Bücher mit dem Tag "rittersporn"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "rittersporn" gekennzeichnet haben.

12 Bücher

  1. Cover des Buches Der letzte Wunsch (ISBN: 9783423262644)
    Andrzej Sapkowski

    Der letzte Wunsch

     (699)
    Aktuelle Rezension von: Liddl

    Kurzfazit: Glatte 4 Sterne. Erstaunlich unterhaltsame Kurzgeschichten. Wenn man Fan der Serie war, gefallen die Geschichten auch und erfährt mehr aus der Welt und zum Witcher.

    Längere Version:
    Die meisten kennen "The Witcher" wohl von der Netflix-Serie mit Henry Cavill. Einige (wie ich) kannten den Witcher (oder Hexer auf Deutsch) aus dem Videospiel. Grundlage von beiden Medien sind aber die Romane von Sapkowski. Sowohl das Spiel, als auch die Verfilmung basieren auf der eigentlichen Romanreihe und den Kurzgeschichten, nehmen sich bei der Erzählweise aber ein paar Freiheiten.

    Worum geht es nun beim Hexer und diesem Kurzgeschichtenband:
    Es geht um Geralt, einen der letzten Hexer. Hexer wurden als Kind einer Behandlung unterzogen, die ihnen besondere Fähigkeiten verliehen haben. Diese finden Anwendung, um nur einer Aufgabe zu dienen; übernatürlichen, grausamen Wesen Einhalt zu gebieten. Das ganze bieten sie als Dienst gegen Bezahlung. Geralt zieht durch die Lande und sucht Aufträge, dabei stößt er auf die unterschiedlichsten Menschen und auch Wesen.
    Während die eigentliche Romanreihe beginnend mit "Das Erbe der Elfen" eine kontinuierliche Geschichte erzählt, werden in den Kurzgeschichtenbänden einzelne abgeschlossene Geschichten aus der Welt erzählt. So jagt Geralt zum Beispiel in einer Geschichte eine Stryga, ein dämonisches Wesen aus der slawischen Mythologie.

    Das Buch ist aber so aufgebaut, dass es vor jeder Kurzgeschichte eine Szene im "Jetzt" gibt, die sich zum Ende des Buches aufklärt. Also obwohl es sich um abgeschlossene Kurzgeschichten um Geralt handelt, hat der Band einen roten Faden, der erzählt wird.
    Ich hatte mir das Buch geholt, nachdem ich Videospiel und Serie gesehen hatte. Das heißt, diese Welt war mir nicht unbekannt und vieles Wissen brachte ich schon mit. So gab es bei mir in dem Buch spannende Einblicke und "Aha" Momente, wenn ich mehr Hintergrundwissen bekommen habe. Ob man die einzelnen Geschichten auch so gut versteht, wenn man Serie oder Spiel nicht kennt, kann ich deswegen leider nicht einschätzen. 

    Trotz des ganzen Vorwissens hatte ich Spaß beim Lesen. Ich glaube, wenn man herausfinden mag, ob einem die Welt von Sapkowski zusagt, sollte man auch eher zu den Kurzgeschichten greifen, als zur vollständigen Romanreihe. 

    Man merkt beim Lesen, dass der Rythmus anders ist, was vermutlich an der Übersetzung aus dem Polnischen liegt. Diese Wesen, die Geralt jagt, basieren häufig auf alten Mythen, Sagen und Märchen, die aus dem Slawischen kommen. 

    Eine Warnung sei aber gesagt: Manches kam doch recht vulgär rüber und auch die Beschreibungen von Frauen waren für mich manchmal nicht schön. Allerdings ist die Originalfassung 1993 erschienen; das entschuldigt es zwar nicht, aber damals war das Bewusstsein für solche Schreibweisen glaube nicht so groß wie heute.


  2. Cover des Buches Das Erbe der Elfen (ISBN: 9783423262446)
    Andrzej Sapkowski

    Das Erbe der Elfen

     (467)
    Aktuelle Rezension von: yoimbetti

    Zugegeben, ich habe anfangs ein bisschen gebraucht, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen, aber dann hat mich die Geschichte verschluckt. Die Handlung wird auf eine Art erzählt, die in vielerlei Hinsicht einzigartig ist. Wie sich Wortwahl, Stil und Fokus der Erzählung ändern, je nachdem, aus welcher Perspektive erzählt wird, die Dialoge, die Figuren, ... ich bin vollauf begeistert! 

    Es hat eine ganze Weile gebraucht, bis ich nach dieser Buchreihe wieder ein anderes Buch "gut finden" habe können. Verglichen mit "dem Hexer" haben plötzlich alle so leer, flach und langweilig gewirkt. Wenn ich könnte, würde ich 7/5 Sternen geben xD

  3. Cover des Buches Die Zeit der Verachtung (ISBN: 9783423262453)
    Andrzej Sapkowski

    Die Zeit der Verachtung

     (270)
    Aktuelle Rezension von: Alyria

    Wer den ersten Teil der Hexer-Hauptgeschichte gemocht hat, wird auch diesen Teil mögen. Die langen und z.T. trockenen Gespräche über Politik, Wirtschaft und Magie sind nicht für jeden was, allerdings kommt nun mehr Spannung auf als noch im ersten Teil. Nun wird so langsam sichtbar, worum es wirklich geht. Zusammenhänge werden aufgedeckt, ein paar Fragen beantwortet. Etwas schade ist, dass Geralt, Rittersporn und Yennefer wie schon im ersten Teil eher eine Nebenrolle spielen. Dafür aber erfährt man mehr von Ciri. Ihre Kapitel zu lesen, war ein wirklicher Lesegenuss. Das liegt zum einen an ihrem noch etwas kindlich naiven, aber starken Charakter und zum anderen an dem Schreibstil des Autors, der manchmal etwas eigen ist, aber mit unterschwelligem Humor und dem schrittweisen Aufbau einer tiefgründigen Welt zu überzeugen weiß. 

    Leider ist auch dieser Teil an manchen Stellen etwas langatmig. Einiges hätte man sicherlich kürzen und dafür an anderer Stelle mehr einbringen können. Sonst wären es 5 Sterne geworden.

  4. Cover des Buches Das Schwert der Vorsehung (ISBN: 9783423262651)
    Andrzej Sapkowski

    Das Schwert der Vorsehung

     (370)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Da ich schon die zwei Staffel gesuchtet hatte, muss ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Hier findet man wieder eine gute und schöne Zusammenfassung, die der Leser noch nicht komplett kennt. Gerne habe ich Geralt auf seiner Reise nach Yennefer begleitet und bin noch immer angetan vom Barden Rittersporn. Ciri hat hier nur eine kleine Rolle, aber das wird sich ja in der Hauptgeschichte ändern. Hier erfährt man noch einige Details, die für die weitere Story wichtig werden können.

    Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und kaum hat man das Buch zur Hand genommen, kann man es nur schwer aus der Hand legen. Ich bin schon gespannt, wie es weitergehen wird.

  5. Cover des Buches Zeit des Sturms (ISBN: 9783423262668)
    Andrzej Sapkowski

    Zeit des Sturms

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Meine Helligkeit vertreibt die Finsternis, mein Glanz durchschlägt das Dunkel."


    "Zeit des Sturms" ist der zweite Band der Vorgeschichten zur "Hexer"-Saga vom polnischen Fantasy-Autor Andrzej Sapkowski. In diesem Band zeigt Geralt von Riva was er kann. Wer vorher noch kein Fan vom weißhaarigen Hexer war, ist es spätestens nach diesem Buch.

    Inhalt: Als der Hexer Geralt von Riva in das Königreich Kerack reist, wird er dort sogleich verhaftet. Dahinter steckt die manipulative und verführerische Zauberin Koralle, die Geralt dazu bringen will, einen Dämon aufzuspüren, der im Königreich grausame Massaker verübt. Dabei gerät er in die Fänge der Zauberer und er entdeckt mehr Verschwörungen, die ihm lieb sind.

    Cover und Design: Die Neuauflagen der Hexer-Bücher sind fantastisch. Ich liebe das Design und die Struktur der Broschuren. Die Bücher wirken trotz broschiertem Taschenbuch sehr hochwertig. "Zeit des Sturms" reiht sich da nahtlos in die anderen Bände des Hexer-Universums ein und am Buchrücken sind die Verschnörkelungen übergreifend, so dass die Bücher im Bücherregal ein faszinierendes Gesamtbild ergeben. Die Hexer-Bücher hatten wirklich ein neues, attraktives Kleid verdient und der DTV-Verlag hat daraus fantastische Eye-Catcher gemacht, die die düstere Fantasy-Stimmung des Buches perfekt widerspiegeln. Einzig der Sinn hinter dem Motiv des Goldfisches am Cover verstehe ich nicht. Ein Delfin, der einen Bezug zur Story hätte, wäre mir da sehr viel logischer erschienen.
    Im Innenteil der Klappenbroschur befindet sich wieder eine farbig illustrierte Karte der Hexer-Welt, die diesmal aber nicht notwendig ist, da das Königreich Kerack, in dem diese Vorgeschichte spielt, zum Zeitpunkt der Hexer-Reihe nicht mehr existiert und somit auch nicht in der Karte eingezeichnet ist.

    Meine Meinung: Ich bin immer wieder von Andrzej Sapkowskis einzigartigen Schreibstil begeistert. Wieder einmal hat er mir fantastische Lesestunden beschert, die mit nichts zu vergleichen sind. In dieser Vorgeschichte wird ein Abenteuer vom Hexer Geralt von Riva erzählt, in der er in der alleinigen Hauptrolle glänzt. Diese spielt weit vor den Ereignissen der fünfteiligen Hexer-Reihe, ist aber genau so einfallsreich und spannend. "Zeit des Sturms" hat mit der Haupthandlung der Hexer-Reihe nichts zu tun und kann eigenständig gelesen werden. Ich würde aber auf jeden Fall empfehlen zuvor den ersten Band der Vorgeschichte, bestehend aus einigen Kurzgeschichten, zu lesen um das Witcher-Universum zu verstehen. Anders als der erste Band der Vorgeschichten besteht "Zeit des Sturms" aus nur einer großen Story, welche durchaus als eigenständiger Roman gesehen werden kann.
    Der typische Humor des Autors ist natürlich wieder eingebaut, was die düstere Fantasy-Stimmung etwas auflockert. Mein Liebling Rittersporn darf natürlich auch nicht fehlen, der diesmal aber nur eine Nebenrolle im Buch einnimmt. Die große Hauptrolle hat Geralt und seine eindrucksvolle Gestalt. In "Zeit des Sturms" zeigt er alles was er kann und während in der Hexer-Reihe seine Monsterkämpfe etwas zu kurz kommen, kann er hier sein Talent in vollem Maße beweisen. Es beginnt vielversprechend, der Mittelteil ist actionreich und sehr spannend und am Ende des Buches gibt es noch einmal einen unvorhergesehenen Showdown, der das Ganze bombastisch enden lässt. Ich war an die Seiten gefesselt und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Ich wurde sofort wieder von der Hexer-Leidenschaft gepackt. Mein Fantasy-Herz ist gehüpft vor Freude.
    Natürlich hat der Hexer auch vor Ciri eine Geschichte und diese Story zeigt deutlich warum Geralt zur Legende wurde. Es ist spannend und fantastisch, mit unvorhergesehenen Wendungen - eben typisch "Hexer". Riesige Leseempfehlung für alle Geralt von Riva-Fans.

  6. Cover des Buches Feuertaufe (ISBN: 9783423262484)
    Andrzej Sapkowski

    Feuertaufe

     (218)
    Aktuelle Rezension von: NalasBuchBlog

    Dieser Band ist mein bisheriger Lieblingsband aus der ganzen Serie.

    Vielleicht liegt es daran, dass ich die Spiele liebe und man bei diesem Buch die größten Parallele erkennt. Evtl. auch an Geralt, der in diesem Band das erste Mal als nahbar dargestellt wird. Das aufgezeigt wird, dass auch er Gefühle haben kann und nicht immer alles allein machen muss. Oder evtl. auch an dem Ende, was mich sehr zum Schmunzeln gebracht hat.

     

    In dem Buch gibt es wieder mehrere Handlungsstränge, die zum Gesamtbild der Story beitragen. Vieles passiert, vieles davon auch parallel. Dennoch hat man an keiner Stelle das Gefühl, auf irgendeiner Art und Weise verloren zu sein oder dem nicht mehr folgen zu können.

     

    Mir gefällt es, dass unser Lieblingshexer von Yennefer etwas abgelassen zu haben scheint und sich endlich auf das Wesentliche konzentriert: Ciri. Es wurde ja auch Zeit.

    Die Entwicklung, die Ciri gerade durchmacht gefällt mir persönlich überhaupt nicht. Es ist bemerkenswert, welche wahre Bedeutung sich hinter ihrem Namen „Falka“ verbirgt, aber als Person driftet sie mir zu sehr ins Negative ab.

  7. Cover des Buches Der Schwalbenturm (ISBN: 9783423262460)
    Andrzej Sapkowski

    Der Schwalbenturm

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Heiko_Boettcher

    Nachdem ich von der Netflix Verfilmung arg enttäuscht wurde, beschloss ich die Romanreihe noch einmal zu lesen, um das eigentliche Hexerfeeling zu genießen. Ohne zu sehr auf den Inhalt einzugehen, finde ich gerade in diesem Roman die Stilistik genial, die Geschichte unterbrechungsfrei weiterzuerzählen und dabei diese immer wieder aus den Blickwinkeln unterschiedlichster Personen zu erleben. Auch wenn manche Leute die Verstrickungen, Affären, Anspielungen auf Politik und Gesellschaft unschön empfinden, genau das macht nach meiner Meinung Fantasie aus. Gerald ist nun mal nicht der tumbe Haudrauf, Yennefer nicht das Frauchen und Ciri nicht das brave Mädchen usw. Der Autor spricht immer wieder Dinge an, die auch heutzutage in der realen Welt nicht perfekt sind. Einer meiner Lieblingscharaktere ist übrigens der Vampir Regis, ein Klugscheißer vor dem Herrn und trotzdem so liebenswert ,der Rittersporn den Titel seiner Memoiren "Ein halbes Jahrhundert Poesie" empfohlen hat, nichtsahnend, wie diese hunderte Jahre später von einem Prof.Schliemann als größter Schatz ausgraben werden um dann gestohlen und aus Dummheit verbrannt zu werden. (wahrlich ein Gleichnis unserer Geschichte) Auch Personen wie den Kaufmann Houvenaghel, Bonhart und Stefan Skellen findet man hierzulande immer wieder mal. Leider.

  8. Cover des Buches Die Poison Diaries (ISBN: 9783841421241)
    Maryrose Wood

    Die Poison Diaries

     (424)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Die Poison Diaries war kein perfektes aber dennoch sehr gelungenes Buch .

    Es hat einige Schwächen, glänzt aber auch mit vielen Stärken,  eine sehr gute Mischung von allem .

    Es ist eine sehr langsame,  mystische Geschichte  und sehr poetisch geschrieben, was einem beim Lesen gefallen muss. 

    Die Protagonistin hat mich ehrlich gesagt manchmal etwas gefordert durch ihr Verhalten und ihre Art,  was mich aber nicht davon abgehalten hat die Geschichte zu beenden  und Band 2. gerne weiter lesen zu wollen.

  9. Cover des Buches Die Dame vom See (ISBN: 9783423262477)
    Andrzej Sapkowski

    Die Dame vom See

     (167)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    „Die Dame vom See ist der 7. Band (wenn man die 2 Werke mit Vorgeschichten einschließt) der Hexer-Saga um Geralt von Riva. Von den ersten Büchern war ich restlos begeistert und konnte die Story kaum aus den Händen legen. Doch dieser Teil wirkte komplett anders auf mich. Aber erst fange ich mit den Dingen an, die mir richtig gut gefielen. Zum einen wird die Geschichte als Legende längst vergangener Zeiten erzählt. Ciri erzählt dem jungen Ritter Galahad über ihr Leben und sofort keimt der Verdacht auf, in welcher Zeit sich Ciri befindet. Und auch das 20. Jahrhundert wird kurz miteingebunden. Eine tolle Idee des polnischen Autors, verschiedene Zeitebenen einfließen zu lassen, vorallem, als Ciri zwischen den Welten wandelte. Tja, hier endet aber leider schon meine Begeisterung. Diese Werke erzählen von der Geschichte um Geralt, Ciri und Yennefer, doch von den dreien war leider herzlich wenig zu lesen. Stattdessen tauchten Randfiguren vermehrt auf und es gab lange Kapitel, in denen die Hauptprotagonisten nicht mit einem Wort erwähnt wurden. Die Erfahrungen, die z. B. Jarre und Boreas Mund gemacht haben, konnten mich kaum weniger interessieren und es wurde viiiiiiiiiiieeeeel zu viel über Politik diskutiert. Natürlich sind Hintergründe wichtig, dennoch nicht in dieser Intensität! Das hat zum einen den Lesefluss enorm gestört und auch alles unnötig in die Länge gezogen. Ich habe mich immer wieder dabei ertappt, dass ich anfange, mich zu langweilen und während der Lektüre abzuschweifen. Es war kaum noch etwas von der Spannung der vorherigen Werke zu spüren. Unwichtige Dinge wurden in den Vordergrund gestellt, wichtige, wie zum Beispiel die Charaktere Cahir und Regis, sowie auch Yennefer, fanden kaum noch Beachtung. Letzendlich war ich froh, als ich die letzte Seite diesen Teils erreicht hatte…

    Fazit:

    Schade! Für mich bisher der schlechteste Band der Reihe. Um ehrlich zu sein, hat dieser Teil dazu geführt, dass mir im Moment die Lust fehlt, die Reihe weiterzulesen. Deshalb gibt es bei mir erstmal Pause mit dem Hexer und vielleicht irgendwann in Zukunft ein Wiedersehen.

  10. Cover des Buches Etwas endet, etwas beginnt (ISBN: 9783423213530)
    Andrzej Sapkowski

    Etwas endet, etwas beginnt

     (65)
    Aktuelle Rezension von: derMichi

    Von Fantasy über Horror bis hin zu Dystopie und magischer Liebesgeschichte ist manches dabei. Mit dem Hexer-Universum sind lediglich zwei Erzählungen verbunden, weshalb sich manche Fans bei dem optisch gut zur Reihe passenden Band vielleicht zu Recht über einen gewissen Etikettenschwindel aufregen.

    Lässt man sich jedoch auf den Inhalt ein, wünscht man sich fast, noch mehr davon lesen zu können. Die Unterschiedlichkeit der einzelnen Beiträge grenzt fast an die schier endlose Erzählwut eines Stephen King, egal ob Katzenhorror, ein modernes Märchen über Minnesang, eine alternative Realität in einem fiktiven polnischen Bombenkrieg irgendwann Anfang der Neunziger oder eine sarkastische bis zynische Nacherzählung von "Alice im Wunderland" - aus Sicht der Grinsekatze - im Mittelpunkt steht.

    Zugegeben: Sapkowskis Stil ist nicht immer gleich zugänglich, gerade wenn es mal nicht um Fantasy geht. Immer wieder wird erst nach mehreren Seiten klar, welche Figuren und Zusammenhänge tatsächlich wichtig sind oder worauf das Ganze hinausläuft. Nicht jede Geschichte ist das klassische geradlinige Abenteuer, viele Beiträge spielen mit ironischer Brechung oder akuten Übertreibungen, auf die der klassische "Hexer"-Fan vielleicht nicht vorbereitet sein mag.

    Bonusmaterial: Einführung des Autors zu jeder Geschichte

  11. Cover des Buches Mordzeitlose (ISBN: 9783839222362)
    Patricia Holland Moritz

    Mordzeitlose

     (19)
    Aktuelle Rezension von: wampy

    Buchmeinung zu Patricia Holland Moritz – Mordzeitlose

    „Mordzeitlose“ ist ein Kriminalroman von Patricia Holland Moritz, der 2018 im GMEINER Verlag erschienen ist.

    Zum Autor:
    Patricia Holland Moritz wurde im heutigen Chemnitz geboren, arbeitete in Leipzig als Buchhändlerin, verließ die DDR und heuerte in Paris als Speditionskauffrau an, studierte in Berlin Nordamerikanistik, wurde Bookerin für Bands und arbeitet heute in einem Verlagshaus. Sie ist Bloggerin und Ghostwriterin. Für ihre Romane erhielt sie Arbeitsstipendien des Berliner Senats und des Mörderische Schwestern e.V. Auf ihren Tourneen las sie bereits mit renommierten Autoren wie Håkan Nesser, Arne Dahl und Ulrich Wickert. Ihr Krimi »Kältetod« aus dem Crystal Meth-Milieu Berlins wurde vom »Tip« 2015 für die »ausgefallenste Mordmethode« geehrt. »Mordzeitlose« ist ihr dritter Roman im Gmeiner-Verlag.

    Klappentext:
    Margrit Kunkel wächst in einer brandenburgischen Gärtnerei auf, ihr Studium führt sie durch die Botanischen Gärten der Welt. Bald gilt sie als Koryphäe und übernimmt die Leitung der Holländischen Gartenakademie in Berlin. Ihr Modell des »Slow Gardenings« scheint auch ihren Mitarbeitern Harmonie zu verleihen. Diese wird jedoch jäh gestört, als Margrit im Kakteenhaus auf eine menschliche Hand stößt. Wären da nicht bereits die ungeklärten Todesumstände ihrer Mutter, das seltsame Verschwinden von Margrits erstem Freund und ein Ermittler, der beunruhigende Zusammenhänge herstellt, hätte sie den Fund der Polizei gemeldet. Doch so nimmt sie die Sache lieber selbst in die Hand.


    Meine Meinung:
    Dieses Buch hat einen ganz besonderen Reiz, der in der Hauptfigur Margrit Kunkel begründet ist. Sie hat ein grünes Händchen und jede Menge Geduld. Sie ist kein einfacher Charakter, aber man fiebert mit ihr mit. Sie wirkt eher bemitleidenswert als sympathisch. Auch der Ermittler verfügt über jede Menge Geduld und ist eine gelungene Ergänzung zur Protagonistin. Diese beiden Figuren sind sehr ausführlich mit vielen Facetten beschrieben. Das Erzähltempo ist niedrig und die Spannung baut sich oft auf Andeutungen auf. Dies ist eine zeit lang interessant, aber die Autorin überzieht es nach meinem Empfinden. Es entsteht der Eindruck, dass sich manche Vorgänge und Entwicklungen öfters wiederholen. Hier wäre weniger mehr gewesen.

    Fazit:
    Ein durchaus interessanter Kriminalroman mit einer außergewöhnlichen Hauptfigur, die eine unerwartete Entwicklung nimmt. Wiederkehrende Abläufe taten der Spannung nicht gut und so vergebe ich drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten).

  12. Cover des Buches Wildes Verlangen (ISBN: 9783548269740)
    Dorothy Garlock

    Wildes Verlangen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: EleonoraCarpenter

    Die Geschichte hat alles, was eine gute Liebesgeschichte braucht. Einen spannenden Rahmen, herrlich sympathische Protagonisten (Buck ist zum dahinschmelzen :-) ) und einen tollen Schreibstil. Die Handlung nimmt einen gefangen und man fiebert förmlich mit, ob Buck das Schlimmste verhindern kann.  

    Der Titel jedoch, lässt einen eine andere völlig andere Geschichte erwarten. Die Liebesszenen in diesem Buch sind so fein geschrieben, dass es - als es dann "passiert" - nichts mit einem wilden Verlangen zu tun hat. Eher mit tiefgehender Liebe und das finde ich sooo viel schöner...

    Ich gestehe, dass ich dieses Buch mehr als einmal gelesen habe und es unter meinen Favoriten ganz vorne in meinem Bücherregal steht.


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