Bücher mit dem Tag "sa"

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58 Bücher

  1. Cover des Buches Throne of Glass 2 - Kriegerin im Schatten (ISBN: 9783423716529)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass 2 - Kriegerin im Schatten

     (1.637)
    Aktuelle Rezension von: Maria_Leptokaridou___Theoharidou

    h habe einige Bücher der Autorin gelesen und fand sie immer gut. Bei Throne of Glass hatte ich aber bisher Angst, dass es dem Hype nicht gerecht wird. Nun, ich muss sagen, dass Band 1 und 2 mir bisher richtig gut gefallen haben😊 

    Der zweite Teil ist etwas anders als der erste, aber nicht weniger spannender. Es gibt wieder einige Enthüllungen, Lügen und Intrigen. Vor allem die Enthüllung am Ende ist echt krass und ich möchte definitiv mehr erfahren. 


    Die Protagonistin wird mir immer sympathischer und ich habe richtig mit ihr mitgefiebert. Es gab auch einige witzige Szenen, die in manchen ernsten Szenen alles schön aufgelockert haben😬


    Da es einige Bücher sind, kann man sich schon vorher denken, dass beim lesen viel auf einen zukommt. Das habe ich diesmal auch wieder gemerkt, man muss gut aufpassen und konzentriert lesen, um ja nichts zu verpassen. 


    Alles in allem bleibt es eine coole Reihe mit einer außergewöhnlichen Geschichte, die immer mehr Fahrt aufnimmt. Ich freu mich schon richtig auf Band 3😍

  2. Cover des Buches Leichenblässe (ISBN: 9783499248597)
    Simon Beckett

    Leichenblässe

     (2.520)
    Aktuelle Rezension von: Isy75

    Kaum genesen zieht es Dr Hunter in die USA zu seinem alten Freund Tom. Leiter der berühmten Bodyfarm.

    Als eine Leiche auftaucht  bei der so einiges nicht zusammenpasst, wird Dr Hunter in einen sog der Ereignisse gezogen der ihn nicht mehr loslässt. Und dabei hat er doch mit seinen eigenen Dämonen genügend zu tun 

    Ein tolles Abenteuer, mit Irrungen und Wirrungen einfach toll.

    In der Ich Form geschrieben. Teilweise auch aus der Sicht des Täters.

    Wer das Genre mag sollte sich das Buch nicht entgehen lassen.

  3. Cover des Buches Morpheus (ISBN: 9783499236914)
    Jilliane Hoffman

    Morpheus

     (1.319)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    C. J Larsson, eine erfolgreiche Staatsanwältin in Miami wird nochmals mit ihrem schrecklichsten Fall konfrontiert, dem des Serienmörders „Cupido“, der mehrere Frauen töte und zum Tode verurteilt wurde, als ein Polizist ermordet wird. Ihr Lebensgefährte Dominic Falconetti, Ermittler bei der Polizei ermittelt in dem neuen Mordfall zunächst im Drogenmilieu, als dann jedoch weitere Polizisten ermordet werden, die alle mit dem Cupido-Fall zu tun haben, gerät die neue Mordserie in Verbindung mit dem alten Fall des Serienmörders. C.J plagt ein dunkles Geheimnis in Form von manipulierten Beweisen, die zur Verurteilung führten und einen Revisionsgrund darstellten, an dem sie fast zerbricht, da sie vor vielen Jahren selbst Opfer von Cupido war und vergewaltigt wurde. Sie versucht die Manipulation zu vertuschen und gerät selbst ins Ziel des neuen Serienmörders. Dominic kommt den Zusammenhängen nur langsam auf die Spur und am, für ihn seltsamen Verhalten von C.J. droht die Beziehung zu zerbrechen. C.J. gerät schließlich in Lebensgefahr als der Mörder sie töten will und kann sich schließlich retten.

    Ein atemloser Thriller mit einer durchdacht konstruierten Handlung in einem typisch amerikanischen Schreibstil mit wenig literarischem Glanz in Sprache und Stil wird geschaffen. Mit kleinen Kapiteln von wenigen Seiten und immer einem Pageturner am Ende ist das Buch zwar spannend aber auch eine literarische Massenware ohne bleibende Relevanz. Die Handlung war für meinen Geschmack viel zu überfrachtet und eben literarische Massenware ohne bleibende Eindrücke.

     

  4. Cover des Buches Ein ganz neues Leben (ISBN: 9783839814307)
    Jojo Moyes

    Ein ganz neues Leben

     (104)
    Aktuelle Rezension von: LinaLina

    In der Fortsetzung von 'ein ganzes halbes Jahr' ist mir Lou noch immer sehr sympathisch. Sie versucht in diesem Teil den Tod Wills zu verarbeiten und trifft dabei auf seine bislang unbekannte Tochter.

    Ich finde die Beschreibungen von Louisa über andere Figuren nach wie vor sehr gut gelungen. All die Menschen, die Lou in diesem Teil kennenlernt z.B. in ihrer Selbsthilfegruppe sind unglaublich gut beschrieben. Ich habe beim Hören an vielen Stellen sehr geschmunzelt.

    Das Einführen einer Tochter von Will, die der ganzen Familie bisher unbekannt war, kam für mich aus dem nichts! Die Probleme, die Lilly begleiten, waren leider nicht sehr ausgearbeitet und eher oberflächlich. Dabei hätte ich mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Dennoch hat mir Lilly als Charakter sehr gefallen und ist ein wirklich wichtiger Mensch für Lous Entwicklung geworden.

    Der Rest des Buchs war wirklich schön und ich konnte Louisas Verhalten und Motive stets nachvollziehen. Wer Louisa genauso lieb gewonnen hat wie ich sollte sich die Fortsetzung sehr schnell vornehmen. Ich werde auch das dritte Buch starten!

  5. Cover des Buches Goldstein (ISBN: 9783462043235)
    Volker Kutscher

    Goldstein

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Dies ist der dritte Band um den Berliner Kommissar Gereon Rath, erschienen erstmals 2010, verfilmt unter dem Titel Babylon Berlin in 2020, was die die Serie berühmt machte. Die wesentliche Handlung beschränkt sich auf einen Zeitraum vom 27.06.1931 und dem 18.07.1931. Ein Tag im September wird dann am Ende noch angefügt. Zwischen den Ereignissen des zweiten und dieses dritten Bandes liegen also eineinhalb Jahre.

    Auch dieser Band ist in sich abgeschlossen, es wird aber immer wieder Bezug genommen auf Ereignisse aus den beiden Vorgängerbänden und die handelnden Personen entwickeln sich weiter. Es ist daher sinnvoll, die Bände in chronologischer Reihenfolge zu lesen. Wie bereits in den Vorgängerbänden sind die historischen Details genau wiedergegeben, diesmal aber nicht so zahlreich. Es werden im Grunde nur die Unruhen und Auseinandersetzungen zwischen den Nazis und den Kommunisten sowie die gegenseitige Bekämpfung der Ringvereine erwähnt.

    Die erzählte Geschichte ist kompliziert mit sehr vielen handelnden Personen und auch die Zahl der Morde ist hoch. Doch es gelingt Kutscher alle gesponnenen Fäden am Ende auch logisch aufzuklären und zu einem Ende zu führen. Das Aufkommen der Nationalsozialisten ist in diesem Band deutlich zu spüren, die sogenannten Kurfürstendamm-Krawalle am 12.09.1931 sind historisch belegt und deuten bereits an, wie es weitergehen wird. Wie es Kutscher immer wieder schafft, historisch belegte Ereignisse elegant in seine Geschichten einzubinden ohne dass das bemüht wirkt, ist große Schriftstellerkunst.

    Mit gefällt auch gut, dass der Autor die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so dass man als Leser unterschiedliche Blicke auf die Handlung und die Gefühlswelt werfen kann, was insbesondere bei den Streitereien zwischen Charlotte und Gereon ganz erhellend ist.

     So manchen Schlenker im Fortgang der Geschichte hätte sich Kutscher allerdings sparen können, diese wirken deplatziert und wie Füllmaterial. Ich denke dabei z:B. an die Episode, als eine Hauswirtin ihren unschuldigen Mieter Fleming verdächtigt oder auch die Geschichte um den ermordeten Heinrich Beckmann.

    Insgesamt aber gut gelungen. Vier Sterne von mir.

  6. Cover des Buches Bis ans Ende der Geschichte (ISBN: 9783328100515)
    Jodi Picoult

    Bis ans Ende der Geschichte

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    Jodi Picoult gehört zu den Autorinnen, von denen ich nahezu alle Bücher besitze, aber bislang kaum etwas gelesen habe. Da mich ihr neuestes Werk „Bis ans Ende der Geschichte“ allerdings direkt angesprochen hat, wollte ich es sofort lesen und wurde nicht enttäuscht.

    Zwar muss ich zugeben, dass der Anfang sehr schleppend verlief, die Geschichte aber immer mehr in Schwung kam und mich danach in ein absolutes Gefühlschaos gestürzt hat, sodass ich das Buch nur selten aus den Händen gelegt habe. Die Geschichte wird dabei sehr flüssig und eindringlich erzählt, die Dialoge sind mal melancholisch, mal humorvoll und mal erschreckend, aber immer sehr passend und glaubwürdig. Dazu muss man sagen, dass die Autorin hier sehr gut recherchiert hat und über den zweiten Weltkrieg mit all seinen schrecklichen Seiten erzählt. Gleichzeitig sind die Figuren sehr gut ausgearbeitet, sodass man diese zwar nicht zwingend ins Herz schließt, dafür aber sehr gut kennen lernt.

    Sage fand ich von Anfang sehr sympathisch und habe oftmals mit ihr mitgefühlt. Sie arbeitet als Bäckerin und hat nur mit sehr wenigen Menschen zu tun, da sie sehr menschenscheu ist und gleichzeitig den Tod ihrer Mutter verarbeiten muss. Um den Tod zu verarbeiten, besucht sie seit einiger Zeit eine Trauergruppe und trifft dabei auf viele Gleichgesinnte, die ihr Mut machen. Besonders Josef, 93 Jahre alt, wächst ihr dabei ans Herz, allerdings lernt sie erst viel zu spät seine Vergangenheit kennen, denn diese ist sehr erschreckend und man kann zunächst gar nicht glauben, dass dieser gutmütige, alte Mann der Welt so viel Leid angetan hat.

    Josef war während des zweiten Weltkrieges in Auschwitz, hat eine Nazi-Vergangenheit und war an vielen Ermordungen an Juden beteiligt. Nun bittet er ausgerechnet bei Sage um Vergebung, was für sie nicht nur sehr schockierend ist, sondern auch einen persönlichen Bezug hat, denn Sage ist selbst Jüdin und ihre Großmutter musste selbst hautnah miterleben, wie sie und viele andere Menschen in Auschwitz behandelt wurden.

    Die Gespräche zwischen Sage und Josef waren hierbei sehr interessant, aber auch sehr erschreckend, sodass ich das ein oder andere Mal schlucken musste, denn die Autorin beschreibt die Geschichte sehr eindringlich und man fühlt sich, als sei man mittendrin. Auch die anderen Figuren, wie z.B. Sages Großmutter, aber auch Leo finden einen Platz in der Geschichte, auch wenn ich mir nicht so ganz sicher bin, ob die Geschichte Leo tatsächlich gebraucht hätte, da er für mich zu unnahbar wirkte.

    Das Cover ist sehr schön gestaltet, fast schon neutral, konnte mich aber dennoch direkt ansprechen. Auch die Kurzbeschreibung hat mir sehr gefallen, sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte.

    Insgesamt hat Jodi Picoult mit „Bis ans Ende der Geschichte“ eine erschreckende Geschichte geschrieben, die in mir ein absolutes Gefühlschaos ausgelöst hat. Gleichzeitig hat die Autorin das Leben und das Leid in Auschwitz sehr gut recherchiert, sodass man hierbei eine sehr glaubwürdige und erschreckende Geschichte vorfindet. Ich kann es demnach nur empfehlen.





  7. Cover des Buches Märzgefallene (ISBN: 9783462049039)
    Volker Kutscher

    Märzgefallene

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Bei diesem Roman handelt es sich um den fünften Fall für Kriminalkommissar Gereon Rath, erschienen erstmals 2014. Zeitraum der Handlung ist diesmal vom 25.02.1933 bis zum 26.05.1933, ein gutes halbes Jahr also, nach die Akte Vaterland (Band 4) geendet hat. Dieser Band beinhaltet den Zeitpunkt der Reichstagswahlen im März 1933. 

    Es geht um mehrere Morde an Beteiligten des Unternehmens Alberich im 1. Weltkrieg und um die Jagd auf ein junges Mädchen, das aus einer Heilanstalt geflohen ist.

    In diesem Band hat Kutscher über lange Strecken zugunsten der Darstellung des Lebensgefühls und des Zeitgeistes der damaligen Periode den eigentlichen Kriminalfall in den Hintergrund gerückt. Der kommt deshalb nur relativ schwer in Gang und leidet unter zu vielen Unterbrechungen. Aber der Stimmung des Buches tut das gut. Zumindest für mich ist sehr gut nachvollziehbar, ja fast spürbar, wie sich die politische Umgebung für die Menschen veränderte, als sich abzeichnete, dass die Nazis die Macht übernehmen und auch so schnell nicht mehr abgeben würden. Diese Schwanken zwischen Wut und Verzweiflung (Charly) und Verharmlosung und Ignoranz (Gereon).

    Der Kölner und der Berliner Dialekt nehmen einen deutlich breiteren Raum ein, als in den Vorgängerbänden. Ab und an wagt der Autor Ausflüge ins skurril-komische: Das geht im Fall Fritze gerade noch gut, den man als Berliner-Gör-Sidekick gerne goutiert. Den Fall des Kölner Taschendiebes finde ich aber überflüssig und störend.

    Vielleicht ist es mir in den vorangegangenen Bänden nicht aufgefallen, aber in diesem zumindest ist auffällig, wie oft der Autor im Text alte Marken erwähnt, wie z.B. Afri Cola oder Persil

    Insgesamt finde ich auch diesen Band gut gelungen, auch wenn der Schwerpunkt aus meiner Sicht diesmal etwas weg vom Kriminalfall gelegt wurde.

  8. Cover des Buches Celaenas Geschichte 1 - Throne of Glass (ISBN: 9783423421683)
    Sarah J. Maas

    Celaenas Geschichte 1 - Throne of Glass

     (150)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Handlung: Seit ich 2019 den letzten Band von Sarah J. Maas´ "Throne of Glass"-Reihe beendet habe, war ich mir zu 100% sicher, dass ich die gesamte Reihe nicht zum letzten Mal in der Hand hatte. Letzte Woche habe ich beschlossen, dass mit drei Jahren ausreichend Zeit verstrichen ist, sodass ein Reread der Reihe gerechtfertigt ist. Und wie könnte man besser nach Erilea zurückkehren und in die Abenteuer von Celaena Sardothien einsteigen, als deren Vorgeschichte zu lesen...? Die Handlung beginnt mit einer 16jährigen Celaena, etwa eineinhalb Jahre vor dem Ansatzpunkt von Band 1 der Throne of Glass Reihe und führt uns von Skull´s Bay über die Hafenstadt Innish, die Red Desert und Riftholds Unterwelt bis nach Endovier. Die fünf kurzen Novellen sind dabei so flüssig miteinander verbunden, sodass sie sich trotz Zeitsprünge und Settingwechsel nicht lesen wie Kurzgeschichten, sondern mehr wie ein durchgehender Roman. Inhaltlich weben sich die hier geschilderten Erlebnisse schlüssig in das Gesamtbild der Reihe ein und sind so eine wahre Bereicherung für das epische, komplexe "Throne-of-Glass"-Universum.


    Schreibstil: Über Sarah J. Maas´ Schreibstil habe ich schon seitenweise Lobreden geschwungen, die ich eigentlich nur wiederholen kann. Ihre große Stärke ist es, dass sie auch bei komplexen Worldbuildings, vielen Figuren und unübersichtlichen Actionszenen nie das Wesentliche aus den Augen verliert, einzelne interessante Aspekte gekonnt herausspickt und präzise weiterentwickelt. Wie für ihre Geschichten gibt es auch für ihren Schreibstil ein Wort, das ihr erstaunliches Talent, Worte in Sätzen so zu platzieren, dass sie der Geschichte ein imposantes und charakteristisches Auftreten verleihen, super beschreibt: EPISCH. Durch ihre teils sehr außergewöhnliche Wahl der Worte und intensive Szenenbeschreibung, fühlt man sich oft, als würde man einem Film zusehen, der vor den eigenen Augen abläuft. Ein wunderbarer Film voller Action, Gefühle und Hintergrund und mit genialen Schauspielern... Besonders viel Raum, um ihr Setting zu erklären, bleibt in den Novellen zwar nicht, da diese aber sowieso darauf angelegt sind, dass sie etwa zwischen Band 3 und 4 der Hauptreihe gelesen werden und die LeserInnen dort also schon mit Figuren und Worldbuilding vertraut sind, ist das kein großer Kritikpunkt. Da es schöner wäre, wenn man sie wie es chronologisch richtig wäre vor Beginn von Band 1 auch ohne Vorkenntnisse lesen könnte, ziehe ich dafür einen halben Stern ab.


    Figuren: Im Zentrum der fünf Novellen steht natürlich das Ziel, die Hauptfigur Celaena besser kennenlernen und all ihre Abenteuer als Ardalans Assassine erleben, die in der Hauptreihe immer nur kurz angeteasert wurden. Darunter fallen auch das Aufblühen und der tragische Niedergang ihrer ersten Liebe Sam, welche zwischen actionreicheren Passagen in typischer Celaena-Manier überraschend viel Platz einnehmen. Da ich aus der Hauptreihe ja genau wusste, dass es für Sam nicht gut enden würde, habe ich wirklich mein Bestes gegeben, ihn im Laufe der 496 Seiten nicht zu sehr ans Herz zu schließen, um mich vor Schmerzen zu schützen. Doch vergeblich: er hat sich mit jeder Seite doch leise in mein Herz geschlossen, nur um es mit seinem grausamen Tod zu brechen. Darüber hinweggetröstet wurde ich nur durch die Einführung einiger in der Hauptreihe wichtiger Figuren, welche Celaena hier zum ersten Mal kennenlernt. Da wären zum Beispiel in Band 1 der Piratenlord Rolfe, mit dem wir ab Band 5 Bekanntschaft machen und von dem wir nun erfahren, weshalb er noch ein Hühnchen mit Celaena zu rupfen hat.  In Band 2 wird die junge Heilerin Yrene eingeführt, welche in Band 6 eine sehr große Rolle spielt und in der Wüste bei den schweigenden Assassinen lernen wir Ansel von Briarcliff kennen, welche ebenfalls im späteren Verlauf der Reihe einen Auftritt hat. Zusätzlich erfahren wir hier mehr über den König der Assassinen, Arobynn Hamel und die wunderschöne Kurtisane Lysandra, welche hier nicht besonders gut wegkommt, was mit dem Wissen der späteren Handlung nur umso amüsanter ist. Aufmerksamen LeserInnen und passionierten Fans wird außerdem aufgefallen sein, dass Sarah J. Maas´ Erzählung voller versteckter Anspielungen ist und bereits Hinweise auf Elemente der späteren Handlung wie die Götter, die Vault, das Wildfeuer, Celaenas Verbindung mit Terrassen und natürlich ihre Begegnungen mit Dorian (der Mann auf der Party), Chaol (der Captain) und Rowan (der Duft von Kiefern und Schnee aus Orynth) enthält. Am meisten getragen wird die Geschichte aber natürlich durch die Protagonistin selbst - Celaena Sardothien, Ardalans Assassine, Liebhaberin von Luxus und Schönheit, in der zusätzlich ein uraltes Erbe schlummert. Jedes Mal, wenn ich ein Buch der ToG-Reihe zur Hand nehme, bin ich mehr in dem Glauben überzeugt, dass sie die beste Fantasy-Protagonistin ist, die jemals existiert hat und beim Gedanken daran, welch langer Weg voller Schmerz, Opfer, Magie, Liebe, Freundschaft und Sieg noch vor ihr liegt, läuft mir ein Schauer über den Rücken und ich würde am liebsten sofort zum nächsten Band greifen und mich schnurstracks auf diese Reise machen.


    Zum Abschluss meiner kurzen Sammelrezension möchte ich noch ein Zitat nennen, welches in der Hauptreihe immer wieder vorkommt und welches ich wohl nie wieder lesen kann, ohne dass mir angesichts der mir nun bekannten Bedeutung ein Schauer über den Rücken läuft:


    "Mein Name ist Celaena Sardothien und ich werde keine Angst haben."

     


    Das Urteil

    Fünf gewohnt spannende und emotionale Geschichten, die uns von Skull´s Bay über die Hafenstadt Innish, die Red Desert und Riftholds Unterwelt bis nach Endovier führen, einen tieferen Einblick in die Vergangenheit unserer geliebten Hauptfigur Celaena gewähren und unsere Herzen um Sam weinen lassen. "Celaenas Geschichte" ergänzt die Hauptreihe perfekt und ist somit aus meiner Sicht uneingeschränkt an Fans der "Throne of Glass"-Reihe weiterzuempfehlen!

  9. Cover des Buches Die Akte Vaterland (ISBN: 9783462046465)
    Volker Kutscher

    Die Akte Vaterland

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Dies ist der vierte Band um Kutschers Ermittler Gereon Rath. Er spielt im Sommer 1932 in Berlin und Ostpreußen. Sieht man von Prolog und Epilog ab, beschränkt sich die Handlung auf einen Zeitraum von einem Monat. Erstmals ermittelt Gereon Rath in diesem Band außerhalb Berlins, nämlich in Ostpreußen in und um Treuburg bzw. Marggrabowa, dem heutigen Olecko in Masuren.

    Wie immer versteht es Kutscher ausgezeichnet fiktive Ereignisse in echte historische Ereignisse einzubetten. Da wirkt nichts bemüht oder gekünstelt, das fügt sich harmonisch zusammen. Die damalige Zeit wird in den Geschichten sehr lebendig vor den Augen des Lesers. Besonders toll finde ich auch die Webseite https://www.nianli.de/ mit historischen Karten und Schauplätzen der Krimireihe, wo man auch Infos über die entsprechenden Gebäude und nicht selten eine Verlinkung zur Wikipedia findet. Ich weiß nicht, ob das die private Seite eines großen Fans ist oder etwas Offizielles, aber es lohnt sich, die Ereignisse dort mit zu verfolgen. Allerdings besteht Spoilergefahr, wenn man noch nicht weit im Buch ist.

    Die Handlung an sich fand ich in diesem Band weniger komplex, als in den vorangegangenen Bänden, was aber der Spannung keinen Abbruch tut, zumal der Autor auch falsche Fährten legt. Schön finde ich auch, dass es sich um eine echte Reihe handelt, also nicht um eine reine Serie. Die Protagonisten und ihre Beziehungen untereinander entwickeln sich stetig weiter und immer mal wieder  wird auch Bezug auf vergangene Bände genommen. Es ist zwar grundsätzlich möglich, die Bände unabhängig voneinander zu lesen, aber man beraubt sich selbst eines Teils des Lesevergnügens sofern man so verfährt.

    In manchen Momenten erinnert mich das Duo Rath/Marlow an Ian Rankins Rebus/Cafferty. Jedenfalls ist sind beide Verbrecher so gezeichnet, dass der Leser immer mal wieder auch Sympathie für sie empfinden kann.

    Die Romane der Reihe haben bisher eine gleichbleibende Qualität, was auch nicht jeder Autor schafft. Den Showdown am Ende finde ich übertrieben und unwahrscheinlich, aber dieses Manko haben viele Krimis. Dennoch reicht es deshalb nicht für fünf Sterne. 

  10. Cover des Buches Mystery Girl (ISBN: 9783518465288)
    David Gordon

    Mystery Girl

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Amarok
    Sam Kornberg, ein Film-Fan und Freizeitschriftsteller, der "plötzlich" von seiner Frau verlassen wird, findet sich auf einmal völlig alleingelassen vor und muss damit beginnen sich um sich selbst und seinen Lebensunterhalt zu kümmern. Als angehender Schriftsteller begibt er sich auf die Suche nach mehr interessanten als lukrativen Jobs und wird schließlich Gehilfe eines Privatdeketivs. Sein erster Auftrag umfasst zunächst die Beschattung einer mysteriösen Frau, was ihn zu einem kleinen Stelldichein mit einer weiteren Frau führt, die ihm kurz darauf wieder als Mordopfer begegnet. Und genau damit setzt ein Kriminalfall ein, der in guter alter Pulpmanier nur so vor skurilen Persönlichkeiten und Situationen strotzt, zur Einführung dutzender Charaktere - alle mehr oder weniger mysteriös und außergewöhnlich - führt, auch Sex, Mord, lasterhafte Vergangenheiten enthält und ebenfalls die Geschichte selbst immer wieder neue Wendungen nehmen lässt.
    Der Autor weiß geschickt mit seinen Figuren und dem Storyplot zu spielen, bleibt dabei immer dem Pulp-Genre treu und bietet dem Leser ein wahres Vergnügen und auch Meisterwerk modernen Pulpromans. Auch die Sprache und das Erzähltempo sind ein wahrer Genuß und machen es schwer den Roman aus der Hand zu legen. Für jeden Fan von Pulp ist das auf jeden Fall ein Muss und für alle, die damit bisher noch nicht in Berührung gekommen sind, ist "Mystery Girl" der perfekte Einstieg und wird süchtig nach diesem Genre machen.
  11. Cover des Buches The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot. (ISBN: 9783328103271)
    JP Delaney

    The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.

     (344)
    Aktuelle Rezension von: Manuela_Friedrich

    Mein erstes Buch von JP Delaney.
    Phu, was für eine Reise...Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Ich habe immer wieder überlegt, ob ich je in so ein Haus einziehen würde 🤔 Reizvoll und dennoch erschreckend.
    Ich kann gar nicht soviel sagen, ohne zu spoilern 🙈 Das Buch erzählt über zwei Frauen, die in dem selben Haus wohnten und eine Affäre mit dem Besitzer hatten. Ein ungewöhnliches Haus für dass es viele Regeln gibt. Emma/Damals und Jane/Heute, die rausfinden möchte was mit Emma passiert ist. Die Kapitel sind kurz, was ich Super finde. Der Schreibstil ist perfekt, man fliegt nur so durch das Buch. Für mich ist es ein Pageturner 👍🏻

  12. Cover des Buches Der stumme Tod (ISBN: 9783492316118)
    Volker Kutscher

    Der stumme Tod

     (216)
    Aktuelle Rezension von: KleinerVampir

    Buchinhalt: 

    Berlin 1930: Kommissar Gereon Rath bekommt es mir einem mysteriösen Mordfall zu tun. Ein Filmsternchen wurde ermordet, erschlagen von einem Bühnenscheinwerfer. Der Fall führt Rath in die Welt zwischen Stummfilm und dem aufkommenden Tonfilm, von Glamour, Kino und in die politischen Wirren der Weimarer Republik. 


    Persönlicher Eindruck: 

    Mit „Der stumme Tod“ präsentiert Autor Volker Kutscher seinem Lesepublikum bereits den zweiten Historienkrimi zu seiner Babylon Berlin-Reihe rund um den Berliner Kommissar Gereon Rath. Die Reihe wurde auch als TV-Serie mit mehreren Staffeln verfilmt und scheint sich großer Beliebtheit zu erfreuen. Das war für mich der Grund, selbst auch mal zu einem der Bücher zu greifen. 

    Ich gebe offen zu: ich kannte bislang weder die Bücher noch die TV-Serie und war als Freund historischer Romane der jüngeren Vergangenheit gespannt auf das, was sich hier so bieten würde – und wurde zutiefst enttäuscht. 

    Als Sittengemälde der damaligen Zeit taugt der Stoff aufgrund recht guter Recherche ganz passabel – das Berlin der beginnenden 1930er Jahre wird an vielen Stellen recht gut eingefangen, ebenso das Flair der Stumm- und Tonfilmzeit dieser Epoche und der Klüngel hinter den Kulissen. Das war leider alles: Kutscher schafft es weder bei der Hauptfigur noch bei den zahlreich auftretenden Nebenfiguren, auch nur ein Minimum an Tiefe und Profil zu schaffen. Die handelnden Personen waren für meinen Geschmack allesamt blass, nichtssagend und austauschbar. Der Schreibstil ist schleppend und überhaupt nicht mitreißend; was den Erfolg der Reihe nun tatsächlich ausmachen soll, ist mir vollkommen unverständlich.

    Gereon Rath als Zugpferd der Reihe ist im Grunde eine Art Anti-Held, als Kommissar und auch als Mensch keine strahlende Figur mit Identifikationspotential für den Leser. Vielmehr erschien er mir recht düster und mit reichlich negativen Charakterzügen besetzt, als dass ich ihm in seiner Person vertrauen und mir von ihm Hilfe holen möchte, wäre ich eine Figur aus der Handlung. Raths Ermittlungen empfand ich als lasch und unambitioniert, mitfiebern konnte ich jedenfalls nicht und somit blieb die Krimihandlung innerhalb der Gesamthandlung ebenso fade und langweilig wie der Rest. 

    Alles in allem habe ich wackere 200 Seiten (etwas mehr als ein Drittel) durchgehalten, aber dann war Schluss. Ich hatte von Beginn an das Gefühl, dass ich hier nur meine Zeit verschwende, wenn ich weiter dran bleibe – die Geschichte blieb auch nach 200 Seiten überhaupt nicht im Gedächtnis haften und brachte mir Null Mehrwert beim Lesen. 

    Fazit: Für mich war es das, ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen. Schade um die vertane Zeit! 

  13. Cover des Buches Engelssturm - Michael (ISBN: 9783453315778)
    Heather Killough-Walden

    Engelssturm - Michael

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Scheckentoelter
    Der vierte Band der Engels Sturm Reihe bleibt mit dm Cover der Reihe Treu. Allerdings nimmt der Verlauf der Geschichte eine unerwartete Wendung. Es wird auf Magische Weise immer Spannender, neue Kreaturen erscheinen und etwa auch ein neue Feind?  Eine wundervolle und zugleich Spannende Fortsetzung. 
    Ein muss für alle Engel Fans!
  14. Cover des Buches Vom Anfang bis heute (ISBN: 9783328100065)
    Loel Zwecker

    Vom Anfang bis heute

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Loel Zwecker komprimiert uns hier die Weltgeschichte auf unter 500 Seiten. 

    Dabei schafft er es durch seinen Schreibstil, aber auch durch vereinzelt eingestreute unnütze Anekdoten, den manchmal doch recht trockenen Geschichtsaspekt aufzulockern. An einigen Stellen konnte ich mir ein Schmunzeln oder auch Lachen nicht verkneifen. 

    Die Themen sind gut aufgearbeitet und machen auch Spaß. So bekommt man einen schönen knackig kurzen Einblick in vielen Aspekte unserer Geschichte.

    Jedoch werden auch hier (unvermeidbare?!) Schwerpunkte wie z. b. die französische Revolution gesetzt und andere Bereiche werden nur angerissen. So werden Jahrhunderte der afrikanischen Geschichte nur wenige Seiten. 

    Auf der anderen Seite sind so schwierige Themen wie Rassismus und die Kolonialisierung meiner Meinung nach gut dargestellt und aufgearbeitet.

    Leider ist der lockere, moderne Stil des Buches auch auf einigen Strecken etwas anstrengend und die Coolness und der Humor wirken zu gewollt, was mir zum Ende hin den Lesespaß etwas verhagelt hat. Dennoch ist es ein absolut lesenswertes Buch, aus dem man einiges mitnehmen kann und das mein Wissen in einigen Belangen doch wieder sehr aufgefrischt hat

  15. Cover des Buches Der nasse Fisch - Filmausgabe (ISBN: 9783462052084)
    Volker Kutscher

    Der nasse Fisch - Filmausgabe

     (345)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros

    Gereon Rath wird nach einem tödlichen Schusswechsel von der Kölner Mordkommission nach Berlin versetzt. Dort soll er für das Sittendezernat arbeiten, doch zufällig findet er sich in den Ermittlungen zu einem mysteriösen Mordfall wieder. Als er Spuren findet, die den Verdacht auf einen anderen Polizisten lenken, gerät Rath in einen Strudel aus Geheimniskrämerei und Vertuschung, der bald schon Opfer fordert...

    Endlich! Ich habe den ersten Band der Krimireihe rund um den Kommissar Gereon Rath beendet. Vor einiger Zeit habe ich einen der Folgebände gelesen und wollte natürlich wissen, wie der Kommissar ins Morddezernat nach Berlin gekommen ist und was dem Buch "Märzgefallene" vorangegangen ist. 

    "Der nasse Fisch" erzählt die ersten Erlebnisse des jungen Ermittlers in Berlin und dieser Einstieg in die Reihe ist sehr stark.
    Der Autor kann in diesem Buch mit einem spannenden, verworrenen und verzwickten Fall aufwarten, der den Leser von der ersten Seite an fesseln kann. Dies ist auf den kurzweiligen Schreib - und Erzählstil zurückzuführen, der schnell zu lesen ist, aber trotzdem kein Detail auslässt. 

    Auch der Protagonist kann punkten. Mit Gereon Rath wurde hier ein Charakter geschaffen, der einem eigentlich unsympathisch sein sollte, trotzdem aber faszinierend und einnehmend, ja charmant wirkt. Zudem wird einem kein Saubermann serviert, im Gegenteil - Rath trinkt, nimmt Drogen und ist Korruption nicht unbedingt abgeneigt. Dies macht ihn zu einem ganz außergewöhnlichen Charakter, über den man gerne liest. 

    Mit den 544 Seiten ist das Buch auch gerade so lang, dass der Fall nicht zu schnell abgewürgt wird, und so kurz, dass keine Längen entstehen. 

    Ich bin jedenfalls begeistert und werde mit Sicherheit die weiteren Bücher der Reihe lesen, sobald ich sie in die Finger bekomme. Von mir bekommt "Der nasse Fisch" daher fünf von fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

  16. Cover des Buches KGI - Stummes Echo (ISBN: 9783802597886)
    Maya Banks

    KGI - Stummes Echo

     (23)
    Aktuelle Rezension von: BeatesLovelyBooks
    Das Buch:Grace Peterson ist verzweifelt. Monatelang wurde sie von einer skrupellosen Verbrecherbande gefangen gehalten, die ihre Fähigkeit, andere Menschen zu heilen, auf grausame Art und Weise ausbeutete. Zwar ist Grace die Flucht aus ihrem Labor inzwischen gelungen, doch sie ist so geschwächt, dass sie sich dem Tod näher fühlt als dem Leben. Auch ihre einzige Rettungsleine - die telepathische Verbindung zu ihrer Schwester Shea - ist durchschnitten. Und die Verbrecher sind ihr weiterhin dicht auf den Fersen. Nur in letzter Sekunde gelingt es dem Agenten Rio, sie in den Bergen von Colorado ausfindig machen und von ihren Verfolgern in Sicherheit zu bringen. Der erfahrene Kämpfer hat schon einiges erlebt, aber auf seine Reaktion beim Anblick dieser verletzlichen und doch so tapferen Frau ist er nicht vorbereitet. Auch wenn er es sich nicht erklären kann, zählt in seinem Leben von nun an nur noch eins: Grace vor ihren Feinden zu beschützen. Und die Mission ist noch lange nicht vorbei. Denn nicht nur die Bande hat es auch Grace Gabe abgesehen, sondern auch ein Unbekannter ist bereit, alles dafür zu tun, um sie für seine Zwecke zu missbrauchen.

    Meine Meinung: Mein erster Gedanke in Bezug auf den vorherigen Band würde ich sagen, dass es bei Rio Liebe auf den ersten Blick war und als er Grace dann persönlich begegnet, wusste er das er diese Frau nicht so schnell wieder gehen lassen würde. Es war wie eine Bestimmung für ihn. Rio hätte nie gedacht, dass ihm irgendwann mal eine Frau begegnet, die solche Gefühle in ihm auslösen könnte.
    Nicht nur, dass Verbrecherbanden hinter Grace her sind, auch ein reicher Mann, dessen Tochter an Krebs leidet, und es nicht gut um sie steht, schreckt nicht davor zurück eine Söldnertruppe namens "Titan" auf Grace ansetzt.
    Diese Gruppe ist für Rio nicht unbekannt. Nun versucht er mit seinem Team diese Gefahr zu eliminieren.
    Natürlich spielt der Rest der KGI wieder eine große Rolle.
    Maya Banks hat mich wieder zum Dahinschmelzen gebracht. So schöne erotische Liebesszenen und ein hoher Thrill Anteil haben mich wunderbar unterhalten.
    Ihre Charaktere haben wieder das gewisse etwas. Mit Rio und Grace hat die Autorin mit Abstand die besten Charaktere bis jetzt erschaffen. Natürlich ist ihr Schreibstil flüssig und authentisch, absolut genial.

    Mein Fazit: Mit jedem Band bin ich immer mehr begeistert. Ich bin gespannt, wie es wohl weiter geht.
    Ich kann dieses Buch jedem der Herzschmerz, Dramatik und Action liebt, empfehlen.

    Meine Bewertung: 5/5 
  17. Cover des Buches Mit dem Rücken zur Wand (ISBN: 9783407788849)
    Klaus Kordon

    Mit dem Rücken zur Wand

     (70)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa
    Deutschland 1932/33. Hungersnot, Wohnungsmangel und Arbeitslosigkeit. Die Weimarer Republik geht ihrem Ende zu. Hans hat zwar keine Lehrstelle gefunden, doch er hat erst einmal arbeit in einer Fabrik gefunden
  18. Cover des Buches KGI - Riskante Vergeltung (ISBN: 9783802599811)
    Maya Banks

    KGI - Riskante Vergeltung

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Lesemietze
    Riskante Vergeltung hat es für mich total in sich gehabt.
    Endlich ging es um Cole und P.J.. Direkt zu Anfang ging es heiß und knistern zu. Die Spannung zwischen den beiden war zum greifen nahe gewesen.
    Doch der verpatzte Einsatz hat es nicht nur für die Charaktere in sich gehabt sondern auch für mich als Leser. Das Ganze ging mir direkt mit unter die Haut.
    P.J. weg und Cole fast mit am durchdrehen, denn er kann nicht glauben dass die Frau seines Herzens einfach verschwunden ist.
    Doch Maya Banks foltert ihre Leser nicht allzu lang und die Ereignisse überschlagen sich schon bald. Und P.J. muss lernen das ihr Team wirklich hinter ihr steht und die Vergangenheit sie nicht einholt. Doch ist ihr Team bei einer neuen brenzligen Situation auf Leben und Tod rechtzeitig zur Stelle?
    Herzklopfen und Gänsehaut sowie ein Wechselbad der Gefühle bleiben hier nicht aus. Total in die Geschichte gefangen musste das Buch schnell gelesen werden. Heiße Erotik und ordentlich Spannung waren hier gut zu finden.
    Ich kann es kaum erwarten den nächsten Band zu lesen.
  19. Cover des Buches Deutsche Geschichte (ISBN: 9783407755247)
    Manfred Mai

    Deutsche Geschichte

     (16)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Mir hat das Buch gut gefallen und empfehle es gerne weiter. Ist spannend und gut geschrieben. Als Auffrischung wirklich gut. Manches hätte noch ausführlicher sein können. 

  20. Cover des Buches Crossroads (ISBN: 9781545357613)
    Jürgen Albers

    Crossroads

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Woerterkatze

    Klappentext von der Autorenseite

    Juni 1940: Der Frühsommer erstrahlt über der britischen Kanalinsel Guernsey. Für den erfahrenen Londoner Inspektor Charles Norcott scheinen die beschaulichen Inseln im Ärmelkanal keine Herausforderung bereit zu halten. Doch das freundliche Sonnenlicht ist trügerisch und beleuchtet die Leiche einer jungen Frau. Kaum haben die Ermittlungen begonnen, als sich bereits neues Unglück zusammenbraut. Die deutsche Wehrmacht hat Frankreich überrannt und besetzt nun auch die britischen Kanalinseln in einem Handstreich. Nach einem zweiten Mord überschlagen sich die Ereignisse. Auf einer kleinen Insel, abgeschnitten und besetzt vom Feind, muss Norcott erkennen, dass er es mit mehr als einem Gegner zu tun hat. Grenzen verwischen sich und die Welt scheint voller Masken. Auch im hellen Sonnenschein bleibt die entscheidende Frage: Hinter welcher Maske steckt ein Freund, hinter welcher der Gegner?

    Autoreninfo von der Verlagsseite:

    Jürgen Albers erkundete bereits als Jugendlicher die britischen Inseln. Die Heimat seines britischen Großvaters kennenzulernen war ein starker Antrieb, sich mit den Menschen und der Geschichte zu beschäftigen. Sein beruflicher Start als Luftwaffenoffizier bescherte dem Autor mehr als ein Jahrzehnt Wanderleben, u.a. mit Stationierungen in Italien und den U.S.A. Nach einigen Jahren als Personalleiter arbeitet Albers heute als Hochschuldozent. Die Liebe zu den britischen Inseln ist geblieben und so werden auch die nächsten Romane dort spielen.

    Erster Satz:

    Er drehte langsam sein Handgelenk, bis er einen unauffälligen Blick auf das Ziffernblatt seiner Uhr werfen konnte.

    Meinung:

    Ein Krimi, der auf den britischen Inseln spielt, hat bei mir schon immer ein Stein im Brett. Wenn dann auch noch die Zeit des 2. Weltkriegs hinzu kommt liegt das Buch schneller bei mir im Regal als man schauen kann. Nun ja in diesem Fall eher auf dem Reader, aber sei es drum. Hauptsache, das Buch ist bei mir eingezogen.

    Guernsey, zugegeben schon einmal gehört, und auch auf der Landkarte gefunden, aber nie weiter in Betracht gezogen, sei es als Handlungsort für einen Roman bzw. Krimi oder als Urlaubsziel. Jürgen Albers, der Erschaffer von Inspector Norcott, hat dies geändert. Er beschreibt die Insel so eindrücklich in all ihren Facetten und Schönheit, dass ich direkt Reiselust bekam.

    Trotz der Schrecken des Krieges und der Invasion der deutschen Wehrmacht ist die Insel malerisch. Kleine gemütliche Häuser, eine typische Inselbevölkerung, die sich vom Festland abhebt und mit der Bedrohung lebt. Denn die deutsche Armee ist schon bis an die französische Küste vorgedrungen und die Insel wird sicherlich auch nicht mehr lange standhalten. Soweit zum Setting, das Albers gewählt hat, und just in dieser Zeit geschieht ein Mord. Eine junge Frau wird erdrosselt und Inspector Norcott, vom Scotland Yard, auf die Nachbarinsel versetzt, muss die Ermittlung in Guernsey übernehmen.

    Norcott ist ein eigenartiger Charakter, auf der einen Seite ruppig in manchen Momenten, dann aber auch wieder sehr ruhig und gewissenhaft bis hin zu zurückhaltend. Ein wundervoller Charakter, den man so schnell nicht einordnen kann und sich im Laufe der 616 Seiten sich weiter entwickelt.  Jürgen Albers gelingt es nicht nur Norcott glänzend darzustellen, sondern auch die vielen Nebencharaktere. Nach gut hundert Seiten war ich so in die Story versunken, dass ich alle Charaktere liebgewonnen habe. Sei es Norcotts Kollegen, der Bürgermeister oder auch die Besatzer.
    Ja, auch die Besatzer, denn im Laufe des Falles wird die Insel besetzt.  Albers schafft es dabei, bei aller historischen Genauigkeit, dass er nicht in Schwarz-Weiß-Malerei abdriftet Denn auf beiden Seiten gibt es Gutes als auch Böses. Wer damit rechnet, dass  er auf böse deutsche Besatzer und arme unterdrückte Kanalinseln-Bewohner bei ihm trifft den muss ich enttäuschen. Weder beschönigt Albers etwas noch stellt er es drastischer dar.

    Gerade dies hat mir sehr gut gefallen. Er schafft es nicht nur die Spannung im Kriminalroman aufrecht zu erhalten, ihm gelingt es auch die sich änderden Lebensumstände durch die Besatzung deutlich rüber zu bringen. Auch die Probleme, die Norcott erwarten als ein weiterer Mord geschieht, sind treffend erläutert.

    Gespannt war ich vor allen Dingen, wie er die vielen unterschiedlichen Handlungsstränge, die er nach und nach eingeflochten hat, am Ende zusammen bringt. Verzettelt er sich da? Ist da irgendetwas nachher nicht eindeutig? Beide Fragen muss ich eindeutig verneinen. So oft ich auch in den Handlungssträngen springen musste, um alles zu verfolgen, so gekonnt finde ich die Umsetzung. Auch wenn es zwischenzeitlich ruhig wird im Krimi und ich, wie Inspector Norcott glauben musste, dass es nicht weiter geht und wir auf der Stelle treten, hat sich am Interesse und an Spannung nichts verloren.

    Ohne weiteres ist es Jürgen Albers gelungen, mich nach Guernsey der vierziger Jahre zu entführen. Durch die bildgewaltige Sprache hatte ich immer das Gefühl entweder an der Kaimauer des Hafens zu stehen, im Pub dabei zu sein oder auch auf der Obstplantage. Gerade jetzt bei dem Tippen der Besprechung habe ich wieder die Bilder vor Augen, mein Kopfkino kann sehr prägnant sein, und ich bin wieder zurückversetzt in das Lesegefühl im Januar. Ich rieche wieder das Meer, spüre die Aufregung des Bewohner, schmecke den schalen Tee im Polizeirevier und spüre den Wind in meinen Haaren als ich über die Felder streife.

    Ich freue mich schon auf die Fortsetzung “Erased“, die laut Jürgen Albers in diesem Jahr erscheinen wird. Dieses Mal ist das Setting, die altehrwürdige Universitätsstadt Oxford.

    Fazit

    Ein packender historischer Kriminalroman vor einem eindrucksvollen Setting auf den Kanalinseln. Für Leser von historischen Kriminalromanen mit britischen Charme sehr geeignet.

  21. Cover des Buches Adressat unbekannt (ISBN: 9783455405866)
    Kathrine Kressmann Taylor

    Adressat unbekannt

     (269)
    Aktuelle Rezension von: maedchenausberlinliest

    Ein starkes, dünnes Büchlein, das mich teilweise wütend und traurig gemacht hat. 

    Die Message hinter dem Buch "Worte sind stärker als Taten" fand ich genial.

  22. Cover des Buches Feuer in Berlin (ISBN: 9783499228278)
    Philip Kerr

    Feuer in Berlin

     (32)
    Aktuelle Rezension von: markus1708

    Berlin, 1936. Zum Zeitpunkt der Olympischen Spiele hat man es nicht leicht als Ex-Polizist der sich jetzt als Privatdetektiv durchschlägt. Zwar sind vermisste Personen ein lohnendes Geschäft, aber die Repressalien der Nazis machen sich mehr und mehr bemerkbar. Bernhard Gunther bekommt einen scheinbar lukrativen und interessanten Auftrag: Die Tochter und der Schwiegersohn des reichen Industriellen Six sind ermordet worden. Der Safe würde geöffnet und Schmuck und Dokumente gestohlen. Um Spuren zu beseitigen wurde das Haus anschließend in Brand gesteckt. Gunther macht sich an die Arbeit, doch schon bald hat er sich Feinde gemacht. Mächtige Feinde. Unbeirrt folgt er seiner Spur, muss am Ende aber feststellen, dass vieles nicht so ist wie es auf den ersten Blick scheint. Der erste Band der Gunther-Reihe von Philip Kerr hat mich voll überzeugt: spannende Story, gut gezeichnete Charaktere, überraschende Wendungen und ein toller Schreibstil ergeben für mich fünf von fünf Sternen und die Vorfreude auf die weiteren Bücher der Reihe.

  23. Cover des Buches Mann ohne Makel (ISBN: 9783462033892)
    Christian v. Ditfurth

    Mann ohne Makel

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee-Berlin

    Am Anfang des Buches habe ich noch gedacht, was für ein öder Kram. Nur Geschwafel an der Uni, lediglich die Handlungen um den Kommissar herum waren spannend und interessant.

    Da ich aber alle Folgebände auf dem SuB habe, habe ich mir gedacht, da muss ich jetzt durch und tapfer weitergelesen. Hat sich auch gelohnt. Es wurde immer interessanter, je mehr Dr. Stachelmann in der Vergangenheit grub und sich die Ergebnisse mit den aktuellen Ereignissen in Verbindung bringen ließen. Dennoch kann ich alles in allem für mich maximal 3.5 Sterne vergeben.

  24. Cover des Buches Die Adlon Verschwörung (ISBN: 9783499253782)
    Philip Kerr

    Die Adlon Verschwörung

     (17)
    Aktuelle Rezension von: FrankDomnick
    Ich war gespannt auf eine Zeitbeschreibung (Drittes Reich), die mir in Romanform so noch nicht bekannt war. Bernie Gunther lebt und arbeitet, nachdem er aus dem Polizeidezernat Alexanderplatz 1934 entlassen wurde, als Hoteldetektiv im Adlon. Das dekadente Leben der Gäste dort wird stimmungsvoll wiedergegeben. Die Geschichte entwickelt durch die kriminellen Machenschaften eines amerikanischen Gastes - Max Reles - einen Sog, der spannend ist und zum Weiterlesen drängt. Die Korruption im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen - Mord und Totschlag inbegriffen - lässt mich als Leser dranbleiben. Der Charakter Bernie Gunther ist vielschichtig und interessant, macht die Spannung aus, er ist zynisch, mutig und doch in gewisser Weise ein totaler Außenseiter, der der Ideologie der Nazis nicht folgen will und nichts mit ihnen zu tun haben möchte und deshalb sehr systhemkritisch daherkommt. Also muss er sich durch seine Ermittlungen wurschteln, die im Adlon beginnen, und ihn später zu den noch wenigen wohlgesinnten Kollegen der Polizei führen. Doch ständig muss er auf der Hut vor den Schergen der SS und Gestapo sein, die ihm misstrauen. Bis dahin also ein vielversprechender Krimi. Als dann plötzlich ein zweiter Teil kam, der in den Fünfzigern in Kuba spielt, war ich wie abgeschnitten, auch wenn die Personen weitergeführt werden. Die erste Teil war zwar noch nicht abgeschlossen und doch kam ich nicht mehr rein und sah es eher als Anhängsel einer unfertigen Geschichte aus der Nazizeit. Das hat meine Bewertung nach unten gezogen. Insgesamt sollte man als Leser Phillip Kerr mit einem seiner anderen Bücher aber noch eine Chance geben.

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