Bücher mit dem Tag "raumstation"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "raumstation" gekennzeichnet haben.

45 Bücher

  1. Cover des Buches Die 100 (ISBN: 9783453269491)
    Kass Morgan

    Die 100

     (637)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Nachdem ich die Serie regelrecht verschlungen habe, musste ich das Buch lesen.
    Ich finde, dass das Buch sehr gelungen ist, auch wenn es deutliche Unterschiede im Vergleich zur Serie gibt. Es gibt viele neue Charaktere, die die Geschichte noch spannender machen.
    Das Buch ist teilweise etwas bedrückend und regt zum Nachdenken an.

    Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. das Buch lässt sich flüssig lesen.

  2. Cover des Buches Die 100 - Tag 21 (ISBN: 9783453269507)
    Kass Morgan

    Die 100 - Tag 21

     (360)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Die verbliebenen Jugendlichen leben nun seit 21 Tage auf der Erde, plötzlich wird ihr Lager überfallen und nicht jeder überlebt diesen Angriff. Schnell wird ihnen klar, dass sie nicht die einzigen auf der Erde sind. Nicht alle Menschen sind bei der Nuklearkatastrophe ums Leben gekommen, einige haben überlebt und werden die "Erdgebornen" genannt.
    Bellamy ist weiterhin auf der Suche nach seiner Schwester, hierbei trifft er zusammen mit Clarke auf die Erdgeborenen.

    Meine Meinung:
    Toller Schreibstil, ich kam in das Buch sehr gut rein und die Geschichte hat mir auch sehr gut gefallen. Das Buch war nicht zu kompliziert geschrieben, sodass auch jüngere Leser das Buch gut lesen können.

  3. Cover des Buches Gemina (ISBN: 9783423762328)
    Amie Kaufman

    Gemina

     (193)
    Aktuelle Rezension von: shelfie

    Teil 2 der Illuminae Akten:

    Hanna ist die verwöhnte Tochter des Kommandanten der Sprungstation Heimdall, Nik der zweifelnde Sohn des Mafia-Clans. Beide hadern mit dem Leben an Bord der langweiligsten Raumstation des Alls, bis eine feindliche Kampfeinheit die Station angreift, nach und nach die Bewohner der Station dezimiert, während ein Funktionsausfall des Wurmlochs das Raum-Zeit-Kontinuum zu zerfetzen droht. Hanna und Nik kämpfen nun nicht mehr nur um das eigene Überleben und ihre neu gefundene Liebe – das Schicksal der Heimdall und wahrscheinlich das des gesamten Universums liegt in ihren Händen. 

     

    Meinung:   Wie auch „Illuminae“, der erste Teil, ist “Gemina” kein normales Buch. Die Autoren haben den gleichen Stil beibehalten, bei dem man die Akten liest. Eine sehr origininelle Idee, die mir bei Illuminae schon ausserst gut gefallen hat. Die 659 Seiten dieses Buches behinhalten Chatverlaeufe, Zeichnungen, Transkriptionen, Emails und vieles mehr. Mit viel Humor wird es abgerundet und Niklas und Ella Malikow sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Beide Charaktere finde ich einzigartig, insbesondere Ella. Den zweiten Band finde ich sogar besser als den ersten. Staendig passiert irgendetwas und durch die mehreren Plottwists bleibt es stehts spannend.

    Definitiv eine Leseempfehlung und ich freue mich schon auf „Obsidio“!

  4. Cover des Buches Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit (ISBN: 9783404208432)
    Phillip P. Peterson

    Paradox - Am Abgrund der Ewigkeit

     (135)
    Aktuelle Rezension von: Zhuraj

    Der Plott des Buches ist sehr interessant und hat mich direkt gepackt. Leider wird meiner Meinung nach zu sehr am Anfang mit Chrakteraufbau vertrödelt. Mir persönlich gefällt das nicht so. Das ist aber auch sehr subjektiv. Sobald es dann „Losgeht„ war das Buch sehr packend und ich konnte es nicht mehr zur Seite legen. Ich mag es ja wenn im Scifi Genre etwas Rätselhaftes geschieht und dies dann erforscht wird. Die Charaktere waren alle sehr unterschiedlich aber dennoch glaubhaft. Ab und zu gibt es dann auch ein bisschen viel technische Fakten aber das mag ich sehr. Dennoch bleibt der eigentliche Plott im Vordergrund. Macht definitiv Lust die weiteren Teile zu lesen. 

  5. Cover des Buches Enders Spiel (ISBN: 9783453314207)
    Orson Scott Card

    Enders Spiel

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Squalldiamond

    Habe das Buch gelesen nach dem ich den Trailer zum Kinofilm gesehen hatte. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere werden gut entwickelt; es gibt einen spannenden Plot und am Ende des Buches will man noch mehr über das Universum von Ender wissen. Von meiner Seite aus eine Empfehlung für alle scifi-fans. 

  6. Cover des Buches SUBLEVEL: Zwischen Liebe und Leid (ISBN: 9783646603040)
    Sandra Hörger

    SUBLEVEL: Zwischen Liebe und Leid

     (46)
    Aktuelle Rezension von: hexe2408

    Sunrise ist der ganze Stolz ihrer Familie. Sie kann dafür sorgen, dass es ihnen allen bald besser geht, dass sie der tristen Hoffnungslosigkeit, Armut, der Dunkelheit und dem Gestank in den Sublevels entfliehen und sich etwas Besseres aufbauen können. Sunrise ist eine Hoffnungsträgerin und muss hart arbeiten, um die Erwartungen zu erfüllen. Unermüdlich lernt sie für ihren Abschluss, der ihr den Weg in ein gutes Berufsleben ermöglicht, wodurch viele weitere Türen sich öffnen werden.

    Doch dann trifft sie auf Corvin und ihre Welt versinkt im Chaos. Nur wenn sie einen klaren Kopf behält, kann es ihr gelingen, ihre Familie zu retten und ihre Bestimmung zu erfüllen – koste es, was es wolle!

     

    Die Welt, die Sandra Hörger kreiert hat ist erschreckend, aber auch faszinierend! Die Menschen, die es noch von der Erde geschafft haben, leben in Raumstationen mitten im All. Umso weiter man in den Ebenen nach unten geht, umso schwieriger werden die Lebensverhältnisse, die dort herrschen und man kann sich kaum vorstellen, dass es einige Etagen höher so viel Luxus gibt, dass man es gar nicht alles nutzen kann. Im Verlauf des Buches taucht man immer mehr in die Welt ein, bekommt Einblicke in die Hintergründe, Zusammenhänge, die Entwicklungen der verschiedenen Level und die Lebensumstände der Protagonisten.

    Besonders intensiv lernt man Sunrise, die meistens nur Rise genannt wird, kennen, denn das Buch ist aus der Ich-Perspektive der Hoffnungsträgerin erzählt. Gleich zu Beginn wird man mitten in ihr Leben geworfen und bekommt ihr Schicksal so schonungslos präsentiert, dass es schon erst mal erschreckend ist. Doch umso mehr man erfährt, umso verständlicher wird es, warum die Familien versuchen, sich so zu helfen, auch wenn es das für Rise selbst nicht besser macht. Im Sublevel gibt es nur wenig Hoffnung und wenig Chancen, man muss also die Gelegenheiten nutzen, die sich einem bieten, auch wenn es Opfer fordert. Rise tut mir unglaublich leid und gleichzeitig bewundere ich sie auch für ihren Mut und ihre Stärke, für ihre Willenskraft und Herangehensweisen. Ihr gesamtes Denken ist geprägt von ihrer Herkunft, von ihren Verpflichtungen, von Erwartungen der anderen. Doch nach und nach bröckelt dieses feste Gedankenwerk. Umso mehr Rise von der Welt um sie herum mitbekommt, umso stärker wird die Entwicklung, die sie selbst durchläuft. Und auch wenn es vielleicht nicht mehr komplett zu dem passt, was eine Hoffnungsträgerin ausmacht, so ist ihre Veränderung absolut nachvollziehbar und verständlich dargestellt. Es ist ein schleichender Prozess, bei dem Schritt für Schritt in Rise etwas passiert.

     

    Der Schreibstil ist angenehm und gleichzeitig außergewöhnlich durch die Integration von Sublevel‑Slang und Latein. Zu Beginn musste ich mich an die Slang-Ausdrücke ein wenig gewöhnen, aber wenn man den Dreh erst mal raus hat, dann kann man es ganz gut verstehen. Bei Latein wird es da schon schwieriger, aber es wird alles noch mal übersetzt, so dass einem nichts Wesentliches entgeht. Durch die Nutzung dieser verschiedenen „Sprachen“ werden die Unterschiede von Sub- und Oberlevel noch deutlicher dargestellt.

    Es wird von Seite zu Seite immer spannender und emotionaler. Rise erlebt eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle, die man als Leser hautnah mit ihr gemeinsam erlebt und durchsteht, denn einige Momente fand ich auch sehr ergreifend, bedrückend oder einfach erschreckend und ich hätte die Protagonistin gern zwischendurch in den Arm genommen. Der Druck, der auf ihr lastet, von verschiedenen Seiten, ist wirklich enorm. Auch Corvin lernt man immer besser kennen und obwohl er und Rise aus so verschiedenen Leben kommen, haben sie einige erstaunliche Gemeinsamkeiten in ihren Wesen und Denkweisen. Allerdings steht der Kontakt zwischen ihnen unter keinem guten Stern.

    Intrigen, Machtkämpfe, Anschläge die vertuscht werden, eine unglaublich wichtige Mission, die ansteht und mitten drin sind Rise und Corvin, die irgendwie versuchen müssen, ihr Leben zu meistern und den Anforderungen, die an sie gestellt werden, gerecht zu werden – ein fast aussichtsloses Unterfangen.

    Am Ende bleiben noch viele Dinge offen, man wird quasi mitten in der Handlung, kurz vor einem möglichen Wendepunkt zurück gelassen und kann an dieser Stelle unmöglich aufhören zu lesen. Ich bin total gespannt, wie es weitergeht, was noch alles auf Rise und Corvin zukommt, welche Geheimnisse und Intrigen noch ans Licht kommen und was aus der geplanten Mission wird.

     

    Fazit

    Ein toller Auftakt, der neugierig macht auf die beiden folgenden Bände. Man taucht in die fremde Welt ein und lernt allerhand über die Protagonisten, die wichtigsten Menschen in ihrer Umgebung, ihre Hoffnungen und Wünsche. Die Welt ist sehr komplex und facettenreich, es gibt so viel zu entdecken und obwohl man schon viel erfahren hat, vermute ich, im zweiten Band noch mehr Dinge zu lesen, mit denen man nicht gerechnet hätte. Die Integration der Sublevel- und Oberlevel-Sprachen machen das Buch noch einmal auf eine andere Weise besonders.

  7. Cover des Buches Die Träne des Phönix (ISBN: B07PW971LM)
    C. J. Knittel

    Die Träne des Phönix

     (24)
    Aktuelle Rezension von: pieni_tarinankertoja

    Eine gut und sehr bildhaft geschriebene Utopie meiner Meinung nach, allerdings hat sie mich nicht komplett überzeugt, da mir irgendwie doch zur vollen Begeisterung etwas gefehlt hat. 

    Manche Erzählung war aus meiner Sicht nicht ausreichend genug oder an falscher Stelle platziert, so dass für mich manchmal das Lesevergnügen durch die entstandenen Fragezeichen leider überdeckt wurde und ich so einiges in der Geschichte nicht oder erst sehr spät nachvollziehen konnte. 

    Gottseidank ist der Schreibstil so flüssig und gut lesbar, dass ich trotzdem nicht die Lust am weiterlesen verloren habe und meine Neugier mich insofern immer weiter angetrieben hat herausfinden zu wollen, was Nicole zu ihrem Handeln so antreibt. 

    Die erschaffene Endzeitstimmung von C. J. Knittel hat mir zum Ende hin eine regelrechte Achterbahn der Emotionen beschert und ist auch mit einer der Hauptgründe, warum ich dieses Buch trotz seiner kleinen Schwächen gerne jeder/jedem Lesenden von utopischen Sciene-Fiktion empfehlen kann.

  8. Cover des Buches Mieses Karma (ISBN: 9783499275357)
    David Safier

    Mieses Karma

     (5.042)
    Aktuelle Rezension von: Karolina_B

    Ich habe noch nie ein so ein verrücktes und lustiges Buch gelesen. Es ist sehr schräg aber absolut lesenswert und zurecht ein Bestseller. 

  9. Cover des Buches SUBLEVEL 3: Zwischen Ehre und Exil (ISBN: 9783646603064)
    Sandra Hörger

    SUBLEVEL 3: Zwischen Ehre und Exil

     (28)
    Aktuelle Rezension von: hexe2408

    Achtung Abschluss der Trilogie, Vorwissen nötig, Rezension kann Spoiler enthalten

     

    Wenn man Am Ende von Band zwei angekommen ist, kann man gar nicht aufhören wollen mit der Reihe. Ich war wirklich froh, dass alle Bücher bereits erschienen sind und ich einfach weiter lesen konnte. Wie wird es weitergehen, kann es an diesem Punkt noch irgendwo Hoffnung geben, wo doch alles verloren scheint…. Fragen über Fragen, die im Laufe des Abschlussbandes beantwortet werden.

    Die Handlung setzt recht nahtlos an das Ende vom zweiten Teil an, daher sollte man schon Vorwissen mitbringen. Einige wichtige Aspekte werden aber noch mal aufgegriffen und nach und nach in die Handlung mit eingeflochten, so dass man kleine Erinnerungslücken schließen kann, wenn man, anders als bei mir, nicht alle Bücher nacheinander lesen kann.

     

    Man landet an einem spannenden Wendepunkt wieder im Buch und Rise muss sich völlig neu sortieren. Alle ihre Hoffnungen, ihre Aufgaben und Pläne sind mit einem Schlag nicht mehr von Bedeutung. Doch Rise bekommt zumindest die Chance, noch einmal von vorn anzufangen, auch wenn es nicht das ist, was sie ursprünglich in ihrem Leben erreichen wollte. Gestärkt und gleichzeitig auch erschüttert und zerrüttet durch die Ereignisse des ersten und zweiten Bandes nimmt Rise wieder Kurs auf und kann ihre Vergangenheit doch nicht so recht ruhen lassen. Dadurch entscheidet sie nicht immer klug und besonnen. Zwar hat sie sich schon stark weiter entwickelt, viel gelernt, ist selbstbewusster, aufgeschlossener und mutiger geworden, doch sie hat auch mehr eigene Gedanken, Hoffnungen und Gefühle entwickelt, die sie nicht immer auf den idealen Weg führen – zumindest nicht wenn man die Gesamtsituation betrachtet. Sie begibt sich in Gefahr und wird damit zum unkalkulierbaren Risiko für ihre Mitmenschen. Rise klammert sich an eine Hoffnung, die mehr als aussichtslos ist, was im Laufe des Buches zum zusätzlichen Problem wird und mich manchmal auch ein wenig in den Wahnsinn getrieben hat, auch wenn man verstehen kann, wieso es ihr so wichtig ist. Ich kann hier leider nicht näher erläutern, welcher Punkt in ihrem Verhalten mich ein wenig gestört hat, denn dann würde ich spoilern. Aber zwischendurch hatte ich gehofft, dass sie einen Bereich ihrer Vergangenheit loslässt und sich den anderen Dingen widmet, die direkt vor ihrer Nase passieren. Dabei können einem manchmal auch die Charaktere leidtun, die in ihrem direkten Umfeld leben. Aufgrund der neuen Wohnraumsituation lernt man neue Figuren kennen, die, wie man Stück für Stück erfährt, auch im Vorfeld schon von Bedeutung waren, jedoch bisher nicht im direkten Umfeld von Rise agiert haben. Auch einige liebgewonnene Charaktere aus den ersten beiden Büchern tauchen wieder mit auf.

     

    Der Schreibstil ist wieder spannungsgeladen und fesselnd. Bis zum Schluss habe ich mit gefiebert, gehofft und gebangt und obwohl man selbst natürlich beim Lesen Ideen entwickelt, wie es enden könnte, kam es dann doch noch mal anders und deutlich dramatischer, als ich es erwartet hatte.

    Immer wieder gibt es neue Informationen, Wendungen und Geheimnisse bzw. Intrigen, die gelüftet werden. Die Handlung wird komplexer und die Puzzleteile fallen nach und nach an ihren Platz, so dass man einige Entwicklungen noch besser nachvollziehen kann. Die gesamte Trilogie ist aus der Ich-Perspektive von Rise erzählt, so dass man besonders zu der Protagonistin einen engen Bezug aufbaut und immer hautnah dabei ist, wenn sie ein neues Abenteuer erlebt oder einfach nur versucht, ihr Leben wieder zu ordnen. Von den Figuren, mit denen sie viel Zeit verbringt, erfährt man ebenfalls viel, so dass man sich von ihnen ein gutes Bild machen kann. Besonders Sean ist mir im drittenBand sehr ans Herz gewachsen und ich hätte mir das eine oder andere Mal für ihn eine andere Wendung gewünscht, als die, die eingetreten sind.

    Umso weiter man dem Finale der Trilogie entgegen schreitet, umso turbulenter und nervenaufreibender wird es. Der große Showdown muss gut vorbereitet sein und doch bleibt eigentlich keine Zeit – Spannung pur, Ausgang ungewiss.

    Auch wenn ich mir das ende eigentlich ein wenig anders gewünscht hätte, war ich zufrieden mit dem Ausgang der Reihe. Die Entwicklungen passen zum Rest der Handlung, sind schlüssig und nachvollziehbar, wenn auch andere Dinge ebenfalls möglich gewesen wären ;)

     

    Fazit

    Eine tolle, abwechslungsreiche, turbulente Reihe mit vielen Wendungen, Geheimnissen und einem ungewöhnlichen Setting. Es ist ein wenig schade die Raumstation nun verlassen zu müssen, die Zeit mit Rise und den anderen war jedoch sehr spannend, emotional und fesselnd.

  10. Cover des Buches Heliosphere 2265 - Die Wahl (ISBN: 9783944652825)
    Andreas Suchanek

    Heliosphere 2265 - Die Wahl

     (18)
    Aktuelle Rezension von: ViktoriaScarlett
    Trotzdem mussten Spuren beseitigt und der Rückzug ihres Agenten gesichert werden. Zu viel stand auf dem Spiel. Wir leben für den Bund, wir sterben für den Bund! – Zitat aus dem Buch

    Es handelt sich hier um den 18. Band der Serie „Heliosphere 2265“ von Andreas Suchanek.

    Fakten zum Buch:

    Titel: Heliosphere 2265 – Die Wahl
    Autor/in: Andreas Suchanek
    Verlag: Greenlight Press
    Erscheinungsjahr: 2014
    Seitenanzahl: 121 Seiten

    Inhaltsangabe laut Verlag:
    24 Stunden lang können die Menschen im Alzir-System ihre Stimme abgeben und damit über das neue Staatsoberhaupt der Solaren Republik entscheiden. Während die Wahl ihren Lauf nimmt, versucht Admiral Isa Jansen mit einer kleinen Gruppe Verbündeter Santana Pendergast zu retten und den Plan des Ketaria-Bundes zu vereiteln.
    Gleichzeitig macht sich Commodore Ashton dazu bereit, die Dunkle Welle einzusetzen und damit der Republik den Todesstoß zu versetzen. Auch Sjöberg ahnt nicht, dass er durch diese Tat Richard Meridian direkt in die Hände spielt. (Quelle: amazon.de)


    Meine Meinung zum Cover:

    Endlich befindet sich wieder eine Person auf dem Cover! Mir gefallen die Cover mit Personen oder zentralen Elementen aus der Geschichte viel besser. Der Gesichtsausdruck der Frau passt zur Situation. Die Farben sind kräftig! Es ist ein passendes Sci-Fi-Cover.

    Meine Zusammenfassung des Inhaltes (ACHTUNG, leichte Spoiler):
    Die Präsidentenwahl geht in die finale Runde. Die Bürger der Solaren Republik geben ihre Stimmen ab. Darunter sind natürlich auch Santana Pendergast und Isa Jansen. Santana ist noch immer eine Geisel des Ketaria-Bundes. Durch Zufall können Isa Jansen und ein kleiner Teil der Crew Santanas Geheimnis lüften. Zusammen versuchen sie Santana zu retten und merken dabei nicht, wie nah der Bund an seinem eigentlichen Ziel ist. Denn Santana ist nicht der einzige Plan des Bundes. Niemand ahnt was wirklich dahinter steckt, bis es schließlich zu spät ist und schreckliche Opfer zu erwarten sind. Gleichzeitig arbeiten Commodore Ashton und E.C. Lipsted an der Vernichtung der NOVA-Station. Ihr Plan wird durch die besondere Waffe „der dunklen Welle“ getragen. Zeitgleich erkennt Björn Sjöberg, dass diese Waffe nicht das ist was alle glaubten und versucht den Einsatz unter allem Umständen zu verhindern. Kann er seine Offiziere rechtzeitig erreichen?

    Meine Meinung zum Inhalt:
    Ich las Band 18 gleich ich Anschluss von Band 17, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. Band 18 ist in 3 Phasen eingeteilt. Zum ersten Mal spielt die Hyperion in einem Band keine Rolle bzw. kommt nicht vor. Es störte mich überhaupt nicht, da die Ereignisse auf NOVA im Moment große Priorität haben. Die Geschichte spielt sich hauptsächlich in der Solaren Republik ab. Zum ersten Mal konnte ich einige kurze Abschnitte aus der Sicht des Ketaria Bundes lesen. Ich fand diese Momente hoch spannend, obwohl ich leider nur kleine Teile des Planes der Assassinen erfuhr. Am Ende war ich extrem überrascht, wo sich DER Assassine befindet und fragte mich, wie er dort die ganze Zeit sein konnte/kann.

    In diesem Band wird auch endlich Santanas Geheimnis entdeckt. Meine Erleichterung darüber war groß, obwohl ich mich fragte, wie sie Santana nun retten wollen. Die darauffolgenden Ereignisse passieren in schneller Abfolge. Immer wieder fragte ich mich wie der Ketaria Bund scheinbar immer wieder einen Schritt voraus sein kann. In Bezug auf Santana und die Technik gab es immer wieder kleine Überraschungen. Als ich glaubte, es ist vorbei, ging es wieder von Neuem los.

    Der parallele Handlungsstrang um Björn Sjöberg und seinen Plan war sehr aufschlussreich. Ich erfuhr hier einige Dinge, die für das Gesamtbild wichtig Aspekte sind. So wusste ich etwas über den Plan des Ketaria Bundes, von dem niemand auf der NOVA-Station etwas ahnt. Was die Waffe „die dunkle Welle“ für Meridian bewirken soll, habe ich noch nicht ganz verstanden. Mir ist nur klar, dass sie Zerstörung bringt.

    Typisch für eine Zyklushalbzeit hat Andreas Suchanek wieder einen Cliffhanger der Superlative eingebaut. Zuerst stirbt eine wichtige Person und dann endet der Band während schrecklicher Ereignisse, die über die Zukunft der Solaren Republik entscheiden. Obwohl ich die suchanek’schen Cliffhanger mittlerweile kennen müsste, bin ich doch immer wieder überrascht oder geschockt. Andreas Suchanek hat ein Talent solche zu schreiben bzw. die Geschichte an diesen Stellen zu unterbrechen.

    Mein Fazit:
    Dieser Band ist zum ersten Mal ganz anders, weil die Hyperion zu meiner Überraschung nicht vorkam. Es störte mich allerdings gar nicht. Die Ereignisse in der Solaren Republik haben weitreichende Folgen und waren besonders spannend. Santana Pendergast sorgte für einige Schreckmomente. Der Einblick in das Handeln des Ketaria Bundes waren besonders gut, obwohl ich die Gründe noch nicht ganz verstehe. Durch Sjöberg erfuhr ich ein paar wichtige Dinge, die mich gespannt aufhorchen ließen. Da es sich um eine Zyklushalbzeit handelt, gibt es wieder einen Cliffhanger. Dieser hat es besonders in sich, weil eine wichtig Person stirbt und die Zukunft aller offen ist.


    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
  11. Cover des Buches Der Blutende Planet (ISBN: 9783952447918)
    Markus L. Stettler

    Der Blutende Planet

     (8)
    Aktuelle Rezension von: admit

    Die Geschichte läuft in drei Handlungssträngen ab, in denen die drei Protagonisten eingeführt werden. Leos Kan dient als Führungsoffizier bei den bewaffneten Diensten und hat aufgrund seiner ominösen Mutter Agra Kan ein Leben voller Drill und Kampf hinter sich. Eine junge Frau ohne Namen, lebt im Schwarzlichtviertel, in welchem die Rebellen den Aufstand planen. Im dritten Handlungsstrang wird der junge Novize der Wissenschaftsreligion Franzin Berzellius eingeführt, der in die Fußstapfen seines Vaters treten möchte.
    Schnell begreift der Leser, dass die politischen Verhältnisse auf dem Planeten Gasa angespannt sind. Zu Beginn erfahren wir, dass es eine Zeit der blutigen Maschinenkriege gegeben hat, in deren Folge unzählige Menschen ihr Leben verloren haben. Um die Menschen in Zukunft besser zu schützen, wurden die bewaffneten Dienste, das Planetenkonsortium und die Wissenschaftsreligion gegründet, doch der Machtkampf hat das Verhältnis unter den drei großen Parteien so überschattet, dass Friedensverhandlungen auf Gasa notwendig erscheinen. 

    Mehr möchte ich nicht spoilern. War ein echtes Lesevergnügen!

  12. Cover des Buches Heliosphere 2265 - Hetzjagd (ISBN: 9783944652931)
    Andreas Suchanek

    Heliosphere 2265 - Hetzjagd

     (21)
    Aktuelle Rezension von: ViktoriaScarlett
    Kirby horchte in ihr Innerstes. „Natürlich tut es das. Doch es gibt eine Zeit zum trauern, eine Zeit der Schwächte, eine Zeit des Kampfes und eine des Lebens. – Zitat aus dem Buch, Kapitel 25: An Bord der TORCH II, Pos. 1227 (Kindle)

    Meine Meinung zum Cover:
    Ich finde das Cover richtig cool! Es zeigt eine entscheidende Szene aus dem Buch. Außerdem gefällt mir die Farbgestaltung.

    Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
    Nach dem schrecklichen Attentat auf ein wichtigstes Mitglied der NOVA-Station herrscht Chaos. Die fremde Waffe richtet schlimmen Schaden an. Die Bewohner der Solaren Republik kämpfen ums Überleben. Die Nachwirkungen der Waffe sind allerdings verheerend. Zeitgleich besichtigt Kirby das unfertige Schiff JAYDEN CROSS. Aufgrund dem Chaos müssen sie und Frischlinge der Akademie zu einer Jagd durch das Alzir-System aufbrechen, um den Attentäter den Fluchtweg abzuschneiden. In der anderen Zukunft kämpft Jayden Cross mit seinen Erinnerungen.

    Meine Meinung zum Inhalt:
    Es ist schon eine Weile her, dass ich das Staffelfinale gelesen hatte. Doch ich kam ganz schnell wieder in das Geschehen hinein. Schon nach wenigen Seiten packte mich die Spannung und ich fieberte mit dem Geschehen mit.

    In typischer Suchanek-Manier passieren die Ereignisse Schlag auf Schlag. Die Geschichte switcht weiterhin zwischen den verschiedenen Personen hin und her. Alle drei Handlungsstränge gehen weiter, später laufen zwei zusammen. Die Ereignisse auf NOVA und der TORCH II waren überaus spannend und sorgten für viel Nervenkitzel. Die Hyperion tritt in diesem Band etwas in den Hintergrund, dafür trat Captain Jayden Cross in den Vordergrund. Die Reise in sein Innerstes war sehr emotional. Doch auch die Ereignisse im Alzir-System waren sehr gefühlvoll, aber vor allem actionreich. Mich traf ein tiefes Gefühl der Trauer, weil ich nicht wahrhaben wollte, dass es erneut passiert ist.

    Kirby (Kristen Belflair) erlebt in diesem Band eine starke Wandlung, die mich sehr beeindruckte. Aber auch Isa Jansen zeigte ihre unbrechbare Seite. Die neue Präsidentin zeigte mir, dass sie eine gute Wahl war.

    Mein Fazit:
    Alles in allem war der 19. Band wieder voller Spannung und actionreicher Szenen. Ich konnte das Lesen kaum unterbrechen und hatte großen Spaß dabei. Die Szenen von Jayden Cross waren auf ihre Weise emotional. Im Alzir-System ereigneten sich Dinge, die mich schockten und Trauer in mir auslösten. Sie geschahen Schlag auf Schlag und die Spannung stieg ständig an. Nach den Epilogen freue mich nun sehr auf den nächsten Band. Leider habe Band 19 wieder viel zu schnell verschlungen.

    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!
  13. Cover des Buches Invasion: Der Gambler I (ISBN: B074M9B37Q)
    Susanne Gavénis

    Invasion: Der Gambler I

     (13)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    In den ersten 30 Seiten passiert nichts. Die Autorin stellt die Figur vor, er kann dies, er kann das, er liebt das Fliegen, schwebt gerne im All und so weiter. Mag sein, dass es für die Autorin etwas Tolles ist, ihren Protagonisten so viel Raum zu gewähren, doch für mich als Leser war das abgrundtief langweilig. Im weiteren Verlauf wurde es nicht besser. Die Geschichte zog sich nur so dahin, es passierte nichts, was einem zum Weiterlesen animieren konnte und schließlich wollte ich nicht mehr weiterlesen.

    Außerdem beschreibt die Autorin auf eine Art, die nicht abgelutschter sein könnte. Sie verwendet abstrakte Beschreibungen, die ein Gefühl bildlich darstellen sollen, aber das funktioniert nicht, hat es nie und wird es nie. "Danny spürte, wie eine feurige Lanze durch seinen Magen stach." Wieso zeigt sie uns dieses Gefühl nicht? Wieso lässt sie mich als Leser nicht miterleben, sondern schiebt jedes Gefühl in das unnötige Abstrakte?

    Anschließend gibt es Erklärungen, die man aus der Zeit der Groschenromane kennt. "Er blieb stehen und schalt sich noch in der gleichen Sekunde einen Narren." Schalt sich als einen Narren? So ein Satz ist sogar viel zu abgelutscht für das 16. Jahrhundert! Das Buch ist übersät mit solchen Beschreibungen, so dass der Lesefluss ständig an ihnen hängenbleibt und man sich gezwungenermaßen fragen muss, ob die Autorin nichts Modernes in diesem Jahrhundert gelesen hat.

    Es gibt keinen Spannungsbogen, es fehlt die Atmosphäre, der Konflikt blüht nicht wirklich auf, die Figuren sind blass, kein Klang, kein Rhythmus, keine Seele, keine Leidenschaft, sondern ein Buch, das monoton das Leben im Weltall beschreibt. Das Buch ist schlecht, richtig schlecht.

  14. Cover des Buches Amalthea (ISBN: 9783442486427)
    Neal Stephenson

    Amalthea

     (40)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Der Mond explodierte ohne Vorwarnung und ohne erkennbaren Grund. Die Uhrzeit würde man später als A+0.0.0 oder schlicht Null bezeichnen ...

    05:03:12 Weltzeit. Die Stunde Null. Nach der Explosion des Mondes wütet über Jahrtausende ein Meteoritensturm, der die Erdoberfläche in eine unbewohnbare Wüstenei verwandelt. Um die Menschheit vor der Auslöschung zu bewahren, schicken die Nationen der Erde eine Flotte von Archen ins All. Der Asteroid Amalthea - ursprünglich zu Forschungszwecken an eine internationale Raumstation angedockt - soll der Kolonie als Schutzschild dienen. Doch das Leben im Weltraum fordert einen hohen Tribut, und der Fortbestand der menschlichen Zivilisation steht auf Messers Schneide ...

  15. Cover des Buches Tracer (ISBN: 9783453317345)
    Rob Boffard

    Tracer

     (14)
    Aktuelle Rezension von: danube

    Ein wenig leidet das Buch unter der Vielzahl Superlative Handlungen. Fäuste explodieren, Schmerzen nicht stärker vorstellbar usw. Die Geschichte wird aber greifbar erzählt, man kann sich sehr gut in die Figuren hineinversetzen. An Überraschungsmomenten mangelt es ein wenig, das schadet aber dem Fortschritt nicht.

  16. Cover des Buches Space Games - Mitspieler (ISBN: 9783748163862)
    Niko Herwegh

    Space Games - Mitspieler

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Doromara

    Ein Debut, das überzeugt. Ein gekonnter Einstieg, danach tun sich einige Fragezeichen auf, die jedoch klar werden und im Spiel enden.
    Niko Herwegh weiss in eine gekonnte SiFi-Welt zu entführen und hält nicht mit Details und Spezial-Effekten zurück. Ein wahrer SiFi-Genuss.

  17. Cover des Buches Enforcer (ISBN: 9783453317734)
    Rob Boffard

    Enforcer

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Alyria

    Handlung: Offenbar handelt es sich hier um einen Teil 2 einer Reihe, was aber nirgendwo stand. Der zweite Teil spielt ein paar Jahre nach dem ersten und bezieht sich immer wieder darauf, ist aber unabhängig davon lesbar. Es dauert ein bisschen, bis man in die Geschichte reinkommt, dann jedoch ist die Handlung eine Stärke des Buches. Mit dem Plot um Knox und dem ausbrechenden Virus wird es nie langweilig, es bleibt durchweg spannend und konfliktreich. Fast wie in einem Actionfilm. Nur leider leiden andere Aspekte darunter. Zum Beispiel die Glaubwürdigkeit. Wie das alles abläuft und die Protagonistin von einem Brandherd zum nächsten rennt und überall irgendwie wieder herauskommt, wird mit der Zeit etwas unglaubwürdig. Deshalb hier nur 4/5.

    Weltenaufbau/Setting: Ich weiß nicht, ob alle weltentechnische Angelegenheiten schon im ersten Teil abgehandelt wurden und im zweiten dann nicht mehr erwähnungswürdig waren, aber über die Hintergründe des Szenarios erfährt man hier nur wenig. Besonders zu Beginn wird man allein gelassen und muss sich alles selbst zusammenreimen. Angefangen damit, warum wir uns auf der Außenerde befinden, was also mit der Erde passiert ist, wie man auf die Raumstation gelangt ist, wer sie gebaut hat etc. bis hin zur Frage, wie das Überleben dort oben gesichert wird, wie alles strukturiert ist und so weiter. Ein paar mehr Infos zur Rahmengeschichte und dem Hintergrund hätte also nicht geschadet, damit sich das Szenario etwas authentischer anfühlt. 2/5.

    Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, aber trotzdem gut zu lesen. Der Autor schreibt sehr handlungsorientiert und durchaus auch spannend. Nur nach einiger Zeit wirkt der Stil etwas hölzern und eintönig. Zudem hätten auch ein paar mehr Emotionen, ruhigere Momente, authentischere Dialoge und auch hier und da mal eine Beschreibung der Außenerde nicht geschadet. 2/5.

    Charaktere: Zu Beginn werden viele Figuren auf einmal eingeführt, so dass man da schnell mal den Überblick verlieren kann, aber im weiteren Verlauf bleibt die Figurenanzahl dann überschaubar. Im Gedächtnis ist mir bis auf einer keiner davon geblieben. Ihnen fehlt etwas Besonderes, die meisten sind austauschbar, eindimensional und nicht wirklich interessant. Leider auch viele Hauptfiguren. Zumindest sind ihre Beweggründe größtenteils nachvollziehbar, aber sympathisch waren sie mir dadurch nicht. Am Ende war es mir dann auch fast egal, wer gewinnt/verliert. 1/5.

    Fazit: Für meinen Geschmack gibt es deutlich bessere Reihen in diesem Genre. Die Handlung war zwar spannend, aber besonders die Charaktere zu flach und uninteressant, und im Ganzen fehlte es mir einfach an einer Atmosphäre, die dem Szenario gerecht gewesen wäre. Daher am Ende leider nur 9/20 Punkten.

  18. Cover des Buches Das ferne Leuchten (ISBN: 9783401509983)
    Andreas Eschbach

    Das ferne Leuchten

     (79)
    Aktuelle Rezension von: sr_rolando

    Andreas Eschbach erzählt mit gewohnt gesetzten Spannungsbögen, etwas wohligem Idealismus und der gesunden Fantasie für nicht all zu ferne Science Fiction. Es macht Spaß, sich der Geschichte hinzugeben. Am Ende summt man still ein Kinder an die Macht vor sich hin und es fühlt sich nur so mäßig kitschig und verkehrt an. Und obwohl das Buch laut Copyright-Vermerk knapp 20 Jahre alt ist, wirkt es damit glatt hochaktuell.

    Erfrischend.

    (https://sr-rolando.com/2020/03/19/das-marsprojekt-von-andreas-eschbach/)

  19. Cover des Buches Die Pforten der Templer (ISBN: 9783442367290)
    Javier Sierra

    Die Pforten der Templer

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ein gutes Buch. Doch mehr als 4 Sterne kann und möchte ich nicht geben. Anfangs war es einfach zu schwierig den Dingen zu folgen, die Zeitsprünge von Gegenwart in die Vergangenheit und zurück waren einfach zu plötzlich. Und leider bleibt das Ende unvollendet. Klar, man kann Vermutungen erstellen, was mit Michel oder Letizia passiert. Doch sollte ein Buch dieser Kategorie in meinen Augen ein Ende nehmen, damit man abschließen kann. Jedenfalls, was die Hauptfiguren betrifft. Doch es war spannend von wahrer Historie und Fiktion hin-und herzuwechseln. Oft war es nicht klar, was wahre Vergangenheit und was die Fantasie des Autors war. Gut gelungen.
  20. Cover des Buches Star Trek - Vanguard 1: Der Vorbote (ISBN: 9783942649926)
    David Mack

    Star Trek - Vanguard 1: Der Vorbote

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    HÖRBUCH VON AUDIBLE Vanguard ist eine Station im abgelegenen Taurus-Sektor. Sowohl Tholianer, Orioner als auch Klingonen sind in Aufregung versetzt worden durch dessen Entstehung, da sie einen kriegerischen Akt der Föderation dahinter vermuten. Die Enterprise unter der Führung von Captain Kirk findet nach einem Unglücksfall die wahre Ursache für die Existenz der Station heraus. Der neue Serienstart beginnt mit einem lauten Knall, Intrigen und Spielchen. Der Sprecher macht seine Sache sehr gut (einschließlich eines orionischen Gesandten mit kohlschem Dialekt), allerdings finde ich die Geschichte zwischendurch ziemlich langatmig. David Mack hat einen Erzählstil, der mich nicht wirklich anspricht. Ich hoffe, die Folgebände von den anderen Autoren werden für mich interessanter.
  21. Cover des Buches Out of Balance - Sammelband (ISBN: 9783838795065)
    Kris Brynn

    Out of Balance - Sammelband

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
    Einerseits stehe ich auf Science Fiction und andererseits auf Dystopien mit Erwachsenen. „Out of balance“ bietet beides und es wird auch auf Technikgeschwafel verzichtet (würde ich entweder nicht verstehen oder direkt als Humbug identifizieren). Der Schreibstil Brynn wechselt zwischen Beschreibungen und Actionszenen und nimmt den Hörer auf diese Art und Weise mit in diese Welt.
    Die Erde ist verwüstet und die meisten Menschen müssen mit der Hungersnot klarkommen. Und wie sollte es anders sein, können sich nur die Reichen Lebensmittel leisten, die auf Raumstationen hergestellt werden. Auf diesen Raumstationen ist das Gleichgewicht zwischen Nahrung und Anzahl der zu füllenden Mägen äußerst fragil. Wie der Titel schon impliziert, erleben wir und die Figuren, was geschieht, wenn alles „out of balance“ gerät.
    Dabei lernen wir die Charaktere, allen voran Cap, besser kennen. Es ist eine bunt zusammengewürfelte Mischung an Charakteren, die aus allen Teilen der Welt besteht und äußerst lebendig von der Autorin geschaffen wurden. Es gibt die Bösen, die Guten, die Mitläufer, die Macher, die Egoisten, also genau die Mischung, wie sie auch in der Realität vorherrscht. So wird die Handlung noch lebendiger und vor allem die Entwicklungen, die einige Charaktere durchmachen, verleiht allem noch einen Tick mehr Lebendigkeit.
    Hinzu kommt, dass Uve Teschner mit unterschiedlichen Stimmlagen, Stimmfarben und Akzenten den Figuren noch eine weitere Facette verleiht. Dies lässt sie noch lebendiger daherkommen. Auch beim Worldbuilding kurbelte Teschners Lesart mein Kopfkino an und zog mich in die Story. Es ist immer wieder ein Erlebnis, Teschner zuzuhören.
    In jeder Episode wird der Spannungsbogen geschlagen und da es noch einen übergreifenden Bogen für die gesamte Reihe gibt, kommt es auch zu hübschen Cliffhangern, die meine Neugier anstachelten, weiter zu hören. Einmal begonnen, suchtete ich die Reihe in einem durch.
     Ich denke, ihr könnt es euch denken -> 5 Balance-Sterne.

    ‘*‘ Klappentext ‘*‘
     Die Erde, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Der Alltag der Menschen wird beherrscht von Hungersnöten und völliger Zerstörung. Die genmodifizierten Lebensmittel, die auf dafür entwickelten Raumstationen hergestellt werden, können sich nur die Reichen leisten - und auf den Raumstationen selbst sprengt schon ein Mensch zu viel die Kapazitäten. Werden es zu viele, werden sie ohne Rücksicht umgesiedelt. Doch im Untergrund entstehen Unruhen, und eine Rebellion gegen das menschenverachtende System bahnt sich an.

    Die Raumstation Kopernikus ist nur eine der vielen Produktionsstätten. Um seine jüngere Schwester davor zu schützen, hat Cap Hallberg sich für die Arbeit auf der Station gemeldet. Doch in den Weiten des Alls sieht er sich plötzlich mit unbekannten Gefahren, Aufständen und Unruhen konfrontiert. Und schnell wird klar: Hier stimmt etwas nicht. Wem kann Cap überhaupt noch trauen?

  22. Cover des Buches Das Marsprojekt (4). Die steinernen Schatten (ISBN: 9783401510019)
    Andreas Eschbach

    Das Marsprojekt (4). Die steinernen Schatten

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Ronny macht erstaunliche Entdeckungen, auch wenn ihm erst keiner glaubt, aber die Videoaufzeichnungen beweisen ganz klar was er gesehen hat. Viel Stoff für weitere wissenschaftliche Untersuchungen.

    Elinn will es jetzt genau wissen, was die blauen Türme bedeuten, denn sie vermutet dahinter den Planeten der Marsianer die nach ihr rufen. Seit Carl die Bedeutung der Artefakte herausgefunden hat, ist sie nicht mehr zu halten. Carl schaltet zu spät, aber er folgt ihr sofort, um sie zu beschützen. Aber auch Urs wird von Arianna dazu gedrängt. Und das Portal funktioniert wirklich und alle drei finden sich auf einem Planeten wieder mit Erdanziehung. Doch der Rückweg ist nicht zu finden. 

    Und dann geschieht etwas Unerwartetes das die weitere Geschichte völlig verändert.

    Ein Jugendroman mit Science-Fiction.

    Ich fand die Charaktere der fünf Jugendlichen sehr gut. Und mir hat auch die Gruppendynamik in der Gruppe der Jugendlichen gefallen. Das ist etwas aus dem richtigen Leben. Die Entdeckung, die die drei machen bleibt nicht ohne Folgen. Herrlich frisch geschrieben und nicht aus der Hand zu legen.

    Fazit:

    Das Abenteuer geht ungebremst weiter. Und natürlich gestalten Elinn, Carl, Urs und Ronny, jeder auf seine Art, das ganze hochspannend. Auch Ariana ist immer mit dabei, sitzt aber ohne Artefakt auf dem Mars fest: vier Sterne.

  23. Cover des Buches Limes (ISBN: 9783967410341)
    Franz Georg Haas

    Limes

     (6)
    Aktuelle Rezension von: einz1975

    Viele die Science-Fiction mögen werden oft als Nerds bezeichnet. Die Liebe sich im Kopf vorzustellen, wie etwas sein könnte, auch wenn es vielleicht nie existieren wird. Greg ist elf Jahre alt, als ihm etwas Erschreckendes passiert. Ihn durchfährt in einer stürmischen Nacht ein Blitz und wie durch ein Wunder überlebt er dieses Ergebnis. Das sich danach sein Leben grundsätzlich verändert, damit hätte wohl keiner gerechnet. Sein Geist und Körper haben sich weiterentwickelt. Er besitzt seitdem nicht nur außergewöhnliche Fähigkeiten, wie etwa Telekinese, auch sein Verstand ist so weit entwickelt, dass eine eigene Skala dafür entworfen werden müsste. Beim Umzug zu seiner Tante lernt er auch gleich seine Cousine Lois kennen. Sie merkt, dass mit dem Jungen irgendetwas nicht stimmt. Wobei nicht sein Nerdtum das Interesse weckt, eher seine zurückhaltende Art und Weise.

    Was ist mit ihm los, warum ist er so seltsam? Bis hier hin liest sich alles sehr klassisch nach einem schön ruhigen Jugend-Sommer-Roman. Kleine Schnipsel des Autors helfen dem Leser den jungen besser kennenzulernen und auch die Umstände in den er aktuell lebt. Doch dann, tja, dann ändert sich alles. Nicht nur für Lois, sondern es stellt sich heraus, dass die Welt in größter Gefahr ist. Ich komme leider nicht umher ein wenig mehr von der Story erzählen zu müssen. Wer sich also überraschen lassen will, der sollte ab hier zum Fazit springen. Greg hat mit seinem Wissen und seiner Weitsicht einiges herausgefunden. Zum einen nähert sich eine Hand voll außerirdischer Raumschiffe der Erde.

    Da er nicht weiß, wie friedlich sie sind, baut er zusammen mit dem US-Militär eine Raumstation. Seine Erfindungen reichen von einer witzigen KI namens AIDRIAN, einer Wunderuhr aller James Bond, bis hin zur Möglichkeit Körper zu teleportieren. Hier greift der Autor auf alles zurück, was man sich in Sachen Science-Fiction und Weltall bereits ausgedacht hat. Für meinen Geschmack leider etwas zu viel. Das ein 16er Junge eine Raumstation mit ein paar Wissenschaftlern baut und keiner bekommt es mit? Es ist immer schwierig für mich nachzuvollziehen, dass Jugendliche oder Kinder zu Helden werden. Das Auftauchen eines Kleinkriminellen kommt auch recht abrupt, wird jedoch als Figur gut aufgebaut und funktioniert in seiner Rolle.

    Unabhängig von Greg, der durch den Blitz transformiert wurde, alle anderen wirken auch von Anfang an viel zu unerschrocken und mutig. Lois hat zwar ein paar Albträume über die Aliens, aber ganz ehrlich, jeder andere würde wohl gar nicht mehr schlafen. Die Frage ist auch, warum kein anderer bisher etwas davon mitbekommen hat? Schließlich schauen doch genug Observatorien täglich in die Sterne. Es gibt sicher noch so einige andere Fragen, auf die man nicht direkt Antworten bekommt und vielleicht ging es Franz Georg Haas auch gar nicht darum, eine in sich völlig stimmige Geschichte zu schreiben, sondern einfach seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Vielleicht wollte er nur seine Liebe für Science-Fiction anderen Menschen in Form eines Buches präsentieren und das ist ihm auf jeden Fall gelungen.

    Fazit:

    Ein Blitz und schon wird die Welt ist gerettet! Außerirdische, welche die Welt vernichten wollen, dass gab es sicherlich schon mehr als einmal. Ein Kind/Jugendlicher welcher schlauer ist als alle anderen auch und eine Raumstation, die uns alle beschützt sowieso. Was ist hier also anders? Eben nichts und das macht den Roman zu dem was er ist, eine Science-Fiction Story über Jugendliche, für Jugendliche. Über sich hinauswachsen und dabei das Abenteuer seines Lebens erleben, mehr geht nicht. Dabei noch Wissen sammeln, ohne lernen zu müssen, unsichtbar sein, gebeamt zu werden, das Weltall sehen und gegen Aliens bestehen… Mal ehrlich, das größte Abenteuer was man sich vorstellen kann. Wer also tief im Innern Sci-Fi-Nerd genug ist, versucht es mit Limes - fremde Bedrohung.

    Matthias Göbel

    Autor: Franz Georg Haas
    Taschenbuch: 396 Seiten
    Verlag: Hybrid Verlag
    Veröffentlichung: 15.05.2020
    ISBN: 9783967410341

  24. Cover des Buches Star Trek - Vanguard 2: Rufe den Donner (ISBN: 9783942649964)
    Dayton Ward

    Star Trek - Vanguard 2: Rufe den Donner

     (14)
    Aktuelle Rezension von: michael_greenguy
    Ich werd mich mal mit der subjektiven Einschätzung dieses Buches zurückhalten, da sonst die Gefahr bestehen würde, die komplette Serie so manch einem zu vermiesen. Das möchte ich jedoch bei weitem nicht, denn nach wie vor bin ich der Meinung, dass die Stories und die Ereignisse in dieser Romanserie sehr innovativ und spannend sind. Leider ist dieses Buch für meinen Geschmack zu offensichtlich in die Länge gezogen worden. Ab dem letzten Drittel beginnen spannende Ereignisse und wichtige Details, die für das Weiterführen der Gesamtserie von Relevanz sind. Nur wegen diesem Drittel bekommt das Buch von mir noch 3 Sterne, denn dort beginnt es lesenswert zu werden. Man erfährt von den Ereignissen auf dem getarnten, romulanischen Schiff im Taurus-Sektor; wird über wahrscheinlich kommende Ereignisse im Jinoteur-System aufmerksam gemacht; bekommt lustige, spannende und erschütternde Einblicke vom Commando der Raumstation und erlebt weitere Verstrickungen von Quinn und Pennington. Alles in allem zum Ende hin doch noch echt amüsant. !!! DURCHHALTEN !!!

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