Bücher mit dem Tag "psychiatrie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "psychiatrie" gekennzeichnet haben.

662 Bücher

  1. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453272408)
    Stephen King

    Es

     (2.328)
    Aktuelle Rezension von: EllaEsSteff

    🤡🎈

    𝘋𝘦𝘪𝘯 𝘏𝘢𝘢𝘳 𝘪𝘴𝘵 𝘞𝘪𝘯𝘵𝘦𝘳𝘧𝘦𝘶𝘦𝘳,

    𝘎𝘭𝘶𝘵 𝘪𝘮 𝘑𝘢𝘯𝘶𝘢𝘳.

    𝘋𝘰𝘳𝘵 𝘣𝘳𝘦𝘯𝘯𝘵 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘮𝘦𝘪𝘯 𝘏𝘦𝘳𝘻.


    𝘠𝘰𝘶𝘳 𝘩𝘢𝘪𝘳 𝘪𝘴 𝘸𝘪𝘯𝘵𝘦𝘳 𝘧𝘪𝘳𝘦,

    𝘑𝘢𝘯𝘶𝘢𝘳𝘺 𝘦𝘮𝘣𝘦𝘳𝘴.

    𝘔𝘺 𝘩𝘦𝘢𝘳𝘵 𝘣𝘶𝘳𝘯𝘴 𝘵𝘩𝘦𝘳𝘦, 𝘵𝘰𝘰.


    Das Böse in Gestalt eines namenlosen Grauens.

    In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Jetzt taucht »Es« wieder empor. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen.


    💭

    𝘌𝘴 ist für mich ein Buch, von dem ich nie genug bekommen kann. 

    Ich liebe die Geschichte rund um die Loser und ihre tiefe Freundschaft. Jeder mit seinen eigenen Problemen und seiner Individualität. Am liebsten mag ich übrigens Bev und Eddie.

    Aber auch durch die Wandelbarkeit von Pennywise erschafft King einen so einzigartigen Antagonisten, der 𝘌𝘴 einfach zum Meisterwerk werden lässt.


    “𝘕𝘪𝘤𝘩𝘵𝘴 𝘸𝘢̈𝘩𝘳𝘵 𝘦𝘸𝘪𝘨“, 𝘸𝘪𝘦𝘥𝘦𝘳𝘩𝘰𝘭𝘵𝘦 𝘙𝘪𝘤𝘩𝘪𝘦. 𝘌𝘳 𝘴𝘤𝘩𝘢𝘶𝘵𝘦 𝘉𝘪𝘭𝘭 𝘢𝘯, 𝘶𝘯𝘥 𝘉𝘪𝘭𝘭 𝘴𝘢𝘩, 𝘸𝘪𝘦 𝘭𝘢𝘯𝘨𝘴𝘢𝘮 𝘛𝘳𝘢̈𝘯𝘦𝘯 𝘶̈𝘣𝘦𝘳 𝘴𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘴𝘤𝘩𝘮𝘶𝘵𝘻𝘪𝘨𝘦𝘯 𝘞𝘢𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘳𝘢𝘯𝘯𝘦𝘯. 

    “𝘈𝘶𝘴𝘴𝘦𝘳 𝘷𝘪𝘦𝘭𝘭𝘦𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘓𝘪𝘦𝘣𝘦“, 𝘴𝘢𝘨𝘵𝘦 𝘉𝘦𝘯.

    “𝘜𝘯𝘥 𝘝𝘦𝘳𝘭𝘢𝘯𝘨𝘦𝘯“, 𝘴𝘢𝘨𝘵𝘦 𝘉𝘦𝘷𝘦𝘳𝘭𝘺.

    “𝘞𝘢𝘴 𝘪𝘴𝘵 𝘮𝘪𝘵 𝘍𝘳𝘦𝘶𝘯𝘥𝘴𝘤𝘩𝘢𝘧𝘵?“, 𝘧𝘳𝘢𝘨𝘵𝘦 𝘉𝘪𝘭𝘭 𝘶𝘯𝘥 𝘭𝘢̈𝘤𝘩𝘦𝘭𝘵𝘦.


    “𝘕𝘰𝘵𝘩𝘪𝘯𝘨 𝘭𝘢𝘴𝘵𝘴 𝘧𝘰𝘳𝘦𝘷𝘦𝘳,“ 𝘙𝘪𝘤𝘩𝘪𝘦 𝘳𝘦𝘱𝘦𝘢𝘵𝘦𝘥. 𝘏𝘦 𝘭𝘰𝘰𝘬𝘦𝘥 𝘶𝘱 𝘢𝘵 𝘉𝘪𝘭𝘭, 𝘢𝘯𝘥 𝘉𝘪𝘭𝘭 𝘴𝘢𝘸 𝘵𝘦𝘢𝘳𝘴 𝘤𝘶𝘵 𝘴𝘭𝘰𝘸𝘭𝘺 𝘵𝘩𝘳𝘰𝘶𝘨𝘩 𝘵𝘩𝘦 𝘥𝘪𝘳𝘵 𝘰𝘯 𝘙𝘪𝘤𝘩𝘪𝘦‘𝘴 𝘤𝘩𝘦𝘦𝘬𝘴. 

    “𝘌𝘹𝘤𝘦𝘱𝘵 𝘮𝘢𝘺𝘣𝘦 𝘧𝘰𝘳 𝘭𝘰𝘷𝘦,“ 𝘉𝘦𝘯 𝘴𝘢𝘪𝘥.

    “𝘈𝘯𝘥 𝘥𝘦𝘴𝘪𝘳𝘦,“ 𝘉𝘦𝘷𝘦𝘳𝘭𝘺 𝘴𝘦𝘪𝘥.

    “𝘏𝘰𝘸 𝘢𝘣𝘰𝘶𝘵 𝘧𝘳𝘪𝘦𝘯𝘥𝘴?“ 𝘉𝘪𝘭𝘭 𝘢𝘴𝘬𝘦𝘥, 𝘢𝘯𝘥 𝘴𝘮𝘪𝘭𝘦𝘥.


    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  2. Cover des Buches Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt (ISBN: 9783802597565)
    Alex Morel

    Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt

     (462)
    Aktuelle Rezension von: Fantasticfox

    Das Cover ist einfach traumhaft und der Klappentext hat ich direkt berührt und zum Nachdenken angeregt. 

    So habe ich auch direkt mit dem Lesen angefangen und wurde von einem wunderbar emotionalen und angenehmen Schreibstil gefesselt, auch an Spannung hat es nicht gemangelt.

    Dementsprechend hat es auch nicht lange gedauert, bis ich mit dem Buch durch war. Ich wollte es nicht aus der Hand legen und gleichzeitig nicht, dass es zu Ende geht.

    Sehr tolles Buch.

  3. Cover des Buches Der Zauberberg (ISBN: 9783596904167)
    Thomas Mann

    Der Zauberberg

     (536)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Hans Castrop ist drei und zwanzig Jahre alt, hat studiert und soll in Hamburg in ein großes Schifffahrtsunternehmen einsteigen. Zuvor reist er aber nach Davos, denn in einer Bergklinik ist sein Vetter. Hoch oben sind viele Patienten, die mit den Lungen Problemen haben. Drei Wochen will Hans seinen Besuch dauern lassen, aber irgend etwas hält ihn fest. Die Geschichten der Leute, die Atmosphäre, das gemeinsame Essen und der Tanz und die Abendstunden mit Musik und Gesang. Hans fühlt sich krank und bekommt Fieber und tatsächlich findet der Arzt eine dunkle Stelle auf seiner Lunge. So bleibt der Ingenieur und kommt immer mehr in dem Haus an und verliebt sich und driftet ab und vergisst zu weilen sogar sein Alter. Aus drei Wochen werden sieben Jahr und die politische Veränderung in der Welt, hält nun Einzug auf dem Zauberberg. Thomas Manns Roman ist eine Wucht, ein ganz großer Wurf und wirkt heute noch genauso wie damals. Faszinierende Personen und genaue Beschreibungen und ein großartiger Schauplatz.

  4. Cover des Buches Ein wenig Leben (ISBN: 9783492308700)
    Hanya Yanagihara

    Ein wenig Leben

     (468)
    Aktuelle Rezension von: Mistang

    Das Buch ist eine Achterbahn-Fahrt der Gefühle. Die Autorin lässt uns sehr nahe an die Protagonisten herantreten, sodass beinahe eine Verbindung aufgebaut werden kann. Gleichzeitig geschehen die schlimmsten Dinge, die einem das Herz zerreisen. Teilweise musste ich das Buch bei Seite legen, um das ‚erlebte‘ etwas verdauen zu können. Und doch musste ich unbedingt weiterlesen.

  5. Cover des Buches Die Welt ist kein Ozean (ISBN: 9783570162965)
    Alexa Hennig von Lange

    Die Welt ist kein Ozean

     (142)
    Aktuelle Rezension von: hasimausi987

    Ich habe das Buch verschlungen, die Beziehung zwischen Tucker und Franzi ist so Interessant und schön. Es ist eins der besten Bücher die ich dieses Jahr gelesen habe.


    Mehr kann ich dazu nicht sagen.

  6. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.213)
    Aktuelle Rezension von: Stopkaofbooks

    Ich habe per Zufall mir einen schwedischen Krimi herausgesucht.

    Auf den ersten 300 Seiten gab es zwar durchaus spannende Momente, aber zwischendurch war ich auch gelangweilt. Trotzdem zog mich Larsson nach und nach in die Bahn der Geschichte, Spannung stieg und ließ mich bis zum Schluss nicht mehr los. Das Ende (sobald der Fall gelöst ist - also ca. 160 Seiten) fand ich wieder etwas zu langgezogen.

    Die Geschichte ist gut überlegt und die Wendungen sind nicht vorhersehbar, das hat mich absolut überzeugt.

    Mir gefallen selten Krimis, wo privat auf eigene Faust Dilettanten ermitteln, aber hier hat es mich überhaupt nicht gestört. Weder Journalist noch die private Ermittlerin handeln dumm, unüberlegt oder naiv.

    Fazit: Ein Krimi, den ich jedem empfehlen würde.

  7. Cover des Buches Das Paket (ISBN: 9783426510186)
    Sebastian Fitzek

    Das Paket

     (2.580)
    Aktuelle Rezension von: NataScha_Ki

    Packende Geschichte - Buch aus der Hand legen ist nicht. Die Wendungen zum Ende hin wurden immer skurriler und haben mich etwas aus der Story gerissen bzw. dadurch hat etwas die Glaubwürdigkeit der Geschichte gelitten. Ich habe schon bessere Bücher von Fitzek gelesen.

  8. Cover des Buches Silber - Das zweite Buch der Träume (ISBN: 9783596522903)
    Kerstin Gier

    Silber - Das zweite Buch der Träume

     (4.488)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Ich war wirklich gespannt auf Band 02, und auch wenn es wieder leicht zu lesen war. So passiert doch nie viel und Liv nervt diesmal sehr.

    Alles könnte so schön sein. Liv könnte ihre junge Liebe zu Henry genießen, auch wenn sie sich zurzeit nur in ihren Träumen sehen können. Doch sie sieht Probleme, wo keine sind. Warum hat Henry sie noch nicht mit zu sich nach Hause gekommen? Warum hat sie seine Geschwister und Mutter noch nicht kennengelernt?

    Dazu kommt, dass Livs kleine Schwester Mia plötzlich schlafwandelt und im Schlaf fast aus dem Fenster stürzt oder versucht Liv mit einem Kissen zutöten. Und während Liv es für normales Schlafwandeln hält und die Gefahr nicht sofort ernst nimmt, ist Grayson sich sicher, dass das alles kein Zufall ist.

    Gemeinsam mit Henry und Grayson, der sich seit dem Vorfall mit Anabel von den Traumflure ferngehalten hat, begibt sich Liv auf die Suche was in Mias Träume los ist. Steckt Anabel dahinter und will sich an Liv rächen?

    Der Schreibstil war wieder gewohnt leicht und man fliegt durchaus durch die Geschichte, doch es gibt kaum Entwicklung bei den Charakteren, besonders Liv nervt mich diesmal sehr mit iher Art. Sie verhält sich sehr unreif.

    Sicher werde ich Band 03 auch noch lesen, einfach um die Reihe beenden zu können.

  9. Cover des Buches Lügenmädchen (ISBN: 9783442479764)
    Luana Lewis

    Lügenmädchen

     (120)
    Aktuelle Rezension von: VickisBooks

    Als ich dieses CR begonnen habe, konnte ich noch nicht damit rechnen, was so passiert. Als Leser muss man sich auf jeden Fall auf einige Triggerelemente einstellen. Den Klappentext finde ich schon extrem ansprechend und so bin ich in das Buch gestartet. Mit dem Schreibstil bin ich gut klargekommen. Er lässt sich flüssig lesen und die Kapitel fliegen nur so dahin. Wir lesen aus der Vergangenheit und der Gegenwart von Stella. Daran habe ich mich sehr schnell gewöhnt und ich finde das es der Geschichte nicht geschadet hat. Die Protagonisten sind schön von der Autorin ausgearbeitet. Besonders Blue ist sehr facettenreich und man schwankt zwischen Mitleid und Wut gegenüber ihrer impulsiven, manipulativen Art. Dann sind da Stella und ihr Mann, die beiden Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein. Stella ist eine tolle Protagonistin, sie hat so viel gekämpft und man begleitet Stella mit auf ihrem Weg. Dagegen ist Max ihr Ehemann ein komplett anderes Kaliber. Er bekommt von der Autorin ein alphamännliches Verhaltensmuster, welches in der heutigen Zeit komplett überholt ist. Beim lesen des Buches musste ich wieder feststellen, das es wirklich Unmenschen gibt. Was kann man einem Menschen bitte antun?

    Das einzige kritische und deswegen ist es ein durchschnittlicher Thriller für mich, ist die Vorhersehbarkeit. Ich finde, am Anfang des Buches war schon sofort klar in welche Richtung es geht. Schlussendlich finde ich das Buch gut deswegen bekommt es 4/5 Sterne von mir.

  10. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.561)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Die Zeitschrift "Millennium" arbeitet mit einem jungen Journalisten und seiner Freundin zusammen. Sie schreibt eine Doktorarbeit über die Hintermänner von Mädchenhandel und er will ein Buch darüber veröffentlichen, in dem auch einige hochstehende Männer entblöst und an den Pranger gestellt werden. Aber wie weit die Kreise wirklich gehen, ahnt keiner. Und dann gibt es Verwicklungen, in denen Mikael Blomkvists frühere Freundin Lisbeth Salander eine Rolle zu spielen scheint. Und obwohl alles dagegen spricht, glaubt Mikael an ihre Unschuld. Aber kann er ihr helfen, wenn die ganze Polizei auf der Jagd nach ihr ist? Sie spricht nicht mit ihm und als sie endlich Kontakt aufnimmt, schreibt sie nur ein einziges Wort : Zala.

    Nachdem ich bei Band eins anfangs etwas Schwierigkeiten hatte, reinzukommen, war ich jetzt mit der Ausführlichkeit des Autors und den Figuren vertraut und war sofort mittendrin. Ich habe auch dieses Buch regelrecht verschlungen und konnte es nicht weglegen. Die Story ist so spannend und geheimnisvoll und man fiebert sehr mit Lisbeth mit. Auch ihr schrecklicher Betreuer, der sie vergewaltigt hatte, taucht wieder auf. Ich kann diese Reihe nur empfehlen. Was für spannende Thriller ! Schade, dass der Autor gestorben ist, bevor er die restlichen 7 Bände fertig hatte, die er geplant hat. Die Buch endet auch hochspannend. Ich bin froh, dass ich Band 3 hier habe, denn ich will unbedingt wissen, wie es mit den Charakteren weitergeht, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Darum schreibe ich auch jetzt nicht weiter, sondern lese gleich weiter. 

  11. Cover des Buches Der Insasse (ISBN: 9783426519448)
    Sebastian Fitzek

    Der Insasse

     (1.494)
    Aktuelle Rezension von: ENI

    Zum Inhalt: Zwei entsetzliche Kindermorde gestand Guido T. und führte die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen. Auch der kleine Max Berghoff verschwand und ist ein Opfer dieses Täters. Nur Guido T. weiss, was mit ihm geschah. Doch der sitzt im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie und schweigt. Der Vater wird selbst zum Insassen, um Gewissheit zu erlangen.

    Meine Meinung: Schon die Thematik „bestialische Kindstötungen“ hätte mich genug abschrecken sollen, dieses Buch in die Hände zu nehmen. Ich las allerdings viele sehr gute Bewertungen und wollte aus diesem Grund dieses Buch auch lesen. Das war ein Fehler denn mir hat dieser Thriller nicht gefallen. Mein Hautproblem liegt darin, dass ich nicht versehen kann warum der Autor so viel unnötige Gewalt in dieses Buch gepackt hat. Viele Handlungen waren zudem unrealistisch. Der Autor wollte die Lesenden oft auf falsche Spuren lenken, die dann leider zu konstruiert und unglaubwürdig erschienen. Man rast durch dieses Buch ohne eintauchen zu können. Mit dem Ende verärgerte mich Fitzek! Ich werde Fitzek nicht mehr lesen denn solche Thriller sind entsprechen nicht meinem Lesegeschmack.

  12. Cover des Buches Remexan - Der Mann ohne Schlaf (ISBN: 9783960879992)
    Thomas Kowa

    Remexan - Der Mann ohne Schlaf

     (88)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Die schweizer Polizei nimmt an einem Projekt teil, bei dem jeder Polizist eine Tablette zu nehmen hat, die seinen Schlaf auf 1 Std. pro Nacht verkürzt und ihn dann ausgeschlafen und frisch aufwachen lässt. Offiziell ist die Teilnahme an diesem Projekt zunächst freiwillig, aber da die so gewonnenen Stunden natürlich nicht nur mit Freizeit verbracht werden sollen, wird die Wochenarbeitsstundenzeit erhöht. Schließlich muß man viele Verbrecher fangen und hat nun endlich auch genug Zeit für die Ermittlungen. Wer mit der erhöhten Arbeitszeit nicht mitkommt, weil er sich z.B. weigert, das neue Medikament einzunehmen, wird gekündigt. Natürlich wird gesagt, dass man ja die Wahl habe und niemand gezwungen werde, aber es läuft darauf hinaus, dass man Remexan nehmen muß oder sich einen anderen Job suchen muß. Kommissar Erik Lindberg versucht zunächst, die Einnahme zu umgehen, beugt sich aber dann dem Druck, zumal er mehrere Mordfälle auf seinem Schreibtisch hat. Und sie alle scheinen mit dem Pharmaunternehmen in Zusammenhang zu stehen, das Remexan erfunden hat.

    Sehr spannender Krimi mit einem sympathischen Ermittler, der sich treu und liebevoll um seine im Koma liegende Freundin kümmert. Auch mag ich den Pharmakologischen Hintergrund bei Krimis. Ich finde die Vorstellung eines solchen Medikaments wirft viele Fragen auf. Darf man Menschen mit " Nehmen oder kündigen" dazu zwingen ? Was ist, wenn man in einer Gesellschaft, in der ein solches oder ein anderes Leistungssteigerndes Medikament von allen genommen wird, sich dem verweigert ? Was ist, wenn alle anderen Kinder in der Schule ein Intelligenzsteigerndes Medikament nehmen und ich möchte nicht mit Chemie im Hirn meines Kindes rumfuschen ? Kommt es dann noch in der Schule mit ? Verbaue ich ihm alle Chancen, wenn ich mich weigere ? Ich finde solche Fragen sehr spannend und daher hat mich das Buch sehr neugierig gemacht. Der Krimipart ist sehr gut und äußerst spannend. Den Part bzgl. des Medikaments hätte man noch ausführlicher beleuchten oder weiterspinnen können, meiner Meinung nach. Es wird zwar kurz angerissen, dass es für Leute, die sich eh schon den ganzen Tag langweilen, oder die den ganzen Tag leiden und die im Schlaf Erlösung von ihrer Qual finden, schrecklich wäre, Remexan nehmen zu müssen. Auch wird kurz erwähnt, dass wohl die Geschäfte in Zukunft rund um die Uhr geöffnet haben werden, Staus auf den Autobahnen etc. Aber ich hätte mich gefreut, wenn man aus diesem Thema mehr gemacht hätte. Dies tut der Spannung jedoch keinen Abbruch.

    Mir hat das Buch gut gefallen und ich werde mir den Autor merken.

  13. Cover des Buches Der Nachtwandler (ISBN: 9783426503744)
    Sebastian Fitzek

    Der Nachtwandler

     (2.276)
    Aktuelle Rezension von: bookfeminist_lena

    Ich war sofort in der Geschichte und konnte das Buch kaum weglegen. Die Atmosphäre ist sehr bedrohlich und angespannt. Es lässt sich super schnell lesen. Die Trennung zwischen Realität und Traum verschwimmt im Laufe der Handlung immer mehr.

     Ebenso hatte ich noch nie einen Thriller gelesen, in dem die vermeintlichen Schlafprobleme eines Protagonisten aussschlaggebend für die Handlung sind, das war ein grandiose Idee. Leon leidet nämlich schon seit Kindheitstagen am Schlafwandeln und musste aufgrund dessen auch schon in Therapie. Als seine Frau ihn verlässt wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert und muss heraus finden, ob er Natalie beim Schlafwandeln verletzt hat.  Am Ende war ich schockiert darüber, welche Rolle die Partnerin des Verlobten hatte, damit hatte ich nicht gerechnet. 

  14. Cover des Buches Der Seelenbrecher (ISBN: 9783945386422)
    Sebastian Fitzek

    Der Seelenbrecher

     (3.327)
    Aktuelle Rezension von: Blutmaedchen

    Fitzek hat sich nun wirklich und absolut als mein Lieblingsthrillerautor etablliert. Auch mit "Der Seelenbrecher" schafft er es mich alles andere vergessen und nur mit den absolut notwendigsten Pausen durchlesen zu lassen.
    Mit Zeitstempeln wie "71 Tage vor der Angst" war das lesen wirklich wie ein Herantasten an den Höhepunkt, nur das in diesem Psychothriller selbst die kleinsten Szenen wichtig wurden und Angst verbreiten konnten. Bei Fitzek - wenn man schon ein paar Bücher gelesen hat - weiß man, dass nichts unwichtig ist und am Ende des Buches meist nochmal darauf hingewiesen wird.

    Zu Beginn liest man eine schreckliche Erfahrung eines weiblichen Opfers, die etwas unsagbar schlimmes erlebt. Doch die Überschrift ist mehr als verwirrend: Seite 1 ff. der Patientenakte Nr. 131071/VL. Es ist weder stichwortartig, noch aus der Sicht eines Arztes geschrieben, sondern ganz klar als Geschichte. Im nächsten Kapitel bekommt man wieder einen ganz anderen Eindruck, denn jetzt scheint die eigentliche Geschichte zu kommen, die viele Jahre später stattfindet. Dort sitzen Studenten, die sich für ein Experiment gemeldet haben. Sie sollen genau diese Patientenakte lesen. Was der Sinn dieses Experiments ist, weiß keiner von ihnen und der Professor ist zwar nett und freundlich, gibt ihnen auch die Chance auszusteigen, aber dennoch merkt man, dass es nicht einfach irgendeine x-beliebige Sache ist.
    Sobald die Studenten weiterlesen, geht auch die Patientenakte weiter und wird erst wieder an einer sehr spannenden Stelle unterbrochen, bei denen die Studenten sich das erste Mal eine kleine Pause gönnen. Der Professor macht jedoch deutlich, dass sie ganz schnell weiterlesen sollten.
    Irgendwie war ich ja dankbar dafür, weil klar war, dass die Patientenakte vorerst der spannendste Teil des Buches sein würde. Auch optisch hat er sich durch eine andere Schriftart von der eigentlichen Erzählung abgehoben.

    Fitzek hat seine Dialoge wieder richtig gut in Szene gesetzt und an den unheimlichen Stellen den Leser natürlich wieder zappeln lassen. Der Weg zur Wahrheit war ein ziemliches Rätsel, aber durch die überzeugenden Charaktere, die in ständiger Todesangst leben, einfach perfekt erzählt.

    Im Mittelpunkt steht natürlich Caspar und als er und seine Verbündeten dem ganzen Wahnsinn zu entfliehen versuchen, kehrt sein Gedächtnis Stück für Stück zurück, was mir wirklich Angst gemacht hat. Er kam mir nämlich sympathisch rüber. Obwohl man sehr wenig über ihn wusste, waren seine Entscheidungen für mich die Messelatte seinen Charakter beurteilen zu können. Und doch ist da was, wovor man sich wirklich fürchten kann.

    Und wieder diese ganzen Wendungen... Ich werde es wohl nie müde zu sagen, dass Fitzek der Meister des Wahns ist, bei dem man wirklich erst ganz zum Schluss alles verstehen kann. 

    Fazit:

    Für mich ist "Der Seelenbrecher" vom Gesamtbild ein fantastisches Buch, was erschreckendes zutage fördert und bei dem ich richtig Lust hatte solange zulesen, bis mir das Gesamtbild endlich klar ist.
    Es ist niemals das, was man zuerst denkt und auch dieser Thriller ist wieder eine Reise durch den dunkelsten Abgrund menschlicher Gedanken.

  15. Cover des Buches Du sollst nicht leben (Ein Marina-Esposito-Thriller 6) (ISBN: 9783548613512)
    Tania Carver

    Du sollst nicht leben (Ein Marina-Esposito-Thriller 6)

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Dekanda

    Ein Wahnsinniger, der im Verständnis seines Gerechtigkeitsempfindens Menschen bestialisch tötet oder verstümmelt und mit der Auswahl seiner Opfer sogar Phils Team in eine moralische Grauzone stößt. Ein Pärchen verbunden und gleichermaßen getrennt durch ein altes Verbrechen. Und eine manipulative Narzisstin, die Marinas Angst heraufbeschwört. Alles zusammen ergibt einen spannenden und intelligent vernetzten Krimi/ Thriller.

    Bisher der gesellschaftskritischste Teil dieser Reihe. Da er sich der Thematik von Schuld und Unschuld annimmt, wie das Rechtssystem und die Menschen darauf reagieren. Dazu die Schere zwischen arm und reich, die Schicksale vorherzubestimmen scheint.

    Mich hat dieses Buch mitgerissen und empfehle es gerne weiter, trotz des offenen Endes.
    Wie bei den meisten Carvern geht es nicht um das Rätselraten, denn dafür wird zu viel zu früh verraten. Die Spannung zieht die Geschichte aus der Frage, ob die Pläne gelingen, ob der nächste Schritt dem Täter nahe kommt und wie sich alles ineinander verquickt.
    Aber als Leserin, die ohnehin das Ende nachschlägt, ist das für mich genau der richtige Stil.

     

    Noch ein paar Dinge zum Buch:

    Story:

    Diese Geschichte wird in drei Hauptplots und mehreren kleineren Nebenplots erzählt, zum ersten Mal gibt es auch einen Cliffhanger.
    Als erstes wären da Phils Fall um den Mörder, der die Gerechtigkeit in die eigenen Hände nimmt. Dazu kommen Marina, die mit einer Frau zu tun hat, die sich als Fiona Welch ausgibt und dann ein Pärchen in fast Shakespeare’scher Tradition.

    Am Ende laufen alle Plots ineinander, wobei die Zusammenhänge nicht vollends aufgeklärt werden. Der Wahnsinnige macht zwar Andeutungen, aber diese werden nicht weiter aufgegriffen.

    Diesmal werden kaum Beziehungsprobleme behandelt, auch mal sehr angenehm in dieser Reihe.

     

    Schreibstil/ Struktur:

    Die Geschichte lässt sich wieder flüssig und zügig lesen. Erzählt wird aus der personalisierten Erzählersicht. Die Perspektiven wechseln sehr schnell, zwischen den verschiedenen Ermittlern, Marina, den Tätern und den Opfern.

    Die Kapitel sind sehr kurz gehalten. Die Kunst des gemeinen und fiesen Cliffhangers wird hier virtuos eingesetzt, so dass man die Zeit schnell mal vergisst.

    Das Gefühlsleben der Figuren wird detailliert beschrieben. Die vielen Gleichnisse und Metaphern mit denen die Angst und Unsicherheit dargestellt wird, ist sehr kreativ und tatsächlich innerhalb eines Buches abwechslungsreich (nicht zwischen zwei Büchern).

     

    Charaktere:

    Mein Lieblingsprotagonist DI Phil Brennan befindet sich in Höchstform. Endlich mal glücklich mit seiner Frau werden keine Beziehungsprobleme gewälzt. Er konzentriert sich auf den Fall, nimmt seine Führungsrolle des neuen Teams immer besser an und zeigt seine Führungsstärke und Cleverness und zweifelnde Menschlichkeit. Sehr sympathisch.

    Marina Esposito handelt in diesem Buch tatsächlich mal als Psychologin und zeigt Kompetenz. Sie handelt umsichtig und rücksichtsvoll und sehr menschlich. Hier hat sie mir sehr gut gefallen… zur Abwechslung.

    Cotter, Phils offen lesbisch lebende Vorgesetzte, dazu Nadish, Sperring und Imani bekommen geschärfte Profile. Auch die Geschichte von Anni und Mickey wird weitererzählt. Die Autoren scheuen sich nicht liebgewonnene Protagonisten leiden zu lassen oder gar zu töten.

     

    Noch ein wenig Kritik:

    Ich würde mich freuen, wenn die Überführung von Gefangenen realistischer dargestellt werden würde, dann hätte mich der Befreiungsversuch der Irren mehr gereizt.

     

    Fazit:

    Ein spannender Krimi/ Thriller, der mich größtenteils überzeugen konnte. Ich gebe 4,5 Sterne, die ich nach oben aufrunde.
  16. Cover des Buches Glasflügel (ISBN: 9783257245783)
    Katrine Engberg

    Glasflügel

     (66)
    Aktuelle Rezension von: JudithP

    Für mich bisher der beste Band der Reihe. Der Fall hat mich sehr bewegt und nachdenklich gemacht. Ich fand es gut, dass Anette Korners Geschichte als spätgebärende Mutter und den Herausforderungen, die damit einhergehen, so viel Platz gewidmet wurde ohne dass es der Spannung im Buch abträglich gewesen wäre. Die Geschichte von Esther und Gregers war diesmal mehr ein Filler,  aber es ist trotzdem schön, mehr über die beiden und ihre ungewöhnliche Beziehung zu lesen. 

    So langsam beginnt die Serie auch damit, bei mir Thriller-Vibes auszulösen, mal sehen ob sie das halten kann.

  17. Cover des Buches Der Junge, der Träume schenkte (ISBN: 9783404160617)
    Luca Di Fulvio

    Der Junge, der Träume schenkte

     (1.138)
    Aktuelle Rezension von: Lesewesen

    Ceta stammt aus dem Süden Italiens, wo sie in ärmlichen Verhältnissen aufwächst. Als 13-Jährige wird sie brutal vergewaltigt und verlässt nur kurz darauf mit ihrem Sohn Natale ihre Heimat. Nachdem sie auf dem Schiff mehrmals vom Kapitän missbraucht wird, landet sie in New York und umgehend in einem Bordell. Doch sie versucht, ihrem Sohn so viel wie möglich an Liebe zu schenken und hofft auf eine bessere Zukunft für ihn. Der Alltag in der Lower East Side Anfang des 20. Jhd. war bestimmt von Gewalt, Armut und Prostitution. Doch Ceta schlägt sich tapfer.
    Natale, der bei der Ankunft von den Hafenbehörden den Namen Christmas, bekommen hat, wächst in ärmlichen Verhältnissen auf, die Straße wird sein Zuhause. Er gründet als Kind die Gang Diamond Dogs, mit der er später zur Berühmtheit werden soll. Mit seinen erfundenen Geschichten und seinem heiteren Wesen erobert er die Herzen der Bewohner.
    Ruth, die Tochter eines reichen, jüdischen Industriellen, wird von Bill, einem Hausangestellten brutal zusammengeschlagen und vergewaltigt. Christmas wird sie schwer verletzt finden, ihr damit das Leben retten und sich in sie verlieben.
    Nach der brutalen Tat Bills, der natürlich gleich noch eine folgen wird, verzweigt sich die Handlung in drei Perspektiven.
    Hauptsächlich folgen wir der Entwicklung Christmas’. Er ist ein nettes, schlaues Kerlchen mit viel Charme und Einfallsreichtum. Schnell erobert er die Herzen seiner Mitmenschen. Seinem Weg zu folgen, der nicht immer frei von Kleinkriminalität war, hat mir Spaß gemacht. Ihn habe ich sofort ins Herz geschlossen.

    Im zweiten Handlungsstrang folgen wir Ruth, die an den Folgen der Vergewaltigung und Verstümmlung viele Jahre leidet. Ihr dadurch entstandenes Trauma wird sie aus der Bahn werfen. Dass es sich allerdings bei der erstbesten Gelegenheit in Luft auflöst, hatte für mich einen faden Beigeschmack.

    Und dann hätten wir noch den Oberfiesling Bill, der sich recht bald nach Los Angeles absetzt, aus Angst vor der Strafverfolgung. Ich habe selten erlebt, dass ein Mensch aus dem Nichts heraus so eine dermaßen brutale Tat begeht. Nichts wird in der Geschichte vorbereitet, Di Fulvio setzt einzig auf den Schockmoment. Seine weitere Karriere ist ebenso verstörend wie brutal, dass ich an manchen Stellen von ihm angewidert war. Aber genau diese Szenen wieder und wieder zu zeigen, jede Handlung auszuschlachten, hat mir letztlich das Lesevergnügen komplett verleidet. Bliebe da noch die Strafe, die der Autor für ihn vorgesehen hat. Der Konflikt zwischen Ruth und Bill, die sich natürlich wieder begegnen, wurde als Zufall von außen gelöst. Mehr möchte ich nicht dazu sagen, da ich sonst spoilern müsste. Doch so eine Lösung ist einfallslos und unbefriedigend.

    Das sind die Zutaten für diesen 800 Seiten starken historischen Roman, der sich zwar leicht lesen lässt, aber nicht immer leicht zu verkraften ist. Nach nicht mal 100 Seiten hätte ich das Buch liebend gern abgebrochen, wenn ich nicht jemandem versprochen hätte, es zu lesen. Was mich durchhalten ließ, war die Neugier, wie der Autor wohl am Ende dem Bösewicht seine gerechte Strafe zukommen lässt.

    Dass das Leben damals kein Zuckerschlecken war, ist klar, doch dass Di Fulvio sich dermaßen darauf konzentriert, jeden Gewaltakt so explizit grausam darzustellen, war mir einfach to much. Quasi jede Frau wird Opfer von Übergriffen und Vergewaltigungen, die detailliert beschrieben wurden. Bis auf Bill sind alle Bösewichte eigentlich nette Typen, dass sie hin und wieder jemanden auf offener Straße erschießen, Schutzgeld erpressen oder jemanden brutal zusammenschlagen, ist ja nicht so schlimm.

    Damit geraten die Figuren zu Stereotypen, die wenig Neues zu bieten haben. Man bekommt den Eindruck, jede weibliche Auswanderin wird zu einer Prostituierten, die sich in einen Kleinganoven verliebt. Armer Junge verliebt sich in reiches Mädchen, sie werden getrennt, finden sich aber wieder, Happyend. Die Handlung war also von Anfang an vorhersehbar, was mich aber weniger gestört hat. Sein Erzählstil ist genretypisch leicht zu lesen, wird mit vielen blumigen Details ausgeschmückt und kontrastiert mit den Gewaltszenen, die es in der Form nicht gebraucht hätte.
    Auch Cover und Klappentext spiegeln für mich nicht das wieder, was der Leser am Ende bekommt. Es geht nicht um einen etwas fünfjährigen Jungen, wie abgebildet. Der Klappetext bezieht sich mehr auf Cetas Traum von einer besseren Welt in den USA.

    Mir fällt es schwer zu sagen, wem ich den Roman empfehlen würde. Den typischen Lesern historischer Romane wird er zu brutal sein. Andererseits ist er zu seicht und klischeehaft. Etwas mehr Niveau wie »Die Wanderhure« hatte er aber durchaus. Ich konnte den Zeitgeist der frühen 20er Jahre spüren. Den Siegeszug der neuen Technik wie Kino und Radio waren für mich glaubhaft und interessant dargestellt. Doch von einer authentischen Schilderung der Zeit war die Geschichte weit entfernt, allein wegen der Figuren. Insgesamt wird mir auch nichts Neues erzählt, was nicht schon tausend Mal irgendwo benutzt wurde.

    Fazit: 800 Seiten mit einer fesselnden Handlung zu füllen, ist nicht leicht. Zu viele Nebenschauplätze werden eröffnet, die lediglich schmückendes Beiwerk sind. Aufgrund der Brutalitäten wird es viele Leser des Genres abschrecken. In Zukunft werde ich mich guten Filmen wie »Es war einmal in Amerika« oder »Gangs of New York« widmen, die mehr Authentizität haben und nicht ganz so verkitscht sind.
    Wie immer, dies ist meine persönliche Meinung.

  18. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783942656160)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (3.771)
    Aktuelle Rezension von: ChrisPunkt

    Ich konnte das Buch schlicht nicht aus der Hand legen.
    Die Handlung schreitet in einem schnellen Tempo voran und zieht einen in ihren Bann. Immer wieder neue, verwirrende bis erschreckende Informationen tragen dazu bei, dass der Leser keine konkrete Vorstellung davon entwickeln kann, wie sich die undurchsichtigen Einzelheiten der Geschichte später zu einem logischen Ganzen fügen könnten. Dies erzeugte - zumindest bei mir - eine unglaubliche Neugier, die mich das Buch regelrecht verschlingen ließ.


  19. Cover des Buches Meister und Margarita (ISBN: 9783423143011)
    Michail Bulgakow

    Meister und Margarita

     (429)
    Aktuelle Rezension von: claudiaZ

    Grundsätzlich mag ich Bücher, in denen die Handlung nicht vorhersehbar ist, die mich vielmehr überraschen. Hier stellte sich für mich beim Lesen jedoch die Frage, ob das Maß überschritten wurde.

    Zu Beginn konnte ich die Handlung sehr gut nachvollziehen und die gesellschaftskritische Satire gut interpretieren. Später ging für mich die Handlung komplett ins Fiktionale über. Interessant fand ich die Einbindung des Erzählstrangs, der in Jerschalaim spielt.

    Hilfreich war im Nachhinein, das in meiner Ausgabe enthaltene Nachwort der Übersetzerin Alexandra Berlina. Vieles wurde dadurch verständlicher. Auch habe ich mich mit dem Leben bzw. den Lebensumständen Bulgakows beschäftigt, wodurch nochmals Einiges klarer wurde. Vor diesem Hintergrund finde ich den Roman wirklich bemerkenswert. Ein re-read ist nicht ausgeschlossen.

  20. Cover des Buches Veronika beschließt zu sterben (ISBN: 9783257246278)
    Paulo Coelho

    Veronika beschließt zu sterben

     (3.114)
    Aktuelle Rezension von: celine97

    Ganz kopflos und ohne den Klappentext vorher zu lesen, habe ich dieses Buch gekauft und mich ganz frei darauf eingelassen. Ich habe erst vor kurzem vom Autor "Der Alchimist" gelesen. Die Geschichte des Romans spielt in Slowenien. In der  Hauptstadt Ljubljana befindet sich die Irrenanstalt "Villete", in die die Protagonistin Veronika nach ihrem gescheiterten Selbstmordversuch eingewiesen wird. In Villete tummeln sich einige schräge Charaktere und nicht alle sind verrückt. Auch wenn man augenscheinlich zu wissen meint, wer die Normalen und wer die Verrückten sind, dreht sich dieses Bild, aufgrund von Informationen zu einigen Patienten, die der Autor durch Rückblenden einfließen lässt. Geschickt in die Gesamtgeschichte eingeflochten, lernt der Leser Veronika, Mari, Zedka und Eduard kennen. Vier Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen in dieser berüchtigten Irrenanstalt gelandet sind. Vier Menschen, so unterschiedlich wie das Leben selbst und doch verbindet sie eines: die Angst vor dem Leben, die Angst vor dem Glück, die Angst, man selbst zu sein, die Angst, anders zu sein. Ein jeder hat seinen eigenen "Lebensschmerz", das zeigt der Autor sehr deutlich. Damit zu leben und das größtmögliche Glück und die Liebe zu finden und einzufangen, das muss jeder lernen. Und manchmal braucht es ungewöhnliche Methoden... Fasziniert verfolgte ich die Geschichte, auch wenn mir ab dem ersten Gespräch in der Klinik klar war, worauf es hinausläuft. Eine Frau, die ihr Leben leichtfertig weggeworfen hat, wird zum unmöglichsten Zeitpunkt klar, dass sie eigentlich leben und lieben möchte. Insgesamt empfinde ich das Buch von Paulo Coelho als eine Ode an den Mensch als Individuum, was mir als Quintessenz sehr gut gefällt. Leider konnte mich die Spiritualität, die der Autor hier mit eingebunden hat, im Gegensatz zu "Der Alchimist", nicht erreichen und auch nicht überzeugen. Ein bisschen weniger wäre hier für meinen Geschmack sehr viel mehr gewesen. Die Absurdität, die sich durch die Irrenanstalt an sich, die fragwürdigen Heilmethoden des Anstaltsleiters Dr. Igor und seiner Pfleger, die Figuren im Buch und auch Veronikas sexueller Befreiung zieht, wird zusätzlich übertroffen durch die Fragestellungen zur Suche nach Gott, dem Glauben, den Religionen und dem Sinn des Lebens. Das war mir am Ende dann doch ein bisschen zu viel des Guten... Fazit: Ein sehr interessantes Buch mit einer guten Portion Humor und Verrücktheit, die einem sein eigenes Leben einfach und schön vorkommen lässt. Eine feierliche Fürsprache für die eigene Stärke so zu sein, wie man ist, ohne sich einer Masse anpassen zu müssen. Das Leben ist lebenswert und die Liebe kann jederzeit zuschlagen, auch wenn man sie am tiefsten Punkt seines Lebens nicht erwartet.

  21. Cover des Buches Der Augenjäger (ISBN: 9783945386637)
    Sebastian Fitzek

    Der Augenjäger

     (2.160)
    Aktuelle Rezension von: PeytonS

    Nachdem ich von Teil 1 sehr begeistert war, habe ich dieses Buch verschlungen. Es war wie angenommen super spannend.Natürlich auf die etwas übertriebene und brutale Fitzek Art. Aber ich mags. 

    Einen Stern Abzug gibt es für die Wendung am Ende, das war 1x zu viel des Guten. Ich war danach leider verwirrt. Das tat nicht not.

  22. Cover des Buches Der Heimweg (ISBN: 9783426519462)
    Sebastian Fitzek

    Der Heimweg

     (1.008)
    Aktuelle Rezension von: GiaLuu

    Es ist Samstag, kurz nach 22.00 Uhr. Jules Tannberg sitzt am Begleittelefon. Ein ehrenamtlicher Telefonservice für Frauen, die zu später Stunde auf ihrem Heimweg Angst bekommen und sich einen telefonischen Begleiter wünschen, dessen beruhigende Stimme sie sicher durch die Nacht nach Hause führt - oder im Notfall Hilfe ruft.
    Noch nie gab es eine wirklich lebensgefährliche Situation. Bis heute, als Jules mit Klara spricht.
    Die junge Frau hat entsetzliche Angst. Sie glaubt, von einem Mann verfolgt zu werden, der sie schon einmal überfallen hat und der mit Blut ein Datum auf ihre Schlafzimmerwand malte: Klaras Todestag! Und dieser Tag bricht in nicht einmal zwei Stunden an ...
    Für mich war dieses Buch einer der besten Psychothriller, mit dieser Wendung am Ende hätte ich so nicht gerechnet. Allgemein ist Fitzek dafür bekannt echte pageturner zu schreiben und seine Wendungen sind manchmal einfach so heftig. Das Buch ist zu großen Teilen recht brutal, was ich aber leider auch irgendwie passend empfunden habe, für manche aber leider dadurch zu hart ist zum lesen. Der Schreibstil ist wie immer gut und einfach so lesen. Das Buch ist sehr spannend und die Geschichte interessant. Ebenso ist das Cover und das Buch ansehnlich gestaltet und ein Hingucker. Für mich ein guter Fitzek Thriller. 

  23. Cover des Buches Stimmen (ISBN: 9783839893364)
    Ursula Poznanski

    Stimmen

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Aenna612

    Genau wie die beiden ersten Bände fand ich die Story auch hier wieder fesselnd von Beginn bis zum Schluss. Die Charaktere gefallen mir von Buch zu Buch besser und der neue Fall ist abwechslungsreich und lässt hinsichtlich möglicher Täter in jede Richtung denken.

    Kleiner Wermutstropfen: Hoffmann und Bechner nerven mich von Buch zu Buch mehr. Ja, klar muss es auch Antipathien geben. Aber muss man die beiden wirklich so extrem unsympathisch - und vor allem unvermögend - darstellen?

    Großer Wermutstropfen (ACHTUNG, SPOILER): Bei Band 2 hat es mich am Ende schon genervt, dass Beatrice, die über den gesamten Erzählverlauf immer als klug, vorausschauend und ihren Kollegen in dieser Hinsicht vielfach überlegen dargestellt wird, WIEDER in eine Fälle gerät (die ziemlich offensichtlich war) - und gerettet werden muss. Und jetzt passiert das hier zum dritten Mal? Das finde ich wirklich schade und unnötig. Ich hoffe sehr, dass es beim vierten Band anders endet.

  24. Cover des Buches Der Kratzer (ISBN: 9783426522370)
    Oliver Ménard

    Der Kratzer

     (59)
    Aktuelle Rezension von: claudi-1963

    "Die Handschrift des unbekannten Mörders, die eingeritzten Buchstaben, die er in der Haut seiner Opfer hinterließ, hatten ihm viele Geschichten erzählt." (Buchauszug)
    Diverse Mordfälle hielten Tobias Dom und seine ehemalige Partnerin Karen Weiss in Atem. Alle weisen ein eindeutiges Muster auf, nämlich das Einritzen von Buchstaben. Selbst Kommissar Dom konnte dem Täter nur knapp entkommen. Doch schlussendlich führte sie das Ganze dann doch zum Täter und der Festnahme. Doch nun, 7 Jahre später, wird Doms Ex-Frau Jasmin fast sein nächstes Opfer. Mit viel Glück kann sie sich befreien, läuft jedoch anschließend vor ein Auto. An ihrem Oberschenkel eingeritzt der Name seiner Tochter. Dom ist schnell klar, der Kratzer ist zurück oder hat einen Nachahmer gefunden und dieser trachtet ihm, seinen Freunden und seiner Familie nach. Dom bittet die Journalistin Christine Lenève um Hilfe. Ihre Spur führt zur Psychiatrie, in der Dr. Lindfeld einsitzt, der mit Christine noch eine offene Rechnung hat. Eine Jagd beginnt, bei denen jeder in Lebensgefahr schwebt, der den Kratzer unterschätzt.

    Meine Meinung:
    Ein interessantes Cover und der Klappentext haben mich neugierig gemacht. Ich kannte leider bisher keines der Bücher aus dieser Reihe, was sicher ein Fehler war. Ich denke, zum besseren Verständnis wäre es sicher gut gewesen, die anderen Bücher der Reihe zu kennen. Der Autor klärt zwar einige Dinge auf, doch die Tiefe durch die anderen Bücher fehlte mir einfach. Der Schreibstil ist flüssig, sehr unterhaltsam und überaus spannend. Die recht kurzen Kapitel machen es mir leicht, am Buch dranzubleiben, besonders weil der Spannungsbogen kontinuierlich nach oben geht. Man braucht also schon wirklich gute Nerven, um an dem Buch dranzubleiben. Allerdings hatte ich mit der einen oder anderen Szene auch meine Schwierigkeiten. Besonders diese mit dem Brand im Bunker fand ich schon ein wenig unrealistisch dargestellt. Ich glaube kaum, dass man da so unbeschadet herauskommt. Gut gefallen haben mir dagegen die Charaktere. Der etwas eigenbrötlerische, aber durchaus kompetente Kommissar Dom hat mich schnell angesprochen. Besonders weil er seine Ecken und Kanten hat, die ihn einfach interessant machen. Ebenso wie Christine Lenève, die hier den größeren Part einnimmt. Was ja auch klar ist, weil es in erster Linie in dieser Reihe um sie geht. Sie total motiviert in ihrem Beruf als Journalistin und braucht recht lange, ehe sie zu jemandem Vertrauen fasst. Besonders in der Partnerschaft hat sie da so ihre Probleme. In Albert findet sie endlich mal den Traummann und auch ich muss sagen, dass ich ganz angetan bin von dem netten, sympathischen Mann. Karen Weiss hätte ich gerne als Kommissarin erlebt, doch leider hat sie aufgehört, deshalb muss ich unbedingt noch das Buch "Das Hospital" lesen, das noch auf meinem SUB liegt. Der Kratzer ist ein wirklich extremer Typ, für mich haben seine Wahnvorstellungen und seine Taten etwas von einem Psychopathen mit Tendenz, um Sadisten zu tun. Beim Ende war ich etwas überrascht, den schon recht früh wird der Täter gestellt und ich hatte eigentlich nichts mehr erwartet. Doch dann schenkt der Autor dem Leser noch einmal wirklich sehr spannende Aktionen und ich bin mir nicht sicher, ob dies wirklich das Ende dieser Reihe war. Ob diese Ereignisse allerdings nur als Seitenfüller dienten oder als Übergang zu einem weiteren Teil, bleibt abzuwarten. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne, weil ich manches zu unrealistisch empfand.

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