Bücher mit dem Tag "reclam"

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211 Bücher

  1. Cover des Buches Faust I: Der Tragödie erster Teil von Goethe. Johann Wolfgang von (2000) Taschenbuch (ISBN: B00FNB9RZA)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Faust I: Der Tragödie erster Teil von Goethe. Johann Wolfgang von (2000) Taschenbuch

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Daniel215

    Das deutsche Nationaldrama ist ein Lesererlebnis der besonderen Art. Wer vornehmlich moderne Literatur liest, wird sich mit diesem Werk anfänglich sicherlich etwas schwer tun. Ich musste mich jedenfalls in das Drama „reinkämpfen“ und kann keinesfalls behaupten, alles verstanden zu haben. Ich meine aber ohnehin, dass es sich hier um kein Stück handelt, das man einmal liest, in sein Regal stellt und dann nicht mehr anfasst. Es scheint vielmehr so zu sein, dass es sich bei Faust (I) um ein Drama handelt, dass man immer wieder zur Hand nehmen kann, um dann auch immer wieder etwas Neues zu entdecken. Der Drang zum nochmaligen Lesen wird auch dadurch befeuert, dass diese Tragödie dem Leser so unglaublich viel Interpretationsspielraum lässt. Ich freue mich jetzt schon darauf, mich mit einzelnen Szenen tiefgehender auseinanderzusetzen.

    Als Ratschlag möchte ich dem Interessierten noch mit auf den Weg geben, dass es aufgrund der Bedeutung dieses Dramas sehr viele Informationen, Zusammenfassungen und Interpretationen im Internet (und natürlich auch in gedruckter Form) gibt. Scheuen Sie sich nicht, diese auch zu nutzen. Derartige Quellen haben mir sehr geholfen. Darüber hinaus gibt es im Internet auch tatsächliche Umsetzungen des Dramas zu bestaunen. 

    Faust (I) gehört zu den bedeutendsten Werken der deutschen Literaturgeschichte. Insofern bleibt einem kaum etwas anderes übrig, als eine Leseempfehlung auszusprechen. Ich meine aber, dass man dieses Drama auch unabhängig von seiner Bedeutung empfehlen kann. Geschichte und Charaktere sind keinesfalls langweilig, einfältig oder bieder, sondern vielmehr spannend und interessant. Das Werk bietet in jedem Fall für ein besonderes Leseerlebnis für denjenigen, der bereit ist zu akzeptieren, dass sich einem nicht alles beim ersten Lesen offenbaren wird. Faust (I) scheint nicht nur ein Nationaldrama, sondern auch ein „Lebenswerk“ in dem Sinne zu sein, dass man sein ganzes Leseleben mit dem Drama und seiner Bedeutung zubringen kann.

  2. Cover des Buches Nathan der Weise (ISBN: 9783960550907)
    Gotthold Ephraim Lessing

    Nathan der Weise

     (1.117)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Zu meinem Erschrecken gibt es inzwischen Literatur, die lästiges Recherchieren zu Lessings Drama "Nathan der Weise" ersparen und weniger Zeit zur Vorbereitung kosten soll.

    In Anbetracht solcher Worte und da ich seit einundzwanzig Jahren in der Lessingstraße wohne, wird es Zeit, dass ich dem hervorragenden Dichter und Denker ein Denkmal setze.

    Das Buch "Nathan der Weise" habe ich zwei Mal gelesen und mir fünf Inszenierungen auf der Bühne angesehen, wobei mir die des Poetenpacks am besten gefallen hat.

    Wie viel mehr das 1779 erschienende Ideendrama beinhaltet als die Frage, welcher Ring (Religion) der richtige sei, wird deutlich, wenn man das Werk in seinen Kontext einordnet.

    Ein Streit mit dem der lutherischen Orthodoxie angehörenden Theologen Johann Melchior Goeze führte nicht nur zu elf Erwiderungen Lessings mit dem Titel "Anti-Goeze" (1778), sondern auch zur Entstehung der Figur des Patriarchen im Drama, welcher als Antagonist Nathans und Saladins als christlicher Fanatiker dargestellt wird.

    Wenn man sich Lessings religionsphilosophisches Hauptwerk "Die Erziehung des Menschengeschlechts" (1780) anschaut, tritt seine deistische Auffassung noch mehr hervor und zeigt die Intoleranz des für seine Religionstoleranz berühmten Aufklärers gegenüber dem Theismus noch deutlicher.

    Der rational denkende Nathan schärft seiner Ziehtochter, Recha, in Anbetracht ihrer Rettung aus dem Feuer ein, nicht an das Wirken von Schutzengeln zu glauben.

    Ebenso sei die Begnadigung des Tempelritters durch Saladin ein Zufall, möchte der Autor dem Leser glauben machen.

    Nach Untersuchungen mittels funktioneller Magnetresonanztomografie sagte der Neurologe John-Dylan Haynes vom Bernstein Center for Computational Neuroscience in Berlin 2008: "Unsere Entscheidungen sind, lange bevor unser Bewusstsein ins Spiel kommt, unbewusst vorherbestimmt. Anscheinend trifft das Gehirn die Entscheidung vor der Person."

    Wenn es nach der Aufklärung keine Wunder (mehr) gibt, woher hatte dann Gotthold Ephraim Lessing die Ideen für sein Ideendrama? Der Verstand kann ähnlich wie ein Computer nur das wiedergeben, womit er mittels Erfahrung gefüttert wurde. Werden Computer demnächst von sich sagen: "Ich denke, also bin ich", so wie es Descartes irrtümlicherweise getan hat? Waren Lessings Ideen Zufall so wie die Rettung Rechas und des Tempelritters? Ein Zufall ist, wenn einem etwas zufällt. Von wo fällt es denn? Laut Grawitationsgesetz kann es ja nur von oben fallen.
    Schon Platon wusste lange vor Lessing, dass Ideen als eigenständige Entitäten existieren und dem Bereich der sinnlich wahrnehmbaren Objekte ontologisch übergeordnet sind.

    Ohne Lessings Drama "Nathan der Weise" wären meine kritischen Gedanken zu seinem Werk nicht entstanden. Deshalb möchte ich ihn durch folgendes Gedicht ehren.

    Nathan der Weise

    Nathan der Weise
    Spricht leise
    Oder schweigt
    Seiner Tochter zugeneigt
    Seine Vermutungen
    Abwägungen
    Dass seine Ziehtochter
    Viel gemochter
    Die Schwester sei
    Und damit nicht frei
    Für den Tempelritter
    Bitter

     Vera Seidl 

     

  3. Cover des Buches Macbeth (ISBN: 9783150098707)
    William Shakespeare

    Macbeth

     (347)
    Aktuelle Rezension von: halo123

    Macbeth, eine Tragödie Shakespeares, war wirklich interessant zu lesen. Hier geht es um Macbeth der auf Hexen trifft und die ihm weissagen, dass er König sein wird. Daraufhin beschließt er den König zu töten. Gefolgt von noch anderen Bluttaten mit der Unterstützung Lady Macbeths nähren sich beiden ihrem Ende.


    Anfangs mag die Sprache sowie das Geschehen selbst einem konfus erscheinen, doch mit einem kleinen bisschen Recherche und die Geschichte packt einen. Ich persönlich fand am interessantesten die Rolle Lady Macbeths sowie die Rolle der Hexen im ganzen Dilemma. Eines von Shakespeares Meisterwerken. 

  4. Cover des Buches Emilia Galotti (ISBN: 9783518188446)
    Gotthold Ephraim Lessing

    Emilia Galotti

     (882)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Der Prinz hat ein Auge auf die bürgerliche Emilia Galotti geworfen, ohne zu ahnen, dass diese bereits vergeben ist. Dies erfährt er erst, als es schon fast zu spät ist. Es ist der Tag der Hochzeit zwischen Emilia und dem ihr Angetrauten. Doch auf dem Weg zur Eheschließung fallen die beiden einem vom Prinzen inszenierten Komplott zum Opfer und Emilia Galottis Zukünftiger stirbt. Als Emilias Vater davon erfährt, beschließt er, den Prinzen zu ermorden, richtet letztendlich aber seine eigene Tochter, um deren Ehre zu schützen. 

    Von vorne herein sei gesagt, dass ich ein großer Fan des bürgerlichen Trauerspiels bin, auch wenn diese meist im 21. Jahrhundert ihre Aktualität verloren haben. Das merkt man auch sehr stark bei diesem Werk von Lessing. Rückwirkend mag "Emilia Galotti" in seiner Entstehungszeit, den 1770er Jahren als politisches Mittel im Kampf gegen die übermächtige Herrschaft der Fürsten und die damaligen Ständekonventionen gut funktioniert haben. Allerdings hat ein junges Mädchen, dass freiwillig den Tod wählt, damit ihre Jungfräulichkeit und ihre Ehre geschützt bleiben, nicht mehr viel mit der Realität zu tun. Trotzdem ist und bleibt das Trauerspiel spannend. Tragik und das Bewusstsein darüber, dass mindestens eine:r der Protagonist:innen am Ende den Freitod wählen wird, drängen dazu weiterzulesen. Auch kann mich Lessing mit seiner Sprache überzeugen. Die Dialoge wirken keineswegs angestaubt und veraltet und machen beim Lesen immer noch Spaß. Kritik muss ich allerdings auch an den Protagonist:innen, allen voran Emilia Galotti, üben. Diese sind in meinen Augen wahrlich keine Sympathieträger:innen. Emilia war mir zu naiv und obwohl sie klug und intelligent gewirkt hatte, konnte ich ihr Handeln nicht immer nachvollziehen. Im Übrigen muss ich sagen, dass mich das Werk von den Figuren und der Handlung sehr stark an "Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller erinnert. Der Vater, der meint alles besser zu wissen, die naive Tochter und der böse Handlanger, der am Ende alle Schuld in die Schuhe geschoben bekommt. 

    Wie dem auch sei, habe ich mich gut unterhalten gefühlt und kann Lessings Werk von Herzen weiterempfehlen, da es einen anschaulichen Einblick in den Geist und das Denken des 18. Jahrhunderts gibt. 

  5. Cover des Buches Ich erwarte die Ankunft des Teufels (ISBN: 9783150112564)
    Mary MacLane

    Ich erwarte die Ankunft des Teufels

     (55)
    Aktuelle Rezension von: apirateslifef0rme

    Denn nichts anderes ist es, was die Protagonistin in diesem Buch erlebt. Am faszinierendsten fand ich die Lanschaftsbeschreibungen in ihrer Gedankenwelt, gepaart mit ihren Träumen und Ansichten. Man findet in dem Werk einen solch geballten Hedonismus und Pessimismus wieder, dass das Lesen einem gerade wegen der Auslebung dieses Lasters Freude bereitet.

    (Auch ist es äußerst bemerkenswert, diese Zeilen mit dem Hintergrund ihrer Veröffentlichung zu lesen.)

    Manche Stellen können sich etwas ziehen, aber das empfand ich weniger als störend als vielmehr eine Übertragung des Gefühls auf den/die Leser*in. 

    PS: Mary McLane hat auch Kurzfilme gedreht, welche zum Teil via Google zu finden sind.

  6. Cover des Buches Die Leiden des jungen Werthers (ISBN: 9783150192351)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Die Leiden des jungen Werthers

     (1.616)
    Aktuelle Rezension von: SofiaCuorDiLeone

    Einfach nur anstrengend, das ganze Gejammere. Es tut mir wirklich leid, aber das war ziemlicher Mist. 

  7. Cover des Buches Der Sandmann (ISBN: 9783423026840)
    E. T. A. Hoffmann

    Der Sandmann

     (707)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Der Sandmann von E.T.A. Hoffmann zählt zur schwarzen Romantik. 

    Ich empfand dieses kleine Buch sehr schwer zu lesen. Den Sprachgebrauch ist man nicht gewohnt. Schön fand ich allerdings, das es bei ganz unüblichen Wörtern eine Fußnote gab in der die Bedeutung in diesem Stück erläutert wurde. Trotzdem war dies für mich insgesamt sehr verwirrend zu lesen und auch zu verstehen. Ich musste mich anderweitig darüber informieren, ehe mir der vollständige Sinn klar wurde. 

    Dabei merkte ich, das ich es so ähnlich auch verstanden habe wie es rüber kommen sollte.

    Aus dem Punkt heraus betrachtet, fand ich den Inhalt genial. 


  8. Cover des Buches Theodor Fontane: Effi Briest (ISBN: 9783938484180)
    Theodor Fontane

    Theodor Fontane: Effi Briest

     (1.747)
    Aktuelle Rezension von: bingereading

    Nachdem ich schon ein paar englische Kassiker von Jane Austen, den Brontes und Charles Dickens gelesen habe, dachte ich mir, dass ich es auch mal mit einem deutschen Klassiker versuchen könnte und habe mir "Effi Briest" ausgesucht. Ich dachte, dass es hier um eine interessante junge und starke Frau geht, die versucht, aus ihrem fremdbestimmtem Leben auszubrechen und ihren eigenen Weg zu gehen.

    Doch da habe ich mich wohl geirrt. Die Protagonistin Effi ist keine starke Persönlichkeit, vielmehr ist sie schwach, wankelmütig und schafft es nicht, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Diese Unfähigkeit hat mich im Lauf der Geschichte immer mehr frustriert: Hätte Effi mal selber etwas unternommen, anstatt ihre Eltern und ihren Ehemann alles bestimmen zu lassen, wäre die Geschichte bestimmt besser ausgegangen. Doch man muss auch verstehen, dass Effi mit der Situation in gewisser Weise überfordert war: Wenn man mit siebzehn den Ex seiner Mutter heiraten muss und mit ihm in ein kleines Kaff zieht, wo einem nur Feindseligkeit entgegenschlägt, ist es bestimmt nicht immer leicht. Schnell verkriecht sie sich in ihrer Frustration und hat auch keine Hobbies, mit denen sie sich von ihrer unglücklichen Ehe und dem Mangel an Gesellschaft ablenken könnte. Eigentlich kann sie einem wirklich leid tun, weil ihr Leben so leer ist.

    Auch die anderen Figuren sind keine wirklichen Sympathieträger. Ihr Mann wirkt häufig verkrampft und hat ständig so einen Lehrer-Tonfall drauf. Ihre Eltern, vor allem die Mutter, scheinen nicht wirklich auf ihre Tochter einzugehen und nachdem Effi gesellschaftlich ruiniert ist, verstoßen sie sie zumindest zuerst) herzlos. Major von Crampas, mit dem sie eine Affäre hat, fand ich ziemlich aufdringlich und geschmacklos, aber er hat sich wenigstens richtig mit Effi beschäftigt und sie nicht, so wie ihr Mann, wie ein kleines Kind behandelt. Am meisten mochte ich noch den Apotheker Alonzo Gieshübler, einen der wenigen Freunde, die Effi hat, und der ihr langweiliges Leben zumindest zwischenzeitlich interessanter macht, indem er Veranstaltungen organisiert und ihr Lesestoff besorgt.

    Das Setting in dem kleinen Küstenort Kessin war wirklich bedrückend, man hat gut gemerkt, warum Effi sich dort unwohl fühlt. Alles wirkt düster und freudlos, mit Ausnahme der kurzen Badesaison im Sommer, wo ein paar Kurgäste zu Besuch kommen. Als Effi und Instetten endlich nach Berlin umgezogen sind, war ich wohl genauso erleichert wie die Protagonistin, der Einöde dieses Kaffs an der Ostsee zu entfliehen. 

    Die Handlung selbst hat sich teilweise etwas gezogen, vor allem der Teil in Kessin war unnötig lang, aber vielleicht wollte Fontane damit auch einfach zeigen, wie langweilig und eintönig Effis Leben in dem kleinen Ort ist. Am Ende des Buches kommt es dann aber zu einer unerwarteten Wendung, mit der ich echt nicht gerechnet hätte. 

    Ich war etwas enttäuscht, dass man nicht mehr über Effis Affäre erfährt. Zwar war mir schnell klar, dass zwischen den beiden irgendwas ist, aber bis auf Handküsse und Flirten passiert nichts, oder zumindest wird es nicht erzählt. Irgendwie ist Effi Briest deshalb für mich gar kein richtiger Liebesroman, sondern eher eine Art Gesellschaftskritik. Das wird noch deutlicher, als ihr Mann sich einer moralischen Zwickmühle gefangen sieht, in der er sich, ohne die komische preußische Gesellschaft und ihr albernes Getue um Ehre, nie befinden würde. 

    Ich bin keine Historikerin, aber ich denke, dass das Buch die Zeit ziemlich gut abbildet und wie die Menschen in Preußen damals gedacht haben. Schockierend fand ich, dass es vollkommen normal war, siebzehnjährige Mädchen mit fast 40 Jahre alten Männern zu verheiraten, die beinah so alt wie ihre Väter waren. Auch sieht man an diesem Buch gut, wie eingeschränkt bürgerliche und adelige Frauen damals waren: Sie durften nicht arbeiten, ihr einziger Job war es, Kinder zu kriegen, hübsch auszusehen und hin und wieder eine nette Party für die Freunde ihres Mannes und deren Frauen zu organisieren. Was war das bitte für ein Leben? Ich bin froh, dass diese Zeiten lange vorbei sind.

    Der Schreibstil  des Buches ist mit modernen Romanen nicht vergleichbar, aber ich habe mich doch schnell eingelesen. Fontane streut großzügig französische Fremdwörter in die Geschichte ein und der Satzbau ist aus heutiger Sicht manchmal etwas abenteuerlich. Die Worterklärungen, die bei meiner Ausgabe im Anhang sind, waren auf jeden Fall sehr hilfreich, ich glaube, dass ich Teile der Geschichte sonst einfach nicht verstanden hätte.

    Der Roman hat mich ehrlichgesagt ziemlich frustriert zurückgelassen und ich weiß nicht, ob ich für dieses Buch jedem empfehlen kann. Wer kleine Ostseekäffer, in denen der Hund begraben liegt, nicht ausstehen kann und bei weinerlichen Protagonist*innen die Krise kriegt, sollte es eher nicht lesen. Aber wenn ihr euch für die Gesellschaft im 19. Jahrhundert interessiert und nach dem Lesen aus tiefstem Herzen dankbar sein wollt, heute und nicht in den 1890ern zu leben, dann lest es.


  9. Cover des Buches Of Mice and Men (ISBN: 9780140292916)
    John Steinbeck

    Of Mice and Men

     (160)
    Aktuelle Rezension von: noel384

    Eine Geschichte aus dem Alltag des früheren Amerikas.

    Mir persönlich hat das Buch sehr gefallen. Es ist schnell gelesen und bleibt durchweg spannend. Das Ende des Buches lässt einen Schlucken und regt zum Nachdenken an!

    Steinbecks Erzählstil ist sehr entspannt zu lesen, bei entsprechenden Fremdsprachenkenntnissen würde ich hier auch ganz klar die Originalfassung empfehlen. 

    Ein Klassiker, der dieses Titel verdient, sollte man gelesen haben.

  10. Cover des Buches Faust (ISBN: 9783520863010)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Faust

     (3.365)
    Aktuelle Rezension von: LeserLeserin

    Ein Buch, dass ich alle paar Jahre wieder in die Hand nehme. 

  11. Cover des Buches Maria Stuart (ISBN: 9783518188538)
    Friedrich Schiller

    Maria Stuart

     (555)
    Aktuelle Rezension von: Woerterschloss_

    Schulbuch, Pflichtlektüre... Naja, normalerweise kann mich das, was ich für die Schule lesen "muss" tatsächlich nicht so überzeugen. Nicht, dass ich die Romane/Dramen schlecht finde, auch kann ich bis zu einem gewissen Grad verstehen, warum vieles "älteres" heutzutage noch gelesen werden soll, aber die Geschichten konnten nie dieses brennende Begeisterung in mir wecken, die mich privat dazu bringt, Seite um Seite umzublätter, ohne zu merken wie die Zeit vergeht, gar zu vergessen, dass ich überhaupt lese, und die Figuren nicht nur vor meinem inneren Auge lebending werden, sondern tatsächlich neben mir zu stehen scheinen. "Maria Stuart" war aber wider Erwarten anders als die Schullektüren, die ich bisher gelesen habe. 

    Zugegebenermaßen war ich anfangs recht skeptisch, denn das Lesen von Schillers "Die Räuber" war wirklich ein Kraftakt für mich und auch als ich die ersten Szenen dieses Dramas gelesen habe, hat mir die nicht so leicht zugängliche Sprache zu schaffen gemacht und vor allem wie unfassbar lang ich fürs Lesen gebraucht habe. Auch dass Figuren an verschiedenen Stellen anderes genannt wurden oder über sie gesprochen wurde, während sie nicht anwesend oder überhaupt noch nicht aufgetreten waren, hat es kompliziert gemacht. Das fehlende geschichtliche Hintergrundwissen hat das Ganze nicht vereinfacht.

    Mit diesen Schwierigkeiten bin ich allerdings zunehmend gut zurecht gekommen, was den Lesefluss natürlich ungemein verbessert hat. Ich habe angefangen, weit über die vorgegebenen Szenen hinauszulesen, weil ich tatsächlich wissen wollte, wie es weiter geht. 

    Auch für die Figuren sind immer lebendiger geworden, sodass ich nicht wie anfangs verwirrt war, sondern ein Gefühl für sie bekommen habe, sie einschätzen konnte und gespannt war, welche Entscheidungen sie treffen würden.

    Was auch zu meinem Vorteil war, war, dass mir Schauplatz und Handlungszüge nicht so fremd waren, da ich auch sonst sehr gerne Romane lese, die an Königshöfen spielen, in denen Intrigen und Macht, Familie und Liebe eine große Rolle spielen. 

    Auch das sie Emanzipation der Frau eine so große Rolle gespielt hat, hat mir sehr gut gefallen, da ich das nicht erwartet hätte - gerade da es sich um so ein "altes" Drama handelt. Jedoch waren Maria und Elisabeth beides starke Frauenfiguren und insbesondere erstere auch in anderen Bereichen ein Vorbild. 

  12. Cover des Buches Romeo und Julia. (ISBN: B00273PY1S)

    Romeo und Julia.

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Buch ist eine Liebestragödie aus dem 16. Jahrhundert, die von Romeo und Julia handelt, welche aus zwei verfeindeten Familien kommen. Montague und Capulet heißen sie und haben beide großen Einfluss…

    Ich denke zwar das die Bescheibung des Inhalts bei diesem Weltbekannten Buch ein bisschen unnötig ist, wollte sie aber trotzdem nicht missen. Für mich war es das erste Buch dieser Art und ich werde definitiv wieder solche lesen (das nächste habe ich schon gekauft). Anfangs ist es mit den vielen Namen zurechtzukommen, nach dem ersten bis zweiten Akt geht das dann aber. Durch die vielen Fußnoten lässt sich das Buch zwar nicht sonderlich flüssig lesen, aber ich denke das ist normal. Ich finde es definitiv faszinierend wie die Sprach damals war und es meiner Meinung nach, immer so kleine Gedichte sind, in denen „gesprochen“ wird. Ich hätte niemals gedacht, dass es das Wort „Memme“ damals schon gab. Die Liebe zwischen Romeo und Julia ist so groß, dass ich leider bezweifle, dass es sie heute noch so gibt, was natürlich sehr schade ist. Diese Geschichte ist definitiv faszinierend, komplex und sehr gefühlsvoll. Ganz große Leseempfehlung!

  13. Cover des Buches Die Verwandlung (ISBN: 9783899196412)
    Franz Kafka

    Die Verwandlung

     (1.731)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Da ist Gregor Samsa, jung und pflicht- und arbeitsbewusst. Er ist Handlungsreisender und lebt noch daheim im elterlichen Schoß und trägt brav seine Pflichten. Doch eines morgens ist alles anders. Er erwacht und ist kein Mensch mehr. Ergo kann er auch nicht zu Arbeit- WAS für ein Unding in seiner festumgrenzten und kleinbürgerlich strukturierten Welt!
    Doch was er genau ist, wie es dazu kam, all das bleibt im Dunkel ... Statt dessen erlebt man die Trotstlosigkeit von Gregors Alltag mit und seine zunehmende Vereinsamung, denn er ist für alle Familiennmitglieder nur noch eine ugeliebte und gar ekelhafte Last. 

    Nachdenklich machende, faszinierende kleine Geschichte.

  14. Cover des Buches Die Räuber (ISBN: 9783150000151)
    Friedrich Schiller

    Die Räuber

     (653)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Diessner

    Direkt zu Beginn spinnt sich eine Intrige um den Helden des Stücks. Als Liebling seines Vaters, dem Grafen von Moor, ist Karl in sein Studium vertieft. Doch durch einen Brief aus der Feder seines Bruders Franz erfährt er von seiner Enterbung. Tief erschüttert gründet er mit seinen Kommilitonen eine Räuberbande, versucht dabei aber stets auf dem rechten Weg zu bleiben.

    Die Geschichte vereint verschieden Epochen. Karl steht für den Sturm und Drang und ist entsprechend sehr emotional und doch verantwortungsbewusst. So führt er seine Räuberbande mit Bedacht und steht ständig zwischen Recht und Unrecht. Franz dagegen trägt Elemente der Aufklärung und wehrt sich beständig gegen alles Göttliche – wird auf Grundlage dessen jedoch verrückt. Amalia – die Geliebte Kalr’s - verkörpert die Empfindsamkeit. Auffallend ist, dass sie sich nicht von den Machenschaften Franzens täuschen lässt und stets treu bleibt.

    Wie alle Werke von Schiller ist die Sprache teilweise schwer zu begreifen. Zwar finde ich, dass man den Inhalt des Buches gut versteht, viele Passagen sind jedoch gehoben und verworren formuliert. So wird klar, dass vor allem die Räuber über eine umfassende Bildung verfügen, was die Dialoge zeitweise wirklich amüsant werden lassen. Immerhin unterhalten sich Kriminelle sonst eher schlicht und mit grobem Vokabular.

    Auch die Handlung ist rund und wird zum Schluss vollends aufgeklärt. Ungewöhnlich ist in diesem Zusammenhang, dass der Held einem Happy End gegenüber steht welches durch Pflichtbewusstsein zerschlagen wird. So endet die Handlung dennoch tragisch und Karl verliert alles kurz Gewonnene. Sein eigener ehrenvoller Tod wird dagegen nur angekündigt – bleibt jedoch offen.

  15. Cover des Buches Fahrenheit 451, English edition (ISBN: 9781451690316)
    Ray Bradbury

    Fahrenheit 451, English edition

     (218)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Wir haben damals in der Oberstufe im Englischunterricht Dystopien behandelt und unter anderem "1984" und "Brave New World" gelesen. Beide Bücher möchte ich Euch bei dieser Gelegenheit ans Herz legen, denn sie sind großartig und wichtig! Der Parallelkurs hat damals "Fahrenheit 451" gelesen und ich war immer neugierig darauf, habe das Vorhaben es zu lesen aber immer wieder aus den Augen verloren.

    Jetzt habe ich es endlich getan. Den Anfang fand ich etwas langweilig, aber kurz vor der Mitte habe ich endlich verstanden, worum es eigentlich geht. Die Gesellschaftskritik lässt sich heute mehr denn je anwenden, es ist erschütternd! Dieses Buch ist überraschend zeitlos und ich möchte es allen empfehlen, die es noch nicht gelesen haben!

  16. Cover des Buches Nathan der Weise von Lessing. Gotthold Ephraim (1987) Taschenbuch (ISBN: B00FNBDU62)
    Gotthold Ephraim Lessing

    Nathan der Weise von Lessing. Gotthold Ephraim (1987) Taschenbuch

     (64)
    Aktuelle Rezension von: WennausBuechernLiebewird

    Klappentext

     

    "Lessings Nathan der Weise gehört zu den prominentesten Werken der deutschen Literaturgeschichte, in philologisch-editorischer Hinsicht aber ganz im Gegenteil zu den großen Unbekannten mit bekanntermaßen komplizierter Druckgeschichte.

    Das liegt paradoxerweise daran, dass die historisch-kritische Ausgabe schon in Gründungszeiten der Germanistik als Wissenschaft entstand. Vorentscheidungen von Karl Lachmann und Franz Muncker sind bis heute zu Gewichten und zu revidieren, was in Ermangelung einer neuen KHA diese Studienausgabe unternimmt."

     

     

    Daten

     

    Titel: Nathan der Weise (Studienausgabe)

    Autor: Gotthold Ephraim Lessing

    Verlag: Reclam

    ISBN: 978-3-15-019142-2

    Seitenanzahl: 167

    Sterne: 2,5/5 ⭐️

    Preis: 7,00€

     

    Meine Meinung

     

    Eine Schullektüre ist und bleibt eine Schullektüre. Mit diesem Satz möchte ich die Rezension eröffnen. An keine einzige Schullektüre gehe ich ohne den Satz: "Muss ich das wirklich lesen" heran. Jede Schullektüre ist schlimm, alleine die Tatsache, dass das Wort Schule darin steckt und sie meistens keinen guten Inhalt mit sich bringen.

     

    Diese Schullektüre ist meiner Meinung nach sehr schwer zu verstehen. Ich habe über 1,5 Monate gebraucht sie zu beenden und schlussendlich haben wir gestern das Hörbuch dazu gehört, weshalb es diese Rezension überhaupt jetzt schon gibt.

     

    Ich finde in dem Buch kommen sehr gut die Vorurteile rüber und generell wie die Religionen miteinander umgehen.

     

    Jede der drei großen Weltreligionen hat Bezug in dem Buch: Islam, Judentum und Christentum.

     

    Die Vorurteile gegenüber den Juden kommen sehr stark zum Ausdruck und so weiter.

     

    Das schönste an dem Buch ist der Schluss, denn da wird alles aufgedeckt. Denn dieses Drama ist ein analytisches Drama.

     

     

    Diese Rezension fällt sehr kur aus, hängt einfach damit zusammen, dass ich nicht wirklich weiss, was ich groß über das Buch sagen soll. Ich wollte euch mehr oder minder damit nur mitteilen, dass es nicht sehr schlecht ist, aber auch nicht sehr gut. Ich finde es naja jedoch kann man aus dem Buch sehr viel lernen.

     

     

    Liebe Grüße 

     

     

    Chiara

     

  17. Cover des Buches Antigone (ISBN: 9783110357615)
    Sophokles

    Antigone

     (545)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Nochmal lesen würde ich es auf jeden Fall nicht, da es mich einfach nicht gefesselt hat. Allerdings mag ich die Charaktere, am meisten Antigone.
  18. Cover des Buches Der Prozeß (ISBN: 9783899195880)
    Franz Kafka

    Der Prozeß

     (1.000)
    Aktuelle Rezension von: lilr

    Ich habe selten ein Buch gelesen, was mich derart in den Bann gerissen hat, wie dieser Klassiker von Franz Kafka! Ab dem ersten Kapitel wird man in die Gefühlswelt des Protagonisten Josef K. gerissen und fühlt am eigenen Leib die Verzweiflung, die Angst und das Elend die von dem Prozess ausgehen. Zeitweise musste ich das Buch beiseitelegen weil mich das Schicksal und die Wirrungen derart mitgenommen haben. Aber genau das ist die Meisterleistung Kafkas! Jeder neue Handlungsstrang überrascht mit neuen grotesken Elementen, die das Buch absolut "kafkaesk" machen. Ich empfehle einen Lektüreschlüssel für alle diejenigen, die das Buch ganz erschließen möchten, denn sowohl philosophisch, politisch, religionskritisch als auch autobiografisch überließ Kafka nichts dem Zufall. Ein Muss für alle Literaturfans! 

  19. Cover des Buches Brave New World (ISBN: 9780061767647)
    Aldous Huxley

    Brave New World

     (569)
    Aktuelle Rezension von: finja472

    Die Dystopie "brave new world" oder im deutschen "schöne neue Welt" von Aldous Huxley wurde bereits 1931 von ihm verfasst und beschreibt ein gesellschaftliches System in der Zunkunft. In diesem System, werden die Menschen nicht mehr auf den normalen, uns bekannten Weg, geboren, sondern durchs Klonen und Gentechnik. Die Gesellschaft ist in fünf hierarchische Kasten aufgeteilt von Alphas bis zu Epsilons. Die Alphas genießen viele Vorteile und sind höher angesehen. Die Babies werden in ihrer Entwicklung manipuliert, durch zum Beispiel Alkoholkonsum, Sauerstoffmangel und das Wiederholen bestimmter Mantras. Dadurch ist jeder Mensch mit ihrer Rolle im System zufrieden. In der Gesellschaft gibt es keine Individien, sondern alle gehören zu jedem und alles ist sehr kurzfristig. Das bedeutet die Menschen haben keine richtigen emotionalen Bedingungen untereinander und veranstalten Sexorgien. Ein gutes Gefühl erlangen sie durch die Einnahme der Droge Soma. Alle scheinen glücklich zu sein, doch das Buch erzählt die Geschichte von Bernard, John und Helmholtz die unzufrieden sind und anfangen zu erkennen, dass nicht alles so goldens ist, was in dieser Welt glänzt. 


    Ich habe dieses Buch auf Englisch gelesen, da ich denke, dass dies eine gute Möglichkeit ist sein Englisch zu verbessern. Ich kann diese Methode wirklich weiter empfehlen. 🇬🇧


    Dieses Buch ist aber nicht für Anfänger gedacht, da der Anfang nicht unbedingt leicht ist. Am Anfang des Buches wird auch viel beschrieben und es passiert wenig Handlung, deshalb bin ich der Meinung war es schwierig in das Buch rein zu kommen. Doch als die Handlung einsetzte, wollte man unbedingt wissen wie es weiterging und wie es endet. Denn die Idee ist wirklich faszinierend, auch wenn die Welt auf mich sehr verstörend gewirkt hat. 

    Besonders spannend finde ich, dass das Klonen und die Gentechnik wirklich ein Teil unserer Zukunft sein kann. Deshalb ist es umso beeindruckender, dass der Autor sich sowas damals schon ausmalen konnte.

    Auch wie das Ende beschrieben wurde, hat mir sehr gut gefallen, da es einen nicht kalt gelassen hat.


    Insgesamt kann ich das Buch an alle empfehlen, die sich für Zukunftsvisionen interessieren oder einfach mal was anderes lesen wollen.


    Bewertung: 4/5 ⭐

  20. Cover des Buches Geschichte des Fräuleins von Sternheim (ISBN: 9783423135306)
    Sophie von La Roche

    Geschichte des Fräuleins von Sternheim

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Sophie von Sternheim ist von ihrem Vater behütet und exzellent erzogen aufgewachsen, doch der Tod ihres geliebten Papas und der nächsten Angehörigen lässt sie viel zu früh allein zurück. Sie soll bei ihren Verwandten bleiben, die sie allerdings dem Fürsten als Mätresse anbieten, um ihre eigenen Pläne voranzutreiben. Um diesem Schicksal zu entkommen flieht Sophie in die Arme des intriganten Verführers Lord Derby, der ihre naive Tugendhaftigkeit geschickt für sich zu nutzen weiß. Das kostet Sophie fast das Leben.

    Der erste deutsche Frauenroman weiß auch heute noch glänzend zu unterhalten. Man muss sich ein wenig an die ausführlichen Tugendtiraden gewöhnen, doch eröffnen gerade diese am Ende enormen Interpretationsspielraum. Schließlich wird die vielgepriesene Tugend der Heldin zum Verhängnis. Aus heutiger Sicht wird die Ambivalenz der idealen Frau des 18. Jahrhunderts hier perfekt vorgeführt. Streckenweise geht einem die Protagonistin auf den Geist und man sympathisiert eher mit Lord Derby als mit seinem wehleidigen Konkurrenten Lord Seymour, aber trotzdem nahm mich die fremde Welt des 18. Jahrhunderts gefangen. Zusammen mit Sophie von Sternheim durchlebt man die Höhen und Tiefen des Lebens und ist schließlich auch mit dem etwas kitschigen Ende glücklich.

    Schade bleibt, dass die dtv-Ausgabe weder Anmerkungen noch ein Nachwort hat, sodass man mit Interpretationsansätzen und tieferen Einblicken in die Textgeschichte alleine gelassen wird.

    Fazit: Ein Roman, der auch heute noch zu unterhalten weiß und dem Leser eine vergessene Welt erschließt. Man muss aber im Hinterkopf behalten, dass er im Zeichen der Empfindsamkeit steht. Das macht manche Passagen etwas anstrengend, aber die Lektüre lohnt sich!

  21. Cover des Buches Der kleine Prinz. Faksimile in Geschenkbox (ISBN: 9783792000236)
    Antoine de Saint-Exupéry

    Der kleine Prinz. Faksimile in Geschenkbox

     (7.709)
    Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibro

    Der Erzähler muss mitten in der Sahara notlanden. Dort trifft er auf den Kleinen Prinzen, einen netten blonden Jungen, der alles in Frage stellt. Er berichtet von seiner Reise auf verschiedene Planeten und es entsteht ein Geflecht aus philosophischen Gedanken, die zum Träumen, Verweilen und Nachdenken anregen.

    Meine Meinung:

    Ich habe mir die englische Schmuckausgabe gekauft, die gab es leider nicht auf Lovelybooks, daher meine Rezi hier.

    Es ist eine süße Geschichte, mit etwas Wehmut, die ich vor vielen Jahren schonmal und nun erneut sehr gerne nochmal gelesen habe.

    Vor allem die vielen Zeichnungen sind wunderschön und machen das Lesen zu einem Erlebnis.

  22. Cover des Buches Romeo und Julia (ISBN: 9783960550310)
    William Shakespeare

    Romeo und Julia

     (1.359)
    Aktuelle Rezension von: SofiaCuorDiLeone

    Einfach nur schrecklich... Ein extrem anstrengendes Teenie-Drama hoch zehn, das es mir wirklich schwer gemacht hat, überhaupt zu Ende zu lesen, so oft wie ich entnervt die Augen verdrehen musste! Shakespeares Stil kann das leider auch nicht besser machen - Schwachsinn bleibt Schwachsinn, auch mit Schleife drauf. 

  23. Cover des Buches Die Judenbuche (ISBN: 9783746042916)
    Annette von Droste-Hülshoff

    Die Judenbuche

     (451)
    Aktuelle Rezension von: awogfli

    Was soll ich sagen, dieses Werk ist politisch viel korrekter als die meisten anderen Novellen dieser Zeit, das Problem dabei ist aber, dass die ganze Geschichte extrem langweilig war. Mit der Sprache hatte ich überhaupt keine Probleme, ist mir doch auch der Michael Kohlhaas so gar nicht fremd, den ich sehr genossen habe. Es gab wie schon erwähnt keinen Antisemitismus, viel moralisches Gedrohe mit dem Zeigefinger, einen Protagonisten, der sich nach und nach zum Schlechten entwickelt, und der sich dann auch noch auf Grund seiner Schuld selbst entleibte (warum auch immer, hier werden von der Autorin Motive für so einen drastischen Schritt im Detail überhaupt nicht dargelegt).

    Da wurde in der Figurenentwicklung im Finale ordentlich geschlampt, denn der Protagonist zeichnet sich ja nicht durch besonderes ethisches Verhalten aus, also warum sollte er sich zuerst bewusst für Betrug und Mord entscheiden und dann damit hadern. Da uns die Autorin die innere Katharsis der Hauptfigur und die erneute Wandlung zum moralischen Menschen mit schlechtem Gewissen schuldig bleibt, kann ich nur mit den Schultern zucken. Warum sich Friedrich umgebracht hat, wird ewig im Verborgenen bleiben. Ganz schlechtes Schreibhandwerk vor allem in der Figurenentwicklung. Wahrscheinlich eine protestantisch puritanische moralinsaure Hypothese, dass alle schlechten Menschen im Alter automatisch Einsicht zeigen und sich von selbst umbringen. Das war schon zur damaligen Zeit im 18. Jahrhundert so naiv bekloppt, dass mir wirklich die Spucke wegbleibt.

    Der ganze Plot ist zudem so schnarch schnarch schnarch ... schon bin ich wie ein Holzfäller komatös eingeschlafen und säge alleine durch mein tiefenentspanntes Schnarchen drei Wälder mit 1000 Festmeter Holz gleich mit ab.

    Fazit: Ich mag sehr alte historische Novellen wirklich gern und habe schon viele gelesen, aber diese ist entbehrlich, da sie fundamental gegen mein 1. literarische Gebot verstößt: Du sollst nicht langweilen. Da ist mir sogar die zu dieser Zeit sehr ungewöhliche politische Korrektheit total Blunzn (Schnuppe auf österreichisch).

  24. Cover des Buches Das Gespenst von Canterville (ISBN: 9783865663467)
    Oscar Wilde

    Das Gespenst von Canterville

     (179)
    Aktuelle Rezension von: misspider

    Ein zeitloser Klassiker den ich noch von früher kannte, und gute Geschichten möchte man ja auch gerne an den Nachwuchs weitergeben. Natürlich kamen die Streiche der Jungs besonders gut an, aber auch die Geschichte des Geistes war interessant und spannend erzählt. Dass ich trotz der anspruchsvollen, verschachtelten Bandwurmsätze und der mittlerweile altertümlich anmutenden Sprache immer noch weiter lesen sollte, zeigt dass die Geschichte noch lange nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt hat und auch nach so vielen Jahren noch immer begeistert. Die Schneider-Ausgabe enthält zudem einen interessanten Kommentar am Ende des Buches, der erklärt woher die Idee zu dieser Geschichte stammt.

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