Bücher mit dem Tag "roulette"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "roulette" gekennzeichnet haben.

17 Bücher

  1. Cover des Buches Fast genial (ISBN: 9783257609295)
    Benedict Wells

    Fast genial

     (404)
    Aktuelle Rezension von: butterflySoul

    Auf die Storyline der Vatersuche werde ich nicht weiter eingehen. Das Buch hat mich sehr schnell verloren. Erstmal: Es gibt einfach Themen, von denen Autoren, die keine persönlichen Bezug dazu haben, einfach mal die Pfoten lassen sollten..  

    Um eine Idee zu bekommen ein kleiner Vorgang (von mir kurzgefasst):


    Mary (19), PATIENTIN einer Psychiatrie: Ich trug nur meine Unterwäsche, als ich meinen Vater begrüßt habe. (???) ...

    Dem folgt: ...Meine Vater hat mich vergewaltigt. 

    Dem folgt: Ich hatte so viele Typen im Bett, ich glaub ich bin Nymphomanin. (???)

    Dem folgt: War nur ein Witz. Papa hat nix gemacht. Ich hab nur gelogen.(???)

    Dem folgt: Nee, stimmt doch.

    Dem folgt: Du kannst unter ein paar Bedingungen mit mir schlafen. (???)

    (Was Francis ohne Zögern tut! (???))

    Dem folgt: Mary und Francis haben Sex im Dunklen auf einem PIANO inmitten einer psychiatrischen Klinik.

    Irgendwann drumherum: Also ich hab doch nur gelogen. 


    (Abfolge vermutlich nicht ganz korrekt wiedergegeben, aber .. man bekommt hoffentlich eine Idee von dem, was hier alles schiefläuft)


    Die Charaktere sind unglaublich dumm und haben ein völlig verzerrtes Weltbild. 

    (Siehe Mary: weiteres Beispiel ist folgende idiotische Vorstellung: Ich will aus meiner Misere raus, aber ohne zu arbeiten - Irgendwann werde ich Geld gewinnen, weil: ich hab das geträumt). 


    Die Story liest sich, als würde man den Schüleraufsatz lesen, dessen Verfasser zu viel TV-Schrott guckt; denkt, Pornos wären realistisch; der sich voll krass tiefgründig findet, weil er natürlich Respekt vor Trailerpark-Bewohnern hat und es cool findet, wenn diese in seiner Vorstellung auch Respekt vor ihm haben  - aber in Wirklichkeit total behütet aufwächst und vom Leben noch überhaupt nix mitbekommen hat!


    Kurz und knapp: Ich möchte keinen Roman über strunzdumme Assis lesen. Dafür gibt es Fernsehen!!!  

  2. Cover des Buches Großes Sommertheater (ISBN: 9783423262163)
    Frank Goldammer

    Großes Sommertheater

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Daniel_Allertseder
    Ein krisenreiches Wochenende an der Ostsee – alle Verwandten, die ganze Brut zusammengetrommelt von Agnes, der Pflegerin des steinreichen, aber schwerkranken Joseph, der die letzten Jahre in seiner Villa verbringt, und vor seinem Ableben alle seine Verwandten und deren Sippschaft eingeladen hat. Und da kommen sie auch schon: Der bekannte Politiker mit seinem schnittigen BMW und der Mutter, die ihrem Kind nicht Herr zu werden scheint, der Gangster und seine neue, ständig lästernde Frau im Jeep, der Finne mit den tausend Kindern im VW-Bus und schließlich der moderne Nationalsozialist, der nur mit seiner Aldi-Tüte das Haus verlässt. Ein perfektes Wochenende ist vorprogrammiert – bis es knallt, und das sollte nicht allzu lange auf sich warten.
    Frank Goldammer, Autor der Max Heller-Krimis, alle erschienen bei dtv, hat nun auch einen humorvollen Familienroman verfasst, der alle Konventionen niederreißt und jedes soziale Milieu enthält: Die Hedonisten, die Liberal-Intellektuellen, die Traditionellen, die Konservativ-Etablierten und letztendlich auch die bürgerliche Mitte – eine Aneinanderreihung und ein Aufeinandertreffen verschiedenster Menschen und Gemüter – alle versammelt vor Joseph, dem reichen Vater, der die Wurzeln dieser Brut bildet.
    Es passiert schon einiges, so viel sei gesagt, aber leider nicht genau das, was ich erwartet habe. Es dauert bereits einige bescheidene Seiten bis alle eingetroffen sind, bis sie das erste Mal das Haus betreten und bevor der Leser überhaupt erfährt, warum die Menschentraube nun auf dem Innenhof warten muss, bis sie von der Pflegerin Agnes erklärt bekommen, warum sie anreisen mussten. Da hat sich Frank Goldammer Zeit gelassen. Während dem gemeinsamen Essen aber geht’s dann schon los – Gezanke und Gezeter, Gewitter, Blitze und Donner – eine große Regenfront über der ganzen Familie, die sich aber tunlichst schnell in eine harmlose Regenwolke verwandelt, denn wieder muss der Leser lange auf polemische Dialoge und Streitereien warten. Wir erfahren stattdessen von vielen Anwesenden Hintergründe – Motivationen, Berufe, Hobbies und auch die ein oder anderen Morde. Denn keiner der Anwesenden ist lupenrein und hat eine glänzende Biographie vorzuweisen – erinnert ein wenig an einen Miss Marple-Roman?
    Trotz alledem nimmt uns Frank Goldammer mit auf eine turbulente Reise an die Ostsee, die der Leser nicht so schnell vergessen wird. Das Ende profitiert von ereignisreichen Kundgebungen und Offenbarungen, von Wahrheiten und einer Klimax, die von Kinder und Pistolen handelt – hui, da entlädt sich die Regenwolke, gefolgt von ordentlichem Gewitter und Sturm.

    Frank Goldammers »Großes Sommertheater« ist ein unterhaltsames und humorvolles Buch über eine Familienzusammenkunft, die in einem Desaster explodiert. Oft schreibt der Autor gerne lange Berichte über die Biographien der Personen, letztendlich aber mündet alles in einem kleinen Ostseefinale, mit einem Ende, welches ich bereits ab der Hälfte des Buches vermuten konnte.
  3. Cover des Buches Die Kunst, Champagner zu trinken (ISBN: 9783257244168)
    Amélie Nothomb

    Die Kunst, Champagner zu trinken

     (55)
    Aktuelle Rezension von: berlinerkatze

    Ich gehöre wohl zu denen, die nichts mit Nothomb anfangen können. Weder die Sprache, noch die Geschichte konnten mich überzeugen, ich mochte den Humor und die Dialoge nicht und fand das Ende schlecht. Positiv aufgefallen sind mir die literarischen Verweise und dass sich das Buch in einem Zug lesen ließ 

  4. Cover des Buches Salzstangen und Cola (ISBN: 9783960870074)
    Thomas Kowa

    Salzstangen und Cola

     (25)
    Aktuelle Rezension von: parden

    VON BETRÜGER ZU BETRÜGER...

    Ein Geldfälscher versucht seine Druckerpresse samt veralteten Platten zu verkaufen, zwangsläufig an andere Betrüger. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, in dem – so spielt das Leben eben manchmal – unerwartet Verdauungsprobleme dazwischenkommen. 

    Aufregung, das scharfe mexikanische Essen und ein Reizdarm - das ist beileibe keine gelungene Kombination. Das stellt auch Frank Wessing fest, der sich von seiner Karriere als Geldfälscher verabschieden muss, da die USA plant, künftig mehr Sicherheitsmerkmale in ihre Dollarscheine einzubauen. Frank Wessing will aber wenigstens noch das Zubehör teuer verschachern - notgedrungen an einen anderen Betrüger.

    Birgt der Plan an sich schon Gefahren - was, wenn der potentielle Käufer auch von den geplanten Sicherheitsmerkmalen für den US-Dollar erfährt? - , kann sich Frank Wessing zudem kaum auf die Übergabe vorbereiten. Ein hartnäckiger Durchfall hält ihn in den Sanitäranlagen fest, die einzige Hoffnung bieten Salzstangen und Cola. Doch wie effektiv ist das wirklich...?

    Flott liest sich dieser kurze Booksnack, der mehr Komödie denn Krimi ist. Sehr gespannt war ich, ob Plan "W" womöglich helfen würde die Aktion durchzuziehen, und wurde am Ende von der Entwicklung doch sehr überrascht. 

    Tatsächlich habe ich bei vielen Booksnacks das Gefühl, die Geschichte doch lieber als Roman lesen zu wolllen, weil mir immer etwas fehlt. Hier aber, gerade im Hinblick auf das Ende der Erzählung, passte für mich das Kurzgeschichtenformat ganz genau.

    Gerne mehr davon!


    © Parden

  5. Cover des Buches Der Spieler (ISBN: 9783746638768)
    Fjodor M. Dostojewski

    Der Spieler

     (281)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Der Roman spielt in einem fiktiven deutschen Ort mit Namen Roulettenburg.

    Alexej Iwanowitsch - ist Hauslehrer einer russischen Generalsfamilie, die sich in einem vornehmen Hotel einquartiert hat. Obwohl man kein Geld hat, lebt man auf großem Fuß, in täglicher Erwartung einer üppigen Erbschaft. Immer wieder werden Telegramme nach Moskau gesandt mit der Frage nach dem Gesundheitszustand einer reichen Erbtante..


    Bis plötzlich und unerwartet die reiche Erbtante auf der Bildfläche erscheint, keineswegs dem Tode nah, sondern quicklebendig, und verspielt (nach anfänglich unglaublichem Spielglück)fast ihr ganzes beträchtliches Vermögen. So nimmt die Katastrophe ihren Lauf, besonders für jene, die auf die Erbschaft ihre Hoffnung gesetzt hatten..


    Und so gehts zu und her wenn die reiche Tante dann am Roulettisch sitzt: "Rien e va plus!" ruft der Groupier [..] "Mein Gott! zu spät! Die wollen loskurbeln!Setz!Setz! erregt sich Grosmutter. Dös mir ja nicht ein, los mach schon!"gerät sie ausser sich und treibt mich kräftig an. "Auf was soll ich denn setzen, Grossmutter?" "Auf Zero! Auf Zero! Nochmal auf Zero! Setz soviel du kannst! [..]"Setz immer 20 auf einmal!" "Um Gottes Willen Grosmutter! Manchmal müssen erst 200 Spiele vergehen ehe sie wieder einmal fällt! Sie verlieren noch ihr gesamtes Vermögen!" "Unsinn! Alles Unsinn! Setz nur! Red kein dummes Zeug! Ich weiss was ich tue" und sie zittert vor Wut am ganzen Leibe.. 

    F.Dostojewskij


    Ich habe mich köstlich amüsiert ab dieser literarischen Perle!

  6. Cover des Buches Million Dollar Boy (ISBN: 9783942606301)
    Will Hofmann

    Million Dollar Boy

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Sonne63
    Inhalt (Auszüge aus dem Klappentext):
    Ausgerechnet ein Jucken in der Kniekehle verhilft Ede zu unverhofftem Reichtum. Der Mittdreißiger, der sich schon als Kind für Geld begeistert hat, entdeckt einen Zusammenhang zwischen den quälenden Reizen seiner Neurodermitis und dem Lauf von Roulettekugeln. Schnell perfektioniert er sein System und wird ein gemachter Mann.
    Der utopische Gedanke einer Welt ohne Geld ist Ausgangs- und Endpunkt für Will Hofmanns fantastischen Roman, der einen abenteuerlichen Reisebericht mit Mystery- und Science-Fiction-Elementen und mit leichtfüßig-philosophischen Reflexionen verknüpft. Edes Weltreise durch exotische Spielhöllen wird zugleich zu einer Reise durch die Geschichte des Geldes und dessen unheilvoller Wirkung – und eine Reise zur Entdeckung des eigenen Selbst.

    Meinung:
    Wer dieses Buch lesen möchte, der sollte vorher wissen, dass er ein Werk vor sich hat, das so schnell mit nichts anderem vergleichbar ist. Es ist eine Mischung aus Sachbuch, Liebesgeschichte, Krimi und Science-Fiction bzw. Fantasy, wobei der Sachbuchanteil einen großen Part ausmacht.
    Der Autor geht schon einen sehr außergewöhnlichen Weg. Er scheint sich für viele unterschiedliche Dinge im Leben zu begeistern. So erklärt er im Laufe des Buches ganz genau, wie menschliches Leben entsteht oder wie man Roulette spielt. Und zwar bis ins kleinste Detail! Er erklärt die verschiedenen Kulturen zahlreicher Länder; mit Münzen kennt er sich aus; geschichtliches Wissen sprudelt nur so heraus; die chinesischen Begriffe und Erklärungen von Ying und Yang kennt er sowieso und natürlich Dao bzw. Tao. Mir scheint, Will Hofmann ist ein wandelndes Lexikon. Er ist so fasziniert von diesen Dingen, dass er das seinen Lesern unbedingt nahebringen möchte. Das Buch ist so vollgepackt mit Informationen, dass ich zeitweise geistig absolut nicht mehr folgen konnte.
    Das alles hat der Autor in eine sehr fantasievolle, teilweise auch sehr gefühlvolle Handlung eingebettet. Zum Ende hin wird es noch einmal richtig spannend und man fühlt sich in die Abenteuer eines Indiana Jones versetzt.
    Wem das alles noch immer nicht genug ist, der kann auch noch zwischen den Zeilen lesen, denn Will Hofmann beschäftigt sich auch ganz nebenbei mit der menschlichen Psyche.

    Fazit:
    Dieses Buch ist so eine Art Allrounder. Es wird Wissen vermittelt und gleichzeitig eine Geschichte erzählt. Aber Achtung! Man muss bereit sein, sich auf etwas völlig Neues einzulassen. Ein Buch, das man mehr als einmal lesen kann und auch sollte.
  7. Cover des Buches Der Cellist von Sarajevo (ISBN: 9783442738922)
    Steven Galloway

    Der Cellist von Sarajevo

     (37)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76
    ‚Man kann nicht mehr sagen, welche Version der Lüge die Wahrheit ist. Ist das wahre Sarajevo die Stadt, in der Menschen glücklich waren, einander gut behandelt, ohne Hass miteinander gelebt haben? Oder ist das wahre Sarajevo die Stadt, wie er sie heute sieht, in der die Menschen einander töten, wo Kugeln und Granaten von den Bergen herabfliegen und die Häuser einstürzen?‘ (Seite 227)

    Ein Cellist beobachtet eines Nachmittags aus dem Fenster eine Menschenschlange, die nach Brot ansteht. Sekunden später sind 22 dieser Menschen in Folge eines Mörsergranateneinschlags tot: Freunde, Nachbarn, Fremde.

    Vierundzwanzig Stunden nach dem Anschlag setzt sich der Cellist, der in Friedenszeiten der erste Cellist des Philharmonischen Orchesters von Sarajevo war, in den Krater der Granate und spielt Albinonis Adagio - 22 Tage lang, täglich um 16 Uhr, um der Toten zu gedenken.

    Steven Galloway erzählt in ‚Der Cellist von Sarajevo‘ von der Belagerung Sarajevos, wobei es sich um eine Geschichte handelt, die teilweise auf einer wahren Begebenheit beruhrt, jedoch nicht den historisch genauen zeitlichen Ablauf der Belagerung wiedergibt, denn der Autor hat Geschehnisse aus drei Jahren in einem einzigen Monat untergebracht. Nichtsdestotrotz hat es den Cellisten, der in Galloways Roman namenlos bleibt, und den Mörsergranatenanschlag auf die Menschengruppe tatsächlich gegeben: Am 27. Mai 1992 starben dabei 22 Menschen und mindestens 70 wurden verletzt, und der Cellist Vedran Smailović spielte zu Ehren der Toten an den nächsten 22 Tagen Albinonis Adagio in g-Moll.

    Ich muss zugeben, dass ich den Einstieg ins Buch eher wirr und zu bemüht fand. Ich habe mich daraufhin auf eine wenig fesselnde Lektüre eingestellt, wurde jedoch schnell positiv überrascht. Im Verlauf zeigte sich bald, dass lediglich das erste Kapitel (‚Der Cellist‘) wenig gelungen war, dass der Roman spannend und bewegend wurde, sobald weitere Protagonisten vorgestellt wurden: Strijela, eine Heckenschützin, die nur auf Soldaten und nicht auf Zivilisten schießt, Kenan, der sich alle paar Tage auf den gefährlichen Weg durch die belagerte Stadt macht, um Wasser für sich, seine Familie und seine alte, grantige Nachbarin zu holen, Dragan, der in einer Bäckerei arbeitet und sich an ein Sarajevo erinnert, das es nicht mehr gibt, das er aber auch nicht aufgeben kann.

    Durch die Einführung der lebendig gezeichneten Protagonisten Strijela, Kenan und Dragan gibt Galloway dem Krieg ein Gesicht und zeigt zudem, wie schnell ein Leben im Frieden zu einem Leben im Krieg werden kann, wie Normalität und Alltag von einem Tag auf den nächsten enden können. Mir haben diese Beschreibungen des Vorher und des Nachher gut gefallen und mich sehr bewegt. Und letztendlich ist der anfänglich so mühsame Roman zu einer Lektüre geworden, die ich kaum weglegen konnte und wollte.

    Am Ende seines Romans bietet der Autor noch Einblicke in die Realität, spricht von der fast vierjährigen Belagerung Sarajevos, von mindestens 10.000 Toten und weiteren 56.000 Verwundeten, von 329 Granaten, die durchschnittlich jeden Tag in die Stadt einschlugen, und von 10.000 zerstörten bzw. 100.000 beschädigten Wohnungen.

    Zusammen mit der bewegenden Geschichte, die sich ohne Weiteres genauso zugetragen haben könnte, veranschaulichen diese Zahlen, was sich vor gar nicht so langer Zeit ganz in unserer Nähe zugetragen hat. Denn Sarajevo ist viel näher, als man denkt: Von Berlin aus ist man mit dem Auto schneller in Sarajevo als in Barcelona, und eine Autofahrt nach Rom, in die Provence oder die Bretagne würde genauso lang dauern wie eine nach Sarajevo, auch wenn einem all diese Orte wahrscheinlich viel näher vorkommen als die Hauptstadt Bosnien-Herzegowinas.
  8. Cover des Buches Wolf unter Wölfen (ISBN: 9783499273766)
    Hans Fallada

    Wolf unter Wölfen

     (32)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    Falladas Epochenroman zur Thematik Inflation erzählt von drei ehemaligen Soldaten, die versuchen im damaligen Berlin sowie auf Neulohe zu leben. Es ist die Zeit der Geldentwertung, nicht ist einfach, im Gegenteil. Schicksalhaft ist diese Zeit und der Autor stellt sie authentisch bildhaft lebendig dar. Die Chronik dieser Zeit ist eigentlich schon eine literarisch lebendige Reportage mit Schilderung der zu dieser Zeit lebenden Menschen und ihrer Schicksale und Beweggründe.

     

    PREIS: 14,99 Euro

     

    ·  Taschenbuch: 1243 Seiten

    ·  Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (6. Juni 2011)

    ·  Sprache: Deutsch

    ·  ISBN-10: 3746627435

    ·  ISBN-13: 978-3746627434

    ·  Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 5,5 x 18,9 cm

     

    Wir befinden uns im Sommer des Jahres 1923 in Berlin. Petra und Wolfgang wohnen in einer Hinterhofwohnung, was ihnen widerfährt: Petra ist gleich zu Beginn in einem Polizeigefängnis und Wolfgang unterwegs nach Neulohe zum dortigen Rittergut - im Schlepptau seine beiden ehemaligen Kriegskumpel Prackwitz und Studmann.

     

    Ein Gesellschaftsroman - ein blühendes Bild dieser Zeit - einmalig authentisch und lebendig glaubwürdig zu lesen hat mich diese Geschichte, die so viele menschliche Schicksale beinhaltet, tief beeindruckt und nachdenklich zurück gelassen. Die Charaktere sind so unterschiedlich wie sie unterschiedlich nur sein können, das macht auch die Vielfalt aus der Menschen und der Szenen des von diesen Erlebten.

     

    Leseprobe:
    ========

     

    Elftes Kapitel

    Es kommen des Teufels Husaren

     

    "Es ist eine Unverschämtheit!", schrie der Rittmeister.

    "Ich wußte ja, du würdest dich aufregen", sprach sanft Frau von Prackwitz.

    "Ich lasse mir das nicht gefallen!", schrie der Rittmeister noch stärker.

    "Es war bloße Fürsorge", beruhigte Frau von Prackwitz.

    "Wo ist der Brief ...

     

    Eindrucksvolle Schilderungen - detailgetreu - man fühlt sich in diese Zeit versetzt und liebt, lebt und leidet mit den Figuren. Schilderungen der Lebensumstände dieser Zeit mit den politischen und wirtschaftlichen Belangen verknüpft, fiktive Handlung mit realerer Historie perfekt verbunden, das macht diesen Roman aus.

     

    So viel wird geschildert und irgendwie ergibt am Schluss alles wieder einen Zusammenhang. Ein geniales Bild einer wahnsinnigen Zeit !!!

     

    Ich empfehle ihn sehr. Ein wahrer Klassiker !!!

  9. Cover des Buches Die Chance (ISBN: 9783499258732)
    Stewart O′Nan

    Die Chance

     (39)
    Aktuelle Rezension von: katzenminze

    Art und Marion sind hoch verschuldet. Ihre Ehe steht kurz vor dem Aus, ihr wunderschönes Eigenheim zum Verkauf. Als letzten Ausweg bevor sie Privatinsolvenz anmelden machen die beiden einen Wochenendtrip zu den Niagarafällen. Hierher ging vor 30 Jahren auch ihre Hochzeitsreise, nur haben sie diesmal ihre letzten Ersparnisse dabei und starten einen riskanten Versuch, diese im Hoteleigengen Casino zu vermehren. Alles oder nichts.

    Stuart O'Nan ist ein eindrückliches Portrait eines Ehepaares gelungen, das schon viel zusammen erlebt hat. Er taucht dabei tief in die Gedanken- und Gefühlswelt beider Partner ein, zeigt Missverständnisse, liebevolle Gewohnheiten, Zweifel und Glück. Oft wird es unbequem. Beide haben ihre Macken, aber wer hat die nicht? Sie kennen sich so gut, dass sie sich fast blind verstehen, sind sich in mancher Hinsicht aber dennoch ein Rätsel. Auch wenn man selbst beim lesen erst nicht wirklich an den Fortbestand der Ehe der beiden glaubt, ganz langsam und sacht wird man vom Gegenteil überzeugt.

    Auch wenn der Roman von seinen Charakteren her großartig gelungen ist, bin ich doch ein wenig enttäuscht. Besonders unter der Prämisse des Glücksspiels und der verfahrenen Situation in der Art und Marion sich befinden bleibt es recht ereignislos. Da wird erst heimlich die Barschaft über die Grenze nach Kanada geschmuggelt, mit flauem Gefühl in Jetons gewechselt und dann – werden erstmal langweilige Touristenattraktionen abgeklappert und ein Haufen Restaurants besucht. Viel Zeit für das Glücksspiel bleibt da nicht.

    Wer ein treffendes Portrait zweier Mitfünfziger lesen will, die den Ausweg aus einer Lebenskrise suchen, der ist mit „Die Chance“ genau richtig bedient. All zu viel Action darf man nicht erwarten, dafür aber lebensnahe Figuren in einem Abschnitt ihres Lebens, über den in der Literatur meines Erachtens nicht allzu oft berichtet wird.

  10. Cover des Buches Baden-Badener Roulette (ISBN: 9783897057937)
    Rita Hampp

    Baden-Badener Roulette

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Ilary
    Ein spannender Einstieg am Roulette-Tisch im Casino mit einem Spielsüchtigen. Ortswechsel, Baden-Baden. Hier geht der Gentleman-Räuber um. Er überfällt reiche, ältere Witwen und räumt ihre Häuser aus. Er achtet aber darauf, daß sie immer von ihren Putzfrauen, Gärtnern etc. rechtzeitig gefunden werden. Nur eines Tages kommt eine Putzfrau ins Krankenhaus und Ingeborg Dahlmann, herzkrank wird das erste Mordopfer. Ganz zufällig war sie die Freundin von Marie-Luise Camphausen. Wie in den vorhergehenden Bänden auch, ermittelt nun das bekannte und vertraute Trio mit der rüstigen Marie-Luise, ihrer Untermieterin, der Journalistin Lea Weidenbach und dem KHK Maximilian Gottlieb. Aufmerksam verfolgen wir ihre Arbeit, die uns dann auch ins Spielcasino führt und die Autorin hat es wirklich ganz hervorragend geschafft, die Atmosphäre und die Spannung zu beschreiben, die der Spieler beim Setzen hier verspürt. Als Laien in diesem Bereich hat sie in mir den Wunsch heraufbeschworen, unbedingt einmal in ein richtiges Casino zu gehen, um dies alles in der Realität zu erleben. Weiterhin geht um Täter, die selbst Opfer waren und um Opfer, die nun mit einem Trauma leben müssen. Daneben gibt es auch Einschübe für Gourmets mit Pralinchen und einen Besuch im Käseladen. Die Typisierung fand ich super und ließ den Käseliebhaber schmunzeln. Außerdem tauchen neureiche Russen auf und dazu passend geldgierige Einheimische. Am Ende wurde es nochmals richtig spannend und heiß. Zuviel möchte ich jetzt nicht verraten, aber einige Hinweise haben wir ja bekommen wie es weitergehen könnte und nun kann der Leser sich seine eigenen Gedanken machen und darauf hoffen, daß es mit dem nächsten Band doch nicht ganz so lange dauert. *gg*
  11. Cover des Buches Die Welt als Spiel (ISBN: 9783644440210)
    Pierre Basieux

    Die Welt als Spiel

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Studio 6 (ISBN: 9783548284248)
    Liza Marklund

    Studio 6

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 416 Seiten

    ISBN-10:  3450515553

    Verlag: Hoffmann und Campe (2001)

    Originaltitel: Studio sex

    Übersetzung: Susanne Dahmann

    Preis: als HC vergriffen

    als TB und als E-Book erhältlich


    Nur teilweise spannend und interessant


    Inhalt:

    Die Journalistin Annika Bengtzon arbeitet als Sommervertretung beim Stockholmer Abendblatt. Die ehrgeizige junge Frau wittert ihre Chance sich zu beweisen, als sie einen Tipp bekommt. Im Kronobergspark wurde die Leiche einer Frau gefunden, vermutlich erdrosselt. Annika stellt enorme Nachforschungen an, um dem Täter auf die Spur zu kommen und um eine großartige Story zu schreiben. Durch ihre zupackende, aber doch loyale Art gelingt es ihr, zum Teil mehr herauszufinden als die Polizei.


    Meine Meinung:

    „Studio 6“ ist zwar erst später erschienen, von der Handlung her ist es jedoch vor den anderen Bänden der Reihe angesiedelt, denn Annika fängt hier gerade erst an, für das Abendblatt zu arbeiten. Ich bezeichne den Roman daher als 1. Band der Reihe.


    Ich habe bereits zwei spätere Bände gelesen, die mir wesentlich besser gefallen haben. Die Handlung in „Studio 6“ dümpelt über weite Strecken vor sich hin, Dinge wiederholen sich, die Ermittlungen kommen nicht vom Fleck, jeder hält mit seinem Wissen hinter dem Berg. Das nimmt der Geschichte ziemlich viel an Spannung.


    Erst gegen Ende, als es um Annikas Privatleben geht, kommt wirklich Spannung auf, dann aber quasi wie aus heiterem Himmel. Diese Wendung kam mir fast zu plötzlich, Die Entwicklung dorthin hat sich zuvor kaum angedeutet. Immerhin erklärt sich dadurch einiges in Annikas Verhalten, das ich vorher nicht ganz nachvollziehen konnte.


    Auch wenn der Kriminalroman nicht gerade vor Spannung sprüht, sollte man ihn doch zur Ergänzung der Reihe gelesen haben. 


    Die Reihe:

    1. Studio 6

    2. Paradies

    3. Prime Time

    4. Olympisches Feuer

    5. Der rote Wolf

    6. Nobels Testament

    7. Lebenslänglich

    8. Kalter Süden

    9. Weißer Tod

    10. Jagd

    11. Verletzlich


    ★★★☆☆


  13. Cover des Buches Radetzkymarsch (ISBN: 9783862316403)
    Joseph Roth

    Radetzkymarsch

     (130)
    Aktuelle Rezension von: happyoldendays

    Joseph Roths Roman „Radetzkymarsch“  ist eine langsam voranschreitende Erzählung, die voll ist von evokativen Bildern und Szenen, ihre wirkliche Stärke aber in der tragischen Verknüpfung dreier Generationen einer Familie offenbart.

    Die Tatsache, dass der Roman den Aufstieg und Niedergang der Familie Trotta vor dem Hintergrund des kollabierenden Habsburger Staatenverbandes behandelt, könnte den Eindruck erwecken, dass es sich um eine ereignisreiche, auf Handlung basierende Geschichte handelt, aber dem ist nicht so. Viel eher steht die innere Gefühlswelt der Protagonisten im Vordergrund, vom Autor durch feine Allegorien evoziert.

    Einige Passagen empfand ich beim Lesen als etwas langatmig. Ebenso erschloss sich mir der Zusammenhang  zwischen mancher detailreich ausgestalteten  Episode und der Gesamthandlung nicht, aber vieles offenbarte seinen tieferen Sinn schließlich gegen Ende des Buches.

    Zeitlich gesehen umfasst der Plot das Leben von Großvater-Vater-Enkel, es werden aber nicht alle Lebensstationen auserzählt. Der Fokus des Autors liegt vielmehr auf Einzelereignissen und wie sie von den Protagonisten erlebt werden, bzw. wie sie sich auf die nachfolgende Generation auswirken. So steht zu Anfang etwa die Heldentat des Großvaters Joseph Trotta, der dem Kaiser auf dem Schlachtfeld das Leben rettet. Durch diese impulsive Handlung werden die Trottas in eine höhere soziale Ebene gehoben und auf immer mit dem Kaiser und der Monarchie verbunden: Die ehemals slowenischen Bauern werden nun Berufsoffiziere und Beamte im Dienste der Habsburger. Damit einher geht die (teilweise unreflektierte) Identifikation mit dem militärischen Ehren- und Verhaltenskodex des ausgehenden 19. Jahrhunderts, welche dem Enkel schließlich zum Verhängnis werden wird.

    Das Leben des jüngsten von Trotta – Carl Joseph – nimmt den meisten Raum in der Erzählung ein. Er gerät mit dem schweren Familienerbe in Konflikt. Den „Helden von Solferino“, seinen Großvater, kennt er nur durch Erzählungen. Gleichzeitig aber hängt sein Ruhm über ihm wie ein Damoklesschwert, denn nur durch seinen guten Ruf, konnte der Enkel im Militär reüssieren. Frustriert über das eigene Versagen bei gleichzeitigem allerhöchsten Anspruch an sich selbst, verfällt Carl Joseph dem Alkohol und der Spielsucht.

    Was mir am „Radetzkymarsch“ besonders gut gefallen hat, sind die bildhaften Symbole, die Joseph Roth schafft, um einerseits Kontinuität, gleichzeitig aber auch die Veränderlichkeit der Dinge zu illustrieren. So etwa die mangelnde Fähigkeit der von Trottas miteinander zu kommunizieren und ihre Gefühle zu artikulieren. Dieses Handicap wird durch die Generationen weitergegeben und steht als großes Hindernis zwischen den Männern. Beinahe schmerzerfüllt folgt der Leser den Gesprächen zwischen Vater und Sohn, bei denen das Wesentliche aber stets unausgesprochen bleibt. Auf ähnliche Weise tritt Kaiser Franz Joseph immer wieder ins Leben der Familie. Einerseits verhilft er ihnen zu Status, andererseits führt die Pflichterfüllung in seinem Namen auch zu deren Untergang. Als alten, gebrechlichen  Mann lernt der letzte von Trotta den Kaiser kennen.  („Ein Greis dem Tode geweiht, von jedem Schnupfen gefährdet, hält den alten Thron, einfach durch das Wunder, dass er auf ihm noch sitzen kann.“) Historisch bahnt sich der Niedergang des Habsburgischen Reiches und politische Reform an; sinnbildhaft steht somit der überalterte, vergessliche Kaiser für die Degeneration der k.u.k. Monarchie. Es sind eben diese eleganten, bildhaften Verquickungen, die mich absolut begeistert haben. Noch Tage nach der Lektüre fallen mir Roths brillante Allegorien auf.

    Fazit: „Radetzkymarsch“ ist mehr als nur ein Historischer Roman, sondern ein gefühlvolles Porträt einer im Niedergang befindlichen Familie, die der eigenen Vergangenheit und den politischen Umständen erliegt.  

  14. Cover des Buches Krimis (fast) ohne Mord (ISBN: 9783960871231)
    Thomas Kowa

    Krimis (fast) ohne Mord

     (21)
    Aktuelle Rezension von: ManuelaBe

    Krimis (fast) ohne Mord ist eine Sammlung von sieben Kurzkrimis von Thomas Kowa die auch einzeln als Booksnacks erschienen sind, sowie um zwei neue Geschichten. Es handelt sich um folgende Kurzkrimis- Krimi ohne Mord- Tod auf dem Betze- Chatroulette- Im Land der Mafiosi- Der Puma mit den drei Streifen- Triduum Sacrum- Salzstangen und Cola- Es war der Februar- Ritter Kuoni.


    Wie bei allen Sammlungen gibt es dabei kurze oder längere Geschichten, welche die mir gut gefallen haben und wenige die ich nicht so toll fand. Der Schreibstil des Autors ist ansprechend und mitreißend. Die Charaktere stimmig aber nicht so ausufernd beschrieben da es sich um Kurzkrimis handelt. Insgesamt finde ich die Idee der Sammlung von kurzen Geschichten eines Autors in einem Band ansprechend und sie zeigt auch die Vielseitigkeit von Thomas Kowa. Liebhaber kurzer knackiger Geschichten wird die Sammlung gefallen und selbst die Sachen die mir nicht ganz so gut gefallen haben, waren zum größten Teil besser als manch andere kurze Geschichte die ich schon gelesen habe.

  15. Cover des Buches Argentinisches Roulette (ISBN: 9783943889734)
    Georg Schattney

    Argentinisches Roulette

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista
    September 1998. Das Omega-Team steht ganz oben auf dem internationalen Finanzparket. Doch nach dem Höhenflug kommt auch der tiefe Fall. Zunächst muss jeder sehen, dass er die letzten heißen Kartoffeln für sich aus dem Feuer holt. In den nächsten Jahren schaffen die vier des Teams, Wolfgang Willarth, Suki Kwak, Mascha Ivanova und Fjodor Kerenin wieder zu ansehnlicher Größe zu kommen. Als dann die Anschläge des 11. September 2001 einige Fragen in der Finanzwelt aufwerfen, werden die vier vom IWF als sogenannte Ermittler eingestellt. Was steckt dahinter, dass manche vor diesem Anschlag Geld transferiert haben. Zufall? Wissen? Kann man der Sache und den Geldner soweit nachgehen, dass man Aufklärung findet? Das Omega-Team ist gut, aber ist es auch so gut, dass es hinter die Fassade blicken kann?

    „Argentinisches Roulette“ ist ein sehr tiefgründiges Buch. Auf keinen Fall kann man es mal flott oder nebenbei durchlesen. Ich musste zeitweise sogar Pausen einlegen um das gelesene sacken zu lassen. Die kompletten Ausführungen zu der Finanzwelt, Aktien, Börse, Geldverschiebungen sind absolut interessant. Allerdings für mich etwas schwer zu verstehen gewesen. Manches habe ich daher dann auch zweimal gelesen.

    Was mir nicht so gefallen hat, war der Nebenstrang mit der Musik-Gruppe „The Doors“. Ich kenne die Lieder und Texte nicht, somit konnte ich mit den Anfangssätzen zu jedem Kapitel nichts anfangen. Auch dass Wolfgang der illegitime Sohn von Jim Morrison sein sollte und dies immer wieder zur Sprache kam, irritierte mich mehr, als es mir gefallen hätte. Auch fand ich die mystische Seite mit einer Prophezeiung seitens Morrison nicht sehr passend für die restliche Geschichte.

    Dem Autor ist es soweit gelungen, ein sehr interessantes und tiefgreifendes Buch zu schreiben. Dem Leser sollte aber auch klar sein, dass das Buch einem viel abverlangt. Gerade, wenn man sich in der Finanzwelt und den damit zusammenhängenden Begriffen nicht auskennt.

    Am Ende möchte ich noch erwähnen, dass das Cover zwar sehr schön ist, aber dem Inhalt nicht gerecht wird. Ich könnte mir vorstellen, dass Leser dieser Materie nicht unbedingt bei dem Cover zugreifen würden.
  16. Cover des Buches Chatroulette (ISBN: 9783960870036)
    Thomas Kowa

    Chatroulette

     (24)
    Aktuelle Rezension von: parden

    RUSSISCH ROULETTE...

    In einem Videochat im Internet wird Stefan Pallas Zeuge einer Entführung. Er versucht zu helfen, doch plötzlich muss er feststellen, dass vielleicht er das Opfer ist. 

    Stefan Pallas gerät unversehens in eine ausweglose Situation. Er wird von einem Video-Chat-Partner zu einem Spiel erpresst, das lebensgefährlich ist. Entweder für Stefan selbst oder aber für die gefesselte Frau auf dem Bett des Chat-Partners. Klickt sich Stefan weg, stirbt die Frau in jedem Fall...

    Die Idee zu der Handlung fand ich außergewöhnlich, das Ende in der Tat sehr überraschend. Allerdings hätten der Erzählung einige Seiten mehr doch wohl gut getan. Die bedrohliche Atmosphäre konnte sich in der Kürze des Textes nicht wirklich entfalten, so dass ich zwar wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht, den Thrill des Geschehens jedoch nicht verspüren konnte...

    Manche Booksnacks würde ich lieber als komplexeres Buch lesen... Der hier gehört definitiv dazu.


    © Parden

  17. Cover des Buches Frost (ISBN: 9783499254932)
    John Rector

    Frost

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Sara und Nate sind ein junges Paar, das alle Brücken hinter sich abbrechen möchte und in der Spielerstadt Reno sein Glück machen will. In einem Bistro (der Red Oak Tavern) werden sie auf den erbärmlich hustenden Syl aufmerksam, den sie gegen Geld mitnehmen. Als dieser schließlich in ihrem Wagen stirbt und sie in einem runtergekommenen Motel vor einem Schneesturm Unterschlupf suchen, stellen sie fest, wie viele Moneten Syl bei sich trug und daß sie nicht die einzigen sind, die hinter dem Geld her sind. Viele Krimiklischees reihen sich aneinander, wer "Lilith" ist, ist eigentlich auch schnell klar, hat man alles chon ziegmal gesehen oder gelesen. Aber recht spannend. Syl ist ein zäher Bursche!
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