Bücher mit dem Tag "sansibar"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sansibar" gekennzeichnet haben.

27 Bücher

  1. Cover des Buches Gehen, um zu bleiben (ISBN: 9783442176724)
    Anika Landsteiner

    Gehen, um zu bleiben

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zugegeben, der Titel hat mich gelockt und da ich viel Gutes über das Buch gehört hatte, habe ich es schließlich gelesen und das sehr gerne. Mit einem wundervollen Schreibstil wird ein Reisebericht geschildert, Länder erkundet und Erfahrungen geteilt.

    Es handelt vom Mut loszugehen und das kam in den einzelnen Kapiteln wirklich sehr schön rüber.

    Einzig beim “Ankommen” hat mir ein wenig Spiritualität gefehlt, den der Titel verspricht. Die Autorin selbst weist im Buch darauf hin, dass es ein Reisebericht ist und er als solcher gelesen werden soll. Schade eigentlich, da ich noch mehr in ihm gesehen hätte.

    Das Buch ist trotzdem absolut empfehlenswert und wirklich gut geschrieben!

  2. Cover des Buches Im Schatten der Vanille (ISBN: 9782496709131)
    Cornelia Engel

    Im Schatten der Vanille

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Nady

    Meine Meinung:

    Da ich von Cornelia Engel schon den Roman „Verliebt auf Borkum“ gelesen und geliebt habe, habe ich mich sehr auf diese neue Saga gefreut.  Natürlich war ich sehr gespannt, wie die Autorin die Zeit um 1880 auf Sansibar umsetzte. Ich sah die damalige wunderschöne Mode und die Insel Sansibar schon vor mir und wurde nicht enttäuscht.

    Die junge Elisabeth flüchtet 1880 vor ihrem Mann, mit dem sie in Lübeck lebte und alles andere als glücklich war. Zusammen mit dem Dienstmädchen Anna, aus dem Hause ihres Mannes, flüchtet sie auf einen Überseedampfer, der auf dem Weg nach Sansibar ist.
    Auf Sansibar lebt Elisabeths Onkel und sie erhofft sich Zuflucht bei ihm. Sie kann nicht mehr nach Lübeck zurück, denn dort wartet ihr gewalttätiger Mann, von dem sie schon eine größere Verletzung an der Schläfe davongetragen hat.
    Auf dem Dampfer lernt sie den Arzt Dr. Wessels kennen, dem die Verletzung an der Schläfe sofort auffällt, doch Elisabeth hüllt sich in Schweigen. Dr. Wessels nimmt sich Elisabeth an und freut sich, eine Deutsche auf der Insel begrüßen zu dürfen.
    Nach ihrer Ankunft auf Sansibar entwickelt sich aber nichts so, wie Elisabeth es sich erträumt hatte. Ihr Onkel ist tot und sie muss schauen, wie sie auf der Insel allein zurechtkommen kann.
    Ihr eiserner Wille, die Geschäfte ihres Onkels weiterzuführen, stößt jedoch bei dem Sultan und den Pflanzern der Insel auf Widerstand.
    Es gibt viele Verehrer, die sich Elisabeth gerne annehmen würden, aber Geschäfte mit einer Frau? Niemals.
    Doch Elisabeth wehrt sich gegen die Avancen der Herren, schließlich ist sie immer noch verheiratet. Wenn da nur nicht der Pflanzer Jacob wäre, bei dem ihr Herz zu flattern beginnt.
    In ihrer Not beginnt Elisabeth erst einmal bei Dr. Wessels als Hebamme, denn von irgendwas muss sie ja leben. Doch ihr Wille, dass Geschäft ihres Onkels weiterzuführen, ist ungebrochen.

    Cornelia Engel hat hier wieder bewiesen, was für eine großartige Autorin sie ist. Sie hat die Insel Sansibar, den Sultan und dessen Gefolge, sowie die Bewohner der Insel wunderbar farbig dargestellt und ich sah alles bildlich vor mir.
    Ich muss aber gestehen, dass mir Elisabeth anfangs überhaupt nicht sympathisch war, was sich aber im Laufe des Romanes änderte. Meines Erachtens hat sich gerade der Anfang des Buches etwas hingezogen, danach konnte ich es jedoch nicht mehr aus der Hand legen.
    Von mir erhält dieser 1. Band der Sansibar-Saga 4 von 5 Sternen und ich freute mich, gleich im
    2. Band „Im Schein der Morgenröte“ weiterlesen zu dürfen.

  3. Cover des Buches Die Schattensurfer (ISBN: 9781493556175)
    Hubert Wiest

    Die Schattensurfer

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Martins_Buecherbox
    Kurzbeschreibung

    Sansibar ist neidisch. Auf ihre beste Freundin Marella. Marella hat die Kristallprüfung bestanden und gehört nun zu RUHL. Sie sagt, damit hilft sie der Gesellschaft, denn Ruhl nutzt jeden Gedanken, den man denkt, für die Gesellschaft. Doch Sansibar möchte ein Geheimnis für sich behalten. Schließlich stellt sie sich die Frage : Ist das überhaupt möglich ?
    Luan wohnte sein ganzes Leben in einem Kinderheim. Er hat nur ein Ziel : Programmierer werden. Doch dann schließt die Heimleiterin ihn von der Kristallprüfung aus und er hat keine Zukunftschance mehr. Doch bei einem Besuch in einem Vergnügungspark erhält er vom Parkleiter ein unwiederstehliches Angebot. Das führt ihn in die verbotene Schattenstadt.

    Rezension

    Das Cover & der Titel passen, finde ich, zum Buch und sind sehr ansprechend. Auch der Klappentext passt sehr gut und verspricht nicht zu viel. Die Außengestaltung ist insgesamt wirklich gut !

    Die Handlung ist wirklich gut und passt zum Genre. Es gibt RUHL. Alle Gedanken, die man hat sind auf den Zentralcomputern von RUHL gespeichert. In der Handlung geht es um ein wirklich interessantes Thema. Viel über die Handlung möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten, lest am besten selbst!

    Die Geschichte spielt in der Zukunft. Die Zukunft ist wirklich gut beschrieben & interessant aufgebaut. Ich fand es wirklich gut zu lesen, was sich der Autor unter der Zukunft vorgestellt hat.

    Es gibt in diesem Buch zwei Protagonisten und es wird aus beiden Sichten erzählt. Einmal haben wir da Luan. Luan will unbedingt Programmierer werden, doch wegen eines Diebstahls, der kein Diebstahl war, wird er von der Kristallprüfung ausgeschlossen. Dann ist da noch Sansibar. Sie möchte unbedingt zu RUHL gehören. Als sie auf Luan trifft, kann sie sich erstmal nicht erinnern, obwohl die beiden für eine Zeit lang gemeinsam bei den Häppy Kidz waren. Beide Sichten sind wirklich interessant, aber ich fand es besser, aus Luans Sicht zu lesen, weil man hier viel bessere Einblicke bekommt.

    Der Autor hat einen relativ guten Schreibstil, jedoch fand ich hin und wieder einige Stellen nicht so gut. Die Spannung im Buch ist an fast allen Stellen gut, nur selten gibt es nicht spannende Stellen.

    Diese Rezension und viele weitere Rezensionen auf meinem Blog :
    https://martinsbuchbox.blogspot.de/2018/04/spannende-jugend-dystopie-die.html
  4. Cover des Buches Sehnsucht nach Sansibar (ISBN: 9783442476664)
    Micaela Jary

    Sehnsucht nach Sansibar

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Steffi_the_bookworm

    3.5


    1888 sind drei Frauen aus sehr unterschiedlichen Verhältnissen an Bord eines Schiffes auf dem Weg nach Sansibar. Da ist zum einen Viktoria, eine Reederstochter, die nach einem Skandal Hamburg verlassen soll, um ein wenig Gras über die Sache wachsen zu lassen, zum anderen Antonia, die einen Forscher als seine Sekretärin auf einer Expedition begleitet und Juliane, ein verwöhnte junge Frau aus reichem Hause. An Bord freunden die sich drei Frauen und starten in ihr Abenteuer auf Sansibar.


    Mich konnte die Geschichte um die drei Frauen sehr gut unterhalten und ich fand ihre unterschiedlichen Lebensweise und Lebenshintergründe sehr interessant. Wir begleiten die drei Frauen auf ihrem Abenteuer in einem fremden Land, wie sie sich zurechtfinden müssen und neue Dinge auf sie warten.


    Auch die Umgebung und das Land werden mit vielen Details beschrieben und man hat das Gefühl alles genau vor Augen zu haben. Dennoch haben sich ab und an ein paar Längen eingeschlichen und mir fehlte manchmal ein wenig ein roter Faden. Die Geschichte konnte mich aber auch des öfteren überraschen.


    Insgesamt war das Buch für mich ein unterhaltsamer historischer Roman, der mit einem tollen Setting überzeugen kann.

  5. Cover des Buches Der letzte Grund (ISBN: 9783865327482)
    Volker Pesch

    Der letzte Grund

     (16)
    Aktuelle Rezension von: wiechmann8052

    Ein altes Segelschiff liegt versenkt im Rostocker Hafen. An Bord ein unbekannter Toter, er ist aber nicht der den man an Bord erwartet hatte. Doro, die Kriminalhauptkommissarin hat alle Hände voll zu tun um ihren eigenem Anspruch gerecht zu werden. Es gibt  so viele Möglichkeiten, so viele Ansätze für das Motiv und so wenig Zeit, denn es ist Hanse Sail. Die Politik macht Druck, vor allem weil es noch eine zweite weitaus gefährlichere Baustelle innerhalb der Polizei gibt.

    Dieser Krimi war gut, einfach nur gut. Am ersten ist mir aufgefallen, dass der Autor Wert auf Informationen neben der Story legt, Wir erfahren etwas über Schiffe, ihre Vergangenheit und technische Einzelheiten, nicht wichtig für die Geschichte aber sie runden das Ganze perfekt ab. Genauso ist es mit dem Thema Kriegsenkel und Trauma Erfahrungen. Es sind nicht viele Informationen aber genug, damit man neugierig wird und sich vielleicht darüber hinaus informiert. Könnte interessant werden. Genauso legt er Wert auf den sensiblen Umgang mit allen Figuren in diesem Roman, zu mindestens habe ich es so empfunden. Der Respekt untereinander, auch die Spitznamen vermitteln einen freundlichen Umgang mit einander. Tote werden nicht anhand ihrer Verletzungen beschrieben sondern es gab Beschreibungen wie, ein gepflegter Haarschnitt, vor kurzem rasiert. Es war sehr sensibel und überaus spannend erzählt.

    Der Spannungsbogen setzte eine Rückwärtsspirale in Gang, es gab Ursachen in der Vergangenheit, wo Schweigen ein ganz großes Thema war. 

    Ich hoffe der Autor schreibt noch mehr Bücher mit Doro Westkamp als Kommissarin.

  6. Cover des Buches Insel der tausend Sterne (ISBN: 9783734109034)
    Anne Jacobs

    Insel der tausend Sterne

     (16)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa

    Paula von Dahlen arbeitet in Berlin als Sekräterin in einem kaiserlichen Ministerium. Paulas Familie ist hoch verschuldet. Als Paulas Mutter stirbt stoßen die auf ein altes Foto was in Afrika aufgenommen wurde. Paula will mehr über dem Mann auf dem Foto erfahren und beschließt nach Ost-Afrika zu reisen.
    Auf ihrer beschwerlichen Reise trifft sie auf Tom Naumann.
    Mir haben die Personen und auch die Landschaftsbeschreibungen sehr gut gefallen. Man konnte es sich dank der guten Landschaftsbeschreibung sehr gut vorstellen, dirket dabei zu sein und sich auch alles sehr gut vorstellen.
    Auch die Personen insbesonders Paula haben mir sehr gut gefallen.
    Eine junge Frau die alleine die beschwerliche Reise von Berlin über Ost-Afrika bis nach Sansibar auf sich nimmt.
    Der Schreibstil gefällt mir ebenfalls sehr gut und lässt einem mit Paula Reisen.

  7. Cover des Buches Das kann uns keiner nehmen (ISBN: 9783455009255)
    Matthias Politycki

    Das kann uns keiner nehmen

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Aqua__

    Man hat gleich das Gefühl mittendrin zu sein. Auf dem Weg auf dem Berg zur Spitze oder Krater :-). Sehr schöner Einsteig. Ich habe mir auch immer wieder das Buchcover angeschaut und mir vorgestellt hoch oben wie Hans da hoch marschiert und auf einmal vor "Tscharlie" steht. Herrlich! Kann es mir buchstäblich vorstellen. Besonders, da ich mittlerweile zwar schon seite ingen Jahren in Bayern lebe - komme aus NRW - aber mir teilweise immer noch fremd zum Teil vorkomme. und was dnekt wohl ein Hamburger plätzlich ausgerchnet auf einem der höchsten Berge einen Bayrer zu treffen. Naja so viel seit verraten, Antwort gibt's im Buch ;-)
    Im normalen Leben wären die beiden auf jeden Fall bestimmt nicht so aufeinander getroffen und hätten so miteinander auskommen müssen.
    Denn ein Sturm sorgt dafür, dass sie das erste mal zusammenhalten müssen.
    Ein absolut lustiges Buch und echt gut geschrieben, dass man zügig durchlesen kann. Aber gut momentan hat man ja leider auch etwas Zeit dazu. Die habe ich mir auf jeden Fall ein Wochenende lang genommen.
    Wie Denis Scheck auf dem Rückencover schon sagt: "Das Buch hat eine ganz eigene Sprache, die einen in den Bann zieht". Und ich meine jetzt nicht nur den bayrischen Teil.

  8. Cover des Buches African Queen (ISBN: 9783499630262)
    Helge Timmerberg

    African Queen

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Ritja
    Afrika mal aus einer ganz besonderen Perspektive. Direkt, ehrlich und voll Humor und Ironie. Ich habe jede einzelne Seite des Buches gemocht und musste so manches Mal über Helge Timmerbergs Einschätzungen und Gedanken schmunzeln. Aber auch die nachdenkliche und manchmal melanchonische Seite hat mir gut gefallen. Die Gedanken über sich, das bisherige Leben und seine neue Liebe wirkten ehrlich und greifbar. Die Gefühlsschwankungen und die Trauer, dass er schon so alt und seine Liebe noch so jung war. Doch anders wollte er es nicht.
    Bevor es aber zu melodramatisch wurde, kam Timmerberg immer wieder auf den aktuellen Pfad zurück und schilderte in allen Farben und Formen seine Erfahrungen in Afrika. Die Strapazen genauso wie die wunderschönen Landschaften und die Charaktere der Menschen, die er auf den Reisen durch Afrika kennenlernte. 

    Wer einmal nach Afrika will ohne sich den Temperaturschwankungen, der tierischen und menschlichen Gefahren und der Strapazen der Reise aussetzen zu wollen, kann sich dieses Buch nehmen und ganz entspannt Timmerberg durch Afrika und seine Gefühlswelt folgen.
  9. Cover des Buches Wie ich die Prinzessin von Sansibar suchte (DuMont Reiseabenteuer) (ISBN: 9783770182800)
    Wolf-Ulrich Cropp

    Wie ich die Prinzessin von Sansibar suchte (DuMont Reiseabenteuer)

     (4)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76
    ‚Doch über allem bleibt der Schatten jahrzehntelanger blutiger Unterdrückung mit Zehntausenden von Toten, Grausamkeiten, Ausbeutung.‘

    Inhalt:
    Wolf-Ulrich Cropp macht sich auf die Reise nach Sansibar, um mehr über Salme, die Prinzessin von Oman und Sansibar, zu erfahren. Diese verließ im 19. Jahrhundert ihre Heimat und lebte an der Seite ihres deutschen Ehemannes als Emily Ruete in Hamburg.

    In ‚Wie ich die Prinzessin von Sansibar suchte und dabei mal kurz am Kilimandscharo vorbeikam‘ erzählt der Autor von ostafrikanischen Völkern und ihren Traditionen, vom Kilimandscharo und Dar es Salaam, von Sklaverei und Kolonialgeschichte, von Stone Town und Freddie Mercury, von Gewürzen und Sansibar-Stummelaffen, von Plattenbau und verfallenen Villen, von Zoroastrismus und schamanischem Geisterglaube, von Pemba und Sansibar - und natürlich von Salme und ihrem Leben.

    Mein Eindruck:
    Ich habe bereits ‚Dschungelfieber und Wüstenkoller‘ von Cropp mit großer Begeisterung gelesen und auch ‚Wie ich die Prinzessin von Sansibar suchte‘ hat mir sehr gut gefallen.

    Obwohl ich mich schon sehr intensiv mit Afrika beschäftigt habe, habe ich bislang kaum über Tansania und Sansibar gelesen, so dass ich von Cropp sehr viel lernen und Neues erfahren konnte.

    Neben seinen Erlebnissen und Erfahrungen auf der Reise nach Tansania/Sansibar erzählt der Autor auch von früheren Reisen nach Ostafrika, erwähnt Expeditionen anderer, beschreibt im Detail historische und politische Begebenheiten und lässt unterwegs getroffene Reisende und Ortsansässige zu Wort kommen. Das Ergebnis ist ein umfassender Bericht über das Leben in Tansania und auf Sansibar, der den Leser mitnimmt auf eine Reise in diese exotische Welt.

    Mein Resümee:
    Lehrreich, unterhaltsam, farbenfroh.
  10. Cover des Buches Sansibar oder der letzte Grund (ISBN: 9783257600551)
    Alfred Andersch

    Sansibar oder der letzte Grund

     (325)
    Aktuelle Rezension von: janaobrist

    Also ich habe tatsächlich dieses Buch freiwillig gelesen und es war keine Schullektüre für mich. Um ehrlich zu sein, habe ich jedoch das Buch nur gekauft weil es 1. so schön aussieht und 2. runtergeschrieben auf 3 Euro war, da musste ich einfach zupacken. Anfangs habe ich wirklich nichts gecheckt, doch mit der Zeit bin ich reingekommen und ich fand es wirklich schön zum Lesen. Vorallem "der Junge" empfand ich als eine schöne Figur und ich konnte ihn mir bildlich vorstellen. Auch ansonsten gefiel mir die Geschichte, sie ist aber eigentlich so langweilig und es passiert fast nichts, trotzdem lies ich gerne weiter. Ich hatte auch meine Zeiten, wo ich nicht mehr lesen wollte und auch einfach keine Zeit hatte und es für eine längere Zeit weggelegt habe. Ich hätte mir gewünscht dass zwischen Judith und Gregor etwas mehr passiert wäre und dass er mit ihr mitgegangen wäre, das war wirklich sad. Das mit Knudsen und dem Jungen jedoch war sooo süss und herzerwärmend. Helanders Ende war Heldenhaft und Bewundernswert. Wieso das Buch "Sansibar oder der letzte Grund" heisst verstehe ich bis jetzt immernoch nicht ganz, aber irgendwie ist es egal. Das mit dem Klosterschüler, diese Figur, dass verstand ich auch bis am Schluss nicht. Ich musste dann im Internet rechachieren und dann konnte ich plötzlich alle Puzzleteile zusammensetzen. Ich würde es kein 2. mal lesen, aber die Erfahrung war es wert. Mein Ziel beim Lesen lag leider fertig zu lesen und nicht zu wünschen das es weiter geht...

  11. Cover des Buches Mein afrikanisches Tagebuch (ISBN: 9783442744527)
    Marietta Slomka

    Mein afrikanisches Tagebuch

     (6)
    Aktuelle Rezension von: cvcoconut

    Die ZDF Reporterin Marietta nimmt die Leser mit auf eine Reise nach Afrika. Allerdings zeigt sie nicht die Wege der Touristen, sondern lässt einen auch mal hinter die Kulissen schauen. Mit Einheimischen macht sie sich auf den Weg die Länder zu erkunden. Es stimmt, dass man von vielen ein vorgeprägtes Bild hat, umso schöner ist es mit diesem Buch auch mal eine andere Seite zu sehen. Teilweise ist es mir zu politisch geschrieben, die Ausführungen über Natur und Umwelt haben mir allerdings echt gut gefallen. Ich wünschte nur, mehr Menschen würden sich für den Erhalt einsetzen. Die Orte sind so schön beschrieben, dass es eigentlich Lust macht, auch mal dorthin zu reisen.

  12. Cover des Buches Blutzoll / Der Treffer (ISBN: 9783442119974)
    A. J. Quinnell

    Blutzoll / Der Treffer

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Der Geisterwald der Ahnen (ISBN: 9783942204002)
    Muhammed Said Abdulla

    Der Geisterwald der Ahnen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: doktormabuse
    Wenn man Sansibar bereist, bekommt man die Kultur bloß am Rande mit. Mit diesen Hörbüchern hat sich mir die Insel besser erschlossen. Ahnengeister - davon, dass der Glaube daran auch heute noch so präsent ist, bekommt man vor Ort gar nichts mit... Schön die Kriminalfälle - das 'Dreiergestirn' der Ermittler erinnert an Miss Marple oder Sherlock Holmes, nur, dass es eben authentisch von einem Sansibarer über Sansibar erzählt - und spannend! In diesem Buch dreht sich alles um den Ahnenkult. Bwana Ali verschwindet, als er nachts, zu verbotener Zeit also, durch den Geisterwald geht. Zuvor hatte er sich - aus Geiz? - nicht an den obligatorischen Opfergaben beteiligt, und dass, obnwohl seine Frau schwer erkrankt ist (die traditionelle Heilungszeremonie wird auch geschildert). Für die Leute ist alles klar. Aber Bwana Msa macht sich mit seinem Freund Najum zu einer Expedition in den Geisterwald auf. Dort entdeckt er was - und muss sich später mit einem seltsamen Boy, einem zahnlosen alten Inder und einem arabischen Ladenbesitzer auseinandersetzen. Sansibar pur! Beim kauf eines Exemplares beteiligt man sich an einem Schulgeldprojekt! Am besten direkt über den Verlag bestellen: www.kalamu.de
  14. Cover des Buches Sansibar Reiseführer (ISBN: 9783861122975)
    Sabine Heilig

    Sansibar Reiseführer

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Vollmond über Kaschmir / Tod in Sansibar (ISBN: 9783442116386)
  16. Cover des Buches Der Brunnen von Giningi (ISBN: 9783942204019)
    Muhammed Said Abdulla

    Der Brunnen von Giningi

     (1)
    Aktuelle Rezension von: doktormabuse
    Das Tolle bei Muhammed Said Abdulla sind die Hintergründe - diesmal geht es um Zauberei. Ein Hörbuch, das man mehrmals hören kann - immer wieder eröffnen sich andere Ebenen. Und dann das 'Team' - Bwana Msa und Spekta Seif - diese Gegensätzlichkeit und Freundschaft zugleich, die sich so gut ergänzt... Wirklich gut, um in Sansibar einzutauchen, nicht zuletzt wehen der afrikanischen Musik zwischen den Kapiteln... Ideale Urlaubsvor - oder Nachbereitung. Auch hier gilt: pro gekauftem Hörbuch geht 1 € als Schulgeldspende nach Tansania! Am besten gleich direkt über den Verlag bestellen: www.kalamu.de
  17. Cover des Buches Unser Haus am Meer (ISBN: 9783746631646)
    Nele Jacobsen

    Unser Haus am Meer

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Gartenkobold
    Klappentext: Statt politische Skandale zu recherchieren, wird die Reporterin Josefine von ihrem Chef nach Usedom verbannt. Sie soll einen Kapitän interviewen – den Autor eines Glücksratgebers. Der erweist sich als überraschend attraktiv, allein sein Bruder raubt Josefine mit seiner nordischen Dickfelligkeit den letzten Nerv. Dennoch beginnt sie schon bald die Schönheit der Ostseeküste für sich zu entdecken und kommt dabei einem Geheimnis um das alte Kapitänshaus der Brüder auf die Spur…

    Die Protagonistin des Romans Josefine lebt für ihre Arbeit als Journalistin und ist ziemlich enttäuscht, als sie, anstatt politische Skandale in Washington zu recherchieren nach Usedom geschockt wird, sie soll dem Glücksratgeber Autoren , einem Kapitän, auf den Zahn fühlen, denn um diesen Roman ist momentan ein ziemlicher Hype. So interessant und attraktiv der Kapitän ist, geht der Bruder des Kapitäns Josefine ziemlich auf die Nerven, denn er ist weder besonders redselig, eher störrisch und dickfellig. Bei ihren Recherchen stößt sie auf ein Geheimnis und ist nun nicht mehr zu bremsen….

    Leicht und locker geschrieben, das Cover passt haargenau, liest sich die Geschichte sehr gut, allein die Protagonistin ist Klischee und Stereotyp einer Karrierefrau, die nur ihren Job und die weitere Karriereleiter im Auge hat. Insgesamt sind die Charaktere schon recht seicht, passen damit allerdings vollkommen ins Bild. Erst zum Ende hin entwickelt sich Josefine ein wenig, kann aber trotzdem nicht so recht überzeugen. Leider empfinde ich auch das Ende als recht überstürzt und es fehlt ein wenig Spannung.

    Ein seichter Roman zum Relaxen und nicht-nachdenken…..sondern einfach treiben-lassen.
  18. Cover des Buches Tod auf Sansibar (ISBN: 9783898973434)
    M. M. Kaye

    Tod auf Sansibar

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Janosh

    Mary Margaret („Molly“) Kaye ist nicht nur die Autorin historischer Romane, unter denen „The Far Pavilions“ (deutsch: „Palast der Winde“), an dem sie gut 15 Jahre lang arbeitete, der herausragendste ist, vielfach verglichen mit „Gone With The Wind“, sondern hat auch eine Reihe Kinderbücher geschrieben – und in den Fünfziger Jahren sechs Kriminalromane, von denen „Death in Zanzibar“(deutscher Titel: „Tod auf Sansibar“), der 1959 veröffentlicht wurde, der fünfte ist.

    Wie die im indischen Simla geborene Schriftstellerin in ihrem Vorwort zu dem hier zu besprechenden Buch schreibt, hat sie sich für ihre Kriminalromane Handlungsorte ausgesucht, in denen sie selbst für eine gewisse Zeit lebte – als Ehefrau eines Angehörigen der britischen Streitkräfte, der während seiner militärischen Karriere an den unterschiedlichsten Plätzen der Erde Dienst tat. M.M.Kaye verwendete später, wieder in England, die Aufzeichnungen, die sie an den jeweiligen temporären Wohnorten gemacht hatte, dafür, spannende Geschichten zu erfinden, die allesamt den Vergleich mit denen der weltberühmten „Lady of Crime“, Agatha Christie, nicht zu scheuen brauchen! In der Tat hatten beide Britinnen ein Faible für exotische Schauplätze, die vielschichtigen, klug ausgedachten Handlungen spielen oft vor einem politischen Hintergrund mit ebenso politisch motivierten Morden, die sich unter Mitgliedern der zumeist gehobenen Mittelschicht ereignen, beide Damen wussten genau, wie man Spannung erzeugt, kontinuierlich steigert, um sie dann in einer überraschenden Auflösung gipfeln zu lassen. Gewürzt ist das Ganze mit einer Romanze, die allerdings bei M.M.Kaye nicht ganz so beiläufig abgehandelt wird wie gewöhnlich bei Dame Agatha. Sowohl die eine als auch die andere waren wahre Meisterinnen der Sprache, wobei der funkelnde Wortwitz, der ausgeprägte Sinn für Situationskomik, die ins Auge springende Ironie einer M.M.Kaye etwas ist, das man bei Christie eher weniger findet, und wenn doch, dann muss man ihre stets subtile Ironie schon zwischen den Zeilen suchen.

    Doch möchte ich mich nun ein wenig eingehender mit „Death in Zanzibar“ beschäftigen, einem romantisch-politisch-exotischen Krimi, den ich mit höchstem Vergnügen und gleichzeitig wachsender Spannung gelesen habe und der für mich zu einem der besten seines Genres gehört – lesenswert auch noch sechzig Jahre nach seinem Erscheinen, in vorbildlicher, geradezu geschliffener Sprache abgefasst, die mich immer wieder aufs Neue entzückt hat. Denn ja – auch Sprache kann zur Qualität eines Buches beitragen, selbst wenn dem heutzutage, so will mir scheinen, zunehmend weniger Bedeutung beigemessen wird.

    Das Sansibar, in dem die Schriftstellerin den größten Teil ihrer Geschichte spielen lässt, gibt es nicht mehr, nachdem 1963/64 die britische Kolonialzeit endete und der Inselstaat in die Unabhängigkeit entlassen wurde. Dieser Wechsel ging alles andere als unblutig vonstatten und schon Jahre zuvor arbeiteten Revolutionäre im Untergrund, gärte es unter der Oberfläche von Schönheit und dem Zauber aus Tausend und einer Nacht, der der Gewürzinsel zugeschrieben wurde, und der die junge Protagonistin des Romans, Dany Ashton, mit aller Macht nach Sansibar zieht, komme, was da wolle! Ihr neuer Stiefvater, der Schriftsteller Tyson Frost, besitzt ein Haus auf der Insel und ihre Mutter Lorraine hatte eine Gruppe Freunde eingeladen, eine Zeit auf „Kivulimi“, dem „Haus der Schatten“ zu verbringen. Doch bereits im Vorfeld der Reise, die in den Fünfziger Jahren nur mit Zwischenlandungen möglich war und entsprechend viel Zeit in Anspruch nahm, geschehen unerklärliche Dinge: der Notar, bei dem Dany Papiere für ihren Stiefvater abgeholt hatte, wurde ermordet und Danys Pass wurde gestohlen – irgendjemand hat die feste Absicht, Dany daran zu hindern, die Reise anzutreten. Doch mit der Hilfe des Amerikaners Lash, ebenfalls Gast auf Kivulimi, gelingt es der jungen Engländerin, das Ziel ihrer Sehnsüchte gegen alle Widerstände zu erreichen – nur um schon während des Fluges zu ihrem Schrecken festzustellen, dass sie sich da auf eine gefährliche Geschichte eingelassen hat, die sie nicht kontrollieren kann und die weder sie noch der gespannte Leser zu durchschauen vermögen, obwohl man inzwischen weiß, dass der Drahtzieher des Ganzen hinter einem Schatz her ist, der vor mehr als siebzig Jahren von Tyson Frosts Großvater irgendwo auf der Insel versteckt wurde. Als dann noch weitere Morde geschehen, wird die Insel der Träume zu einem Ort des Entsetzens und der Furcht. Und Dany gerät, auch durch eigene Unvorsichtigkeit, in Todesgefahr, aus der es kein Entrinnen zu geben scheint....

    Ein spannender Roman, fürwahr, so, wie man ihn sich nur wünschen kann! Doch ist er auch ein historisches Zeugnis, denn man erfährt zusätzlich nicht nur eine Menge über die bewegte Geschichte der Inselgruppe im Indischen Ozean, nicht weit vor der ostafrikanischen Küste, sondern es gelingt der Autorin Kaye darüber hinaus, dem Leser ein verführerisches Bild zu malen von dem unwiderstehlichen Zauber Sansibars, indem sie ihn auf Streifzüge mitnimmt, zu den schönsten und gleichzeitig geheimnisvollsten Plätzen der Insel mit der üppigen Vegetation. Das tut sie auf so gekonnte Weise, dass man die flirrende Hitze, aber auch den lauen Wind spüren, die einzigartigen Düfte wahrnehmen kann, die sie aus ihren eigenen Erinnerungen hervorholt und zu dem Leser wehen lässt. Das ist großartig – und etwas, das nur wirklich begnadeten Schriftstellern und Märchenerzählern gelingen kann!

  19. Cover des Buches Insel im Sturm (ISBN: 9783898973410)
    M. M. Kaye

    Insel im Sturm

     (11)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Historisches Uberseegebiet (ISBN: 9781159048815)
    B Cher Gruppe

    Historisches Uberseegebiet

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Aicher
    Ich gebe nur ein Herz, obwohl den eigentlichen Autoren dieses Buches sämtliche Herzen gebühren würden. ABER: Bei diesem seltsamen Werk über ein indisches Thema handelt es sich nicht um die originalen Ausführungen eines Autors, sondern um die bloße Zusammenstellung von Informationen, die aus verschiedenen Wikipedia-Artikeln stammen. Die Anschaffung des Buchs ist darum aus meiner Sicht eigentlich nicht nur im wirtschaftlichen Sinn völlig überflüssig, weil sich jeder die entsprechenden Inhalte ganz leicht selbst bei Wikipedia beschaffen kann. Ob man mit der Zusammenstellung und Kommerzialisierung eines solchen Buchs den vielen ehrenamtlichen Autoren bei Wikipedia einen Gefallen tut, wage ich zu bezweifeln. Aber was nutzt es dem Leser, wenn man Wikipedia-Artikel aneinanderreicht und verkauft?
  21. Cover des Buches Meine Farm in Afrika (ISBN: 9783492308861)
    Kerstin Decker

    Meine Farm in Afrika

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Zmei

    Es ist kein  Roman im belletristischen Sinne, denn für die Geschehnisse zwischen 1882 und 1905 gibt es einen umfangreichen Quellennachweis am Ende des Buches. Und doch ist es kein Werk, das im Stil einer Dokufilmsendung rein informativ und trocken den Stoff vor den Augen der Leser ausbreitet. Ganz im Gegenteil. Es gibt genug Raum für Eigeninterpretationen, philosophischen Überlegungen, Ironie und Humor, der gekonnt wie gewitzt genutzt wird. Fakten bilden eine solide Basis dieses opulenten, im Sinne gehaltvoll an wertvollen Gedanken, Werkes. Eigene Nachempfindungen von der Autorin Kerstin Decker hauchen erst das Leben in jene historische Ereignisse und Figuren ein des XIX Jh., die ihr Buch uns bietet.

    Ein Vielfalt an Themen taucht in dem Buch: Freundschaft, Liebe, Familie, Suche nach persönlichem Gluck, der Mensch und sein Platz in dieser Welt, aber auch Eroberung der Deutschen von Ostafrika, politische Geschehnisse der damaligen Zeit, Attitüde der deutschen Regierung zu der Entstehung der Kolonien, Umgang der Afrikaner mit den Eroberern, die Lebensumstände der deutschen Eroberer in Ostafrika, uvm.

    Eines der Themen, das wie ein roter Faden durch Schicksale der Figuren durchzieht, ist das Thema der eigenen Identität/des eigentlichen Ich-Werdens. Es wird gezeigt und kommentiert, wie einige der Helden dieses Werkes das Problem für sich gelöst haben: Zu Anfang musste Carl Peters, der Pfarrersohn aus Neuhaus an der Elbe, aufhören, ein Deutscher zu sein, um in London weiterzukommen. „Leben ist Hochstapelei; man muss die Person behaupten, die man erst zu werden gedenkt.“ S. 103 Oder auf S. 152: „Er hat sich selbst erschaffen. Ein Unternehmer im Wortsinn, ein Selbsterfinder. Es ist also möglich. Da gründet einer sein Dasein auf nichts als sich selbst, und plötzlich wird eine Welt daraus. Er hatte keine Chance. Aber er hat sie genutzt. Ich bin ich!“ Emin Bay, ein Ornithologe aus Oberschlesien, musste sich einen neuen Namen wie andere Identität leihen: Er gab sich für einen Türken aus, um den Job des Gouverneurs in Äquatoria zu bekommen. Frieda von Bülow war das Thema ebenfalls nicht fremd: „Sie misstraut nun einmal Menschen, deren Ideal die Selbstverleugnung ist. Dabei müsste etwas ihr sagen, wie gefährlich gerade diese sind.“S. 310. Ebenso Deutschland als junger Staat unter Bismark und das deutsche Volk waren um die Zeit auf der Suche nach eigener Identität.

    Auch andere Fragestellungen und spannende philosophische Gedanken, wie poetische Beschreibungen erwarten die Leser in diesem Buch. „Jetzt strömen immer mehr Menschen auf den großen Platz, mit nur in Venedig möglicher Geräuschlosigkeit. Kurz versinkt die junge Frau im Anblick der hellen Sterne auf tiefblauem Grund am Portal der Markuskirche. Es könnte ein Bild der Verlorenheit sein, der Verlorenheit in der unendlichen Nacht des Raums, und ist doch, seltsam genug, eines der Geborgenheit. Als sei die Erde ein heimatlicher Stern. Als könne man auf ihm nicht verlorengehen.“ S.145 oder: „Es ruht ein Hauch süßer Poesie über der Landschaft und ladet den Geist zum träumerischen Sich-Versenken in sich selbst ein.“S. 358

     Als Teil der westlich orientierten Mentalität haben einige Fragen auch heute an Aktualität nicht verloren. Schön, bereichernd, dass sie im Kontrast zur Weltanschauung der Afrikaner so deutlich uns vor Augen geführt wurden: „Der Stärkere nimmt dem Schwächeren nicht das Seine? Sollte das Zivilisation sein? Oder ist Zivilisation, wenn der Stärkere dem Schwächeren das Seine so nimmt, dass es sich nicht mehr nachweisen lässt?“S. 79 oder „Es kann nicht schön sein dort, sonst würden sie nicht alle fortlaufen. … doch hätte er das große Wasser kennenlernen sollen, wäre er gewiss an seinem Strand geboren.“ Und weiter S. 160-161: „Trotzdem sah ihn Mandara wohl mit einem Gefühl an, das er Rührung nennen müsste, wenn er dafür einen Namen wüsste. Denn er erinnerte ihn an das, woran alle älteren Leute am liebsten denken: an seine Jugend.“ Es gibt noch mehr gelungene Gegenüberstellungen der europäischen und der afrikanischen Mentalität in dem Werk.

    Auch höchstinteressante Details zur europäischen Gesichte, u. a. was Deutschland, Niederlande oder Belgien mit all ihren Kolonien angeht. Man erfährt auch, wie Belgien zu ihrem ersten König kam. Oder wie stark die Rivalität zw. Briten und Deutschen in Ostafrika z.T. auch ausfiel.

    Es wird schon oft zwischen den Orten, Zeiten, Figuren und Perspektiven geschaltet, um einen bestimmten Gedankengang, ein Bild fertig zu malen, eine Geschichte zu Ende zu erzählen, manchmal auch ohne einen sichtbaren Grund, aber es erweist sich stets als eine Ergänzung und letztendlich Bereicherung.

    Zum schnellen Weglesen ist es nichts. Ich musste öfters mal das Buch weglegen, um genug Raum dem ganzen Gedankenreichtum und der Vielfalt an Figuren, Situationen, etc. zu geben. So ein Buch braucht eben so viel Zeit und Ruhe.

    Auch dieser mal ernst philosophische, mal humorig-ironischer Erzählstil sagte mir sehr zu und machte das Fortkommen um einiges leichter.

    Fazit: Ein Buch in hoher Qualität, innerlich wie äußerlich, auf jeder Seite. Es ist zwar schon ein Werk, das Zeit und Aufmerksamkeit fordert, man wird aber auch dafür mit schönen wie erfüllten Stunden voller Witz und Weisheit belohnt. Zu lesen lohnt es sich auf jeden Fall. Daher 5 wohl verdiente Sterne und eine klare Leseempfehlung.

     

  22. Cover des Buches Sterne über Sansibar (ISBN: 9783732559138)
    Nicole C. Vosseler

    Sterne über Sansibar

     (47)
    Aktuelle Rezension von: buchjunkie

    Dieser Roman lag  sehr lange in meinem Regal . Ich hab keine Ahnung, woher oder warum ich ihn habe, aber das wird wohl mal einen Grund gehabt haben.


    Cover und Titel, die ich beide etwas kitschig finde, haben mich immer wieder abgehalten ihn zu lesen. Bis vor ein paar Tagen😊


    Ein großartiger, historischer Roman nach einer wahren Begebenheit 

    steckt hinter diesem Titel.

    Unbeschwert  verlebt Sayyida Salima bint Sa‘id , Tochter des Sultans, ihre Kindheit und Jugend auf der Gewürzinsel Sansibar.  Ihr Halbbruder Majid bringt ihr Reiten und Schiessen bei , und da sie sehr wissenshungrig ist, lässt sie sich heimlich im Schreiben unterrichten.

    Als die als junge Frau dem deutschen Kaufmann Heinrich begegnet, kommen sich zwei Welten näher. Die beiden verlieben sich und schon bald erwartet Salima ein Kind. Für eine muslimische Prinzessin ist ein uneheliches Kind undenkbar. Eine Heirat mit einem Ungläubigen  kommt allerdings auch nicht in Frage. Ihr droht der Tod durch Steinigung , wenn sie nicht flieht. 

    Sie flieht mit Heinrich in dessen Heimatstadt Hamburg. Sie muss ihr Leben aufgeben, ihren Namen und ihr Vermögen.  Mit ihrem neuen Namen Emily Ruete  beginnt sie ein neues Leben mit ihrer großen Liebe Heinrich. 

    Doch was erwartet sie in diesem kalten , fremden Land , so weit entfernt von ihrer Heimat?


    Eine berührende  und abenteuerliche, aber auch tragische Lebensgeschichte ist es.

    Wunderbar geschrieben hat mich Salimas Geschichte sehr berührt. 


    Ein ganz zauberhafter großartiger Roman!


    Übrigens  : Sayyida Salima bint Sa‘id wurde am 30. August 1844 geboren und starb am 29. Februar 1924 als Emily Ruete❤️

  23. Cover des Buches Im Schein der Morgenröte (ISBN: 9782496710489)
    Cornelia Engel

    Im Schein der Morgenröte

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Nady

    Meine Meinung:

    Schon der erste Band dieser Sansibar-Saga hat mich begeistert und so war ich natürlich auf die Fortsetzung mehr als gespannt.

    Wir begleiten Elisabeth weiterhin auf Sansibar und ihrem Kampf um die Firma ihres Onkels. Gleichzeitig soll sie für ihren Bruder Gewürze einkaufen, was ihr bisher jedoch nicht gelungen ist. Von Seiten des Palastes werden ihr immer wieder Steine in den Weg gelegt, denn die Schwester des Sultans macht ihr das Leben schwer.
    Dabei könnte alles so schön sein. Ihre Liebe zu Jakob ist ungebrochen, wenn diese auch immer wieder auf die Probe gestellt wird.  Und dann werben auch noch der Arzt Dr. Wessels und der Pflanzer Christian Gramberg um sie. Doch wer meint es ehrlich mit ihr?

    Wieder hat Cornelia Engel mich von der ersten Seite an abgeholt. Ich war direkt in der Story gefangen und fand ihn teilweise noch weitaus spannender als den ersten Band.
    Was Elisabeth alles erleiden musste und wie mit ihren Gefühlen umgegangen wird, hat mich sehr berührt.
    Ein toller Folgeband, der von mir 5 von 5 Sterne bekommt. Es lohnt sich wirklich, die Sansibar-Saga zu lesen.

  24. Cover des Buches Befremdliche Völker, seltsame Sitten (ISBN: 9783821847610)
    Evelyn Waugh

    Befremdliche Völker, seltsame Sitten

     (7)
    Aktuelle Rezension von: fredgoetzis
    tja, habe mich sehr auf den titel gefreut, war dann eher enttäuscht. afrika der 20er jahre des letzten jahrhunderts - durch die klischeebrille eines weißen gesehen...leichte lektüre.

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