Bücher mit dem Tag "paris"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "paris" gekennzeichnet haben.

2.954 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian 4: Origin. Schattenfunke (ISBN: 9783551583437)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 4: Origin. Schattenfunke

     (2.102)
    Aktuelle Rezension von: kimdezordo

    Auch der vierte Band hat mich überzeugt 

  2. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

     (14.019)
    Aktuelle Rezension von: my_love_to_books
    • Inhalt:


    Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundert-Wende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert! 


    • Meinung:


    Wie ich euch in meiner Rezension über Wolkenschloss versprochen habe, rede ich heute über eine berühmte Trilogie von @kerstingier . Band 1 der Edelstein- Trilogie heißt Rubinrot. Ich muss sagen es ist super  geschrieben, ich fand Gwendolyn von Anfang an sympathisch und konnte mich in sie hi­n­ein­ver­set­zen. Das einzige was ich am Buch kritisieren würde wäre dass ich den Familien Stammbaum schwierig fand doch dass hat sich nach einer Weile auch gelegt. 


    Den Film fand ich auch sehr schön, doch manche Scenen fand ich im 2 Band schon ein bisschen zu kämpferisch. Doch ich fand dass @ehrlichmaria und @jannisniewoehner_official  sehr gut geschauspielert haben♥️. Mir hat es auf jeden Fall  sehr gut gefallen. Doch mein lieblingskarakter war  Lucy Montrose , ich finde  @josefinepreussofficial hat es sehr gut rübergebracht ♥️


    Fazit: Ich liebe das Buch und den Film😂❤️


    Schönen Tag euch noch💕


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  3. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.864)
    Aktuelle Rezension von: Daniel215

    Die Rahmenhandlung des schwedischen Bestsellers erzählt vom Verschwinden des Allan Karlsson, der sich an seinem einhundertsten Geburtstag aus dem Altenheim fortstiehlt. Wir erfahren von  der „Flucht“, seinen neuen Begleitern und den Verfolgern. Den eigentlichen Kern der Erzählung bilden meiner Meinung nach aber die Rückblicke auf Allan Karlssons Leben, die sich mit der Rahmenhandlung abwechseln. In diesen Rückblicken dürfen wir über das erstaunliche (und natürlich vollkommen fiktive) Leben des 1905 geborenen Allan Karlsson staunen, dessen Lebensweg immer wieder von historischen Personen und Ereignissen gekreuzt worden ist.

    Die Geschichte erinnert ein wenig an den Film „Forrest Gump“. Sowohl in dem Film als auch auch in dem hier besprochenen Buch steht ein vermeintlich einfach gestrickter Protagonist im Zentrum, der immer wieder vor Ort war, wenn Weltgeschichte geschrieben wurde.

    Ganz so wie der Protagonist sein Leben (und die historischen Ereignisse) nicht allzu ernst nimmt, erzählt der Autor Jonas Jonsson auch seine Geschichte. Der insofern „seichte“ und durchweg humorvolle Erzählstil hat mir persönlich große Freude bereitet, mag aber nicht jedem liegen. Ein Beispiel: 

    „Als Julius fünfundzwanzig war, starb erst seine Mutter an Krebs, und ihr Sohn trauerte sehr um sie. Wenig später ertrank der Vater im Sumpf, bei dem Versuch, eine Kuh zu retten. Auch da trauerte Julius sehr, denn er hatte wirklich an der Kuh gehangen.“

    Man sollte jedenfalls keine tiefgründige Geschichte mit vielschichtigen Charakteren und einem großen Spannungsbogen erwarten, sondern sich auf eher leichtere Unterhaltung und eine Geschichte einstellen, die durchweg „mit einem Augenzwinkern“ erzählt wird. Wer sich darauf einlassen kann, wird mit einer witzigen (aber nicht albernen) Erzählung belohnt, die ich mit einem dauerhaften Lächeln auf den Lippen gelesen habe.

  4. Cover des Buches Die sieben Schwestern (ISBN: 9783442479719)
    Lucinda Riley

    Die sieben Schwestern

     (1.114)
    Aktuelle Rezension von: grxtaa

    Ich hab das gelesen und ich musste unbedingt die nächsten Bücher lesen... mega Buchreihe!!! <3

  5. Cover des Buches Wie Blut so rot (ISBN: 9783551582874)
    Marissa Meyer

    Wie Blut so rot

     (1.017)
    Aktuelle Rezension von: Hufflepuffreader

    Wie Blut so rot hat mit definitv besser gefallen als sein Vorgänger. Es war weniger vorhersehbar und auch die Liebesgeschichte zwischen Scarlet und Wolf hatte um einiges mehr Chemie als die zwischen Kai und Cinder. Versteht mich nicht falsch, ich mochte Kai und Cinder, aber die beiden hatten nicht wirklich viele Szenen zusammen gehabt. Sie mochte ihn einfach nur weil er charmant und nett zu ihr war und er sie, weil sie mal anders war, als die Leute mit denen er sonst zu tun hat. 

    Scarlet und Wolf dagegen konnten mich gerade gegen Ende hin sehr überzeugen. 

    Insgesamt lesen wir aus fünf Sichtweisen. Hauptsächlich aus Scarlets und Cinders, aber auch aus der von Kai, Wolf und Thorne, der ebenfalls einer meiner Lieblingscharaktere geworden ist.

    Die Handlung hat sich für mich teilweise etwas gezogen, aber dann kam ein Plottwist, der irgendwie vorhersehbar für mich war, irgendwie aber auch nicht, weil ich ihn zwar kurz in Betracht gezogen aber dann doch nicht als richtig erachtet hatte, und dann ging die Geschichte für mich viel schneller voran. Außerdem war es die Art von Plottwist, die einen dazubringt die Geschichte am liebsten gleich nochmal lesen zu wollen.

    Alles in allem war Wie Blut so rot für mich um einiges besser als Wie Monde so silbern, aber dennoch kein Highlight.

  6. Cover des Buches Göttlich 2. Göttlich verloren (ISBN: 9783841501387)
    Josephine Angelini

    Göttlich 2. Göttlich verloren

     (3.049)
    Aktuelle Rezension von: AnotherWorld

    Die Fortsetzung von Göttlich verdammt kommt der Hölle sehr nah und das kann man sogar wörtlich nehmen. Gefühlt 80% der Zeit ist Helen in der Hölle und es passiert so gut wie nichts anderes. Die anderen Charaktere bekommen kaum noch Aufmerksamkeit, was ich echt schade finde. Helen wird mir immer unsympathischer und ich vermisse die Dynamik und Schlagabtausche zwischen den Charakteren. Am Ende gibt es dann doch noch ein bisschen Spannung. Leider reicht das aber nicht um bei mir ein positives Lesegefühl zu hinterlassen.

  7. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.244)
    Aktuelle Rezension von: skywalkerin

    Ich hatte das Gefühl, eine Light-Version "Krieg und Frieden" von Tolstoi zu lesen, die manchmal doch zu "light" schien. Mein Gesamteindruck - nicht für die allerhöchsten Ansprüche, aber durchaus gut lesbar.

  8. Cover des Buches Zeitenzauber (ISBN: 9783843210706)
    Eva Völler

    Zeitenzauber

     (1.555)
    Aktuelle Rezension von: Chianti Classico

    In Venedig gibt es nur schwarze Gondeln, weshalb Anna nicht schlecht staunt, als sie die rote Gondel das erste Mal sieht.
    Als sie bei der Regata storica in den Kanal fällt und der gut aussehende Sebastiano sie ausgerechnet in diese rote Gondel zieht, hätte sie nicht damit gerechnet, im Jahr 1499 wieder zu sich zu kommen.
    Wird es Anna gelingen, wieder in ihre Zeit zurückzukehren?

    "Die magische Gondel" ist der Auftakt von Eva Völlers Zeitenzauber-Trilogie, der aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Anna Berg erzählt wird.

    Zeitreisegeschichten lese ich immer sehr gerne und so bin ich lange um die Zeitenzauber-Trilogie herumgeschlichen, von der ich auch sehr viel Gutes gehört habe. Ich fand es klasse, wie Eva Völler die Zeitreisen an sich umgesetzt hat, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass wir noch mehr über die Hintergründe erfahren hätten!
    Venedig hat mir als Setting richtig gut gefallen und im Jahr 1499 gab es viel zu entdecken und auch die vielen Nebenchararktere mochte ich sehr!

    Anna muss sich von einer Minute auf die andere im fünfzehnten Jahrhundert zurechtfinden, aber sie ist mutig und steckt den Kopf nicht in den Sand, wenn es ernst wird, was auch gut ist, da sie in viele gefährliche Situationen hineinstolpert, deren Ausgang einen großen Einfluss auf die Zukunft haben.
    Mit Anna bin ich leider nicht wirklich warm geworden, weil ich sie zum Teil sehr egoistisch fand und sie ihre Mitmenschen oft von oben herab behandelt hat, was ich mir ehrlich gesagt nicht gut gefallen hat.

    Auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht begeistern, da es mir mit Anna und Sebastiano viel zu schnell ging, als dass ich ihre Gefühle wirklich nachvollziehen konnte! Sebastiano hat mir dagegen echt gut gefallen, weil er Anna immer beschützt hat und für das Gute kämpft, koste es, was es wolle.
    Ich hoffe, dass wir ihn im nächsten Band noch besser kennenlernen dürfen, weil wir auch über ihn noch nicht allzu viel erfahren haben!

    Fazit:
    "Die magische Gondel" ist ein guter Auftakt von Eva Völlers Zeitenzauber-Trilogie, bei dem ich jedoch noch etwas Luft nach oben sehe.
    So hätte ich gerne mehr über die Hintergründe der Zeitreisen erfahren und auch Sebastiano hätte ich auch noch besser kennengelernt, weil ich ihn sehr mochte. Anna war mir dagegen nicht so sympathisch und auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht begeistern, weil es mir einfach zu schnell ging. Trotzdem bin ich sehr gespannt, wie es mit Anna und Sebastiano im zweiten Band weitergehen wird!
    Ich vergebe gute drei Kleeblätter.

  9. Cover des Buches Midnight Chronicles - Schattenblick (ISBN: 9783736312777)
    Bianca Iosivoni

    Midnight Chronicles - Schattenblick

     (546)
    Aktuelle Rezension von: ReaderButterfly

    Roxy hat aus Versehen 449 Seelen aus der Unterwelt befreit und hat nun 449 Tage Zeit um diese wieder dorthin zurück zu befördern. Gelingt ihr das nicht, kommt sie selber dorthin. Als Roxy aus einem jungen Mann einen Geist austreibt verliert dieser sein Bewusstsein und sein Gedächtnis. Roxy bleibt nichts anderes übrig als sich um ihn zu kümmern, auch wenn beiden das überhaupt nicht gefällt. Je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr spürt Roxy ein Kribbeln und das kann ihr sehr gefährlich werden.


    Die Midnight Chronicles liegen seit Erscheinen auf meinem SuB und ich hab nur darauf gewartet, dass mehr Teile erscheinen um damit loszulegen. Durch den Hype hatte ich hohe Erwartungen an das Buch.

    Roxy war mir von Anfang an unsympathisch. Ich kann nicht genau sagen warum, aber wenn wieder ein Kapitel von ihr erzählt wurde, hab ich mich gefragt ob das sein muss. Nach und nach hab ich die Abneigung ihr gegenüber abgelegt. Ihre Fastfoodliebe hat mich auch irgendwann genervt. Nicht dass ich was gegen hätte, aber sie war gefühlt mehr am essen als dass sie sich um ihre Mission gekümmert hat. Wahrscheinlich lief diese im Hintergrund ab, aber genau davon wollte ich mehr lesen.

    Shaw mochte ich dagegen auf Anhieb. Er war mir einfach sympathisch und ich fand es interessant zu sehen was er in seiner Situation macht und wie er damit zurecht kommt. Er war ein starker, motivierter Charakter und ich hoffe ihn im nächsten Teil wieder zusehen. Was mich enttäuscht hat, der Zeitsprung, es wird angedeutet, dass er sich zum Hunter ausbilden lässt, aber man bekommt rein gar nichts davon mit.

    Die Welt in der die Hunter sich bewegen war meiner Meinung nicht genug erklärt und wurde mir nicht zugänglich gemacht. Wie Shaw wird man hineingeworfen und bekommt etwas von Amuletten und deren Stufen erzählt. Ich hab einfach nicht durchgeblickt was genau das heißt und für den Träger bedeutet. Auch die Stufen selber wurden oft wiederholt, was ich unnötig fand.

    Zum Schluss hab ich mich auf das Finale gefreut, aber auch da wurde ich leider nicht mitgerissen. Ich habe gehofft noch richtig rein zu kommen, aber dem war nicht so.

    Bis auf besagte Wiederholungen hab ich nichts gegen den Schreibstil einzuwenden und ich kam gut durch das Buch, denn es liess sich gut lesen.







  10. Cover des Buches Wir fliegen, wenn wir fallen (ISBN: 9783764170721)
    Ava Reed

    Wir fliegen, wenn wir fallen

     (589)
    Aktuelle Rezension von: Philippa

    „Manchmal sehen wir klarer, wenn wir die Augen schließen.“ 

    „Erinnerungen sind Segen und Fluch zugleich.“ 

    Das Buch „Wir fliegen, wenn wir fallen“ von Ava Reed handelt von Yara und Noel, die sich durch eine To-Do-Liste zusammen auf eine Weltreise begeben.
    Ich muss gestehen, dass ich zuerst etwas skeptisch war, da ich dachte, eine klassische und eher kitschige Liebesgeschichte in den Händen zu halten. Doch die Geschichte der beiden Protagonisten Yara und Noel hat mich nach den ersten Seiten komplett überrascht und in ihren Bann gezogen. Es gibt, obwohl die grobe Handlung etwas absehbar ist, immer wieder plötzliche Wendungen. Man lernt Yara und Noel sowie ihre jeweilige Vergangenheit im Laufe des Buches immer besser kennen und lieben.
    Ich kann dieses Buch jedem wärmstens ans Herz legen, der nach einer tiefgründigen und nachdenklichen Geschichte über zwei faszinierende Persönlichkeiten und deren mitreißend geschilderten Weltreise sucht. 

  11. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499266720)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

     (11.719)
    Aktuelle Rezension von: EinganzeshalbesBuch

    Die Identifikation mit der Protagonistin viel mir sofort sehr leicht. Wie sie andere Menschen beschreibt, voller Vorurteile und Klassen-Stereotypen ist so unterhaltsam und bildlich. Besonders gut finde ich, dass Louisa auf viele verschiedenen Ebenen vorgestellt wurde: im Beruf, in einer Beziehung, in der Familie. Sie müsste durch ihre interessanten und problematischen Familienverhältnisse, ihre ungesunde Beziehung und ihren verlorenen Job eigentlich in einem Loch stecken, allerdings hat sie sich im Laufe der Zeit einige Mechanismen angeeignet um all das auszublenden. Umso schöner ist es mitzuerleben wie sie immer weiter ihr Leben selbst bestimmt und lebt.

    Auch wenn ich gern mehr über das Leben von Camilla Traynor und ihre Gefühlswelt erfahren hätte, wurden alle Charaktere gut herausgearbeitet und jede Figur hat seine eigenen Eigenarten.

    Der einzige Charakter, der mich wirklich gestört hat, ist Patrick. Ich habe selten eine so unsympathische Figur kennengelernt und habe kein Verständnis für die lange Beziehung von ihm und Louisa. 

    Die Entwicklung Wills hingegen ist so gut gelungen, dass ich trotzdem 5 Sterne gebe. Jedes Motiv von ihm war klar und jede Laune irgendwie begründet. Dass er einen so guten Einfluss auf Louisa ausübt und sie nachhaltig beeinflusst, ist einfach inspirierend. Obwohl sein Leben (für ihn) bereits endete, nutzt er seine Energie, um sie zu verändern.
    Von ihm habe ich gelernt, wie wichtig es ist an sich selbst zu denken und Die Welt zu erleben,

    Ich hoffe man spürt Wills Einfluss (nachhaltig) in Louisas Leben. 

    Alle Charaktere (außer Patrick natürlich) sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich bin sehr froh, dass die Fortsetzung bereits auf mich wartet und ich viele von ihnen wieder sehen (lesen) werde.

    Neben den tollen Figuren, empfehle ich das Buch auch wegen des unfassbar wichtigen und schönen Themas weiter. Es ist sehr wichtig, dass Themen wie Sterbehilfe mehr in der Gesellschaft ankommen und dieses Buch leistet seinen Teil dazu. 

  12. Cover des Buches Ein Bild von dir (ISBN: 9783499269721)
    Jojo Moyes

    Ein Bild von dir

     (810)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Da ich bereits "Die Tage in Paris" gelesen habe, war ich auf dieses Buch sehr gespannt. Es ist die Geschichte von Sophie und Edouard. Aber auch von Liv.

    Kaum hatte ich mit Lesen begonnen, war ich komplett in der Story abgetaucht. Habe Sophie auf Schritt und Tritt begleitet. Ich finde es immer interessant, wie die Menschen um 1912 gelebt haben und vor allem war dies kein schönes Jahr für sie. Überall waren Soldaten, verängstigten die Menschen in Frankreich. Jeder Schritt wurde überwacht und wenn dies schon nicht genug war, musste sie aufpassen, was die anderen über sie erzählt wird.

    Liv ist seit vier Jahren Witwe und weiß nicht so wirklich, was sie tun soll. Sie hat Schulden und lebt im Haus, dass ihr Mann David erbaut hat. Sie lernt Mo, eine Kellnerin, kennen. Kurzerhand zieht sie übergangsweise bei Liv ein. So recht schlau bin ich aus Mo nicht geworden. Sie ist sprunghaft und hat zwei Jobs.

    Paul ist ein verständnisvoller Mann und lernt Liv durch einen Zufall kennen. Was er aber nicht weiß, ist, dass sie das Bild hat, nachdem er schon lange sucht.

    Der Roman hat mich so in seinem Bann gezogen, dass ich komplett die Zeit vergessen habe. Der Schreibstil ist flüssig und herzergreifend.

  13. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.760)
    Aktuelle Rezension von: Chris_Lieh

    Ein unglaublich gutes Buch mit einer ergreifend schönen Geschichte.  

  14. Cover des Buches Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Die geliehene Zeit

     (1.426)
    Aktuelle Rezension von: geBUCHt

    Zu Beginn der Geschichte befinden wir uns im Jahr 1968 und erfahren, dass Claire vor 20 Jahren in ihre Zeit zurückgereist ist. Sie besucht zusammen mit ihrer Tochter Brianna Schottland, um ihr von ihrer Vergangenheit zu erzählen. Wir Leser erfahren, wie sie damals mit Jamie in Frankreich eintraf und welcher Mission die beiden nachgegangen sind. Und später auch, welche Umstände Claire in ihre Zeit zurückgetrieben haben. 

    Dieser Band unterscheidet sich etwas von seinem Vorgänger. Der Reihenauftakt war sehr temporeich und es passierte sehr viel. Hier in diesem Buch hat sich die Autorin merklich mehr Zeit genommen und die Geschichte hatte ihre ruhigen Stellen. Der Schreibstil war ebenso detailliert und bildhaft, was ich sehr mochte. Diana Gabaldon hat die schottische Mentalität wirklich toll eingefangen und beschrieben. Auch die damaligen Gepflogenheiten und insbesondere das Strafverfahren wurden präzise erklärt. 

    In der ersten Hälfte des Buches begleiten wir Claire und Jamie nach Frankreich, wo es prachtvoller und intriganter zugegangen ist als im vertrauten schottischen, rauen Setting. Es war zwar interessant über das Leben am Hof zu lesen, nur hat es sich etwas gezogen, was daran lag, dass es sehr politisch zuging und die geschichtlichen Hintergründe genau erläutert wurden. Ich war froh als das Paar in der zweiten Hälfte wieder in die Highlands zurückgekehrt ist und die Spannung gestiegen ist. Besonders die letzten 200 Seiten konnte ich das Buch gar nicht mehr weglegen. 

    Claire und Jamie mussten eine Menge durchmachen. Ihre Beziehung musst das ein oder andere Tief erleben und sie mussten dagegen ankämpfen auseinanderzudriften. Neue Nebencharaktere wurden eingeführt. Allen voran Brianna deren hitzige und freche Art mir gut gefallen hat. Aber auch der zehnjährige Fergus und seine entstehende Verbindung zu den Frasers ist mir nahe gegangen.

    Fazit:

    Eine gelungene Fortsetzung, auch wenn das französiche Setting in der ersten Hälfte etwas fad war. 

  15. Cover des Buches Göttlich 3. Göttlich verliebt (ISBN: 9783841501394)
    Josephine Angelini

    Göttlich 3. Göttlich verliebt

     (2.721)
    Aktuelle Rezension von: AnotherWorld

    Trotz der großen Enttäuschung des zweiten Bandes habe ich mich an den letzten Teil der Göttlich Trilogie herangewagt. Danke an die Götter das der Abschluss keine Katastrophe geworden ist. Im Gegenteil, ich bin doch positiv überrascht. Es kommt so gut wie keine Langeweile auf, da die Handlung kaum Zeit zum durchatmen lässt. Ein Rückblick in die Vergangenheit ist auch inklusive. Am besten hat mir aber die Interaktionen zwischen den Charakteren gefallen und im Gegensatz zu Band 2 ging es nicht ständig um Helen (also eigentlich schon aber sie war nicht so omnipräsent). Genau das was ich mir schon im ersten Teil gewünscht hatte, das man mehr auf die anderen Protagonisten eingeht, wurde gut umgesetzt. Man hat uns also wenigstens einen kurzen Blick auf die Gefühle, Gedanken, Beziehungen und Vergangenheit der anderen Hauptcharaktere gewährt.

    Letztendlich werden Helen und ich keine Freunde, da konnte auch Göttlich verliebt nichts dran ändern. Aber die Delos Familie, Orion, Hades und Matt habe ich in mein Herz geschlossen und rückblickend war es das durchhalten während des zweiten Bandes wert.

  16. Cover des Buches Zerschunden (ISBN: 9783426517895)
    Michael Tsokos

    Zerschunden

     (377)
    Aktuelle Rezension von: martina400

    „Ich habe gerade etwas Sonderbares entdeckt. Das müssen Sie sich unbedingt ansehen.“ S. 280

    Inhalt
    Fred Abel ist Rechtsmediziner. Eines Tages gerät ein alter Freund scheinbar unschuldig hinter Gittern. Ein Serientäter schlägt schnell und in verschiedenen europäischen Stätten zu. Die Opfer sind stets alte Damen, die er mit einem Schriftzug kennzeichnet. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, den Adels Freund hat eine Tochter, die im Sterben liegt und sich unbedingt noch von ihrem Vater verabschieden möchte.

    Cover:
    Das Cover ist unscheinbar und fällt nur durch den roten Titel auf. Die erhabene, zusammengenähte Haut ist gruselig und unterstreicht nochmal den Zusatz „True-Crime-Thriller“.

    Meine persönliche Meinung:
    Ich brauchte eine Zeit bis ich richtig ins Buch hinein kam. Es ist spannend und wahnsinnig aufregend zu verfolgen, doch musste ich durchgehend total konzentrieren und kam nicht richtig in den Lesefluss hinein. Es ist schon krass, was es ausmacht, wenn man weiß, dass es diesen Serienmörder wirklich gibt. Eigentlich hat mich die ganze Geschichte nach dem Lesen des Nachworts am meisten gegruselt. Die Geschichte bleibt immer fiktiv, egal wie brutal sie ist bis zu dem Zeitpunkt an dem der Autor schreibt, dass es echt ist. Da stellt sich mir jetzt noch die Gänsehaut auf. Es ist einfach nur unvorstellbar irre, wie Leute ticken können. Wie Psychopathen funktionieren und einfach so unter uns leben. Wie gesagt, als Geschichte oder Film schreckt man sich und die Sache hat sich, aber wenn man bedenkt, der am Tisch neben dir könnte schlimme psychische Probleme haben, wird einem nochmal zusätzlich schlecht. Das bringt diesen Thriller nochmal mehr Gänsehaut. Ich brauche noch ein wenig, bis ich den nächsten Teil zur Hand nehme, aber es war bestimmt nicht mein letzter Tsokos.

    Fazit:
    Ein spannender Thriller, der Konzentration erfordert und durch den True-Crime-Stempel von der fiktiven Geschichte zur Realität wird.

  17. Cover des Buches Liebe findet uns (ISBN: 9783548289557)
    J. P. Monninger

    Liebe findet uns

     (404)
    Aktuelle Rezension von: Maura99

    Manchmal sind Romane zu träumen, die einem aber doch das Herz brechen, mit die schönsten.

    "Das ist ein Balztanz, um dich kennenzulernen. Es ist nämlich so: Ich mag dich. Du hast mir von Anfang an gefallen. Wenn ich Federn hätte, würde ich sie aufstellen und rumstolzieren, um dir mein Interesse zu zeigen. Wie mache ich mich bisher? Funktioniert es wenigstens ansatzweise? Schlägt dein Herz ein klein bisschen schneller?" - S. 27 Jack

    Heather ist die zielstrebige junge Frau in dieser Geschichte. Sie ist immer organisiert, offen und was mir besonders gut gefallen hat ist wie sie sich entwickelt während der Story. Sie ist immer ehrlich, sehr klug und sehr liebevoll.

    Jack ist doch das Gegenteil von ihr, während sie alles strukturiert und geplant haben will, will Jack nur eins: Frei sein. Er ist spontan und immer sehr direkt, was gern mal zu Reiberrein führen kann. Jack hat seine eigene Sicht auf die Welt, aber trotzdem auch immer fürsorglich und wunderschön geistreich schlagfertig und gern romantisch.

    Ich habe mich auf einiges eingestellt bei diesem Buch und wurde von den Emotionen hier einfach überrollt. Die Reise war wunderschön ausgearbeitet ohne zu viel zu werden. Dabei war der Schreibstil wundervoll und die beiden haben eine eigene Art miteinander zu reden. Die Entwicklung dabei schreitet schön voran und ich habe selbst angefangen zu hoffen, zu träumen und zu wünschen.

    Es geht ums das Leben, um den Ernst aber auch um die Liebe und die harte Realität die man aber trotzdem meisten kann wenn man es zulässt - auch wenn es einem das Herz heraus reißt.

    Für mich war "Liebe findet uns" eine besondere und wunderschöne Geschichte. Sie hat mich zum Nachdenken gebracht, mich mein Herz zerbrechen lassen, zu Tränen gerührt und mich mit einem Lächeln und mit einer Träne zurück gelassen.


  18. Cover des Buches Ein ganz neues Leben (ISBN: 9783499291395)
    Jojo Moyes

    Ein ganz neues Leben

     (1.839)
    Aktuelle Rezension von: Victorias_Bibliophilie

    Wer kennt sie nicht die Geschichte von Will Traynor & Louisa Clark?! Mich hat sowohl der Film, als auch das Buch » Ein ganzes halbes Jahr « sehr berührt. Bei beiden sind wirklich einige Tränen geflossen ❤️ 

    Die Buchreihe besteht aus 3 Bänden & ein Sequel, was ich bis vor kurzem überhaupt nicht wusste. Den zweiten Band » Ein ganzes neues Leben « habe ich diesen Monat gelesen. Es war wirklich schön Lou wieder zu begegnen und herauszufinden was nach Will’s Tod alles passiert. Mit seinen knapp 500 Seiten ist es eine lange Geschichte, in der wirklich so einiges verpackt ist. Manchmal wurde es doch ein wenig langatmig, es hatte auf jeden Fall seine Höhen und Tiefen. Wieder treffen wir auf ein Paar bekannte Charaktere, und lernen gleichzeitig tolle Neue kennen. Im Großen und Ganzen eine sehr schöne Fortsetzung, aber für mich überhaupt kein Vergleich zum ersten Band der einem einfach das Herz zerreißt. Das Ende konnte aber nochmal so einiges an Emotionen rausholen. Bin gespannt auf den letzten Teil.

    4/5 ⭐️


  19. Cover des Buches Das Lavendelzimmer (ISBN: 9783426509777)
    Nina George

    Das Lavendelzimmer

     (525)
    Aktuelle Rezension von: liebesleser

    Nein, mit diesem Buch bin ich gar nicht klargekommen. Es wirkt auf mich gekünstelt, wo es kunstvoll sein will, konstruiert, wo es spontan und natürlich herüberkommen soll und inszeniert, wo Leidenschaft und Lebensfreude gefeiert werden sollen. Ich hatte von der ersten bis zur letzten Seite das Gefühl, neben der Autorin zu sitzen und ihre Intentionen wahrzunehmen, statt in eine Geschichte gezogen zu werden. Das Buch musste romantisch werden: also Paris, die Seine, eine Flussreise durch Frankreich auf einem Bücherboot, Traumstädte, am Ende mediterranes Flair, tolle vitale, geistig wendige Männer (oder ganz und gar böse und verknöcherte). Das Buch musste philosophisch sein, Lebenshilfe sozusagen: also zusammengesuchte Bücher oder Zitate, die das Leben verändern können, dick aufgetragene Metaphern en masse – und schließlich musste es auch noch politisch korrekt sein. Das wie eine Bibel gehandelte Lieblingsbuch der Hauptperson wurde natürlich von einer weisen und einfühlsamen Frau geschrieben, der man gegen Ende auch noch in einer Art Zauberwelt begegnet. Und die Liebe, hach, die Liebe. Beide Liebesbeziehungen Perdus sollen auf unterschiedliche Weise einzigartig und hochromantisch sein: eine in der Vergangenheit, eine in der Gegenwart, beide völlig über der Lebenswirklichkeit schwebend, von Symbolen und Klischees überfrachtet. Das Buch will von Menschen erzählen, verwandelt diese aber geradezu in vollkommene Fabelwesen, deren Probleme denn auch nicht alltäglich, sondern grandios schicksalhaft sind und mit schier übermenschlicher Fähigkeit zu Ausgleich, Demut und Selbstheilung gelöst werden.
    Ich mag leichte, romantische Liebesgeschichten, und ich mag auch geistig anregende, kunstvoll geschriebene Bücher. George will beides zusammenbringen, und es ist aus meiner Sicht weder das eine noch das andere geworden. Manchen scheint das Buch ja zu gefallen, wie man hier lesen kann. Mich hat es nicht erreicht.

  20. Cover des Buches Der Lavendelgarten (ISBN: 9783442477975)
    Lucinda Riley

    Der Lavendelgarten

     (799)
    Aktuelle Rezension von: Ellen784

    Hat mir sehr gut gefallen. Ich werde definitiv mehr von ihr lesen.

  21. Cover des Buches Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet (ISBN: 9783734102639)
    B.A. Paris

    Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet

     (351)
    Aktuelle Rezension von: Kimsieve

    Es war mein erster Buch der Autorin und schnell stand für mich fest es wird nicht mein letztes sein. Alleine das Cover fand ich schon sehr passend zu der Geschichte. Ich wurde in die Geschichte hinein gezogen und fühlten jeden Schmerz den Grace erlitt am eigenen Körper mit. Ich wollte sie einfach befreien. Die Protagonisten waren leicht nachzuvollziehen und man hatte das Gefühl Grace sehr gut zu kennen. Diese Buch ist Leuten zu empfehlen die Thriller lieben aber die auch nicht zu blutig sind. Man konnte alles noch gut verarbeiten. Außerdem lernt man aus diesem Buch sehr gut das der Anschein manchmal trügen kann.

  22. Cover des Buches City of Bones (ISBN: 9783442486823)
    Cassandra Clare

    City of Bones

     (7.564)
    Aktuelle Rezension von: zinas_buchwelt

    Als Clarys Mutter entführt wird, offenbart sich ihr ein wohl gehütetes Familiengeheimnis: Ihre Mutter war einst eine Schattenjägerin, Mitglied einer Bruderschaft, die Dämonen jagt. Auf der Suche nach ihr wird Clary immer tiefer in diese faszinierende Welt hineingezogen. Unterstützt wird sie von Jace - ein ebenso attraktiver wie geheimnisvoller Schattenjäger… 

    Das Buch hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Die Welt, Charaktere und die gesamte Thematik haben mich von Anfang an gefesselt. Der Schreibstil von Cassandra Clare ist sehr besonders und hat es mir sehr leicht gemacht, voll in die Geschichte einzutauchen. Clary ist mir sehr sympathisch - manchmal ist sie etwas stur und handelt unüberlegt, doch das macht sie als Charakter auch irgendwo aus. Und man darf nicht vergessen, dass sie laut dem Buch auch erst 15 Jahre als ist - dafür finde ich sie sehr reif. Da sie selbst zu Beginn noch nichts von der Welt voller Vampire, Werwölfe, Feen, Dämonen und Schattenjäger weiß, viel mir der Einstieg sehr leicht. Gemeinsam mit ihr lernt man alles kennen und wird an alles herangeführt. Auch Jace mochte ich sehr gerne - seine auf den ersten Blick arrogante Art und die Tatsache, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt, haben mich des Öfteren sehr gut unterhalten. Auch die anderen Charaktere habe ich sehr in mein Herz geschlossen - die Autorin hat so viele unterschiedliche und einzigartige Persönlichkeiten geschaffen, die das Buch sehr interessant machen und perfekt abrunden. Selbst die Charaktere, die ich weniger mochte, passen gut ins Gesamtgefüge.

    Ein unglaublich toller und fesselnder Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht. Ich habe das Buch in kürzester Zeit verschlungen und für mich war sofort klar, dass es direkt mit Band zwei weitergeht. Es ist an den richtigen Stellen spannend, sehr unterhaltsam und zu keiner Zeit langweilig oder langatmig. Ich habe jede Seite wirklich sehr genossen. Für mich ein Highlight im vergangenen Jahr. Von mir gibt es 5+/5 ⭐️.

  23. Cover des Buches Daughter Of Smoke And Bone (ISBN: 9783596191987)
    Laini Taylor

    Daughter Of Smoke And Bone

     (1.310)
    Aktuelle Rezension von: Mirabellahammer12

    •Daughter Of Smoke And Bone von Laini Taylor•

    Ich hatte mir irgendwie mehr von diesem Buch erhofft, und kann im Endeffekt nur sagen, dass ich noch nie ein Buch gelesen habe, das mich so sehr verwirrt hat wie dieses. Ich habe es wirklich versucht, und mochte Karou und Akiva auch eigentlich sehr gerne, doch Fakt ist, dass diese Geschichte einfach nicht meins war!💙


    Ich bin auch ehrlich gesagt nicht so ein großer Fan von diesem Cover. Die Gestaltung wirkt auf mich nicht besonders anziehend und hat mich auch nicht sonderlich neugierig auf den Inhalt gemacht. Jedoch war es lange besser als der Schreibstil. Mal abgesehen davon, dass die Geschichte in der Er-/Sie-Perspektiven geschrieben ist, was ich so oder so nicht mag, hat der Schreibstil wohl am meisten mit dazu beigetragen, dass das Buch verwirrend war. Es ließ sich manchmal sogar ganz angenehm lesen, aber die Emotionen kamen nicht wirklich bei mir an und ich konnte die Charaktere sehr schwer greifen.


    Überraschenderweise war Karou einer der Dinge, die diese Geschichte so viel erträglicher gemacht haben. Ich mochte ihre Schlagfertigkeit und Entschlossenheit sehr, und fand es dazu bewundernswert, wie sie sich praktisch alleine durchs Leben geschlagen hat. Sie hat vor keiner Gefahr Halt gemacht, gekämpft und nicht aufgegeben, wenn sie ein Ziel vor Augen hatte. Manchmal war sie zwar etwas naiv, aber ich mochte sie dennoch.

    Und auch mit Akiva bin ich sehr gut klar gekommen. Ich brauchte anfangs zwar etwas Zeit, um ihn und seine Handlungen zu verstehen, weil alles anfangs etwas unlogisch schien, aber dann mochte ich ihn super gerne. Er war wirklich toll zu Karou und hat viele Dinge gesagt, die mein Herz ein wenig höher schlagen lassen haben. Außerdem war auch Akiva voller Entschlossenheit, Stärke und Kampfgeist. Man hat gemerkt, dass er ein Krieger war.


    Die Nebencharaktere wiederum konnten mich nicht ganz so sehr umhauen. Zuzana war zwar eine gute Freundin für Karou und immer für sie da, hat sie unterstützt, aber mir ging sie persönlich ein wenig auf die Nerven. Kaz war einfach nur armselig, bemitleidenswert und eine Sorte Kerl, von der man sich lieber fernhalten sollte. Und Akivas Halbgeschwister waren einfach nur dezent unhöflich, genauso wie Brimstone und die anderen, bei denen Karou aufgewachsen ist. Und dann gab es da noch einige Charaktere wie Razgut, die ich wirklich super gruselig fand, allein schon deren Ausstrahlung war seltsam.


    Als ich die Geschichte begonnen habe, hatte ich irgendwie gehofft, dass sie mir mehr gefallen würde als das Cover des Buches. Dass es keine Enttäuschung wird, sondern ein richtig gutes Fantasybuch. Allerdings konnte ich diese Hoffnung bereits nach 100 Seiten verwerfen, was wirklich schade ist. Aber ich habe diesem Buch eine Chance gegeben und weitergelesen, obwohl ich gerne aufgehört hätte. Nichtsdestotrotz war es nichts für mich. Die Fantasywelt und -aspekte hätten wirklich cool sein können und waren auch super interessant, aber dem Buch hat es einfach an guter Umsetzung gefehlt. Zudem war es einfach nur verwirrend. Ich kann nicht sagen, warum es verwirrend war oder was genau es verwirrend gemacht hat, aber Tatsache ist, dass ich durchgehend verwirrt war und mir einfach ein Haufen Informationen gefehlt haben, um die Geschichte zu verstehen. Da hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin alles besser erklärt hätte. Zudem waren diese ganzen Zeitsprünge zwischendurch auch nicht gerade fördernd. Man wusste nie, wann man nun in der Vergangenheit oder Gegenwart war. Ich mag Rückblicke, aber hier war das einfach so unübersichtlich und hat noch mehr Verwirrung geschaffen. Außerdem war für mich auch die Beziehung zwischen Akiva und Karou nicht sonderlich greifbar. Ich liebe Enemies to Lovers und Forbidden Love, und das hat hier auch definitiv Ausdruck gefunden, aber leider hat auch hier das gewisse Etwas gefehlt. Diese Beziehung war seltsam, verlief viel zu schnell und dazu noch ein wenig zu emotionslos, jedenfalls habe ich von denen nicht sonderlich viel gemerkt. Das Ganze hat schon etwas seltsam angefangen, aber es hat trotzdem ein paar schöne Momente gegeben. Des Weiteren war die Geschichte wirklich, wirklich langatmig und durch diese ganze Verwirrung nicht wirklich spannend. Ich habe nicht viel Lust verspürt, weiterzulesen. Trotzdem muss ich sagen, dass diese eine Wendung zum Ende hin echt krass war. Damit hätte ich nicht gerechnet, sodass es mich schon etwas sprachlos gemacht hat. Auch das Ende hatte es definitiv drauf, dennoch werde ich die Reihe nicht weiterlesen.


    Fazit: abschließend gebe ich dem ersten Band der Geschichte von Karou und Akiva 2 von 5 Sternen. Für mehr reicht es einfach nicht, dazu hat diese Geschichte mir zu wenig gefallen. Die Charaktere waren hier noch das Beste am Buch, bei dem Rest bin ich sehr enttäuscht worden. 

  24. Cover des Buches Solange am Himmel Sterne stehen (ISBN: 9783442381210)
    Kristin Harmel

    Solange am Himmel Sterne stehen

     (782)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Da ich bereits "Über uns der Himmel" gelesen habe, war ich neugierig, was mich hier erwarten wird. Schon der Klappentext und der Titel hatten mich neugierig gemacht, dennoch stand das Buch noch eine Weile in meinem Regal.

    Kaum hatte ich angefangen, war ich sofort in der Geschichte drin. Hope ist eine geschiedene Frau, die mit Annie, die mitten in der Pubertät steckt, zu kämpfen hat. Außerdem hat die Bäckerei, die seit 60 Jahren im Familienbesitz ist, arge finanzielle Schwierigkeiten. Wenn das nicht schon alles wäre, würde Hope ganz gut klar kommen. Doch ihre demente Oma Rose, die sie gerne Mamie (frz für Großmutter) nennt, hatte sie im klaren Zustand gebeten, nach Paris zu fahren, um ihre Verwandten, die sie namentlich auf einen Zettel aufgeschrieben hatte, zu suchen.

    Hope ist anfänglich skeptisch, ob das nicht irgendein Scherz von Rose war. Aber Annie und Gavien redeten mit ihrer und letztendlich reist sie nach Paris. Mit einer Handvoll an Recherchematerial begibt sie sich vor Ort auf die Suche und kommt langsam hinter der Geschichte von Rose.

    Der Roman hatte mich so gefangen genommen, dass ich kaum vom Buch wegkam. Ich war gefangen in Paris und wer nah am Wasser gebaut ist, sollte sich definitiv Taschentücher bereit legen. Habt ihr euch schon mit der Frage befasst, welche Religion die bessere ist? Sicherlich kommt es euch vom Deutschunterricht aus Gotthold Ephraim Lessing "Nathan der Weise" bekannt vor. Hier wird alles in einer rührenden Geschichte erklärt und dennoch ist es nicht zu viel. Kristin Harmel schreibt bewegende Romane, die dich weiterhin begleiten werden.

    Wenn ihr das nächster Mal zu den Sternen seht und ihr sie nicht benennen könnt, gebt ihnen Namen. So habt ihr euren Lieblingsmenschen immer bei euch.

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