Bücher mit dem Tag "pentagon"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "pentagon" gekennzeichnet haben.

41 Bücher

  1. Cover des Buches Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O. (ISBN: 9783442489640)
    Neal Stephenson

    Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O.

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Was für ein Wälzer! Doch für mich ein absoluter Genuss beim Lesen. Konnte kaum Längen feststellen und das mag schon etwas bedeuten bei der Seitenanzahl. Eine tolle Mixtur. Genau mein Geschmack. Und spannend bis zum Schluss.

    Die verschiedenen „Erzählraster“ waren zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, übten dann aber im weiteren Verlauf einen gewissen Reiz aus.

    Inhaltlich sind mir keine groben Schnitzer aufgefallen und der Handlungsverlauf erscheint mir in sich schlüssig. Ich muss wohl kaum erwähnen, dass die Phantasie in diesem Roman Purzelbäume schlägt.

    Auch der Stil hat mir gut gefallen. Das Buch ist flüssig zu lesen und eignet sich auch als Bett- bzw. Urlaubslektüre.


    Fazit: Mein bisheriger Favorit in diesem Jahr (2021) in der Kategorie: Belletristik

  2. Cover des Buches Way Out (ISBN: 9783442372096)
    Lee Child

    Way Out

     (54)
    Aktuelle Rezension von: TheSilencer
    Wie schon in "Der Janusmann" schickt der Autor den Leser auf gewohnte Wege, um mit allen Gewohnheiten zu brechen.

    Ohne es zu wissen, beobachtet Jack Reacher eine Lösegeldübergabe. Zunächst möchte der Erpresste nur Reachers gutes Gedächtnis und seine professionelle Wahrnehmung kaufen.
    Doch schon bald sieht sich Reacher wieder mittendrin, in einer Entführung, die ihn eigentlich nichts angeht; zwischen Verrat und Lügen, Mord und Intrigen.

    Seine Routine, seine Professionalität verleihen ihm einen Tunnelblick. Denn diesmal spielen seine eigenen Instinkte gegen ihn und er macht einen folgenschweren Fehler ...

    Mit der zehnten Folge hält Child das Niveau. Reacher bleibt ein einzigartiger Held ohne Erbarmen für seine Gegner.
  3. Cover des Buches Insignia - Die Weltenspieler (ISBN: 9783442478347)
    S.J. Kincaid

    Insignia - Die Weltenspieler

     (56)
    Aktuelle Rezension von: AnonymerWombat

  4. Cover des Buches Gnadenlos (ISBN: 9783641226640)
    Tom Clancy

    Gnadenlos

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Torsten78

    Nachdem ich einige Filme gesehen habe, in denen Tom Clancy Bücher mit sehr namenhaften Schauspielern verfilmt wurden (Jagd auf Roter Oktober, Die Stunde des Patrioten), war ich neugierig auf die Bücher.

    Tom Clancy macht einem den Einstieg nicht ganz einfach. Andere Autoren setzen eine spannende Szene an den Anfang. Tom Clancy schreibt bruchstückhafte Szenen, von diversen Akteuren, die man erst allesamt nicht zuordnen kann. Der Leser wird zuerst eher verwirrt zurückgelassen.

    ...

    Die vollständige Rezension findet sich hier:

    https://www.torstens-buecherecke.de/jack-ryan-1-gnadenlos-buch/

  5. Cover des Buches And Good Is (ISBN: 9783404600090)
    John Madison

    And Good Is

     (22)
    Aktuelle Rezension von: magicblue

    Es wirklich sehr gut zu lesen, genau die richtige Mischung aus Witz und Information. Die "Kapitel" sind meistens nur eine oder zwei Seiten und damit ist es perfekt zum Lesen zwischendurch. Man bekommt ziemlich viele Fakten der USA, ob man sich die alle merken kann, ist jetzt natürlich eine andere Frage. Die Fakten sind auch in Themenbereichen sortiert. Nur hätte ich mir vielleicht zu dem einen oder anderen Bundesstaat etwas mehr gewünscht. So langweilig können die ja gar nicht sein. Ein Themenbereich für die großen Städte der USA wäre auch noch eine Idee gewesen. Vielleicht hätte ich es sogar gekauft, wenn ich es nicht geschenkt bekommen hätte (das werden wir nun aber wohl nie wissen).

  6. Cover des Buches Scheintot (ISBN: 9783734106248)
    Tess Gerritsen

    Scheintot

     (952)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Dies war seit langem mal wieder ein Thriller, den ich in kürzester Zeit verschlungen habe.

    Der Einstieg ins Buch ist schon sehr rasant und im Großen und Ganzen wird das Tempo auch hoch gehalten. Hat man zu Beginn vielleicht noch nicht ganz so die Ahnung, in welche Richtung sich das Ganze bewegt, bekommt man dank verdächtigem Kompetenzgerangel und weiteren Nachforschungen Rizzolis  schnell einen Blick für die tiefen Verwurzelungen des Falls.

    Im Fokus steht dieses Mal die hochschwangere Jane, die natürlich nicht die Füße stillhalten kann und plötzlich viel tiefer drinsteckt als ihr lieb ist.

    Einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass mir das private Gequengel von Jane etwas zu viel war, auch wenn dadurch die letzten Züge einer Schwangerschaft sehr klar, deutlich und realistisch widergespiegelt wurden. Dafür kam mir das Hauptthema  Menschenhandel mit Transportketten, involvierten Personen und vor allem Konsequenzen für diese etwas zu kurz.

    Dennoch ein absolut lesenswertes, packendes Buch, durch das ich nur so durchgerauscht bin.

  7. Cover des Buches Der dritte Zwilling (ISBN: 9783404176489)
    Ken Follett

    Der dritte Zwilling

     (891)
    Aktuelle Rezension von: leipzigermama

    Wieder mal ein Thriller von dem ich direkt gefesselt wurde. Denn hier waren so viele Personen direkt miteinander vernetzt, dass man nur schwer glauben konnte, wie normal sie trotz all der Vorfälle noch im Umgang miteinander sein konnten.
    Dabei ist das Werk von Ken Follett gar nicht so neu und wurde sogar verfilmt. Wie konnte dieses Thema dann nur so an mir vorbei gehen? Denn mich faszinierten hier die Abgründe der menschlichen Seele, die Follett wirklich gut ausgearbeitet hat.
    Doch wie fantastisch es am Ende wirklich wird, konnte ich beim Titel und der Kurzbeschreibung noch gar nicht absehen. Denn hier geht es nicht einfach darum, dass sich Zwillingsbrüder nicht kennen und wohl bei der Geburt getrennt wurden. Es ist tatsächlich eine viel dramatischere, sogar verrücktere, Geschichte, die dahinter steckt. Schön geschmückt mit aktuellen Ereignissen wie der Vergewaltigung, Brandstiftung und Zerstörung der Karriere.
    Definitiv lesenswert! Und ich geh jetzt mal auf die Suche nach dem Film. Der reizt mich. Wobei ich hoffe, dass er nicht zu arg vom Buch abweicht.

  8. Cover des Buches Operation Babylon (ISBN: 9783404177967)
    Glenn Meade

    Operation Babylon

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Der schlafende Tod (ISBN: 9783442460311)
    Jeffrey Anderson

    Der schlafende Tod

     (21)
    Aktuelle Rezension von: simonfun
    Ein gutes Buch. Der Schreibstil ist flüssig und hat kaum Aussetzer im Kopffilm. Die Protagonisten sind sympatisch und nicht allzu heldenhaft dargestellt. Nur die Bösen sind etwas nebulös beschrieben, sodass sie leicht unglaubwürdig erscheinen, was allerdings bei deren Motiv kaum verwundert. Der rote Handlungsfaden ist klassisch und könnte locker verfilmt werden, wenn es nicht schon einige Filme über das Genre gäbe. Wie auch immer - für Genreliebhaber lesenswert!
  10. Cover des Buches Auf höchsten Befehl. (ISBN: 9783453169234)
    Joseph Finder

    Auf höchsten Befehl.

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Das Buch gibt interessante Einblicke in die amerikanische Gerichtswelt und hat am Schluß einige überaschende Wendungen, die das Ende des Buches nicht vorausahnen lassen. Mit überraschenden Wendungen gespickt kann man das Buch bis zum Finale nicht mehr aus der Hand legen. Die Story wird packend geschildert und ist meiner Meinung nach auch nicht realitätsfremd.
  11. Cover des Buches Flug in die Nacht (ISBN: 9783442554553)
    Dale Brown

    Flug in die Nacht

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Sehr packend und realistisch beschreibt Dale Brown die militärische Eskalation. Wieder mal hat Dale Brown bewiesen, dass er das High-Tech-Thriller-schreiben bis zur Perfektion bringen kann!! Meiner Meinung ist "Flug in die Nacht" nach einer der besten Militärthriller , trotz gelegentlich durchblitzendem US-Patriotismus, der aber kaum stört.
  12. Cover des Buches Die Terror(f)lüge (ISBN: B005YNHD4Y)
    Andreas von Rétyi

    Die Terror(f)lüge

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches BLACK FLAGGED ALPHA (ISBN: 9783958352469)
    Steven Konkoly

    BLACK FLAGGED ALPHA

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Thomas_Dobrokovsky

    Eine geheime Gruppe von Elite-Soldaten geht ihren alltäglichen Aufgaben nach. Sie führen anscheinend und ein ganz normales Leben. So auch Daniel Petrovich. Bis er gezwungen wird, einen letzten Auftrag anzunehmen.

    Dieser wirft sein Alibi-Leben durcheinander und bringt nicht nur ihn selbst, sondern auch seine Frau in Gefahr. Auf der anderen Seite sind Führungspositionen im Pentagon infiltriert, auf der Suche nach den geheimen Black Flag Akten, damit diese nicht in die Hände des Geheimdienstes fallen. 


    Klappentext

    Daniel Petrovich ist Agent des BLACK FLAG-Programms, und vielleicht der gefährlichste Mann, den das Geheimprojekt des Verteidigungsministeriums hervorgebracht hat. Sein Job bringt es mit sich, dass er Geheimnisse kennt, die in den Tiefen des Pentagon verborgen liegen, und von denen kaum jemand etwas weiß.


    Dann wird Petrivich erpresst – eine letzte Mission, ein letzter Auftrag.

    Doch was ein Routine-Auftrag sein soll, lässt sein mühsam aufgebautes "normales" Leben in wenigen Augenblicken wie ein Kartenhaus zusammenfallen.

    Nun wird er gnadenlos gejagt.

    Einzig seine Fähigkeiten können iahn jetzt noch retten. Die dunkle Seite seines Lebens. Eine Seite, in der es keine Grenzen gibt – und keine Loyalitäten.

    Der Wettlauf gegen die Uhr beginnt …


    Fazit

    Die Geschichte beginnt spannend und liest sich gut. Schnell wird der Leser mit vier verschiedenen beteiligten Parteien konfrontiert und es bleibt schwierig, den Überblick zu behalten. Die Geschichte von Daniel ist hier nur eine davon. Der einzige "good-guy" scheint mit den Ermittlungen beschäftigt zu sein. Leider lässt der Thriller mit Überraschungen auf sich warten und die Wendungen sind meist vorhersehbar. 

    Alles in allem hebt sich Alpha nicht aus der Masse heraus, so dass ich hier leider nur 3 von 5 Sternen vergebe.


    Dieses Buch ist der Auftakt einer Serie.

  14. Cover des Buches Operation Centaurus (ISBN: 9783833482182)
    Hubert Schulte Kellinghaus

    Operation Centaurus

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Die gute Mischung aus Spannung und Action, Realitätsbezug und Vision machen das Buch sehr lesenswert. Es hat mich einerseits mitgerissen und andererseits zum Denken über wirklich existierende und potentielle Machtverbindungen (die USA, China und die 3 Weltreligionen spielen eine große Rolle) angeregt.
  15. Cover des Buches Terroristenjägerin (ISBN: 9783442153176)
    Rita Katz

    Terroristenjägerin

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Rita Katz beschreibt spannend - wie schon der Titel des Buches sagt - ihre Vorgehensweise beim Aufdecken von Verbindungen zwischen "Islamischen Hilforganisationen" und den Islamistischen Terrorzellen, ohne dabei in eine reißerische Klatschkolummne abzurutschen. Dabei werden viele brisante Details dargelegt, die die Arbeitsweise, bzw. das Fehlen derselben, der Ermittlungsbehörden in den USA aufzeigen. Diese Buch muß man gelesen haben.
  16. Cover des Buches Der Minotaur. Roman. (ISBN: 9783442415311)
    Stephen Coonts

    Der Minotaur. Roman.

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Akte Olympia - Gefährliche Wahrheit - Eine etwas andere Version von 9/11 (ISBN: 9783957530936)
  18. Cover des Buches Der Sieg. Band 2. (ISBN: B001ASLSBG)
    A. Tschakowski

    Der Sieg. Band 2.

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Beute (ISBN: 9783641135355)
    Michael Crichton

    Beute

     (192)
    Aktuelle Rezension von: Tobias_Damaschke

    Michael Crichton ist einer meiner Lieblingsautoren und Prey ("Beute"), das ich vor kurzem ein zweites Mal gelesen habe, beinhaltet alle Zutaten, die mich zu einem Fan des leider ja verstorbenen Mannes machen.

    Kurz zur Handlung: Unser Hauptprotagonist Jack ist Informatiker und wird in die Wüste von Nevada geschickt um einem Unternehmen dabei zu helfen, Mini-Überwachungsanlagen für das Militär zu bauen. Dabei kommt die hochkomplizierte - und wie sich bald auch herausstellt, hochgefährliche - Nanotechnologie zum Zuge. Die droht dann auch schnell außer Kontrolle zu geraten und es wird schnell für alle Beteiligten deutlich, dass mehr auf dem Spiel steht als nur ihre Gehaltschecks ...

    Wenn man neben der Spannung und den tollen Dialogen eine große Konstante in Chrichtons Büchern herausstellen möchte, dann wird es wohl seine sehr kritische Auseinandersetzung mit neuen Technologien und generell dem wissenschaftlichen Fortschritt sein. Dabei erhebt er aber nie den Zeigefinger und eine fundamentale Kritik am Fortschritt an sich will der Autor auch gar nicht erreichen.
    Ähnlich wie bei der Gentechnik in Jurassic Park stellt aber auch die Nanotechnologie die Forscher immer wieder vor Probleme, die teilweise auch ethischer Natur sind. Chrichton spricht hier immer wieder diese Problemfelder an und führt dem Leser die Gefahren von einer verantwortungslosen Verwendung dieser Technologien vor Augen und das alles immer ein einer hochspannenden Geschichte verpackt, mit den erwähnten tollen Dialogen und gut ausgearbeiteten Charakteren.

    "Beute" ist einer dieser Thriller, die man in einem Rutsch durchliest. Absolut zu empfehlen.

  20. Cover des Buches Die Verschwörer (ISBN: 9783442364688)
    William S. Cohen

    Die Verschwörer

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Im grossen und ganzen ein mit US-Patriotismus durchzogener Polit-Thriller mit Ambitionen zur Weltverschwörung. Die Lobreden auf das heldenhafte US-Militär erwecken den Eindruck einer gesteuerten Propaganda. Interessant sind jedoch sind die politischen Ansichten des Autors, der ehemals Verteidigungsminister unter Clinton war, über deutsche, europäische und auch internationale Politik, die gar nicht so verkehrt sind.
  21. Cover des Buches Lincoln County Lockdown – Tödliche Fracht (ISBN: 9783945493328)
    Felix A. Münter

    Lincoln County Lockdown – Tödliche Fracht

     (12)
    Aktuelle Rezension von: melanie_reichert

    Dieses Buch war der erste Romane aus der Feder von Felix A. Münter, das ich gelesen habe, aber mit Sicherheit nicht das letzte, denn der Autor hat mich vom ersten Abschnitt an fesseln können und ein unglaublich spannendes Werk vorgelegt. Nervenkitzel, starke Charaktere, individuelle Persönlichkeiten, ein gut ausgefeilter Plot und ein Szenario, das einem Gänsehaut beschert.

    Dieser rasante Thriller wird uns in einer Art Drehbuchstil nähergebracht. Wir haben einen allwissenden Erzähler, der immer wieder dynamisch zwischen den einzelnen Szenen hin und her schwenkt. Dies erzeugt zum einen Spannung und zum anderen hat der Leser den Eindruck, wirklich überall mit dabei zu sein und alles im Blick zu haben. Zusätzlich sorgen Orts- und Zeitangaben über den jeweiligen Abschnitten dafür, dass man sich prima zurechtfindet. Mir haben diese schnellen Cuts sehr gut gefallen und auch der Schreibstil war flüssig und präzise. Herr Münter bedient sich einer sehr direkte Sprache und lässt sich von jedem Charakter individuell beeinflussen, wie er spricht (umgangssprachlich, eher gehoben etc.), was den Effekt hat, dass sie noch lebendiger erscheinen.

    Die Protagonistin Cassy Webber hat mir sehr gut gefallen. Sie ist eine starke Frau, die sich nicht nur mit ihrer Situation als Sheriff perfekt organisiert hat (ich sage nur Frau in einer Männerdomäne), sondern darüber hinaus auch einen Pathos für ihr County besitzt, der über die Normalität hinaus geht. Sie bewahrt auch in Situationen Ruhe, die einen eigentlich in Panik ausbrechen lassen. Oft ist sie cooler und lösungsorientierter als ihre männlichen Mitstreiter, was ihre Rolle als weiblicher Sheriff zusätzlich stärkt. Auch Deputy Moses King ist so ein Sympathieträger. Ich muss zugeben, dass er mir am Anfang weniger zugesagt hat, sich dann aber im Laufe der Story in mein Herz schlich. Er ist die Sorte von Mensch, die sich immer selbst treu bleibt – quasi ein Original, das für seine Vorsätze einsteht. In Kombination sind beide ein tolles Team und vermitteln einen glaubhaften Eindruck von einem Provinz-Departement.

    Auch Agent Kelly vom Pentagon hat einen authentischen Auftritt hingelegt. Ihn mochte ich sogar von Anfang an, obwohl er eher als „Gegenpart“ in die Geschichte hineingeworfen wurde. Generell wurde bei diesem Roman eine tolle Arbeit an den Charakteren geleistet, denn obwohl sie vielzählig sind, verliert man doch nicht den Überblick und hat den Eindruck, dass jeder genau da hingehört, wo er ist.

    Die Spannung setzt schon im ersten Kapitel ein und steigert sich sogar noch bis zum Ende – und das nicht zu knapp. Das letzte Viertel des Buchs ist nur so dahingeschmolzen und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Der einzige Minikritikpunkt geht an den Schluss bzw. an dessen Interpretationsfähigkeit. Ich mag „offene“ Enden generell nicht so sehr, von daher ist das eigentlich keine richtige Kritik, sondern der persönliche Geschmack meinerseits.

    Vom Genre her würde ich das Buch natürlich unter Thriller verbuchen, weil die Spannung einfach fesselnd ist. Viele unerwartete Wendungen, ein County im Ausnahmezustand, Militär, Schießereien und blutiges Gemetzel (wer einen schwachen Magen hat, sollte eventuell zu einer anderen Lektüre greifen!). Darüber hinaus kann man für die entflohene Ladung der Transporter durchaus sagen, dass auch ein Touch Fantasy oder Sci-Fi vorhanden ist, zumindest muss man hier ein bisschen Vorstellungskraft mitbringen.

    Für mich hatte der Roman alles, was ich für ein paar nervenaufreibende Stunden gebraucht habe: einen toll konstruierten Plot, starke Charaktere, spannende Wendungen und viele Konflikte. Daher kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen und freue mich auf weitere Bücher des Autors!

    4,5 Sterne

  22. Cover des Buches Operation 9/11 (ISBN: 9783426784365)
    Gerhard Wisnewski

    Operation 9/11

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Ati
    Es gibt Dinge im Leben, die prägen sich unauslöschlich in uns ein. Bilder, Gerüche, Worte, Töne, Gefühle. So auch am 11.09.2001. Damals unterstützte ich gerade meinen Bruder als Aufpasserin und Animateurin bei der Geburtstagsfeier meiner Nichte mit ihren Kindergartenfreunden. Irgendwann, während ich Topfschlagen mit den Kindern spielte, flüsterte mir mein Bruder ins Ohr, dass ein Turm des WTC eingestürzt war. Mein Bruder hat zugegebenermaßen einen manchmal bizarren, pechschwarzen Humor und im ersten Moment fragte ich mich, was mich im Folgenden wohl noch erwarten würde. Leider meinte er es todernst und so feierten wir zwar mit den Kleinen, allerdings mit einem überaus schlechten Gefühl. Die Folgetage schürten dieses schlechte Gefühl. Nicht nur, weil die Worte Krieg und Terror plötzlich in aller Munde waren. Auch weil hier allzu schnell ein Schuldiger benannt und der Krieg erklärt wurde, während im Zuge anderer terroristischer Aktivitäten oft jahrelang erfolglos ermittelt wird. Ich bin keine Verschwörungstheoretikerin, doch das kam mir mehr als spanisch vor. Eine objektive Berichterstattung vermissten wohl die meisten nicht sofort, dafür war das Geschehen zu aufwühlend. Der 1959 in Krumbach geborene Gerhard Wisnewski, der es nach eigener Aussage als seinen Auftrag ansieht, ein unbequemer Journalist zu sein, produzierte zusammen mit Willy Brunner die Sendung Aktenzeichen 11.9. ungelöst für den WDR. Im Gegensatz zu den emotionsüberfrachteten Dokumentationen, die man sonst zu sehen bekam, verfolgte er dabei einen überaus kritischen Ansatz. Während meiner (Aushilfs-)Tätigkeit in den Redaktionen Fernsehen In- und Ausland beim (damals noch) SDR, merkte einmal einer der dort arbeitenden Redakteure bitter und desillusioniert an, dass der Zuschauer keine Meinung zu haben hat, weil Meinung gemacht wird. Diese Worte waren und sind nicht völlig aus der Luft gegriffen, denn nach einer fragwürdigen Kampagne des Spiegels und anderer Kritiker gegen ihn endete nicht nur Wisnewskis Tätigkeit für den WDR. Zudem folgte sein halboffizieller Ausschluss aus dem Journalistenverband. Warum? Weil er etwas aussprach, was man nicht aussprechen durfte? Es gab und gibt unzählige Journalisten, die alle möglichen schlecht recherchierten und aus Halbwahrheiten gesponnenen Beiträge produzieren und überraschenderweise dennoch weitaus weniger Folgen fürchten müssen. Wisnewski brauchte länger als die Ermittler der Anschläge, um diverse Dinge zu präsentieren. Doch 2003 erschien bei Knaur sein Buch Operation 9/11 – Angriff auf den Globus, welches ich mir gleich nach Erscheinen besorgte und geradezu verschlang. Wie gesagt: Ich bin keine Anhängerin von abstrusen Verschwörungstheorien. Doch ich lebe in einer Welt, in der alles zusammenhängt. Was mich deshalb interessiert, ist eine Beleuchtung des Weltgeschehens aus verschiedenen Blickwinkeln. Und dies wurde mir vom Autor durch seine Recherchen geliefert. Sie betrafen nicht nur Überlegungen zu den schnellen Ermittlungserfolgen, den Filmbeiträgen (mit denen wir überschwemmt wurden) und Zeugenaussagen von ansonsten eher totgeschwiegenen Zeugen. Er zeigte logische Widersprüche auf und ging möglichen Motiven auf den Grund. Wisnewski lenkte den Blick auf relevante Fragen, allerdings deuteten die von ihm angesprochenen Kausalitäten und Folgerungen sehr schnell in Richtung einer Verschwörung. Dieses unschöne Ergebnis brachte ihm dann prompt (und nicht zum ersten Mal) den Vorwurf eines Verschwörungstheoretikers ein. Unglaubwürdig wirkten seine Fragen und Mutmaßungen jedoch nicht zwingend, denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass Verschwörungen nicht nur theoretisch existieren. Zu viele Zufälle, zu viele Ungereimtheiten, zu schnelle Verlautbarungen sorgten zunehmend für Stirnrunzeln. Und die Folgen für die Welt (der schnell ausgerufene Krieg, die Aushebelung von Gesetzen) wie für ihn selbst (Kündigung, Rufschädigung, etc.) untermauerten für mich seine Aussagen. Sie lassen mich ihn weiterhin als das sehen, was er ist: ein investigativer Journalist, der sich glücklicherweise nicht so schnell unterkriegen lässt. 10 Jahre nach den Anschlägen erinnerten sowohl die Printmedien als auch Film und Fernsehen an die damaligen Geschehnisse. Und wieder konnte man feststellen, dass im Gros der Blick eher auf emotionsgeschüttelte, tränenüberströmte Angehörige oder Beteiligte geschwenkt wurde, als auf tatsächlich nach wie vor nicht zufriedenstellend aufgeklärte Widersprüche. Dass die Ereignisse damals schrecklich waren, steht außer Frage. Dass Emotionen mit ihnen verbunden sind ebenfalls. Doch gerade deshalb tut Aufklärung not. KNAUR veröffentlichte dankenswerterweise 2011 eine völlig überarbeitete Fassung von Operation 9/11 mit dem Untertitel Der Wahrheit auf der Spur. Genau wie das erste Buch sorgte auch dieses neben einigem Lob und Anerkennung für Aufruhr und Vorwürfe. Und für Magendrücken, weil die bereits früher gezogenen Rückschlüsse sich nicht nur bestätigen, sondern nach wie vor nichts von ihrer bestürzenden Aussagekraft verloren haben. Die Überarbeitung bietet keinen flachen Aufguss, sondern abermals viele gut ermittelte Fakten und daraus resultierende Überlegungen. So geht Wisnewski etwa darauf ein, dass die oft vorgespielten Telefonmitschnitte von Bordtelefonen Lügen gestraft wurden, weil es in dem Flugzeugtyp der betreffenden Maschine gar keine gab. Oder fragt nach, warum der offizielle Schuldige Bin Laden sich trotz der Anschläge anscheinend seltsamerweise nicht auf der offiziellen Liste der Top-Terroristen der amerikanischen Regierung befunden hat. Er setzt fragmentierte Erkenntnisse puzzlegleich zusammen und verfestigt seine damals gefundenen, teils harsch angeprangerten, logischen Widersprüche. Ein weiteres Mal konfrontiert er die tatsächlichen Ungereimtheiten mit den offiziellen Wahrheiten und lässt Letztere schlecht aussehen. Ein weiteres Mal streitet er nicht den terroristischen Angriff an sich ab, sondern hinterfragt differenziert die damit verbundene Suggestion bezüglich vermeintlicher Hintermänner und Hintergründe. Oder die Verschleierung der tatsächlichen Strippenzieher und ihre Motive. Seine Überlegungen sind abermals flüssig leicht zu lesen. Seine Argumentationskette reißt nicht ab. Wisnewski langweilt nicht mit dem, was er herausgefunden hat, sondern verursacht erneut Schluckbeschwerden. Die Flut der zusätzlichen Informationen und die daraus resultierenden Fragen und Schlüsse regen zum Nachdenken an. Sie erschüttern das Weltbild noch ein wenig mehr – zumindest all derer, die kritische Fragen zulassen. Fazit: Wie sagte mein Kollege damals so bitter und desillusioniert? „Der Zuschauer hat keine Meinung zu haben, weil Meinung gemacht wird“. Wer die Berichterstattung bestimmter Ereignisse aufmerksam verfolgt (nicht nur die vom 11. September) merkt sehr schnell, dass da etwas daran ist. Wir leben in einer globalen Welt. Es soll uns interessieren, was etwa in Afghanistan passiert. Gleichzeitig sollen wir anscheinend die Augen vor allzu kritischen Fragen verschließen. Wer sich dieser Denkweise anpassen kann und möchte, sollte die Finger von dem Buch lassen. Alle anderen, die über den Tellerrand hinausschauen und differenzierte Zweifel erlauben, kann ich es jedoch empfehlen. Wie man die daraus gewonnenen Ansichten bewertet, bleibt jedem letztlich selbst überlassen. Operation 9/11, egal ob die 2003er-Ausgabe mit dem Untertitel Angriff auf den Globus oder die 2011er-Ausgabe mit dem Untertitel Der Wahrheit auf der Spur, erschüttert. Macht Angst und wütend. Nicht nur weil es deutlich macht, wie leicht man manipuliert werden kann, sondern auch angesichts des Umstandes, dass die Manipulatoren keine allzugroßen Strafen befürchten müssen. Copyright © 2012, Antje Jürgens (AJ)
  23. Cover des Buches Codewort Pentagon (ISBN: 9783426017760)
    Dean Koontz

    Codewort Pentagon

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Dean King
    Netter Krimi aus Koontz' Anfangszeit. Für wahre Koontz-Fans natürlich ein MUSS - für reine "Genre-Koontz"-Fans lieber Finger weg, da es sich eben um einen völlig normalen Krimi handelt.
  24. Cover des Buches Underground (ISBN: 9783442378074)
    Lee Child

    Underground

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Lesefexin
    Im 13. Roman der Jack-Reacher-Reihe wird der Ex-Militärpolizist während einer U-Bahn-Fahrt in einen Kriminalfall verwickelt, der den unkonventionellen Ermittler schließlich in eine Konfrontation mit Geheimdiensten, dem FBI und Terrorristen zwingt: es geht um Geheiminformationen, an denen eine afghanische Terrorgruppe Interesse hat. Wieder ist es die die erfolgreiche Salamitaktik des schrittweise Enthüllens von für das Verständnis der Story notwendigen Informationen, in denen sich Lee Child als meisterlich erweist, und wieder wirkt die Auflösung des Buches am Ende etwas konstruiert, wenngleich nicht annähernd so enttäuschend wie bei "Outlaw" meinem ersten Reacher-Leseerlebnis. Aber auch hier tritt Jack Reacher als der fast allwissende und nahezu unbesiegbare und furchtlose Vollstrecker auf, eine Art Supermann im Landstreicherkostüm. Man kann über diese Figur sagen was man will, aber sie erinnert an die unkaputtbaren Kino-Actionhelden der Achtzigerjahre und ist eigentlich vollkommen retro und unrealistisch, aber in dieser Hinsicht fast schon wieder komisch. Manchmal sind die kurzen Sätze, in denen Child seine Romane schreibt, etwas gewöhnungsbedürftig, auf der anderen Seite ist es sehr viel leichter in diese einfach zu lesenden Krimis hineinzukommen, wenn man das Buch mal ein paar Tage aus Zeitgründen aus der Hand legen musste. Fazit: spannend zu lesen, aber danach auch schnell vergessen.

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