Bücher mit dem Tag "schach"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schach" gekennzeichnet haben.

198 Bücher

  1. Cover des Buches Die Schwestern von Sherwood (ISBN: 9783453358331)
    Claire Winter

    Die Schwestern von Sherwood

     (178)
    Aktuelle Rezension von: winter-chill

    Eine tragische, dramatische Liebegeschichte im südenglischen Moor: Claire Winter gehört auch zu den Autoren und Autorinnen, die sich auf Familiengeheimnis-Romane spezialisiert haben – ein Genre, das ich immer wieder gerne lese. Vor einigen Jahren hatte ich schon mal ihren Roman „Die verbotene Zeit“ gelesen, von dem ich sehr angetan war. Ihr Erstlingswerk „Die Schwestern von Sherwood“ stand nun auch endlich auf meiner Leseliste. Wie bei solchen Romanen üblich, spielt auch „Die Schwestern von Sherwood“ auf zwei Zeitebenen. Wir befinden uns einmal 1948 in Berlin: Melinda Leewald, deren Mutter ursprünglich aus England stammte, kämpft sich in der Nachkriegszeit durchs Leben. Vor allem will sie nun endlich als Journalistin Fuß fassen. Da bekommt sie eines Tages ein mysteriöses Paket ohne Absender. Darin Zeichnungen einer englischen Moorlandschaft, eine seltene Schachfigur und anonyme Liebesbriefe. Melinda beginnt zu recherchieren und stößt bald auf eine tragische Familien- und Liebesgeschichte.

    Auf der anderen Seite befinden wir uns Ende des 19. Jahrhunderts in England und begleiten die Familie Sherwood. Elisabeth und Jon haben es nach etlichen Niederschlägen weit gebracht und mehr oder weniger aus dem Nichts Reichtum angehäuft. Sie ziehen von London aufs südenglische Land und erwerben ein riesiges Manor. Doch der adeligen englischen Gesellschaft sind sie nicht gut genug und gelten nur als Emporkömmlinge. Elisabeths ganzer Ehrgeiz ist es nun, einen Platz in der englischen Gesellschaft zu bekommen. Dazu benutzt sie vor allem auch ihre beiden Töchter Amalia und Cathleen, ihr ganzer Stolz. Beide erhalten die beste Ausbildung und sollen später mal in die adelige Gesellschaft einheiraten. Die Pläne von Elisabeth scheinen aufzugehen, doch dann passiert ein Schicksalsschlag, der alles verändert.

    Abwechselnd verfolgt man als Leser die Geschichte der Sherwoods beziehungsweise der beiden Schwestern und Melindas Recherchen. Dabei nähern sich die Handlungsstränge immer mehr an bis zur Auflösung des Geheimnisses.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm leicht, bildhaft und emotionsgeladen. Man kann wirklich gut in die tragische Geschichte eintauchen und kommt den Charakteren sehr nah. Nach etwa der Hälfte des Romans hatte ich allerdings mal einen Punkt, an dem ich mich gefragt habe, ob es sich noch lohnt, weiter zu lesen, weil ich dachte, dass man die Auflösung der Geschichte doch sowieso schon weiß. Doch dann hat der Roman eine wirklich heftige Wendung genommen, mit der ich nicht gerechnet habe und die Spannung war wieder da.

    Der Roman behandelt auch eine sehr interessante Geschichte: Wie wurde mit behinderten Menschen und ganz speziell gehörlosen Menschen im 19. Jahrhundert umgegangen? Gerade über die Entwicklung der Gebärdensprache und dass lange Zeit versucht wurde, diese zu unterdrücken, erfährt man einiges.

    „Die Schwestern von Sheerwood“ war für mich jetzt nicht der beste Roman in diesem Genre und war für mich auch deutlich schwächer als „Die verbotene Zeit“, ich hab die Geschichte aber trotzdem sehr gerne gelesen und sie hat mich auch gut unterhalten.

  2. Cover des Buches We Will Fall (ISBN: 9783737356015)
    Shannon Dunlap

    We Will Fall

     (104)
    Aktuelle Rezension von: bellxkpx

    Inhalt:

    Tristan und Izzy - Liebe auf den ersten Blick. 

    Als Izzy von der Lower East Side, in das für sie noch fremde Brooklyn zieht, hat sie wenig Erwartungen. Sie kennt hier niemanden. Wie soll sie an ihrer neuen Schule Freunde finden?

    Eines Abends begegnet sie zufällig dem schüchternen, aber intelligenten Tristan. Die Funken sprühen. Beide wissen sofort, dass es Liebe auf den ersten Blick ist. 

    Doch diese Liebe wird viele Probleme mit sich bringen. Tristans Cousin Marcus, der Boss im Viertel, hat es ausgerechnet auf Izzy abgesehen. Marcus weiß nichts von Tristan und Izzys Beziehung. So kommt es, dass beide sich nur heimlich treffen können. Doch jedes Geheimnis wird irgendwann ans Licht kommen und so nimmt das Schicksal seinen Lauf...


    Meine Meinung:

    Bei der Bewertung habe ich sehr lange Zeit mit mir gerungen. Ich vergebe trotzdem fünf von fünf Sternen, dennoch mit einem kleinen Abzug. Die Geschichte hat mich schon auf der ersten Seite mitgerissen und gleichzeitig fasziniert. Ich dachte, besser geht es  nicht! Doch dann kam plötzlich das Ende. Aber dazu später mehr.

    Fangen wir zuerst bei den Protagonisten an. Das Buch wird aus drei Sichtweisen erzählt. Tristan und Izzy waren mir vom ersten Moment total sympathisch. Zwei einzigartige Charaktere. Ich fand es sehr spannend, dass beide eher  naturwissenschaftlich veranlagt sind, denn in letzter Zeit habe ich viele Bücher über lyrisch und poetisch veranlagte Charaktere gelesen, die sich ja nun doch ganz anders verhalten. :D Am interessantesten fand ich jedoch das außergewöhnliche Schachtalent von Tristan. Schach ist ein sehr spezielles, aber gleichzeitig spannendes Thema. Brianna, also die dritte Erzählerin, war auch, wie ich fand, eine sehr sympathische Figur mit ihrer Vorliebe für Tarot-Karten und das Wahrsagen.

    Nun aber zurück zu Izzy und Tristan. Beide haben mich begeistert. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Wohl auch aufgrund des angenehmen Schreibstils der Autorin. Ihre Beziehung war intensiv, manchmal haben mir aber doch noch ein paar mehr tiefgründige Gespräche gefehlt. 

    Jetzt möchte ich noch ein paar Worte zum Ende loswerden. Ich muss einfach sagen, dass ich es sehr schade fand. Beim Lesen war ich zuerst irgendwie wütend, aber auch gleichzeitig traurig.
    Man hätte es einfach anders konstruieren können, glaube ich. Tristans Tod wirkte für mich sehr aus dem Kontext gerissen. Ich wäre sogar besser damit klargekommen, wenn er in Beziehung zu Marcus gestanden hätte, muss ich zugeben. Aber durch die Vorrausblenden an machen Stellen, wusste man eben schon genau, dass alles tragisch ausgehen wird. 

    Trotzdem ist dieses Buch sehr gelungen. Ich habe es in einem Zug durchgelesen und das ist auf jeden Fall etwas positives! Ich fand es auch schön, dass es Parallen gab zur Liebesgeschichte von Tristan und Isolde (einige Beispiele: der Liebestrank oder die "zweite" Isolde). 

    Über dieses Buch werde ich mit Sicherheit noch länger nachdenken! :D


    Fazit: Letztendlich fünf von fünf Sterne von mir!

  3. Cover des Buches Schwimmen mit Elefanten (ISBN: 9783746630809)
    Yoko Ogawa

    Schwimmen mit Elefanten

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 318 Seiten

    Verlag: Aufbau Taschenbuch (5. Dezember 2014)

    ISBN-13: 978-3746630809

    Originaltitel: Neko wo Daite Zô to Oyogu

    Übersetzung: Sabine Mangold

    Preis: 9,99 €

    auch als E-Book erhältlich


    Surreal und berührend


    Inhalt:

    Der Junge wurde mit einer Missbildung der Lippen geboren. Deshalb wird er von anderen Kindern gehänselt. Seine einzigen Freunde sind ein toter Elefant, ein imaginäres Mädchen und ein toter Busfahrer. Nach und nach wird sich dieser Freundeskreis auch auf lebende Menschen erweitern, allen voran ein ehemaliger Busfahrer, der den Jungen das Schachspielen lehrt. In diesem findet er eine erhabene Schönheit und eine ganze Welt.


    Meine Meinung:

    Selten gibt Yoko Ogawa ihren Figuren Namen, so auch hier. Der Junge wird stets „der Junge“ genannt, auch als er schon längst erwachsen ist. Das mag einem seltsam erscheinen, aber eigentlich passt es hier ganz gut, denn der Junge beschließt im Alter von elf Jahren, nicht mehr weiterzuwachsen. 


    Mir gefällt Yoko Ogawas kraftvoller Schreibstil sehr gut. Sie entführt einen damit in eine fremde Welt und bringt sie einem nahe. Obwohl die Geschehnisse zum Teil recht unrealistisch sind, kann man sich gut in die Handlung hineinfühlen. Besonders die Gedanken des Jungen werden detailliert dargestellt.


    Wer mit dem Schachspiel überhaupt nicht vertraut ist, wird hier möglicherweise außen vor bleiben und dem Roman nichts abgewinnen können. Denn Schach dominiert hier alles, das Brett, die Figuren, die Spielzüge. In all dem gibt es so viel zu entdecken. Das Schachspiel wird als eine Sinfonie beschrieben, ein Kunstwerk, die Spielzüge als verschlungene Muster. Ich bin leider nicht so ein begnadeter Schachspieler wie der Junge, aber ab und zu spiele ich. Und so konnte ich leicht nachvollziehen, was der Junge darin sieht.


    Mich konnte die Autorin mit diesem Werk bezaubern und berühren. 


    ★★★★★

  4. Cover des Buches Später Frost (ISBN: 9783462044492)
    Voosen | Danielsson

    Später Frost

     (158)
    Aktuelle Rezension von: schaebelchen

    Dies ist der erste Teil einer neuer Schweden-Krimi-Reihe. Smaländische Kommissarin und ihr Ermittlerteam ermitteln in einem komplizierten Fall. Die Protagonisten sympathisch, die Geschichte spannend und interessant und verwoben, nicht so einfach, Licht ins dunkel zu bringen. Sehr guter Auftakt.

  5. Cover des Buches Die Spiegel von Kettlewood Hall (ISBN: 9783426520789)
    Maja Ilisch

    Die Spiegel von Kettlewood Hall

     (54)
    Aktuelle Rezension von: WriteReadPassion

    Inhaltserzählung:
    "Schach ist das Spiel der Bauern", sagte er leise. "nur beim Schach kann ein Bauer einen Bischof schlagen, einen Turm zu Fall bringen, einen König stürzen. Nur beim Schach. Und jetzt pass auf."

    (Seite 53)

    Autorin:
    Maja Ilisch, geboren 1975 in Dortmund, studierte Öffentliches Bibliothekswesen an der FH Köln und absolvierte eine Ausbildung zur Fachbuchhändlerin. Sie schrieb unter anderem für TV-Serien auf SAT1 und RTL sowie für ein Hörspiellabel, für das sie auch eine Phantastikreihe konzipierte. Außerdem betreibt sie die Website des von ihr gegründete Fantasy-Autorenforums TINTENZIRKEL. Heute lebt sie als Bibliothekarin und freie Autorin mit ihrem Mann in der Nähe von Aachen, wo sie sich mit Büchern umgibt und ausgewählte Gäste mit ihrer Puppensammlung erschreckt, die fast nur aus Köpfen besteht.


    Bewertung:
    Das Cover ist echt toll gestaltet und zeigt die zwei Aspekte der Geschichte auf; Die Spiegel und das Schachspiel. Auch die Kapitel haben eine tolle Aufmachung. Diese sind in gezeichnete Spiegel gedruckt. Das ist eine Geschichte, die sehr schwer zu rezensieren ist, ohne zu spoilern. Daher bleibt es etwas wage.

    Eine super coole Geschichtsidee, allerdings führen Titel und Klappentext in die Irre. Es geht nicht um die Spiegel. Während des Lesens kommen zwei Aspekte hervor; einmal die mysteriösen Spiegel und dann  noch das Schachspiel, das allerdings mehr zum Ausdruck kam als die Spiegel. Dieser Aspekt wurde eher nur beiläufig eingebaut und nicht näher herausgearbeitet. Das finde ich sehr schade und enttäuschend.

    Die Charaktere sind sehr wechselhaft, ich habe mich etwas schwer getan, alle Handlungen richtig einzuordnen. Aber die Charaktere sind sehr vielschichtig, was mir gefällt. Bei der Protagonistin Iris habe ich ein paar Mängel entdeckt. Der fremde Diener kommt ihr immer nahe und kennt ihren Namen, trotzdem hat sie keine Angst? Und ohne Anhaltspunkte, weiß sie sofort, dass der Mann in der Bibliothek ein Geist ist, den nur sie sehen kann? Etwas aus der Luft geholt! Es gab 1886 schon Wecker, allerdings bezweifle ich, dass man sie so nannte. Das wirkt ziemlich deplatziert in meinen Augen. Die Liebesgeschichte zwischen Iris und Victor ist mir zu gewollt erstellt. Berührend oder interessant empfand ich es leider nicht. Mir ging das zu salopp, was unwirklich wirkte.

    Die Autorin hat die Erzählung nicht wie ich bei "Die Neraval-Sage" gewöhnt bin, poetisch geschrieben, sondern wirklich jugendgerecht gehalten. Ich würde das Buch eher in die Jugendsparte als in Fantasy einsortieren. Fantasieelemente sind kaum vorhanden, ist für mich eher ein Spannungsroman für Jugendliche. Aber die Autorin setzt generell nur minimale Fantasyelemente ein, das kenne ich schon von ihr. Das ist allerdings nicht negativ gemeint. Es ist eher ein unterschwelliger Grusel, der sich nicht blutig oder psychologisch zeigt. Er ist wie ein Hauch eingearbeitet worden. Was geht in diesem Haus wirklich vor? Welche Rollen spielen die einzelnen Personen darin? Die Atmosphäre ist subtil schauderhaft. 


    Fazit:
    Ein solider Spannungsroman, der ein paar Mängel aufweist. Es liest sich Dank des flüssigen Schreibstil sehr schnell und die Idee der Erzählung ist einmalig. Das Potenzial der Geschichte hat die Autorin allerdings nicht ganz ausgeschöpft, da wäre mehr drin.


  6. Cover des Buches Bullet Schach (ISBN: 9783802595875)
    Ben Bauhaus

    Bullet Schach

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Alexa-Tim

    Ich finde, dass Cover sehr gut und mich hat der Titel angesprochen.


    Das Buch fängt interessant an, wurde etwas lame, kurz danach wieder interessant und umso mehr vom Fall erzählt wurde, wurde das Buch immer spannender. Mich haben diese Spielzüge beim Schach nicht so interessiert anfangs. 

    Es ist Band 1. Zwischendurch habe ich immer gedacht, dass es ein späterer Band ist, da viel von einem anderen alten Fall erzählt wurde, was mich sehr verwirrt hatte. Im Nachhinein, wenn man weiß, das es wirklich der erste Band ist, finde ich diese Idee ganz gut immer wieder Details aus dem alten Fall bekannt zugeben. 

    Ich habe gern mitgerätselt, wer könnte nun der Mörder sein, wer das Opfer. 

    Auch finde ich die Thematik schön gewählt mit dem Schachboxen. Wirklich mal etwas anderes, originelles. 


    Anfangs war Thiebeck mir nicht so sympathisch, aber mit der Zeit, fand ich ihn ganz gut. Dadurch, dass er immer wieder Emotionen zugelassen hat wurde er mir sympathischer. Thiebeck ist vom Dienst entlassen worden seit einer geraumen Zeit und wird in einem Fall mit hineingezogen und will den Mörder finden.

    Ich finde die Passagen sehr gut, wo er aus sich herauskommt und seine harte Schale öffnet. Das er nicht nur ne dicke Lippe riskiert oder sein Macho-Gerede raushängen lässt.


    Das Buch hat mir gut gefallen. Ich finde, manche Passagen hätten noch mehr und besser ausgebaut werden können. Der Schreibstil war einfach. Auch die Sachen im LKA wurden einfach dargestellt und ich fand, dass man die Geschichte gut hintereinander weg lesen konnte und immer wieder tolle Spannungsbögen hatte.

  7. Cover des Buches Das Spiel des dunklen Prinzen (ISBN: 9783946955078)
    Ney Sceatcher

    Das Spiel des dunklen Prinzen

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Cover ist wirklich wunderschön , es zeigt den Dunklen Prinzen , mann sieht direkt das es um Feuer und eis geht, auch die schrift ist nicht zu dick aufgetragen und macht das ganze komplett
    der schreibstil von der lieben Ney  ist sehr flüssig dennoch habe ich etwas das gefühl dahinter vermisst , aber es ist dennoch nicht langartmig zu lesen .
    die Handlund  hier geht es um das Albtraumschach  und lie liebe Taija ist mitten drin  die geschichte ist sehr gut auf gebaut aber mann hätte mehr raus hohlen können den es wurde viel zu wenig von dem Albtraumschach geredet ich finde mann hätte es etwas besser umsetzen können mit hat da etwas die spannung gfehlt weil es schon etwas vorraus sichtlich wahr was als nächstes passiert.
    die protagonisten fand ich super ganz klar  sie wahren toll beschieben und hatten ihre eigende eigenart was ich toll fand .Taija  hat mir am besten gefahllen auch der Dunklen Prinzen fand ich super  ich mochte die beiden sehr .  aber ich finde mann hätte da auch noch  was aus bauen können .

    daher  ziehe ich einen stern ab  aber ansonsten hat es mir wirklich gut gefahllen
  8. Cover des Buches Harry Potter und der Orden des Phönix (ISBN: 9783551557452)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Orden des Phönix

     (9.782)
    Aktuelle Rezension von: Bellchen2905

    Leider muss ich wirklich sagen, dass wäre ich nicht großer Fan der Filme diesen Teil bestimmt abgebrochen hätte. Allein der Anfang ist sowas von nervig. Harry verhält sich seinem Cousin gegenüber genau so wie Draco seinen Freunden Ron und Hermine... 

    Anstatt sich nach den Strapazen zu freuen alle wieder zu sehen schreit er sie nur an und verhält sich einfach wie das letzte Ar***... 

    Abgesehen von Harry ist aber auf jedenfalls interessant mehr über die Zaubererwelt zu erfahren. Das Ministerium und auch das Krankenhaus, sowie deren Abläufe und Geheimnisse. Auch das mit den Bildern ist nun "logischer" als in den Filmen. 

    Neville und Luna sind für mich auch immer ein Highlight. Cho hingegen mochte in den Filmen schon nicht aber in diesem Buch ist sie alle 5 Minuten am Heulen... 

    Wohingegen die Zentrauren und die Riesen endlich mehr Aufmerksamkeit erhalten und einige Fragen geklärte, andere wiederum offen bleiben.  

    Fazit: Die Welt und die Nebencharaktere absolut Top. Mit Harry wäre ich allerdings nicht befreundet.. Vielleicht hätte es mir als Kind tatsächlich besser gefallen (Bzw. als zickiger Teenager)

  9. Cover des Buches Harry Potter und der Feuerkelch (ISBN: 9783551557445)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Feuerkelch

     (11.299)
    Aktuelle Rezension von: hummmel

    finished: 27. Juni 2021

    Ich muss sagen, dass in dem Band sehr, sehr viele Informationen auf kleinem Raum gequetscht wurde. Auch sehr viele neue Charaktere kamen dazu, wobei Viktor Krum von den Neuen wohl zu den Besten gehört.

    Kurz kamen mir auch kleine Tränchen. Was ich auch sehr interessant finde, ist Hagrids & Olympes Geschichte mit ihren Vorfahren

    Lieblingscharaktere:

    1. Hagrid

    2. Dumbledore

    3. Sirius Black

  10. Cover des Buches Meister und Margarita (ISBN: 9783423143011)
    Michail Bulgakow

    Meister und Margarita

     (429)
    Aktuelle Rezension von: claudiaZ

    Grundsätzlich mag ich Bücher, in denen die Handlung nicht vorhersehbar ist, die mich vielmehr überraschen. Hier stellte sich für mich beim Lesen jedoch die Frage, ob das Maß überschritten wurde.

    Zu Beginn konnte ich die Handlung sehr gut nachvollziehen und die gesellschaftskritische Satire gut interpretieren. Später ging für mich die Handlung komplett ins Fiktionale über. Interessant fand ich die Einbindung des Erzählstrangs, der in Jerschalaim spielt.

    Hilfreich war im Nachhinein, das in meiner Ausgabe enthaltene Nachwort der Übersetzerin Alexandra Berlina. Vieles wurde dadurch verständlicher. Auch habe ich mich mit dem Leben bzw. den Lebensumständen Bulgakows beschäftigt, wodurch nochmals Einiges klarer wurde. Vor diesem Hintergrund finde ich den Roman wirklich bemerkenswert. Ein re-read ist nicht ausgeschlossen.

  11. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (ISBN: 9783551557421)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens

     (11.314)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-

    Harry Potter – Band 2

    Endlich wieder Schule! Einen solchen Seufzer kann nur der ausstoßen, dessen Ferien scheußlich waren: Harry Potter. Doch wie im vergangenen Schuljahr stehen nicht nur Zaubertrankunterricht und Verwandlung auf dem Programm. Ein grauenhaftes Etwas treibt sein Unwesen in der Schule. Wird Harry mit Hilfe seiner Freunde Ron und Hermine das Rätsel lösen und Hogwarts von den dunklen Mächten befreien können? (Quelle: Inhaltsangabe – Carlsen Verlag)

    „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ ist der zweite Band der siebenteiligen Harry Potter-Serie - für den re-read ich mich hier, wie schon beim ersten Band, für die illustrierte Schmuckausgabe entschieden, die im Jahr 2016 erschienen ist.

    Nachdem Harry Potter in seinem ersten Jahr in Hogwarts schon einige Abenteuer erlebt hat, freut er sich bereits auf das zweite Schuljahr in der berühmten Schule für Hexerei und Zauberei. Bereits der Weg dorthin gestaltet sich anders als gedacht, als er und sein bester Freund Ron den Hogwarts-Express verpassen. Ihre spektakuläre Anreise bleibt nicht unbemerkt und der etwas mysteriöse Professor Severus Snape hat Harry genau im Auge und ist ihm nicht sehr freundlich gesinnt:


    „Harry wirbelte herum. Vor ihnen, sein schwarzer Umhang flatterte in der kalten Brise, stand Severus Snape (…) Und in diesem Augenblick lächelte er auf einer Weise, die Harry sagte, dass er und Ron in gewaltigen Schwierigkeiten steckten.“ 
    – Seite 66


    Auch im neuen Schuljahr erwartet den zwölfjährigen Harry einiges: Sein Mitschüler und Erzfeind Draco Malfoy ist wieder besonders fies, beim Besuch in der Winkelgasse läuft etwas schief und auch der neue Lehrer Gilderoy Lockhart ist eine etwas spezielle Person. Zudem geht Merkwürdiges in Hogwarts vor sich – etwas scheint sein Unwesen in den Mauern zu treiben. Zusammen mit seinen Freunden Ron und Hermine versucht Harry, das Rätsel zu lösen und macht eine unheimliche Entdeckung…

    Die Fortsetzung ist sehr gut aufgebaut und lässt sich flüssig lesen – wir erfahren einiges über die verschiedensten, magischen Unterrichtsfächer und lernen die schon bekannten Charaktere noch besser kennen: Ob Harry, Hermine, Ron und dessen sympathisch-chaotische Familie Weasley oder auch Hagrid, Schulleiter Albus Dumbledore, Prof. Minerva McGonagall, der düster wirkende Severus Snape und der fiese Mitschüler Draco Malfoy – diese und viele weitere Figuren sind sehr gut ausgearbeitet. Nicht zu vergessen ist Lord Voldemort, um den sich immer mehr düstere Gerüchte verbreiten…

    Den Roman in der illustrierten Schmuckausgabe zu lesen ist wieder ein ganz besonderes Leseerlebnis. Die wunderschönen Illustrationen stammen, wie auch beim ersten Band von Jim Kay. Der Illustrator hat bestimmte Momentaufnahmen perfekt in Szene gesetzt: Ob nur als kleines Bild oder Element am Rande oder als großformatige Doppelseite – die farbigen Illustrationen sind mit viel Liebe zum Detail perfekt auf die jeweilige Gegebenheit abgestimmt.
    Bei einigen etwas düsteren Szenen, wie z.B. der Abschnitt in der Nokturngasse, sind die Seiten schwarz gestaltet – mit weißer Schrift.

    Besonders gut gefallen haben u.a. mir die Szenen mit den Hausgeistern – Peeves, der fiese Poltergeist, die Maulende Myrte und natürlich der Fast Kopflose Nick mit seiner speziellen Feier zu seinem 500. Todestag, zu dem Harry und seine Freunde natürlich eingeladen wurden:


    „Ein unglaublicher Anblick bot sich ihnen. Der Kerker war voll mit Hunderten perlweißer, durchscheinender Gestalten. Die meisten schwebten dicht gedrängt über einem Tanzboden und walzten zu dem fürchterlichen Kreischen von dreißig Musiksägen eines Orchesters, das auf einer schwarz bespannten Bühne spielte.“ – Seite 101


    Auch ansonsten gibt es viel zu entdecken - sowohl die Geschehnisse vor dem Schuljahr, als auch die Abenteuer in Hogwarts sind interessant und unterhaltsam – mit vielen magischen Details. In diesem Band lernen wir die Peitschende Weide, die Maulende Myrte, Dobby, den Hauself und vieles mehr kennen – bis hin zur Legende um die Kammer des Schreckens…


    Das Geschöpf glitt vom Bett herunter und verneigte sich so tief, dass die Spitze seiner langen schmalen Nase den Teppich berührte. Harry sah, dass es eine Art alten Kissenüberzug anhatte, mit Lächern für die Arme und Beine. (…)
    „Dobby, Sir. Einfach Dobby. Dobby, der Hauself“, sagte das Geschöpf. 
    – Seite 10/11


    Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und dunkle Geheimnisse kommen ans Licht…

    Mein Fazit: Auch der zweite Band um den Zauberer Harry Potter ist sehr gelungen und hält neue magische Abenteuer bereit. Schon bekannte Charaktere lernen wir hier noch besser kennen, neue, interessante Figuren und Wesen kommen hinzu. Es wird geheimnisvoll, etwas düster und spannend. Die illustrierte Schmuckausgabe, die neben vielen wundervollen farbigen Bildern auch den kompletten Roman enthält, macht die abenteuerliche Fortsetzung zu einem besonderen Leseerlebnis.

  12. Cover des Buches Ersticktes Matt (Floodlands 1) (ISBN: B01J2MYUIO)
    Nina C. Hasse

    Ersticktes Matt (Floodlands 1)

     (42)
    Aktuelle Rezension von: -Anett-

    Mit diesem Buch begebe ich mich nun in eine ganz andere Welt. Es ist ein Steampunk Kriminalroman. Und mit diesem Buch habe ich mich in die Floodlands begeben. Dort wo die ärmsten von New York wohnen und meist auch Migranten. Dort geschieht ein Mord und dazu gerufen wird der Gesichtsanalytiker Remy Lafayette. Ja, genau, ein Gesichtsanalytiker – allein schon dies fand ich hier so genial, da war mal eine ganz andere Person an den Ermittlungen beteiligt und das fand ich ziemlich erfrischend. Irgendwann reisen englische Kriminalbeamte – natürlich mit der Nautilus – an, um in diesem Fall zu helfen, denn auch sie haben ähnliche Fälle und sind nicht weiter gekommen.


    Ganz viel persönliches hat man bei den Protagonisten erfahren, sehr gut beschrieben und total überzeugend, ich bin begeistert! Auch die Floodlands die die Autorin erschaffen hat fand ich sehr faszinierend. Im Laufe des Buches erschliesst sich auch der Titel des Buches und das fand ich ziemlich gelungen. Das Buch ist selbst verlegt wurden, und ich hoffe doch, dass sich bei dieser Qualität des Buches für kommende Bücher ein namhafter Verlag finden würde!


    Ein kleines Mäkelchen habe ich allerdings auch hier. Es gab auch in diesem Buch immer mal wieder ein paar Fehlerchen, Aber da es doch so gut geschrieben war, konnte ich darüber hinweg sehen, es war jedenfalls nicht so störend.

    Mit dem Steampunk Genre fühlte ich mich hier sehr wohl, es war nicht übertrieben technisch, alles wurde so erklärt, dass ich mich gut rein finden konnte. Nun hoffe ich, dass es bald mehr davon gibt!

  13. Cover des Buches Sommerglück und Blütenzauber (ISBN: 9783442485642)
    Emilia Schilling

    Sommerglück und Blütenzauber

     (50)
    Aktuelle Rezension von: BellaSommer

    Passend zu den Rhododendren, Akeleien und Lilien, die momentan in unserem Garten blühen, habe ich von Randomhouse vor ein paar Tagen diesen sommerlichen Roman zugesandt bekommen. 

    Danke dafür! Optisch erinnerte er mich ziemlich an „Frühling im Kirschblütencafé“, deshalb habe ich ungefähr die gleiche Art von Geschichte vermutet und war gespannt, ob ich damit richtig lag...

    Die Protagonistin Rita, die mit ihrer Oma zusammen den Blumenladen „Ritas Blütenzauber“ führt, sucht einen Partner fürs Leben. Durch die Angst, bei der Hochzeit einer Freundin am Singletisch sitzen zu müssen, wird sie zur Eile getrieben und geht in die Offensive: Blind Dates, die ihre Familie und Bekannten für sie organisieren.

    Die Geschichte beginnt eher langsam, sodass man genug Zeit hat, Rita, ihre Arbeit als Floristin und ihren Bruder Clemens kennenzulernen. Ausführlich werden die einzelnen Blumen und ihre Bedeutung erklärt, denn die Blumensprache ist hier ein zentrales Element, das auch in der Gestaltung der Kapitelnamen eine Rolle spielt. Jedes Kapitel trägt den Namen samt kleiner Beschreibung einer Blume, die für die kommenden Szenen bedeutungsvoll ist. Ich fand diese Idee wirklich schön, denn so habe ich einige botanische oder geschichtliche Dinge erfahren, die interessant und lehrreich waren. Ebenso lehrreich waren die bildlichen Beschreibungen der Stadt Wien, bei denen ich mich teilweise wie in einer Touristenführung gefühlt habe :))

    Anfänglich wurde ich nicht sofort mit Rita warm, denn ihre Ansprüche an Männer waren ziemlich hoch, was auch jeder andere im Roman ständig versuchte, ihr zu erklären, aber erfolglos. Irgendwann habe ich dann aber doch Verständnis für ihre Situation entwickelt und von da an war sie mir sympathisch.

    Ich war ziemlich auf die ersten von ihrer Familie organisierten Dates gespannt, aber leider zog es sich durch den ganzen Roman, dass manchmal wichtige Schlüsselstellen (zum Beispiel auch eine Trennung) einfach übersprungen und nur im Nachhinein ein oder zwei Sätze darüber erzählt wurden. Das fand ich schade und auch unverständlich, denn das wären die Situationen gewesen, die ich wirklich spannend gefunden hätten und so wurden dem Leser oft nur die semi-interessanten „Zwischen“-Stellen ausführlich geschildert.

    Trotzdem war ich sehr angetan von Ritas Geschichte, denn einen Typen (ich sage nicht wer, denn sonst würde ich echt spoilern) finde ich so so toll, da bedauere ich sehr, dass das Ganze fiktiv ist. Der ist zwar schon klischeebehaftet, aber was solls. Deshalb ist es ein Roman und keine Biografie :-)

    Ein letzter Tipp an alle, die mit dem Gedanken spielen, das Buch zu lesen: Schaut euch das Glossar auf den letzten Seiten an, BEVOR ihr die Geschichte lest. Das erspart euch einiges an Grübeleien. Ich habs nicht gemacht und bin an einigen Stellen über österreichische Begriffe gestolpert, die meinen Lesefluss gestört haben. Aber das war mein Fehler. (Na gut, es stand aber auch nirgendwo ein Hinweis.)

    Alles in Allem ist „Sommerglück und Blütenzauber“ ein wunderbar leichter Sommerroman für sonnige Tage im Garten und verdient somit 3,5 Sterne.

  14. Cover des Buches Spinner (ISBN: 9783257609288)
    Benedict Wells

    Spinner

     (330)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Mit 20 ist Jesper Lier nach Berlin gezogen und haust in einer kleinen Kellerwohnung. An der Uni schreibt er sich immer nur für Kurse ein, damit er mal draußen war, denn eigentlich sitzt er immer am Rechner und schreibt an seinem großen Werk  Die Leidgenossen.  Nebenbei verdient er sich etwas bei einer Berliner Zeitung und der Chef hat ihn eingestellt, weil er ein gewisses Talent besitzt. Ansonsten gibt es viel zu viel Alkohol, kaum Essen und außer Gustav und Frank, hat er keine Freunde. Die Liebe sucht er und lebt sie in exzessiven Sexszenen in seinem Buch aus, aber die Liebe findet ihn nicht, noch nicht? Als er Miriam in der Bahn begegnet ist es um Jesper geschehen, obwohl seine Freunde ihn warnen, dass er sich nicht in die Erste verlieben soll. Zum ersten mal erkennt Jesper wahre Gefühle und als ein guter Bekannter und Förderer stirbt, sein Buch von allen als schlecht befunden wird und Miriam sich einfach nicht mehr meldet, wacht Jesper auf. Was will er? Wo soll seine Reise im Leben hin gehen und was ist Glück? Benedict Wells ist ein weiteres, großartiges Buch gelungen. Nach dem gefeierten  Becks letzter Sommer , präsentiert er hier eine ganz andere Geschichte. Mit seiner großartigen Sprache und seinem enormen Gespühr für Details entführt er uns in das pulsierende Berlin und in das Leben eines tragischen Helden. Großartig!

  15. Cover des Buches Nächsten Sommer (ISBN: 9783746627328)
    Edgar Rai

    Nächsten Sommer

     (182)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Es ist Anfang Mai 2021 und die Außentemperatur steigt nicht über zehn Grad. Da kann man sich doch nur irgendwohin wünschen, wo das Wetter einen nach draußen lockt! Ich habe mit diesem Buch das richtige Trostpflaster gefunden. Schon die ersten Seiten zogen mich an:

    „Es ist der erste richtig warme Tag dieses Jahres. Gestern war noch Winter, eine Ahnung von Frühling im Gepäck. Heute ist alles anders. Als würde man über LOS gehen und nochmal von vorn beginnen.“ (Seite 7)


    Felix wohnt in Berlin in einem Bauwagen, seit er zu Hause ausgezogen ist. Und nun erreicht ihn die Nachricht, dass er von seinem Onkel ein Haus in Südfrankreich geerbt hat. Gemeinsam mit seinen Jugendfreunden kommt die Idee auf, es sofort zu begutachten. Marc stellt seinen alten VW-Bus zur Verfügung und Bernhard lässt sich überreden mitzufahren, weil sein Schwarm Zoe auch dabei sein will. Es sind recht unterschiedliche Typen, die sich hier zusammen auf die Reise machen.

    Der Autor hat seine Idee in einem mitreißenden Schreibstil verpackt, der mich so manchmal herzhaft auflachen ließ. Schon bald hatte ich das Gefühl, selbst das Klappern des lockeren Auspuffs zu hören und mich an den Gesprächen zu beteiligen. Nach und nach lernte ich die Macken der Mitreisenden kennen und konnte mir ein gutes Bild von ihnen machen.

    Marc ist Musiker durch und durch, Felix ein verkapptes Mathegenie ohne Abitur und Bernhard kümmert sich liebevoll um seine kranke Mutter, die in einem Heim lebt und kaum noch auf ihn reagiert. Zoe lässt sich erst in Genf vom Flugplatz abholen, weil sie mal wieder auf die leeren Versprechen ihres Chefs hereingefallen war, der sich doch nie von seiner Familie trennen würde. Die selbstbewusste Anhalterin Lilith ergänzt die illustre Gesellschaft, die so einige Schwierigkeiten auf dem Weg zu meistern zu hat.

    Das Buch hat mich weitgehend gut unterhalten. Einzig der zweite gemeinsame Abend war mir etwas zu abgefahren. Da hat der Autor in meinen Augen zu sehr übertrieben, weshalb ich um einen Punkteabzug nicht herum komme.

    Aber wenn man sich seine Vita anschaut, hat er wohl nicht zu sehr geflunkert. Bei Rowohlt habe ich folgendes über ihn gefunden: Edgar Rai, geboren 1967, wurde mehrerer Schulen verwiesen, ging ein Jahr nach Amerika und studierte Musikwissenschaften und Anglistik in Marburg und Berlin. Er arbeitete unter anderem als Drehbuchautor, Basketballtrainer, Chorleiter, Handwerker und Onlineredakteur. Seit 2001 ist er freier Schriftsteller und hat mehrere Romane veröffentlicht. Edgar Rai hat drei Kinder und lebt in Berlin.

  16. Cover des Buches Der Mädchenwald (ISBN: 9783839818350)
    Sam Lloyd

    Der Mädchenwald

     (47)
    Aktuelle Rezension von: cvcoconut

    Elissa wird entführt auf dem Weg zu einem Schachturnier. Sie wacht auf in einem dunklen Verlies und bekommt bald Besuch von Elijah. Könnte er ihre Rettung sein?

    Das Hörbuch ist aufgebaut aus drei Perspektiven, Elissa, Elijah und der ermittelnden Polizistin. Jede Person wird auch von einer anderen Stimme gesprochen, was teilweise einen sehr beklemmenden Eindruck gemacht hat. Doch gerade das hat mir an diesem Hörbuch so gut gefallen. Man erfährt nur das, was die Protagonisten durchmachen und jedes aus der entsprechenden Situation.

    Man spürt die Angst, die Beklommenheit und dann auch immer wieder die Hoffnung. Ich habe es regelrecht verschlungen und kann es nur weiter empfehlen.

  17. Cover des Buches The Inheritance Games (ISBN: 9783570314326)
    Jennifer Lynn Barnes

    The Inheritance Games

     (412)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    Inheritence Games ist der erste Teil einer Reihe. Die Hauptfigur Avery ist scharfsinnig und ein echt cooler Charakter. Auch ihre Schwester Libby mag ich sehr. Die Hawthorne-Brüder sind ganz unterschiedlich und auch ganz interessante Charaktere, auch wenn sie für mich etwas wenig greifbar waren. 

    Das Liebesdreieck zwischen zwei der Hawthorne Brüder und Avery fand ich etwas ermüdend, aber das liegt daran, dass ich sowas generell weniger mag. 

    Ansonsten fand ich die Handlung spannend und bin gespannt wie es weitergeht. 

  18. Cover des Buches Harry Potter und der Stein der Weisen (ISBN: 9783844537123)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Stein der Weisen

     (285)
    Aktuelle Rezension von: wonderfulrose

    Das Cover lass ich mal außer acht, weil es da ja zig Varianten gibt.
    Das Hörbuch von Rufus Beck hab ich damals auf Kassette von meinen Eltern geschenkt bekommen und die so oft gehört, dass einzelne Kassetten schon kaputt waren.
    Auf CD hab ich sie inzwischen auch und es ist auch nach so langer Zeit einfach nur schön, wieder in diese Welt abzutauchen.
    Rufus Beck bekommt es so einzigartig hin, jeder Figur ihren ganz eigenen Klang zu geben, sodass man beim Hören schon weiß, wer da spricht.

    Harry noch einmal ganz von vorne zu begleiten, wie er in die Welt der Zauberer eintritt … einfach nur schön!
    Auch wenn mir jetzt doch ein paar Dinge aufgefallen sind, die eventuell nicht ganz passen oder eher unlogisch sind (Molly Weasley weiß ja wohl, welches Gleis es ist, wenn sie ihre Kinder jedes Jahr zum Bahnhof bringt!) ist die Geschichte nach wie vor einfach nur schön und bekommt auch oder vor allem wegen der zauberhaften Leistung von Rufus Beck seine vollen 5 Sterne!

  19. Cover des Buches Schlaflos - Insomnia (ISBN: 9783453435827)
    Stephen King

    Schlaflos - Insomnia

     (346)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Ralphs Nächte werden immer kürzer. Er bekommt wenig Schlaf und sitzt wach die Zeit bis zum Morgen ab, während er auf Derrys Straßen Seltsames beobachtet. Was er anfangs für Halluzinationen hält, zeigt ihm, dass er im Mittelpunkt mysteriöser Ereignisse steht. 

    Versierte King-Leser wissen, in Derry ist das Böse daheim. Ralph lebt in der Kleinstadt in Maine und ist ihm bisher - trotz seines fortgeschrittenen Alters - nicht begegnet. 

    Dies ändert sich, als der verwitwete Senior von Schlaflosigkeit gequält wird. Er wacht immer früher auf und sitzt die nächtlichen Stunden im Dunkeln des Hauses ab. Tagsüber wird er von intensiven Halluzinationen gepeinigt, er zweifelt an seinem Verstand und fürchtet sich vor jeder anbrechenden Nacht. 

    Stephen King lädt ein weiteres Mal nach Derry ein, wo man gemeinsam mit Ralph schlaflose Nächte und ein schauriges Abenteuer erlebt. 

    Anfangs plätschert die Geschichte dahin, während King in seine Angst-Kiste greift und munter beklemmende Fundstücke ausbreitet. Darunter befindet sich die Angst vor dem Alter und der Einsamkeit, die Furcht, den Partner zu verlieren, erste Krankheitssymptome zu erkennen oder den körperlichen Verfall ins Gesicht zu sehen. 

    „Es ist ein langer Weg zurück ins Paradies, Liebling, also hör auf, dich über Kleinigkeiten aufzuregen.“ (S. 71 - 72, eBook)

    Es wäre aber nicht King, wenn er dem nicht etwas entgegenzusetzen hätte: Die Erfahrenheit von vielen Jahren, das pure Vergnügen am Leben zu sein, tief empfundene Freundschaft und ein breites Repertoire an strahlenden Momenten, die man erlebt hat und die man in der Gegenwart im Angesicht der Vergänglichkeit auskostet.

    „Aber solange wir hier sind, müssen wir auf Zack sein und sehen, dass wir zurechtkommen. Das ist unsere Aufgabe.“ (S. 256, eBook)

    Daher sieht Ralph zu, dass er zurechtkommt. Zuerst probiert er sämtliche Hausmittelchen aus, die ihm nicht weiterhelfen. Währenddessen spitzen sich bedrohliche Ereignisse in Derry zu und Ralph erkennt, dass seine Halluzinationen äußerst lebendig sind.

    Denn er sieht Auren, die mehr als nur Hirngespinste und Teil einer unbegreiflichen Wirklichkeit sind.

    Die erste Hälfte des Buchs ist Ralphs Leben, Wesen und der Schlaflosigkeit gewidmet. King baut die Umstände langsam auf und beschreibt im gewohnt detaillierten Stil, wie sich das Leben als Senior anfühlt. Erst danach legt das Böse straff die Ohren an und zieht Ralph in seinen Kreis. Der wehrt sich dagegen. Er hat schon zu viel überstanden, als das er sich davon Angst einjagen lässt.

    Es folgt ein ausgesprochen beängstigendes Abenteuer, das tief unter die Haut geht und grundlegend auf Kings Reihe um den dunklen Turm basiert. Meiner Meinung nach schadet es nicht, wenn man die Werke kennt. Andrerseits denke ich, dass „Schlaflos“ ohne weitere Kenntnisse funktioniert. 

    Jedenfalls zeichnet sich King erneut durch die großartige Figurenzeichnung aus. Diesmal formt er entzückende Charaktere, die sich trotz oder wegen ihres Alters in einem vom Leben gezeichneten Liebreiz präsentieren, dass man kaum von ihnen lassen kann. 

    Je weniger Seiten ich vor mir hatte, desto häufiger habe ich den Atem angehalten. Es war fesselnd, packend und ich war traurig, als ich am Ende angelangt bin.

    Meiner Meinung nach zählt es trotz des eher langsamen Aufbaus zu Kings Meisterwerken, weil es mit der raffinierten Handlung, dem lauernden Bösen und den lebenserfahrenen, reizenden Figuren sanft über die Seele streicht.

  20. Cover des Buches Schachnovelle (ISBN: 9783150205990)
    Stefan Zweig

    Schachnovelle

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Conny904

    Ich fand diese Novelle absolut genial. Sie handelt von einem Schachspiel, das zwischen dem amtierenden Schwachweltmeister und einem ehemals durch die Gestapo Inhaftierten. Zweig schreibt sehr feinfühlig und tiefgründig. Die beiden Hauptcharaktere werden in ihrer Persönlichkeitsstruktur sehr vielschichtig dargestellt. 

  21. Cover des Buches Duell (ISBN: 9783404172207)
    Arnaldur Indriðason

    Duell

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Simone_081

    Ab und zu passiert es, dass man ein Buch in die Hände bekommt, dessen Klappentext sich sehr viel versprechend anhört und zu Beginn auch interessant zu lesen ist, sich dann aber in eine Richtung entwickelt, die einen leider gar nicht anspricht. So ist es mir mit "Duell" ergangen. Den Anfang des Krimis habe ich sehr gerne und gespannt gelesen, als dann aber nach einiger Zeit klar wurde, dass sich der Krimi eigentlich um das Thema Spionage/Geheimdienst dreht, war bei mir Schluss, da mich dieser Themenbereich leider gar nicht interessiert.
    Manchmal würde ich gerne schon im Voraus wissen, mit welchen Themen sich ein Roman tatsächlich beschäftigt, denn dann würde ich u.U. gar nicht anfangen zu lesen.
    Ich habe dann in der Hälfte abgebrochen.

    Leider muss ich auch sagen, dass ich den Schreib- bzw. Übersetzungsstil gewöhnungsbedürftig fand. Die Sprache ist sehr einfach und teilweise auch ein wenig seltsam. Mitunter finden sich in Dialogen extreme Gedankensprünge, die mich als Leserin sehr verwirrt haben.

    Für mich war dieser Krimi leider nichts, aber für Freunde des Themas sicher einen Versuch wert.

  22. Cover des Buches Das letzte Spiel (ISBN: B08XQXPVGC)
    Gero Pfeiffer

    Das letzte Spiel

     (46)
    Aktuelle Rezension von: angeltearz

    Was habe ich mich auf das Buch gefreut. Denn der Klappentext hat mich direkt abgeholt. Ich mag Thriller sehr gerne und und da es oft auf das Gleiche hinaus läuft, sind solch spezielle Thriller doppelt so reizvoll für mich. Ich fand die Idee genial, dass die Morde mit einem Schachspiel zusammenhängen. Ich muss nur leider sagen, dass es mich nicht abholen konnte.


    Zum Einen muss ich sagen, dass mir sofort klar war, wie das Buch ausgehen wird. Ich lasse mich sehr gerne eines besseren belehren, aber hier war es einfach sofort klar für mich. Selbstverständlich war meine Enttäuschung groß, als es dann wirklich 1 : 1 sind ablief, wie ich es mir gedacht habe. So schade, dass hier nicht das eine oder andere Besondere noch mit eingebaut wurde.


    Zum Anderen ist der Schreibstil absolut nicht meins. Man merkt sofort, dass dieser Autor etwas mit Schriftstücken zu tun hat. Denn er ist ein Rechtsanwalt und Notar. Der Schreibstil liest sich wirklich so als würde man ein offizielles Schreiben lesen. Natürlich hat hier ein Lektor über das Buch drüber geschaut und ich bin mit auch sicher, dass dieser Schreibstil als besonders angesehen wird. Aber er ist eben nicht meins. Dadurch, dass ich mich so sehr auf die Sätze und stellenweise sogar auf die einzelnen Wörter konzentrieren muss, ist das Lesen dann doch recht schwer. Für mich jedenfalls. Das ist natürlich absolut Geschmackssache.


    Und das hat mir persönlich die komplette Spannung genommen. Das Buch ist ein Psychothriller und entsprechendes erwarte ich einfach. Ich denke aber wirklich, dass es hier wirklich am Schreibstil liegt, dass sich für mich keine Spannung aufgebaut hat.

    Es zieht sich einfach durch das ganze Buch, den auch mit den Charakteren kann ich einfach nichts anfangen.


    Ich glaube, dass dieses Buch echt gut sein kann, wenn man denn mit dem Schreibstil klar kommt. Und ich gehe davon aus, dass es genug Leser und Leserinnen gibt, die diesen Schreibstil lesen mögen.

    Es ist einfach nicht mein Buch und deswegen mag ich es hier an dieser Stelle auch nur bedingt weiterempfehlen.

  23. Cover des Buches Harry Potter und der Gefangene von Askaban (ISBN: 9783551557438)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban

     (10.833)
    Aktuelle Rezension von: hummmel

    finished: 22. Juni 2021

    Wieder eine total gute & interessante Fortsetzung. Hagrid ist mir wieder sympathischer geworden, er ist so ein toller Charakter, für mich der beste.

    Eine Sache, die mir im Laufe des Lesens aufgefallen ist, ist, dass Harry von seinen Liebsten immer Geschenke bekommt, aber er ihnen keine gibt, obwohl ihm die Mittel zur Verfügung stehen. Hmm..

    Lieblingscharaktere:

    1. Hagrid <3 

    2. Sirius Black

    3. Hermine Granger

  24. Cover des Buches Leo und Dora (ISBN: 9783351038991)
    Agnes Krup

    Leo und Dora

     (78)
    Aktuelle Rezension von: sandyebt

    Ich durfte bereits ein Rezensionsexemplar des neuen Hörbuchs hören!

    Leopold Perlstein musste 1938 aus Wien fliehen und war seitdem in Palästina, das jetzt Israel heißt! Doch dort konnte er nicht an seine Erfolge als Schriftsteller anknüpfen, sondern arbeitet dort als Angestellter einer Versicherung! Er fühlt sich zur Zeit nicht fähig ein neues Buch zu schreiben!

    Ein Urlaub in Connecticut bei seiner Agentin und guten Freundin Alma soll daher 1948 die Wende bringen! Als er endlich vor Vorfreude am Bahnhof ankommt, steht dort allerdings nicht Alma, sondern nur ein Junge, der ihn in ein Gästehaus bringt, da das Haus von Alma leider einem Brand zum Opfer gefallen ist und dort sind nicht nur die Gäste kurios, sondern ebenfalls das Personal und die Chefin Dora!

    Doch nach und nach kommen sich Dora und Leo immer näher und Leo merkt, dass diese Frau sein ganzes bisheriges Leben auf den Kopf stellen wird! Ein wunderbarer Liebesroman in den Irrungen und Wirrungen in der Nachkriegszeit in Amerika! Das Hörbuch ist meine absolute Empfehlung und hat mir einige wunderbare Hörstunden geschenkt!-SandraFritz-magicmouse

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