Bücher mit dem Tag "prostitution"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "prostitution" gekennzeichnet haben.

871 Bücher

  1. Cover des Buches AchtNacht (ISBN: 9783426521083)
    Sebastian Fitzek

    AchtNacht

     (1.482)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Dieser Thriller hat alles, was ein gutes Buch haben sollt, Spannung, Überraschung und Wendungen. Ich finde die Geschichte über eine Nacht in der eine Person "legal" zum töten freigegeben wird, nicht so abwegig. Dass der Autor auch auf die Social Media Präsenz eingeht, finde ich sehr gut und es zeigt auch wie schnell dadurch positive oder negative Ereignisse ausgelöst werden können. Der Schreibstil ist immer bildlich, wortgewandt und sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Ausarbeitung war insgesamt gut, denn sie kratzt nicht an der Oberfläche geht aber auch nicht total in die Tiefe, was jedoch auch gar nicht nötig war. Den Einstieg in die Geschichte mit dem Prolog fand ich sehr gelungen, da es die Neugierde schürt. Vom Ende war ich leider etwas enttäuscht und habe mir mehr erhofft.

  2. Cover des Buches Calendar Girl - Verführt (Calendar Girl Quartal 1) (ISBN: 9783548288840)
    Audrey Carlan

    Calendar Girl - Verführt (Calendar Girl Quartal 1)

     (1.072)
    Aktuelle Rezension von: AnnaPeng

    Also ich war ab der Ersten Seite gefesselt von dem Buch und konnte es nicht aus der Hand legen. Der Gedanke "oh so etwas möchte ich auch" lässt mich bis heute nicht los. Besonders der Januar hat es mir angetan. Der Protagonist, den die Hauptprotagonistin im Januar kennenlernt, hat mir aus dem Buch am allermeisten den Kopf verdreht. Den Februar fand ich persönlich nicht ganz so stark. Das wurde dann durch den März aber wieder aufgehoben. 

    Ich finde diese Idee, das Buch nach den Monaten aufzubauen, einfach klasse. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der Liebe, Spannung und auch ein bisschen Herzschmerz sucht.

  3. Cover des Buches Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 1) (ISBN: 9783548281094)
    Chris Carter

    Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 1)

     (1.444)
    Aktuelle Rezension von: ChristineToulon

    Dieser Satz beschreibt auf eine hervorragende Art und Weise, was der Killer in diesem Roman sich zum Vorsatz gemacht hat, um sein Werk auf eine spektakuläre Weise zu vollenden.

    Doch erst einmal zum Anfang zurück. Es gibt eine tote Frau. Eine solche, die so übel zugerichtet wird, dass die Bestimmung nicht ganz so einfach scheint, wie es auf den ersten Blick wirkt.
    Doch mit dieser beginnt sich ein altes Kapitel von Robert Hunter erneut aufzutun und sich in ein ganz neues zu verwandeln.

    Die Jagd auf den Kruzifixkiller, die bereits vor einiger Zeit begonnen hat, setzt sich nun fort und das obwohl das LAPD bereits glaubte, den Täter gefasst zu haben. Schließlich hat der Verdächtige die Tat auch einfach so gestanden - wie sich herausstellt ein offensichtlich falsches Geständnis.

    Alles in allem haben die Ermittler Hunter und sein neuer Partner Garcia alle Hände voll zu tun, überhaupt irgendwelche Spuren zu finden, einmal abgesehen von dem kaum übersehbaren Merkmal im Nacken der Opfer.

    Insgesamt habe ich den Thriller von Chris Carter wieder einmal gerne gelesen. Mir fiel allerdings auf, dass das jetzt der zweite Killer ist, den Mister Carter so entwirft, dass dieser eine absolute Affinität dazu hat, die Mordopfer auf die brutalste aller Arten, sehr langwierig leiden zu lassen. Das ist einerseits schon interessant, aber andererseits auch sehr anstrengend. Schließlich ist das Motiv irgendwie dasselbe, die Qual der Opfer so dermaßen unvorstellbar, dass man bereits Phantomschmerzen kriegt und ich auch ein bisschen daran zweifle, ob jemand mit dem Hintergrund des Täters wirklich so vorgehen würde. Aber darüber darf sich jeder gerne selbst am Ende des Romans ein Bild machen.

    Nebst der Tatsache, dass ich den Täter irgendwie inkonsistent empfand, hatte ich mir ehrlich auch vom Ende mehr erhofft, dafür, dass der Showdown eigentlich schon weitaus vorher einsetzt, verpulvert der Autor das ganze Potential zu früh. Es wirkt ein bisschen, als hätte er sein eigenes Ende verpasst, denn das eigentliche Ende ist in dem Sinne keins, weil es zu schnell vorbei ist und zu wenig vorbereitet und zu wenig durchdacht, hauptsächlich eigentlich vom Täter, schließlich hat er ganz viel Zeit darauf verwendet. Je mehr ich anfange darüber nachzudenken, desto weniger mag ich das Ende des Romans, weil ich Lücken finde, die mir so noch gar nicht aufgefallen waren.

    ABER: Abseits davon - fand ich den Handlungsstrang mit D-King außerordentlich gut gelungen, gut umgesetzt und empfand es als wirklich sehr sehr spannenden Nebenhandlungsstrang. Es hat für Abwechslung gesorgt.

    Überhaupt scheint der Autor die unglaubliche Fähigkeit zu haben, den Leser zu fesseln mit der sauberen, stilsicheren Art, die er vorzuweisen hat.
    Chris Carter kann sehr gut bildlich beschreiben, kann die Charaktere sehr gut einfangen und darstellen. Sie sind von ihrer Art und Weise zu denken her, sehr gut greifbar und das ist eine gute Fähigkeit, die es leicht macht, sich in den Roman hinein zu finden und bei Laune gehalten zu werden. Der Autor hat nämlich den Kopf lange genug beschäftigt, dass die wirklichen Fragen erst nach dem Lesen aufkommen und mit der Reihenfolge bin ich durchaus zufrieden.
    Aufgrund dessen, dass mir das ein oder andere wirklich nicht passt, vergebe ich für den Kruzifixkiller nur 3 Sterne. Obwohl der Roman wirklich gut zu lesen und spannend ist.







  4. Cover des Buches Achtsam morden (ISBN: 9783453439689)
    Karsten Dusse

    Achtsam morden

     (533)
    Aktuelle Rezension von: buchverzueckt

    Als ich das Buch gekauft habe, stand ich bei Thalia vorm Thriller Regal. Denn ich wollte eigentlich einen Thriller kaufen. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, also eingepackt und nach Hause gefahren. Daheim ist mir dann erst aufgefallen, dass da Roman drauf steht! 😯 Okay 🤔 Wieso jetzt ein Roman, im Thriller Regal?! Hab ich mich irgendwie vergriffen? Nö, geht ja um Mord. 

    Das Buch stellte ich dann erstmal beiseite, habe dann doch lieber einige andere gelesen, da ich mir nicht so sicher war, ob es mich überzeugt. 

    Vor 3 Tagen packte mich dann aber doch die Neugier und ich hab angefangen zu lesen. Was soll ich sagen? Ich wurde bestens unterhalten 😄 

    Es ist kein Thriller, aber es ist auch kein Roman. Irgendwas dazwischen? Stellenweise grinste ich beim Lesen vor mich hin, etwas, was bei Fitzeks&Beisenherz' Thriller "Schreib oder stirb" leider gar nicht geklappt hat. Vermutlich war es da einfach zu gewollt. 


    "Achtsam morden" von Karsten Dusse ist wahnsinnig fesselnd, sarkastisch und echt amüsant.😄 Eine wirklich gelungene Mischung! Klare Leseempfehlung meinerseits 😉👍 

  5. Cover des Buches Kalte Asche (ISBN: 9783499241956)
    Simon Beckett

    Kalte Asche

     (3.426)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Endlich gibt es auch eine Fortsetzung von "Chemie des Todes" mit dem symphytischen Anthropologen David Hunter.

    Das Buch hat sehr viele Wendungen, die keine Langeweile aufkommen lassen.
    Gerade wenn man denkt der Fall ist aufgelöst, stellt sich heraus, dass alles doch ganz anders war.

    Es ist äußerst spannend und flüssig  geschrieben.

    Was ich noch sehr interessant fand, waren die detaillierten Beschreibungen der Leiche und deren Prozesse.

    Fazit:

    Ein muss für jeden Thriller-Fan!!

  6. Cover des Buches Der Junge, der Träume schenkte (ISBN: 9783404160617)
    Luca Di Fulvio

    Der Junge, der Träume schenkte

     (1.128)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Scharlie

    Eine Zeitreise ins New York der 10er und 20er Jahre - fesselnd, schockierend und gleichzeitig so spannend, das ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

  7. Cover des Buches Post Mortem - Tränen aus Blut (ISBN: 9783596031429)
    Mark Roderick

    Post Mortem - Tränen aus Blut

     (294)
    Aktuelle Rezension von: _books_lara_

    Können wir bitte noch kurz warten und dieses grandiose Cover feiern? I mean, das sieht doch einfach hammer aus, oder?!

    Okay, da ich das nun wenigstens einmal erwähnt habe, beginne ich einfach mal mit dem Prolog. Der ist nämlich ganz nach meinem Geschmack – mysteriös, spannend, krank, und in diesem Buch auch relativ blutig. Jedenfalls hat der Prolog mein Interesse geweckt und ich war sofort gespannt auf die eigentliche Geschichte. 

    Der Einstieg in diese hat mich dann aber zunächst ein wenig ernüchtert. Es ging tatsächlich anfangs sehr schleppend voran. Woran das liegt, kann ich nur vermuten. Unter anderem tragen die sehr ausführlichen Umgebungsbeschreibungen einen großen Teil der Schuld daran, aber auch ein paar winzige Logikfehler, die zum Glück nicht allzu dramatisch waren – aber trotzdem vorhanden. Zudem bin ich in den ersten Kapiteln nicht so richtig mit Emilia, einer der Protagonist*innen, warm geworden. Ich fand es nervig, wie sie sich sofort an Hauptkommissar Kessler rangemacht hat, obwohl sie ihn gerade mal wie lange kannte? Zwanzig Minuten? 

    Avram Kuyper, den anderen Protagonisten, mochte ich dagegen von Anfang an sehr gerne. Ich mochte sein Auftreten, seine Gedankengänge und sein Handeln, weil es auf mich logisch wirkte und gar nicht mal so unrealistisch, auch wenn ich das schlecht einschätzen kann, weil ich schließlich noch nie Kontakt mit einem echten Profi-Killer hatte. Zum Glück.

    Spätestens ab der Hälfte nimmt die Geschichte dann aber doch noch mal an Fahrt auf. Zwar war es nicht so nervenzerreißend wie ich es mir erhofft hatte, aber trotzdem spannend. Ungefähr zu dem Zeitpunkt wurde mir Emilia dann auch endlich etwas sympathischer, was den Lesefluss auf jeden Fall verbessert hat. 

    Ein weiterer Pluspunkt ist für mich auch, dass die Figuren – und insbesondere Emilia und Avram – sehr tiefgründig behandelt wurden. Ihr Privatleben hat eine für einen Thriller verhältnismäßig große Rolle gespielt, was ich jedoch nicht kritisch sehe, weil ich mich dadurch besser in sie hineinversetzen konnte und weil ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbarer wurden. 

    Der Prolog nimmt zwar in gewissem Maße schon vorweg, wer der Täter ist und was genau mit den Opfern geschieht, aber das war gar nicht so schlimm, weil Avram und Emilia ihren eigenen Spuren gefolgt sind, bis es am Ende, wo sie dann am selben Ziel angekommen sind, zum großen Showdown kommt. Dieser war gespickt mit der richtigen Menge an Dramatik, Brutalität und Action, und ich glaube, dass ich zum Ende hin immer schneller durch die Seiten geflogen bin. 

    Fazit

    Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten habe ich das Lesen von »Post Mortem – Tränen aus Blut« sehr genossen und freue mich schon auf den zweiten Teil der Reihe!

  8. Cover des Buches Niemand liebt November (ISBN: 9783789142956)
    Antonia Michaelis

    Niemand liebt November

     (285)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Novembers Eltern verschwanden, als sie noch ein kleines Kind war. Jetzt hat sie sich endlich auf die Suche nach ihnen gemacht, selbstverständlich in ständiger Begleitung der Katze. Aber wer ist der Junge mit dem Buch, den sie manchmal sieht?
    .
    November, genannt Amber, hat verquere Gedankengänge, denen man nur schwer folgen kann. Auch die Grenze zwischen Realität und Fantasie verschwimmt immer wieder, eine unerwartete Wendung, die das Buch nicht nur deutlich langatmiger, sondern auch komplizierter gemacht hat. Amber selbst wirkt durch und durch unsympathisch, auch wenn ihr Wunsch, endlich ihre Eltern zu finden, nachvollziehbar ist. Wann immer ihr jemand Hilfe anbietet, macht sie es diesen Menschen unglaublich schwer, ihr wirklich helfen. Katja wirkt so, als hätte er selbst keine Persönlichkeit, nicht einmal sein Name ist sein eigener. Die restlichen Charaktere scheinen nur dazu sein, um die Geschichte weiter in die Länge zu ziehen, da sie Ambers Suche erschweren.

  9. Cover des Buches Die Blutlinie (ISBN: 9783404169368)
    Cody McFadyen

    Die Blutlinie

     (4.542)
    Aktuelle Rezension von: Eva-Marie_Kwade

    Smoky Barrett ist Agent beim FBI. Sie verlor Ihre Familie durch die Hand eines Serienmörders und versucht nun wieder ihr Leben in den Griff zu bekommen. Mit Hilfe Ihres Therapeuten fasst sie den Entschluss wieder die Leitung Ihrer Einheit zu übernehmen, als sie vom Tod Ihrer Schulfreundin erfährt. Auch sie wurde von einem Serienmörder gefoltert, vergewaltigt und dann getötet. Der Täter, der sich selbst als Nachfahre von Jack the Ripper bezeichnet, hat es direkt auf Smoky abgesehen. Sie soll sein Abberline werden. Und noch bevor sie das versteht, hat der Täter auch die Angehörigen des Teams im Visier. Wird das Team mit Smoky schaffen, diesen Mörder zu schnappen, bevor noch mehr Personen sterben müssen?


    Ich hab schon viel Gutes über die Reihe rund um Smoky gehört und konnte es kaum erwarten den ersten Teil zu lesen. Leider konnte mich der Schreibstil nicht ganz so überzeugen, da es für mich ein bisschen zu derbe war. Gefühlt wurde in jedem Kapitel 2 mal „gekotzt“ oder Ähnliches, das könnte man anders umschreiben. Ich möchte auch sagen, dass die ganzen Beschreibungen nix für schwache Nerven sind. Ich finde auch, dass viele Wiederholungen darin vorkommen.


    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Am sympathischsten fand ich Alan washington, seine Art ist so herzlich aber er weiß auch ganz genau, wann er diesen Charakterzug ablegen muss. Leo ist eine gute Stütze in puncto Internet, Daten usw. Und auch sehr sympathisch, wenn auch noch ein bisschen grün hinter den Ohren. Callie Thorne gefällt mir auch gut, sie ist eine starke und selbstbewusste Frau, die immer einen kecken Spruch auf den Lippen. Smoky ist mir noch ein bisschen rätselhaft aber ich denke, man wird in den folgenden Büchern noch mehr über sie erfahren. James finde ich eher unsympathisch.


    Am Anfang der Geschichte kam mir in den Sinn, wer der Täter sein könnte und dies hat sich auch bewahrheitet. Auf der einen Seite hat dies die Spannung am Ende etwas rausgenommen, aber während der Jagd nach dem Täter kam schon einiges an Spannung auf. 


    Ich hätte nicht damit gerechnet, dass es wirklich noch ein so glimpfliches Ende nimmt für die Hauptcharaktere.


    Schlussendlich ist dies eine solide Geschichte und recht interessant gemacht, ich glaube man sollte aber ein bisschen etwas über den „wahren“ Jack the Ripper wissen um manche Begrifflichkeiten zu verstehen. Auch wenn mich das Buch nicht vom Hocker gerissen hat, freue ich mich auf die anderen Ermittlungen mit Smoky Barrett und ihrem Team.

  10. Cover des Buches So wie die Hoffnung lebt (ISBN: 9783426519059)
    Susanna Ernst

    So wie die Hoffnung lebt

     (251)
    Aktuelle Rezension von: Fantasticfox

    Das Cover ist nett und auch der Klappentext war ansprechend.

    Am Anfang konnte mich der Schreibstil leider überhaupt nicht erreichen, was dazu geführt hat, dass ich für wenige Seiten ewig gebraucht und ziemlich schnell keine Motivation mehr hatte.

    Nach ein paar Wochen habe ich das Buch erneut zur Hand genommen und irgendwann ist der Knoten geplatzt. Ich habe mich auf den Schreibstil eingelassen und dann wurde die Geschichte doch noch recht angenehm zu lesen.

    Am Ende konnte ich dann doch noch auf eine berührende Geschichte zurückblicken, die mich nach und nach doch fesseln konnte.

  11. Cover des Buches Der goldene Handschuh (ISBN: 9783498064365)
    Heinz Strunk

    Der goldene Handschuh

     (273)
    Aktuelle Rezension von: Viviliebtlesen

    Nachdem ich den Film gesehen habe, wollte ich dazu das Buch lesen, denn Bücher bringen ja meist mehr Informationen und Stimmungen mit rein, die kein Film schafft... aber... die ekelhafte, widerliche Grundstimmung, die man sofort spürt (ob Film oder Buch), wurde von Autoren perfekt dargestellt. Ich musste mich regelrecht überwinden, weiter dieses Buch zu lesen. Stimmungstechnisch war das Buch gut... aber mehr auch nicht. Stellenweise überflog ich die Seiten, weil es vor langweiligen Passagen gefüllt war. Die wiederrum aber dennoch diese eklige Grundstimmung hatten.... kein Buch, was ich empfehlen möchte. Es war leider überhaupt nicht meins

  12. Cover des Buches Adrenalin (ISBN: 9783442476718)
    Michael Robotham

    Adrenalin

     (431)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Wenn Michael Robotham eins kann, dann ist es Spannung erzeugen. Sind die Zusammenhänge anfangs noch eher holprig miteinander verbunden, ergibt sich spätestens zum Finale ein passendes Gesamtbild.

    Okay, für mich hätte das Finale gern etwas umfangreicher ausfallen können. Das Warum hat sich mir erschlossen, war aber einen Tick zu konstruiert und zu knapp abgehandelt. Dafür war ich wieder mal begeistert vom Stil, vor allem von dem unterschwelligen Humor, der sich durch den Thriller zieht. Es ist dieser typisch britisch trockene Humor – dabei ist Robotham Australier!

    Erzählt werden die Geschehnisse von Joe in der Ich-Form, als Leser ist man also ganz nah dran an seiner Figur. Und die ist absolut interessant: Joe ist nicht der strahlende Ritter oder der gebrochene Held, wie man es in vielen vergleichbaren Thrillern hat. Vielmehr ist er ein Normalo mit eigenen Sorgen und Problemen. Nur manchmal hätte ich ihn gerne geschüttelt und ihn ausgeschimpft, weil er zu unlogisch gehandelt hat, vor allem zum Nachteil für sich selbst.

  13. Cover des Buches Die Geisha (ISBN: 9783442735228)
    Arthur Golden

    Die Geisha

     (2.923)
    Aktuelle Rezension von: BDalecke

    Ich mochte die Charaktere, ihren Weg durch die detaillierte Geschichte und die Verwebungen mit historischen Ereignissen. 

  14. Cover des Buches Die Gestirne (ISBN: 9783442754793)
    Eleanor Catton

    Die Gestirne

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    „Die im Rauchzimmer des Crown Hotel versammelten zwölf Männer wirkten, als hätten sie sich dort zufällig eingefunden. Aus ihrem Betragen und ihrer Kleidung zu folgern […] hätten sie zwölf Fremde in einem Eisenbahnwaggon sein können, jeder von Ihnen auf dem Weg zu einem anderen Viertel einer Stadt mit genug Nebel und Wasserläufen, um sie voneinander zu trennen; […].“ (Catton, 2015:15)

    Mit diesen Worten beginnt Catton ihren großen Roman und in dieser Konstellation findet sich der junge Walter Moody wieder, als er nach Neuseeland übersiedelt, um auf den Goldfeldern von Hokitika sein Glück zu versuchen. Zwölf Männer der Stadt – alle mit eigenen An- und Absichten weihen Moody – mehr zufällig und unwillig – in eine Geschichte ein, die bei Ihrem Zusammentreffen schon im vollen Gange ist. Ein Mann ist tot, ein weiterer verschwunden, mit ihm eine Menge Gold und dann gibt es da noch Anna Wetherell – zu denen jeder einzelne Mann eine ganz eigene Beziehung pflegt und die angeblich versucht habe, sich umzubringen. Jeder einzelne der zwölf versucht sich einen Reim auf die Geschehnisse zu machen und trägt ein Stück zur Aufklärung der Geschichte bei. Doch am Ende läuft alles bei fünf Personen zusammen, die eine Geschichte verbindet – die von Glück, Unglück und Zufall geprägt ist.

    An sich würde ich meine Rezension nie mit den exakten Worten des Anfangs eines Romans beginnen, doch Eleanor Cattons Formulierungen sind so wunderbar, dass die Versuchung nur all zu groß war und ihre Worte fügen sich perfekt in die Zusammenfassung der Geschichte ein. 

    Cattons Roman ist komplex, lang, durchaus vielschichtig und wunderbar konstruiert. Über viele Kapitel entfaltet sie ihre Geschichte um die Goldgräberstadt Hokitika, die einem Familienepos gleich daherkommt und die LeserInnen ins Neuseeland des 19. Jahrhunderts entführt. Dabei braucht man durchaus etwas Zeit, um sich mit allen Charakteren, der Handlung und dem Setting vertraut zu machen. Denn wir erfahren eine Geschichte, die durch viele Augen gefiltert wurde und dabei zunächst von keinem der eigentlichen Hauptcharakteren erläutert wird. Vielmehr sind es die Randfiguren, die im Mittelpunkt stehen und uns wiederum die Geschichte der eigentlichen Hauptprotagonisten erläutern. Dadurch entstand eine eigene Dynamik, Komplexität und Atmosphäre, der ich mich, zum Ende hin kaum, noch entziehen konnte. Diese Rasanz spiegelte sich auch im Aufbau des Buches wider, dessen Teile und Kapitel zum Ende hin immer kürzer wurden, ohne die Komplexität zu verlieren. Und gerade das hat mich besonders beindruckt. Eine vielschichtige Geschichte zu konstruieren ist eine Sache, dieses Niveau aber zu halten und am Ende alle losen Fäden zu einem Bild zu vollenden, eine ganz andere. Und das ist Catton ganz meisterlich gelungen.

    Kurzum: Eine toll konstruierte Geschichte mit allem was es braucht: spannenden Charakteren, ein gutes Setting, Dramaturgie und ein Gefühl für Sprache. Daher unbedingt zu empfehlen.

  15. Cover des Buches Der Fänger im Roggen (ISBN: 9783499235399)
    J. D. Salinger

    Der Fänger im Roggen

     (1.536)
    Aktuelle Rezension von: Stephanie_Ruh

    "Der Fänger im Roggen" erzählt von Holden Caulfield, der mal wieder von einer Schule fliegt und in der Nacht beschließt, bereis heute und nicht erst in ein paar Tagen zu den Ferien die Schule zu verlassen. Somit streunt er ein paar Tage durch New York, bevor er den Beschluss fasst, nicht mehr nach Hause zu gehen, was er jedoch am Ende nicht durchzieht.
    J.D. Salingers Klassiker hat mich leider nicht berührt. Für die Erscheinungszeit mag die Sprache und die Geschichte an sich eine Art Revolution gewesen sein, heutzutage kann das niemanden mehr "schocken". Diese Denkweise und mangelde Zielstrebigkeit des Protagonisten hätte mir "damals" in meiner Pubertät genauso wenig zugesagt wie heute. Ich habe es gelesen, um eine "Bildungslücke" zu schließen, aber es war mir eher eine Qual als ein Vergnügen.

  16. Cover des Buches Die letzte Spur (ISBN: 9783442383719)
    Charlotte Link

    Die letzte Spur

     (1.138)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Wie oft in Charlotte Links Büchern, fallen manche Abschnitte länger aus, als nötig. Dennoch hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Ich wollte wissen, was passiert war. Viele einzelne Fäden führen dann doch zum gleichen Knäuel. Die psychologische Betrachtungsweise der Autorin imponiert mir immer wieder. Bei manchen Darstellern war es etwas schwierig, sich einzufühlen, bei anderen gelang es mühelos. 

  17. Cover des Buches Splitterfasernackt (ISBN: 9783426784884)
    Lilly Lindner

    Splitterfasernackt

     (435)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    ,,Einmal in diesem Leben möchte ich morgens aufwachen und verstehen, warum ein Mann eine Frau vergewaltigt. Ich möchte begreifen, warum Männer kleine Kinder ficken.‘‘ - Seite 242, Splitterfasernackt; Lilly Lindner

    In diesem Buch geht es um Lilly Lindner selbst, die mit sechs Jahren regelmäßig von ihrem Nachbarn missbraucht wird. Als sie dann dreizehn Jahre alt wird, rutscht sie in die Magersucht und fängt an zu hungern. Außerdem entwickelt sie Depressionen und fängt an sich selbst zu verletzen. Doch all das, scheint nicht zu helfen. Also beschließt sie ihrem Körper zu verkaufen, der lange nicht mehr ihr gehört…

    Ich finde es unfassbar schwierig, eine Rezension zu einer Autobiografie zu verfassen. Letztendlich ist es ja immer noch die Geschichte der Autor*innen und ich glaube nicht, dass man darüber urteilen kann. Ich möchte dennoch versuchen, meine Worte zu diesem Buch zusammen zufassen, denn dies war ein Buch, das mich unglaublich oft zum Weinen gebracht hat. Und nicht nur das, in vielen Punkten (ohne darauf näher einzugehen), die sie beschreibt, kann ich mich wieder finden.

    Lilly Lindner hat mit so einer grandiosen Sprache ihre grausame Geschichte zu Wort gebracht, was oft dafür gesorgt hat, dass ich an vielen Menschen und auch an das Vertrauen in die Menschen gezweifelt habe. Ich werde niemals verstehen können, dass Menschen so etwas kleinen Kindern antun können und ihnen somit ihre Kindheit, nein, ihr ganzes Leben rauben. Diese Dinge passieren heutzutage leider viel zu oft hinter verschlossener Tür & meistens bekommen wir all das gar nicht mit.

    Das ist ein Grund dafür, warum ich Lilly Lindner so bewundere. Ich finde, dass es eine Menge Mut, Stärke und Vertrauen braucht, um diese Geschichte an die Öffentlichkeit zu tragen. Erst einmal muss es furchtbar sein, all die Dinge aufzuschreiben, die ihr passiert sind, da man ja immer wieder beim Schreiben an all die Grausame Dinge denken muss. Außerdem finde ich es sehr mutig von Lilly Lindner, dass sie auch die Folgen dieser schrecklichen Tat beschreibt. Denn ich hoffe sehr, dass es manche Menschen vielleicht die Augen öffnen kann.

    Ich finde es so faszinierend, mit welchen Worten Lilly Lindner ihre Geschichte niederschreibt. Ihre Worte haben dafür gesorgt, dass ich weinen musste und oftmals das Buch aus der Hand legen musste, um einmal kurz durchzuatmen, bevor ich mich weiter diesen grausamen Dingen widme. Lilly Lindner benutzt so viele emotionale und gefühlvolle Worte, die einen so sehr in ihre Geschichte reinziehen. Lilly Lindner benutzt in diesem Buch Worte, die ich noch nie in meinem Leben gehört habe. Und doch weiß man ganz genau, was die Autorin uns damit sagen möchte.

    ,,Splitterfasernackt‘‘ war für mich ein Buch, dass mich sprachlos zurückgelassen hat. Ich möchte anmerken, dass dieses Buch keine leichte Kost ist und man es nicht mal ,,zwischendurch‘‘ lesen kann. Dieses Buch ist tiefgründig und zeigt uns eine Welt, die viele Menschen gar nicht sehen wollen. Dafür bin ich Lilly Lindner ebenfalls dankbar, dass sie über diese dunkle Seite der Welt spricht. Ich möchte gerne auch noch ,,Winterwassertief‘‘ lesen und hoffe darauf, dass Lilly Linder in diesem Band endlich die Möglichkeit findet, mit all den Dingen etwas besser zu Recht zu kommen.

  18. Cover des Buches Der Todeskünstler (ISBN: 9783404169375)
    Cody McFadyen

    Der Todeskünstler

     (2.082)
    Aktuelle Rezension von: Jacky98

    FBI Agentin Smoky Barrett wird aus ihrem Urlaub gerissen und zu einem Tatort gerufen. Im inneren des Blutgetränkten Hauses sitzt ein 16 Jähriges Mädchen neben zwei entstellten Leichen, welches nur mit Smoky reden möchte. Mithilfe ihres Ermittlungsteams nimmt sie sich den Fall an und kommt schnell hinter ein grauenhaftes Geheimnis. 

    Auch im zweiten Band der Smoky Barrett Reihe wird der Leser durch einen flüssigen Schreibstil und kurzen, prägnanten Sätzen direkt in die Geschichte gezogen. Diesmal liegt der Fokus auf dem Opfer und somit auf dem Fall und weniger auf den Geschichten der Nebencharaktere, was mir viel besser gefallen hat. Sehr große Teile des Buches sind in Form eines Tagebuches geschrieben und zwar aus Sicht des Opfers, wodurch die Taten noch brutaler, detaillierter und emotionaler beschrieben wurden. An einigen Stellen musste ich echt erstmal durchatmen und sacken lassen, was ich eigentlich gerade gelesen habe. Die Auflösung war für meinen Geschmack etwas unspektakulär aber auf keinen Fall schlecht und für mich auch unvorhersehbar, was natürlich gut ist. 

    Alles in allem ist „der Todeskünstler“ ein wahnsinnig gut gelungener Thriller, welcher mich besonders durch die Tagebucheinträge begeistern konnte. Dadurch hat das Buch eine ganz andere emotionale Tiefe bekommen, welche die Geschichte noch schrecklicher gemacht hat. Eine absolute Leseempfehlung!

  19. Cover des Buches Gottes Werk und Teufels Beitrag (ISBN: 9783257218374)
    John Irving

    Gottes Werk und Teufels Beitrag

     (990)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Mit "Gottes Werk und Teufels Beitrag" ist John Irving ein Mammutwerk gelungen. Den Personen wird so viel Leben eingehaucht, dass man meinen könnte sie schon ewig zu kennen. Irving baut ungewöhnliche Spannung auf. Nicht wie man sie sonst gewohnt ist, sondern man möchte unbedingt wissen, wie Homer die anstehenden Situationen meistert und man wünscht ihm dabei immer nur das Beste. Unbedingt Lesen!                            

  20. Cover des Buches Die Wanderhure (ISBN: 9783426629345)
    Iny Lorentz

    Die Wanderhure

     (3.746)
    Aktuelle Rezension von: BeiterSonja

    Eine Frau kämpft in der grausamen Welt des Mittelalters um ihr Glück.
    Konstanz im Jahre 1410: Als Graf Ruppert um die Hand der schönen Bürgerstochter Marie anhält, kann ihr Vater sein Glück kaum fassen. Er ahnt nicht, dass es dem adligen Bewerber nur um das Vermögen seiner künftigen Frau geht und dass er dafür vor keinem Verbrechen zurückscheut. Marie und ihr Vater werden Opfer einer gemeinen Intrige, die das Mädchen zur Stadt hinaustreibt. Um zu überleben, muss sie ihren Körper verkaufen. Aber Marie gibt nicht auf ...


    Ich finde das Buch klasse geschrieben. Mich fasziniert wie die Autorin das Mittelalter beschreibt und wie sie sich in Marie hineinversetzen kann. Was unter anderem auch toll am Buch ist, dass viele ältere Begriffe verwendet wurden. So geraten die nicht in Vergessenheit. 

  21. Cover des Buches Das Buch des Totengräbers (Die Totengräber-Serie 1) (ISBN: 9783864931666)
    Oliver Pötzsch

    Das Buch des Totengräbers (Die Totengräber-Serie 1)

     (242)
    Aktuelle Rezension von: stachelbeermond

    Aufgrund des Covers wäre dieses Buch fast auf den Stapel der weiterzugebenden Bücher gelandet, es war zu düster, zu gruselig und überhaupt. In der Buchhandlung hätte es keine Chance bei mir gehabt. Und eins muss ich sagen: Zartbeseitete, nervenschwache Menschen könnten den ein oder anderen unangenehmen Traum nach der Lektüre dieses Buches haben. Wer sich ungern mit Tod, Friedhöfen und Bestattungen beschäftigt: Finger weg! Wer dagegen historische Kriminalromane mag und nichts gegen detailreiche Beschreibungen von Leichen hat: Finger her!
    Leopold von Herzfeldt, seines Zeichens Inspektor bei der Kriminalpolizei, kommt 1893 von Graz nach Wien, um dort eine neue Stelle anzutreten. Er vertritt neue, fortschrittliche Methoden bei der Tätersuche und ist jung, hungrig und arrogant, was bei seinen Kollegen weniger gut ankommt. Als ein Dienstmädchen ermordert wird, bekommt er unerwartet Hilfe von Augustin Rothmayer, Totengräber auf dem fast noch neuen Wiener Zentralfriedhof.
    Das Buch beginnt direkt beim Fund der ersten Leiche, und man bekommt sofort eine Ahnung, was einen im weiteren Verlauf erwartet: Detailierte Beschreibungen des historischen Wiens, die Arbeit in einem damaligen Polizeirevier, atmosphärische Beschreibungen des Wiener Zentralfriedhofs und gut gezeichnete Figuren. Die Figuren kippen stellenweise ein wenig ins schablonenhafte, aber der Autor bekommt immer gerade noch die Kurve, bevor es zu auffällig wird. Die Handlung schreitet recht zügig voran, ab und zu hängt sie kurz durch, aber auch das ist absolut tolerierbar. Interessanterweise mochte ich die Hauptfigur zu Beginn des Buches sehr, dann fing ich an, sie ziemlich selbstgefällig und weinerlich zu finden, aber das gab sich zum Schluss des Buches wieder. Die berühmte Katharsis des Helden, in diesem Buch hat sie eine ziemlich steile Kurve nach unten und bekommt nur langsam wieder Fahrt nach oben. Interessant.
    Erwähnenswert sind die wirklich sehr genauen Schilderungen von Leichen, Mordopfern, Verwesungsprozessen und Begräbnissen. Alles sehr interessant, aber auch ziemlich morbide. Das muss man mögen oder abkönnen; allen, die Probleme damit haben, empfehle ich, einen Bogen um dieses Buch zu machen. Alles in allem einer der besseren historischen Romane, die es im Moment ja ziemlich schwer haben neben all den heiteren Krimis, den skandinavischen Krimis mit den dicken dunklen Wolken über allem, den Liebesromanen, Fantasyromanen und der schöngeistigen Literatur. In meinem Lieblingsbuchladen ist der Tisch mit den historischen Romanen jedenfalls von früher gefühlt 10m² auf 1m² geschrumpft.
    Wer weiß: Vielleicht würde ich sogar einen zweiten Band mit Augustin Rothmayer lesen, wenn er mir denn in die Hände fiele.

  22. Cover des Buches Hectors Reise (ISBN: 9783492248280)
    François Lelord

    Hectors Reise

     (1.176)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" war genau das Richtige für den Monat Januar. Ich leide dieses Jahr besonders unter Winterdepressionen und erwarte sehnsüchtig die längeren Tage und mehr Sonnenschein. Hectors Reise auf der Suche nach dem Glück und die Lektionen, die er dabei lernt, haben mir aber gezeigt, dass es gar nicht so schlimm ist und ich eigentlich allen Grund habe glücklich zu sein. 

    Meine Lieblingslektion ist "Lektion Nr. 7: Es ist ein Irrtum zu glauben, Glück wäre das Ziel." Da musste ich auch gleich wieder an #jorgebucay denken mit dem Zitat "Glück ist, wenn du spürst, dass du auf dem richtigen Weg bist." (Ich glaube, das Zitat kommt aus "Geschichten zum Nachdenken")

    Allerdings hat jede von Hectors-Lektionen absolut zutreffend. 

    Fazit: Ich finde dieses Buch ganz wunderbar und kann es nur empfehlen. 

    5/5🦉 und ein extra Glücks🐞 

    Es gibt offensichtlich noch weitere Bücher über Hector, die ich auf jeden Fall noch lesen möchte. 

    Anscheinend wurde das Buch auch verfilmt. Hat den Film schon jemand gesehen? 

  23. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.259)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo berichtet wahrheitsgetreu über Sucht und deren physische, als auch psychologische Wirkung.
    Erschreckend, packend und ohne wirkliches Happy End, ohne deutlichen Abschluss. Der Entzug hört immerhin nicht einfach auf, wo das Buch endet. Ich persönlich finde das Buch total spannend und würde es allen weiter empfehlen. Aber es ist auch beängstigend, wie schnell man in diese Abhängigkeit hinein rutschen kann und nicht so schnell wieder hinaus kommt.

  24. Cover des Buches Glaube Liebe Tod (Ein Martin-Bauer-Krimi 1) (ISBN: 9783548288918)
    Peter Gallert

    Glaube Liebe Tod (Ein Martin-Bauer-Krimi 1)

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Knipsi

    Ein ansprechendes Cover. Ein Mann steht auf einer Brücke. Durch das Gegenlicht sieht man ihn nur als Silhouette. Eine alte Metallbrücke sorgt für ein beklemmendes Gefühl. Mehrmals wird diese Brücke im Buch vorkommen. Auch nach dem Lesen weiß man nicht, wer die Person auf dem Cover sein soll, es wird mehrere Möglichkeiten der Interpretation geben. Der Titel ist kurz und prägnant. Die drei Wörter hallen lange nach. Schön ist der geprägte Druck. Dieser lässt das Taschenbuch gut in der Hand liegen.

    Schnell wird der Protagonist eingeführt. Die Anfangsszene ist überraschend und  überwältigte mich als Leser. Der Polizei-Seelsorger Martin Bauer ist ein toller Charakter. Und er handelt, wenn auch nicht so, wie man es sich vorstellt. Oft legt er sein Schicksal aggressiv in Gottes Hände. Der Tod eines Polizisten lässt ihn nicht los, zumal er ihn kurz vorher vom Suizid abhalten konnte. Die Verzweiflung in dessen zurückgelassener Familie ist greifbar. Besonders die des Teenagersohnes geht einem nahe. Er hat dadurch den vagen Halt der Familie verloren.

    Die Charaktere sind gut herausgearbeitet. Bauer ist als Seelsorger bei der Polizei nicht beliebt und aufgrund seiner Vorgehensweise kann man seine Vorgesetzten teils verstehen. Die ihn begleitende Polizei-Kollegin hat einen schweren Stand, da hier die Karriere auf dem Spiel steht. Die eigene Familie macht ebenfalls Probleme. Die Beziehung kriselt, da die Tochter zu einem G-7-Gipfel unterwegs ist und ihm seine Frau diesbezüglich Vorwürfe macht. Die Hinterbliebenen des toten Polizisten wollen auch schnell vergessen und lehnen seine Hilfe ab oder entziehen sich dieser.

    Die Kapitel sind kurz. Die Handlung wird dadurch schnell und abwechslungsreich. Das ist den Erzählsträngen auch angemessen. Der Zeitdruck lastet auf Bauer. Er wird überall gebraucht und kann doch nicht alles richten. Die Sprache ist dem Genre entsprechend, Milieu- und Jugendsprache inklusive. Die Orte sind gut beschrieben. Ich konnte mich immer dort wiederfinden.

    Das Ruhrgebiet ist dem Untergang preisgegeben. Die Bewohner am Scheideweg. Der Tod trifft einen Teenager in seinen Grundfesten. Bauer versucht, was in seiner Macht steht, um ihm zu helfen. Dabei tritt er so manchem auf die Füße und stößt einigen vor den Kopf. Er selbst ist immer im Zwiespalt und muss auf seinen Glauben vertrauen.

    Ein tolles Buch. Es gehört wahrlich in die „Edition Kopfkino“.

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