Bücher mit dem Tag "ritter"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ritter" gekennzeichnet haben.

963 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.420)
    Aktuelle Rezension von: Haddon

    Die Welt in Das Lied von Eis und Feuer ist sehr interessant und mysteriös. Es gibt viele Geschichten, Geheimnisse, gute Charaktere, spannende Kämpfe, mystische Kräfte, leidenschaftlich beschriebene Emotionen. Was will man mehr? Ich freue mich auf den nächsten Teil.

    Wer es also noch nicht gelesen hat: Lies. Dieses. Buch.

  2. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 02 (ISBN: 9783442267811)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 02

     (1.960)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Ich denke, die Handlung ist weitgehend bekannt. Entweder durch die tollen Rezensionen anderer Leser oder durch die Games Of Thrones Serie. Auf eine inhaltliche Beschreibung verzichte ich daher.

    Als treuer Serien-Fan bin ich am meisten überrascht darüber, das Buch 1 und 2 fast komplett in Staffel 1 untergebracht wurden. Bis auf geringe Abweichung entspricht die filmische Umsetzung der Romanvorlage. 

    Trotzdem ist es ein Genuss die Romanvorlage zu lesen. Martin schildert seine Welt farbenprächtig. Alles ist stimmig. Die Charaktere, die Dialoge, der Spannungsbogen. 

    Klare Leseempfehlung auch für Serienjunkies wie ich einer bin.

  3. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 03 (ISBN: 9783442268221)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 03

     (1.566)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Dieser dritte Teil des Liedes von Eis und Feuer ist genauso hervorragend geschrieben, wie die beiden Vorgänger. Als Fan der HBO-Serie vergleiche ich natürlich immer Serie und Vorlage und in diesem Band treten die Unterschiede schon deutlicher hervor. Mein Eindruck ist, dass die Personen in der Romanvorlage damit noch mehr Tiefe bekommen. 

    Ich finde es beeindruckend, wie es George R.R. Martin gelingt eine solche Menge von Personen zu handeln und jeden/jede einzigartig zu charakterisieren. 

    Dieser Band ist vor allem geprägt vom Machtkampf der Lennister Geschwister in Königsmund, von Bran der lernen muss in Abwesenheit von Rob den Lord von Winterfell zu spielen und Aryas Erlebnissen auf ihrem Weg in den Norden. Die Mutter der Drachen erreicht Quarth. Jon Schnee verlässt mit einem großen Kontingent an Grenzern die Schwarze Festung Richtung Norden. Mit Stannis Bartheon und Lord Graufreund betreten neue Akteure die Bühne. 

    Aufgrund dieser Weichenstellungen fällt dieser Band in puncto Spannung ein wenig zurück, was mich aber nicht gestört hat.

    Fazit: Für jeden High Fantasy Fan ein muss und jeden Fan der Serie eine lohnende Lektüre.

  4. Cover des Buches Selection (ISBN: 9783411811250)
    Kiera Cass

    Selection

     (5.234)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ich habe dieses Buch 2015 gekauft. Jahrelang stand es ungelesen im Regal, nun endlich habe ich es gelesen. 

    Den großen Hype, den es um dieses Buch bzw. die Reihe gab und gibt, kann ich mir nicht wirklich erklären. Für mich war das Buch okay. Nicht mehr, nicht weniger. Eine gute Unterhaltung. 

    Die Figuren wirken noch etwas blass auf mich. Und ob mir die Dreiecksgeschichte, auf die es wohl hinauslaufen wird, gefällt, weiß ich auch noch nicht. Aber dennoch möchte ich den zweiten Band lesen, denn neugierig bin ich ja schon :) 

  5. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 08 (ISBN: 9783442268603)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 08

     (860)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear

    Titel: Das Lied von Eis und Feuer - Die dunkle Königin

    Autor: George R.R. Martin

    Erschienen in Deutschland: 2012

    Originaltitel: A Feast of Crows (Pages 328-685 + Appendix)

    Erschienen in (anderes Land): USA

    Weitere Informationen:

    Genre: Fantasy, Drama, Action

    Preis: € 15,00 [D] | € 15,50 [A]

    Seiten: 538 + Anhang

    Sprache: Deutsch

    ISBN: 978-3-442-26860-3

    Verlag: Blanvalet 

     

    Klappentext:

    Unheimvolle Ruhe herrscht in den Sieben Königslanden. 

    Die Lage in Westeros stabilisiert sich, ein endgültiger Sieg der herrschenden Lennisters ist in greifbare Nähe gerückt. Allmählich kehren Gesetz und Ordnung in weite Teile des vom Krieg verwüsteten Landes zurück. Doch die Königin Regentin Cersei findet keine Ruhe. Nach dem tragischen Verlust ihres erstgeborenen Sohnes und der Hochzeit ihres zweitgeborenen, des Kindkönigs Tommen, mit der ungeliebten Margaery Tyrell drehen sich ihre Gedanken nur noch um die Frage, wie sie der künftigen Königin eine Falle stellen kann, um deren Regentschaft zu verhindern.

    Während sie bei Hof ihre Intrigen spinnt, beginnt es im Süden erneut zu brodeln, und die Eisenmänner holen zu einem vernichtenden Schlag gegen das Reich aus. Cersei verliert zunehmend die Fähigkeit, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden: So verleiht sie den Predigern des wieder erwachten Glaubens große Macht und übersieht dabei, wie leicht die gesponnenen Ränke sich gegen sie selbst richten könnten ... 

     

    Meinung:

    Es ist lange her, dass ich den 7. Band der "Eis und Feuer" - Reihe gelesen habe, genauer gesagt war es 2019. Zwar habe ich um den Jahreswechsel 19/20 herum den Band hier schon gelesen, allerdings hatte ich mir aus heute unbekannten Gründen zu viel Zeit beim Lesen gelassen und da das Buch nur geliehen war, musste ich es wieder zurückgeben. Dann fing ich das mit Corona an und ich kam nicht mehr so schnell zur Bibliothek, um mir das Buch ausleihen zu können. Nun, vor wenigen Wochen war es dann zum Glück anders, ich hatte mir das Buch einen oder zwei Monate zuvor reserviert und konnte es mir dann abholen. Da ich absolut keine Ahnung mehr hatte, was passiert ist, hab ich es einfach von vorne angefangen und konnte es dieses Mal auch zuende lesen. 

    Ich hatte vom letzten Mal noch in Erinnerung, dass mir der 7. Band jetzt nicht so gut gefallen hat, da es nicht wirklich um die Charaktere ging, die mich wirklich interessieren, sondern nur um sehr viele Nebencharaktere. Bei diesem Band war es anders. Zwar fehlten hier Daenerys, Jon und Tyrion, aber dieses Mal fand ich es gar nicht mal so schlimm, da es hier fast nur um Charaktere ging, die ich kannte und die ich auch interessant fand. Vor allem die Teile von Cersei, Brienne, Alayne und Jamie haben mir am besten gefallen. Und ich konnte auch sehen, wie es Sam auf seiner Reise so ergeht, das alles hat mir im letzten Band gefehlt, das hätte ich da auch gerne gehabt, anstatt aus Perspektiven von Leuten zu lesen, die mich eher nicht so interessieren. Zwar gab es auch hier wieder einen Abstecher zu den Eisenmännern, aber dieses Mal war es nicht so oft. Ich kann mich erinnern, im letzten Band war es wirklich sehr oft und das war doch recht nervig, da ich diese Teile oft einfach nur so schnell wie möglich hinter mich bringen wollte.  

    Aber bei diesem Band hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen, jeder Abschnitt hatte irgendwo Auswirkungen auf einen anderen oder man sieht einfach, wie sich zwischen zwei Abschnitten immer wieder was getan hat. Die Zeit ist nie still gestanden, vor allem hier hatte ich das Gefühl, als würde ich zwischen verschiedenen TV-Kanälen herumschalten (bzw eher Twitch, ich gucke kein TV mehr) und während ich den einen Kanal gucke, geht es in anderen natürlich weiter und sind dementsprechend weiter, wenn ich dann wieder zurückgehe. Von der Schreibart war das Buch wie immer sehr angenehm zu lesen und es wurde auch hier und da richtig, richtig spannend. Die Charaktere dünnen sich immer weiter aus und es sterben immer mehr Leute, aber auf Dauer könnte es auch mit zu vielen Charakteren auch gar nicht funktionieren. Das Nachwort macht auf jeden Fall neugierig, wie es im nächsten Band weitergeht, da hier eben u.a. die drei fehlenden Charaktere erwähnt werden. 

     

    Fazit:

    Nachdem der Band davor so geschwächelt hat, fühlte ich mich wieder richtig unterhalten. Der Einsteig nach den rund 2 Jahren war nicht so einfach, da ich erstmal wieder überlegen musste, wer ist wer, aber nach wenigen Kapiteln war ich dann schon wieder voll drin. Ich hab sogar letzte Nacht geträumt, dass ich das Buch lesen würde. Denke, das sagt schon alles darüber, wie zufrieden ich damit war. Noch bin ich mir nicht sicher, wann, aber irgendwann möchte ich noch die restlichen zwei Bände lesen. Wer weiß, bis ich dazu komme, vielleicht gibt es bis dahin ja Band 11?

    Diesem Buch hier vergebe ich insgesamt 5 Sterne.

  6. Cover des Buches Saeculum (ISBN: 9783785577837)
    Ursula Poznanski

    Saeculum

     (1.871)
    Aktuelle Rezension von: Anna_222

    Ich kann das Buch (und ALLE  Bücher von Ursula Poznanski) nur empfehlen! Ihr Schreibstil ist toll. 

  7. Cover des Buches Der letzte Wunsch (ISBN: 9783423262644)
    Andrzej Sapkowski

    Der letzte Wunsch

     (699)
    Aktuelle Rezension von: Liddl

    Kurzfazit: Glatte 4 Sterne. Erstaunlich unterhaltsame Kurzgeschichten. Wenn man Fan der Serie war, gefallen die Geschichten auch und erfährt mehr aus der Welt und zum Witcher.

    Längere Version:
    Die meisten kennen "The Witcher" wohl von der Netflix-Serie mit Henry Cavill. Einige (wie ich) kannten den Witcher (oder Hexer auf Deutsch) aus dem Videospiel. Grundlage von beiden Medien sind aber die Romane von Sapkowski. Sowohl das Spiel, als auch die Verfilmung basieren auf der eigentlichen Romanreihe und den Kurzgeschichten, nehmen sich bei der Erzählweise aber ein paar Freiheiten.

    Worum geht es nun beim Hexer und diesem Kurzgeschichtenband:
    Es geht um Geralt, einen der letzten Hexer. Hexer wurden als Kind einer Behandlung unterzogen, die ihnen besondere Fähigkeiten verliehen haben. Diese finden Anwendung, um nur einer Aufgabe zu dienen; übernatürlichen, grausamen Wesen Einhalt zu gebieten. Das ganze bieten sie als Dienst gegen Bezahlung. Geralt zieht durch die Lande und sucht Aufträge, dabei stößt er auf die unterschiedlichsten Menschen und auch Wesen.
    Während die eigentliche Romanreihe beginnend mit "Das Erbe der Elfen" eine kontinuierliche Geschichte erzählt, werden in den Kurzgeschichtenbänden einzelne abgeschlossene Geschichten aus der Welt erzählt. So jagt Geralt zum Beispiel in einer Geschichte eine Stryga, ein dämonisches Wesen aus der slawischen Mythologie.

    Das Buch ist aber so aufgebaut, dass es vor jeder Kurzgeschichte eine Szene im "Jetzt" gibt, die sich zum Ende des Buches aufklärt. Also obwohl es sich um abgeschlossene Kurzgeschichten um Geralt handelt, hat der Band einen roten Faden, der erzählt wird.
    Ich hatte mir das Buch geholt, nachdem ich Videospiel und Serie gesehen hatte. Das heißt, diese Welt war mir nicht unbekannt und vieles Wissen brachte ich schon mit. So gab es bei mir in dem Buch spannende Einblicke und "Aha" Momente, wenn ich mehr Hintergrundwissen bekommen habe. Ob man die einzelnen Geschichten auch so gut versteht, wenn man Serie oder Spiel nicht kennt, kann ich deswegen leider nicht einschätzen. 

    Trotz des ganzen Vorwissens hatte ich Spaß beim Lesen. Ich glaube, wenn man herausfinden mag, ob einem die Welt von Sapkowski zusagt, sollte man auch eher zu den Kurzgeschichten greifen, als zur vollständigen Romanreihe. 

    Man merkt beim Lesen, dass der Rythmus anders ist, was vermutlich an der Übersetzung aus dem Polnischen liegt. Diese Wesen, die Geralt jagt, basieren häufig auf alten Mythen, Sagen und Märchen, die aus dem Slawischen kommen. 

    Eine Warnung sei aber gesagt: Manches kam doch recht vulgär rüber und auch die Beschreibungen von Frauen waren für mich manchmal nicht schön. Allerdings ist die Originalfassung 1993 erschienen; das entschuldigt es zwar nicht, aber damals war das Bewusstsein für solche Schreibweisen glaube nicht so groß wie heute.


  8. Cover des Buches Brave - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit (ISBN: 9783453319776)
    Jennifer L. Armentrout

    Brave - Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit

     (253)
    Aktuelle Rezension von: Gypsy

    Brave - Manchmal muss man mutig sein und gegen seine größten Ängste kämpfen. Denn seien wir mal ehrlich: Wer sonst, wenn nicht wir?🧚‍♀️

    Ivy braucht Mut, um wieder weiterzumachen, aber es ist nicht einfach. In ihrer Gefangenschaft musste sie Sachen tun, die sie nie für möglich gehalten hätte. Doch die letzte Schlacht ist noch nicht geschlagen.

    Meinung:
    Schön, flüssig und spannend bis zur allerletzten Seite geschrieben wie auch schon die beiden vorherigen Bände. Ich musste einfach für Ivy und Ren die Daumen drücken, denn nachdem sie so viel miteinander durchgemacht haben, kommt ja immer noch eine Schippe mehr dazu.
    Für alle Fans von Jennifer L Armentrout, man ist einfach in diesem Strudel gefangen und möchte auch immer mehr wissen, obwohl die Serie bereits abgeschlossen ist.

    ☆5/5 Sternen ☆

    Fazit:
    Romantasy vom Feinsten und auch noch voller Action.
    oder auch :
    Die Fae sind erst einmal unter Dach und Fach...

    Ps: Es gibt noch ein Spinn-off zur Wicked-Reihe "Kissed" und dort geht es um Caden und Brighton.

  9. Cover des Buches Plötzlich Fee - Herbstnacht (ISBN: 9783453314467)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Herbstnacht

     (1.356)
    Aktuelle Rezension von: Ju_Lia_von_Wastl

    Der zweite Band hatte damit geendet, dass Ash und Meghan wegen ihrer Liebe zueinander aus dem Nimmernie verbannt worden waren. Ich war gespannt, wie es nun weitergehen würde!

    Leider ist die Menschenwelt nicht mehr das, was sie einmal war, denn überall sind eiserne Feen, die es auf Meghan abgesehen haben. Außerdem hat Meghan noch eine Rechnung offen mit dem Orakel, dem sie in Band eins eine Erinnerung aus ihrer Kindheit gegeben hatte.

    Nach einer Weile kommt es anders als gedacht, denn der Krieg im Nimmernie spitzt sich zu. Meghan wird nun zur Schlüsselfigur und nach einigen Strapazen kommt es gegen Ende zu einem epischen Kampf, der völlig anders verläuft als erwartet.


    die gewohnt liebenswerten, lustigen Charaktere runden das Buch perfekt ab.

  10. Cover des Buches Talon - Drachennacht (ISBN: 9783453269729)
    Julie Kagawa

    Talon - Drachennacht

     (270)
    Aktuelle Rezension von: kimdezordo

    Der abschließende Teil der Reihe gefiel mir persönlich leider nicht mehr ganz so gut. Das Ende hätte man besser und schöner gestalten können.

  11. Cover des Buches Splitter aus Silber und Eis (ISBN: 9783551584366)
    Laura Cardea

    Splitter aus Silber und Eis

     (272)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Veris ist Prinzessin und wunderschön, jedoch trägt sie eine schwere Last, den sie wurde Auserwählt, den Palast der Winter-Fae dem grausamen Prinzen als Menschenopfer übergeben zu werden. Seit vielen Jahren wird 1x pro Jahr ein Mädchen dem Prinzen geopfert. Die Opfer werden auserwählt, trainiert und sollen dieses Ritual mit dem besiegen des Prinzen unterbrechen. Jedoch wurde bis Heute keine dieser Mädchen je wieder gesehen...

    Erstmals toll das es auch gute Fantasy-Geschichten im Einzelband gibt, ich glaube ich würde mehr Fantasy lesen wenn es mehr davon geben würde...

    Was für eine spannende und packende Geschichte, es wurde aus der Ich-Perspektive geschrieben was für sich schon ein Pluspunkt ist, jedoch hat der fliessende Schreibstil für den Rest gesorgt. Ich war ab der ersten Seite in der Geschichte und habe mit Veris mitgefiebert und mitgelitten... und doch gab es einige Wendungen, die mich erstaunt haben, sodass ich mit dem lesen gar nicht mehr aufhören konnte. 

    Es gab eine schöne Liebesgeschichte, etwas Magie, eine Fremde Welt und neue magische Geschöpfe, viel Action und viele Herausforderungen wobei Veris Herangehensweise mir sehr gefallen hat, ich liebe starke und sture Protagonistinnen... 

    Für alle die gerne spannende Bücher mit einigen Wendungen haben und vom Fantasy-Anteil nicht erschlagen werden möchten ;)


  12. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404171651)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (6.142)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Ein sehr spannendes und interessantes Buch. Ich kann es nur weiter empfehlen. Absolut historisch wertvoll und ein guter Einblick in das Leben um das 12.Jahrhundert.
    Die Geschichte wurde wirklich sehr gut verfasst.

    Der Autor versteht es wirklich sehr raffiniert, hin und her zu wechseln ohne dass man den Überblick verliert. Am Anfang scheint es keinen Zusammenhang der einzelnen Personen zu geben, aber von Seite zu Seite werden immer mehr Fäden gespinnt bis man schließlich ein Spinnennetz hat und alle miteinander verbunden sind. Und ganz am Ende wird auch noch das aufgelöst, was sich wohl viele Leser fragen: Wieso wurde der junge Mann am Anfang des Buches gehängt? Der Aufbau des Buches hat mich wirklich fasziniert und begeistert. Die Charaktere sind sehr individuell und man kann sie sich gut darstellen. Es gibt die Guten und die Bösen und es ist ein ewiger Kampf wer schließlich gewinnt.

  13. Cover des Buches Traumprinz (ISBN: 9783463406046)
    David Safier

    Traumprinz

     (207)
    Aktuelle Rezension von: schokobook

    Hat nicht ganz gereicht. Wie eben auch in einem Trickfilm, war auch die Geschichte ziemlich tricky und hatte einige Längen. Die Message das Liebe immer über das Böse siegt, war dann aber auch wieder gut. Am besten waren die Zeichnungen im Buch. Aber sonst alles etwas abgehoben.

  14. Cover des Buches Die Wanderhure (ISBN: 9783426629345)
    Iny Lorentz

    Die Wanderhure

     (3.746)
    Aktuelle Rezension von: BeiterSonja

    Eine Frau kämpft in der grausamen Welt des Mittelalters um ihr Glück.
    Konstanz im Jahre 1410: Als Graf Ruppert um die Hand der schönen Bürgerstochter Marie anhält, kann ihr Vater sein Glück kaum fassen. Er ahnt nicht, dass es dem adligen Bewerber nur um das Vermögen seiner künftigen Frau geht und dass er dafür vor keinem Verbrechen zurückscheut. Marie und ihr Vater werden Opfer einer gemeinen Intrige, die das Mädchen zur Stadt hinaustreibt. Um zu überleben, muss sie ihren Körper verkaufen. Aber Marie gibt nicht auf ...


    Ich finde das Buch klasse geschrieben. Mich fasziniert wie die Autorin das Mittelalter beschreibt und wie sie sich in Marie hineinversetzen kann. Was unter anderem auch toll am Buch ist, dass viele ältere Begriffe verwendet wurden. So geraten die nicht in Vergessenheit. 

  15. Cover des Buches Codex Alera 1 (ISBN: 9783442269372)
    Jim Butcher

    Codex Alera 1

     (252)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: Amara ist eine Kursoren-Anwärterin, bald soll die den ersten Fürsten im Reich vertreten. Doch bei ihrer Abschluss-Prüfung fällt ihr ihr eigener Lehrmeister Fidelias in den Rücken und verschwört sich gegen die Krone. Nun ist es an Amara, den Fürsten zu warnen und seine Interessen im Reich zu vertreten. Und diese Mission führt sie ausgerechnet ins Calderon-Tal, wo Wehrhöfer, Gutsbesitzer mit mächtigen Elementaren, leben, mit deren Hilfe sie die Elemente bändigen können.

    Fazit: Ich musste von Seite 1 an zugeben, dass die Geschichte spannend war. Doch na ja, sie ist nicht direkt mein Genre. Obwohl High Fantasy ohne deutlichen Romantasy-Aspekt eigentlich nicht direkt mein Fall ist, konnte mich dieses Buch jedoch überzeugen! Denn die Spannung blieb konstant hoch, es gab Intrigen und Allianzen zu bilden und zu zerstören. Meine Lieblingsfiguren waren wohl Isana und Kitai. Es ist dem Autor sehr gut gelungen, starke und sympathische Frauenfiguren zu schreiben, die neben ihren männlichen Kollegen kein Stück zurückstehen. Ich bin sehr zufrieden!

    Empfehlung: Nicht nur für High-Fantasy-Fans ein Leckerbissen!

  16. Cover des Buches Der Heckenritter von Westeros (ISBN: 9783764531225)
    George R. R. Martin

    Der Heckenritter von Westeros

     (280)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Nachdem ich die Eis-und-Feuer-Romane durchgelesen hatte wollte ich mich auch an die anderen Werke von George R.R. Martin wagen, die in dieser Welt spielen. Die Storys um Ritter Dunk und seinen Knappen Ei sind wirklich spannend und bieten so ziemlich alles, was die Hauptserie auch bietet.

    Es sind drei Geschichten (Der Heckenritter, Das verschworene Schwert,  Der geheimnisvolle Ritter) die in sich abgeschlossen sind.

  17. Cover des Buches Eragon (ISBN: 0375826696)
    Christopher Paolini

    Eragon

     (1.689)
    Aktuelle Rezension von: leonie2106

    Der junge Eragon findet beim Jagen im Wald einen mysteriösen blauen Stein und plötzlich sind seltsame Wesen in seinem Dorf Carvahall unterwegs. Als aus dem Stein ein Drache schlüpft, ist der Beginn eines riesegroßen Abenteuers nicht mehr zu bremsen.

    Mit Eragon hat Christopher Paolinie ein wahres Meisterwerk erschaffen, denn bereits der erste Band hat alles. Einen mächtigen, durchgedrehten König, einen jungen Helden, Drachen, Elfen, Zwerge, Magie, Monster und starke Gefährten. Alles, was an dieser Stelle mehr zum Plot aussagt ist meiner Meinung nach ein Spoiler und könnte den Spaß am Lesen einschränken. Ich kann nicht aufzählen, wie oft ich dieses Buch gelesen und gehört habe.

    Eine absolute Leseempfehlung für jeden, der dieses Fantasy-Epos bisher verpasst hat und meiner Meinung nach ein Muss in jedem Bücherregal.

  18. Cover des Buches DOORS X - Dämmerung (ISBN: 9783426523872)
    Markus Heitz

    DOORS X - Dämmerung

     (134)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilner

    DOORS X ist für mich die letzte der drei Türen aus der ersten Trilogie die ich geöffnet hatte

    Ich bin froh dass wir diese Reihenfolge gewählt haben denn für mich war dieses Buch das beste von allen dreien und so wurde es von Buch zu Buch besser

    In diesem Teil werden unsere Abenteurer getrennt und ein Teil von ihnen landet in einer dystopischen Zukunft - in Frankfurt 2049 … und dann werden sie noch mit ihren dunkelsten Geheimnissen und Ängsten konfrontiert und man erfährt einiges aus ihrer Vergangenheit

    auch Ritter, Erzengel, das Wesen und Anna Lena sind wieder mit von der Partie und auch das Ende ist für mich mehr wie ein Abschluss als bei den andere Büchern

  19. Cover des Buches Die Tochter des letzten Königs (ISBN: 9783442479887)
    Sabrina Qunaj

    Die Tochter des letzten Königs

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Klusi

    Der Name der Autorin war mir schon länger ein Begriff, denn gerade über dieses Buch habe ich schon sehr viel Gutes gehört und gelesen. Der Roman stand schon viel zu lange in meinem Regal, und so habe ich mich endlich von Sabrina Qunaj direkt ins 11. Jahrhundert nach Wales katapultieren lassen. Dort erlebt man sehr plastisch mit, wie Nesta verch Rhys bei einem Überfall durch die Normannen aus ihrer Heimat entführt wird. Da ihr Vater der Fürst von Deheubarth war, stellte Nesta eine wertvolle Geisel dar. In der Fremde wächst sie auf und kommt als junge Frau an den Englischen Hof. Dort erfährt sie Liebe und Freundschaft, aber sie wird auch immer wieder bitter enttäuscht. Bei allem was sie erlebt und was ihr widerfährt vergisst sie nicht, wo ihre Wurzeln liegen, und sie bleibt sich stets selbst treu.


    Nesta ist keine fiktive Protagonistin, sondern es hat sie wirklich gegeben. Bei historischen Romanen, die auf wirklichen Ereignissen basieren und in denen reale Personen vorkommen, ist es für die Autoren gar nicht so einfach, die rechte Balance zwischen der Realität und der schöpferischen Freiheit zu finden. Lücken müssen geschlossen werden, denn nicht über alles von damals gibt es zuverlässige Aufzeichnungen.


    Sabrina Qunaj ist es hervorragend gelungen, ihren Figuren Leben einzuhauchen und sie glaubwürdig agieren zu lassen. Der Roman hat siebenhundert Seiten, und seine Handlung umfasst einen Zeitraum von vierundzwanzig Jahren. Entsprechend lang ist die Liste der mitwirkenden Charaktere, von denen es die meisten wirklich gegeben hat. Auch wenn die Autorin kleine Änderungen an der Historie vorgenommen hat, um den Handlungsrahmen nicht zu sprengen und auch wenn wir heutzutage nicht mehr alles herausfinden können, was damals wirklich geschah, so habe ich nach dem Lesen dieses Romans doch ein klares Bild vor Augen, denn die Schilderungen der Autorin sind sehr lebendig und intensiv. Auf jeden Fall war Nesta eine starke Frau, der das Schicksal nichts geschenkt hat, die (sich) aber trotzdem niemals aufgegeben hat. Vorher hatte ich noch nie etwas über Nesta und ihr Schicksal gehört, aber ich bin froh, sie quasi über diesen Roman kennengelernt zu haben, denn ihre Rolle in der damaligen Geschichte war nicht unwesentlich. Mein Respekt gehört der Autorin für die umfassende und gründliche Recherche, die so einem Werk zugrunde liegt. Noch dazu ist dies nicht das Ende der Geschichte, sondern es gibt zwei Folgebände, die ebenso umfangreich und vermutlich ebenso großartig geschrieben sind wie dieser erste Band. 

  20. Cover des Buches Teufelsgold (ISBN: 9783785725689)
    Andreas Eschbach

    Teufelsgold

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Seaice

    Von dem Buch hatte ich mir ehrlich gesagt etwas mehr erhofft. Gier war - wie zu erwarten - ein zentraler Faktor, aber für meinen Geschmack hätte es bei dem Thema gar noch ein wenig "böser" werden können - tiefer in menschliche Abgründe hinein. Ich mochte den Wechsel zwischen mittelalterlicher und moderner Geschichte tatsächlich. Von Anfang bis Mitte plätschert die Geschichte - das Alltagsleben des Protagonisten Hendrik - so dahin, was ein wenig dröge wirkt, jedoch kommt man durch den flüssigen Schreibstil des Autors dennoch voran, am Ende nimmt es dann an Fahrt auf, die Geschichte wird da jedoch auch immer abgedrehter. Der Protagonist selbst war leider unsympathisch - löste bei mir statt starker Abneigung jedoch eher Augenverdrehen aus. Ein normaler Geschäftsmann, der immerzu andere beneidet, Affären ohne Reuen beginnt und dem es nie genug ist - auch dann nicht, wenn er wohlhabender und bekannter wird. Ein ständiges Streben nach mehr, eine ständige Undankbarkeit, immer auf der Suche darauf, dass "wenn XY erreicht ist, dann könnte sein wahres Leben beginnen!" - innerlich war Hendrik aber ein Weichei und Jammerlappen, der sich in Gedanken stets selbst bemitleided hat und das fand ich furchtbar nervig. Das meinte ich mit dem "nicht böse genug". Kurzgesagt: Schreibstil flüssig, storytechnisch nett bis unterhaltsam, Charaktere eher mau. Außerdem: Auch wenn der liebe Hendrik stets meinte zu Scheitern, so hat er mir nicht genug gescheitert. Was das Voranbringen der Story betraf, fiel ihm die Dinge meistens ziemlich leicht zu.

  21. Cover des Buches Rabenschatten - Das Lied des Blutes (ISBN: 9783608949711)
    Anthony Ryan

    Rabenschatten - Das Lied des Blutes

     (345)
    Aktuelle Rezension von: Roman-Tipps

    Eine wahnsinnig fesselnde und faszinierende Highfantasy-Geschichte! Seit der monumentalen und atemberaubenden „Draconis-Memoria“-Reihe von Anthony Ryan wollte ich unbedingt wieder ein Buch von ihm lesen – und da wurde ich auf seine „Rabenschatten“-Reihe aufmerksam. „Das Lied des Blutes“ von Anthony Ryan ist der Auftaktband der „Rabenschatten“-Reihe um den gefürchteten Krieger Vaelin Al Sorna. Nach dem Klappentext habe ich mich wahnsinnig auf die Geschichte gefreut – und wurde absolut nicht enttäuscht, bis auf einen kleinen Kritikpunkt. Der Fantasy-Roman „Das Lied des Blutes“ zeigt eine monumentale Lebensgeschichte eines interessanten Charakters, der zu einer Legende wird, in einer kriegerischen und brutalen Welt, in welcher auch Magie existiert. Insgesamt ein herausragendes Fantasy-Erlebnis!


     

     

    Die unvergessliche Geschichte eines Kriegers

     


    „Er besaß viele Namen. […] Bei meinem Volk war er nur unter einem Namen bekannt, und dieser hallte an jenem Morgen, als man ihn zum Hafen brachte, unablässig in meinem Kopf wider: Hoffnungstöter. Bald wirst du sterben, und ich werde Zeuge sein.“


    (S. 7 des eBooks „Das Lied des Blutes“ von Anthony Ryan, Klett-Cotta Verlag)

     


     

    „Das Lied des Blutes“ ist in zwei Handlungen aufgeteilt, die abwechselnd erzählt werden. Die eine Handlung, die einen geringeren Teil des Buches einnimmt, spielt in der Gegenwart und trägt jedes Mal den Titel „Verniers Bericht“ und wird aus der Sicht des kaiserlichen Geschichtsschreibers Vernier erzählt, der den Gefangenen und gefürchteten Krieger Vaelin Al Sorna zu den Inseln begleiten soll, wo diesen ein Kampf auf Leben und Tod erwartet. Auf der Fahrt erzählt Vaelin seine Lebensgeschichte, die dann von Vernier aufgeschrieben wird. Und somit entsteht die zweite Handlung, diese spielt nämlich in der Vergangenheit, wird aus Vaelins Sicht erzählt und zeigt die Geschichte seines legendären Lebens. Bereits am Anfang tauchen eine Menge Fragen auf. Was ist Vaelin für ein Mensch? Wie ist er zu einem Gefangenen geworden? Was ist das für eine Welt? Anthony Ryan baut, wie bereits bei seinen anderen Büchern, alles langsam, Stück für Stück und detailreich auf, sodass man, wie bei einem Puzzle, nur nach und nach das Gesamtbild von allem erhält. So lernt man die Welt und die Charaktere immer besser kennen und beginnt regelrecht mit in der Geschichte zu leben. Und mit 775 Seiten ist dieser Fantasy-Roman wieder ein richtig dicker Wälzer. „Das Lied des Blutes“ ist keine Geschichte, die ich vor Spannung unbedingt schnell durchlesen wollte, um zu erfahren, wie es weitergeht. Es ist vielmehr eine Geschichte, die ich Stück für Stück genießen wollte und die kontinuierlich spannend bleibt.

     


     

    Monumentales Fantasy-Erlebnis
    und ein kleiner Kritikpunkt

     


    „Du wirst unter einer blutroten Sonne der Ernte des Todes beiwohnen. Du wirst für deinen Glauben töten, für deinen König und für die Feuerkönigin, wenn sie sich erhebt. Deine Legende wird sich auf der ganzen Welt verbreiten, und es wird ein Lied des Blutes sein.“


    (S. 387 des eBooks „Das Lied des Blutes“ von Anthony Ryan, Klett-Cotta Verlag)

     

     


    Vaelins Lebensgeschichte ist umfangreich, unglaublich fesselnd und regelrecht monumental, sodass ich nicht selten ins Staunen kam, und beginnt in den Königslanden, wo er aufwächst. Vaelin selbst ist ein interessanter Charakter. Er ist gerecht, loyal, mutig, einer der besten Schwertkämpfer und Strategen – und er hat Skrupel, was man von vielen anderen nicht behaupten kann. Als Kind wird er von seinem Vater in den sechsten Orden gegeben, wo er das Kämpfen erlernen soll, um Feinde der Königslande und des Glaubens skrupellos zu töten, ohne Fragen zu stellen. Ein brutales und tödliches Leben würde auf diese harte Ausbildung folgen. Vaelin wird oftmals vor schwere Entscheidungen gestellt: Sein moralisches Denken – oder sein Land. Noch dazu verbirgt er ein Geheimnis, welches ihn in große Gefahr bringen könnte.

    Als Leser begleitet man Vaelin durch seine brutale Ausbildung beim Orden, auf gefährliche Feldzüge und blutige Schlachtfelder, wodurch das gesamte Leben zu einer tödlichen Prüfung wird.

     

     


    „Ist dies das Los eines Kriegers?, fragte er sich. Sein Leben zitternd im Dunkeln zu verbringen?“


    (S. 65 des eBooks „Das Lied des Blutes“ von Anthony Ryan, Klett-Cotta Verlag)

     

     


    Die Welt in „Das Lied des Blutes“ ist weitläufig, doch liegt der Fokus nicht wirklich auf Beschreibungen der Landschaften, sondern vielmehr auf Vaelin und der Geschichte an sich. Am Ende des Buches gibt es eine Karte, welche alles sehr gut veranschaulicht. Es ist eine Welt voller Eroberungen, Intrigen, Schrecken, Trostlosigkeit, Ungerechtigkeiten, Brutalität und religiöser Konflikte, Glaubenskriege, in einer mittelalterlichen Umgebung. Und noch dunkleren Gefahren, wie z. B. Magie bzw. besonderen Gaben, die als ketzerisches Denken/Handeln betrachtet werden und dementsprechend unter Strafe stehen.

    Anthony Ryan schafft es durch einen langsamen, detailreichen Ausbau der beeindruckenden und spannenden Lebensgeschichte, einem guten Maß an Action, schaurigen Ereignissen und einem richtig guten Schreibstil diesen Roman zu etwas Besonderen zu machen. Ich wahr ganz ehrlich fasziniert. „Das Lied des Blutes“ hat mir jedenfalls sehr gut gefallen – und hätte auch zu einem Buchhighlight werden können, wenn nicht etwas gefehlt hätte, was mir bereits bei anderen Ryan-Büchern gefehlt hatte: Emotionen. Die Geschichte, die Charaktere und Atmosphäre – das alles ist fantastisch. Aber es hätte noch besser werden können, wenn traurige und dramatische Szenen emotionaler ausgebaut worden wären, damit auch ich als Leser das volle Ausmaß nachempfinden kann. Wenn ein wichtiger Charakter stirbt oder verschwindet und das nur mit wenigen Sätzen abgehandelt wird, um schnell mit der Story weiterzumachen, so scheint es, als würde Vaelin das gar nicht interessieren, dann wird nicht das volle Potenzial der Handlung genutzt. Hier gab es so viele Gelegenheiten, um mein Herz zum Klopfen zu bringen – aber das ist leider so gut wie nie passiert. Ryans Schreibstil ist tatsächlich recht nüchtern und sachlich, was zu Vaelin gut passt, denn dieser ist eher jemand, der ruhig ist und nicht gerne über seine Gedanken und verdrängten Gefühle spricht. Aber dennoch hätte ich mir gewünscht, dass ein paar Sätze für mehr Emotionen bei bestimmten Szenen gesorgt hätten. Da das nicht passiert ist, erscheinen einige Begebenheiten relativ ungeschliffen und durch diese emotionslose Sachlichkeit wird die Spannung hin und wieder gedämpft.

    Trotzdem ist es ein denkwürdiges Leserlebnis. Was das Ende betrifft, so kann ich sagen, dass da kein gemeiner Cliffhanger wartet, aber noch einige ungelöste Dinge, die meine Neugier auf weitere Geschichten mit Vaelin ungemein steigern.

     

    Fazit:

    „Das Lied des Blutes“ ist ein herausragendes Fantasy-Erlebnis! Hier wird die monumentale und fesselnde Lebensgeschichte eines legendären Kriegers erzählt in einer brutalen und kriegerischen Welt mit Anthony Ryans unverwechselbaren Schreibstil. Einziger Kritikpunkt: Es fehlt hin und wieder an Emotionen, weshalb es nur beinahe zu einem Buchhighlight geworden ist. Aber absolut zu empfehlen!

  22. Cover des Buches Das Schwert der Vorsehung (ISBN: 9783423262651)
    Andrzej Sapkowski

    Das Schwert der Vorsehung

     (370)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Da ich schon die zwei Staffel gesuchtet hatte, muss ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Hier findet man wieder eine gute und schöne Zusammenfassung, die der Leser noch nicht komplett kennt. Gerne habe ich Geralt auf seiner Reise nach Yennefer begleitet und bin noch immer angetan vom Barden Rittersporn. Ciri hat hier nur eine kleine Rolle, aber das wird sich ja in der Hauptgeschichte ändern. Hier erfährt man noch einige Details, die für die weitere Story wichtig werden können.

    Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und kaum hat man das Buch zur Hand genommen, kann man es nur schwer aus der Hand legen. Ich bin schon gespannt, wie es weitergehen wird.

  23. Cover des Buches Die unendliche Geschichte (ISBN: 9783522202503)
    Michael Ende

    Die unendliche Geschichte

     (6.933)
    Aktuelle Rezension von: Lillyliebtthriller

    Heute habe das Meisterwerk der Fantasie und ein wahrer Klassiker der #jugendliteratur für euch und es kann nur von der #unendlichengeschichte die Rede sein 😍.
    Mit diesem Buch habe ich eine Reise in meine Kindheit gemacht, denn den Film habe ich als Kind schon geliebt ❤.
    Es war liebe auf den ersten Blick, als ich dieses Schmuckstück entdeckt habe und ich würde gleich zum Träumen eingeladen.
    Die rote und grüne Schrift macht es wirklich zu etwas Besonderen und der wunderschön verschnörkelte Anfangsbuchstabe ist in jeden neuen Kapitel ein Highlight (besonders,weil er auch noch in alphabetischer Reihenfolge ist 😱)
    Das einzigartige und ständig wandelnde Phantásien ist mit keinen anderen Fanasieland vergleichbar und wahnsinnig faszinierend 😊.
    Es war für mich sooo schön wieder mit Bastian Balthasar Bux, Fuchur und Co auf Reisen zu gehen und ich kann es euch nur empfehlen, das selbe zu machen.

    Umso trauriger bin ich, dass #michealende in dem selben Jahr verstarb, wie ich auf die Welt gekommen bin. Aber selbst nach 27 Jahren sind er und seine Werke immer noch weltbekannt und nicht mehr aus der deutschen #belletristik wegzudenken 😉.

    Fazit: Für mich war es ein wahres Highlight und ich liiiiebe diese Geschichte von Anfang bis zum Ende.

    Eins noch 🤗:

    Wünsche und die Macht sie wahr werden zu lassen, kann sehr gefährlich werden, besonderes wenn vergisst wo man herkommt 😉.

  24. Cover des Buches Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter (ISBN: 9783734162121)
    Christopher Paolini

    Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter

     (2.938)
    Aktuelle Rezension von: Svenja_Blue

    Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter ist der erste Band der Eragon-Reihe von Christopher Paolini.

    Den Klappentext werde ich nicht mehr in diese Rezension setzen, wer ihn lesen möchte, kann ja weiter oben nachlesen. Spoiler markiere ich natürlich auch.

    Cover

    Ich habe die ungekürzte Lizenzausgabe, deren Cover sich von diesem hier unterscheidet. Auf dem Cover ist die Drachendame Saphira zu sehen. Das Cover fängt die Stimmung des Buches gut ein und sieht hübsch aus, wenn auch nicht überdurchschnittlich. 

    Inhalt

    Die Geschichte beginnt mit Eragon, einem Bauernjungen aus dem Palancar-Tal. Eragon lebt ein friedliches Leben bei seinem Cousin Roran und seinem Onkel Garrow, bis eines Tages etwas passiert, was sein ganzes bisheriges Leben umkrempelt und ihn auf eine Reise schickt, die alles verändert…

    Die Geschichte beginnt eigentlich gut. Leider fehlt noch die Würze, die es wirklich außergewöhnlich machen würde. Die Welt ist interessant und manche Charaktere auch. Trotzdem bringt die Geschichte nichts wirklich neues. Ein Bauernjunge, dessen Eltern tot sind und der bei seinem Onkel lebt? Luke Skywalker. Eine epische Reise, bei der ein wichtiger  Charaktere stirbt und eine Menge Geheimnisse mit ins Grab nimmt? Tolkien.

    Eine gewisse Spannung gibt es schon, da die Welt, der Schreibstil, sowie der ganzen Mythologie um die Drachen herum sehr interessant sind und zum Weiterlesen anregen.

    [Spoiler]

    Im letzten Drittel nahm die Geschichte an Schwung und Spannung zu. Ich mochte die Dynamik zwischen Murtagh und Eragon sehr gerne und auch ihre Reise zu den Varden gestaltete sich sehr interessant, ebenso ihr Wettlauf gegen Durza. Die Schlacht unter Farthen Dûr gibt einen Vorgeschmack, auf das was noch alles kommt und die Aussicht, dass es wirklich jemanden geben könnte, der Eragon helfen kann, ein richtiger Drachenreiter zu werden, macht neugierig auf mehr. 

    Dass Brom gestorben ist, fand ich persönlich sehr schade, aber irgendwie auch unvermeidlich. Besonders in Fantasybüchern müssen die Mentoren und Vaterfiguren oft sterben 😢

    Angelas Prophezeiung klingt unheilvoll, nimmt dem ganzen aber irgendwie auch den Überraschungseffekt. Dadurch, dass man weiß, was im Groben und Ganzen noch passiert, ist die Geschichte relativ vorhersehbar.

    [Spoiler Ende]

    Schreibstil

    Manchmal etwas langatmig und zu detailreich. Dadurch aber auch sehr anschaulich, was an Tolkien erinnert.
    Man kann die Gedanken der Figuren, allen voran natürlich Eragon und Saphira sehr gut nachvollziehen und es ist angenehm, das Buch zu lesen.

    Charaktere

    Eragon ist noch ziemlich naiv und unreif, aber er ist sympathisch und man kann sich als Leser sehr gut mit ihm identifizieren. Sein Kampf mit Durza war spannend und hat ihn wachsen lassen, was mir gut gefallen hat.
    [Spoiler]
    Seine Narbe nach dem Kampf verbindet ihn äußerlich mit Murtagh, was bereits ein kleines Foreshadowing ist. 🙃

    Nach der Andeutung von Togira Ikonoka, dem unversehrten Krüppel, möchte man genau wie Eragon, herausfinden, was es damit auf sich hat.

    [Spoiler Ende]

    Murtagh mochte ich persönlich sehr. Ich hoffe wirklich, in Zukunft noch eine Menge von ihm zu sehen. Er ist der typische, moralisch graue Charakter und seine leicht sarkastische Art hat mir wirklich gut gefallen. Die Dynamik mit Eragon stimmte auch.

    Broms geheimnisvolle und etwas schräge Art mochte ich ebenfalls. Man konnte sehen, dass er sich als Mentor und Vaterfigur Mühe gab, aber mich beschlich öfters das Gefühl, dass er in Eragon etwas ganz Besonderes sah. Etwas, wie ein leiblicher Sohn. Wie die meisten Mentoren hat er eine Menge für sich behalten, was einen als Leser manchmal echt auf die Palme bringt 😂

    Die anderen Charaktere konnten ebenfalls punkten, allen voran Arya und Nasuada, die beide sehr intelligent sind. Arya als Elfe verdreht Eragon den Kopf, was in den folgenden Bändern wohl noch weiter ausgeführt wird. Auch bei ihr wird man das Gefühl nicht los, dass sie eine Menge verheimlicht. Nasuada ist im Moment eher noch eine Randfigur bei den Varden, aber durch ihre Art wird sie sicher noch eine tragende Rolle spielen.

    Orik ist ein typischer Zwerg, aber auch die Szenen mit ihm sind angenehm zu lesen. Hoffentlich können er und Eragon auch in Zukunft noch so gut aufeinander zählen.

    Angela ist…speziell. Es ist schwer, sie einzuschätzen, was die Frage aufwirft, welche Rolle sie im Verlauf der Geschichte bereits gespielt hat und noch spielen wird.

    Fazit

    Als Auftakt ist es ingesamt etwas schwach, besonders weil die Geschichte wirklich lang ist (+550 Seiten). Es sind eine Menge Parallelen zu Star Wars und Tolkien zu finden, manchmal etwas mehr als mir lieb war. Trotzdem ist die Geschichte interessant und regt an, weiter zu lesen. 😄

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