Bücher mit dem Tag "pippi langstrumpf"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "pippi langstrumpf" gekennzeichnet haben.

38 Bücher

  1. Cover des Buches Der Buchspazierer (ISBN: 9783866124776)
    Carsten Sebastian Henn

    Der Buchspazierer

     (360)
    Aktuelle Rezension von: Alinchen

    Carl ist Buchhändler aus Leidenschaft. Jeden Abend bringt er seinen besonderen Kunden, die aus verschiedenen Gründen nicht oder kaum vor die Tür gehen, ihre bestellten Bücher vorbei. Das geht schon seit Jahrzehnten so. Und auch wenn Carl inzwischen über 70 ist, macht er weiter damit, denn immer dieselben Abläufe und Gewohnheiten sind ihm wichtig. Mitten in einen dieser abendlichen Spaziergänge platzt Schascha, ein neunjähriges Mädchen, das ihn "Buchspazierer" nennt und ihn fortan (auch gegen seinen anfänglichen Willen) begleitet. Doch sowohl Carl als auch seine Kunden, die er nach literarischen Figuren wie Effie, Mr. Darcy oder Frau Langstrumpf benannt hat, schließen Schascha in ihr Herz. Gleichzeitig wird es immer ungemütlicher in der Buchhandlung, weil Inhaberin Sabine Gruber eigentlich den Lieferservice streichen will. 

    Das Buch ist eine Liebeserklärung an Bücher! Man fliegt nur so durch dieses (zugegebenermaßen recht dünnes) Buch. Mir gefällt, wie Carl gefühlt jedes Buch (zumindest sämtliche Klassiker) kennt und damit mir Lust gemacht hat, ebenfalls welche zu lesen. Schascha hat nicht nur Carls Herz erobert, sondern auch meins. Der Schreibstil ist toll, die Geschichte selbst ganz wunderbar. Ein Buch, das völlig zurecht, ewig auf der Spiegel-Bestsellerliste stand und ein Muss für jeden Buchliebhaber. Ein absolutes Highlight!

  2. Cover des Buches Weihnachten mit Astrid Lindgren (ISBN: 9783789141843)
    Astrid Lindgren

    Weihnachten mit Astrid Lindgren

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Kurzgeschichten mit bekannten Charakteren aus Astrid Lindgren Büchern:

    - Wie gut, dass es Weihnachtsferien gibt, sagte Madita

    - Tomte und der Fuchs

    - Guck mal, Madita, es schneit!

    - Lotta kann fast alles

    - Pippi plündert den Weihnachtsbaum

    - Polly hilft der Großmutter

    - Weihnachten in Bullerbü

    und viele weitere weihnachtliche Abenteuer.


    Illustrationen:

    Vielen kleine und große farbenfrohe und detaillierte Illustrationen schmücken das Geschehen der jeweiligen Geschichte und ergänzen die Handlung bzw. spiegeln sie wieder. 

    Dank verschneiter Schwedenhäuser und schneebedeckter Landschaften kommt sofort weihnachtliche Stimmung auf. 


    Mein Eindruck:

    Optisch ist das Buch bereits ein kleiner Schatz: Buchrücken aus dunkelrotem Leinen und goldene Schrift auf dem Titel.

    Bei den vielen kurzen Geschichten ist für jeden Geschmack etwas dabei und auch wer Michel, Pelle, Lotta, Pippi, Madita usw. nicht kennt, wird seine Freunde an dem Buch haben.

    Ein Buch zum Vorlesen und Selberlesen, zum Schwelgen in Kindheitserinnerungen oder zum neu Entdecken und Eintauchen in die Welt von Bullerbü.

    Alle Geschichten sind in sich abgeschlossen und thematisch abwechslungsreich: verschwundener Stollen, fehlende Weihnachtsbäume, Kinder, die vor Wut ausziehen wollen ...

    Und jedes Mal gibt es das erwartete Happy End.

    Mit Astrid Lindgren Büchern kann man einfach nichts falsch machen und weihnachtliche Stimmung für ein paar besinnliche Stunden ist garantiert.


    Fazit:

    Besinnliche, lustige und spannende Abenteuer zur Weihnachtszeit mit Michel, Lotta, Madita, Pippi Langstrumpf, Tomte und vielen anderen bekannten Charakteren.

    Eine schöne Auswahl weihnachtlicher Kurzgeschichten!

    Mit wunderschönen, verschneiten und farbenfrohen Illustrationen.


    ...

    Resensiertes Buch: "Weihnachten mit Astrid Lindgren" aus dem Jahr 2014


  3. Cover des Buches Astrid Lindgren - Ihr Leben (ISBN: 9783570553527)
    Jens Andersen

    Astrid Lindgren - Ihr Leben

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Aus-Liebe-zum-Lesen

    Offensichtlich liebt ihr Astrid Lindgren genauso wie ich. In meiner (natürlich nicht repräsentativen) Story-Umfrage haben 85 % von euch angegeben, dass ihr auch Fan der schwedischen Autorin seid und gerade jetzt zur Weihnachtszeit gehören die Bücher von Astrid Lindgren einfach dazu, oder? Wer mehr über ihr Leben erfahren möchte, dem empfehle ich Jens Andersens Biografie „Astrid Lindgren. Ihr Leben“ aus dem Pantheon Verlag.

    In klassischer Manier führt uns der Biograf chronologisch durch Lindgrens Leben, angefangen in der Kindheit in Småland, über die ersten journalistischen Tätigkeiten, ihre schwierige Situation zur Geburt ihres Sohnes, die Familie mit Sture Lindgren bis hin zu ihrem umfangreichen Werk und ihrem gesellschaftlichen Engagement. Ganz nebenbei wird der Zeitgeist der damaligen Zeit eingefangen und das Geschehen entsprechend eingeordnet.

    Sowohl ihr persönliches Leben als auch ihre Bücher werden detailliert beschrieben und analysiert. Dabei bleibt der Autor stets sachlich, nie wertend, aber immer einfühlsam. Anhand von zahlreichen Zitaten von Tagebucheinträgen, Briefen und Interviews mit der Autorin und ihrer Tochter wird ein umfassendes Bild der berühmten Kinderbuchautorin geschaffen. Viele der Dokumente sind als Fotografien im Buch abgebildet. Außerdem gibt es sehr viele Fotos der Autorin, die sie im Kreis der Familie, aber auch bei öffentlichen Auftritten zeigen.

    Eine sehr lesenswerte Biografie über das interessante Leben einer außergewöhnlichen Frau.

  4. Cover des Buches Yummy Books! (ISBN: 9783518467763)
    Cara Nicoletti

    Yummy Books!

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    In diesem Buch werden zwei meiner Leidenschaften auf köstliche Weise verbunden: Kochen/backen und lesen. Cara Nicoletti nimmt den Leser mit auf eine Reise durch ihr Bücherregal. Ich glaube, die Wenigsten legen beim Lesen ein besonderes Augenmerk auf das Essen, das die Protagonisten zubereiten oder zu sich nehmen. Die Autorin diesen ungewöhnlichen Kochbuches macht es allerdings und hat Rezepte zu den leckeren Gerichten und Süßspeisen kreiert. Zu jedem Rezept bzw. Buch gibt es Anekdoten und persönliche Erlebnisse. Von "Pippi Langstrumpf" über "Moby Dick" und "Gone Girl". Es geht einmal quer durch die Weltliteratur. Mein Favorit: Gegrillte Pfirsiche mit hausgemachtem Ricotta aus "Das Ende vom Lied". Ein Genuss für alle Sinne. Essen und Lesen gehen eben durch den Magen.
  5. Cover des Buches Pippi Langstrumpf 1 (ISBN: 9783960521136)
    Astrid Lindgren

    Pippi Langstrumpf 1

     (1.012)
    Aktuelle Rezension von: U_Vollmer

    Ich will es mal so sagen: Wenn Pippi Langstrumpf das einzige Buch von Astrid Lindgren wäre, würde ich es höher bewerten. Die Geschichte an sich ist ja auch lustig und gut zu lesen, aber sie wird im Zusammenhang mit Lindgrens Gesamtwerk maßlos überschätzt. Meiner Meinung nach sind die "Pippi"-Geschichten tatsächlich sogar ihre "schlechtesten" Bücher (das ist natürlich relativ,  selbst ihr schlechtestes Buch ist vermutlich immer noch besser als 90 % der übrigen Kinderliteratur). Wahrscheinlich liegt es tatsächlich daran, daß es ihr erstes Buch war, jedenfalls ist es das einzige, bei dem es mir so vorkommt, als werde manchmal "über die Köpfe der Kinder einem unsichtbaren erwachsenen Leser zugeblinzelt" (Zitat aus "Ratschläge für einen angehenden Kinderbuchautor" in "Das entschwundene Land"). 

    Und es gibt erstaunlich viele Kinder, die mit diesem eher slapstickhaften Humor nichts anfangen können und dann im schlimmsten Fall nie wieder ein Lindgren-Buch in die Hand nehmen. 

    Noch schlimmer sind Eltern, bei denen Pippi völlig falsche Erwartungen geweckt hat -- und die dann völlig verstört sind, weil in "Michel" sehr direkt Armut und Tod angesprochen werden,  "Madita" wie ein ganz normales Kind Lügen erzahlt (Kapitel "Richard") oder beim Spielen verunglückt und beide Male die Konsequenzen tragen muß, bei" Kalle Blomquist" und "Ronja Räubertochter" sogar Figuren sterben und allgemein eben das wirkliche Leben gespiegelt wird,. Und so was darf man natürlich den armen sensiblen Kindern nicht zumuten, die kriegen am Ende noch ein Realitätstrauma... 

    Das war der lautstarke  O-Ton einer Gruppe von vielleicht 4 oder 5 Eltern, die heute nachmittag in einem Café neben mir saßen . Ich konnte es mir dann nicht verkneifen, diese Leute zu fragen, was sie denn erwartet hätten. Unisono: "So was Ähnliches wie "Pippi Langstrumpf" -- eben harmlose (!) Unterhaltung."  Auf meinen Einwand, daß "Pippi" in Lindgrens Gesamtwerk komplett aus dem Rahmen fällt und ihre phantastischen Romane generell eher ernst sind, während sonst praktisch die ganze Bandbreite an Literatur abgedeckt wird, entwickelte sich eine Diskussion mit der Quintessenz: Bei praktisch allen Beiträgen über Lindgren wird Pippi Langstrumpf hervorgehoben, die anderen Bücher rangieren unter Fernerliefen. (Ironischerweise stellte sich heraus, daß diese Leute als Kinder alle keine Geschichten bzw. Filme von Astrid Lindgren kannten, weil ihre Eltern Angst gehabt hatten, sie könnten durch die Lektüre von Pippi Langstrumpf anfangen zu lügen oder auf gefährliche Ideen kommen und ebenfalls der Meinung gewesen waren, alle anderen Bücher seien "so was Ähnliches wie Pippi Langstrumpf". Ich dachte, die Einstellug sei spätestens in den 70er Jahren vorbeigewesen, aber anscheinend ist die Vorstellung vom "pädagogisch wertvollen Kinderbuch" nicht auszurotten..)

    (Und diese Unterhaltung war der Grund für die "Rezension".)


  6. Cover des Buches Die Menschheit hat den Verstand verloren (ISBN: 9783548288697)
    Astrid Lindgren

    Die Menschheit hat den Verstand verloren

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Orisha
    Ein paar Worte der Einleitung... 

    Ich finde es immer etwas schwierig, Bücher zu bewerten, die als solche nie geplant waren. Bücher, die im Grunde Quellen darstellen. Bücher, die eigene Gedanken wiederspiegeln. Bücher, die bestimmte Ereignisse dokumentieren. Bücher, also Tagebücher, deren Inhalt nicht für eine breite Öffentlichkeit gedacht war. Tagebücher spiegeln unsere Gedanken, innersten Ängste, unsere Freude, unseren Zwiespalt wieder und zeigen ein sehr persönliches Bild von einer Person, die man vermeintlich zu kennen scheint, die sich aber in solchen persönlichen Aufzeichnungen, durchaus anders darstellt, als man vermutet. 

    Das führt mich zu Astrid Lindgrens Tagebüchern aus den Kriegsjahren 1939 bis 1945. Wir lernen eine Lindgren kennen, die noch keine Autorin ist. Eine junge Frau mit Kindern, einem Ehemann, die sich durch die Kriegsjahre schlägt und so genau - wie es für sie möglich war - versucht zu verstehen, zu begreifen und zu dokumentieren. Wir lesen von den uns allseits bekannten Kriegsereignissen: dem Überfall auf Polen, den Russlandfeldzug, Mussolini Treiben in Italien, Rommels Kampagne in Afrika, den (manchmal längst vergessenen) Akteuren anderer Länder und von noch viel mehr. Lindgrens Tagebuch besticht zunächst durch eine gewisse Distanz zu diesen Ereignissen - was nicht verwundert - denn Schweden war nun einmal nie in den Krieg direkt involviert. Daher betrachtet Lindgren zwar genau, doch manchmal auch etwas unkritisch, ohne aber jemals ihr privilegiertes Leben in Stockholm zu vergessen.

    Besonders was die Rolle Russlands und Deutschlands angeht, ist sie stets zerrissen. Denn die Angst vor dem bolschewistischen Übergriff wiegt beinahe schwerer als jene vor den Nationalsozialisten und Schergen Hitlers. Das mutet aus heutiger Sicht merkwürdig an, war aber eben europäische Realität jener Zeit. Auch spannend und leider mal wieder bestätigt, wird klar, dass die Vernichtung der Juden und die Existenz von Konzentrationslagern eben kein Geheimnis war. Da Zeitungen immer wieder davon berichteten und Lindgren dieses in ihren Aufzeichnungen auch dokumentiert. Hinzu kommt dass sie einen anderen Zugriff auf Informationen hatte, weil sie in einer Briefkontrollstelle arbeitete und Briefe fremder Menschen lesen konnte, die nochmal ein sehr eindringliches Bild des Krieges zeichnen. Das nimmt Lindgren über die Jahre auch zunehmend mit. 

    Daneben werden aber auch persönliche Probleme deutlicher - die zwar selten direkt benannt werden - aber dennoch einen Blick auf den Mensch Lindgren erhaschen lassen.

    Einzige Kritik, sofern man ein Tagebuch kritisieren kann, ist der Aufbau. Mit Faksimiles wurden einige Seiten aus den Originaltagebücher wiedergegeben, deren Transkription und Übersetzung auf den folgenden Seiten erfolgte und für die es wiederum Querverweise im eigentliche Tagebuchtext gibt. Das ist zwar verständlich, doch ich fand den Aufbau etwas unsäglich, da man immer wieder aus dem Lesefluss herausgerissen wurde. Eine fortlaufende Reihung mit Faksimiles oder ein originalgetreue Nachbildung des Tagebuchs wären da sicher praktischer gewesen. Dafür gibt es einen Stern Abzug.

    Ansonsten bleibt mir nur zu sagen, lest dieses und andere Tagebücher jener Zeit, um nicht zu vergessen.

    Fazit: Lesenswert!


  7. Cover des Buches Meine durchgeknallte Schwester, die geheime Liste und ich (ISBN: 9783417289466)
    Wiebke Otto

    Meine durchgeknallte Schwester, die geheime Liste und ich

     (11)
    Aktuelle Rezension von: cho-ice

    Ich weiß nicht, wann ich bei einem Buch zuletzt so viel gelacht habe! Mein Testleserjunge (7 ½ Jahre) war absolut begeistert – und ich bin es auch. 

    Die verrückt-liebenswerte Familie Fuchs ist uns im Laufe der 15 Kapitel richtig ans Herz gewachsen. Eigentlich sind sie gar nicht so verrückt … Mama und Papa sind ziemlich normal. Aber die drei Kinder, insbesondere die mittlere Schwester Lilja, hecken allerlei Schabernack aus, der sie selbst – und manchmal auch ihre Eltern – in allerlei aberwitzige Situationen bringt. Vergleiche mit Michel aus Lönneberga, Pippi Langstrumpf, dem Sams oder Madita sind da durchaus angebracht! 

    Was mir sehr gefallen hat: Die Geschichten bauen aufeinander auf, das heißt die Handlung ist fortschreitend. Die Kapitel sind kurz genug, um sie vor dem Schlafengehen zu lesen. Sie enden immer gleich – die Kinder werden von den Eltern ins Bett gebracht und schlafen ein. Toll fand ich auch die anderen wiederkehrenden Elemente, z. B. „das wollte ich eigentlich gar nicht erzählen“ oder „Abgefahren!“. Und nicht zuletzt auch die Art, wie lebensnah der Glaube an Gott bei dieser verrückt-liebenswerten Familie beschrieben wird. Mein Junge hat sich davon direkt inspirieren lassen und mit seiner Busfahrerin ein Gespräch über Gott angefangen … > danke, Wiebke Otto!

    Zudem ist das Buch schön aufgemacht – mit tollen Zeichnungen von Guido Apel, einem festen Einband und Lesebändchen (das in keinem Vorlesebuch fehlen darf, finde ich!). 

    Was mir nicht so gut gefallen hat: Die Sprache ist an einigen Stellen etwas derb. Aber da man das als Vorleser(in) gut ausgleichen und abmildern kann, vergebe ich hierfür nur einen halben Stern Abzug. 

    Fazit: Wir würden sehr gern mehr von der Familie Fuchs lesen! Die Geschichten begeistern alle zwischen 5 und mindestens 12 Jahre, und vermitteln ein einladendes Bild von Gott. 

  8. Cover des Buches Das Geheimnis hinter den Geschichten (ISBN: 9783961770755)
    Ebi Naumann

    Das Geheimnis hinter den Geschichten

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Ramgardia
    • 20 bekannte Autoren werden in diesem Buch vorgestellt. Das Buch beginnt mit einem Vorwort, in dem der Autor uns erklärt, was ihn zum Schreiben des Buches bewogen hat.

      Den Anfang macht Erich Kästner, vom dem wir ein Portrait sehen, daneben ein Zitat des Autors und dann wird über Stationen seines Lebens berichtet. Drei Punkte werden in blauer Schrift unter der Ankündigung „Übrigens“ gedruckt. Hier erfahren wird Dinge, die nicht ganz so bekannt sind. So ist jede Biografie aufgebaut.

      Als nächstes wird Astrid Lindgren vorgestellt. Auch von ihr wurden in den letzten Jahres Biografien und Filme veröffentlicht. So wissen sicher viel, dass der Michel im Original Emil hieß. „Pu der Bär“ wurde von A.A. Milne geschrieben und sein Sohn, dessen Bär hier die Hauptrolle hat, hing in dieser Rolle fest. Maurice Sendrak kennen wir hauptsächlich, weil er weiß, „Wo die wilden Kerle wohnen“. Die Finnin Tove Janson zeichnet schon als Kind Wesen, die wir später als Munins kennen lernten und deren Geschichten immer gut endeten. „Der kleine Prinz“ ist sicher das Buch dessen Zitate am häufigsten genutzt werden. Antoin de Saint-Exupéry träumt schon als Kind vom Fliegen und stürzte dann leider als Pilot ab. Judith Kerrs und ihr „Rosa Kaninchen“ kennt jeder, aber sie hat auch noch viele andere Bücher illustriert. Mark Twain hat einmal neben dem Deutschen Kaiser gesessen. Christine Nöstlinger hat in dem Buch „Maikäfer fliegt“ das auch verfilmt wurde aus ihrer Kindheit erzählt. James Krüss hat außer seinen schönen Reimen auch Bemerkungen zu seinen Schriftstellerkollegen gemacht. Roald Dahl war mal als Kind Schokoladentester und später kam daraus „Charlie und die Schokoladenfabrik“. Im Kapitel Paul Maar erfahren wir, wie er auf seinen Sams kam. „Vor dem Fernseher zu liegen und dabei Süßigkeiten in mich reinzustopfen, ohne dabei dick und doof zu werden.“ Ist Andreas Steinhöfels Vorstellung vom vollkommenen Glück. Mit Michael Ende verbindet sicher jeder von uns ein Buch, das er gerne gelesen oder als Film gesehen hat. Ähnlich geht es sicher auch vielen mit Ottfried Preußler, der „Räuber Hotzenplotz“ hat ja auch in diesem Jahr Geburtstag. Von Kirsten Boie gibt es immer wieder neues Lesefutter, Ernstes und Fröhliches. J.R.R. Tolkien hat sogar eine eigene Sprache entwickelt. Ich muss gestehen, dass ich Frida Nilsson und Finn-Ole Heinrich bisher nicht kannte. Ganz anders geht es mir da mit Eric Carle, dessen „Kleine Raupe Nimmersatt“ in vielen Büchern auftaucht.

      Es ist interessant, die Menschen hinter den Geschichten kennenzulernen und einiges ungewöhnliches über sie zu erfahren. Sicher auch ein Anreiz die Bücher zu lesen und sich mehr mit den Autoren zu befassen.

       

  9. Cover des Buches Das Antiquariat der Träume (ISBN: 9783423219310)
    Lars Simon

    Das Antiquariat der Träume

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Bücher können nicht nur einen Menschen, sondern die ganze Welt verändern.

    Mit „Das Antiquariat der Träume“ liefert Lars Simon nichts weniger als eine Liebeserklärung an das geschriebene Wort, verpackt in eine fantastisch angehauchte, sich über drei Zeitebenen erstreckende und mit allerhand Gastauftritten von Romanfiguren gespickte Liebesgeschichte.

    Mit kaum mehr als dreihundert Seiten Umfang ist der Roman dabei vergleichsweise kompakt geraten, hat inhaltlich aber viel zu bieten und unterteilt sich in vier Abschnitte, deren Längen variieren.

    Die Handlung beginnt mit einem Unglück. Inmitten eines Sturms sinkt in der Ostsee die Fähre Leksand mit rund fünfzig Menschen an Bord. Die meisten der Passagiere überleben die Katastrophe. Einer der Überlebenden ist Johan Andersson. Seine Bekannte, Lina Berglund, Fotografin aus Göteborg, die er während der Reise kennen und lieben gelernt hat, ist seitdem spurlos verschwunden. Johan leidet an dem Verlust, kann an ihrem Tod jedoch nicht so recht glauben. So macht er sich auf die Suche nach ihr.

    Plötzlich erscheinen in seinem Leben fiktive Figuren aus der Welt der Literatur leibhaftig. William von Baskerville (Der Name der Rose), Scherlock Holmes, Harry Haller (Der Steppenwolf), Gregor Samsa (Die Verwandlung) unter anderen, aber auch Pippi Langstrumpf oder das weiße Kaninchen aus „Alice im Wunderland“. Im Anhang gibt es eine unvollständige Liste der agierenden literarischen Figuren. Cyrano de Bergerac wird dort nicht erwähnt, obwohl er in der Geschichte zweimal erscheint (S. 49ff. / S. 225ff.)

    Überzeugt, an einer psychischen Krankheit zu leiden, such Johann Hilfe bei einem Psychiater und Traumatologen. Da er jedoch keine Psychopharmaka nehmen möchte, und es ihm auch nicht gefällt, psychisch krankgeschrieben zu sein, arrangiert er sich mit den Erscheinungen und verzichtet auf eine Behandlung. „Er hatte zwar dann und wann literarische Halluzinationen, doch deswegen war er noch lange nicht völlig verrückt.“ (S. 40)

    Johan nimmt das Erscheinen seiner "literarischen Freunde" anstandslos hin. Doch auch vier Jahre nach dem Unglück zeichnet sich ab, dass das Kapitel Lina für ihn noch nicht geschlossen ist. Da können die Hilfe und Ratschläge von imaginierten Romanfiguren ja eigentlich nur helfen, um dem Rätsel ihres spurlosen Verschwindens auf die Spur zu kommen.

    Vier Jahre nach dem Unglück lebt Johan in Hedekas, einer knapp Vierhundert-Seelen-Gemeinde in Götaland (Südwest-Schweden), wo er ein Literaturcafé und Buchantiquariat betreibt. Dabei kommt er immer wieder ins Zweifeln, ob die Entscheidung, solch ein ruhiges Leben zu führen, die richtige war oder ob er lieber die Chance ergreifen sollte, zurück nach Stockholm zu gehen und wieder am Verlags- und Stadtleben teilzunehmen. Seine literarischen Freunde, die ihm immer erscheinen, spiegeln dabei Johans eigene Gedanken und helfen ihm, diese zu strukturieren. Sie führen erfrischende und tiefgründige Diskussionen, sind seine größte Stütze in der Zeit der Trauer und der Weg bis zur Erkenntnis, wo sein Zuhause ist, hat Lars Simon einleuchtend und schön beschrieben.

    Zunächst einmal gilt es, Johans neue Heimat, seine Mitarbeiterin Agnes und die üblichen Arbeitsabläufe im Literatur-Café zu vermitteln. Sobald die ersten literarischen Figuren Johan ihre Aufwartung machen, ist das Interesse des Lesers geweckt. Es stellt sich die Frage, wer ihm noch alles begegnen könnte und vor allem, was es damit auf sich hat.

    Vom eigentlichen Fortgang der Geschichte wie auch deren Auflösung – die leider im Kontext ein wenig abrupt und knapp daherkommt – möchte ich gar nicht viel vorwegnehmen. Um aber noch einmal auf das Kernstück dieser literarischen Huldigung zurückzukommen, sind es weder die aberwitzigen und nicht erklärten Zufälle, die dieses Buch so lohnend machen, sondern vorrangig natürlich die Romanfiguren, die Johan hier allenthalben zur Seite stehen.

    Sehr schön gemacht fand ich, dass die eigentlich selbsterklärenden Figuren der Weltliteratur entweder durch Nennung des Titels oder des Autors knapp verortet wurden und es so irrelevant war, ob einer das entsprechende Buch schon kannte oder bereits selber gelesen hat – völlig ahnungslos wurde niemand zurückgelassen, und das hat meiner Meinung nach einen großen Teil des Charmes dieser Geschichte ausgemacht.

    Trotz der persönlichen Tragödie von Johan und seinen zwischenzeitlichen Bedenken, mit handfesten psychischen Problemen gestraft zu sein, wird es nie wirklich dramatisch oder düster, sondern bleibt stets verträumt und melancholisch. Genau dieser Erzählton, dieses spezifische Flair, machen die Geschichte zu etwas Besonderem und Einzigartigen.

    Der Protagonist Johan ist an sich ein sympathischer Kerl, der sich in der Welt der Literatur bestens auskennt. Für meinen Geschmack ist er aber insgesamt ein wenig flach geblieben. Der überwiegende Teil der Handlung besteht aus seinen Dialogen mit den Charakteren, die ihm abwechselnd erscheinen. Das war ohne Frage schön zu lesen, ich hatte aber trotzdem nicht das Gefühl, Johan dadurch emotional näher gekommen zu sein.

    "Das Antiquariat der Träume" ist eine unglaublich schöne Liebeserklärung an bekannte Werke der Literaturgeschichte und ihre Protagonisten. 

    Geschickt spielt Lars Simon mit Johans literarischen Freunden, so dass die Grenze zwischen Realität und Einbildung fließend ist – und ich mich beim Lesen mehr als einmal gefragt habe, wie es um Johans Geisteszustand bestellt ist und was sich damals auf der „Leksand“ wirklich ereignet hat. 

    Ich liebe Geschichten, in denen literarische Figuren lebendig werden und habe dazu schon eine Menge gelesen, doch diese Interpretation hat mich überrascht.

    Das lag zum einen am gelungenen Stil des Autors, der mit seinen Worten nicht nur die passende Stimmung transportiert, sondern auch all die unterschiedlichen Akteure authentisch in Szene setzt. Jede dieser literarischen Figuren hat ihre eigene „Stimme“ und es ist ihm gelungen, das Wesen dieser aus anderen Büchern entliehenen Charaktere perfekt einzufangen und in die eigene Geschichte zu integrieren.

    Es ist eine Geschichte der leisen Töne, die nachdenklich auf die Frage verweist, was wirklich wichtig ist im Leben. Passender Weise hat Lars Simon hierfür seiner Geschichte auch einen dezenteren, aber genauso charmanten Humor beschert, der oftmals durch das Auftauchen der literarischen Gestalten aufblitzt („Dem Franziskaner dürfte sicher nicht entgangen sein, dass Sherlock Holmes´ Sozialverhalten viel weniger weit entwickelt war als sein außergewöhnlich scharfer Geist.“ - S. 292).

    Die Plotfäden, die Lars Simon in seinem Roman zieht, sind nicht immer leicht zu durchschauen und er führt einen das ein oder andere Mal auf eine falsche Fährte, doch es macht Spaß zu rätseln und zu überlegen, wie sich am Ende wohl alles fügt.

    Wer große Spannung sucht, sucht in diesem Buch vergebens. Trotzdem muss man es immer wieder zur Hand nehmen und weiterlesen. Das Buch lässt einen nicht so schnell wieder los. Denn die Geschichte ist klug aufgebaut, bis zum Ende ist man sich nicht sicher, ob Lina tatsächlich existiert oder eine Erscheinung ist.

    Die Handlung gleitet ruhig, fließend und leicht dahin, wird aber nie langweilig. Der Text ist sehr angenehm zu lesen. Der Schreibstil passt wunderbar. Der Autor kann sich gut ausdrücken, sodass es literarisch klingt aber trotzdem leicht und flüssig zu lesen ist. Er schafft es gekonnt, eine Mischung aus traurigen Szenen und humorvollen Dialogen, aus magischer Atmosphäre und realitätsnahem Alltag zu kreieren. Und die vielen Buch- und Literatur-Anspielungen waren der Glanzpunkt dieser zauberhaften Erzählung.

    Lars Simon hat hier ein magisches Buch geschrieben, das nachdenklich macht und auf seine poetische Art gefangen nimmt!

    Alles in allem kann ich nur sagen, dass es eine Freude war, diese besondere Geschichte zu lesen, die auch ohne große Knalleffekte zu überzeugen weiß.

    Das Antiquariat der Träume“ ist eine ruhig fließende Geschichte über einen Aussteiger, über die ganz große Liebe, aber auch über Scheidewege im Leben. Dank Johans fantastischen „Beratern“ bekommt diese Geschichte einen besonderen Touch – nicht richtig Fantasy, aber auch nicht ganz Realität.

  10. Cover des Buches Meja Meergrün (ISBN: 9783837138368)
    Erik Ole Lindström

    Meja Meergrün

     (19)
    Aktuelle Rezension von: annika_timm
    Und was für eine Pippi! Meja hält nicht viel von Schule, Ordnung und Regeln...
    Sie lebt in einer wunderbaren Unterwasserwelt, in einem Haus

    Da ihre Eltern sehr oft auf geheimer Mission unterwegs sind haben Sie ihr ein Geschenk gemacht. In einer Kiste findet Sie Padson, eine Kümmerkröte! Der arme Padson soll von nun an auf Meja aufpassen, was eine sehr große Herausforderung für die Kümmerkröte darstellen soll!

    Denn Meja will Abenteuer erleben. Trotz der Leuchtquallen hat Meja das Gefühl das es in der Unterwasserwelt mit den schillernden Fischen und den sprechenden Pflanzen immer dunkler wird, auf der Suche nach der Ursache stößt Meja auf ein sehr großes Abenteuer, als sie ein dunkles Loch entdeckt, schnell stellt sich heraus das von nun an nur Meja in der Lage ist die wunderbare Unterwasserwelt von Lyckhav zu retten.

    Gelesen wird das Buch von Anna Thalbach. Aber was heißt hier gelesen? Sie lebt das Buch, singt und gibt jedem Charakter mit ihrer wundervollen Stimme ein eigenes Leben.

    Es macht einfach Spaß dieses Buch zu hören, das geht auch Prima direkt am Pool, während die Mädels, hoch akut angesteckt mit dem Meerjungfrauen Virus, mit der Flosse im Pool rumtoben!
  11. Cover des Buches Das entschwundene Land (ISBN: 9783751202657)
    Astrid Lindgren

    Das entschwundene Land

     (125)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Astrid Lindgren erzählt in diesem Buch vom entschwundenen Land – dem Land ihrer Kindheit. Sie schwelgt in Erinnerungen und schwärmt von der lebenslangen Liebesgeschichte ihrer Eltern. Selbstverständlich sind auch Bücher – sowohl das Lesen als auch das Schreiben von Büchern – Thema.

    Erster Eindruck: Auf meinem Cover ist ein rot-weisses Bauernhaus gezeichnet; genauso, wie man sich ein typisch schwedisches Haus vorstellt – mir gefällts.

    Das kleine Büchlein von nur 104 Seiten lässt den Leser in sechs kurzen Geschichten unter anderem in die Zeit vor Astrid Lindgrens Geburt eintauchen: in der ersten Geschichte „Samuel August von Sevedstorp und Hanna in Hult“ erzählt sie von der Kennenlern- und sodann Liebesgeschichte ihrer Eltern. Es muss eine aussergewöhnliche Liebe gewesen sein, die Astrids Eltern verbunden hat. Nur allein der kurze Einblick in diese Liebe hat mich sehr berührt (und war auch meine favorisierte Geschichte des ganzen Buches).
    In zwei weiteren Geschichten thematisiert sie das Bücherschreiben. Wie schreibt man eigentlich ein gutes Kinderbuch? Was amüsiert Kinder? Wichtig ist dabei sicherlich, dass der Wortschatz zu verwenden ist, den Kinder in der angepeilten Altersgruppe auch tatsächlich sprechen und verstehen. Sie bringt dabei ein Beispiel eines nicht weiter genannten Kinderbuches, das für Fünfjährige geschrieben wurde. Sie hat es einem fünfjährigen Kind vorgelesen und bei gewissen Passagen nachgefragt, was denn nun dieses oder eines bedeuten solle – das Kind wusste es nicht. Nun ja, das wäre dann wohl nicht gut gelungen.

    Mir haben das Büchlein und der lesetechnische Ausflug nach Schweden gut gefallen. Von mir gibt es 3 Sterne.

  12. Cover des Buches Die schönsten Weihnachtsgeschichten von Astrid Lindgren (ISBN: 9783837308709)
    Astrid Lindgren

    Die schönsten Weihnachtsgeschichten von Astrid Lindgren

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Weihnachtliche Kurzgeschichten mit bekannten Charakteren aus Astrid Lindgren Büchern:
    Pippi Langstrumpf, Madita, die Kinder aus Bullerbü und viele weitere.


    Mein Eindruck zur Umsetzung als Hörbuch:

    Die Lesung ist angenehm ruhig, die Stimmlagen der Vorleser sind ebenfalls angenehm und entspannt. Da verschiedene Erzähler gewählt wurden, wirkt das Hörbuch aufgelockert. 

    Zusätzlich werden akustische Trennungen zwischen dem einzelnen Geschichten durch kurze musikalische Untermalung geschaffen. 

    Ideal für die Adventszeit und die Einstimmung auf Weihnachten, zum Abschalten und Runterkommen im Weihnachtsstress.


    Meine Meinung zum Inhalt der Geschichten:

    Mit Astrid Lindgren kann man einfach nichts falsch machen. Besonders, da bei der Auswahl an kurzen Geschichten für jeden Geschmack etwas dabei.

    Wer die kinder aus Bullerbü, Pippi Langstrumpf usw. (noch) nicht kennt, wird trotzdem seine Freunde an dem Hörbuch haben, da die Geschichten in sich abgeschlossen sind.

    Aber auch unbekanntere Geschichten, z. B. Tomte und der Fuchs, sind dabei.

    Natürlich gibt es trotz vieler Missgeschicke, Streiche usw. jedes Mal ein Happy End.

    Weihnachtsstimmung ohne ins kitschige zu driften ist bei den spannenden, humorvollen und phantasievollen Kurzgeschichten für ein paar Stunden ist garantiert.


    Fazit:

    Die Umsetzung als Hörbuch ist gelungen!
    Die verschiedenen Vorleser erwecken u.a. die Kinder aus Bullerbü zum Leben. Kindheitserinnerung und Nostalgie pur.

    Dank der ruhigen Lesung - nur von kleinen Melodien unterbrochen - kommt man selbst in der hektischen Weihnachtszeit zur Ruhe.


    ...

    Resensiertes Hörbuch: "Die schönsten Weihnachtsgeschichten von Astrid Lindgren" aus dem Jahr 2015

  13. Cover des Buches Pippi Langstrumpf 2. Pippi Langstrumpf geht an Bord (ISBN: 9783789114489)
    Astrid Lindgren

    Pippi Langstrumpf 2. Pippi Langstrumpf geht an Bord

     (178)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    "Pippi Langstrumpf geht an Bord" ist Teil zwei der insgesamt dreibändigen Reihe, geschrieben von Astrid Lindgren im Jahr 1950. Wie so viele andere, so habe auch ich als Kind dieses Buch kennen und lieben gelernt. Es gehörte zu den ersten Büchern, die ich damals selbst gelesen hatte und auch im Bücherregal stehen hatte. Ich habe die Abenteuer um Pippi Langstrumpf sehr gern gelesen und fand sie natürlich toll. Damals war ich sogar mit dem Kindergarten im Theater in Wiesbaden und war begeistert. Wenn ich jetzt die Serie ansehe, die ich damals auch super fand, denke ich mir allerdings oft mit einem leichten Schmunzeln: Ich würde Pippi im echten Leben schrecklich finden und sie für ihr Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom eher meiden wollen. Als Kind bewundert man natürlich ihre Aufgeschlossenheit, Ehrlichkeit, Stärke, ihren Mut, Selbstbewusstsein und wie sie alleine für sich sorgen kann. Wenn man die Geschichte als das betrachtet, was es ist: ein phantasiereiches Kinderbuch, dann muss man sie allerdings lieben. Allein die Idee: Dass ein Kind nur mit Affe und Pferd in der Villa Kunterbunt lebt, einen Koffer voll Goldstücke besitzt und so stark ist, dass sie mühelos das Pferd von der Veranda heben kann. Ich würde Pippi Langstrumpf jeden Tag wieder lesen.

  14. Cover des Buches Pippi Langstrumpf 3. Pippi in Taka-Tuka-Land (ISBN: 9783960521150)
    Astrid Lindgren

    Pippi Langstrumpf 3. Pippi in Taka-Tuka-Land

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt: 

    Das kleine Mädchen Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf - von allen nur Pippi genannt - verlässt die "Villa Kunterbunt", um mit ihrem Vater dem Kapitän Efraim Langstrumpf an Bord der Hoppetosse die Welt zu umsegeln.

    Ihre Freunde Tommy und Annika dürfen Pippi begleizen.

    Gemeinsam erleben die drei ein aufregendes Abenteuer in der Südsee.


    lllustrationen:

    Auf fast jeder Doppelseite findet sich mindestens eine kleinere farbenfrohe Illustration (teilweise gibt es auch halb- sowie ganzseitige Zeichnungen), um die Handlung aufzugreifen. 

    Die Gestaltung der Kinder gefällt aber nicht so sehr. Dass der Klassiker nun in Farbe erschienen ist, empfinde ich zwar als positiv, aber der neue Zeichenstil wirkt im Hinblick auf die Gesichtszüge unförmig. Besonders die Mimik wirkt verzerrt.


    Altersempfehlung: 

    ab 5 Jahre (zum Vorlesen)

    oder für geübte Leser ab 8 Jahren, denn die Schrift ist normal groß, im Blocksatz und es ist viel Text


    Mein Eindruck:

    Man muss Pippi einfach ins Herz schließen, denn sie ist abenteuerlustig, neugierig und steckt voller Ideen. Ihre quirlige und unkonventionelle Art ist ansteckend, den sie reißt den ruhigen Tommy und die brave und schüchterne Annika gleich mit ins Abenteuer und in ihre Fantasiewelt.

    Zudem sind die Abenteuer der drei Freunde zeitlos, so dass Jung und Alt mitfiebern können. 

    Kinder finden sich selbst schnell in dem ein oder anderen Charakter wieder bzw. in dem "Unsinn", den Pippi, Tommy und Annika sich ausdenken und auch Eltern müssen bei der Lektüre das ein oder andere Mal schmunzeln und wären gerne selbst wieder Kind.

    Beim dritten Band verschlägt es die drei Freunde in die Südsee zur Insel Taka-Tuka, wo sie ein waschechtes Piratenabenteuer erwartet. Von allen drei Bänden gefällt mir dieser am wenigsten, da im Vergleich zu den Vorgängern kaum "alltägliche" Abenteuer enthalten sind.

    Trotzdem ist und bleibt Pippi einer der Klassiker unter den Kinderbüchern und sollte in keinem Kinderbuchregal fehlen.


    Fazit:

    Ein zeitloser Kinderbuch-Klassiker mit einer starken und unkonventionellen Pippi.

    Das Piratenabenteuer ist interessant gestaltet, aber kommt an die vorherigen nicht heran.

    Farbenfrohe Illustrationen ergänzen das Gelesene sehr gut, auch wenn mir die "neue" Pippi nicht so sehr gefällt.


    ... 

    Rezensiertes Buch "Pippi Langstrumpf in Taka-Tuka-Land" - erstmals in Farbe - aus dem Jahr 2008

  15. Cover des Buches Pippi Langstrumpf. Heldin, Ikone, Freundin (ISBN: 9783789113451)
    Astrid Lindgren

    Pippi Langstrumpf. Heldin, Ikone, Freundin

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt: 

    Zum 75-jährigen Jubiläum des stärksten Mädchens der Welt kommen bekannte Persönlichkeiten, Fans und Kenner zu Wort.

    Einblicke in die Entwicklung der Pippi von früher bis heute sowie die Entstehung einer Kultfigur.

    Gebündelt in einem großformatigen Coffee-Table-Book.


    Cover-/Buchgestaltung: 

    Das auf den ersten Blick schlicht wirkende Cover besticht gerade durch seine Einfachheit. Die wohl berühmteste Ringelsocke und die viel zu großen geschnürten Schuhe haben einen hohen Erkennungswert.

    Auch der Untertitel "Heldin, Ikone, Freundin" fasst prägnant zusammen, was Pippi Langstrumpf über Generationen für Fans bedeutet.

    Lediglich die Langlebigkeit der Buchdeckel könnte man bemängeln. Ich bin mir nicht sicher, ob der kartondicke Einband lange hält. An den Kanten sieht man sofort jede Macke.


    Mein Eindruck:

    Das Buch ist eine wahres Füllhorn an Informationen, Hintergrundwissen uvm.

    Gegliedert in verschiedene Abschnitte werden u. a. folgende Fragen beantwortet:

    - Wie ist Pippi entstanden?

    - Welche Reaktionen gab es früher und welche heute?

    - Wie kam Pippi nach Deutschland?

    - Ist Pippi im Ausland genauso beliebt?

    - Welche Unterschiede gibt es?

    Fest steht schnell: Pippi ist überall ... auf der Haut, an Häuserwänden, auf Kleidung usw.

    Ergänzt werden die kurzweiligen und informativen Texte und Interviews durch zahlreiche Fotos, Zeichnungen, Briefe und bunte Info-Kästen.

    Eine Leseempfehlung für alle Pippi Langstrumpf Fans!


    Fazit:

    75 Jahre Pippi Langstrumpf! Das muss gefeiert werden.

    Das großformatige Buch ist eine informative, kurzweilige und bildgewaltige Hommage.

    Eine Leseempfehlung für alle großen und kleinen Fans!


    ... 

    Rezensiertes Buch "Pippi Langstrumpf - Heldin, Ikone, Freundin" aus dem Jahr 2020

  16. Cover des Buches Fifi Brindacier (ISBN: 9782013224710)
    Astrid Lindgren

    Fifi Brindacier

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Pippi Langstrumpf, 3 Bde. (ISBN: 9783789141584)
    Astrid Lindgren

    Pippi Langstrumpf, 3 Bde.

     (25)
    Aktuelle Rezension von: RomyFischer
    Ich bin so froh, daß es seit einiger Zeit die Möglichkeit gibt, alle 3 Bände von Pippi Langstrumpf in einem Sammelband zu bekommen. Sie erinnern mich wirklich sehr an meine Kindheit - und ich bin auch heute als erwachsene Frau immer wieder gerne Kind und lese Pippi Langstrumpf (so, jetzt ist es raus!). Ganz nebenbei finde ich natürlich auch die Verfilmungen absolut klasse, und das kann man nicht über alle Buchverfilmungen sagen. Pippi Langstrumpf ist generationsübergreifend interessant: ein kleines Mädchen lebt alleine in der Villa Kunterbunt mit einem Affen und einem Pferd. Auffallend sind ihre roten Haare, die zu zwei Zöpfen geflochten sind, ihre Sommersprossen, und ihre langen Kniestrümpfe. Sie tut im Grunde genommen das, was alle Kinder gerne tun (und was auch die Erwachsenen gerne tun würden): frei sein, einfach das tun, worauf man gerade Lust hat, ohne darauf zu achten, was andere dazu sagen, ob getuschelt wird, ob "man" das überhaupt tun darf. Sie springt mit Schuhen in ihr Bett, hat ein verdammt großes Mundwerk und für jedes Problem eine Lösung parat. Gemeinsam mit ihren Freunden, den beiden Geschwistern Annika und Tommy. Ihre Mutter ist verstorben, ihr Vater Pirat und immer auf See. Doch er ist oft Thema und taucht auch auf, einmal zu Besuch und einmal, als Pippi ihn in Taka Tuka Land besucht und ihn von anderen Piraten befreien muss. Die Autorin Astrid Lindgren hat mit der Figur und mit der Geschichte rund um Pippi Langstrumpf absolut ins Schwarze getroffen. Ich fühle mich noch heute pudelwohl beim Lesen dieser Bücher (hier alle 3 Titel in einem Band: "Pippi Langstrumpf", "Pippi Langstrumpf geht an Board", "Pippi in Taka Tuka Land"). Ich bin mir ziemlich sicher, daß man auch die heutige Kindergeneration mit Pippi Langstrumpf begeistern kann. Deshalb kann ich nur zu diesem Titel raten.
  18. Cover des Buches Pippi & Sokrates (ISBN: 9783789136108)
    Jørgen Gaare

    Pippi & Sokrates

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Pippi Langstrumpf feiert Weihnachten (ISBN: 9783751200615)
    Astrid Lindgren

    Pippi Langstrumpf feiert Weihnachten

     (14)
    Aktuelle Rezension von: ourbooksoflife

    Pippi Langstrumpf hilft auf ihrer Art der Kindern, welche an Weihnachten ganz alleine sind.

    Ich liebe die Geschichten mit Pippi Langstrumpf von Astrid Lindgren und auch diese gefällt mir sehr gut.

    Ich bin ja mit Pippi Langstrumpf aufgewachsen. Für Kinder, die sie vielleicht nicht kennen, könnte die Geschichte vielleicht nicht ganz so toll sein. 

  20. Cover des Buches Verarschung (ISBN: 9783499258381)
    Lars Arffssen

    Verarschung

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Die Parodie auf die Stieg-Larsson-Bücher mit Seitenhieben auf Henning Mankell und Peter Hoeg: Ein geheimnisvoller Rentier-Ripper geht um, der erst erwürgt und dann ausweidet, gleichzeitig werden ein unbekannter Krimiautor (einziger nichtveröffentlichter schwedischer) und ein Bestsellerautor ("Der baltische Stör...") enthauptet. Steckt wirklich Jane Manhater aka Lizzy Salamander dahinter, wie dein Überwachungsvideo nahelegt? Hat sie mit dem Krimiautorenkopf Elfmeter gescgossen? Der Humor entsteht zum großen Teil aus der ständigen Wiederholung des Immergleichen, wodurch die Schweden als kaffetrinkende Brataalfreaks dargestellt werden mit nimmersatten Frauen und perversen Verwicklungen in den schwedischen Langlaufverband. Jedem Nordischen-Krimi-Freak ans Herz gelegt, jo!!!

  21. Cover des Buches Jenseits von Bullerbü (ISBN: 9783407809919)
    Maren Gottschalk

    Jenseits von Bullerbü

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Ilona67

    Sehr gefühlvoll wird hier von Gabriela Badura das nicht ganz einfache Leben der Astrid Lingren vorgelesen. Wie ihre Figuren entstanden sind und welche Geheimnisse es immer noch um sie gibt. Wer den Fernsehfilm gesehen hat kennt bereits die Geschichte wie sie um ihren Sohn Lars gekämpft hat und doch nie so eine feste Bindung zu ihm aufbauen konnte wie zu ihrer Tochter Karin. Interessant aber auch das Leben ihrer Kindheit und wie dadurch die Figuren später in ihren Geschichtn aufgetaucht sind.

  22. Cover des Buches Pippi Langstrumpf (ISBN: 9783837304831)
    Astrid Lindgren

    Pippi Langstrumpf

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Wir vom Jahrgang 1972 - Kindheit und Jugend (ISBN: 9783831315727)
    Roland A. Wildberg

    Wir vom Jahrgang 1972 - Kindheit und Jugend

     (2)
    Aktuelle Rezension von: LEXI
    "Wir vom Jahrgang 1972" ist eine etwas krasse Rückblende an einem Silvestertag wie heute - dennoch hat es unglaublichen Spaß gemacht, mich in meine Kindheitserinnerungen zu versenken, die Zeit der Monchichis, Dirty Dancing, der Poesiealben und dem Ende der Schallplatten-Aera, die Filme und Bücher dieser Zeit sowie den Modestil noch einmal ins Gedächtnis zu rufen. Ein Buch, das einen fesselt - da man mit jeder Seite, die man umblättert, selber viele Erinnerungen an diese Zeit hervorruft. Ausgezeichnete Idee des Autors und sehr viele Informationen - ich hätte mir lediglich mehr Bilder aus dieser Zeit gewünscht.
  24. Cover des Buches Mein Kinderbuchschatz. Die schönsten Geschichten mit Pippi, den Olchis, Mama Muh und Pu (ISBN: 9783789142765)

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