrt ist. Alain glaubt nicht, dass er Jade jemals wiedersehen wird, denn die Villa birgt ein Geheimnis, das im Dorf niemand zu lüften wagt. Doch Alain und Jade geben nicht auf...

    Meine Meinung:
    Erstmal muss ich sagen, dass ich das Cover sehr schön finde. Es passt hervorragend zur Geschichte und ich habe mir Jade immer so vorgestellt wie das Mädchen auf dem Cover. Sie wirkt zwar sehr jung, aber den Eindruck hatte ich auch in der Geschichte, obwohl sie bereits 17 Jahre alt ist.

    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Alain und Jade erzählt, kurz kommt auch eine Nebenfigur zu Wort. Beide Hauptprotagonisten erzählen aus der Ich-Perspektive, was einen die beiden näher bringen soll.

    Alain studiert in London. Als er vom Unfalltod seiner Eltern erfährt, kehrt er sofort zurück in seine Heimat und auf den Hof, auf dem seine Großeltern leben. Alain hat mit seinem Studienbeginn den Kontakt zu seinen Eltern und Großeltern abgebrochen, da sie immer andere Vorstellungen für sein Leben hatten.

    Jade lebt schon immer in der Villa. Eine wundersame Krankheit zwingt sie und ihre Mitschülerinnen dazu, sich in der Abgeschiedenheit der Villa zu verbergen. Ich mochte die Idee sehr, doch die Umsetzung hatte leider einige Schwächen.

    Die Geschichte von Alain und Jade hätte wirklich zauberhaft sein können, aber ich denke, hier wurde leider einiges an Potenzial verspielt. Das fing schon früh an. Irgendwie war es immer zu leicht, dass sich die beiden getroffen haben. Auch die spannenden Momente gegen Ende blieben trotz allem eher unspektakulär und ruhig.

    Die ganze Geschichte war auch recht vorhersehbar, da man als Leser schon früh in das Geheimnis der Villa eingeweiht war. So fehlte mir leider die Spannung, als Alain versuchte, mehr zu erfahren. Auch die Verbindungen zwischen seiner Familie und der Villa war mir schnell klar und damit leider wenig überraschend.

    Den Schreibstil fand ich zu Beginn etwas schwierig, aber wenn man sich einmal eingewöhnt hat, lässt sich die Geschichte gut und flüssig lesen. Nach einem kleinen Zwischentief nahm die Handlung wieder an Fahrt auf und wurde etwas interessanter und spannender.

    Am Ende blieben einige Fragen offen, was ich sehr schade fand. Der Schluss der Geschichte war hingegen sehr schön und hoffnungsvoll.

  13. Cover des Buches Der Junge, der Träume schenkte (ISBN: 9783404160617)
    Luca Di Fulvio

    Der Junge, der Träume schenkte

     (1.137)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Das Buch beginnt im Jahre 1906 in Italien und wir lernen Cetta kennen. Ein junges Mädchen, dass von seiner Mutter in eine furchtbare Ecke gedrängt wird. 1908 wird Cetta mit 14 Jahren vergewaltigt. Sie bringt einen wunderschönen blonden Jungen zur Welt. Sie nennt ihn Natale und wandert mit ihm nach Amerika aus. Immer wieder muss sie ihren Körper verkaufen um durch zu kommen. Ein Zuhälter kümmert sich um sie in Amerika und ein älteres italienisches Ehepaar kümmert sich um Natale. Natale soll es einmal besser haben und wird Amerikaner. Weil sie mit seinem Namen nichts anfangen können, wird er Christmas genannt. Er wächst in Armut auf und muss das harte Leben auf der Straße kennen lernen. Er will es aber besser haben und gründet die Diamond Dogs. Eine Gang, der sich immer mehr anschließen und durch die sich Christmas Respekt verschafft. Cetta ist stolz auf ihren Sohn. Eines Tages trifft Christmas auf Ruth, die aus einer reichen jüdischen Familie stammt und halb tot auf der Straße liegt. Sie wurde vergewaltigt und übel zugerichtet, aber Christmas möchte diesem Mädchen eine Chance geben und immer für sie da sein. Der Titel klingt einfach wunderschön und die furiosen Besprechungen machten mir noch mehr Lust auf das Buch. Anfangs war ich wegen der Brutalität und Rohheit etwas abgeschreckt, aber wenn dann die Liebe, die Wärme und Zuneigung die Oberhand gewinnt und man Cetta und Christmas ins Herz schließt, dann kann man die 800 Seiten nur noch verschlingen.

  14. Cover des Buches Dante Walker - Seelensammler (ISBN: 9783570310106)
    Victoria Scott

    Dante Walker - Seelensammler

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Knorke
    Feuer & Flut und Salz & Stein gehören zu meinen Lieblingsbüchern, von daher musste ich auch weitere Bücher der Autorin lesen und entschied mich fürs erste für Dante Walker. Leider wurde das Buch meinen Erwartungen nicht gerecht und kurz vor Ende hätte ich es am liebsten abgebrochen.

    Dante Walker ist ein gutaussehender, überheblicher Seelensammler, der sich nichts sehnlicher wünscht, als endlich eine Beförderung vom großen Boss zu bekommen. Dafür muss er nur eine kleine Aufgabe erfüllen - die Seele einer gewissen Charlie einsammeln. Dies stellt Dante jedoch vor eine große Herausforderung, da Charlie nicht nur ein Nerd, sondern auch ein reines, gutes Mädchen ist.

    Zu Beginn war ich von diesem Buch sehr begeistert. Dante war total überheblich und unsympathisch, was mich aber nicht störte, da ich damit rechnete, dass das nicht das ganze Buch über so bleiben würde und ich mich auf den Wandel sehr gefreut habe. Dazu kam Charlie, was dem Buch einen weiteren dicken Pluspunkt gegeben hat. Charlie ist nämlich zu Beginn eine der untypischsten Protagonisten, die mir in einem Jugend-Fantasybuch untergekommen ist. Dick, mit Pickel, Brille, einem Gehfehler und auch keinem besonders hübschen Gesicht. Dazu ist sie ein wenig merkwürdig, aber auf eine putzige Art und Weise. Sie war mir sofort sympathisch und einfach sehr erfrischend anders.

    Leider entscheidet sich Dante jedoch für einen Weg Charlies Seele zu sammeln, der über ihr Aussehen geht. Und so dreht sich das gesamte Buch ab diesem Punkt nur noch darum, was an Charlie hässlich ist und was an ihr durch diesen Weg immer hübscher wird. Die Autorin wird dabei auch nicht müde, ständig Charlies Äußeres zu beschreiben und Dante betonen zu lassen, wie hässlich oder später hübsch etwas an ihr nun aussieht.
    So konnte auch die Story, die drum herum ensteht, leider das Buch auch nicht mehr retten, dabei hat mich das doch eigentlich begeistert.

    Und dann kommt das große Finale und hier setzt die Autorin noch einen drauf und es wird zwischenzeitlich so absurd, dass ich das Buch am liebsten hätte abgebrochen, weil ich es eine Frechheit fand, was da passiert ist. Dass ich es beendet habe, lag nur an der Challenge auf LB, die den Buchstaben D gebraucht haben. 
    Fazit
    Für mich war dieses Buch ein Griff ins Klo. Ich habe selten ein Buch gelesen, was so dermaßen oberflächlich ist, wie dieses hier. In jedem zweiten Satz wird das Aussehen der Protagonistin erwähnt und natürlich muss sie ihr "hässliches" Aussehen verlieren, damit sie beliebt wird. Dazu wird das Ende dermaßen absurd, dass es mir das letzte bisscen Lust an der Geschichte genommen hat. Da mir das Setting eigentlich gut gefallen hat, vergebe ich dem Buch immerhin noch 1,5 DC
  15. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.605)
    Aktuelle Rezension von: birdies_buecherwelt

    Im Alter von neun Jahren kommt Liesel Meminger zu Pflegeeltern. Es ist das Jahr 1939, Liesels Mutter wollte ihre Kinder beschützen, doch als Liesel in der Himmelstraße 33 in Molching ankommt, ist sie allein. Ihr jüngerer Bruder hat die Zugfahrt aufgrund einer Krankheit nicht überlebt. Bei seiner Beerdigung stielt Liesel ihr erstes Buch, weitere werden folgen und ihr so den Namen "Bücherdiebin" einbringen. Liesels Pflegeeltern Rosa und Hans Hubermann lieben das Mädchen auf ihre eigene Weise und werden für sie schnell zu einer geliebten Familie. Doch die Zeiten sind alles andere als unbeschwert, denn der Krieg rückt unaufhaltsam näher an den Alltag heran.
    Schon nach den ersten Seiten, ach was, nach den ersten Zeilen war mir bewusst, dies ist ein besonderes Buch. Der Erzähler ist niemand geringeres als der Tod. Der Tod wirkt alles andere als bedrohlich, er ist beinahe sympathisch. Seine Worte sind mit Bedacht gewählt und häufig zynisch, über viele Aussagen musste ich intensiv nachdenken. Diese Perspektive macht das Buch so besonders. Aber auch Liesel, ihre Sicht auf die Welt, ihre Liebe für Worte und für Bücher haben mich sehr berührt. Trotz der Tragik des Krieges ist die Handlung ruhig gehalten, viel mehr geht es um Familie, Zusammenhalt, Menschlichkeit und Zuversicht. Mehr möchte ich gar nicht verraten, denn wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, sollte das unbedingt nachholen und sich selbst überzeugen. Markus Zusak ist ein Meisterwerk gelungen, zurecht wurde "Die Bücherdiebin" mit dem Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen.

  16. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

     (14.171)
    Aktuelle Rezension von: Natiibooks

    4 ⭐️⭐️⭐️⭐️


    Die Reihe kenne ich bereits durch die Filme aber da ich es unbedingt Lesen wollte habe ich die Reihe passend zu Weihnachten Geschenkt bekommen und hier bin ich. Wir folgen Gwen die zu einer Familie gehört die ein Gen besitzt das einige ihrer Familie erlaubt durch die Zeit zu reisen. An ihrem 16 Geburtstag stellt sich heraus das die das Gen trägt und nicht ihre Cousine. Wir folgen hier die Sicht von Gwen bekommen aber zwischen denn jeweiligen Kapitel immer kleine Tagebücher, Stammbaum und Prophezeiungen dazu. Durch die Filme war ich bereits vertraut wie die Geschichte ablauft dennoch war ich überrascht da mir hier es teilweise besser gefallen hat. Besondere mochte ich Gwen als Charakter hier mehr und ach die Spielerischen und nicht so ernst genommen Szenen haben Spaß gemacht zu verfolgen. Im ganzen fand ich denn Anfang gut und bin gut durch die Seiten gekommen und wollte gar nicht mehr aufhören. 


  17. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938784)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (1.926)
    Aktuelle Rezension von: novembergewitter

    Ich lese selten Bücher zwei Mal - dieses allerdings schon.

    Und das hat auch einen Grund. Als alte Bücherfresserin freue ich mich immer sehr, ein dickes Buch in den Händen zu halten, das ich in ein paar Stunden komplett verschlingen kann. Der Spagat zwischen Fortschritt der Geschichte und (scheinbar) nutzlosen Details mit Unterhaltungswert ist hier meiner Meinung nach hervorragend gelungen. Ich kann aber durchaus verstehen, dass es zäh wirkt, gerade wenn man nur Stückchenweise an dem Buch weiterliest oder man sich generell lieber Zeit lässt mit dem lesen.

    Das Setting, dass Kvothe seine Geschichte erzählt, rückt mich selbst viel näher an Kvothe und seine Geschichte. Ich habe das Gefühl, ich bekomme sie erzählt, sie ist für mich gemacht. Ich bin kein stiller Beobachter. Und ich werde nicht allwissend und objektiv versorgt sondern einfach von einem Menschen. Die gelegentliche Rückkehr in die Erzähl-Situation waren für mich erfrischend und hat bei mir dazu geführt, die Geschichte nochmal mit einem anderen Auge zu sehen.

    Es macht Spaß beim Lesen, wenn eine Figur auch mal Schwächen hat. Wenn sie sich irrational verhält. Ich hätte mir sogar noch mehr davon gewünscht, auch wenn ich Kvothe auch jetzt schon als Mensch eigentlich nicht leiden kann. Und hier komme ich zum für mich wichtigen: Die Figuren wirken sehr plastisch und ich habe immer das Bedürfnis, sie noch näher kennen zu lernen. Und auch wenn ich Kvothe als Mensch nicht leiden kann (Arroganter Mistkerl...), will ich trotzdem wissen, was ihm widerfahren ist.

    Die Geschichte selbst ist vielseitig und umfasst eine Bandbreite von Alltag bis Kampf mit einem Drachen. Langweilig wird es also nicht unbedingt. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass sich Rothfuss in belanglosen Situationen verliert und in wirklich ereignisreichen Situationen über das Geschehen hinweggaloppiert. Gerade in diesen Situationen hätte ich mir mehr Gedanken und Gefühle und weniger Machen gewünscht.

    Es gibt einige kleine Dinge, die mich stören. Alle Frauen sind hübsch (aber vielleicht auch nur für Kvothe?). Er gerät zwar in Schwierigkeiten, aber es ist für mich manchmal ein mal zu oft haarscharf gerade noch gut gegangen und die Situationen gleichen sich teils etwas. Kvothe schafft viel auf den ersten Versuch. Zu viel?

    Trotz allem habe ich dieses Buch seit ich es ca. 2011 gekauft habe, schon mehrmals verschlungen und werde es sicherlich in ein paar Jahren wieder lesen.

  18. Cover des Buches Plötzlich Fee - Sommernacht (ISBN: 9783453528574)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Sommernacht

     (2.410)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》EIGENE MEINUNG:

    Ich liebe es Bücher passend zur Jahreszeit zu lesen – hier stimmt sogar noch der Titel – und dies ist eine der Reihen, die schon am längsten auf meinem SUB versauert, also los ging es:

    Die Cover dieser Reihe sind im Deutschen wunderbar aufeinander abgestimmt und farblich für mich sehr anziehend. Sie wirken magisch und wunderschön. Allerdings war ich erstaunt, als ich die englische Gestaltung zum 10jährigen gesehen habe und muss ich Nachhinein sagen, dass sie viel besser zur Geschichte passen. Denn diese ist nicht pastellfarben und fröhlich!

    Wir beginnen zwar einmal mehr mit typischen Jugendlichen-Sorgen, Highschool-Leben und einem unerreichbaren Schwarm, werden jedoch sobald wir in die Welt der Feen eintauchen von der Gewalt, Brutalität und Härte dort überrascht. Für mich im positiven Sinne.

    Unsere Hauptfigur Meghan versucht mutig zu sein und hat das Herz am rechten Fleck. Ohne Helfer wäre sie mit ihrer Naivität aber wohl nicht weit gekommen und ich hoffe sie entwickelt sich in der Reihe noch weiter. Ihre Gefährten sind vor allem Puck (ich genieße jede Verbindung zum Sommernachstraum), Ash (na klar brauchen wir einen dunklen Love-Interest in den man sich verliebt, weil er so gut aussieht) und Grimalkin (eine Katze, die mich sehr an die Grinsekatze von Alice erinnert). Mit ihnen zusammen macht das Reisen Freude – die Reise an sich aber eher weniger.

    Für einen Auftaktband kann ich verstehen, dass wir mehr über die Welt erfahren müssen, jedoch bin ich absolut kein Freund von Reisen durch fantastische Länder, da ich hier oftmals das Gefühl habe Kilometer um Kilometer mit den Charakteren zurück zu legen und doch nicht voran zu kommen. So ging es mir auch hier einige Zeit und erst gegen Ende kam wirklich Spannung auf und wurde die Handlung rasant. Zuvor hatte ich lang das Gefühl Meghan wird nur von einer aussichtslosen Situation in die nächste geworfen.

    Zum Glück hält sich die Liebesgeschichte sehr im Hintergrund und der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Band 1 ist in sich abgeschlossen, führt jedoch nahtlos zu Teil 2 über:

     

    1. Sommernacht

    2. Winternacht

    3. Herbstnacht

    4. Frühlingsnacht

    5. Das Geheimnis von Nimmernie (Zusatzband)

     

    》FAZIT:

    Erstaunlich brutale und gnadenlose Feenwelt im Auftaktband der Plötzlich Fee-Reihe. Leider hat sich die Reise durch das Feenreich für mich etwas gezogen, wurde aber von interessanten Nebencharakteren und einem rasanten Ende abgemildert.

  19. Cover des Buches Heaven - Stadt der Feen (ISBN: 9783401502212)
    Christoph Marzi

    Heaven - Stadt der Feen

     (610)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Ich habe dieses Buch das letzte Mal in der Grundschule gelesen und nun nach gut 10 Jahren wieder dazu gegriffen.

    Das Leseerlebnis war wirklich schön und bis auf eine kurze Flaute durchweg angenehm. Der Autor versteht es, Situationen und Umgebung anschaulich zu beschreiben und den Leser so ganz in die Geschichte zu entführen. Vor allem die detaillierte Beschreibung Londons machte die Geschichte so glaubwürdig.

    Das klassische Bild der Fee wird hier etwas auf den Kopf gestellt, bleibt aber definitiv vollkommen magisch.

    Die Einordnung als Kinderbuch durch LovelyBooks empfinde ich jedoch als definitiv fehlerhaft. Innerhalb des Buches wird mehrmals Sex thematisiert, sowie auch rohe Gewalt und Mord. Ich denke daher, dass man es als Jugendbuch betiteln sollte.

  20. Cover des Buches Die Augen der Heather Grace (ISBN: 9783404169740)
    David Pirie

    Die Augen der Heather Grace

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    Den Sherlock Holmes Autor selbst als Schnüffler einzusetzen, finde ich super. Auch der Krimi-Plot war toll. Einzig der Schreibstil war etwas zu langatmig für mich.

  21. Cover des Buches Der Fürst des Parnass (ISBN: 9783596198825)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Fürst des Parnass

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Jin_ny

    Das Buch hatte ich mir vor sehr vielen Jahren gekauft, aber erst heute es geschafft bis zum Ende zu lesen. Ich glaube, dass ich mir am Anfang unter diesem Titel was anderes vorgestellt hatte, sodass ich mich einfach nicht mit der Geschichte anfreunden konnte. Außer konnte ich früher nichts mit der bildgewaltigen und fantasievollen Sprache anfangen, was sich in den letzten Jahren geändert hatte. Die Geschichte hat mich zwar nicht berührt, aber es war interessant und gut geschrieben, dass ich es in einem Zug gelesen habe. Klar, es ist eine kurze Erzählung, aber trotzdem war ich so in der Geschichte gefangen, dass ich erst am Ende vom Buch aufgeblickt habe. Carlos Ruiz Zafon schafft es mit seiner kleinen Erzählung ein kleines Märchen voller Energie und Leben zu erschaffen.

  22. Cover des Buches Als Gott ein Kaninchen war (ISBN: 9783442377626)
    Sarah Winman

    Als Gott ein Kaninchen war

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Malka_Draper

    Elly Portman hat eigentlich eine glückliche Kindheit. Sie hat eine total verrückte beste Freundin, einen Bruder, der mit ihr durch Dick & Dünn geht und ein Kaninchen namens Gott. Doch hinter der Fassade ist nicht alles so rosig, wie es ihr als Kind schien – als sie älter wird, sieht sie viele Dinge aus einer neuen Perspektive. Zum Beispiel die schwierigen Lebensumstände ihrer besten Freundin Jenny Penny, die bei ihrer alleinerziehenden, trinkenden Mutter und deren wechselnden Liebhabern lebt und am liebsten mit Elly Leben tauschen würde. Oder der alte Nachbar Mr. Golan, der gerne Geschichten über die Juden in Deutschland erzählte und der Ellys Freundschaft ausnutzte. Oder ihr Bruder Joe, der seine Homosexualität vor ihren Eltern verheimlicht und dessen Herz von seiner großen Liebe gebrochen wurde. Und Elly, die als Kind mehr Geheimnisse und Schuld auf sich nimmt, als es ein junges Mädchen sollte und dabei vergisst zu leben.

    Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt und berichtet von den Erlebnissen der jungen Elly und ihrem Erwachsenenleben. Die Schilderungen sind zum Teil sehr distanziert und trocken, manche Erlebnisse werden nicht konkret benannt, was aber gut zur Perspektive der Geheimniswahrung und des Vergessen-Wollens passt. Teilweise vermischen sich Erinnerungen mit Vorstellungen aus der Gegenwart und da hauptsächlich Pronomen statt Namen genannt werden, war das an manchen Stellen sehr verwirrend.

    Obwohl das Buch von vielen Alltäglichkeiten eines Lebens berichtet, gibt es immer wieder neue Wendungen und kritische Lebensereignisse, die aufgedeckt werden oder eintreten, was die Geschichte bis zum Schluss interessant macht.

    Besonders gut gefallen haben mir die sehr ungewöhnlichen, aber charakterstarken Personen und Beziehungen, vor allem die innige Liebe zwischen Joe und Elly und die tiefe Loyalität und Verbundenheit zu ihrer Freundin Jenny, aber auch die ungewöhnliche Freundschaft zu Arthur, der das Buch insgesamt mit seiner humorvollen Art sehr bereichert. Vor allem die starken Emotionen, einfühlsamen Begegnungen und außergewöhnlichen Menschen machen die Geschichte lesenswert.

  23. Cover des Buches Romy und der Weg nach Paris (ISBN: 9783746635231)
    Michelle Marly

    Romy und der Weg nach Paris

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Felicitas-3

    Das Buch ist flüssig geschrieben und in diesem Roman wird Romys Leben in den Jahren Ende der 1950er bis Anfang der 1960er Jahre geschildert. Romy ist mit den Sissi-Filmen weltberühmt geworden. Bei Filmaufnahmen trifft sie den Schauspieler Alain Delon, nach anfänglichem Argwohn verlieben sich die beiden ineinander. Endlich kann sich Romy von ihrem jugendlichen Image lösen. In Frankreich gibt sie ihr Theaterdebüt und fängt an ihre eigenen Entscheidungen zu treffen – auf dem Weg vom Mädchen zur Frau. Ein lesenswertes Buch.

  24. Cover des Buches Cape Town Kisses (ISBN: 9781503954335)
    Lotte Römer

    Cape Town Kisses

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Angela Riley Hat unheilbaren Krebs und macht dich auf den Weg nach Südafrika um den Vater ihres Sohnes zu finden, mit dem sie vor 13 Jahren eine sehr kurze Affäre hatte, damit der sIch nach ihrem Tod um den Jungen kümmern kann. Angela kann den Vater von Jasper nicht finden, dafür aber ihre große Liebe, George van Staal. Die beiden erleben drei wundervolle Tage im afrikanischen Busch. Leider spricht George nicht über seine Gefühle da er eine Riesenenttäuschung hinter sich hat, und Angela möchte ihm eine Liebe ohne Zukunft und die anschließende Trauer nicht zumuten. Sie reist, ohne sich zu verabschieden ab und läßt George ohne Erklärung zurück, der die Welt nicht mehr versteht.

    Nach langem Zögern fliegt er nach London zu Angela um nach dem „WARUM“ zu fragen, das er dann schmerzlich erkennen muß. George bleibt in London, denn er möchte bei seiner großen Liebe bleiben, bis zum bitteren Ende.

    Eine anrührende, gefühlvolle Liebesgeschichte mit dem Flair von Afrika …

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