Bücher mit dem Tag "privatdetektiv"

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747 Bücher

  1. Cover des Buches Der Ruf des Kuckucks (ISBN: 9783442383214)
    Robert Galbraith

    Der Ruf des Kuckucks

     (698)
    Aktuelle Rezension von: The_Book_Knight

    Cormoran Strike ist bestimmt keine gewöhnliche Erscheinung: Er ist der uneheliche Sohn eines Rockstars, hat bei einem Afghanistan-Einsatz sein Bein verloren, wurde gerade von seiner Verlobten rausgeworfen und ist nun Privatdetektiv, das allerdings ohne Geld und Aufträge. In diese Welt stolpert die junge Robin Ellacott, eigentlich nur als Aushilfe vorübergehend bei Strike angestellt ist. Die Zeit scheint recht ereignislos zu werden, bis Strike plötzlich den Auftrag erhält, den angeblichen Selbstmord des Topmodels Lula Landry nochmal unter die Lupe zu nehmen. Strike, der mental nicht in bester Verfassung ist, übernimmt den Fall und taucht tief ein in die Welt voll Models, Anwälten und anderen exzentrischen Prominenten...

    Eine große Stärke von J.K. Rowlings Krimidebüt unter dem Pseudonym Robert Galbraith ist, dass es zwischen ihrem Ermittler-Duo sofort passt. Ein holpriger Start zwischen dem Protagonisten-Team begegnet einem oft genug, aber bei Strike und Robin stimmt die Chemie sofort. Ob daraus auch eine romantische Komponente erblühen wird...wir werden sehen, wenn Robin ihren nervigen Verlobten los wird. 

    Generell sind die Personen die große Stärke des Buches, denn sie sind alle sehr spannend gezeichnet und vorallem nicht überkarikiert, trotz all ihrer Exzentrik. Man will mehr über sie erfahren, ob bei Verdächtigen oder Zeugen. 

    Was man bemängeln kann, abgesehen von Rowlings doch sehr störendem white guilt, ist, dass dem Buch ein paar hundert Seiten weniger gut getan hätten. Vorallem am Anfang des Buchs könnten manche Kapitel, die nur voller überflüssiger Tagesabläufe sind, einfach gestrichen werden, der Flow stellt sich erst später ein, aber manche Passagen wirken auch dann noch oft schlicht unnötig. 

    Alles in allem durchaus ein solider Auftakt für das Team Strike/Ellacott, zwar mit kleinen Schwächen, dafür aber mit solider Aufmachung und Auflösung. Auch wenn ich zwischen vier und drei Sternen in Sachen Bewertung schwanke...ein Fehler, dieses Buch zu lesen, war's nicht. 

  2. Cover des Buches Schändung (ISBN: 9783423214278)
    Jussi Adler-Olsen

    Schändung

     (1.519)
    Aktuelle Rezension von: Caro_Lesemaus

    Diesen Thriller machen vor allem die Darstellungen von brutaler Gewalt, der Lust am Töten und auch sexueller Gewalt aus. In der Summe war es ziemlich harter Tobak. 

    Der zweite Fall für das Sonderdezernat Q hat es in sich, denn die Verdächtigen sind einflussreiche Persönlichkeiten mit Bekanntheit im öffentlichen Leben. Dementsprechend werden die Ermittlungen erschwert. Nichtsdestotrotz kommt es kaum zu spannenden Wendungen oder Überraschungen, da der Autor große Einblicke in das Leben der Verdächtigen gibt und dadurch die Zusammenhänge recht schnell klar und bekannt sind. Wie der Ermittler Carl und sein (inoffizieller) Assistent Assad sowie die neu hinzugekommene Sekretärin Rose letztlich an Informationen und das Gesamtbild des Falles kommen, war grundsätzlich interessant zu lesen und hatte auch spannende Passagen. Zwischen Situationskomik, die mir gut gefällt, tauchen aber immer wieder übertriebene Phrasen auf. Vor allem, dass der Ermittler Carl sich teilweise nicht konzentrieren kann, weil er wie ein pubertierender Jugendlicher auf weibliche Geschlechtsmerkmale reagiert und die primitive Ausdrucksweise dieser Empfindungen, finde ich eher irritierend. Das war mir auch im ersten Fall schon aufgefallen. 

    Das Ende ist spannend geschrieben, um dann doch jäh zum Schluss zu kommen. Das war mir etwas zu einfach aus dem Hut gezaubert.

    Fazit:

    Eine gute Reihe, die eine Mischung aus spannenden und witzigen Passagen bildet. Dieser 2. Fall war für meinen Geschmack in der Ausdrucksweise oftmals zu primitiv mit überbordenden Gewaltdarstellungen, sodass es letztlich "nur" drei Sterne geworden sind, auch wenn ich grundsätzlich gut unterhalten wurde und auch den nächsten Fall lesen werde.

  3. Cover des Buches Die Ernte des Bösen (ISBN: 9783764505745)
    Robert Galbraith

    Die Ernte des Bösen

     (244)
    Aktuelle Rezension von: RamonaMarano

    Spannend geschrieben bis zum Ende. Man kann nur erahnen, wer der Mörder ist. Man fiebert ununterbrochen mit den beiden Detektiven mit und kann ihre Gefühle und Handlungen sehr gut nachempfinden. Die Szenen sind so gut beschrieben, dass man meint, dort zu sein. Die Entlarvung des Mörders am Ende ist mir aber ein bisschen zu einfach. Da hätte der Detektiv meiner Meinung nach mehr Indizien gebraucht, um darauf zu kommen. Insgesamt ein toller Krimi den ich auf jedenfall weiterempfehle!

  4. Cover des Buches Rachesommer (ISBN: 9783442473823)
    Andreas Gruber

    Rachesommer

     (444)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilner

    Rachesommer von Andreas Gruber ist der erste Teil der Rache Trilogie

    Da der Autor bei der Vorstellung des 6. Teils der Todes Reihe angekündigt hat dass Sneijder im 7. Teil auf Pulaski aus der Rache Reihe treffen wird haben Tamara @full_bookshelves und ich beschlossen bis zum Erscheinen von Todesrache die Rache Trilogie zu lesen

    Das Buch spielt in Wien und in Deutschland und wie immer führt Gruber zwei zuerst getrennte und scheinbar voneinander unabhängige Handlungsstränge geschickt zusammen und als geübter Gruber-Leser wartet man schon gespannt auf das Zusammentreffen von Kommissar Pulaski und der Anwältin Evelyn Meyers 🤭

    Alle Charaktere waren mir von Anfang an sympathisch und sind ganz anders als Sneijder und Nemez- und das finde ich gut da es zeigt dass der Autor nicht immer das gleiche Schema für seine Charaktere benutzt

    Der Fall geht unter die Haut und Gruber schafft es ohne allzu detaillierte Beschreibungen trotzdem ein Grauen zu erwecken das mich persönlich dazu bringt mit den aktuellen Opfern kein Mitleid zu empfinden …

    Man hat relativ rasch das Gefühl zu wissen wer dahintersteckt und warum die Morde passiert - trotzdem ist es absolut spannend und es wäre kein Gruber wenn es nicht am Ende noch eine überraschende Wendung gäbe 🤩

    Von mir gibt’s eine absolute Leseempfehlung und die Erkenntnis dass Gruber zurecht zu meinen Lieblingsautoren zählt 💚💚💚

  5. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.203)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Seit Ewigkeiten steht die Trilogie in meinem Regal. Ich kann mich noch an den Hype damals erinnern. Daran das es als schlimm, grausam und unvorstellbar galt. Ich hab mich irgendwie nie getraut die Filme zu schauen.

    Jetzt hab ich mich aber getraut den ersten Band zu lesen. Und muss gleich vorweg nehmen, so schlimm ist es gar nicht. Allerdings halt aus heutiger Sicht. Vor 17 Jahren allerdings sah das halt doch etwas anders aus. Da waren wir noch nicht so abgebrüht wie heute. Hacken war da noch was neues, eher unbekanntes. 

    Aber kommen wir zum Buch. Der Schreibstil liest sich super flüssig. Die Hauptprotagonisten Mikael und Lisbeth werden dem Leser langsam näher gebracht, was Spannung aufbaut und so immer wieder neue, kleine Details über sie zutage kommen.

    Ich war anfangs etwas überfordert von den ganzen Personen, der Vanger-Clan ist halt relativ groß. Aber das lässt nach der Zeit nach, denn es kommen ja immer weniger in den Fokus. Es ist spannend, abwechslungsreich durch die beiden sehr unterschiedlichen Protagonisten. Es entsetzt durchaus durch die Gewalt, die Unberechenbarkeit, die Skrupellosigkeit. Trägt sozusagen das schlimmste des Menschen vor.

    Ich habs verschlungen und bin gespannt worin die beiden in Band 2 ermitteln.

  6. Cover des Buches Das Mädchen mit den blauen Augen (ISBN: 9783352008764)
    Michel Bussi

    Das Mädchen mit den blauen Augen

     (203)
    Aktuelle Rezension von: TheCoon

    Im Jahr 1980 stürzt ein Flugzeug über Frankreich ab und alle Passagiere bis auf ein dreimonatiges Baby sterben. Doch an Bord waren zwei Babys in diesem Alter. Um wen handelt es sich also? In einer Zeit, in der DNA Tests noch nicht an der Tagesordnung sind, stellt diese Tatsache die Hinterbliebenen vor ein großes Problem und ein Streit um das Sorgerecht des Kindes bricht los. Ein Detektiv wird engagiert, der Licht ins Dunkle bringen soll. Zum 18. Geburtstag des Mädchens will er ihr seine Ergebnisse präsentieren.

    Ein Fall voller Rätsel, Fragen und verdrehter Tatsachen. Denn die Familien beider Babys wollen daran glauben, dass ausgerechnet ihr Schützling überlebt hat. Während der Spurensuche bekleckert sich niemand mit Ruhm, jeder wird zur Schachfigur. Das Mädchen wächst währenddessen mit dem Zweifel an ihrer eigenen Identität auf, was ihr Leben logischerweise bestimmt und schwierig gestaltet.

    Obwohl die Ängste und Konflikte der Protagonisten ausführlich beschrieben werden, fehlt es mir doch an Tiefe und Charakter. Die Verteilung, wer nun der Böse und wer der Gute ist, ist offensichtlich und nicht sehr einfallsreich gestaltet.

    Wie man es sich von Thrillern erhofft, kommt es zu Wendungen und Enthüllungen, die gleichermaßen spannend und unvorhersehbar sind. Bis zum Schluss ist man hin- und hergerissen um welches der beiden Mädchen es sich nun handeln soll. Der flüssige Schreibstil trägt außerdem dazu bei, dass Seite für Seite dahinfließt bis man plötzlich des Rätsel Lösung gegenübersteht.

  7. Cover des Buches Der Seidenspinner (ISBN: 9783734102233)
    Robert Galbraith

    Der Seidenspinner

     (351)
    Aktuelle Rezension von: LilyEvans

    Im zweiten Krimi rund um den Detektiv Cormoran Strike, geht es um einen verschwunden Autor, der später tot aufgefunden  wird. Vieles deutet darauf hin, dass er seinen Tod inszeniert hat, um seinen unveröffentlichten Buch die richtige Werbung zu verpassen. 

    Wie bereits im ersten Teil legt die Polizei sich früh auf einen Täter fest und es ist an Strike die Wahre Identität des Mörders zu enthüllen.  Doch wie bereits im ersten Teil, bleibt es bis zum Schluss spannend. 

    Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Beziehung zwischen Cormoran und Robin weiter vertieft wird. Somit bekommt die Story deutlich mehr Tiefe und es bleibt nicht all zu oberflächlich. 

  8. Cover des Buches Ewiglich die Hoffnung (ISBN: 9783841502759)
    Brodi Ashton

    Ewiglich die Hoffnung

     (528)
    Aktuelle Rezension von: Buechersmartiii

    Ich hab etwas länger gebraucht, um dieses Buch anzufangen (weiß gar nicht, wieso), aber es lag so lange in meinem Zimmer und hat mich vorwurfsvoll angestarrt und da ich dem ersten Teil 4**** Sternchen geben konnte, habe ich´s jetzt doch mit viel Motivation angefangen und konnte es nur aus der Hand legen, wenn ich musste. 

    Dieser Teil gefiel mir besser als der erste, da ich auch mit Nikki besser klar kam, sie besser nachvollziehen konnte und sie einfach echt cool ist, wenn auch häufig impulsiv ist und unüberlegt handelt. Sie ist mir sehr sympathisch. Nach außen hin wirkt sie bestimmt verrückt, aber dadurch, dass ich sozusagen sie war (Ich-Perspektive) konnte ich sie komplett verstehen.

    Jack kam in diesem Teil so gut wie gar nicht vor, nur in den vielen Flashbacks, wenn Nikki Geschichten von ihr und Jack erzählt.

    Man hat in diesem teil Cole besser kennengelernt und auch rechts schnell seine Gefühle durchschaut. ich mochte ihn ziemlich gerne, aber naja, seht selbst...

    Das Ewigseits, das Nikki mit Cole und Max durchquert ist echt lebensnah beschrieben und hat mich total fasziniert. Diese Welt, wo mit Emotionen und Seelen gespielt wird ist zwar auch sehr verwirrend, andererseits aber auch mega cool und interessant. Brodi Ashton hat sich da echt was ganz Besonderes ausgedacht! Der Marsch durch das Ewigseits ist einerseits voller physischer, andererseits voller psychischer Gefahren und so wird Nikki auf eine harte Probe gestellt. Schafft sie es wirklich, Jack zu retten? 

    Nikkis Gefühle wurden gut dargestellt und der Funken ist auch echt gut rübergesprungen. es gab auch keine plötzlichen Abbrüche, Nikkis Emotionen haben sind fließend ineinander übergegangen. Da die ganze Geschichte, auch das Thema sehr viel mit Emotionen zu tun hat, ist das Buch auch sehr gefühlvoll, sodass man echt mitfiebern kann.

    Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, sehr fließend und gefühlvoll, aber auch witzig.

     Es gibt unglaublich krasse Wendungen, die man überhaupt nicht erwartet hat, das war manchmal schon echt heftig. Lasst euch eins gesagt sein - das Ewigseits ist gefährlicher als es klingt!

    Der zweite Teil dieser Reihe hat sich auf jeden Fall über den ersten gesteigert, es war viel spannender, definitiv eine Leseempfehlung. Der erste Teil auch, aber wie gesagt, der zweite ist schon besser...

  9. Cover des Buches Der Abgrund in dir (ISBN: 9783257070392)
    Dennis Lehane

    Der Abgrund in dir

     (155)
    Aktuelle Rezension von: claudiaZ

    Auf der Rückseite des Buches steht, dass es sich um einen trickreichen Thriller voll überraschender Wendungen handelt. Dies habe ich in der ersten Hälfte des Buches jedoch vermisst. Zu Beginn ist Rachel Childs auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater, dies nimmt viele Seiten in Anspruch, endet dann und hat mit dem Fortgang der Handlung dann auch nicht mehr so viel zu tun. 

    In der zweiten Hälfte ist das Buch auf jeden Fall spannend und der Ausgang nicht vorhersehbar, was für mich einen guten Thriller ausmacht.  


  10. Cover des Buches Crimson Lake (ISBN: 9783518468104)
    Candice Fox

    Crimson Lake

     (168)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Ganz Australien hält Ted für schuldig an einem schweren Verbrechen, nur beweisen kann man es nicht. Und so versteckt sich Ted in Crimson Lake, wo er mit der verurteilten Mörderin Amanda gemeinsam eine Detektei betreibt. 

    Anfangs habe ich mich echt schwer getan mit der Geschichte, aber je weiter die Story voranschritt, desto spannender wurde es.

    Allerdings fand ich die Geschichten rund um Teds und Amandas Verbrechen deutlich spannender als den Fall den sie versuchen aufzuklären. Der wurde zum Ende hin zwar noch mal richtig gut, aber ansonsten hat es mich eher weniger interessiert.

    Ted mochte ich eigentlich, vor allem aber tat er mir sehr leid. Amanda fand ich die meiste Zeit irgendwie verstörend .

    Auf jeden Fall werde ich noch den zweiten Teil lesen, in dem hoffentlich Teds Fall aufgeklärt werden kann.

  11. Cover des Buches Obsession (ISBN: 9783499248863)
    Simon Beckett

    Obsession

     (1.187)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia

    Ehrlich gesagt hätte ich es schon vorher wissen können, da mich weder „Flammenbrut“ noch „Tiere“ vom selben Autor sonderlich beeindruckt haben. Ich habe mich dennoch daran gewagt, weil die Beschreibung so spannend klang. Allerdings hält das Buch nicht, was es verspricht. An sich ist natürlich interessant, was es mit einer Familie macht, wenn ein Kind entführt wird und auch, wenn dieses Kind aus seiner Familie gerissen wird. Dies war leider schon das Spannendste am Buch und wurde recht früh schon viel zu oberflächlich abgehandelt. Aber irgendwie verstehe ich den Titel „Obsession“ in diesem Zusammenhang auch nicht wirklich. Der Protagonist wirkte auf mich nicht obsessiv, sondern besorgt. Natürlich wurde das ganze noch extremer, aber „tödliche Obsessionen“ sind für mich was anderes. Überhaupt las sich das Buch an vielen Stellen gar nicht wie ein Thriller, sondern eher wie ein Familiendrama. Das war an vielen Stellen schlichtweg langweilig. Die Story plätscherte vor sich hin, es passierten viele mäßig spannende Dinge, bis die Geschichte endlich mal wieder Fahrt aufnehmen durfte. 

    Rein an sich las sich das Buch wenigstens schnell, dank des simplen Schreibstils. Allerdings hätten die ständigen Verweise auf die Erektion des Protagonisten oder die Brüste von diversen Frauenfiguren auch außen vorgelassen werden können. Im Grunde genommen ist auch dieses Buch von Beckett keine Katastrophe, aber besonders gut ist es meiner Meinung nach auch nicht. Es ist eines von diesen Büchern, die man liest und dann auch schnell wieder vergessen hat. Für einen Thriller nicht spannend genug, für ein Familiendrama zu oberflächlich. Ich hätte nichts verpasst, wenn ich mir die Lektüre gespart hätte. Keine extremen Wendungen, keine Überraschungen, nichts, was im Ansatz als „raffiniert“ gelten könnte. 

    Die Lektüre zog sich immer wieder, für nebenbei kann man sowas mal lesen, aber selbst da gibt es bessere Bücher für. Vor allem für einen Thriller blieb der Spannungsbogen viel zu flach. Ich habe keine Ahnung, was mich immer wieder zu Beckett zurückzieht. Vielleicht, dass mich die Hunter-Reihe damals so begeistert hat. Aber alle anderen Beckett-Bücher sind offensichtlich nichts für mich. 

    Fazit: Zu flach, zu oberflächlich, bleibt nicht im Gedächtnis. 

  12. Cover des Buches Verliebt bis über alle Sterne (ISBN: 9783734103421)
    Susan Elizabeth Phillips

    Verliebt bis über alle Sterne

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war für mich klar, dass es ein anderes Buch von Susan Elizabeth Phillips ist als ich sie kenne. Der Schreibstil ist flüssig. Anfänglich fand ich noch recht interessant. Doch nach einer gewissen Zeit wurde es für einige Seiten langatmig. Spannung kam auf alle Fälle bei gewissen Szenen auf, aber manchmal habe ich den Faden verloren.

    Interessant wurde es, als Piper die Angestellte von der Prinzessin durch die Gegend fahren musste. Hier hätte ich mir ein kleines bisschen mehr gewünscht, aber das ist auch Geschmackssache.

    Die Handlung ist anders als bei einem Liebesroman. Man weiß nicht, wie das Ende sein wird und hat mir im Gesamtpaket gut gefallen.

  13. Cover des Buches Die Spuren meiner Mutter (ISBN: 9783570102367)
    Jodi Picoult

    Die Spuren meiner Mutter

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    Ich mag sehr gerne die Romane der Autorin. Sie schreibt immer über gesellschaftskritische Themen, jedoch hat mich dieses Buch leider enttäuscht. Ich konnte mit dem Thema, die Gabe eines Mediums, nicht viel anfangen. Jedoch war die Rahmengeschichte sehr interessant. Elefanten spielen hier eine große Rolle und darüber wurde super recherchiert. Es war sehr lehrreich. Der Schluss hat mir dann leider nicht so gefallen und war ein bisschen verschleiert. 

  14. Cover des Buches Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot (ISBN: 9783596035632)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot

     (416)
    Aktuelle Rezension von: Sternensee

    Meinung: Das ist das erste Buch über Sherlock Holmes, das ich lese und zugleich auch eines meiner ersten Krimibücher. 

    Der Schreibstil ist sehr schön und lässt das Altmodische durchblitzen, was ich gelungen und authentisch übersetzt finde, immerhin wurde das Original vor 135 Jahren geschrieben. Dementsprechend gab es damals nicht die selben Möglichkeiten wie heutzutage, in Fällen zu ermitteln. Dennoch war es keinesfalls langweilig, über den Fall zu lesen.

    Sherlock ist wirklich eine interessante Person. Er ist noch eingebildeter, als ich erwartet hatte, aber trotzdem nicht unsympathisch. John Watson hingegen blieb mir ein wenig blass, was bei der Kürze der Geschichte allerdings verständlich ist. 

    Die Handlungsstränge fand ich gut ausgearbeitet und nachvollziehbar und die Länge der Geschichte auch passend. Es war nicht die spannendste Geschichte, aber dennoch lesenswert.

    Fazit: Insgesamt bin ich positiv überrascht, der Fall war interessant und das altmodische Leben hat mir gut gefallen. Es war nicht so spannend, aber trotzdem hat mir das Lesen Spaß gemacht. Deswegen gebe ich eine Leseempfehlung mit 4 von 5*.

  15. Cover des Buches Das Geheimnis des weißen Bandes (ISBN: 9783458359159)
    Anthony Horowitz

    Das Geheimnis des weißen Bandes

     (355)
    Aktuelle Rezension von: CookieBook22
    „Am Abend eines ungewöhnlich kalten Novembertages im Jahr 1890 betritt ein elegant gekleideter Herr die Räume von Sherlock Holmes‘ Wohnung in der Londoner Baker Street 221b. Er wird von einem mysteriösen Mann verfolgt, in dem er den einzigen Überlebenden einer amerikanischen Verbrecherbande erkennt, die mit seiner Hilfe in Boston zerschlagen wurde. Ist der Mann ihm über den Atlantik gefolgt, um sich zu rächen? Als Holmes und Watson den Spuren des Gangsters folgen, stoßen sie auf eine Verschwörung, die sie in Konflikt mit hochstehenden Persönlichkeiten bringen wird und den berühmten Detektiv ins Gefängnis, verdächtigt des Mordes. Zunächst gibt es nur einen einzigen Hinweis: ein weißes Seidenband, befestigt am Handgelenk eines ermordeten Straßenjungen …“ (Klappentext)

    Der Roman ist ein „Auftragswerk“ der Nachlassverwalter Conan Doyles – hier haben selbige mit Anthony Horowitz eine sehr gute Wahl getroffen! Der Autor schafft es nicht nur die Stimmung des viktorianischen Londons einzufangen, sondern auch den Stil so zu imitieren, dass es sich wirklich um eine original Doyle-Erzählung handeln könnte. In puncto Spannungsaufbau geht er meiner Meinung nach sogar über den der Originalerzählungen des britischen Arztes und Autors hinaus. Als Kenner aller Original-Holmes-Erzählungen kann ich nur betonen, wie eindrucksvoll und außergewöhnlich gut es Horowitz schafft, Holmes und seinem Sidekick Dr. Watson neues Leben einzuhauchen und sie in ein spannendes Abenteuer ziehen lässt.

    Kurzum: Alle Erwartungen erfahrener Holmes-Kenner werden erfüllt – in Teilen, durch den sehr gut konstruierten Plot, sogar noch übertroffen. So müssen Holmes und Watson gleich mehrere Rätsel lösen, die sie teilweise auch persönlich hart treffen. Welche Geheimnisse liegen um eine geheimnisvolle amerikanische Gang und welche grauenhaften Geschehnisse verbirgt das „House of Silk“. Es besteht erhöhte Suchtgefahr, da der Roman so spannend aufgebaut ist. Ich habe ihn wirklich fast in einem Rutsch durchgelesen, daher rate ich, dass alle Leser*innen von vorneherein genug Zeit für die Lektüre einplanen.

    Kleinere Kritikpunkte sind lediglich der Anfang der Erzählung, der so ähnlich allzu oft in zahlreichen Holmes-Pastiches verwendet wurde (ein alter Watson, der kurz vor seinem Tod ein letztes Mal zur Feder greift) sowie eine zu stark konstruierte Flucht Holmes’ aus dem Gefängnis, die nicht zuletzt dadurch gelingt, als dass ein gewisser Akademiker (!) Kontakt zu Watson aufnimmt … Diese Kleinigkeiten sind jedoch so marginal, als dass sie zu einem Punktabzug führen könnten.

  16. Cover des Buches Park Avenue Player (ISBN: 9783736314412)
    Vi Keeland

    Park Avenue Player

     (184)
    Aktuelle Rezension von: SeVan

    "Park Avenue Player" von Vi Keeland und Penelope Ward ist im Dezember 2020 im LYX Verlag erschienen.


    Klappentext:

    Er glaubt nicht mehr an die Liebe. Bis er sie trifft ...

    Auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch passiert es: Elodie erwischt mit ihrem alten Jeep den glänzenden Mercedes eines reichen Schnösels. Es ist Abneigung auf den ersten Blick, als ihr der arrogante - wenn auch leider attraktive - Geschäftsmann die alleinige Schuld an dem Unfall gibt. Nach einem hitzigen Wortgefecht muss die temperamentvolle New Yorkerin sich sputen, um noch pünktlich zu ihrem Termin zu erscheinen - und staunt nicht schlecht, als sich ihr Unfallgegner als ihr zukünftiger Chef entpuppt ...


    Genre:

    Liebesgeschichte, Zeitgenössische Romantik


    Meine Meinung:

    Ich liebe das Buchcover, es passt unglaublich gut zur Geschichte. Auch die Skyline von New York auf dem Foto passt perfekt zum Setting. Der Schreibstil ist meiner Meinung nach wieder grandios, ich liebe den Schreibstil von Vi Keeland und Penelope Ward, der Schreibstil ist leicht und angenehm, das Buch ist superschnell gelesen. Elodie und Hollis sind die Hauptprotagonisten der Geschichte und auch die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von den beiden erzählt. Das hat mich sehr gefallen, denn so kann man die Gedankengänge der beiden Protagonisten verstehen. Elodie ist eine unglaublich strake Protagonisten, ich bewundere sie für ihre lebhafte und offene Art, auch habe ich das Gefühl gehabt, dass sie immer auf alles eine Antwort hat, vor allem in Bezug auf Hailey, aber hier möchte ich nicht allzu viel verraten. Hollis hingegen wirkt meist arrogant, vor allem in seiner Rolle als Geschäftsmann. Auch hält er die meisten Frauen eher auf Abstand, doch bei Elodie ist es anders, sie hat sich mit ihrer temperamentvollen Art recht schnell in sein Herz geschlichen. Zudem hat Hollis eigentlich auch ein großes Herz, er gibt viel, ist sehr hilfsbereit und emphatisch. Hollis hat sich definitiv auch in mein Herz geschlichen. Die gesamte Geschichte hat mich sehr Unterhalten aber auch zum Nachdenken angeregt. Die hitzigen Wortgefechte zwischen Elodie und Hollis sorgen für Spannung, auch gab es in der Geschichte eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet habe. Diese Wendung der Geschichte hat mich persönlich auch zum Nachdenken angeregt. Über die Wendung der Geschichte möchte ich auch nicht zu viel verraten. Das Setting der Geschichte hat mich auch sehr angesprochen. Und natürlich habe ich auch auf ein Happy End für Elodie und Hollis hingefiebert. Insgesamt hat mir die Liebesgeschichte unglaublich gut gefallen. Vi Keeland und Penelope Ward haben mich definitiv wieder verzaubern können.


    Fazit:

    Vi Keeland und Penelope Ward haben mich wieder überzeugt. Ich liebe ihren Schreibstil und auch hier konnte mich die Geschichte fesseln und berühren. Ich kann das Buch natürlich allen Fans von Vi Keeland und Penelope Ward empfehlen, aber auch allen, die Lust auf eine wunderschöne Liebesgeschichte haben. Ich freue mich schon auf weitere Bücher.

  17. Cover des Buches Der Mann, der nicht mitspielt (ISBN: 9783462051032)
    Christof Weigold

    Der Mann, der nicht mitspielt

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Katl2

    Ein erfolgloser Schauspieler ist in Hollywood keine Seltenheit. Hardy Engel ist nur einer von vielen. Sein Versuch, als Privatdetektiv über die Runden zu kommen, ist ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt. Bis eines Tages eine attraktive, rothaarige Frau um eine Audienz bei ihm bittet. Und mit einem Schlag ändert sich im Leben von Hardy Engel alles. Seine Ermittlungen führen ihn hinter die Bühnen und Scheinwerferlichter von Hollywood zu den dunklen und verdorbenen Geheimnissen der Filmwelt. Schnell wird ihm klar, dass hier nichts so ist, wie es scheint und dass es manche Vorfälle gibt, die nie in das Licht der Öffentlichkeit geraten sollen. 

    Der Detektiv

    Hardys Wunsch, ein Komiker zu werden, ist nicht sonderlich von Erfolg gekrönt und so beschießt er, sich seine Erfahrungen als Polizist zunutze zu machen und beschließt, Privatdetektiv zu werden, anfangs mit einer niedrigen Beschäftigungsrate. Ein unscheinbarer Auftrag ändert dann alles. Seine Hartnäckigkeit und sein Talent, stehts zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, stoßen den zynischen und sturköpfigen Hardy mitten hinein in die Welt des Filmes, wo es von Geheimnissen und Unwahrheiten nur so wimmelt. Doch für Hardy Engel ist klar, dass er letztendlich nur der Wahrheit dient. Und die will er finden, koste es was es wolle.

    Ein Platz, an dem Träume zur Wirklichkeit werden

    Hollywood – ein Platz voller Träume, berühmter Persönlichkeiten und ein Himmel auf Erden. Zumindest scheint es so. Christof Weigold malt ein anderes Bild von Hollywood. Drogen, Alkoholismus und sexuelle Vergnügungen stehen an der Tagesordnung der großen Stars. Die vermittelte Illusion existiert nicht, und doch kämpft die Filmbranche darum, eben jene Illusion aufrecht zu erhalten. Doch der Skandal, der durch den Tod von Virginia Rappe ausgelöst wird, lässt die Fassade bröckeln und ermöglicht den Medien einen Blick hinter die sorgsam verborgenen Kulissen. Die Aufregung ist groß. Zeitungen erkennen ihre Chance zu Massenabnahmen ihrer Schlagzeilen, die Filmproduzenten fürchten um ihren Ruf, Schauspieler und Produzenten haben Angst um ihre Karriere. Am Ende ist sich jeder selbst der nächste. Und, wie Hardy später klarstellt: Im Krieg und im Film ist die Wahrheit das erste Opfer.

    Fazit

    Ein spannungsgeladener, actionreicher Kriminalroman der 1920er Jahre. Unerwartete Richtungsänderungen und Entwicklungen machen die Handlung unberechenbar und sorgen für eine fesselndes Leseereignis. Hardy Engel ist ein symphytischer Ermittler, der sich seiner eigenen Schwächen und Fehler durchaus bewusst ist und mit seinem zynisch-ironischen Blick auf die übertriebene Welt um ihn herum, einen angenehmen Gegenpol zu den undurchsichtigen Persönlichkeiten des Buches bildet. Ich habe diesen Ausflug in die Goldenen Zwanziger genossen, jede einzelne Seite davon. Für Menschen, die verwickelte Handlungsstränge lieben, ein absolutes Muss. 

  18. Cover des Buches Missing New York (ISBN: 9783426304280)
    Don Winslow

    Missing New York

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Aenna612

    Angenehm kurze Kapitel, die auch eine gewisse Dynamik erzeugen. Man ist sofort drin im Geschehen. Auch den Schreibstil fand ich sehr angenehm, die Orte und Figuren werden sehr lebendig beschrieben. Ich fühlte mich die ganze Zeit wie mitten drin im Geschehen. Insbesondere die Entwicklung des Protagonisten konnte ich sehr gut nachempfinden.

    Die Entwicklung der Geschichte hatte für mich genau das richtige Tempo. An einigen Stellen erhält die Leserschaft auch Einblicke, die Frank Decker noch verborgen sind, und so steigt die Spannung nochmal zusätzlich. Die Wendungen waren mir nie zu viel, sondern genau richtig. Zwischendurch habe ich immer mal gedacht, die Lösung zu haben,  aber dann war es am Ende doch wieder ganz anders.

    Einziger Wermutstropfen: Ein Twist, ein winziges Detail am Ende der Geschichte, das nicht mehr aufgelöst wird und mich mit einem Mini-Fragezeichen zurücklässt. Wiegt aber nicht schwer genug, daher trotzdem 5 Sterne.

  19. Cover des Buches Es klingelte an der Tür (ISBN: 9783608981117)
    Rex Stout

    Es klingelte an der Tür

     (98)
    Aktuelle Rezension von: books_games_and_more

    Der Krimi „Es klingelt an der Tür“ von Rex Stout ist im Verlag Klett-Cotta erschienen. Als Hardcover hat er einen wunderschönen bedruckten Leineneinband, wo am Rücken des Buches der Kopf von Nero Wolf über dem Titel prangt. Aus diesem Verlagshaus konnte ich schon andere Krimis lesen, die mich bisher nicht nur vom äußeren voll überzeugt haben.

    In diesem Krimi geht es um die reiche Exzentrikerin Mrs. Bruner, die einige tausend Exemplare eines Enthüllungsbuches über das FBI kauft und landesweit an hochrangige Personen verschickt. Daraufhin wird sie ihre Angestellten, sowie Freunde und Familie vom FBI observiert, was sie verärgert. Da sie keinen anderen Ausweg weiß, wendet sie sich an berühmtesten Privatermittler ihrer Zeit, Nero Wolfe. Nur leider möchte er erst gar nicht ihren Auftrag annehmen, bis ein Scheck über 100 000 Dollar ihn doch reizen, es zumindest zu versuchen.


    Dieses ist mein erster Krimi von Rex Stout und ich muss sagen, ich habe mich echt erstmal ziemlich schwer damit getan. Die ersten Kapitel, konnte ich mich schon in die Situation hineinversetzten, aber so richtig angekommen war ich nicht. Mir fiel es schwer die Personen zuzuordnen und auch ein wenig Hintergrundwissen von der damaligen politischen Situation fehlte mir. Doch nach den anfänglichen Schwierigkeiten, habe ich den Krimi echt zu schätzen gelernt. Er hat einfach charmante, snobistische Protagonisten. Das Geschehene wird aus der Sicht von Nero Wolfs Assistent Archie Goodwin berichtet und mit einigen wenigen persönlichen Aspekten verziert.

    Es ist ganz klar ein Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung Eigenmächtigeshandeln und einschränken der Bürgerrechte durch Handlungen des FBI. Dadurch war dieses Krimi auch als er erschienen ist sehr brisant und das FBI war auch gegenüber Rex Stout sehr skeptisch. Doch das wird im Nachwort des Buches sehr informative geschildert. 


    Vom Inhaltlichen ist der Krimi erst mal etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man sich dann aber  hineingefunden hat ist es ein spannender und ziemlich aktueller Krimi. 


  20. Cover des Buches Hidden Legacy - Das Erbe der Magie (ISBN: 9783736308459)
    Ilona Andrews

    Hidden Legacy - Das Erbe der Magie

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Gemeinsam mit ihrer Familie führt Nevada ein Familienunternehmen, das sich überwiegend auf kleine Detektivarbeiten beschränkt. Nevada hat die Gabe, Lügen zu durchschauen, was bei ihrer Arbeit immer wieder sehr nützlich ist. Ihre Quote ist erstaunlich, was unter anderem daran liegt, dass sie sich von den gefährlichen und schwer machbaren Aufträgen fernhalten. Doch das ändert sich, nachdem der Kreditgeber, der das Unternehmen noch am Laufen hält, Nevada erpresst, einen Auftrag zu übernehmen, der sie vermutlich das Leben kosten wird. Sie soll einen wahnsinnig gewordenen Feuermagier, der die Stadt terrorisiert, aufhalten und seiner Familie übergeben. Wenn sie nicht will, dass ihre Familie ihre Lebensgrundlage verliert, muss sie sich diesem Wahnsinnigen stellen und riskiert damit einfach alles…

    Dieses Buch ist eine interessante Mischung an Genres und Ideen. Magie, Lust und Liebe, Krimi und ein bisschen Actionthriller, viel Humor - eigentlich für jede:n was dabei. Nur mir war es irgendwie zu viel des Guten.

    Und eine Sache würde ich gerne vorab anmerken: Es ist echt schräg, dass gewalttätige Typen immer nur gut aussehen müssen, damit sie sich einfach alles erlauben dürfen und die emanzipierte Heldin sich trotz der Tatsache, dass sie sich über diese Dinge aufregt, Hals über Kopf in ihn verliebt. Ist das in der Realität auch so? Gibt es dazu Daten? Ich mein’s Ernst, ich muss das wissen!!! :D

    Nevada ist nämlich eigentlich eine sehr starke Protagonistin, die weiß, wer sie ist und was sie will und ganz sicher keinen Kerl braucht, um im Leben klarzukommen. Sie kann sich selbst gut leiden und steht hinter sich und ihren Entscheidungen. Sie hat hohe moralische Ansprüche an sich und ihre Mitmenschen, sie ist loyal, aufopferungsvoll und selbstbewusst. Ich finde sie fantastisch. Und Mad Rogan, der Vorzeige-Arsch, findet das auch.

    Ich kann nicht leugnen, dass ich Mad Rogan letzten Endes auch nicht ganz unattraktiv in seiner Art fand, aber so weit, das herauszufinden, wäre ich gar nicht gekommen, weil ich nach der ersten Begegnung nie wieder Kontakt zu ihm gehabt hätte.

    Naja, blöd gelaufen, die beiden merken, dass sie einander brauchen, um ihre Ziele zu erreichen, also kann ich auch irgendwo nachvollziehen, dass sich zwischen ihnen noch was entwickeln konnte. Trotzdem war der Kerl einfach zu krass drauf… und Nevada war das zu schnell egal. Mad Rogan war mir auch bis zuletzt nicht richtig sympathisch.

    Die beiden beginnen gemeinsam zu ermitteln und gehen interessanten Hinweisen nach und landen in einigen spannenden und gefährlichen Abenteuern, die durchaus ihren Reiz hatten. Gelangweilt habe ich mich definitiv nie.

    Am Schreibstil gab’s nichts zu meckern. Authentisch, packend geschrieben, gespickt mit superlustigen Dialogen, das machte das Buch sehr unterhaltsam und sorgte dafür, dass ich dranblieb. Denn die Geschichte an sich konnte mich nicht so richtig überzeugen. Es waren einfach zu viele komplexe Handlungsstränge, denen das Autor:innen-Duo am Ende nicht gerecht werden konnte. Hin und wieder wurde es etwas chaotisch und undurchsichtig, manches habe ich dann auch nicht so hundertprozentig verstanden, weil es zu kurz abgehandelt oder gar nicht aufgeklärt wurde. Und wie bereits erwähnt, fand ich das Love-Interest nicht wirklich überzeugend.

    Romantisch wird es weniger, eher sexy und actionreich. Wer lustige Dialoge zu schätzen weiß, kommt hier aber voll auf seine/ihre Kosten. Für mich war es eine sehr unterhaltsame, wenn auch nicht ganz überzeugende Lesezeit. Trotz neugierig machendem Ende werde ich diese Reihe aber eher nicht weiterverfolgen. Dazu hat mir das gewisse Etwas gefehlt.

  21. Cover des Buches Der kleinste Kuss der Welt (ISBN: 9783570585474)
    Mathias Malzieu

    Der kleinste Kuss der Welt

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Bis jetzt kannte ich nur "Die Mechanik des Herzens" vom Autor und diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Für mich war klar, dass ich noch mehr von diesen außergewöhnlichen Geschichten lesen wollte, und so stieß ich auf diese. Eine Frau, die verschwindet, sobald man sie küsst? Ich war sehr neugierig und freute mich diese Welt kennenzulernen.

    Ein depressiver Erfinder erblickt eine wunderschöne Frau, die ihn sofort in den Bann zieht. Aber er ist zu schüchtern, um irgendetwas zu sagen. Also gibt er ihr einen flüchtigen Kuss, aber in diesem Moment verschwindet das Mädchen völlig spurlos. Der Erfinder will sie unbedingt wiederfinden und bittet einen pensionierten Detektiv,  mit seinem außergewöhnlichen Papagei, um Hilfe. Wird es ihm gelingen, die unsichtbare Frau wieder zu finden? 

    Das war wirklich eine ganz besondere Geschichte. Eine Frau verschwindet, wenn man es küsst. Aber wie ist das möglich und warum taucht sie nicht mehr auf? Weil das Mädchen unsichtbar ist und wir kaum etwas über sie wissen, wirkt sie sehr geheimnisvoll. Die Apothekerin möchte dem Erfinder helfen und gibt ihm die Kontaktdaten eines Detektivs, der sich auf außergewöhnliche Fälle spezialisiert hat. Er besitzt einen besonderen Papagei, der die Spur von jedem finden kann. Manchmal sehr lustige Momente mit dem verrückten Vogel. Der Erfinder ist ein hoffnungsloser Romantiker und verliert sich schnell selbst. Er hat oft melancholische Momente, gibt aber nicht auf. Er will die Frau unbedingt finden. Die Frau selbst, Sobralia, hat Angst, aufgrund ihrer "Gabe", vor Liebe oder sich einfach zu verlieben. Das ist verständlich und ich konnte es sehr gut nachvollziehen, was sie auch sehr authentisch macht. Und genau das macht diese Liebesgeschichte aus. Er kann sie nicht sehen, nur hören und fühlen. Das ist eine sehr wichtige Botschaft, denn man liebt nicht das Aussehen eines Menschen, sondern sein Herz. Das Ende hat mich umgehauen. Einerseits habe ich es geahnt, aber andererseits war es doch irgendwie eine unerwartete Wendung.

    Eine melancholische, aber romantische und geheimnisvolle Geschichte. Ich empfehle es allen, die außergewöhnliche Geschichten mit tiefgründigen Botschaften mögen.

  22. Cover des Buches Eifersucht (ISBN: 9783426654460)
    Andreas Föhr

    Eifersucht

     (72)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Der erste Band hat mir schon gut gefallen und dieser steht ihm in kaum etwas nach.  Eher unwillig übernimmt Rachel Eisenberg die Verteidigung von Judith Kellermann. Diese soll ihren Lebensgefährten in die Luft gesprengt haben. Und prompt findet man auch Reste des Sprengstoffs bei ihr….

    Ein zweiter Handlungsstrang spielt in der Vergangenheit und es gibt auch noch ein paar „Nebenwege“. Mich fasziniert immer wieder, wie er Autor es schafft, das alles schlüssig und sinnvoll am Ende zusammen zu fassen.

    Jedenfalls war es packend und gut zu lesen.

     

  23. Cover des Buches Lily - So sexy (ISBN: 9783453419636)
    Monica Murphy

    Lily - So sexy

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Somaya
    Lily ist nun die dritte und letzte Schwester aus der Fowler-Familie, welche wir auf ihrem Weg begleiten dürfen. Daher wusste ich ja nun auch schon in etwa, was mich vom Stil her erwartet.
    Der ganze Start der Geschichte wirkte leider sehr konstruiert. Denn rein von der Theorie her, hätte Max seinen Job schon innerhalb der ersten 20 Seiten erledigt haben und alles wäre erledigt. Aber natürlich muss die Geschichte zwischen den beiden erst einmal in Gang kommen.
    Aber auch im weiteren Verlauf treffen beide Protagonisten Entscheidungen, welche mir so nicht wirklich nachvollziehbar erscheinen. Nicht im Sinne von "würde ich niemals so machen", sondern wirklich so, dass es regelrecht unlogisch und eben einfach konstruiert erscheint.
    Der Schreibstil bzw. die Wortwahl ist mir dieses Mal nicht ganz so oft negativ aufgefallen, wie bei Rose. Vielleicht liegt es daran, dass bestimmte Worte wirklich seltener benutzt wurden, vielleicht daran, dass ich mich schon vorher drauf eingestellt habe.
    Den (fehlerhaften) Wechsel zwischen du und Sie erwähne ich mal nur am Rande, denn da scheitert es bei Übersetzungen ja ab und zu dran. Es ist mir auch nur einmal besonders aufgefallen.
    Wie die beiden vorhergehenden Bände auch, war dieser Abschlussband gut zu lesen und unterhaltsam. Eben "okay", aber nichts wirklich besonderes, wie ich leider sagen muss. Besonders schade finde ich bei der Gesamtbetrachtung, dass wir drei so unterschiedliche Schwestern kennen lernen, aber im Prinzip dreimal die genau gleiche Story aufgetischt bekommen. Bei Lily hat mir nun die Geschichte drum herum ein kleines bisschen besser gefallen und sie war auch etwas spannender, aber da wird leider auch wieder einiges an Potenzial verschenkt und nicht ausgeschrieben.
    Vielleicht wäre es spannender gewesen, alle drei Schwestern in einem Buch zusammen zu fassen, welches als Schwerpunkt die Geschichte um Pilar behandelt. Denn genau diese wird mir für ihr Potenzial viel zu nebensächlich behandelt.
  24. Cover des Buches Trophäe (ISBN: 9783453437623)
    Steffen Jacobsen

    Trophäe

     (67)
    Aktuelle Rezension von: alienicious

    Meine Meinung

    Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. „Trophäe“ ist der Auftakt der Reihe „Ein Fall für Lene Jensen und Michael Sander“ vom Autor Steffen Jacobsen. Das Buch ist im Original auf Dänisch erschienen.

    Michael Sander, professioneller Detektiv mit Herz

    Michael ist ein kluger Kopf, der sich nach seiner Militärlaufbahn für private Sicherheit und „Schnüffelei“ entschieden hat. Er ist clever und hat ein außergewöhnliches Gespür für seine Fälle und das lässt er sich auch großzügig von seinen ausgewählten Klienten bezahlen. Trotz außergewöhnlicher Fähigkeiten ist er ein bodenständiger Charakter, der seine Familie liebt und kein glatt gebügelter Action-Held der vor übermenschlicher Zähigkeit strotzt.

    Michael wird von Elisabeth Caspersen engagiert, die im Nachlass ihres Vaters eine beunruhige Entdeckung gemacht hat: Eine DVD die darauf hindeutet, dass ihr Vater in eine grausame Menschenjagd verstrickt war. Michael macht sich auf die Suche nach den Mittätern und den namenlosen Opfern und wird in ein kompliziertes Geflecht aus Motiven, Beziehungen und Verbrechen hineingezogen: Wo liegt die Verbindung zwischen einem ehemaligen Soldaten der Selbstmord begangen hat, einer Menschenjagt auf Film gebannt und den milliardenschweren Familien Elisabeth Caspersens und deren Vaters Companion?

    Lene Jensen, Ermittlerin und starker weiblicher Charakter

    Während Michael im ersten Handlungsstrang auf Elisabeth Caspersen trifft, tritt Lene Jensen, Mordermittlerin, im zweiten auf den Plan. Sie untersucht den benannten Selbstmord, bei dem einige Ungereimtheiten auftreten: Ein ehemaliger Elite-Soldat, der mehrere Auslandseinsätze überstanden hat, der psychisch belastet, aber auf dem Weg der Heilung war, erhängt sich am Morgen nach seiner Hochzeit. Kann das ein Selbstmord gewesen sein? Oder steckt etwas ganz anderes, düsteres dahinter?

    Lene ist eine zuweilen barsche, aber sehr zielstrebige Frau, die für ihren Beruf lebt. Neben der Arbeit ist ihre Tochter der Mittelpunkt ihrer Welt. Und ihr baldiges flügge werden macht ihr zu schaffen. Als ihr Fall eine rabiate Wendung nimmt, die sie in ganz grausamer Weise betrifft wendet sie sich von den offiziellen Methoden ab und arbeitet mit Michael zusammen. ein gemeinsames Interesse verbindet sie.

    Eine ganz besondere Atmosphäre erhält der Thriller durch seine skandinavische Art. Ich empfinde skandinavische Thriller immer als düster, explizit und mit Charakteren, die besondere Merkmale haben, aber nicht die aalglatten Schönlinge sind, wie man sie aus amerikanischen Thrillern kennt.

    Fazit

    Die Handlung baut sich über mehrere Stränge auf, im einen wird Michael engagiert, im anderen ermittelt Lene. Beide Charaktere sind für sich ganz authentisch, wobei Michaels undurchsichtige Vergangenheit viele Fragen aufwirft. Die schließlich gemeinsame Suche nach den Jägern entwickelt sich zu einer zuweilen mit blutigen Details gespickte jagt. Die Geschichte ist spannend, abwechslungsreich und voller Wendungen: Mal haben Michael und Lene die Oberhand, doch im nächsten Moment zerrinnt ihnen alles zwischen den Fingern, als die Wahrheit über ihnen hereinbricht.

    Ein komplexer Thriller mit spannenden Charakteren und unvorhersehbarem Ende! Die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten und ich widme mich direkt dem nächsten Band der Reihe. :)

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