Bücher mit dem Tag "sauerland"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sauerland" gekennzeichnet haben.

46 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied der toten Mädchen (Jan-Römer-Krimi 3) (ISBN: 9783548289311)
    Linus Geschke

    Das Lied der toten Mädchen (Jan-Römer-Krimi 3)

     (152)
    Aktuelle Rezension von: Schnick

    Es gibt Bücher... Es gibt Bücher, da ist mir von Anfang an klar, dass ich nicht allzu viel zu erwarten habe und trotzdem bleibe ich bei ihnen hängen und obwohl sie (scheinbar) eher schlicht gestrickt sind, sind sie doch unglaublich unterhaltsam oder fesselnd. Für mich sind das Guilty-Pleasure-Bücher: Ich genieße sie auf eine ganz sonderbare Weise, obwohl ich rein objektiv weiß, dass sie kein Knaller sind. Linus Geschkes "Das Lied der toten Mädchen" gehört für mich in diese Kategorie.

    Es fängt mit dem meiner Meinung nach eher unbeholfen wirkenden Schreibstil an (obwohl Geschke ein bekannter Autor ist), der Lesefluss ist eher holprig, die Kapitel sind eher kurz, die Charakterzeichnung tendenziell auch eher schlicht. Und trotzdem hat mich das Buch von Anfang an gefesselt. 

    Der 20 Jahre zurückliegende Fall ist spannend erzählt und ich konnte das Buch schnell lesen. Großartig nachdenken muss man nicht, mitgerätselt habe ich natürlich trotzdem. Und damit komme ich zu dem Punkt, den ich Geschke hoch anrechne: Die falschen Fährten haben funktioniert. Das ist heutzutage - wo jeder drittklassige Schriftsteller meint, eine falsche Fährte legen zu müssen, die aber mittlerweile so offensichtlich sind, dass mir noch bleibt, die Augen zu verdrehen - eine so großartige Erfahrung, dass ich Geschke dafür wirklich dankbar bin.

    Den Fall selbst fand ich streckenweise arg konstruiert und zwischendurch war es mir dann doch ein bisschen zu viel des Guten, aber am Ende bin ich alles in allem zufrieden gewesen.

    Merke: Es muss nicht immer hohe Kunst sein, die dich unterhält. Wer von diesem Kriminalfall nicht zu viel erwartet, wird gut unterhalten. Ich freue mich, das Buch gelesen zu haben.

  2. Cover des Buches Die Kinder der Kirschblüte (ISBN: 9783738655179)
    Cardo Polar

    Die Kinder der Kirschblüte

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich fühle mich selten zu Rezensionen berufen, aber diesmal hat es mich in den Fingern gejuckt. Also, auf geht's.

    Schon die ersten paar Seiten haben mich wenig überzeugt. Viele Erklärungen zu Hannas Innenleben, die uns als LeserInnen fremd bleiben. Uns wird beispielsweise gesagt, Hanna wäre unheimlich intelligent - von Hanna selbst. Schön, aber wie äußert sich das? Um ehrlich zu sein, hat nichts in der Handlung auf ihre übermäßige Intelligenz hingewiesen.

    Die parallele Geschichte mit Sarah, einem Mädchen am Ende des 19. Jahrhunderts, kommt völlig aus dem Nichts und trägt in keiner Weise zum eigentlichen Plot bei. Sollen wir durch sie erfahren, wie Hannas mysteriöse Kräfte funktionieren? Wie es dazu gekommen ist, dass sie überhaupt existieren? Beides völlig unnötig, weil wir 1. durch Sarah sowieso nichts Tragendes erfahren und 2. bis zum allerletzten Kapitel Sarahs Geschichte banal wirkt. Die Backstory zu Hannas Kräften hätten wir auch durch Hannas Perspektive nach und nach bekommen können. Außerdem bezweifle ich sehr stark, dass Personen Ende des 19. Jahrhunderts Sätze wie "Die geht mir eh auf die Nerven" formuliert haben. An keiner Stelle hatte ich das Gefühl, Sarah wäre aus einer vergangenen Zeitepoche.

    Es erschließt sich mir auch nicht ganz, was das Thema des Buches sein soll. Geht es nun um Kinder, die sich wegen Mobbing-Erfahrungen rächen wollen? Oder geht es um Hannas seltsame Kräfte? Die beiden Plotpoints fließen einfach nicht gut ineinander und lassen den gesamten Plot undurchdacht wirken.

    Zudem - "Kinder der Kirschblüten"? Ich schätze, die Charaktere sollten 16-17 Jahre alt sein, wirken aber durch das Buch hindurch wie bestenfalls 13. Irrationale Rachegedanken, pubertäre Wut und wahnwitzige Pläne, auf die mein 13-jähriges Ich in ihren dunkelsten Moment auch gekommen ist, aber sich vor lauter Peinlichkeit niemals getraut hätte, sie auch nur irgendwie zu verbalisieren. Und bei aller Liebe, aber kein/e 16-Jährige/r würde sich selbst als "Kind der Kirschblüte" bezeichnen! So kitschig und aus der Luft gegriffen, dass es mich ein wenig schaudert. Zudem sollen wir diese Gruppe an mental 13-Jährigen als ernsthafte Bedrohung wahrnehmen, die sich aus dem Internet Waffen und Mordpläne besorgt. Ja, ne.

    Ich bin auch verwirrt vom Zielpublikum. Dem Schreibstil nach zu urteilen, hätte ich das Buch in die jüngere Jugendliteratur eingeordnet. Manche der Plotpoints und Themen, vor allem aber die ständig hasserfüllten Gedanken der Protagonistin wären für ältere Jugendliteratur geeigneter. Eine zentrale Moral, ein zentraler Bezugspunkt hat sich mir allerdings nicht ergeben. Was ist nun die Aussage? Alle Menschen sind scheiße, alle Kriminalpolizisten sind dumm und alle Erwachsenen wollen nur dein Leben schwermachen? Alle Kids, außer die im Internet, sind eh zum Vergessen? Wenn man psychische Probleme hat, soll man sich lieber an Foren wenden, die selbstzerstörerische Tendenzen verstärken, und mit denen noch tiefer in den Problemen versinken? Ich hab absolut nichts gegen eine realistische (!) Darstellung von psychischen Störungen, die auch nicht moralisierend sein muss. Aber hier kam einfach nur die Message rüber: alle Menschen sind dumm und verstehen eh nicht meinen Schmerz, also kann ich sie genauso gut sterben lassen. Und diese Message wird gepriesen als etwas absolut Wahres und Positives. Die Bösen sind Kriminalpolizei, alle Kinder an der Schule (weil auch alle ausnahmslos andere Kinder mobben, ganz logisch), ja die ganze Welt. Außer natürlich ein Internetforum, in dem sich Kinder gegenseitig in ihren selbstzerstörerischen Gedanken bestärken.
    Wie gesagt, mental 13-Jährige.

    Die Charaktere lieben es zudem, Gespräche abrupt mit absurden Begründungen zu beenden. Hanna und Nicole beenden einmal ihr Gespräch, weil sie in einer Stunde Sven treffen. In einer Stunde. Während des Weges dorthin können sie natürlich nicht reden. Wie denn auch? Nebeneinander gehen und gleichzeitig sprechen? Undenkbar. Das passiert mehr als einmal und ich musste jedes Mal die Augenbrauen heben.

    Und was sollte das mit der Handgranate in Svens Hand? Und Hanna findet es natürlich auch noch total traumhaft, von ihm fast in die Luft gesprengt zu werden? Oder dass er unschuldige PolizistInnen in die Luft jagen wollte? Und ihr einziger Gedanke danach ist: "God damn it, die scheiß PolizistInnen haben mir den ersten Kuss versaut!111!!!1"

    ????

    Das gesamte Buch wirkt wie eine einzige Machtfantasie. Das Buch ist durchsetzt von der Wut der Protagonistin gegenüber allem, jedem, jeder Kleinigkeit auf der Welt (außer Sven, ohne love interest geht bekanntlich nichts weiter). Die Selbstüberschätzung der Protagonistin, die fahlen, leblosen Nebencharaktere und der wenig spannende Plot lassen das Buch wie ein nicht geglücktes Statement wirken. Das Ganze wird unglaubwürdig und das Fantasy-Element wird überflüssig.

    Ich klinge enttäuschter, als ich eigentlich bin. Deutsche Fantasy reizt mich nun mal ganz besonders und umso doofer ist es, wenn es keine Erwartungen erfüllen kann. Allem Anschein ist das Buch ein Erstlingswerk (davon zeugen die Kürze des Buches, die spärlich gesetzten Absätze, die Rechtschreibfehler (besonders amüsant: die "Schrottflinte")). Der Autor wäre gut darin bedient, vor der nächsten Veröffentlichung ein paar Personen darüberlesen zu lassen und sich ehrliche, vor allem kritische Meinungen einzuholen.
  3. Cover des Buches Kinder sind was Wunderbares, das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen (ISBN: 9783404608720)
    Johann König

    Kinder sind was Wunderbares, das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    Johann König und seine Familie – Geschichten aus dem Alltag. Oder: Hoffentlich ist das nicht wahr!

    Meine Meinung:
    Ich finde Johann König witzig. Ich mag die Art wie er seine Geschichten vorträgt und was er auf der Bühne von sich gibt. Sein erstes Buch „Der Königsweg“ hat mir sehr gut gefallen, daher wollte ich „Kinder sind was Wunderbares“ unbedingt haben und lesen. Und ich bin bzw. war schockiert. Ein Buch über zwei überforderte Elternteile, die das Mittagsprogramm im TV nicht besser hätte darstellen können. Ein Alkohol- und Kaffesüchtiger Papa und eine Mutter, welche lieber ihre Freizeit beim Yoga oder mit Freunden verbringt und wenn sie mal was mit den Kindern macht, dann nur um sie zu stillen. Alle drei Kinder (ganz klein, Kindergarten und Schule) sind quengelig und unerzogen. Kennen keine Regeln / Grenzen und kommen viel zu spät ins Bett! In sich sind die Geschichten rund, aber nicht witzig, sondern schon fast ein Fall für das Jugendamt.

    Cover:
    Das Cover spiegelt den Inhalt wunderbar wieder. Ein hilfloser Mann und die Kinder machen alles kaputt.

    Fazit:
    Dieses Buch ist was wunderbares: Das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen! Dann gäbe ich wohl auch mehr Sterne. So habe ich dieses Werk frühzeitig aufgegeben und daher gibt es nur einen Stern und keine Leseempfehlung.

  4. Cover des Buches Still ruft der See (ISBN: 9783784356518)
    Michael Wagner

    Still ruft der See

     (28)
    Aktuelle Rezension von: ann-marie

    Lesetechnisch angezogen von der Kurzbeschreibung, wonach es sich um einen 70er-Jahre-Regionalkrimi handeln sollte, habe ich mich liebend gerne gemeinsam mit dem Ermittlerteam (der 43jährige Frührentner Theo, Sabine, die junge Sängerin einer Band, sowie Lieselotte, ehemals Schulrektorin und jetzt im wohlverdienten Ruhestand) an die Aufklärung eines Todesfalles durch Ertrinken gewagt.

    Selbst in diesen Jahren aufgewachsen, ist mir vieles vertraut und weckt Erinnerungen an diese Zeit und die Lebensumstände. Dies darzustellen ist dem Autor überaus glaubwürdig und überzeugend gelungen und verleiht dem Roman eine große Authentizität.

    Dass die Klärung der näheren Todesumstände nicht unbedingt durch die üblichen kriminalistischen Verfahren bzw. Arbeitsweisen erfolgen, ist zum einen dem bunt gemischten und ohne jegliche kriminalistische Ausbildung bzw. Kenntnisse agierenden Ermittlerteam geschuldet. Wobei mich die Zusammensetzung zum Schmunzeln gebracht hat und sich gerade in der Person von Lieselotte, auf Grund ihrer beruflichen Erfahrungen durchaus in der Lage, das Zepter zu schwingen, für mich als eine besonders gelungene Charaktere darstellt.

    Ein flüssiger Schreibstil lässt die Lesezeit schnell vergehen und hat – zumindest bei mir – das Interesse an den beiden Vorgängerbänden geweckt.

  5. Cover des Buches Nichts wie es war (ISBN: 9783934327276)
    Kathrin Heinrichs

    Nichts wie es war

     (16)
    Aktuelle Rezension von: ech
    Der 77-jährige Anton ist entsetzt, als er erfährt, das sein bester Freund Hannes, der an Demenz erkrankt ist, seine polnische Pflegerin ermordet haben soll. Wild entschlossen macht er sich daran, die Wahrheit herauszufinden. Da er aber nach einem Schlaganfall selbst auf Hilfe angewiesen ist, wird seine neue Pflegerin Zofia, die ebenfalls aus Polen stammt, kurzerhand in die Ermittlungen eingespannt. Und so begibt sich das ungleiche Paar auf Mörderjagd im Sauerland.

    Kathrin Heinrichs hat hier einen äußerst gelungener Kriminalroman vorgelegt, der neben einer gut konstruierten Geschichte und einem flotten und flüssigen Schreibstil vor allem aber durch seine wunderbar gezeichneten Charaktere überzeugen kann.
    Anton und Zofia sind ein wahres Dreamteam, sie harmonieren prächtig und strahlen beide so viel Wärme aus, das man sie einfach gernhaben muss und auch in Gefahrensituationen förmlich mit ihnen mitfiebert.
    Die anderen Charaktere des Buches haben es gegenüber diesen beiden Protagonisten dann doch ziemlich schwer, lediglich Antons Sohn, dem Polizisten Thomas, gelingt es im Laufe des Buches an Statur zuzulegen, er entwickelt sich zu einer gelungenen Ergänzung zu den beiden Hobbydetektiven.

    Ein Krimi mit Ermittlern, von denen man sehr gerne lesen möchte.
  6. Cover des Buches Das vermisste Mädchen (ISBN: 9783954512782)
    Bettina Lausen

    Das vermisste Mädchen

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Dirk1974

    In Menden im Sauerland verschwindet die siebenjährige Tshala. Die Tochter von Upenyu und Feza Kiwanika kommt nach der Schule nicht mehr zuhause an. Da vor kurzen ein anderes Mädchen in der Region tot aufgefunden wurde, hat die Polizei schnell einen Verdächtigen. Doch Upenyu glaubt nicht, dass es der selbe Täter war. Daher beauftragt er Helena Briest, seine Tochter zu finden. Helena hat gerade erst ihre Detektei im Haus der Afrikaner  eröffnet. Dies ist ihr erster Fall. Obwohl die Familie kaum Geld hat, um sie zu bezahlen, nimmt sie den Auftrag an.


    Ihr Freund ist gar nicht davon begeistert, das Helena eine Entführungsfall angenommen hat. Während ihrer Recherchen holt sie immer mehr ihre eigene Vergangenheit ein. Hinzu kommt, dass die Polizei alles andere als froh darüber ist, dass eine Detektivin sich in ihre Arbeit einmischt. Kommissar Nienstedt will ihr auch keinen Einblick in die Ermittlungen geben. Bei ihren eigenen Befragen, speziell innerhalb der Familie Kiwanika, wird sie das Gefühl nicht los, dass sie ihr nicht alles sagen. Im Gegenzug macht Upenyu aber ständig druck und will ihr sagen, wie sie ihre Arbeit machen soll.


    Der einzige, der ihr scheinbar die Wahrheit sagt, ist Fezas Sohn Mugambi. Mit der Zeit erfährt sie, dass Feza aus dem Kongo und Upenyu aus Kenia stammen. Sie haben sich in Deutschland kennengelernt. Diese Konstellation sorgt offenbar für Spannungen innerhalb der Familie, die nicht direkt etwas mit dem Verschwinden von Tshala zu tun haben.


    Im Laufe der Geschichte stößt Helena auf einen ausländerfeindlichen Nachbarn. Auch der Hausmeister äußert sich sehr herablassend über die Familie. Steckt einer der beiden hinter der Entführung? Doch wo könnte das Mädchen versteckt sein.


    Die Tage vergehen und die Gefahr, dass Tshala nicht mehr lebt, steigt immer mehr.


    Bettina Lausen lässt den Leser bis zum Ende im Ungewissen. Zum Ende klärt sich aber alles auf und alle offenen Fragen werden geklärt. Mit hat das Buch gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sie schafft es, die Spannung bis zum Ende aufrecht zu halten. Im Rückblick lässt sich sagen, dass ein wichtiges Thema angesprochen wird, unter dem auch in der heutigen Zeit noch viele afrikanische Mädchen und Frauen zu leiden haben. Mehr kann ich leider nicht verraten, ohne zu spoilern. Von mir gibt es 4 Sterne.

  7. Cover des Buches Aus dem Takt (ISBN: 9783934327610)
    Kathrin Heinrichs

    Aus dem Takt

     (12)
    Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310

    Obwohl „Aus dem Takt“ schon der zehnte Band der Reihe ist, war mir der der Hobby-Detektiv Vincent Jakobs bisher nicht bekannt.

    Jakobs hat einen Chor verstärkt und fühlt sich in der Gemeinschaft sehr wohl. Doch dann wird der Chorleiter Manuel Kreuzer vermisst. Es stellt sich heraus, dass er mit seinem Motorrad in eine Drahtfalle gefahren ist und sofort tot war. Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf, aber auch Vincent geht der Sache nach. Es gab noch andere Fallen, wo es aber keine Opfer gab. Also hatte man es wahrscheinlich auf Kreuzer abgesehen. Doch wer hatte einen Grund, den beliebten Chorleiter zu töten? 

    Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und der Krimi hat mich gut unterhalten. Die Charaktere sind lebendig und gut dargestellt. Der sympathische Vincent Jakobs ermittelt gerne und unterstützt so seinen besten Freund Max Schneidt, der bei der Mordkommission ist.

    Die Ermittlungen führen zunächst alle ins Leere, bis Vincent Jakobs einen entscheidenden Hinweis findet.

    Dieser Krimi ist unterhaltsam, aber die Spannung hält sich in Grenzen. Dennoch hat es Spaß gemacht, diesen Fall zu verfolgen, der ein überraschendes Ende hat.

    Unterhaltsamer Krimi mit viel Lokalkolorit.

  8. Cover des Buches Kalt geht der Wind (ISBN: 9783596189335)
    Welter und Gantenberg

    Kalt geht der Wind

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Mord im Sauerland. Eine Leiche mit zugenähten Augen, Ohren und zugenähtem Mund. Eine grausige Vorstellung. Mir hat dieser Regionalkrimi sehr gut gefallen. Die Story war jetzt nicht so spannend, dass ich nicht vom Buch wegkam, aber doch fesselnd und unterhaltsam. Auch die Erzählweise hat mir gut gefallen; es gibt immer mal wieder Passagen aus Sicht des Mörders. Ein guter Serienstart; ich werde Band 2 der Reihe auf jeden Fall lesen! Ich mag Regionalkrimis einfach!

  9. Cover des Buches Schräg lass nach (ISBN: B01GQ4BBIS)
    Ursula Schröder

    Schräg lass nach

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Leserin71
    Zugegeben, das Cover hat mich nicht gerade angezogen. Da ich aber Ursula Schröder als Autorin schätze, wollte ich auch dieses Buch lesen und wurde nicht enttäuscht.
    Nina soll die Trennung von ihrem Mann vortäuschen, damit der seinen Kopf aus der Schlinge des Korruptionsverdachts im Amt ziehen kann. Deshalb zieht sie aufs Land, wo ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt wird....

    Meine Meinung:
    Ursula Schröder versteht es auch diesmal, die abstruse Geschichte um die Trennung von Nina und Stefan glaubwürdig erscheinen zu lassen. Ninas Gefühle fahren dabei Achterbahn, nicht zuletzt wegen der Typen, mit denen sie im Dorf zusammentrifft. Immer wieder kommt es zu super witzigen Szenen!
    Für die tolle Unterhaltung vergebe ich gerne 5 Sterne.
  10. Cover des Buches Erzähl mir vom Tod (Ein Fall für Anne Kirsch 3) (ISBN: 9783958199156)
    Mareike Albracht

    Erzähl mir vom Tod (Ein Fall für Anne Kirsch 3)

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Smaraya
    Inhaltszusammenfassung:

    Als Kommissarin Anne Kirsch wegen mehrfacher Überschreitung ihrer Kompetenzen an einer Fortbildung zur Teambildung im Sauerland teilnehmen muss, kommt es ausgerechnet dort zu einer langen Reihe von seltsamen Vorfällen. Schon bald wird klar, dass jemand das dort stattfindende Mittelalterfest ausnutzt, um alte Sagen nachzustellen. Als dann das erste Mordopfer auftaucht, stellt Anne Kirsch ihre berufliche Karriere in den Hintergrund und ermittelt auf eigene Faust ...


    Eigene Meinung:

    Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die sich am Ende dann zum Grande Finale zusammensetzen. Leider fällt dieses Finale sehr kurz und unspektakulär aus, was für mich einen der zwei größten Kritikpunkte darstellt. Spannung kommt darüber hinaus zwar immer in einzelnen Szenen auf, jedoch war der Täter für mich - trotz der großen Fülle an Charakteren - von Anfang an zu offensichtlich, als dass die Auflösung am Ende überraschend gewesen wäre. Der große Spannungsbogen konnte somit nicht aufrecht gehalten werden, was zusammen mit einem völlig unpassenden Verhalten einiger Nebencharaktere am Ende meine Enttäuschung des am Anfang recht solide aufgebauten Krimis in der Gesamtbewertung von zwei Sternen niederschlägt.
    Höchst positiv fand ich hingegen das Ambiente: der Mittelaltermarkt und die Umgebung um Obermarsberg wurden außerordentlich gut beschrieben, was eine anhaltende, passende Stimmung erzeugte.


    Fazit:
    Wer weniger einen actionreichen Krimi mit einer überraschenden Auflösung, sondern mehr eine unterhaltsame Geschichte im Mittelalterambiente lesen möchte, dem sei "Erzähl mir vom Tod" definitiv ans Herz gelegt.


  11. Cover des Buches Aber schön müssen sie sein (ISBN: 9783753408507)
    H.C. Scherf

    Aber schön müssen sie sein

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Streiflicht

    H.C. Scherf schreibt schneller, als seine Fans lesen können. Schon wieder ist ein neuer Krimi aus seiner Feder erschienen. Dieses Mal ein Provinzkrimi, der in den eigentlich so idyllischen Wäldern Winterbergs im Sauerland spielt. Die Harmonie ist ganz schnell dahin, als Autor Patrick Schreiber auf Leichenteile stößt...

    Gewohnt brutal und realitätsnah führt H.C. Scherf seine Leser auf die Spuren eines wahnsinnigen Mörders. Es ist spannend und beklemmend zugleich. Man möchte definitiv nicht in der Haut Schreibers stecken. Die Figuren sind detailreich und gut charakterisiert, beim Lesen hat man sie regelrecht vor Augen. 

    Ich mochte dieses Buch noch lieber als die anderen, die ich bisher von diesem Autor las, weil es einerseits ruhiger ist, ich die waldreiche Gegend sehr mag und es mir tiefgründiger und nicht so actionreich erschien. Rundum gelungen für spannende Lesestunden, in denen man die Seiten wie im Rausch blättert.

     

    Auch der Bonus-Kurzkrimi „Das Leiden Bogdans“ weiß zu überzeugen. Gemeinsam mit Sandra Rohde hat der Autor hier nochmal seine Fantasie spielen lassen und eine Geschichte mit ungewöhnlichem Ende zu Papier gebracht. 

  12. Cover des Buches Mordskälte (Ein Fall für Anne Kirsch 4) (ISBN: 9783958192874)
    Mareike Albracht

    Mordskälte (Ein Fall für Anne Kirsch 4)

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Redrose

    Dieses ist mein erstes Buch der Autorin um Oberkommissarin Anne Kirsch und nach der Lektüre kann ich sagen, wohl auch nicht mein letztes.

     

    Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, ich habe erfahren, dass es früher Gefriergemeinschaftshäuser gab, als noch nicht jeder Haushalt mit einer Tiefkühltruhe oder zumindest einem Gefrierfach ausgestattet war und wurde sehr schnell in die Handlung eingesogen.

     

    Anne Kirsch freut sich darauf, endlich ein ganzes Wochenende mit ihrem Freund Heiko zu verbringen. Da bringt ein Mord an einem Motorradfahrer ihre Pläne durcheinander. Zwar darf sie ins Sauerland zu Heiko fahren, doch sie soll dort ermitteln.

     

    Suspekt ist da vieles im Sauerland, der Rentner, der Motoradlärm hasst, ein früheres Unfallopfer im Rollstuhl, ein gewaltbereiter Motorradverein mit einem einflussreichen Vereinsvorsitzenden und nicht zuletzt dieser Fremde, der plötzlich in Heikos Wohnung aufgetaucht ist. Damit gerät auch Heiko plötzlich in Verdacht und Anne muss wieder einmal mehr entscheiden, ob sie sich streng an die polizeilichen Richtlinien halten möchte oder doch wieder ihren eigenen, teilweise sehr gefährlichen Weg geht.

     

    Als wichtige Nebenfigur hat mir Elsbeth sehr gut gefallen, die Vorsitzende des Gefriervereins, die nicht locker lässt und so manchen Stein ins Rollen bringt.

     

    Mir hat dieser Krimi ausgesprochen gut gefallen, als ich mit Lesen angefangen habe, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen und ich freue mich auf weitere Abenteuer mit Anne Kirsch.

     

  13. Cover des Buches Der König geht tot (ISBN: 9783934327177)
    Kathrin Heinrichs

    Der König geht tot

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Laery
    In diesem Buch geht es um eine eingefleischte Sauerländer Traditon. Jeden Sommer trifft sich die Bevölkerung des noch so kleinsten Dorfes im Sauerland in der Schützenhalle, um gemeinsam zu feiern und einen neuen Schützenkönig zu küren.
    Wer nicht im Sauerland aufgewachsen ist, wird sich kaum ausmalen können, was die Schützentradition für die Sauerländer für eine große Bedeutung hat. So ergeht es auch dem Protagonisten Vincent Jakob, der aus dem Rheinland zugezogen ist.

    Jeder, der etwas auf sich hält scheint Mitglied in der örtlichen Schützenbruderschaft zu sein, was natürlich zwangsläufig auch dazu führt, dass es einen ständigen Wettkampf um die hohen Posten gibt und jeder noch so kleine Fehltritt durch den Dorftratsch schnell zu einem Ansehensverlust innerhalb dieser Bruderschaft führt.

    An sich sollte man annehmen, dass auf den regionalen Schützenfesten nur auf Holzvögel geschossen wird, doch wenn nun einer aus der Reihe tanzt?

    Kathrin Heinrichs schafft es, den Sauerländer Flair mit viel Humor zu beschreiben, wobei die Spannung um die Auflösung der Kriminalfälle auch nicht zu kurz kommt.

    Kurzum ein kurzweiliges Buch, in dem man die Sicht eines außenstehenden Rheinländers auf das Sauerländer Brauchtum erfährt. Ein durchgehender Spannungsfaden, sowie die ein oder andere Anekdote, die zum Schmunzeln einlädt, lassen den Leser das Buch geradezu verschlingen.
    Aufgrund der Kürze, eignet sich der Kriminalroman sehr für die Lektüre zwischendurch.


  14. Cover des Buches Bauernsalat (ISBN: 9783934327184)
    Kathrin Heinrichs

    Bauernsalat

     (12)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Knochenfinder (ISBN: 9783961114528)
    Melanie Lahmer

    Knochenfinder

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee-Berlin

    Inhalt: Das Siegerland - viele Wälder und unberührte Natur - ideal für das immer bekannter werdende Hobby Geocaching, bei dem man mithilfe eines GPS-Empfängers versteckte "Schätze" finden kann. Doch plötzlich wird dieses harmlose Vergnügen zum Aufhänger eines blutigen Kriminalfalles und die gesamte Geocaching Community steht Kopf.
    Kommissarin Natascha Krüger und ihre Kollegen von der Siegener Polizei haben alle Hände voll zu tun, um in diesem Fall zu ermitteln. Dazu kommt ein verschwundener Schüler, an dessen Schule Gewaltvideos von Handy zu Handy herumgehen.

    Ein gelungener Krimi mit interessanten Charakteren. Unterschiedliche Erzählstränge, die von Problemem mit pubertierenden Söhnen berichten, die Person, die in einer Höhle gefangen ist so wie die nach und nach auftauchenden Charaktere der Zeugen gestalten das Buch lesenswert und man muss einfach am Ball bleiben.
    Die Spannung reißt während der gesamten Lektüre nicht ab und endet schlüssig und nachvollziehbar. Mir persönlich war bis kurz vor dem Schluss nicht klar, wer der "Bösewicht" war.


  16. Cover des Buches 8 (ISBN: 9783942446914)
    Peter Godazgar

    8

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Leseloewin76
    8 Krimiautoren unter einem Dach, in der Pampa, was soll da denn bei raus kommen? Na ein Knaller von einem Krimi natürlich.
    Bei den üblichen Verdächtigen die an diesm Buch beteiligt waren, kein Wunder!
    Ich hätte gedacht das bei so vielen unterschiedlichen Schreibstilen ein Durcheinander entsteht, aber tatsächlich merkt man es beim lesen gar nicht.
    Das ist einer der spannensten Krimis die ich dieses Jahr gelesen habe. Natürlich fehlt auch hier der Witz nicht. Wie auch? Ralf Kramp und Carsten Sebastian Henn
    sind ja mit von der Partie.
    Es ist ein großartiges Buch, habe es nicht aus der Hand legen können.
    Aber ob8 ,die lassen es schon ganz schön krachen , mir lief es bei einigen Kapiteln schon mal kalt den Rücken runter.
    Ich hab mein Vorweihn8sgeschenk jedenfalls sehr genossen ;), schade das es schon wieder ausgelesen ist.
    Aber vielleicht kommt ja bald die 9 oder die 10, das würde mich jedenfalls sehr freuen!
  17. Cover des Buches Dornentod (ISBN: 9783958199187)
    Mareike Albracht

    Dornentod

     (31)
    Aktuelle Rezension von: snowbell
    Mit "Dornentod" legt Mareike Albracht die Fortsetzung ihres literarischen Debüts vor. Im zweiten Fall für Anne Kirsch ist die Kommissarin sauer: Anstatt befördert zu werden, wird sie ihrem verhassten Kollegen Janitzki unterstellt. Gemeinsam sollen sie den Tod einer jungen Studentin untersuchen, die von ihrem Balkon gestürzt ist. War es Mord? Anne findet schnell heraus, dass die Studentin kurz vor ihrem Tod ihre Beziehung mit Rainer Dorn, einem Insassen der forensischen Psychiatrie, beendet hatte. Alles deutet auf Dorn als Täter hin. Doch wie kann das sein, sitzt er doch in der geschlossenen Abteilung ein? Auch die junge Lehrerin Pia Berger fühlt sich verfolgt und ist sich sicher: Es muss Rainer Dorn sein, mit dem sie vor Jahren eine Liebesbeziehung hatte. Anne Kirsch muss rasch handeln, denn schon bald stehen mehrere Menschenleben auf dem Spiel.

    Was die Gestaltung des Covers anbelangt, sind die Designer auf Nummer Sicher gegangen. Wie bei dem ersten Band haben sie sich für dunkle Erdtöne entschieden, die das Lokalkolorit des Regionalkrimis hervorheben sollen. Das schafft einen hohen Wiedererkennungswert, spiegelt aber nicht zwingend den Inhalt des Romans wieder. Einzig und allein Igel und Fernglas dürfen als aussagekräftige Symbol betrachtet werden. Allerdings wirkt der Igel eher niedlich als bedrohlich, wenn ich an dieser Stelle Kritik äußern darf. Dagegen ist der Titel des Romans gut gewählt, weckt viele Assoziationen und kann auf verschiedene Weise gedeutet werden. Auch optisch wird er durch leuchtende signalrote Buchstaben in Szene gesetzt, wie es für moderne Krimis üblich ist.

    Der interessante Plot hat mich sofort angesprochen, und das Setting mitten im Sauerland, in der Nähe einer bekannten forensischen Klinik, ist perfekt. Das Lokalkolorit ist nicht zu leugnen. Mareike Albracht hat gründlich recherchiert, was die Praxis in einem Kommissariat, aber auch in einem Therapiezentrum für Forensische Psychiatrie angeht, und die Deutung von Märchen zur Lösung eines Falles erscheint in jedem Punkt glaubhaft.

    Das Geschehen wird aus mehreren Erzählperspektiven geschildert. Mareike Albracht baut die Spannung langsam auf und kann sie über einen langen Zeitraum bis zum (unerwarteten) Ende halten, wobei der Leser durch geschickt eingestreute zusätzliche Informationen auf falsche Fährten gelockt wird. Sie schreibt in einem bildhaften, klaren, schnörkellosen Stil, was mir persönlich gut gefällt. Ihre Protagonisten sind gut ausgearbeitet, haben viele Ecken und Kanten und handeln weitgehend authentisch. Vor allem Anne Kirsch lässt eine komplizierte Persönlichkeitsstruktur erkennen, die für eine Kommissarin eher ungewöhnlich ist. Ihr ausgeprägter Hang zu Alleingängen macht die Zusammenarbeit mit ihr alles andere als leicht, und sie bringt sich häufig in grenzwertige, gefährliche Situationen.

    Insgesamt halte ich diese Fortsetzung für gelungen. Gern vergebe ich vier Sterne für einen überzeugenden Sauerland-Krimi und hoffe auf weitere Bücher.


  18. Cover des Buches Nenn mich Norbert - Ein Norbert-Roman (ISBN: 9783933519511)
    Andrea Reichart

    Nenn mich Norbert - Ein Norbert-Roman

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Moonie
    Norbert, die Hauptfigur des Romans ist Literaturagent, ziemlich reich, hat ein großes Haus, kennt tausend reiche Leute, aber irgendwie ist er doch einsam. Vor einiger Zeit ist seine Frau gestorben und nun hängt er in diesem großen Haus fest, welches sie zusammen ausgesucht haben, seine Frau aber leider nicht mehr genießen konnte. Als sie schon weiß, dass sie sterben muss, bittet sie Norbert sich einen Hund zu holen. Und das tut Norbert jetzt. Ermuss erst mehrere Tierheime abklappern, bis er den richtigen Hund findet: Nobbi. Norbert rettet den Hund aus dem Tierheim, aber es dauert eine Weile, bis sich die beiden annähern. Mit dem Hund hat Norbert einen kleinen Ratgeber bekommen, eine Art Bedienungsanleitung, die seine Vorbesitzerin Claudia geschrieben hat, kurz bevor sie eigentlich nur für kurze Zeit nach Thailand reisen wollte. Doch dann kam der Tsunami und Claudia kehrte nicht zurück, niemand konnte sie finden. Doch Norbert, der merkt wie sehr dem Hund seine Claudia fehlt, will noch nicht aufgeben. Auch er reist nach Thailand und sucht sie dort.

    Die Geschichte ist überwiegend aus Norberts Sicht geschrieben, es gibt allerdings auch einige Kapitel und Abschnitte, in denen Nobbi "zu Wort kommt". Wirklich niedlich und authentisch, zumindest könnte ich mir gut vorstellen, dass der Hund tatsächlich so denkt und fühlt. Mit Norbert und natürlich auch mit Nobbi wurde ich ganz schnell warm und mochte die beiden sofort. Auch das Dorf, in dem Norbert nun wohnt und die neuen Nachbarn, die sich alle nach und nach in sein Leben mischen, sind sympathisch beschrieben. Norbert, der eigentlich aus der Stadt kommt und mit dem Dorfleben zuerst nicht so viel anfangen kann, gerät auch immer wieder in lustige Situationen. Das Buch wimmelt jedenfalls vor interessanten Figuren, lustigen Szenen und netten kleinen Momenten zwischen Norbert und Nobbi und gegen Ende wird es auch noch romantisch.

    Der Schreibstil ist herzerfrischend und sympathisch, man kann das Buch richtig gut lesen und fiebert mit Norbert mit. Besonders gegen Ende des Buches, wenn es wirklich spannend und auch noch romantisch wird. Für mich war es genau das richtige Ende für die Geschichte. Eine ganz klare Leseempfehlung für diese schöne Geschichte!
  19. Cover des Buches Druckerschwärze (ISBN: 9783934327221)
    Kathrin Heinrichs

    Druckerschwärze

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Mein schönes Leben als Junkie (ISBN: 9783499625619)
    Muriel Scheu

    Mein schönes Leben als Junkie

     (14)
    Aktuelle Rezension von: MiGu
    Kurzbeschreibung

    Muriel Scheus Leben ist von Drogen geprägt. Mit 14 Jahren rauchte sie ihren ersten Joint, kurze Zeit später spritzte sie sich Heroin.
    Sie kam viel in der Welt rum, lernte verschiedene Größen aus der Musikszene kennen und feierte ihr Leben exzessiv.
    Selbst Jahre später, als sie ein bürgerliches Leben führt, bestimmen die Drogen ihren Alltag und es gelingt ihr erst Jahrzehnte später, ein wenig Abstand davon zu gewinnen.

    Eindruck
    Diese Biografie ist völlig anders, als die Biografien die ich bisher gelesen habe. Hier geht es nicht darum, Mitleid mit der Autorin zu haben, deren Name ein Pseudonym ist. Auch nicht darum, den schmerzvollen Leidensweg eines Junkies hautnah mitzuerleben, sondern vielmehr einen Einblick zu bekommen, wie es ist, wenn man in dieser Welt glücklich zu sein scheint.
    Wenn man absolut nicht bereit ist, dieses Gefühl und das damit verbundene Leben aufzugeben. Denn, so hart, wie es klingt, es scheint ihr gar nicht so schlecht zu ergangen zu sein.
    Irgendwie kommt sie immer zu ihrem Stoff, lernt wahnsinnig viele interessante Leute kennen und genießt ihr Sexleben bis aufs äußerste.
    Es ist ein turbulentes abenteuerliches Leben, an dem sie den Leser teilhaben lässt, manchmal mehr als mir lieb war.

    Hier zeigt sich der schonungslose, offene Erzählstil, der gar nicht so leicht zu lesen ist.
    Denn Muriel springt zurück in die Zeit, erzählt in der Ich-Perspektive und erinnert sich an ihre Kindheit, ihre Jugend und die Jahre danach.
    Parallel dazu gewährt sie dem Leser Einblick in das Jahr 1998, wo sie in einer Entzugsklinik untergebracht ist.
    Ich muss zugeben, ich habe das Buch beim ersten Versuch es zu lesen, bereits nach wenigen Seiten abgebrochen.
    Es fiel mir unglaublich schwer, ihrem Schreibstil zu folgen, der nicht nur Bandwurmsätze beinhaltet und gerne mal sprunghaft wirkt, sondern auch Dialekte aufweist, die so ausgeschrieben sind, wie sie gesprochen werden.
    Einige Dialoge in englischer Sprache erschwerten mir das Lesen zusätzlich und bremsten meinen Lesefluss stets aus.

    Der zweite Anlauf gelang jedoch, und selbst wenn ich beim Lesen oft pausen brauchte, konnte die Geschichte genügend Interesse wecken, um sie vollständig zu lesen.
    Etwas was mir ebenfalls das Lesen erschwerte, mich aber gleichzeitig faszinierte, waren die unglaublich vielen Personen, die in diesem Buch genannt werden.
    Ich musste zwar sehr oft zurückblättern zu früheren Zeitpunkten, um zu schauen, woher sie nun diese Person wieder kannte, dennoch war es immer wieder interessant, wen sie alles kannte und kennenlernte.
    Inwieweit gewisse Anspielungen auf bestimmte Personen stimmen, vermag ich allerdings nicht zu beurteilen.
    Aus Neugierde habe ich einige Stichpunkte versucht, über Google herauszufinden. Es ist mir natürlich nicht gelungen.

    Fazit
    „Kein ganzes Halbes“ ist eine sehr außergewöhnliche Biografie, die eine komplett andere Welt und ein völlig anderes Leben beschreibt, als das, welches ich hätte führen wollen.
    Muriel Scheu lässt den Leser teilhaben an ihrem bunten Leben, verherrlicht ihren Drogenkonsum, beschreibt aber auch die Schattenseiten.
    Dieses Buch zu lesen wurde für mich zu einer echten Herausforderung.
    Eine Herausforderung, die ich im Nachhinein gerne gemeistert habe.



  21. Cover des Buches Sauerland (ISBN: 9781515320746)
    Georg Guillemin

    Sauerland

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches DJ Dionysos (ISBN: 9783462042313)
    Hans Nieswandt

    DJ Dionysos

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Hans berichtet uns von seinen Erlebnissen als DJ all over the world, vor allem in Hanoi und Manila, und gewährt uns Einblicke in seinen Diskoroman über DJ Dennis, den er zu schreiben beabsichtigt. Richtig lustig wirds aber, als Hänschen von seinen Erlebnissen rund ums Bier-Ufo (Warsteiner Welt) im Hochsauerland erzählt, wohin er zwecks Beschallung eingeladen war..
  23. Cover des Buches Heimatrausch (ISBN: 9783934327245)
    Kathrin Heinrichs

    Heimatrausch

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Der Thule-Code (ISBN: 9783837505672)
    Andreas Hoppert

    Der Thule-Code

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden

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