Bücher mit dem Tag "santiago de compostela"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "santiago de compostela" gekennzeichnet haben.

30 Bücher

  1. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404171651)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (6.136)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    In der Geschichte geht es hintergründig eigentlich immer um die Entwicklung eines heruntergekommenen Dorfes zu einer beliebten Stadt. Im Vordergrund stehen bestimmte Charakter, die diese Entwicklung stark mitgeprägt haben, und aus deren Perspektiven Alles erzählt wird. 

    Tom, ist Baumeister und hat den Traum eine Kathedrale zu bauen. Mit ihm hat das Buch angefangen und seine Geschichte hat mich gleich gefesselt und konnte in mir sogar ein gewisses Interesse an Architektur für Kathedralen wecken.

    Aber auch andere Persönlichkeiten wie Alina und später Jack konnten mich in ihren Bann schlagen. Jack und Philip haben mir am besten gefallen. Jack ist ein spanender Charakter der einiges Spannendes erlebt und der genau wie seine Mutter gegen den Strom schwimmt und auf alles seine sehr eigene Sicht hat. 

    Philip, ein Mann der Kirche, ist eine strenge Persönlichkeit die, sagen wir mal, nicht ganz so tollen Regeln der Kirche im Mittelalter, hart durchsetzt. Ich fand ihn trotzdem fand klasse: Er hat einen starken Willen und kämpft sein ganzes Leben lang für den Traum von anderen und sich selbst, so dass ich bald, genau wie er, auch wollte, dass diese verdammte Kathedrale endlich errichtet wird! Durch ihn zeigt Ken Follett wie mittelalterliche politische Intrigen funktionieren – sehr interessant. 

    Alle Charaktere haben eigene Stärken und Schwächen und man versteht ihre Motivation und aus welchen Gründen sie wie sie miteinander interagieren. Das funktioniert für mich sogar bei den Charakteren, die vielleicht ein wenig einseitig Böse gezeichnet sind, da ihr Handeln trotzdem so lebensecht und glaubwürdig dargestellt wird.

    Kritisch finde ich vielleicht wie krass Williams Gewalttaten beschrieben werden, wegen mir hätte man diese nicht so genau beschreiben müssen …

    Was ich bemerkt habe ist, dass es in der Mitte des Buchs ein paar Längen gibt, die mich allerdings nicht weiter gestört habe. Da ich „Die Säulen der Erde“ nur so aufgesaugt habe. Es war spannend und ich wollte immer wissen wie es mit den Personen in der Geschichte weiter geht. Was den Schreibstil angeht: Ken Follett tut hier mit simplen Umschreibungen, einfachen Pinselstrichen gleich, eine wirklich komplexe Geschichte skizzieren in der es viele Plotttwists gibt. 

    Ich habe wirklich Lust bekommen, mehr von dem Autor zu lesen. Diese „Kingsbridge-Saga“, hat mich sehr beeindruckt.

  2. Cover des Buches Die Dienstagsfrauen (ISBN: 9783462043754)
    Monika Peetz

    Die Dienstagsfrauen

     (422)
    Aktuelle Rezension von: sunplantsky

    „Die Dienstagsfrauen“ von Monika Peetz handelt von 5 Freundinnen mittleren Alters, die zusammen den Jakobsweg begehen wollen, um den letzten Weg des verstorbenen Ehemannes zu beenden. Dabei lüften sich Geheimnisse und die Standhaftigkeit ihrer Freundschaft in Frage gestellt.

    Die 5 Frauen könnten unterschiedlicher nicht sein. Nach und nach lernt der Leser sie näher kennen und auch ihre Probleme, die sie während des Weges zu bewältigen lernen. Dadurch können viele Leserinnen sich mit ihnen identifizieren. Teils zieht sich die Handlung in die Länge. Dennoch kann das Buch mit einer sehr unerwarteten Wendung punkten. Ihre Freundschaft wird im Laufe der Geschichte auf eine sehr harte Probe gestellt, die allerdings wunderbar gelöst wird und zeigt, zu was Freundschaft zustande ist. Dennoch handelt es sich hier um einen Roman, den man nicht zwingend gelesen haben muss.

  3. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783492307116)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (4.076)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Das Buch "Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling handelt von seiner Reise auf dem Jakobsweg. Der Komiker lief über 600 Kilometer und hielt seine Erlebnisse und Erkenntnisse in diesem Buch fest.

    Es gibt viele gute, aber auch schlechte Momente während seiner Reise und er lässt die Leserschaft an Alledem teilhaben. Besonders schön finde ich die Geschichten mit den verschiedensten Menschen, welchen er begegnet ist. Manchen gerne, anderen eher unfreiwillig. Das Buch ist super spannend und lustig geschrieben und ich kann es nur jedem empfehlen.

    Meine liebsten Stellen aus dem Buch:
    - Herrje, wie oft geht es mir beim Anschauen deutscher Filme so, dass ich akustisch nicht alles mitkriege oder mir ganze Handlungszusammenhänge rätselhaft bleiben. Ob's an meiner Blödheit oder an der Qualität des Films liegt, sei mal dahingestellt.
    - Ernsthaft überlege ich mir, ob ich die Konversation nicht mit den Worten: "Guten Tag, ich will keinen Sex!", eröffne.
    - Vielleicht ist Gleichgültigkeit ja Lebensfreude? Keine Erwartungen, keine Befürchtungen.
    - Manchmal meinen es auch die nervigsten Menschen gut mit uns!
    - Jeder Mensch sucht nach Halt. Dabei liegt der einzige Halt im Loslassen.

  4. Cover des Buches Die Pilgerin (ISBN: 9783426633977)
    Iny Lorentz

    Die Pilgerin

     (257)
    Aktuelle Rezension von: DanielaN

    Der Vater der jungen Tilla nimmt am Sterbebett seinen Kindern das Versprechen ab, sein Herz nach Santiago de Compostela zu bringen und dort zu begraben. Eigentlich soll der Sohn diese Reise übernehmen. Doch da er keine Anstalten macht, sondern sich im Gegenteil als intrigantisch und ruchlos erweist und seine Schwester zur Heirat mit einem Geschäftsfreund zwingt, befreit Tilla sich schließlich aus ihrer Situation durch Flucht – als Pilgerin nach Santiago und mit dem Herzen des Vaters im Gepäck, um seinen letzten Wunsch zu erfüllen.

    Den größten Teil des Buches nimmt nun Tillas Reise von Ulm nach Santiago mit einer Pilgergruppe ein. Erzählt werden die Abenteuer, die auf einer solchen nicht ungefährlichen Reise zu bestehen sind, und die Leserin lernt neben Tilla einige weitere Charaktere kennen.

    Das Buch ist ein netter Zeitvertreib und angenehm zu lesen, wenn auch nichts Besonderes, da recht vorhersehbar. Die Männer sind (wie immer bei Iny Lorentz?) reichlich triebgesteuert und Frauen ihre Objekte, die „benutzt werden“. Und natürlich wirft sich die Heldin mutig in alle Herausforderungen und besteht diese. Trotzdem begleitet man Tilla und ihre Gefährten gern auf der Reise und möchte wissen, wie sich alles entwickelt, auch wenn man das Ende von Anfang an kennt.

    3,5 Sterne von mir.

  5. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783864846434)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (404)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Hape Kerkeling ist den Pilgerweg gelaufen und hat darüber geschrieben. BEGEISTERUNG!!!


    Inhalt: Hape Kerkeling ist den Jacobsweg gelaufen und dabei Tagebuch geführt. Er hat aufgeschrieben. Aus diesem Tagebuch ist dieser ehrliche, humorige und absolut kurzweilige Reisebericht entstanden. Die anfänglichen Schwierigkeiten, der Kampf immer wieder. Nette und schräge Bekanntschaften, bis hin zu einer ausgewachsenen Freundschaft.


    Fazit: Der perfekte Länge für genau einen Arbeitstag. Die Arbeit war nicht so eintönig wie sonst war der Tag nicht und ich war hin und weg von dem, was Hape Kerkeling da geschrieben und dann auch selber eingelesen hat.

    Ja, Herr Kerkeling hat eine sehr angenehme Lesestimme. Das kann nicht einfach nur daran gelegen haben, dass er selber das auch geschrieben hat, was er da gelesen hat. Der Mann kann das einfach und es würde mich interessieren, wie das klingt, wenn er auch  mal andere Bücher einlesen würde.

    Bei der Story selber habe ich wirklich die komplette Gefühlspallette durchlebt. Von Freude und Euforie bis hin zu Tränen, die ich um ein Haar vergossen hätte. Auf Arbeit wirklich schon irgendwie peinlich.Aber die Kurve hab ich ja noch einmal bekommen.

    Ich bin allerdings auch froh, dass ich das Buch gehört und nicht gelesen habe. Schon bei den Ortsnamen wäre ich gewaltig ins Stolpern geraten. Aber so war das eine sehr bequeme Sache.

    Orts- und Personenbeschreibungen waren wirklich sehr gut. Zwar lang und ausführlich, aber das hat da super rein gepasst. Ich habe Orte und Personen ziemlich genau vor mir gesehen. Einige Eigenheiten waren wirklich ziemlich schräg. Sowas muss man einfach erlebt haben. Das kann man sich nicht ausdenken.

    Dass meine Ausgabe gekürzt war, habe ich nicht gemerkt. Ganz im Gegenteil. Ich habe die Bilder aus dem Film komplett ausblenden können und mir meinen eigenen Film gemacht. Vieles war wesentlich besser dargestellt, als es ein Film könnte. Ich möchte sogar behaupten, dass der Film schon so einige Unikate an Menschen ausgelassen hat. Schade eigentlich. Denn genau die haben einen großen Teil der Story aus gemacht.

    Sehr interessant waren auch die Rückblicke auf die Anfänge seiner Karriere, was er über einige Menschen und Situationen denkt. Und seine Begegnungen mit dem Tod. Schon krass, was ein Mensch in seinem Leben so alles erleben kann.

    Ich war auf jeden Fall komplett begeistert von dem ganzen Stoff. Richtig mega.


    Ja, ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen. Besonders, wenn es einem von Hape selber noch vorgelesen wird. Kurzweilig beschreibt Hape Kerkeling hier seine Pilgerreise. Die ganzen komischen Typen, jede Menge komische Begebenheiten und sehr interessante Rückblenden in seine Vergangenheit. 

    Ehrlich, tut euch das an. Es lohnte sich!!!

  6. Cover des Buches Fliehkräfte (ISBN: 9783518464663)
    Stephan Thome

    Fliehkräfte

     (66)
    Aktuelle Rezension von: schokoloko29
    Hartmut Hainbach kann eigentlich sehr zufrieden mit seinem Leben sein. Er hat seine Traumfrau geheiratet, arbeitet als Philosophie- Professor in der bonner Universität und hat eine Tochter, die jetzt in Hamburg und dann in Santiago studiert. Doch dies ändert sich als seine Frau beschließt, nach 20 Jahren Hausfrauen- Dasein, zu arbeiten; und zwar in Berlin. Die Ehe ist also wieder eine Wochenend- Beziehung mit vielen Telefonaten und Mißverständnissen. Er ist darüber sehr unglücklich. Er vermisst seine Frau und fühlt sich einsam.
    Dann bekommt er ein Job- Angebot in Berlin, was für ihn bedeutet, dass er seine Proffesur in Bonn aufgeben und das Haus in Bonn verkaufen muss. Also ein Neuanfang. Er ist so überfordert mit der Entscheidung, dass er mit seinem Auto quer durch Europa fährt. Er trifft seine alte Liebe Sandrine. Spricht mit einem alten Arbeitkollege, der seine Laufbahn in der bonner Uni aufgegeben hat und redet mit seiner Tochter über diese Option. Es ist also eine Abrechnung mit seinem Leben und seiner Ehe und er fragt sich, ob diese Ehe es wert ist alle Sicherheiten, die er hat aufzugeben, für diese Frau.

    Eigene Meinung:
    Für mich war das wieder ein ganz besonderes Buch. Der Autor besitzt eine ganz besondere Erzählstil. Er bringt diese ganz besondere Thematik ganz toll rüber. Leider war es für mich an einigen Stellen etwas langatmig. Trotzdem ein tolles Buch!


  7. Cover des Buches Zum Glück gibt es Umwege (ISBN: 9783596702299)
    Anne Buist

    Zum Glück gibt es Umwege

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Graeme Simsion Anne Buist Zum Glück gibt es Umwege Ein Jakobsweg Roman Fischer 2021 

     Wandern

     Zoe hat ihren Mann durch Selbstmord verloren. Sie flüchtet von Los Angeles nach Frankreich zu ihrer Freundin. Sie findet eine Jakobsmuschel und beschließt den Jakobsweg zu wandern. Von Cluny nach Saint Jean. Martin wandert auch, mit seinem Karren, den auf auf Social Media vorstellt, weil er diesen verkaufen möchte. Er hat Knieprobleme und es ist nicht sicher ob er in Santiago ankommt. 

     Für mich ist das eher ein verhinderter Liebesroman. Es war streckenweise mit vielen Längen gefüllt. Andererseits hab ich einen neuen Teil des Jakobswegs kennengelernt, bzw. 2 von Cluny aus. Teilweise fand ich es sehr interessant und auch die Charaktere. Wer Bücher vom Jakobsweg gerne liest, sollte den Roman auch lesen. Das Cover ist sehr schön (2), so dass es mich angelockt hat und ich den Roman gerne lesen wollte. Die Schreibweise ist gut, aber ich fand das ganze irgendwie zu „professionell“. Es fehlte die Leichtigkeit. So irgendwie. 

     Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

    Ein Jakobsweg-Roman, der, da er eine andere Strecke beschreibt, doch sehr interessant ist. Ich fand ihn zu emotionslos, dafür, dass es ein Jakobsweg-Roman ist und auch auch kein so richtiger Liebesroman. 3 Sterne und eine Empfehlung. 

     

     

  8. Cover des Buches Der Magier (ISBN: 9783257067521)
    Fernando Gomes de Morais

    Der Magier

     (48)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Bis zu einem gewissen Punkt mag ich die Art und Weise wie die Biographie aufgebaut und verfasst wurde, aber sie hat einen pathetischen Charakter, der mir nicht zusagt. Coelhos Jugendjahre sind interessant, verworren und teils voller Zufälle. Für mich wurde es ab dem einsetzenden Erfolg uninteressant, abgesehen von der Bildung von zwischenmenschlichen Beziehungen, denn da hat Coelho so eine Art und auch der Umgang mit Kritik gefällt mir. Das Buch hat an sich gut begonnen, bekommt aber ein schales, abgeschmacktes Ende, schade.
  9. Cover des Buches Zwei Esel auf dem Jakobsweg (ISBN: 9783492953177)
    Tim Moore

    Zwei Esel auf dem Jakobsweg

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Camille01

    Sehr nett geschrieben, kurzweilig, mit Witz und Selbstironie geschrieben! Ab und zu mit Erkenntnissen über die Menscheit und das Leben gewürzt.

  10. Cover des Buches Die Tochter des Pilgers (ISBN: 9783404152322)
    Stephen R. Lawhead

    Die Tochter des Pilgers

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann
    Nach "Der Sohn des Kreuzfahrers" und "Der Gast des Kalifen" ist "Die Tochter des Pilgers" der dritte Teil der Trilogie von Stephen Lawhead. Ich mag den Schreibstil von Lawhead und kann ihn wirklich empfehlen. In diesem Buch ist mit Caitrona, genannt Cait, nun die dritte Generation der Familie im Blick, nachdem im ersten Band ihr Großvater und im zweiten ihr Vater die Hauptrollen gespielt haben. Ihre Schwester fand ich als Charakter etwas nervig. Und was ich bis jetzt nicht verstanden habe, ist der Sinn und Zweck der Rahmenhandlung, die Ende des 19ten/ Anfang des 20ten Jahrhunderts spielt. Mir ist klar, der Mann der sie erzählt ist wohl ein Nachfahre, der die Geschichte seiner Familie entdeckt, aber wirklich etwas zu den Büchern beitragen tun die Kapitel eigentlich nicht und wären aus meiner Sicht verzichtbar gewesen. 
  11. Cover des Buches Wächter des Mythos (ISBN: 9783845904085)
    Christoph Saurer

    Wächter des Mythos

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Hansbooks
    Ein grausamer Mord, ein verschollener Kelch mit eingraviertem Templer-Code. Eine dubiose Macht im Vatikan die das Geheimnis vor der Welt nicht preisgeben will. Doch Gabriel und Alina kommen dem faszinierenden Mysterium der Templer und Alchemisten auf die Spur. Der Autor war 900 Kilometer zu Fuss auf dem Jakobsweg in Spanien unterwegs. Alte Grals-, Templer- und Mysterien-Legenden dienten ihm als Grundlage für den Roman. Zur Kernaussage: Im weltliche Ringen um die transzendentalen Erkenntnisse von 'Licht' und 'Dunkel' oder 'Gut' und 'Böse' gewinnt letztendlich die Vernunft. Für mich ein Hürdenlauf auf einem sonderlich schmalen Grad zwischen Gott, Jesus und Atheismus. Ein tiefgründiger Thriller mit den spannenden Momenten, sich selbst auf der einen oder anderen Seite zu tode zustürzen.
  12. Cover des Buches Die Rose von Salerno (ISBN: 9783442371525)
    Dagmar Trodler

    Die Rose von Salerno

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Lese-Krissi

    Aufmachung des Buches
    Mein Buch ist ein Hardcover-Buch mit Schutzumschlag. Auf dunklem Hintergrund sind Mutster in verschiedenen Farben gemalt. Im unteren Coverbereich ist eine goldene Münze abgebildet. Der Titel ist in blauer Schrift. Ich finde die Farben passen zusammen und das Buch wirkt für mich edel.

    Inhalt
    In dem historischen Roman „Die Rose von Salerno“ von der Autorin Dagmar Trodler befindet sich Ima von Lindisfarne 1083 gemeinsam mit ein paar anderen Leuten auf Pilgerreise nach Santiago. Dort möchte sie um ihren verstorbenen Verlobten beten. Doch als Aidan, der Bruder ihres Verlobten, auf die Idee kommt sich einer Kriegergruppe anzuschließen, die für den normannischen Herzog Robert Guiscard Rom erobern sollen, wendet sich Ima der Pilgergruppe ab und versucht den verschwunden Aidan zu finden und von seinem Vorhaben abzubringen. Dabei trifft sie auch auf den Ritter Gérard, der ihr kürzlich das Leben gerettet hat. Auf Imas schwierige Reise nach Rom lernt sie eine Gauklertruppe, eine Ärztin in Salerno und viele andere Personen kennen. In Rom geht es schließlich um Leben und Tod. Nur Gérard kann ihr vielleicht noch helfen…

    Meine Meinung
    Selten lese ich reine historische Romane und nun habe ich auch wieder gemerkt, dass diese Genre nicht so mein Fall ist. Ich interessiere mich schon für Geschichte. Allerdings scheint es als Unterhaltungsliteratur nicht für mich geeignet zu sein bzw. die Zeit, in der „Die Rose von Salerno“ spielt interessiert mich nicht großartig. Ich habe mich zu Beginn gequält in die Handlung hineinzufinden. Später wurde es teilweise dann doch noch interessanter. Dass mir das Buch etwas Probleme bereitet hat, hat meiner Meinung nach aber nichts mit dem Schreibstil von Dagmar Trodler zu tun. Mich hat die Handlung einfach nicht mitgerissen.

    Die Autorin scheint sich sehr gut mit der Geschichte auszukennen bzw. sich gut informiert zu haben. Man lernt einiges über die Zeit um 1083 kennen, wie die Leute gelebt haben, welche Vorurteile es gab  usw.
    Eine richtige Bindung zu den Charakteren konnte ich nicht aufbauen. Das hat aber sicherlich mit dem anfangs erwähnte zu tun, dass mich die Geschichte nicht so richtig mitgerissen hat.

    Das 11. Jahrhundert war auch keine angenehme Epoche. Die Zeit war auch, wie heute, mit Kriegen geprägt. Krankheiten brachen aus und viele starben aufgrund der mangelnden Kenntnisse in der Medizin. Es gab Frauen, die als Hexe bezeichnet wurden und behinderte Kinder, die als Kind des Teufels angesehen wurden. Darüber kann man in „Die Rose von Salerno“ einiges erfahren.

    Außerdem erzählt Dagmar Trodler über eine Liebesbeziehung die standesmäßig nicht erlaubt ist. Adel mit einfachen Ritter, das ging gar nicht zur damaligen Zeit.

    Mein Fazit
    Ich gebe dem historischen Roman 3 Sterne, da ich leider nicht so richtig in den Bann gezogen wurde. Trotzdem mein Respekt für solch ein historisches Wissen an die Autorin.

  13. Cover des Buches Straße der Sterne (ISBN: 9783453352131)
    Brigitte Riebe

    Straße der Sterne

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Simba99

    Leider hat mich das Buch doch ziemlich gelangweilt. Es passiert nicht wirklich viel und was passiert ist nicht grade spannend.
    Was mir doch gefallen hat: Wie die verschiedenen Personen und ihre Geschichte miteinander verwoben werden.

    Aber alles in allem sehr langweilig... vor allem der Anfang.

  14. Cover des Buches Die Rache der Engel (ISBN: 9783442380992)
    Javier Sierra

    Die Rache der Engel

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Schnutsche
    Bereits beim ersten Anblick hat mich das Cover dieses Buches fasziniert und jedesmal, wenn ich es gesehen habe, hat es mich aufs Neue gefesselt! Die Inhaltsangabe war dann leider gar nicht so mein Thema, da ich nicht an die Geschichten aus der Bibel, bzw an Gott glaube. Natürlich hat meine Neugier, auf das was sich hinter dem Cover verbirgt, trotzdem gesiegt und ich habe mir das Buch gekauft.

    Meine Meinung:

    Ein Buch, das vom Anfang bis zum Ende spannend ist und den Leser nebenbei mit interessanten (nachweislich korrekten)Informationen versorgt. Obwohl die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von verschiedenen Charakteren erzählt wird (Geheimdienst, Täter, Hauptfigur), geht die Handlung der einzelnen Kapitel fließendend ineinander über. Dementsprechend lässt sich auch das Buch fließend lesen. Interessant ist auch noch, dass das Buch aufzeigt, wieviele Gemeinsamkeiten in den Geschichten/Mythen verschiedener Religionen/Glaubensgemeinschaften stecken.

    Dieses war zwar das erste Buch von Javier Sierra das ich gelesen habe, aber bestimmt nicht das Letzte.
  15. Cover des Buches Dem eigenen Leben auf der Spur (ISBN: 9783596174720)
    Felix Bernhard

    Dem eigenen Leben auf der Spur

     (19)
    Aktuelle Rezension von: ChristineMarie
    Ein Buch über den Mut, sich auf den Weg zu machen, über Wut und Verletzungen, über Gotteserfahrung und Vertrauen, über einen alten Pilgerweg und moderne Menschen auf der Suche nach Sinn. Ein Buch, geschrieben von einem bemerkenwerten Mann, der sich als Pilger auf den Weg gemacht hat und eindrucksvoll beschreibt, wie er in Santiago de Compostela und einem neuen Lebensgefühl ankommt. Tolles Buch !!!
  16. Cover des Buches Trauer ist eine lange Reise (ISBN: 9783492310932)
    Georg Koeniger

    Trauer ist eine lange Reise

     (35)
    Aktuelle Rezension von: leniks

    Nun habe ich das Buch über die Radreise auf dem Jacobs weg von dem Kabarettisten gelesen. Er hat diese sozusagen unternommen, da seine sehr kranke Frau, welche an ihrer Erkrankung verstorben ist gerne noch gemacht hätte. Er erzählt von der Radfahren auf dem Jacobs weg, aber auch von der Zeit der Erkrankung seiner Frau. Man spürt an vielen Stellen wie zerrissen er war zwischen zur Arbeit gehen und Krankenhausbesuchen. Aber ohne die Unterstützung seiner Freunde und Verwandten hätte er das nur schwer wuppen können, sogar aus Amerika sind Freunde und Kollegen angereist. Echt ein toller Zusammenhalt, auch wenn er mit der Trauer am Ende selber fertig werden muss, wie wir alle, wenn es hart auf hart kommt. Der Schreibstil ist gut, das Buch gut und flüssig zu lesen. Das gelesene Buch ist die Hardcoverausgabe mit Lesebändchen von 2015 und Schutzumschlag auf 256 Seiten. Von mir bekommt es vier Sterne und eine Leseempfehlung.

  17. Cover des Buches Auf dem Jakobsweg (ISBN: 9783257246223)
    Paulo Coelho

    Auf dem Jakobsweg

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    Ich wurde gewarnt, dass Paulo Coelho nicht nur erstklassige Erzählungen geschrieben hat, sondern auch ab und an fast schon Esoterische Bücher oder Lebenshilfen auf den Weg gebracht hat. Bislang konnte ich mit dem Jakobsweg wenig anfangen, doch nach dem Buch von Hape Kerkeling " Ich bin dann mal weg " , hatte ich großen Respekt vor Menschen, die sich diese Tortur antun um Ihren Geist wieder frei zu bekommen.

    Coelho versucht uns einen wesentlich Spirituelleren Weg zu zeigen, der am Anfang bei mir eher einen Lachreiz ausgelöst hat. Auf dem Weg zu einem Meister in seinem Orden des was weiß ich auch immer , hat er sein Schwert verloren und muss nun, um es wieder zu bekommen, von einem Führer auf dem Jakobsweg geleitet werden und seine Persönlichkeit entsprechend entwickeln.

    Für nüchtern und real denkende Menschen ist es sicherer , das ganze Buch als Märchen zu sehen, da ein eher unspirituell denkender Mensch das ganze nicht Ernst nehmen wird und auch nicht an Übersinnliches glauben wird. So versuche ich das ganze als nette Erzählung zu sehen und komme damit gut klar.

    Es sind die verpackten Weisheiten, die der Führer dem jungen Paulo vermitteln will, wie Geduld, Gelassenheit, Mut, über sich hinaus zu wachsen und vor allem auch den Egoismus an sich vorbei ziehen zu lassen.  Ob er seine Prüfungen am Ende des Weges besteht, müsst Ihr selbst lesen. 

    Es ist ein nettes Buch und wir wissen, dass jeder auf dem Jakobsweg sein persönliches Erlebnis mit Gott hat oder wieder zu ihm finden kann. Als Ungläubiger kann ich aber trotzdem vieles nachvollziehen und verstehen worauf das alles hinauslaufen soll und es schadet niemand.

    Es gibt sehr viele Menschen, die darauf angewiesen sind, ein mentale Führung zu bekommen und mit sich selbst immer hadern und nach dem Sinn im Leben suchen. Für diese ist es eine nette Geschichte, die sie weiter bringen kann. 

  18. Cover des Buches Die sieben Monde des Jakobus (ISBN: 9783453354661)
    Brigitte Riebe

    Die sieben Monde des Jakobus

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Uthred
    Das Buch hat sehr spannend angefangen. Allerdings hat mir der zweite Handlungsstrang nicht gefallen. Nachdem mich das Buch insgesamt nicht zu fesseln vermochte, habe ich es dann beiseite gelegt ... Weis nicht ob ich es noch Mal zur Hand nehmen werde ... Interessant ist die sehr gute Bewertung bei den großen Buchversendern - vielleicht habe ich das Buch auch nur zur falschen Zeit gelesen?!
  19. Cover des Buches Best of Jakobsweg (ISBN: 9783980684989)
    Andreas Drouve

    Best of Jakobsweg

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Camposolensis
    Ein wirklich wunderschöner Bildband - nicht weniger, aber auch nicht mehr. Wer geschichtliche Details oder praktische Informationen sucht, ist hier leider völlig verkehrt.
  20. Cover des Buches Das Siegel des Templers (ISBN: 9783828987968)
    Ulrike Schweikert

    Das Siegel des Templers

     (41)
    Aktuelle Rezension von: MamaBuecherschrank
    Juliana von Ehrenberg wird scheinbar Zeugin eines Mordes. Doch ist ihr Vater wirklich der Täter? Um das heraus zu finden verkleidet sie sich als Junge und folgt ihrem Vater auf eine Pilgerreise nach Santiago de Compostela. Wie meine kurze Inhaltsangabe schon vermuten lässt erwartet die Leser von historischen Romanen nicht allzu viel neues. Mädchen verkleidet sich als Junge und durchlebt einige haarsträubende Abenteuer. Die Tempelritter werden hier nur als Aufhänger benutzt, um das ganze interessanter zu machen. Alles in allem könnte das noch mittelmäßige Unterhaltung sein, würde Ulrike Schweikert hier die Handlung nicht auch noch mit wilden Zeitsprüngen aus einander reißen, bei denen niemand mehr so wirklich weiß, woran er jetzt gerade ist. Schade, bin ich doch gerade von dieser Autorin besseres gewöhnt! Das können Sie besser, Frau Schweikert!
  21. Cover des Buches Weiter, immer weiter... (ISBN: 9783981032987)
    Karl H Brass

    Weiter, immer weiter...

     (1)
    Aktuelle Rezension von: dark_angel
    Den Jakobsweg zu gehen? Das hat sich Karl-Heinz Brass schon lange vorgenommen, jedoch nie in die Tat umgesetzt. Als er jedoch die Diagnose "Parkinson" erhält, setzt er sein Vorhaben endlich um. Im März 2007 bricht er von Roncesvalles auf nach Santiago de Compostela. Der Autor Karl-Heinz Brass schildert in "Weiter, immer weiter..." seine Erlebnisse auf dem 800 km langen Jakobsweg. Begleitet wird er von seiner Lebensgefährtin Brigitte, die jeweils mit dem Auto vorausreist und sich um die Hotelübernachtungen kümmert. Als Leser greift man sicher fasziniert nach dem Buch, nachdem man gelesen hat, dass der Autor an Parkinson erkrankt ist und trotz Krankheit diesen beschwerlichen Weg auf sich genommen hat. Wofür man ihm sicher auch Respekt zollt. Jedoch muss ich gestehen, dass ich vom 160seitigen Inhalt etwas enttäuscht war. Denn der Autor nimmt nicht wirklich Bezug auf seine Krankheit bzw. lässt den Leser nicht daran teilhaben, inwiefern ihm die Krankheit auf seiner Reise zu schaffen gemacht hat. Das Buch ist viel mehr eine Hommage an seine Lebensgefährtin Brigitte, die ihn während dieser Zeit begleitet und unterstützt hat, als ein Reisebericht. Denn der Leser erfährt nicht wirklich viel über den Pilgerweg an sich, sondern eher allgemeine Informationen, die man sich beispielsweise auch aus dem Netz ziehen könnte. Auch scheinen die Erlebnisse nicht wirklich direkt dem Tagebuch entsprungen, sondern werden eher als Erinnerung geschildert und in Tagebuchform verpackt, so dass es sich zwar locker und leicht liest, aber im Endeffekt das Buch etwas unbefriedigt zur Seite legt.
  22. Cover des Buches Zum Glück gibt es Umwege (ISBN: 9783839817063)
    Graeme Simsion

    Zum Glück gibt es Umwege

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Caillean79

    Diesen Roman habe ich als Hörbuch gehört und muss als Erstes mal sagen, dass ich die Umsetzung mit einem Mann und einer Frau als Sprechern sehr gelungen fand. Denn das Buch wird aus zwei Perspektiven erzählt, einer weiblichen (Zoe) und einer männlichen (Martin). Und so werden auch die entsprechenden Erzählstränge von einer Frau (Christiane Marx) und einem Mann (Oliver Kube) gelesen. So hat man das Gefühl, dass da tatsächlich die Protagonisten erzählen.

    Der Roman an sich enthält aus meiner Sicht keine großartig neuen Ideen, einzig der Beweggrund von Martin, den Jakobsweg zu gehen, ist außergewöhntlich. Denn er testet einen neu entwickelten Reisetrolley (als Rucksackersatz für Pilger) auf Langstreckentauglichkeit. Zoe dagegen geht den Jakobsweg aus einem Grund, den wohl viele Pilger haben: nach einem Schicksalsschlag ist sie auf der Suche nach sich selbst.

    Zufällig treffen sich Martin und Zoe bereits am Anfang ihrer Reise. Sie gehen den Weg nicht gemeinsam, aber sie treffen sich immer wieder, begleiten einander auf einigen Teilstücken, aber trennen sich auch immer wieder. Das Buch beschreibt, was die beiden erleben, wie sie übereinander denken und wie sie sich im Laufe ihrer Wanderung weiterentwickeln. Dabei hat mir aber leider ein wenig die Spannung zwischen den Protagonisten gefehlt. Lange Zeit wusste ich auch nicht, wo der Roman eigentlich hin will – soll es eine Liebesgeschichte werden? Ein Buch über Freundschaft? Eine Art Reisebericht? Ein spiritueller Weckruf? Es ist von allem ein bisschen, aber für mich fühlte sich das ein wenig an wie „weder Fisch noch Fleisch“. Ich mochte zwar die ruhige Erzählweise, die dem Charakter des Wanderns entspricht. Aber irgendwie fehlte mir das entscheidende Quäntchen Spannung, um den Roman als mitreißend empfinden zu können.

    Dennoch: man wird mit diesem Buch gut unterhalten und es regt dazu an, innezuhalten und sich ein paar ruhige Lese- oder Hörstunden zu gönnen. Wenn man die gute Umsetzung des Plots im Hörbuch berücksichtigt, ist es mir 4 Sterne wert – die Geschichte allein läge für mich im guten Mittelfeld bei 3 Sternen.

  23. Cover des Buches So weit mein Herz mich trägt (ISBN: 9783866114432)
    Grit Ott

    So weit mein Herz mich trägt

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Hans-Peter
    Interessante Geschichte mit sprachlichen Mängeln Grit Ott geht im alter von 52 Jahren den Jakobsweg. Das klingt nicht weiter bemerkenswert, aber die Krankheitsvorgeschichte der Autorin (Diabetes, Krebstumor, Bypässe und einiges mehr) ist fast so lang wie der Pilgerweg. Entsprechend hoch ist ihre Mut- und Energieleistung anzusehen, als Frau allein die Reise zu wagen. Über die Erlebnisse entlang des Weges und in den Herbergen berichtet sie lebendig und abwechslungsreich. Die Erzählung macht Lust, die Orte und Menshcen selbst kennenzulernen. Allerdings wurde das Buch nicht oder nicht professionell lektoriert: Die Zeiten der Vergangenheit (Perfekt, Imperfekt und Plusquamperfekt) werden oft bunt durcheinandergeworfen. Auch sonst sollte man über die ein oder andere sprachliche Schwäche hinwegsehen können! Schade, der Inhalt hätte eine bessere Aufbereitung verdient. Einige der Begegnungen sind sehr emotional und menschlich-intensiv, aber auch die eher sachlichen Abschnitte zu Landschaft, Unterkunftsuche, Alltag und Verpflegung auf dem "Camino" und Umgang mit Floh- und Wanzenbissen bieten potenziellen Jakobspilgern nützliche Infos. Fazit: Wer über die zahlreichen sprachlichen Schwächen hinwegsehen kann, findet hier durchaus lesens- und wissenswertes über den Jakobsweg - und die Geschichte einer mutigen Frau. Mit 14,90 EUR nicht ganz billig, aber ok.
  24. Cover des Buches Das Gold von Gotland (ISBN: 9783499243028)
    Berndt List

    Das Gold von Gotland

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    Noch keine Rezension vorhanden

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