Bücher mit dem Tag "san francisco"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "san francisco" gekennzeichnet haben.

501 Bücher

  1. Cover des Buches Legend (Band 1) - Fallender Himmel (ISBN: 9783785579404)
    Marie Lu

    Legend (Band 1) - Fallender Himmel

     (2.234)
    Aktuelle Rezension von: buecher_hinter_der_traumtuer

    Überragend. Einfach eine großartig ausgearbeitete dystopische Geschichte. Wiedermal habe ich festgestellt, dass ich viel zu selten Dystopien lese, denn ich lieb es sehr. Ich war direkt in der Geschichte drin und wurde auch von Anfang an in den Bann gezogen. Es war super spannend und ich konnte mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Die beiden Protagonisten sind so unterschiedlich und doch mochte ich bei unglaublich gern. Die ganze Handlung ist super nachvollziehbar und toll aufgebaut. Der Schreibstil ist wirklich super, weil er einfach Bilder vor dem inneren Auge entstehen lässt. Außerdem gab es klasse Wendungen, die ich nicht kommen sehen habe und mich teilweise wirklich schockiert haben. Ich saß teilweise echt mit offenem Mund da und war so: Wie jetzt?

  2. Cover des Buches Der Übergang (ISBN: 9783442469376)
    Justin Cronin

    Der Übergang

     (1.225)
    Aktuelle Rezension von: Ermelyns

    Leider an vielen Stellen langatmig. Immer wenn ich mir dachte "jetzt wird es interessant", wurde die Erzählweise verlangsamt. 

    Die Geschichte springt viel in zeit und Ort herum, ohne dies dem Leser sinnvoll zu zeigen. Oft dachte ich "Ich denke der ist tot?" oder "Wie kann jetzt hier Winter sein, wenn eben da sommer war?" Diese Zeitsprünge sind widersprechen sich auch selbst. An den Umständen der Gruppenmitglieder kann man die Zeit eigentlich gut erkennen, allerdings widerspricht sich dies dann mit Aussagen der Gruppe und den Jahreszeiten. 


    Die Figuren wirkten auf mich sehr vorhersehbar, so dass mich auch das Ende nicht überraschen konnte. Stellenweise habe ich das Buch sogar tagelang nicht weiter gelesen. Ich weiß nicht, ob ich den nächsten Teil lesen werden... 

  3. Cover des Buches DARK LOVE - Dich darf ich nicht lieben (ISBN: 9783453270633)
    Estelle Maskame

    DARK LOVE - Dich darf ich nicht lieben

     (1.167)
    Aktuelle Rezension von: autumn_girl

    Titel: Dark Love- Dich darf ich nicht lieben (Band 1)

    Autorin: Estelle Maskame 

    Verlag: Heyne 


    Nach meinem letzten Buch (Flaming Clouds-> siehe letzte Rezi) brauchte ich eins mit einem unkomplizierten Schreibstil. Da habe ich nach diesem Reread gegriffen und genau das bekommen, was ich erwartet habe. Der Schreibstil von Maskame ist locker, angenehm und echt, roh (im positiven Sinne), er fühlt sich nicht an, als ob man ihn 100- Mal Korrektur gelesen hat. Das hat den Effekt, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Ich konnte gar nicht anders! 

    Die Problematik in der Geschichte ist die Liebesbeziehung zwischen Eden und Tyler, da sie Stiefgeschwister sind und aus diesem Grund nicht aufgedeckt werden darf.
    Die Beziehung hat sich langsam und natürlich aufgebaut. Ich habe den beiden die Gefühle abgenommen. 

    Eden ist eine recht reife Person mit ihren 16 Jahren. Sie hat ihre Wertvorstellungen, an denen sie festhält und andere danach beurteilt. Ihren Vater hasst sie, weil er Eden und Edens Mutter verlassen hat, und sie versucht die Beziehung zwischen den beiden gar nicht zu ändern. Im Kontrast dazu steht Tyler. Sie versucht alles, um ihn zu ergründen, hinter seine Fassade zu schauen, die er über all die Jahre aufgebaut hat. Tyler ist der "Badboy" der Geschichte: Er hat mit Alkohol, Drogen, Aggressionen zu kämpfen und stößt alle von sich weg. Eden jedoch kämpft sich langsam durch die Mauer und sieht, was für ein verletzlicher, guter Mensch dahinter steckt. Dabei deckt sie sein Geheimnis auf, was die Sache nicht entschuldigt, aber erklärt.

    Die Nebencharaktere geben einen guten Rahmen und sorgen für Dynamik in der Geschichte. Die Clique ist bunt gemischt und vertritt jedes amerikanische Klischee von Aufreißer bis arrogantes Mädchen, was es sehr unterhaltsam macht und auch die ein oder andere Überraschung bringt...

    Des Weiteren habe ich festgestellt, dass es doch reich an Klischees war, was mich nicht gestört hat. Hier merkt man, dass es den Ursprung in Wattpad hatte. 


    Warum keine 5 Sterne?

    Ich denke, es ist noch Potenzial da für die zwei Folgebände. Es war für mich ein sehr gutes und unterhaltsames Buch, aber noch kein Highlight! 


    Fazit: Ein sehr gelungenes Buch! Ich kann es für jeden empfehlen, der auf der Suche nach einem YA- Roman mit einer (komplizierten/ dramtischen) Liebesbeziehung ist. Auserdem lässt er sich in einem Rutsch lesen, weil er so packend ist. Es ist für jüngere Leser geeignet, da wichtige Thematiken, wie Alkohol- und Drogenkonsum sowie Aggression und Drogen angesprochen werden, jedoch nicht so, dass es ungeeignet dargestellt werden und auch eine mögliche Hilfe wird am Ende angeboten. 


    Bewertung: 🌕🌕🌕🌕/🌕🌕🌕🌕🌕






  4. Cover des Buches Percy Jackson - Der Fluch des Titanen (Percy Jackson 3) (ISBN: 9783551311139)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Der Fluch des Titanen (Percy Jackson 3)

     (1.614)
    Aktuelle Rezension von: AuroraM

    Ein weiteres Abenteuer der Percy Jackson reihe.
    Es war spassig und spannend dieses Buch zu lesen, kann ich nur empfehlen. 

  5. Cover des Buches Trinity - Verzehrende Leidenschaft (Die Trinity-Serie 1) (ISBN: 9783548289342)
    Audrey Carlan

    Trinity - Verzehrende Leidenschaft (Die Trinity-Serie 1)

     (487)
    Aktuelle Rezension von: Elmajo

    Schon nach den ersten Seiten kam mir der Handlungsrahmen bekannt vor. Junge, zurückhaltende Frau lernt einen unnahbaren, sexy Typen kennen, verknallt sich und stellt fest, dass er stinkreich ist. Gut, in diesem Fall ist er auch noch ihr Chef - es kommt also ein Problem dazu, welches gelöst werden will. 

    Nach und nach bekommt man einen guten Eindruck der Charaktere und lernt sie, ihr Leben und ihre Vergangenheit kennen. Auch wenn bestimmte Handlungen für mich sehr unrealistisch sind (immer wenn es Ärger gibt, gibt es Sex), lässt sich das Buch doch gut und flüssig durchlesen. Der Schreibstil der Autorin ist super und man kommt trotz bekannter Handlung sehr gut in die aktuelle Geschichte rein und will wissen wie es weiter geht. 

    Ein gutes Buch für zwischendurch, ohne großartig den Kopf anstrengen zu müssen. Und trotzdem freue ich mich auf die nächsten Teile der Reihe.

  6. Cover des Buches Die Blutlinie (ISBN: 9783404169368)
    Cody McFadyen

    Die Blutlinie

     (4.542)
    Aktuelle Rezension von: Eva-Marie_Kwade

    Smoky Barrett ist Agent beim FBI. Sie verlor Ihre Familie durch die Hand eines Serienmörders und versucht nun wieder ihr Leben in den Griff zu bekommen. Mit Hilfe Ihres Therapeuten fasst sie den Entschluss wieder die Leitung Ihrer Einheit zu übernehmen, als sie vom Tod Ihrer Schulfreundin erfährt. Auch sie wurde von einem Serienmörder gefoltert, vergewaltigt und dann getötet. Der Täter, der sich selbst als Nachfahre von Jack the Ripper bezeichnet, hat es direkt auf Smoky abgesehen. Sie soll sein Abberline werden. Und noch bevor sie das versteht, hat der Täter auch die Angehörigen des Teams im Visier. Wird das Team mit Smoky schaffen, diesen Mörder zu schnappen, bevor noch mehr Personen sterben müssen?


    Ich hab schon viel Gutes über die Reihe rund um Smoky gehört und konnte es kaum erwarten den ersten Teil zu lesen. Leider konnte mich der Schreibstil nicht ganz so überzeugen, da es für mich ein bisschen zu derbe war. Gefühlt wurde in jedem Kapitel 2 mal „gekotzt“ oder Ähnliches, das könnte man anders umschreiben. Ich möchte auch sagen, dass die ganzen Beschreibungen nix für schwache Nerven sind. Ich finde auch, dass viele Wiederholungen darin vorkommen.


    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Am sympathischsten fand ich Alan washington, seine Art ist so herzlich aber er weiß auch ganz genau, wann er diesen Charakterzug ablegen muss. Leo ist eine gute Stütze in puncto Internet, Daten usw. Und auch sehr sympathisch, wenn auch noch ein bisschen grün hinter den Ohren. Callie Thorne gefällt mir auch gut, sie ist eine starke und selbstbewusste Frau, die immer einen kecken Spruch auf den Lippen. Smoky ist mir noch ein bisschen rätselhaft aber ich denke, man wird in den folgenden Büchern noch mehr über sie erfahren. James finde ich eher unsympathisch.


    Am Anfang der Geschichte kam mir in den Sinn, wer der Täter sein könnte und dies hat sich auch bewahrheitet. Auf der einen Seite hat dies die Spannung am Ende etwas rausgenommen, aber während der Jagd nach dem Täter kam schon einiges an Spannung auf. 


    Ich hätte nicht damit gerechnet, dass es wirklich noch ein so glimpfliches Ende nimmt für die Hauptcharaktere.


    Schlussendlich ist dies eine solide Geschichte und recht interessant gemacht, ich glaube man sollte aber ein bisschen etwas über den „wahren“ Jack the Ripper wissen um manche Begrifflichkeiten zu verstehen. Auch wenn mich das Buch nicht vom Hocker gerissen hat, freue ich mich auf die anderen Ermittlungen mit Smoky Barrett und ihrem Team.

  7. Cover des Buches Nachricht von dir (ISBN: 9783492302944)
    Guillaume Musso

    Nachricht von dir

     (740)
    Aktuelle Rezension von: Schanin

    Wer in seinem Leben schonmal einen Krimi gelesen hat, der wird sich bei diesem Buch fremdschämen.

    Die Geschichte ist äußerst überzogen, ein schlimmer Zufall folgt dem nächsten, um die Handlung spannend zu gestalten. Dabei macht es die ganze Geschichte unglaubwürdig und lächerlich. Der Höhepunkt der Absurdität war für mich der Zeitungsartikel über die gefundenen, menschlichen Gliedmaßen im Maul des Haies.

    Die Protagonisten sind sehr unsympatisch. Diese verlieben sich plötzlich aus dem Nichts.

  8. Cover des Buches Kissing Lessons (ISBN: 9783499275364)
    Helen Hoang

    Kissing Lessons

     (338)
    Aktuelle Rezension von: kikiii04

    Stella hat bisher nie das Bedürfnis verspürt, ein Liebesleben zu haben. Sie hat ihre Arbeit, ihre Routine – und das ist alles was sie braucht und liebt. Ihre Mutter ist da jedoch ganz anderer Meinung und versucht sie schon lange zu verkuppeln. Jeder einzelne Versuch endete in einem Desaster. In Beziehungen - ob physisch oder psychisch - ist Stella eine Niete. Wenn sie überhaupt irgendetwas dabei fühlt, dann ist es Ekel.

    Doch nun möchte ihre Mutter sie mit einem von Stellas Kollegen, der viel zu umschwärmt und erfahren auf sie wirkt, verkuppeln. Stellas Ehrgeiz ist geweckt und so beschließt sie, alles zu lernen, was sie können sollte, um begehrte Männer für sich zu gewinnen. Daher engagiert sie Michael, der als Escort arbeitet, als ihren Übungsfreund. Allerdings entwickelt sich das Vorhaben anders, als sorgfältig von Stella geplant. Denn Michael beweist: Jeder ist fähig zu lieben, wenn er nur den richtigen Partner hat. Nur das Michael das für Stella nicht sein kann…

    „Kissing Lessons“ ist ein Roman, auf den ich unglaublich neugierig war. Die Thematik klingt hochinteressant und definitiv einzigartig, Eine Autistin und ein Escort. So etwas liest man nicht alle Tage. Noch dazu ist die Geschichte hinter dem Buch sehr spannend, weil die Autorin Stellas Diagnose teilt. Realistischer könnte die Thematik also nicht dargestellt werden.

    Als ich zu lesen begann war ich direkt voll und ganz gebannt von der Geschichte. Zwar wird die Geschichte aus dritter Person erzählt (was ich persönlich nicht so sehr mag), aber durch die wechselnde Perspektive und die Art, wie Helen Hoang schreibt, habe ich den Schreibstil dennoch sehr gemocht.

    Zu den Figuren fand ich ebenso schnell einen Zugang.  Stella ist eine sehr spezielle Figur mit Charakterzügen, die womöglich befremdlich wirken. Doch der Autorin gelingt es, jede ihrer Eigenheiten dem Leser auf ein Weise zu vermitteln, durch die man Stella wirklich versteht. Auch Michael als männlicher Protagonist mochte ich sehr. Er ist sehr vielschichtig und erst nach und nach werden seine einzelnen Seiten erkennbar. Besonders seine einfühlsame Ader mochte ich sehr.

    Neben den bisher genannten Aspekten kann ich zudem sagen, dass die Geschichte durchaus unterhaltsam war und lesenswert ist. Dennoch sind mir mit der Zeit Dinge aufgefallen, die mir nicht so zugesagt haben.

    Die Art der Liebesgeschichte zwischen Michael und Stella hatte ich nämlich nicht als solche erwartet. Explizite Szenen waren zu genüge enthalten – und für meine Geschmack zu viel. Daher wirkte die Beziehung, die sich langsam aufbaute, nicht … richtig auf mich. Ich kann nicht genau beschreiben, wie ich es beim Lesen empfand, aber ich weiß dafür umso genauer, was mich gestört hat: ich hatte das Gefühl, dass die Verbindung, also die Anziehung zwischen den Protagonisten rein körperlicher Natur war. Es war schlichtweg Begehren, eine rein körperliche Liebe. Und das würde ich nicht als Liebe bezeichnen. Die seelische Verbindung kam viel zu kurz.

    Hätte ich das vorhersehen sollen, können oder gar müssen? Vielleicht. Schließlich handelt bereits der Titel vom Küssen, etwas Physischem. Auch der Klappentext verrät, dass Stella den körperlichen Teil einer Beziehung lernen möchte. Das Cover wirkte jedoch viel lieblicher und hat mich vermutlich in die Irre geführt, wodurch ich irgendwie enttäuscht wurde. Weil der Mittelteil des Buches sich immer nur um das eine drehte, zig gleich ablaufende Szenen. Das wirkte sehr langatmig auf mich. Ich mochte auch den Steinzeit-Touch nicht, welcher der Lovestory anhaftete. Zu viel Eifersucht, zu besitzergreifendes Verhalten.

    Zum Ende hin wurde typischerweise ein Konflikt plaziert, der sich schon lange angekündigt hatte. Hier folgten dann Schlag auf Schlag krasse Veränderungen bezüglich der Charaktere, ihrem Denken und Handeln. Aber dies weckte den Eindruck, als müsste eine solche Entwicklung nun eben noch passieren, wie ein Punkt auf einer Liste, der noch schnell abgehakt werden muss.

    Mein Fazit:

    „Kissing Lessons“ besteht aus vielen Seiten – auch im übertragenen Sinne. Die einen Seiten mochte ich lieber, die anderen weniger. Das Buch hat einen starken Anfangsteil, wohingegen der Mittelteil meinen Geschmack nicht traf. Ich würde sagen, dass dieser Roman lesenswert ist. Und wenn man sich des großen Anteils von körperlicher Zuneigung bewusst ist, dann kann ich das Buch auch empfehlen. Den extremen Hype um die Geschichte verstehe ich offen gesagt jedoch nicht. Ja, die Thematik ist stark, aber das ist eben nicht das Einzige, was zählt. Von mir gibt es (leicht enttäuschte) 3 Sterne.

  9. Cover des Buches The Circle (ISBN: 9780804172295)
    Dave Eggers

    The Circle

     (283)
    Aktuelle Rezension von: yungscarecrow

    The Circle von Dave Eggers beginnt mit einem wirklich interessanten Setting, was sehr an die Strukturen im Silicon Valley erinnert, so wie man es sich bei Google oder Facebook vorstellen würde. Mit Verlauf des Buches merkt man aber recht schnell, dass viele Entscheidungen nur zu einer Sache führen sollen: zur Kontrolle über die Mitarbeiter und Nutzer der Seite. Auch wenn die Protagonistin gelegentlich den Anschein macht, dass sie die Zustände der Überwachung hinterfragt, so ist sie doch sehr naiv, was einen als Leser des Werks zur Weißglut treibt. Daher kann ich diesem Buch - leider - nur maximal 3* geben, obwohl mir selbst das schwerfällt.

  10. Cover des Buches Trinity - Gefährliche Nähe (Die Trinity-Serie 2) (ISBN: 9783548288895)
    Audrey Carlan

    Trinity - Gefährliche Nähe (Die Trinity-Serie 2)

     (277)
    Aktuelle Rezension von: Nardi_Da_Vinci

    Mit dem zweiten Buch bekommen wir eine dritte Erzählperspektive, die des Stalkers. Dadurch dass aber immer noch nicht verraten wird, wer der Stalker ist, bekommt man nur Einblicke in sein krankes Hirn, was dazu führt, dass der Spannungsbogen permanent steigt. 

    Mir gefiel der zweite Teil genau wie der erste, allerdings muss ich gestehen, dass ich für sehr abwegig halte, dass du, wenn du die Nachricht bekommst, dass jemanden der dir nahesteht etwas zugestoßen ist, kurz später total heiß bist. Bezweifle ich und fand ich deshalb an der Stelle auch etwas drüber, deshalb einen Stern weniger. 

    Ansonsten ist das auf jeden Fall ein Roman den ich weiterempfehlen kann und ich kann nur verraten, dass man besser nicht viel vorhat, wenn man das Buch beginnt und Teil 3 bereitliegen sollte. Ansonsten könnten das quälende Tage werden, da die Spannung nicht wie erwartet zum Ende des Buches abbaut.

  11. Cover des Buches Kinder der Freiheit (ISBN: 9783404173204)
    Ken Follett

    Kinder der Freiheit

     (456)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Dieses Buch bildet den Abschluss der Jahrhundert-Trilogie, beginnt kurz vor dem Mauerbau und endet mit dem Fall der Berliner Mauer. In den Jahren dazwischen begleiten wir wieder die bekannten Familien aus den ersten zwei Bänden bzw. deren Nachfahren aus Deutschland, England, Wales, Russland und Amerika. Die ersten beiden Bände hatten mir sehr gut gefallen. Es war eine gute Mischung aus recherchiertem, geschichtlichen Hintergrund und Fantasie des Autors mit den verschiedenen Protagonisten.  Ich habe - wie bei den beiden Vorgängern - viele Dinge gelernt oder aber einen Aha-Effekt gehabt. LESENSWERT                          

  12. Cover des Buches Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra (ISBN: 9783453418455)
    Robin Sloan

    Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

     (522)
    Aktuelle Rezension von: SofiaCuorDiLeone

    Ich gehöre zu der Art Leser*in - ich gebe es zu - die hin und wieder ein Buch "blind" kauft, ohne sich vorher den Klappentext durchzulesen, einfach, weil ich mich manchmal gerne überraschen lassen will oder auch schlicht aus dem Grund, dass ich durch ein ausgefallenes oder sehr ansprechendes Cover leicht zum Kauf verleitet werden kann... In diesem Fall sprach mich der Titel besonders an - Ich liebe Bücher über Bücher! Als ich dann das lesen begann, wurde mir schnell klar, dass der Inhalt nicht ganz das war, was ich mir erhofft/versprochen hatte. Wäre es "nur" um die schrullige, kleine Buchhandlung und ihre höchst eigenartige Kundschaft gegangen hätte ich vermutlich mehr Spaß an der ganzen Sache gehabt. Aber das ist nur mein persönlicher Geschmack, da ich in der Regel kein Fan von Geschichten bin, die sich zu sehr um Technik und Modernisierungen im Weitesten Sinne drehen - da bin ich doch eher ein Fan der "altbacken-mysteriösen" Fantasy-Stoffe. Wer aber Freue an genau diesen Dingen hat und sich auf eine Geschichte einlassen will, die das Alte mit dem Neuen verbindet und wenn jemand sich zudem für seitenweise technische Ausschweifungen begeistern kann, für den ist dieses Buch genau das Richtige!

  13. Cover des Buches Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unsterbliche Alchemyst (ISBN: 9783570400005)
    Michael Scott

    Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unsterbliche Alchemyst

     (616)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler

    Inhalt: Die Zwillinge Sophie und Josh werden Zeugen einer unglaublichen Auseinandersetzung zwischen zwei Alchemysten. Es stellt sich heraus, dass einer der beiden Nicolas Flamel ist, der vor über 600 Jahren das Geheimnis des ewigen Lebens entschlüsselte. Plötzlich sind die Zwillinge mitten drin in einer Welt aus alten Prophezeiungen, Magie und Gefahren...

    Meine Meinung: In lockerem Schreibstil führt Michael Scott seine Leser in die Welt der Alchemie ein. Er erschafft bildgewaltige "Schattenreiche" und erweckt die Magie zum Leben und man kann allem problemlos folgen. Die Zwillinge als Protagonisten und ihre Entwicklung haben mir gut gefallen. Flamel bleibt geheimnisvoll und es geht bereits in diesem Band richtig zur Sache. Die Reise auf die sich der geneigte Leser begibt ist abwechslungsreich und spannend, jedoch ohne großartige Wendungen.

    Besonders gut gefiel mir die Welt der Alchemie und Magie. Ich bin auf ausführlichere Erklärungen in den nächsten Bänden gespannt.

    Mein Fazit: Hin und wieder sollte man sich "verzaubern" lassen!

  14. Cover des Buches Die Tyrannei des Schmetterlings (ISBN: 9783462050844)
    Frank Schätzing

    Die Tyrannei des Schmetterlings

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Bookreader34

    „Der Teufel, sagt ein Sprichwort der Malaien, kommt immer durch die Hintertür.“ (Zitat aus Die Tyrannei des Schmetterlings)

    Die Tyrannei des Schmetterlings ist ein Science-Fiction-Thriller von Frank Schätzing.

    Im Jahr 2017 will im Südsundan während de des Bürgerkriegs eine Gruppe Soldaten gegen einen Warlord vorgehen. Dann werden sie jedoch selbst von nicht näher beschriebenen Wesen getötet.

    Im kalifornischen County Sierra untersuchen Undersheriff Luther Opoku und Deputy Ruth Underwood den Tod einer Biologin. Die Spuren führen zu einer Firma, deren Gründer eine Künstliche Intelligenz namens A.R.E.S. entwickelt hat, die zu einer Superintelligenz werden und dann alle großen Probleme der Menschheit lösen soll.

    Beim Firmengelände angekommen entdeckt Luther den mutmaßlichen Mörder und verfolgt ihn zu einem Raum mit einer Brücke, wo der Verdächtige spurlos verschwindet. Zurück an der Oberfläche stellt Luther fest, dass sich einiges verändert hat. Es ist Nacht, obwohl eben noch Tag war, und vorher Tote sind wieder lebendig.

    Der Titel bezieht sich wohl darauf, dass A.R.E.S. als verpuppter Schmetterling bezeichnet wird, der schlüpft, wenn er sich seiner selbst bewusst und dann eine Superintelligenz wird. Daher und weil auch echte Insekten eine Rolle spielen, finde ich das Titelbild, auf dem Kurven und Kreise an Insekten erinnernde Formen bilden, sehr passend.

    Vor allem in Luthers Gedanken und Gefühle erhält man einen sehr guten Einblick, aber auch die anderen wichtigen Charaktere sind gut ausgearbeitet. Mehrfach wechselt Schätzing bei der Schilderung von Luthers Gedankengängen von der dritten zur zweiten Person, so dass man als Leser quasi Luthers Rolle einnimmt.

    Die bis auf Rückblicke in die Vergangenheit einiger Charaktere im Präsens geschilderte Handlung wird meist aus der Sicht von Luther erzählt, manchmal aber auch aus der Sicht anderer Charaktere. Zu Letzteren zählt auch A.R.E.S., was zu den Dingen gehört, die mir an diesem Roman besonders gefallen haben.

    Zunächst erfährt man nur einzelne Ereignisse aus der Vergangenheit von Luther und einigen der anderen Charaktere, bevor Schätzing jeweils die laufende Handlung unterbricht und Zusammenfassung ihrer kompletten bisherigen Lebensgeschichte schildert. Das zieht sich dann immer über mehrere Seiten hin.

    Einerseits finde ich das zwar gut, weil man so die Charaktere besser versteht. Andererseits bin ich aber der Meinung, dass es besser gewesen wäre, wenn der Autor sich kürzer gefasst hätte, da auch unwichtige Dinge genannt werden, was gerade diese Stellen recht langatmig macht.

    Die Beschreibungen sind teils sehr wortreich und voller Metaphern und Vergleiche und Schätzing mag offenbar bildungssprachliche Begriffe wie desperat und stupend. Auch hier wäre meiner Meinung nach manchmal weniger mehr gewesen. Gefallen haben mir aber wiederum die über das ganze Buch verteilten Anspielungen auf bekannte Filme und Personen wie Jurassic Park und Halle Berry..

    Manchmal ist Die Tyrannei des Schmetterlings ziemlich tiefgründig und regt zum Nachdenken an. Schätzing stellt gut die Vor- und Nachteile des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz dar sowie die Schwierigkeiten, einer KI wie A.R.E.S die gewünschten Ziele und Werte zu vermitteln.

    Auch die wissenschaftlichen Grundlagen der wichtigsten vorkommenden Technologien werden gut erklärt. Außerdem kommen fast nur Technologien vor, die schon in der Entwicklung beziehungsweise in Ansätzen schon vorhanden sind. Beides macht das Szenario sehr glaubwürdig.

    Die Handlung ist in sechs große Abschnitte mit eigenen Titeln geteilt, Kapitel gibt es ansonsten nicht direkt. Innerhalb der großen Abschnitte ist die Handlung nur untergliedert, indem ein Perspektivwechsel durch einen Umriss eines Falters angezeigt wird. Am Ende gibt es eine Liste mit Sachbüchern zu den wissenschaftlichen und technischen Aspekten der Handlung und eine Danksagung.

    Die Spannung fällt in Tei II etwas ab, während Luthers Alltag beschrieben wird und die meisten anderen wichtigen Charaktere eingeführt werden. Die Ermittlungen in dem Todesfall werden eher nebenbei geschildert. Erst gegen Ende von Teil II steigt die Spannung wieder und bleibt bis auf die eher langatmigen Stellen bis zum Ende hoch.

    Action, auch in Form teilweise ziemlich brutaler und blutiger Gewaltschilderungen, gibt es nach dem Prolog auch erst wieder ab dem Ende von Teil II und die letzten beiden Abschnitte sind schließlich ziemlich actionreich.

    Insgesamt hat mir Die Tyrannei des Schmetterlings gut gefallen.

  15. Cover des Buches Leopardenblut (ISBN: 9783802581526)
    Nalini Singh

    Leopardenblut

     (1.120)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    2079 in einer Welt in der es Menschen, Gestaltwandler mit ihren Rudeln und Mediale gibt, die telepathische Kräfte haben, die aber frei von Gefühlen sind. Sascha eine Mediale weiss seit ihrer Kindheit, dass sie nicht wie alle anderen ist, denn sie hat Gefühle und hat gelernt diese zu verstecken. eines Tages soll sie mit dem Gestaltwandler Lucas zusammenarbeiten dabei fängt ihre Fassade an zu bröckeln und sie kann ihre Gefühle kaum mehr verheimlichen...

    Mein erstes Buch der Autorin und ich hatte keine grossen Erwartungen, da ich in letzter Zeit nicht mehr so oft zu Fantasy greife... aber das Buch hat mich positiv überrascht, es hat einen sehr fliessenden Schreibstil und obwohl es aus der Beobachter-Perspektive geschrieben ist, war ich nach wenigen Seiten in der Geschichte und hatte einen guten Überblick, sowie einen Bezug zu den Protagonisten.

    Mir gefiel, dass es sich nicht nur um die Gestaltwandler gedreht hat sondern auch die Mediale eine Rolle spielen, die Vernetzung deren Geiste und dessen System waren interessant und haben mir die Lust nach mehr gemacht, ich würde gerne mehr über sie lesen und hoffe sie spielen im zweiten Band ebenfalls eine Rolle. Zwischen den Protagonisten prickelt es stark und die Erotik-Szenen halten sich aber in Grenzen und die Szenen waren jetzt nicht all zu extrem (wie bei manchen Gestaltwandler-Bücher)

    Nebenbei gab es noch ein Mord und eine Entführung sowie die Rettung dieser Person, was noch ein Thriller-Element in die Geschichte gebracht hat und somit zusätzliche Spannung.

    Für mich ein gutes Buch, welches mir definitiv Lust auf mehr gemacht hat.

    Für alle die gerne Fantasy mit verschiedenen Aspekten mögen und vor einer 20 Bändigen Reihe nicht zurückschrecken (wobei es im zweiten Band um andere Charaktere geht )

  16. Cover des Buches Ich bin der Hass (ISBN: 9783404176304)
    Ethan Cross

    Ich bin der Hass

     (178)
    Aktuelle Rezension von: honeyandgold

    "Ich bin der Hass." Schlagkräftige Aussage würde ich mal sagen, aber der Name ist durch aus Programm. 

    Nach Tony Parsons Büchern war ich doch etwas ein geschüchtert von dem Genre Thriller und nach Stieg Larson, ist mir regelrecht schlecht geworden wenn ich nur an die vermeintliche Geschichte hinter dem Cover gedacht habe.
    Ob es verstörend ist, ja ein bisschen.
    Ob es auf dem Level Stieg Larson "Verblendung" verstörend ist, nein (Gott sei Dank)
    Hätte ich gekonnt, ich hätte diese Buch wahrscheinlich an einem Abend durchgelesen. Aber wie das Leben manchmal so spielt, war es mir nicht vergönnt. Nicht nur mir hat das Leben hart mit gespielt, sondern auch sämtlichen Protagonisten.
    Einige der Protagonisten laufen hier und da in dumme Fallen oder kommen in brenzliche Situationen. Eine gewisse junge Frau (zwinker) katapultiert sich von Dummheit zu Dummheit, anstatt mal den Kopf einzuschalten. Überlebensdrang hin oder her.
    Andere wiederum versuchen Vergangens zu verarbeiten und da ist da noch der Gladiator. Nachdem ich viel (ungesund viel) Freitag der 13te geschaut hab, war mir sofort klar, der Gladiator ist Jason Vorhees 2.0.
    Deformiertes Gesicht? Check
    Trägt ständig eine Maske? Check
    Tötet Menschen weil er Lust hat? Check
    Verkorkste Familie? Check
    Familie die in dazu bringt Menschen zu töten? Check.

    Ich sehe doch sehr viele Parallen zwischen den beiden Charakteren. Wenn wir aber schon bei Paralellen sind, Ackermann jr und Sherlock Holmes. Die beiden haben schon etwas an Ähnlichkeit, was aber nicht heißen soll das ich sie nicht mag. Und ja ich verstehe die ein oder andere Leserin, die sich in den sympatischen Serienmörder verguckt.
    Ging mir nicht anders.
    Jedoch habe ich schon oft gehört das Baxter nicht gerade von den Lesern gemocht wurde, ich muss aber sagen das ich den Jungen als eigentlich Genie des Buches ansehe. Ohne sein Tipp, wären vermutlich Ackermann und sein Bruder noch Tage lang im Dunkeln getappt.
    Ackermanns Bruder, dieser Typ ist einer der nervigsten Charaktere im ganz Buch. Ein Mann mit Vater-Komplex und Agressions-Problemen. Vielleicht sollte er mit Baxter mal einen Joint rauchen, um sich nicht immer wieder wie ein Diva zu verhalten. Oder einfach mal ein Snickers.

    Da sind wir beim größten Problem: Charaktere, ja die aber tausende Charaktere die in diesem Buch vorkamen, sind unglaublich verwirrend.
    Man muss dazu sagen, das das mein erstes Buch war und ich bis letzte Woche Donnerstag nicht mal wusste das es der 5te Teil der Reihe ist.
    Ich musste mir eine Liste machen um den Überblick zu behalten. Das ist unglaublich anstrengend und verbraucht sehr viel Zeit. Kenner der Reihe lachen jetzt, aber für mich war es auf Dauer wirklich nervig, ständig heraus zu finden wer mit wem oder wer von dem psychisch misshandelt wurde.
    Zwar haben alle Charaktere irgendwas mit dem Hauptstrang zu tun, aber teilweise werden Namen genannt wo ich selbst verwirrt war wer diese Person nochmal ist. Nachdem Baxters alte Kollegin vorgestellt wurde, war ich raus. Weiß der Geier wer diese Frau war und meiner Meinung nach hätte die Frau nie erwähnt werden müssen. Vermutlich wäre die Geschichte genau gleich ausgegangen.

    Zur Geschichte an sich:
    Die Geschichte ist unglaublich spannend geschrieben, es gibt ein oder zwei Cliffhanger. Sonst ist die Geschichte doch sehr flüssig. Die Kampfszenen werden unglaublich bildlich beschrieben. Auch die Geschichte des Bösewichts ist plausible erklärt und irgendwie tut er ja einem auch leid. Aber irgendwie auch nicht weil er ist trotz ein Arsch.

    Fazit: Gutes Buch mit hammer Story. Weniger Charaktere würden dem Ganzen gut tun. Wer auf guten Thriller mit verkorksten Background steht, ist das Buch perfekt. Ich würde aufjedenfall nochmal ein Buch aus der Reihe, nur diesmal schaue ich erst welche Reihenfolge die Bücher sind. 

  17. Cover des Buches Ein wunderbares Jahr (ISBN: 9783734101564)
    Laura Dave

    Ein wunderbares Jahr

     (155)
    Aktuelle Rezension von: JazzH

    Ich habe "Ein wunderbares Jahr" von  Laura Dave direkt in der Zeit der Veröffentlichung gelesen, wenn ich mich recht erinnere, 2016 um den Dreh müsste es gewesen sein.

    Damals war ich ganz begeistert und das Buch gehörte zu meinen All-time Favoriten. 

    Als ich letztens mal wieder zufällig Rezensionen mir durchlas und einige davon auch kritisch waren, dachte ich mir: "Hm, so schlecht habe ich das Buch absolut nicht in Erinnerung." Also war es Zeit für mich in der Coronakrise mir nochmal das Buch in die Hand zu nehmen. Diesmal habe ich es auf Englisch gelesen.
    Während ich mich noch sehr genau an die Rahmenhandlung erinnern konnte, merkte ich während den ersten Seiten schon, dass ich seit dem ersten Mal lesen als Mensch gewachsen war. Ich konnte die Kritiken nun nachvollziehen und wusste direkt, dass ich mir beim zweiten Lesen keinen Gefallen mache, da ich mir nun einen Favoriten in meinem Bücherregal zerstört habe.

    Inhaltlich geht es um Georgia, die bei ihrer letzten Anprobe ihres Brautkleids plötzlich ihren Verlobten mit einem Mädchen und einer unbekannten Frau die Straße entlanglaufen sieht. Als sich herausstellt, dass er der Vater ist, sucht sie Zuflucht bei ihren Eltern und Brüdern, deren Leben sich aber natürlich aktuell ebenfalls als katastrophal erweist...

    Nun, mein Problem mit dem Buch: Es ist seicht, aber das ist ja jeder Frauenroman/Liebesroman. Was mir hier definitiv aber fehlt ist: Romantik. Es gab kein einziges Date, bei dem ich mir dachte: Das würde ich auch mal gern erleben. Daher kam bei mir auch kaum Gefühl, keine Emotionen hoch. Schade. 

    Hinzu kommt, dass der Titel nicht passt. Die Handlung erfolgt innerhalb von zwei Wochen grob geschätzt. Kein Jahr. Keine Ahnung, wer da den deutschen Titel ausgesucht und den Inhalt nicht gelesen hat... Genauso ist mir auch nicht ersichtlich, warum das Cover mit Pfirsiche zeigt, wenn es denn um Weinberge geht... Das Wort Pfirsich habe ich kein einziges Mal gelesen.

    Fazit: Man sollte niemals einen Favoriten ein zweites Mal lesen. Ich hasse mich aktuell dafür.

  18. Cover des Buches Boy in the Park – Wem kannst du trauen? (ISBN: 9783426305713)
    A. J. Grayson

    Boy in the Park – Wem kannst du trauen?

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Frau_M_aus_M

    „Im menschlichen Verstand kann so einiges kaputtgehen, wenn die Wirklichkeit wie ein Spiegel Risse bekommt und plötzlich nicht mehr ein einzelnes Bild wiedergibt, sondern zwei oder drei oder vier verzerrte Variationen davon.“ (Seite 301)

    Dieses Buch hat mir die Sprache verschlagen.

    Es erzählt auf sehr einfühlsame und liebevolle Weise die Geschichte eines misshandelten kleinen Jungen. Die Story ist sehr spannend aufgezogen. Erst im Laufe der Geschichte erschließt sich dem Leser, dass die drei Protagonisten, von denen einer in Ich-Form erzählt, Bruchstücke einer einzigen Person sind.

    Tom Warrick ist den Gewaltexzessen seines lieblosen Vaters ausgeliefert. Er muss auch mit ansehen, wie seine Mutter wieder und wieder ebenso geschlagen und gedemütigt wird. Die Verletzungen zeichnen ihn und isolieren ihn auch außerhalb der Familie. Von seinen Mitschülern wird er nur gehänselt und gedemütigt. Die Umwelt ist völlig überfordert mit dem Horror. Es gibt kein Entkommen. So wird Tom zum Gewalttäter. Mit dieser Tatsache ist er vollkommen überfordert. So lagert er die Dinge, die zu schmerzhaft sind, um sie akzeptieren zu können, in imaginäre Personen aus.

    Während Gefängniswärter und irgendwelche Gutachter nur den aggressiven Gefängnisinsassen wahrnehmen, erkennt die Psychologin Pavrentis die verletzte, ja zerstörte Seele. Und wenn eine Heilung auch nicht zu erreichen ist, so gelingt es ihr am Ende wenigstens, weitere Misshandlungen und Bestrafungen zu verhindern und Tom zu ermöglichen, wenigstens manchmal in allen drei Bruchstücken seiner Persönlichkeit sehr nah bei sich selbst zu sein.

    Unendlich traurig und sehr liebevoll erzählt A. J. Grayson die ganze Tragik einer von häuslicher Gewalt geprägten Kindheit, die buchstäblich zu einem Gefängnis werden kann, aus dem es lebenslang kein Entrinnen gibt.

  19. Cover des Buches Diamonds For Love – Voller Hingabe (ISBN: 9783492311618)
    Layla Hagen

    Diamonds For Love – Voller Hingabe

     (200)
    Aktuelle Rezension von: Elas_Weltderbuecher

    Dafür, dass ich nach den ersten Kapitel das Buch weggelegt habe, da ich zu müde war um es noch zu verstehen, habe ich es gestern in einem Rutsch durchgelesen. Tja ich bin somit wieder dem nächsten Buch von dieser Autorin verfallen und es ist irgendwie auch ohne Drama ausgekommen und es hat mich nicht mal gestört. Es ließ sich richtig gut lesen und als ich einmal richtig in der Geschichte war, war es nur mehr schwer es überhaupt aus der Hand zu legen. Ich mochte Sebastian und Ava. Die Namen der Bennet-Geschwister habe ich noch nicht so intus, aber das wird sich im Laufe der Serie sicher noch ändern, da ich ja in jedem Band einen der vielen Geschwister besser kennenlerne. Ich freue mich schon auf Logans und Nadines Geschichte.
    4,5 Sterne

  20. Cover des Buches Trinity - Tödliche Liebe (Die Trinity-Serie 3) (ISBN: 9783548289366)
    Audrey Carlan

    Trinity - Tödliche Liebe (Die Trinity-Serie 3)

     (229)
    Aktuelle Rezension von: Nardi_Da_Vinci

    Für mich war Teil 3 etwas schwächer als Teil 1 und 2. Eigentlich könnte ich die gleiche Rezension wie vom zweiten Teil hierein schreiben. Für mich ist es absolut unrealistisch, dass sie dauernd Lust auf Sex hat, obwohl alle die ihr nahestehen leiden. Eigentlich hat sich die Story nicht entwickelt und das große Finale war irgendwie auch nicht spannender als der Rest des Buches. Habe es immer noch gemocht, aber hat mich halt nicht berührt oder emotional mitgenommen, weil ich es unrealistisch fand.

  21. Cover des Buches Der Wolkenatlas (ISBN: 9783499240362)
    David Mitchell

    Der Wolkenatlas

     (513)
    Aktuelle Rezension von: Zitronenvogel

     „Der Wolkenatlas“ verbindet sechs Geschichten in verschiedenen Genres, die zu verschiedenen Zeiten spielen und von verschiedenen Menschen handeln.

    Auf den ersten Blick haben die Handlungsstränge nicht viel miteinander zu tun – ein Notar schreibt 1859 auf einer Schiffreise Tagebuch, ein älterer Verleger hat 2012 Probleme mit Kriminellen und Verwandten, die letzten Überlebenden der Menschheit laufen 106 Jahre nach dem Fall durch eine postapokalyptische Welt.

    Nach und nach wird jedoch deutlich, dass alles verknüpft ist: die Entscheidungen jedes Protagonisten haben Einfluss auf seine Nachfolger und werden selbst von der Vergangenheit oder Zukunft beeinflusst. Das genaue Ausmaß der Verbindungen bleibt unklar. Ob und wie viel Übernatürliches im Spiel ist, kann jeder für sich entscheiden.

    Auch bestimmte Themen sind zeitübergreifend und ziehen sich durch das gesamte Buch: Freiheit in verschiedenen Formen und der Kampf darum, Ausbeutung, Betrug, die Suche nach der Wahrheit, das Füttern von Enten.

    Eine Folge der besonderen Struktur des Romans ist natürlich eine große Menge an Charakteren (die gerne auch erst nach einigen Hundert Seiten wieder auftauchen), darauf muss man sich einlassen können, wenn man das Buch lesen möchte.

    Zudem ändern sich die Erzählart und der Schreibstil mit jeder Geschichte. Von Tagebucheinträgen und Briefen über Interviews bis hin zu Lagerfeuergeschichten bietet dieses Buch erzähltechnisch alles. Je nach Vorliebe kann man das als Vor- oder Nachteil ansehen. Meiner Meinung nach hilft es, in jeder neuen Geschichte „anzukommen“ und bietet Abwechslung, auch wenn ich den postapokalyptischen Dialekt in der letzten Geschichte ehrlich gesagt etwas anstrengend fand.

    Wenn man von den vielen Charakteren und der Idee an sich nicht abgeschreckt ist, ist „Der Wolkenatlas“ sehr zu empfehlen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird man mindestens eine oder zwei (am besten natürlich mehr) Geschichten sehr genießen und wenn man dann noch die einzelnen Elemente verbindet, ergibt sich ein Gefühl, als hätte man erfolgreich ein interessantes Puzzle zusammengefügt.

  22. Cover des Buches Mirror (ISBN: 9783746632346)
    Karl Olsberg

    Mirror

     (125)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz sind enorm. Verschiedene Menschen besitzen in Olsbergs Thriller bereits persönliche digitale Assistenten, Mirror genannt, die ihnen in allen möglichen Lebenssituationen für sie passende Handlungsempfehlungen einflüstern. Diese werden auf Basis des bisherigen Verhaltens des Mirror-Besitzers und der Analyse der aktuellen Situation ermittelt. Die Mirror Systeme lernen über neuronale Netzwerke ihren Besitzer immer besser kennen. Dadurch behaupten sich Menschen mit Mirror im Leben besser, sei es im Kontakt mit anderen Menschen, im Beruf oder beim Lernen, sie verfolgen auch ihre persönlichen Ziele konsequenter. Die Mirror Systeme helfen jedem zur Steigerung der individuellen Möglichkeiten weiter. 

    Was zunächst schön klingt, geht nach hinten los. Denn das Netzwerk, das selbständig lernt, erklärt alle Menschen zu seinen Feinden, die Kritik an ihm üben. Und es hat viele Möglichkeit, die Feinde auszuschalten.

  23. Cover des Buches Jäger der Nacht (ISBN: 9783802581625)
    Nalini Singh

    Jäger der Nacht

     (602)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Fait ist eine V-Mediale und kann in die Zukunft schauen und somit sehr wichtig für den Rat, dieser hat sie abgeschottet von allem eingesperrt und unter ständiger Beobachtung. Doch Fait steigt eines Tages unbemerkt über den Zaun, direkt in die Hände von Vaughn einem Gestaltwandler, dieser traut ihr nicht über den Weg, da sie sich anscheinend bewusst in das Gestaltwandler Territorium hineingewagt hat...

    Naja... Die Grundidee gefällt mir sehr und ich bin gespannt wie es weiter geht mit dem Rat, den Medialen und den Gestaltwandler, mir gefiel auch die Idee über die Vernetzung der Gestaltwandler. Aber dieses Band konnte mich nicht ganz überzeugen, der Schreibstil war zwar fliessend aber ich wurde durch die Erzähler-perspektive in meinem lese-Flow gestört und konnte mich nicht gut reinversetzten. 

    Es gab auch in diesem Band wie im vorherigen diverse Aspekte; zum einem einen Thriller-Anteil zum anderen die Gestaltwandler, die Mediale und eine Liebesgeschichte... dadurch kamen die Protagonisten etwas zu kurz und hatten mir zu wenig tiefe was auch die Liebesgeschichte der beiden unrealistisch gemacht hat... 

    Ich werde bestimmt noch ein Band der Reihe lesen und schauen ob mich der weitere Verlauf des ganzes interessiert.

    Für alle die gerne viele Aspekte in einem Band haben

  24. Cover des Buches Drachenläufer (ISBN: 9783833308116)
    Khaled Hosseini

    Drachenläufer

     (1.936)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    In Kabul wachsen zwei Jungen zusammen auf: der Sohn des Herrn und der Sohn des Dieners. Beide sind ohne Mutter und trotz des Standesunterschiedes sind sie wie Brüder. Während der Eine zur Schule geht, bügelt der andere seine Sachen und putzt sein Haus. Trotzdem sind sie unzertrennlich. Eine Kindheit bevor erst die Russen und dann die Taliban Kabul einnehmen, eine Freundschaft, die jäh getrennt wird und ein Leben, das gezeichnet sein wird, durch Flucht und Erinnerung.


    Neben einer Familiengeschichte, die an sich bereits eine fremde Welt offenbart, erlebt der Leser das unbeschwerte Leben in Afghanistan vor dem Krieg, die Invasion der Russen, die Machtübernahme der Taliban, eine Flucht und ein neues Leben in der USA, ganz viele kulturelle Hintergründe…., alles aus der Sicht eines Menschen, der geprägt wurde von der Zeit, Fehler begeht, damit ringt und wieder gut macht und erst nach vielen Jahren ganz verstehen kann, was wirklich wichtig ist. Dem Autor gelingt es den Leser in eine Kultur und zu deren Menschen mitzunehmen, Denkweisen und Lebenseinstellungen zu vermitteln, Bräuche und Glauben zu erklären ohne direkt darauf einzugehen. Das Leben des Protagonisten wird zu einer fesselnden Geschichte, die unter die Haut geht und nicht mehr loslässt. Dabei vergisst der Autor nie, die Zwischentöne, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt, sondern noch ganz viel dazwischen. An keiner Stelle aber lässt er einen Zweifel daran, wie sehr sein Land zerstört wurde.

    Mein Fazit: Ein besonderes Buch eines großen Geschichtenerzählers, mit unendlich vielen Zwischentönen und einer emotionalen Erzählung, die mir im Gedächtnis bleiben wird und einen kleinen Blick in eine fremde Kultur erlaubt hat. Ein Buch das von Vielen gelesen werden sollte, denn es ist ein Appell für Freundschaft, Familie und Menschlichkeit, selbst dann, wenn diese verloren zu sein scheinen.

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