Bücher mit dem Tag "paul maar"

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29 Bücher

  1. Cover des Buches Der Galimat und ich (ISBN: 9783789142963)
    Paul Maar

    Der Galimat und ich

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Lese-Krissi
    Aufmachung des Buches
    Die Buchgestaltung von „Der Galimat und ich“ erinnert mich an meine „Sams“-Bücher aus meiner Kindheit. Das Cover ist schön bunt und somit auch kindgerecht gestaltet. Zu sehen sind mehrere „Galimatini“, die über das Bild hüpfen und springen. Außerdem sieht man den zehnjährigen Protagonisten Jim.

    Inhalt
    Als Jim mitten in der Nacht plötzlich ein seltsames Wesen auf einem seiner Lexikonbände entdeckt, staunt er nicht schlecht. Die kugelförmige Gestalt stellt sich als „Galimat“ vor, der sich vorerst bei Jim versteckt bis andere seiner Art ihn wieder abholen. Für Jim ist das kein Problem, er „freundet“ sich mit Gali an und erlebt so einige Abenteuer. Als Gali Jim eine Erwachsen-Werden-Pille schenkt, geht Jims großer Wunsch in Erfüllung. Ob Jim das Erwachsensein genießen kann, wird sich noch herausstellen… 

    Meine Meinung
    „Der Galimat und ich“ stand nun schon länger bei mir im Regal und wartete darauf gelesen zu werden. Endlich habe ich mich entschlossen seit längerem ein Kinderbuch zu lesen. Dies war für mich erstmal wieder eine Umstellung. Schließlich ist die Schreib- und Erzählweise eine ganz andere als bei einem Liebesroman oder Krimi. Nichts desto trotz ist es auch immer mal schön als erwachsene Person ein Kinderbuch zu lesen, egal ob man es einem Kind vorliest oder einfach für sich entdeckt. 

    Paul Maar hat mit „Der Galimat und ich“ ein liebevolles Kinderbuch geschrieben, dass auch zum Nachdenken anregen kann und Lerneffekte beinhaltet. Beim Lesen der Geschichte erkennt man wie schön die Kindheit doch ist. Der 10-jährige Protagonist Jim wünscht sich sehnlichst erwachsen zu sein. Als ihm der Galimat eine Pille schenkt, erfüllt sich Jims Wunsch. Doch dadurch entstehen auch Probleme. Jim muss erkennen, dass es vielleicht doch besser ist heranzuwachsen und seine Kindheit zu genießen.

    Mit dem Wesen „Galimat“ hat Paul Maar eine interessante Gestalt erschaffen, wie schon damals mit dem „Sams“. Der Galimat ist eine kugelförmige Gestalt mit Antennen. Es lädt mit Strom Energie auf und kann sich unsichtbar machen. Gali hat die lustige Eigenschaft am Ende eines Satzes das letzte Wort zu wiederholen. Zunächst war dies gewöhnungsbedürftig, aber zunehmend amüsant.


    Jim lebt bei seinem Onkel und seiner Tante, seitdem seine Eltern mutmaßlich als Spione durch die Weltgeschichte reisen. Onkel Hans-Gert und Tante Larissa sind gefühlsmäßig aber schon irgendwie seine Eltern. Jim hat die Gabe seine Lexikas auswendig zu lernen. Mit dem Wissen soll er irgendwann zu einer Quizshow und den großen Gewinn nach Hause bringen. Beim Frühstück fragt Onkel Hans-Gert ihn immer ab. Ein wenig unsympathisch war mir der Onkel hierbei schon. Irgendwie wirkt er hierbei sehr verbissen. Jim bekommt nur seine Wurst fürs Brot beim Frühstück, wenn er die Begriffe aus den Lexikas richtig erklärt.
    Trotzdem erkennt man, dass Larissa und Hans-Gert Jim wie ihren eigenen Sohn lieben, und das ist natürlich das Wichtigste.

    In der Schule hat Jim mit einem gemeinen Klassenkameraden und auch mit einem genervten Lehrer zu kämpfen. Jim hat die Eigenart Begriffe ohne Aufforderung zu erklären, die er aus dem Lexikon kennt. Damit macht er sich nicht nur Freunde.

    Freundschaften spielen in dem Buch auch eine Rolle. Schön ist es, wie Jim sich mit Rebekka anfreundet. Diese wird gerne als „dicklich“ betitelt, doch Jim mag das mollige Mädchen und verteidigt sie immer wieder. 

    Der Erzählstil ist kindgerecht und die Bilder im Buch sind auch toll für Kinder. Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet. 

    Mein Fazit
    Das Fazit des Buches ist für mich, dass man noch früh genug erwachsen wird ;). Ich gebe diesem süßen Kinderbuch für jedes Alter vier gute Sterne. Irgendwann muss ich mal wieder die Sams-Bücher von Paul Maar lesen.
  2. Cover des Buches Snuffi Hartenstein und sein ziemlich dicker Freund (ISBN: 9783789108174)
    Paul Maar

    Snuffi Hartenstein und sein ziemlich dicker Freund

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt: 

    Snuffi Hartenstein ist nicht einfach nur irgendein Hund. Er ist Nikos bester Freund und die zwei machen alles gemeinsam: Schwimmen, Skaten, Eisessen, Pausenbrotteilen ... Sogar in der Schule sitzen die beiden nebeneinander. 

    Doch da gibt es noch eine weitere Besonderheit: Snuffi ist unsichtbar!

    Doch dann taucht in Nikos Klasse eines Tages ein neuer Schüler auf: Ole.

    Ole sitzt nun neben Niko, skatet mit ihm und teilt das Pausenbrot.

    Was soll nun aus Snuffi werden?


    llustrationen: 

    Auf jeder Doppelseite findet sich mindestens eine farbenfrohe Illustration (teils halb- sowie ganzseitig), um die Handlung aufzugreifen. 

    Die Gestaltung der Tiere gefällt mir sehr gut. Besonders Snuffi und Mucki sind zauberhaft. Ihre Mimik ist einfach nur herrlich und sorgt immer wieder für Lacher.

    Eines der Lieblingsbilder umfasst eine komplette Doppelseite: im totale Chaos liegen die Freunde Snuffi und Mucki auf dem Sofa und es gibt sehr viele Kleinigkeiten zu entdecken. Die folgende Doppelseite ist dagegen das komplette Gegenteil in tiefstem schwarz.

    Überhaupt sind die Zeichnungen sehr detailliert und laden zum Betrachten ein. Und sie stecken voller Ideen, um die Handlung zu spiegeln:

    Die vielen Zeichnungen von Niko und Snuffi bei ihren Freizeitaktivitäten (Eisessen, Skaten usw.) bzw. in der Schule, und anschließend exakt die gleichen mit Niko und Ole, die deutlich machen, dass der imaginäre Freund durch einen neuen besten Freund ersetzt wurde.

    Die Freunde Mucki, Snuffi und Kater Harry müssen, um wieder in die Menschenwelt zu gelangen, den ganzen Weg, d.h. alle Seiten zurück laufen.

    Snuffi und ein Teil seiner Sprechblase verschwinden tatsächlich links aus dem Bild.  Einfach, aber genial!


    Altersempfehlung: 

    ab 4 Jahre (zum Vorlesen)

    oder für geübte Leser, denn die Schrift ist groß und auf jeder Seite gibt es (meist) nicht zu viel Text.


    Mein Eindruck:

    Die beiden unsichtbaren Hunde Snuffi (Nikos imaginärer Freund) und der Mops Mucki (Oles imaginärer Freund) sind liebenswert und lustig und stecken voller Überraschungen. Aus dem Nirgendwo, in dem sie gelandet sind, da Niko und Ole sie nicht mehr brauchen, erschaffen sie mit viel Phantasie ihre eigene Welt. Auch wenn sie sich hierbei nicht immer einig sind, werden sie dicke Freunde.

    Richtig spannend wird es mit Kater Harry, denn er möchte wieder zurück in die Menschenwelt zu seiner Luise und nimmt die beiden Hunde mit auf eine lustige und fantasievolle Reise.

    Auch wenn Ole und Niko als beste und dickste Freunde die beiden Hunde tatsächlich nicht mehr brauchen, finden Snuffi und Mucki durch Zufall einen anderen Weg, um ein einsames Kind glücklich zu machen.

    Mir gefällt besonders, dass das Buch sich an eine große Zielgruppe richtet:

    Jüngeren Kindern kann es vorgelesen werden, Grundschüler können es selbst lesen, es ist zudem geschlechterneutral.

    Auch die tierischen Freunde sind gut gewählt, denn welches Kind hätte nicht gerne einen Hund oder eine Katze.

    Die Frage, ob es "normal" ist, einen unsichtbaren Freund zu haben, stellt sich erst gar nicht.

    Auch dass Freundschaften auseinander gehen und neue beste Freunde alte ablösen können wird kindgerecht thematisiert. Dank des Happy Ends sind am Ende alle glücklich.

    Eine zauberhafte Geschichte für große und kleine Leser!


    Fazit:

    Eine fantasievolle und lustige Geschichte über Freundschaft und imaginäre Freunde.

    Zauberhaft und fantastisch illustriert. Man entdeckt mit jedem Mal immer neue Kleinigkeiten.


    ... 

    Rezensiertes Buch "Snuffi Hartenstein" aus dem Jahr 2018



  3. Cover des Buches Das Geheimnis hinter den Geschichten (ISBN: 9783961770755)
    Ebi Naumann

    Das Geheimnis hinter den Geschichten

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Ramgardia
    • 20 bekannte Autoren werden in diesem Buch vorgestellt. Das Buch beginnt mit einem Vorwort, in dem der Autor uns erklärt, was ihn zum Schreiben des Buches bewogen hat.

      Den Anfang macht Erich Kästner, vom dem wir ein Portrait sehen, daneben ein Zitat des Autors und dann wird über Stationen seines Lebens berichtet. Drei Punkte werden in blauer Schrift unter der Ankündigung „Übrigens“ gedruckt. Hier erfahren wird Dinge, die nicht ganz so bekannt sind. So ist jede Biografie aufgebaut.

      Als nächstes wird Astrid Lindgren vorgestellt. Auch von ihr wurden in den letzten Jahres Biografien und Filme veröffentlicht. So wissen sicher viel, dass der Michel im Original Emil hieß. „Pu der Bär“ wurde von A.A. Milne geschrieben und sein Sohn, dessen Bär hier die Hauptrolle hat, hing in dieser Rolle fest. Maurice Sendrak kennen wir hauptsächlich, weil er weiß, „Wo die wilden Kerle wohnen“. Die Finnin Tove Janson zeichnet schon als Kind Wesen, die wir später als Munins kennen lernten und deren Geschichten immer gut endeten. „Der kleine Prinz“ ist sicher das Buch dessen Zitate am häufigsten genutzt werden. Antoin de Saint-Exupéry träumt schon als Kind vom Fliegen und stürzte dann leider als Pilot ab. Judith Kerrs und ihr „Rosa Kaninchen“ kennt jeder, aber sie hat auch noch viele andere Bücher illustriert. Mark Twain hat einmal neben dem Deutschen Kaiser gesessen. Christine Nöstlinger hat in dem Buch „Maikäfer fliegt“ das auch verfilmt wurde aus ihrer Kindheit erzählt. James Krüss hat außer seinen schönen Reimen auch Bemerkungen zu seinen Schriftstellerkollegen gemacht. Roald Dahl war mal als Kind Schokoladentester und später kam daraus „Charlie und die Schokoladenfabrik“. Im Kapitel Paul Maar erfahren wir, wie er auf seinen Sams kam. „Vor dem Fernseher zu liegen und dabei Süßigkeiten in mich reinzustopfen, ohne dabei dick und doof zu werden.“ Ist Andreas Steinhöfels Vorstellung vom vollkommenen Glück. Mit Michael Ende verbindet sicher jeder von uns ein Buch, das er gerne gelesen oder als Film gesehen hat. Ähnlich geht es sicher auch vielen mit Ottfried Preußler, der „Räuber Hotzenplotz“ hat ja auch in diesem Jahr Geburtstag. Von Kirsten Boie gibt es immer wieder neues Lesefutter, Ernstes und Fröhliches. J.R.R. Tolkien hat sogar eine eigene Sprache entwickelt. Ich muss gestehen, dass ich Frida Nilsson und Finn-Ole Heinrich bisher nicht kannte. Ganz anders geht es mir da mit Eric Carle, dessen „Kleine Raupe Nimmersatt“ in vielen Büchern auftaucht.

      Es ist interessant, die Menschen hinter den Geschichten kennenzulernen und einiges ungewöhnliches über sie zu erfahren. Sicher auch ein Anreiz die Bücher zu lesen und sich mehr mit den Autoren zu befassen.

       

  4. Cover des Buches Der tätowierte Hund (ISBN: 9783789142574)
    Paul Maar

    Der tätowierte Hund

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Sweetybeanie

    Zum Inhalt: Der König des Urwaldes - der Löwe - trifft eines späten Nachmittags beim Spaziergang auf ein ihm völlig unbekanntes Wesen: einen Hund. Doch es ist kein gewöhnlicher Hund. Denn statt eines Felles - wie es bei Hunden so üblich ist - hat dieser Hund nur nackte Haut, die jedoch über und über mit vielen kleinen Bildern tätowiert ist. Der Löwe fragt den Hund, was die vielen kleinen Bilder zu bedeuten habe. Und der Hund antwortet:" Jedes Bild steht für eine Geschichte." Und im Tausch gegen ein Leberwurstbrot fängt der Hund an, dem Löwen seine Geschichten zu erzählen...

    Meine Meinung: Ein wunderschönes (Vorlese-)Buch, mit vielen - mir bis dato - unbekannten Geschichten, bei denen wir herzlich lachen mussten. Ich habe das Buch meinen Kindern (5 & 7 Jahre alt) vorgelesen und war am Anfang zuerst skeptisch, ob mir das Buch wirklich gefällt und ob die Kinder wirklich die ganzen 124 Seiten durchhalten. Doch je weiter wir vorankamen mit dem Buch, umso besser hat es mir gefallen und die Kindern haben immer noch gespannt zugehört.

    Das Ende jedoch, kam für uns alle überraschend. Aber da will ich nichts von verraten. 

    FAZIT: Meine Kinder und ich hatten jede Menge Spaß beim Vorlesen & Zuhören! Empfehlenswert!

  5. Cover des Buches Das Sams 4. Ein Sams für Martin Taschenbier (ISBN: 9783789108266)
    Paul Maar

    Das Sams 4. Ein Sams für Martin Taschenbier

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Vanillezimtzauber

    Nach drei Geschichten von Herrn Taschenbier und dem Sams, hat Paul Maar richtig erkannt, dass es Zeit für einen neuen Protagonisten ist. Mit Martin Taschenbier beginnt die nächste Generation mit dem Sams. Der vierte Sams-Band unterscheidet sich deutlich von seinen drei Vorgängern. Erstmal ist es nicht Herr Taschenbier, der seine Schüchternheit mit Hilfe des Sams zu überwinden versucht, sondern sein Sohne Martin, der aber seinem Vater in diesem Punkt nicht nur ähnlich ist sondern auch gleicht.

    Die Geschichte spielt in einem Skilager - ein unverbrauchtes Geschichtensetting. Martin muss ohne seinen besten Freund ins Skilager fahren und holt dort versehentlich das Sams zu sich. Das Buch zeigt nicht nur eine tolle Entwicklung von Martin Taschenbier, sondern auch die einer ganzen Klasse. Man lernt viel über Teamgeist und Zusammenhalt, was sich aber erst in der zweiten Hälfte des Buches entwickelt.

    Die Geschichte ist einzigartig und auch heute noch ein Spaß, obwohl in den 90ern Skilager noch ganz anders ausgesehen haben als heute. Jedoch muss man auch sagen, dass das Sams im Vergleich zu anderen Sams-Büchern sehr wenig vorkommt. Im Zentrum stehen Martin und seine Klassenkameraden. Dennoch hatte ich viel Freude mit dieser Geschichte und das Sams hat ja schon ordentlich mit seinen Witzen und lustigen Aktionen in den anderen Bänden vorgelegt.

  6. Cover des Buches Das Sams 6. Onkel Alwin und das Sams (ISBN: 9783789108303)
    Paul Maar

    Das Sams 6. Onkel Alwin und das Sams

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Vanillezimtzauber

    Paul Maar hat mit dem Sams eine tolle Kinderbuchreihe geschaffen, die Spaß macht und Generationen geprägt hat. Die ersten drei Bände sind lustige Kinderbücher, die sich durch die witzigen Aktionen und Sprüche vom Sams auszeichnen. Seit Band 4 dreht sich alles um Herrn Taschenbiers Sohn Martin und seine Freunde. Schon im vierten Band konnte man beobachten, dass das Sams nicht mehr im Zentrum der Handlung steht. Als es Band 5 entführt worden ist, rückte es mehr in den Fokus. Bei Onkel Alwin und das Sams spielt es leider nur noch eine Nebenrolle. Lediglich durch ein paar Reime und wenige Wünsche kommt es zur Erwähnung.

    Unabhängig davon ist Onkel Alwin und das Sams ein gutes und spannendes Buch, das sich schon in die Richtung Jugendbuch bewegt. Es geht um Betrug und Vertrauensmissbrauch sowie Streit zwischen den Eltern. 

    Martin und seine Freunde hat man in Band 4 und 5 richtig lieb gewonnen, genauso wie die Familie Taschenbier. Daher habe ich mich über einen weiteren Band sehr gefreut. Zwischendurch zieht die Geschichte sich, nimmt aber dann wieder Fahrt auf. Empfehlen kann ich das Hörbuch gesprochen von Monty Arnold.

  7. Cover des Buches Das Sams 1. Eine Woche voller Samstage (ISBN: 9783789108150)
    Paul Maar

    Das Sams 1. Eine Woche voller Samstage

     (382)
    Aktuelle Rezension von: Vanillezimtzauber

    "Eine Woche voller Samstage" erschien erstmals 1973. Das merkt man auch der Geschichte an: Briefe schreiben, Frontalunterricht, Rechenmaschine etc. Aber die Geschichte vom Sams ist dermaßen zeitlos, dass es kaum auffällt und vielmehr die Erwachsenen in Erinnerungen schwelgen lässt.

    Schon ganze Generationen haben über die Reime und das "Wörtlich-Nehmen" des Sams gelacht. Gerne führt Paul Maar die wunderschönen Eigenheiten der deutschen Sprache auf ("Es heißt SIE!" - "Welche Frau denn?") und zeigt mit dem Sams eine gesunde Portion Selbstbewusstsein. Kinder können einfach über den witzigen Kinderbuchklassiker lachen.

    Paul Maar hat einen zeitlosen Kinderbuchklassiker geschrieben, den wirklich jedes Kind auch 50 Jahre später noch kennt oder kennen sollte. Wessen Kind ungern liest, sollte dann unbedingt das vom Autor selbst gelesene Hörbuch hören.

  8. Cover des Buches Lippels Traum 1 (ISBN: 9783751203913)
    Paul Maar

    Lippels Traum 1

     (115)
    Aktuelle Rezension von: ENI

    Zum Inhalt: Lippel liest viel, unterhält sich gerne mit der netten Nachbarin Frau Jeschke und sammelt Punkte von Joghurt, Milch- und Sahnepackungen um “spannende Farbbilder” zu erhalten. Er führt ein glückliches Kinderleben bis seine Eltern zu einem Kongress nach Wien verreisen. Lippel wird aus diesem Grund für eine Woche von Frau Jacob betreut, die ein echter Hausdrache ist. Zum Abschied haben ihm die Eltern ein Buch über Geschichten aus 1001 Nacht geschenkt, das er zu lesen beginnt. Diese Geschichten begleiten Lippel über eine Woche in seinen Träumen und er vermischt Träumerei und Realität.

     

    Meine Meinung: Lippel war als Kind mein Lieblingsbuch. Ich konnte mich sehr gut in diesen netten Jungen hineinversetzten und teilte seine Interessen. Auch als erwachsene Person finde ich diese kindergerechte Unterhaltung spannend und schätze den Witz sehr. Ich freue mich schon darauf mit meinen Kindern diese Geschichte entdecken zu dürfen

  9. Cover des Buches Das Sams 3. Neue Punkte für das Sams (ISBN: 9783789108280)
    Paul Maar

    Das Sams 3. Neue Punkte für das Sams

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Vanillezimtzauber

    Wer dachte, dass eine Fortsetzung nach zwei schönen Samsgeschichten überflüssig sei, der hat sich mächtig geirrt. Der dritte Teil der Sams-Reihe ist ein absolutes Muss.

    Erstmal handelt es sich hier nicht um ein drittes Mal "Ich wünsche mir vom Sams..", sondern um eine ganz neue Geschichte. Dieses Mal hat Herr Taschenbier die Wunschpunkte im Gesicht und das Sams darf sich was wünschen. Dass die Wünsche nun ganz anders ausfallen ist ja klar. Außerdem hat Paul Maar in diesem Buch eine wunderschöne Botschaften versteckt. 1. Man kann sich nicht wünschen, dass jemand einen liebt, sondern jeder will geliebt werden, weil man ihn mag. 2. Mutig sein braucht keine Wunschpunkte. 3. Manchmal braucht es nur ein bisschen Überwindung, jemanden anzusprechen.

    Wir können eine tolle Entwicklung von Herrn Taschenbier verfolgen, der immer selbstbewusster wird und am Ende sein großes Happy End kriegt. Die Geschichte ist voller lustiger Sams-Momente wie im Schwimmbad oder die freie Interpretation eines Geständnisses. Kurz um, ein tolles Buch für Groß und Klein.

    Leider hat das Sams für mich nicht mehr den selben Zauber wie als Kind. Trotzdem habe ich die Geschichte gern verfolgt. Außerdem wird meiner Meinung nach die Beziehung von Herrn Taschenbier und Frau März am Ende etwas überstürzt. Deshalb 4 Sterne.

  10. Cover des Buches Am Samstag kam das Sams zurück (ISBN: 9783841500991)
    Paul Maar

    Am Samstag kam das Sams zurück

     (238)
    Aktuelle Rezension von: Vanillezimtzauber

    Das Sams gehört einfach in jedes Kinderbuchregal. So wie der erste Sams-Band ist Teil 2 ein absolut lesenswerter Klassiker, den jedes Kind kennen sollte. Schon seit Jahrzehnten begeistert Paul Maar mit seiner originellen Geschichte.

    "Am Samstag kam das Sams zurück" ist voller lustiger Unternehmungen vom Sams und Herrn Taschenbier. So landen Spaghetti in Frau Rotkohls Küchenschränken und Herr Lürcher wundert sich regelmäßig über die Ereignisse in seiner Wohnung. Von sprachlichen Missverständnissen im feinen Restaurant bis zu einem sprechenden Papagei ist das Buch voller lustiger Aktionen und sprachlichen Feuerwerken. Eine große Rolle spielt dabei die Wunschmaschine, die den zweiten Teil nicht zu einer einfachen Fortsetzung sondern zu einer eigenen Geschichte werden lässt.

    Leider muss ich zugeben, dass mir Herr Taschenbier in diesem Buch hin und wieder sehr unsympathisch war. Er erweist sich als materiell und oft schwer von Begriff. Das Sams muss ihn immer wieder zu Recht weisen. Als Kind ist mir das nicht so stark aufgefallen, aber nun hat es mich bei Lesen immer wieder dazu gebracht, die Augen zu verdrehen. Deshalb 4 Sterne.


  11. Cover des Buches Das Sams 5. Sams in Gefahr (ISBN: 9783789108310)
    Paul Maar

    Das Sams 5. Sams in Gefahr

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Vanillezimtzauber

    Nach vier Sams Bänden voller witziger Aktionen und lustiger Ideen des Sams, zeigt sich Band 5 als actionreiches Abenteuer mit einem großen Wiedersehen beider Taschenbier-Generationen.
    Als das Sams von Sportlehrer Daume entführt wird, sind sowohl Martin und seine Freunde als auch Herr Taschenbier und Herr Mohn alarmiert. Sie starten mehrere Rettungsversuche, einer spannender als der andere.
    Sams in Gefahr unterscheidet sich deutlich von seinen Vorgängern, da es nicht nur ein spaßiges Sams Abenteuer ist, sondern schon in die Richtung spannendes Jugendbuch geht. Vor allem für jüngere Sams Fans könnte die Geschichte durchaus gruselig und beängstigend sein, da an vielen Stellen um Entführung geht und das Sams von Herrn Daume regelrecht gequält wird. Daher kann ich das Buch leider nicht für eine jüngere Leserschaft empfehlen; für alle anderen Sams Fans aber allemal. 

  12. Cover des Buches Sternenhimmel und Zauberträume (ISBN: 9783770725038)
    Ann-Katrin Heger

    Sternenhimmel und Zauberträume

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Hexchen123
    Gutenachtgeschichten für unsere Kleinen kann man nie genug haben. Für mich ist das ein fester Bestandteil des Rituals, wenn Kinder ins Bett gehen. Ein Buch zum Vorlesen sollte für mich kurze, schöne Geschichten beinhalten und vor allem auch schöne Bildchen zum Anschauen.

    „Sternenhimmel und Zauberträume“ beeinhaltet 24 kurze Gutenachtgeschichten, von unterschiedlichen Autoren. Teils auch sehr bekannte wie Astrid Lindgren, Paul Maar, Kirsten Boie, Cornelia Funke und viele mehr. Die Schrift ist angenehm groß, so dass das Lesen sehr leicht fällt. Die liebevollen Illustrationen von Dagmar Henze sind auf jeder Seite und so haben die Kleinen auch allerhand zum Schauen.

    Diese Geschichten gibt es unter anderem zum Entdecken:

    Ann-Katrin Heger: Hilfe für Helga Siebenschläfer
    Astrid Lindgren: Nein, ich will noch nicht ins Bett!
    Angie Westhoff: Die Wunderlampe
    Mascha Matysiak: Prinzessin Matilda, Ritter Tobi und der giftgrüne Drache
    Paul Maar: Anne kann nicht schlafen
    Erwin Grosche: Im Bett
    Petra Steckelmann: Auch kleine Hasenkinder müssen mal schlafen gehen
    Sonja Fiedler-Tresp: Ein schöner langer Tag
    u.v.m.

    Die Erzählungen sind altersgerecht für Zuhörer ab 4 Jahren interpretiert und machen Spaß beim Vorlesen und Zuhören.

    Fazit

    Ein wunderschönes Vorlesebuch für Kinder ab 4 Jahren mit liebevollen Illustrationen. Die Geschichten sind abwechslungsreich und können garantiert mehr als einmal vorgelesen werden.
  13. Cover des Buches Alles vom Sams, 5 Bde. (ISBN: 9783789142406)
    Paul Maar

    Alles vom Sams, 5 Bde.

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Sehr schöne Geschichten, die man in einer Woche das Sams erlebt. In der Grundschule haben wir alle Teile gelesen, weil unsere Lehrerin so nett war und wir sie daher alle sehr mochten. Sehr zu empfehlen für Kinder, die in der Grundschule sind. Klasse!
  14. Cover des Buches Das kleine Känguru in Gefahr (ISBN: 9783789105531)
    Paul Maar

    Das kleine Känguru in Gefahr

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Sams im Glück - Filmausgabe (ISBN: 9783789142925)
    Paul Maar

    Sams im Glück - Filmausgabe

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Vanillezimtzauber

    Nach der Sams-Trilogie und darauffolgenden 3 Bänden über den Sohn von Herrn Taschenbier folgt nun Band 7 der Sams Reihe. Martin ist nun auch erwachsen und hat sogar schon eine Tochter. Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um das Ehepaar Taschenbier und natürlich auch das Sams. Paul Maar hat es geschafft nach Wunschpunkten in Herrn Taschenbiers Gesicht, im Gesicht des Sportlehrers und einer Wunschmaschine noch einen ganz neuen Handlungsstrang hervorzubringen: Herr Taschenbier wird zum Sams. Außerdem lernen wir das Über-Sams und die Samswelt dahinter kennen.

    Das Buch geht wieder zurück zum Ursprung der Buchreihe. Es wird gereimt, gelacht und herrlich politisch inkorrekt gescherzt. Dabei kommt es ganz ohne bösen Sportlehrer und betrügerischen Onkel aus. Die Geschichte macht Freude und hat viele Überraschungen im Gepäck. Es wird der ein oder andere Bus entführt, in eine Schokoladenfabrik eingebrochen, im Gefängnis gesessen und auf einem Kamel geritten. Lieblingsstelle: "Fühlst du dich auch so arabisch?" Einzig schwierig fand ich die Situation beim Psychologen.

    Ein schönes Samsbuch mit vielen lustigen Begebenheiten, das aber auch Gefühle wie Verzweiflung, Trauer und Abschied thematisiert.

  16. Cover des Buches Herr Bello 1. Herr Bello und das blaue Wunder (ISBN: 9783751202664)
    Paul Maar

    Herr Bello 1. Herr Bello und das blaue Wunder

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Barbara62
    Nachfolger des Sams ist der Mischlingshund Bello. Er gehört dem 12-jährigen Max, dem Sohn des alleinerziehenden Apothekers Sternheim. Die Beiden führen einen typischen Männerhaushalt, seit die Mutter von Max mit einem Krokodiljäger durchgebrannt ist.

    Als Bello eines Tages in der Apotheke einen geheimnisvollen blauen Saft aufleckt, verwandelt er sich in einen Menschen. Nun wird es richtig turbulent, vor allem als sich "Herr Bello" auch noch in die selbe Frau wie der Apotheker verliebt...

    Die Geschichte von Paul Maar ist voller liebenswerter Figuren, lustiger Dialoge und überraschender Wendungen, witzig illustriert von Ute Krause. Sie ist zum Vorlesen ab 6, wobei hier der Sprachfehler von Herrn Bello besonders lustig ist, oder zum Selberlesen ab 8 Jahren bestens geeignet, erreicht aber nicht ganz die für mich absolut konkurrenzlosen Sams-Geschichten.

    Die Filmausgabe gefällt mir deutlich weniger gut als die Normalausgabe, aber das ist sicher Geschmacksache.
  17. Cover des Buches Das Gedicht. Zeitschrift /Jahrbuch für Lyrik, Essay und Kritik / DAS GEDICHT Bd. 20 (ISBN: 9783929433722)
  18. Cover des Buches Mein Kinderbuchschatz. Die schönsten Geschichten mit Pippi, den Olchis, Mama Muh und Pu (ISBN: 9783789142765)
  19. Cover des Buches Die Opodeldoks (ISBN: 9783789142857)
    Paul Maar

    Die Opodeldoks

     (25)
    Aktuelle Rezension von: ErleseneBuecher
    Das Buch habe ich 1989 zu Weihnachten bekommen. Ach, ist das lange her. Aber ich fand es damals großartig und fand es sehr schön und lustig.

    Nun habe ich es zum vierten Mal gelesen und zwar meinem Kind vorgelesen. Die Faszination der Opodeldoks ist immer noch da. Vor allem die erste Hälfte im Grasland ist toll. Es wird erzählt, wer die Opodeldoks sind, wie sie leben, was sie essen und wie es im Grasland aussieht. Und es werden die tollen Erfindungen von Deldok (auch mit ausführlichen Zeichnungen) vorgestellt.

    Deldok möchte aber aus dem Grasland raus und wissen, was hinter den Bergen ist. Das findet er auch heraus und landet im Waldland. Allerdings sind die Bewohner auf Opodeldoks gar nicht gut zu sprechen, warum nur…

    Die Geschichte wird spannend und bleibt unterhaltsam. Mir war das jetzt manchmal aber etwas zu oberflächlich. Mein Sohn jedoch mochte die Geschichte sehr und hat vor allem über den schwerhörigen Mogli-Opa gelacht, der alles falsch versteht. Am besten fand er die Küken am Ende.

    Bewertung: 4 von 5 Punkten

  20. Cover des Buches Östlich der Sonne und westlich vom Mond (ISBN: 9783351040703)
    Paul Maar

    Östlich der Sonne und westlich vom Mond

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Catwoman
    Eine ausgezeichnete Zusammenstellung von schönen Geschichten für Kinder. Hier ist für jedes Kind etwas dabei.
  21. Cover des Buches La vaca Gloria / The Cow Gloria (ISBN: 9789871306138)
    Paul Maar

    La vaca Gloria / The Cow Gloria

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Das Schul-ABC. Verse zum Mitraten und Mitreimen (ISBN: 9783751201841)
    Paul Maar

    Das Schul-ABC. Verse zum Mitraten und Mitreimen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Lässt durch aktives Mitreimen ein Gefühl für Sprache entwickeln


    Kleine Verse zum Mitraten und Mitreimen leiten in diesem Buch von Paul Maar durch das ABC.
    Witzige, fröhliche, verwunderliche, empathische kleine Verse, die einfach Spaß machen zu lesen und die immer auffordern weiter zu reimen. Gerade wenn man sie selber liest kommt man durch den Rhythmus der Sprache beim Vorlesen leicht in den Fluss und die Reime sprudeln fast wie von selbst weiter.
    Einfach mal ausprobieren. es ist gar nicht schwer.
    Ein herrliches Buch, zum Selberlesen, das nicht nur das Lesen fördert sondern gleichzeitig ein Gefühl für Sprache entwickeln lässt.
    *
    Die kleinen Verse über etwa 4 Zeilen mit je bis zu acht Wörtern, in großer Fibelschrift gedruckt und ebenfalls mit großem Zeilenabstand  ermöglichen es selbst Leseanfängern die Reime leicht zu erlesen.
    Jeweils 1 Buchstabe pro Seite in der Reihenfolge des ABC wird in einem Reim verwendet und mit eine farbigen Illustration, die noch viel Raum einnimmt illustriert.
    Die Bilder dominieren das Bild und lassen den Text vernachlässigbar klein wirken, so dass auch keine Angst vor zu viel Text entstehen kann.
    *
    Ein Beispiel für das Reimen gibt es hier:
    "P"
    "Pepe hat sein Brot vergessen
    und in der Pause nichts zu essen.
    Sein Freund Leon
    schenkt ihm seines
    und sagt: "dann isst du eben........."
    ( Zitat / Beispiel aus dem Buch)
    *
    Im Anschluss an das Reim ABC gibt es noch eine Leserally mit jede Menge Rätseln, die sich auf den Text beziehen und das Leseverständnis spielerisch abfragen.
    Hat man mit der Leitfigur der Leserally " Luna Leseprofi" alle Rätsel gelöst erhält man ein Lösungswort, dass es ermöglicht im Online Portal weitere Rätsel und Spiel zu machen.
    *

  23. Cover des Buches Herr Bello 2. Neues von Herrn Bello (ISBN: 9783841501660)
    Paul Maar

    Herr Bello 2. Neues von Herrn Bello

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Lesemäusla
    Tja, da glaubt man sich am Ziel seiner Träume und dann kommt doch alles ganz anders - nicht wahr, Herr Bello? Zwar hatte ich weniger Lachsalven durchzustehen als beim Vorgänger "Herr Bello und das blaue Wunder", aber dieses Buch ist auch lesenswert! Weiter so, Herr Maar!
  24. Cover des Buches Der Buchstaben-Fresser (ISBN: 9783789112256)
    James Krüss

    Der Buchstaben-Fresser

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Tokall

    Ein Klassiker von Paul Maar, erschienen in der Reihe „Sonne, Mond und Sterne“ vom Oetinger-Verlag, ist das Kinderbuch „Der Buchstaben-Fresser“, in dem den jungen Lesern auf amüsante Art und Weise deutlich gemacht wird, was Buchstaben im Wort für eine Funktion erfüllen. Ihr Austausch oder ihre Tilgung kann nämlich Wortbedeutungen verändern. 

    Ausgangspunkt der Handlung ist das Finden eines großen, hellblauen Eis durch Claudia, auf dessen Schale viele kleine Buchstaben sind. Als sie ihren Eltern davon erzählen will, findet sie kein Gehör und es kommt zu erstaunlichen Ereignissen, nachdem sie nur noch die Schalen im Keller findet. Plötzlich sitzt ihr Klassenzimmer im Keller, dann sind es Schuhe, die im Keller verstreut herumliegen. Erst Herr Dill, ein Nachbar, kann Claudia und ihren Eltern dabei helfen, herauszufinden, was hinter den merkwürdigen Vorkommnissen steckt: Das Ei stammt von einem Buchstaben-Fresser, der jeden Tag mindestens einen Buchstaben aus den Wörtern der Umgebung herausbeißt. Herr Dill macht sich nun daran, den Buchstaben-Fresser wieder einzufangen. 

    Was positiv an diesem Kinderbuch hervorzuheben ist, ist der Umstand, dass es Neugier erregt. Denn zu Beginn ist unklar, was es mit dem Ei auf sich hat und warum Claudia mit absurden Situationen konfrontiert wird. Die jungen Leser wollen herausfinden, was dahintersteckt und wie es weitergeht. Hinzu kommt, dass die Ereignisse Erstaunen, Verwunderung und auch ein Schmunzeln bewirken, z.B. als das Schaf von der Polizei abgeholt wird. Das hat mir und meinen beiden Töchtern gut gefallen. Die Auflösung durch Herrn Dill schafft auf kreative und spielerische Art und Weise eine Sensibilität der jungen Zuhörer/innen und Selbstleser/innen für die Funktion von Buchstaben im Wort. Dies ist gerade für Erstklässler/innen interessant. Die Idee des Autors bietet auch einen Anknüpfungspunkt für weitere Gedankenspiele, die man mit alphabetisierten Kindern anstellen kann. Zudem kann man beim Lesen mit den Kindern rätseln, welcher Buchstabe durch den Buchstaben-Fresser wohl getilgt oder ausgetauscht wurde.

     

    Fazit: Ein kreativ und durchdacht gestaltetes Kinderbuch, geeignet für Kinder ab 6 Jahren, das die jungen Zuhörer/innen und Leser/innen für die Funktion von Buchstaben im Wort sensibilisiert.

     

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