Bücher mit dem Tag "robinson crusoe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "robinson crusoe" gekennzeichnet haben.

27 Bücher

  1. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453316911)
    Andy Weir

    Der Marsianer

     (843)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Seine Crew hat ihn für tot zurückgelassen, doch die Umstände waren so verquer, dass Mark Watney wieder erwachte. Allein. Auf dem Mars. Man sollte meinen, dass sei ein Grund zur Verzweiflung, doch dafür nimmt sich Mark keine Zeit. Als Biologe und Reparaturtrupp der Marsexpedition macht er eine Bestandsaufnahme seiner Ressourcen und Möglichkeiten – und setzt sich ein wahnsinniges Ziel: Überleben bis die nächste bemannte Marsexpedition eintrifft. Gut, dass Mark findig ist, mit Klebeband wirklich eine Menge anstellen kann und niemals seinen Humor verliert.

    Ich bin unvoreingenommen an dieses Buch herangegangen und es hat mich von der ersten Seite an gepackt. Ich habe den Humor sofort geliebt. Größtenteils in Logbuchform geschrieben wird der gesamte Überlebenskampf so witzig beschrieben, dass ich mich großartig unterhalten habe. Im Prinzip gibt es wenig Action, der Schwerpunkt liegt auf den typischen Robinsonadenelementen vom Einrichten und Überleben in einer feindlichen Umwelt, allein. Die humorvolle Umsetzung, ohne dass das Buch in Slapstick abgleitet, entschädigt allerdings dafür, dass nüchtern betrachtet wenig passiert. Zumindest auf dem Mars, denn es wird durchaus auch die Reaktion auf der Erde beschrieben – im gleichen unterhaltsamen Ton.

    Ich liebe dieses Buch! Top SF-Unterhaltung, witzig, erstaunlich realistisch und absolut packend.

  2. Cover des Buches Robinsons Tochter (ISBN: 9783446267831)
    Jane Gardam

    Robinsons Tochter

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Buecherschmaus

    Vor einigen Jahren wurde die britische Autorin Jane Gardam, immerhin schon weit über 80 damals, in Deutschland entdeckt. Ihre Old-Filth-Trilogie wurde – völlig zu Recht – hochgelobt und bestens verkauft. Man begann sich zu fragen, warum ihre Werke erst jetzt ins Deutsche übersetzt wurden, schließlich gab es schon zahlreiche Erzählungsbände, Kinderbücher und auch einige Romane und in ihrem Heimatland zählt sie schon lange zu den ganz Großen. Sicher haben auch die vorzüglichen Übersetzungen von Isabel Bogdan zum Erfolg in Deutschland beigetragen. Und nun begann man, sich auch bei den älteren Werken umzuschauen. Nach den frühen Jugendbüchern Weit weg von Verona und Bell und Harry und einem Erzählungsband erscheint nun ein früher, ganz bezaubernder Roman von Jane Gardam, Robinsons Tochter, von 1985.

    In einem liebevoll-spöttischen Ton erzählt die Autorin die Lebensgeschichte von Polly Flint. Sie umfasst fast ein ganzes Jahrhundert, denn Polly wird 1898 geboren und wir begleiten sie bis weit in ihre Achtziger. Viel englisches Flair weht in der Geschichte, die beginnt, als die sechsjährige Polly nach einigen unerfreulichen Stationen bei wenig liebevollen Pflegeeltern von ihrem Vater zu den Tanten in die nordostenglischen Marschen von Yorkshire gebracht wird. Die Mutter ist früh gestorben, der Vater ist Kapitän zur See und kann sich nicht um seine kleine Tochter kümmern.

    Das gelbe Haus Oversands, direkt an der Küste gelegen, oft windumpeitscht und im Dauerregen, wird zu Pollys neuem Zuhause und wird es für sie bis ins hohe Alter bleiben. Dunkle Möbel, schwere Teppiche und Vorhänge, das Porträt ihres Großvaters, Erzdiakon Younghusband, über dem Kamin, dazu zwei frömmelnde, alleinstehende Tanten und eine ältliche Witwe, die mit diesen zusammenwohnt – nicht unbedingt die ideale Umgebung für ein kleines Mädchen. Zumal sie kaum Kontakt zu Gleichaltrigen pflegt, denn unterrichtet wird sie zuhause von ihren Tanten Frances und Mary und Mrs. Woods.

    So streift sie meist allein durch die weitläufige Marschlandschaft am River Tees, wo sich allenfalls am Horizont in Form der expandierenden Eisenwerke die neue Zeit ankündigt. Ansonsten fühlt man sich oft in eine Geschichte von Charles Dickens – ohne die Härten – oder Jane Austen – ohne die sich nach Ehemännern sehnenden Frauen – versetzt. Polly ist ein eigenständiges Mädchen. Sehr zum Verdruss ihrer gläubigen Tanten und misstrauisch beäugt durch die Dorfgemeinschaft, verweigert Polly den Kirchgang und ihre Konfirmation. Sturköpfig ist sie, und wissbegierig. Am liebsten hält sie sich in der Bibliothek ihres verstorbenen Großvaters auf und liest. Hier macht sie auch die Bekanntschaft mit der Liebe ihres Lebens: mit Robinson Crusoe von Daniel Defoe. Dieses Buch ist für sie steter Trost, Zuflucht und Ratgeber. Literatur als Rettung und Robinson als Ideal.

    „Er ist so, wie Frauen fast immer sein müssen: auf einer Insel. Festgesetzt. Eingesperrt.“

    Aber:

    „Er sortiert einen.“

    Die Leserin nimmt mit Polly an unzähligen Spaziergängen, Tees und Mahlzeiten teil. Wir lernen die reiche jüdische Industriellenfamilie Zeit kennen, verbringen einen Monat beim aristokratischen Verwandten Thwaite und lernen viel von Good Old England. Aber die Zeit bleibt natürlich auch in Oversands nicht stehen. Tante Frances heiratet den Priester und fährt mit ihm zur Missionierung nach Indien, zwei Weltkriege erschüttern den Kontinent und England, die Industrialisierung schreitet schnell voran. Polly wird erwachsen, erlebt einige unerfreuliche Erlebnisse mit Männern, wird Lehrerin. So viel Zeit sich Jane Gardam für die Kindheit und Jugend von Robinsons Tochter genommen hat, so schnell fliegt sie später durch ihre Erwachsenenjahre.

    Jane Gardam ist eine genaue Beobachterin und wunderbare Autorin. Liebevoll-lakonisch lässt sie ihre Heldin erzählen. Man begleitet sie gerne und hätte sich vielleicht auch gerne etwas mehr von der erwachsenen und alten Polly Flint erfahren. Vergessen wird man sie so schnell nicht.

  3. Cover des Buches Inseln (ISBN: 9783832199890)
    Gavin Francis

    Inseln

     (15)
    Aktuelle Rezension von: evaczyk

    „Die Kartierung einer Sehnsucht“ heißt das Buch „Inseln“ des schottischen Arztes und Schriftstellers Gavin Francis im Untertitel – und das ist wortwörtlich zu nehmen. Denn das Buch ist reich illustriert mit alten Landkarten, die sich mit entlegenen, oft wenig bekannten Inseln befassen. Von ungefähr kommt das nicht, denn wie Francis gleich zu Beginn des sehr persönlichen Texts erläutert, faszinierten ihn schon als Kind die Abbildungen eines alten Atlas in der Stadtbücherei.

    Millenials und die ihnen folgenden Generationen können es vermutlich gar nicht mehr nachvollziehen, was der Atlas für den Jungen bedeutet hatte, der sein Fernweh mit dem Finger auf der Landkarte und seiner Vorstellungskraft stillt. Schließlich wuchs Francis noch zu einer Zeit auf, als Fernreisen bei weitem nicht so verbreitet waren und die Information selbst über entlegene Gebiete nur einen Mausklick entfernt aus dem Internet abrufbar.

    Geplant war „Inseln“ als „persönliche Reise durch Landkarten und Inselgeschichten, durch die Segnungen und Nöte der Abgeschiedenheit“, über die Rolle von Inseln in der kollektiven Kultur, über den möglichen Gewinn aus der Isolation des Insellebens.  Die Corona-Pandemie habe den Ansatz seiner Überlegungen noch einmal verstärkt, schreibt Francis: „Die Welt hat sich verändert, es ist entscheidender denn je, die Vorzüge der Isolation zu schätzen und dennoch neue Wege zur Verbundenheit zu finden.“

    Der Autor schildert eigene Inselerlebnisse, sei es als Naturschutzwart auf einem Leuchtturm, während eines Forschungsaufenthalts in der Antarktis oder als Besucher isolierter Inselgemeinschaften oder der Mönche auf dem Berg Athos. Daneben ist das Buch gespickt mit Verweisen aus der Literatur, etwa Robinson Crusoe. Auch die medizinischen Überlegungen kommen nicht zu kurz – ist nicht etwa die Pubertät eine wichtige Phase der Abkapselung, in der sich Jugendliche gewissermaßen auf ihre eigene, innere Insel zurückziehen?

    Wenn von Sehnsuchtsinseln die Rede ist, denken die meisten vermutlich erst einmal an Traumstrände in der Südsee, im Indischen Ozean und der Karibik, an Korallenstrände und türkisblaues Meer. Doch auch wenn Francis Reisen auf das Lamu-Archipel vor der Küste Kenias und die Inseln im Titicacasee beschreibt – sein Focus liegt auf den einsamen, rauen, sturmumtösten Inseln des Nordens, seien es die Hebriden und Orkney-Inseln seiner schottischen Heimat, seien es Grönlad, die Faröer-Inseln, auf den Begegnungen mit Basstölpeln, Möwen und anderen wilden Seevögeln.  Geradezu poetisch lesen sich seine Beschreibungen von Inselerlebnissen, als er sein Zelt in der Nähe von Vogelkolonien aufschlägt und ganz den den Geräuschen von Wellen, Wind und Vogelschreien hingeben kann.

    „Inseln“ nimmt den Leser mit auf die Reise – nicht nur mit Hilfe der alten Karten, sondern auch auf die Gedankenreise des Autors und die philosophischen Überlegungen über die Kontraste zwischen Inseleinsamkeit und pulsierenden Städten, zwischen Isolation und Verbundenheit und der Frage, ob die Suche nach Einsamkeit nicht auch der Selbstfindung dient: „Liegt hier der ewige Reiz von Robinson Crusoe? Dass wir alle danach dürsten, uns in der Einsamkeit zu definieren? Dass wir davon träumen, endlich Schiffbrüchige zu sein?“ Insofern ist „Inseln“ in der erzwungenen Isolation durch die Pandemie nicht nur eine Möglichkeit, Fernweh zu stillen, sondern auch die positiven Seiten der Isolation zu untersuchen.

     

  4. Cover des Buches Eine Insel (ISBN: 9783442474622)
    Terry Pratchett

    Eine Insel

     (108)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Durch eine riesige Welle werden sämtliche Bewohner von Maus Heimatinsel getötet, Mau selbst überlebt nur, weil er sich auf einer anderen Insel aufhielt. Durch die selbe Welle wird das Schiff „Sweet Judy“ auf der Insel angespült, auch auf ihr gibt es nur eine Überlebende: Ermintrude Fanshaw, eine junge englische Adelige. Nach und nach landen Überlebende auf der Insel, alle müssen versuchen, mit der Katastrophe fertig zu werden und ihr Leben weiter zu leben.

    Ein ungewohnt ernster Roman Terry Pratchetts, dem selbst eine persönliche Katastrophe wiederfuhr, als bei ihm 2007 Alzheimer diagnostiziert wurde. „Eine Insel“ wurde im Original 2008 veröffentlicht, ich habe mich beim Lesen mehrmals gefragt, ob der Autor hier auch seine eigene Trauer verarbeitet.

    Vor allem Mau, der alles verloren hat, muss neben dem Überleben auch viel Trauerarbeit leisten. Der Roman nimmt das sehr ernst, bietet aber auch Hoffnung und macht Mut. Mau meistert sein Leben mit Einfallsreichtum, Nichtaufgeben, Mut, Verantwortungsbewusstsein (auch für andere), gleichzeitig stellt er auch manche überkommene Traditionen in Frage. Hier hat mich der Roman auch immer wieder an die Tiffany-Weh-Romane erinnert, die immer ernster wurden und vor allem auch zunehmend schwierigere Themen anpackten.

    Trotz all der ernsten Töne gibt es auch humorvolle Passagen, vor allem rund um Ermintrude, die sich nun Daphne nennt, denn dieser Name hat ihr schon immer besser gefallen und auf der Insel kennt niemand ihren richtigen Namen. Sie, die viktorianisch erzogen wurde, muss auf der Insel ihre ganze Erziehung in Frage stellen. Allerdings war sie schon immer sehr wissensdurstig, was in ihrer Kindheit von ihrem Vater unterstützt wurde, so dass es ihr letztlich nicht wirklich schwer fällt. Trotzdem gibt es zwischen ihr und Mau einige kulturelle Missverständnisse, die einen schmunzeln lassen.

    Viktorianische Erziehung? Spielt der Roman etwa in der realen Welt? Ein kurzer Blick auf die abgedruckte Weltkarte lässt das zunächst vermuten, ein zweiter dann nicht mehr: „Wiedervereinigte Staaten“? „Großer Südlicher Peleagischer Ozean“? „Hinter- und Vorderaustralien“? Ganz offensichtlich befinden wir uns in einem Paralleluniversum, das aber dem unseren sehr ähnlich ist, Vieles kommt einem sehr bekannt vor.

    Pratchett findet sich ausgesprochen gut in die Gefühlswelt seiner jungen Protagonisten ein, aus deren Perspektive der Roman fast durchgehend erzählt wird. Besonders gut gelungen sind ihm Maus Gefühle, als er nach Hause kommt und das Ausmaß der Katastrophe erkennt, sich aber (noch) nicht seiner Trauer hingeben kann, da er sich erst noch um die Toten kümmern muss.

    Das Buch ist äußerst liebevoll gestaltet, neben der schon erwähnten Weltkarte (die übrigens hinten auf dem Kopf steht, was erst durch die Lektüre des Romans verständlich wird …), und einer Karte der Insel, gibt es zu jedem Kapitel eine passende Illustration, und auch das Cover passt sehr gut zum Roman. Terry Pratchett liefert ein Nachwort und natürlich gibt es auch (wenn auch nicht ganz im üblichen Maß) seine typischen Fußnoten. Das letzte Kapitel blickt, von der Erzählung aus gesehen, in die Zukunft und beantwortet letzte offene Fragen.

    Ein sehr gelungener Roman für Jugendliche und Erwachsene, der zum Nachdenken anregt und Mut macht. Ich wünsche dem Roman viele Leser und empfehle ihn uneingeschränkt. Für Terry-Pratchett-Fans, die vorwiegend seine Scheibenwelt-Romane lesen, dürfte der Roman zunächst etwas ungewohnt sein, doch, wer dranbleibt, wird auch hier den Autor wiederfinden.

  5. Cover des Buches Atlas der abgelegenen Inseln (ISBN: 9783866481176)
    Judith Schalansky

    Atlas der abgelegenen Inseln

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    "Die Einsamkeit liegt im Nordpolarmeer - mitten in der Karasee." (Schalansky 2017:26)

    Geografie, Atlanten, Karten - sie alle haben mich schon immer fasziniert. Ebenso wie Judith Schalansky, die das "Fingerreisen" in eben jenen Karten in verschriftlichter Form in diesem wunderbaren Buch zelebriert. Sie nimmt uns mit auf eine Reise und an die abgelegensten Orte der Welt. Allen gemeinsam ist ihr Dasein als Insel.  

    Sie berichtet von gelungenen und misslungenen Expeditionen, vom Ausrotten der Tiere, der Menschen und Flora. Von Inseln, die dem Untergang geweiht sind. Von waghalsigen Schatzsuchen und Bevölkerungsversuchen. Von abenteuerlichen Arbeitsplätzen, unbewohnten Oasen. Von Lebensfeindlichkeit und -freundlichkeit. Von wiedergefundenen Inseln und strategischer Familienplanung. 

    Schalansky nimmt uns einmal mit um den Globus und stellt uns fünfzig Eilande vor, von denen Sie bestimmt noch nie gehört haben. Sie tragen die Namen von Entdeckern, Orten, von Flora und Fauna und selbst  Gemütsregungen hatten namentlich herzuhalten. Dabei schlägt die Autorin mit ihrer wunderbaren Sprache eine Brücke zwischen Geografie und Biologie, zwischen Mineralogie und Soziologie, zwischen Geschichte und Alltäglichem. 

    Dieser Atlas lädt zum verweilen und schmöckern ein, zum träumen und imaginären Reisen. Gleichzeitig zeigt uns Schalansky die Welt, die Natur und den Menschen in all seinen Facetten. Schonungslos und schön. 

    Kurzum: Ein Buch zum abtauchen, stöbern, reinlesen. Absolute Leseempfehlung.

  6. Cover des Buches Der Geist der Bücher (ISBN: 9783548608488)
    Christoph Wortberg

    Der Geist der Bücher

     (94)
    Aktuelle Rezension von: natti_Lesemaus
    Inhalt:
    Der rachsüchtige Gondar hat der Weltliteratur den Kampf angesagt. Doch er hat nicht mit dem Widerstand der Schriftstellerin Lynn und ihres Neffen Ben gerechnet.
     Die berühmte Schriftstellerin Lynn aus New York kann nicht länger die Augen davor verschließen, dass die Welt der Literatur in Gefahr ist. Gondars Schergen meucheln Helden, zerstören Schauplätze und löschen die Erinnerung an ferne Zeiten. Lynn muss die Welt retten, die ihr so viel bedeutet. Ihr fünfzehnjähriger Neffe Ben folgt ihr, denn schließlich ist sie seine letzte Verwandte. Mit Hilfe eines Amuletts nimmt er ihre Spur auf und gelangt so in das Verona Romeo und Julias. In letzter Sekunde rettet er Julia vor den Häschern Gondars. Mit ihr und Romeos Freund Mercutio an der Seite setzt er seine Reise durch die aufregende Welt der literarischen Abenteuer fort – immer auf der Suche nach seiner Tante und dem Rätsel der Zerstörung dieser Welt. Dann nimmt Gondar auch ihn und seine Freunde ins Visier.

    Meinung:
    Ein Werk für Jugendliche das einen in die Welt der Bücher und Literatut führt.
    Das Buch ist gut lesbar und interessant, und vor allem, wenn man so ziemlich alle literarischen Figuren, die auftauchen, kennt, muss man weiterlesen.
    Kapitän Ahab mit seiner Mannschaft, Robinson Crusoe und   Freitag, Don Quijote und Sancho Panza, Oliver Twist, Madame Bovary, Anna Karenina, der junge Werther, das Fräulein von Scuderi und viele andere Protagonisten berühmter Klassiker kreuzen den Weg von Ben und helfen ihm bei der Suche und dem Kampf gegen den finsteren Gondar, was viele mit dem (vorläufigen) Tod bezahlen müssen.
    Einige große Sprünge plötzlich verwirren etwas und man fragt sich, wie können die Sprünge zwischen den einzelnen Büchern überhaupt funktionieren.
    Für Liebhaber der Literatur bestimmt ein gutes Werk, aber manchmal hätte es an einigen stellen weiter ausgebaut werden können.
  7. Cover des Buches 66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst #Niegelesen #Kennichtrotzdem #Ichdenkealsobinich (ISBN: 9783733502799)
    Alexandra Fischer-Hunold

    66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst #Niegelesen #Kennichtrotzdem #Ichdenkealsobinich

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Kleine8310

    "66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst" von Alexandra Fischer - Hunold. Auf dieses Buch bin ich alleine schon wegen dem super Titel aufmerksam geworden. Es geht um Bücher und das allein weckte schon meine Neugier. 

     

    In diesem Buch stellt die Autorin Alexandra Fischer - Hunold auf eine besondere und lockere Art Bücher vor, von denen jede/r schon zu Schulzeiten, im Studium, oder auch im Familien - oder Freundeskreis bestimmt schonmal gehört hat. Einige sind alte Klassiker, aber es finden sich auch moderne Werke darunter. 

     

    Die Mischung hat mir schon sehr gefallen, auch wenn ich persönlich manche Titel nicht zu einer "Das muss man gelesen haben" Liste hinzugefügt hätte und andere vielleicht noch dazugenommen hätte. Die Idee ansich fand ich allerdings schon super und da ich immer wieder gern neues entdecke, war dieses Buch für mich auch eine kleine Fundgrube.

    Der Aufbau des Buches hat mir gut gefallen Es ist schön übersichtlich und wirkt durch die verschiedenen Bereiche, in denen auf ein Werk eingegangen wird, auch nie überladen. Zu Beginn ist die Aufteilung grob in Themen unterteilt, sodass man direkt nach dem eigenen Geschmack direkt zu dem blättern könnte, was einen interessiert. 

     

    Die Themen lauten wie folgt: 

    - Achtung, Hochspannung!

    - Auf die Freundschaft!

    - Unsere Gesellschaft

    - Auf ins Abenteuer!

    - Familienbande

    - Was Menschen Menschen antun

    - Grosse Liebe

    - Erwachsenwerden

    - Party! Party! 

     

    Wenn man sich dann mit einem Buch befassen möchte, gibt es eine klare Aufteilung, die mir ebenfalls gut gefallen hat. Zunächst sagt die Autorin, warum man dieses Buch gelesen haben sollte. Danach folgt eine spoilerfreie Inhaltsangabe und darauf dann noch weitere Informationen, die Spoiler enthalten.

    Informationen zum jeweiligen Autor/der jeweiligen Autorin findet der Leser/die Leserin direkt danach, genauso wie manches Hintergrundwissen und Besonderheiten zum jeweiligen Titel oder dem Autor/In. Abschließend erfährt man auch noch, ob es sich um einen Teil einer Reihe handelt, oder welche Bücher ähnliche Themen beinhalten, oder ebenfalls von dem Autor/ der Autorin geschrieben worden sind. Aufgelockert werden die Texte durch kleine Zeichnungen und Skizzen, die häufig gut zum jeweiligen Inhalt passen. 

     

    "66 Bücher, von denen alle sagen, dass du sie gelesen haben musst" ist ein interessantes Buch für alle Bücherwürmer und solche, die es werden wollen. Man findet Anregungen für die Wunschliste und entdeckt Bücher, die auf eine kreative Art und Weise vorgestellt werden.

     

  8. Cover des Buches Robinson Crusoe (ISBN: 9783150206300)
    Daniel Defoe

    Robinson Crusoe

     (571)
    Aktuelle Rezension von: halo123

    Robinson Crusoe, ist ein Roman den ich im Laufe der Zeit schon öfters gelesen habe, und jedes Mal verfehlt er nicht mich zu packen. 

    Ein Abenteuerroman, der über das Schicksal eines Menschen berichtet, der alleine auf einer einsamen Insel strandet.

    Was mir schon immer gefallen hat, ist die Tatsache, dass das Buch nie wirklich langweilig wird. Auch wenn es Stellen gibt an denen viel erklärt und beschrieben wird, wird dies nie monoton. genauso gibt es Stellen die einen fesseln, da man nicht weiß wie es nun weiter gehen wird.

    Natürlich ist die Strandung Crusoes etwas ideal dargestellt, all die Dinge die er retten konnte und die "ideale" Insel aber im Ende ist es eine Abenteuergeschichte. 

  9. Cover des Buches Insel der blauen Delfine (ISBN: 9783737355612)
    Scott O'Dell

    Insel der blauen Delfine

     (349)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    Die "Insel der blauen Delfine" von Scott o`Dell ist ein Taschenbuch, was ich vor vielen Jahren im Deutschunterricht in der Mittelstufe lesen musste. Ich war damals sehr angetan von der Geschichte. Mir hat sie sehr gut gefallen. Die Geschichte handelt von einem Mädchen, dass auf einer Insel lebt, die geformt ist wie ein Delfin. Nach einem Überfall wurde das Mädchen von ihrem Stamm zurückgelassen. Mitten im Pazifik baut sie sich ein neues Leben auf. In der Wildnis. Sie ist die einzige Bewohnerin der Insel und erinnert oft an Robinson Crusoe, mit dem was sie so erlebt. Sie kämpft zum Beispiel gegen Sturmfluten und Angriffe von wilden Tieren. Viele Jahre lang schlägt sie sich durch, bis eines Tages ein Schiff auftaucht. In der Inhaltsangabe hier heißt sie Won-a-pa-lei. Soweit ich mich erinnern kann, hatte sie in der Ausgabe, die ich damals gelesen habe einen anderen Name (Karana). Vielleicht musste der nachträglich geändert werden, um wieder allem und jedem gerecht zu werden. Was ja zum Glück die Geschichte nicht beeinträchtigt. Von mir gibt es auf jeden Fall fünf Sterne, weil ich mich nach all den Jahren noch so gut an das Buch erinnern kann. Also muss die Geschichte toll gewesen sein.

  10. Cover des Buches Foe (ISBN: 9780241950111)
    J. M. Coetzee

    Foe

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Susan Barton is shipwrecked and meets Crusoe and his slave Friday on an island. They live there for a very long time and never before a person reached this paradise.

    But it's a strange paradise. Friday can't speak, because he has no tongue. Crusoe taught him a few words so Friday is able to do easy jobs like searching for wood. But they can't carry on daily conversations. Most of the time they say nothing. Sometimes Friday goes away and neither Crusoe nor Susan know what he is doing all the time.

    One day miraculously a ship lands at their island and saves the three, but Crusoe dies during the crossing to England. Susan can't believe yet what happend on the island during the last year, so she decides to tell her story to an author called Mr. Foe. Unfortunately Mr. Foe doesn't want to tell the story as it happend. Her second problem is that, a woman with a slave prompts questions...

    It was a nice story but didn't enthusiasticed me. On the other hand I can't wait to read "Robinson Crusoe".

  11. Cover des Buches Schneewittchenfalle (ISBN: 9783401505763)
    Krystyna Kuhn

    Schneewittchenfalle

     (225)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Ein ganz unterhaltsamer, aber leicht vorhersehbarer Jugend-Krimi über Stella, die mit ihrem Vater auf eine abgelegene Nordseeinsel zieht, um dort neu anzufangen, nachdem ihr Bruder und ihre Mutter bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Auch Stella war bei dem Unfall dabei, doch sie erinnert sich zuerst an nichts. Nur langsam hat sie einige Flashbacks und stellt Nachforschungen an, nicht wissend, dass das ihr Leben gefährdet. Die Story ist relativ okay, aber leider auch etwas vorhersehbar und wohl eher was für Neulinge, die sich noch ans Krimi-Genre ran tasten. Die Charaktere sind ebenfalls ganz in Ordnung, aber auch eher zweckdienlich als sympathisch. Der Schreibstil ist dabei leicht zu lesen, auf den Punkt und durchaus angenehm. Insgesamt ein ganz nettes Buch für jüngere Leser, das man schnell durch hat und seinen Zweck erfüllt.

  12. Cover des Buches Der Marsianer - Filmausgabe (ISBN: 9783837132342)
    Andy Weir

    Der Marsianer - Filmausgabe

     (78)
    Aktuelle Rezension von: katzenminze

    Als die Besatzung der aktuellen Marsmission in einen Sturm gerät, muss es schnell gehen. Alle zurück ins Schiff lautet die Devise. Doch Mark Watney wird von einer Antenne getroffen und durch eine Verkettung unglücklicher Umstände von seinen Kameraden für tot gehalten. Um nicht ebenfalls zu sterben, verlässt der Rest der Crew den Mars in letzter Minute und so findet sich Mark vollkommen allein auf einem lebensfeindlichen Planeten wieder. Doch Mark ist ein findiger Bursche und er macht sich sofort daran, sein Überleben zu planen, auch wenn es erstmal ziemlich aussichtslos scheint.

    Nachdem mich Weirs aktueller Roman "Der Astronaut" sehr gut unterhalten hat, musste ich mich auch am Klassiker "Der Marsianer" versuchen. Doch leider hat diese Story meinen Geschmscack nicht ganz getroffen.

    Der Plot ist natürlich äußerst spannend aber die Umsetzung hat meines Erachtens viel Potential zerstört. Wir lesen Marks Logbucheinträge in denen er mit vielen technische Details über seine Pläne und sein Tagwerk berichtet. Sein Optimismus und sein Humor kommen dabei zwar gut rüber, aber mir fehlte Emotion und Tiefe. Was man in ein Logbuch schreibt, ist halt nicht das, was man real erlebt und fühlt. Beispielsweise kommt erst nach mehreren Tagen mal ein Nebensatz an die Familie. So war mir Mark Warney zu cool, zu smart und zu glatt.

    Auch Atmosphäre hätte ich gerne ein bisschen mehr gehabt. Anschauliche Beschreibungen des Planeten, der Wohnkuppel oder des Weltraums gibt es kaum. Mark ist kein Ästhet, dass er nur die praktischen Dinge beschreibt macht vollkommen Sinn, aber so beschränkt sich Weir mit der gewählten Erzählform der Logbucheinträge gleich doppelt.

    "Der Marsianer" ist eine spannende Science-Fiction-Abenteuergeschichte, die mir persönlich leider zu technisch und zu glatt war. Mich hätten die Emotionen in dieser Ausnahmesituation mehr interessiert, als der Umbau diverser technischer Gerätschaften. Weirs trockener Humor rettet viel, aber ganz überzeugen konnte er mich diesmal nicht.

  13. Cover des Buches Robinson Crusoe (ISBN: 9783150199138)
    Daniel Defoe

    Robinson Crusoe

     (89)
    Aktuelle Rezension von: NiWa
    Robinson Crusoe berichtet über seine Reisen, sein Leben und seine Abenteuer - wobei wohl die größte Herausforderung seine Landung auf der berühmt-berüchtigten einsamen Insel ist.

    Dieser Klassiker bzw. Abenteuerroman ist erstmals 1719 erschienen und hat bestimmt schon etliche Generationen an Lesern fasziniert. Robinson Crusoe berichtet von seinem Leben. Der bürgerliche Engländer erzählt, wie er einst gegen den Willen seines Vaters aufbrach, um die Welt zu sehen. Er lässt den Leser an seiner ungeheuren Reiselust, seinem unstillbaren Hunger nach neuen Ländern sowie Kulturen teilhaben, und berichtet, welche Abenteuer er im Lauf seines Lebens bestehen musste.

    Der Erzählstil ist sehr nüchtern und detailliert. Dieser Klassiker wird nicht umsonst als ‚Bericht‘ gehandhabt, sondern entspricht tatsächlich dieser Bezeichnung. Denn Robinson Crusoe berichtet in der Ich-Form, jedoch ohne wirklich Spannung oder Emotionen zu erzeugen. Er hakt die Ereignisse ein ums andere ab, geht sehr genau auf Umstände und Begebenheiten ein und kommt dabei vom Hundertsten ins Tausende - ohne dabei einen Spannungsbogen aufzubauen.

    Das Buch ist dementsprechend in keine Kapitel unterteilt. Es geht von Anfang bis Ende durch als ob es in einer wahren Litanei geschrieben worden wäre.

    Mit dieser Erzählweise hatte ich oft sehr zu kämpfen, weil es einiges an Konzentration abverlangt. Ohne großartige Höhen, Tiefen und Spannungsbogen fiel es mir schwer, bei der Stange zu bleiben und dem Geschehen zu folgen.

    Die Handlung selbst hält Überraschungen bereit und bestärkt mich, weiterhin Klassiker zu lesen. Denn Hauptaugenmerk liegt gar nicht auf Robinson Crusoe und seiner Insel - was zumindest für mich eine Erkenntnis ist. Die einsame Insel nimmt nur einen kleinen Teil davon ein. Tatsächlich wird von vielen weiteren Reisen erzählt, weil das Buch fast das gesamte Leben des bürgerlichen Engländers beinhaltet.

    Aufgefallen sind mir stark religiös geprägte Passagen und die gottesfürchtige Lebenseinstellung des Protagonisten. Robinson Crusoe ist ein gläubiger Mann, der dem Drang Neues zu entdecken trotz all seiner heimatlichen Pflichten nicht entgehen kann. Es treibt ihn raus in die Welt, wo es Abenteuer zu erleben gilt.

    Zum Ende hin hatte ich mich schon sehr an Robinson Crusoe gewöhnt, weil mich das Buch recht lange begleitet hat. Es hat mich beim Abschied fast ein Tränchen gekostet. Die Worte sind behutsam und zur Abwechslung mal berührend gewählt und ich habe mit einem Seufzer das Buch geschlossen.

    Obwohl ich mich durch diesen Klassiker kämpfen musste, habe ich es im Endeffekt nicht bereut, mit Robinson Crusoe die Weltmeere zu besegeln. Es ist faszinierend ein Werk zu lesen, dass vor 300 Jahren zu Papier gebracht wurde, und nun reihe ich mich - ein bisschen stolz - bei den Robinson-Crusoe-Lesern ein.

    Wer Interesse an abenteuerlichen Geschichten hat, den geschäftsmäßigen Grundton tolerieren kann und sich mit religiösen Ansichten auseinandersetzen mag - dem kann ich diesen Klassiker ans Herz legen. 
  14. Cover des Buches Lord of the Flies (ISBN: 9780571295715)
    William Golding

    Lord of the Flies

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Johanna_Danneberg

    Ein Lehrstück, über die unerbittliche Grausamkeit, zu der unsere Spezies gegenüber ihren Artgenossen fähig ist. Diese Grausamkeit ist es wohl auch, was uns, meines Wissens nach, einzigartig macht in der Tierwelt. Es ist auch ein Lehrstück über Gruppendynamik, und wie leicht wir zu Tätern oder zumindest Mitläufern werden. Dass es Kinder sind, die die hier beschriebenen gruppendynamischen Prozesse durchlaufen (die Story: eine Gruppe Kinder landet in einer zeitlosen, namenlosen Welt auf einer einsamen Insel und beginnt schon bald, sich selbst zu organisieren), macht, wie ich finde, den besonderen Grusel dieses Buches aus. Denn im Grunde unseres Herzens wissen wir, dass wir eigentlich Kinder geblieben sind; die intensivsten Erinnerungen stammen aus unserer Kindheit, wir spüren, dass Kinder die Wahrheit sagen, dass sie fähig sind zu bedingungsloser Liebe und zu absoluter Grausamkeit. Wir hegen diese Eigenschaften lediglich ein, durch Rationalität, "Sachzwänge", Vernunft, doch sie können jederzeit, bei jedem Menschen, in ihrer schönsten und auch schlimmsten Ausprägung hervorbrechen - und genau das macht den "Herrn der Fliegen" zu einem Buch, das man, einmal gelesen hat, nicht mehr vergisst.

  15. Cover des Buches Robinson Crusoe (Oxford World's Classics) by Defoe, Daniel, Kelly, James [14 August 2008] (ISBN: B00C7GA1VI)
  16. Cover des Buches Kensuke's Kingdom (ISBN: 9781405267373)
    Michael Morpurgo

    Kensuke's Kingdom

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Robinson Crusoe (ISBN: 9783837146837)
    Daniel Defoe

    Robinson Crusoe

     (16)
    Aktuelle Rezension von: MissWatson76

    Das Hörbuch das ich habe, ist vom Cover her ein wenig anders, aber sonst war es das, was mir bei der Suche vorgeschlagen wurde. Gelesen wurde das Hörbuch von Wolfgang Condrus. 

    Der Name selbst war mir anfangs kein Begriff, aber doch vom Sprecher her war er mir nicht ganz unbekannt und er war mir doch schön öfter begegnet in Hörbüchern. 

    Das Hörbuch wurde kürzlich während der Corona-Krise netterweise von Audible verschenkt. Und dann dachte ich, warum nicht. Ja das Buch selbst hatte ich zuletzt mal in der Schule gelesen und dort auch unter ganz andere Gesichtspunkten. Und klar man kennt zwar den Inhalt so zusammengefasst. Aber ganz ehrlich, ich hätte nicht mehr in Erinnerung gehabt, dass es doch viel ausführlicher und so spannend und tiefgreifend war. 

    Das Buch beginnt ja nicht einfach so mit einem Sturm und einem Schiffsunglück, denn da kommt ja noch eine ganze Menge davor. Man lernt Robinson Crusoe kennen wie er vorher war und wie sein Leben abgelaufen ist vor dem eigentlich Schiffsunglück, dass ihn auf eine einsame Insel verschlagen hat. 

    Daniel Dafoe oder hier ja Wolfgang Condrus erzählt alles viel ausführlicher und spannender als ich es von damals in Erinnerung hatte. Und es macht einfach Spaß, hier gebannt zuzuhören und den Ereignissen zu folgen. 

    Hier wird selbst ein kurzes Schwimmen vom Schiffswrack zur Insel zum Erlebnis, denn man hofft ja, dass Robinson alle seine Fundsachen heil auf die Insel bringt. 

    Der Sprecher bringt alles super zum Vorschein und projeziert Bilder und Gefühle einfach mal so dahin, dass es einfach Spaß macht, einen Klassiker neu zu entdecken. 

    Also nix von wegen, das kennt man ja. Einfach reinhören und Spaß haben. Ich fand es super.

  18. Cover des Buches Scream Queens of the Dead Sea (ISBN: 1560257342)
    Gilad Elbom

    Scream Queens of the Dead Sea

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Aljoscha_Utermark
    Gut geschriebenes Buch, das den Leser in eine teilweise surreale Welt in Israel mitnimmt. Ich habe das an einem Stück verschlungen. Gute Pop-Literatur.
  19. Cover des Buches Die vergessene Insel (ISBN: 9783957341594)
    Tobias Schuffenhauer

    Die vergessene Insel

     (3)
    Aktuelle Rezension von: anke3006
    Jaqueline schätzt die 5 Geschwister für ihre kombinatorischen Fähigkeiten. Aufgeregt meldet sie sich bei ihnen. Denn auf der Juan-Fernandez Insel - auch bekannt als "Robinson Crusoe Island" - geschehen nachts im Lager der Studenten-Exkursion sehr merkwürdige Dinge. Unheimliche Geräusche dringen aus dem Dschungel, Essen verschwindet spurlos. Und als dann Marianne in einer verregneten Urwald-Nacht dem leibhaftigen Robinson Crusoe gegenübersteht, stellt sich wirklich die Frage: "Wer sagt hier eigentlich noch die Wahrheit?" Doch Crusoe ist nicht die einzige Gefahr, die die "5 Geschwister" auf der Insel erwartet. Am Ende des Tages heißt es für Marianne, Petra, Hans-Georg, Esther und Alexander: Wie viel Überlebenskünstler steckt in jedem Einzelnen? Können sie Licht ins Dunkel des Falles bringen? Die Geschichte ist sehr spannend und temporeich erzählt. Die 5 Geschwister sind ganz normale Geschwister, mit dem richtigen Zusammenhalt und ab und an mal Streit. So wie es in jeder normalen Familie ist. Das macht sie so sympathisch, die Leser können sich gut hin die Figuren hineinversetzen. Der Glaube und das Gebet sind für sie wichtig und selbstverständlich. Das wird in dem Buch sehr gut dargestellt. Es war unser erstes Buch aus dieser Serie. Es ist kein Problem mitten in die Serie einzusteigen, das jedes Band für sich abgeschlossen ist. Auf jeden Fall ist so ein Urlaub auf einer Robinson-Crusoe-Insel spannend und wir konnten miträtseln.
  20. Cover des Buches Angefangen wird mittendrin (ISBN: 9783100608062)
    Ulrich Peltzer

    Angefangen wird mittendrin

     (2)
    Aktuelle Rezension von: hproentgen
    Ulrich Peltzer hat eine Poetikvorlesung in Frankfurt gehalten und das hat der Fischerverlag jetzt veröffentlicht. 5 Vorlesungen, in denen er sich vor allem mit vier Werken auseinandersetzt: Finnegans Wake, Robinson Crusoe, Huckleberry Finn und ein Werk von Gsddis. Ganz am Anfang beschreibt er wie ein einzelner Anblick, eine Szene einen Schriftsteller so faszinieren kann, dass er davon nicht mehr loskommt und das in einem Roman mündet. Doch dieses Thema verlässt er nach zwei Seiten wieder, um es erst auf den allerletzten Seiten wieder aufzugreifen. Die Werke werden interpretiert und zwar philosophisch. Peltzer will damit seine Philosophie beweisen und die ist antibürgerlich, weshalb mit schöner Regelmäßigkeit entweder gelobt wird, dass das jeweilige Werk so am Rande der Gesellschaft spiele, oder, im Falle Robinson Crusoes ausführlichst erklärt wird, dass Robinson Crusoe die rigide bürgerliche Moral vertrete, die jede Kontrolle von Körperlichkeit in Sachen Sex und Alkohol verbiete. Interpretationen sind so eine Sache. Jeder kann alles in die Werke hineininterpretieren, die Autoren, wenn sie tot sind, können sich nicht mehr wehren und was jemand hineininterpretiert, sagt oft mehr über die Philosophie dessen, der interpretiert aus, als über das WErk, das besprochen wird. Leider gilt das auch für dieses Buch. Peltzer breitet anhand der Werke seine eigene Lebensphilosophie aus, das sei ihm unbenommen, macht das Buch aber stellenweise sehr dröge. Wie man ein derartig bösartiges, witziges Buch wie den Huckleberry Finn über viele, viele Seiten besprechen und dabei stets auf den philosphischen Ernst achten kann, den man auf gar keinen Fall verlassen will, das wird sich mir nie erschließen. Dass er das ganze mit möglichst vielen Zitaten anderer Schriftsteller, die ihm auch in den Sinn kommen, garniert und so zu Satzungetümen kommt, die nie ein Ende finden, macht das Ganze nicht besser. So finden sich solche Satzungetüme wie: "Respectable werden, eine potentielle Respektabilität durch entschprechende Erziehungs- und Selbstzuchtmaßnahmen in jene reale verwandeln, die durch die Tatsache seines plötzlichen Reichtums quasi naturhaft angelegt ist, als die gesittete äußere Hülle der 'middle Station of Mankind', das erzeugt - wie wir aus Hucks Mund gehört haben - aktuelles Leiden, das die Privilegien, die sich daraus vielleicht später ergeben, in keiner Weise aufwiegen, die Verbindung des einen zum anderen ist bei ihm durchtrennt, bzw. existierte nie, so leger, wie er für sich lebt, ohne Familie, das heißt, in größtmöglicher Unabhängigkeit von den sozialen Gepflogenheiten, den Verhaltensstandards einer US-amerikanischen Kleinstadt des 19. Jahrhunderts." Dabei ist dieser Satz noch einer der einfacheren. Gemeint ist wohl: Huck Finn tut sich hart, ein respektabler Bürger des 19 Jahrhunderts zu werden. Die dafür nötigen Leiden will er nicht auf sich nehmen. Doch warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Dass Peltzer seine Sätze durch zahlreiche "ex tempore" Einschübe verkompliziert, in denen er ausführt, was er sonst auch noch alles weiß, trägt ebenfalls zur Lesbarkeit nicht bei. Und verstärkt nur den Eindruck, dass man vielleicht besser die interpretierten Werke selbst lesen sollte, das ist erstens leichter, zweitens unterhaltsamer und drittens erfährt man damit garantiert mehr über Poetik und Literatur. Leseprobe: leider keine Leseprobe gefunden Angefangen wird mittendrin, Poetik Lehrbuch, Ulrich Peltzer, Fischer, 2011 ISBN-13: 978-3-10-060806-2, gebunden, 170 Seiten, Euro 17,95
  21. Cover des Buches Die neuen Leiden des jungen W (ISBN: 9783518739402)
    Ulrich Plenzdorf

    Die neuen Leiden des jungen W

     (397)
    Aktuelle Rezension von: TheHolyKiwi5691

    Ich habe herzlich erwartet, dass dieses Buch sehr langweilig sein wird. Beim lesen der ersten Seiten war ich kurz davor, es wieder wegzulegen. Da habe ich erstmals Edgar´s wunderschönen Dialekt kennengelernt, welcher mich ein bisschen irritiert hat . Mit weiterem lesen, hatte ich mich schon an diese Sprache gewöhnt und am Ende war es sogar lustig gewesen. Die Handlung wurde auch immer spannender und am Ende kann ich sagen dass mir das Buch tatsächlich gefallen hat. Die Geschichte einer unerwiderten Liebe, welche mit einer Sprache berichtet wurde, die ich wenig bis gar nicht ernst nehmen konnte war eine sehr lustige Erfahrung.

  22. Cover des Buches Sigismund Rüstig (ISBN: 9783768438483)
    Frederick Marryat

    Sigismund Rüstig

     (7)
    Aktuelle Rezension von: RobinBook

    "Sigismund Rüstig" wurde von seinem Verfasser Frederick Marryat in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts unter dem Titel

    "Masterman Ready, or the Wreck of the Pacific" 

    als Jugendroman geschrieben und gehörte mit zu meinen Lieblingsbüchern. Ich habe es schon lange nicht mehr gelesen, aber die Geschichte ging in etwa so: Ein alter Seebär will, als bei einem Sturm in der Nähe Australiens das Schiff "Gazelle" manövrierunfähig geschädigt und der ehrbare Kapitän vom zerstörten Mast bewusstlos geschlagen wird, nicht mit der Mannschaft ins Rettungsboot steigen, da diese sich aus Platzgründen weigert, die Passagiere, eine Familie mit mehreren Kindern und einer farbigen Bediensteten, mitzunehmen. Er will bei eben dieser Familie ausharren. Glücklicherweise gelingt es bald nach der Abfahrt der ungetreuen Seeleute allen Zurückgelassenen, sich auf eine bewohnbare Insel mit Trinkwasser und sogar einem gewissen Wildbestand - von früheren Gestrandeten für spätere Leidensgenossen zurückgelassen und verwildert - zu retten. Auch die Hunde und wichtige Gegenstände können gerettet werden. Es werden Unterkünfte und Lagerräume gebaut, wobei klar ist, dass die Familie ohne Rüstig wohl nicht zurechtgekommen wäre. Dieser freundet sich mit dem ältesten Sohn, Wilhelm, an. Wilhelm erzählt ihm während der Arbeit von dem ja ebenfalls schiffbrüchig gewesenen Robinson Crusoe, von dem Rüstig noch nie etwas gehört hat. Rüstig verspricht auf Wilhelms Bitte im Gegenzug, wenn die nötigsten Arbeiten verrichtet wären, der Familie auch seine eigene Lebensgeschichte zu erzählen. Der Vater ist ein Gentleman, die Mutter von sehr angegriffener Gesundheit, die Bedienstete sanft und fügsam, dann ist da noch ein Kleinkind und ein halbwüchsiger Junge, der sie immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Rüstig ist sich ganz sicher, dass sein ehrenwerter Kapitän ihn niemals im Stich und sofort nach seiner Rettung nach ihm suchen lassen würde. Er hat zu diesem Zweck die Schiffsflagge der "Gazelle" geborgen und auf der höchsten Stelle der Insel anbringen lassen, damit man sie auf der Insel auch finden würde. Zunächst aber erhalten sie ganz anderen "Besuch": Eingeborene entdecken sie...

    Natürlich ist das Buch nicht in der heute üblichen, einen manchmal zu den absurdesten verbalen Verrenkungen zwingenden, aber der political correctnes entsprechenden Sprache verfasst. Inwieweit eine Anpassung den Gesamteindruck zerstören würde, weiß ich nicht. An Karl Mays Büchern wird ja seit Jahrzehnten herumgewurstelt. Andere Stimmen beklagen die unzeitgemäßen Passagen in typischen Frauenromanen, die zwar Klassiker genannt werden (Marlitt, Courths-Mahler, Serien wie "Trotzkopf", "Goldköpfchen" und "Nesthäkchen"), aber total die Emanzipation verschlafen haben. Meines Erachtens reicht es, wenn man in einem Geleitwort erklärt, was warum heute anders gesehen oder ausgedrückt werden sollte. Dann bleibt der Vergleich zwischen damals und heute möglich.

  23. Cover des Buches Van Zantens Insel der Verheißung (ISBN: 9783958161467)
    Laurids Bruun

    Van Zantens Insel der Verheißung

     (1)
    Aktuelle Rezension von: BuchLeseZauber
    Eigentlich nichts Besonderes. NEIN! *KORREKTUR* - Diese Geschichte IST etwas Besonderes! Sonst würde ich sie ja nicht empfehlen! ;-)

    Vielleicht, wer Robinson Crusoe mag, wird diese Geschichte, auch so mögen und verschlingen, wie ich!

    Auf Laurids Bruun kam ich auch durch Zufall, ja, das Buch fiel mir auf einem Flohmarkt quasi "zu". für ein paar Cents, bekam ich seine Liebesgeschichte "Van Zantens glückliche Zeit".

    *DANKE SCHICKSAL!* @-->-->---- :-O

    Die Geschichte gefiel mir schon gut. Diese Robinsonade aber, war mindestens ebenso toll! Ein paar Freunde verkaufen ihr Hab und Gut und lassen sich auf einer einsamen Insel nieder. Jeder ist anders geeicht. Na ja, kurzum: Was DANN dort so alles passiert, an zwischenmenschlichen Beziehungen, ist prima und spannend geschrieben. Mehr verrate ich aber nicht!

    IST und bleibt irgendwie mein ganz persönlicher GEHEIM-TIPP! ;-)
  24. Cover des Buches Robinson Crusoe (ISBN: 9781491585344)
    Daniel Defoe

    Robinson Crusoe

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Nelebooks
    Inhalt: "Im Jahre 1659 wird der ehemalige Schiffsjunge Robinson Crusoe von einem fürchterlichen Sturm über Bord eines Kreuzers gespült und findet sich mutterseelen alleine auf einer fernen tropischen Insel wieder. Doch anstatt zu verzweifeln beginnt er so gut er kann aus den Überresten des Schiffwracks sich eine Behausung zu errichten, säht nicht heimisches Getreide und baut sich so nach und nach ein neues Leben fern ab der gewohnten Zivilisation auf. Schließlich wird auch seine vollständige Einsamkeit von dem Eingeborenen "Freitag" durchbrochen, der schon bald zum treuen Gefährten Robinsons wird. Aber dennoch plagen ihn die Erinnerungen an sein früheres Leben, eine Sehnsucht, die nicht ohne Folgen bleibt..."

    Cover: Das Cover dieses Hörbuchs finde ich nicht wirklich ansprechend und trotz der Palmen nicht ganz passend. Ich habe eine andere Version, die ich schön finde.

    Sprecher: David Nathan hat eine angenehme Stimme und ich habe ihm gerne zugehört.

    Meinung: Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen. Der Einstieg ist gut gewählt. Robinson ist mir von Anfang an sympathisch. Der Verlauf ist interessant. Man erfährt viel über das Leben auf der Insel, Robinsons Touren und sein Überleben durch "Wohnungsbau", Jagd und Garten. Dies fand ich sehr interessant, da ich mir diese Mittellosigkeit kaum vorstellen kann und ich diese Kreativität des Nutzens von vorhandenen Dingen gut finde. Am Anfang tat er mir Leid, dass er so einsam ist. Doch er arrangiert sich immer mehr damit und ich finde seine Ansichten sehr interessant, dass Geld einen nicht überleben lässt, dass man den Fokus auf die Dinge legen soll, die da sind etc. Allerdings wurde es bei diesen Beschreibungen manchmal auch etwas langatmig und daher musste ich mich teilweise wieder auf das Zuhören konzentrieren.

    Fazit: Ein Klassiker, den jeder gelesen / gehört haben sollte!

    (c) Nelebooks

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