Bücher mit dem Tag "ray bradbury"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ray bradbury" gekennzeichnet haben.

18 Bücher

  1. Cover des Buches Halloween (ISBN: 9783257228625)
    Ray Bradbury

    Halloween

     (40)
    Aktuelle Rezension von: LeenChavette

    Es ist die Nacht an Halloween, als sich die acht Freunde für eine Runde "Trick or Treat" verkleiden und die Straßen einer amerikanischen Kleinstadt unsicher machen wollen.  Doch vorerst müssen sie noch das letzte und beliebteste Mitglied ihrer Truppe abholen - Pipkin. Der sonst so lebensfrohe und ausgelassene Junge wirkt an diesem Abend blasser und kränklicher als sonst. Als dieser plötzlich vor ihren Augen verschwindet, begeben sich die Jungen auf eine mystische Reise durch die Zeit. Pipkin ist ihnen dabei immer einen Schritt voraus und erscheint in jeder dargestellten Epoche als geisterhafte Symbolik. Der Tod höchstpersönlich wird die Freunde begleiten und ihnen die verschiedenen Bräuche, Riten und geschichtliche Entwicklungen erläutern, welche zu den vielfältigen kulturellen Festlichkeiten geführt haben, die wir heute beispw. als Halloween kennen.


    Ray Bradbury erzählt die Geschichte Halloweens / Samhain / den Tag der Toten / etc. pp in all seinen bunten und düsteren Farben. Dabei wandert er den schmalen Grad zwischen mystischer Gruselgeschichte und sachlichen Fakten. Mir fiel der Wechsel manchmal etwas schwer und auch die Sprache empfand ich teilweise etwas sperrig. Dennoch ist "Halloween" ein must-read für jeden Fan des Totenfestes und ist durch seine Länge von ca. 171 Seiten sehr kurzweilig.

  2. Cover des Buches Fahrenheit 451 (ISBN: 9783257071405)
    Ray Bradbury

    Fahrenheit 451

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Belladonna

    Beschreibung

    Guy Montag ist Feuermann. Anstatt Brände zu löschen, ist die Feuerwache dafür zuständig, Brände zu legen und bei ihren Einsätzen jeden Buchbesitzer vor dem gefährlichen Medium des Wissens zu befreien. Die Menschen werden durch seichtes Entertainment und stetige Berieselung unter Kontrolle gehalten. Doch als Guy mit einer neuen Nachbarin, einem siebzehnjährigen Mädchen, das verrückt zu sein scheint ins Gespräch kommt, und selbst beginnt in den streng verbotenen Büchern zu lesen, beginnt er sich dem Regime zu widersetzen.

    Meine Meinung

    Der zeitlose Klassiker »Fahrenheit 451« von Ray Bradbury existiert in zahlreichen Übersetzungen und Ausgaben. Wäre der Autor nicht 2012 verstorben würde er am 22. August 2020 seinen 100. Geburtstag feiern – zu diesem Jubiläum ist die dystopische Zukunftsvision Bradburys in einer Neuübersetzung von Peter Torberg im Diogenes Verlag erschienen.

    In dem zuerst 1953 veröffentlichten dystopischen Science-Fiction-Roman zeichnet Ray Bradbury eine schauderhafte Zukunftsvision, die auch heute nichts an Aktualität eingebüßt hat. Besonders für Buchliebhaber*innen ist es ein Grauen, sich die Vorgänge in »Fahrenheit 451« zu vergegenwärtigen, denn hier ist Lesen und der Besitz von Büchern strengstens verboten. Wird bekannt, dass jemand doch noch Literatur besitzt, rückt Guy Montag mit seinen Feuermann-Kollegen aus und setzt die Buchseiten in Brand, die sich dem Titel zu Folge bei 451 Grad Fahrenheit (ca. 233 Grad Celsius) entzünden.

    Die Geschichte ist zwar recht einfach gehalten, doch Bradbury trifft mit seinen Worten und subtiler Spannung gezielt in das Mark der Menschen und der Gesellschaft und gibt mit seinem Buch den Anstoß, sich selbst zu hinterfragen und nachzudenken. Lassen wir uns genau wie seine Charaktere von der nichtssagenden Unterhaltung die uns das Fernsehen, Radio und Internet liefert berieseln und setzten uns der Gefahr zu verblöden aus, ohne sich noch die geringste Mühe für eigene Gedanken zu machen? Sind wir genauso teilnahmslos wie Guy Montags Frau, die in einer vollkommenen Traumwelt lebt und am wahren Leben nicht mehr teilnimmt?

    Guy Montag bricht jedoch aus der Kontrolle des Regimes aus, entzieht sich der Verdummung der Menschheit durch Fernsehwände, die die eigene Familie ersetzen und Ohrmuscheln, die einen durch hypnotisches Gebrabbel in eine Lethargie verfallen lassen. Dieser Ausbruch gibt Hoffnung darauf, dass es nicht zu spät ist, wenn wir nur damit beginnen alles zu hinterfragen.

    Fazit

    Mit seiner immensen Wortgewalt und der frappierenden Horrorvorstellung, dass ein solches Szenario tatsächlich möglich sein könnte, vermag »Fahrenheit 451« auch noch nach über 60 Jahren nach seiner Erstveröffentlichung zu fesseln. Dieser Klassiker ist ein absolutes MUST-READ!

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    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 17.08.2020

  3. Cover des Buches Das Böse kommt auf leisen Sohlen (ISBN: 9783848920983)
    Ray Bradbury

    Das Böse kommt auf leisen Sohlen

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Charlea

    Es gibt Bücher, bei denen stimmt einfach alles – das Cover lädt mich zum Lesen ein, das Schriftbild ist angenehm für die Augen, die Illustrationen sind ebenso ansprechend wie das Cover und der Text liest sich so flüssig, dass ich das Buch zu keinem Zeitpunkt weglegen möchte. Und gefunden habe ich diese kleine und doch so perfekte Mischung in der Aladin-Ausgabe des Buches Das Böse kommt auf leisen Sohlen aus der Feder von Ray Bradbury.

    Mir war der Autor bisher tatsächlich nur im Zusammenhang mit einem anderen Roman, Fahrenheit 451, ein Begriff gewesen, doch da es sich um eine Schullektüre gehandelt hatte, hatte ich nicht mal mehr auf dem Schirm, ob ich das Buch mochte oder nicht, zumal ich Inhalte ständig mit denen von 1984 von George Orwell durcheinander gebracht hatte – lange Rede, kurzer Sinn: im Grunde kannte ich zwar den Namen, konnte aber nicht wirklich sagen, was ich von seiner Schreibe halte; ein Fakt, der sich definitiv ändern wird.


    Zum Inhalt sei an dieser Stelle nur so viel erzählt:

    Jim und Will wohnen seit der Geburt in engster Nachbarschaft zueinander, und zwar im beschaulichen Örtchen Greenhorn, Illinois. Sie sind beste Freunde, wissen nahezu alles voneinander und als eines Tages ein Wanderzirkus seine Zelte in der Nähe aufschlägt, sind beide völlig in den Bann geschlagen – und doch übt dieser Zirkus eine unterschiedliche Wirkung auf die Jungs aus und auch die Erwachsenen können sich dem seltsamen Zauber nicht entziehen.


    Fazit:

    Allein sprachlich konnte ich nicht fassen, dass mir das Buch nicht längst unter die Finger geraten war, denn nachdem ich damit fertig war, zieren dutzende Post-ist meine Ausgabe, da ich mir besonders gelungene Stellen markieren wollte. Ich hatte das Gefühl, dass hier einfach ein ganz großer Name hinter jedem Wort steckt, so flüssig und mitreißend erzählt empfinde ich das vor allem bei Büchern, die ein wenig älter sind. Und auch der Titel „Something wicked this way comes“, das auf Shakespears Macbeth zurückgeht könnte besser gar nicht gewählt werden. Es ist spannend, ein wenig gruselig (aber nicht von der Sorte, bei der viel zu viel Blut fließt oder der Ekelfaktor mit jeder Seite ansteigt) und die Geschichte wird bis zum Ende erzählt, ohne dass lose Enden blieben.

    Und diese Illustrationen von Reinhard Kleist waren einfach phänomenal – ich wünschte, es würde alle Bücher des Autoren Bradbury in dieser Fassung geben!

  4. Cover des Buches Die Mars-Chroniken (ISBN: 9783257607505)
    Ray Bradbury

    Die Mars-Chroniken

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Helicopter66

    Eines der Hauptwerke früher Science-Fiction, das über technisch orientierte Fiktion hinausgeht und sich mit psychologischen und gesellschaftlichen Themen beschäftigt. Nach heutigen Maßstäben empfehlenswert, wenn man sich für die Entwicklung des Genres interessiert.

    Die zwischen 1946 und 1950 veröffentlichten Kurzgeschichten wurden, geringfügig ergänzt, 1950 zu einem Buch zusammengefasst. Die einzelnen Kurzgeschichten beschreiben in Form von Ausschnitten die Besiedlung des Mars über einen Zeitraum von 27 Jahren (1999 bis 2026) und das Zusammentreffen mit einer alten, hoch entwickelten marsianischen Zivilisation. Abgesehen von Andeutungen lässt sich Bradbury nie auf eine genauere Beschreibung der Marsianer ein, sondern zeigt sie nur indirekt im „Spiegel“ des überwiegend verständnislosen und rücksichtslosen Verhaltens der Siedler. Am Ende scheitern die Menschen an ihrer Ignoranz, während die Marsianer an einer eingeschleppten Krankheit zugrunde gehen.

  5. Cover des Buches Löwenzahnwein (ISBN: 9783257210453)
    Ray Bradbury

    Löwenzahnwein

     (11)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Man könnte das Buch als eine nahezu philosophische Abhandlung über den Verlauf der Zeit, beziehungsweise die Veränderung die uns die Zeit bringt, betrachten. Nebenbei ist es wunderbar unterhaltsam und auch emotional sehr ansprechend. Dieses Buch wird den Leser gleichermaßen zum Nachdenken und zum Träumen bringen. Mich hat "Löwenzahnwein" sowohl zum Lachen als auch zum Weinen gebracht. Ich zähle es zu den ganz besonderen Juwelen in meiner Büchersammlung.

  6. Cover des Buches Der illustrierte Mann (ISBN: 9783257607512)
    Ray Bradbury

    Der illustrierte Mann

     (62)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Geschichten handeln in einer mehr oder weniger fernen, technifizierten Zukunft der Erde, wobei meist der Raumflug eine grosse Rolle spielt. Die Auswahl der Geschichten ist abwechslungsreich, Grusel ist ebenso vertreten wie Religion, Sozialkritik, Marsinvasion, die eigentümliche Lebenswelt der Kinder als auch anrührende konservative Familiengeschichten. Es sind teilweise sehr interessante Perspektiven angerissen. 

    Jede dieser Geschichten hat ihren besonderen Reiz.

  7. Cover des Buches Fahrenheit 451 (ISBN: 9783453319837)
    Ray Bradbury

    Fahrenheit 451

     (705)
    Aktuelle Rezension von: NanuNana

    Das Thema des Buches fand ich sehr interessant, weshalb ich diesen dystopischen Roman unbedingt lesen wollte. Meine hohen Erwartungen wurden leider enttäuscht, da ich mir mehr erwartet habe.

    Die Entwicklung des Protagonisten Guy Montag fand ich vorhersehbar und die ganze Geschichte war die meiste Zeit über sehr langatmig.

  8. Cover des Buches Schneller als das Auge (ISBN: 9783257065145)
    Ray Bradbury

    Schneller als das Auge

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Tintenwelt 2. Tintenblut (ISBN: 9783751300520)
    Cornelia Funke

    Tintenwelt 2. Tintenblut

     (3.429)
    Aktuelle Rezension von: Linny2020

    Das Abenteuer geht weiter, die Charaktere verstricken sich immer mehr, die Spannung steigt. Ein gelungener Fortsetzungsroman der Tintenwelt. Selten, dass eine Fortsetzung so gut ist und so viel Spaß macht!


  10. Cover des Buches Der Robotspion (ISBN: B001HBWB6W)
    Sam Moskowitz

    Der Robotspion

     (1)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Spannende Kurzgeschichten über Roboter unddie Schwierigkeiten mit den Menschen. Der Band enthält 8 Kurzgeschichten von dem who is who der besten Autoren der 60/70er Jahre (bradbury, clarke, russell)
  11. Cover des Buches Die Laurel und Hardy-Liebesgeschichte und andere Erzählungen (ISBN: 9783257018394)
  12. Cover des Buches Fahrenheit 451 by Ray Bradbury (ISBN: 9781411469532)
    Sparknotes

    Fahrenheit 451 by Ray Bradbury

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Storyteller98

    “Fahrenheit 451”, eine Dystopie von Ray Bradbury, ist ein bekanntes und wichtiges Werk der Science-Fiction-Literatur der fünfziger Jahre. Es spielt in einer Zukunft, in der nicht etwa eine strikte Regierung, sondern eine mehr und mehr verdummende Gesellschaft dazu geführt hat, dass die Literatur nicht mehr geachtet wird, sondern der Besitz und das Lesen von Büchern sogar streng verboten ist. Der Feuerwehrmann Guy Montag hat mit seinen Kollegen die Aufgabe, illegale Werke zu verbrennen. Nie stellt er diese Aufgabe – oder seine Gesellschaft insgesamt – infrage, bis er auf die junge Clarisse trifft, die die Welt spürbar aus völlig anderen Augen sieht. Wie aus einer langen Trance gerissen, betrachtet Montag sein Leben plötzlich ganz genau und ist unzufrieden mit all den sinnlosen Dingen, mit denen er und seine Mitmenschen sich die Zeit vertreiben, während um sie herum ein Krieg tobt. Als er bei seinen beruflichen Einsätzen Bücher stiehlt und heimlich liest, kommt er plötzlich in Konflikte mit allem, was auch er als normal und richtig angesehen hatte …

    Ich muss gestehen, dass ich kaum je Zukunftsliteratur lese und mich entsprechend schlecht mit dieser auskenne. „Fahrenheit 451“ hat mir jedoch ausnehmend gut gefallen. Die Idee an sich gefiel mir sehr gut und auch deren Umsetzung. Traurigerweise konnte ich an einigen Stellen bloß zustimmend nicken, da die Gesellschaft Montags manchmal erschreckende Ähnlichkeiten zu der unseren aufzuweisen scheint. Zum Ende hin wurde das Ganze etwas actionreicher, aber nicht zu sehr, sondern in einem sehr guten Maß. Der Stil passte zum Inhalt, er war nicht zu abgehoben, sondern angenehm zu lesen und gleichzeitig recht schön (ich kann hier nur von der Originalversion sprechen, nicht von der Übersetzung).

    Ich habe an diesem Werk absolut nichts zu bemängeln, bloß hätte es durchaus länger sein können ;)

  13. Cover des Buches Abenteuer (ISBN: 9783473515554)
    Hanna Bautze

    Abenteuer

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein Jugendbuch mit tollen Abenteuergeschichten so populärer Autoren wie Edgar Allan Poe, Sir Arthur Conan Doyle und Ray Bradbury. Am bekanntesten ist wohl "Die Perle" von Jack London.
  14. Cover des Buches Ein Dutzend für den Henker (ISBN: 9783453107618)
    Alfred Hitchcock

    Ein Dutzend für den Henker

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Schön altmodische Krimikurzgeschichten mit ganz viel schwarzem Humor, einige Stories könnten glatt von Stephen King kommen. Am lustigsten war natürlich die "Reizende Familie", eine satirische Abrechnung mit Familienklischees. Einige der Autoren sind durchaus bekannt, zB Ray Bradbury oder Richard Matheson. Nur mit Hitchcock hat das Ganze wenig zu tun.
  15. Cover des Buches Fahrenheit 451 (ISBN: 9783150145029)
    Ray Bradbury

    Fahrenheit 451

     (220)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Wir haben damals in der Oberstufe im Englischunterricht Dystopien behandelt und unter anderem "1984" und "Brave New World" gelesen. Beide Bücher möchte ich Euch bei dieser Gelegenheit ans Herz legen, denn sie sind großartig und wichtig! Der Parallelkurs hat damals "Fahrenheit 451" gelesen und ich war immer neugierig darauf, habe das Vorhaben es zu lesen aber immer wieder aus den Augen verloren.

    Jetzt habe ich es endlich getan. Den Anfang fand ich etwas langweilig, aber kurz vor der Mitte habe ich endlich verstanden, worum es eigentlich geht. Die Gesellschaftskritik lässt sich heute mehr denn je anwenden, es ist erschütternd! Dieses Buch ist überraschend zeitlos und ich möchte es allen empfehlen, die es noch nicht gelesen haben!

  16. Cover des Buches Die Nacht der zehn Milliarden Lichter (ISBN: B0000BSS0S)
    Helmuth W. Mommers

    Die Nacht der zehn Milliarden Lichter

     (1)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Ganz nette Geschichten Sammlung über die verschiedenen Arten und Geschenke die man bei einem Weihnachstfest feiern kann.
  17. Cover des Buches Geh nicht zu Fuß durch stille Straßen (ISBN: 9783453301696)
    Ray Bradbury

    Geh nicht zu Fuß durch stille Straßen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Wunderschöne Geschichten, die sehr poetisch, verträumt und sehr blumig gehalten sind. Bradbury kann einen auf eine wunderschöne Traumreise mitnehmen. Eine der wundervollsten Autoren der 50/60er Jahre
  18. Cover des Buches Unheimliche Geschichten (ISBN: 9783257215472)
    Mary Hottinger

    Unheimliche Geschichten

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Sonoris
    Die Herausgeberin Mary Hottinger dieser Kurzgeschichtensammlung war schon durch andere Anthologien in Erscheinung getreten. Gleichgültig, ob diese Erzählungen aus dem Bereich der Kriminal- oder der unheimlichen Literatur sind, sie alle sollen für Qualität und einem hohen Verständnis für Literatur sprechen. Ich selbst konnte mich davon schon bei den Gespenster- und Horroranthologien von ihr überzeugen: Sie alle beinhalten bemerkenswerte und anspruchsvolle Erzählungen.
    Von der hier vorliegenden bin ich nicht ganz so überzeugt, was vielleicht auch an dem Titel liegen mag, der mich zunächst in die Irre führte. Denn wie die Herausgeberin in dem Vorwort mitteilte, beinhaltet diese Kurzgeschichtensammlung nicht nur unheimliche Geschichten, die ich dann auch erwartete, sondern Sciencefiction- oder einfach nur ungewöhnliche Erzählungen.
    Jedoch sind darunter auch ein paar Autoren, die mich mit ihrem Stil nicht überzeugen konnten. Welche das genau sind und welche mich mit ihren Erzählungen überzeugen konnten, kann der geneigte Leser nun im Folgenden erfahren.

    1. Ambrose Bierce - Ein Ereignis an der Owl-Creek-Brücke
    Eine sehr einfühlsame Erzählung, um einen Mann, der aufgrund eines Kriegsverbrechens gehängt werden soll. Die Kurzgeschichte erzählt auf sehr beeindruckende Art und Weise von dem Schrecken und des Leidens des Gehängtwerdens.
    4 von 5 Sterne 

    2. Thomas Burke - Die gelben Teufelchen
    Eine Kurzgeschichte, um einen Mörder, der durch den Wind in eine Wohnung getrieben wird, deren Bewohner er geplant hatte, umzubringen. Die kleinen gelben Teufelchen folgten ihm darauf und führen ihn zur Polizei. Amüsante Geschichte, deren Aussage ich jedoch nicht ganz verstanden habe.
    3 von 5 Sterne 

    3. Muriel Spark - Portobello Road
    Eine sehr schöne Geschichte, die nicht nur sehr einfühlsam erzählt wurde, sondern ebenso durch einer sehr angenehmen Atmosphäre und gut gezeichneten Charakteren zu überzeugen weiß! Es geht um vier Freunde, die alle miteinander stark verbunden sind, was ihnen auch zum Verhängnis wird...
    5 von 5 Sterne 

    4. John Anthony West - In Chanceyville
    Eine humorvolle Erzählung, um einen jungen Anhalter, der von einem Mann mitgenommen wird. Unterwegs stellt sich heraus, dass der Fahrer Constable ist, was Probleme für den Mitfahrenden bedeutet. Die Erzählung endet recht abrupt, aber es war wohl auch alles erzählt worden, was erzählt werden musste. Das Ende verdeutlicht aber auch, dass die Geschichte keine tiefere Aussage bereithält. Es geht scheinbar lediglich darum ein paar Minuten nett und humorvoll unterhalten zu werden.
    4 von 5 Sterne 

    5. Freeman Wills Crofts - Der Bahnübergang
    Eine einfache, aber gleichsam wirksame und spannende Erzählung! Sie handelt von einem Mann, der dabei erwischt wurde, wie er von seiner Arbeitsstelle Geld gestohlen hat. Seitdem wird er von ihm erpresst. Um sich aus dieser Schlinge zu befreien, plant er seinen Peiniger zu töten.
    4 von 5 Sterne 

    6. Patrick Quentin - Bächleins Rauschen tönt so bang
    Ein Mann von fast 40 Jahren lebt eng mit seiner Mutter zusammen, das Band, das die beiden zusammenhält ist sehr eng. Bei einem Urlaub lernt er eine junge Frau kennen, der er sich völlig hingibt und eine neue Lebendigkeit spürt, von der er glaubte, sie gar nicht zu haben. Nur durch sie spürt er die Fesseln seiner Mutter. Es entsteht der Plan seine Mutter umzubringen, um sich von diesen Fesseln zu befreien...
    Eine sehr verstörende und eindringliche Erzählung.
    5 von 5 Sterne 

    7. Stanley Ellin - Tod am Weihnachtsabend
    Eine kurze und effektvolle Erzählung. Habe sie nicht ganz verstanden, da ich den entscheidenden Satz nicht verstehe, aber ich ahne, was mir der Autor mir sagen wollte. So ist es eine typische Geistergeschichte, die allerdings eine etwas stärkere Entfaltungsmöglichkeit gut getan hätte.
    3 von 5 Sterne 

    8. Henry Slesar - Der Mann in der Nachbarzelle
    Eine recht nichtssagende Erzählung, um einen Mann, der als Anhalter mitfährt und später erfährt, dass dies verboten sei. Im Gefängnis erlebt er dann eine Verwechslung mit einem anderen Gefangenen. Sehr schön und flüssig erzählt mit recht ausdrucksstarken Charakteren, aber inhaltlich weiß die Geschichte allerdings nicht zu überzeugen. Langweilig ist sie zwar nicht, aber auch nicht besonders aussagekräftig oder interessant.
    2 von 5 Sterne 

    9. Ray Bradbury - Feuerballons
    Eine fantastische oder Sciencefiction-Geschichte, die sich mit Geistlichen von der Erde auf dem Mars abspielt. Die beiden Geistlichen, die sich auf dem Weg zum Mars gemacht haben, um dort die Sündiger zu bekehren, werden in ihrem Glauben zu Gott geprüft.
    Ich konnte diese Erzählung nicht zu Ende lesen, da sie mir als zu abgedreht erschien. Desweiteren legte der Autor auch zu wenig Wert auf die Stimmung, Charaktere und Handlung. Einzig allein die Konfrontation der beiden Geistlichen mit den Feuerballons schien ihm wichtig zu sein, was mich aber nicht interessierte.
    1 von 5 Sterne 

    10. John Wyndham - Der Meteor
    Eine weitere Sciencefiction-Erzählung, diesmal um einen Meteoriten, der in einer ländlichen Gegend herabgestürzt ist. Parallel wird der Inhalt eines Treffens wiedergegeben, der sich mit der Entdeckung eines Planeten beschäftigt.
    Ähnlich wie bei der vorherigen Erzählung von Ray Bradbury handelt diese von einer uns fremden Welt, die aber einen Einfluss auf die Erde hat. Auch wenn sie aus meiner Sicht spannender erzählt wurde und mehr Wert auf die Charaktere und die Handlung gelegt wurde, so spricht mich diese Erzählung ebensowenig an. Dementsprechend habe ich nur die Stellen gelesen, die nicht von anderen Welten handeln.
    2 von 5 Sterne 

    11. Miriam Allan de Ford - Der Einzelgänger
    Ein Mann, ziemlich unglücklich mit seiner Arbeit und seiner Frau, lässt sich von der Arbeit für einen Tag aus Krankheitsgründen befreien und beobachtet beim Spaziergang eine Tat, die eine Meldung bei der Polizei erfordert.
    Eine dramatische und spannende Erzählung, die deutlich macht, was es bedeuten kann, Hilfe zu unterlassen, wo sie gebraucht wird.
    5 von 5 Sterne 

    12. G. K. Chesterton - Der Mann in der Passage
    Diese Erzählung, auch wenn sie recht ironisch ist, erinnert mich ein wenig an die Kriminalgeschichten von Edgar Allan Poe. Der Mord an eine Schauspielerin, den es vor Gericht aufzulösen gilt, konnte nur mit scharfem Verstand und einer hohen Kombinationsgabe erfolgen.
    Insgesamt ist der Rahmen, in dem dieser Mord passiert ist, mit Bezug zum Theater und zur Schauspielerei gut gewählt und mit interessanten Charakteren ausgestattet, jedoch vermochte mich die Geschichte nicht gänzlich zu überzeugen. Denn der Stil der Erzählung ist etwas zu hölzern und sperrig, wodurch der Geschichte Lebendigkeit und Spannung genommen wurde.
    3 von 5 Sterne
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