Bücher mit dem Tag "schauspieler"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schauspieler" gekennzeichnet haben.

843 Bücher

  1. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453272408)
    Stephen King

    Es

     (2.340)
    Aktuelle Rezension von: MagikerRobinski

    "Es" war mein erstes Stephen King Buch, das ich damals schon mit 14 gelesen hatte. Das ist nun 6 Jahre her.

    Mich hat die Geschichte und Stephen King's Schreibstil sofort in den Bann gezogen und jetzt auch jahrelang gebunden. Sodass ich mittlerweile schon eine ganze Sammlung besitze.

    Das Buch hatte mich so gefesselt, dass ich 400 Seiten an einem Tag verschlingen konnte ohne davon ermüdet worden zu sein.
    Ein Aspekt, der dazu geführt hatte war tatsächlich die Masse an Hintergrundgeschichte der Hauptfiguren, denn ich bin ein Mensch, der gerne tiefer abtaucht, um zu erfahren, wie es zur Charakterentwicklung eines Menschens kam. Sprich weswegen er sich so verhält, wie er sich verhält.
    Klar kann man diese für mich positive länge des Buches auch negativ betrachten, aber meiner Meinung nach ist das Buch dennoch wert gelesen zu werden, denn die Hauptgeschichte birgt eine spannend erzählte Horrorgeschichte aus Sicht 7 Kinder, wodurch die Ängste in ihrer Art nostalgisch und leicht verständlich wirken.

    Auf jeden Fall eine Lese-Empfehlung!


  2. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1) (ISBN: 9783551319715)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1)

     (15.090)
    Aktuelle Rezension von: Nephilimleser

    »Es gab drei Dinge, deren ich mir ganz sicher war: Erstens, Edward war ein Vampir. Zweitens, ein Teil von ihm - und ich wusste nicht, wie mächtig dieser Teil war - dürstete nach meinem Blut. Und drittens, ich war bedingungslos und unwiderruflich in ihn verliebt.« 

    "Und der Löwe verliebte sich in das Lamm. Was für ein dummes Lamm. Welch masochistischer Löwe."

    Dies sind Zitate, die sich Fans tätowieren ließen. Und es gibt nur 2 Seiten bei der Twilight-Reihe. Die einen hassen sie, die anderen lieben sie.

    Ich gehöre zur Kategorie, ich liebe sie.  

    Zum Inhalt:

    Bella Swan zieht zu ihrem Vater in die nordamerikanische Kleinstadt Folks. Sie findet an ihrer neuen Schule gleich ein paar Freunde. Dort fällt ihr eine seltsame Familie auf-die Cullens. Sie sind alle wunderschön, bleiben aber unter sich. In Bio sitzt sie neben einem der Cullens-Edward. Er scheint sie zu hassen. Bella geht ihm so gut es geht aus dem Weg. Bis zu dem Tag, als sie bei Glatteis fast auf dem Parkplatz der Schule überfahren worden wäre. Wenn Edward sie nicht gerettet hätte. 

    Bella findet auch über ihren Freund Jacob, eine Quileute, heraus, dass Edward ein Vampir ist. Und in sie verliebt ist. 


    Ich finde den Band immer noch gut geschrieben und einen guten Einstieg in die Reihe. Stephenie Meyer hat die Spannungskurve meiner Meinung nach gut aufgebaut und die Beschreibung der Charaktere finde ich gut. Wer wünscht sich nicht so einen Vampir. Den Einfluss der Mormonen, denen sie angehört, merkt man an Edwards Tugenden. Hat mich aber nie gestört. Es passt perfekt.

  3. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938784)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (1.948)
    Aktuelle Rezension von: Cereal_Reader

    Kote ist eine Legende hinter der Theke. Er ist nicht nur der gewissenhafteste Gastwirt mitten im Nirgendwo, sondern auch ein lebender Mythos, der Königsmörder. 

    Eines Nachts trägt sich Kote, oder besser gesagt Kvothe, einen Störenfried in sein selbst gewähltes Exil, den Chronisten. Der Erzählmeister von Welt enttarnt den Wirtshauseremiten - was bei der Decknamen-Wahl nicht ganz so verblüffen mag - und ringt ihm einen Deal ab. Kvothe wird ihm innerhalb von drei Tagen seine Lebensgeschichte erzählen, wie er zum berühmt berüchtigten Magier und Königsmörder wurde. Alles was der Chronist dafür tun muss ist die Geschichte unverfälscht zu erzählen.

    Der Name des Windes ist der erste Band von dreien in der Königsmörder Chronik und erzählt somit den ersten Tag der Aufzeichnungen des Chronisten und den Anfang von Kvothes Heldenreise. 

    Eigentlich wollte ich dieses Jahr nach der Stormlight Tortur keine Fantasy mehr anfassen, aber glücklicherweise wurde ich von einem Kollegen genötigt (vielleicht etwas dramatisch indem man mir etwas über 800 Seiten durch das Büro zu warf, aber sehr effektiv) und so hab ich mich dann doch nochmal in eine neue Welt geworfen. Erst etwas verhalten, aber dann mit zunehmender Freude. Kvothe mag ein Quotenheld (He He), mit tragischer Vergangenheit, unglaublichem Talent und bewaffnet mit einer Vorgeschichte sein, die bei uns sicher drei Masterabschlüsse, ein Diplom und zwei Lehren wert wäre, aber das macht ihn weder unfehlbar noch unsympathisch. Das liegt auch daran, dass man ihm seine Kindheit und Jugend, die der erste Band behandelt, abnimmt. Sein Wunderkindstatus sorgt dabei dafür uns übermäßige Dummheiten zu Storyzwecken und permanenten Fremdscham zu ersparen. Dazu kommt ein wunderbarer Charme und eine vorlaute Zunge, die sich auch toll in Rothfuss Stil widerspiegelt. Ein guter und sich ein bisschen old school anfühlender Start (mag daran liegen, dass es "schon" von 2007 ist), der Lust auf mehr macht.

  4. Cover des Buches Die Flüsse von London (ISBN: 9783944668475)
    Ben Aaronovitch

    Die Flüsse von London

     (1.872)
    Aktuelle Rezension von: Arcedia

    Peter Grant wird zu Beginn des Buches gleich mit einem Mord und einem nunja.. etwas toten Zeugen konfrontiert. Er hat eine magische Begabung, die von seinen Vorgesetzten nicht verborgen bleibt und so wird er Nightingale unterstellt, der ihn in das magische Einweist.


    Das Buch liest sich flüssig, es ist kein Krimi, sondern ein Fantasybuch in dem versucht wird ein Mord aufzuklären, was zu noch mehr Magie und magischen Orten führt. Beim Lesen sollte man aufmerksam sein, denn man wird mit Informationen einfach zugeschüttet. Es geht schnell und rasant zur Sache und man bekommt selten eine kleine Pause. 


    Die Geschichte liest sich sicher besser, wenn man sich in London auskennt. Die Polizeitstrukturen und auch die Orte sind mir nicht bekannt, was meiner Meinung nach sicher auch viel Wissen und Insider herausnimmt. Ich habe mich auch mit dem Gedanken etwas schwer getan, dass Peter Grant im 21. Jahrhundert lebt. Es werden so viele alte Schauplätze aufgesucht, dass ich beim Lesen schnell in die 50er / 60er Jahre abgetaucht bin und durch Worte wie "Smartphone" und "Internet" erst wieder daran erinnert wurde, dass es ja doch eine modernere Geschichte ist.

    Ansonsten ein empfehlenswertes, lesenwertes Buch. Mal was anderes.

  5. Cover des Buches Gezeichnet (ISBN: 9783596705610)
    P.C. Cast

    Gezeichnet

     (3.730)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Zoey Redbird weiß nicht mehr wie viel Zeit ihr noch bleibt, um ins House of Night, das Internat für Vampyre zu kommen, als eine saphirblaue Mondsichel auf der Stirn aufscheint. Denn jetzt ist sie gezeichnet. Im House of Night soll sie zu einem richten Vampyr ausgebildet werden – vorausgesetzt, dass sie die Wandlung überlebt. Zoey ist überhaupt nicht begeistert davon, ein neues Leben anfangen zu müssen. Jedoch ist Zoey kein gewöhnlicher Vampyr – sie ist die Auserwählte der Vampyrgöttin Nyx.

    Ich bin durch diese Reihe auf TikTok aufmerksam geworden, was dafür gesorgt hat, dass ich mich mit dieser Reihe auseinandersetzen wollte. Und als ich den ersten Band dann in der Bücherei gesehen habe, habe ich kurzerhand beschlossen, diesen einfach mit zunehmen und mit der Reihe zu beginnen. Und ich kann euch versichern, dass ich es nicht bereut habe, mit der Reihe begonnen zu haben.

    Mit Zoey musste ich erst einmal warm werden, was sich aber nach einiger Zeit gelegt hat und ich somit eine gute Bindung zu ihr aufbauen konnte. Ich war so gespannt darauf Zoey und das House of Night kennenzulernen. So ganz konnte ich mich nicht in sie hineinversetzen, weshalb es in wenig gedauert hat, bis ich mit ihr klar komme. Aber mit der Zeit konnte ich sie mit ihren Gedankengängen verstehen und ihr Verhalten nachvollziehen, was sie gleich sympathisch gemacht hat. Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen, auch wenn sie teilweise ein wenig Klischeeb- behaftet sind, wie z.B. Aphrodite, die wunderschön aussieht.

    Der Beginn der Geschichte hat ein wenig gebraucht, bis ich total in die Geschichte reingefunden habe und mich komplett in der Welt verlieren können. Aber umso ich mich in dieser Welt verloren habe, umso mehr habe ich es genossen ein Teil der Geschichte sein zu können. Das hat auch dafür gesorgt, dass es immer spannender und fesselnder wurde und man nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Auch zu Beginn der Geschichte kommen viele Charaktere ins Geschehen, was dafür gesorgt hat, dass ich ein wenig verwirrt war und erst einmal zu Recht kommen musste.

    Der Schreibstil von P. C. Cast und Kristin Cast war für mich neu, da ich bis hierhin noch gar kein Buch von den Autor*innen gelesen hatte. Jedoch konnten beide mich in diesem Buch wieder komplett mit der Schreibweise überzeugen und ich habe es total genossen, dieses Buch zu lesen. Das Buch war so spannend, fesselnd und geheimnisvoll geschrieben, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte und es innerhalb von einem Tag verschlungen habe. Auch der Lesefluss wurde hierbei in keiner Weise gestört, sondern positiv unterstützt.

    ,,Gezeichnet: House of Night‘‘ ist ein toller Auftakt einer Reihe, die ich bisher in meinem Leben vermisst habe. Ich habe schon etliche Vampirgeschichten gelesen und viele davon sind nichts Neues mehr. Doch diese Reihe ist meiner Meinung nach etwas anderes für mich und ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Diese Reihe ist für jeden Fantasy Fan eine Empfehlung, hauptsächlich für Jugendliche (meiner Meinung nach), denn hierbei kommt jeder auf seine Kosten. Ich habe dieses Buch verschlungen und kann es kaum erwarten, die Reihe weiter zu verfolgen!

  6. Cover des Buches Biss zum Ende der Nacht (Bella und Edward 4) (ISBN: 9783551583772)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Ende der Nacht (Bella und Edward 4)

     (6.267)
    Aktuelle Rezension von: Nola_Kairos

    Erst kommt die Hochzeit von Bella und Edward. Sie hat sich breitschlagen lassen und freut sich doch. Auch wenn die Abwesenheit ihres besten Freundes ihr Schmerzen bereitet. Die Flitterwochen verbringen sie auf einer geheimen Insel und dort läuft alles anders, als Edward, und auch Bella, vorgestellt haben. Bella wird schwanger und stirbt während der Schwangerschaft fast. Die Geburt überlebt sie nur dank der Verwandlung.

    Als Neugeborene ist Bella erstaunlich, bringt Jasper zum Verzweifeln. Und natürlich kriegen die Volturi Wind von der Sache mit dem Baby. Alle bekommen Todesangst und unternehmen einen letzten verzweifelten Versuch, die Volturi zum Anhören zu überzeugen. Alice gelingt es, ein Halbwesen aufzufinden und so Aro zu überzeugen, dass Nessi keine Gefahr für die Vampirwelt ist.

     

    Band 4 ist immer zwiegespalten. Beim Film fand ich Teil 1 schrecklich, wohingegen teil 2 im Vergleich zum Buch viel zu viele Kampfszenen beinhaltet. Die Volturi tauchen nur auf den letzten 100 Seiten oder so auf. Die Vorbereitung nimmt viel mehr Zeit in Anspruch. Der Schreibstil ist auch hier wieder flüssig und leicht zu lesen. Und obwohl mit Band 4 die Geschichte fertig ist, frage ich mich, was aus Nessi und Jake wird. Wie Bella und Edward damit umgehen werden.

  7. Cover des Buches Biss zur Mittagsstunde (Bella und Edward 2) (ISBN: 9783551319722)
    Stephenie Meyer

    Biss zur Mittagsstunde (Bella und Edward 2)

     (7.707)
    Aktuelle Rezension von: Nephilimleser

    Bella ist glücklich mit ihrer Beziehung zu Edward. Sie hadert aber am älterwerden. Er bleibt immer 17, sie wird 18. Und an ihrem 18.Geburtstag passiert ein kleiner Unfall. Bella schneidet sich am Geschenkpapier. Sie wird verletzt. Und Edward zieht Konsequenzen. Er verlässt Bella. 

    Ab diesem Moment, ist sie nicht mehr dieselbe. Nur Jacob, ihr Quileutefreund, kommt noch an sie ran. Durch ihn, lernt sie wieder etwas Freude im Leben zu haben.

    Mehr möchte ich nicht verraten.

    Mir hat der 2.Band sehr gut gefallen. Vor allem die Zerissenheit von Bella wird toll beschrieben. Allein die Monate, in denen nichts passiert, sagen alles. Eine Weile ist im 2.Band alles offen, da sich Bella zu Jacob hingezogen fühlt. 

    Aber auch hier, es gibt 2 Lager, die Twilight liebenden und die hassenden.

  8. Cover des Buches Biss zum Abendrot (Bella und Edward 3) (ISBN: 9783551583765)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Abendrot (Bella und Edward 3)

     (7.071)
    Aktuelle Rezension von: Nephilimleser

    Bellas Schulabschluss rückt immer näher. Für sie ist die Bedrohung durch Victorias Rache und die Volturi größer als für Edward. Außerdem gibt es ungeklärte Morde in Seattle, die wohl auf die Rechnung von Vampiren gehen.

    Der Schreibstil ist wie in Teil 1 und 2. Das Buch ist aus Bellas Sicht. Ich mag den 3.Band gerne, da es neue Einblicke in die Legenden der Quileute gibt und die Geschichte der anderen Cullens erklärt wird. Also Rosalies, Emmets und Jaspers. 

    Der Band geht nahtlos an Teil 2 weiter und man freut sich auf Band 3. Ich lese ihn immer wieder gerne.

  9. Cover des Buches Der Junge, der Träume schenkte (ISBN: 9783404160617)
    Luca Di Fulvio

    Der Junge, der Träume schenkte

     (1.144)
    Aktuelle Rezension von: Lesewesen

    Ceta stammt aus dem Süden Italiens, wo sie in ärmlichen Verhältnissen aufwächst. Als 13-Jährige wird sie brutal vergewaltigt und verlässt nur kurz darauf mit ihrem Sohn Natale ihre Heimat. Nachdem sie auf dem Schiff mehrmals vom Kapitän missbraucht wird, landet sie in New York und umgehend in einem Bordell. Doch sie versucht, ihrem Sohn so viel wie möglich an Liebe zu schenken und hofft auf eine bessere Zukunft für ihn. Der Alltag in der Lower East Side Anfang des 20. Jhd. war bestimmt von Gewalt, Armut und Prostitution. Doch Ceta schlägt sich tapfer.
    Natale, der bei der Ankunft von den Hafenbehörden den Namen Christmas, bekommen hat, wächst in ärmlichen Verhältnissen auf, die Straße wird sein Zuhause. Er gründet als Kind die Gang Diamond Dogs, mit der er später zur Berühmtheit werden soll. Mit seinen erfundenen Geschichten und seinem heiteren Wesen erobert er die Herzen der Bewohner.
    Ruth, die Tochter eines reichen, jüdischen Industriellen, wird von Bill, einem Hausangestellten brutal zusammengeschlagen und vergewaltigt. Christmas wird sie schwer verletzt finden, ihr damit das Leben retten und sich in sie verlieben.
    Nach der brutalen Tat Bills, der natürlich gleich noch eine folgen wird, verzweigt sich die Handlung in drei Perspektiven.
    Hauptsächlich folgen wir der Entwicklung Christmas’. Er ist ein nettes, schlaues Kerlchen mit viel Charme und Einfallsreichtum. Schnell erobert er die Herzen seiner Mitmenschen. Seinem Weg zu folgen, der nicht immer frei von Kleinkriminalität war, hat mir Spaß gemacht. Ihn habe ich sofort ins Herz geschlossen.

    Im zweiten Handlungsstrang folgen wir Ruth, die an den Folgen der Vergewaltigung und Verstümmlung viele Jahre leidet. Ihr dadurch entstandenes Trauma wird sie aus der Bahn werfen. Dass es sich allerdings bei der erstbesten Gelegenheit in Luft auflöst, hatte für mich einen faden Beigeschmack.

    Und dann hätten wir noch den Oberfiesling Bill, der sich recht bald nach Los Angeles absetzt, aus Angst vor der Strafverfolgung. Ich habe selten erlebt, dass ein Mensch aus dem Nichts heraus so eine dermaßen brutale Tat begeht. Nichts wird in der Geschichte vorbereitet, Di Fulvio setzt einzig auf den Schockmoment. Seine weitere Karriere ist ebenso verstörend wie brutal, dass ich an manchen Stellen von ihm angewidert war. Aber genau diese Szenen wieder und wieder zu zeigen, jede Handlung auszuschlachten, hat mir letztlich das Lesevergnügen komplett verleidet. Bliebe da noch die Strafe, die der Autor für ihn vorgesehen hat. Der Konflikt zwischen Ruth und Bill, die sich natürlich wieder begegnen, wurde als Zufall von außen gelöst. Mehr möchte ich nicht dazu sagen, da ich sonst spoilern müsste. Doch so eine Lösung ist einfallslos und unbefriedigend.

    Das sind die Zutaten für diesen 800 Seiten starken historischen Roman, der sich zwar leicht lesen lässt, aber nicht immer leicht zu verkraften ist. Nach nicht mal 100 Seiten hätte ich das Buch liebend gern abgebrochen, wenn ich nicht jemandem versprochen hätte, es zu lesen. Was mich durchhalten ließ, war die Neugier, wie der Autor wohl am Ende dem Bösewicht seine gerechte Strafe zukommen lässt.

    Dass das Leben damals kein Zuckerschlecken war, ist klar, doch dass Di Fulvio sich dermaßen darauf konzentriert, jeden Gewaltakt so explizit grausam darzustellen, war mir einfach to much. Quasi jede Frau wird Opfer von Übergriffen und Vergewaltigungen, die detailliert beschrieben wurden. Bis auf Bill sind alle Bösewichte eigentlich nette Typen, dass sie hin und wieder jemanden auf offener Straße erschießen, Schutzgeld erpressen oder jemanden brutal zusammenschlagen, ist ja nicht so schlimm.

    Damit geraten die Figuren zu Stereotypen, die wenig Neues zu bieten haben. Man bekommt den Eindruck, jede weibliche Auswanderin wird zu einer Prostituierten, die sich in einen Kleinganoven verliebt. Armer Junge verliebt sich in reiches Mädchen, sie werden getrennt, finden sich aber wieder, Happyend. Die Handlung war also von Anfang an vorhersehbar, was mich aber weniger gestört hat. Sein Erzählstil ist genretypisch leicht zu lesen, wird mit vielen blumigen Details ausgeschmückt und kontrastiert mit den Gewaltszenen, die es in der Form nicht gebraucht hätte.
    Auch Cover und Klappentext spiegeln für mich nicht das wieder, was der Leser am Ende bekommt. Es geht nicht um einen etwas fünfjährigen Jungen, wie abgebildet. Der Klappetext bezieht sich mehr auf Cetas Traum von einer besseren Welt in den USA.

    Mir fällt es schwer zu sagen, wem ich den Roman empfehlen würde. Den typischen Lesern historischer Romane wird er zu brutal sein. Andererseits ist er zu seicht und klischeehaft. Etwas mehr Niveau wie »Die Wanderhure« hatte er aber durchaus. Ich konnte den Zeitgeist der frühen 20er Jahre spüren. Den Siegeszug der neuen Technik wie Kino und Radio waren für mich glaubhaft und interessant dargestellt. Doch von einer authentischen Schilderung der Zeit war die Geschichte weit entfernt, allein wegen der Figuren. Insgesamt wird mir auch nichts Neues erzählt, was nicht schon tausend Mal irgendwo benutzt wurde.

    Fazit: 800 Seiten mit einer fesselnden Handlung zu füllen, ist nicht leicht. Zu viele Nebenschauplätze werden eröffnet, die lediglich schmückendes Beiwerk sind. Aufgrund der Brutalitäten wird es viele Leser des Genres abschrecken. In Zukunft werde ich mich guten Filmen wie »Es war einmal in Amerika« oder »Gangs of New York« widmen, die mehr Authentizität haben und nicht ganz so verkitscht sind.
    Wie immer, dies ist meine persönliche Meinung.

  10. Cover des Buches Among the Stars (ISBN: 9783442486236)
    Samantha Joyce

    Among the Stars

     (89)
    Aktuelle Rezension von: charline_tdm

    Ich hab das Buch jetzt zum zweiten Mal gelesen und wünschte mir jedes Mal das es verfilmt werden würde. Sehr sehr schön

  11. Cover des Buches Caraval (ISBN: 9783492708210)
    Stephanie Garber

    Caraval

     (844)
    Aktuelle Rezension von: Quivi92

    Meine Erwartungen waren recht hoch, nachdem ich die Einführung zu Caraval (Willkommen, willkommen in Caraval!... Es ist eine Welt aus Illusionen... usw) gelesen hatte. Ich hoffte auf Psycho-Spiele, die einen in den Abgrund der Menschen blicken lassen, und wollte von einer magischen Welt verzaubert werden. 


    Stattdessen erwartete mich ein klassischer Young Adult-Roman mit einer verklemmten weiblichen Hauptfigur, die sich in einen unwiderstehlich gutaussehenden Typen verliebt, den sie doch eigentlich gar nicht so toll finden wollte - aber was sollte sie machen, wo "er rein körperlich ungeheuer anziehend war"?


    Trotz der teils wirren Handlung, ist das Ende der Trilogie - und damit das Mysterium um Legend - bereits im ersten Band vorhersehbar.


    Was mich an dem Buch jedoch am meisten gestört hat, ist dass sich Stephanie Garber zahlreicher anderer Klassiker bedient hat, um die Welt von Caraval zu erschaffen. Ich kann nur jedem, der auf der Suche nach guter und origineller Literatur ist, empfehlen, statt Caraval die originalen Bücher zu lesen! Dazu gehören beispielsweise:


    - The night circus: Der Zirkus "La Cirque des Reves" (Der Zirkus der Träume) kommt und geht ohne Vorankündigung. Er findet ausschließlich nachts statt und verzaubert seine Besucher. 

    - Illustrated man: Ein Mann sagt mit Hilfe seiner Tattoos die Zukunft der Menschen voraus. 

    - Die Schöne und das Biest: Die Beschreibung des Mannes, den Scarlett in dem Uhrengeschäft trifft, erinnert doch sehr an Herrn von Unruh.

    - Arielle, die Meerjungfrau: Im Gegensatz zu Scarlett geht Arielle auf einen Deal ein und bezahlt dafür mit ihrer Stimme. 

    - Charlie und die Schokoladenfabrik: Willy Wonka, Graf d'Arcy und Legend scheinen zumindest den gleichen Modegeschmack zu haben. 


    Ziemlich auffällig sind auch die vielen Farben, die Scarlett fühlen bzw. dabei sehen kann. So leuchten sie zum Beispiel wie "Das eifrige Grün frisch keimenden Grases." An anderen Stellen ist von einer "smaragdgrüne[n] Vorahnung", "salbeigrünem Misstrauen" oder Scarletts quecksilberner Panik die Rede - So stelle ich mir einen LSD -Trip vor!


    Auch der Rest des Buches tropft vor schmalzigen und nicht immer sinnvollen Vergleichen (in einer Szene stellt sich Scarlett Julians Augen "wie hungrige Teiche aus flüssigem Bernstein" vor), die ich gerne als EINHORNKOTZE bezeichne - glitzernd, bunt, süß und so klebrig, dass man am liebsten kotzen möchte 🦄

  12. Cover des Buches Das Leben in meinem Sinn (ISBN: 9783426515556)
    Susanna Ernst

    Das Leben in meinem Sinn

     (111)
    Aktuelle Rezension von: SeiyaKaiba
    ich habe das buch gesuchte ,beim ersten mal habe ich es durch gelesen . *~*
    Die Lebenswege sind auf einer weise erzählt worden ,wie ich es nicht kannte.
    Ich habe geweint mehrmals ,Weil diese liebe diese gefühle ,aber auch die gegensätze . Es nimmt einen einfach mit und da ich sowieso nah am wasser gebaut bin . Ich musste bei vielen stellen an mich denken und mein leben.
    mehr als empfehlenswert das buch ;)
  13. Cover des Buches Zusammen ist man weniger allein (ISBN: 9783446242562)
    Anna Gavalda

    Zusammen ist man weniger allein

     (3.333)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Zusammen ist man weniger allein ist eines der schönsten Bücher der letzten Jahre. Die Protagonisten sind Ende Zwanzig bis Anfang Achtzig und so findet sich jeder in der Geschichte wieder. Es sind vier unterschiedliche Menschen, zwei Männer und zwei Frauen, die in Paris eine WG gründen. Durch die unterschiedlichen Generationen und Charaktere ergibt sich so manch interessante Story und so manch wunderbares Gespräch. Es geht um die Liebe, wunderbares Essen, Kunst, Musik und das Suchen und Finden nach sich selbst.

  14. Cover des Buches Cinder & Ella (ISBN: 9783846600702)
    Kelly Oram

    Cinder & Ella

     (1.614)
    Aktuelle Rezension von: RoxiStar07

    Dieses Buch und seine Geschichte hat mich so berührt und mich dabei so oft nahezu zum Weinen, wie zum Lachen gebracht.

    Eine mitreisende, harte, traurige, unglaubliche, emotionale und wunderschöne Geschichte. Kaum zu beschreiben. Das ist das tollste Buch, dass ich je gelesen habe.

    Was mich am allermeisten mitnahm, war das Thema Mobbing, mit dem Ella konfrontiert wurde. Das betrifft in der realen Welt zu viele Leute, die Opfer von dem Hass anderer werden. Die Gründe dafür sind unterschiedlich, meist ist der Kern die Eifersucht, aber kein Grund ist gerechtfertigt. Keiner hat es verdient so unmenschlich behandelt zu werden.  Wie heißt es so schön: „Let us make love, no hate.“

  15. Cover des Buches Jahre wie diese (ISBN: 9783328100287)
    Sadie Jones

    Jahre wie diese

     (43)
    Aktuelle Rezension von: katzenminze

    „Jahre wie diese“ ist ein wunderbares Buch über Freundschaft und Liebe, das in Londons Theaterszene der 70er Jahre spielt. Sadie Jones schreibt gekonnt wie immer, analysiert genau, hält einen ruhigen Ton. Sie rutscht nie ins Kitschige ab, überstrapaziert ihre Geschichte nicht und schafft absolut glaubwürdige Charaktere, die mir sehr ans Herz gewachsen sind.

    Jeder der Charaktere ist stark durch seine Kindheit geprägt. Nina merkt man die Unsicherheit an, die ihre im Wechsel abwesende, kritische und manipulative Mutter hinterlassen hat. Leigh sucht Sicherheit vor zu starken Gefühlen; hat sie doch miterleben müssen, wie sehr ihre Mutter von einem untreuen Mann verletzt wurde. Luke, der sich von klein auf um einen alkoholkranken Vater kümmern musste und dessen Mutter in der Psychiatrie sitzt hüpft in seinem Lebenshunger und Freiheitsdrang von einem Bett ins andere. Paul plagen eher alltägliche Sorgen um elterliche Vorwürfe, die man sich anhören muss wenn man einen bereits verheirateten älteren Bruder hat und statt die Firma des Vaters zu übernehmen lieber zum Theater gehen will. Trotz oder gerade wegen ihrer Fehler haben alle vier etwas unheimlich einnehmendes und sympathisches. Ihre Leidenschaft und ihre tiefe Freundschaft zeichnen Leigh, Paul und Luke aus. Lukes absolute Offenheit und Ehrlichkeit machen ihn zu einem besonderen und einnehmenden Menschen. Natürlich geht es auch hier nicht ohne Missverständnisse und Verletzungen ab. Als Luke sich Hals über Kopf in die labile Nina verliebt, stehen Freundschaft und Arbeit plötzlich nur noch an zweiter Stelle.

    Man muss keine Angst haben, dass man hier „nur“ kaputten Charaktere folgt! Das ist keineswegs so. Es sind absolut normale junge Menschen mit normalen Träumen und Ideen. Ihre teils schmerzhafte Vergangenheit wird nicht unnötig ausgewalzt, nur hin und wieder in Erinnerung gerufen. Sadie Jones versteht es zu beschreiben, wie sie allmählich reifer werden und ihren Weg im Leben finden.

    Sehr gefallen hat mir, dass es neben den Charaktere die man mochte, mit denen man gelitten und sich gefreut hat, auch solche gab, die einfach unsympathisch waren und gegen die man wunderbar eine Abneigung entwickeln konnte. Dazu war die Londoner Theaterszene der 70er Jahre schön beschrieben und nahm insgesamt nicht übermäßig Platz ein. Auch ich als Theaterlaie habe mich hier wohl gefühlt und die Stimmung genossen. Insgesamt eine absolut runde Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe.

  16. Cover des Buches Mieses Karma hoch 2 (ISBN: 9783839893036)
    David Safier

    Mieses Karma hoch 2

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Nicola89

    Die Gelegenheits-Schauspielerin Daisy Becker trinkt, raucht und bestiehlt auch schon mal ihre WG-Genossen. Mit Mitte zwanzig hat sie noch immer keine Ahnung, was sie mit ihrem Leben anfangen will. Noch viel weniger weiß sie, was das Wort "Liebe" eigentlich bedeutet. Und sie wird es in diesem Leben auch nicht mehr erfahren, denn sie gerät in einen tödlichen Autounfall mit dem arroganten Hollywoodstar Marc Barton. Daisy und Marc werden als Ameisen wiedergeboren und erfahren von Buddha, dass sie in ihrem Leben zu viel mieses Karma angesammelt haben. Allerdings haben die beiden nur wenig Lust, fortan als Ameisensoldaten in den Krieg zu ziehen. Außerdem wollen sie um jeden Preis verhindern, dass Daisys bester Freund und Marcs Ehefrau ein Paar werden. Was also tun? Gutes Karma sammeln, um die Reinkarnationsleiter über die Stufen Goldfisch-Storch-Schnecke hoch zu klettern und wieder zu Menschen zu werden! Doch das ist nicht so einfach, wenn man sich nicht ausstehen kann und sich gegenseitig die Schuld an dem Unfalltod gibt. Und noch viel schwerer wird es, wenn man sich trotz allem ineinander verliebt... 


    In dieser Fortsetzung von "Mieses Karma" lernt man neue Charaktere kennen und trifft auch auf ein paar alte Bekannte.

    Nana Spier hat ihre Sache als Sprecherin wieder hervoragend gemacht und versteht es, jedem Charakter Leben einzuhauchen.

    Das Konzept dieser Geschichte ist genauso, wie schon im ersten Teil "Mieses Karma".

    Ohne die großartige Sprecherin hätte ich dieser Geschichte vermutlich einen Stern weniger gegeben.

  17. Cover des Buches 10 Tage in Vancouver (ISBN: 9783741851056)
    Jutie Getzler

    10 Tage in Vancouver

     (74)
    Aktuelle Rezension von: UlrikeBode

    Das Cover ist sehr treffend gestaltet und zeigt eine Szene aus dem Inhalt, paßt also toll zur Geschichte.
    Die Protagonisten sind sehr sympathisch und gut beschrieben. Der Klappentext macht neugierig. Toll fand ich die Möglichkeit die Wahl treffen zu können wie die Geschichte von Lara weitergeht, so habe ich mich für die Möglichkeit entschieden, die ich selbst in der Situation gewählt hätte und wurde nicht enttäuscht.
    Insgesamt sehr kurzweilig und amüsant, aber auch zum Nachdenken anregend, vielleicht einfach mal mutig zu sein und spontan seinem Leben eine andere Richtung zu geben. Denn unverhofft kommt oft.
    Die anderen beiden Möglichkeiten werde ich bestimmt auch zu einem späteren Zeitpunkt lesen, da ich natürlich neugierig bin was sonst noch passieren könnte und wie sich die Geschichte entwickelt hätte, wäre man zu einer anderen Entscheidung gekommen. Und auch ein weiteres Buch werde ich sicher noch lesen, da es eine schöne Auszeit zu ist und man durch die nachvollziehbaren Ortbeschgreibungen das Gefühl hat selber vor dort zu sein. Schon fast ein Kurzurlaub.
    Eine schöne Lektüre, die ich empfehlen kann

  18. Cover des Buches Amokspiel (ISBN: 9783945386378)
    Sebastian Fitzek

    Amokspiel

     (2.209)
    Aktuelle Rezension von: XPaulineX

    Die Psychologin Ira Samin möchte sich das Leben nehmen, da sie nicht über den Selbstmord ihrer Tochter hinweg kommt. Kurz davor wird sie abgeholt und soll Verhandlungen mit einem Geiselnehmer führen, welcher in einem Radiosender Geiseln genommen hat und droht diese zu erschießen, wenn seine Forderungen nicht erfüllt werden. Mehr kann man zur Handlung selber nicht verraten, da alles andere gespoilert wäre. Man muss es einfach lesen. 

    Das Buch ist super spannend geschrieben und man kann bis zuletzt über die Ereignisse mit rätseln. Die Wendungen im Buch sind sehr spannend und ergeben eine sehr interessante Story. 

    Es war nicht mein erstes Buch von Sebastian Fitzek und wird auch definitiv nicht mein letztes sein. 

  19. Cover des Buches Nächstes Jahr am selben Tag (ISBN: 9783423718455)
    Colleen Hoover

    Nächstes Jahr am selben Tag

     (1.189)
    Aktuelle Rezension von: Nicola89

    Die Bewertung dieses Buchs ist mir nicht so leicht gefallen, wie ich zu Beginn gedacht hätte. Es fing alles super an: Ich mochte die beiden Protagonisten, die Bissigkeit und den Humor in den Dialogen und auch die von Colleen Hoover geschaffene intensive, berührende Atmosphäre. Es wirkte wie der perfekte Feelgood-Roman mit einigen Irrungen und Wirrungen und Happy End.

    Ben und Fallon lernen sich an einem 9. November in Los Angeles kennen, als Ben sich zunächst als Fallons Fake-Freund ausgibt, um ihr aus einer unangenehmen Situation heraus zu helfen. Zunächst ahnen sie nicht, dass dieses Datum für sie beide eine wichtige Bedeutung hat. Da Fallon am nächten Tag nach New York ziehen wird, beschließen sie, diesen letzten Abend zusammen zu verbringen und sich von nun an jedes Jahr am selben Tag zu treffen und ansonsten auf jedweden Kontakt zu verzichten. Doch wie es das Leben und ein guter Liebesroman so will, kommt es manches mal anders, als man denkt.

    Wie man es von Colleen Hoover gewohnt ist, ist der Schreibstil sehr flüssig und die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten erzählt. Bei diesem Buch ist die Besonderheit, dass es in sieben 9. November unterteilt ist und man die Ben und Fallon somit quasi immer nur an einem Tag im Jahr begleitet. Die wichtigsten Dinge, die innerhalb des Jahres im Leben der beiden passiert sind, erfährt man immer mal in kurzen Absätzen zwischendrin, die gut in die Handlung eingebunden wurden. Und im letzten Drittel bekommt man dann auch die ersten Kapitel aus Bens Manuskript zu lesen. Auch das neue Cover gefällt mir sehr viel besser, als das alte.

    Bis etwa zur Hälfte war ich mir sicher, dass ich diesem Buch fünf Sterne geben würde, weil für mich alles gepasst hat. Dann kam jedoch die zweite Hälfte, die mich etwas ratlos zurückgelassen hat und mich hadern lassen hat.

    Man kann durchaus darauf kommen, welche Wendung die Geschichte nehmen wird, was mich aber an sich gar nicht gestört hätte. Die Art und Weise, wie mit dieser Wendung und der Thematik umgegangen wurde, hat mir dann allerdings nicht mehr so gut gefallen. Da hat mir der Tiefgang und das Feingefühl etwas gefehlt.

    Dass Ben nach dem Tod seiner Mutter aus der Emotion heraus und aufgrund seines noch recht jungen Alters zu dem Zeitpunkt, impulsiv reagiert, ohne über die Konsequenzen nachzudenken, kann ich vielleicht auch irgendwo noch nachvollziehen. Mir kommt hierbei die Reue aber viel zu kurz und auch der Umgang mit dieser Straftat, denn genau das ist es trotz allem immer noch. Stattdessen ist mir am Ende alles viel zu schnell wieder Friede, Freude, Eierkuchen und das Thema wurde eher totgeschwiegen. Wenn man sich für ein solch ernstes Thema entscheidet, sollte man sich für die Auflösung definitiv mehr Zeit nehmen.

    Da das Ende den tollen Beginn für mein Empfinden leider ziemlich in den Schatten gestellt hat und irgendwie einen blöden Nachgeschmack hinterlässt, je länger man noch darüber nachdenkt, bin ich nun zu dem Schluss gelangt, zwei Sterne abzuziehen.

  20. Cover des Buches Dunbridge Academy - Anyone (ISBN: 9783736316843)
    Sarah Sprinz

    Dunbridge Academy - Anyone

     (464)
    Aktuelle Rezension von: Surari

    Ich habe schon bei einigen gelesen das ihnen der zweite Band nicht so gut gefallen hat. Mir geht es ganz anders. Band 1 ist schon eine Weile her und mir hat Band 2 etwas besser gefallen als Band 1. Ich fand wirklich toll wie Shakespeares Romeo und Julia eingebunden und auch sprachlich umgearbeitet wurde. Tori und Charles sind toll zusammen, nur Val hat mich etwas genervt und ich bin froh das Tori es geschafft hat sich von ihm zu trennen. Ich dachte zwar da kommt am Ende noch etwas unerwartetes von dem Ekel aber das blieb aus. In Band 1 hatte ich das Gefühl die Charaktere sind zu 'Erwachsen' für ihr Alter weil man kein Zickenterror etc hat. bis auf die fehlende Retourkutsche von Val nachdem Tori sich getrennt hat war das für mich in diesem Band nicht so. Das unerwartete Ende führt dazu daß ich demnächst direkt mit Band 3 starten werde. Der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen, man kommt super schnell durch beim lesen.

  21. Cover des Buches Bis ich dich finde (ISBN: 9783257600193)
    John Irving

    Bis ich dich finde

     (391)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Sutter

    Es gibt Bücher, die kommen und gehen und es gibt John Irving, der bleibt einfach - für lange Zeit. Jedes Buch ist eine kleine Schatztruhe, die von vielen geöffnet werden sollte.

    Jack auf der Suche nach seinem Vater, seinem Ich, seiner Liebe, umgeben mit all den skurrilen Charakteren, die einen Irving einzigartig machen. 

    Und was hält „man“ bzw. eher Frau im Kino natürlich in der Hand? Nein, es ist weder Popcon, noch Cola. Einfach Irving.

  22. Cover des Buches Cinder & Ella (ISBN: 9783846600894)
    Kelly Oram

    Cinder & Ella

     (616)
    Aktuelle Rezension von: Couchminion

    Zu der Reihe gab es bereits viele negative Kritiken, vor allem zum zweiten Teil. Ich kann das tatsächlich nicht Teil. 

    Aber erstmal zur Story, ohne dabei den ersten Teil zu Spoilern. Der rote Pfaden in diesem Buch ist es Ella auf ihrem Weg zur Selbstakzeptanz zu begleiten. 

    Die Geschichte schließt eine Woche nach dem ersten Teil an und umfasst knapp ein halbes Jahr. Und ja, man müsste das erste Buch lesen um dieses zu verstehen. Dafür ist die Geschichte von Anfang an interessant und ich war direkt drin. Tatsächlich eine Sache, die ich im ersten Buch noch kritisiert hatte.

    Vom Stil her bleibt es dem ersten Band treu. Es ist in der ich Erzählung geschrieben und schwängt zwischen der Sicht von Cinder und Ella. Dabei nimmt die Sichtweise von Ella den grösten Teil ein.

    Wie in der Kurzbeschreibung gesagt, gibt es diesmal weniger "Action", dafür aber sehr viel Gefühl und schöne Szenen zum Thema Selbstliebe. Ella hat bereits im ersten Teil mit ihrer Situation zu kämpfen und leidet an ihren Narben. Aber auch ihre Beziehung zu ihrem Vater und dessen Familie wird hier aufgearbeitet. Kurz gesagt, in diesem Buch wird Ella erwachsen und wir sind Life mit dabei.

    Die Geschichte ist daher voll mit Emotionen. Man trauert mit ihr, man freut sich für sie, man verzweifelt mit ihr und ist mit ihr wütend und enttäuscht. 

    Wer aber nach Spice sucht, den muss ich enttäuschen. Es gibt romantische Stellen. Im Gegensatz zum ersten Buch wird es auch heißer. Aber Spice? Nein, dass gibt es weiterhin nicht. 

    ACHTUNG SPOILER! FALLS DU DAS BUCH NOCH NICHZ GELESEN HAST, BITTE ZUM NÄCHSTEN ABSATZ SPRINGEN! Ich wusste nicht Mal, dass ich solch ein Happy end brauche! Wir haben im ersten Teil bereits ein märchenhaftes Happy end bekommen, aber erst mit diesem Buch wurde mir klar, dass sie erst hier glücklich wurde. 

    Daher kann ich das Buch empfehlen. Es ist eine schöne, leichte Lektüre für zwischendurch. 


  23. Cover des Buches Die sieben Männer der Evelyn Hugo (ISBN: 9783548066738)
    Taylor Jenkins Reid

    Die sieben Männer der Evelyn Hugo

     (573)
    Aktuelle Rezension von: schreibzauber

    Die Liebe des Lebens zu finden und sie zu verlieren - eine Wendung, die ich so nicht habe kommen sehen. Finden die beiden noch einmal zueinander? Aus welchen Gründen heiratet Evelyn als nächstes? Diese Fragen stellt man sich beim Lesen immer und immer wieder. Zwischendurch eine kurze Recherche, ob es Evelyn Hugo wirklich gegeben hat (nein!). Das Buch nimmt durch alle Emotionen mit: von Hoffnung,  Liebe, Wut, Enttäuschung bis zur Trauer. Das Ende kommt noch einmal ein wenig anders um die Ecke, als vermutet.

    Ein Buch, in dem es um queere Charaktere geht, in einer Zeit, in der der Schein nach außen gerade als Person des öffentlichen Lebens wichtiger war als das persönliche Glück.


  24. Cover des Buches Feine Leute (ISBN: 9783746631752)
    Joan Weng

    Feine Leute

     (44)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Das Buch verfolgt Kriminalfall und persönliche Lebens- und Liebessituation des Ermittlers parallel. Beides erweist sich als vertrackt und verwinkelt. Die Spielchen, die zwischen ihm und seinem on/off Liebhaber laufen, lassen pubertäre Mädchen blass aussehen, sind aber amüsant. Der Kriminalfall produziert im Laufe der Ermittlungen mehr Fragen als Antworten, weil er immer umfangreicher wird. Am Ende werden alle Antworten gefunden und bilden ein ganzheitliches Bild. Chapeau dafür.

    Der schriftliche Stil ist nicht einfach zu lesen, anfangs erfrischend anders, mit der Zeit nutzt er sich a bissl ab. Die Zahl der vorkommenden Charaktere hat mich schier erschlagen, hab mir die Namen auch nicht über die Kapitel gemerkt, bin allerdings echt schlecht mit Namen-merken.

    Bis auf einen Fall- und dass-Fehler perfekt lektoriert. Nur was eine Fellpfütze ist - ehrlich, null Ahnung. Es hat mich sehr gefreut, Telephon etc. dem Wortursprung entsprechend korrekt mit ph zu lesen. 

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