Bücher mit dem Tag "schlimm"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schlimm" gekennzeichnet haben.

41 Bücher

  1. Cover des Buches Be with Me (ISBN: 9783492305730)
    Jennifer L. Armentrout

    Be with Me

     (871)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Teresa hat sich vor einem Jahr ihr Knie verletzt und muss deswegen das Tanzen und ihre Karriere für den Moment pausieren und fängt ein Studium als Lehrperson an, dabei kommt sie dem besten Freund ihres Bruders wieder näher, den dieser hat sie vor einem Jahr geküsst und seit da ging er ihr nie mehr aus dem Kopf...

    Ich weiss nicht recht... das Buch hatte Potenzial aber es konnte mich einfach nicht mitreissen, die Liebesgeschichte hat mich gestört das drumherum war aber ganz interessant...

    Der Schreibstil der Autorin ist ganz angenehm und das Buch lies sich gut lesen, ich fand auch die Beschreibungen zum Setting ganz okay, es spielt an einem Collage und hat auch das College feeling. Was mich an der Autorin stört, ist ihre Herangehensweise mit den Protagonisten, ah... teilweise gings gar nicht... ihre Annäherungen haben sich irgendwie falsch angefühlt und waren komisch, dann dieses ewige umentscheiden des Protagonisten was aber nicht zum Charakter selbst gepasst hat... die Liebesgeschichte der beiden konnte mich somit nicht überzeugen und es wäre mir auch egal gewesen wenn kein Happy End da gewesen wäre...

    Der Rest der Geschichte war spannend, irgendwie alles um das Paar herum... Es gab viele wichtige Themen, wie Gewalt die vom Partner aus geht, neue träume und sich selbst finden und sogar noch etwas Spannung zum Schluss mit der ich nicht gerechnet hätte, Potenzial wäre da gewesen, deswegen als ganzes Okay aber die Lovestory dahinter nicht meins...

    Das war nun mein zweiter Versuch mit der Autorin, zwar besser als Band 1 aber so ganz kann sie mich nicht überzeugen... mal schauen...

    Für die Fans von ihr könnte es sicher noch etwas sein, ansonsten würde ich zu anderen Autoren des Genres raten...


  2. Cover des Buches Die Sache mit Callie und Kayden (ISBN: 9783453417700)
    Jessica Sorensen

    Die Sache mit Callie und Kayden

     (627)
    Aktuelle Rezension von: Kaetherakte

    Sowohl Callie als auch Kayden haben eine schwere Vergangenheit. Das bekommt gleich im Prolog deutlich zu spüren. Die Story bleibt von Seite 1 bis zum Ende sehr bewegend und spannend. Ich liebe es, dass man Callie´s und Kaydens Ansicht lesen kann. Ebenso hat mir gefallen, dass die Handlung nicht vorhersehbar ist. Das Einzige, was ich kritisiere oder eher gesagt wichtig gefunden hätte, wäre eine Triggerwarnung, bevor man dieses Buch liest, da es an manchen Stellen sehr extrem ist. 

  3. Cover des Buches Ausgelöscht (ISBN: 9783404169399)
    Cody McFadyen

    Ausgelöscht

     (1.610)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    wobei ich die ständige Bedrohung der Hauptfigur schon etwas übertrieben finde

  4. Cover des Buches Das Spiel (Gerald's Game) (ISBN: 9783453433977)
    Stephen King

    Das Spiel (Gerald's Game)

     (566)
    Aktuelle Rezension von: good_books_bad_books

    Titel: Das Spiel (Gerald´s Game)

    Autor: Stephen King

    Reihe: Castle-Rock-Zyklus #7

    Verlag: Heyne

    Genre: Thriller|Horror

    Seiten: 464

    ´Oh mein Gott´, sagte sie. ´O mein Gott, ich bin ganz alleine hier draußen. Ich bin ganz allein.´

    //S.51//

    Klappentext:

    Gerald und Jessie Burlingame haben sich in ihr einsames Sommerhaus zurückgezogen. Gerald möchte dem eintönigen Eheleben etwas Schwung verleihen und fesselt seine Frau ans Bett. Jessie hält gar nichts von den neuen Sexspielchen ihres Mannes und versetzt ihm einen Tritt – mit für ihn tödlichen Folgen. Mit Handschellen ans Bett gefesselt, beginnt für Jessie ein quälender Albtraum: Nachts bekommt sie unheimlichen Besuch ... 

    Meine Meinung:

    Ich liebe Stephen King und mit lieben meine ich, dass ich ihn quasi anbete. Es gibt in meinen Augen keinen Autor, der sich so sehr immer wieder neu erfinden und mich auch nach über 20 gelesenen Büchern so fesseln kann. Das Spiel ist ein wohl eher unbekannterer King, wenn es nach der Bubble auf Instagram geht, aber seit dem Trailer von dem Film spuckte es mir immer wieder im Kopf rum. 

    Ungewöhnlich geht es schon zu Beginn zu. Normalerweise braucht King selbst bei Büchern um die 400 Seiten immer etwas Anlauf, bevor es mit der Geschichte losgeht. Hier passiert das genaue Gegenteil. Der Leser wird schon nach wenigen Seiten in des Szenario von Jessies Dilemma hineingeworfen. Und auch wenn es sehr interessant war, fragte ich mich, wie das denn bitte über 400 Seiten funktionieren soll. Ich hatte die Befürchtung, dass es schnell ermüden und mich langweilen würde, weil ich mir nicht so wirklich vorstellen konnte, dass es wirklich spannend sein könnte.

    Aber da wurde ich definitiv eines Besseren belehrt. Denn auch, wenn es zwischenzeitlich kleinere Längen gab und ich auch nicht hundertprozentig zufrieden bin mit dem Ende, packte es mich wirklich von Anfang bis Schluss und es machte mich wahnsinnig, wenn ich eine Pause einlegen musste und es erst später weiterlesen könnte.

    Denn der eigentliche Horror ist nicht das Szenario, dass eine Frau durch Handschellen ans Bett gefesselt auf Hilfe hofft, sondern ihre Erinnerungen, bei denen es mich oft eiskalt den Rücken runterlief und bei denen ich pausieren musste, weil es mich einfach nur schockierte. Zudem sind die Szenen mit dem Streuner auch nicht ohne...mein Kopfkino hatte sehr viel zu tun !

    Man erfährt viel über Jessies Werdegang. Ihre Kindheit, die Familie, Schule und Uni, sowie etwas über die Ehe mit Gerald. An sich ist das nicht unbedingt so meins, aber King verpackte es wirklich sehr interessant und spannend. Sie muss vieles reflektieren und mit sich selbst auseinandersetzen. Da ich nicht spoilern möchte, schreibe ich einfach nur, dass es nichts für zartbesaitete ist. Zumindest mir ging ein Thema sehr an die Nieren. King beschreibt es einerseits mit seiner typischen Distanz, aber genau deswegen ging es mir richtig unter die Haut. 

    Bei den Szenen mit dem Hund, der immer sie quasi immer wieder besucht und auch bei der unheimlichen Gestalt lief es mir eiskalt den Rücken runter. Die Auflösung des Ganzen nahm etwas dieses Horror-/Mysterieflair, aber gerade dann schockierte es umso mehr und ich war völlig erstarrt, weil es einfach so heftig war. Mir fällt gerade leider keine passendere Beschreibung ein. Aber definitiv wusste ich in den letzten Seiten nicht mehr, was nun wirklich der Realität entsprach und was ihrem gepeinigten Verstand. Und genau das liebe ich so an King, man wird einfach immer gefordert.

    Die Charaktere, auch wenn im Grunde eigentlich nur Jessie die einzig handelnde Person war, gefielen mir sehr gut.

    Denn auch, wenn Gerald schon in den ersten Seiten das Zeitliche segnet, begegnet einem dieser Charakter doch immer wieder in Jessies Rückblenden und Erzählungen. Genauso wie ihr Vater, ihre Mutter und ihre College -Mitbewohnerin nimmt er einen wichtigen Teil in der Geschichte ein. Er ist ein Macho durch und durch und ich fragte mich manchmal, wie sie es mit ihm aushielt, aber er wurde dennoch authentisch dargestellt.

    Und da liegt eine weitere Stärke von King. Egal, wie bösartig, schwach, feige oder mutig seine Charaktere auch sind, sie werden immer authentisch dargestellt und das merkte man auch hier.

    Jessie fand ich unglaublich stark. Ich glaube, ich hätte an ihrer Stelle irgendwann aufgegeben, aber sie kämpfte, egal, wie aussichtslos ihre Situation auch war. Manchmal erschreckte sie mich etwas und zum Ende hin befürchtete ich schon, dass sie den Verstand verloren hätte, aber sie zeigte dann umso mehr, was für eine starke Person in ihr steckte.

    Der Schreibstil ist typisch King und ich liebe ihn von dem ersten bis zum letzten Wort. Spannend, interessant, schräg, emotional und zugleich distanziert. 

    Fazit:

    Wenn ich es so liebe, warum dann nur diese abschließende Bewertung ? Ganz einfach. Wie schon geschrieben, war das Ende nicht so ganz meins, weil es mir irgendwie etwas diesen Horrorflair nahm, egal wie bedrohlicher und irrer manche Szenen dadurch wirkten, aber ich persönlich hätte gern mehr Mysterie gehabt. Zudem gab es trotz der Spannung auch etwas Leerlauf und manches hätte er nicht unbedingt so weit ausführen müssen. Es ist ein klasse Buch mit leichten Längen, was ich definitiv sehr gerne gelesen habe. Kein Lieblingsking, aber ein verdammt guter und zu Unrecht unterschätzter King. Von mir gibt es:

    4 von 5 Sterne

  5. Cover des Buches Der Junge im gestreiften Pyjama (ISBN: 9783596856916)
    John Boyne

    Der Junge im gestreiften Pyjama

     (2.286)
    Aktuelle Rezension von: Angelinaa07

    Ein kleiner Eindruck:

    Dieses Buch hat mich wirklich gefesselt. Ich habe es in knapp 2 Stunden an einem Stück gelesen und wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Alles um mich herum war wie ausgeblendet. Die Geschichte des Jungen im gestreiften Pyjamas und seinem Freund auf der anderen Zaunseite waren fesselnd und lassen mich auch jetzt nicht wirklich los. John Boyne hat für das Buch einen eher einfachen, leichten Schreibstil gewählt, aus einer kindlichen Sicht. Ich hatte den Verlauf der Geschichte so nicht erwartet, ich dachte, das Setting würde anders sein. Aber es war tatsächlich perfekt so, wie es war. Man kann gar nicht so viel zum Inhalt sagen, ohne zu viel zu verraten. Am besten lässt man sich ohne große Erwartungen oder Vermutung auf dieses Buch ein- und lässt sich von ihm verzaubern. 

    (Haupt-) Themen: Holocaust; Juden und ihr Schicksal; Kinder in einer Welt, die nicht für Kinder gemacht ist


    Positiv:

    • „Easy-Read“, gut für zwischendurch 
    • die kindliche Sicht verharmlost die tragische Geschichte nicht, jedoch ist sie nicht so brutal dargestellt, was mir besser gefallen hat 
    • Der eher „naive/kindliche“ Schreibstil gibt eine ganz neue Sicht auf das Geschehen 
    • wichtige Werte werden vermittelt


    Anders als erwartet/hat mir nicht so gut gefallen: 

    • das Leben des „nicht-jüdischen“ Kindes stand vor allem im Vordergrund, ich hätte mir eine größere Konzentration auf „den Jungen im gestreiften-Pyjama“ gewünscht 


    Fazit und Sternebewertung:

    Alles in allem ein Buch, das jeder gelesen haben sollte. Abgesehen vom sehr wichtigen Thema, das darin behandelt wird, lernt man auch noch einmal, wie ein Kind zu denken und die Welt in ihren Augen zu sehen. Ein mancher wird hier bestimmt auch noch einmal seine Ansichten zu seinem Leben hinterfragen und sich für glücklich schätzen. 

    Ein nettes Buch, gut für zwischendurch, dass einem interessante und wichtige Denkanstöße gibt und einen nicht mehr so leicht los lässt.


    ⭐️⭐️⭐️⭐️1/2 (4,5 stars-read)

  6. Cover des Buches Tiere essen (ISBN: 9783596512850)
    Jonathan Safran Foer

    Tiere essen

     (528)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Grausam, was wir Tieren antun. Die geschilderten Zustände der Massentierhaltung sind entsetzlich. Vieles weiß man schon, aber auch, wenn man weiß, dass es den Tieren schlecht geht, ist man schockiert über die Details. Ich habe über ein Jahr gebraucht, um dieses Buch zu lesen und konnte es nur Häppchenweise verdauen. Immer wieder mußte ich es weglegen und eine Pause machen, weil die Grausamkeiten unerträglich waren.

    Das Buch ist nicht von einem Fanatiker geschrieben, sondern von jemandem, der erst nach und nach aufhörte Tiere zu essen und Stück für Stück sein Handeln hinterfragte. Dass er nach all seiner Recherche nun keine Tiere mehr essen mag ist mehr als verständlich. In dem Buch schildert er unsere Traditionen und Gebräuche bzgl. unseres Eßverhaltens, spricht mit vielen Farmern und Fachleuten, deckt Zusammenhänge auf, nennt Zahlen und schildert Mißstände. Erschreckend ist, dass nicht nur die Massentierhaltung per se schrecklich für die Tiere ist (Enger Raum, keine Bewegungsfreiheit, Antibiotika, Überzüchtung, dass die Tiere ein leben lang Schmerzen haben, nie draußen, den Müttern entrissen, Zwangsbefruchtung, Kastration bei vollem Bewußtsein usw.), sondern auch, dass viele Mitarbeiter so verroht sind, dass Schläge, Stromstöße und regelrechte Folter und Spaß an der Quälerei (ein Mitarbeiter schildert, wie er einem Schwein  eine Scheibe der Nase abschneidet und als das Tier wie von Sinnen ist, noch Salz auf die Wunde reibt. Und da er noch Salz übrig hat, es dem Tier auch noch in den After drückt. ) nicht die Ausnahmen sind, sondern dieser Sadismus zum Alltag gehört.

    Der Autor schildert die Haltung, den schrecklichen Transport und auch die Schlachtung. Wenn wir hören, dass manche Tiere noch lebendig ins Brühbad kommen oder bei vollem Bewußtsein gehäutet werden, denken wir, dass es sich um wenige Ausnahmen handelt. Hier erfahren wir, dass dies ständig der Fall ist. Im Buch wird über Rinder, Schweine, Hühner und Puten sowie Fische geschrieben und jedesmal liest man von unvorstellbaren Praktiken und Details, die man nie wissen wollte, die aber für alle diese Tiere grausige Realität sind. Da kann man Fleischkonsum kaum noch mit seinem Gewissen vereinbaren.

    Der Autor will nicht predigen, er fordert uns nicht auf, vegan zu werden und ich finde, nach all seinen Recherchen ist er viel zu tolerant, aber er klärt auf und nennt die Dinge beim Namen, ohne zu beschönigen. Er schildert aber nicht nur das Leid der Tiere und nennt Zahlen und Statistiken, er zeigt auch die Folgen des Fleischkonsums auf, sowohl für unsere Gesundheit als auch für die Umwelt und das Klima. Es ist wirklich erschreckend, was für ein Schaden angerichtet wird, über Grundwasserverseuchung und Klimawandel bis zu Pandemien, die er lange vor Corona vorhersagt.

    Es ist ein wichtiges Buch, sehr ausführlich wird Fleischkonsum von allen Seiten beleuchtet und es ist jedem selbst überlassen, ob er daraus Konsequenzen zieht. Es ist aber auch ein Buch, was stellenweise unerträglich zu lesen ist, weil wir so viel unerträgliches Leid über die Tiere bringen, indem wir einfach weiter Fleisch essen. Jeder, der der Umwelt zuliebe oder um gesünder zu leben auf Fleisch verzichten will, aber noch etwas zögert, sollte dieses Buch lesen. Mein Fazit ist, es ist alles noch viel schlimmer, als wir uns vorstellen können. In jeder Hinsicht.

  7. Cover des Buches Delirium - Amor Deliria Nervosa (ISBN: 9783833309922)
    Lauren Oliver

    Delirium - Amor Deliria Nervosa

     (2.133)
    Aktuelle Rezension von: Ansonstern

    95 Tage muss sich Lena Haloway noch bis zu ihrem 18. Geburtstag gedulden, dann wird sie endlich gegen amor deliria nervosa geheilt. Das Mittel ist noch nicht ausgereift genug, um Minderjährige heilen zu können - fatale Nebenwirkungen können entstehen. Wenn dem nicht so gewesen wäre, hätte Lena sich schon längst der Prozedur unterziehen lassen. Ihr ganzes Leben lang ist sie belehrt worden, dass Liebe eine schlimme Krankheit ist, und dass man erst nach der Heilung ein glückliches Leben führen kann. Natürlich kann man nicht verhindern, dass Teenager ab und zu einer Schwärmerei erliegen, doch nach einer OP ist sowieso alles vergessen; man wächst darüber hinaus und lässt seine Vergangenheit ohne ein  Wimpernzucken hinter sich. 

    Für heute steht für Lena ist erst einmal der Tag an, an dem ihr Wert auf einer Skala festgelegt wird, um ihr einen passenden Ehepartner zu bestimmen. Lena selbst haftet der rufschädigende Stempel ihrer Mutter an, die selbst nach mehreren Operationen nicht von amor deliria nervosa nicht geheilt werden konnte und am Ende sich das Leben nahm. Lena ist nun fest entschlossen, dass sie anders ist als ihre Mutter - nämlich völlig normal.

    Es ist nicht leicht, keine Angst zu haben, solange ich noch nicht geheilt bin, obwohl ich bisher nicht von der Deliria befallen worden bin.Trotzdem mache ich mir Sorgen. Es heißt, die Liebe habe die Leute früher in den Wahnsinn getrieben. Das ist schon schlimm genug. Das Buch Psst berichtet aber auch von Menschen, die gestorben sind, weil sie die Liebe verloren oder nie gefunden haben. Und das macht mir am meisten Angst. Die gefährlichste aller Krankheiten. Sie endet auf jeden Fall tödlich, ob man sie hat oder nicht.

    Die Ausgangssituation ist Fans von Dystopien nicht gänzlich unbekannt: Die Hauptperson meint, ein zufriedenstellendes Leben in einer Gesellschaft zu führen, deren System angeblich nur zu ihrer Sicherheit dient (beispielsweise auch in "Die Auswahl" von Ally Condie). Auch in "Delirium" bestimmt das System, was das Beste für alle Beteiligten ist: In Lenas Welt ist Liebe eine gefährliche Krankheit, die wie Unkraut vernichtet werden muss, und um dieses Thema kreisen ihre Gedanken immer häufiger, bis sie beginnt zu hinterfragen, ob Liebe tatsächlich etwas so Schlechtes ist, wie alle sagen.

    Lauren Oliver hat sich bereits mit "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" vom ersten Kapitel an in mein Herz geschrieben. Im Vergleich fehlte mir bei "Delirium" ein gewisser Spannungsbogen; im mittleren Teil plätscherte die Handlung für meinen Geschmack ein wenig zu sehr vor sich hin, bis es zum Ende hin aber wieder spannender wird.

    Die Idee hinter "Delirium" ist jedoch sagenhaft, und besonders erwähnenswert ist der wunderbare Schreibstil der Autorin. Lauren Oliver hat nicht nur ein wahnsinnig einfallsreiches dystopisches Setting geschaffen, sondern erzählt die Geschichte auf eine Weise, von der viele andere nur träumen können. Ihre Worte schweben in der Luft, als würde die Autorin Sauerstoff einatmen und Poesie ausatmen. Lena ist ein völlig gewöhnliches Mädchen, das völlig zufrieden damit ist, das von der Regierung vorgeschriebene Leben zu leben. Eben jene gewöhnliche Protagonistin wird nicht auf künstlich aufgeblasene Weise zur Heldin gemacht; stattdessen zeigt Lauren Oliver glaubwürdig auf, wie in Lena die ersten Zweifel gesät werden, dann leise aufkeimen und immer lauter werden, obwohl sie sich dagegen wehren möchte.

    Den Ausgang der Geschichte fand ich etwas unbefriedigend, weil es sich so liest, als hätte die Autorin einfach noch etwas für die beiden Folgebände übrig lassen wollen. Und doch könnte ich die letzten Sätze immer wieder lesen, allein wegen der Art, mit welcher sie Worte zu Sätzen zusammenstrickt, die mir noch lange im Gedächtnis und im Herzen bleiben werden. 

  8. Cover des Buches Bitterzart (ISBN: 9783596190737)
    Gabrielle Zevin

    Bitterzart

     (263)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Ein interessantes Jugendbuch über Anya, die in den 2080er Jahren in New York lebt, wo Wasser, Papier und andere grundlegende Güter sehr knapp sind, andere wie Kakao und Schokolade sogar illegal. Doch gerade sie ist die Tochter des ehemaligen Schokoladenkartell-Bosses Leonyd Balanchine und auch wenn dieser inzwischen ermordet wurde, wird sie weiter in die grausamen Verwicklungen ihrer Mafia-Familie hinein gezogen. Da macht es die Sache nicht besser, dass sie sich gerade in Win verliebt, Sohn des neuen Oberstaatsanwalts von New York, der versprochen hat, in der Stadt mal wieder richtig aufzuräumen. Natürlich macht der Anya bald klar, dass aus der Beziehung nichts werden kann, aber sie kann nicht anders als dafür zu kämpfen. Zwar wird es in diesem Band nicht super spannend, doch man verfolgt schon gern die Handlung und auch wenn man noch keine großen Einzelheiten über die Arbeit des Balanchine-Clans bekommt oder erfährt, warum Schokolade dort genau illegal ist etc., fühlt man sich gut unterhalten, vor allem da einem eine nicht so kitschige und dramatische Romeo-und-Julia-Romanze geboten wird wie erst gedacht, auch wenn gerade zum Ende hin natürlich mit diesem Element gespielt wird. Der Cliffhänger des Bandes bringt einen hier zwar nicht gerade um, aber man ist durchaus ein bisschen neugierig auf die Fortsetzung, gerade da die Geschichte bisher nicht super vorhersehbar war. Anya ist dabei ein überraschend und erfrischend starker Charakter und auch alle anderen handeln sehr verständlich, wenn man auch niemanden extrem genau kennenlernt oder mega sympathisch findet. Der Schreibstil, der aus Anyas Sicht geschrieben ist, liest sich dabei relativ locker und einfach. Insgesamt war der Reihenauftakt zwar eher mittelmäßig, aber die Idee ist sehr interessant und das Buch eignet sich sehr gut für Zwischendurch.

  9. Cover des Buches Betört (ISBN: 9783401504803)
    Robin Lyall

    Betört

     (44)
    Aktuelle Rezension von: julia___

    Die ganze Geschichte an sich ist einfach lückenhaft und wirkt sehr konstruiert.. so willkürlich..

    Es wird nur von Ereignis zu Ereignis gesprungen. Es war zwar ab und zu Spannung da, aber mich holte sie einfach nicht ab. 

    Mir kommt es so vor, als hätte die Autorin selbst nicht gewusst wie alles zusammenhängt und wie die Reihe endet, es ist kein Roter Faden zu erkennen.

    Für mich persönlich ist es leider einfach zu oberflächlich und schleierhaft..

    Mit den Protagonisten habe ich mich nach wie vor schwer getan, vorallem mit Grayson.. Rachel war okay, aber manchmal echt nervig..

  10. Cover des Buches Der Professor (ISBN: 9783426500705)
    John Katzenbach

    Der Professor

     (328)
    Aktuelle Rezension von: _pfaffingers_bibliophilie_

    Worum geht´s?
    Adrian ist ein pensionierter Professor der Psychologie und erhält die niederschmetternde Diagnose einer seltenen Form der Demenz. Kurz nach seinem Arztbesuch wird er Zeuge, wie die 16-jährige Jennifer durch ein Verbrecherduo entführt wird. Kann er seiner eigenen Wahrnehmung trauen? Wird ihm jemand glauben?

    Meine Meinung:
    Es handelt sich hier um einen soliden Thriller des Autors, jedoch konnte er mich nicht restlos mitreißen. Für mich fehlte die gewisse Spannung und die Unvorhersehbarkeit. Perspektivwechsel machen eine Geschichte zwar spannend, hier empfand ich sie allerdings als störend, da zu viel verraten wurde.
    Ich weiß nicht, ob ich einfach zu viele Thriller lese, oder ob die Autoren einfallslos werden, aber so richtig umhauen konnte das Buch mich nicht. Nett zu lesen, aber es ist eben auch kein Must-Read!

  11. Cover des Buches Bis(s) einer weint (ISBN: 9783453527065)
    Frau Meier

    Bis(s) einer weint

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Tagtraumtaenzerin

    ... wenn man Belle und Edwarz hat? 

    Ich war mir erst nicht sicher, ob mir dieses Buch gefallen würde, da ich Twilight gelesen und damals sehr gemocht habe. 

    Wenn man dieses Buch aber nicht allzu ernst nimmt, dann kann man es auch relativ genießen.  

    Teilweise waren mir die Späße zu viel und sind etwas übertrieben. Teilweise auch einfach unangebracht. Definitiv aber eine gute Twilight- Verarsche.

    Wahre Twilight-Fans könnten sich aber ziemlich auf den Schlips getreten fühlen. 


  12. Cover des Buches Das Paket (ISBN: 9783426510186)
    Sebastian Fitzek

    Das Paket

     (2.525)
    Aktuelle Rezension von: liliesalvator

    Wow! Einfach wow! Dieses Buch ist der absolute Wahnsinn. Ich weiß ja mittlerweile, dass Sebastian Fitzek wirklich immer Meisterwerke auf Papier bringt, aber dieses Buch hat wirklich alles übertroffen. Diese teilweise dreifachen Wendungen haben mich so dermaßen aus der Bahn geworfen, dass ich mittendrin auch nicht mehr wusste: "Was ist nun die Realität?" Ich dachte am Ende, dass ich den Fall gelöst habe, aber mit einem derartigen Plottwist habe ich wirklich nicht gerechnet. Fitzeks Schreibstil (Erzählerperspektive) ist einfach außergewöhnlich gut und sehr flüssig zu lesen. Ein Buch voller Spannung und Herzklopf-Garantie.

    Ein wirklich sehr gelungener Psychothriller denen ich jedem Psychojunkie empfehlen würde.


    Von mir gibt es 5/5 ⭐️ !

  13. Cover des Buches Die Nacht schreibt uns neu (ISBN: 9783839814369)
    Dani Atkins

    Die Nacht schreibt uns neu

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Märchens_Bücherwelt

    Die Autorin ist mir bislang unbekannt gewesen, hat sich aber durch dieses Hörbuch sofort geändert und ich werde definitiv noch weitere Bücher/Hörbücher genießen. 

    Was ich vorneweg gesehen habe, dass es in all ihren Büchern um gewisse tragische Ereignisse geht, was auch in diesem Hörbuch der Fall ist. 

    Ein tragisches Autounglück verändert das Leben von Emma, der Hauptprotagonistin, und ihren beiden Freundinnen von heute auf morgen und danach ist nichts mehr wie es war. Der Tod ihrer Freundin Amy wirft Emmas gesamte Zukunftspläne über den Haufen. Nicht nur, dass der mutige und liebenswerte Retter Jack in ihr Leben platzt, den man vom ersten Satz an sofort ins Herz schließt, nichts aufgesetztes, nichts berechnendes, sondern humorvoll, hilfsbereit und aufmerksam. Die Autorin greift aber auch ein Thema auf, was mit viel Feingefühl entwickelt ist und mir oft einen dicken Kloß im Hals verschafft hat. Wie Emmas Familie und Freunde mit dem Thema Demenz umgehen, was damit alles verbunden ist und was alles passiert, ist so gefühlvoll, aber eben auch ernst geschrieben. Auch wenn man über einiges schmunzeln muss, weil es auch aufgrund der Situation irgendwie niedlich ist, so ist es für die Betroffenen doch oft ein beschämendes Gefühl, obwohl das ja die Tücke an dieser Krankheit ist. Es ist in Emmas eigentliche Geschichte wundervoll eingefügt und auch sie ist für mich ein Mensch, der in ihren jungen Jahren schon viel erleben muss, was sie oft hilflos und verzweifelt zeigt, aber gleichzeitig auch entschlossen, mutig und selbstlos. Obwohl es einige herzzerreißende Szenen gibt, so erlebt man auch immer wieder lustige Momente, z.B. mit ihrer französischen Chefin Monique, bei der ich einfach nicht anders konnte, als zu lachen, wenn sie in ihrem besonderen Akzent Emma liebevoll Anschubs gibt und alles wieder etwas auflockert. 

    Die Charaktere sind toll herausgestellt und durch die Sprecherin Anna Carlsson konnte die Stimmung perfekt eingefangen und transportiert werden. 

    Zwischendurch erhält man immer einen kleinen Einblick in den Ablauf des Schlusses, obwohl man erst ganz am Ende erfährt, was es wirklich damit auf sich hat und das hat mich regelrecht überrollt und die Tränen sind nur so geflossen. Zu keinem Zeitpunkt hab ich damit gerechnet und dennoch ist es so wunderschön. 

    Der Titel des Buches ist so passend gewählt - weil es einerseits Bezug auf den Unfall, als auch auf Jacks Tätigkeit nimmt und eine geheimnisvolle Andeutung auf die Handlung gibt. 

    Auch wenn es ein Herz-/Schmerzbuch ist, so hat es mich tief berührt, eine unglaublich bewegende, mitreißende Geschichte, deren Handlung noch lange in Erinnerung bleibt und ich das Hörbuch bis zum letzten Wort wirklich genossen habe. Ich bin bereits beim nächsten Hörbuch der Autorin und werde sie in meine Favoritenliste eintragen. 

  14. Cover des Buches Angsthauch (ISBN: 9783548283326)
    Julia Crouch

    Angsthauch

     (91)
    Aktuelle Rezension von: harakiri
    Rose lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern auf dem Land in England. Als sie ihre alte Jugendfreundin Polly bei sich aufnimmt ist es vorbei mit der Idylle und dem Frieden, weil sich diese langsam aber stetig in Roses Leben hineindrängt.

    Im Stil einer Joy Fielding beginnt Julia Crouch langsam und bedächtig. Baut ihre Personen auf und wiegt den Leser erst einmal in Sicherheit. Doch mit einem Schlag ist alles anders: Roses Tochter wird schwer krank und von dem Moment an ist nichts mehr wie es war. Die Spannung baut sich auf bis zur letzten Seite und man mag das Buch nicht mehr weglegen.

    Besonders gut gefallen hat mir auch Julia Crouchs Auge fürs Detail. Scheinbar kleine Nebensächlichkeiten runden ihre Erzählung zu einem stimmigen, glaubwürdigen Roman ab. So baut sie einen der Söhne von Polly plötzlich als kleinen Bösewicht in die Handlung ein und führt den Leser etwas aufs Glatteis. Rose kommt manchmal etwas naiv daher bis sie am Ende des Plots plötzlich aus ihrer heiligen Scheinwelt herausgerissen wird.

    Das Ende fand ich dann etwas unglaubwürdig, aber absolut nicht vorhersehbar.
  15. Cover des Buches Rachekind (ISBN: 9783453409279)
    Janet Clark

    Rachekind

     (189)
    Aktuelle Rezension von: MartinaSchein

    Rachekind hat mir trotz der mystischen Elemente sehr gut gefallen. So gut, dass ich das eBook, das ich in unserer Onleihe ausgeliehen  habe, innerhalb von zwei Tagen auslesen musste. Zudem habe ich selbst schon erlebt, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die nicht immer wissenschaftlich zu erklären sind. 


    Bereits der Beginn sorgte beim Lesen für eine wohlige Gänsehaut. Die Story hat mich von Anfang an gefangen genommen und nicht wieder losgelassen. Die Protagonistin ist sehr sympathisch und eine fantastische Mutter. In einigen Situationen hat sie meinerAnsicht nach zwar überreagiert, doch es ist auch nachvollziehbar, wenn es scheint, als könne man niemandem mehr trauen.


    Die Handlungsträger sind detailliert und tiefgründig beschrieben. Die immer wieder einfließenden Tagebucheinträge ließen mich oftmals den Wunsch verspüren, dem Verursacher seine eigene Medizin zu schmecken geben.


    Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut lesbar. In Sachen Spannung muss sich dieses Buch ebenfalls nicht verstecken. Die ganzen Wirrungen und Irrungen tragen dazu bei, dass man die Auflösung nicht mal eben so erraten kann. Hinzu kommen rätselhafte und mysteriöse Elemente, die man zwar nicht verstehen muss, jedoch meiner Ansicht nach sehr gut in das Buch eingearbeitet wurden.
  16. Cover des Buches Schsch! (ISBN: 9783426431399)
    Karen Rose

    Schsch!

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Kristine_liest
    Wie ich in anderen Rezensionen gelesen habe sind die beiden Protagonisten Daphne und Joseph anscheinend schon aus anderen Büchern von Karen Rose bekannt. Dies wusste ich nicht und das macht, glaube ich, auch nichts bezüglich der Geschichte in "Schsch!"
    Natürlich ist es nur eine Kurzgeschichte und natürlich hat das Buch auch nur 99 Cent gekostet, aber trotzdem habe ich mir von einem "Winterthriller" einfach mehr erwartet. Die Geschichte um die kleine Lana, die in Designerkleidung neben dem ausgebrannten Wagen mit ihren toten Eltern gefunden wird und aus Angst nicht spricht, wurde nur mäßig spannend erzählt. Die Auflösung war verhältnismäßig schnell absehbar.
    Man hat nichts versäumt, wenn man das Buch nicht liest.
    Daher gibt es 2,5 Sterne von mir.
  17. Cover des Buches Bleicher Tod (ISBN: 9783442489411)
    Andreas Winkelmann

    Bleicher Tod

     (242)
    Aktuelle Rezension von: Buch_und_Wasser

    Kriminalkommissarin Nele Karminter und ihr Team untersuchen den Fall einer entführten Frau namens Miriam Singer, der die Flucht gelungen ist. In diesem Zusammenhang finden sie eine unbekannte Tote. Und dann wird Miriam Singer ein zweites Mal entführt.

    Privatdetektiv Alexander Seitz ist mit Hilfe seiner Freundin Jördis auf der Suche nach der achtzehnjährigen Schülerin Daniela Gerstein.

    Eine Zeit lang laufen beide Handlungsstränge parallel, bevor sich die Wege kreuzen. Als Leser bekommt man außerdem noch einen dritten Handlungsstrang mit – Nicola wird von ihrem Ehemann immer wieder misshandelt, bekommt jedoch Unterstützung von der Polizistin Tanja Schildknecht. Wie diese Handlung mit den anderen zusammenhängt bleibt lange unklar.


    Der Krimi ist spannend geschrieben. Durch die verschiedenen Handlungsstränge geht jede Geschichte immer nur ein bisschen weiter und ich habe auf die Verbindungen gewartet. Lange Zeit war mir auch nicht klar, ob Polizei oder Privatdetektiv die „Hauptrolle“ haben. Diesen Ansatz fand ich ganz interessant. Allerdings geht es auch zu Lasten der Figuren. Weder Nele noch Alex sind bis in die Tiefe ausgearbeitet, so dass beide für mich oberflächlich bleiben.

    Neles Lebensgefährtin und Mitarbeiterin Anouschka Rossberg war 1 Jahr vor dieser Geschichte in Gefangenschaft eines Entführers und hat diesen schließlich erschossen. Sie hat anschließend keine psychologische Hilfe in Anspruch genommen, leidet vermutlich jedoch unter einer posttraumatischen Belastungsstörung und lässt sich immer wieder auf gefährliche Alleingänge ein.
    Nele will dagegen vorgehen, schafft es aber weder als Vorgesetzte und Partnerin nicht, so dass die Situation unausgesprochen zwischen den beiden im Raum steht.
    Das schwächte Nele in meiner Sicht vor allem als Vorgesetzte und trägt auch dazu bei, dass ich nicht so richtig warm mit ihr werde.

    Als die Identität der Toten geklärt ist, wird zwischen Übereinstimmungen zwischen ihr und Miriam gesucht. Seite 310: Eine Verbindung über den Arbeitgeber kann es nicht geben, da [sie] Schülerin und Miriam Arzthelferin ist,
    Schülerin und Arzthelferin – da kann sehr wohl eine Verbindung sein, das hätte auch der Polizei klar sein müssen. Damit ist die Handlung an dieser Stelle für mich unlogisch.

    Die heimlichen Heldinnen des Krimis sind für mich Miriam Singer und die Polizistin Tanja Schildknecht, die den entscheidenden Hinweis gibt. Leider werden sie nach der Befreiung nicht mehr erwähnt und es geht nur noch um die Bösen.

    Der Krimi war kurzweilig zu lesen. Allerdings bin ich mit den Haupt-Figuren nicht richtig geworden.


    Die Besprechung bezieht sich auf die Ausgabe von Weltbild.

  18. Cover des Buches Ungeheuer (ISBN: 9783442373543)
    Claudia Puhlfürst

    Ungeheuer

     (61)
    Aktuelle Rezension von: -Anett-

    Als ich das Buch gesehen habe, dachte ich gleich, dass es gut in mein Thriller-Beuteschema passt. Ich lernte die Autorin kennen und sie warnte mich mit den Worten „Aber meine Thriller sind sehr blutig und heftig“. Oh gut – bei einem Thriller darf das so! Nun endlich habe ich mir die Zeit also genommen, um zu sehen, ob es genauso ist, wie mir die Autorin versprach.


    Vorsicht für die, die es nicht blutig und heftig mögen!


    Ja! Es geht manches mal sehr blutig zu, mitunter hatte ich sogar Bilder vor Augen, die ich versuchte zu verdrängen. Denn wir begeben uns auf die Spuren eines Serienmörders, der sein ganz eigenes Kunstwerk schaffen möchte: Aus den Organen von Frauen. Und hier sei wirklich gesagt, die Autorin geht nicht zart besaitet vor, wenn sie erklärt, was der Serientäter macht und wie er vorgeht, um eben an jene Organe zu kommen.


    Die Journalistin Lara Birkenfeld quälen Alpträume, in denen sie nackt durch den Wald gejagt wird. Das dies nicht nur Träume sind, findet sie recht schnell heraus. Als nämlich die erste weibliche Leiche in einem Wald entdeckt wird. Lara versucht ihren Träumen auf den Grund zu gehen und sucht Rat und Hilfe bei einem befreundeten Psychologen und Fallanalytiker. Mark nimmt Lara sehr ernst, sitzt er doch gerade an diesem Fall als Berater mit.

    Als jemand aus Laras Redaktion an die Details kommt, schreibt er im Namen von Lara einen reißerischen Beitrag in der Zeitung und Lara kommt somit ins Visier des Täters.


    Mir hat das wirklich gut gefallen, es ist ein toller Auftakt zur Serie. Die Protagonisten waren sehr facettenreich und ehrlich. Die Geschichte detailreich und spannend.

    Auch fand ich gut, dass der Täter einen bekannten Serienmörder in etwa nachahmte, der Schlagzeilen machte. Und schliesslich will der Täter genau das: Schlagzeilen und berühmt mit seinen grotesken Kunstwerken werden.

    Besonders gut fand ich, dass die Spannung im gesamten Buch erhalten blieb, besonders der Schluss legte noch einmal richtig zu!

    Klasse, da werde ich auf jeden Fall mehr von lesen.


    So gut können auch Bücher aus der Backlist sein! Wer sich nicht an Blut und Gewalt in einem Thriller stört – unbedingt lesen!!!!

  19. Cover des Buches Raum (ISBN: 9783492309813)
    Emma Donoghue

    Raum

     (908)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Das Cover macht aufmerksam auf das Buch aber man weiss erstmal nicht um welche Art von Buch es sich Handelt. Vom Thema her ist es dich deutlich düsterer als dieses bunt aber da ein Kind das Buch schreibt passt es wiederum sehr gut.

    Das Thema dieses Buches ist schwere Kost. Es geht um Jack der mit seiner Mutter in einem Raum lebt. Schön sein ganzes Leben. Da er 5 ist weiss er nicht das seine Mutter entführt wurde und er dort zur Welt gekommen ist.
    Eines Tages sagt seine Mutter das Jack versuchen muss zu fliehen und hinterher die Polizei zum "Raum" schicken soll.

    Da das Buch vom 5 jährigen Jack erzählt wird ist der Schreibstil erst sehr eigenartig am Anfang und man muss erst rein finden. Ist aber auf jeden Fall eine sehr eigene Idee und wirklich gut gemacht.

    4 oder 5 Sterne kann ich dem Buch aber nicht geben da mir der Anfang im Raum zu langatmig ist. Wäre das etwas gekürzt gewesen hätte es mir persönlich besser gefallen, aber da gehen die Meinungen sicher auseinander.

  20. Cover des Buches Mord auf der Insel (ISBN: 9783492311793)
    Marianne Cedervall

    Mord auf der Insel

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Fee erzählt von der Geschichte: 

    Anki Karlsson hat sich ihren Lebenstraum erfüllt. Sie hat in Gotland ein schönes Anwesen gefunden und kauft sich dazu noch zwei Pferde. Da wird die Kirche verwüstet und mit Blut beschmiert. Anki ist die direkte Nachbarin und dann wird auch noch eine Leiche in ihrem Garten gefunden. 


    Fees Meinung:

    Der Lokalkolorit ist wirklich wunderschön. Eine tolle Werbung für den Gotland Urlaub. 


    Die Charaktere sind zwar nicht zu ausführlich beschrieben und manche bleiben im Dunkeln, aber trotzdem hätte ich mir das anders gewünscht. 


    Der Schreibstil war sehr ausschweifend und ausschmückend. 


    Meiner Meinung fehlte für einen Cosy Crime der Humor. Und ich fragte mich: Was ist das für ein Genre? Wo sortiert man das ein?


    Der Krimi ist absolute Nebensache. Es ist fast noch ein Wunder, dass der „Mörder“ gefunden wird. Das ganze Buch war einfach nicht spannend genug. 


    Wäre nicht der Lokalkolorit um die beschauliche Insel Gotland und die Charaktere, hätte ich das Buch wohl nicht zu Ende gelesen. Für mich persönlich gab es auch nicht wirklich ein Highlight. 


    Mein – Lesezeichenfees – Fazit: 

    Ein beschaulicher Roman in wunderschöner Natur, mit interessanten Charakteren und nebenher einem Krimischauplatz. Mal was für Zwischendurch, wer keine großen Ansprüche stellt. Keinesfalls mit Henning Mankel vergleichbar. Ich muss jetzt nicht unbedingt die Folgebände lesen, falls sie mir aber zulaufen, bin ich nicht abgeneigt. Ich schwanke zwischen 2 und 3 Sterne und vergebe 3, weil es ein unterhaltsamer Roman war.


  21. Cover des Buches KGI - Stählerne Gefahr (ISBN: 9783736301900)
    Maya Banks

    KGI - Stählerne Gefahr

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Lesemietze
    Eins der Bücher wo ich lang drauf gefiebert habe, aber ein wenig enttäuscht von bin.
    Die Handlung an sich war spannend gewesen. Das was zwischen Steel und Maren passiert war teils kitschig und recht unpassend gewesen.
    Jeder der Steel aus den Vorgänger Bänder gibt weiß wie knallhart er ist, man ahnt aber das schon einen weichen Kern hat, aber meiner Meinung nach wurde hier etwas übertrieben.
    Maren habe ich für tough gehalten, aber in seiner Nähe war sie zwar frech und hat sich nichts gefallen lassen weil sie redet wie er der Schnabel gewachsen ist, doch gab es paar Momente wo man da nichts von wieder erkannt hat.
    Die ständigen Liebesbeteuerungen haben für mich streckenweise die Geschichte weiter in die Länge gezogen. Erst war zwischen den beiden alles geklärt, 5 Seiten weiter war man wieder verunsichert und dann wurde wieder alles geklärt.
    Die Vergangenheit von Steel war interessant, damit erklärt sich warum er so ist wie er ist.
    Es gab einige witzige Wortwechsel. Ob zwischen Steel und Maren. Oder zwischen andere KGI Mitgliedern. Die Handlung war durchaus spannend gewesen, da habe ich mit gefiebert was passiert. Ist natürlich wie immer sehr actionreich und dramatisch.
    Ich hoffe sehr das es jetzt nicht mit der Reihe bergab geht, ich kann zwar verstehen das man Steel eine weiche Seite zu schreiben wollte, aber für mich war es zu viel des guten gewesen.
  22. Cover des Buches Das Curaçao-Komplott - Hinter Gittern im Paradies - Autobiografischer Roman (ISBN: 9783957535030)
    Frank Pulina

    Das Curaçao-Komplott - Hinter Gittern im Paradies - Autobiografischer Roman

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Nicoles-Leseecke
    Danke an den Autor für das bereitgestellte Rezensionsexemplar

    Mit dem Hintergrundwissen dass es sich hier um die eigene Geschichte des Autors handelt, stieg ich voller Neugier in das Buch ein. Ich wurde nicht enttäuscht der Schreibstil ist flüssig und so interessant gestaltet, dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte und so viel zu schnell am Ende angelangt war. Am Ende ließ es mich fassungslos und erschüttert zurück. Erschüttert darüber, wie schnell Gesetze dazu führen, das man unschuldig verdächtigt und verhaftet wird.

    Fazit
    Der Autor hat sich hier viel Mühe gegeben einen Teil seiner Lebensgeschichte fesselnd zu verfassen. 
  23. Cover des Buches Urban Gothic (ISBN: 9783865522085)
    Brian Keene

    Urban Gothic

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Minerva
    Meinung:
    Achtung! Dieses Buch ist wahrlich nichts für schwache Nerven!
    Es fängt an wie ein ganz "normaler" amerikanischer Teenie-Horrorstreifen. Drei befreundete Pärchen unternehmen einen Trip durch ein ihnen unbekanntes Terrain. Dann macht das Auto schlapp und sie fliehen vor einer kleineren Menge aggressiver Jugendlicher in ein abbruchreifes Haus im viktorianischen Stil.
    Einmal in das Haus eingetreten, verschwindet nicht nur plötzlich die gerade noch benutzte Haustüre, sondern die Kids fallen in höllenartigen Kammern und Gängen verschiedenen blutrünstigen Mutanten zum Opfer. Doch in diesem düsteren Viertel wird Ihnen keiner zur Hilfe kommen, oder doch?!
    Wirklich sehr eklige Beschreibungen (darunter eine Vergewaltigung eines toten Jungen!) haben mich oft inne halten lassen - eigtl. hätte ich es lieber nicht weiter lesen sollen. Das ist abartigster Lesestoff seit langem. Der Bogen wird eindeutig überspannt - der Sinn und die Geschichte als solche hinken am Ende hinterher.. Ich hab bisher noch nie etwas von Keene gelesen, es wird bei diesem Werk bleiben!
    Wirklich nur etwas für hartgesottene!
    Ansonsten ist dieses Buch für mich nicht empfehlenswert!

  24. Cover des Buches Crazy (ISBN: 9783462320350)
    Benjamin Lebert

    Crazy

     (571)
    Aktuelle Rezension von: Elina_moro

    Ein unterhaltsamer Jugendroman verfügt über zahlreiche philosophische sowie witzige Dialoge von Jungs aus dem Internat. Eine ungeplante Reise mit der Clique, ein unvergessliches Abenteuer. Die wichtigsten Themen bei Jungen bleiben immer noch Mädels und noch mal Mädels. Der Roman liest sich schnell. Das Buch kam 1999 raus, als der Autor 17 Jahre alt war. Daher konnte Benjamin Lebert gut den Geist eines sechszehnjährigen Jungen ausarbeiten. Der Roman ist in gewisser Weise auch eine Autobiografie, inwiefern ist es nicht deutlich. Generell hat mir alles im Roman gefallen außer der Darstellung der Mädels, die für ihre 16 Jahre sehr erfahren und reif beschrieben wurden.

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