Bücher mit dem Tag "regionalkrimi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "regionalkrimi" gekennzeichnet haben.

1.307 Bücher

  1. Cover des Buches Der Sarg (ISBN: 9783596191024)
    Arno Strobel

    Der Sarg

     (717)
    Aktuelle Rezension von: CarinaWarnstaedt

    Grundsätzlich ist wohl das Thema "lebendig begraben" eine der größten Ängste der Menschen. Zurecht. Leider kommt in der Geschichte für mich wenig Spannung auf. Sie hat teilweise starke Längen und die Auflösung gefiel mir wirklich gar nicht. Ich habe sie als konstruiert und klischeehaft empfunden. Auch, wenn mir dieses eine Buch nicht zugesagt hat, bin ich aber großer Fan von Arno Strobels Büchern.

  2. Cover des Buches In ewiger Freundschaft (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 10) (ISBN: 9783550081040)
    Nele Neuhaus

    In ewiger Freundschaft (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 10)

     (298)
    Aktuelle Rezension von: Miriam_Frikke

    Rezension zu : In ewiger Freundschaft von @nele_neuhaus_autorin 


    Sprache : Deutsch / 528Seiten 


    Darum geht es :


    Eine Frau wird vermisst. Im Obergeschoss ihres Hauses in Bad Soden findet die Polizei den dementen Vater, verwirrt und dehydriert. Und in der Küche Spuren eines Blutbads. Die Ermittlungen führen Pia Sander und Oliver von Bodenstein zum renommierten Frankfurter Literaturverlag Winterscheid, wo die Vermisste Programmleiterin war. Ihr wurde nach über dreißig Jahren gekündigt, woraufhin sie einen ihrer Autoren wegen Plagiats ans Messer lieferte – ein Skandal und vielleicht ein Mordmotiv? Als die Leiche der Frau gefunden wird und ein weiterer Mord geschieht, stoßen Pia und Bodenstein auf ein gut gehütetes Geheimnis. Beide Opfer kannten es. Das war ihr Todesurteil. Wer muss als nächstes sterben?


    Meine Meinung :

    Wow dieser Kriminalroman ist wirklich sehr sehr spannend 🧐 schon von Anfang an bis zum Ende des Buches . Ich kann gut verstehen , das es ein Spiegel Bestseller als Taschenbuch ist .  Wenn man einmal angefangen hat es zu lesen 📖, liebt man das Buch mit seiner hervorstechenden Geschichte sofort . Es ist super geschrieben, und gut zu verstehen. 

    Einfach nur mega spannend Pia Sander und Oliver von Bodenstein begleiten zu können ! Da der Täter immer einen Wink voraus ist , so meint man . Zudem bekommt man einen Einblick in das Verlagswesen super cool 😎.

    Als wenn das noch nicht spannend genug ist , kommt dann noch das Privatleben der Protagonistin dazu . 


    Dieses ist einer der Besten Kriminalromane die ich jeh gelesen habe . Einfach nur unbeschreiblich gut ❣️📖


    Vielen Lieben Dank @nele_neuhaus_autorin  , du hast mein Herz höher schlagen lassen und mein Fangirl Herz ♥️ ist mir fast du’s der Brust gesprungen mit der Zusendung und dem Autogramm ✍️.


    Natürlich bekommt es 5/5🌟🌟🌟🌟🌟

    Absolut begeistert und absolute Leseempfehlung ❣️📖


    Ab zum Buchhandel 📖 Eures Vertrauens  😊❣️

  3. Cover des Buches Die Lichtung (Jan-Römer-Krimi 1) (ISBN: 9783548286365)
    Linus Geschke

    Die Lichtung (Jan-Römer-Krimi 1)

     (219)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Damals wurde dein bester Freund getötet - jetzt jagst du seinen Mörder.
    Sommer 1986: Eine Kölner Clique verbringt ein Party- Wochenende in einer Blockhütte im Bergischen Land. Zwei Tage lang Bier, Musik, Baggersee und Flirts. Am Ende sind zwei junge Menschen tot – das Mädchen vergewaltigt und erstochen, der Junge brutal erschlagen. Der Doppelmord wird nie aufgeklärt. Der Kölner Zeitungsredakteur Jan Römer soll Jahre später über den ungelösten Kriminalfall schreiben. Römer erinnert sich gut, denn das Wochenende im Wald war das Ende seiner Jugend – er gehörte selbst zu jener Clique. Gemeinsam mit seiner besten Freundin Mütze will er herausfinden, was damals wirklich geschah. Zu spät merkt er, in welche Gefahr er sich dadurch bringt.

    Da dies nicht das erste Buch ist, das ich vom Autor Linus Geschke las, war ich gespannt, ob es mir ebenso gut gefallen würde. 

    Der Einstieg fiel mir leicht und ich hatte keine Startschwierigkeiten. Geschrieben wird das Buch aus Sicht von Jan Römer in der Ich-Form. Da mir der Protagonist gut ausgearbeitet erschien, konnte ich mich problemlos auf ihn einlassen.
    Es gibt immer wieder Rückblicke und der Leser bekommt erzählt, was damals passierte bzw. was Jan Römer in den 80ern erlebte. Da ich selbst ein Kind der 80er Jahre bin, fand ich auch gerade die Erwähnung von verschiedenen Liedern, die Jan mit Erinnerungen verbindet als erfrischend und fühlte mich selbst in die damalige Zeit zurückversetzt.

    Der Schreibstil ist unkompliziert und dabei sehr direkt, jedoch ausschweifend. Das muss man mögen, ich mag es. Es mangelt nicht an notwendigen Infos und so erschien mir alles schlüssig ohne auf mich langatmig zu wirken. Viel ausführlicher hätte es jedoch nicht sein dürfen.

    Bis zum Schluss hin blieb ich völlig im Dunkeln und hatte keine Ahnung, wer denn nun der Täter war. Daher blieb es für mich spannend und ich war von der Handlung gefangen.

    Das Cover ist so typisch Crime. Teils duster und doch ansprechend. Mir gefällt es jedenfalls. Die Inhaltsbeschreibung konnte meine Neugierde wecken und ich bin froh, dass ich dieser nachgegeben habe.

    Insgesamt konnte mich dieser Kriminalroman mit seiner spannenden und nicht vorhersehbaren Story überzeugen. So werde ich die Reihe um Jan Römer auf jeden Fall weiter verfolgen. Ich fühlte mich toll unterhalten und hatte eine packende Lesezeit. Daher vergebe ich fünf Sterne. Natürlich gibt es auch eine Leseempfehlung.

  4. Cover des Buches Schneewittchen muss sterben (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 4) (ISBN: 9783548609829)
    Nele Neuhaus

    Schneewittchen muss sterben (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 4)

     (1.809)
    Aktuelle Rezension von: Bookphil

    Der Text hatte einen guten und spannenden Start, jedoch wurde es ab der Miktte des Buches sehr langatmig und hat sich sehr in die Länge gezogen. Das Ende war leider nicht spannend und leider etwas vorhersehbar. 

    Das Cover hat mich jedoch angesprochen und fand ich auch sehr gut, der Titel passte gut zu der Geschichte.

  5. Cover des Buches Wer Wind sät (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 5) (ISBN: 9783548284675)
    Nele Neuhaus

    Wer Wind sät (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 5)

     (761)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    ...wird Tot ernten

    Ein durchweg spannender Krimi von Nele Neuhaus! Bis jetzt haben mir alle Bücher aus dieser Reihe sehr gut gefallen und dieses Buch hat mich nicht enttäuscht. Es ist sehr facettenreich und spannend.

  6. Cover des Buches Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8) (ISBN: 9783548289793)
    Nele Neuhaus

    Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8)

     (604)
    Aktuelle Rezension von: Estelle38

    Hier habe ich nun endlich einmal Im Wald von Nele Neuhaus lesen können. Lange hatte es meine Schwester bei sich stehen und ich bin erst vor kurzem wieder auf die Reihe gekommen, die mir bereits früher schon tolle Leseabende beschert hat. Auch dieses Mal war es wieder spannend und gut geschrieben.
    Im Wald ist ein sehr guter und komplexer Krimi. Bis zum Schluss hatte ich wirklich keine Ahnung, wer nun dahintersteckt! EInfach nur hochwertig und weiter zu empfehlen!

  7. Cover des Buches Das Dorf der Mörder (ISBN: 9783442481149)
    Elisabeth Herrmann

    Das Dorf der Mörder

     (345)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    "Das Dorf der Verdammten", wie Wendisch Bruch in den Zeitungen genannt wird, ist ein packend geschriebener Thriller voller Wendungen, Gesagtem und Ungesagtem und einer Protagonistin, die sich allen Widerständen zum trotz auf die Suche nach den wahren Zusammenhängen der Tat macht.

    Elizabeth Herrmann entführt den Leser hier in ein Dorf, das langsam ausstirbt, Männer, die unter mysteriösen Umständen verschwinden, und beschreibt die Abneigung gegen alle/alles Fremde - all das ergibt eine gut durchdachte Handlung.

    Fazit: Der Serienstart ist in meinen Augen gelungen und ich bin gespannt was im nächsten Band auf Sanela zukommt. Bis dahin spreche ich für diesen Krimi eine Leseempfehlung aus und vergebe 4 von 5 Sterne.

  8. Cover des Buches Böser Wolf (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 6) (ISBN: 9783548285894)
    Nele Neuhaus

    Böser Wolf (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 6)

     (779)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Das letzte Wochenende habe ich mit diesem Buch verbracht. Es war so spannend, dass ich es kaum weglegen mochte, dabei ist das Thema wirklich nicht ohne. Es geht um Kindesmissbrauch und Pädophilie, also nichts für schwache Nerven. Das Thema wird zum Glück nur angekratzt; es geht nicht ins Detail, ist eher das Hintergrundthema. 

    Die ganze Story ist sehr verwickelt. Es gibt viele handelnde Figuren und erst mit der Zeit entschlüsseln sich die Zusammenhänge. Das hat es für mich noch spannender gemacht. 

    Auch über das Privatleben der beiden ermittelnden Kommissare erfahren wir wieder einiges. Da dieses schon der sechste Band ist, hat man inzwischen das Gefühl, die beiden schon recht gut kennengelernt zu haben. 

    Alles in allem einfach eine sehr gute, spannende und fesselnde Unterhaltung! 

  9. Cover des Buches Mörderkind (ISBN: 9783548612263)
    Inge Löhnig

    Mörderkind

     (162)
    Aktuelle Rezension von: coffee2go

    Kurze Inhaltszusammenfassung:

    Fiona wächst in einer Künstlerfamilie unter ärmlichen finanziellen Möglichkeiten, aber glücklich auf, bis zu dem Zeitpunkt als ihr Vater des Mordes an seiner schwangeren Geliebten beschuldigt wird und daraufhin ins Gefängnis kommt. Ihre Mutter nimmt sich das Leben und Fiona lebt bei ihrer Tante und ihrem Onkel, die zwar finanziell gut gesittet sind, aber nicht viel Liebe für das Kind übrig haben. Auch als junge Frau ist Fiona unsicher, aggressiv und misstrauisch – sie beginnt ein Studium, bricht es wieder ab, nimmt Hilfsjobs an und ist generell den Menschen gegenüber verschlossen. Als ihr Vater aus dem Gefängnis entlassen wird und kurz darauf unter mysteriösen Umständen verstirbt, beginnt sie selbst und mit der Unterstützung von Darcy Nachforschungen zu betreiben, die für die beiden zunehmend gefährlicher werden.

     

    Meine Meinung zum Buch:

    „Mörderkind“ ist ein außergewöhnlicher Krimi, der auch ohne Ermittlungsteam auskommt und trotzdem durchwegs spannend ist. Er gehört nicht zur Serie mit Kommissar Dühnfort, sondern ist ein eigener in sich abgeschlossener Krimi. Die beiden Hauptcharaktere Fiona und Darcy wirken recht authentisch und sympathisch, sodass man sich als Leser gut auf sie einlassen kann. Vor allem Fiona hat sich im Verlaufe des Buches stark verändert. Interessant ist auch, dass das Buch aus zwei Handlungssträngen besteht: einerseits wird die damalige Situation von Ben, Fionas Vater, und seiner damaligen Geliebten aufgeklärt und zweitens wird das Leben von Fiona aus heutiger Sicht betrachtet. Am Ende des Buches werden alle Überraschungen aufgeklärt und ein Ausblick auf Fionas Leben gegeben, wie es sich jetzt weiterentwickeln könnte.

     

    Titel und Cover:

    Der Titel „Mörderkind“ ist kurz und aussagekräftig, sodass er mir sehr gut gefällt. Das Cover ist einfach, klar und strukturiert und passt dadurch auch gut zu den vorigen Büchern von Inge Löhnig.

     

    Mein Fazit:

    „Mörderkind“ ist ein äußerst empfehlenswerter Krimi von Inge Löhnig, der auch ohne Ermittler, die den Hauptteil des Krimis ausmachen, auskommt. Trotzdem habe ich das sympathische Ermittlerduo Kommissar Dühnfort und seine Freundin Gina etwas vermisst. Vielleicht gibt es hier bald wieder Krimi-Nachschub.

  10. Cover des Buches Leuchtturmmord (ISBN: 9783746632063)
    Katharina Peters

    Leuchtturmmord

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    Während Romy und ihr Team auf Rügen den Fall einer Frauenleiche am Leuchtturm auf der Halbinsel Zudar zu klären haben, und dafür deren gesamte frühere Jugendclique und alte Kameraden aus ihrer Zeit bei der Bundeswehr durchleuchten müssen, bekommen es Jan Riechter und sein Team, welches um die neue Kommissarin Olivia Durow ergänzt wird, mit mehreren toten jungen Männern zu tun, die scheinbar bei illegalen Boxkämpfen ihr Leben lassen mussten.
    Außerdem werden die Ermittlungen durch eine Kollegin der internen Ermittlung unterstützt.

    Im fünften Band werden die Teams also um zwei neue Gesichter ergänzt. So richtig was Neues konnte das Buch mir aber leider trotzdem nicht bieten. Inzwischen wirken die Fälle leider ein bisschen nach Schema F gestrickt. Zwei Fälle in zwei Kommissariaten, die letztlich, ineinander verknüpft, parallel gelöst werden können.
    Ja, es ist vielleicht das, was diese Reihe auszeichnet, aber ich würde mir inzwischen mal den ein oder anderen kleinen Nervenkitzel wünschen.
    Die Ermittlungen plätscherten für mein Empfinden einfach zu sehr vor sich hin. Auch wenn es mehrere Tatverdächtige gibt, der wirkliche Aha-Effekt am Ende war leider nicht da. 

    Ich werde die Reihe trotzdem weiter verfolgen. Bisher war dieser Band für mich aber eindeutig der Schwächste.

  11. Cover des Buches Nachts schweigt das Meer (ISBN: 9783596703494)
    Kate Penrose

    Nachts schweigt das Meer

     (164)
    Aktuelle Rezension von: urszingg

    Inspektor Ben Kitto will sich eine Auszeit von der Londoner Polizei nehmen. Er kehrt zurück zu seinem Heimatort, den Scilly Inseln vor Cornwall. Dort stolpert er über einen Mord, verübt an einem 16jährigen Mädchen.
    Die Geschichte ist der erste Krimi in einer Reihe von Kate Penrose. Die Sprache ist süffig, leicht zu lesen. Die Bilder und Beschreibungen lassen Bryher, die Insel auf der die Geschichte spielt, wieder vor meinen Augen erstehen, weilte ich doch mit meiner Familie vor zehn Jahren auf diesem wunderschönen Fleckchen Erde.
    Nach dem Mord an dem Mädchen zieht sich die Geschichte aber etwas langfädig dahin. Es werden zahlreiche Charaktere eingeführt, die für den Mord ein Motiv gehabt hätten. Ben Kitto ermittelt buchstäblich in alle Richtungen. Permanent bewegt er sich über den kleinen Flecken, klappert Haus für Haus ab und  findet keine schlüssige Antwort. Dabei bleibt seine Person für mich flach, ohne besondere Ecken und Kanten. Die letzten 50 Seiten nimmt der Plot dann wieder Fahrt auf und führt zu einem unerwarteten Ende.  Ein handzahmer erster Krimi, mit Luft nach oben.

  12. Cover des Buches Rehragout-Rendezvous (ISBN: 9783423262736)
    Rita Falk

    Rehragout-Rendezvous

     (97)
    Aktuelle Rezension von: deidree

    Die ersten Bücher habe ich wirklich gerne gelesen. Dieses lag jetzt schon länger und ich weiß nicht, ob ich mir noch einen Band besorgen würde. 

    Der Schreibstiel von Rita Falk ist gewohnt leicht zu lesen. Der Soft-Krimi fliegt nur so dahin. Dennoch lässt für mich „Rehragout-Rendezvous“ wenigstens ein bisschen Spannung fehlen. Ja, es geht natürlich wieder um die Familie Eberhofer und ihre Problemchen. Daneben, oder dazwischen, soll auch noch so etwas wie ein Krimi passieren. Irgendwie hat mich die Geschichte dieses Mal nicht abgeholt. 

    Grundsätzlich mag ich Figuren und Witz der Reihe schon, ich finde aber, dieses Buch kann man gut lesen wenn man sich einfach die Zeit vertreiben will. Mir hat die Authentizität der Figuren gefehlt, manche Handlung war nicht nachvollziehbar und eher gefühlskalt. 

    Das Cover hat seinen typischen Wiedererkennungswert der Reihe. Das finde ich passend. 

    Als Empfehlung würde ich dieses Mal sagen, man kann es schnell lesen, wenn man die Reihe nicht unterbrechen will. 

  13. Cover des Buches Zorn - Kalter Rauch (ISBN: 9783596031924)
    Stephan Ludwig

    Zorn - Kalter Rauch

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Als es in der Nacht über der Stadt Fische regnete, ahnte niemand dessen Auswirkungen. Bei Aufräumarbeiten wurde ein künstliches Hüftgelenk in einem Abfalleimer gefunden. Die Hauptkommissaren Zorn und Schröder machen sich auf die Suche nach der Frau ohne Hüftgelenk. Ihr Ehemann erscheint mehr als merkwürdig, aber hat er mit dem Verschwinden der Vermissten etwas zu tun?

    Mit gewohnt schnell lesbaren Schreibstil geht’s in diesem Buch um den fünften Fall von den Hauptkommissaren Zorn und Schröder. Mir gefallen besonders die privaten Momente der beiden, ihre Freundschaft zueinander, obwohl besonders Zorn ein ungeselliger Einzelgänger ist. Man merkte sehr gut, dass beide mit sich kämpfen zu haben und ihre Wege finden müssen. Man befürchtet, dass es nicht gut kommt zwischen ihnen, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Auch zog sich eine psychologisch spannende Handlung durch den Krimi, die die Seiten dahinfliegen liess.

    Mein Fazit: Ein psychologisch spannender Fall für die zwei eigenwilligen Hauptkommissare Zorn und Schröder. Ich freue mich auf mehr. 4 Sterne.

  14. Cover des Buches Das Dorf der Lügen (ISBN: 9783492304733)
    Barbara Wendelken

    Das Dorf der Lügen

     (88)
    Aktuelle Rezension von: lisbethsalander2102

    Dies ist der erste Band einer Krimireihe, die in einem fiktiven ostfriesischen Dorf namens Martinsfehn spielt. Die erst vor kurzem gestartete blutjunge Beamtin Viktoria Engel erschießt bei einem Polizeieinsatz, der sie gemeinsam mit ihrem Kollegen zu einem einsamen Hof gerufen hat, versehentlich den ebenfalls jungen Sohn des Pfarrers, Rouven Kramer. Das Ganze war eine Verkettung von unglücklichen Umständen, deshalb versucht Engel mit ihrem Kollegen, mit dem sie nebenbei bemerkt auch noch eine Affäre hat, den Sachverhalt zu vertuschen, da sie natürlich berufliche Nachteile durch den fatalen Fehler  befürchtet.  Dass das nicht gut gehen kann, ist dem Leser von vornherein klar, und so nimmt das Drama seinen Lauf. Die Jugend im Dorf ahnt, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, organisiert Proteste, und wenige Tage später geht Viktoria Engels Wohnung in Flammen auf, wie durch ein Wunder war sie selbst nicht zu Hause. Die Kripo vor Ort ermittelt, allen voran der sympathische langjährige und erfahrene Dienstleiter Renke Nordmann, der sich als einer der wenigen von der jungen noch dazu bildhübschen Polizistin Engel nicht den Kopf verdrehen lässt. Oft glaubte ich als Leser zu wissen, wie alles zusammen hängt, durch kleine Details ändert sich dann die Handlungsrichtung, und man wird wieder auf eine neue Fährte gelockt, die Autorin hält die Spannung bis zum Schluss. 

    Fazit: ein unaufgeregter Lokalkrimi mit fantastisch und unglaublich authentisch gezeichneten Charakteren, der mir durch den sehr angenehmen und spannenden Schreibstil der Autorin kurzweilige Leseunterhaltung geboten hat. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe!

  15. Cover des Buches Grenzfall - Ihr Schrei in der Nacht (ISBN: 9783596705467)
    Anna Schneider

    Grenzfall - Ihr Schrei in der Nacht

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Mary2

    Seit dem Reihenauftakt bin ich Fan von Anna Schneider und ihrem deutsch-österreichischem Ermittler-Gespann. Zudem endete der erste Band mit einer echten Knaller-Information, so dass die Erwartungen groß waren.

    Der zweite Band startet in der Jachenau mit einem Wetter-Chaos, in dem niemand freiwillig vor die Tür geht. Mitten im Unwetter wird eine junge Frau auf dem Fußweg zu ihrem Elternhaus vermisst. Alexa Jahn muss zur Ermittlung ausrücken.

    Auf österreichischer Seite gibt es ebenfalls Vermisstenfälle. Hier sind zwei Studentinnen aus einem Wohnheim unauffindbar. Ein Fall für Bernhard Krammer aus Innsbruck.

    Beide Schauplätze werden von der Autorin abwechselnd entwickelt und über weite Strecken bleiben die Ermittlungen getrennt, erst nach zwei Drittel des Buches kommen Jahn und Krammer zusammen – schade. Auch die Geschichten dümpeln lange recht ergebnislos vor sich hin, bevor im letzten Teil die Spannung richtig steigt und im Showdown gipfelt.

    Der Schreibstil ist wieder einmal grandios, die Protagonisten gut charakterisiert und das Kopfkino läuft auf Hochtouren.

    Etwas mehr Spannung zwischendurch und ein früheres Treffen von Jahn und Krammer hätten dem Buch gut getan.

    Ich bewerte mit vier Sternen, werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen!

  16. Cover des Buches Der Oktobermann (ISBN: 9783423218054)
    Ben Aaronovitch

    Der Oktobermann

     (116)
    Aktuelle Rezension von: LaluB

    Der Kurzroman behandelt einen magischen Fall in Deutschland. Als großer Fan der Peter Grant Fälle, hab ich dieses Buch sehr genossen.
    Auch, wenn hier stellenweise einiges erklärt wird, was die Magie und die Welt der Praktizierenden betrifft, empfiehlt es sich, diese Geschichte eher als Ableger der Peter Grant-Reihe, denn als eigenständigen Roman zu betrachten und zuerst den einen oder anderen in London stattfindenden Fall gelesen zu haben. Immer wieder wird auf diese und auf die Charaktere verwiesen.

    Den Fall selbst fand ich sehr spannend. Auch Tobi Winter hat mir als Hauptcharakter sehr zugesagt. Das Buch war angenehm zu lesen und der Schreibstil hat es mir - wie auch bei den anderen Fällen - sehr angetan. 

    Ich empfehle das diesen Kurzroman vor allem Fans der Peter Grant Reihe. Er bietet eine sehr angenehme Lektüre, um die Wartezeit auf den nächsten Fall der Hauptreihe zu überbrücken.

  17. Cover des Buches Ostfriesenblut (ISBN: 9783596513017)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenblut

     (279)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm_Lara

    Ann-Kathrin Klaasen hat es dieses Mal mit einem außergewöhnlichen Mörder zu tun. Denn er wählt sie bewusst aus, indem er ihr die Leiche einer alten Dame vor die Haustür legt.

    Von da an beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel mit ihm, in dem er den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Und was ist seine Verbindung zu Ann-Kathrin Klaasen? Warum kriegt sie eine Leiche von ihm an die Türschwelle geliefert? Wie viele andere Morde hat er begangen? Und wie nah ist er der Hauptkommissarin tatsächlich?


    Dies ist der zweite Fall für Ann-Kathrin Klaasen und damit auch der zweite Krimi aus der Reihe der Ostfriesen-Krimis.


    Klaus-Peter Wolfs Schreibstil ist eher etwas einfacher, aber dadurch nicht schlecht, sondern macht das ganze sogar einfacher zugänglich. Auch verzichtet er auf übermäßige blutrünstige Beschreibungen.


    Besonders schön an diesen Krimis finde ich jedes Mal, dass man nicht nur die Sicht der Ermittler sieht, sondern eben auch die Sicht des Täters und eventuell sogar die der Opfer, ohne dabei zu viel zu verraten und dem ganzen die Spannung zu nehmen.


    Die Handlung hat mir auch gut gefallen. Es geht um persönliches, um alte Wunden und Ungerechtigkeiten. Um einen Menschen, der ganz offensichtlich Probleme hat, und eben um seine Psyche.
     Es ist einfach die einzelnen Schritte der Ermittler nachzuvollziehen, zu verstehen ohne dass man sich zurückgelassen fühlte. Gleichzeitig hatte ich aber auch nie das Gefühl, den Ermittlern weit voraus zu sein und viel mehr zu wissen als Ann-Kathrin und ihr Team. Es gab immer die Möglichkeit mitzufiebern und eben mit zu raten, welche Spuren und Wege sich als richtig, und welche nur als Irrfahrten erweisen würden.


    Im Gegensatz zum letzten Buch hatte ich hier weniger das Gefühl, dass Ann-Kathrins Privatleben, so gebeutelt es auch sein mag, die eigentliche Handlung erschlägt. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass dieses Mal eben diese Haupthandlung sehr eng mit dem Privatleben der Hauptkommissarin verknüpft zu sein scheint, daher ist vieles viel weniger störend als im Buch davor. Daher hatte ich auch das Gefühl, dass unsere Hauptermittlerin den anderen etwas weniger die Show stiehlt als noch im ersten Band. Sie haben etwas mehr Chancen auch mal etwas zu glänzen. Trotzdem dominiert, verständlicherweise, Ann-Kathrin Klaasen das Buch.


    Wie immer sehr gut gelungen ist auch dieses Mal der Nordsee-Flair. Hier fühlt man sich ins schöne Ostfriesland versetzt und bekommt ein kleines bisschen Sehnsucht.


    Insgesamt also eine schöne Fortsetzung zum ersten Band, einiges scheint etwas besser zu passen als noch im letzten Ostfriesenkrimi.


    Für mich also eine Empfehlung für Krimisfans und solche die das schöne Ostfriesland vermissen und lieben. Ich gebe mit gutem Gewissen 4/5 Sternen.

  18. Cover des Buches Zorn - Wo kein Licht (ISBN: 9783596196364)
    Stephan Ludwig

    Zorn - Wo kein Licht

     (180)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein Mann springt im Morgengrauen von einer Brücke und erschießt sich im Fall. Ein anderer verschwindet, ein dritter überlebt eine Massenkarambolage und ist seither auf der Flucht. Auf dem Ball der Polizeigewerkschaft kommt es zu einem tödlichen Zwischenfall.

    Zorn ist heillos überfordert, denn er muss die Ermittlungen zunächst in allen Fällen allein führen. Sein Kollege Schröder liegt vorübergehend mit Gehirnerschütterung im Krankenhaus – auch er saß in einem der Unfallwagen bei dem Massenzusammenstoß. Zorn kann sein Pech nicht fassen und weiß genau, dass er ohne Schröders ermittlerischen Scharfsinn keine heiße Spur haben wird.

    Die Ermittlungen drohen jeden Moment aus dem Ruder zu laufen, da geht eine anonyme Nachricht ein: Alle Fälle hängen auf perfide Weise zusammen. Und Zorn hat bald eine Vermutung, wer hinter all dem stecken könnte, doch weder Schröder noch Staatsanwältin Frieda Borck glauben ihm. Ein fataler Fehler, wie sich bald herausstellen soll …

    Der Fall ist spannend und durch die Einbeziehung der Charaktere stellenweise sogar ziemlich dramatisch. Erstaunlich fand ich, was für düstere Etappen Schröders Leben hat, da hoffe ich noch auf eine zufriedenstellende nähere Erläuterung bzw. Klärung in den kommenden Bänden.

    Die Personenentwicklung von Schröder hat mir hier äußerst gut gefallen. Auch der Zwiespalt der Staatsanwältin Borck kam in diesem Band sehr gut rüber. Der ein, der andere Nervenzusammenbruch von Claudius Zorn, wurde hier gekonnt amüsant dargestellt.

  19. Cover des Buches Eisige Tage (ISBN: 9783328103233)
    Alex Pohl

    Eisige Tage

     (145)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    von diesem Autor – auch die anderen Bände, die er unter Pseudonymem geschrieben hat, kenne ich nicht.

    Mein Problem ist, dass ich den Schreibstil von Alex Pohl überhaupt nicht mag. Eher nüchtern, dazu mit vielen Zeitsprüngen, die es auch nicht einfacher machten der Handlung zu folgen, blieben die ganzen Figuren seltsam blass für mich. Ich kam keinem einzigen „näher“ und das machte das Lesen auch ziemlich anstrengend.

    Das Privatleben der Ermittler Hanna Seiler und Milo Novic wurde zwar angerissen, aber nur sehr vage. Sicher, es soll ja eine Fortsetzung geben, also kann man nicht zu viel verraten -   aber bisher lockt mich gerade bei diesen Personen kaum etwas dazu, weiter zu lesen. Hanna Seiler hat es nicht einfach, aber hat sie nun nähere Verbindung zur russischen Mafia – oder doch nicht? Milo Novic hat zwar eine faszinierende Eigenschaft; er ist Synästhetiker – aber auch das wird nicht erklärt; das wird dem Leser einfach so vor die Nase geworfen.

    Beim gegenwärtigen Fall behandelt der Autor das Thema Kindesmissbrauch, Pädophile, die Russenmafia - - gut ausgeführt, auch am Ende logisch zusammengefügt, aber nichts davon hat mich näher berührt – und das ist gerade bei diesen Themen doch selten.

    Wie gesagt, da müsst Ihr Euch wirklich Euer eigenes Urteil bilden. Bei mir reicht es nur zu drei Sternen und ob ich den Folgeband lesen werde? Da bin ich noch unschlüssig….

     

     

     

     

  20. Cover des Buches Funkenmord (Kluftinger-Krimis 11) (ISBN: 9783550081804)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Funkenmord (Kluftinger-Krimis 11)

     (147)
    Aktuelle Rezension von: RenateZ

    Dieses Mal hat es Kluftinger besonders schwer. Erika geht es nicht gut und kann den Haushalt nicht schmeißen, so muss Kluftinger ran. Doch wie füttert man eine Waschmaschine? Im Geschäft muss er den Mörder einer Lehrerein fangen, die vor 30 Jahren ermordet wurde. Und an eine neue Kollegin muss es sich auch noch gewöhne.

    Wie diese Geschichte verpackt wurde ist wieder genial. Spannung und Humor kommen auch in diesem Kluftinger nicht zu kurz. Teilweise musste ich schallend lachen. wenn Kluftinger auf Dr. Langhammer trifft, bleibt kein Auge trocken.

    Ein kleiner Vorteil ist es bei diesem Band, wenn man den vorher " Kluftinger" gelesen hat. es geht aber auch ohne. 

    Klüpfel-Kobr ist wieder ein toller, runder Kluftinger gelungen. Ich liebe diese Bücher und finde, sie werden von Mal zu Mal besser. Freue mich schon auf die nächsten Geschichte.

  21. Cover des Buches Und am Morgen waren sie tot (Jan-Römer-Krimi 2) (ISBN: 9783548287034)
    Linus Geschke

    Und am Morgen waren sie tot (Jan-Römer-Krimi 2)

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Der ColdCase, den Jan Römer mit Mütze in diesem zweiten Serienfall ausgräbt, scheint am Anfang sehr undursichtig. Aber je weiter die Ermittlungen der beiden vorangeschritten waren, wurde mir klar, wer der Täter sein mußte. Aber das war aus meiner Sicht kein Manko, hat der Krimi doch seine ganz eigene, teils gruselige, Atmosphäre.

    Der Schreib- und Erzählstil ist einfach und schnörkelos, so dass der Krimi leider zu schnell ausgelesen war. Alles in allem hat mir auch dieser neue Fall mit dem cleveren Ermittlerduo wieder gut gefallen, so dass ich das Buch auch gern weiterempfehlen möchte und meine Bewertung sind 4 von 5 Sterne.

  22. Cover des Buches Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9) (ISBN: 9783548061443)
    Nele Neuhaus

    Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9)

     (452)
    Aktuelle Rezension von: Lesekerstin

    Ein sehr spannendes Buch, was nichts für zarte Gemüter ist! Ich bin sehr in dem Buch gefangen gewesen! Teilweise war ich erschüttert! Aber es hat mich immer wieder fasziniert! Immer wieder gerne so tolle spannende Bücher!

  23. Cover des Buches Akte Nordsee - Am dunklen Wasser (ISBN: 9783404185740)
    Eva Almstädt

    Akte Nordsee - Am dunklen Wasser

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Birgit_K.

    Ich kenne von der Autorin die spannende Krimi-Reihe um Kriminalkommissarin Pia Korittki, die bei der Lübecker Mordkommission arbeitet. 

    Nun hat Eva Almstädt eine neue Krimi-Reihe mit dem Titel „Akte Nordsee – Am dunklen Wasser“ gestartet, die landschaftlich an die Nordseeküste führt, genauer gesagt auf einen Bauernhof in Nordfriesland, wo die Rechtsanwältin Fentje Jacobsen lebt und ihre Kanzlei hat. Der Hof gehört Fentjes betagten und langsam etwas tüttelig werdenden Großeltern. Aus diesem Grunde hilft sie ihnen bei der Bewirtschaftung, wo sie dann auch mal spontan aus den „schnieken Anwaltsklamotten“ rausschlüpfen muss, da Gummistiefel und derbe Kleidung angesagt sind, da die Schafe gefüttert und versorgt werden müssen.

    Achtung Spoiler:

    Die Kriminalhandlung beginnt auch auf der Schafweide, die Fentje gerade betritt, um nach den Tieren zu schauen. Dort sieht sie etwas im Gras liegen, was definitiv nicht hierher gehört. Es ist ein junger Mann, der offenbar gerade wieder zu sich kommt und sich stöhnend den blutigen Kopf hält. Nachdem Fentje sich hilfreich seiner angenommen hat, stellt er sich als Tobias Asmus vor. Er kann sich nicht erinnern, was mit ihm passiert ist, geschweige denn, wie er auf der Schafweide landen konnte.

    Wie Tobias Asmus dann aus der „Opferrolle“ in die Fänge der Polizei gerät und als Mordverdächtiger in Haft genommen wird, ist Teil der spannenden Handlung.

    Fentje wird seine Anwältin. Durch die knappen Informationen, die sie von der ermittelnden Polizei bekommt und die wenig hilfreichen Angaben ihres Mandanten, sieht sie sich in der Pflicht, selbst Recherchen anzustellen, um Licht in den sich immer weiter ausdehnenden Kriminalfall zu bringen.

    Eher unfreiwillige Hilfe bekommt Fentje durch den engagierten Journalisten Niklas John, der anfangs immer wieder ihre Wege kreuzt, was zu Reibereien und zu amüsanten Situationen führt. Obwohl sie aus unterschiedlichen „Welten“ kommen, raufen sie sich zusammen und bündeln ihr beiderseitiges Engagement, da sie unbedingt die Wahrheit herausfinden wollen.

    Spoiler Ende

    Ich habe das neue, charmante Ermittler-Duo gern beim Recherchieren in der anschaulich geschilderten nordfriesischen Landschaftskulisse begleitet. Die ungleichen Charaktere sind gut gezeichnet und „ausbaufähig“, weswegen ich gern lesen würde, wie es weitergeht!

    Nur etwas mehr Informationen zu den Todesfällen hätte ich mir gewünscht, z. B. warum aus einem anfänglichen vermuteten Selbstmord und einem Unfall dann doch in Richtung Mord ermittelt wird. Da hätte ein klitzekleiner Blick in den Obduktionsbefund zum besseren Verständnis hilfreich sein können. Aber dies nur am Rande, denn das Buch liest sich gut, ist spannend, wendungsreich und mit einer guten Prise Humor gewürzt, was gut passt! 

  24. Cover des Buches Prost, auf die Wirtin (ISBN: 9782496703467)
    Friedrich Kalpenstein

    Prost, auf die Wirtin

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Anti81

    „Ein bisserl Menschlichkeit hat noch nie geschadet. Verstehen Sie das? Bürgernähe zeigen und nicht gleich den Amtsschimmel herauskehren! Haben wir uns?“

    Gerade erst im idyllischen Brunngries angekommen, geht es für Hauptkommissar Tischler gleich so richtig los. Als wären seine kauzigen Kollegen nicht schon Herausforderung genug, muss er auch noch den Mord an der bezaubernden Wirtin der Gaststätte „Zum Brunnen“ aufklären. Schon bald fängt die freundliche Fassade des Dorfes an zu bröckeln.

    Ich mache es kurz: Auch wenn man die Spannung in „Prost, auf die Wirtin“ von Friedrich Kalpenstein vergeblich sucht, so überzeugt der Provinzkrimi durch absolut sympathische und drollige Charaktere, die einfach Spaß machen. Und so manch einer hat es dann doch faustdick hinter den Ohren. Ich habe mich zwar nicht gegruselt, aber dafür herzlich gelacht. Und gerne hätte ich den einen oder anderen aus Brunngries einmal fest in die Arme genommen. Ein toller Wohlfühlkrimi mit wenig Spannung, dafür aber ganz viel Wohlfühlen. 


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