Bücher mit dem Tag "petra schier"

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35 Bücher

  1. Cover des Buches Der Hexenschöffe (ISBN: 9783499268007)
    Petra Schier

    Der Hexenschöffe

     (88)
    Aktuelle Rezension von: LaDragonia

    Klappentext:

    EIN WAHRE GESCHICHTE AUS DUNKLER ZEIT

    Anno 1636 ist ganz Deutschland vom Hexenwahn ergriffen. Schon einige Jahre zuvor traf es auch das beschauliche Rheinbach – eine Zeit, an die sich keiner gern erinnert. Und nun hat der Kurfürst den Hexencommissarius erneut in die Stadt beordert.

    Hermann Löher, Kaufmann und jüngster Schöffe am Rheinbacher Gericht, hat Angst um Frau und Kinder. Sein Weib Kunigunde gehört zur „versengten Art“: Angehörige ihrer Familie wurden damals dem Feuer überantwortet. Löher glaubt nicht an Hexerei und an die Schuld derer, die vor Jahren den Flammen zum Opfer fielen. Eine gefährliche Einstellung in diesen Zeiten.

    Als die Verhaftungswelle auch auf Freunde übergreift, schweigt der Schöffe nicht länger. Und schon bald beginnt für ihn und seine Frau ein Kampf gegen Mächte, die weit schlimmer sind als das, was man den Hexen vorwirft …


    Meine Meinung:

    Erstklassig geschrieben und recherchiert lässt mich die Autorin Petra Schier wirklich so richtig schön in das Rheinbach des 17. Jahrhunderts eintauchen. Da ich nicht weit von Rheinbach weg wohne und den Ort somit auch kenne, hat manches natürlich auch so einigen Wiedererkennungswert, so das dieser auch noch zusätzlich zu einem wirklich grandiosen Leseerlebnis beträgt.

    Ich kenne mittlerweile fast alle Bücher der Autorin und bin ein absoluter Fan ihrer Adelina Reihe, die alle im mittelalterlichen Köln spielen. Aber Hermann Löher und seine mutige und liebenswerte Familie haben es mir wirklich auch angetan. Ich war richtig enttäuscht, als ich die letzte Seite gelesen habe, das es jetzt leider nicht weiter geht. Da hätte ich wirklich noch so manche weitere Lesestunde mit verbringen können.

    Aber dann werde ich mich eben bald ins nächste Abenteuer der Autorin stürzen, die ja zu meinem Glück in regelmäßigen Abständen neue tolle historische Romane auf den Markt bringt.

  2. Cover des Buches Körbchen mit Meerblick (ISBN: 9783956495762)
    Petra Schier

    Körbchen mit Meerblick

     (100)
    Aktuelle Rezension von: DieSueschauerin

    Durch das schöne Cover bekam ich richtig Lust auf die Geschichte und zwischen den Buchdeckeln verbirgt sich auch genau das, was man erwartet. Das finde ich sehr positiv!

    Die Geschichte ist richtig schön. Der Start in die Geschichte war sehr entspannt, ich bin gut in Melanies Welt angekommen. Durch den schönen Schreibstil von Petra Schier bin ich über die Seiten geflogen. Es war manchmal echt schwer sich vom Buch zu trennen. Die Geschichte ist an den richtigen Stellen spannend, dann aber auch mal wieder total süß und man spürt die Emotionen der entsprechenden Szene total. Ich habe richtig mitgefiebert! Dadurch war ich auch relativ schnell durch. Das finde ich aber gar nicht schlimm!


    Melanie war eine tolle Hauptfigur! Sie ist eine junge Frau, die genau weiß, was sie möchte. Sie arbeitet bei einer großen Möbelfirma, hat kaum Privatleben und keinen Freund oder Mann, aber lebt damit ganz gut. Mel ist zufrieden mit ihrem Leben und das merkt man direkt auf den ersten Seiten. Als der Brief vom Nachlassverwalter kommt, ist sie natürlich erstmal total im Zwispalt...was soll sie auch im Haus ihrer Tante, die sie seit Jahren nicht gesehen hat. Alles total verständlich, spätestens nachdem ich mehr über ihre Vergangenheit und die Beziehung zu ihrer Mutter erfahren habe. Das zwischen ihr und dem Nachlassverwalter Alex etwas sein muss und das da noch mehr passieren wird, merkte man auch sehr schnell, da es häufiger Anspielungen durch andere Personen gab. Das Hin und Her war aber gut verteilt, so dass es nicht zu viel wurde. Die Hündin Schoki war total süß! Auf dem Cover ist auch ein Bild von ihr und ich hätte sie am liebsten direkt dort weggeklaut und geknuddelt! Die Beschreibungen über sie wirkten immer sehr realitätsnah zu einem echten kleinen Welpen. Das finde ich sehr positiv, da Hunde in Büchern doch oft wie Über-Hunde, die nieee schlafen müssen wirken.

    Die erste Szene und ein paar andere Szenen wurden aus ihrer Sicht geschrieben, was ich sehr süß fand! In Gespräche der Menschen, wenn es Fragen direkt an Schoki gab, hat die Autorin Antworten der Hündin miteingebaut. Diese waren dann immer kursiv geschrieben und das war eine schöne Abwechslung und hat auch die traurigere Szenen oder ruhigere Szenen etwas aufgelockert und immer mal wieder für Schmunzeln bei mir gesorgt.

    Die Kulisse von Lichterhafen ist echt traumhaft und ich würde dort seeehr gerne mal Urlaub machen. Klingt total malerisch und nach einem schönen Urlaubsort. 

  3. Cover des Buches Das Gold des Lombarden (ISBN: 9783499270888)
    Petra Schier

    Das Gold des Lombarden

     (76)
    Aktuelle Rezension von: theophilia

    Klappentext aus Amazon

    “ Die Macht des Geldes
    Köln, 1423. Aleydis de Bruinker ist noch nicht lange mit dem lombardischen Geldverleiher Nicolai Golatti verheiratet, als dieser unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt. Man findet ihn erhängt – hat er sich das Leben genommen? Aleydis will das nicht glauben. Und tatsächlich: Sie entdeckt Male, die auf einen Mord hinweisen.
     Potentielle Täter gibt es genug, Golatti hatte viele Feinde. Die junge Witwe stellt Nachforschungen an. Zu Hilfe kommt ihr dabei ausgerechnet Gewaltrichter Vinzenz van Cleve, dessen Vater der größte Konkurrent Golattis war. Wider Willen beginnt sie van Cleve zu vertrauen, der der Wahrheit verpflichtet scheint und doch ein düsteres Geheimnis hegt. Schon bald schwebt Aleydis in großer Gefahr, und es sieht aus, als sei ihr einziger Verbündeter in den Mord verstrickt …“

     Meine Meinung

    Das Buch mit 448 Seiten und 24 Kapitel ist der erste Band der Lombarden Reihe.

    Es macht Sinn die Lombarden Trilogie  mit dem ersten Band zu beginnen. Es ist aber nicht zwingend notwendig.

     

    Das Buch umfasst einen sehr kurzen Zeitrahmen innerhalb weniger Wochen.

     

    Mir gefällt sehr gut, dass Frau Schier selbständige, gut ausgebildete Frauen in ihren historischen Romanen als Hauptfigur haben. Es zeigt ein ganz anderes Bild auf das dünstete Mittelalter. Frau Schier macht sich viel Mühe ihre Bücher historisch richtig

    darzustellen.

     

    Der Autorin ist ein ausführliches Personenverzeichnis mit Beziehungsgeflecht sehr wichtig. Ohne dieses wäre der Roman nur schwer zu verstehen. Zudem enthält das Buch ein Stadtplan   von Köln aus  dem Jahr 1423.

     Fazit

    Spannender historischer Roman – auch ein Krimi

     

  4. Cover des Buches Das Kreuz des Pilgers (ISBN: 9783749901586)
    Petra Schier

    Das Kreuz des Pilgers

     (149)
    Aktuelle Rezension von: le_petit_renard

    "Das Kreuz des Pilgers" spielt im Jahr 1379. Reinhild und ihr Mann wollen in ihre Heimat Koblenz zurückkehren. Doch sie werden von einer Räuberbande auf ihrem Rückweg überfallen. Gottfried stirbt dabei und Reinhild überlebt knapp. Um ihren Sohn großzuziehen, fasst sie den Entschluss wieder zu heiraten.  


    Obwohl es das 4. Band der Kreuzreihe (bzw. der 1. Band der Pilgerreihe) ist und ich keines der anderen Bücher gelesen habe, ist mir der Einstieg in das Geschehen und das Kennenlernen der Charaktere sehr leicht gefallen. Auch die Liste der Charaktere ist dabei sehr hilfreich. Petra Schier gelingt es eine spannende Geschichte mit einem historischen Roman zu verknüpfen. Durch das Kreuz  wird es zudem auch noch ein bisschen mystisch - eine tolle Kombination.


    Mir gefällt vor allem, dass die Geschichte so abwechslungsreich ist und die über 500 Seiten wie im Flug vergehen. Ich bin gespannt wie es weiter geht und gebe daher gerne 5 von 5 Sternen.

  5. Cover des Buches Die Bastardtochter (ISBN: 9783499268014)
    Petra Schier

    Die Bastardtochter

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Akantha
    „Die Bastardtochter“ von Petra Schier ist der dritte Band ihrer Kreuz-Triologie (Band eins: „Die Eifelgräfin“, Band zwei: „Die Gewürzhändlerin“). Die Autorin selbst gibt am Ende zwar an, man könne die Teile auch in umgekehrter Reihenfolge lesen, da würde ich jedoch nicht zustimmen. Im finalen Buch wurde auf sehr viele vergangene Ereignisse Bezug genommen, die wichtig für die Geschichte sind. Nicht zuletzt das Motiv des Antagonisten ist stark in der Vergangenheit verankert, aber erstmal zum Anfang:

    Protagonistin ist Enneleyn, die uneheliche Tochter des Grafen Johann von Manten. Er hat sie als Tochter anerkannt, sodass sie mit ihm und seiner Frau Elisabeth in seinem Haushalt in Koblenz lebt (Die Geschichte dieses Paares beinhaltet vor allem der erste Band der Reihe). Gesellschaftlich haftet Enneleyn jedoch immer noch ein Makel an und so ist sie mehr als bereit den charmanten Ritter Guntram von Eggern zu heiraten. Es dauert jedoch nicht lange, bis sich zeigt, dass ihr Ehemann, statt liebevoll und einfühlsam, brutal und hinterhältig ist. Enneleyn scheint nur eine Figur in seinem bösartigen Plan zu sein.

    Der andere Protagonist, neben Enneleyn, ist Anton Bongert, der Bruder der Gewürzhändlerin Luiza (ihre Erlebnisse sind vor allem dem zweiten Band der Trilogie zu entnehmen) und selbst ein Kaufmann. Die Geschichte wird im Wechsel aus seiner und Enneleyns Perspektive erzählt. Diese Methode soll eigentlich dazu dienen, dass der Leser sich in diese beiden Charaktere gut einfinden kann. Bei mir hat das leider nicht geklappt.
    Natürlich trägt allein Enneleyns Charakter, ihr Stolz und vor allem ihre Schicksalsergebenheit und Gottsfurcht die Geschichte. Doch ich war auf jeder Seite entsetzt, was sie über sich ergehen lässt, wie untätig sie ist und wie sie sich selbst immer tiefer in die Opferrolle fallenlässt. Entgegen entsprechender Komplimente, die sie erhält, war sie keine starke Frau, was ein krasser Gegensatz zu den ersten beiden Bänden der Reihe ist. Elisabeth und Luzia lassen sich darin nichts gefallen, treten für sich ein und sind wirklich stark. Enneleyn ist natürlich ob ihres Ehemannes nur zu bedauern, aber kein Charakter mit dem ich mich identifizieren oder ihn bewundern könnte.

    Der Leser bleibt die ganze Zeit dran, weil er vor allem Guntrams Plan aufdecken will. Hierzu hat Petra Schier auch in schöner Regelmäßigkeit Hinweise eingestreut, sodass man sich nicht durch das Buch durchquälen muss. Aufgrund von Enneleyns Passivität zieht sich die Erzählung allerdings sehr in die Länge. Erst am Ende, als sie aktiv wird, wird es nochmal spannend und auf einmal geht alles ganz schnell. Trotzdem wäre es angenehmer, wenn man auch bei dem persönlichen Erzählstrang von Anfang an neugierig und voll freudiger Erwartung die Seiten umschlägt.

    Als einen kleinen Missgriff empfinde ich außerdem die Sprache eines kleinen spanischen Jungen, der deutsch lernt. Vermutlich um die Authentizität zu erhöhen, gibt die Autorin seine deutschen Sätze exakt wieder, mit allen falschen Konjugationen, Aussprachen und auch wie er sich selbst korrigiert. Das ist bereits nach kurzer Zeit anstrengend und so nervig für den Leser, dass ich seine wörtliche Rede gerne überspringen wollte. Der Plan, dass es authentisch oder niedlich erscheinen könnte, ist an mir leider ins Gegenteil verkehrt.

    Erwähnenswert, aber ohne Einfluss auf meine Beurteilung, ist für die komplette Trilogie definitiv noch die mystische Komponente. Es gibt eine Reliquie, mit der Dinge geschehen und die Ereignisse auslöst, welche nicht rational erklärbar sind. Im besten Fall sollte dies etwaigen Leser gefallen, da es ein wichtiges Motiv der Geschichte ist. Mir sagt es nicht so sehr zu, aber die tollen Charaktere in den ersten beiden Bänden und die spannende Handlung konnte darüber hinwegtragen. In „Die Bastardtochter“ ist das leider nicht gelungen.

    Abgesehen von einer Stadtkarte zu Beginn des Buches, findet sich zum Schluss noch ein Personenregister mit Hinweis auf historische Persönlichkeiten. Außerdem ist auf der letzten Seite ein mittelalterliches Rezept von einem Gericht angegeben, das im Buch vorkommt, sowie eine neuzeitliche „Übersetzung“, die das Nachkochen erleichtert. Eine hervorragende und amüsante Idee! Zu der Mahlzeit kann ich leider noch kein Feedback geben, werde es aber definitiv ausprobieren.

    Insgesamt hat mir das Finale leider nicht so gut gefallen, wie die ersten beiden Bände. Enneleyn ist für meinen Geschmack keine interessante Protagonistin und durch ihren zurückhaltenden Charakter wurde die Geschichte stark gelähmt. Die Grundidee war allerdings spannend und ich habe mich gefreut, die Charaktere und ihren Humor wiederzutreffen. Daher komme ich zu 3 von 5 Sternen.
  6. Cover des Buches Kleiner Streuner - große Liebe (ISBN: 9783956497513)
    Petra Schier

    Kleiner Streuner - große Liebe

     (79)
    Aktuelle Rezension von: witchqueen

    Darum geht es:
     Eva ist nach einem Jahr in London wieder zurück in ihre alte Heimat gezogen. Auch ihren alten Job in der Sozialstation hat sie wieder angetreten. Und da steht sie auch schon vor einem Problem. Denn in der Sozialstation arbeitet auch ihr „Ex“ André. Evas Gefühle für André sind aber noch nicht erloschen und so versucht Eva mit aller Gewalt einen Schutzwall um ihr Herz zu bauen und André auf Abstand zu halten. Nun schreibt sie – in einer Weinlaune – einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann. Er soll bis Weihnachten ihren Mr. Right finden. Dazu braucht der Weihnachtsmann aber Hilfe. Von seinen Elfen und von „Socke“. Eines Tages finden Eva und André scheinbar zufällig einen völlig verwahrlosten, fast verhungerten kleinen Streuner-Hund ... richtig „Socke“. Eva will ihn unbedingt retten. Weil in ihrer Wohnung aber keine Hunde erlaubt sind, zieht der Hund erst einmal bei André ein. So ist Eva gezwungen, regelmäßig bei André vorbeizuschauen. Doch das ist nicht Evas einziges Problem. Da ist ja auch noch Jochen, der Wunsch-Schwiegersohn ihrer Eltern. Jochen ist gutaussehend, reich, Banker von Beruf und so überhaupt nicht Evas Fall. Doch wie soll sie Jochen nur loswerden? Und als wäre das alles noch nicht genug, ist die neue Wohnung, in die Eva ziehen will, nicht bezugsfertig und alte schon gekündigt. Sie steht quasi auf der Straße. Wo soll sie nur hin? Da hat André eine aberwitzige Idee, wie sie alle Probleme mit einem Schlag los wird.

     

    Meine Meinung:

    Ein wunderschöner, romantischer Weihnachtsroman mit Hund. Man ist sofort mittendrin in der Geschichte. Die Ort und vor allem die Charaktere sind super beschrieben, man hat sofort zu jedem ein konkretes Bild vor Augen und kann sich super in alle handelnden Personen hineinversetzen. Besonders gut gefallen hat mir – wie bei allen Hunde-Weihnachtsromanen von Petra Schier – dass wir hier auch aus der Perspektive von Hund „Socke“ berichtet bekommen. Sockes Gedanken und Anmerkungen sind durch die kursive Schrift leicht zu erkennen. Auch der Weihnachtsmann mit seinem Gefolge kommt hier nicht zu kurz. Er bekommt aber (meistens) eigene kurze Kapitel.

    Der Schreibstil ist gewohnt leicht und flüssig. Es lässt sich alles super angenehm lesen und man kommt zügig voran. Das 300 Seiten lange Buch ist in 25 Kapitel unterteilt. So kann man dieses wundervolle Buch gut in einem Rutsch, aber auch in mehrere Abschnitte unterteilt lesen.

    Mein Fazit:
     Eine tolle, romantische Geschichte für’s Herz. Für Romantik-Fans, für Weihnachts-Fans, für Hunde-Fans ... einfach für alle Liebhaber von Liebesgeschichten mit Happy-End. Ich möchte liebend gerne noch mehr davon lesen. Meine absolute Leseempfehlung und satte 5 Sterne.

  7. Cover des Buches Vergeltung im Münzhaus (ISBN: 9783499269585)
    Petra Schier

    Vergeltung im Münzhaus

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Dieser Band hat mich ein wenig enttäuscht. Es ist ein gutes Buch, aber in erster Linie ist es ein Liebesroman, der doch zeitweise etwas ermüdend war. Auf über 500 Seiten geht es nur langsam voran, und der Mordfall tritt sehr in den Hintergrund. Auch Adelina hat hier nur eine Nebenrolle; den meisten Platz nehmen Adelinas Stieftochter Griet und deren Verehrer Cristan ein. Wer Liebesromane vor historischer Kulisse mag, wird hier sicher auf seine Kosten kommen; mir war die Handlung stellenweise etwas zu langatmig und zu wenig spannend.

  8. Cover des Buches Vier Pfoten retten Weihnachten (ISBN: 9783959731577)
    Petra Schier

    Vier Pfoten retten Weihnachten

     (64)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Von Petra Schier habe ich bereits mehrere Hunde bzw. Weihnachtsromane gelesen. Doch keiner konnte mich bisher so begeistern wie dieser. 

    Dieser Roman konnte mich gleich fesseln und wollte das Buch garnicht mehr aus der Hand legen. Die Figuren im Buch wuchsen mir gleich ins Herz. Besonders Elena und die Hündin Lulu gefielen mir sehr von ihrer Art her. Schön fand ich auch die Szenen in der Gärtnerei und in der Sozialstation. Dass der Roman recht voraussehbar war tat meiner Lesefreude keinen Abbruch. Eine herzerwärmende Geschichte, die Lust auf Weihnachten macht. Daher empfehle ich dieses tolle Buch sehr gerne weiter und vergebe 5 Sterne. Dieser Roman wird einen Platz in meinem Bücherregal finden und wird irgendwann nochmal von mir gelesen wie auch andere Romane dieser Autorin. 



  9. Cover des Buches Vier Pfoten am Strand (ISBN: 9783956497933)
    Petra Schier

    Vier Pfoten am Strand

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Angela_J

    Ein exzentrische Künstler, der eine Auszeit braucht. Eine Hundetrainerin, die von der großen Liebe träumt. Ein Hund, der seinen Kopf durchsetzen will und kein Herrchen braucht.

    Die Autorin hat mich mit diesem tollen Buch gepackt. Sie hat wundervolle Charaktere geschaffen, die Protas sind liebevoll ausgearbeitet. 

    Ben, Boss und Chris machen eine klasse Entwicklung im Buch durch. 

    Am Besten hat mir natürlich Boss gefallen, als Hundebesitzerin konnte ich mich gut in ihn reinversetzen und bin überzeugt, dass Hunde uns verstehen....

    Die Orte / Plätze in dem fiktiven Ort Lichterhaven, wie z. B. Die Hundeschule und das Atelier sind wirklich sehr schön beschrieben. Man hat das Gefühl vor Ort zu sein und man kann förmlich die Nordsee riechen. 

    Der Schreibstil ist sehr humorvoll, packend und locker, man kann kaum aufhören zu lesen. 

    Ich bin jetzt süchtig geworden und muss mich die anderen Pfotenbücher lesen. 

    Ich gebe eine klare Leseempfehlung und freue mich auf weitere Bücher der Autorin.

  10. Cover des Buches Die Liebe gibt Pfötchen (ISBN: 9783959674126)
    Petra Schier

    Die Liebe gibt Pfötchen

     (64)
    Aktuelle Rezension von: SummseBee

    In Lichterhaven hat Thorsten endlich ein Zuhause gefunden un zusammen mit seinem Halbbruder arbeitet er in der Familienwerft und baut Holzboote. Damit ist er sehr glücklich, doch ein Traum konnte er sich noch nicht erfüllen: ein Date mit Martina. Seid ihrer ersten Begegnung weiß er, dass sie eine tolle Frau ist und er um sie kämpfen wird. Doch Martina hat ihn bisher immer einen Korb gegeben. Sie hat mit den Kindern und dem Hund Capone genug um die Ohren uns außerdem hat sie ihrem verstorbenem Mann einst ein Versprechen gegeben...

    Bereits zum vierten Mal entführt Petra Schier ihre Leser nach Lichterhaven und gibt einem Hund eine wichtige Rolle. In diesem Fall ist das der liebenswerte Capone, der Martina und Thorsten immer wieder zusammenbringt. Und genau das macht diese Geschichten auch so besonders und unterhaltsam.

    Ich mochte sowohl Martina und Thorsten als Figuren sofort und habe mit beiden mitgefiebert. Martina hat wirklich eine schwere Zeit hinter sich und kann mit ihrem verstorbenen Mann noch nicht so recht abschließen und auch wenn sie wohl merkt, dass ihr Thorsten gefällt gibt sie ihm immer wieder einen Korb. Und das dieser nicht aufgibt und um Martina kämpfen will ohne dabei zu aufdringlich zu werden, hat mir echt gut gefallen. Er hat Verständnis und weiß dennoch was er will. 

    Und nebenbei kann Thorsten auch noch echt gut kochen und man bekommt direkt Lust seine Rezepte auch zu probieren. Zum Glück befinden sich hinten im Buch einige Rezepte, die in der Geschichte angesprochen werden. 

    Wer toll erzählte Liebesgeschichten mag, muss dieses Buch unbedingt lesen.

  11. Cover des Buches Flammen und Seide (ISBN: 9783499273551)
    Petra Schier

    Flammen und Seide

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Hermione27

    Rheinbach um 1673 wird zum Schauplatz des Krieges zwischen Franzosen und Holländern. Auch Madlen, Tochter eines Tuchhändlers, merkt die Auswirkungen des Krieges, weil Lieferungen ausbleiben. 

    Dann kommt auch noch ihre Jugendliebe zurück nach Rheinbach zurück, um einen Spion zu suchen. Ausgerechnet Madlens langjährigen Verlobten fragt er um Hilfe…

    Und Madlen scheint immer noch zwischen den beiden Männern hin- und hergerissen zu sein… 



    Meine Meinung:

    Ich mag die historischen Romane von Petra Schier sehr gerne, weil sie immer sehr fundiert recherchiert sind und man sehr authentisch viel über den Alltag „ganz normaler“ Menschen zu der jeweiligen Zeit lernen kann. 

    Auch bei diesem Roman hat es mir wieder sehr gut gefallen, dass ich vieles über den Alltag der Menschen in Rheinbach zu einer Zeit, mit der ich mich bisher nicht intensiv beschäftigt hatte, lernen konnte. Über den Krieg zwischen den Franzosen und Holländern wusste ich bisher auch noch nichts. 


    Neben dem spannenden historischen Hintergrund hat mich auch die ruhige und flüssige Erzählweise direkt für den Roman eingenommen. Madlen war mir gleich sympathisch, denn sie ist sehr erfinderisch und engagiert als Tuchhändlerin und hat einfach das Herz am rechten Fleck. 

    Ihre Entwicklung auch in emotionaler Hinsicht hat mir sehr gut gefallen. 

    Daher ist der Roman auch ein wundervoller Liebesroman.  



    Fazit: 

    Diesen fundiert recherchierten und flüssig erzählten Schmöker kann ich sehr empfehlen! 


  12. Cover des Buches Vier Pfoten im Sommerwind (ISBN: 9783749900046)
    Petra Schier

    Vier Pfoten im Sommerwind

     (72)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Lichterhaven, Band 5: Die Freundinnen Ella, Hannah und Caroline haben mit „Foodsisters“ ein eigenes Cateringunternehmen auf die Beine gestellt. Bei der Ausschreibung für das Stadtfest in Lichterhaven haben sie den Zuschlag für das Catering erhalten, so auch für die Jubiläumsfeier der Feuerwehr. Jörn, der ruhige und besonnene Leiter der Freiwilligen Feuerwehr, ist von der Aussicht, mit Ella, der quirligen Partyqueen, zusammenzuarbeiten, wenig angetan, denn die beiden sind seit jeher wie Feuer und Eis…

    Erster Eindruck: Auf dem Cover ein Hund, Strand, Strandkorb, perfektes Wetter – was will man mehr?

    Dies ist Band 5 einer Reihe, kann aber unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden.

    Das Buch wird aus Sicht von Ella und Jörn erzählt. Die fellnasige Sicht ist durch Bearded Collie Barnabas repräsentiert.
    Die drei Freundinnen sind bereits zusammen zur Schule gegangen und werden von anderen Lichterhavener scherzhaft die siamesischen Drillinge genannt, da sie immer zusammen auftraten. Nun führen sie erfolgreich ein eigenes Cateringunternehmen, wo jede der drei Frauen ihre Stärken einbringen kann: Ella als Floristin beim Organisieren und Dekorieren, Hannah als Köchin sowie Caroline als Bäckerin/Konditorin. Ella denkt, dass es ein Klacks sein wird, die Jubiläumsfeier der Feuerwehr zu organisieren, doch einen Haken hat es: Jörn. Sie muss ausgerechnet mit Jörn zusammenarbeiten. Mit seiner Ruhe bringt er sie auf die Palme. Attraktiv ist er ja schon, aber das ist kein Thema für sie, da sie niemals-nie-unter-keinen-Umständen etwas mit einem Einheimischen anfangen würde. Aber sie mag ihn ja gar nicht, da spielt das eh keine Rolle.
    Als Ellas Grossmutter verstirbt, soll sie sich um deren Bearded Collie Barnabas kümmern. Oha! Ella und Hund? Sie hat so gar keine Ahnung und fühlt sich komplett überfordert. Könnte nicht vielleicht Jörn, der Barnabas sehr gerne mag, ihn übernehmen? Jörn ist überrascht, die ansonsten so selbstsichere Ella so zu sehen. Diese Seite gefällt ihm...

    Das Buch hat sich wie gewohnt flüssig lesen lassen und Barnabas‘ Beiträge waren sehr unterhaltsam – die Autorin ist eben eine Hundeflüsterin! Zum Abschluss kommt immer mein obligater Hinweis: Petra Schier schreibt Bücher für Erwachsene, daher gibt es zuweilen auch ein paar „heisse“ Szenen.

  13. Cover des Buches Ein Weihnachtshund auf Glücksmission (ISBN: 9783959736862)
    Petra Schier

    Ein Weihnachtshund auf Glücksmission

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Lujoma

    Annalena ist eigentlich recht zufrieden mit ihrem Leben. Als Autorin stellt sich so langsam Erfolg ein und Asco, ein fröhlicher Border Collie, den sie aus dem Tierheim hat, leistet ihr Gesellschaft. Nervig ist nur der Baulärm aus dem Nachbarhaus, aber da dauert es nicht mehr lange und der neue Besitzer zieht ein. Annalena ist wenig begeistert, dass es sich dabei ausgerechnet um Christian handelt. Von dem hatte sie gehofft, dass sie ihm nie wieder begegnet. Auch wenn es beide nicht zugeben, so sind da noch Gefühle füreinander. Doch die Vergangenheit ist nicht vergessen, hält besonders Christian gefangen. Zum Glück ist da Asco und die Hilfe vom Weihnachtsmann und seinen Elfen. Gelingt es ihnen für ein Happy End zu sorgen?


    Ich habe schon einige Weihnachtsbücher von Petra Schier gelesen und auch dieses hat mir wieder gut gefallen. Die Geschichte ist abwechselnd aus Annalenas, Christians und Ascos Sicht erzählt, so dass man alle drei gut kennen lernt und ihre Gedanken und Gefühle versteht. Es geht um Familie und Freundschaft, Vergangenheitsbewältigung, Trauer, Verstehen und Annahme, Füreinander da sein, Liebe…. Und darüber liegt viel Weihnachtszauber.

    Ganz schnell ins Herz geschlossen habe ich Asco, der ein fröhlicher Hund ist, obwohl er Schweres erlebt hat. Bezaubernd ist immer wieder, wenn er plötzlich seine kleinen Kunststücke zeigt. Aber auch Annalena und Christian mochte ich sehr und ich bin glücklich über das Happy End.


    „Ein Weihnachtshund auf Glücksmission“ ist ein wunderschöner Roman für kuschelige Stunden in der Advents- und Weihnachtszeit. Gern empfehle ich das Buch weiter.

  14. Cover des Buches Tod im Beginenhaus (ISBN: 9783499243813)
    Petra Schier

    Tod im Beginenhaus

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Die Geschichte spielt in Köln im späten 14. Jahrhundert. Eine an sich schon sehr spannende Zeit, wie ich finde. Es geht um Adelina, Tochter eines Apothekers. Sie gerät in diesem ersten Band der Reihe in einen Kriminalfall, den sie aufklären möchte. Etwas Hilfe bekommt sie vom Medicus, der zurzeit bei ihnen zur Untermiete wohnt.
    Die eigentliche Krimihandlung ist vielleicht ein bisschen dünn, trotzdem fand ich die Geschichte spannend und vor allem unterhaltsam. Alleine die Schilderungen des alltäglichen Lebens in dieser Zeit sind spannend.
    Ich mochte das Buch und werde die Reihe weiterlesen!

  15. Cover des Buches Frevel im Beinhaus (ISBN: 9783499254376)
    Petra Schier

    Frevel im Beinhaus

     (87)
    Aktuelle Rezension von: bettinahertz

    Inhalt: „Ein gottloser Frevel empört die Kölner Bürger: Aus einem Beinhaus wurden Schädel und Knochen entwendet. Kurz darauf wird im Hinterhof der Apothekerin Adelina eine schwangere Frau ermordet. Sogleich gerät Medicus Neklas Burka, Adelinas Gemahl, in Verdacht, die Frau für seine Experimente missbraucht zu haben.
    Adelina ist entschlossen, seine Unschuld zu beweisen. Doch selbst ihr kommen Zweifel, als sie wenig später in ihrem Keller einen geheimen Raum mit menschlichen Schädeln und Knochen findet …“

    Im Roman „Frevel im Beinhaus“ reisen wir wieder nach Köln ins 14. Jahrhundert. Autorin Petra Schier nutzt als historischen Hintergrund die Verurteilung eines Klerikers, die in Zeiten der Absetzung König Wenzels in den Geschichtsakten auftauchte. Daraus strickt Petra Schier einen packenden historischen Roman, der mit hervorragenden Krimielementen gespickt ist.

    Der Schreibstil ist wieder toll zu lesen, sehr anschaulich erleben wir Köln im 14. Jahrhundert und tauchen buchstäblich in eine andere Zeit ab. Petra Schier kann herrlich lebendig schreiben, ich hatte alles stets vor Augen und konnte mich in allen Situationen hineinversetzen.

    Zu Beginn des Romans tauchen wir wieder in Adelinas Haushalt bzw. in ihre Apotheke ein. Es war mir eine Freude, alle Personen der Familie, Freunde und Bekannte wieder zu treffen. Es ist einige Zeit zum Vorgängerband vergangen und man konnte von jedem seine persönliche Entwicklung verfolgen. Hinzu kommt die persönliche Geschichte des städtischen Hauptmanns Tillmann Greverode. Diesen Part finde ich absolut gelungen!

    Adelinas Mann Neklas Burka, städtischer Medicus, gerät in einem schlimmen Verdacht und wer Adelina kennt, weiß, dass sie nicht eher ruhen wird, bis der wahre Schuldige gefunden ist. Dabei gerät sie in immer verstricktere Situationen und ein Ausweg erscheint schier unmöglich. Wer hat es auf ihre Familie abgesehen? Ist es Bruder Thomasius, um den es lange Zeit ruhig war? Holt Neklas Vergangenheit ihn wieder ein?

    Petra Schier glänzt nicht nur mit historischen Aspekten, sondern knüpft auch hier einen spannenden Kriminalfall ein. Ich fand es außerordentlich interessant, wie damals ermittelt wird, für einen Unschuldigen keine leichte Kost. Der Spannungsbogen ist enorm hoch, man mag das Buch kaum aus der Hand legen.

    Ein Personenverzeichnis, Nachwort und ausführliches Glossar machen diesen Roman zu einer kompletten Einheit. Insgesamt ist es ein weiterer lesenswerter Roman aus der Adelina Reihe. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung und fünf Sterne.

  16. Cover des Buches Verrat im Zunfthaus (ISBN: 9783499246494)
    Petra Schier

    Verrat im Zunfthaus

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Wieder gibt es einen grausigen Mord, den es aufzuklären gilt für Adelina und ihren Mann. Wieder sehr spannend erzählt mit geschichtlichem Hintergrund, so, wie ich es mag. Es ist der dritte Band der Reihe, der sicherlich auch als Einzelband gelesen werden kann, aber da man mit jedem Band der Reihe die Protagonisten näher kennenlernt, würde ich doch empfehlen, die Bücher der Reihe nach zu lesen. Wer sich für das Leben im Mittelalter interessiert, wird hier sicherlich auf seine Kosten kommen.

  17. Cover des Buches Mord im Dirnenhaus (ISBN: 9783499243295)
    Petra Schier

    Mord im Dirnenhaus

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Auch der zweite Band der Reihe hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte spielt im späten 14. Jahrhundert, Adelina ist inzwischen verheiratet und auch sonst hat sich einiges getan. Und natürlich kann sie sich aus dem Mord, der in diesem Band geschieht, nicht heraushalten. Als Krimi vielleicht wieder ein bisschen dünn, jedenfalls für "richtige" Krimifans, aber dennoch durchaus spannend! Und für mich war die Zeit, in der die Geschichte spielt, einfach wieder sehr spannend und faszinierend! Unglaublich packend, wie die Menschen im Mittelalter gelebt haben; das an sich finde ich schon sehr beeindruckend, und man bekommt in diesem Buch einen guten Einblick.
    Ich freue mich auf Band 3 der Reihe!

  18. Cover des Buches Die Eifelgräfin (ISBN: 9783499249563)
    Petra Schier

    Die Eifelgräfin

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Auf diese Trilogie hatte ich mich sehr gefreut, da ich auch Abenteuer und Spannung von einem historischen Roman erwarte. Leider habe ich diesen ersten Teil nach 107 Seiten Langeweile abgebrochen. Es ging in der ganzen Zeit nur um das etwas nervige Kennenlernen in einer beginnenden Liebesgeschichte. Fuer mich persoenlich nichts, wer soetwas gerne liest, fuer den ist es sicher unterhaltsam.

  19. Cover des Buches Verschwörung im Zeughaus (ISBN: 9783499259227)
    Petra Schier

    Verschwörung im Zeughaus

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Lesestunde_mit_Marie
    „Verschwörung im Zeughaus“ ist der 5. und vorletzte Band aus der Reihe um die Apothekerin Adelina und ihre Familie. Die Geschichten spielen im mittelalterlichen Köln und behandeln jeweils einen spannenden Kriminalfall, in den Adelina oder einer ihrer Lieben verstrickt wird. Jeder Band kann einzeln gelesen werden, da die Kriminalfälle in sich abgeschlossen sind und Petra Schier die Leser jedes Mal gut mit kurzen Einschüben in die vorangegangenen Geschehnisse holt, die jeweils als Kenntnis von Nöten sind, um den Kontext zu verstehen. Aber natürlich können die Charakterentwicklungen besser nachvollzogen werden, wenn man alle Bände nacheinander liest. Ich selber habe zuvor Band 1 und 4 gelesen und fand mich wunderbar zurecht. Da mir die Reihe aber so gut gefällt, werde ich nun auch noch Band 2 und 3 lesen. Band 6 liegt schon bereit.

    Im fünften Teil "Verschwörung im Zeughaus" dreht sich alles um verschwundene Waffen und falsche Abrechnungen im sogenannten Zeughaus. Dieses Mal ist es Tilmann Greverode, der Hauptmann der Stadtwache und Adelinas Halbbruder, der unter Verdacht gerät, in furchtbare Machenschaften verstrickt zu sein und gar seinen guten Freund Clais van Dalen, seines Zeichens ebenfalls Hauptmann der Stadtwache, heimtückisch ermordet zu haben. Doch Tilmann, selber schwer verletzt, rettet sich zu seiner Schwester Adelina und bittet sie, ihn zu verstecken. Adelina, die von der Unschuld ihres Bruders überzeugt ist, nimmt die Ermittlungen auf und wird wieder einmal tatkräftig durch Freunde und Familie unterstützt. Hierbei gehen ihnen zahlreiche verwirrende und widersprüchliche Hinweise zu.

    Auch diesmal hat es Petra Schier geschafft, mich in die Welt der mittelalterlichen Domstadt hineinzuversetzen. Hierbei versteht sie es meisterhaft den Leser in den spannenden Kriminalfall zu verwickeln und auf falsche Fährten zu locken.

    Nicht minder interessant sind neben dem Kriminalfall auch die privaten Entwicklungen und Ereignisse im Hause Burka. In Band 5 steht neben Adelinas Bruder Tilmann Mira, die junge und widerspenstige Adelige, die sich in der Apothekerausbildung befindet, im Mittelpunkt. Daher gibt es auch entsprechende Perspektivwechsel in der Erzählung, die sehr bereichernd wirken. Vor allem die feurigen Streitgespräche zwischen Mira und Tilmann haben es in sich.

    Auch diesmal schaffte es Petra Schier, mich mit dem Ausgang des Kriminalfalls zu überraschen. Die Charakter sind klug angelegt und entwickelt worden.

    Fazit:
    Wer historische Romane und Kriminalfälle mag, sollte sich die Adelina-Reihe von Petra Schier nicht entgehen lassen. Ein Einstieg ist aus meiner Sicht in jeden Band der Reihe möglich. Spannung vor historischem Hintergrund sorgen hier für kurze Weile.
  20. Cover des Buches Der himmlische Weihnachtshund (ISBN: 9783352008498)
    Petra Schier

    Der himmlische Weihnachtshund

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Santa ist entsetzt. Beim Aufräumen finden er und seine Elfen den mittlerweile zwanzig Jahre alten Wunschzettel des kleinen Michael. Dieser wünschte sich einen Hund und dass seine Freundin Fiona nicht wegziehen muss. Für Santa gilt: ein Wunsch ist ein Wunsch egal wie alt. So macht er sich gleich daran das versäumte nachzuholen, doch ist Michael überhaupt noch bereit für die Erfüllung?

    Der sechste Band der Santa Claus-Reihe hat den Charme, den man von Petra Schiers Weihnachtsromanen kennt: märchenhafte Episoden mit den Weihnachtselfen, Santa Claus und dem Christkind, niedliche Szenen aus dem Blick des Hundes und die romantische Geschichte zwischen Fiona und Michael.

    Die sehr dominante und intrigante Linda hat mir das Lesevergnügen allerdings ein bisschen verdorben. Auch Michaels Eltern trugen nicht dazu bei, die Geschichte leichter zu machen. Doch mit der verfressenen niedlichen Hündin Keks und dem Wiedersehen bekannter Charaktere aus anderen Bänden ist auch dieses Buch ein besonderes, weihnachtliches Leseerlebnis, das viel zu kurz ist.

    Ich liebe die Santa Claus-Bücher von Petra Schier!

  21. Cover des Buches Die Gewürzhändlerin (ISBN: 9783499256288)
    Petra Schier

    Die Gewürzhändlerin

     (94)
    Aktuelle Rezension von: anma112015
    Wer mittelalterliche Alltagsbeschreibungen ohne große Dramatik mag, der ist bei diesem Buch richtig. Leider kommt die Spannung in dem Roman eindeutig zu kurz. Mordanklage und Lösung des Verdachtes beziehen sich auf die letzten 100 Seiten des Buches.
    Meine Meinung:
    Gutes Sittengemälde, den "Heiligen Gral" in Form einer Kreuz-Ketten-Relique hätte man weglassen können. Dadurch erhält der Roman einen leichten Fantasy-Touch. Teil 3 der Buchreihe werde ich nicht lesen.

  22. Cover des Buches Das Haus in der Löwengasse (ISBN: 9783499259012)
    Petra Schier

    Das Haus in der Löwengasse

     (127)
    Aktuelle Rezension von: unclethom
    Heute habe ich ein Buch aus dem Jahr 2012 beendet. Um es kurz zu machen, das Buch hat mich vollends überzeugt.
    Neben der Adelinareihe ist das bisher das Buch, das mir von Petra Schier am besten gefallen hat. Erneut gelang es der Autorin mich abzuholen und dies gleich auf den ersten Seiten. Der Spannungsbogen ist fein gezeichnet und beginnt eher sachte um sich dann immer weiter zu steigern.
    Das Buch besticht durch großartig ausgearbeitete und sehr plastisch beschriebene Figuren. Dank der schönen Schreibweise gelingt es der Autorin ihren Figuren Leben einzuhauchen, so sehr das man glauben könnte, es handle sich um reale Personen. Dazu die wie gewohnt schönen Dialoge und man erlebt mit wie sich eine Liebesgeschichte zur damaligen Zeit angefühlt haben muss.
    Der Hauptdarsteller, Julius ist ein sehr moderner Mann, eigentlich ganz anders wie so viele Männer im Verhältnis zu seinen weiblichen Angestellten. Nach außen hin eine raue Schale mit einem weichen Kern. Es ist jetzt nicht leicht Julius weiter zu charakterisieren ohne zu viel von der Story zu verraten, deshalb lasse ich es auch sein. Ich empfehle hier, das Buch selbst zu lesen, wenn ihr Wissen wollt welch ein feiner Mann Julius denn ist.
    Die Schauplätze sind ebenfalls sehr schön beschrieben und so kommt es einem vor als wäre man selbst schon dort gewesen.
    Der Roman ist eine wunderschöne Liebesgeschichte und daher eigentlich eher etwas für Frauen, so könnte man denken. Aber denkste, auch ich als Mann war von diesem Roman von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.
    Für mich sind das hier hochverdiente 5 Sterne, sowie eine Leseempfehlung!
  23. Cover des Buches Die Stadt der Heiligen (ISBN: 9783499248627)
    Petra Schier

    Die Stadt der Heiligen

     (83)
    Aktuelle Rezension von: meggies_fussnoten

    Als der Geselle Klas erschlagen im Dom aufgefunden wird, wird dessen Meister Reinold Markwardt verdächtigt, damit zu tun zu haben. Seine Frau Marysa ist jedoch von seiner Unschuld überzeugt und versucht zusammen mit dem Dominikanermönch Christophorus herauszufinden, wer der wahre Täter ist. Dabei stoßen sie auf Hinweise über einen Handel mit gefälschten Reliquien. Doch dann wird Marysa der Ketzerei beschuldigt und ihr droht eine Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen. 

     

    Ich liebe die historischen Romane von Petra Schier. Vor allem finde ich es wunderbar zu verfolgen, wie ihre weibliche Hauptfigur an Charakterstärke zunimmt und sich ihren Weg in ein unabhängige Zukunft bahnt. 

     

    So ist es hier mit Marysa. Sie ist unscheinbar, fügt sich ihrem Leben in einer Ehe, in der sie und ihr Mann sich nicht lieben. Marysa nimmt alles als gottgegeben hin, pflichtbewusst stellt sie ihre Aufgaben Tag für Tag in den Vordergrund und gönnt sich  nur kurze Annehmlichkeiten, die jedoch meist von ihrem Mann unterbunden werden. 

     

    Aufgrund dessen will man Marysa aus diesem tristen Leben befreien und ihr helfen, endlich so zu leben, wie sie es verdient hat. 

     

    Und dann taucht der Mönch Christophorus auf und überbringt ihr eine schlimme Botschaft. Und ab da geht es immer weiter bergab für Marysa. 

     

    Aber Marysa nimmt dies als Chance und kämpft sich ins Leben zurück, in ein Leben, dass sie sich neu erarbeiten kann und in dem sie die sein kann, die sie eigentlich ist, und nicht diejenige, zu der ihr Mann sie macht.

     

    Hochinteressant fand ich auch die Information rund um die Reliquien in Aachen, den Reliquienhandel und das Bauen eines Schreins für eben diese Reliquien. Über derart habe ich noch nie etwas gelesen und habe mich dann auch sogleich online etwas mehr darüber informiert. Und so ist natürlich auch gleich der Wunsch entstanden, Aachen einmal zu besuchen und auf den Spuren von Marysa und dem Mönche Christophorus zu wandeln.

     

    Die Figuren, die die Autorin hier zum Leben erweckt, entwickeln Tiefe und lassen die Geschichte lebendig werden. Gerade Marysa ist mir sehr ans Herz gewachsen, da sie sich im Laufe der Geschichte stark zu ihrem Positiven entwickelt. Auch Christophorus ist eine interessante Persönlichkeit, obwohl er mit einem Geheimnis lebt, welches man natürlich nur ansatzweise erfährt und viel der Fantasie überlassen wird.

     

    Marysa und Christophorus kommen sich zwar körperlich nicht nahe, doch entwickeln die beiden eine "Beziehung", die einer Art Hassliebe gleicht, zumindest auf Marysas Seite. Warum sie so reagiert, ist verständlich, wenn man der Geschichte folgt. 

     

    Ich bin sehr gespannt, wie es mit Marysa und Christophorus weitergeht und vor allem, welche weiteren Widrigkeiten noch auf die beiden warten. 

     

    Meggies Fussnote:

    Aachen, anno 1412. Innerhalb kürzester Zeit ist man in der Zeit gefangen.

  24. Cover des Buches Kleines Hundeherz sucht großes Glück (ISBN: 9783749904570)
    Petra Schier

    Kleines Hundeherz sucht großes Glück

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Blubb0butterfly

    „Santa, wir haben ein Problem.“ Elfe-Sieben, schwer bepackt mit einem Stapel Aktenordner, betrat das geräumige Büro mit der riesigen Wand voller LCD-Bildschirme.

    „Oh nein, nicht schon wieder.“ Santa Claus, auch als Weihnachtsmann bekannt, erhob sich rasch von seinem Platz hinter dem Schreibtisch und nahm der kleinen Elfe die schwere Last ab. „Was ist es diesmal? Die Förderbänder in der Geschenkefabrik? Die Verpackungsmaschine? Oder spinnt die Software der Internetseite wieder?“

    „Nein, nichts von alldem.“ Elfe-Sieben kicherte. „Ich wollte das nur schon immer mal sagen.“

    „Was?“ Verwirrt runzelt Santa die Stirn.

    „Na, du weißt schon: Houston, wir haben ein Problem…“


    Meinung

    Das ist bereits mein zweites Buch der Autorin und ich freue mich besonders, weil ich ihre Romane mit Hund ins Herz geschlossen habe. 😊

    Vorhang auf für Santa und seine kleinen Helferlein, die liebenswerten Elfen. 😉 Auch in diesem Band wird wieder eine Familie für einen goldigen Hund gesucht. Dieses Mal ist es Amor, was für ein passender Name, dafür, dass er zwei Menschen quasi miteinander verkuppeln soll, an eine nette Familie vermittelt werden. Der kleine Hund lebt schon länger auf der Straße, weil er es im Tierheim nicht mehr ausgehalten hat. Zuerst zögerlich, aber dann mit mehr Elan verfolgt er die Pläne des Weihnachtsmannes. 😉 Hoffen wir mal, dass er ein Weihnachtswunder erleben wird. 😊

    Noah arbeitet als Sozialarbeiter in einer Station und jeden Tag ist etwas los. Aber er scheint die Arbeit gerne und gut zu meistern. Nichts bringt ihn aus der Ruhe. Naja, bis eine neue Kollegin auftaucht und ungewohnte Gefühle in ihm weckt… Dabei kommt ihm seine Vergangenheit in die Quere…

    Lidia ist eine lebensfrohe Person, die für das Familienunternehmen arbeitet. Ihre Leidenschaft gilt aber dem Backen und Kochen, weshalb sie sich natürlich sofort auf den freien Job als Köchin in der Sozialstation stürzt. Und als i-Tüpfelchen auch noch zu ihrer Lieblingsjahreszeit! Da kann sie nach Lust und Laune unzählige Plätzchen und Gebäcke zaubern. 😉 Schnell wird sie zum Liebling aller Gäste und Mitarbeiter. Nur Noah scheint sie nicht zu mögen. Aber so schnell gibt die sonst so schüchterne Lidia nicht auf. Denn sie hat sofort gemerkt, dass in Noah mehr steckt, als es den Anschein erweckt. Außerdem hat sie noch nie solche Gefühle gehabt, wie Noah sie in ihr weckt. Kann sie für ein besonderes Weihnachtserlebnis sorgen?

    Die Seiten sind wieder nur so dahingeflogen! Der Schreibstil ist klasse und flüssig. Der Inhalt ist gut und passt perfekt zur Jahreszeit. 😊 Lidia ist eine Figur, mit der ich mich identifizieren konnte, was ich immer wieder etwas gruselig finde. Aber offenbar gibt es doch mehr Romanfiguren, die mir ähneln als gedacht. XD Jedenfalls ist Lidia eine herzensgute Person, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Sie ist mutig und gibt die Liebe nicht so schnell auf. Noahs bewegte Vergangenheit ist wahrlich nicht schön, aber dass er damit nicht abschließen kann und sich damit alle Zukunftschancen verbaut, ist doch traurig. Aber nur gut, dass der Weihnachtsmann all seinen Schützlingen zum Glück verhilft. 😉 Eine süße Weihnachtsgeschichte mit viel Gefühl!

     

    ♥♥♥♥ von ♥♥♥♥♥

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