Bücher mit dem Tag "raubritter"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "raubritter" gekennzeichnet haben.

24 Bücher

  1. Cover des Buches Die Wanderhure (ISBN: 9783942656597)
    Iny Lorentz

    Die Wanderhure

     (3.753)
    Aktuelle Rezension von: Pia1806

    Ich lese am liebsten Thriller und Psychothriller, dennoch war ich mal auf der Suche nach etwas anderem und da habe ich das Buch die Wanderhure entdeckt. Ab Seite 1 hat mich das Buch gepackt! Ich bin eine schnelle Leserin, jedoch habe ich mir bei dem Buch Zeit gelassen, da es mich emotional sehr mitgenommen hat. Eine ergreifende Geschichte einer jungen Frau, die durch ein Lügengeschwirr ausgestoßen wird und Wanderhure wird. 

    Absolute Empfehlung!

  2. Cover des Buches Blutföhre (ISBN: 9783744802949)
    Monika Pfundmeier

    Blutföhre

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Rodrik-Andersen

    Graf Ulrich von Mering steht unter Druck: Seine Untergebenen werden von einem Raubritter tyrannisiert, der sich an ihm rächen will und dabei selbst vor Mord nicht zurückschreckt. Deshalb benötigt der Graf dringend Hilfe und Unterstützung von seinem Lehnsherrn Ludwig II., mit dem er sich aber in Bezug auf einen geplanten Feldzug und eine arrangierte Heirat überworfen hat. Gelingt es Ulrich, sich aus dem Geflecht aus Intrigen zu befreien, das ihn zu ersticken droht?

    Normalerweise ist es nicht meine Art, auf die ästhetischen Mittel einzugehen, die einem Autor zur Verfügung stehen, um für sein Werk zu werben. Konkret spreche ich vom Cover, das einen nicht zu unterschätzenden Einfluss darauf hat, ob wir in einer Buchhandlung einen Roman in die Hand nehmen und darin stöbern oder unbeachtet links liegen lassen. Falls es dem Cover und dem Klappentext gelingt, unsere Neugierde zu wecken, sind wir meistens auch gewillt, einen Blick ins Buch zu werfen und die ersten Seiten durchzublättern, um ein Gefühl für dessen Aufbau zu bekommen. Hier spricht man in Fachkreisen vom Buchsatz, der das Herzstück eines geschriebenen Werks darstellt.

    Warum ich ausgerechnet jetzt auf diese Aspekte zu sprechen komme? Weil beim historischen Roman „Blutföhre“ zwischen Cover und Buchsatz Welten klaffen, die symptomatisch dafür sind, was hier schiefgelaufen ist.

    Das Buchcover ist meiner Meinung nach ein echter „Eyecatcher“. Auf mich macht es einen ansprechenden und hochprofessionellen Eindruck. Aufgrund der Farbwahl und den darauf abgebildeten Elementen fällt eine Genre-Zuordnung leicht. Alles wirkt aus einem Guss.

    Der Buchsatz hingegen ist eine Katastrophe. Absätze, wo keine hingehören. Falsche Satzzeichen, die sich mittels „Suchen und ersetzen“ hätten beseitigen lassen. Fehlende Silbentrennung, wodurch unschöne Lücken im Text entstehen – die Auflistung ließe sich beliebig fortführen. Hier merkt man, dass es die Autorin sträflich unterlassen hat, sich mit diesem Thema näher auseinanderzusetzen.

    An dieser Stelle sei angemerkt, dass es sich um das Erstlingswerk der Autorin handelt. Dass hierbei Fehler passieren, ist normal. Hier muss jede/r angehende Schriftsteller/in anfangs Federn lassen und Erfahrungen sammeln. Und es ist richtig, wenn sich ein Autor in erster Linie auf den Inhalt des Romans, also auf die zu erzählende Geschichte und die Entwicklung der Hauptfiguren konzentriert. Wie sieht es an dieser Stelle aus?

    Die Handlung erstreckt sich über den Zeitraum Mitte März bis Ende März 1268, was dem Leser unnötigerweise bei jedem Kapitel erneut in Erinnerung gerufen wird. Insgesamt ist der Auftakt durchaus gelungen. Zwar ist der poetisch angehauchte Schreibstil gewöhnungsbedürftig, worauf die Autorin im Vorwort auch hinweist, dennoch lasen sich die ersten einhundert Seiten flüssig und machten Lust auf mehr. Allerdings beginnt sich die Handlung rasch in die Länge zu ziehen. Neue Charaktere wie z.B. die Hofdame Cäcilia werden eingeführt, die plötzlich viel Raum einnehmen, für den eigentlichen Fortgang der Geschichte jedoch bedeutungslos sind. Der Raubritter wiederum spielt dann kaum mehr eine Rolle. Und selbst der Schreibstil macht sich immer öfters unangenehm bemerkbar, weil sich nichtssagende, in die Länge gezogene Passagen aneinanderzureihen beginnen. Der abrupte Abschluss des Romans, der mit völlig überzogenen Wendungen einhergeht, setzte einen traurigen Schlusspunkt.

    Fazit: Bei diesem historischen Roman ist nur eine Sache gekonnt: das Buchcover. Umso mehr wundert mich, wie es dem vorliegenden Werk trotz seiner gravierenden Mängel gelungen ist, in die Endrunde des Deutschen Selfpublishing Preises 2017 aufgenommen zu werden. Nach einem vielversprechenden Auftakt verliert sich sowohl die Handlung als auch die Sprache in der Bedeutungslosigkeit, weshalb sich das Leseerlebnis bei mir zunehmend zäh gestaltete. Als schlicht unzumutbar empfand ich den Buchsatz. Das völlig überzogene Ende des Buches setzte dem Ganzen schlussendlich die Krone auf. Daher kann ich an dieser Stelle leider nur die Empfehlung aussprechen, von diesem historischen Roman Abstand zu nehmen, solange keine vollumfängliche Überarbeitung des Innenlebens durch die Autorin erfolgt ist.

  3. Cover des Buches Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand (ISBN: 9783730601129)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Heike110566
    Goethe studierte, bevor er die Arbeiten am "Götz von Berlichingen" aufnahm, die Autobiographie des Ritters, die 1731 erstmals unter dem Titel "Lebensbeschreibung des Herrn Götzens von Berlichingen" erschien. 1771 hatte der Autor auch eine Urfassung fertig, den "Urgötz", den aber nur wenige Auserwählte, wie Herder und Lenz, zu lesen bekamen. Erst in der "Ausgabe letzter Hand" der Goethe-Werke wurde die Urfassung 1832 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bevor die uns bekannte erste Druckfassung des "Götz von Berlichingen" 1773 erschien, überarbeitete Goethe den "Urgötz" noch einmal reichlich. Er schrieb Szenen um und neu und wurde auch sprachlich entschärft. Dennoch bot dieses Stück, dass Goethe zusammen mit seinem Freund Mercks im Selbstverlag auf eigene Kosten herausgab, genügend Zündstoff für Diskussionen. Es ist zwar auf dem ersten Blick ein historisches Drama, aber Goethe hat in diesem historischen Gegenstand seine Kritik an der Gegenwart dargeboten. - So betrachtet ist es ein Charakter- und Gesellschftsdrama mit zeitgenössischem Bezug. Der Ritter Götz von Berlichingen, der dem Kaiser und ansonsten niemanden zur Treue verpflichtet ist, befindet sich in Fehde mit dem Bischof von Bamberg. Dieser hat Götzens Sohn in seine Gewalt gebracht und versucht den Ritter unter Druck zu setzen. Berlichingen wehrt sich aber und er unterstützt diejenigen, die ebenfalls etwas gegen den Bamberger und dessen Vasallen haben. Zudem ist sein früherer bester Freund, Weislingen, zum Bischof übergelaufen und unterstützt diesen nun im Kampf gegen den Ritter Götz. Der Bischof sieht in Götz Zügen gegen des Bischofs Verbündete ein Verspotten des Kaisers und damit auch einen Bruch der Treue des von Berlichingen gegenüber dem Kaiser. Im Auftrag des Bischofs reist Weislingen zu seinem alten Freund, um diesen aufzufordern der Fehde abzuschwören. Berlichingen lehnt ab und er scheint sogar Weislingen überzeugt zu haben, dass er wieder auf Berlichingens Seite wechseln sollte. Zumal der ehemalige Freund die Schwester des Ritters, Maria, heiraten will. Der Bischof lockt aber Weislingen zurück nach Bamberg, wo die schöne Adelheid derzeitig residiert. - Weislingen fällt auf diese Verlockung herein, verrät Berlichingen erneut. Der Ritter hat auch mit Nürnberg Fehde, weil von da der Verrat an seinen Sohn erfolgte. Er raubt daher Nürnberger Kaufleute aus. Diese werden beim Kaiser vorstellig und erbitten Hilfe. Weislingen unterstützt dieses Ansinnen und insistiert beim Kaiser Maximilian. Über Berlichingen wird die Acht verhängt. Die Reichsexekutive marschiert gegen den Ritter, den es aber in Unterzahl gelingt fast das gesamte Heer aufzumischen. Sein Schloss wird daraufhin belagert. Auf die Kapitulationsaufforderung reagiert er mit: "Er aber, sag's ihm, er kann mich ..." Der Ritter ist bereit für seine Ideale, die Freiheit des Menschen, einzutreten, dafür zu kämpfen und notfalls auch zu sterben. - Da bieten die Reichstruppen ihm freien Abzug an. Er fällt darauf herein und wird geschlagen. In Heilbronn muss er vor Gericht erscheinen. Vorgeworfen wird ihn der Treuebruch gegenüber dem Kaiser. Er weist darauf hin, dass er dem Kaiser nicht untreu ist, sondern nur Fehde mit Bamberg und Co hat. Er soll darauf in den Turn. - Da erscheint sein getreuer Franz von Sickingen mit 200 Mann vor Heilbronn und nimmt die Stadt ein. Götz kann auf sein Schloss zurück, steht aber weiter unter Bann. Dieser Bann trifft ihn hart. Der immer aktive Ritter ist zur Untätigkeit verdammt. - Da beginnt im Schwabenlande ein Bauernkrieg. Einige Anführer locken Berlichingen herbei und zwingen ihn ihr Hauptmann zu werden. Unter diesem Zwang wird er bann- und wortbrüchig. Zudem zerstreiten sich die Anführer untereinander. Weislingen führt die Truppen gegen Götz. Er nimmt den Ritter gefangen. Der ehemalige Freund könnte nun obenauf sein, aber er bekommt Gewissensbisse. Er zerreißt sogar das verhängte Todesurteil. Zu spät allerdings seine Reue, denn Adelheid, die inzwischen seine Frau geworden war, lässt ihn vergiften. Adelheid wird daraufhin zum zweifachen Tod durch Strang und Dolch verurteilt. Götz und seine Gemahlin landen im Turn. Dort baut er physisch immer mehr ab, verliert auch psychisch an Energie und stirbt als er vom Tode seiner getreuesten Gefährten erfährt. Sein Kampf ist gescheitert. Er ist gescheitert. - Götz von Berlichingen war nicht bereit Kompromisse einzugehen, stand mit Leidenschaft zu dem, wofür er eintrat, von dem er überzeugt war. Er versuchte als Selbsthelfer gegen das Establishment anzugehen. Im Grunde war er unter der Konstellation zum Scheitern verurteilt. Das Drama erlangte vor allem als Lesedrama Bedeutung. Mit 56 Einzelszenen, ständig wechselnden Handlungsorten, jeder Menge Personalien und teilweise sehr kurzen Szenen war dieses Stück de facto unspielbar für zeitgenössische Bühnen. Dennoch wurde es ein Meilenstein, ein Initiationsdrama für den Sturm und Drang. Und es ist noch heute ein bemerkenswertes Stück.
  4. Cover des Buches Die Kaufmannstochter (ISBN: 9783499247668)
    Ines Thorn

    Die Kaufmannstochter

     (41)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele
    Der Titel täuscht. Natürlich spielt auch die Kaufmannstochter Gutta eine wichtige Rolle im Buch. Im Mittelpunkt aber steht Bertram, geboren als Sohn eines Raubritters. Aberglaube führte dazu, dass er gleich nach der Geburt verstoßen wurde, denn der Geburtszeitpunkt (Schlag 12 Uhr zur Jahrhundertwende) und die Geburtslage (Steißgeburt) waren ungünstig. Er wurde von einer Magd versorgt und musste fliehen, als er das Warenlager seines Vaters entdeckte. Im Kloster lernte er Lesen und Schreiben. Als ein junger Kaufmann an die Klosterpforte klopfte, sah Bertram seine Chance gekommen. Er wollte Kaufmann werden und sich "einen Namen machen"... Der Roman beginnt zu Silvester 1499. Die wesentlichen Teile spielen in Frankfurt. Er ist spannend geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Historisch gesehen geht es um die Rolle Frankfurts in der Zeit der Reformation, aber auch um Veränderungen im Beruf des Kaufmanns. Die Stadt kann sich nicht entscheiden, auf wessen Seite sie sich stellen will, für oder gegen Luther. Spannung gewinnt der Roman aber auch durch die Auseinandersetzung zwischen den Kaufleuten. Bertram, der aufgeschlossen ist für das Neue, aber trotzdem eifrig und zielbewusst an seinem Aufstieg arbeitet, steht Ludewik Stetten gegenüber, der sich auf seiner durch Geburt und Reichtum begründeten Stellung ausruht. Beide kämpfen um dieselbe Frau, die Kaufmannstochter Gutta. Meine Sympathie gehört Bertram, der genau weiß, was er will und dafür mit allen seinen Möglichkeiten arbeitet. Bis Gutta und Bertram ganz zueinander finden, müssen sie durch viele Höhen und Tiefen... In den Personen von Gutta und Angelika wird die Stellung der Frau dieser Zeit beleuchtet. Gutta, die alles will, Kaufherrin und Ehefrau - letzteres eher um den Zeitgeist zu gehorchen - hat es schwer, die rechte Balance zu finden. Ein empfehlenswerter historischer Roman!
  5. Cover des Buches Der Pirat (ISBN: 9783426517482)
    Mac P. Lorne

    Der Pirat

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Der Pirat" ist ein historischer Roman über das Leben von Sir Francis Drake von Mac P. Lorne. Als der berüchtigte Pirat der Königin Elizabeth I. nach fast drei Jahren im September 1580 wieder im Hafen von Plymouth mit seinem Schiff, der "Golden Hind" schwer beladen mit Schätzen einläuft ist die Freude groß. Gilt die "Famous Voyage" doch als erste Weltumsegelung eines Engländers. Kaum zuhause will sich Drake erst mal seinen privaten Problemen mit seiner ersten Frau widmen. Doch es dauert nicht lange, da wird er auf die nächste gefährliche Mission ausgesendet. Er soll einen Mann nach England bringen, der mit seinem Können die Gefechtskraft der englischen Marine massiv beeinflussen wird. Auch Francis Drake wird damit als Vizeadmiral im siegreifen Kampf gegen die spanische Armada mit seinem Schiff, der "Revenge" profitieren. Mac P. Lorne lässt einen mit diesem Roman das Leben und Wirken des Freibeuters und Entdeckers hautnah erleben. Damit entführt er den Leser sofort in das England des 16. Jahrhunderts, lässt einen eintauchen in die Zeit der Regentschaft von Elizabeth I. und ihres Beraters Francis Walsingham, dem Begründer des ersten englischen Geheimdienstes. Man erlebt wie der berüchtigte Freibeuter zum Ritter geschlagen wird, seine Gefechte gegen die Spanier, aber auch sein Privatleben mit seinen zwei Ehen. Der Autor legt dabei das Hauptaugenmerk in diesem Roman auf die Jahre 1580 bis 1588, streift Kindheit und Sterben eher am Rande. Trotzdem erzählt er die Geschichte dieses berühmten Freibeuters fesselnd und man taucht in das damalige England ein, dass es als aufstrebende Seemacht zeigt. "Der Pirat" ist ein hervorragend gelungener Roman über das Leben und Wirken des Sir Francis Drake, der mich absolut in seinen Bann zog.

  6. Cover des Buches Die Deutsche Hanse (ISBN: 9783499627866)
    Gisela Graichen

    Die Deutsche Hanse

     (5)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    Die (deutsche) Hanse und alles was damit zusammenhängt, minutiös recherchiert , fein buntbebildert und detailliert bis an die Grenze des Erträglichen . Ein perfektes Sachbuch für Menschen die alles ganz genau wissen möchten. (Ca. 28 Seiten allein der Anhang/Literatur) Für vielseitig ungebildete Leser wie mich, die sich gerne einen lauen Überblick verschaffen wollen ein schwieriges Buch, da ob der ausführlichen Schilderungen das überblättern, mit Wiedereinstieg schwer fällt. Wer sich exakt mit allen bekannten Fakten eindecken möchte und fade Beschreibungen nicht abschrecken liest hier richtig. Um klarzustellen , dieses Buch ist nicht schlecht, ganz im Gegenteil , wer pure Information liebt wird permanent fündig. Hin und wieder ist sehr interessant die mittelalterlichen Gepflogenheiten real überliefert zu bekommen und es ist eine wunderbare Einschlafhilfe ;)
  7. Cover des Buches Mord im Badehaus (ISBN: 9783734103797)
    Andrea Schacht

    Mord im Badehaus

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Und wieder gab es einen Mord in Mülheim. Molly die Bademagd wurde erwürgt. Mynthas Brüder Haro und Withold und auch Henning, der dem Rabenmeister dient, gehören zum Kreis der Verdächtigen, da sie am Tag des Mordes das Badehaus aufgesucht hatten.
    Aber nicht nur der Mord beschäftigt die Fährmannstochter. Auch die Heirat ihrer Freundin Bilke mit Haro und die Rachegedanken Hennings sowie die sonderbare Tändelei ihrer Köchin Lore lassen die junge Frau nicht kalt.

    Das Cover des Buches hat einen hohen Wiedererkennungswert. Man sieht wie schon bei den Vorgängerbüchern Myntha und am oberen Rand auch wieder die Stadtsilouhette.

    Dieser 4. Band hat mich genau so, wie schon seine Vorgänger, wunderbar unterhalten und die Bilder am Rhein im Mittelalter bildhaft erlebbar gemacht. Wie schon mit ihren anderen Büchern ist es Andrea Schacht gelungen mich sofort in die Geschichte eintauchen zu lassen und mit Myntha und ihrer Familie und Freunden ein wenig Zeit zu genießen.
    Man sollte allerdings die ersten Bücher der Reihe auch gelesen haben um richtig in die Geschichte rein zu kommen, denn vieles ist schon in den anderen Büchern geschehen, worauf sich dieses Buch bezieht.
    Da wurde zum Beispiel auf Mynthas Kuppelei hin der Samen gelegt für die Heirat von Bilke und Haro und auch Henning kam nur auf Mynthas Wunsch hin zum Rabenmeister.
    Für ihn geht es in diesem Teil sehr spannend zu und auch der Rabenmeister kommt seinem Ziel immer näher. Hierbei möchte ich nicht genau festlegen ob beim Herausfinden wer ihn mit Brandüberfällen verfolgt oder bei der Tändelei mit Myntha.
    Auch der Rickel Möllner ist noch immer nicht weiter gekommen in seiner Werbung und Dank Cedric taucht so manch bunter Heiratskandidat bei Myntha im Fährhaus auf.
    So gibt es in diesem Buch einen Wechsel zwischen Dramatik und Komik so dass man mitfiebern aber auch mal schmunzeln kann.

    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen.

  8. Cover des Buches Das Schwert des Normannen (ISBN: 9783426513163)
    Ulf Schiewe

    Das Schwert des Normannen

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Scilla

    Nach der Lektüre dieses Buches wurde mir wieder bewusst, warum ich bereits seit Jahrzehnten seltenst aktuelle historische Romane lese.
    Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Das Augenfälligste ist die Verehrung des jungen "Helden" Gilbert, die er dem realen Protagonisten Robert Hauteville entgegen bringt. Der nämlich meuchelt auf den ersten Seite dessen Mutter und nimmt das Kind Gilbert mit, das in der Folge bei den Hauteville als Schweineknecht aufwächst. Bis es erwachsen wird, den Mörder seiner Mutter dauerhaft anhimmelt und ihn nach Italia begleitet.
    Das ist nicht mal für mittelalterliche Verhältnisse realistisch.
    Nun ist es aber möglich, dass Robert Hauteville ein so charismatischer Bursche war, dass man ihm selbst das durchgehen ließe.
    Das ist, wenn man alle Sekundärliteratur und zahlreiche Quellen gelesen hat, sogar sehr wahrscheinlich. Aber dann gelingt es Herrn Schiewe nicht, Robert so darzustellen. Der Mann bleibt blass. Und definitiv nicht er selbst. Der Robert Hauteville, der hier vorgestellt wird, würde sich selbst nicht erkennen.
    Aber egal --das zu bemerken bedürfte schon einer intensiven Beschäftigung mit der Geschichte des 11 Jahrhunderts in der der gesamten Region des Mezzogiorno, Byzanz und Sizilien. Vor allem wäre es notwendig, sich von dem zu befreien, was man, als Laie an absonderlichen Vorstellungen bspw. über den Christglauben in Mittelalter hat.
    Gut, hier stieß ich auf oberflächliche Charaktere.
    Und leider auch noch auf einen naiven Erzählton. Gilbert, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird, ist nicht eben die hellste Kerze auf der Torte. Das ist geschickt gemacht, weil so nicht auffällt, wo sich der Autor selbst unsicher ist. 

    Ich beende das hier, weil ich nicht imstande war, das Buch bis zur letzten Seite zu lesen.


  9. Cover des Buches Der jüngste Tag (ISBN: 9783426038888)
    Siegfried Fischer-Fabian

    Der jüngste Tag

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Die Königin der Diebe (ISBN: 9783404174027)
    Sabine Martin

    Die Königin der Diebe

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Muschel
    Dies war das erste Buch, das ich von Sabine Martin gelesen habe und sicher nicht das letzte. Die Geschichte um die Grafentochter Marijana und den Raubritter Robert konnte mich durchgehend fesseln. Ich habe diesen wunderbaren Roman in einem Rutsch gelesen. Die Charaktere haben mir gut gefallen und die vielen Wendungen trugen absolut zur Spannung bei.
  11. Cover des Buches Der Raubritter Teil I: - Die silbernen Sporen (ISBN: B00LL4ZLOE)
    Nana la Chatte

    Der Raubritter Teil I: - Die silbernen Sporen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Line1984


    Klappentext:

    „Der Raubritter“ ist eine abgeschlossene Trilogie. Teil II erscheint am 1. August 2014 Teil III erscheint am 30. September 2014


    Mittelalter. 12. Jahrhundert. Der junge Max Heinrich will ein Ritter werden. Die Lehrjahre auf der Burg sind hart. Doch er hat einen mächtigen Beschützer, denn er ist dazu ausersehen, ein ketzerisches Geheimnis vor der Inquisition zu bewahren. Gemeinsam mit seinem Freund Ottfried besteht er zahlreiche Abenteuer. Kaum haben die jungen Männer sich die Silbernen Knappen-Sporen verdient, müssen sie auch schon kämpfen: Gegen eine üble Bande von schurkischen Rittern, deren Anführer vor ein nächtliches Femegericht gestellt wird. Auch in der Liebe machen sie ihre Erfahrungen. Die deftige und oft gewalttätige Erotik jener Zeit kommt nicht zu kurz.

    Meine Meinung:

    12. Jahrhundert, Mittelalter, Max Heinrich will Ritter werden, doch die Lehre auf der Burg ist hart und alles andere als ein Zuckerschlecken! Doch er hat einen mächtigen Beschützer, denn Max ist dazu ausersehen ein ketzerisches Geheimnis der Inquisition zu bewahren. Gemeinsam mit seinen Freund Ottfried stürzt er sich in zahlreiche Abenteuer. Beide haben sich die silberen Knappen - Sporen verdient, müssen sie auch schon gegen eine brutale Bande aus schurkischen Rittern kämpfen. Doch auch die Erotik kommt bei den beiden nicht zu kurz, gewalttätig und deftig machen sie ihre Erfahrungen.

    Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, und hatte dementsprechend sehr hohe Erwartungen, das erste was mir sofort auffiel war natürlich das Cover!

    Voller Erwartungen begann ich mit dem Lesen und war gleich mitten im Geschehen, das gefiel mir auch richtig gut, ohne lange umschweife kommt die Autorin direkt auf den Punkt! Der Schreibstil ist flüssig und sorgt so dafür das der Leser sich innerhalb weniger Seiten mitten im Mittelalter befindet. Die Charaktere zeichnen sich durch ihre stärken aus und wirken so noch authentischer. Kurz gesagt ein sagenhaftes Fantasy Abenteuer, welches den Leser von der ersten Seite an fesselt!

    Das Cover:

    Das Cover ist ein wahrer Hingucker, wenn doch jeder Ritter so aussehen würde! Es gefällt mir richtig gut!

    Fazit:

    Mit "Die Raubritter" ist der Autorin ein sagenhafter Auftagt der Raubritter Trilogie gelungen! Daher ganz klar 5 von 5 Sternen! Absolute Leseempfehlung.
  12. Cover des Buches Die Raubritterin (ISBN: 9783548604718)
    Kari Köster-Lösche

    Die Raubritterin

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Satariel
    Ich liebe Burg Königstein! Direkt um die Ecke und immer tolle Band dort (Schandmail, Tanzwut..)... Aber auch das Buch über die junge Raubritterin, die dort lebte ist fantastisch!
  13. Cover des Buches Tod im Höllental (ISBN: 9783499273476)
    Astrid Fritz

    Tod im Höllental

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Wie es sich schon am Ende des 3. Bandes „Das Siechenhaus“ angedeutet hat, sind Serafina und Achaz jetzt ein Paar und die Hochzeit steht an.     Doch statt der Vorfreude auf die gemeinsame Zukunft mit dem Stadtarzt, überschattet die Sorge um die Schwesternsammlung die Vorbereitungen der Feierlichkeiten.   Seit einiger Zeit ist ein Wanderprediger in Freiburg, der mit viel Nachdruck gegen die Beginen hetzt.   Ihnen wird Ketzerei nachgesagt. Als eine tote Begine gefunden wird,  versucht die Meisterin Catharina Hilfe beim Konstanzer Bischof zu erbitten. Dafür macht sie sich auf nach Villingen. Der Weg dorthin führt durch eine tiefe Schlucht, die das 'Höllental' genannt wird.   Dort gerät die Meisterin in einen Hinterhalt und wird gefangen genommen.   Serafina macht sich auf den Weg und will ihrer Meisterin helfen.  

    Mir hat diese Geschichte wieder hervorragend gefallen.  Ich bin mittlerweile ein richtiger Serafina-Fan und freue mich schon sehr auf weitere Geschichten mit ihr. 

  14. Cover des Buches Die Mark Brandenburg. (ISBN: 9783428134809)
    Johannes Schultze

    Die Mark Brandenburg.

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Mark Brandenburg Band I - V I. Einstehung und Entwicklung unter der askanischen Markgrafen ( bis 1319 ) II Die Mark unter Herrschaft der Wittelsbacher und Luxemburger ( 1319-1415 ) III. Die Mark unter Herrschaft der Hohenzollern ( 1415-1535) IV. Von der Reformation bis zum Westfälischjen Frieden ( 1535-1648) V. Von 1648 bis zu ihrer Auflösung und dem Ende ihrer Institution
  15. Cover des Buches Raubritter Rocko und die verflixte Flugstunde (ISBN: 9783864291197)
    Jochen Till

    Raubritter Rocko und die verflixte Flugstunde

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Raubritter Rocko und sein Raubknappe Rotznase spielen Verstecken. Allerdings machte dies nur Spaß, wenn Rocko sich verstecken durfte. Und er wusste genau wo, er sich verstecken würde, nämlich im Geräteschuppen vom Schweißdrachen. Gesagt, getan ... aber was war dass? Warum heulte der Schweißdrachen denn so jämmerlich. Als Rocko den Grund dafür erfährt, vergisst er das mit dem Verstecken sofort und versucht zusammen mit Rotznase dem Schweißdrachen bei seinem Problem zu helfen. Der Schweißdrache hat einen sehnlichsten Wunsch, den es zu erfüllen gilt. Allerdings ist das alles andere als einfach, denn so ein Schweißdrache sind dafür einfach nicht gemacht. Wie und ob es Ihnen dennoch gelingt, dem Schweißdrachen den Wunsch zu erfüllen, erfahrt Ihr im Buch.
    Als ich letztes Jahr auf der Buchmesse in Frankfurt war, schlenderte ich ganz zufällig am Tulipan Verlag vorbei und sah dort, dass zwei Typen dabei waren Kinderbücher zu signieren. Als ich mir die beiden und das Buch genauer ansah, erkannte ich darin Jochen Till und Zapf, die dabei waren den ersten Teil von Raubritter Rocko mit Autogramm/Widmung und kleiner Zeichnung zu versehen. Ich war sofort angetan von dem Buch und kaufte gleich zwei Exemplare, die ich natürlich signieren ließ. Es war nett sich mit Jochen und Zapf zu unterhalten, denn sie beantworteten mir bereitwillig ein paar Fragen und später wurde sogar noch ein Interview daraus.

    Umso erfreuter war ich, als der Tulipan Verlag mir Teil 2 von dem kleinen Raubritter zukommen ließ. „Raubritter Rocko und die verflixte Flugstunde“ steht dem ersten Teil in nichts nach. Wieder einmal ist es Jochen gelungen, eine total witzige und süße Geschichte für Kinder ab 7 Jahren (ich finde, es geht auch schon ab 5 Jahre) zu schreiben, die einem durch Charme und Witz ans Herz geht. Die lustigen, bunten und detaillierten Illustrationen von Zapf tun dabei ihr übriges und machen das Buch zu einem tollen Lesegenuss für Leser in jedem Alter. Wer schöne und lustige Kinderbücher mag, der wird die Raubritter Rocko – Bücher einfach lieben. Bereits das Cover lädt zum Schmunzeln ein, sieht man dort doch einen Drachen mit Rakete am Rücken, seltsam, haben Drachen denn keine Flügel?

    Mein Sohn, obwohl er schon 10 Jahre ist, wollte die Geschichte sofort lesen, denn es galt herauszufinden, warum der Drache keine Flügel hat. Er findet die Geschichte um Rocko total witzig. Und mir geht es dabei nicht anders, was zeigt, dass das Buch etwas für jedes Alter ist. Vor allem auch für Leseanfänger ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Die Schrift ist groß gehalten und die Geschichte trumpft nicht mit schweren Wörtern auf, sondern ist einfach und verständlich geschrieben. Das Buch gehört der ABC-Reihe des Tulipan Verlag an, was darauf hindeutet, dass es 1. eine gut lesbare Schrift enthält und 2. liebevoll gestaltet ist. Beide ist hier der Fall und deshalb empfehle ich das Buch sehr gern weiter.

    Ich hoffe nun auf noch ganz viele weitere Abenteuer mit Raubritter Rocko, denn diese Kinderbuch-Reihe werde ich mit Sicherheit auch weiterhin im Auge behalten.
  16. Cover des Buches Schwert und Lilie (ISBN: 9783548285665)
    Marion Henneberg

    Schwert und Lilie

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Janinezachariae
    1265.
    Lukardis von Wartenberg heiratet den Burgherrn Hermann von Ebersberg, der nicht der Mann ist, der er zu sein vorgibt - denn er birgt ein dunkles Geheimnis, welches auch seine Frau in einen Strudel reißen lässt, den niemand vorhersehen konnte.

    Lukardis hat es nicht einfach in ihrer Ehe. Sie spürt den Zorn ihres Mannes immer wieder und versucht verzweifelt, dem standzuhalten. Doch wie lange kann eine junge Frau all das aushalten?

    Viel passiert und wir begleiten Lukardis und ihr Schicksal etwa sechs Jahre lang.
    Während sie ihr Dasein mit vielen blauen Flecken überstehen muss, lernen wir andere Personen und Orte kennen.
    Viele Personen kreuzen im Laufe der Zeit den Weg, was manchmal etwas mühselig ist, aber interessant.

    Ich musste unbedingt wissen, was aus Lukardis wird und aus denen, die auch sie geholfen hat.

    Es ist ein spannendes Buch (welches sich manchmal etwas in die Länge gezogen hat) über Verantwortung, Liebe, Hass und Verzweiflung.
    Wenn die Wahrheit ans Licht kommt, wem kann Lukardis dann noch vertrauen und kann ihr Herz gerettet werden?

    Vielen Dank an Marion Henneberg für das signierte Buch! Ich hab viel gelernt und mitgenommen.
    Selten habe ich ein Buch über den Deutschen Adel mehr verschlungen.

  17. Cover des Buches Ritter und Rebellen (ISBN: 9783780217691)
    Karl May

    Ritter und Rebellen

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Dame, Turm und König (ISBN: 9783570100240)
    Katja Doubek

    Dame, Turm und König

     (2)
    Aktuelle Rezension von: MichaelSterzik
    Katja Doubek – Dame, Turm und König Amadore, die junge Tochter des Grafen Askenburn führt auf Burg Cronstein ein behütetes sorgenfreies Leben. Ebenso ihre Eltern Walter und Gotelind von Askenburn sind glücklich, bekommen sie doch in der nächsten Zeit ein weiteres Kind auf das sie freuen. Nach der Geburt von Amadores kleiner Schwester, steht dem perfekten Glück scheinbar nichts im Weg, doch Gotelind und das neugeborene Kind erkranken am Fieber und werden schwächer und schwächer. Als beide nacheinander sterben ist Graf Walter von Askenburn ein gebrochener Mann. Ohne den Rückhalt und der Liebe seiner Frau lässt sich der alte Graf in Selbstmitleid gehen. Über mehrere Monate hinweg, tröstet sich der Witwer mit Alkohol und seiner eigens verordneten Einsamkeit. Doch die Verwaltung der Burg, sein Land und die Verpflichtung sich um Amadore und ihren Halbbruder Odo zu kümmern wecken ihn aus seiner lethargischen Trauer um seine geliebte Frau. Seinen ihm anvertrauten Sohn Odo hat sich Graf Askenburn noch nicht als Vater erkennen zu geben. Aus einer ernsthaften Affäre entsprungen hat sich die leibliche Mutter nach der Flucht in ein Kloster begeben und Odo vor wenigen Monaten seinen Vater anvertraut. Auf Burg Cronstein soll Odo das Waffenhandwerk eines Ritters erlernen und so als Knappe Walter von Askenburn dienen. Odo ist ein vorbildlicher und talentierter Knappe der es versteht mit Schwert und Lanze umzugehen, sehr zum Stolz seines Ritters und Vaters der Odo schon längst in sein Herz geschlossen hat. In einer dunklen Nacht geschieht auf Burg Cronstein schreckliches. Borchert von Zaben, ein Raubritter überfällt in der Stille und Dunkelheit der Nacht die Burg und entführt Amadore aus ihrer Kammer und bringt sie auf seine gut befestigte Felsenburg. Borchert von Zaben rechnet mit einem anständigen und großzügigen Lösegeld für die schöne und junge Grafentochter. Am morgen des nächsten Tages fällt das verschwinden von Amadore auf und die Forderung eines hohen Geldbetrages als Lösegeld wird gefunden. Graf von Askenburn ist zwar wohlhabend, aber trotzdem muss er sich bei den Juden etwas Geld leihen um Amadore auszulösen. Gemeinsam mit seinem Knappen und Sohn Odo reitet er zum Treffpunkt der geplanten Lösegeldübergabe. Auf dem Weg gibt sich Walter von Askenburn als Odos Vater zu erkennen und zerstört,ohne es zu wissen, damit die Träume von Odo. Denn dieser hat sich offensichtlich in die junge Frau verliebt und ahnte zu keinem Moment das die Tochter seines Herren, seine eigene Halbschwester sein könnte. In der Nacht als Walter von Askenburn und sein nun verwirrter Sohn in einer Höhle im Wald übernachten müssen und Odo bei seiner Nachtwache einschläft, werden die beiden Reisenden überfallen. Graf Walter von Askenburn wird erstochen und Odo bewusstlos geschlagen. Als Odo aus seiner Ohnmacht erwacht, fühlt sich der junge Mann verantwortlich für den Tod seines Vaters und dem geraubten Geld. Voller Gewissenbisse und Angst wendet sich Odo ab und flieht durch die Wälder. Erschöpft und verletzt findet er in einem Gasthaus Unterschlupft und Hilfe. Als ein kleiner Trupp Ritter auf dem Weg ins Heilige Land dort ebenfalls rasten, schließt sich der Odo diesen Abenteuern an um Buße vor Gott zu tun für sein Versagen. Um sich nicht als Adliger und Ritter erkennen zu geben, arbeitet er als einfacher Knappe und immer in fester Überzeugung das dies sein Schicksal, seine Strafe ist und er die Gelegenheit hat, im fernen Jerusalem für Gott zu kämpfen und vielleicht zu sterben. In der Zwischenzeit gelingt Amadore mit Hilfe der Ehefrau des Raubritters die Flucht aus der Felsenburg. Sie trifft im Wald auf eine kleine Gruppe von Räubern und Dieben der sie sich anschließt. Als die Diebe aber in einer Stadt im Taunus gefangen und dem Henker übergeben werden, sieht sich die junge Frau wieder ganz alleine vor ihren Problemen stehen. Wie soll sie zurück nach Burg Cronstein gelangen? Ein charmanter Spielmann und Musiker findet Amadore weinend und hilflos und wieder sieht Amadore die Chance darin auf Reisen mit dem Spielmann, in die ihr bekannte Gegend, um Cronstein zu gelangen. In Laufe der Zeit verliebt sich Amadore in den Charmeur und wird schwanger. Als sie ihn mit der Schwangerschaft konfrontiert nimmt der verantwortungslose Spielmann reißaus. Amadore gelangt in ein Kloster, dass im Grunde nichts anderes ist, als ein getarntes „Freudenhaus“. Morgens sind die Nonnen und die Oberin brave Schafe, und des nachts vergnügen sich die Damen in einem Flügel des Klosters mit lukrativen Herren der naheliegenden Stadt. Amadore wie auch andere Frauen finden dort im Kloster Schutz und haben die Möglichkeit in dem geweihten Gotteshaus ihre ungewollten Kinder zu entbinden. Als Amadore entbindet kommt es zu Komplikationen und das Kind überlebt nicht. Amadore von den Anstrengungen der Geburt erschöpft, erholt sich von den Strapazen als die Oberin des Klosters die zwingen möchte, ihre Schulden als Hure abzuarbeiten. Amadore denkt nur noch an Flucht... Währendessen wird Odo mit seinem Kreuzfahrerheer in die erste Schlacht geschickt. Er überlebt das Gemetzel wird aber so schwer verletzt, dass er sein Gedächtnis verliert und somit auch nichts mehr von seiner Vergangenheit weiß. Desillusioniert verlassen die Reste des Heeres das „Heilige“ Land um wieder nach Hause zu fahren. In einem kleinen Ort nahe des Klosters in dem Amadore nun lebt, findet der junge Mann zuflucht. Die Verletzungen die er in der Schlacht von Nikopolis sind zu ernst, so dass Hilfe im Kloster gesucht wird und Amadore die in Heilkünsten und Medizin ausgebildet ist, gebeten wird Odo zu helfen... Kritik „Dame, Turm und König“ von Katja Doubek ist ein historischer Roman der eindeutig auf die weibliche Leserschaft zielt. Im historischen Genre gibt dutzendweise Romane in denen das Schicksal einer Frau im Mittelpunkt der Geschichte steht. In dem vorliegenden Roman verhält es sich nicht anders. Der Roman ist in zwei Handlungssträngen aufgebaut: Amadores Odysee, von der Entführung aus der Burg Cronberg bis zum glücklichen Finale und der ebenfalls schicksalhafte Weg von Odo, vom einfachen Knappen, zum Ritter und späteren Partner und Vater Amadores Kinder. Katja Doubek übertreibt es mit den schicksalhaften Wendungen und Irrungen die sich abwechslungsreich die Hand geben. So unglaubwürdig und fern jeglicher Realität erzählt sie Geschichte der adligen und schönen Amadore, die über sich hinauswächst und jeglichen Erniedrigungen und Ängsten einfach die Stirn bietet und überlebt, ohne Verletzungen an Körper und Geist davonzutragen. Hier reiht sich Klischee an Klischee, hier wird ein farbenträchtiges buntes Bild gezeichnet, deren Schattierungen völlig und maßlos kein Ende finden. Schon nach wenigen Kapiteln offenbart sich dem Leser ein unterhaltsames Bild voller Vorurteile und Traumvorstellungen auf der Bühne Mittelalterlicher Dramatik. Geht die Autorin Katja Doubek tatsächlich davon aus, dass ihre Leser(innen) derartig naiv sind, solch eine Geschichte zu glauben, von der Unterhaltung mal ganz abgesehen!? Unterhaltsam ist der Roman allemal, wenn man mal die dramatischen Elemente einfach so hinnimmt, doch so viele logische und inhaltliche Fehler vertreiben schnell das Interesse an dem Roman. Amadores und Odos Erlebnisse summieren sich in so hoher Zahl, dass es man fast glauben könnte, die beiden hätten mehrere Leben gehabt. Zwar bedient sich Katja Doubek ihres soliden Wissens was das Mittelalter angeht, doch damit ist es noch lange kein historischer Roman, eher eine romantisierte Form davon, die nichts anderes als für Unterhaltung sorgen soll. Fazit „Dame, Turm und König“ von Katja Doubek ist für Leser dich sich im historischen Genre wohlfühlen nicht zu empfehlen. Voller Logikfehler und inhaltliche Schwächen, abgesehen von einer an den Haaren herbeigezogenen Story bietet der Roman nur ausreichende Unterhaltung. Die Protagonisten sind genau wie die Geschichte an sich nicht fassbar und so an der Realität vorbei interpretiert, dass selbst Nicht-Historiker, und das sind ja die meisten, nichts anderes als den Kopf schütteln können. Zu einer spannenden Geschichte gehört ein gewisses Maß an Dramatik und Tragik, aber hier wird an jeder Stelle derartig übertrieben, wie ich es selten erlebt habe. Katja Doubek sollte sich in ihren nächsten Roman auf möglichst übersichtliche Situationen konzentrieren. Manchmal ist weniger halt mehr und hier bei „Dame, Turm und König“ gerät alles völlig aus dem Ruder. Wer einen guten und spannenden historischen Roman lesen möchte, der glaubhaft erzählt wird, sollte von diesem Titel die Finger lassen. Michael Sterzik
  19. Cover des Buches Lustiges Taschenbuch Fantasy Nr. 04 (ISBN: 9783841397485)
    Massimo Marconi

    Lustiges Taschenbuch Fantasy Nr. 04

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Heroische Recken und böse Zauberer treiben in diesem Band ihr Unwesen. Ob Donald als würdiger Erbe der magischen Pfanne gegen einen bösen Zauberer antritt oder Micky und Goofy aus einem verschneiten Entenhausen gezaubert werden, um die vier Jahreszeiten zu retten – Sagen und Mythen sind unschwer wiederzuerkennen Die Abenteuer sind gewohnt farbenprächtig, spannend und witzig.

    Auch der vierte Band überzeugt mit seiner Abenteuersammlung. „Graf Frost und das Zepter der Zeit“ gehört zu meinen liebsten LTB-Geschichten. Leider wartet auch dieser Band nur mit einer Erstveröffentlichung auf. Die anderen Geschichten stammen fast alle aus älteren Lustigen Taschenbüchern (die Bände 160, 186 und 222). Ein Bonus ist der erste Teil von der „Legende vom unbesiegbaren Schwert“, der in Donald Duck Band 412 veröffentlicht wurde während die Geschichte dann in einem Lustigen Taschenbuch zu Ende geführt wurde. Dass dieses Abenteuer jetzt vollständig in einem Band vorliegt ist großartig. Von den wild auf Disney-Publikationen verteilten Fortsetzungsgeschichten halte ich nichts. Wenn schon größere Erzählungen konzipiert werden, die oft großartig sind, dann sollten sie auf eine Reihe beschränkt sein. Es ist keinem Fan zuzumuten, sich in den unzähligen Disney-Veröffentlichungen die Geschichte zusammenzusuchen.

    Fazit: Auch der vierte Band ist eine lohnende Lektüre! Die Idee, die Fantasygeschichten der Disney-Veröffentlichung in einer Edition zu bündeln, ist brillant. Die Franzelot-Kurzcomics hätte man sich allerdings sparen können. Schade auch, dass der Großteil der Geschichten aus den Lustigen Taschenbüchern bereits bekannt ist. Die Editionen-übergreifenden Geschichten sind allerdings toll. Auch die Neuschöpfungen sind fast immer geglückt. Fantasy- und Entenhausen-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten!

  20. Cover des Buches Der Kuss des Verfemten (ISBN: 9783426690772)
    Susan Hastings

    Der Kuss des Verfemten

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Bellexr
    10 Jahre musste die 16-jährige Isabella im Kloster verbringen. Nun ist sie auf dem Heimweg zur Burg ihres Vaters, dem Herzog von Frankenau. Da sie seine einzige Tochter ist und nun im heiratsfähigen Alter, soll bei einem festlichen Turnier ihr zukünftiger Ehemann bestimmt werden. Doch alles kommt anders: Kurz vor der Burg ihres Vaters wird Isabella mit ihrer Eskorte von Raubrittern überfallen und ausgeraubt. An das einzige, an das sie sich erinnern kann, ist ein Raubritter mit strahlend blauen Augen. Als sie schließlich verspätet auf der Burg ihres Vaters ankommt, glaubt sie in Ritter Michael diesen Raubritter wieder zu erkennen, verrät ihn jedoch nicht. Schließlich kommt der Tag des Turniers und Isabella weigert sich, Ritter Grundram, den Sieger zu heiraten. Anschließend überschlagen sich die Ereignisse, als festgestellt wird, dass ein Komplott geschmiedet wurde, um Isabella zu ermorden. . Die Geschichte beginnt recht spannend mit dem Überfall der Raubritter auf Isabella und ihrer Eskorte und diese Spannung hält schon das ganze Buch hinweg an. Allerdings ist die Sprache bzw. der Schreibstil von Susan Hastings sehr einfach, wenn nicht sogar platt. Man fühlt sich während des gesamten Buches an einen Groschenroman erinnert. . Die Figuren sind sehr klischeehaft beschrieben: Auf der einen Seite die junge, schöne Maid, die endlich ihrer großen Liebe begegnet, dies aber natürlich nur über Umwegen zu bewerkstelligen ist, da ja sonst nach 50 Seiten schon Feierabend wäre mit der Geschichte und natürlich der böse, böse Gegenpart, hier in Form von Rupert de Cazeville. Und natürlich darf hier auch ein ordentlicher Anteil an Romantik und Erotik nicht fehlen. Das alles wirkt doch sehr konstruiert und vorhersehbar. . Alles in allem liest sich der Roman recht flüssig und unterhaltsam und ist vielleicht für einen Schwimmbadbesuch ein ganz netter Zeitvertreib, aber auch nicht wirklich mehr.
  21. Cover des Buches Annegret, die Raubritterin (ISBN: 9783940760838)
    Dieter Hermann Schmitz

    Annegret, die Raubritterin

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Jezebelle
    Menschen widmen sich aus ganz unterschiedlichen Gründen dem Schreiben und Zeichnen von Büchern. Bei diesem Buch haben sich zwei Menschen gefunden, bei denen man aufgrund ihrer sehr guten Arbeit davon ausgehen kann, dass ihnen das Schreiben und Zeichnen eine echte Leidenschaft und Herzensangelegenheit ist. Das absolut lesenswert und Sehenswerte Ergebnis zeugt auch noch von einer großen Portion Talent beim Schreiben und Zeichnen und einer guten Zusammenarbeit. Die Geschichte ist angeregt vom Mittelalter, transportiert aber eher eine moderne Idee in die Kinderherzen: Fremdheit macht uns Angst, solange sie uns fremd ist. Die Heldin darf sich in eine Reihe mit tollen Mädchenheldinnen der Lindgren-Romane beispielsweise stellen. Zu Ihrer Gemeinschaft gehört noch ein jüngerer Bruder, der während der Geschichte im wahrsten Worte über sich auch hinauswächst, eine schusselige Tante, die ihren ganz eigenen Charme versprüht und eine nicht sichtbar werdende Zaubergestalt namens Bommelux, der für alles Unerklärliche beim Bruder herhalten muss. Allein der Name ist schon köstlich. In diese Gemeinschaft stößt durch ein Unwetter ein Orientale. Er erinnert an Helden mittelhochdeutscher Epen in der Art wie er die Minne vollführt, aber eben auch in seinem höfischem Verhalten. Die Ereignisse werden treffend beschrieben, besonders das Unwetter ließ sich richtig nachempfinden, aber auch die Angstzustände lassen sich gut nachvollziehen. Gekrönt wird das ganze Werk von präzisen Radierungen, die so original erscheinen, als hätte man ein einmaliges, auf jeden Fall einzigartiges Buch in den Händen, die detailgetreu die Imagination des Textes unterstützen. Mein Favoritenbild war die Abbildung, wie Annegret sich mit Hilfe von Rüstungsteilen verwandelt, um den Passierzoll einfordern zu können. Nur der Leser und Betrachter weiß zu diesem Zeitpunkt, dass auf dem alten, langsam verfallenden Turm nur noch wehrlose Leute hausen, weil die Zeichnung das Geschehen hinter Annegret stehend beleuchtet, und man somit ihren zarten Mädchenkörper und die langen Zöpfe sieht, die den Schiffern beim Fluss verborgen bleiben. Auch bei den Bildern gibt es diese moderne Anleihe. Zumindest fühlte ich mich bei der Zeichnung von Mops, dem Mops ganz an Tierfototremds der jüngsten Zeit erinnert. Insgesamt ein sehr schönes Vorlese- und Wiederleseveegnügen!
  22. Cover des Buches Die Brandenburger (ISBN: 9783930863471)
    Lew Hohmann

    Die Brandenburger

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Helmbrecht (ISBN: 9783596260249)
    Wernher der Gärtner

    Helmbrecht

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Raubritter (ISBN: 9783865390349)
    Niklas Frank

    Raubritter

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Raubrittertorsti
    Niklas Frank hat viel Interessantes über das Who is Who des deutschen Raubrittertums geschrieben. Witzig, manchmal aber zu witzig und ironisch kamen die Geschichten daher.
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