Bücher mit dem Tag "schlaflosigkeit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schlaflosigkeit" gekennzeichnet haben.

81 Bücher

  1. Cover des Buches Hope Again (ISBN: 9783736308343)
    Mona Kasten

    Hope Again

     (961)
    Aktuelle Rezension von: PrinzessinAgii

    Nolan ist Everlys Dozent und beide können ihre Anziehung nicht leugnen und leider auch nicht verheimlichen!

    Sie stoßen auf Herausforderungen, die ihrer Vergangenheit geschuldet sind und müssen lernen damit umzugehen.

    Mich hat dieser Teil total gereizt und hab mich schon sehr darauf gefreut, allerdings hatte ich vielleicht etwas zu viele Erwartungen an diese Geschichte.

    Ich kann auch ganz ehrlich sagen, dass ich nicht wirklich weiß warum mich dieser Teil nicht so fasziniert hat wie der 1. und 3. Teil .

    Bei Teil 2 hatte ich das gleiche Gefühl wie jetzt .. habe mir total viel erwartet und liebte die Charaktere, allerdings war es dann im gesamten nicht ganz so wie erwartet .

  2. Cover des Buches Monday Club - Das erste Opfer (ISBN: 9783789140617)
    Krystyna Kuhn

    Monday Club - Das erste Opfer

     (342)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    Monday Club ist im Jugendroman-Schreibstil gehalten, lässt sich also sehr einfach lesen und bedient sich einer relativ leicht verständlichen Ausdrucksweise, ohne zu komplexe Erklärungen und ohne sich in zu vielen Details zu verlieren.

    Zu Beginn fand ich die Geschichte noch nicht sehr spannend und hatte keine großen Erwartungen mehr, doch plötzlich wurde es immer spannender und daraufhin flogen die Seiten nur so dahin.

    Die Protagonistin war mir von Anfang an sympathisch. Sie versucht stark zu sein und wächst teilweise über sich hinaus.

    Die Nebencharaktere sind zahlreich und mal mehr oder weniger ausgearbeitet. Selbst wenn sie nicht ausführlich beschrieben siInd oder wir ihnen nicht so oft begegnen, ist doch jedes Mal ein klares Bild von ihnen entstanden.














  3. Cover des Buches Amy on the Summer Road (ISBN: 9783570401323)
    Morgan Matson

    Amy on the Summer Road

     (594)
    Aktuelle Rezension von: Sarotti26

    Es ist schon einige Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe. Ich fand es sehr leicht zu lesen es war kurzweilig. Es macht Lust darauf selbst auf einen Roadtrip zu gehen. Ich denke ich werde es diesen Sommer nochmal lesen. 

  4. Cover des Buches Monday Club - Der zweite Verrat (ISBN: 9783789140624)
    Krystyna Kuhn

    Monday Club - Der zweite Verrat

     (195)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    Krystyna Kuhn gelingt es von Anfang an, eine düstere und beklemmende Atmosphäre zu schaffen. Selbst in Szenen, die äußerlich betrachtet völlig harmlos sind, schafft es die Autorin, ein Gefühl von Bedrohung aufkommen zu lassen.

    Mit einigen sehr überraschenden Wendungen baut sie unglaubliche Spannung ein, die mich regelrecht ans Buch gefesselt haben. Immer wieder saß ich mit weit aufgerissenen Augen und einem geschockten Gesichtsausdruck da und konnte nicht glauben, was mir die Autorin gerade geschildert hat.


    Faye als Hauptperson gefällt mir immer besser. Schon seit ihrer Kindheit schlägt sie sich mit einer Schlafkrankheit herum, doch nun muss sie erfahren dass sie unter einer psychischen Krankheit leidet. 


    Hin und wieder geschieht es, das für Faye die Grenzen zwischen Halluzination und Realität verschwimmen. Es sorgt dafür, dass man sich nie ganz sicher sein kann, was jetzt tatsächlich geschehen ist und was Fayes Vorstellungskraft entspringt.


    Verdiente 5 Sterne für dieses herausragende Jugendbuch.

    Ich würde so gerne wissen wie es weitergeht. 

  5. Cover des Buches Rock Kiss - Ich will alles von dir (ISBN: 9783736301702)
    Nalini Singh

    Rock Kiss - Ich will alles von dir

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Also diese Geschichte konnte mich nicht packen. Die Geschichte von Noah, einem Rockgitarristen, und Kit, einer Schauspielerin, die kurz vor dem Durchbruch steht, wird durch die schreckliche Vergangenheit von Noah und durch Kits Stalker verkompliziert.

    Die Story war nicht schlecht, aber man hätte einfache mehr daraus machen können. Mir war sie im Gesamten betrachtet zu langwierig erzählt und die Auflösung war mir zu abrupt. Selbst der Romanze fehlte es in meinen Augen an Tiefe.

    Alles in allem ist es eine Geschichte, die ohne große Überraschungen daherkommt und die schnell gelesen ist. Von mir gibt es 3 von 5 Sterne dafür + eine Leseempfehlung.

  6. Cover des Buches Der Lebkuchenmann (ISBN: 9781477822357)
    J.A. Konrath

    Der Lebkuchenmann

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Benni91

    Ich muss sagen, schon der Titel "Der Lebkuchenmann" dieses Werks von J.A. Konrath hat mich unheimlich angesprochen, denn ich liebe Lebkuchen! Gleichzeitig war es mein erstes Werk dieses Autors! 

    Im Mittelpunkt steht Jaqueline aka "Jack Daniels", eine Polizistin, die in der Abteilung für Gewaltverbrechen und Todesdelikte ermittelt. Als eine Reihe von verstümmelten Frauenleichen gefunden wird, die aber aller Voraussicht nach nicht in einer Verbindung zueinander stehen, sehen sich Jack und ihr Kollege Herb Benedict vor ein Rätsel gestellt..... Der Täter entsorgt die Leichen in Mülltonnen und hinterlässt einen Lebkuchen. Was hat es damit auf sich? 

    Als Jack sogar soweit geht, den Täter zu provozieren, um dadurch einen Fehler dieses zu beeinflussen, lässt sich sich auf ein Spiel auf Leben und Tod ein! Denn der Mörder schreckt wirklich vor gar nichts zurück und auch Jack steht schnell auf seiner Abschussliste....

    Ich bin an dieses Buch mit mäßigen Erwartungen ran gegangen, da ich bisher kaum was von diesem Autor gehört hatte, mich der Klappentext aber angesprochen hat. Aber ich muss sagen, der Schreibstil des Autors ist wirklich klasse! Die Spannung ist von Anfang an voll da und auch glänzt das Buch mit ironischen und sarkastischen Passagen, die aus der Sicht von Jack geschildert werden. Dieses erscheint dem Leser sehr sympathisch und man kann sich gut mit ihr identifizieren. Ebenso erfährt man einige private Hintergründe zu der Protagonistin. Die Story wird zudem mit einer abwechslungsreichen Mischung aus anderen Charakteren aufgemischt, was ich ebenfalls toll fand!

    Auch der Showdown am Ende ist absolut gelungen! Meiner Meinung nach die volle Punktzahl wert, ich freue mich darauf, diese Reihe zukünftig weiter zu verfolgen! 

  7. Cover des Buches Die Nacht der gestohlenen Küsse (ISBN: 9783401600420)
    Kasie West

    Die Nacht der gestohlenen Küsse

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Lui_

    Das war mein erstes Buch der Autorin Kasie West. Ich hatte es irgendwann mal als Mängelexemplar gekauft und dann „verstaubte“ es aber im Regal. Jetzt mit über 20 habe ich doch mal daran gemacht, es zu lesen. Ich war sehr positiv überrascht und habe es nicht bereut.

    Das Cover finde ich wunderschön, irgendwie ruhig und unaufdringlich. Außerdem passt es sehr gut zu den Gefühlen der Protagonistin Charlie, die sich wie beim Aufsteigen eines Luftballons auch erst nach und nach über ihre eigenen Gefühle klar wird.

    Zum Inhalt möchte ich gar nicht mehr sagen und einfach nur auf den Klappentext verweisen. Sicher hat man inhaltlich nicht mit besonders vielen Überraschungen zu rechnen und ahnt, wohin die Handlung führt. Aber ganz ehrlich, manchmal braucht es genau solche Wohlfühlbücher. Außerdem behandelt das Jugendbuch auch ernstere Themen wie den Verlust eines Familienmitglieds oder die Konsequenzen, die Lügen so mit sich bringen.

    Der Schreibstil ist unglaublich leicht, erfrischend und immer wieder gibt es amüsante Stellen, die vor allem ernstere oder nachdenklichere Momente wieder auflockern. Ich konnte von Anfang an sehr gut in die Geschichte eintauchen und habe das Buch fast am Stück weggelesen, weil es mich so gefesselt hat.

    Die Protagonisten sind sehr sympathisch. Ich konnte mich gut in Charlotte hineinversetzen. Sie ist sportlich, aufgeweckt und nur unter Männern aufgewachsen. Als sie sich einen Job suchen muss, wird sie in eine für sie ganz neue Welt aus Mode und Make-up hineingeworfen, in der sie sich erst zurechtfinden und dabei zu sich selbst stehen muss. Nebenbei hat sie auch noch ein Familiengeheimnis zu lüften. Dabei findet sie vor allem Rückhalt bei ihrem Nachbarn Braden, einem bodenständigen, ehrlichen Jungen. Ihre Brüder sind liebevoll charakterisiert und als Einzelkind hätte ich mir solche großen Brüder, die einen mal beschützen, mal in den Wahnsinn treiben, aber immer unterstützend da sind, definitiv gewünscht. Mir gefällt sehr gut, dass auch die Nebencharaktere, beispielsweise neue Freundinnen wie Amber oder Skye, mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurden und immer wieder sinnvoll in die Haupthandlung eingebunden werden.

    Insgesamt hat mir dieser Jugendroman sehr gefallen. Er begleitet eine junge Frau auf der Suche nach sich selbst, ist berührend und mal witzig, mal macht er nachdenklich, ist dabei aber immer unterhaltsam und gut zu lesen.

  8. Cover des Buches Nachtzug nach Lissabon (ISBN: 9783442746248)
    Pascal Mercier

    Nachtzug nach Lissabon

     (1.365)
    Aktuelle Rezension von: nymphe--

    Wer träumt nicht mal einfach in einen Zug zu steigen und davon zu fahren? Alles aus seinem Leben hinter sich zu lassen?

    Für Raimund Gregorius ist dies nun kein Tagtraum mehr, als er mitten am Schultag das Gymnasium, in dem er als Lehrer für alte Sprachen arbeitete, verließ und nie wieder kam. Nachdem er einer jungen Portugiesin das Leben rettete, stieß er in einer Buchhandlung auf die Veröffentlichungen eines gewissen Amadeu Padro, dessen Aufzeichnungen und Gedanken Gregorius so sehr faszinierten, dass er den Nachtzug nach Lissabon nahm, um den Spuren des Autors zu folgen. 

    Der Sinn des Romans besteht schon in den Aufzeichnungen Padros, der seine Gedanken zu verschiedenen Stationen seines Lebens zu Papier brachte. Er war ein Feind des Kitsch, glaubte nicht an die Liebe, sondern nur an die Loyalität, welches das Einzige wäre, dass annähernd Bestand hätte. Er war kritisch und aufrichtig zu sich selbst, schonungslos aufrichtig, so dass einem der Roman vorkommt wie ein Essay.

    Versteht mich nicht falsch, Essays sind wunderbar und viele Dinge in Nachtzug nach Lissabon haben mich tatsächlich zum Nachdenken angeregt, aber für jemanden, der auf Spannung steht, ist der Roman nichts.

    Zudem hat Nachtzug nach Lissabon für mich einige Probleme. Das erste ist der wesentlichste: Es ist kaum zu übersehen, dass Amadeu Padro der eigentliche Hauptcharakter des Romans ist. Nur kommt er kein einziges Mal vor und wird nur durch die Erinnerung andere oder seine Aufzeichnungen beschrieben. Eigentlich finde ich das Konzept sehr spannend. Doch verhält es sich hier ein wenig mit John Greens Eine wie Alaska und zwar wird hier mal wieder eine Person idealisiert und das Leiden dieser Person. Das geht mir inzwischen ziemlich auf die Nerven.

    Zunächst sieht niemand gut aus, wenn er leidet. Niemand sagt: "Gott, wie ist die Person tiefgründig!" Niemand wird sich wünschen, an ihrer Stelle zu sein, denn Leiden ist - tut mir leid, wenn ich das mal so drastisch sagen muss - nichts erstrebenswertes! Und es ist auch nicht ästhetisch. Ich weiß nicht, woher diese Illusion kommt. Vielleicht liegt es auch daran, dass es oft heißt Künstler würden ihre größten Werke im Schmerz vollbringen. Also wird Leiden für uns zu etwas, dass uns besonders macht, dass uns gut macht und uns Anerkennung bringt.

    Und das tat es auch bei Amadeu Padro. Sein Buch wurde vielleicht kein Bestseller, aber jeder Mensch, den Gregorius im Laufe des Buches traf, hat Amadeu angehimmelt und vergöttert und das wortwörtlich, obwohl er selbst so einsam war Das halte ich auch für problematisch und höchst unrealistisch. 

    Denn in Wahrheit leiden wir alle allein und wir wünschen uns zwar, dass irgendjemand auf uns blickt und uns dafür bewundert, aber das passiert in den wenigsten Fällen und es sollte auch nicht passieren. Man sollte Leute bewundern, die es geschafft haben, glücklich zu sein und sich selbst reflektieren und vergeben können. 

    Keine Person kann so toll sein und meist liegt die Verehrung einer Person nicht besonders an dieser Person, sondern eher an der, die sie verehrt. Menschen sind so, wie wir sie sehen und welche Personen uns was bedeuten, das liegt an uns.

    Hier kommen wir zum zweiten Problem und zwar Gregorius, der eigentliche Hauptcharakter oder zumindest Erzähler des Buches. Doch hier liegt das Problem, denn er ist weder noch. Man erfährt schon etwas über ihn und kann durch gewisse Handlungen auf sein Inneres schließen, doch im Endeffekt ist er nicht wichtig für die Handlung. Er erzählt Padros Geschichte nicht und wenn er mit Personen aus seinen Leben spricht, dann merkt man kaum, dass er anwesend ist und er spricht so gut wie nie. 

    Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, warum er das alles macht und warum er sein Leben verlässt. Denn seine Ambivalenz habe ich ihm nie ganz abgenommen, so wie sein Fernweh. Seine Handlungen sind mir so melodramatisch beschrieben, als das ich es ernst nehme könnte und für jemanden, der Kitsch hasst, ist der Roman fast zu romantisch. Denn es geht auch alles viel zu einfach. Natürlich hatte Gregorius auch keine Geldprobleme, sodass er wochenlang in verschiedenen Hotels wohnen und quasi von Genf und Lissabon pendeln konnte. Die Sprachbarriere war nie ein Problem. Entweder sprachen alle Französisch oder Gregorius konnte nach einen Kurs Portugiesisch schon ein Gespräch anfangen. Und Padros Texte konnte er natürlich auch einfach wie einen Lateintext übersetzen. 

    Obwohl Gregorius vielleicht kein Paul Varjak ist, gibt es doch eine Sache, die ihn für mich einfach unwichtig und sinnlos erscheinen ist und zwar, dass er nichts am Ende davon mitnimmt. Er verändert sich nicht durch die Gespräche mit den anderen. Das Leben von Padro verändert ihn nicht, außer dass er wahrscheinlich am Ende auch tot krank wird und wahrscheinlich genau so stirbt wie Amadeu Padro. Diese Spannung mit Gregorius "Schwindelanfällen" haben mich nicht gepackt und das offene Ende fand ich auch etwas zu gewollt. 

    Letztendlich führte Gregorius kein anderes Leben nach seinem Aufenthalt in Lissabon. Er kehrt zurück nach Bern und lässt sich dann in eine Klinik einweisen. 

    Ich hätte gern nochmal so einen abschließenden Epilog gehabt, indem erklärt wird, was Gregorius jetzt so macht, nachdem er diese Reise gemacht hat, denn so hatte das Buch am Ende keine Message und nichts, worauf irgendwas hinauslief.

    Und nochmal zum Schluss finde ich es auch sehr merkwürdig, dass das Erlebnis mit der Frau am Anfang, die von Brücke springen wollte und Gregorius diese Telefonnummer auf die Stirn schrieb. Das war nämlich das eigentliche Ereignis, was Gregorius zu seiner Reise bewegt hatte und es kam NIE wieder zur Sprache. Oder wenn nur so am Rande, was ich sehr schade finde. Es wäre cool gewesen, wenn Gregorius sie am Ende vlt nochmal angerufen hätte diese Nummer und vielleicht jemand aus Padros Leben abnahm. Das hätte den Bogen nochmal zurück gespannt. Es hätte auch irgendjemand ran gehen können.

    Erst dachte ich ja auch, Gregorius geht nach Portugal, um diese Frau zu finden, aber was soll's. Ich verstehe dann nur ihren Zweck in der Handlung nicht, denn so hätte man Gregorius auch anders aufs Buch stoßen können.


    Nachtzug nach Lissabon ist keines Falls ein schlechtes Buch, aber meines Erachtens vielleicht ein bisschen überbewertet und es handelt von Dingen, von denen ich mir wünschen würde, dass man auch mal über etwas anderes schreiben könnnte.



  9. Cover des Buches Tod am Semmering (ISBN: 9783954519958)
    Beate Maly

    Tod am Semmering

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Calypso49

    Unterhaltsamer Krimi im Stil von Miss Marple mit österreichischem Einschlag

    Eingeschneit in einem Luxushotel in den Bergen muss eine Tangogesellschaft feststellen, dass ein Mörder unter ihnen weilt. Die pensionierte Lehrerin Ernestine beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und spannt auch gleich ihren Begleiter, den Apotheker Anton als Assistenten ein. Mit ihrer bodenständigen und direkten Art bildet sie einen spannenden Kontrast zu den restlichen eher vornehmen Gästen. Besonderes Schmankerl ist der österreichische Dialekt der Hotelmitarbeiter.

  10. Cover des Buches Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr (ISBN: 9783328103349)
    Walter Moers

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

     (296)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Es ist ein Enthüllungsroman über das Alptraumgewerbe.

    Sehr phantasievoll

  11. Cover des Buches Dark Academy - Geheimer Pakt (ISBN: 9783570160978)
    Gabriella Poole

    Dark Academy - Geheimer Pakt

     (187)
    Aktuelle Rezension von: Elea123

    Es geht um Cassie, die als Stipendiatin an die Dark Academy kommt, eine sehr hoch angesehene Schule für die Elite. 

    Kaum an der Schule angekommen, ereignen sich seltsame Dinge und Cassie erfährt, dass ein Mädchen im Jahr davor auf mysteriöse Weise gestorben ist. 

    Sie möchte die Geheimnisse der Schule und einer elitären Gruppe, den „Auserwählten“ lüften und gerät dadurch in Schwierigkeiten. 

    Dass Cassie erst 15 Jahre alt sein soll und somit auch die restlichen Schüler in dieser Altersgruppe sind, ergibt für mich irgendwie wenig Sinn. Sie verhalten sich viel reifer und erwachsener, weshalb ich mit diesem Alter irgendwie nicht so ganz einverstanden bin. 

    An für sich ist die Handlung interessant und es entwickelt sich in eine Richtung, die ich wirklich gar nicht erwartet hatte, aber trotzdem konnte mich das Buch nicht so ganz fesseln. 

    Manche Dinge sind für mich einfach zu oberflächlich angeschnitten, weshalb ich mich nicht ganz in die Handlung reinversetzten konnte. 

    Ich bin trotzdem gespannt, wie es in Band 2 weiter geht. 


    Alles in allem bekommt das Buch leider nur 3/5⭐️

  12. Cover des Buches Das Haus am Rand der Klippen (ISBN: 9783492316668)
    Lucy Clarke

    Das Haus am Rand der Klippen

     (91)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Die Elle hat Glück und Pech: sie ist eine erfolgreiche Autorin, die viel reist und in einem imposanten Haus lebt. Aber ihre Ehe ist gescheitert, sie hat Mühe den Abgabetermin für ihr zweites Buch einzuhalten, und ungute Entscheidungen aus ihrer Vergangenheit suchen plötzlich mit aller Wucht heim. 

    Als sie nach einer Reise wieder nach Hause kommt, ist nichts mehr, wie es war: Jemand scheint sie zu beobachten, sie zu terrorisieren. Auch ihr Haus scheint sich gegen sie verschworen zu haben, und die Menschen in ihrem Umfeld erscheinen ihr verdächtig. Allerdings sie ist ziemlich gestresst und leidet unter Schlaflosigkeit – kann es sein, dass sich das alles nur einbildet? 

    Die Ängste sowie Sorgen von Elle werden eindringlich sowie absolut hautnah geschildert. Es geht um die Herausforderungen, die das Schreiben mit sich bringt, um Enttäuschungen, die das Leben mit sich bringt, und um eine schlimme Erfahrung, die sie verfolgen. Aber sie hat auch Fehler gemacht, Fehler, die ihr traumhaftes Leben in einen Alptraum verwandeln.  

    Die drei Perspektiven – Vergangenheit, Gegenwart und eine geheimnisvolle Perspektive, sind mysteriös und erzeugen eine anhaltende, wenn auch subtile Spannung. Nach und nach stellt sich heraus, wer, warum, wie für Elles Misere verantwortlich ist. 

    „Das Haus am Rand der Klippen“ ist ein atmosphärischer, ruhiger, komplexer, wendungsreicher Spannungsroman, ein bewegendes Psychogramm, und ein Familiendrama.  Die Charaktere sind authentisch und haben Tiefe, der Schreibstil ist eindrücklich, und die Dramaturgie ist ausgeklügelt – eine Geschichte, die lange nachhallt.

  13. Cover des Buches Schlaflos - Insomnia (ISBN: 9783453435827)
    Stephen King

    Schlaflos - Insomnia

     (346)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Ralphs Nächte werden immer kürzer. Er bekommt wenig Schlaf und sitzt wach die Zeit bis zum Morgen ab, während er auf Derrys Straßen Seltsames beobachtet. Was er anfangs für Halluzinationen hält, zeigt ihm, dass er im Mittelpunkt mysteriöser Ereignisse steht. 

    Versierte King-Leser wissen, in Derry ist das Böse daheim. Ralph lebt in der Kleinstadt in Maine und ist ihm bisher - trotz seines fortgeschrittenen Alters - nicht begegnet. 

    Dies ändert sich, als der verwitwete Senior von Schlaflosigkeit gequält wird. Er wacht immer früher auf und sitzt die nächtlichen Stunden im Dunkeln des Hauses ab. Tagsüber wird er von intensiven Halluzinationen gepeinigt, er zweifelt an seinem Verstand und fürchtet sich vor jeder anbrechenden Nacht. 

    Stephen King lädt ein weiteres Mal nach Derry ein, wo man gemeinsam mit Ralph schlaflose Nächte und ein schauriges Abenteuer erlebt. 

    Anfangs plätschert die Geschichte dahin, während King in seine Angst-Kiste greift und munter beklemmende Fundstücke ausbreitet. Darunter befindet sich die Angst vor dem Alter und der Einsamkeit, die Furcht, den Partner zu verlieren, erste Krankheitssymptome zu erkennen oder den körperlichen Verfall ins Gesicht zu sehen. 

    „Es ist ein langer Weg zurück ins Paradies, Liebling, also hör auf, dich über Kleinigkeiten aufzuregen.“ (S. 71 - 72, eBook)

    Es wäre aber nicht King, wenn er dem nicht etwas entgegenzusetzen hätte: Die Erfahrenheit von vielen Jahren, das pure Vergnügen am Leben zu sein, tief empfundene Freundschaft und ein breites Repertoire an strahlenden Momenten, die man erlebt hat und die man in der Gegenwart im Angesicht der Vergänglichkeit auskostet.

    „Aber solange wir hier sind, müssen wir auf Zack sein und sehen, dass wir zurechtkommen. Das ist unsere Aufgabe.“ (S. 256, eBook)

    Daher sieht Ralph zu, dass er zurechtkommt. Zuerst probiert er sämtliche Hausmittelchen aus, die ihm nicht weiterhelfen. Währenddessen spitzen sich bedrohliche Ereignisse in Derry zu und Ralph erkennt, dass seine Halluzinationen äußerst lebendig sind.

    Denn er sieht Auren, die mehr als nur Hirngespinste und Teil einer unbegreiflichen Wirklichkeit sind.

    Die erste Hälfte des Buchs ist Ralphs Leben, Wesen und der Schlaflosigkeit gewidmet. King baut die Umstände langsam auf und beschreibt im gewohnt detaillierten Stil, wie sich das Leben als Senior anfühlt. Erst danach legt das Böse straff die Ohren an und zieht Ralph in seinen Kreis. Der wehrt sich dagegen. Er hat schon zu viel überstanden, als das er sich davon Angst einjagen lässt.

    Es folgt ein ausgesprochen beängstigendes Abenteuer, das tief unter die Haut geht und grundlegend auf Kings Reihe um den dunklen Turm basiert. Meiner Meinung nach schadet es nicht, wenn man die Werke kennt. Andrerseits denke ich, dass „Schlaflos“ ohne weitere Kenntnisse funktioniert. 

    Jedenfalls zeichnet sich King erneut durch die großartige Figurenzeichnung aus. Diesmal formt er entzückende Charaktere, die sich trotz oder wegen ihres Alters in einem vom Leben gezeichneten Liebreiz präsentieren, dass man kaum von ihnen lassen kann. 

    Je weniger Seiten ich vor mir hatte, desto häufiger habe ich den Atem angehalten. Es war fesselnd, packend und ich war traurig, als ich am Ende angelangt bin.

    Meiner Meinung nach zählt es trotz des eher langsamen Aufbaus zu Kings Meisterwerken, weil es mit der raffinierten Handlung, dem lauernden Bösen und den lebenserfahrenen, reizenden Figuren sanft über die Seele streicht.

  14. Cover des Buches Tief in den Wald hinein (ISBN: 9783833310478)
    Robert Williams

    Tief in den Wald hinein

     (22)
    Aktuelle Rezension von: katzenminze

    Das allnächtliche Schreien von Baby Harriet bringt ihre Eltern fast um den Verstand. Das Kind ist Nacht für Nacht einfach untröstlich und Ann und Thomas sind an der Grenze ihrer Kräfte, als Thomas bei einer nächtlichen Beruhigungsfahrt eine Lösung gefunden zu haben scheint: In den tiefen, ruhigen Wäldern von Abbeystead ist das Kind still. Und so zieht die Familie im Eiltempo in eine ausgebaute Scheune mitten im Wald. Auch Thomas findet Frieden in den Wäldern. Sein Job bei der Bank frustriert ihn aber in der Natur kommt er zur Ruhe. Sein Haus im Wald erfüllt ihn mit Stolz und Zufriedenheit. Seine Frau Ann ist nicht so glücklich. Fehlen ihr doch der Trubel der Stadt und die kurzen Wege zu Freunden. Die Bäume wirken bedrohlich auf sie und ganz grundsätzlich fragt sie sich manchmal ob das Haus, die Kinder und Thomas wirklich die richtige Entscheidung waren. Als eines Abends vier vermummte Männer ins Haus der Familie eindringen, stellt das ihr Leben nochmal grundlegend auf den Kopf.

    Neben Ann und Thomas gibt es noch den sanften Riesen Raymond, der menschenscheu ist aber eine tiefe Liebe zur Natur und besonder zu Abbeystead empfindet. Und den Antagonisten Keith, der mit Egoismus, Selbstverliebtheit gepaart mit Komplexen und übermäßigem Alkoholkonsum besticht. Alles andere als sympathisch aber gerade deshalb eine hochinteressante Figur!

    "Tief in den Wald hinein" ist eine absolut gelungene Charakterstudie, ein Psychogramm vier verschiedener Menschen mit ganz unterschiedlicher Geschichte. Der Überfall steht dabei nicht im Vordergrund, immer geht es um die Menschen, um Veränderung, Freundschaft und Entscheidungen im Leben.

    Insagesamt ist Williams Roman eine fesselnde Geschichte über das Leben. Ohne Drama erzählt, besticht er mit viel Naturliebe und punktet mit seinen lebendigen wie zwiespältigen Figuren. Klasse.

  15. Cover des Buches Schlaf (ISBN: 9783832161361)
    Haruki Murakami

    Schlaf

     (207)
    Aktuelle Rezension von: Cadness

    Mit 'Schlaf' hat es Haruki Murakami erneut geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Was würde ich machen, wenn ich plötzlich nicht mehr schlafen könnte? 

    Die Handlung bleibt durchweg interessant und punktet mit einem Ende, mit dem ich nicht unbedingt gerechnet hätte. Hinzu kommen die wirklich toll gestalteten Illustrationen. Ich bin begeistert und freue mich auf das nächste Werk des Autors!

  16. Cover des Buches 9 Tage wach (ISBN: 9783841906298)
    Eric Stehfest

    9 Tage wach

     (69)
    Aktuelle Rezension von: miss_loori

    „9 Tage wach“ beschreibt einen langen und sehr exzessiven Lebensabschnitt des jungen angehenden Schauspielers Eric Stehfest.

    Eric beginnt zu Beginn der Pubertät verschiedene Drogen auszuprobieren und bleibt bei Cristal-Meth hängen. Er nennt die Droge „Christin“, seine verloren geglaubte Schwester.

    Das Buch beschreibt schonungslos die vielen Rauschzustände und Eskapaden des Schauspielers und ist durchaus interessant, da es sich hier um eine wirklich erlebte Geschichte handelt.

    Jedoch ist der Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig. 
    Ich hatte immer wieder Probleme in die Geschichte einzufinden und dran zu bleiben. Oft hatte ich nach 10 Seiten auch keine Lust mehr. 🤷🏻‍♀️

    Hier braucht man Ausdauer und Interesse an der Person um das Buch zu Ende lesen zu können.

    Ich persönlich kann zwar ein paar Dinge mitnehmen, bin aber froh das Buch beendet zu haben.

  17. Cover des Buches Du sollst nicht schlafen (ISBN: 9783423215046)
    Charlotte Parsons

    Du sollst nicht schlafen

     (37)
    Aktuelle Rezension von: weinlachgummi

    Der Klappentext hat mich gleich angesprochen. Rückwirkend muss ich nun aber sagen, dass er zu viel verraten hat, deswegen werde ich das Thema des Buches auch noch mal kurz und ohne zu viel zu verraten anschneiden.
    Ein neues Medikament kommt auf den Markt, es soll dafür sorgen, dass man nicht mehr schlafen muss. Ja Schlafen ist nämlich eine Krankheit, die uns unsere Kostbare Lebenszeit raubt. Die Journalistin Cynthia ist da eher skeptisch und versucht mehr über dieses Medikament zu erfahren. Noch dazu treibt ein Serienmörder in London sein Unwesen, er greift scheinbar Frauen ohne erkennbares Muster an, nur ein Merkmal haben sie gemeinsam, einen Französischen Zopf....

    Das Buch liest sich sehr spannend und ich mich hat die Geschichte gefesselt, aber als Thriller würde ich es nicht bezeichnen, eher als Spannungsroman. Es gibt zwar den für Thriller typischen Serienkiller, aber davon abgesehen, hat mich nicht viel an einen Thriller erinnert. Dafür werden aber ein paar Gesellschaftskritische Fragen in den Raum geworfen, die ich sehr interessant fand.

    Man stelle sich vor, man müsste nicht mehr schlafen. Wäre dies nicht toll, was könnte man nicht alles mit dieser Gewonnen Zeit anfangen, na würdet ihr nicht auch diese Pille nehmen wollen ? Es klingt schon verführerisch.
    Cynthia fand ich als Hauptcharakter nicht so besonders. Sie war mir zu ungefestigt und hat sich zu sehr von ihren Gefühlen leiten lassen. Ich hätte mir mehr Selbstbewusstsein von ihr gewünscht.  Und dann gab es noch Jeff, aus seiner Sicht gibt es auch ein paar Abschnitte. Leider war für mich schon sehr früh klar, worauf dies hinaus läuft. Allgemein war das Buch etwas leicht zu durchschauen.


    Für mich nicht so wirklich ein Thriller. Spannendes Thema : Würdest du noch schlafen, wenn du die Wahl hättest? In den Raum geworfene Frage : Wärst du stark genug zu widerstehen und dich der Masse und dem Druck zu widersetzen ?



    © Weinlachgummi
  18. Cover des Buches Because of you (ISBN: 9783423782685)
    Sarah Dessen

    Because of you

     (134)
    Aktuelle Rezension von: ReadingLikeCarrie

    Heutzutage würde diese Geschichte wohl zu New Adult zählen ... nur mit mehr Drama und expliziten Szenen. Aber auf genau diese Sachen verzichtet die Autorin und deshalb gefällt mir das Buch sogar noch ein Stückchen mehr.

    Es geht viel um die Probleme, die man sich irgendwann in seinem Leben - meist nach dem Schulabschluss - stellen muss. Da gehört Emanzipation genauso dazu wie Nebenjobs, Freunde, Freiheit und Liebe. Die Protagonistin ist in einem sehr behüteten und akademischen Haushalt aufgewachsen. Nach dem Abschluss und bevor die Uni losgeht verbringt sie die Ferien bei ihrem Vater und seiner neuen Frau, die eben gerade erst ein Kind bekommen haben. Dort, so vollkommen von ihrem normalen Umfeld getrennt, lernt sie, was es heißt jung zu sein, denn sie hatte keine typische Jugend. Da stand lernen viel weiter oben auf der Liste als Spaß haben, zum Abschlussball zu gehen oder einfach nur verrückte Sachen zu machen. Wie gut, dass es Heidi, Maggie, Eli und noch viele andere Leute gibt, die ihr eine unvergessliche Zeit ermöglichen.

    480 Seiten hat das gute Stück und die lesen sich runter wie sonst was. Der Schreibstil ist sehr lebhaft und mit den Charakteren kann man sich schnell identifizieren (auch oder vielleicht obwohl sie so vielschichtig sind). Ein bisschen wird hier mit Klischees gespielt und das man manchmal hinter die Fassade blicken muss, um eine Person besser verstehen zu können.

  19. Cover des Buches Eisiges Blut (ISBN: 9783596185191)
    Robert Masello

    Eisiges Blut

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Frau-Aragorn
    Dieses Buch lag ewig auf meinem SUB, da ich ein großer Thriller Fan bin, und absolut von Cover und Klappentext geblendet war. Als ich dann hier bei lovelybooks mehr über dieses Buch las, stellte es sich als Spannungsgeschichte mit ziemlich viel paranormalen Einschlägen heraus, weshalb ich ganz lange die Finger davon gelassen hab. 

    Was für ein Fehler, denn jetzt nachdem ich es gelesen habe, bin ich sehr begeistert. Alles in allem könnte es ein langes Drehbuch für eine Akte X Folge sein... Ich liebe Akte X!
    Derjenige, der für Covergestaltung und Klappentext verantwortlich war, muss seine Arbeit in einem Zustand der geistigen Umnachtung ausgeführt haben, denn beides passt hier einfach überhaupt nicht zum Inhalt. Was sich der Fischerverlag dabei gedacht hat... wäre es mein Buch, ich wäre stinkend sauer. 

    Ich bin sehr begeistert davon, wie die Geschichte mit realen und gut recherchierten Fakten ergänzt wird. Noch dazu unterstützt durch literarische Einschübe entsprechend der damaligen Zeit. Beispielsweise die Erlebnisse von Floreance Nightingale oder die Schlacht der 600. 
    Die Art, wie der Bogen zwischen den Zeiten gespannt würde gefiel mir auch sehr. 

    Beide männlichen Protagonisten sind gut charakterisiert und authentisch und sympathisch dargestellt. Man kann ihre Denkweisen und Handlungen nachvollziehen. 
    Auch alle weiteren Figuren sind super eingeführt und mit der richtigen Mischung aus Schubladendenken und Individualität beschrieben. 

    Der Spannungsbogen wurde stetig aufgebaut, riss zu meiner Zeit ab und gipfelte in einem sehr spannenden Finale. 
    Einige schrieben hier schon, dass die Geschichte zu lange gebraucht habe,  um in Fahrt zu kommen. Das find ich hat nicht. Ich würde es als sehr gelungenen Storyaufbau beschreiben. 

    Natürlich könnte man sich jetzt um Glaubwürdigkeit und Realitätsnähe sorgen ... aber warum sollte man?!? Es ist ein Thriller mit Science-Fiction/ Paranormal Einschlägen, da kann man etwas Realitätsverlust verkraften. In jedem Fall finde ich es sehr einzigartig und empfehlenswert. 
    Wenn man es schafft sich auf dieses abgedrehte Thrillerformat einzulassen, erwartet einen ein super Buch!
  20. Cover des Buches Vom Schlafen und Verschwinden (ISBN: 9783462046021)
    Katharina Hagena

    Vom Schlafen und Verschwinden

     (45)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Eine Schlafforscherin, die unter Schlafstörungen leidet, ein Briefträger, der Sprachlosigkeit praktiziert, ein Chor, der durch unsichtbare Familien- und Beziehungsbande zusammengehalten wird. Katharina Hagena lässt ihre Protagonistin Ellen Feld, die Schlafforscherin in einer schlaflos durchwachten Nacht nicht nur durchs ganze Haus geistern, sondern von ihrem Leben erzählen. Ihre Kindheit, eine Freundschaft aus Jugendtagen, die im Schweigen endet, eine ungewollte Schwangerschaft, die viele Leben beeinflusst, Beziehungen und der Fluss des Alltags. Unterbrochen werden die ruhelosen Rückblicke durch Eintragungen von Marthe Gries, die stellvertretend für den Chor in einem Journal Fortschritte dokumentieren soll. Stattdessen erstellt sie ein stilles Protokoll ihres geheimen Auftrags.

    Leider konnte ich keinen Draht zu irgendwem in dieser Geschichte finden. Weder Ellen noch Marthe haben mich mit ihrer eisigen Art eingefangen und so verschwindet das Buch wieder aus dem Regal und wandert weiter auf seinem Weg. Möge es jemandem gefallen.


  21. Cover des Buches Robert Enke (ISBN: 9783492273169)
    Ronald Reng

    Robert Enke

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Als Robert Enke den Freitod wählte, beschäftigte sich die deutsche Medienlandschaft erstmals mit einer Krankheit, die so noch nicht bekannt war. Depressionen sind schwer fassbar und für den Laien nicht diagnostierzierbar, dennoch ein Zustand, aus dem man aus eigener Kraft nicht herauskommt. Natürlich legte sich das Interesse wieder, als der Stoff medial nichts mehr hergab, umso wichtiger ist dieses Buch, weil der ehemalige Nationaltorwart der Krankheit ein populäres Gesicht gab und somit zumindest einige Informationen ans Licht brachte, die auch vom „normal Sterblichen“ aufgenommen werden konnten.

    Wobei der Anteil an Fakten über diese Krankheit hier gar nicht so groß ist, denn im Mittelpunkt steht das Leben des Torhüters mit allen Facetten, die der Beruf des Fußballers mit sich bringt. Autor Reng, ein anerkannter Sportjournalist und auch persönlicher Bekannter von Enke, musste sich beim Verfassen seines Buches auf einem schmalen Grat bewegen. Was durfte er preisgeben, wo fängt die Intimsphäre an, die auf keinen Fall verletzt werden darf, wieweit konnte er die persönlichen Aufzeichnungen von Robert Enke verwenden, wann bestand die Gefahr, Freunde und Weggefährten zu verletzen und nicht zuletzt musste er auch das Ziel im Auge behalten, das ihm Enke selbst vorgegeben hatte: Über die Krankheit zu berichten, aufzuklären und somit auch die Maske des Sportlers abzunehmen, die er ein ganzes Leben lang getragen hat. Mit der Unterstützung einiger Freunde und Mitarbeiter, sowie Enkes Frau Teresa, ist ihm eine großartige Biografie gelungen, die in der Sportwelt ihresgleichen sucht.

    Der begnadete Torwart Enke hatte eben nicht die „glatte, sportliche“ Karriereleiter erklimmen können, denn seine Krankheit legte ihm Steine in den Weg, genauso wie das gnadenlose Fußballgeschäft, die Wahl falscher Vereine, das Zusammentreffen mit Trainern, die die Persönlichkeit Enkes nicht verstanden. Denn das war er, eine Persönlichkeit, die sich Veränderungen unterwerfen konnte, deren soziale Kompetenz außerordentlich war und dem im Privatleben die ärgsten Prüfungen auferlegt wurden.

    Reng beschreibt ausführlich den Werdegang des Nationaltorhüters, verbindet keineswegs irgendwelche Statistiken mit Erfolg, sondern widmet sich den Wechselwirkungen von Vereinen und Orten auf den Menschen Enke. Das macht er so packend, dass man meint, man liest einen Kriminalroman.

    Wenn man nach der Lektüre das Buch zuklappt, dann spürt man eine große Beklemmung, gar Trauer und vielleicht den Gedanken, dass es sie „Besten immer zuerst erwischt“. Das ist natürlich eine recht banale Essenz, die dem Ganzen auch nicht gerecht wird, aber das Buch ist zutiefst emotional und erst dann lenkt es das Hauptaugenmerk auf die Ursachen. Wer sich damit weiterbeschäftigt, gehört zu denen, die Enke und sein Biograf ansprechen wollten. Deshalb darf man diesem Buch nicht nur eine ausgezeichnete Umsetzung der Recherchen attestieren, sondern auch eine große Nachhaltigkeit. Eines der besten Sportbücher, die man lesen kann.

  22. Cover des Buches Der kalte Schlaf (ISBN: 9783404169207)
    Sophie Hannah

    Der kalte Schlaf

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Kaisu
    Bei "Der Kalte Schlaf" ist nicht nur das Cover recht kühl gehalten, sondern auch der deutsche Titel und der Inhalt. Das liegt nicht nur an der Jahreszeit, in der das Buch spielt - nämlich im Winter - nein, auch die Thematik und die Aufschlüsslung am Ende lassen es einem innerlich kalt den Rücken runterlaufen! Aber ob Sophie Hannah, da wirklich einen "Pageturner" erschaffen hat, wie er auf dem Buchrücken lobend betitelt wird? Lest selbst!

    Es geht um Amber. Amber hat Schlafprobleme und das nicht nur ab und an. Seit Jahren kämpft sie mit diesem Problem und zwar genau seit dem Zeitpunkt, als sie ihre beste Freundin bei einem Brand verlor und deren Töchter bei sich aufnahm. Doch ist das wirklich der einzige Grund? Sie besucht eine Hypnosetherapeutin und die macht ihr schnell klar, dass hinter ihrer Schlaflosigkeit weit mehr, als nur der Verlust steckt. Sie kennt die Wahrheit um den Mord an ihrer Freundin, aber ihr Gedächtnis setzt alles daran, dass der Täter unerkannt bleibt und sie sich nicht erinnert.

    "Jemand der nicht schläft, hat auch kein Schlafzimmer verdient." (S.126) 
    Was einem direkt auffällt, sind die Erzählweisen des Buches. Da ist zum einen Amber, die aus der Ich-Perspektive sprechen darf und mit ihrer direkten frechen Art einem direkt ans Herz wächst und ein fremder Erzähler, der in der Gegenwart berichtet. Er spricht den Leser hierbei direkt an. Erst später wechselt der Ansprechpartner und dessen Identität wird klärt sich langsam auf. Es überrascht zunächst ein wenig, hätte man doch mit einer anderen Person gerechnet. Dennoch schließt sich so ein großes Loch der Grübelei und schlüsselt so manches auf. 
    Die Figuren selbst sind allesamt gut durchdacht und klingen mit ihren unterschiedlichen Charakteristika plausibel genug, dass man ihnen ihr Verhalten abkauft. Natürlich allem voran Amber mit ihren Töchtern Dinah und Nonie.

    Das Tempo des Buches ist anfangs etwas stockend, was aber sicher daran liegt, dass man einer Großfamilie vorgestellt wird und dann auch noch durch die direkt Ansprache aus dem Takt gebracht wird, da dies nicht allzu oft vorkommt. Hat man sich allerdings erst einmal einen Überblick erschaffen, liest es sich recht flüssig. Dabei ist dennoch immer höchste Konzentration gefragt. Man wird ja gerade dazu aufgefordert alles im Buch zu hinterfragen, mitzudenken und auch noch die Ursache des Schlafmangels herauszufinden. Durch die Einbindung spannt sich natürlich der Spannungsbogen noch mehr und man saugt alles in sich auf. 

    "[Das Bewusstsein] verscheucht, was wir im Unterbewusstsein gespeichert haben, was all die verdrängten Sachen zwingt, sich noch tiefer zu vergraben." (S.104) 
    Sobald man weiß, wer hinter dem Erzähler steckt, löst sich ein wenig diese Anspannung. Auf der gedanklichen Täterliste derweil, auf der viele Namen stehen und immer wieder durchgestrichen wurden, kristallisiert sich irgendwann ein Name immer mehr heraus und man ist letztendlich bei der Lösung über die Motive recht geschockt. Es ist wie bei Amber mit ihrem Schlafmangel und der Verdrängung. Man will es als Leser einfach nicht wahr haben. 

    "Wir verdrängen aus einem guten Grund, wir verdrängen, um uns selbst zu schützen" (S. 382) 
    Nach so einem super Einstieg und Spannungsaufbau, fand ich jedoch die Auflösungsgespräche recht gezogen und unpassend. Ich mag allerdings auch generell keine ewig langen so-ist-die-Lösung Kapitel. Darf der Leser, der im ganzen Buch mitdenken soll, nicht am Ende auch alles zu Ende denken?
    Dieser Abschluss hat einen bitteren Beigeschmack hinterlassen und meine Bewertung schlussendlich ein Stück nach unten gezogen.

    Dieser Thriller wird nicht jedem gefallen. Was nicht an dem Inhalt liegt, sondern eher an der Erzählweise. Man muss sich durch den "holprigen" Anfang kämpfen, dann stetig mitdenken bzw. wird dazu aufgefordert und das kann auf Dauer anstrengend sein. Bei mir hat man es deutlich an der Lesezeit gemerkt. Ich habe relativ lange dafür gebraucht.  
    Bereut habe ich es jedoch - trotz dem unglücklichen Ende - definitiv nicht und ich werde mir sicher noch andere Bücher der Autorin vornehmen!

    "Denken Sie daran, eine Geschichte ist keine Erinnerung, eine Erinnerung ist keine Geschichte. Jede Geschichte enthält Erinnerungen, aber Interpretation und Analysen stülpen wir den Ereignissen erst später über. Diese können nicht als Erinnerungen bezeichnet werden." (S. 198)
    8 von 10 Punkten
  23. Cover des Buches Der Schatten des Chamäleons (ISBN: 9783442467969)
    Minette Walters

    Der Schatten des Chamäleons

     (72)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Ich finde die Bücher von der Autorin klasse. Eishaus, Schandmaske usw. Aber dieses Buch war eine Enttäuschung. Langweilig, zäh und ewig die gleichen Dialoge. Dazu noch pseudopsychologische Betrachtungen und wenig überzeugende Figuren. Bin froh, es jetzt geschafft zu haben. Wäre dies mein erstes Werk der Autorin gewesen, hätte ich kein zweites Buch von ihr angefasst. 

    Der Soldat Charles Acland wird im Krieg schwer verletzt. Seine Ex besucht ihn im Krankenhaus, aber er will sie nicht sehen. Bald gerät er in den Verdacht mehrere brutale Morde begangen zu haben. 

    Zwischendurch wurde das Buch immer wieder mal spannend, aber dann wurde ewig auf den neuen Erkenntnissen draufrumgekaut und dies wieder und wieder zwischen den verschiedenen Personen besprochen. Der einzige Lichtblick waren die Polizeiberichte und E-Mails, weil es da mal endlich vorwärts ging. Also auch, wenn ich die Autorin Minette Walters weiterhin empfehle, dieses Buch bekommt keine Empfehlung. Auch nicht für Fans der Autorin. Um es mal ganz platt auszudrücken, kann man zusammenfassend sagen : Was für ein doofes Buch !

  24. Cover des Buches Drachenläufer (ISBN: 9783596522682)
    Khaled Hosseini

    Drachenläufer

     (1.990)
    Aktuelle Rezension von: hummmel

    finished: 25. Februar 2021


    Ein Buch, welches mich total zerstört hat. Es ist mir wichtig, nicht nur Deutsche & Englischsprachige Bücher zu lesen, & darauf bin ich auf dieses (berechtigt) beliebte Buch gestoßen. Dieses konnte mir die Gefühle, Probleme, Gedanken & Wünschen, die sich so nicht von meinen unterscheiden, von Menschen zeigen, die auf der anderen Seite der Erde in anderen Verhältnissen aufwachsen & leben zeigen

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