Bücher mit dem Tag "sauerland"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sauerland" gekennzeichnet haben.

47 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied der toten Mädchen (Jan-Römer-Krimi 3) (ISBN: 9783548289311)
    Linus Geschke

    Das Lied der toten Mädchen (Jan-Römer-Krimi 3)

     (152)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Mit „Das Lied der toten Mädchen“ liefert der Autor bereits den dritten Band um den Kölner Journalisten Jan Römer und Stefanie Schneider, genannt „Mütze“ ab. Auch diesmal nimmt sich Jan eines ungelösten Kriminalfalls an, über den er später in seiner gleichnamigen Rubrik schreiben wird. 

    Linus Geschke versteht es meisterlich den Leser von Anfang an in die Geschichte „hineinzuziehen“. Das geschieht nicht nur durch seinen flüssigen Erzählstil. Nein auch die Story an sich und das überzeugende Ermittler-Duo tragen ihren Teil dazu bei. Ein ungelöster Kriminalfall treibt Jan und Stefanie bei ihren Recherchen diesmal direkt in die Arme des Verfassungsschutzes. Es geht um Macht, Rache, Geld und Sex. Und dieses doch wieder sehr komplexe Konstrukt hat der Autor super verflochten, so dass sich der Spannungsbogen bis zum explosiven Ende halten kann.

    Kurzum: Dies ist ein absolut lesenswerter Krimi mit einer gut konstruierten Handlung und einem tollen Ermittler-Duo, welches durch ihre unterschiedlichen Charakteren der Geschichte das gewisse Etwas verleihen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.

  2. Cover des Buches Die Kinder der Kirschblüte (ISBN: 9783738655179)
    Cardo Polar

    Die Kinder der Kirschblüte

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich fühle mich selten zu Rezensionen berufen, aber diesmal hat es mich in den Fingern gejuckt. Also, auf geht's.

    Schon die ersten paar Seiten haben mich wenig überzeugt. Viele Erklärungen zu Hannas Innenleben, die uns als LeserInnen fremd bleiben. Uns wird beispielsweise gesagt, Hanna wäre unheimlich intelligent - von Hanna selbst. Schön, aber wie äußert sich das? Um ehrlich zu sein, hat nichts in der Handlung auf ihre übermäßige Intelligenz hingewiesen.

    Die parallele Geschichte mit Sarah, einem Mädchen am Ende des 19. Jahrhunderts, kommt völlig aus dem Nichts und trägt in keiner Weise zum eigentlichen Plot bei. Sollen wir durch sie erfahren, wie Hannas mysteriöse Kräfte funktionieren? Wie es dazu gekommen ist, dass sie überhaupt existieren? Beides völlig unnötig, weil wir 1. durch Sarah sowieso nichts Tragendes erfahren und 2. bis zum allerletzten Kapitel Sarahs Geschichte banal wirkt. Die Backstory zu Hannas Kräften hätten wir auch durch Hannas Perspektive nach und nach bekommen können. Außerdem bezweifle ich sehr stark, dass Personen Ende des 19. Jahrhunderts Sätze wie "Die geht mir eh auf die Nerven" formuliert haben. An keiner Stelle hatte ich das Gefühl, Sarah wäre aus einer vergangenen Zeitepoche.

    Es erschließt sich mir auch nicht ganz, was das Thema des Buches sein soll. Geht es nun um Kinder, die sich wegen Mobbing-Erfahrungen rächen wollen? Oder geht es um Hannas seltsame Kräfte? Die beiden Plotpoints fließen einfach nicht gut ineinander und lassen den gesamten Plot undurchdacht wirken.

    Zudem - "Kinder der Kirschblüten"? Ich schätze, die Charaktere sollten 16-17 Jahre alt sein, wirken aber durch das Buch hindurch wie bestenfalls 13. Irrationale Rachegedanken, pubertäre Wut und wahnwitzige Pläne, auf die mein 13-jähriges Ich in ihren dunkelsten Moment auch gekommen ist, aber sich vor lauter Peinlichkeit niemals getraut hätte, sie auch nur irgendwie zu verbalisieren. Und bei aller Liebe, aber kein/e 16-Jährige/r würde sich selbst als "Kind der Kirschblüte" bezeichnen! So kitschig und aus der Luft gegriffen, dass es mich ein wenig schaudert. Zudem sollen wir diese Gruppe an mental 13-Jährigen als ernsthafte Bedrohung wahrnehmen, die sich aus dem Internet Waffen und Mordpläne besorgt. Ja, ne.

    Ich bin auch verwirrt vom Zielpublikum. Dem Schreibstil nach zu urteilen, hätte ich das Buch in die jüngere Jugendliteratur eingeordnet. Manche der Plotpoints und Themen, vor allem aber die ständig hasserfüllten Gedanken der Protagonistin wären für ältere Jugendliteratur geeigneter. Eine zentrale Moral, ein zentraler Bezugspunkt hat sich mir allerdings nicht ergeben. Was ist nun die Aussage? Alle Menschen sind scheiße, alle Kriminalpolizisten sind dumm und alle Erwachsenen wollen nur dein Leben schwermachen? Alle Kids, außer die im Internet, sind eh zum Vergessen? Wenn man psychische Probleme hat, soll man sich lieber an Foren wenden, die selbstzerstörerische Tendenzen verstärken, und mit denen noch tiefer in den Problemen versinken? Ich hab absolut nichts gegen eine realistische (!) Darstellung von psychischen Störungen, die auch nicht moralisierend sein muss. Aber hier kam einfach nur die Message rüber: alle Menschen sind dumm und verstehen eh nicht meinen Schmerz, also kann ich sie genauso gut sterben lassen. Und diese Message wird gepriesen als etwas absolut Wahres und Positives. Die Bösen sind Kriminalpolizei, alle Kinder an der Schule (weil auch alle ausnahmslos andere Kinder mobben, ganz logisch), ja die ganze Welt. Außer natürlich ein Internetforum, in dem sich Kinder gegenseitig in ihren selbstzerstörerischen Gedanken bestärken.
    Wie gesagt, mental 13-Jährige.

    Die Charaktere lieben es zudem, Gespräche abrupt mit absurden Begründungen zu beenden. Hanna und Nicole beenden einmal ihr Gespräch, weil sie in einer Stunde Sven treffen. In einer Stunde. Während des Weges dorthin können sie natürlich nicht reden. Wie denn auch? Nebeneinander gehen und gleichzeitig sprechen? Undenkbar. Das passiert mehr als einmal und ich musste jedes Mal die Augenbrauen heben.

    Und was sollte das mit der Handgranate in Svens Hand? Und Hanna findet es natürlich auch noch total traumhaft, von ihm fast in die Luft gesprengt zu werden? Oder dass er unschuldige PolizistInnen in die Luft jagen wollte? Und ihr einziger Gedanke danach ist: "God damn it, die scheiß PolizistInnen haben mir den ersten Kuss versaut!111!!!1"

    ????

    Das gesamte Buch wirkt wie eine einzige Machtfantasie. Das Buch ist durchsetzt von der Wut der Protagonistin gegenüber allem, jedem, jeder Kleinigkeit auf der Welt (außer Sven, ohne love interest geht bekanntlich nichts weiter). Die Selbstüberschätzung der Protagonistin, die fahlen, leblosen Nebencharaktere und der wenig spannende Plot lassen das Buch wie ein nicht geglücktes Statement wirken. Das Ganze wird unglaubwürdig und das Fantasy-Element wird überflüssig.

    Ich klinge enttäuschter, als ich eigentlich bin. Deutsche Fantasy reizt mich nun mal ganz besonders und umso doofer ist es, wenn es keine Erwartungen erfüllen kann. Allem Anschein ist das Buch ein Erstlingswerk (davon zeugen die Kürze des Buches, die spärlich gesetzten Absätze, die Rechtschreibfehler (besonders amüsant: die "Schrottflinte")). Der Autor wäre gut darin bedient, vor der nächsten Veröffentlichung ein paar Personen darüberlesen zu lassen und sich ehrliche, vor allem kritische Meinungen einzuholen.
  3. Cover des Buches Kinder sind was Wunderbares, das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen (ISBN: 9783404608720)
    Johann König

    Kinder sind was Wunderbares, das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    Johann König und seine Familie – Geschichten aus dem Alltag. Oder: Hoffentlich ist das nicht wahr!

    Meine Meinung:
    Ich finde Johann König witzig. Ich mag die Art wie er seine Geschichten vorträgt und was er auf der Bühne von sich gibt. Sein erstes Buch „Der Königsweg“ hat mir sehr gut gefallen, daher wollte ich „Kinder sind was Wunderbares“ unbedingt haben und lesen. Und ich bin bzw. war schockiert. Ein Buch über zwei überforderte Elternteile, die das Mittagsprogramm im TV nicht besser hätte darstellen können. Ein Alkohol- und Kaffesüchtiger Papa und eine Mutter, welche lieber ihre Freizeit beim Yoga oder mit Freunden verbringt und wenn sie mal was mit den Kindern macht, dann nur um sie zu stillen. Alle drei Kinder (ganz klein, Kindergarten und Schule) sind quengelig und unerzogen. Kennen keine Regeln / Grenzen und kommen viel zu spät ins Bett! In sich sind die Geschichten rund, aber nicht witzig, sondern schon fast ein Fall für das Jugendamt.

    Cover:
    Das Cover spiegelt den Inhalt wunderbar wieder. Ein hilfloser Mann und die Kinder machen alles kaputt.

    Fazit:
    Dieses Buch ist was wunderbares: Das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen! Dann gäbe ich wohl auch mehr Sterne. So habe ich dieses Werk frühzeitig aufgegeben und daher gibt es nur einen Stern und keine Leseempfehlung.

  4. Cover des Buches Still ruft der See (ISBN: 9783784356518)
    Michael Wagner

    Still ruft der See

     (28)
    Aktuelle Rezension von: ann-marie

    Lesetechnisch angezogen von der Kurzbeschreibung, wonach es sich um einen 70er-Jahre-Regionalkrimi handeln sollte, habe ich mich liebend gerne gemeinsam mit dem Ermittlerteam (der 43jährige Frührentner Theo, Sabine, die junge Sängerin einer Band, sowie Lieselotte, ehemals Schulrektorin und jetzt im wohlverdienten Ruhestand) an die Aufklärung eines Todesfalles durch Ertrinken gewagt.

    Selbst in diesen Jahren aufgewachsen, ist mir vieles vertraut und weckt Erinnerungen an diese Zeit und die Lebensumstände. Dies darzustellen ist dem Autor überaus glaubwürdig und überzeugend gelungen und verleiht dem Roman eine große Authentizität.

    Dass die Klärung der näheren Todesumstände nicht unbedingt durch die üblichen kriminalistischen Verfahren bzw. Arbeitsweisen erfolgen, ist zum einen dem bunt gemischten und ohne jegliche kriminalistische Ausbildung bzw. Kenntnisse agierenden Ermittlerteam geschuldet. Wobei mich die Zusammensetzung zum Schmunzeln gebracht hat und sich gerade in der Person von Lieselotte, auf Grund ihrer beruflichen Erfahrungen durchaus in der Lage, das Zepter zu schwingen, für mich als eine besonders gelungene Charaktere darstellt.

    Ein flüssiger Schreibstil lässt die Lesezeit schnell vergehen und hat – zumindest bei mir – das Interesse an den beiden Vorgängerbänden geweckt.

  5. Cover des Buches Nichts wie es war (ISBN: 9783934327276)
    Kathrin Heinrichs

    Nichts wie es war

     (16)
    Aktuelle Rezension von: ech
    Der 77-jährige Anton ist entsetzt, als er erfährt, das sein bester Freund Hannes, der an Demenz erkrankt ist, seine polnische Pflegerin ermordet haben soll. Wild entschlossen macht er sich daran, die Wahrheit herauszufinden. Da er aber nach einem Schlaganfall selbst auf Hilfe angewiesen ist, wird seine neue Pflegerin Zofia, die ebenfalls aus Polen stammt, kurzerhand in die Ermittlungen eingespannt. Und so begibt sich das ungleiche Paar auf Mörderjagd im Sauerland.

    Kathrin Heinrichs hat hier einen äußerst gelungener Kriminalroman vorgelegt, der neben einer gut konstruierten Geschichte und einem flotten und flüssigen Schreibstil vor allem aber durch seine wunderbar gezeichneten Charaktere überzeugen kann.
    Anton und Zofia sind ein wahres Dreamteam, sie harmonieren prächtig und strahlen beide so viel Wärme aus, das man sie einfach gernhaben muss und auch in Gefahrensituationen förmlich mit ihnen mitfiebert.
    Die anderen Charaktere des Buches haben es gegenüber diesen beiden Protagonisten dann doch ziemlich schwer, lediglich Antons Sohn, dem Polizisten Thomas, gelingt es im Laufe des Buches an Statur zuzulegen, er entwickelt sich zu einer gelungenen Ergänzung zu den beiden Hobbydetektiven.

    Ein Krimi mit Ermittlern, von denen man sehr gerne lesen möchte.
  6. Cover des Buches Aus dem Takt (ISBN: 9783934327610)
    Kathrin Heinrichs

    Aus dem Takt

     (12)
    Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310

    Obwohl „Aus dem Takt“ schon der zehnte Band der Reihe ist, war mir der der Hobby-Detektiv Vincent Jakobs bisher nicht bekannt.

    Jakobs hat einen Chor verstärkt und fühlt sich in der Gemeinschaft sehr wohl. Doch dann wird der Chorleiter Manuel Kreuzer vermisst. Es stellt sich heraus, dass er mit seinem Motorrad in eine Drahtfalle gefahren ist und sofort tot war. Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf, aber auch Vincent geht der Sache nach. Es gab noch andere Fallen, wo es aber keine Opfer gab. Also hatte man es wahrscheinlich auf Kreuzer abgesehen. Doch wer hatte einen Grund, den beliebten Chorleiter zu töten? 

    Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und der Krimi hat mich gut unterhalten. Die Charaktere sind lebendig und gut dargestellt. Der sympathische Vincent Jakobs ermittelt gerne und unterstützt so seinen besten Freund Max Schneidt, der bei der Mordkommission ist.

    Die Ermittlungen führen zunächst alle ins Leere, bis Vincent Jakobs einen entscheidenden Hinweis findet.

    Dieser Krimi ist unterhaltsam, aber die Spannung hält sich in Grenzen. Dennoch hat es Spaß gemacht, diesen Fall zu verfolgen, der ein überraschendes Ende hat.

    Unterhaltsamer Krimi mit viel Lokalkolorit.

  7. Cover des Buches Das vermisste Mädchen (ISBN: 9783954512782)
    Bettina Lausen

    Das vermisste Mädchen

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Dirk1974

    In Menden im Sauerland verschwindet die siebenjährige Tshala. Die Tochter von Upenyu und Feza Kiwanika kommt nach der Schule nicht mehr zuhause an. Da vor kurzen ein anderes Mädchen in der Region tot aufgefunden wurde, hat die Polizei schnell einen Verdächtigen. Doch Upenyu glaubt nicht, dass es der selbe Täter war. Daher beauftragt er Helena Briest, seine Tochter zu finden. Helena hat gerade erst ihre Detektei im Haus der Afrikaner  eröffnet. Dies ist ihr erster Fall. Obwohl die Familie kaum Geld hat, um sie zu bezahlen, nimmt sie den Auftrag an.


    Ihr Freund ist gar nicht davon begeistert, das Helena eine Entführungsfall angenommen hat. Während ihrer Recherchen holt sie immer mehr ihre eigene Vergangenheit ein. Hinzu kommt, dass die Polizei alles andere als froh darüber ist, dass eine Detektivin sich in ihre Arbeit einmischt. Kommissar Nienstedt will ihr auch keinen Einblick in die Ermittlungen geben. Bei ihren eigenen Befragen, speziell innerhalb der Familie Kiwanika, wird sie das Gefühl nicht los, dass sie ihr nicht alles sagen. Im Gegenzug macht Upenyu aber ständig druck und will ihr sagen, wie sie ihre Arbeit machen soll.


    Der einzige, der ihr scheinbar die Wahrheit sagt, ist Fezas Sohn Mugambi. Mit der Zeit erfährt sie, dass Feza aus dem Kongo und Upenyu aus Kenia stammen. Sie haben sich in Deutschland kennengelernt. Diese Konstellation sorgt offenbar für Spannungen innerhalb der Familie, die nicht direkt etwas mit dem Verschwinden von Tshala zu tun haben.


    Im Laufe der Geschichte stößt Helena auf einen ausländerfeindlichen Nachbarn. Auch der Hausmeister äußert sich sehr herablassend über die Familie. Steckt einer der beiden hinter der Entführung? Doch wo könnte das Mädchen versteckt sein.


    Die Tage vergehen und die Gefahr, dass Tshala nicht mehr lebt, steigt immer mehr.


    Bettina Lausen lässt den Leser bis zum Ende im Ungewissen. Zum Ende klärt sich aber alles auf und alle offenen Fragen werden geklärt. Mit hat das Buch gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sie schafft es, die Spannung bis zum Ende aufrecht zu halten. Im Rückblick lässt sich sagen, dass ein wichtiges Thema angesprochen wird, unter dem auch in der heutigen Zeit noch viele afrikanische Mädchen und Frauen zu leiden haben. Mehr kann ich leider nicht verraten, ohne zu spoilern. Von mir gibt es 4 Sterne.

  8. Cover des Buches Kalt geht der Wind (ISBN: 9783596189335)
    Welter und Gantenberg

    Kalt geht der Wind

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Mord im Sauerland. Eine Leiche mit zugenähten Augen, Ohren und zugenähtem Mund. Eine grausige Vorstellung. Mir hat dieser Regionalkrimi sehr gut gefallen. Die Story war jetzt nicht so spannend, dass ich nicht vom Buch wegkam, aber doch fesselnd und unterhaltsam. Auch die Erzählweise hat mir gut gefallen; es gibt immer mal wieder Passagen aus Sicht des Mörders. Ein guter Serienstart; ich werde Band 2 der Reihe auf jeden Fall lesen! Ich mag Regionalkrimis einfach!

  9. Cover des Buches Erzähl mir vom Tod (Ein Fall für Anne Kirsch 3) (ISBN: 9783958199156)
    Mareike Albracht

    Erzähl mir vom Tod (Ein Fall für Anne Kirsch 3)

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Nach "Katz und Mord" und  „Dornentod“ führt Mareike Albracht uns in „Erzähl mir vom Tod“ nun in die Welt des Mittelalters. Der gut durchdachte Plot mit seinen lebensecht anmutenden Charakteren und das Ambiente eines Mittelaltermarktes ergeben hier einen interessanten und spannenden Regionalkrimi. Dieser dritte Teil der Reihe ist als eigenständiges Buch lesbar. Die Hauptfiguren, sprich Anne Kirsch und ihre Kollegen, bekommten weiter mehr Profil und entwickeln sich stetig weiter, was mir gut gefällt. Der Kriminalfall hier ist spannend und dank des Lokalkolorits ist für die richtige Atmosphäre gesorgt.

    Fazit: Alles in allem ein unterhaltsamer Regionalkrimi, der wie es sich für dieses Genre gehört, dem Leser vieles aus der Gegend näherbringt, den zu erzählenden Kriminalfall dabei aber nicht vernachlässigt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sterne.

  10. Cover des Buches Schräg lass nach (ISBN: B01GQ4BBIS)
    Ursula Schröder

    Schräg lass nach

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Leserin71
    Zugegeben, das Cover hat mich nicht gerade angezogen. Da ich aber Ursula Schröder als Autorin schätze, wollte ich auch dieses Buch lesen und wurde nicht enttäuscht.
    Nina soll die Trennung von ihrem Mann vortäuschen, damit der seinen Kopf aus der Schlinge des Korruptionsverdachts im Amt ziehen kann. Deshalb zieht sie aufs Land, wo ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt wird....

    Meine Meinung:
    Ursula Schröder versteht es auch diesmal, die abstruse Geschichte um die Trennung von Nina und Stefan glaubwürdig erscheinen zu lassen. Ninas Gefühle fahren dabei Achterbahn, nicht zuletzt wegen der Typen, mit denen sie im Dorf zusammentrifft. Immer wieder kommt es zu super witzigen Szenen!
    Für die tolle Unterhaltung vergebe ich gerne 5 Sterne.
  11. Cover des Buches Aber schön müssen sie sein (ISBN: 9783753408507)
    H.C. Scherf

    Aber schön müssen sie sein

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Streiflicht

    H.C. Scherf schreibt schneller, als seine Fans lesen können. Schon wieder ist ein neuer Krimi aus seiner Feder erschienen. Dieses Mal ein Provinzkrimi, der in den eigentlich so idyllischen Wäldern Winterbergs im Sauerland spielt. Die Harmonie ist ganz schnell dahin, als Autor Patrick Schreiber auf Leichenteile stößt...

    Gewohnt brutal und realitätsnah führt H.C. Scherf seine Leser auf die Spuren eines wahnsinnigen Mörders. Es ist spannend und beklemmend zugleich. Man möchte definitiv nicht in der Haut Schreibers stecken. Die Figuren sind detailreich und gut charakterisiert, beim Lesen hat man sie regelrecht vor Augen. 

    Ich mochte dieses Buch noch lieber als die anderen, die ich bisher von diesem Autor las, weil es einerseits ruhiger ist, ich die waldreiche Gegend sehr mag und es mir tiefgründiger und nicht so actionreich erschien. Rundum gelungen für spannende Lesestunden, in denen man die Seiten wie im Rausch blättert.

     

    Auch der Bonus-Kurzkrimi „Das Leiden Bogdans“ weiß zu überzeugen. Gemeinsam mit Sandra Rohde hat der Autor hier nochmal seine Fantasie spielen lassen und eine Geschichte mit ungewöhnlichem Ende zu Papier gebracht. 

  12. Cover des Buches Am Ende zu viel (ISBN: 9783934327634)
    Kathrin Heinrichs

    Am Ende zu viel

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Vampir989

    Klapptext:

    Ein langer, heißer Sommer auf dem Dorf. Lähmende Hitze liegt über den Häusern, bis ein junger Familienvater im Wald tot aufgefunden wird. Der Bänker schien aufgerieben von seinem Alltag - das wissen die beiden Senioren, die ihre Tage in der Bushaltestelle verbringen, das wissen auch die Damen aus dem Grill, deren Leben sich auf die zwanzig Quadratmeter Frittenschmiede beschränkt. Anton, Zofia und Thomas entdecken, was sich hinter dem strahlenden Verkäuferlächeln des Bänkers verbarg, kommen dabei aber an ihre eigenen Grenzen 

    Meine Meinung:

    Dies ist der 3.Band einer Krimireihe mit Anton und Zofia.Das Buch kann aber auch ohne Vorkenntnisse der Vorgänger gelesen werden.Ich kannte die vorhergehenden Teile schon und war total begeistert.Deshalb hatte ich auch große Erwartungen an diese Lektüre.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Wieder einmal hat mich die Autorin in den Bann gezogen.

    Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben,Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Besonders das Ermittlerduo Anton und Zofia fand ich wieder sehr sympatisch und habe es gleich in mein Herz geschlossen.Sie bei den eigenmächtigen Ermittlungen zu begleiten hat mir großen Spass gemacht.Es gab so viele mitreissende Erlebnisse und ich durfte hautnah dabei sein.Unvorhersehbare Wendungen liesen keine Langeweile aufkommen.Auch den Humor hat die Autorin nicht vergessen.Bei so mancher Situation konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen.Gerade die Mischung aus Spannung und Humor haben diesen Krimi für mich so lesenswert gemacht.Was den Täter anbelangt wusste ich lange nicht wer es nun sein konnte.Und so habe ich einfach nur mitgerätselt.Die Handlung blieb durchweg einfach interessant.Den Abschluss fand ich sehr gelungen und ich hatte mit dem Täter fast einwenig Mitleid.

    Das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte.Wieder einmal hatte ich viele spannende und unterhaltsame Stunden mit dieser Lektüre und vergebe glatte 5 Sterne.

  13. Cover des Buches 8 (ISBN: 9783942446914)
    Peter Godazgar

    8

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Leseloewin76
    8 Krimiautoren unter einem Dach, in der Pampa, was soll da denn bei raus kommen? Na ein Knaller von einem Krimi natürlich.
    Bei den üblichen Verdächtigen die an diesm Buch beteiligt waren, kein Wunder!
    Ich hätte gedacht das bei so vielen unterschiedlichen Schreibstilen ein Durcheinander entsteht, aber tatsächlich merkt man es beim lesen gar nicht.
    Das ist einer der spannensten Krimis die ich dieses Jahr gelesen habe. Natürlich fehlt auch hier der Witz nicht. Wie auch? Ralf Kramp und Carsten Sebastian Henn
    sind ja mit von der Partie.
    Es ist ein großartiges Buch, habe es nicht aus der Hand legen können.
    Aber ob8 ,die lassen es schon ganz schön krachen , mir lief es bei einigen Kapiteln schon mal kalt den Rücken runter.
    Ich hab mein Vorweihn8sgeschenk jedenfalls sehr genossen ;), schade das es schon wieder ausgelesen ist.
    Aber vielleicht kommt ja bald die 9 oder die 10, das würde mich jedenfalls sehr freuen!
  14. Cover des Buches Mordskälte (Ein Fall für Anne Kirsch 4) (ISBN: 9783958192874)
    Mareike Albracht

    Mordskälte (Ein Fall für Anne Kirsch 4)

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Redrose

    Dieses ist mein erstes Buch der Autorin um Oberkommissarin Anne Kirsch und nach der Lektüre kann ich sagen, wohl auch nicht mein letztes.

     

    Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, ich habe erfahren, dass es früher Gefriergemeinschaftshäuser gab, als noch nicht jeder Haushalt mit einer Tiefkühltruhe oder zumindest einem Gefrierfach ausgestattet war und wurde sehr schnell in die Handlung eingesogen.

     

    Anne Kirsch freut sich darauf, endlich ein ganzes Wochenende mit ihrem Freund Heiko zu verbringen. Da bringt ein Mord an einem Motorradfahrer ihre Pläne durcheinander. Zwar darf sie ins Sauerland zu Heiko fahren, doch sie soll dort ermitteln.

     

    Suspekt ist da vieles im Sauerland, der Rentner, der Motoradlärm hasst, ein früheres Unfallopfer im Rollstuhl, ein gewaltbereiter Motorradverein mit einem einflussreichen Vereinsvorsitzenden und nicht zuletzt dieser Fremde, der plötzlich in Heikos Wohnung aufgetaucht ist. Damit gerät auch Heiko plötzlich in Verdacht und Anne muss wieder einmal mehr entscheiden, ob sie sich streng an die polizeilichen Richtlinien halten möchte oder doch wieder ihren eigenen, teilweise sehr gefährlichen Weg geht.

     

    Als wichtige Nebenfigur hat mir Elsbeth sehr gut gefallen, die Vorsitzende des Gefriervereins, die nicht locker lässt und so manchen Stein ins Rollen bringt.

     

    Mir hat dieser Krimi ausgesprochen gut gefallen, als ich mit Lesen angefangen habe, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen und ich freue mich auf weitere Abenteuer mit Anne Kirsch.

     

  15. Cover des Buches Dornentod (ISBN: 9783958199187)
    Mareike Albracht

    Dornentod

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Mit „Dornentod“, dem 2. Fall für Kommissarin Anne Kirsch ist Mareike Albracht ein fesselnder, realitätsnaher und psychologisch durchdachter Krimi gelungen.

    Zwei Handlungsstränge, der eine bearbeitet von Anne und der andere von Anton Hellmann, bilden den Rahmen dieses Krimis und überkreuzen sich im Verlauf immer wieder. Wie das alles zusammenhängt, spoilere ich an dieser Stelle nicht – lest es selber – ich kann es durchaus empfehlen. Denn auch die auftretenden Figuren sind gut beschrieben und auch die Atmosphäre ist stimmig. Die Auflösung ist letztlich schlüssig und auch spannend erzählt.

    Ich bewerte „Dornentod“ mit guten 3 von 5 Sterne.

  16. Cover des Buches Krank für zwei (ISBN: 9783934327191)
    Kathrin Heinrichs

    Krank für zwei

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Bauernsalat (ISBN: 9783934327184)
    Kathrin Heinrichs

    Bauernsalat

     (12)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Knochenfinder (ISBN: 9783961114528)
    Melanie Lahmer

    Knochenfinder

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Benni91

    Knochenfinder“ von Melanie Lahmer bildet den Auftakt einer Thrillerreihe rund um die Kommissarin Natascha Krüger. 

    Diese bekommt es mit dem Vermissten-Fall eines jungen Schülers zu tun, der von einem auf den anderen Tag plötzlich nicht mehr auffindbar ist. Zeitgleich tauchen Videos an der Schule des Jungen auf, die brutale Gewalttaten darstellen und anscheinend auch unter den Schülern getauscht wurden….. 

    An anderer Stelle finden Wanderer menschliche Knochen in sogenannten Geocabhing-Gebieten…. Stehen die Knochen in irgendeiner Verbindung mit dem vermissten Schüler? Wie hängen all diese Umstände zusammen? 

    Der Schreibstil von Frau Lahmer ist wirklich überaus spannend und die kurz gehaltenen Kapitel fördern einen zügigen Lesefluss… Der Leser erfährt zudem viel über das Thema Geocaching, was ich sehr interessant fand. Es gibt eine große Anzahl an Verdächtigen und gut gelungene Wendungen. Krüger und ihr Team wissen als Charaktere zu überzeugen. Auch die Auflösung macht Sinn und gipfelt in einem gut durchdachten Showdown. Insgesamt ist dieser Thriller für mich absolut die volle Punktzahl wert.

  19. Cover des Buches Nenn mich Norbert - Ein Norbert-Roman (ISBN: 9783933519511)
    Andrea Reichart

    Nenn mich Norbert - Ein Norbert-Roman

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Moonie
    Norbert, die Hauptfigur des Romans ist Literaturagent, ziemlich reich, hat ein großes Haus, kennt tausend reiche Leute, aber irgendwie ist er doch einsam. Vor einiger Zeit ist seine Frau gestorben und nun hängt er in diesem großen Haus fest, welches sie zusammen ausgesucht haben, seine Frau aber leider nicht mehr genießen konnte. Als sie schon weiß, dass sie sterben muss, bittet sie Norbert sich einen Hund zu holen. Und das tut Norbert jetzt. Ermuss erst mehrere Tierheime abklappern, bis er den richtigen Hund findet: Nobbi. Norbert rettet den Hund aus dem Tierheim, aber es dauert eine Weile, bis sich die beiden annähern. Mit dem Hund hat Norbert einen kleinen Ratgeber bekommen, eine Art Bedienungsanleitung, die seine Vorbesitzerin Claudia geschrieben hat, kurz bevor sie eigentlich nur für kurze Zeit nach Thailand reisen wollte. Doch dann kam der Tsunami und Claudia kehrte nicht zurück, niemand konnte sie finden. Doch Norbert, der merkt wie sehr dem Hund seine Claudia fehlt, will noch nicht aufgeben. Auch er reist nach Thailand und sucht sie dort.

    Die Geschichte ist überwiegend aus Norberts Sicht geschrieben, es gibt allerdings auch einige Kapitel und Abschnitte, in denen Nobbi "zu Wort kommt". Wirklich niedlich und authentisch, zumindest könnte ich mir gut vorstellen, dass der Hund tatsächlich so denkt und fühlt. Mit Norbert und natürlich auch mit Nobbi wurde ich ganz schnell warm und mochte die beiden sofort. Auch das Dorf, in dem Norbert nun wohnt und die neuen Nachbarn, die sich alle nach und nach in sein Leben mischen, sind sympathisch beschrieben. Norbert, der eigentlich aus der Stadt kommt und mit dem Dorfleben zuerst nicht so viel anfangen kann, gerät auch immer wieder in lustige Situationen. Das Buch wimmelt jedenfalls vor interessanten Figuren, lustigen Szenen und netten kleinen Momenten zwischen Norbert und Nobbi und gegen Ende wird es auch noch romantisch.

    Der Schreibstil ist herzerfrischend und sympathisch, man kann das Buch richtig gut lesen und fiebert mit Norbert mit. Besonders gegen Ende des Buches, wenn es wirklich spannend und auch noch romantisch wird. Für mich war es genau das richtige Ende für die Geschichte. Eine ganz klare Leseempfehlung für diese schöne Geschichte!
  20. Cover des Buches Der König geht tot (ISBN: 9783934327177)
    Kathrin Heinrichs

    Der König geht tot

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Laery
    In diesem Buch geht es um eine eingefleischte Sauerländer Traditon. Jeden Sommer trifft sich die Bevölkerung des noch so kleinsten Dorfes im Sauerland in der Schützenhalle, um gemeinsam zu feiern und einen neuen Schützenkönig zu küren.
    Wer nicht im Sauerland aufgewachsen ist, wird sich kaum ausmalen können, was die Schützentradition für die Sauerländer für eine große Bedeutung hat. So ergeht es auch dem Protagonisten Vincent Jakob, der aus dem Rheinland zugezogen ist.

    Jeder, der etwas auf sich hält scheint Mitglied in der örtlichen Schützenbruderschaft zu sein, was natürlich zwangsläufig auch dazu führt, dass es einen ständigen Wettkampf um die hohen Posten gibt und jeder noch so kleine Fehltritt durch den Dorftratsch schnell zu einem Ansehensverlust innerhalb dieser Bruderschaft führt.

    An sich sollte man annehmen, dass auf den regionalen Schützenfesten nur auf Holzvögel geschossen wird, doch wenn nun einer aus der Reihe tanzt?

    Kathrin Heinrichs schafft es, den Sauerländer Flair mit viel Humor zu beschreiben, wobei die Spannung um die Auflösung der Kriminalfälle auch nicht zu kurz kommt.

    Kurzum ein kurzweiliges Buch, in dem man die Sicht eines außenstehenden Rheinländers auf das Sauerländer Brauchtum erfährt. Ein durchgehender Spannungsfaden, sowie die ein oder andere Anekdote, die zum Schmunzeln einlädt, lassen den Leser das Buch geradezu verschlingen.
    Aufgrund der Kürze, eignet sich der Kriminalroman sehr für die Lektüre zwischendurch.


  21. Cover des Buches Sau tot (ISBN: 9783934327207)
    Kathrin Heinrichs

    Sau tot

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Der Thule-Code (ISBN: 9783837505672)
    Andreas Hoppert

    Der Thule-Code

     (7)
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  23. Cover des Buches Mordsgeschäfte (ISBN: 9783954000289)
    Martin Sudermann

    Mordsgeschäfte

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    Aktuelle Rezension von: steffis-und-heikes-Lesezauber
    Inhalt Im sauerländischen Örtchen Grüneck entdeckt man in einer Fabrik eine verkohlte Leiche. Wer war der Mann? Nach der Obduktion wird festgestellt, das der Mann einen Schädelbruch erlitten hat. Also doch kein Unfall? Weiterhin stellt man fest, das genau dieser Mann weitläufig mit dem Besitzer der Fabrik verwandt war und der Nazi-Szene angehört hat. Kommissarin Ulrike Schrader und Journalist Thomas Krüdewagen machen sie unabhängig voneinander auf die Spur und stören somit die Ruhe im idyllischen Grüneck. Niemand möchte gerne die Vergangenheit aufdecken.
    Meinung Nachdem ich „Mordsgeschäfte“ gelesen habe, bin ich der Meinung, das man dieses Buch nicht wirklich als Krimi anschauen kann. Es geschieht zwar am Anfang ein Mord, aber dann rückt alles irgendwie in die NS-Szene ab. Zwei Ermittler forschen unabhängig voneinander, sie wegen dem Mord und er geht auf die Spuren seines Großvaters und dessen Vergangenheit. Somit gerät der eigentliche Mord schnell in den Hintergrund und das dreiviertelte von dem Krimi geht nur um Nazis, Mord und Verfolgung. Nicht so mein Fall.
    Am Anfang wurde die Spannung sehr gut aufgebaut, aber im Laufe des Buches verschwand sie komplett. Trotz des eigentlich leichten Schreibstils des Autors, tat ich mich etwas schwer, mich in die Geschichte hinein zu versetzen. Mit fast schon Widerwillen las ich es zu Ende. Mir war es einfach zu verzwickt und verworren und die damaligen Nazi Geschichten interessieren mich nicht wirklich. Schade eigentlich um den Krimi. Der Klappentext versprach mehr, als das Buch dann halten konnte.
    Die Charakteren wurden sehr gut beschrieben. Gefühle und Emotionen kamen gut rüber und die Gewaltszenen wurden auch recht detailgerecht erörtert. Die zwei Hauptprotagonisten Schrader und Krüdewagen wirken auf mich sympathisch und setzen alles dran, die Spuren genau zu verfolgen und alles aufzuklären, auch wenn sie dabei im Ort auf ziemliche Abneigung treffen.
    Das Ende war vorausschaubar und nicht wirklich mein Fall. Es ging mir zu abrupt und von meiner Seite aus blieben auch Fragen offen. Wie z.B. ob jetzt der Großvater von Krüdewagen wirklich so ein kalter Nazi war und warum nach so langer Zeit trotzdem alles vertuscht wurde. Trotzdem hat man gemerkt, das Herr Sudermann dies alles sehr gut und vorallem genau recherchiert hat.
    Cover Das Cover ist nichts Besonderes. Grüner Wald, eine rot zu Ende gehende Eisenbahnstrecke und der rote Titel lockern es etwas auf.
    Fazit Für mich ist „Mordsgeschäfte“ kein Krimi in dem Fall, sondern mehr ein geschichtlicher Bericht über die Kriegszeit. Nicht wirklich spannend und interessant. Er erhält von mir 1 von 5 Sternen und diesmal leider keine Leseempfehlung.
  24. Cover des Buches Sauerland (ISBN: 9783763345922)
    Matthias Schopp

    Sauerland

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