Bücher mit dem Tag "rum"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rum" gekennzeichnet haben.

24 Bücher

  1. Cover des Buches In der Nacht (ISBN: 9783257243154)
    Dennis Lehane

    In der Nacht

     (97)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Einfach ein toller Krimi aus den Zeiten der Prohibition in den USA. Steht keinem Roman von Chandler oder Co nach. Gut geschrieben und recherchiert, keine Sekunde Langeweile, man möchte einfach weiterlesen. Allein der Beginn des ersten Kapitels ist grosse Klasse und mit einer schönen Prise Ironie gewürzt.

  2. Cover des Buches Die Schatzinsel (ISBN: 9783150206386)
    Robert Louis Stevenson

    Die Schatzinsel

     (606)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Der Klassiker ist eine spannende Abenteuergeschichte, zeitlos und lesenswert. Einiges ist natürlich vorhersehbar, aber aufgrund des Alters wird das Lesevergnügen nur unwesentlich geschmälert -> 4 Sterne

  3. Cover des Buches A History of Us − Vom ersten Moment an (ISBN: 9783499004926)
    Jen DeLuca

    A History of Us − Vom ersten Moment an

     (256)
    Aktuelle Rezension von: Darcys_Lesestuebchen

    „Umworben“, wiederholte er , dabei strich er das Wort mit einem Kuss auf meine andere Wange. „Den Hof machen. Im Sturm erobert. Dir gezeigt, welche Gefühle du in ihm auslöst.“

    „Ich glaube nicht, dass mir das schon mal passiert ist.“ Das war eine Untertreibung.

    //S. 305-351//

    Klappentext:

    Ein Mittelalterfestival. Emily hat sich allen Ernstes überreden lassen, bei einem Mittelalterfestival als Schaustellerin mitzumachen. Ihre Nichte will unbedingt daran teilnehmen, ohne erwachsene Aufsichtsperson darf sie nicht, und da ihre Schwester einen Unfall hatte, springt Emily ein. Was tut man nicht alles für die Familie? Tatsächlich könnte das Ganze sogar lustig werden, wenn da nicht Simon wäre. Simon, der Organisator des Festivals. Simon, die Anachronismus-Polizei. Simon, die Spaßbremse. Die beiden können sich vom ersten Moment an nicht leiden. Aber auf dem Festival schlüpfen sie in andere Rollen. Und plötzlich wird aus dem ernsten Simon ein verruchter Pirat. Der ganz eindeutig mit ihr flirtet! Und Emily bekommt genauso plötzlich weiche Knie. Aber wer flirtet da miteinander? Die Tavernendirne und der Pirat? Oder Emily und Simon? 

    Meine Meinung: 

    Kommen wir erst einmal zum Cover, welches ich wunderschön finde und in das ich mich im ersten Moment verliebt habe. Ich mag auch auch überladene und verspielte Cover, sofern sie harmonisieren, aber hier liebe ich eindeutig das schlichte. Der blasse Türkiston passt perfekt mit den kleinen Details und dem Titel, der zwar durch die unterschiedlichen Schriftarten auch ein wenig Unruhe mit reinbringt, aber nicht zu dominiert. Der einzige richtige Kontrastpunkt ist die Rose, die quasi über eine Hand schwebt und im nachhinein perfekt zu  der Geschichte passt. 

    Als ich das Buch zum ersten Mal las, war ich absolut begeistert davon. Zwar hatte ich damals einige Schwierigkeit, in die Geschichte rein zu finden und mir war es auch etwas zu lang, aber dennoch konnte es mich echt überzeugen. Und nach dem re-read liebe ich es sogar noch mehr, obwohl meine Kritikpunkte ähnlich sind, aber ich konnte mich so sehr in einem Buch verlieren, wie schon lange nicht mehr.

    Der Anfang ist etwas schwierig, weil man einfach von so vielen Infos bezüglich der Charaktere, deren Beziehung zueinander, dem ganzen Setting und der Vergangenheit der Hauptfigur zu erschlagen droht. Aber dieses Mal fiel es mir leichter, reinzukommen und die Geschichte zu genießen, was nicht nur an dem ersten Aufeinandertreffen von Emma und Simon, sondern vor allem an dem tollen Schreibstil lag, durch den ich quasi durch die Seiten flog.

    Ich liebe das Festivalfeeling ! Es hat mich nicht nur an meinen eigenen Festivalbesuch erinnert, sondern ich finde auch den Blick hinter den Kulissen mega interessant. Man bekommt nicht nur einen Blick auf die Energie und Magie, auch der ganze Stress und die Probleme, die auftreten können, werden gezeigt. Ich konnte mir das alles so gut vorstellen, als wenn ich selber live dabei gewesen wäre und ich hatte so einen Spaß daran. Vor allem die Showacts und Theatereinlagen, die Emily beschreibt, waren sehr spannend und auch sinnlich, wenn ich da an den Captain und seine Schankmaid denke.

    Die Szenen abseits davon, wo man viel über das Privatleben der Charaktere und ihr Beziehungen zueinander erfährt, waren schon sehr interessant und spannend und ich konnte so auch meine Meinung zu einigen Personen korrigieren oder überdenken, aber es harmonierte nicht so schön mit den Festivalszenen wie gewünscht. Irgendwie verschwand da ein wenig die Begeisterung und vor allem zum Ende hin war die Luft doch eindeutig raus, was ich echt schade fand. Dennoch ist es ein toller Mix aus Humor, Liebe, Erotik und ernsten Themen bzw. Momenten, der super die Balance hielt und nie zu kitschig oder zu dramatisch wurde. 

    Ich finde nur, dass ein paar weniger Seiten dem ganzen doch gut getan hätte, da zum Ende hin es auch etwas zu viel des guten wurde. Ich mag auch Kitsch und habe an sich nichts gegen Klischees, wenn sie rein passen, aber die stereotypischen Romanelemente hätten jetzt nicht unbedingt Not getan. Mir persönlich war es dann dich etwas zu viel und die obligatorischen Dramen vor dem großen kitschigen Happy End hätte ich nicht gebraucht, wobei es sich ja auch noch im Rahmen hielt, aber dennoch.

    Die Liebesgeschichte zwischen Emily alias Emma und Simon alias Captain Blackthorne fand ich so schön und auch wenn es zum Ende hin recht kitschig wurde, spürte man von Anfang an diese besondere Chemie zwischen ihnen, die eindeutig stimmte. Vor allem ihre Szenen auf dem Festival fand ich teils super heiß und ich liebe es, dass es aber auch nicht zu heiß wurde, sondern stets noch ein gewisses Niveau bei behielt.

    Es kommt selten vor, aber ich liebte ich echt alle Charaktere, egal, wie blöd oder naiv sich jemand verhielt, ich fand sie allesamt sympathisch. Schön fand ich es auch, dass sie nicht nur alle vielschichtig und eine gewisse Tiefe hatten, sondern mich auch überraschen konnten. Bei einer Person wurden Emily und mir die eigene Oberflächlichkeit gezeigt. 

    Emily alias Emma mochte ich vom ersten Moment an. Sie wurde nie als perfekte Powerfrau gezeichnet, die nichts und niemand erschüttern kann, sondern als ganz normale Frau, die sich nach einer schlimmen Trennung wieder sammeln muss. Ihre Ängste, Sorgen und Hoffnung wurden super rübergebracht und ich fand ihre Persönlichkeit echt super. Sie ist auf der einen Seite sehr stark, hat ein organisatorisches Talent und kümmert sich um ihre Umgebung, auf der anderen Seite sollte sie sich definitiv mehr mitteilen und mit ihrer Umgebung offenerer kommunizieren, aber da stellen sich ihre Ängste wieder in den Weg. Ihre Entwicklung das Buch über gefiel mir sehr.

    Simon alias Captain Blackthorne ist anfangs ein echt unangenehmer und schwer zu verstehender Mann, zu dem man eher schwer Zugang findet, der einen dennoch fasziniert. Seine Enzwicklung ist sehr beachtlich und ich liebte es, wieder einmal den sensiblen und frechen Mann hinter seinem kühlen und abweisenden Schutzpanzer zu entdecken. Seine Hintergrundgeschichte war sehr emotional und ich finde es super, wie viel Tiefe die Autorin da hineinsteckte. Sein Trauma nahm nie Überhand ein, machte aber einen großen Teil sehr anfänglichen Persönlichkeit aus.

    Meine Highlights sind aber definitiv Mitch, Chris, April und Stacey, die mich mit ihren Rollen auf dem Festival, sowie außerhalb davon, überzeugten. Ich finde sie alle sehr sympathisch und liebe sie gerade wegen ihrer Eigenheiten und Schrullen. Mitch bot hier die größte Überraschung, da ich wie Emily anfangs ein ganz falsches Bild von ihm hatte. Er ist eben nicht der immer flirtende Charmeur, sondern ein echt sensibler Kerl, der für seine Freunde und Family immer da ist und auch viele verschiedene Seiten zu bieten hat. Und auch April regte mich zum Nachdenken an, als ich sie näher kennenlernte. Ich finde es unglaublich, wie stark diese Frau ist und wie viel wir in einigen Dingen gemeinsam haben. Dennoch bin ich auch der Meinung ihrer Schwester....sie sollte echt ehrlicher mit ihrem aktuellen Befinden sein und Hilfe annehmen, das fällt mir auch schwer.

    Der Schreibstil hat mich von der ersten bis zur letzten Seite umgehauen. Er ist super flüssig, sympathisch, humorvoll, tiefgründig, emotional und sinnlich und begeistert mich einfach nur. Ist schon länger her, dass mir ein Stil so viel Freude brachte und wo ich quasi nichts zu meckern hatte, aber das habe ich beim Thema Ende schon genug erläutert.

    Fazit:

    Auch wenn das Ende schwächelte und die Szenen auf dem Festival nicht hundertprozentig mit denen abseits davon harmonierten, konnte mich die Geschichte echt begeistern. Ich fand sie sogar schöner als beim ersten mal Lesen und freue mich nun auf die weiteren Teile mit Stacey, April und Mitch. Von mir gibt es: 

    4 von 5 Sterne



  4. Cover des Buches Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt (ISBN: 9783641147716)
    Rainer M. Schröder

    Abby Lynn - Verbannt ans Ende der Welt

     (283)
    Aktuelle Rezension von: Reebock82

    Abby Lynn wird aufgrund eines Missverständnisses 1804 in London ins Gefängnis geworfen und später zu der Sträflingskolonie New South Wales in Australien verschifft. 

    Ich hatte das Buch vor Jahren schon einmal gelesen und konnte mich gut daran erinnern, dass es mich sehr beeindruckt hat. Aus der Schule weiß man ja, dass das 19. Jahrhundert keine rosige Zeit war, aber Abby Lynn in diesem Roman auf ihrem Weg von einer Ungerechtigkeit zur nächsten zu begleiten hat noch einmal einen ganz anderen Eindruck der Zustände zu dieser Zeit vermittelt. Besonders auffällig ist dabei, wie viel Mühe sich der Autor bei seinen Recherchen gegeben haben muss. Alles wirkt genauestens überprüft und gibt einem das Gefühl ein sehr realistisches Buch der Zustände damals zu bekommen. 

    Profitiert hat dabei das Buch von einem flüssigen und spannenden Erzählstil, der einen beim Lesen mit vielen Details direkt in das Gefängnis von Newgate versetzt. 

    Mit Abby hat man eine mutige und sehr genau herausgearbeiteten Charakter, deren Lebenswillen, Mut und Dickköpfigkeit bewundernswert, jedoch nicht vollkommen abgehoben und unrealistisch ist. Auch alle anderen Personen, denen sie Laufe der Geschichte begegnet, sind mit Liebe zum Detail beschrieben. 

    Mit diesem Buch habe ich mich keine Minute gelangweilt, sondern habe die ganze Zeit mitgefiebert. 

  5. Cover des Buches Gold  (ISBN: 9783442476619)
    Michael Crichton

    Gold

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Rissa
    Inhalt
    Port Royal, 1665: In den karibischen Kolonien der englischen Krone ist Piraterie streng verboten, Freibeuterei jedoch geduldet, sind gekaperte Schiffe gern gesehene Beute.
    Als ein einlaufendes Handelsschiff Berichte über ein tief liegendes spanisches Kriegsschiff mitbringt, das vor einer Festung ankert, wittert der Gouverneur von Jamaika fette Beute und informiert Captain Hunter, einen gewieften Freibeuter. Dieser stellt eine Mannschaft mit besonderen Fähigkeiten zusammen, denn der Ort, an dem das Schiff gesichtet wurde, gilt als uneinnehmbar. Wie wird die Mannschaft vorgehen, und wird sie erfolgreich sein?

    Meine Meinung
    Der Roman Gold - Pirate Latitudes wurde im Nachlass Michael Crichtons gefunden und posthum herausgebracht. Doch auch wenn er wohl schon vor langer Zeit abgeschlossen wurde, kann ich verstehen, warum sich der Autor zu Lebzeiten gegen eine Veröffentlichung entschieden hat.
    Es handelt sich hier um eine reine Abenteuergeschichte, in der nicht nur gegen die Spanier gekämpft wird und in der es fast nur um diese eine Kaperfahrt geht - Vorgeschichten und Ereignisse nach der Handlung werden angerissen, spielen aber über weite Teile keine Rolle. Der historische Hintergrund orientiert sich lose an den tatsächlichen Umständen der Freibeuterei in Jamaika, die beschriebenen Ereignisse werden aber kaum stattgefunden haben. Leider gibt es - möglicherweise den Umständen der Veröffentlichung geschuldet - kein Nachwort, das über die tatsächlichen Verhältnisse in der Karibik informieren könnte.
    Auch sind nicht alle Handlungen logisch, es wird schon recht dick aufgetragen, denn egal, auf welche Schwierigkeit die Gruppe stößt, es stellt sich immer nur die Frage, wie sie gemeistert wird, und nicht, ob sie es überhaupt schaffen. Mit Menschenleben wird hier dennnoch nicht zimperlich umgegangen, viele Gegner oder auch Mannschaftsmitglieder sterben dann schon mal eher beiläufig.
    Dabei greift Crichton sehr tief in die Stereotypenkiste, denn das Team, das hier zusammengestellt wird, besteht aus Typen, die weitestgehend genau eine Eigenschaft oder besondere Fähigkeit haben und somit eine bestimmte Funktion erfüllen. So haben wir hier natürlich mit Captain Hunter den Kapitän, den Kopf des Unternehmens, der klug genug ist, den Plan zu erstellen, daneben aber seiner Mannschaft gegenüber loyal ist und auch sonst nur viele gute Eigenschaften vereint. Daneben gibt es noch den Sprengstoffspezialisten, den stummen Kletterer und das Adlerauge, um nur ein paar zu nennen.
    Dadurch, dass man weiß, um welche Eigenschaften es sich handelt, wird der Roman doch streckenweise recht vorhersehbar - zum Glück gibt es aber dennoch die eine oder andere Überraschung, sonst wäre es trotz all der Spannung doch irgendwann langweilig geworden.
    Trotz der Vorhersehbarkeit konnte mich der Roman dann doch ganz gut unterhalten. Das Tempo ist hoch, auch durch viele kurze Kapitel, die zum Teil nur drei Seiten lang sind und auch schon mal mit Cliffhangern enden, die Handlung ist einfach gestrickt, das Personal eingeschränkt, so dass man kaum in Gefahr gerät, den Überblick zu verlieren. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und wollte immer wissen, welches Problem sich wohl als nächstes ergeben würde, denn dass es welche geben würde war zu erwarten.
    Auch sprachlich ist der Roman nicht herausfordernd, sondern doch eher einfach gehalten, was dem Lesefluss zugute kommt. Gelegentlich gibt es einzelne spanische Wörter, die man aber nicht verstehen muss oder die aus dem Zusammenhang selbsterklärend sind.
    Wie schon erwähnt ist kein Nachwort enthalten, eine Karte dient aber dazu, dem Leser einen groben Überblick über die Seereise zu bieten.

    Fazit
    Als Abenteuer- und reiner Unterhaltungsroman ist Gold - Pirate Latitudes gut lesbar und recht nett, jedoch sollte man in historischer und logischer Hinsicht keinerlei Ansprüche stellen, um das Buch genießen zu können. Sicher nicht der beste Roman von Crichton, weshalb ich nachvollziehen kann, warum er zu Lebzeiten des Autors nicht verlegt wurde.
  6. Cover des Buches Fluch der Karibik (ISBN: 9783802535406)
    Wolfgang Hohlbein

    Fluch der Karibik

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Unglaublich spannend! Mehr kann man nicht sagen, außer : 5 Sterne! :D
  7. Cover des Buches Zur Hölle mit den guten Sitten! (ISBN: 9783404129195)
    Jule Brand

    Zur Hölle mit den guten Sitten!

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Kati bekommt eines Tages Besuch vom Teufel persönlich. Anders als das klassische Bild, kommt er allerdings in der Gestalt eines attraktiven Mannes. Er bietet Kati drei Wünsche an, wenn sie dafür etwas für ihn erledigt.

    Dieses Buch ist schon ziemlich alt und gibt es auch neu nicht mehr zu kaufen. Da ich allerdings viel gutes darüber gehört habe und man es gebraucht sehr günstig bekommt, wollte ich es mal versuchen. Alles in allem war es besser als erwartet. Durchaus stellenweise witzig und unterhaltsam, wenn auch typisch übertrieben.

    Es ist kein must read, aber durchaus unterhaltsam und lässt sich schnell lesen.  

  8. Cover des Buches Treasure Island (ISBN: 9780147517142)
    Robert Louis Stevenson

    Treasure Island

     (58)
    Aktuelle Rezension von: LaLecture
    Inhalt

    Der Junge Jim Hawkins führt gemeinsam mit seiner Mutter ein Wirtshaus, das sie nur knapp über die Runden bringt. Als eines Tages ein fremder Seemann mit einer mysteriösen Truhe ihr Gast wird, verändert sich alles. Jim gerät durch Zufall an eine Schatzkarte, die das Versteck der Beute des berüchtigten Piratenkapitäns Flint markiert. Gemeinsam mit dem Arzt Dr. Livesey, dem reichen Squire Trelawney und einer zwielichtigen Crew macht er sich auf eine abenteuerliche Reise.



    Meinung

    „Die Schatzinsel“ habe ich als recht kurzweiligen Klassiker empfunden, der jedoch eher für eine jüngere Zielgruppe wirklich spannend sein kann.

    Der Roman ist eine abenteuerliche Geschichte mit viel Action, unheimlichen Bösewichten und mutigen Heldentaten, wie man sie auch gut mit Kindern schon lesen könnte. Gerade auch die noch recht kindlich agierende, aber mutige und intelligente Hauptfigur, die - wie es bei Kinderbuchprotagonisten üblich ist - alle Gefahrensituationen unbeschadet übersteht und als Held hervorgeht, ist für eine jüngere Zielgruppe sicherlich reizvoll.

    Jedoch ist die Handlung stellenweise auch für ein Kinderbuch recht brutal und beschreibt dies auch plastisch, was man für Kinder, z.B. beim Vorlesen, eventuell ein wenig abschwächen sollte. Auch die altmodische Sprache und Kindern unbekannte Begriffe sollten möglichst erläutert werden.

    Mein persönlicher Favorit war der Antagonisten Long John Silver, Anführer der Piratencrew, die die Expedition übernehmen und den Schatz für sich behalten will. Er wirkte sowohl auf die anderen Figuren als auch auf mich faszinierend, charmant und unterhaltsam, trotz seiner offensichtlichen Skrupellosigkeit. Teilweise schaffte er es, selbst mich mit der Frage zu verwirren, auf wessen Seite er nun steht.


    Fazit

    „Die Schatzinsel“ ist ein kurzweiliger und spannender, für Erwachsene jedoch vielleicht eher einfach gestrickter Roman mit einem charmanten Antagonisten.
  9. Cover des Buches Mein Traummann, die Zicke und ich (ISBN: 9783442542697)
    Sarah Harvey

    Mein Traummann, die Zicke und ich

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Buch ist nett geschrieben, man könnte es wirklich in einen rutsch durchlesen.Allerdings finde ich das Buch spannungstechnisch ziemlich lahm.Ich war fast froh als das Buch ein Ende fand, da es irgendwann lahm wurde.
  10. Cover des Buches Der Richter aus Paris (ISBN: 9783453418646)
    Ulrich Wickert

    Der Richter aus Paris

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Athene100776

    Der Untersuchungsrichter Jacques Ricou aus Paris begibt sich auf die Südseeinsel Martinique, um dort einen Mann zu verhören, der verdächtigt wird einen Mord verübt zu haben. Als Ricou jedoch in Martinique ankommt, wird der gesuchte Mann gerade zu Grabe getragen. Dennoch bleibt Ricou auf der Insel und begibt sich auf Recherche,  schon bald findet er sich in einem Netz voller Intrigen, Lügen und Bedrohungen wieder.


    Für mich war dieser Kriminalroman das erste Buch  von Ulrich Wickert. 
     Zu Beginn hatte ich Probleme in die Geschichte hineinzukommen, auch wenn die Umgebung und die Personen sehr gut beschrieben sind. Durch die Beschreibungen hatte man als Leser schnell einen Bezug zu den Personen, ihren Riten und auch ihren Charakteren. 


    Mit der Figur „ Jaques Ricou“ bin ich bis zum Ende nicht wirklich warm geworden.
    Der Satzbau und die teilweise sehr langen ineinander verschachtelten Sätze, störten mich zu Beginn in meinem Lesefluss. Als ich mich nach dem ersten Drittel daran gewöhnt hatte, wurde es für mich persönlich einfacher.




    Die Geschichte konnte mich leider nicht in ihrer Handlung fesseln, auch hatte ich hin und wieder das Gefühl, nicht in die Geschichte hineinzukommen. Das lag möglicherweise an den fremdklingenden Namen oder auch an dem Thema selber.
    Ich finde, dass dieser Krimi kein Buch für zwischendurch ist. Als Leser sollte man sich hier die Zeit nehmen, um völlig in die Geschichte abzutauchen und auch den Charakteren die Chance geben, an sich heran kommen zu lassen.
  11. Cover des Buches Handel der Gefühle (ISBN: 9783293304871)
    Leonardo Padura

    Handel der Gefühle

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Stürmische Nächte mit einem Highlander (ISBN: 9783956492921)
    Lynsay Sands

    Stürmische Nächte mit einem Highlander

     (9)
    Aktuelle Rezension von: halo123

    Bisher gefielen mir wirklich alle Highlander-Romane von Lynsay Sands und auch von diesem hier wurde ich nicht enttäuscht. 

    Lady Kyla ist eine wirklich tolle Protagonistin, aber auch wenn sie manchmal von anderen gerettet werden muss lässt sie sich nicht so schnell abschieben und ist nicht scheu Wiederstand zu leisten. Und wenn man das größere Bild betrachtet sind all ihre Reaktionen wirklich gerechtfertigt. 

    Kommen wir nun zu Galen. Ein sturer Bock von einem Mann. Wirklich. Dennoch gefiel mir die Entwicklung die die beiden durchmachten sehr gut.

  13. Cover des Buches Rum Diary (ISBN: 0888430489790)
    Hunter S. Thompson

    Rum Diary

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Meine Meinung

    Das letzte, wirklich das allerletzte, was ich von diesem Roman erwartet hatte, war eine Midlife Crisis-Story. Und doch ist es genau das, was ich bekommen habe. Journalist Paul ist gerade mal um die dreißig, hat aber schon genauso große Angst vor dem Alter wie vor Sesshaftigkeit. Kaum ist der Mietvertrag für seine Wohnung unterschrieben, zieht es ihn auch schon wieder in ein anderes Land. Er befürchtet, langsam zu alt für ein abenteuerliches Vagabundenleben zu sein und sein bisheriges Leben vergeudet zu haben. Das ständige Selbstmitleid und die Wankelmütigkeit haben mir diesen Protagonisten nicht gerade sympathisch gemacht. Und mal ehrlich, Puerto Rico ist vielleicht nicht ganz der richtige Ort für den Start ins Spießerdasein? Genervt hat mich außerdem, dass Paul immer nur abwartet, wie sich die Dinge um ihn herum entwickeln, aber nicht selbst die Initiative ergreift. Erst auf den letzten dreißig Seiten wurde der Roman wirklich spannend, vorher plätscherte die Geschichte nur gemächlich vor sich hin.

    Ich habe nach dem Lesen nochmal auf den Buchrücken geschaut – das Zitat „A hard-bitten story of love, journalism and heavy drinking.“ stößt mir rückblickend ziemlich bitter auf. Denn wenn es hier um eines ganz sicher nicht geht, dann um Liebe. Pauls Objekt der Begierde, Chenault, wird von ihrem Mann Yeamon schlecht behandelt, er selbst erweist sich jedoch als nicht viel besser. Für mich ist Chenault die wahre Leidtragende dieser Geschichte, nicht der neurotische Protagonist. Nach einer Szene, in  der Yeamon sie ganz beiläufig schlägt und dann ins Haus schickt, hatte dieser als Nebenfigur übrigens auch jegliche Sympathie bei mir verspielt. Einige andere Nebencharaktere fand ich dagegen sehr interessant und vergleichsweise liebenswert, beispielsweise den Fotografen Sala und den Chefredakteur Lottermann. Alle anderen Figuren haben bei mir keinen nennenswerten Eindruck hinterlassen.

    „The Rum Diary“ ist quasi halbautobiografisch, und ich bin mir sicher, dass der Autor die Situation an diesem Ort zu dieser Zeit auch ganz gut einfängt: Die brütende Hitze, die Tristesse, der chaotische Zustand der Redaktion, das ständige Trinken und die Aufstände der Einheimischen. Allerdings hat mir einfach eine gute Story drumherum gefehlt – und etwas liebenswertere Figuren. Der Schreibstil ist nicht schlecht, konnte mich aber auch nicht wirklich begeistern. Zumindest gibt es ein paar gute Lacher.

    Fazit

    Leider nicht halb so gut, wie ich gehofft hatte. Wer hätte gedacht, dass sich 200 Seiten so ziehen können?

  14. Cover des Buches Die Insel der tausend Quellen (ISBN: 9783404168163)
    Sarah Lark

    Die Insel der tausend Quellen

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Nachdem Noras erste Liebe stirbt und mit ihm der Traum an ein gemeinsames Leben in der Karibik, heiratet sie einen verwitweten Zuckerrohrpflanzer, um diesem gemeinsamen Traum auf Jamaika und damit dem Geist ihres verstorbenen Geliebten näher zu sein. Dort muss sie entsetzt miterleben, wie die Sklaven gehalten und behandelt werden und sie tut alles, um diesen das Leben etwas zu erleichtern. Und verliert dabei ihr Herz.

     

    Meine Meinung:

    Mit ihrem Roman „Die Insel der tausend Quellen“ entführt uns Sarah Lark diesmal nicht nach Neuseeland, sondern vom London des Jahres 1732 ins Jamaika der Jahre danach. Dabei beginnt sie eine neue Familiensaga, in der wieder auf eindrucksvolle Weise historische Details mit fiktiven Erlebnissen verbunden werden. Und wieder hat die Autorin es geschafft, mich komplett eintauchen zu lassen in das 18. Jahrhundert in der Karibik. In die Flora und Fauna, aber auch in die Welt der Menschen dieser Zeit.


    Mit Nora stellt sie uns eine Person vor, die einfach unglaublich ist. Wir erleben mit, wie sie von einer verliebten Jugendlichen zur erwachsenen Frau wird. Wie sie sich den Umständen ihres Lebens immer wieder aufs Neue anpasst. Dann haben wir noch Granny Nanny, die Königin der Maroons, und die Obeah-Frau Tolo. Ebenfalls beeindruckende Persönlichkeiten. Und Adwea, die als Köchin bei Nora und ihrem Mann arbeitet. Auch sie eine Frau, die man einfach gernhaben muss. Und natürlich Doug, Noras Stiefsohn. Alle Personen in diesem Roman hat Sarah Lark wieder auf ihre einzigartige Weise zum Leben erweckt. Die sympathischen wie die unsympathischen. Und beim Lesen hat sich alles so real angefühlt, wie ein Stück lebendig gewordene Geschichte.

     

    Noras Leben in London war schon spannend. Der Unterschied zwischen Arm und Reich. Und erst das Leben auf der Zuckerrohrplantage. Die Behandlung der Sklaven. Überhaupt das Verschleppen der Sklaven in die Kolonien, die grausamen Zustände, die dort herrschten. Und die Maroons, die sich in den Bergen einen eigenen kleinen Staat erschaffen haben. Es war ergreifend und mitreißend, darüber zu lesen und auch über die Friedensverhandlungen zwischen dem Gouverneur und Granny Nanny mit dem anschließenden Vertragsschluss. Diese ganzen historischen Details fliesen wieder so gekonnt in die Geschichte von Nora, Doug, Máanu und Akwasi ein, dass es einfach nur Spaß macht, sich auf die Reise ins 18. Jahrhundert zu begeben. Ich habe Nora auf den Seiten wirklich ins Herz geschlossen und obwohl das Ende vorhersehbar war, habe ich mich doch von Herzen für sie gefreut und bin schon sehr auf die Fortsetzung dieser weiteren genialen Familiensaga aus der Feder von Sarah Lark gespannt!


    Fazit:

    „Die Insel der tausend Quellen“ ist Sarah Larks Auftakt zu einer weiteren genialen Familiensaga. Sie entführt uns mit Nora nach Jamaika. Wir erleben mit, wie Sklaven im 18. Jahrhundert behandelt werden. Wie deren Leben auf den Zuckerrohrplantagen aussieht. Und wir sind bei den Vertragsverhandlungen der Maroons mit dem Gouverneur von Kingsley mit dabei. Neben historischen Fakten dürfen wir dann am fiktiven Leben der Menschen teilhaben – Sarah Lark hat auch hier wieder wunderbare und außergewöhnliche Charaktere erschaffen, die alles noch lebendiger machen und einen noch näher in Geschehen führen.

     

    5 Sterne für diese mitreißende Reise in die Karibik und ich freue ich schon auf die Fortsetzung!

  15. Cover des Buches Fluch der Karibik 3 (ISBN: 9783802536168)
    Rebecca Hohlbein

    Fluch der Karibik 3

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Draco_Tenebris
    Der dritte Teil der "Fluch der Karibik" und somit der eigentliche Abschluss der Geschichten rund um den Piraten Jack Sparrow, Will Turner, Elizabeth Swann und all die anderen Figuren, die ich im Laufe der Zeit wirklich in mein Herz geschlossen habe. Ich habe mich nun inzwischen so sehr an sie gewöhnt, das ich gar nicht aufhören kann Geschichten und Informationen zu dem Thema Piraten zu verschlingen, so fasziniert hat mich diese Film-Reihe! Schade, dass ich nicht mehr Bücher zu Fluch der Karibik besitze - ich würde wirklich gerne wissen, wie es weiter geht, bzw., was "davor" passiert ist! Aber vielleicht gelingt es mir ja eines Tages noch, auch noch die restlichen Fluch der Karibik-Romane zu ergattern. In diesem Teil ist alles anders, als in den vorhergehenden Teilen - Captain Jack Sparrow wurde von seinem bisher größten Gegner, Davy Jones, ans Ende der Welt verbannt. Aber seine Freunde, unter der Führung des beeindruckenden Hector Barbossa, wollen es sich nicht nehmen lassen den wagemütigen Captain zu retten - denn sie brauchen ihn, um die Karibik und ihre Piraten vor der East India Trading Company zu beschützen! Gegen Ende erwartet alle ein gigantischer Kampf mit einer riesigen Armada an Schiffen - wodurch ich eigentlich ein herrliches Lesevergnügen erwartet hätte. Allerdings verirrt sich Wolfgang Hohlbein zeitweise in ziemlich verschlungenen, und viel zu großen Sätzen, die für mich am Ende schwer waren zu entziffern. Das hat mir nicht so sehr gefallen an Fluch der Karibik 3 - und außerdem finde ich Elizabeth Swann einfach fürchterlich! Sie nervt mich immer noch tierisch, obwohl die Reihe längst vorbei ist. Ich werde mit ihr einfach nicht warm, weil sie mich mit ihrem Gekreische, ihrem ach so selbstlosen Getue und ihren Verrat an Jack unendlich ärgert. Dafür komme ich umso besser klar mit Captain Jack Sparrow. Selten so einen tollen Charakter kennen gelernt wie ihn! Mit ihm kann wirklich lachen, weinen, mitfiebern und sich Gedanken machen. Trotz einiger Ausnahmen und Änderungen, hat mich auch dieser Teil sehr zum Schmunzeln gebracht. Vor allem aber liebe ich es einfach, wie Jack sich ständig mit seinem Erzfeind Barbossa zankt, den ich mittlerweile auch sehr ins Herz geschlossen habe. In der gesamten Fluch der Karibik-Reihe gibt es einfach alles, was Fans begehren: grandiose Charaktere, Abenteuer ohne Ende, Aufregung, Witz und Humor - und zuguter letzt darf eines nicht fehlen: die Liebe. Für mich ist und bleibt diese Reihe einfach eine meiner absoluten Lieblingsfilme und Bücher. Empfehlenswert außerdem für alle kleinen Piratenfans ab 12 - und natürlich auch für die großen. Und nun hoffe ich sehr, das ich eines entfernten Tages bald wieder eintauchen kann, in die Abenteuer von Captain Jack Sparrow und den legendären Piraten der Karibik.
  16. Cover des Buches American Bar (ISBN: 9783453052000)
    Charles Schumann

    American Bar

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Fluch der Karibik 2 (ISBN: 9783802535413)
    Wolfgang Hohlbein

    Fluch der Karibik 2

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Was soll man da sagen? Der Inhalt ist eigentlich so gut wie jedem bekannt der auch die Filme gesehen hat. Ideal auf jeden Fall wenn man gerade in Urlaub fährt und dieses Karibikgefühl mitnehmen möchte. In jedem Fall sehr empfehlenswert.

    Ich werde mir jetzt auch noch die anderen beiden Bücher besorgen. Soviel steht fest :)

  18. Cover des Buches Mit der Flut kommt der Tod (ISBN: 9783426421796)
    Kari Köster-Lösche

    Mit der Flut kommt der Tod

     (40)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87

    Die Sönke Hansen - Reihe von Kari Köster-Lösche gefällt mir total gut! Ich lese eigentlich eher selten Krimis, wenn überhaupt, am liebsten historische. Wenn diese dann auch noch, wie "Mit der Flut kommt der Tod", auf einer Insel oder einer Hallig spielen, schlägt mein Nordsee-verliebtes Herz höher! Die Charaktere sind wunderbar beschrieben, vom kauzigen alten "Seebären" über den fröhlichen Jugendlichen, der selbst einmal anheuern will, bis hin zur patenten Frau, die gelernt hat, das harte Hallig-Leben selbstständig zu bestreiten, ist alles dabei. Die Entscheidung, einen Krimi auf einer Hallig spielen zu lassen, war genau richtig, weil das diese Reihe so besonders macht!  

  19. Cover des Buches The Rum Diary (ISBN: 9781408814673)
    Hunter S. Thompson

    The Rum Diary

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Rum oder Ehre (ISBN: 9783954415779)
    Carsten Sebastian Henn

    Rum oder Ehre

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Walbroel

    Martin Störtebäcker, 72 Jahre alt und von seinen Freunden liebevoll »der Käpt’n« genannt, lebt friedlich in der deutschen Rum-Metropole Flensburg, wo sich sein Faible für den köstlichen Zuckerrohrbrand hervorragend pflegen lässt. Aber dann segnet sein bester Freund Lasse das Zeitliche – und gibt dem Käpt’n ausdem Grab einen letzten Auftrag mit: Er soll zur legendären Rum-Insel Jamaika reisen und sich endlich auf die Suche nach seinem dort verschollenen Bruder begeben. In der Karibik angekommen freundet sich der Käpt’n schnell mit einer abenteuerlustigen Taxifahrerin an, die ihn bei seiner Suche unterstützt. Doch schon bei der Besichtigung der ersten Rum-Distillery stellen sie fest: Etwas stimmt ganz und gar nicht in dem tropischen Paradies. Der Brennmeister der Distillery wird auf brutale Weise ermordet aufgefunden – und es wird nicht der letzte Mord gewesen sein. Ein rasantes Katz-und-Maus-Spiel beginnt … 

    Auch ich habe das Buch nun zu Ende gelesen.

    Ich kenne Carsten Sebastian Henn als Autor der Ahr-Krimis mit dem Protagonisten Julius Eichendorff.

    Hier tritt nun ein neuer Protagonist auf und lehrt uns einiges über Rum.

    Die Geschichte ist lebendig geschrieben, hat Witz und auch sehr spannende Abschnitte. Die Auflösung des Falles hat mich sehr überrascht. Das auch noch eine kleine Liebesgeschichte sich entwickelt macht die Personen sehr sympatisch und liebenswert.

    Das Cover ist ansprechend und würde mir im Buchladen sofort ins Auge fallen.

    Der Mix aus Krimi und Wissen hat mir ausgesprochen gut gefallen und war eine sehr angenehme Lektüre.

  21. Cover des Buches Kuba, die Königin der Karibik (ISBN: 9783898930802)
    Martino Fagiuoli

    Kuba, die Königin der Karibik

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    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Schwestern fürs Leben (ISBN: 9783426308165)
    Sybille Schrödter

    Schwestern fürs Leben

     (39)
    Aktuelle Rezension von: SkadiV

    Nach Ende des ersten Weltkriegs stehen die Familie Danneberg und ihr Rumhaus vor einer großen Herausforderung: der einzige Sohn der Familie ist im Krieg gefallen. Und damit auch der angedachte Erbe des Rumhauses. Doch immerhin ist da noch Helene, genannt Lene, die das Rumhaus gerne von ihrem Vater übernehmen würde – allerdings ist es ihr als Frau nicht mal gestattet, dort zu arbeiten. Ihre Schwester Käthe dagegen, hat vor Diakonisse zu werden, Lizzie will unbedingt Medizin studieren und die jüngste, Jette, träumt davon, als Schauspielerin auf der Bühne zu stehen. Doch das Leben wirft der Familie und vor allem den vier Schwestern – das Kleeblatt – immer wieder Steine in den Weg.

    In diesem Auftakt der Familiensaga aus der Feder Sybille Schrödters wird das Schicksal der Familie Danneberg vom Jahr 1910 bis zu Weihnachten 1945 erzählt.

    Der Einstieg in die Geschichte ist zuweilen anstrengend. Neben den vier Schwestern gibt es zahlreiche weitere wichtige Figuren, die zwar immer wieder auftauchen, teilweise aber schwer auseinander zu halten sind. Zu Beginn des Buches gibt es eine Übersicht über die Familienverhältnisse, die zwar recht hilfreich ist, aber manche Informationen teilweise zu früh preisgibt.

    Die vier Schwestern haben alle ihre Eigenheiten, verschiedene Ziele, Träume und vor allem auch Lebensansichten. Da die Perspektive zwischen ihnen wechselt, erhält die Geschichte hierdurch zahlreiche Facetten und Handlungsstränge, die konzentriertes Lesen erforderlich machen, aber auch zusätzliche Spannung reinbringen. Die vier sind – zumindest mir – beim Lesen richtig ans Herz gewachsen und bei jeder (überraschenden) Wendung habe ich mit ihnen mitgefiebert. Durch ihre Verschiedenheit findet wohl jeder seine Favoritin. Doch eines gilt für alle vier: sie sind starke Frauen, die sich gegen die Zeichen ihrer Zeit stellen und ihren ganz eigenen Weg gehen.

    Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen, stellenweise rutscht er etwas ins blumige ab, was allerdings perfekt zu einem Historienroman, der in dieser Zeit spielt, passt. Sybille Schrödter schafft in ihrem Roman eine Atmosphäre, die es leicht macht beim Lesen alles um einen herum zu vergessen und ganz in die Geschichte abzutauchen.

    Die Handlung hält einige überraschende Wendungen bereit. Der ständige Wechsel zwischen Höhen und Tiefen macht das Lesen zu einer literarischen Achterbahnfahrt. Allerdings wird die Spannung nicht hauptsächlich durch äußere Action erzeugt, sondern durch die Dynamik zwischen den Figuren und die Familiengeheimnisse, die im Laufe der Geschichte gelüftet werden.

    „Schwestern fürs Leben“ ist ein gut recherchierter Historienroman, das Porträt einer Familie in den unruhigen Zeiten zwischen den beiden Weltkriegen. Auch die Geschichte der Rum-Produktion kommt hierbei nicht zu kurz. Empfehlenswert für alle Fans von Historienromanen und Familiengeschichten.

  23. Cover des Buches Schmutzige Havanna Trilogie (ISBN: 9783442466047)
    Pedro Juan Gutiérrez

    Schmutzige Havanna Trilogie

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Ameise
    Es ist interessant, mal Einblicke in die Abgründe der kubanischen Elendsviertel zu erhalten. Das Buch ist gespickt mit drastischen Sexszenen, die ich persönlich aber eher abstoßend als erotisch finde, ist aber sicherlich Geschmackssache.
  24. Cover des Buches Rum oder Ehre (ISBN: 9783832166502)
    Carsten Sebastian Henn

    Rum oder Ehre

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Mika2003

    Als ich 2015 ein Buch des Autors mit der Romanfigur Prof. Dr. Dr. Bietigheim gelesen habe, konnte mich diese Reihe, der Schreibstil und vor allem der Hauptcharakter nicht begeistern. Und so mussten 7 Jahre ins Land gehen, ehe ich wieder zu einem Buch des Autors griff.

    Dabei muss ich zugeben, dass ich den Bezug zu dem damals gelesenen Buch erst sehr spät hergestellt habe. Denn „Rum oder Ehre“ ist so ganz anders.

    Für mich stimmt hier einfach alles. Cover, Gestaltung des Buches und der Klappentext und bilden eine wunderbare Einheit, passen hervorragend zusammen. Und dann noch die Kombination der Geschichte mit den Charakteren: eine einwandfreie Punktlandung.

    Auf der Rückseite des Buches steht ein Satz, der sich eigentlich auf ein weiteres Buch bezieht, aber ich finde, es sagt eigentlich alles über das Buch, das ich gelesen habe.

    Carsten Sebastian Henn hat mich diesem Buch eine gelungene Mischung geschaffen, so ähnlich wie man einen wunderbaren Rum kreiert. Die verschiedensten Zutaten und Verschnitte ergeben ein großes Ganzes. Hier bestehen die Zutaten auch Charakteren wie dem Käptn, Babe, Lee und Jo’anna mit Issac; aus einer spannenden Krimistory, jede Menge Humor, eine wunderbare Kulisse wie es Jamaica mit den guten und weniger guten Vierteln, dem Strand und der Landschaft nun mal ist. Und das Ganze wird gepaart mit viel Hintergrundwissen zum Thema Rum und Rumherrstellung. Bücher sollen ja bilden, haben einen Bildungsauftrag und dem kommt dieser Krimi mehr als genug mag.

    Während Markus ja eher der Whiskytrinker ist und mit einer sehr großen Whiskysammlung aufwarten kann, wurde ich von unserem ehemaligen Nachbarn Maik in das Thema Rum eingeführt und habe mittlerweile eine kleine Rum-Sammlung aufbauen können.

    Vielleicht aus dem Grund konnte das Buch bei mir zu 100 % punkten. Ich fand die Hintergrundinformationen zum Thema Rum sehr gut, vor allem aber die Verflechtung mit dem Krimi. Der ist vielleicht nicht so blutig-spannend wie bei manchen ein Krimi sein muss. Aber ich war begeistert. Er ist spannend, ich war oft auf der falschen Fährte und auch was den Grund anging lag ich falsch.

    Dem Autor gelingt es aber auch sehr gut, mit seinem Schreibstil den Zauber der Karibik in mein Wohnzimmer zu holen. Statt dem Sturm, der ums Haus fegte, hörte ich das sanfte Rauschen der Wellen, statt dem Kaffee der vor mir stand hielt ich gedanklich einen Rum in der Hand und versuchte all die Aromen und Geschmäcker in mich aufzunehmen. 

    Was mich dann abschließend noch begeistern konnte war die wunderbare Gestaltung des Buches. Die Landkarten in den Klappen und die farbig abgesetzten Seiten im Innenteil. 5 Abschnitte, die farblich abgesetzt sind gibt es: zum Thema „Entstehung des Rums“, „Herstellung von Rum“, „Berühmte Rum-Cocktails“, „Rum-Länder und Rum-Arten“ und zu guter Letzt ein „Rum-Glossar“ und „Rum-Rezepte“.

    Für mich war dieses Buch ein Glücksgriff … danke an meine Lieblingsbuchhandlung die den Titel so präsent in mein Blickfeld gestellt hat. Ich weiß nicht ob ich einfach so darauf aufmerksam geworden wäre. Nun steht ein weiterer Krimi zum Thema Gin auf meiner Wunschliste und der Krimi zum Thema Whisky, der im Oktober erscheinen wird, gehört schon so gut wie mir.  

    Wenn das Leben dir miesen Rum gibt, mach einen tropischen Cocktail daraus.
    Und vergiss ja das Schirmchen nicht!

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