Bücher mit dem Tag "penhaligon"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "penhaligon" gekennzeichnet haben.

58 Bücher

  1. Cover des Buches Palace of Glass - Die Wächterin (ISBN: 9783764531959)
    C. E. Bernard

    Palace of Glass - Die Wächterin

     (638)
    Aktuelle Rezension von: elvira

    Dieses Buch lag ziemlich lange auf meinem SuB und ich bin so froh, es endlich befreit zu haben. Wir begleiten Rea in eine dystopische Zukunft. Hier gibt es Magdalenen und die werden gefürchtet. Berührungen sind, außer zur Fortpflanzung, untersagt. Diese Mischung aus Zukunft und Vergangenheit fand ich wirklich interessant. Anfangs hatte ich ein bisschen Probleme, mich auf diese Welt einzulassen, aber dann macht es so viel Spaß! Rea ist so eine tolle Protagonistin. Sie zweifelt mit sich und ist doch so stark. Nicht frei von Fehlern, aber für ihre Familie und Freunde macht sie alles. 

    Der Schreibstil ist flüssig und angenehm. Lediglich die Liebesbeziehung konnte mich nicht so ganz für sich einnehmen. Doch das ist gar nicht schlimm, denn die anderen Punkte konnten mich auf jeden Fall überzeugen. Gerade das Ende ist wirklich spannend. 

    Fazit: Eine Dystopie, die Vergangenheit und Zukunft verbindet. Ich bin wirklich gespannt, wie es weitergeht und fiebere mit Rea und ihren Freunden mit.

  2. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 05 (ISBN: 9783442268467)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 05

     (1.149)
    Aktuelle Rezension von: Walther

    Es ist so viel über die Bücher (und die Filme) gesagt worden, dass ich mich ganz kurz fassen und auf einen Punkt fokussieren kann: Schlachten. Der dritte (fünfte) Band bringt die erste, richtig große Schlacht der Erzählung. 

    Das ist groß. Normalerweise wird in Fantasy-Romanen früh gefochten - hier ja auch, aber nie als Schlacht erzählt, sondern darüber berichtet. Bis zu diesem Band - Martin hat es nicht nötig, an die Stelle von Inhalt Kämpfe zu setzen. Das spricht für sich.

  3. Cover des Buches Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet (ISBN: 9783442376247)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet

     (1.393)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Flavia, die jüngste der drei de Luce Schwestern, traut ihren Augen nicht, da liegt ein Toter im Gurkenbeet von Gut Buckshaw. Oder vielmehr ein Todgeweihter, denn als Flavia näher tritt, haucht ihr der Fremde mit seinem letzten Atemzug ein Wort entgegen, dass das junge Mädchen zunächst ratlos zurücklässt. Die Polizei kommt kurz darauf und nimmt nach einigen Ermittlungen Flavias Vater in Gewahrsam. Da beginnt Flavia selbst zu recherchieren und stößt nach und nach auf Geheimnisse, die ausgerechnet ihren Vater betreffen und ihm ein Tatmotiv liefern.

    Bradley hat mit Flavia de Luce eine unterhaltsame Geschichte kreiert, die von den üblichen Krimierzählungen schon dahingehend abweicht, weil ein kleines Mädchen zur Detektivin wird. Ein Hauch von Adams Family Flair gibt dem ganzen eine durchaus aparte Note. Und so einfallsreich die Geschichte ist, die in der Tat nicht alles sofort verrät, blieb die Geschichte seltsam träge. Ich kann nicht genau ausmachen, woran das lag, aber Spannung - im Sinne, dass ich das Buch nicht aus den Händen legen wollte - kam eigentlich nie auf. Und das nicht weil die Geschichte nicht stringent wäre, oder schlecht erzählt. Vielmehr haben mich die ganzen nebensächlichen Beschreibungen abgelenkt, die zu Hauf im Buch eingestreut sind und die irgendwie die Haupthandlung auf Abwege führten. So ertappte ich mich ein ums andere Mal wie ich genau in jenen Stellen mit Gedanken abschweifte und nur schwer zurück in die Hauptstory fand.

    Kurzum: Eine gute Grundstory mit interessantem Charakter, aber zu vielen Nebenerzählungen, die ablenken. Keine Lese-Muss, aber ein Lese-Kann.

  4. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Schwestern (ISBN: 9783764531447)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Schwestern

     (417)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Ich bin durch Zufall auf diese Buchreihe gestoßen und muss gestehen, dass ich etwas Angst hatte, mit ihr zu beginnen, da ich gar nicht so viel Positives über die Bücher gehört hatte. Dennoch siegte irgendwann die Neugier und darum bin ich so froh, denn dieser erste Band hat mich tatsächlich praktisch von den Socken gehauen. 

    Zum Einstieg war ich etwas verunsichert, so war es doch vollkommen anders, als alles, was ich normalerweise lese. Die düstere und gefährliche Grundstimmung, daran musste ich mich erst einmal gewöhnen. Auch merkte ich schnell, dass es hier nicht,  wie normalerweise, eine persönliche Heldin gibt, sondern man die drei Schwestern und ihre Mitmenschen auf ihren Weg begleitetet, sie lieben und hassen lernt. 

    Was mir richtig gut gefallen hatte, war, dass ich das ganze Buch über keine wirkliche Favoritin unter den Schwestern ausmachen konnte. Mal hat mir die Handlung der einen ganz gut gefallen, dann wieder nicht. Alle drei konnten mich aber von ihrer Stärke, ihrer Macht, Mut und ihrem Eigenwillen überzeugen. Aber auch zu den Nebencharakteren konnte ich eine gute Bindung aufbauen. Alle wirkten sehr authentisch und einzigartig auf mich. 

    Die Handlung packte mich irgendwann in ihren Bann. Nachdem ich mich an die Stimmung gewöhnt hatte, wurde ich von ihr so gefesselt, ich fieberte förmlich mit. 

    Es gab auch immer wieder Wendungen, mit welchen ich nicht gerechnet hätte, welche der ganzen Geschichte immer wieder ein komplett anderes Bild bescherte. Ich konnte einfach nicht vorhersehen, was als nächstes passieren würde. 

    Gerade das Ende war so unglaublich, nach Beenden des Buches musste ich es  tatsächlich erst einmal sacken lassen. 

    Für mich war dieses Buch wirklich fast ein Highlight, schon lange hat mich auch nach Beenden kein Buch mehr so beschäftigt. Ich bin wirklich schon sehr gespannt darauf, wie die Geschichte sich noch weiter entwickeln wird, welche Überraschungen sie noch bereithalten wird. 

    Von mir gibt es hier eine ganz klare Leseempfehlung!

  5. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Königin (ISBN: 9783764531478)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Königin

     (248)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Die Drillinge kämpfen nun um die Krone. Doch wie wollen sie das nun anstellen? Mirabella weiss inzwischen, dass sie, wenn sie überleben will, ihre Schwestern töten muss. Auch wenn sie das eigentlich gar nicht will. Arsinoe hingegen hat ein Geheimnis aufgedeckt und versteht nun einiges besser, was ihre Gabe betrifft. Und Katharine? Sie ist nicht mehr das süsse Mädchen und will alles daran setzen, die Krone zu bekommen. Alle Schwestern haben einen Plan. Doch wer wird gewinnen?

    Im zweiten Band geschieht unglaublich viel. Während wir im ersten Band hauptsächlich die Charaktere, die Insel und Regeln kennengelernt haben, geht es hier so richtig ab. Es wird Ernst und die Drillinge müssen irgendwie einander auslöschen. Jede von ihnen hat sich auf ihre Art geändert, wobei Katharine es am schlimmsten getroffen hat. Was ist da ganz genau passiert? Eine Art Magie? Nichts desto trotz mag ich im Grunde alle Schwestern. Es gefiel mir, wie die Geschichte ihren Lauf nahm. Was sie tun mussten, wie sie sich entwickelt haben und vor allem, was die Nebencharaktere für eine Rolle gespielt haben. Die Nebencharaktere sind das i-Tüpfelchen und sind genau so wichtig wie die Schwestern selbst. Allerdings ist nicht jeder von ihnen treu und loyal. Wobei es nicht verwunderlich ist, wer Intrigen schmiedet. Dennoch gab es immer wieder sehr überraschende Wendungen und vor allem Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Jules zum Beispiel hat auch ein Geheimnis und der hat mich aufkeuchen lassen. Billy's Entwicklung hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Kurz war ich skeptisch, aber der verflog ziemlich schnell. Allerdings weiss ich immer noch nicht, was Pietyr genau vor hat. Er ist ein sehr spezieller Charakter, der mir zwar auch gefällt, aber ich nicht sicher bin, welche Absichten er hat. Nicolas mochte ich von Anfang an nicht, dies bestätigte sich auch gegen Ende. Das Setting ist etwas düsterer und es gab auch schaurige Momente. Trotzdem blieb es immerzu spannend und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Die Autorin weiss definitiv, wie man den Leser nervös machen muss. 

    Was wird jetzt aus den Schwestern? Denn das Ende war einfach nur ein "WTF-Moment". Die Karten sind neu gemischt, aber was werden sie nun unternehmen? Gegen Ende gab es einige Verluste, die zum Teil auch unerwartet kamen. Dann sind auch noch unerwartete Verbündete aufgetaucht, die hoffentlich im nächsten Band noch öfters vorkommen werden. Eine gelungene Fortsetzung und bin sehr gespannt wie es weiter geht mit den Schwestern.

    Ausserdem gab es diesmal ein Glossar, der sehr nützlich war. Wobei er vor allem im ersten Band eher gebraucht wurde. Auch die Karte der Insel war wieder dabei, die mir übrigens sehr gut gefällt.

  6. Cover des Buches Die Auslese - Nur die Besten überleben (ISBN: 9783442264155)
    Joelle Charbonneau

    Die Auslese - Nur die Besten überleben

     (757)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Mein Cover sieht ganz anders aus, als die hier gezeigte Ausgabe, deshalb beschreibe ich "meine Version". 

    Darauf ist die gleiche Frau zu sehen wie bei dem neueren Cover, allerdings sieht man sie nur am rechten Rand, wo sie verstohlen mit Waffe in der Hand einen anschaut. 

    Mir persönlich ist die abgebildete Frau zu alt, denn Cia ist 16 Jahre alt, die Frau auf dem Cover sieht älter aus , aber ansonsten gefällt mir das Cover ganz gut ^-°

    Der Hintergrund zeigt einen hellblauen Himmel mit Wolken, das Cover zieht sich durch den gesamten Umschlag und auf der Rückseite sieht man ganz leicht gedruckt eine Stadt.

    Der Buchtitel Die Auslese ist mit schwarzen Buchstaben gut fühlbar bedruckt.

    Unter dem Cover ist das Buch farblich schlicht in Hellblau/Babyblau gehalten.

    415 Seiten


    Inhalt/Story

    Band 1 der 3 teiligen Reihe

    -Eine Welt die neu aufgebaut werden muss-

    108 Prüflinge werden für eine Auslese ausgewählt um sich zu beweisen. 

    Ihr Ziel die Zukunft des Landes zu verbessern!

    Die Kandidaten müssen mehrere Test bewältigen, um in die engere Wahl zu kommen, doch diese Prüfungen sind alles andere als harmlos!

    Der Schatten der Auslese zieht sich immer mehr zu und die anfangs glücklichen Auserwählten, erleben nun den Schrecken der Auswahl!


    Meine Meinung

    Die Reihe lag bei mir eine ganze Weile schon in meinem Regal und ich habe mich von Anfang an auf die Auslese gefreut und mir die Reihe aufgehoben, weil ich die Hoffnung hatte, ein ähnliches Feeling zu bekommen wie bei Die Tribute von Panem und ich muss sagen, genau dieses Feeling hatte ich auch!

    Die Auslese ist aber etwas ganz Eigenes! und baut sich von Seite zu Seite sehr gut auf, was harmlos beginnt wird von Prüfung zu Prüfung immer brutaler. 

    Intrigen, Intelligenz und Ausdauer sind hier entscheidend wie weit du kommst. 

    Die Autorin hat es geschafft, dass ich an so einigen Kandidaten Zweifel und ihnen misstraue. Ob ich damit später richtig liege, wird sich noch zeigen. 

    Meine derzeitige Einschätzung kann aber auch komplett falsch sein, ich bin wirklich gespannt wie es weitergeht!

    Ich freue mich schon auf den zweiten Band!

    ^-^

    Mein Fazit

    Eine klasse Dystopie, für alle Dystopieliebhaber empfehlenswert, die gerne Action und Rätsel mit einander verbinden.

    Rein vom Feeling her kommt es an Panem/Battle Royal dran, aber wie gesagt die Reihe ist damit nicht vergleichbar! 

    Mir gefällt sie jedenfalls bisher sehr gut ^-°

    5*



  7. Cover des Buches Palace of Fire - Die Kämpferin (ISBN: 9783764531980)
    C. E. Bernard

    Palace of Fire - Die Kämpferin

     (186)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Robin und Rea kehren nach England zurück. Genau in das Land, in dem die Berührungsfreiheit immer noch das letzte ist, was der König möchte. Trotz allem wollen die beiden es erneut gemeinsam versuchen und nutzen dazu ihre Stellung am Hof. Jedoch steht Rea dann irgendwann plötzlich alleine da, denn Robin ist abgetaucht zu den Gesetzlosen und kämpft von einer ganz anderen Seite. Was ist mit Madame Hiver? Sie hilft Rea doch weiterhin, oder etwa nicht?

    Nachdem ich die ersten beiden Bände innerhalb kurzer Zeit verschlungen habe, hat auch Band drei nicht lange auf sich warten lassen. Auch dieses Buch habe ich wieder gemeinsam mit einer Person auf Bookstagram gelesen. Das war wieder ein unglaublich toller Buddyread, der mir richtig gut gefallen hat. Ich hoffe ja sehr, dass wir auch den letzten Band wieder gemeinsam lesen werden! Denn wow, Leute. Auch der dritte Band hat es echt in sich und es wird wirklich niemals langweilig.

    Die Idee hinter dieser gesamten Reihe gefällt mir auch noch immer nach drei Bänden und ich hoffe sehr, dass der vierte Band es in sich haben wird. Das mit der Berührungsangst ist ein tolles Setting, was ich bisher auch noch nie in einem Buch gelesen hatte, weshalb ich auch wahrscheinlich so begeistert davon bin. Hierbei wird eine moderne Welt in der Zukunft gezeichnet und viele Elemente aus der Vergangenheit sind unglaublich einzigartig und wahnsinnig gut gelungen.

    Rea lernt man auch in diesem Buch noch ein bisschen besser kennen und man lernt Stück für Stück immer mehr über sie. Es kommen Sachen ans Licht, bei der man im ersten Band gar nicht darüber nachgedacht hat. Auch ihre Freunde lernt man weiterhin sehr gut kennen und die Nebencharaktere haben mir richtig gut gefallen. Ninon, Rene, Comte und Blanc – alle diese Menschen verbinden eine richtig tiefe Freundschaft, die bei einem total im Herzen ankommt, ich liebe sie total!

    In diesem Band geht es spannend und fesselnd weiter. Der Kampf den Robin und Rea kämpfen spitzt sich immer mehr zu und es erreicht neue Höhen. Beim Lesen ist man so in der Geschichte und der Handlung gefangen, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Man MUSS unbedingt weiterlesen, denn alleine dieser Kampf hat es echt in sich. Auch zum Ende hin, finde ich, dass die Kreatur und deren Auswirkung einfach hervorragend in die Geschichte gepasst hat.

    Auch der Schreibstil konnte mich in diesem Buch wieder komplett überzeugen. C. E. Bernard hat so einen wahnsinnig spannenden und packenden Schreibstil, der dafür sorgt, dass man einfach weiterlesen muss. Auch wenn die Kapitel recht lang sind, wird einem das beim Lesen gar nicht mehr so bewusst. Man ist so sehr in die Geschichte vertieft, sodass man das drum herum gar nicht mehr wahrnimmt.

    ,,Palace of Fire‘‘ ist der dritte Band der Reihe und ich bin so neugierig darauf, was in dem letzten Band der Reihe passieren wird. Auch hierbei endet das Buch sehr offen, weshalb ich euch doch raten würde, alle Bände gleich parat zu haben. Ich glaube, dass es eigentlich Schluss sein sollte nach diesem Band, aber es gibt wohl doch noch ein Spinn Off. Von mir gibt es eine ganz klare Lese- und Kaufempfehlung und gerade für Fantasy Liebhaber ist diese Reihe ein absolutes Muss!

  8. Cover des Buches Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel (ISBN: 9783442378258)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel

     (657)
    Aktuelle Rezension von: WeltbuntmalendeBuecher

    mein erster Gedanke ist: Ich stelle mir Bücher echt cool vor als Filme! 🥰 Darauf hätte ich total Bock!


    Nun aber zum Buch:

    📚DER EINSTIEG📚 ist recht lang, danach ist die Story aber wirklich spannend, auch mit etwas Humor. Es gibt wieder mehrere 📚HANDLUNGSSTRÄNGE📚: Der eine ist der Mord, dann die Vergangenheit des Dorfes und auch die Geschichte, welche sich in der Familie von Flavia abspielt. 

    📚DER STIL📚: Das Buch ist aus der Sicht von Flavia in der Vergangenheit geschrieben. Es ist spannend, teilweise etwas langgezogen und verschlachtelt. Ich musste mich wie in Band 1 zuerst daran gewöhnen.

    📚DIE CHARAKTERE📚 Flavias Familie und die Leute aus dem Dorf sind alle interessant, haben Eigenheiten und definitiv mehr Hintergrund, als man denkt. Jeder bekommt ein bisschen seine eigene Geschichte (mit der Zeit). Falvia selbst ist aufgeweckt, angenehm und pfiffig. Und sie mag Gifte (und Chemie, ich mag Chemie nicht xD weswegen ich diese Teile manchmal nicht so interessant finde, aber sehr markant für die Bücher.) 


    Alles in allem ein gutes Buch, das mir dieses Mal schon bedeutend besser gefallen hat als Teil 1!

    Und nun freue ich mich sogar schon auf mehr.

  9. Cover des Buches Die Blutkönigin (ISBN: 9783764531881)
    Sarah Beth Durst

    Die Blutkönigin

     (130)
    Aktuelle Rezension von: SofiaMa

    Vielen lieben Dank an den penhaligon-Verlag und das Penguin Random House-Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

    Meine Rezension spiegelt selbstverständlich trotzdem meine ehrliche Meinung wider.

     

    Aufmachung:

    „Die Blutkönigin“ ist mal wieder ein klassischer Fall von „Ich wollte es eigentlich nur wegen des Covers lesen“. xD

    Aber es sieht ja auch unheimlich cool aus! Die weißen Äste, die sich durch den roten Titel ranken, zusammen mit den wenigen blutroten Blüten und dem neblig anmutenden Hintergrund wirken sehr düster und suggerieren eine unbequeme, dunkle High Fantasy. Das Originalcover finde ich vom Motiv her zwar tatsächlich hübscher anzusehen und dort tritt auch der Bezug zum Wald stärker hervor. Das deutsche Cover finde ich stimmungstechnisch allerdings stärker (wenn ich auch im Nachhinein sagen muss, dass es nicht die Stimmung des Inhalts einfängt).

    Der Titel ist die deutsche Übersetzung des Originaltitels „The Queen of Blood“ und trifft das Thema des Auftaktes der „Die Königinnen von Renthia“-Reihe entsprechend gut.

     

     

    Meine Meinung:

    Inhaltlich konnte mich „Die Blutkönigin“ leider nicht so sehr von sich überzeugen, wie ich es mir bei dem Cover erhofft hatte.

    Das liegt gar nicht mal unbedingt daran, dass es nicht so düster ist, wie das deutsche Cover suggeriert (auch wenn ich grundsätzlich mal wieder Lust auf Dark Fantasy hätte). Zwar ist es durchaus ein wenig irreführend, aber man sollte ja ohnehin nicht allzu viel vom Cover auf den Inhalt schließen, insbesondere bei einer Übersetzung, daher kreide ich das dem Buch mal nicht an.

    Es wird nämlich durchaus auch mal blutig und der Erzählton ist generell etwas ernster, von daher ist die Düsternis des Covers gar nicht mal so weit hergeholt.

     

     

    Dass ich dem Buch eher zwiegespalten gegenüberstehe, liegt vor allen Dingen daran, dass es keine konstante Steigerung in der Spannungskurve gibt.

    Die Geschichte geht relativ actionreich los, man wird in das Geschehen hineingeworfen und muss sich erstmal zurechtfinden. Der Einstieg ist also direkt spannend; sobald sich dieser erste Konflikt jedoch beruhigt hat, plätschert „Die Blutkönigin“ erstmal so vor sich hin. Vielleicht liegt das daran, dass die erste Hälfte das behandelt, was sich gut zehn Jahre, bevor der eigentliche Plot beginnt, zugetragen hat. Dabei bedient sich die Autorin einiger größerer Zeitsprünge, bis sie irgendwann an diesem Punkt angekommen ist. Ganz abgesehen davon, dass ich den Zeitsprüngen zunächst nur schwer folgen konnte, da sie nicht durch Überschriften o. Ä. gekennzeichnet sind, sondern sich aus dem Kontext ergeben, hat das hat zur Folge, dass sich vor allem die erste Hälfte von „Die Blutkönigin“ eher wie ein Prequel denn wie ein Reihenauftakt liest. Das ist grundsätzlich nicht schlimm, wäre aber hier meines Erachtens nicht wirklich notwendig gewesen, da viele der Szenen, die die ersten paar Hundert Seiten des Buches ausmachen, keine allzu relevanten Schlüsselszenen sind, die man wirklich in der gegebenen Breite hätte ausführen müssen. Ich glaube, es hätte den Lesefluss um einiges erleichtert, wenn die Autorin das, was der Auslöser für den Weg, den die Protagonistin wählt, als Prolog genommen hätte, und andere wenige relevante Szenen aus dieser ersten Hälfte dann im Laufe der eigentlichen Handlung an den passenden Stellen als Rückblende eingefügt hätte.

    So weiß man zwar nicht von Anfang an, wie es zu dem großen Konflikt in der zweiten Hälfte gekommen ist, aber genau diese Unwissenheit des Lesers kann viel zur Spannung beitragen. Die hat nämlich während der Zeitsprünge die meiste Zeit gefehlt, da man einfach nahezu durchweg gemerkt hat, dass man sich noch in der Einführung in die Geschichte befindet. Man wartet die ganze Zeit darauf, dass es endlich richtig losgeht, wird dabei aber fast nur mit wenig relevanten Beschreibungen von Daleinas Lernweg abgespeist, bei denen man schnell das Interesse verliert.

     

    Darüber hinaus hat man dabei dann auch noch viel Zeit, sich über den Rest des Plots Gedanken zu machen und kommt dann auch relativ schnell zu einem Ergebnis. Die Autorin folgt mit ihrer Handlung einem klaren Muster, das man schnell durchschaut hat und das dann dazu führt, dass man im Laufe der Geschichte nicht mehr überrascht werden kann. Es ist vieles vorhersehbar und abgesehen vom Magiesystem mit den Geistern sticht „Die Blutkönigin“ damit durch nichts Besonderes hervor.

     

     

    Das Magiesystem ist dagegen die eine große Stärke des Buches!

    Die Idee mit den Geistern, die die Natur kontrollieren, die aber wiederum von der Königin kontrolliert werden, weil sie ansonsten böswillig Schaden anrichten, konnte mich sofort überzeugen. Die Beschreibungen der einzelnen Geister ist sehr detailliert und vielseitig; man kann sie sich gut bildlich vorstellen und hat trotz der schieren Menge unterschiedlicher Arten schnell einen Überblick darüber, welche es gibt, und was ihre Fähigkeiten sind.

    Auch die Art und Weise, wie die Magiebegabten wie auch die Königin die Geister kontrollieren müssen, wie sie aufeinander angewiesen und mit der Natur verbunden sind, ist gut verständlich und sehr interessant beschrieben.

    Auch der Weltenbau an sich und das gesellschaftliche System dahinter sind ähnlich komplex gestaltet, aber so beschrieben, dass sie sich gut nachvollziehen lassen und man sich zügig in Renthia zurechtfindet. Etwas schade finde ich hier noch, dass Renthia zwar aus vier Ländern besteht, man aber nur ein wenig über Aratay erfährt. Wie die anderen Länder mit den Geistern verbunden sind und wie sie mit ihnen umgehen, wird hier noch gar nicht erläutert. Da hätte ich mir, obwohl „Die Blutkönigin“ erst der Auftakt ist, doch einige wenige Informationen mehr erwünscht – Elhim, Belene und Chell noch nicht einmal erwähnt. Einzig über das Land Semo und seine Königin wird in der zweiten Hälfte ein bisschen das angeteasert, was in der Fortsetzung geschehen könnte. Ich kann mir also schon vorstellen, dass die Autorin in den Folgebänden auf die Nachbarländer Aratays noch weiter eingeht, hätte mir hier aber trotzdem bereits ein paar Details mehr gewünscht.

     

     

    Abschließend habe ich noch ein wenig Kritik an der Protagonistin Daleina sowie an den einzelnen Beziehungen in „Die Blutkönigin“.

    Daleina ist zwar durchaus eine sympathische Protagonistin, für mein Empfinden bleibt sie allerdings durchweg zu blass und zu distanziert, als dass man sich wirklich gut in sie hineinversetzen könnte. Durch die Zeitsprünge begleitet man sie durch fast zehn Jahre, ich hatte allerdings trotzdem nicht das Gefühl, dass sie sich im Laufe der Handlung groß weiterentwickelt oder erwachsen wird. Geht man von ihrem Verhalten und ihrer Denkweise aus, ist sie vielleicht zwei oder drei Jahre älter geworden, mehr aber nicht. Sie ist nach wie vor zwar stark entschlossen, Königin zu werden und ihre Schwester zu beschützen, aber wird trotzdem von ihren Unsicherheiten und mangelnden Fähigkeiten in der Geisterbeschwörung beherrscht. Ich habe bei ihr vor allem in der Hinsicht keine Entwicklung gesehen; ab einem gewissen Punkt hat es mich sogar fast schon genervt, dass sie immer wieder auf ihre Unzulänglichkeiten hinweist und nicht lernt, sich selbst zu vertrauen und ihre Stärken mehr auszunutzen. Sie ist nämlich sehr gewieft, stellt schnell Zusammenhänge her und findet unkonventionelle Lösungen. Das weiß sie zwar, aber sie spielt es nicht aus, was dazu geführt hat, dass ich sie zunehmend weniger angefeuert habe, bis sie mir letztlich egal wurde.

     

    Egal waren mir im Übrigen auch jegliche Beziehungen der Figuren untereinander, was daran gelegen hat, dass sie nicht etwa langsam aufgebaut werden, sodass man mitfiebert und sie mitfühlt. Stattdessen waren sie plötzlich einfach da, dann wieder weg und manchmal doch wieder da, ähnlich wie die Gefühle der Figuren. Vor allem die Beziehung zwischen Fara und Ven, aber auch alle anderen werden nicht konstant entwickelt und sind daher wenig nachvollziehbar. Die Figuren handeln in Bezug aufeinander oft widersprüchlich und nicht konsequent, sodass mir manchmal sogar nicht einmal klar war, wie sie denn nun zueinanderstehen – hassen sie sich oder lieben sie sich doch?

    So kann man sich auch in der Hinsicht nicht wirklich auf das Buch einlassen. Da ich beim Lesen oftmals sehr viel Wert darauf lege, wie die Figuren und die Beziehungen ausgebaut werden, hat das hier natürlich viel dazu beigetragen, dass ich nicht so stark von „Die Blutkönigin“ eingenommen wurde und auch noch nicht weiß, ob ich mich der Fortsetzung widmen werde, trotz der interessanten Grundidee.

     

     

    Fazit:

    „Die Blutkönigin“ ist mal wieder so ein Buch, das mir nicht ganz so gut gefallen hat, wie ich es mir eigentlich erhofft hatte.

    Zwischendurch war es durchaus sehr spannend, und die Idee mit den Geistern, die die Natur kontrollieren, die aber wiederum von der Königin kontrolliert werden, weil sie ansonsten böswillig Schaden anrichten, hat mir super gefallen! Allerdings fand ich die Handlung gerade am Anfang, aber auch zwischendurch immer wieder sehr zäh und vorhersehbar, die Protagonistin war für mich nicht wirklich greifbar, und jegliche Beziehungen in dem Buch wirkten in meinen Augen unausgereift und nicht richtig entwickelt.

    3/5 Lesehasen.

  10. Cover des Buches Flavia de Luce 4 - Vorhang auf für eine Leiche (ISBN: 9783442379019)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 4 - Vorhang auf für eine Leiche

     (320)
    Aktuelle Rezension von: ClaudiaNeudoerfer

    Es findet ein Filmdreh auf Buckshaw statt. Plötzlich ist die Hauptdarstellerin tot, wer war der Täter? Mein Lieblingstitel der Flavia de Luce Reihe. Eine spannende Suche nach dem Mörder auf dem Anwesen der De Luce Familie -mit dem üblichen Flavia Charme. Ich habe es verschlungen.

  11. Cover des Buches Die Gabe der Könige (ISBN: 9783764531836)
    Robin Hobb

    Die Gabe der Könige

     (131)
    Aktuelle Rezension von: chibbs

    Ich habe die Reihe ohne allzu große Erwartungen begonnen. Leider gibt es ja doch viele Fantasy-Reihen mit irgendwie ähnlichen Titeln und sogar Covern. Bei dieser Reihe kommt erschwerend hinzu, dass sie aus mehreren Trilogien besteht, deren Bände teils unter verschiedenen Titeln erschienen sind. „Die Gabe der Könige“ ist aber wirklich der allererste Band :-)

    Es geht um Fitz, der als Bastard eines Prinzen an den Königshof kommt und dort zunächst ignoriert und zum Teil geärgert wird, später aber wichtige und ungeliebte Pflichten bekommt und erfährt, dass Bastarde - ebenso wie andere Mitglieder der Königsfamilie - nicht frei bei der Gestaltung ihres Lebens sind. Fitz wünscht sich aber eigentlich nur das: ein einfaches Leben ohne Trubel und Intrigen an der Seite seiner Lieben. Leider wird zu allem Überfluss auch noch das Königreich von Fremden mit geheimnisvollen Kräften bedroht und auch Fitz verfügt über besondere Talente.

    Ich fand alle Personen sehr glaubhaft und ihre Handlungen und Motive nachvollziehbar. Fitz’ Wunsch nach persönlicher Freiheit trotz seines Pflichtbewusstseins zieht sich auch durch die späteren Bände und ist letztendlich Grundlage für viele seiner Entscheidungen und deren Ergebnissen.
    Das zweite zentrale Thema: es geht auch um das Anderssein, sowie Vorurteile und Fremdenhass. Dies äußert sich an vielen unterschiedlichen Stellen - Fitz’ Gaben, sein Bastard-Status, die verschiedenen Provinzen/Länder und ihr Verhältnis zueinander, auch die geheimnisvollen Feinde (ich will mal nicht zu viel verraten). Das ist es letztendlich, was ein gutes Fantasy-Buch für mich ausmacht: es geht um Menschen/Wesen und ihre Konflikte. Die fantastischen Elemente der Geschichte sind kreativ und gut eingesetzt (kein Selbstzweck).

    Ich fand das Buch gut zu lesen und die Sprache ist mir zumindest nicht negativ im Gedächtnis geblieben. Auch die Übersetzung war gut. Lediglich die eigentümlichen Königsnamen (Edel, Veritas etc.) störten mich persönlich etwas. Auf deutsch wirkten sie noch sperriger als im englischen Original, aber das hätte man auch nicht anders machen können.

    Fazit: für mich ein rundum gelungener Auftakt zu einer vielversprechenden Fantasy-Serie.

  12. Cover des Buches Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben (ISBN: 9783734160479)
    Joelle Charbonneau

    Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben

     (331)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Im Hintergrund sieht man eine Stadt in Trümmern, aufgerissene Straßen und kaputte verlassene Häuser. 

    Durch den Sonnenschein rechts fliegen einige Vögel hindurch.

    Am Himmel zeigt sich das Stern Symbol verspielt in Wolkenrauch. 

    Sia hält diesmal einen Kompass in der Hand.

    Die Titelschrift ist wieder fühlbar bedruckt.

    414 Seiten


    Story/Inhalt

    2. Band der 3 teiligen Auslese Reihe.

    Meine Meinung

    Eine Dystopie die mehr Beachtung verdient!

    Neue Anwärter kommen hinzu und sorgen für Unruhe. 

    Wer ist Freund und wer will einfach nur zur Elite gehören egal mit welchen Mitteln?

    Sia könnte ruhig mehr Macken und Kanten haben, denn bisher meistert sie ihre Aufgaben schon zu gut, aber dennoch mag ich ihren Charakter sehr gerne und ich bin gespannt was mich im finalen Band erwartet!


    Mein Fazit

    Ein solider Mittelband einer spannenden Dystopie voller Intrigen und Prüfungen, die nicht nur dein Wissen sondern auch deine mentale Stärke auf die Probe stellen!

    4*!

  13. Cover des Buches Westeros (ISBN: 9783764531362)
    George R. R. Martin

    Westeros

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Game of Thrones und Blut und Feuer wurden von mir ja schon gelesen. Da bietete sich natürlich ein Blick in die eigentliche Welt von Westeros an und womit Martin hier auffährt ist eine Enzyklopädie, welche sich durchaus sehen lassen kann.

    Alleine die Innengestaltung mit den Bildern und den Landkarten werten dieses Buch ungemein auf. Zudem bekommt der Leser mehrere Stammbäume präsentiert und eine umfangreiche Erklärung, wie es zur BEsiedelung von Westeros durch die Andalen kam. Ebenso wird ein Blick auf die Eroberung durch die Tagaryens geworfen und hier wird deutlich, dass Martin bereits lange vor diesem Band an Blut und Feuer gesessen haben muss, denn manche Passagen wurden aus diesem Werk ins andere übertragen.

    Neben Westeros führt uns der verfassende Maester jedoch noch viel Weiter. Über die Meerenge hinweg und hinein nach Essos. Wo die Inseln, Siedlungen und Städte aufgezeigt werden. Das alles geschieht zusammen mit den jeweiligen Eigenheiten der Bewohner und ihren ortsüblichen Sitten.
    Diese Herangehensweise lässt die Welt und ihre Menschen noch intensiver beleuchten und alleine am Ende des Buches, als Nachwort des Maesters, wird deutlich, dass hier nicht alles aufgezeichnet wurde.

    Und da sind wir auch schon irgendwie beim Knackpunkt, warum ich trotz allem keine vollen fünf Sterne vergeben würde. Mir persönlich fehlt nämlich ein ganz entscheidender Blickwinkel. Jener über die Mauer hinweg. Natürlich wird dieser Ort jenseits der Mauer angerissen, doch im Vergleich zu den übrigen Gebieten fällt es verhältnismäßig mager aus.
    Was ich auch interessant gefunden hätte wäre gewesen, wenn man die Stammbäume herausnehmbar gestaltet hätte. Alleine bei der Fülle an Namen mit denen Martin mal wieder um sich wirft wäre das schon hilfreich gewesen.

    Empfehlen würde ich das Buch auch nicht um bedingt als Einstieg in die Welt von Game of Thrones. Man sollte die Bücher vorher schon gelesen haben, denn sonst findet man sich schwerer zurecht.

    Fazit: Trotz der kleinen Kritikpunkte würde ich sagen, dass es bei diesem Band ähnlich ist wie bei Herr der Ringe und dem Simarillion. Will man tiefer Eintauchen in die betreffende Welt kommt man darum nicht herum und alleine die Aufmachung ist es alle mal wert.

  14. Cover des Buches Die Magie der tausend Welten - Die Begabte (ISBN: 9783734160738)
    Trudi Canavan

    Die Magie der tausend Welten - Die Begabte

     (270)
    Aktuelle Rezension von: tschulixx

    Ich habe schon einige Bücher von Trudi Canavan gelesen und war sehr gespannt auf diese neue Reihe von ihr, weil sie diesmal doch anders an die Magie herangeht. Ich habe mich sofort auf Band 1 gestürzt, denn als ich „der Archäologe“ las, musste ich das Buch sofort haben, weil das immer viel Mystisches mit sich bringt finde ich. Die Vergangenheit ist doch voll mit Magie, stimmt’s? ;) Das hört sich doch schon mal ganz spannend an, oder? Zwei Handlungsstränge die jedoch unterschiedlicher nicht sein können. Spannung und Langeweile kollidieren in diesem Buch… 


    Laut dem Klappentext geht ja hervor, dass es da diese besondere Frau gibt die gefangen in einem Buch lebt und unbedingt heraus möchte. Diese Zeile hat mich schon überzeugt und ich hab auch beim lesen große Augen gemacht. Tyen und Pergama versuchen also den Fluch zu lösen, was natürlich nicht so einfach wird. Dazu noch eine Liebesgeschichte die den Magier an seine Grenzen bringt. Ich finde den Bezug mit der Archäologie, auch wenn diese natürlich mit viel Fantasy verbunden ist, oder gerade deswegen, wirklich fabelhaft. Die Autorin zeichnet ein Bild der vergangenen Zeit und verfrachtet den Leser zurück in diese Zeit.

    Doch das ist noch nicht alles, nein, der Leser wird auch noch mit einem Mädchen auf die Reise geschickt. Wie ich es von Trudi Canavan kenne: ein Mädchen mit einer besonderen neuen Gabe in einer Schule. Nichts neues, aber trotzdem sehr spannend erzählt.


    Wie oben schon kurz erwähnt, ist das Buch auf zwei Handlungssträngen aufgebaut. Auf der einen Seite das Rätsel um Pergama und Tyen und auf der anderen die junge Rielle. Außerdem ist das Buch auch noch in elf Teile gegliedert die das Geschehen etwas übersichtlicher machen. Sehr gefällt mir wie Tyen und Pergama miteinander kommunizieren. Er schreibt in das Buch und sie antwortet im Buch. Romantisch! Er kann also nur ihre geschriebenen Worte sehen. Das wird im Buch fett gedruckt, ist also auch sehr überschaubar.

    Das Buch ist wirklich sehr gut aufgebaut und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Und jetzt kommt das große Aber: Die Autorin lässt sich wirklich sehr viel Zeit mit Tyen und Pergama. Ich dachte, dass die Hauptaufgabe im Buch ist, den Fluch zu lösen. Das zieht sich aber wahnsinnig in die Länge und Rielles Teile wurden mir immer lieber. Grundsätzlich schon spannend, aber einfach unnötig verlängert…


    Auch ließ das Ende finde ich sehr viel offen. Man erfährt irgendwie gar nichts und der Leser ist sozusagen gezwungen dazu, den zweiten Teil zu lesen, denn so darf ein Buch einfach nicht aufhören. Klar, Spannung und so, aber ein so offenes Ende ist dann auch doch ziemlich fies. Gott sei Dank ist der nächste Teil ja schon erschienen, jetzt ist das nicht mehr so schlimm. ;) 


    Ich weiß von den anderen Büchern die ich von der Autorin gelesen habe, dass sie auch hier wieder sehr tolle Personen aufs Papier zaubern wird. Und ich wurde nicht enttäuscht. Sie versteht es Bilder von Menschen zu zeichnen und gibt ihren Charakteren sehr nachvollziehbare und realistische Charakterzüge. Man hat sofort ein Bild von den Personen im Kopf und kann sich auch sehr gut in diese hineinversetzten. Die Autorin achtet in dieser Weise finde ich sehr aufs Detail. Die Gewänder die Lachfalten etc. 


    Wie ihr schon gelesen habt: auf der einen Seite spannend und auf der anderen Seite langweilig. Es lässt sich leider nicht anders sagen. Ich habe das Buch dann doch oft auf die Seite gelegt, weil es so schleppend voran ging. Obwohl eigentlich ziemlich viel passiert ist, hat trotzdem was gefehlt. 


    Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Sie baut zwischendurch immer wieder Spannung auf und lässt diese gekonnt stehen. (ich lass jetzt mal die langweilige Seite außen vor). Auch mag ich es, wie sie aufs Detail eingeht. Bei den Charakteren, der Umgebung der Gefühle. Sie beschreibt wie die Magie die Menschen beeinflusst und wie sich diese anfühlt. Ich finde so etwas immer sehr schön zu lesen und bin deswegen sehr gerne in ihren Welten unterwegs. Das bringt mich auch schon zum nächsten Punkt: ihre erfundenen Welten. Sie wirken authentisch und sehr durchdacht. 



  15. Cover des Buches Höllenkönig (ISBN: 9783764531997)
    James Abbott

    Höllenkönig

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Talja

    ! Spoiler Warnung!

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    Am Anfang passierte alles viel zu schnell und man hatte konstant das Gefühl irgendetwas verpasst zu haben. Es ging Schlag auf Schlag.
    Der Mittelteil war großartig und spannend, wurde dann gegen Ende leider etwas langatmig. Dennoch absolut zu empfehlen.


    Es hat alles in allem wirklich Spaß gemacht dieses Buch zu lesen.

    Xavier ist wirklich ein spannender Charakter. 


    Das Cover ist echt nicht meins, rein vom Cover her hätte ich es nicht gekauft. Der Schreibstil ist okay, ich fand es nur manchmal schwer zu folgen. 

  16. Cover des Buches Der Schwarze Thron - Die Kriegerin (ISBN: 9783764532178)
    Kendare Blake

    Der Schwarze Thron - Die Kriegerin

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Arsinoe und Mirabella konnten von Fennbirn fliehen und leben nun auf dem Festland. Billy hat sie bei sich aufgenommen und sorgt für sie. Die beiden tun sich aber schwer in dieser neuen Welt zu leben. Mirabella, weil sie nicht mehr ihre Gabe benutzen kann und Arsinoe, weil sie zu temperamentvoll ist, um einfach nur eine gehorsame Dame zu werden und Kinder zu gebären. Eines Nachts wird Arsinoe von merkwürdigen Träumen heimgesucht und diese wollen sie dazu bringen, wieder nach Fennbirn zurückzukehren. Ein Zeichen, oder eine Falle? Währenddessen tut sich Katharine schwer sich als Königin zu behaupten. Denn die toten Königinnen wollen mitentscheiden...

    Ich empfand den dritten Band als eine Art Übergang zum Finale. Es hat sich leicht gezogen, aber passieren tut dennoch einiges. Jedoch kamen die Schwestern nicht wirklich vom Fleck, denn die Ereignisse haben sich mehr oder weniger wiederholt.
    Das Leben auf dem Festland ist ein krasser Gegenteil zu Fennbirn. Denn dort wird von den Frauen erwartet, einfach eine anständige Dame zu sein, sich einen reichen Mann zu angeln und Kinder zu gebären. Mirabella schien weniger Probleme damit zu haben, aber Arsinoe war einfach nur rastlos. Was sich nachvollziehen konnte, denn dieses Leben wäre für sie langweilig und täte ihr überhaupt nicht gut. Als die Träume kamen wurde es spannender und wir wurden 400 Jahre zurück in die Vergangenheit versetzt und erfuhren Stück für Stück die Geschichte der blauen Königin. Das hat mich eigentlich mehr interessiert als der Rest der Geschichte. Am Ende erfuhren wir schliesslich das Geheimnis der blauen Königin und was das mit dem Nebel auf sich hat.
    Katharine tat mir irgendwo Leid. Früher wurde sie als die schwächste Schwester angesehen, und nun ist sie Königin und versucht alles richtig zu machen. Wären da nicht unzählige toten Königinnen in ihr. Sie verliert mehr und mehr Kontrolle über sie und tut Dinge, die sie eigentlich gar nicht will. Mich wunderte es daher nicht, dass das Volk sich gegen sie stellt und Gerüchte über sie verbreitet. Am Ende hat sie dann bewiesen, dass sie eigentlich ohne die toten Königinnen nichts ist. Aber was wird jetzt passieren und was wird jetzt aus ihr?
    Dann noch Jules. Ich weiss nicht, was ich von ihr halten soll. Sie ist sehr stark, als Naturbegabte, aber auch als Kriegerin. Bastiansburg hat sie aufgenommen und sie wird von Emilia unterrichtet. Allerdings gefielen mir ihre Gedankengänge überhaupt nicht. Sie ist so sehr auf die Prophezeiung fixiert, dass Jules Meinung sie überhaupt nicht interessieren. Ich ahnte schon Böses und schliesslich endete es dementsprechend so: Chaos. Emilia will das nicht einsehen und das macht sie so unberechenbar. Sie denkt wie eine Kriegerin und nimmt null Rücksicht auf andere. Sie könnte nebst Katharine zum Problem werden.

    Wie gesagt: für mich was er bis jetzt der schwächste Band. Auch wenn mich die Vergangenheit sehr überzeugen konnte, haben sich die Schwestern nicht wirklich weiterentwickelt. Jede von ihnen hat ihre eigenen Sorgen und entscheiden dementsprechend auch so. Ob das gut kommt? Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, was nun passiert und was die Schwestern nun unternehmen werden. Gut fand ich auch, dass einige Nebencharaktere mehr in den Vordergrund gerückt sind. Das dürfte auch für das Finale von Bedeutung sein. Ich freue mich jedenfalls auf die Auflösungen über die Insel.

  17. Cover des Buches Sonea 3 (ISBN: 9783734160172)
    Trudi Canavan

    Sonea 3

     (414)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilner

    SONEA - Die Königin ist der letzte Teil der Trilogie und ich habe nach dem ziemlich schwachen zweiten Teil auf ein fulminantes Finale gehofft - eine Hoffnung die leider enttäuscht wurde

    Je weiter ich im Buch vorwärts kam desto klarer wurde dass da nicht spannendes und überraschendes mehr kommen wird und deshalb sank die Motivation die letzten 150 Seiten zu lesen fast gegen null 🥺

    Ich hätte es sooo gerne geliebt aber leider war es die erste große Enttäuschung 2022

    Leider wurde extrem viel Potential verschenkt wirklich interessante Geschichten rund um Kyralia zu erzählen und es wurde eine seicht dahinplätschernde Rosamunde Pilcher Story angesiedelt im Fantasy Bereich 😢

  18. Cover des Buches Sonea 2 (ISBN: 9783442267507)
    Trudi Canavan

    Sonea 2

     (566)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nachdem mich der erste Teil so begeistert hatte, hatte ich mir von dieser Fortsetzung wirklich mehr erwartet.
    Erstens fiel es mir dieses Mal wirklich schwerer in die Geschichte überhaupt rein zukommen. Ein Großteil der ersten Hälfte des Buches fühlte sich zum Teil unwichtig an und war wirklich träge.
    Erst in den viel späteren Kapiteln nahm die Geschichte erst fahrt auf und wurde fesselnder. Hoffe der dritte Band ist besser

  19. Cover des Buches Sonea - Die Hüterin (ISBN: 9783570309940)
    Trudi Canavan

    Sonea - Die Hüterin

     (763)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    20 Jahre nachdem Sonea als damalige Rebellin zu den Gilde der Magier gekommen ist, aus ihr ist eine mächtige Magierin geworden und doch macht sie sich sorgen dass sie den wichtigsten Menschen im Leben nicht schützen kann, Lorkin ihren Sohn, den dieser hat seinen eigenen Kopf...

    Ich hatte mich auf dieses Buch gefreut, den die Trilogie der Gilde der schwarzen Magier hat mir gut gefallen und ich war gespannt wieder in das Setting der Magier einzutauchen, leider zieht sich das Buch über einige Stelle in die Länge, es hat zwar spannende Stellen und mir gefiel die Idee in welche Richtung es geht, aber trotzdem hat mir die Spannung von der anderen Reihe gefehlt.

    Ich bin mal gespannt wie es weiter geht und werde deswegen mal weiterlesen...

  20. Cover des Buches Schwestern der Wahrheit (ISBN: 9783764531348)
    Susan Dennard

    Schwestern der Wahrheit

     (75)
    Aktuelle Rezension von: lea_koringer

    "Schwestern der Wahrheit" war mein Einstieg in Susan Dennards Witchlands-Reihe. Angelockt wurde ich von dem Versprechen einer "epischen Freundschaft" - und wurde nicht enttäuscht.

    Anders als in vielen anderen YA Fantasy Romanen geht es in SdW mal nicht primär um "Wer kriegt wen?" Dennard hat ihr Versprechen gehalten: Safi und Iseult sind beste Freundinnen - d.h. Strangschwestern - und ich kaufe es ihr ab, von Anfang bis Ende. Es macht viel Spaß die beiden auf ihrer Reise durch Städte und Kontinente zu begleiten, zu beobachten, was für ein eingespieltes Team sie sind. Ganz ohne Konflikte geht es natürlich nicht, aber diese sind trotz Dennards wirklich komplexen World buildings gut nachvollziehbar. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz ... und funktioniert tatsächlich ganz ohne Dreiecksgeschichte. Ich freue mich darauf, mehr von Safi und Merik zu lesen. ;)

    Zurück zum World building - für einen Susan Dennard/Witchlands-Neuling wie mich war es manchmal ein wenig kniffelig, den ganzen neuen Begriffen und dem politischen Thema zu folgen. Für mich kein Grund, nicht weiter zu lesen, aber man muss auf jeden Fall mitdenken und aufmerksam sein. Auch hat sich mir Iseults Strang-Magie noch nicht ganz erschlossen, aber vielleicht ist das ja auch Absicht? Meine Neugier ist in jedem Fall geweckt und ich werde mir bald den nächsten Teil der Reihe genehmigen.

  21. Cover des Buches Palace of Blood - Die Königin (ISBN: 9783764532338)
    C. E. Bernard

    Palace of Blood - Die Königin

     (85)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Rea hat überlebt, obwohl der Kampf gerade erst entstanden ist. Die Königin greift zu allen Mitteln, die ihr zur Verfügung stehen und lässt den König, ihren Mann, ermorden. Jedoch ist das nicht alles, denn sie plant, selbst zu regieren. Robin und Rea wünschen sich nichts sehnlicher als endliche Ruhe zu haben. Für sich und für das Volk. Als die beiden dann gemeinsam heiraten wollen, wird auf Rea ein Anschlag ausgeübt und das sorgt dafür, dass die Welt wieder auf Kopf steht.

    Ich habe die ersten drei Bände innerhalb kurzer Zeit verschlungen und konnte es kaum erwarten, endlich den Spinn Off zur Reihe zu lesen. Diese Reihe ist etwas ganz besonderes und gerade für Menschen, die gerne Fantasy lesen, ist diese Reihe ein absolutes Muss. Auch dieses Buch habe ich gemeinsam in einem Buddyread gelesen. Also vielen Dank für die gemeinsamen wundervollen Lesestunden! Und ich muss einfach mal erwähnen, wie wunderschön die Cover nebeneinander aussehen! Dieses Band, dass sich über alle vier Bücher zieht… einfach wunderschön!

    Ich muss ehrlich sagen, dass es mir ein wenig schwer gefallen ist in das Buch und in den Aufbau der Geschichte reinzukommen, da dieser sich doch schon sehr zu den anderen unterscheidet. Die anderen Bände sind alle aus der Ich Perspektive von Rea geschrieben und jetzt haben fast alle Charaktere in diesem Teil eine Stimme. Rea ist dennoch die einzige die in der Ich Perspektive erzählt wird, die anderen nicht. Daher fand ich es echt schwer, zwischen den Perspektiven hin und herzuwechseln. 

    Trotz der Schwierigkeiten habe ich dann doch schlussendlich einen Weg in das Buch gefunden und bin recht gut durch die Seiten beim Lesen gekommen. Leider muss ich doch sagen, dass ich bei dem Buch doch einige Kritikpunkte hatte und im Gegensatz zu seinen Vorgängern doch nicht so gut war. Viele Dinge wurden mehrfach wiederholt und das hat mich gestört. Wenn man es 1-2x wiederholt ist es okay, doch mehrmals nervt einen dann doch sehr. Außerdem war es meiner Meinung nach auch sehr zäh und ich habe teilweise das Gefühl gehabt als würde man das eh schon viel zu dünne Buch nur noch unnötig in die Länge ziehen müssen, schade! 

    Der Schreibstil von C. E. Bernard war für mich nicht mehr neu, da ich ja bereits die anderen Bücher von der Autorin gelesen habe. Dennoch konnte sie mich auch in diesem Buch wieder mit ihrer Schreibweise total überzeugen. Auch wenn sie einige Dinge anders gemacht hat, zerstört es dennoch nicht die gesamte Geschichte. Ich mag das spannende, fesselnde und geheimnisvolle was C. E. Bernard mit in ihre Geschichten reinbringt, denn genau das fesselt einen an die Seiten. Das Buch lässt sich flüssig lesen und der Lesefluss wird hierbei in keiner Weise gestört.

    ,,Palace of Blood‘‘ hat mir trotz einiger Kritikpunkte sehr gut gefallen. Natürlich kann man dieses Buch überhaupt nicht mit den vorherigen Bänden vergleichen, aber das muss man auch nicht unbedingt. Auch wenn es eine kleine Umstellung bei dem Buch gab, ist dieses Buch ein perfekter Abschluss für die gesamte Reihe. Wenn ihr die Reihe bisher geliebt habt, so wie ich, solltet ihr vielleicht mit nicht allzu hohen Erwartungen an das Buch herangehen. Dennoch wird es euch noch weitere schöne Lesestunden bescheren und einige noch offene Fragen beantworten. Von mir gibt es für die gesamte Reihe eine ganz klare Lese- und Kaufempfehlung!

  22. Cover des Buches Der Bruder des Wolfs (ISBN: 9783764531843)
    Robin Hobb

    Der Bruder des Wolfs

     (61)
    Aktuelle Rezension von: book_sorcery

    Insgesamt ein Jahreshighlight - ⭐⭐⭐⭐⭐+/5

    Danke an das Bloggerportal und den Verlag für das Rezensionsexemplar!

    Ich gehöre zu denjenigen, die zweite Bände meist noch ein kleines bisschen mehr lieben als die ersten. Das hat sich bei “Der Bruder des Wolfs” von Robin Hobb, den zweiten Teil der “Chronik der Weitseher” (übersetzt von Eva Bauche-Eppers) wieder bestätigt.

    Nur wenige Autor*innen schaffen es, mich mit ihren Figuren so tief zu berühren, wie es Hobb mit Fitz schafft. Fehlende Emotionen beim Lesen sind bei mir oft ein großer Kritikpunkt, wenn es um High Fantasy geht - denn genau dieses Herstellen und Erkunden von Emotionen findet bei epischen High Fantasy-Reihen eben die Zeit, die es für mich braucht. Bei diesem zweiten Band war ich schon so tief in der Welt drin, kannte die Charaktere schon so gut, dass mir das Emotionale leichter als beim ersten Band gefallen ist.

    ACHTUNG *Wer das erste Buch komplett unvoreingenommen lesen möchte, liest ab hier nicht weiter!*

    Direkt im Anschluss an den ersten Band begleiten wir wieder Fitz, wie er irgendwie versucht, durch sein Leben zu manövrieren.

    In ein paar Rezensionen habe ich gelesen, dass einige dieses Erwachsenwerden von Fitz nicht mochten, inklusive der kleinen Liebesbeziehung, die dargestellt wird. Aber ich muss sagen, gerade das hat mir - obwohl ich kein großer Fan des Themas “Erwachsenwerden” in Büchern bin - gut gefallen, weil ich es unfassbar realistisch beschrieben fand. Ja, das Buch ist lang, und sooo viel passiert nicht, aber hey. Menschen sind komplex und es dauert schonmal 500 Seiten Fitz’ verwirrende Teenagerzeit darzulegen - natürlich stets mit “show” anstatt “tell”, obwohl wir das Buch wieder literally von Fitz in der Ich-Perspektive erzählt bekommen.

    Das Intrigieren und das Spiel mit der Macht am Königshof ist ebenfalls wieder ein absolutes Highlight gewesen. Ich wurde immer wieder aufs neue überrascht, obwohl ich mir sicher war, erraten zu haben, was geschehen wird. In meinem Kopf lief quasi die ganze Zeit eine Game of Thrones-ähnliche Serie ab, bei der ich versucht habe, den Inhalt der nächsten Folge vorherzusagen.

    Da es nun aber auch ums Inhaltliche gehen soll, habe ich versucht, ein paar Gedanken zu verschiedenen Emotionen während des Lesens aufzuschreiben:

    WUT - Die Antagonist*innen schaffen es, einen so richtig wütend zu machen. Großes Thema ist Ungerechtigkeit, und das ist eine Sache, die mich wirklich, wirklich rasend macht.

    TRAURIGKEIT - Wenn es scheinbar keinen Ausweg aus einer Situation gibt, oder Unausweichliches eintritt, dem sich Fitz wohl oder übel entgegenstellen muss.

    ANGST - und vor allem (An-)Spannung, die durch das Buch hinweg immer weiter aufgebaut wird. In der Mitte des Buches dachte ich mir, hey, was soll denn jetzt noch passieren und dann, meine Freunde, dann passiert ALLES.

    FREUDE - Ich liebe es, mit Fitz die kleinen Momente zwischen den ganzen Intrigen zu erleben, wenn so eine kleine zarte Pflanze namens Hoffnung aufkeimt. Außerdem Vorfreude auf all das Epische, was noch geschehen wird.

    Ich freue mich sehr, dass ich noch so viele Bücher im Realm of the Elderlings vor mir habe!

  23. Cover des Buches Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint (ISBN: 9783734161254)
    Joelle Charbonneau

    Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint

     (191)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Sia diesmal in einer kämpferischen Pose mit Fäusten, im Hintergrund sieht man erneut eine zerstörte Industrie Gegend und davon fliegende Vögel.

    Über ihren Kopf zu sehen ist das Sternen Symbol.

    Die Titelschrift ist gut fühlbar bedruckt, unter dem Schutzumschlag befindet sich ein Standard dunkelgrünes Buch.

    382 Seiten


    Inhalt/Story

    3. und finaler Teile der Auslese Reihe


    Meine Meinung

    Da die Reihe sehr stark anfängt, war mir durch aus bewusst, dass das Ende da wohl nicht mithalten kann. Kurz um kann man sagen, dass für mich die Prüfungen/Tests und Intrigen spannender zu lesen waren, als später die Rebellion oder das Politische Interesse dazu. Deshalb muss ich vom Spannungsbogen her einen Stern abziehen.

    Positiv zu erwähnen ist aber, dass der Kritikpunkt den viele und auch ich angeprangert haben, Sia sei zu perfekt hier dann widerlegt wird.

    Zwischenzeitlich fehlte mir noch das gewisse Etwas, was die Vorgänger Bände durch die Prüfungen einfach hatten. Ich muss dazu sagen, dass ich sehr viele Dystopien lese und somit auch recht viele "Politische Rebellionen stürzen"- Dystopien kenne und im Grunde ist es inzwischen auch sehr schwer in diesem Genre ein "überraschendes Finale" hinzulegen.

    Vieles verläuft meist ähnlich. Die Unterhaltung war aber im Gesamten interessant, sodass ich für die ganze Reihe gute 4-4,5 Sterne vergebe.

    Band 3 aber leider der schwächste Teil war.


    Mein Fazit

    Eine gelungene Dystopie, die unterhaltsam und eigenständig war!

    Mir hat die Auslese im Gesamten gut gefallen ^-°

    4*


  24. Cover des Buches Die Brücke der Gezeiten 2 (ISBN: 9783764531263)
    David Hair

    Die Brücke der Gezeiten 2

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Cutexpsych

    Die Mondflut wirft ihre Schatten voraus, als drei Menschen verzweifelt mit ihrem Schicksal ringen: Ein gescheiterter Magier auf der Suche nach der Wahrheit, eine junge Frau, die sich zwischen ihrem mächtigen Ehemann und ihrem Liebhaber stellt, und eine einstige Attentäterin, die ihr Leben riskiert, als sie sich gegen ihren Auftraggeber wendet. Ohne es zu wissen, lenken diese drei Menschen die Geschicke ihrer Welt. Und als sich die Mondflutbrücke schließlich aus den Fluten erhebt, wird ihr Leben nie mehr sein wie zuvor. 

    Die Brücke der Gezeiten: Am Ende des Friedens ist der zweite Band der Reihe und im Original die zweite Hälfte des ersten Bandes. Und während Band eins den Leser in die Welt und die Charaktere einführt und es dabei etwas ruhiger angeht, geht es im zweiten Band schon um einiges actionreicher zu. Die Bindung zu den Charakteren wird vertieft und oh mein Gott, ich kann euch gar nicht sagen, wie angespannt ich die ganze Zeit war. Ich habe um jeden Charakter gebangt und gehofft, er würde nicht sterben. (Na gut, bei manchen habe ich vielleicht auch gehofft, er würde sterben). Denn die Charaktere sind furchtbar interessant und facettenreiche. Entweder man liebt sie oder würde am liebsten einmal ins Buch greifen und sie heftig durchrütteln, aber auch umarmen und trösten. Das Buch war durchgehend spannend, es folgte eine prekäre Lage nach der anderen und ich wurde nicht nur einmal geschockt zurückgelassen. Aber es gab auch Szenen, die mir einige Tränen in die Augen haben steigen lassen und mich emotional vollkommen mitgerissen haben.

    Fazit

    Ein furchtbar guter zweiter Band, der nun endgültig auf den Krieg vorbereitet hat. Ich kann es nicht erwarten, den dritten Band in meinen Händen zu halten. 

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