Bücher mit dem Tag "schach"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "schach" gekennzeichnet haben.

198 Bücher

  1. Cover des Buches Nights of Crowns - Spiel um dein Schicksal (ISBN: 9783473585670)
    Stella Tack

    Nights of Crowns - Spiel um dein Schicksal

     (695)
    Aktuelle Rezension von: Nelly_Buks

    Inhalt:

    Alice kommt in den Sommerferien nach Chesterfield, ein teures Privatschulinternat, um dort die Sommerkurse zu besuchen. Irgendetwas scheint auf dem Anwesen nicht zu stimmen, auf dem auch ein weiteres Privatschulinternat steht, St. Burrington. Doch das bemerkt Alice am Anfang gar nicht, denn ihre Aufmerksamkeit wird ganz von dem charmantem, hübschen und undurchschaubaren Vincent gefesselt. Bis sie auf einmal eine versteinerte Mitschülerin im Wald endeckt...

    Meine Meinung:

    Bei diesem Buch weiß man wirklich nicht wem man trauen soll. Alice ist eine sehr tolle Protagonistin, die es echt nicht leicht hat. Doch ich finde das sie ziemlich stark ist, da sie nicht komplett zusammen fällt. Von den anderen Charakteren weiß ich echt nicht was ich von ihnen halten soll. Aber Lark war mir eigentlich sehr sympathisch und Grave auch. Vincent wirkte auf mich immer ein bisschen seltsam und Regina mag ich gar nicht. Isolde mag ich sie ist immer nett zu Alice gewesen und auch Hawkins. Jackson ist noch einmal eine Nummer für sich. Am besten ist doch Curse. Es ließ sich alles super lesen, ich bin immer gut mitgekommen und konnte mir alles gut vorstellen. Das Cover ist total cool! Es passt zum Buch und es sieht so düster und auch geheimnissvoll aus.

    Dieses Buch kann man nicht mehr aus der Hand legen wenn man es angefangen hat. Ich mag Internatsbücher total gerne und dieses hat mich nicht enttäuscht.

    "Er hat dem Bild sogar einen Namen gegeben."    "Welchen?"   "Night of Crowns."

    S. 348

  2. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (ISBN: 9783551557421)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens

     (11.274)
    Aktuelle Rezension von: hummmel

    finished: 18.Juni 2021

    Obwohl ich diesen Teil mehr als den ersten mag, finde ich, dass die Story nach einer Zeit sehr in die Länge gezogen wurde.

    Lieblingscharaktere:

    1. Hagrid (er ist einfach so liebenswert, ich mag ihn seehr)

    2. Harry

    3. Dumbledore

  3. Cover des Buches The Inheritance Games (ISBN: 9783570314326)
    Jennifer Lynn Barnes

    The Inheritance Games

     (311)
    Aktuelle Rezension von: Bookishdreamworlds

    ℳℯ𝒾𝓃𝓊𝓃𝓰

    Omg dieses Buch, einfach nur fantastisch und ein must read für alle Rätselbegabten da draußen, ich liebe Geschichten dieser Art. 

    Und können wir bitte über dieses wundervolle Cover reden. Ich freue mich sehr das es übernommen wurde. Außerdem passt es wunderbar zur Geschichte.

    Der Schreibstil ist flüssig, humorvoll und hat mir sehr gut gefallen. Ich musste oft lachen, aber auch mal weinen. Das Buch hat alles in mir wachgerüttelt und war ein echtes Abenteuer. Es hat sich so lebendig angefühlt.

    Ich habe es absolut geliebt, obwohl ich leider das Ende erraten habe.😅 


    Jennifer Lynn Barnes hat mit diesem Buch ein echtes Meisterwerk geschaffen, das ich jedem nur ans Herz legen kann! Diese Geschichte macht einfach nur süchtig. 


    Die „Liebesgeschichte“ im Buch erinnert mich ein bisschen an die Paper-Reihe und war wirklich toll zu verfolgen. Die vier Hawthrones haben immer dafür gesorgt, dass ich gut unterhalten wurde. Ich liebe sie alle vier und will mich garnicht für einen entscheiden. Auch die anderen Charaktere waren sehr authentisch und haben mir sehr gut gefallen.


    Fazit: Ich liebe dieses Buch. Es ist spannend, romantisch und humorvoll. Es hat alles was man braucht und ich freue mich schon sehr auf Band 2 & 3.

    Rezension 5/5 ⭐️

    Romantik 4/5 ⭐️

    Emotionen 4/5 ⭐️

    Charaktere 5/5 ⭐️

    Schreibstil 4,5/5 ⭐️


    (Rezensionsexemplar)

  4. Cover des Buches Harry Potter und der Gefangene von Askaban (ISBN: 9783551557438)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban

     (10.800)
    Aktuelle Rezension von: hummmel

    finished: 22. Juni 2021

    Wieder eine total gute & interessante Fortsetzung. Hagrid ist mir wieder sympathischer geworden, er ist so ein toller Charakter, für mich der beste.

    Eine Sache, die mir im Laufe des Lesens aufgefallen ist, ist, dass Harry von seinen Liebsten immer Geschenke bekommt, aber er ihnen keine gibt, obwohl ihm die Mittel zur Verfügung stehen. Hmm..

    Lieblingscharaktere:

    1. Hagrid <3 

    2. Sirius Black

    3. Hermine Granger

  5. Cover des Buches Nights of Crowns - Kämpf um dein Herz (ISBN: 9783473585694)
    Stella Tack

    Nights of Crowns - Kämpf um dein Herz

     (302)
    Aktuelle Rezension von: TammyA

    Mit dem Zitat 

    ich bin zwar mit Kiss Me Once berühmt geworden, doch mit Night of Crowns hab ich bewiesen, dass ich auch wirklich schreiben kann

    welches Stella Tack in ihrer Danksagung schreibt, möchte ich diese Rezension beginnen.

    Ich liebte Stellas Schreibstil schon in Kiss Me Once, doch mit Night of Crowns hat sie mich wirklich geflasht. Ich liebe die Storyline, denn ich habe auch rein gar nichts daran auszusetzen.  Stella hat wundervolle Charaktere entworfen, die man trotz ihrer Macken früher oder später ins Herz schließt. Durch Stellas Schreibstil im Buch kann man sich sehr gut in Alice (der Protagonisten) reinversetzen. Außerdem fühlt es sich so echt an; als würde man selbst in der Welt von St. Burrington und Chesterfield leben. 

    Dieses Buch und auch die Reihe wird für immer in meinem Kopf bleiben. Ich glaube so schnell wird kein anderes Buch Night of Crowns den Platz als mein Lieblingsbuch wegschnappen. Ich vermisse jetzt schon Curse oder die kleinen Streitigkeiten zwischen Alice, Jackson und Vincent.

    Ich freue mich darauf weiter Fantasy Bücher von Stella Tack und somit ihre wundervoll gelungenen Fantasy Welten zu entdecken.

  6. Cover des Buches Harry Potter und der Orden des Phönix (ISBN: 9783551557452)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Orden des Phönix

     (9.748)
    Aktuelle Rezension von: hummmel

    finished: 27. Juli 2021

    2,5/5 Sterne

    Hat mich statt die üblichen paar Tage direkt 3 Wochen gekostet. Mit über 1000 Seiten ist das der längste Band aber um ehrlich zu sein weiß ich nicht mehr was passiert ist. Es war so viel aber gleichzeitig auch nichts.

    Dieser Band hätte um einiges gekürzt werden können wenn die Charaktere einfach miteinander kommuniziert hätten. Band 5 lebt nur wegen den Fehlkommunikationen.

    Zu Harry. Harry ist alles, was ich mir in den ersten 2 Bänden gewünscht habe. Impulsiv, launisch, narzisstisch, reizbar. Er benimmt sich wie ein Dursley, aber wieso war er nicht von Anfang an so? Als er nach Jahren von seinen toxischen Verhältnissen gekommen ist, die ihn als Kind eigentlich besonders geprägt hätte sollen, war er der liebste & verständnisvollste Junge überhaupt. Er sollte damals so impulsiv gewesen sein, sodass man jetzt von einer Charakterentwicklung reden könnte. Wieso umgekehrt?

    Auch war ich absolut genervt von Umbridge. Sie ist berechtigt einer der meist gehassten Charaktere der kompletten Reihe, auch von mir.

    Aber ich konnte auch mit vielen anderen Charakteren wärmer werden. Hagrid war in diesem Band nicht so stark wie sonst, aber ich kann ihn nicht tiefer als 1. setzen :)


    Lieblingscharaktere:

    1. Hagrid

    2. McGonagall

    3. Alle Weasleys 

  7. Cover des Buches Harry Potter und der Feuerkelch (ISBN: 9783551557445)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Feuerkelch

     (11.267)
    Aktuelle Rezension von: hummmel

    finished: 27. Juni 2021

    Ich muss sagen, dass in dem Band sehr, sehr viele Informationen auf kleinem Raum gequetscht wurde. Auch sehr viele neue Charaktere kamen dazu, wobei Viktor Krum von den Neuen wohl zu den Besten gehört.

    Kurz kamen mir auch kleine Tränchen. Was ich auch sehr interessant finde, ist Hagrids & Olympes Geschichte mit ihren Vorfahren

    Lieblingscharaktere:

    1. Hagrid

    2. Dumbledore

    3. Sirius Black

  8. Cover des Buches Harry Potter und der Halbblutprinz (ISBN: 9783551557469)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Halbblutprinz

     (9.466)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Band 6 um die Geschichte von Harry Potter, der Zauberer besucht das 6 Jahr die Zauberer Schule Hogwarts, jedoch bricht seit Voldemort zurück ist draussen das Chaos aus. Er, seine Freunde und Dumbledore versuchen die Vergangenheit zu verstehen um ihn zu stürzen und kommen einigen Geheimnissen sehr nahe. Man erfährt viel über die Vergangenheit aller und vor allem von Lord Voldemort. Dazu findet Harry ein Schulbuch das vollgekritzelt ist mit Tipps und Tricks, das ihm hilft das Fach mit Bravour zu bestehen, die Frage bleibt aber offen, wer nun der Halbblutprinz ist...

    Toller Band, ich kann nicht anders als die Reihe durchzusuchten... Es geht in eine spannende Richtung und ich war stellenweise Schockiert, über das was alles geschieht... Ich fand Voldemorts Vergangenheit sehr spannend, was mir etwas zu abrupt gestartet hat waren die Love-interest die darin entstehen... Naja so schnell wie sie da waren, waren sie auch wieder beendet...

    Ich freue mich auf den letzten und finalen Band :)


  9. Cover des Buches Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (ISBN: 9783551557476)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

     (9.675)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Handlung

    Theoretisch wäre es Harry letztes Jahr in Hogwarts, doch das bleibt auch die Theorie. Zu viel steht auf dem Spiel, das er nicht ignorieren kann. Harry muss noch die übrigen Horkruxe finden und zerstören. Aber die Suche ist schwerer als gedacht: Denn zuerst muss Harry heraufinden, in welchen Gegenständen sich die Horkruxe überhaupt befinden…

    Zum Glück begleiten ihn seine Freunde Ron und Hermine auf der Reise durch das ganze Land und helfen ihm bei der Suche.

    Dabei entdecken sie auch die Existenz der Heiligtümer des Todes und Harry muss sich entscheiden, welche Suche die wichtigere ist, um ihm am Ende seines Weges zu helfen. Denn dass er letztendlich vor Lord Voldemort treten muss, ist unvermeidbar.

     

    Meinung

    Ich bin ja schon lange Harry Potter Fan und auch beim erneuten Lesen entdeckt man immer wieder neue Zusammenhänge, merkt sich andere Dinge und taucht komplett in die fantastische Welt von J.K. Rowling ab! Ich liebe es wirklich sehr und Band 7 toppt einfach alle anderen. Es passiert so unfassbar viel, auch vieles was man sich als Leser nicht wünscht aber dennoch relevant ist. Ansonsten würde es sehr an Glaubwürdigkeit verlieren.

    Wirklich bewundernswert und faszinierend finde ich, welche Rolle manche Charaktere seit dem ersten Band spielen, die sich aber erst ganz am Ende erklären. Und die sich vor allem auch erklären und nicht einfach ohne Grund so sind, wie sie sind.

    Es gibt zwar auch die ein oder andere Passage, die etwas langatmiger ist, allerdings finde ich, dass auch das super dazu passt, weil Harry in seiner Suche nach den Horkruxen auch wirklich am Verzweifeln ist.

    Es gäbe so vieles zu dem Buch zu sagen, bzw. über das Buch zu reden. Aber all das hat nichts in einer Rezension verloren – deswegen: Wenn die ersten sechs Bände schon geschafft sind lohnt sich der siebte definitiv auch noch!

  10. Cover des Buches Das Damengambit (ISBN: 9783257071610)
    Walter Tevis

    Das Damengambit

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Caro_Lesemaus

    Beths Geschichte hat mich sehr beeindruckt. Das Buch ist aus ihrer Sicht in der 3. Person geschrieben und umspannt ihre Kindheit bis hinein ins junge Erwachsenenalter. Die Geschichte transportiert eine Energie, wie man es selten findet. Ich kenne die Namen der Schachfiguren und weiß, wie sie sich über das Feld bewegen dürfen, aber darüber hinaus nichts und schon gar keine Begeisterung oder ein größeres Interesse an dem Spiel. Dennoch werden die Spannung und die Leidenschaft, die Beth bei diesem Spiel empfindet, so gekonnt dargestellt, dass das Buch mitreißend ist. Bei der letzten Partie standen mir sogar Tränen in den Augen. 

    Fazit:

    Schachkenntnisse oder auch nur Interesse an dem Spiel sind aus meiner Sicht nicht nötig, um diese energie- und gefühlbeladene Geschichte zu schätzen und zu mögen - und das muss man erstmal schaffen, ein für Laien eher trockenes Thema in eine solche Explosion zu verwandeln. Ein wirklich tolles Buch, das mich voll mitgerissen hat! 

  11. Cover des Buches Die Schwestern von Sherwood (ISBN: 9783453358331)
    Claire Winter

    Die Schwestern von Sherwood

     (178)
    Aktuelle Rezension von: winter-chill

    Eine tragische, dramatische Liebegeschichte im südenglischen Moor: Claire Winter gehört auch zu den Autoren und Autorinnen, die sich auf Familiengeheimnis-Romane spezialisiert haben – ein Genre, das ich immer wieder gerne lese. Vor einigen Jahren hatte ich schon mal ihren Roman „Die verbotene Zeit“ gelesen, von dem ich sehr angetan war. Ihr Erstlingswerk „Die Schwestern von Sherwood“ stand nun auch endlich auf meiner Leseliste. Wie bei solchen Romanen üblich, spielt auch „Die Schwestern von Sherwood“ auf zwei Zeitebenen. Wir befinden uns einmal 1948 in Berlin: Melinda Leewald, deren Mutter ursprünglich aus England stammte, kämpft sich in der Nachkriegszeit durchs Leben. Vor allem will sie nun endlich als Journalistin Fuß fassen. Da bekommt sie eines Tages ein mysteriöses Paket ohne Absender. Darin Zeichnungen einer englischen Moorlandschaft, eine seltene Schachfigur und anonyme Liebesbriefe. Melinda beginnt zu recherchieren und stößt bald auf eine tragische Familien- und Liebesgeschichte.

    Auf der anderen Seite befinden wir uns Ende des 19. Jahrhunderts in England und begleiten die Familie Sherwood. Elisabeth und Jon haben es nach etlichen Niederschlägen weit gebracht und mehr oder weniger aus dem Nichts Reichtum angehäuft. Sie ziehen von London aufs südenglische Land und erwerben ein riesiges Manor. Doch der adeligen englischen Gesellschaft sind sie nicht gut genug und gelten nur als Emporkömmlinge. Elisabeths ganzer Ehrgeiz ist es nun, einen Platz in der englischen Gesellschaft zu bekommen. Dazu benutzt sie vor allem auch ihre beiden Töchter Amalia und Cathleen, ihr ganzer Stolz. Beide erhalten die beste Ausbildung und sollen später mal in die adelige Gesellschaft einheiraten. Die Pläne von Elisabeth scheinen aufzugehen, doch dann passiert ein Schicksalsschlag, der alles verändert.

    Abwechselnd verfolgt man als Leser die Geschichte der Sherwoods beziehungsweise der beiden Schwestern und Melindas Recherchen. Dabei nähern sich die Handlungsstränge immer mehr an bis zur Auflösung des Geheimnisses.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm leicht, bildhaft und emotionsgeladen. Man kann wirklich gut in die tragische Geschichte eintauchen und kommt den Charakteren sehr nah. Nach etwa der Hälfte des Romans hatte ich allerdings mal einen Punkt, an dem ich mich gefragt habe, ob es sich noch lohnt, weiter zu lesen, weil ich dachte, dass man die Auflösung der Geschichte doch sowieso schon weiß. Doch dann hat der Roman eine wirklich heftige Wendung genommen, mit der ich nicht gerechnet habe und die Spannung war wieder da.

    Der Roman behandelt auch eine sehr interessante Geschichte: Wie wurde mit behinderten Menschen und ganz speziell gehörlosen Menschen im 19. Jahrhundert umgegangen? Gerade über die Entwicklung der Gebärdensprache und dass lange Zeit versucht wurde, diese zu unterdrücken, erfährt man einiges.

    „Die Schwestern von Sheerwood“ war für mich jetzt nicht der beste Roman in diesem Genre und war für mich auch deutlich schwächer als „Die verbotene Zeit“, ich hab die Geschichte aber trotzdem sehr gerne gelesen und sie hat mich auch gut unterhalten.

  12. Cover des Buches Alice im Wunderland & Alice hinter den Spiegeln (ISBN: 9783836958646)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland & Alice hinter den Spiegeln

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Sebastian_Engel

    Ich mochte schon immer die Geschichten von Alice, egal in welcher Version. Sogar die Filme sind wunderbar und so musste ich mir dieses Buch einfach kaufen, als ich es im Regal entdeckte. Beide Alice Geschichten in einem sehr schön gestalten Buch vereint ist natürlich super. Der Trick das Buch zu Wenden brachte meine Augen jedoch sofort zum Leuchten. Und die beiden Geschichten an sich... jeder hat vielleicht seinen eigenen Geschmack - für mich ist es einfach nur eine wunderschöne magische Reise durch das Wunderland!

  13. Cover des Buches We Will Fall (ISBN: 9783737356015)
    Shannon Dunlap

    We Will Fall

     (104)
    Aktuelle Rezension von: bellxkpx

    Inhalt:

    Tristan und Izzy - Liebe auf den ersten Blick. 

    Als Izzy von der Lower East Side, in das für sie noch fremde Brooklyn zieht, hat sie wenig Erwartungen. Sie kennt hier niemanden. Wie soll sie an ihrer neuen Schule Freunde finden?

    Eines Abends begegnet sie zufällig dem schüchternen, aber intelligenten Tristan. Die Funken sprühen. Beide wissen sofort, dass es Liebe auf den ersten Blick ist. 

    Doch diese Liebe wird viele Probleme mit sich bringen. Tristans Cousin Marcus, der Boss im Viertel, hat es ausgerechnet auf Izzy abgesehen. Marcus weiß nichts von Tristan und Izzys Beziehung. So kommt es, dass beide sich nur heimlich treffen können. Doch jedes Geheimnis wird irgendwann ans Licht kommen und so nimmt das Schicksal seinen Lauf...


    Meine Meinung:

    Bei der Bewertung habe ich sehr lange Zeit mit mir gerungen. Ich vergebe trotzdem fünf von fünf Sternen, dennoch mit einem kleinen Abzug. Die Geschichte hat mich schon auf der ersten Seite mitgerissen und gleichzeitig fasziniert. Ich dachte, besser geht es  nicht! Doch dann kam plötzlich das Ende. Aber dazu später mehr.

    Fangen wir zuerst bei den Protagonisten an. Das Buch wird aus drei Sichtweisen erzählt. Tristan und Izzy waren mir vom ersten Moment total sympathisch. Zwei einzigartige Charaktere. Ich fand es sehr spannend, dass beide eher  naturwissenschaftlich veranlagt sind, denn in letzter Zeit habe ich viele Bücher über lyrisch und poetisch veranlagte Charaktere gelesen, die sich ja nun doch ganz anders verhalten. :D Am interessantesten fand ich jedoch das außergewöhnliche Schachtalent von Tristan. Schach ist ein sehr spezielles, aber gleichzeitig spannendes Thema. Brianna, also die dritte Erzählerin, war auch, wie ich fand, eine sehr sympathische Figur mit ihrer Vorliebe für Tarot-Karten und das Wahrsagen.

    Nun aber zurück zu Izzy und Tristan. Beide haben mich begeistert. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Wohl auch aufgrund des angenehmen Schreibstils der Autorin. Ihre Beziehung war intensiv, manchmal haben mir aber doch noch ein paar mehr tiefgründige Gespräche gefehlt. 

    Jetzt möchte ich noch ein paar Worte zum Ende loswerden. Ich muss einfach sagen, dass ich es sehr schade fand. Beim Lesen war ich zuerst irgendwie wütend, aber auch gleichzeitig traurig.
    Man hätte es einfach anders konstruieren können, glaube ich. Tristans Tod wirkte für mich sehr aus dem Kontext gerissen. Ich wäre sogar besser damit klargekommen, wenn er in Beziehung zu Marcus gestanden hätte, muss ich zugeben. Aber durch die Vorrausblenden an machen Stellen, wusste man eben schon genau, dass alles tragisch ausgehen wird. 

    Trotzdem ist dieses Buch sehr gelungen. Ich habe es in einem Zug durchgelesen und das ist auf jeden Fall etwas positives! Ich fand es auch schön, dass es Parallen gab zur Liebesgeschichte von Tristan und Isolde (einige Beispiele: der Liebestrank oder die "zweite" Isolde). 

    Über dieses Buch werde ich mit Sicherheit noch länger nachdenken! :D


    Fazit: Letztendlich fünf von fünf Sterne von mir!

  14. Cover des Buches VERY BAD KINGS: Kingston University, 1. Semester (ISBN: 9783969665169)
    J. S. Wonda

    VERY BAD KINGS: Kingston University, 1. Semester

     (194)
    Aktuelle Rezension von: Maura99

    "Oh mein kleines, natives, unschuldiges Vögelchen.

    Es ist Zeit, dass du endlich Feuer fängst.

    Du wirst brennen müssen.

    Denn nur aus Asche kann ein Phönix entstehen." - S. 349 Sylvain


    Nun ich wollte schon lange endlich Very bad kings lesen und wow ich habe es nicht bereut.

    Amabell ist eine emanzipiert und kämpferische Frau. Dabei geht sie offen mit ihren Bedürfnissen um und schämt sich auch nicht dafür. Sie ist leidenschaftlich aber Spielchen spielen mag sie gar nicht. Belle ist eine Person bei der es aufgeben nicht im Wortschatz gibt.

    So unsere Kings: Jaxon, Sylvain, Reece und da sind ja noch zwei. Nun die lernen wir wohl später so wirklich kennen. Denn das hier war nur der Auftakt. Ein dunkler Auftakt. Vielleicht an manchen Stellen grenzwertig aber auch verdammt sexy und feurig, explosiv denn Belle ist definitiv kein zartes Lücken, die Kings jedoch nicht sonderlich daran interessiert.

    Es war voll von Intrigen, eigen und absolut feurig. Da Thema Loyalität hat eine große Rolle eingenommen die mich begeistert hat und das Ende verspricht Krieg und ich werde an Amabells Seite stehen.

  15. Cover des Buches Schwimmen mit Elefanten (ISBN: 9783746630809)
    Yoko Ogawa

    Schwimmen mit Elefanten

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 318 Seiten

    Verlag: Aufbau Taschenbuch (5. Dezember 2014)

    ISBN-13: 978-3746630809

    Originaltitel: Neko wo Daite Zô to Oyogu

    Übersetzung: Sabine Mangold

    Preis: 9,99 €

    auch als E-Book erhältlich


    Surreal und berührend


    Inhalt:

    Der Junge wurde mit einer Missbildung der Lippen geboren. Deshalb wird er von anderen Kindern gehänselt. Seine einzigen Freunde sind ein toter Elefant, ein imaginäres Mädchen und ein toter Busfahrer. Nach und nach wird sich dieser Freundeskreis auch auf lebende Menschen erweitern, allen voran ein ehemaliger Busfahrer, der den Jungen das Schachspielen lehrt. In diesem findet er eine erhabene Schönheit und eine ganze Welt.


    Meine Meinung:

    Selten gibt Yoko Ogawa ihren Figuren Namen, so auch hier. Der Junge wird stets „der Junge“ genannt, auch als er schon längst erwachsen ist. Das mag einem seltsam erscheinen, aber eigentlich passt es hier ganz gut, denn der Junge beschließt im Alter von elf Jahren, nicht mehr weiterzuwachsen. 


    Mir gefällt Yoko Ogawas kraftvoller Schreibstil sehr gut. Sie entführt einen damit in eine fremde Welt und bringt sie einem nahe. Obwohl die Geschehnisse zum Teil recht unrealistisch sind, kann man sich gut in die Handlung hineinfühlen. Besonders die Gedanken des Jungen werden detailliert dargestellt.


    Wer mit dem Schachspiel überhaupt nicht vertraut ist, wird hier möglicherweise außen vor bleiben und dem Roman nichts abgewinnen können. Denn Schach dominiert hier alles, das Brett, die Figuren, die Spielzüge. In all dem gibt es so viel zu entdecken. Das Schachspiel wird als eine Sinfonie beschrieben, ein Kunstwerk, die Spielzüge als verschlungene Muster. Ich bin leider nicht so ein begnadeter Schachspieler wie der Junge, aber ab und zu spiele ich. Und so konnte ich leicht nachvollziehen, was der Junge darin sieht.


    Mich konnte die Autorin mit diesem Werk bezaubern und berühren. 


    ★★★★★

  16. Cover des Buches Night of Crowns. Spiel um dein Schicksal (ISBN: 9783833741487)
    Stella Tack

    Night of Crowns. Spiel um dein Schicksal

     (84)
    Aktuelle Rezension von: sassi_liest

    Night of Crowns 😍 Eine Dilogie zum mitfiebern.


    Die Idee ist einfach so außergewöhnlich super gewesen. 16 Spieler Schwarz 16 Spieler Weis und Slaves.

    Schach mal auf diese Art und Weise kennengelernt zu haben ist einfach wesentlich besser 😍

  17. Cover des Buches Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1) (ISBN: 9783551320117)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)

     (19.162)
    Aktuelle Rezension von: hummmel

    finished: 12. Juni 2021

    Ein kurzer & angenehmere Read als Harry Potter-Frischling (Ja, ich habe noch keinen HP Film geschaut. Noch nie). Aber ein Detail, welches mich von einer 5/5 abhält: Harrys Charakter.

    Versteht mich nicht falsch, ich mag Harry. Aber ich finde es sehr ungewöhnlich, dass ein Kind, welches unter so grausamen Umständen in einer Familie aufwachsen musste, die ihm nie Liebe gezeigt hat, am Ende doch so offen, sympathisch & sorgenfrei ist? Wäre Harry am Ende der Buchreihe so & nicht direkt am Anfang wäre das ein perfekter character development.

    Hagrid wuchs mir direkt ans Herz :)

  18. Cover des Buches Später Frost (ISBN: 9783462044492)
    Voosen | Danielsson

    Später Frost

     (157)
    Aktuelle Rezension von: schaebelchen

    Dies ist der erste Teil einer neuer Schweden-Krimi-Reihe. Smaländische Kommissarin und ihr Ermittlerteam ermitteln in einem komplizierten Fall. Die Protagonisten sympathisch, die Geschichte spannend und interessant und verwoben, nicht so einfach, Licht ins dunkel zu bringen. Sehr guter Auftakt.

  19. Cover des Buches Die Spiegel von Kettlewood Hall (ISBN: 9783426520789)
    Maja Ilisch

    Die Spiegel von Kettlewood Hall

     (54)
    Aktuelle Rezension von: WriteReadPassion

    Inhaltserzählung:
    "Schach ist das Spiel der Bauern", sagte er leise. "nur beim Schach kann ein Bauer einen Bischof schlagen, einen Turm zu Fall bringen, einen König stürzen. Nur beim Schach. Und jetzt pass auf."

    (Seite 53)

    Autorin:
    Maja Ilisch, geboren 1975 in Dortmund, studierte Öffentliches Bibliothekswesen an der FH Köln und absolvierte eine Ausbildung zur Fachbuchhändlerin. Sie schrieb unter anderem für TV-Serien auf SAT1 und RTL sowie für ein Hörspiellabel, für das sie auch eine Phantastikreihe konzipierte. Außerdem betreibt sie die Website des von ihr gegründete Fantasy-Autorenforums TINTENZIRKEL. Heute lebt sie als Bibliothekarin und freie Autorin mit ihrem Mann in der Nähe von Aachen, wo sie sich mit Büchern umgibt und ausgewählte Gäste mit ihrer Puppensammlung erschreckt, die fast nur aus Köpfen besteht.


    Bewertung:
    Das Cover ist echt toll gestaltet und zeigt die zwei Aspekte der Geschichte auf; Die Spiegel und das Schachspiel. Auch die Kapitel haben eine tolle Aufmachung. Diese sind in gezeichnete Spiegel gedruckt. Das ist eine Geschichte, die sehr schwer zu rezensieren ist, ohne zu spoilern. Daher bleibt es etwas wage.

    Eine super coole Geschichtsidee, allerdings führen Titel und Klappentext in die Irre. Es geht nicht um die Spiegel. Während des Lesens kommen zwei Aspekte hervor; einmal die mysteriösen Spiegel und dann  noch das Schachspiel, das allerdings mehr zum Ausdruck kam als die Spiegel. Dieser Aspekt wurde eher nur beiläufig eingebaut und nicht näher herausgearbeitet. Das finde ich sehr schade und enttäuschend.

    Die Charaktere sind sehr wechselhaft, ich habe mich etwas schwer getan, alle Handlungen richtig einzuordnen. Aber die Charaktere sind sehr vielschichtig, was mir gefällt. Bei der Protagonistin Iris habe ich ein paar Mängel entdeckt. Der fremde Diener kommt ihr immer nahe und kennt ihren Namen, trotzdem hat sie keine Angst? Und ohne Anhaltspunkte, weiß sie sofort, dass der Mann in der Bibliothek ein Geist ist, den nur sie sehen kann? Etwas aus der Luft geholt! Es gab 1886 schon Wecker, allerdings bezweifle ich, dass man sie so nannte. Das wirkt ziemlich deplatziert in meinen Augen. Die Liebesgeschichte zwischen Iris und Victor ist mir zu gewollt erstellt. Berührend oder interessant empfand ich es leider nicht. Mir ging das zu salopp, was unwirklich wirkte.

    Die Autorin hat die Erzählung nicht wie ich bei "Die Neraval-Sage" gewöhnt bin, poetisch geschrieben, sondern wirklich jugendgerecht gehalten. Ich würde das Buch eher in die Jugendsparte als in Fantasy einsortieren. Fantasieelemente sind kaum vorhanden, ist für mich eher ein Spannungsroman für Jugendliche. Aber die Autorin setzt generell nur minimale Fantasyelemente ein, das kenne ich schon von ihr. Das ist allerdings nicht negativ gemeint. Es ist eher ein unterschwelliger Grusel, der sich nicht blutig oder psychologisch zeigt. Er ist wie ein Hauch eingearbeitet worden. Was geht in diesem Haus wirklich vor? Welche Rollen spielen die einzelnen Personen darin? Die Atmosphäre ist subtil schauderhaft. 


    Fazit:
    Ein solider Spannungsroman, der ein paar Mängel aufweist. Es liest sich Dank des flüssigen Schreibstil sehr schnell und die Idee der Erzählung ist einmalig. Das Potenzial der Geschichte hat die Autorin allerdings nicht ganz ausgeschöpft, da wäre mehr drin.


  20. Cover des Buches Nachtzug nach Lissabon (ISBN: 9783442746248)
    Pascal Mercier

    Nachtzug nach Lissabon

     (1.365)
    Aktuelle Rezension von: nymphe--

    Wer träumt nicht mal einfach in einen Zug zu steigen und davon zu fahren? Alles aus seinem Leben hinter sich zu lassen?

    Für Raimund Gregorius ist dies nun kein Tagtraum mehr, als er mitten am Schultag das Gymnasium, in dem er als Lehrer für alte Sprachen arbeitete, verließ und nie wieder kam. Nachdem er einer jungen Portugiesin das Leben rettete, stieß er in einer Buchhandlung auf die Veröffentlichungen eines gewissen Amadeu Padro, dessen Aufzeichnungen und Gedanken Gregorius so sehr faszinierten, dass er den Nachtzug nach Lissabon nahm, um den Spuren des Autors zu folgen. 

    Der Sinn des Romans besteht schon in den Aufzeichnungen Padros, der seine Gedanken zu verschiedenen Stationen seines Lebens zu Papier brachte. Er war ein Feind des Kitsch, glaubte nicht an die Liebe, sondern nur an die Loyalität, welches das Einzige wäre, dass annähernd Bestand hätte. Er war kritisch und aufrichtig zu sich selbst, schonungslos aufrichtig, so dass einem der Roman vorkommt wie ein Essay.

    Versteht mich nicht falsch, Essays sind wunderbar und viele Dinge in Nachtzug nach Lissabon haben mich tatsächlich zum Nachdenken angeregt, aber für jemanden, der auf Spannung steht, ist der Roman nichts.

    Zudem hat Nachtzug nach Lissabon für mich einige Probleme. Das erste ist der wesentlichste: Es ist kaum zu übersehen, dass Amadeu Padro der eigentliche Hauptcharakter des Romans ist. Nur kommt er kein einziges Mal vor und wird nur durch die Erinnerung andere oder seine Aufzeichnungen beschrieben. Eigentlich finde ich das Konzept sehr spannend. Doch verhält es sich hier ein wenig mit John Greens Eine wie Alaska und zwar wird hier mal wieder eine Person idealisiert und das Leiden dieser Person. Das geht mir inzwischen ziemlich auf die Nerven.

    Zunächst sieht niemand gut aus, wenn er leidet. Niemand sagt: "Gott, wie ist die Person tiefgründig!" Niemand wird sich wünschen, an ihrer Stelle zu sein, denn Leiden ist - tut mir leid, wenn ich das mal so drastisch sagen muss - nichts erstrebenswertes! Und es ist auch nicht ästhetisch. Ich weiß nicht, woher diese Illusion kommt. Vielleicht liegt es auch daran, dass es oft heißt Künstler würden ihre größten Werke im Schmerz vollbringen. Also wird Leiden für uns zu etwas, dass uns besonders macht, dass uns gut macht und uns Anerkennung bringt.

    Und das tat es auch bei Amadeu Padro. Sein Buch wurde vielleicht kein Bestseller, aber jeder Mensch, den Gregorius im Laufe des Buches traf, hat Amadeu angehimmelt und vergöttert und das wortwörtlich, obwohl er selbst so einsam war Das halte ich auch für problematisch und höchst unrealistisch. 

    Denn in Wahrheit leiden wir alle allein und wir wünschen uns zwar, dass irgendjemand auf uns blickt und uns dafür bewundert, aber das passiert in den wenigsten Fällen und es sollte auch nicht passieren. Man sollte Leute bewundern, die es geschafft haben, glücklich zu sein und sich selbst reflektieren und vergeben können. 

    Keine Person kann so toll sein und meist liegt die Verehrung einer Person nicht besonders an dieser Person, sondern eher an der, die sie verehrt. Menschen sind so, wie wir sie sehen und welche Personen uns was bedeuten, das liegt an uns.

    Hier kommen wir zum zweiten Problem und zwar Gregorius, der eigentliche Hauptcharakter oder zumindest Erzähler des Buches. Doch hier liegt das Problem, denn er ist weder noch. Man erfährt schon etwas über ihn und kann durch gewisse Handlungen auf sein Inneres schließen, doch im Endeffekt ist er nicht wichtig für die Handlung. Er erzählt Padros Geschichte nicht und wenn er mit Personen aus seinen Leben spricht, dann merkt man kaum, dass er anwesend ist und er spricht so gut wie nie. 

    Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, warum er das alles macht und warum er sein Leben verlässt. Denn seine Ambivalenz habe ich ihm nie ganz abgenommen, so wie sein Fernweh. Seine Handlungen sind mir so melodramatisch beschrieben, als das ich es ernst nehme könnte und für jemanden, der Kitsch hasst, ist der Roman fast zu romantisch. Denn es geht auch alles viel zu einfach. Natürlich hatte Gregorius auch keine Geldprobleme, sodass er wochenlang in verschiedenen Hotels wohnen und quasi von Genf und Lissabon pendeln konnte. Die Sprachbarriere war nie ein Problem. Entweder sprachen alle Französisch oder Gregorius konnte nach einen Kurs Portugiesisch schon ein Gespräch anfangen. Und Padros Texte konnte er natürlich auch einfach wie einen Lateintext übersetzen. 

    Obwohl Gregorius vielleicht kein Paul Varjak ist, gibt es doch eine Sache, die ihn für mich einfach unwichtig und sinnlos erscheinen ist und zwar, dass er nichts am Ende davon mitnimmt. Er verändert sich nicht durch die Gespräche mit den anderen. Das Leben von Padro verändert ihn nicht, außer dass er wahrscheinlich am Ende auch tot krank wird und wahrscheinlich genau so stirbt wie Amadeu Padro. Diese Spannung mit Gregorius "Schwindelanfällen" haben mich nicht gepackt und das offene Ende fand ich auch etwas zu gewollt. 

    Letztendlich führte Gregorius kein anderes Leben nach seinem Aufenthalt in Lissabon. Er kehrt zurück nach Bern und lässt sich dann in eine Klinik einweisen. 

    Ich hätte gern nochmal so einen abschließenden Epilog gehabt, indem erklärt wird, was Gregorius jetzt so macht, nachdem er diese Reise gemacht hat, denn so hatte das Buch am Ende keine Message und nichts, worauf irgendwas hinauslief.

    Und nochmal zum Schluss finde ich es auch sehr merkwürdig, dass das Erlebnis mit der Frau am Anfang, die von Brücke springen wollte und Gregorius diese Telefonnummer auf die Stirn schrieb. Das war nämlich das eigentliche Ereignis, was Gregorius zu seiner Reise bewegt hatte und es kam NIE wieder zur Sprache. Oder wenn nur so am Rande, was ich sehr schade finde. Es wäre cool gewesen, wenn Gregorius sie am Ende vlt nochmal angerufen hätte diese Nummer und vielleicht jemand aus Padros Leben abnahm. Das hätte den Bogen nochmal zurück gespannt. Es hätte auch irgendjemand ran gehen können.

    Erst dachte ich ja auch, Gregorius geht nach Portugal, um diese Frau zu finden, aber was soll's. Ich verstehe dann nur ihren Zweck in der Handlung nicht, denn so hätte man Gregorius auch anders aufs Buch stoßen können.


    Nachtzug nach Lissabon ist keines Falls ein schlechtes Buch, aber meines Erachtens vielleicht ein bisschen überbewertet und es handelt von Dingen, von denen ich mir wünschen würde, dass man auch mal über etwas anderes schreiben könnnte.



  21. Cover des Buches Bullet Schach (ISBN: 9783802595875)
    Ben Bauhaus

    Bullet Schach

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Alexa-Tim

    Ich finde, dass Cover sehr gut und mich hat der Titel angesprochen.


    Das Buch fängt interessant an, wurde etwas lame, kurz danach wieder interessant und umso mehr vom Fall erzählt wurde, wurde das Buch immer spannender. Mich haben diese Spielzüge beim Schach nicht so interessiert anfangs. 

    Es ist Band 1. Zwischendurch habe ich immer gedacht, dass es ein späterer Band ist, da viel von einem anderen alten Fall erzählt wurde, was mich sehr verwirrt hatte. Im Nachhinein, wenn man weiß, das es wirklich der erste Band ist, finde ich diese Idee ganz gut immer wieder Details aus dem alten Fall bekannt zugeben. 

    Ich habe gern mitgerätselt, wer könnte nun der Mörder sein, wer das Opfer. 

    Auch finde ich die Thematik schön gewählt mit dem Schachboxen. Wirklich mal etwas anderes, originelles. 


    Anfangs war Thiebeck mir nicht so sympathisch, aber mit der Zeit, fand ich ihn ganz gut. Dadurch, dass er immer wieder Emotionen zugelassen hat wurde er mir sympathischer. Thiebeck ist vom Dienst entlassen worden seit einer geraumen Zeit und wird in einem Fall mit hineingezogen und will den Mörder finden.

    Ich finde die Passagen sehr gut, wo er aus sich herauskommt und seine harte Schale öffnet. Das er nicht nur ne dicke Lippe riskiert oder sein Macho-Gerede raushängen lässt.


    Das Buch hat mir gut gefallen. Ich finde, manche Passagen hätten noch mehr und besser ausgebaut werden können. Der Schreibstil war einfach. Auch die Sachen im LKA wurden einfach dargestellt und ich fand, dass man die Geschichte gut hintereinander weg lesen konnte und immer wieder tolle Spannungsbögen hatte.

  22. Cover des Buches Das Spiel des dunklen Prinzen (ISBN: 9783946955078)
    Ney Sceatcher

    Das Spiel des dunklen Prinzen

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Cover ist wirklich wunderschön , es zeigt den Dunklen Prinzen , mann sieht direkt das es um Feuer und eis geht, auch die schrift ist nicht zu dick aufgetragen und macht das ganze komplett
    der schreibstil von der lieben Ney  ist sehr flüssig dennoch habe ich etwas das gefühl dahinter vermisst , aber es ist dennoch nicht langartmig zu lesen .
    die Handlund  hier geht es um das Albtraumschach  und lie liebe Taija ist mitten drin  die geschichte ist sehr gut auf gebaut aber mann hätte mehr raus hohlen können den es wurde viel zu wenig von dem Albtraumschach geredet ich finde mann hätte es etwas besser umsetzen können mit hat da etwas die spannung gfehlt weil es schon etwas vorraus sichtlich wahr was als nächstes passiert.
    die protagonisten fand ich super ganz klar  sie wahren toll beschieben und hatten ihre eigende eigenart was ich toll fand .Taija  hat mir am besten gefahllen auch der Dunklen Prinzen fand ich super  ich mochte die beiden sehr .  aber ich finde mann hätte da auch noch  was aus bauen können .

    daher  ziehe ich einen stern ab  aber ansonsten hat es mir wirklich gut gefahllen
  23. Cover des Buches Sommerglück und Blütenzauber (ISBN: 9783442485642)
    Emilia Schilling

    Sommerglück und Blütenzauber

     (50)
    Aktuelle Rezension von: BellaSommer

    Passend zu den Rhododendren, Akeleien und Lilien, die momentan in unserem Garten blühen, habe ich von Randomhouse vor ein paar Tagen diesen sommerlichen Roman zugesandt bekommen. 

    Danke dafür! Optisch erinnerte er mich ziemlich an „Frühling im Kirschblütencafé“, deshalb habe ich ungefähr die gleiche Art von Geschichte vermutet und war gespannt, ob ich damit richtig lag...

    Die Protagonistin Rita, die mit ihrer Oma zusammen den Blumenladen „Ritas Blütenzauber“ führt, sucht einen Partner fürs Leben. Durch die Angst, bei der Hochzeit einer Freundin am Singletisch sitzen zu müssen, wird sie zur Eile getrieben und geht in die Offensive: Blind Dates, die ihre Familie und Bekannten für sie organisieren.

    Die Geschichte beginnt eher langsam, sodass man genug Zeit hat, Rita, ihre Arbeit als Floristin und ihren Bruder Clemens kennenzulernen. Ausführlich werden die einzelnen Blumen und ihre Bedeutung erklärt, denn die Blumensprache ist hier ein zentrales Element, das auch in der Gestaltung der Kapitelnamen eine Rolle spielt. Jedes Kapitel trägt den Namen samt kleiner Beschreibung einer Blume, die für die kommenden Szenen bedeutungsvoll ist. Ich fand diese Idee wirklich schön, denn so habe ich einige botanische oder geschichtliche Dinge erfahren, die interessant und lehrreich waren. Ebenso lehrreich waren die bildlichen Beschreibungen der Stadt Wien, bei denen ich mich teilweise wie in einer Touristenführung gefühlt habe :))

    Anfänglich wurde ich nicht sofort mit Rita warm, denn ihre Ansprüche an Männer waren ziemlich hoch, was auch jeder andere im Roman ständig versuchte, ihr zu erklären, aber erfolglos. Irgendwann habe ich dann aber doch Verständnis für ihre Situation entwickelt und von da an war sie mir sympathisch.

    Ich war ziemlich auf die ersten von ihrer Familie organisierten Dates gespannt, aber leider zog es sich durch den ganzen Roman, dass manchmal wichtige Schlüsselstellen (zum Beispiel auch eine Trennung) einfach übersprungen und nur im Nachhinein ein oder zwei Sätze darüber erzählt wurden. Das fand ich schade und auch unverständlich, denn das wären die Situationen gewesen, die ich wirklich spannend gefunden hätten und so wurden dem Leser oft nur die semi-interessanten „Zwischen“-Stellen ausführlich geschildert.

    Trotzdem war ich sehr angetan von Ritas Geschichte, denn einen Typen (ich sage nicht wer, denn sonst würde ich echt spoilern) finde ich so so toll, da bedauere ich sehr, dass das Ganze fiktiv ist. Der ist zwar schon klischeebehaftet, aber was solls. Deshalb ist es ein Roman und keine Biografie :-)

    Ein letzter Tipp an alle, die mit dem Gedanken spielen, das Buch zu lesen: Schaut euch das Glossar auf den letzten Seiten an, BEVOR ihr die Geschichte lest. Das erspart euch einiges an Grübeleien. Ich habs nicht gemacht und bin an einigen Stellen über österreichische Begriffe gestolpert, die meinen Lesefluss gestört haben. Aber das war mein Fehler. (Na gut, es stand aber auch nirgendwo ein Hinweis.)

    Alles in Allem ist „Sommerglück und Blütenzauber“ ein wunderbar leichter Sommerroman für sonnige Tage im Garten und verdient somit 3,5 Sterne.

  24. Cover des Buches Ersticktes Matt (Floodlands 1) (ISBN: B01J2MYUIO)
    Nina C. Hasse

    Ersticktes Matt (Floodlands 1)

     (42)
    Aktuelle Rezension von: -Anett-

    Mit diesem Buch begebe ich mich nun in eine ganz andere Welt. Es ist ein Steampunk Kriminalroman. Und mit diesem Buch habe ich mich in die Floodlands begeben. Dort wo die ärmsten von New York wohnen und meist auch Migranten. Dort geschieht ein Mord und dazu gerufen wird der Gesichtsanalytiker Remy Lafayette. Ja, genau, ein Gesichtsanalytiker – allein schon dies fand ich hier so genial, da war mal eine ganz andere Person an den Ermittlungen beteiligt und das fand ich ziemlich erfrischend. Irgendwann reisen englische Kriminalbeamte – natürlich mit der Nautilus – an, um in diesem Fall zu helfen, denn auch sie haben ähnliche Fälle und sind nicht weiter gekommen.


    Ganz viel persönliches hat man bei den Protagonisten erfahren, sehr gut beschrieben und total überzeugend, ich bin begeistert! Auch die Floodlands die die Autorin erschaffen hat fand ich sehr faszinierend. Im Laufe des Buches erschliesst sich auch der Titel des Buches und das fand ich ziemlich gelungen. Das Buch ist selbst verlegt wurden, und ich hoffe doch, dass sich bei dieser Qualität des Buches für kommende Bücher ein namhafter Verlag finden würde!


    Ein kleines Mäkelchen habe ich allerdings auch hier. Es gab auch in diesem Buch immer mal wieder ein paar Fehlerchen, Aber da es doch so gut geschrieben war, konnte ich darüber hinweg sehen, es war jedenfalls nicht so störend.

    Mit dem Steampunk Genre fühlte ich mich hier sehr wohl, es war nicht übertrieben technisch, alles wurde so erklärt, dass ich mich gut rein finden konnte. Nun hoffe ich, dass es bald mehr davon gibt!

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