Bücher mit dem Tag "psychische probleme"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "psychische probleme" gekennzeichnet haben.

71 Bücher

  1. Cover des Buches Verliere mich. Nicht. (ISBN: 9783736305496)
    Laura Kneidl

    Verliere mich. Nicht.

     (1.622)
    Aktuelle Rezension von: MaggieCanda

    Sage und Lucas Geschichte weiterzulesen war eine wahre Freude und erfüllt größtenteils die Erwartungen, die ich an die Fortsetzung der Geschichte hatte. Es wird noch um einiges dramatischer und spannender zum Ende hin, so dass ich nach anfänglichen Startschwierigkeiten das Buch doch nicht mehr aus der Hand legen konnte.

  2. Cover des Buches Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken (ISBN: 9783446259034)
    John Green

    Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

     (650)
    Aktuelle Rezension von: nadinekmps

    Mal wieder ein Meisterwerk von John Green! Aza leidet unter Angststörungen die sich in eine Art Zwangsstörung äußern. Da ich selber unter einer Angststörung leide, die sich jedoch anders äußern, konnte ich mich gut in die Hauptrolle reinversetzen. Im Allgemeinen geht es um ein sehr sensibles Thema, welches die Betroffenen sehr oft zu verschweigen und mit sich selbst auszumachen. Es ist eine enorme Belastung für den Betroffenen, jedoch auch für die Umgebung wie Freunde und Familie, wenn sie nicht wissen wie man der Person helfen kann, da sich früher oder später die Ängste bemerkbar machen. Aber es geht nicht nur um ihre Ängste, denn sie lernt auch einen Milliadär-Sohn besser kennen, da ihre beste Freundin und sie das Verschwinden des Milliadär-Vaters auflösen wollen. Zuerst waren sie nur daran interessiert, da es für den, der das Verschwinden auflöst, eine hohe Geldsumme gibt. Das Buch ist von Anfang bis Ende spannend und nimmt eine Wendung, mit der man nicht gerechnet hat.      

  3. Cover des Buches Wie die Stille unter Wasser (ISBN: 9783736305502)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Stille unter Wasser

     (602)
    Aktuelle Rezension von: SteffiVS

    Maggie verliert durch ein traumatisches Erlebnis in ihrer Kindheit ihre Stimme und auch aus dem Haus traut sie sich seit diesem Erlebnis nicht mehr hinaus. Eine Herausforderung für die ganze Familie. Doch mit ihrem Kindheitsfreund Brooks verbindet sie eine ganz besondere Freundschaft, die im Jugendalter auch zu Liebe wird. Doch kann diese Beziehung bestehen? Wird Maggie je ihre Stimme wieder finden und je ihr Leben leben können, wie sie es sich wünscht in Freiheit.

    Man begleitet Maggie in Ihre Jugend- und Erwachsenenalter. Ein Unfall von Brooks, bei dem dieser schwer verletzt wird, verändert alles. Denn jetzt droht dieser an seinem Trauma sich zu verlieren.

    Ein bewegendes Buch, gerade zum Anfang und am Ende. Die Entwicklung der Beziehung zu ihren Geschwister ist toll und herzergreifend. Ein sehr persönliches Buch der Autorin, wie man erfährt. Einen Freund, egal ob als bester Freund oder als Liebender wie Brooks wünscht sich jeder.

  4. Cover des Buches Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte (ISBN: 9783785578674)
    Jessica Park

    Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte

     (540)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Anstatt das Julie die ersten Tage an ihrem College genießen kann, muss sie sich um eine 13 jährige kümmern, die keinen Schritt ohne die lebensgroße Pappfigur ihres Bruders Finn unternimmt. Julie gibt es nicht gerne zu, aber die Finn sieht unglaublich gut aus. Finn befindet sich gerade auf Weltreise, schreibt aber E-Mails, die Julies Knie butterweich werden lassen. Jedoch zögert er seine Rückkehr immer weiter hinaus und es macht den Anschein, dass Julie sich in die Pappfigur verliebt…

    Ich hatte dieses Buch echt Ewigkeiten auf meine SuB liegen und irgendwie hab ich kaum Lust gehabt dieses Buch zu lesen. Warum kann ich euch gar nicht sagen, jedoch kann ich euch sagen, dass ich mich hier teilweise durch das Buch gequält habe. Dieses Buch hat mir wirklich keinen Spaß gemacht und ich habe dieses Buch nur gelesen, damit ich es endlich beenden konnte. Für mich war dieses Buch leider überhaupt nichts und ich war doch sehr enttäuscht über diese Geschichte. Jeder kann natürlich eine ganz andere Meinung zu dem Buch haben, diese ist meine!

    Okay, fangen wir mit Julie an. Für mich war sie sehr aufdringlich und ich habe wirklich keinen Zugang zu ihr gefunden. Teilweise war sie auch echt arrogant oder heuchlerisch, was mir ebenfalls das Lesen echt erschwert hat. Ich mochte sie einfach nicht und auch bis zur letzten Seite hin, konnte ich mich nur noch über sie aufregen. Schade finde ich auch, dass sie wirklich jeden Tag Matt dumm anmacht. Ihrer Meinung nach sind seine T-Shirts echt dämlich und das stört mich sehr. Anstatt das man in einem Jugendbuch vermittelt, dass es vollkommen egal ist, was man anzieht, wird man in diesem Buch für seine Kleidung kritisiert. Echt schräge Sache! Und nicht nur das: sie kritisiert an ihm, dass er nie aus dem Haus geht und er wird als ein ,,nerdiger‘‘ Typ abgestempelt. Also wirklich, hat nichts in einem Jugendbuch zu suchen! Leider bleibt das nicht nur bei Matt, denn sie kritisiert auch Celeste für jede noch so kleine Kleinigkeit und glaubt, dass sie weiß was am besten für Celeste ist. Leider war Julie auch sehr unreif dafür, dass sie aufs College geht. Sie beschwert sich ständig über irgendwelche Situationen, ist aber nicht bereit dafür, etwas zu ändern. Und mit 16-17 Jahren sollte man sich dessen schon bewusst sein.

    Der Schreibstil war für mich ganz okay, nichts Spektakuläres. Dennoch wird hier sehr angenehm und flüssig geschrieben, doch leider war das drum herum überhaupt nicht gut. Für mich war ehrlich gesagt der Schreibstil das einzige, was man hier wirklich positiv hervorheben kann, mehr ist da leider überhaupt nicht gewesen! Zu Beginn war der Schreibstil doch recht zäh und man musste sich da erst mal durch kämpfen.

    ,,Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte‘‘ war für mich ein Buch, dass ich wirklich keinen empfehlen kann. Ich finde, dafür dass dieses Buch ein Jugendbuch ist, wurden so viele Themen falsch aufgegriffen und nicht gut durchdacht oder bearbeitet. Als Autorin ist das schon echt was, über das man sich wirklich bewusst sein sollte, wenn man so ein Buch veröffentlicht. Julie hat mir als Protagonistin die ganze Geschichte kaputt gemacht. Sie war so eine ätzende und nerv tötende Person, die das ganze Buch ruiniert hat. Also Leute, ich kann euch das Buch leider gar nicht empfehlen. Es gibt echt Bücher, die besser sind und hierbei verschwendet ihr eure Zeit beim Lesen. Lest dafür lieber etwas anderes!

  5. Cover des Buches Der Junge, der Träume schenkte (ISBN: 9783404160617)
    Luca Di Fulvio

    Der Junge, der Träume schenkte

     (1.135)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    . . . diese Worte bläut die junge Italienerin Cetta Ihrem Sohn Natale ein, kaum dass er alt genug ist, die Bedeutung zu verstehen. Im Jahr 1909 betritt sie mit 15 Jahren und ihrem 8 Monate alten Sohn zum ersten Mal amerikanischen Boden und landet von einem Elend im anderen.

    Natale, der nun Christmas genannt wird, kennt nur das arme New Yorker East End, bis er 12 Jahre später durch seine Hilfsbereitschaft auch einen Einblick in das reiche Upper Manhattan erhält und einen ersten Eindruck von der Liebe bekommt.

    Wir lernen in diesem Moment die 13-Jährige Ruth kennen, die innerhalb einer Nacht, durch Bill, den Gärtner ihres Großvaters, ihre Kindheit und sich selbst verlieren wird.

    Auf 784 Seiten begleiten wir diese 4 Charaktere über insgesamt ca. 20 Jahre. Das Leben ist hart, die Taten brutal. Gangs beherrschen die Straßen, Prostitution, Vergewaltigung, nichts wird geschönt. Aber es ist keine blutige Effekthascherei. Es ist die Beschreibung von schweren Schicksalen in den 1910er und 1920er Jahren, über alle Gesellschaftsschichten hinweg. Es ist das Leben.

    Und Christmas hat ein besonderes Talent, das ihm dieses Leben erleichtert. Er hat Charisma, mit dem er Menschen für sich einnehmen kann, und die Fähigkeit Geschichten zu erzählen, die man ihm glaubt. Und dies ist seine Chance das Leben zu ändern. Seines und das von anderen.

    Ich empfand das Buch als sehr intensiv und trotz des Umfangs nicht zu lang. Ich fand es hart, aber ich habe es alles so empfunden, als könnte diese Geschichte wirklich passiert sein. Und ich fand es ganz toll, dass im Laufe des Buches immer mal historische Persönlichkeiten in die Geschichte eingestreut wurden.
    Christmas ist eine tolle, vielschichtige Romanfigur und seine Mutter ist eine bewundernswert starke Frau. Selbst die Nebenfiguren sind beeindruckend, liebevoll und intensiv beschrieben.

    Ein Buch wie ein Hollywoodfilm. Für alle, die nicht zu zart besaitet sind.
     

  6. Cover des Buches Forbidden (ISBN: 9783841503077)
    Tabitha Suzuma

    Forbidden

     (843)
    Aktuelle Rezension von: Nicola89

    Die 16-jährige Maya und ihr ein Jahr älterer Bruder Lochan kümmern sich um ihre drei jüngeren Geschwister, nachdem ihr Vater die Familie verlassen und ihre Mutter sich mehr und mehr dem Alkohol und ihrem jüngeren Liebhaber hingibt. Die beiden versuchen verzweifelt, die Familie zusammenzuhalten und kommen sich dabei immer näher. Sie wissen, dass ihre Beziehung verboten ist, dennoch können sie ihre Gefühle füreinander nicht leugnen. Mit fatalen Folgen… 

    Die Geschichte der fünf Geschwister hat mich sehr bewegt und aufgewühlt. Man wünscht ihnen nur, dass sie glücklich werden und besonders einen Erwachsenen, der Maya und Lochan die Last von den Schultern nimmt, sich um alles kümmern zu müssen. Besonders das Ende hat mich schockiert und ich werde mich definitiv noch länger an dieses Buch erinnern.

  7. Cover des Buches Die Blutlinie (ISBN: 9783404169368)
    Cody McFadyen

    Die Blutlinie

     (4.546)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    Tolle Geschichte

  8. Cover des Buches Scorched (ISBN: 9783492310277)
    Jennifer L. Armentrout

    Scorched

     (218)
    Aktuelle Rezension von: Maura99

    "Ich fühlte mich wie ein Höhlenmensch, aber in diesen Augenblick wusste ich : Andrea gehörte mir. " - S. 135 Tanner

    Wir lieben doch alle unsere Höhlenmenschen oder? 

    Andy ist Syds beste Freundin und zutiefst verletzt, was sie auch sehr verschlossen gemacht hat - vor allem für Tanner. Sie ist ängstlich trotzdem verdammt witzig, definitiv mutig und sehr rücksichtsvoll und auch stark.

    Tanner ist Selbstbewusstsein in Person. Er ist sehr sexy, offen und vor allem ehrlich. Dabei aber auch immer liebevoll, verständnisvoll und sehr fürsorglich.

    Die beiden haben mich getroffen, ganz klar vor allem Andys Leben und ihre Probleme. Ich fand es klasse wie auch diese ernsten Themen angesprochen wurde und damit auch umgegangen wurde. Gerade das Ende, denn es war realistisch und absolut on point.

    Dennoch hat es an Spritzigkeit und Witz nicht gefehlt denn frech sind beide.

    Auch wie die Nebencharaktere, gerade Syd für Andy eingebaut wurde war wundervoll.

    Ich habe diese Geschichte geliebt für das was sie gezeigt hat, wie sie damit umgegangen ist. Ernst trifft auf süße heiße Story. Wieder mal eine große Empfehlung für meine Lieblings Autorin.


  9. Cover des Buches Der Verdacht (ISBN: 9783328601449)
    Ashley Audrain

    Der Verdacht

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Shimona

    Achtung Spoiler!

    Eine Geschichte, die extremst triggern kann! Bei mir war es der Fall. Daher musste ich unedingt Pausen einlegen. 

    Nachdem die Mutter den Verlust ihres kleinen Sohnes beschreibt und wie es passiert ist, war ich erstmal so geschockt, daß ich abbrechen mußte. Wenn man selber keine Kinder hat, ist es wohl etwas besser zu ertragen, aber da ich selber einen kleinen Sohn habe hat es mich zutiefst berührt. Ich mußte sogar weinen. 

    Außerdem beinhaltet es eine  schwierige Mutter- Tochter-Beziehung, die mich ebenfalls tief berührte, da es bei mir persönlich ähnlich war. 

    Und schließlich trifft auch noch die Trennung von einem Mann zu, mit dem Sie die Kinder hat. Der aber inzwischen mit einer anderen Frau zusammen ist (trifft ebenfalls zu, LEIDER).

    Mit anderen Worten: Diese Geschichte hat mich in Mark und Bein erschüttert. Das mußte ich erstmal verdauen. 

    Einen Stern Abzug gab es, da ich das Ende sehe komisch fand und nicht deuten konnte.

    Ein Buch das einem den Atem nimmt.

  10. Cover des Buches Silber - Das erste Buch der Träume (ISBN: 9783596522897)
    Kerstin Gier

    Silber - Das erste Buch der Träume

     (7.210)
    Aktuelle Rezension von: Buecherphantasie

    Liv zieht gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester Mia, ihrer Mutter und dem Kindermädchen Lotti nach London. Es ist nicht der erste Umzug für die chaotische Familie und umso genervter ist Liv als sie erfährt, dass sie nun auch noch in das Haus von Ernest (der Partner der Mutter) ziehen und sie somit auch noch 2 Stiefgeschwister bekommt. Doch schnell merkt sie, dass Grayson ein Geheimnis hat.

    Meine Meinung: 


    Das Buch ist ein sehr schönes Jugendbuch mit vielen tollen Protagonisten. Besonders Liv ist witzig und gut beschrieben. Ich hatte direkt ein klares Bild von allen in meinen Vorstellungen. Allgemein ist die Geschichte sehr magisch und träumerisch und differenziert sich mit der Idee von anderen Büchern. 


  11. Cover des Buches Für immer Ella und Micha (ISBN: 9783453417731)
    Jessica Sorensen

    Für immer Ella und Micha

     (344)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Band 2 um die Liebesgeschichte von Micha und Ella, man kann aber auch nur Band 1 lesen und es wäre oke.

    Mir gefiel wie es gestartet hat, die Geschichte geht zügig voran, der Schreibstil ist sehr fliessend und angenehm und beide Protagonisten arbeiten an ihren Problemen um ein miteinander zu ermöglichen, dies gefiel mir da es wichtige Punkte anspricht.

    Leider verfällt es ab der Mitte bis zum Schluss ein bisschen in ein Kreis aus Wiederholungen aus denen die Autorin nicht mehr rausgekommen ist, sie lieben sich- haben Probleme-trennen sich- kommen wieder zusammen-arbeiten an sich-lieben sich-- und wieder von neuem... Endlosschleife in der nicht wirkliches Relevantes passiert... Dafür wird das nächste Paar in den Mittelpunkt gerückt und man fragt sich wie dies entstanden konnte... Habe ich etwas schade gefunden, da mir der erste Band richtig gut gefallen hat. Für mich eher ein 3.5 Sterne Buch aber der Schreibstil war wirklich gut.

    Für alle die eine Fortsetzung der beiden brauchen oder mögen, kann man lesen muss man aber nicht :)

  12. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Silberregen (ISBN: 9783958342460)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Silberregen

     (137)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Jen und Alex begeben sich mit Clara auf das nächste Abenteuer um den zweiten Sigilsplitter zu bekommen. Dabei müssen sie durch eine Dimensionsspalte und gelangen in ein alternatives London (im Steampunk-Style). In der Zwischenzeit ist Max aufgewacht und verarbeitet die schrecklichen Erlebnisse, die er durch das Wechselbalg erlitten hat.

     

    Mal wieder würde ich sagen, dass es ein durchschnittlich guter Band war. Dieser ist gut geschrieben, hat Action und Witz dabei und dennoch holt er mich nicht komplett ab.

    Ich denke, dass liegt zum einen an den kurzen Kapiteln. Diese mag ich in Krimis oder Thrillern wie zuletzt bei Martin Krist. Kurze Kapitel vermitteln eine höhere Dynamik, aber hier in diesem Band fühlte ich mich mal wieder durch die Ereignisse gehetzt. Gerade war man in dem Kapitel drin, war es schon wieder zu Ende und wenn man Glück hatte, dann schloss das nächste an die Handlung an oder man sprang in den zweiten Handlungsstrang.

    Auch hat mir hier wieder das Ende nicht so richtig zugesagt. Besonders da fühlte ich mich gehetzt. Natürlich soll es eine hohe Spannung vermitteln und am Ende ist diese auch angebracht, dennoch fehlt mir bei dieser Reihe immer die Spur mehr Tiefgang, die Spur mehr Finesse gerade beim Finale.

    Die Figuren gefallen mir, die bösen wie auch die guten. Allerdings frage ich mich schon, wie die Schattenfrau immer einen Schritt voraus sein kann, wie sie so viel mehr wissen kann, wie sie durch die Dimensionsspalte kam, obwohl dort keine Unsterblichen durch können.

    Hier wurden wieder viele Fragen aufgeworfen und ich hoffe, dass im nächsten Band einige beantwortet werden, besonders da dieser „Die Schattenfrau“ heißt.

    Ich bin ja immer noch skeptisch, dass der Autor so ein großes Mysterium um die Schattenfrau aufgebaut hat. Ob er dieser Spannung gewachsen ist? Man wird sehen.

     

    Ansonsten fand ich den zweiten Handlungsstrang, der sich um Max und die Aufarbeitung seiner psychischen Schäden gewidmet hat, richtig gut. Man hat viel über ihn und seine Vergangenheit erfahren. Das mag ich ja sowieso, wenn man die Figuren durch ihr Erlebtes besser kennenlernt. Das mochte ich ja schon im letzten Band, wo es um Clara und ihre Familienverhältnisse ging.

    Ich finde, dass das gut aufgearbeitet wurde und das man den Ursprung kam, was Max an der vergangenen Situation wirklich verletzt hat und wie er jetzt damit umgehen möchte.

     

    Fazit: Ein solider Band, wo ich die Geschichte und die Figuren gut finde, welcher mich aus den genannten Gründen allerdings nicht vollständig abholen konnte. Von mir gibt es 4 Sterne.

  13. Cover des Buches Tage mit Leuchtkäfern (ISBN: 9783548286945)
    Zoe Hagen

    Tage mit Leuchtkäfern

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Kreativer_traum

    Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und wollte es unbedingt haben, nun bin ich ehrlich froh, ein gebrauchtes gekauft zu haben. Ich fand sowohl Klappentext als auch Cover sehr toll, leider konnte mich der Inhalt nicht vollends überzeugen. 

    In "Tage mit Leuchtkäfern" geht es um den Club der verhinderten Selbstmörder. Ich fand die Idee total interessant, leider kam ich unglaublich schwer in das Buch hinein. Im Verlauf wurde es zwar besser, aber mir fehlten Gefühle, Emotionen und Gründe. Die Idee wurde meiner Meinung nach sehr oberflächlich behandelt. Schade. Insgesamt wirkte alles sehr durcheinander. Auch wenn der Schwerpunkt auf der Sicht von Ghandis Gedanken lag, fand ich die Umsetzung oft nicht passend, mir fehlt ein Bezug und Gespräche tauchten plötzlich mittendrin auf. 

    Ich gebe dem Buch trotzdem drei Sterne, weil mir das, was es gab, gefallen hat. Es wäre nur deutlich ausbaufähig gewesen. Vielmehr kann ich leider nicht sagen, weil ich mir von der Idee mehr erhofft hatte. Zugleich bereue ich es aber nicht, zu Ende gelesen zu haben. Ich habe es in einem Rutsch beendet, das muss etwas sagen.

  14. Cover des Buches Die Wahrheit über Alice (ISBN: 9783499255076)
    Rebecca James

    Die Wahrheit über Alice

     (799)
    Aktuelle Rezension von: Yukiomishima

    Es geht einfach nicht klar, wenn Bücher keine Warnungen haben. Vor allem was sexuellen Missbrauch angeht. Vor allem wenn dieser ausführlich beschrieben wird. Hätte ich gewusst was passiert, hätte ich das Buch niemals gelesen. Deshalb kann ich hier keine Objektive Bewertung schreiben, sorry. Nicht jeder steckt den Scheiß einfach weg. 

  15. Cover des Buches Jeder Tag für dich (ISBN: 9783810530691)
    Abbie Greaves

    Jeder Tag für dich

     (175)
    Aktuelle Rezension von: Alice9

    Inhalt

    Seit Jim spurlos verschwunden ist, geht Mary jeden Abend zum Bahnhof und stellt sich dort mit einem Schild hin und wartet auf Jim. Auf dem Schild steht „Komm nach Hause, Jim“. Als die Reporterin Alice Mary mit dem Schild sieht, kann sie nicht anders, als sie anzusprechen. Sie möchte Marys Geschichte erfahren und will ihr helfen, Jim zu finden. Doch so ganz uneigennützig ist sie nicht, denn ihr Job steht dabei auf dem Spiel...


    Meine Meinung

    Ich hatte das Buch schon häufiger in der Hand und nun endlich danach gegriffen. Und was soll ich sagen? Es hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich ein paar Kritikpunkte habe. 


    Der Einstieg in die Geschichte war sehr spannend und fesselnd. Meine Neugier darauf, was mit Jim passiert ist, war geweckt. Da die Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt wird, wurde die Frage nach Jim und dem, was passiert ist, immer größer. 

    Zum einen spielt die Geschichte in der Gegenwart, in der Mary auf Jim wartet und zum anderen in der Vergangenheit, als Mary und Jim sich kennen gelernt haben. Dadurch erhält man einen guten Kontrast zwischen dem Leben das Mary führt und auch der Darstellung der Beziehung der Beiden. 

    Womit ich nicht gerechnet hätte, ist das Thema, das hier Eingang in die Geschichte gefunden hat. Da wäre ich so nicht drauf gekommen, aber ich fand es gut, wie es eingebunden und dargestellt wurde. Auch die Nachvollziehbarkeit war gegeben, weshalb es authentisch und glaubhaft rüber kam. 

    Ich hatte ein bisschen Sorge, was das Ende dann letztlich angeht, aber hier wurde ich tatsächlich positiv überrascht. Es hat zu der Geschichte gepasst und alles andere wäre für mich dann auch nicht glaubhaft gewesen. 


    Die Protagonisten haben mir gut gefallen. Wir lernen sie zu zwei verschiedenen Zeiten kennen und sehen dadurch auch, welche Entwicklung sie schon durchgemacht haben. Mary und Alice kommen sehr authentisch und lebendig rüber und generell stimmte auch die Dynamik und Harmonie unter den Protagonisten.


    Der Schreibstil war zwar flüssig und einfach gehalten, sodass ich gut voran gekommen bin, aber er hatte auch etwas an sich, dass mich die Geschichte trotz Spannung und Neugier nicht packen konnte. Ich kann das nicht genau in Worte fassen, aber irgendwie hat er mich da ein bisschen blockiert. Die Atmosphäre war leider nicht ganz so greifbar, wie ich es mir gewünscht hatte, aber es war dennoch spürbar, dass hier etwas in der Luft lag. Die Gefühle und Emotionen konnten gut greifbar gemacht werden, sodass mich das Buch an den entscheidenden Stellen auch berühren konnte. 


    Insgesamt also eine schöne und spannende Geschichte mit einem gut aufbereiteten Thema und kleineren Schwächen. 

  16. Cover des Buches Normal People (ISBN: 9780571334650)
    Sally Rooney

    Normal People

     (108)
    Aktuelle Rezension von: xx_yy

    Inhalt
    Marianne und Connell wohnen in der gleichen Kleinstadt in Irland. Die beiden könnten jedoch unterschiedlicher nicht sein. Marianne wuchs unter guten finanziellen Umständen auf, wohingegen Connell alleine mit seiner Mutter wohnt, die bei Mariannes Familie putzt. Connell ist der populäre Sportler an ihrer Schule und Marianne die unbeliebte Einzelgängerin. Und dennoch existiert zwischen den beiden eine Anziehung, gegen die sie nichts machen können, außer ihr nachzugeben.
    Im Buch wird die Beziehung der beiden über mehrere Jahre hinweg geschildert, in denen sie sich immer wieder voneinander entfernen und wieder zueinander finden.

    Meinung
    Das Buch hat sich unfassbar mühelos lesen lassen. Der Schreibstil der Autorin war so fesselnd, dass man gar nicht gemerkt hat, dass man überhaupt liest.
    Die Charaktere waren auch perfekt. Sie waren alle sehr realistisch und natürlich. Ohne Klischees und großes Drama um jede Kleinigkeit. Sie waren einfach "normale Menschen". Dadurch wurden sie leicht greifbar, und man konnte sich viel besser mit ihnen identifizieren, als das bei anderen Büchern oft der Fall ist. Die Gedanken der Protagonisten wirkten nie beschönigt oder perfektioniert, sondern immer genau so, wie man sie selbst auch haben würde.

  17. Cover des Buches Schau mir in die Augen, Audrey (ISBN: 9783570403617)
    Sophie Kinsella

    Schau mir in die Augen, Audrey

     (524)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmoment

    Mit diesem Buch dürfte ein relativ großes Zielpublikum angesprochen werden – Teenager, da der Hauptcharakter des Buches einer ist, Mütter, die sich in einigen Situation sicherlich mehr oder weniger wiederfinden, aber auch kinderlose Erwachsene (vermutlich in erster Linie Frauen), die an vielen Stellen einfach gut unterhalten werden.

    Obwohl das Buch mit dem Thema Mobbing einen ernsten Hintergrund hat und zeigt, was Menschen, die meinen sich einen „Spaß“ zu machen, anderen Menschen überhaupt antun, ist es Sophie Kinsella gelungen, dennoch einen in erster Linie unterhaltsamen Roman zu verfassen. Sie vereint hier Witz und Ernsthaftigkeit auf großartige Weise.

    Die Charaktere haben alle so ihre Besonderheiten, die jeden Charakter auf seine ganz eigene Art sympathisch macht.

    Der erste Satz, bzw. die ersten zwei Sätze, lauten: „Oh Gott. Mom ist verrückt geworden.“ – und damit wird eigentlich schon der perfekte Einstieg ins Buch geliefert. Das Buch lässt sich von der ersten Seite an sehr flüssig lesen. Es ist ein perfektes Buch für einen schönen Sommertag, den man im Garten oder auf dem Balkon verbringt.

    Was ich jedoch ein bisschen störend finde ist, dass man zwar erfährt, dass Audrey von ihren Mitschülern gemobbt wurde, jedoch nicht, was genau geschehen ist. Ich hätte es schöner gefunden, wenn dies im Laufe der Geschichte noch aufgelöst worden wäre.

    Fazit
    Typischer Sophie Kinsella Stil, der sich mit diesem Buch aber erstmals an ein jüngeres Publikum richtet. Obwohl das Buch ein ernstes und auch sehr aktuelle Thema – Mobbing – behandelt, kommt der Humor hier nicht zu kurz.

  18. Cover des Buches Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen (ISBN: 9783841506450)
    Ava Reed

    Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen

     (579)
    Aktuelle Rezension von: nadinekmps

    Einfach nur WOW! Ich konnte mich so mit Lenis Charakter identifizieren. Sie leidet unter einer Angststörung und unter Depressionen und es zeigt sich genau so, wie es sich bei mir gezeigt hat. Ich fand es so schön verstanden zu werden. Ich kann es jedem empfehlen, ich finde, dass das Thema sehr gut angeschnitten wird und das man einen sehr guten Eindruck bekommen kann, wie es sich anfühlt. Ich danke Ava Reed für dieses schöne Buch. Es ist sehr emotional aber es lohnt sich, ich hatte es in 6 Stunden durch. 

  19. Cover des Buches Feder & Klinge (ISBN: 9783764170844)
    Rebecca Andel

    Feder & Klinge

     (60)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Feder & Klinge ist ein Buch was wirklich weiß mit seinen Lesern zu spielen.  Man ist gefesselt von dem Buch , und manchmal weiß man nicht mehr was ist wahr und was nicht. 

    Und auch ich stelle mir die Frage,  wenn es mir passieren würde das mein lieblings Charakter aus meinem Büch wie bei Ariane lebendig werden könnte, mit wem würde ich meine Zeit verbringen wollen?? Im Laufe der Zeit hat man schon unzählige Bücher gelesen ,aber wenn ich mich spontan entscheiden müsste dann für Professor Snape aus Harry Potter . 

    Er hat mich am aller meisten in den Büchern beeindruckt in seiner ganzen Art und Weise die sehr unterschätzt war. 

  20. Cover des Buches Von ganzem Herzen Emily (ISBN: 9783789120176)
    Tanya Byrne

    Von ganzem Herzen Emily

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Emily sitzt in der Jugendstrafanstalt und schreibt ihre Erlebnisse in ein Schulheft, dabei auch Rückblicke in ihre Vergangenheit vor der Inhaftierung. So ergibt sich nach und nach ein Bild, welche Ereignisse welche Folgen für sie hatten und Einblicke in Emilys Gefühlswelt.

    Mir hat der Aufbau der Geschichte sehr gut gefallen und auch Emilys Erzählstil liest sich leicht und flüssig. Ihre Gedankengänge sind meist nachvollziehbar und sie war mir sympathisch.

    Mich persönlich störte, wie schnell sie zum Ende kam und dass für den Leser offen bleibt, was ganz genau geschehen ist. Auch gibt es keine Aufzeichnungen über die Folgen. Ich hätte mir an vielen Stellen mehr Einzelheiten gewünscht. Auch fehlen mir einige Informationen, die Emily als bekannt voraussetzt.

    Trotzdem fühlte ich mich gut unterhalten.

  21. Cover des Buches Es muss ja nicht perfekt sein (ISBN: 9783570165232)
    Krystal Sutherland

    Es muss ja nicht perfekt sein

     (44)
    Aktuelle Rezension von: frau.gedankenreich

    "Angst hat allen Menschen, die mir etwas bedeuten, das Leben ruiniert... Ich will nicht werden wie sie. Ich glaube, ich will gar nicht herausfinden, worin meine größte Angst besteht." [S. 90]

    Esthers Familie ist verrückt, buchstäblich. Ihr Vater wagt sich seit Jahren nicht mehr aus dem Keller, ihre Mutter fürchtet sich vor allem was Unglück bringen könnte, ihr Bruder hat panische Angst vor der Dunkelheit und ihr Großvater glaubt, er wäre dem leibhaftigen Tod begegnet. Was ihre allergrößte Angst ist weiß Esther nicht, schreibt aber vorsichtshalber alles, was ihr Angst machen könnte, auf eine Liste. Blöd nur, dass ebendiese Liste Jonah, ihrem Schwarm aus Kindertagen, in die Hände fällt, denn der hat nicht vor, die Sache so einfach auf sich beruhen zu lassen.

    Ich habe mich schon auf den ersten paar Seiten in das Buch, und vor allen Dingen in die Charaktere, verliebt. Da ich mir vorab ein paar Meinungen zu dem Buch durchgelesen habe, wusste ich, dass in dem Buch psychische Erkrankungen wie Angststörungen, Depressionen und anderes angesprochen werden und war entsprechend vorgewarnt. Ich wünschte ich hätte dieses Buch während meiner Schulzeit lesen können, aber auch Jahre später, hat es mir sehr viel gegeben, Esther - die Angstfresserin- auf ihrem Weg durch die Dunkelheit und zurück zu begleiten. Man merkt dem Buch an, dass der Autorin persönlich sehr daran gelegen ist, aufmerksam zu machen, gegenseitiges Verständnis zu fördern und Hoffnung zu geben. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz und die wunderbare Liebesgeschichte, sowie die besondere Erzählkunst der Autorin sorgen für den Rest. Neben "Mädchen in Scherben" für mich eines der bislang besten YA-Bücher zum Thema "Mental Health" und eine unbedingte Leseempfehlung.

  22. Cover des Buches Nashville (ISBN: 9783841503725)
    Antonia Michaelis

    Nashville

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Weltentraeumerin
    „Nashville“ ist für mich persönlich nicht so gut wie die anderen Bücher von der Autorin, was es nicht zu einem schlechten Buch macht, denn aus der Masse der meisten Bücher sticht es immer noch problemlos heraus.
    Von Anfang an muss man sich einfach darauf einlassen, dass Svenja Nashville bei sich aufnimmt und nicht zur Polizei geht. Dass alle hinnehmen, dass eine Achtzehnjährige einfach so ein ihr zugelaufenes Kind aufnimmt. Das sind Handlungen, die gegen jede Vernunft laufen, aber nur wenn man sie einfach akzeptiert, kann man dem Buch auch eine Chance geben.

    Natürlich zeigt sich aber auch hier der herausragende Schreibstil der Autorin, allein schon generell in der Wortwahl und der Formulierung der Sätze. Diese sogen mich hinein in ihre poetische Melancholie. Das ist ein Stil, mit dem klarkommen muss, aber der auch einfach ziemlich cool ist, obwohl ich auch hier sagen würde, dass er in anderen Werken von ihr besser zur Geltung kommt. Aber vielleicht liegt das alles auch einfach daran, dass dieses Buch an sich einfach nicht ganz mein persönlicher Fall war und andere empfinden das ganz anders.

    Das Ganze spielt in Tübingen im Sommersemester. Svenja ist dorthin gezogen und fängt ihr zweites Semester Medizin an. Der Autorin gelingt es dabei, diese Atmosphäre und auch ein bisschen die alltäglichen Sorgen von Studierenden spürbar zu machen, gerade auch die vom Anfang des Studiums. Svenja steht an einem Umbruch, weiß nicht so ganz, was sie will, genießt einerseits ihre neue Selbstständigkeit, ist aber auch andererseits davon überfordert, alles alleine klären zu müssen – und das alles noch viel mehr, da sie sich ja auch noch um Nashville kümmert. In gewisser Weise schwingt da eine Metaphorik mit, dazu, auszuziehen und eigenständig zu werden, und der Autorin gelingt es durchaus, diese Emotionen rüberzubringen.
    Ansonsten ist Svenja aber, wie es auch zu dem Stil passt, recht naiv, leichtgläubig und verträumt, was nicht unbedingt schlecht ist. Wie gesagt, man muss mit dem Stil klarkommen, und der umschließt die Handlung ebenso wie die Charaktere.

    Ein zentrales Thema des Buches ist allerdings Obdachlosigkeit. Durch den Stil wird dem natürlich eine gewisse romantisierende Seite verliehen, dennoch habe ich es als Abwechslung empfunden, dass diesem doch oft eher totgeschwiegenen, aber im Alltag in der Stadt stets präsenten Thema Beachtung geschenkt wird.
    Was mir auch sehr gefallen hat, war, wie selbstverständlich mit LGBT+ umgegangen wird. Generell wird sehr offen mit dem Thema Sex umgegangen, ungewöhnlich für andere Jugendbücher, aber sehr authentisch. Liebesgeschichten spielen eine Rolle, spielen sich aber nicht dauernd auf störende Weise in den Vordergrund.

    Ich versank beim Lesen ein wenig in dem düsteren, aber poetischen Stil, ließ mich von bildhaften Worten davontragen und von dem Sog, der durch die immer präsente unterschwellige Spannung entstand, mitreißen. Dabei weiß gerade das Ende noch mal zu schockieren und bleibt mit hoher Wahrscheinlichkeit in Erinnerung. Auch wenn ich manches schon vorhergesehen habe. Vieles enthält dabei Diskussionspotenzial und nicht alle Handlungen sind unproblematisch - aber ich glaube, das ist auch gewollt, um eben infragezustellen, zu schockieren und darüber nachzudenken.

    Fazit: Einige Handlungen sind nicht wirklich nachvollziehbar, trotzdem eine Geschichte im düsteren, poetischen und melancholischen Stil, die fesselnd Themen wie Obdachlosigkeit anspricht und passend zu diesem Stil eine eher naive, leichtgläubige und verträumte Protagonistin im Zentrum hat.

  23. Cover des Buches Penny Küfers Weihnachten: Kriminalroman (Penny Küfer ermittelt 7) (ISBN: B08FF5RX89)
    Alex Wagner

    Penny Küfers Weihnachten: Kriminalroman (Penny Küfer ermittelt 7)

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Penny Küfer erhält von ihrer Mutter eine Einladung zum Weihnachtsfest. Pennies Mutter ist nun eine Prinzessin, was sehr gut zu ihr passt, und sie möchte, dass ihre Tochter auf Schloss Waldenstein die „neue“ Familie kennenlernt.

     Ich hab mich bis zum Schluss sehr gut unterhalten gefühlt. Zumal es mir wie Penny ging und ständig jemanden anderen als Mörder verdächtigte. Ich kam erst darauf als Penny es sagte, dass es so war, wie es war. Total lustig fand ich einige Charaktere. Sie waren wieder gut gezeichnet. Schade fand ich, dass Penny alleine war und „keinen Freund oder Freundin“ bei sich hatte. Hinterher betrachtet fand ich, dass sie doch in gefährlichen Situationen war.

     Der Schreibstil war wieder sehr gut und die Situationskomik blitzte immer wieder hervor. Ich hab mich sehr gut amüsiert. Weihnachtsstimmung kam leider nicht auf, das war auch nicht möglich, bei so vielen seltsamen Begebenheiten bzw. Morden.

     Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich denke, dass die Autorin nun ihren eigenen Schreibstil hat und sich von Agatha Christie wegbewegt hat. Nichtsdestotrotz ein sehr gutes Buch, zwar nicht so spektakulär, wie manche anderen, aber trotz allem, habe ich es sehr gerne gelesen.

     Ach ja, Pennys Mutter hat nicht gefehlt, die hätte sie nur gebremst und des Schlosses verwiesen. ;-)

     Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

    Penny Küfer hatte wieder einen „tollen“ Fall, der komplett nachvollziehbar ist. Super spannend, die Mördersuche geht auch für den Leser bis zum Schluss. Viel Situationskomik, ein toller Schreibstil, Spannung bis zum Schluss, tolle Charaktere, was will ich als Leserin mehr? 8 Sternchen von der Fee!

  24. Cover des Buches Without Worlds (ISBN: 9783646300215)
    Kerstin Ruhkieck

    Without Worlds

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Solara300
    Kurzbeschreibung
    In der Welt wie sie Clara kannte ist nichts mehr so wie es war.
    Die Erde ging unter und zurück blieb ein verwaister karger und grausamer Planet zurück, der nichts mehr mit der einstigen blühenden Schönheit gemein hatte.

    Dabei fing alles mit strahlend blauem Himmel an und endete mit dem Chaos der Verwüstung. Die Erde riss und mit diesen Rissen verschluckte sie tausende von Menschen. Leider war auch die Sonne so heiß, das man förmlich schmorte, und die einzige Möglichkeit war eines Tages das Hochhaus eines Luxushotels, dass sie die Sonnenuhr nannten. Denn nicht nur das es draußen unwirtlich geworden war, kamen aus den Erdspalten grausame Monster die alles Leben auslöschten das Ihnen über den Weg lief. Die einzige Sicherheit war die Höhe ihrer selbsternannten Festung. In dieser Festung lebten mittlerweile 446 Seelen und warteten darauf, dass sie nicht verhungern oder verdursten würden.

    Eine dieser Seelen war die 21- Jährige Clara, die als roter Engel ihr Geld verdiente.

    In dieser Welt war ein Roter Engel einem Kandidaten zugeteilt, der für die gute Sache wie man ihnen einredete sich opferte, indem derjenige gegen die Monster draußen kämpfte. Bis es soweit war, ließ man jeden dieser Männer einen Roten Engel zuteil werden, der sie nicht nur umsorgte sondern die auch dazu verpflichtet waren sich schwängern zu lassen um Nachwunsch zu zeugen. Für Clara war dies alles eine Grausamkeit der Natur und sie hatte schon in ihren jungen Jahren keine Gefühle mehr übrig, bis eines Tages Kian auftauchte…

    Cover
     Das Cover gefällt mir sehr gut mit der jungen Frau drauf und im Hintergrund das Hochhaus. Sehr passend gewählt zum Inhalt.

     

     

    Schreibstil
    Die Autorin Kerstin Ruhkieck hat hier einen interessante düstere Geschichte verfasst, die uns mitnimmt in ein Horror Szenario mit dem Chaos wenn die Erde sich wehrt. Dies hat die Autorin so gut beschrieben, das ich gespannt war wie der Verlauf der Geschichte sich entwickeln würde und ich wurde nicht enttäuscht kann ich euch verraten. ;)

    Zum einen das Setting und die passende Atmosphäre, hinterlassen eine Gänsehaut und man ist gespannt was wohl als nächstes passieren wird und kann die Seiten nicht aus der Hand legen.
    Ich habe die Geschichte in einem Rutsch gelesen, was ja wohl für sich spricht. Alleine schon die Tatsache das man gefangen ohne Aussicht auf Rettung in einem Hochhaus lebt und dazu ein Leben führen muss das man niemals freiwillig gewählt hätte, ist grausam und für mich unvorstellbar.
    Hier wird mit den Szenarien gespielt wenn die Erde nicht mehr länger den Raubbau ihrer Ressourcen mitmachen würde, genauso wie die Menschen lernen müssen. Aber der Menschm oder in dem Fall vielem sind unbelehrbar wie man auch hier sieht am Rat der Oeconomicimm die hier ihre uralte Regeln vertreten und sich ansonsten in ihren oberen Stockwerken vor den Belangen anderer verbergen.

    Typisch und sowas von das letzte. Manche Entscheiden und andere sollen ihr Leben für das gebenm was die von einem wollen.

    Sehr gut umgesetzt und ihr merkt schon ich bin mitten im Thema.

     

    Meinung
    Eine Welt ohne Hoffnung …

    Genau in der lebt und arbeitet die 21 – jährige Clara die vor ein paar Jahren alles verlor.
    Ihre Familie und ihr Glauben, dass eines Tages wieder alles gut werden könnte. Seitdem funktioniert sie nur noch, ein Schatten dessen was sie mal war.
    Sie ist nur eine der vielen roten Engel, die für Nachwuchs zu sorgen haben mit dem Partner der Ihnen zugeteilt wird. Hört sich Irre an und ist es auch ohne Zweifel. Zum einen, da dieses Freiwillige Opfer damit endet, das die Monster, die draußen aus den Felsspalten kommen, die Männer bei lebendigen leibe verspeisen und zum anderen, das man hier Frauen dazu zwingt die Liebhaberin eines ihr fremden Mannes zu werden. Egal ob Sympathie besteht oder nicht und dessen Gebärmaschine zu spielen.

    Clara ist allein auf der Welt und kennt das Spiel, sie weiß was man von ihr erwartet, auch wenn sie bis jetzt noch nie schwanger war und ihrem Gefühl nach auch nie sein wird. Als ihr Lover in den Todeskampf zieht und hinaus aus dem sicheren Hafen des Hochhauses tritt und wie zu erwarten getötet wird, ist es nicht diese Aufregung die Clara packt, sondern die, das sie zwei Fremde sieht, die sich zu dem Hochhaus durchkämpfen.

    Es gab noch nie Fremde in den letzten Jahren die von draußen kamen und Clara schöpft Hoffnung für sich. Mit dem Auftreten von den beiden könnte sich etwas ändern.

    Für mich sehr interessant wie in Zeiten der Hoffnungslosigkeit ein Fremder auftaucht und so viel verändern kann. Ich muss zugeben das ich das nachvollziehen kann, mit all den Fragen, die den Bewohnern auf den Lippen brennen. Sei es jetzt die Frage woher er kommt und ob man draußen überleben kann und ob es noch mehr gibt von der Menschheit als dieser klägliche Rest,

    Jaaa ….

    Interessant ich weiß und ich verrate euch nur so viel. Sehr spannend.

    Fazit
    Empfehlenswerte Geschichte die einen spannend mitnimmt in ein Endzeit Szenario!
    Ein Hoffnungsschimmer der ankommt, verändert alles.

     

    5 von 5 Sternen

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