Bücher mit dem Tag "satan"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "satan" gekennzeichnet haben.

219 Bücher

  1. Cover des Buches Ich bin die Angst (ISBN: 9783404170784)
    Ethan Cross

    Ich bin die Angst

     (560)
    Aktuelle Rezension von: nayezi
    Manchmal ist es dem Schicksal egal, ob man den Weg mag, auf den es einen führt (S. 204 Z. 17 & 18)

    „Ich bin die Angst“ ist der 2. Teil der Shepard- Reihe und, meiner Meinung nach überaus gelungen. Im Vordergrund des ganzen steht der Anarchist, der von Ethan Cross brilliant geschrieben wurde. Der Zwiespalt in dessen Kopf, sowie sein gesamter Gedankengang wurde spannend, sowie nachvollziehbar dargestellt. Auch die Täteranalyse von Marcus, sowie seine allgemeine Aufmerksamkeit gegen über anderen war wie auch im ersten Teil erstaunlich und fesselnd. Das Ende war zudem eine echte Überraschung und hat mich neugierig auf den nächsten Teil zurückgelassen.

    Alles in allem also ein gutes Buch. Die einzige Anmerkung wäre meinerseits, dass Ackermann Jr. ruhig öfter hätte vorkommen können


  2. Cover des Buches Belladonna (ISBN: 9783442379064)
    Karin Slaughter

    Belladonna

     (1.614)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Für mich ist es nicht das erste Buch von Karin Slaughter und auch dieses Buch konnte mich überzeugen!
    Sara Linton, Gerichtsmedizinerin und Kinderärztin, macht sich zusammen mit ihrem Ex-Mann Jeffrey Tolliver, dem Detective der Stadt, auf die Suche nach einem grausamen Mörder, der in der Kleinstadt junge Frauen umbringt.
    Sein Opfer ist Sybil Adams, die Schwester eines Detectives. Besonders perfide: Sein Opfer war blind.

    Der Schreibstil hat mir hier auch sehr gut gefallen, ich konnte der Geschichte sehr gut folgen und es gab einen roten Faden. Das Buch ist so spannend, dass man es gar nicht aus der Hand legen möchte.

  3. Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783453438187)
    Stephen King

    The Stand - Das letzte Gefecht

     (796)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Es dauert zwar seine Zeit bis man sich in die Story einfindet, da man zu Anfang, mit den vielen neuen Charakteren nicht ganz zurechtkommt.

    Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Zeile spannend, die Story nicht nur interessant sondern auch irgendwie (leider) Wirklichkeitsnah . Ein ähnlicher Fehler könnte durchaus passieren. (Wuhan?)

    Ein rasanter Knaller.

  4. Cover des Buches Seelenangst (ISBN: 9783404168446)
    Veit Etzold

    Seelenangst

     (208)
    Aktuelle Rezension von: Read1ngl0ver

    Handlung: 

    Clara Vidalis zweiter Fall und dort trifft sie auf zwei Seiten des Bösen. Brutale Morde zieren den Weg des einen Bösen und lassen auf schwarze Riten schließen, dass allerdings die Fäden nicht nur in Berlin zu finden sind, kann zu Beginn niemand ahnen. Ihr Falll führt sie durch Mitteleuropa auf einer Spur von Blut und Mord. 


    Charaktere: 

    Clara Vidalis wirkt anders als im ersten Teil schon gefestigter und nicht mehr ganz so wie das junge verirrte Reh. 

    Fanatische und verzweifelte Existenzen Zusammen gebracht bringen nichts als Unheil, was Etzold hier aufzeigt. Aber auch die Möchtegern-Wohltäter mit ihrer Gier nach Reichtum und Macht werden hier deutlich genug bestraft. 


    Story: 

    Die Story ist gut, viele Fäden, die zusammengeführt werden müssen, was auch zum Großteil gelingt. Das Thema Konditionierung wird häufig aufgegriffen, allerdings nur oberflächlich beschrieben. An sich eine in sich stimmende Story, die spannend ist und einem selbst Gänsehaut bereitet. 


    Fazit: 

    Der zweite Teil der Clara Vidalis Reihe erhält von mir eine Leseempfehlung für Thrillerfans. Die Story ist komplex, aber trotzdem verständlich und fesselt einen allein schon aufgrund der zweiten Seiten des Bösen, was man gier kennenlernt. 

  5. Cover des Buches In einer kleinen Stadt (Needful Things) (ISBN: 9783453433991)
    Stephen King

    In einer kleinen Stadt (Needful Things)

     (602)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Im beschaulichen Castle Rock eröffnet ein neuer Laden, der etwas seltsame, ältere Inhaber nennt sich Leland Gaunt. "Needful Things" soll der Laden heißen. Die Bewohner der Kleinstadt könnten gespannter nicht sein und lassen sich nicht lange bitten. Es heißt man kann dort alles bekommen, was das Herz begehrt und Mr. Gaunt kenne die verborgensten Sehnsüchte und Schwächen eines jeden Besuchers. Er habe wovon man schon immer geträumt habe. Doch es wird sich bald herausstellen, dass die im Laden angebotenen Gegenstände ihren ganz eigenen Preis haben. Und so versinkt die Stadt nach und nach in Dunkelheit.. 

    King erzählt sehr spannend, trotz mitunter ausschweifender Passagen, und ist ein Meister des perfiden Plots. Er schafft es eine sich stetig beklemmendere Atmosphäre zu erschaffen und den Leser bei Stange zu halten. Trotz der Vielzahl an Akteuren werden diese sehr detailliert, komplex und glaubwürdig gezeichnet. Das Ende tritt etwas überhastet ein, belässt den Leser mit seinen Eindrücken. Sehr zu empfehlen! 

  6. Cover des Buches Engelsflammen (ISBN: 9783570309469)
    Lauren Kate

    Engelsflammen

     (588)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Luce versteckt sich vor Daniel und ihren Freunden in den Schatten. Sie möchte keinen von ihnen sehen, bis sie einen klaren Kopf hat und mehr über ihre vergangenen Leben herausfindet. 


    In den Schatten trifft Luce auf ein geheimnisvolles Wesen. Dieses Wesen nennt sich Bill und gemeinsam mit ihm bereist Luce ihre Vergangenheit. Sie springt immer wieder in unterschiedliche Zeitalter zurück und sucht dort nach ihrem früheren Ich. Luce möchte endlich hinter das Geheimnis der unendlichen Liebe zwischen Daniel und ihr kommen.


    Bill offenbart ihr ein Geheimnis, wenn Luce die Vergangenheits-Luce berührt, springt sie in dessen Körper und kann so miterleben, was sie damals Gesehen und Gefühlt hat. Luce versucht es immer wieder, sich mit ihrem früheren Ich zu verbinden. Sie hofft so, mehr aus Daniel herauszubekommen, um endlich Antworten auf ihre vielen Fragen zu erlangen.


    Daniel ist zur selben Zeit auf der Suche nach Luce. Es scheint allerdings so, als würde er sie jedes Mal um Haaresbreite verpassen. Doch er kennt einen Ort, an dem sie früher oder später auftauchen wird und dort wartet er auf sie.


    Der dritte Band der "Luce und Daniel" Reihe von Lauren Kate.


    Diesmal begeben wir uns gemeinsam mit Luce in ihre Vergangenheit. Wir lernen einige Leben kennen, die sie früher geführt hat. Es war sehr spannend mitzuverfolgen, was für Leben Luce alles geführt hat. Endlich hat man etwas mehr über ihre Vergangenheit und auch über Daniels Vergangenheit erfahren.


    Das Ende der Geschichte war unvorhersehbar und man hatte nochmal ein kleinen "Schockmoment". Endlich hat man mehr über den Fall der Engel erfahren und wie dieser zustande kam.


    In diesem Band der Reihe geschieht einiges. Man erfährt viel und offene Fragen werden beantwortet.


    Einzig was mich gestört hat ist nach wie vor Luce. Ich komme mit ihrem Verhalten und ihrer Denkweise nicht zurecht. Sie ist naiv und dumm. Hinterfragt kaum wichtige Sachen und nimmt alles so hin wie es kommt. Dieser Bill taucht auf und schon vertraut sie ihm, obwohl unzählige Personen hinter ihr her sind - naiv und dumm. Ich habe mich das ganze Buch lang über Luce aufgeregt.


    Ansonsten war es diesmal eine sehr spannende und informationsreiche Geschichte.

  7. Cover des Buches Dark Places - Gefährliche Erinnerung (ISBN: 9783596173983)
    Gillian Flynn

    Dark Places - Gefährliche Erinnerung

     (417)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Die Protagonistin Libby und auch Lyle waren mir sympathisch, anfangs hatte ich jedoch leichte Startschwierigkeiten mit dem Buch. Ich fand, es zog sich und war sehr langatmig. Gerade durch die vielen Blenden in die Vergangenheit wirkte es manchmal ein bisschen langweilig. Es passierte allerdings wirklich enorm viel in diesem Buch und das Ende hatte ich so auch nicht vorhergesehen. Die Atmosphäre gefiel mir eigentlich auch ganz gut – Libby und Lyle die ermitteln und der Sache von damals auf die Spur kommen möchten. (SPOILER) Die Reaktion von Ben, als er seine Familie tot aufgefunden hatte, fand ich irgendwie aber ein bisschen unglaubwürdig, da er nicht einmal zu trauern schien. (SPOILER ENDE) Noch ein paar positive Sachen waren für mich das Verhältnis von Libby und Lyle, der Charakter von Diondra oder auch das Familienleben der Days. (SPOILER) Sachen, die mir eher nicht so gefielen, waren die Teufelsanbetung von Ben, Diondra und Trey oder Libbys Besuch bei ihrem Vater. (SPOILER ENDE) Außerdem waren einige tolle Settings dabei, wie Diondras Haus oder das der Days. Das Buch konnte mich dadurch also doch noch voll von sich überzeugen.

  8. Cover des Buches Das Spiel des Engels (ISBN: 9783596512645)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Spiel des Engels

     (1.375)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Das Nachfolgebuch von "Der Schatten des Windes" kommt nicht an die Klasse des ersten heran, mich verfolgten von Anfang an diverse Deja Vu's, als hätte ich das Ganze vor kurzem gelesen. So lässt mich der Roman mit dem Gefühl zurück, ein etwas umgeschriebenes Duplikat gelesen zu haben. Vom Plot und der Sprache her gibt es an für sich nichts auszusetzen, allerdings reicht das dann insgesamt für maximal 3 🌟

  9. Cover des Buches Der Gentleman (ISBN: 9783351036737)
    Forrest Leo

    Der Gentleman

     (55)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Lionel Lupus Savage ist ein 22jähriger fauler Aristokrat, der in London des Jahres 1850 lebt und sich als begnadeter Dichter sieht. Als ihm sein treuer und als Vaterersatz dienender Butler Simmons eines Tages nach der Äußerung, er wolle sich ein Boot kaufen, mitteilt, dass kein Geld mehr vorhanden sei, ist guter Rat teuer... Für einen Gentleman kommen Handwerksberufe selbstverständlich nicht in Frage - auch Handel ist keine angemessene Tätigkeit... und klingt außerdem erbärmlich. Um also das große Haus am Pocklington Place erhalten und die Internatskosten seiner 16jährigen Schwester Lizzie bestreiten zu können hilft nur eins: reich zu heiraten...

    Schlussendlich stößt er in der vermögenden Familie der Lancaster's auf Vivien, von der er sehr angetan ist und die seinem Werben nachgibt. Bald ist geheiratet und das Einkommensproblem scheint gelöst. Doch die Liebe verblasst recht schnell und damit einher kommt eine immense Schreibblockade. Als Vivien wieder eine ihrer Gesellschaften gibt und sich ein sehr sympathischer und gutaussehender Gentleman zu Lionel in sein Arbeitszimmer verirrt, wo sich der Herr des Hauses Selbstmordgedanken hingibt, ist diesem freundlichen Herrn, der allem Anschein nach der Teufel höchstpersönlich zu sein scheint, im Zuge einer philosophischen Unterhaltung schnell die Ehefrau versprochen... Lionel wird sich seiner wahren Gefühle über Vivien erst bewußt, als diese plötzlich unauffindbar ist...

    Der Debütroman des 27jährigen Forrest Leo, der in einer Blockhütte in Alaska aufwuchs, ist eine Komödie über die Liebe, die Kunst und das viktorianische England. Sein zuerst als Theaterstück verfasster Roman serviert schmunzelnde und intelligent pointierte Dialoge sowie vier Duelle in vier Tagen und eine Reihe exquisiter Figuren: Eine sehr direkte und forsche frühreif erscheinende Schwester, einen jungen Flugmaschinen bauenden Erfinder sowie einen gutaussehenden Abenteurer - den Bruder der verschwundenen Vivien Lancaster. Allesamt jedoch werden von dem souveränen Majordomus des Hauses überstrahlt und in den Schatten gestellt: Die Auftritte des Butlers Simmons sind stets ein Lacher.

    Es gäbe einen Stern mehr, doch dem Roman ist zu intensiv anzumerken, dass er von einem Theaterstück abgeleitet wurde. Trotz des höchst vergnüglichen überspitzten Schreibstils vermag es der Autor nicht, die Qualität durchgehend zu halten und das Auf und Ab der Unterhaltung lässt das kurzweilige und unterhaltsame Lesevergnügen holprig erscheinen. Amüsant die Idee des jungen Debütanten, die Erzählung Lionel's, welche von seinem Cousin Hubert Lancaster veröffentlicht wird, mit Fußnoten zu versehen. Dadurch entspinnt sich eine Geschichte in der Geschichte und vermag einen anderen Blickwinkel als den des jungen faulen Aristokraten zu vermitteln.

  10. Cover des Buches Glennkill (ISBN: 9783442478088)
    Leonie Swann

    Glennkill

     (3.662)
    Aktuelle Rezension von: Anni04

    Das Buch klang sehr vielversprechend. Die Welt aus den Augen von Tieren zu sehen, finde ich in Bücher immer sehr interessant. Die Schafe wurden auch wirklich niedlich dargestellt. Vor allem die Beschreibung der einzelnen Schafe vorne im Buch fand ich süß. 

    Mit den menschlichen Charakteren konnte ich kaum etwas anfangen. Sie waren mir alle unsympathisch und ich konnte viele auch bis zum Schluss nicht auseinanderhalten. 

    Die zwischenzeitlich süßen Dialoge der Schafe und ihre Sichtweise waren das Beste an diesem Buch. Ansonsten war ich leider eher enttäuscht. Die Handlung konnte mich überhaupt nicht packen. Über weite Strecken fand ich es echt langweilig und die Ermittlungen gingen kaum vorran. Da habe ich anderes erwartet. 

    Der Schreibstil hat mich ebenfalls nicht überzeugt. Ich bin oft über die Sätze gestolpert und er hat mich überhaupt nicht fesseln können. 

  11. Cover des Buches Asche und Phönix (ISBN: 9783551313560)
    Kai Meyer

    Asche und Phönix

     (594)
    Aktuelle Rezension von: Violet Baudelaire

    Ash ist eine Taschendiebin und als sie das Hotelzimmer des Superstars Parker Cale hatte sie nicht erwartet, dass er dort auftaucht. Vorallem da er sich gerade von seinem Vater, seinem Ruhm und seiner Rolle "Phoenix Hawthorne" losgesagt hat. Diese Aktion weckt eine dunkle Macht welche ihn und nun auch Ash von London bis nach Frankreich bis ans Mittelmeer verfolgt. Den der Preis für den Ruhm hoch und fordert nun seinen Tribut ein.

    Ein richtig gutes Buch, welches einen nicht mehr loslässt. Zwei sehr gute Hauptpersonen, wobei ich finde, dass über Ash weniger erzählt wurde als über Parker. Auch das Ende war wirklich mehr als spektakulär.

  12. Cover des Buches Ein gutes Omen (ISBN: 9783492281669)
    Terry Pratchett

    Ein gutes Omen

     (267)
    Aktuelle Rezension von: lara_07

    Ich fand es leider nicht witzig, mir hat ein Übergang zwischen den Charakteren und Geschehen aus der Vergangenheit und Gegenwart gefehlt. Die Charaktere mochte ich, auch wenn ziemlich alle gleiche Eigenschaften hatten. Indem der Böse und der liebe Engel den Weltuntergang stoppen wollen, hat mir hier die nötige Spannung mit Kampfszenen gefehlt. Es gab tatsächlich eine, aber das war als sie gegen einen anderen Kollegen gekämpft haben und nicht gegen das Oberhaupt. Wenn das Buch kein Klassiker wäre, hätte ich nicht so stark kritisiert.

  13. Cover des Buches Carrie (ISBN: 9783404180066)
    Stephen King

    Carrie

     (1.485)
    Aktuelle Rezension von: Julia250916

    Mir hat mein erstes Stephen King Buch sehr gut gefallen. Es ist sehr gut und nachvollziehbar geschrieben worden und man lernt alle Personen sehr gut kennen. In den Artikeln, die immer wieder im Buch auftauchen, sind sehr interessante Dinge über Telekinese und über Carrie geschrieben. Ich fand die Idee echt klasse. Obwohl ich die Verfilmung von 1976 kenne, hat es mir sehr viel Spaß gemacht und es gab jede Menge Spannung. Eine absolute Empfehlung von mir und für jeden Thriller-Fan die perfekte Lektüre. 

  14. Cover des Buches Teufelszeug (ISBN: 9783453406032)
    Joe Hill

    Teufelszeug

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya
    Nachdem Igs Freundin Merrin ermordet wurde, gerät er erst selbst unter Verdacht. Als die Polizei ihm nichts nachweisen kann, normalisiert sich sein Leben wieder – bis er eines Morgens, ein Jahr nach dem Mord, mit Hörnern erwacht und von allen Leuten erfährt, was sie wirklich denken…

    Die Rahmengeschichte wird in der 3. Person aus der Sicht des Protagonisten Ig erzählt. Innerhalb dieser Rahmengeschichte nimmt Ig immer wieder Einblick in die Gedanken und Erinnerungen anderer, was dann natürlich in deren Perspektive geschildert wird. Wer hinter dem Mord an Igs Freundin steckt, wird schon nach weniger als einem Fünftel des Buches klar, und auch der genaue Ablauf der Tat lässt nicht lange auf sich warten. Durch die Erinnerungen der Beteiligten erlebt Ig wie auch die Leser genau mit, was damals geschehen ist. So hält sich die Spannung in Grenzen, bald schon geht es nur noch darum, wie Ig mit seinem Wissen umgeht. Was eigentlich mit Ig genau passiert ist, wird übrigens nicht aufgeklärt.

    Der Schreibstil des Autors Joe Hill, der übrigens der Sohn von Stephen King ist, lässt sich flüssig lesen, sodass ich das Buch, das mit über 500 Seiten für den nicht sehr üppigen Inhalt etwas gar lang geraten ist, in wenigen Tagen ausgelesen hatte.

    Mein Fazit
    Die Auflösung kommt zu früh
  15. Cover des Buches Zwischen Nacht und Dunkel (ISBN: 9783453436343)
    Stephen King

    Zwischen Nacht und Dunkel

     (247)
    Aktuelle Rezension von: thrillertopia

    Dies war in der Tat mein erster Stephen King Roman, und er hat bleibende Spuren hinterlassen. Die Geschichten lassen einen erschauern. 

    In dem Band sind 4 Kurzgeschichten verfasst, die einen Umfang von rund 120 Seiten beinhalten. Die Geschichte eines Farmers, der mit seinem Sohn seine Frau tötet, hat Horrorniveau. Grausamkeit pur, gepaart mit beängstigenden Szenen. lassen mich bis heute nur schwer die Hand in Stroh stecken. Aber lest selbst, und seit gewarnt, diese Geschichten könnten euch Gänsehaut verleihen...

  16. Cover des Buches Teufelsmord (ISBN: 9783956490293)
    Tanja Noy

    Teufelsmord

     (48)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros
    Ein kleines Dorf, eine eingeschworene Gemeinschaft. Als Ex-Polizistin Julia wegen der Beerdigung einer Freundin ins Dorf ihrer Kindheit zurückkehrt, stößt sie auf verschlossene Menschen, die keine Fremden dulden. Auch die grausigen Morde, die den kleinen Ort erschüttern, werden unter den Teppich gekehrt. Doch Julia beginnt zu ermitteln, stößt auf einen alten, lange zurückliegenden Fall und gerät selbst in tödliche Gefahr...

    Ich habe schon beim Lesen lange nachgedacht, ob ich eine Rezension zu diesem Buch schreiben soll, oder es lieber lasse. Wieso? Nun ja, ich bin sehr zwiegespalten, ob mir dieser Thriller gefällt, oder ob er eher in die Kategorie Flop fällt. 

    Das Buch begann recht vielversprechend. Düstere, brutale Szenen wurden beschrieben, wie ich sie von Titel her erwartet hatte. 
    Doch leider ließ die Begeisterung für die Handlung schnell nach. Zum einen ist dies auf die sehr oberflächlichen Charaktere zurückzuführen, die mich überhaupt nicht angesprochen haben. Zum anderen lässt die Geschichte Kapitel für Kapitel mehr nach und die anfängliche Spannung verpufft. 

    Auch der Schreibstil hat mir nicht so gut gefallen, wie ich gehofft hatte. Die Autorin findet zwar immer wieder gute und teils auch sehr treffende Vergleiche ("(...) prallten an ihm ab, wie Steine an einem Panzer", etc.), doch sie werden meiner Meinung nach im Übermaß angewandt und so wird dramatischen, spannenden Szenen der Schwung genommen. Außerdem gab es recht viele Erzählstränge, die zwar im weitesten Sinne mit der Handlung zu tun hatten, aber eigentlich keinen Einfluss auf den Ausgang der Geschichte hatten. 
    Besonders zum Ende hin, ist bei mir der Eindruck entstanden, dass nur noch Seiten gefüllt werden sollten und so unnötige Längen entstanden sind. 

    Eigentlich wollte ich drei Sterne vergeben, doch wenn ich mir diesen Thriller in Erinnerung rufe, in mich gehe und noch einmal über die Geschichte nachdenke, muss ich leider sagen, dass sie mich nicht begeistern konnte. Sie ist nicht völlig daneben gegangen, da mir die Idee und der grobe Rahmen des Buches wirklich gut gefallen haben, doch die Umsetzung hat mich einfach nicht packen können. 
    Deswegen vergebe ich nun, nach reiflicher Überlegung, zwei von fünf Sternen. 
  17. Cover des Buches Teufelsengel (ISBN: 9783570307526)
    Monika Feth

    Teufelsengel

     (281)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Schon Band 6 und 7 der Jette-Thriller haben mir nicht mehr so gut gefallen. Dieses Buch klang aber sehr spannend, deshalb habe ich es mir zugelegt. Romy fand ich sympathisch und auch der Aspekt, dass sie Journalistin ist gefiel mir. Ich kam jedoch sehr schlecht in das Buch rein. Das bin ich mittlerweile von Monika Feth gewöhnt… Ab Seite 100 bis kurz vor dem Ende hab ich es teilweise nur noch überflogen, da es mich so gelangweilt hat… Wenn man es überfliegt ist es jedoch lesbar. Das Ende fand ich sehr spannend. Aber was ich wie immer kritisieren muss, sind die Szenen von Personen, die irgendetwas irrelevantes für die Story machen. Zum Beispiel nerven mich die Seitenweisen Gebete und Teufelsaustreibungen von Vero. Diese werden immer und immer wieder beschrieben… Auf der Rückseite steht Psychothriller. Das ist kein Psychothriller, sondern ein mangelhafter Krimi. Vielleicht bin ich langsam einfach zu alt für die Bücher von Monika Feth…

  18. Cover des Buches Die Prophezeiung der Schwestern (ISBN: 9783442476893)
    Michelle Zink

    Die Prophezeiung der Schwestern

     (376)
    Aktuelle Rezension von: Buch_Elfe

    Kennt ihr die Reihe „Die Prophezeiung der Schwestern“? Ich damals durch Zufall auf die Reihe gestoßen, da mir das Buch geschenkt wurde. Aber allein die Cover der drei Bücher finde ich so hübsch und gelungen, dass ich den ersten Band auch gleich lesen wollte. 

    Die Geschichte der Bücher spielt im 19. Jhdt, dadurch ist alles ein bisschen altertümlicher, was mir hier aber sehr gut gefällt. Die Protagonistin Lia erfährt, dass sie gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester eine alte Prophezeiung erfüllen kann. Wobei die eine das Tor bildet (durch welche das Böse dringen kann) und die andere der Wächter. Welche von beiden welche Position einnimmt ist zunächst unbekannt. Lia versucht alles mögliche, damit das Böse nicht in die Welt eindringen kann, jedoch versucht ihre Schwester Alice ihr dabei Steine in den Weg zu werfen.


    Die Story ist überraschend spannend und abwechslungsreich. Auch die Darstellung der Charaktere ist toll. Alice kann man zuerst sehr schwer einschätzen, versteht man aber im Verlauf immer besser. Mit Lia als Hauptprotagonistin erlebt man fast alles aus ihrer Sicht und leidet und empfindet mit ihr. 

    Die Autorin hat hier eine wunderschöne Fantasy-Reihe geschrieben, mit einigen düsteren Elementen. Ich habe did Reihe sehr gern gelesen und lege sie euch ans Herz ❤️

  19. Cover des Buches Meister und Margarita (ISBN: 9783423143011)
    Michail Bulgakow

    Meister und Margarita

     (428)
    Aktuelle Rezension von: claudiaZ

    Grundsätzlich mag ich Bücher, in denen die Handlung nicht vorhersehbar ist, die mich vielmehr überraschen. Hier stellte sich für mich beim Lesen jedoch die Frage, ob das Maß überschritten wurde.

    Zu Beginn konnte ich die Handlung sehr gut nachvollziehen und die gesellschaftskritische Satire gut interpretieren. Später ging für mich die Handlung komplett ins Fiktionale über. Interessant fand ich die Einbindung des Erzählstrangs, der in Jerschalaim spielt.

    Hilfreich war im Nachhinein, das in meiner Ausgabe enthaltene Nachwort der Übersetzerin Alexandra Berlina. Vieles wurde dadurch verständlicher. Auch habe ich mich mit dem Leben bzw. den Lebensumständen Bulgakows beschäftigt, wodurch nochmals Einiges klarer wurde. Vor diesem Hintergrund finde ich den Roman wirklich bemerkenswert. Ein re-read ist nicht ausgeschlossen.

  20. Cover des Buches Jesus liebt mich (ISBN: 9783499268281)
    David Safier

    Jesus liebt mich

     (1.348)
    Aktuelle Rezension von: earring

    Eine originelle Idee, leider aber nicht mehr. 

    Wie schon bei Safiers  "Mieses Karma" geht die Geschichte echt witzig und total spannend los, um dann bis zum Ende ziemlich ideenlos dahinzuplätschern. Eigentlich hätte eine zehnseitige Kurzgeschichte gereicht.

    David Safier schreibt sehr leicht und flüssig, aber auch etwas gewöhnungsbedürftig. Für meinen Geschmack so sehr auf jugendlich und cool gemacht, dass die Grenze zur Peinlichkeit erreicht ist. Vielleicht kommen jüngere Leser damit besser klar.
    Das Thema "Jesus kommt herunter" finde ich in Als Jesus aus den Wolken fiel / Gogolin überzeugender und komischer behandelt.

  21. Cover des Buches Ada - Im Anfang war die Finsternis (ISBN: 9783401601120)
    Angela Mohr

    Ada - Im Anfang war die Finsternis

     (35)
    Aktuelle Rezension von: melanie_reichert

    „Ada“ ist ein realistisches Jugendbuch, das nicht nur durch sehr authentische Charaktere überzeugen kann, sondern auch noch eine ernste Hintergrundstory bietet, die mich vollkommen überzeugen konnte.

    Das Buch ist in zwei Teile gegliedert und wechselt immer wieder zwischen den Perspektiven in der direkten Ich-Form, was durch Nennung der Namen in der Überschrift erfolgt. Dieser Wechsel zwischen den Charakteren war sehr gut gelungen, weil man so immer das Eindruck hatte, direkt in die Gefühlswelt der einzelnen Personen eintauchen zu können. Gerade bei Ada hat das Sinn gemacht, da sie eine für sich vollkommen neue Welt entdecken muss und wir dies so ungefiltert miterleben. Der Schreibstil ist absolut fesselnd, denn ich habe das Buch praktisch nicht aus der Hand legen können.

    Ada hat mir als Protagonisten sehr gut gefallen, weil ich sie direkt ab der ersten Szene in mein Herz schließen konnte. Sie ist einfach echt und authentisch. Man nimmt ihr jedes Wort und jede Handlung ab, ohne weiter darüber nachzudenken. Ada macht wohl auch die größte Wandlung im Verlauf der Story mit. Dabei geschieht dies zunächst einmal schleichend und wird dann klarer. Ich konnte vollkommen in ihre Geschichte ziehen lassen und habe mich mit Ada zusammen auf eine Reise begeben können. Diese Fähigkeit habe ich bisher nur bei wenigen Charakteren feststellen können, aber hier muss ich ein dickes Lob an die Autorin aussprechen. Luca hat einen guten Gegenpol zu Ada gebildet, wobei sich dass ab einem gewissen Punkt geändert hat, da sich rausstellt, dass die beiden doch nicht so verschieden sind. Beide haben ihr Päckchen zu tragen und sind ganz bestimmt nicht perfekt.

    Auch bei den Nebencharakteren hat ein wirklich gutes Charakterbuilding stattgefunden, was vor allem auf die Personen im Dorf zutrifft. Ich konnte mir diese Gemeinschaft tatsächlich vorstellen und habe den Leuten ihre jeweilige Rolle abkaufen können. Dabei wurde der Fokus noch nicht mal großartig auf irgendwelche Fakten aus der Vergangenheit gelegt, sondern wir habens die Leute ganz echt im Hier und Jetzt kennenlernen dürfen.

    Die Spannung war durchgängig vorhanden, was – wie schon erwähnt – dazu geführt hat, dass ich das Buch praktisch nicht aus der Hand legen durfte. Wir bekommen mehr als eine Überraschung und Wendung geboten und selbst wenn das nicht gewesen wäre, hätte mich die Autorin allein durch Adas Geschichte fesseln können, weil man einfach wissen möchte, wohin sie ihr Weg führt.

    Da das Buch teilweise auf den Erfahrungen der Autorin beruht, ist das Hintergrundthema gleich doppelt emotional. Zum einen hat mich Adas Einzelschicksal unglaublich berührt und zum anderen ist das Thema an sich sehr ernst. Man denkt immer, dass solche christlichen Sekten nur in Amerika oder ganz weit weg bestand haben, aber nein, Frau Mohr führt uns vor Augen, dass es solche Gruppierungen durchaus auch direkt vor unserer Haustür in Deutschland gibt und das Thema, weil es unbequem ist, viel zu oft totgeschwiegen wird.

    Ich konnte mich vollkommen auf diesen emotionalen, dramatischen, offenlegenden und fesselnden Roman einlassen, weil ich bereit dazu war, mit auf Adas Reise zu gehen. Für mich eine klare Leseempfehlung und eine Geschichte, die ich auch in Zukunft noch gerne weiterempfehlen werde.

  22. Cover des Buches Engelszeiten - Vier unsterbliche Liebesgeschichten (ISBN: 9783570309285)
    Lauren Kate

    Engelszeiten - Vier unsterbliche Liebesgeschichten

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Silence24

    Ein Buch, dass die Liebesgeschichten von den beiden Engeln Arriane und Roland, den beiden Nephilim Shelby und Miles und natürlich eine Version von Luce und Daniel erzählt. Muss man nicht gelesen haben, aber dennoch ist es eine nette Hintergrundgeschichte. 3 Sterne von mir!!


    Auch die beiden Engel Arriane und Roland waren vor langer Zeit einmal verliebt. Arriane liebte einen Engel, der sich Satan anschloss. Die Dämonin wollte, dass Arriane sich ihr anschließt und sie gemeinsam an Satans Seite leben.
    Roland war in eine Sterbliche verliebt. Er dachte er könne seine wahre Identität vor ihr geheim halten.
    Die beiden Nephilim kommen sich auf der Suche nach Luce näher. Doch die beiden müssen aufpassen, dass sie in der Vergangeheit nichts verändern. Sonst könnten Luce und Daniel nie zusammen kommen.
    Und natürlich Luce und Daniel. Die beiden verbringen in ihrer Vergangenheit einen tollen Valentinstag. Den einzigen in ihrer bisherigen Geschichte.
  23. Cover des Buches Krieger des Lichts - Ungezähmtes Verlangen (ISBN: 9783802583100)
    Pamela Palmer

    Krieger des Lichts - Ungezähmtes Verlangen

     (175)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Du bist auserwählt eine wichtige Position einzunehmen,

    auserwählt, um dein Volk zu retten 

    und die Menschheit.

    Doch leider weißt du nicht, 

    dass du kein Mensch bist.

    Und der Mann, der dich einfach mit zu seinem Volk nehmen will,

    den hälst du für einen Irren.

     

     

    Zum Inhalt:

    Kara MacAllisters beschauliches Kleinstadtleben ist mit einem Schlag vorbei, als ein mysteriöser Fremder sie aus ihrem Haus entführt. Der gut aussehende Lyon ist jedoch kein gewöhnlicher Mensch, sondern gehört einem Volk unsterblicher Gestaltwandler an. Lyon glaubt, dass Kara dazu ausersehen ist, ihn und sein Volk vor einer uralten Bedrohung zu retten. Auch wenn es Kara schwer fällt, seinen Worten Glauben zu schenken, fühlt sie sich zu dem wilden Krieger unwiderstehlich hingezogen. Da bricht das lange prophezeite Unheil über die Welt herein, und nur gemeinsam können Kara und Lyon der Gefahr begegnen.

    Cover:

    Das Cover hatte mich auf den ersten Blick angesprochen, da man hier sehr schnell Informationen entnehmen konnte, ohne dass man auf den Inhalt sehen musste. Wir haben hier auf bläulichem Grund das Gesicht eines Mannes und im Hintergrund das Antlitz eines Löwen. Eigentlich ein richtig typisches Cover für die Anfänge, als ich den Lyx-Verlag für mich entdeckt habe. Die Cover der Reihe ähneln sich übrigens in ihrer Art und haben so einen Wiedererkennungsfaktor. Zwar wechseln Gesichter, Tiere und Farben, aber das Schema ist doch immer wieder das Gleiche.

     

    Eigener Eindruck:
     Die junge Kara lebt inmitten eines Scherbenhaufens. Bei ihrer Mutter wurde unheilbarer Krebs diagnostiziert und somit ist sie es, die die Frau auf ihrem letzten, schweren Weg begleitet. Als sie denkt, dass es kaum noch schlimmer werden kann, steht plötzlich ein fremder Mann in ihrem Haus, behauptet, dass sie auserwählt worden wäre ihr Volk zu retten und entführt sie kurzerhand harsch aus dem Haus in dem sie mit ihrer Mutter lebt. Kara ist wild entschlossen zu ihrer Mutter zurück zu kehren und es gelingt ihr, sich aus den Fängen des Irren zu befreien. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, denn ihre Mutter stirbt und sie werden von unbekannten Wesen angegriffen. Der unbekannte Entführer entpuppt sich dabei als ihre einzige Rettung und seine wirre Geschichte die er ihr vorher aufgetischt hat, scheint plötzlich mehr als wahr zu sein. Schließlich geht Kara mit dem jungen Krieger Lyon mit und gelangt so in eine ihr völlig unbekannte Welt aus Gestaltwandlern, Hexen und einem uralten Kampf gegen die Dämonen, mit der sie sich nur sehr schwer anfreunden kann.

     

    Die Geschichte von Kara und Lyon fand ich von der Grundidee her sehr interessant und hätte mich durchaus begeistern können, wären da nicht so viele schwache Stellen in der Umsetzung gewesen beziehungsweise hätte ich mich beim Lesen nicht so oft aufregen müssen. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, jedoch hatte ich zu Beginn etwas Startschwierigkeiten, weil man viele Informationen einfach nur dahin geklatscht bekommt und irgendwie die Zusammenhänge fehlen. Auch die Charaktere waren für mich teilweise schwer einzuschätzen, teilweise einfach nur nervig. So soll ja Lyon ein Anführer durch und durch sein, wird im Rest des Buches als solch fürsorglicher Chef beschrieben und doch ist er zu Beginn des Buches wie eine Axt im Walde und schlussendlich wie ein blutiger Anfänger. Kara hingegen hat mich dahingehend genervt, dass sie scheinbar an einer richtig ausgeprägten Form vom Stockholm-Syndrom leidet, da sie sich quasi auf den Fuß in Lyon verleibt und irgendwie auch jeden Quatsch mit sich machen lässt – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn eine Absurdität des Buches ist das Rumgerödel unter Publikum. Schlimmer geht also immer. Hinzu kommt eine zeitweise recht derbe Wortwahl und derbe Umgangsformen, sodass man sich wirklich wie im Tierkäfig fühlt. Das Ganze verpackt sich nun also als Geschichte bei der mir dann an vielen Stellen die Details gefehlt haben. Warum ist das nun so, wie kam es denn dazu, etc. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass die Geschichte recht unrund ist und zu 85 Prozent aus Gejammer seitens Kara besteht. Das war wahrscheinlich auch der Grund, weshalb man schlussendlich die Romanze zwischen Lyon und Kara nicht ganz glauben konnte. Mir hat der überspringende Funke gefehlt. Von wegen Romanze und Schmachtfaktor. Das wird zwar versucht zu vermitteln, geht aber anhand des Gesamtpaketes irgendwie immer wieder unter. Richtig Fahrt nahm das Buch erst zum Ende hin auf und das war dann der Punkt, wo ich gesagt habe, dass ich dem zweiten Band vielleicht doch eine Chance geben könnte. Fakt ist, dass mich dieses Buch wirklich recht unschlüssig zurück lässt. Denn die Grundidee hat durchaus Potential.

     

     

    Fazit:

    Ehrlich gesagt bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich das Buch gut oder schlecht finden soll. Die Idee ist durchaus genial, aber die Umsetzung war für mich einfach grobschlächtig. Von mir gibt es daher keine Leseempfehlung.

     

    Idee: 4/5

    Charaktere: 3/5

    Logik: 3/5

    Spannung: 3/5

    Emotionen: 3/5

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783802583100

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 348 Seiten

    Verlag: LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG

    Erscheinungsdatum: 05.07.2010

     

     

     

     

  24. Cover des Buches Den Himmel gibt's echt (ISBN: 9783775152785)
    Todd Burpo

    Den Himmel gibt's echt

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Eine Frage, die wohl jeden beschäftigt, ist was kommt nach dem Tod. Nur wenige, die eine Nahtoderfahrung hatten, können Eindrücke schildern, wie es ausschaut das Leben Danach. So auch der kleine Colton. Eine akute Blinddarmentzündung bringt den Vierjährigen an den Rand des Todes. Später als alles überstanden ist, beginnt er seltsame Bemerkungen zu machen. Er fragt nach der Gottesfurcht verstorbener, behauptet neben Jesus gesessen zu haben und das er seine kleine Schwester getroffen hat, von deren Existenz er gar nichts wissen dürfte. Behutsam versucht der Vater über die nächsten Jahre Colton auszuhorchen, wie es denn sei im Himmel. All dies hat der evangelische Pfarrer nach langen Bitten seiner Gemeinde zu Papier gebracht mit dem Titel: „Den Himmel gibt es echt.“

     

    Ich kann auch mich nicht von der Neugier freisprechen zu erfahren, was mich nach meinem Tod erwartet und da dieses Buch im Rahmen von Amazon Primereading kostenlos zur Verfügung stand, musste ich es einfach lesen. Ich fand die Geschichte der Familie Burpo spannend, aber vom Himmel war ich ehrlich gesagt enttäuscht. Der Himmel passt eins zu eins zur Bibel. Ich möchte gar nicht abstreiten, dass das was Colton erlebt hat, nicht seinen eigenen Wahrheitsgehalt hat, vielmehr weigere ich mich einfach anzunehmen, dass die biblische Geschichte vom Himmel den Menschen zugesandt wurde, wie ein Fax. Es handelt sich für mich um Erzählungen damaliger Ereignisse, die mündlich weitergegeben wurde, bis jemand sie zu Papier brachte. Der Junge berichtet von Schlachten zwischen Satan und Gott, Jesus der die Kinderlein zu sich kommen lässt und antike Kleidungsstücke, ähnlich einer Togaparty mit Schärpen in unterschiedlichen Farben, wahrscheinlich je nach Dienstgrad. Nein in diesen Himmel möchte ich nicht, würde es doch bedeuten, dass dieser nur Christen offen steht. Was ist mit all den anderen Religionen? Muslime, Hinduisten, Juden und Buddhisten? Ich glaube einfach nicht, dass die Christen die alleinige wahre Religion für sich gepachtet haben, vielmehr glaube ich dass das was Colton gesehen hat, sehr geprägt war von seinem familiären Umfeld. Es stellt sich nämlich die Frage hätte ein Kind, dass nicht aus einer streng gläubigen Pfarrersfamilie stammt, all dies auch so bewertet oder sähe der Himmel eines Moslems genauso aus? Außerdem betont mir der Vater zu oft, dass ein Kind solche Details nicht wissen könne. Nein das war einfach nicht mein Buch.

     

    Ein Buch das Christen helfen kann, die einen lieben Angehörigen vermissen, nur für mich als Atheist liefert diese Schilderung keine realistische Vorstellung vom Himmel, dazu passt das was Colton erzählt zu sehr auf Bibelzitate, die er wahrscheinlich sehr oft gehört hat, wenn sein Vater predigte.

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