Bücher mit dem Tag "paris"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "paris" gekennzeichnet haben.

3.014 Bücher

  1. Cover des Buches Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet (ISBN: 9783734102639)
    B.A. Paris

    Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet

     (375)
    Aktuelle Rezension von: Toxicas

    Kennt ihr diese Filme, die sich nur an wenigen Plätzen und mit einer begrenzten Anzahl an Charakteren abspielen? Ein, zwei Orte, zwei, drei Hauptfiguren. Oftmals ganz großes Kino. Und genau dieses kleine Universum inszeniert auch B.A. Paris in ihrem Psychothriller „Saving Grace“. Für mich liegt darin die wahre Brillanz.

    Paris schafft es, eine perfide Story einzig und allein um die beiden Hauptfiguren Grace und Jack zu erzählen. Nach außen sind die beiden DAS perfekte Paar. Beinahe niemand zweifelt an ihrer heilen Welt. Doch was wie das pure Glück erscheint, entpuppt sich hinter verschlossenen Türen als absoluter Albtraum! So sehr ich mit Grace mitgefiebert habe, so sehr haben mich die vollkommen von einander gelösten Persönlichkeiten von Jack fasziniert. Mit seiner charmanten Art erobert er jeden im Sturm. Nur sehr wenige Personen erkennen sein wahres Ich. Graces Situation scheint jedoch aussichtslos zu bleiben, denn Jack ist immer an ihrer Seite. Wirklich immer!

    Die ständigen Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart lassen Zusammenhänge nur langsam erkennen. Die Autorin behält dabei aber stets das richtige Maß, um nicht Gefahr zu laufen, in langatmige Szenen abzudriften oder zu viel vorweg zu nehmen, und steigert so die Spannung ins Unermessliche.

    Was mich an dieser Story besonders mitnimmt, ist der Gedanke, dass wohl jedem von uns auf die eine oder andere Art ein Jack und eine Grace begegnen könnten. Ohne es zu wissen könnten wir jemanden wie diese beiden kennen.

    Fazit: Ein abgründiger Psychothriller mit äußerst überzeugenden Charakteren. B.A. Paris webt ein derartig bedrohliches Netz, dass man am liebsten flüchten und jeden davor warnen möchte. Hier zeigt sich, dass die leisen Töne, ohne viel Drumherum, die beängstigendsten sind.

  2. Cover des Buches Winterzauber in Paris (ISBN: 9783442487066)
    Mandy Baggot

    Winterzauber in Paris

     (155)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Ava wurde grade von ihrem Freund verlassen und ihre Mutter nervt sie mit einem Modeljob. Da kommt es grade sehr gelegen, dass ihr Freundin Debs nach Paris reisen will. Eigentlich braucht sie keine Männer mehr, aber da taucht Julien auf.

    Julien verarbeitet immer noch einen Schicksalsschlag und zieht sich zurück. Da begegnet er Ava und seinem Leben wird neue Energie eingehaucht. 


    Es lässt sich sehr gut lesen, da die Kapitel recht kurz sind. Es wird immer der Ort, an dem das Kapitel spielt, genannt, ich hätte mir noch eine zeitliche Angabe gewünscht. Es gefällt mir sehr gut, wie sich die Stränge entwickeln, wenn auch teilweise vorhersehbar.


    Ein bisschen gibt es natürlich auch krach, aber ich bin sehr erstaunt, dass dieser Roman wenig darauf abzielt und eher harmonisch ist, aber auch nicht zu viel oder unrealistisch. Im Gegenteil. Es gibt sehr normale Erklärungen. 


    Fazit:


    Ich kann von diesem Roman nur schwärmen. Er vereint alle Elemente, die ich liebe: Familie, Freundschaft, Liebe und Wünsche und Träume und das auf vielen Ebenen. Außerdem hat es einen Hauch von Gilmore Girls, was nicht verwunderlich ist, da Mandy Baggot selbst ein Gilmore Girls-Fans ist.  
  3. Cover des Buches Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unsterbliche Alchemyst (ISBN: 9783570400005)
    Michael Scott

    Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unsterbliche Alchemyst

     (624)
    Aktuelle Rezension von: Cecillia_Orywol

    Vielleicht habe ich mir von diesem Buch einfach zu viel erhofft. Ich liebe Urban Fantasy, Magie und Alchemie, aber der Versuch hier sich an allerlei alten Mythen und Legenden zu bedienen ist meiner Meinung nach deutlich nach hinten losgegangen. Anstatt sich auf den Mythos um Nicholas Flamel und die Alchemie zu fokussieren, kommen mit der Zeit so viele Personen und Wesen dazu, dass man kaum noch hinterher kommt. Das Buch beginnt ziemlich schnell mit einer Flucht und der Rest des Buchs liest sich kaum anders. Gefühlt sind sie nur auf Flucht und man weiß gar nicht so richtig was das Ziel der Geschichte ist. Obwohl ich die Grundidee um das Buch so toll fand, fehlt mir nach Band 1 leider jegliche Motivation weiterzulesene. Schade.

  4. Cover des Buches Dream Maker - Sehnsucht (The Dream Maker 1) (ISBN: 9783548290478)
    Audrey Carlan

    Dream Maker - Sehnsucht (The Dream Maker 1)

     (242)
    Aktuelle Rezension von: zeilenmaedchen_

    Ich habe mir das Buch nur gekauft, da ich ein Buch für den Urlaub gesucht habe. Und da ich kein gutes von meinen mitnehmen wollte habe ich dieses bei den Mängelexemplaren erstanden.

    Ich habe von Audrey Carlan bereits die Calendar Girl Reihe gelesen, welche ich sehr gemocht habe, weshalb ich wusste auf was ich mich einlasse. In diesem Fall auf viel Spice und gutaussehende Männer. Was jedoch anders ist, ist dass die Geschichte aus der männlichen Sicht geschrieben ist. Was ich ziemlich interessiert finde. Denn immer sind es weibliche Protagonistinnen aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. 

    Der Inhaltliche Aspekt ist fast gleich. Jeden Monat woanders. Doch hier geht es diesmal nicht darum als Escort zu arbeiten. Nein. Denn die Jungs von International Guy sind das genau Gegenteil. Sie wollen Frauen helfen. Sei es Finanziell, Modisch oder mit Sexappel. Natürlich geht es in dem Buch auch heiß her. Was typisch für Audrey Carlan ist.

    Für mich ist der Auftakt der Reihe sehr gut gelungen. Es gab viele spannende Stellen. Vor allem in Paris und New York. Die beiden Städte haben mir am besten gefallen. Kopenhagen war dahingehend etwas kurzgehalten und unspektakulär. Jedoch hat mir da der königliche Aspekt sehr gut gefallen. Was den royalen Ereignissen in England geschuldet war. Denn ich bin ein großer Fan der englischen Königsfamilie.   

    Aber nichts desto trotz ist das Buch ein gutes Urlaubsbuch, welches sich einwandfrei zwischendurch lesen lässt. Jedoch kann ich euch schonmal vorwarnen. Es macht definitiv Lust auf mehr. Denn nach dem offenen Ende möchte man sofort wissen wie es weiter geht. 


  5. Cover des Buches Nacht im Central Park (ISBN: 9783492309257)
    Guillaume Musso

    Nacht im Central Park

     (402)
    Aktuelle Rezension von: leni_liest28

    Auch mein zweites Musso-Buch enttäuschte mich keineswegs. Dem Autor gelang es zweifelsfrei, mich auf eine Fährte zu locken. Mit diesem Ende hätte ich keinesfalls gerechnet! Ein unglaublich spannender Thriller, den ich kaum noch aus der Hand legen konnte, sodass ich bis spät in die Nacht die Seiten nur so verschlang.

    Ein bisschen enttäuscht (und deshalb auch "nur" vier Sterne) war ich aber über die Kennenlerngeschichte zwischen Alice und Paul. Diese empfand ich als fast schon absurd. Dass eine Begegnung wie diese Realität sein könnte, ist unwahrscheinlich. Auch das Ende wirkte eher... fragwürdig. Musso wollte die Geschichte auf drei kurzen Seiten abrunden. Da hätte ich ein offenes Ende bevorzugt.

    Nichtsdestotrotz sind schon drei neue Bücher des Autors auf dem Weg in mein Regal! 

  6. Cover des Buches Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe (ISBN: 9783746633497)
    Michelle Marly

    Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

     (159)
    Aktuelle Rezension von: MarinaH

    Coco Chanel, eine Ikone die ihrem Namen alle Ehre macht, dieses Buch jedoch nicht.
    Das Cover ist schön gestaltet.

    Der Schreibstil ist schön und angenehm zu lesen, doch ich habe immer Probleme mit Michelle Marlys Anfängen. Ich brauche da so meine Zeit, um ins Buch reinzukommen. 

    Coco war mir nicht die sympathischste Person, sie wirkte manchmal so kalt und abweisend auf mich.
    Man konnte gut in die 20er Jahre von Paris eintauchen. Ihr Geliebter Dmitri, war sehr sympathisch. 

    Sie waren sehr süß zusammen, doch viel ist mir nicht in Erinnerung geblieben. Die Handlung zog an mir vorbei, es gab keinen Höhepunkt.

    Fazit

    Ein leichtes, süßes Buch für zwischendurch. 

  7. Cover des Buches Von den Sternen geküsst (ISBN: 9783785570449)
    Amy Plum

    Von den Sternen geküsst

     (394)
    Aktuelle Rezension von: Elas_Weltderbuecher

    Nach dem Ende von Band 2 war ich schockiert. So darf das nicht enden. 😱 Daher wollte ich es so schnell wie möglich weiterlesen. Ich war gleich wieder in der Geschichte drinnen, nachdem ich gestartet habe. Ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht und was für ein Abenteuer sie in diesem Teil erwarten wird. Einiges konnte ich mich ungefähr zusammenreimen, aber das wichtigste war echt überraschend. Obwohl es im Nachhinein betrachtet logisch war. Mit diesem Ende komme ich zurecht und trotzdem ist es schade, dass es nun vorbei ist und ich mit den Revenants keine Abenteuer mehr erleben darf. Ich weiß noch immer nicht warum ich diese Serie nicht schon früher gelesen und entdeckt habe. Aber eine Empfehlung von meiner Seite.

    4,5 Sterne

  8. Cover des Buches Anna and the French Kiss (ISBN: 9781409579939)
    Stephanie Perkins

    Anna and the French Kiss

     (227)
    Aktuelle Rezension von: thiefladyXmysteriousKatha

    Anna and the French Kiss

    Dies ist die englische Originalausgabe des Buches „Herzklopfen auf Französisch“ von Stephanie Perkins. Vor einigen Jahren war diese Geschichte auf Booktube sehr beliebt und ich habe es mir bei Waterstones in London als Souvenir mitgenommen (im Jahre 2014). Vier Jahre später habe ich nun endlich danach gegriffen – und was soll ich sagen – ich habe es regelrecht verschlungen. Es ist die ideale Sommerleküre für einen Nachmittag im Park, aber auch ganz anders als die typischen romantischen Jugendbücher. Das Buch hat Witz und Individualität. Ich werde auf jeden Fall mehr von der Autorin lesen.

     

    Inhalt

    Ein Jahr in Paris? Anna könnte sich Besseres vorstellen, als in einem Land zur Schule zu gehen, dessen Sprache sie nicht spricht. Und dafür muss sie auch noch ihren Schwarm in Atlanta zurücklassen ... Doch schon bald lernt die angehende Filmkritikerin das französische Leben zu schätzen: echter Kaffee, wunderschöne Gebäude und Kinos wohin man schaut! Vor allem der attraktive, und bereits vergebene, Étienne führt Anna durch das schöne Paris - und wird zu ihrem besten Freund. Doch als ihre Freundschaft immer enger wird, sind beide verunsichert - und das nicht nur, weil Étienne eine Freundin hat ...


     Meine Meinung

    Dieses Buch hat mich absolut begeistert und ich hätte das trotz der ganzen positiven Meinungen dazu gar nicht erwartet. Eigentlich bin ich kein Fan von Contemporary Romance, aber dieses Buch war super gut. Stephanie Perkins erschafft tolle authentische Charaktere und man wünscht sich selbst ein Teil dieser Schule in Paris zu sein. Auch die Entwicklung des besonderen Verhältnisses, Freundschaft etc. zwischen Etienne und Anna ist sehr toll ausgearbeitet und einfach nicht 08/15. Ich bin absolut begeistert und möcht unbedingt auch die anderen Bände der Reihe rund um Lola und Isla lesen.

    Toll fand ich auch, dass man mit Anna Paris kennenlernt und das auf ihre ganz persönliche Art und Weise. Während des Lesens hätte ich sofort meine Koffer packen und nach Paris fahren können. Es ist einfach die perfekte Mischung aus Liebesgeschichte, Coming of Age und Reise-/Auslandsabenteuer. Von mir gibt es für den tollen Schriebstil und die für das Genre innovative Geschichte volle 5 Sterne.

  9. Cover des Buches Der Brief (ISBN: 9783423261463)
    Carolin Hagebölling

    Der Brief

     (176)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa

    Die Hauptprotagonistin Marie bekommt von ihrer Schulfreundin, zu der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat einen Brief, der sie komplett aus der Bahn wirft. Marie lebt in Hamburg und ist Journalsitin. In besagten Brief ist die rede davon, dass Maire ein Leben in Paris führt und noch weitere ihre mysteriöse Rätsel. Auch sind Dinge in Brief geschrieben die außer ihr und ihre Freundin keiner wissen kann.

    Marie reist also nach Paris und das Leben dort kommt ihr sehr vertraut vor. Noch viel gruseliger wird es, dass sie in Paris erkannt wird. 

    Das Cover hat mich sofort aus das Buch aufmerksam gemacht. Der Schreibstil hat mich sofort in den Bann gezogen.

    Die Protagonistin erschien mir sehr sympathisch. 

    Ich persönlich fand das Buch zum Ende hin zu verwirrten, so dass ich am Ende nicht mehr wusste was Realität oder was Fiction ist. 

  10. Cover des Buches Die Roten Schriftrollen (ISBN: 9783442206025)
    Cassandra Clare

    Die Roten Schriftrollen

     (130)
    Aktuelle Rezension von: fluesterndezeilen

    Der Oberste Hexenmeister von Brooklyn Magnus Bane und sein Freund der Schattenjäger Alec Lightwood, wollten zusammen eigentlich einen entspannten Urlaub in verschiedenen Ländern von Europa machen. Doch ein Dämonenkult, droht die Welt ins Chaos zu stürzen. Zusammen versuchen sie den mysteriösen Anführer aufzuhalten, doch Freund und Feind sind schwer zu unterscheiden. Um die Welt zu retten, müssen die beiden sich blind vertrauen. Das Cover sieht sehr interessant aus und die Schlieren machen alles sehr mysteriös. Der Titel verrät nicht viel, was im Buch passiert, denn "die roten Schriftrollen" haben eine vergleichsweise kleine Rolle. Der Name des Co-Autors und der Reihen Name hätten ein bisschen besser lesbar sein können. Im Gegensatz zu anderen Cassandra Clare Bücher fand ich hier den Schreibstil sehr angenehm zu lesen und kam ziemlich flott durch das Buch. Die Kapitellänge und die Formatierung war auch besser als bei anderen Cassandra Clare Büchern. Dies ist wahrscheinlich dem zweiten Autor zu verdanken. Viele fanden es durch den zweiten Autor nicht ganz so gut, aber diese Personen hatten wahrscheinlich vorher keine Probleme mit Cassandra Clares Schreibstil, im Gegensatz zu mir. Der Inhalt war auch echt super. Es war richtig spannend und süß die Geschichte von Alec und Magnus zu erfahren. Ich konnte mich super in die Charaktere und die Gefühle hineinversetzen. Es gab lustige, spannende und harmonische Momente, was das ganze Buch komplett machte. Fazit: Die roten Schriftrollen esr ein richitg tolles Buch, mit einem großen Spektrum an Gefühlen. Ich gebe dem Buch 5+ von 5 Sternen. Es war ein Monats-/Jahreshighlight und ich kann es jedem empfehlen!

  11. Cover des Buches Uhrwerk der Unsterblichen (ISBN: 9783959914963)
    Alexander Kopainski

    Uhrwerk der Unsterblichen

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Das Buch „Uhrwerk der Unsterblichen“ ist der Debütroman von Alexander Kopainski und ich war schon sehr auf das Buch gespannt, denn Cover und Klappentext empfand ich als sehr ansprechend.

    Der Schreibstil des Autors ist sehr bildhaft und lässt sich größtenteils einfach lesen. Nur manchmal hatte ich Schwierigkeiten zu folgen, von welchem der Charaktere gerade die Rede ist, da man in der Perspektive eines dritten Erzählers zwischen den Charakteren hin und herspringt. Gut gefielen mir die zwei unterschiedlichen Erzählstränge. Der eine spielt in der Gegenwart, hier werden der Unsterbliche Avery und die Ballerina Giulia mit mysteriösen Mordfällen konfrontiert. Der andere spielt in der Vergangenheit. Hier gibt es einige interessante Dinge zu erfahren, die auch Auswirkungen auf Ereignisse in der Gegenwart haben. Die Story wurde mit diesen Infos unterstützt und beide Stränge ergänzten sich sehr gut.

    Die Idee im Buch gefiel mir sehr gut, es war mal etwas Anderes als ich sonst lese und daher abwechslungsreich. Die Geschichte der Unsterblichen – den sogenannten Sapye, deren drei unterschiedlichen Völker und deren Magie empfand ich als sehr interessant. Auch die Story an sich mit den mysteriösen Mordfällen empfand ich als durchweg spannend und ich habe mich gefragt, wohin sich die Handlung noch entwickeln wird. Mit dem Ausgang des Buches habe ich absolut nicht gerechnet, hier gab es für mich wirklich noch eine unerwartete Überraschung.

    Die Charaktere an sich und ihre Beziehung zueinander gefiel mir zwar gut, blieb mir persönlich aber zu blass. Avery hat einen ruhigen Charakter und bleibt gerne im Hintergrund. Giulia ist das komplette Gegenteil von ihm. Sie ist selbstbewusst und abenteuerlustig, wirkte aber auf mich manchmal etwas zu forsch. Von beiden Charakteren hätte ich mir etwas mehr tiefe gewünscht.

    Alles in allem muss ich aber sagen, dass mir das Buch gut gefiel. Ich hatte einige schöne Lesestunden mit der Geschichte verbracht und ich vergebe vier Sterne aufgrund der oben angesprochenen Punkte.


  12. Cover des Buches Das Haus der schönen Dinge (ISBN: 9783426519370)
    Heidi Rehn

    Das Haus der schönen Dinge

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Corrado

    Der Roman beginnt im Jahr 1897 mit der Eröffnung des fiktiven Kaufhauses Hirschvogl im Herzen von München und führt den Leser bis in die Nachkriegszeit ins Jahr 1952. Er erzählt die wechselvolle Geschichte dreier Generationen der jüdischen Familie Hirschvogl vor dem historischen Hintergrund des Ersten Weltkriegs, der Weimarer Republik bis hinein in die Zeit nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten und dem unaufhaltsamen Weg in den Zweiten Weltkrieg. Drei Frauen vor allem sind es, die die Geschicke des Kaufhauses über die Jahre lenken: Thea, ihre Tochter Lily und ihre Enkelin Edna. Drei starke Frauen, die mit Phantasie, Tatkraft und einer gehörigen Portion Geschäftssinn das Hirschvogl zum ersten Haus am Platz machen und es auch über schwere Zeiten hinweg erhalten - bis es schließlich, wie alle jüdischen Geschäfte, ein Opfer der bösen braunen Zeit wird...

    Mit fundiertem Hintergrundwissen ausgestattet beschreibt Heidi Rehn die Welt der Kaufhäuser, der Orte, an denen "die schönen Dinge" ihren Platz haben, und ihrer Anfänge. Fasziniert lässt sich der Leser durch die Konsumtempel von einst führen, die exzellente Warensortimente von hoher Qualität zum Kauf anboten oder auch nur zum Schauen einluden. Die Autorin schildert dies so anschaulich und verführerisch, dass bei so manchem Leser der Wunsch geweckt werden mag, eine Zeitreise in die so liebevoll eingerichteten Märkte von damals zu unternehmen, für die das Hirschvogl stellvertretend ist und die so gar nichts mit den Kaufhäusern heutzutage gemein haben, um sich staunend dem Sinnesgenuss hinzugeben.

    Aber es ist nicht nur die schillernde Welt der Warenhäuser, die den Roman so reizvoll macht, - es sind vor allem auch die Charaktere, die Heidi Rehn zeichnet und an deren Schicksal man bis zur letzten Seite lebhaft Anteil nehmen muss, die bewegen, anrühren, beschäftigen, selbst dann, wenn man sie und ihre so unterschiedlichen Handlungsweisen nicht mag noch billigt. Und da die Sprache der Autorin so klar wie prägnant ist, bedarf es nicht vieler Worte, um sich ihre Figuren auf das Lebhafteste vorstellen zu können!

    Von Tragödien bleiben weder die Hirschvogls noch deren treue oder weniger treue Freunde verschont - wie denn auch, in einer Zeit, als den Deutschen jüdischen Glaubens das Leben zunehmend erschwert wurde, sie nicht nur den Schikanen eines unmenschlichen Systems sondern auch unzähliger ihrer Mitbürger ausgesetzt waren. Als Leser kann man hier nicht bloß Zuschauer sein! Man ist, ob man das nun möchte oder nicht, unwillkürlich mittendrin, ist entsetzt, voll ohnmächtigem Zorn und voller Trauer. Dies umso mehr, als man weiß, dass das, was den Hirschvogls zugestoßen ist, keineswegs der Phantasie der Verfasserin entsprungen ist, dass es tausendfach so oder so ähnlich geschehen ist. Auch was die Vorgänge in Hitlerdeutschland anbelangt, erweist sich die Autorin als genaue Kennerin der Materie!

    Als Schriftstellerin von hohem Niveau lässt sie sich zu keinem Zeitpunkt zu Sentimentalitäten hinreißen, ihre Sprache ist immer klar und sachlich, ihre Aussagen sind präzise. Und sicher übt ihr Roman gerade auch deshalb eine so nachdrückliche Wirkung auf mich als Leser aus. Sie zerredet nichts. Vieles lässt sie ungesagt, lässt sie zwischen den Zeilen erahnen. Sie überlässt dem Leser so manche Schlussfolgerung, gibt ihm Raum zum Nach- und Weiterdenken, Raum auch für eigene Interpretationen.

    Gerade das ist es, was für mich den Roman so besonders macht, denn es hebt ihn ab von der Flut der Bücher, die in der gleichen Epoche angesiedelt sind und die mit ausführlichsten Schilderungen der ungeheuerlichen und unfassbaren Dinge angefüllt sind, die keiner Erwähnung mehr bedürfen, weil hinlänglich bekannt ist, wie Nazideutschland mit der jüdischen Bevölkerung umsprang...

    So gesehen ist "Das Haus der schönen Dinge" ein wenig spektakulärer, ein leiser Roman, der gerade deshalb so eindringlich ist, so berührend, dass man ihn nach dem Lesen nicht einfach beiseitelegen und rasch vergessen kann. Mir selbst wird er, bedrückend und verstörend, aber nachhaltig, im Gedächtnis bleiben!

  13. Cover des Buches Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (ISBN: 9783596510979)
    Milan Kundera

    Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

     (1.151)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Zeitlos, mitreißend und mit manchmal fast schmerzvollem Tiefgang hat mich dieses Werk schon beim ersten Mal lesen absolut in seinen Bann gezogen. Es ist eines dieser Bücher, die am besten nie enden sollten, und deren Charaktere sich für immer in dein Herz schleichen.

  14. Cover des Buches Der Jahrhundertsturm (Jahrhundertsturm-Serie 1) (ISBN: 9783548286648)
    Richard Dübell

    Der Jahrhundertsturm (Jahrhundertsturm-Serie 1)

     (108)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Der historische Roman war mir im ersten Teil zu sehr auf die Familiengeschichte konzentriert, im zweiten rücken dann die historischen Ereignisse und vor allem Otto von Bismarck in den Vordergrund. Die Tatsache, dass zivile Errungenschaften wie Eisenbahn, Telegrafie, Dynamit usw. immer auch für Kriege genutzt werden ist so alt wie die Menschheit selbst. Trotz der 900 Ebook-Seiten eine später sehr kurzweilige Geschichte um die Einigung der Deutschen bis zum 1.Reich, die mir 4 🌟 wert ist.

  15. Cover des Buches Kiss me in Paris (ISBN: 9783570164785)
    Catherine Rider

    Kiss me in Paris

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

    Inhalt:


    Serena möchte unbedingt zusammen mit ihrer Schwester, die Hochzeitsreise ihrer Eltern nacherleben.  Auch als dann ihre Schwester plötzlich abspringt, möchte Serena an ihrem Plan festhalten und hat dann Jean-Luc als Begleiter.


    Erster Satz:


    So muss es sich anfühlen, wenn man tot ist!


    Meine Meinung:


    Nachdem ich "Kiss me in New York" und "Kiss me in Rome" wirklich toll fand, war ich natürlich sehr gespannt darauf, wie ich "Kiss me in Paris" finden würde und naja hier würde ich definitiv enttäuscht.


    Aber als erstes kommen wir nun zum Cover :)

    Das finde ich auch schon wie bei den vorigen Bücher wirklich toll und auch mega hübsch. Hier kann ich wirklich nicht meckern.


    Kommen wir nun gleich zu unserer Protagonistin Serena. Anfangs hatte ich wirklich Mitleid mit ihr, weil sie einfach von ihrer Schwester und auch von ihrer Mutter einmal versetzt worden ist, doch nach und nach wurde sie für mich eine mega nervige Protagonistin, die irgendwie verlernt hat, ihr Leben zu genießen.

    Auch hatte ich so das Gefühl, dass sie irgendwie ständig versuchte Jean-Luc den Buh-Mann zuzuschieben, so quasi als wäre er schuld daran, dass sie sich nicht an ihre Listen halten kann, dabei stand sie sich ständig selbst im Weg mit ihrer Sturheit.


    Jean-Luc war aber leider auch nicht wirklich besser. Er war so der Typ Protagonist, der am liebsten wegläuft wenn es ein bisschen unangenehm werden könnte und wenn es für ihn nach einem Problem aussieht, dann schnell mal den Kopf in den Sand stecken.


    Die Beiden auf ihrer Reise durch Paris zu begleiten, war wirklich mehr als nur anstrengend, weil ständig war irgendwer beleidigt, sie stritten sich, der eine lässt den anderen stehen.


    Auch das die beiden dann plötzlich ein Paar sind, war für mich ein so abartig weit hergeholte Logik von den Autoren. Klar, es heißt immer was sich liebt, dass neckt sich, aber das hier war einfach nur anstrengend und absurd.


    Als Leser konnte man somit auch nicht die Stadt Paris an sich genießen, weil man einfach mit den anstrengenden Protagonisten kämpfen musste und weil die Autoren auch Paris kurz vor Weihnachten in einen Nebelstumpf steckten.


    Alles in eine war das Buch für mich ein kleiner Fehlgriff. Trotzdem kann ich an dem Cover nicht meckern, auch gab es teilweise wenn auch leider zuwenige positive Stellen mit den Protagonisten und ich fand es auch wieder sehr schön gekennzeichnet wenn man zwischen den Protagonisten hin und her wechselte.

  16. Cover des Buches Leas Spuren (ISBN: 9783453360464)
    Bettina Storks

    Leas Spuren

     (134)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Die Historikerin Marie Bergmann erbt überraschend gemeinsam mit dem ihr bis dato unbekannten französischen Journalisten Nicolas Blanc eine Wohnung in Paris. Diese hatte in den 1940er-Jahren Maries Großtante Charlotte und bis zuletzt Nicolas' Großvater Victor gehört. Der Antritt des Erbes ist an eine Bedingung geknüpft. Beide sollen ein verschwundenes Gemälde - "entartete" Kunst eines jüdischen Malers - finden und den rechtmäßigen Erben zuführen. Offenbar möchte Nicolas' Großvater mit der Rückgabe vergangenes Unrecht wiedergutmachen. 

    Ob und welche Schuld auf den Schultern Charlottes und Victors lastet, die während der Besatzungszeit in Paris ein Liebespaar waren und für die Deutsche Botschaft arbeiteten, versuchen Marie und Nicolas herauszufinden und decken dabei wohlgehütete Geheimnisse ihrer Familien auf, die unter Verschluss gehalten werden sollten. 


    Der Roman ist klassisch aufgebaut und handelt auf zwei Zeitebenen. Im Jahr 2016 suchen Marie und Nicolas nach dem Aquarell "Das Mädchen im Jardin du Luxembourg" und der Tochter des jüdischen Malers Jakob Stern. Dabei taucht Marie in ihre Familiengeschichte ein. über die sie bisher nichts wusste, denn ihre Großtante Charlotte ist früh gestorben und ihre Großmutter Fredi, die behauptet, während des Zweiten Weltkrieges zu jung gewesen zu sein, um sich an etwas zu erinnern, schweigt beharrlich. 

    In Rückblenden wird man in das von Nationalsozialisten besetzte Paris der 1940er-Jahre versetzt und erfährt auf dieser zweiten Erzählebene, in welchen Kreisen sich Charlotte und Victor während ihrer Arbeit an der Deutschen Botschaft bewegten und inwiefern sie in den Kunstraub der Nationalsozialisten verwickelt waren. 


    Beide Handlungsstränge sind spannend, da Marie und Nicolas nur mühevoll Informationen erheben, ihre Angehörigen keine Unterstützung sind und sie nicht ahnen können, was sie am Ende aufdecken werden, was ihre Familien möglicherweise diskreditieren könnte. 

    Die Autorin verbindet dabei geschickt historische Fakten aus einer dunklen Zeit mit der fiktiven Geschichte um zwei Familien. Der Schreibstil ist lebendig und trotz der Wechsel der Zeitebenen so flüssig, dass sich die Geschichte zügig weglesen lässt. Emotionen werden durch die beiden Liebesgeschichten geweckt, wobei die Geschichte um Charlotte und Victor authentischer und bewegender wirkt, als die in den Jahren 2016/2017, die zu vorhersehbar ist und ein wenig aufgesetzt erscheint. 


    Auch wenn "Leas Spuren" nur einer von vielen historischen Romanen ist, der sich mit den Grausamkeiten der Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkriegs und den Auswirkungen auf nachfolgende Generationen bis in die Gegenwart beschäftigt, sorgt er für ein paar spannende Lesestunden und kurzweilige Unterhaltung #gegendasVergessen.

  17. Cover des Buches Die Rosenfrauen (ISBN: 9783734100338)
    Cristina Caboni

    Die Rosenfrauen

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Rezension:

    Cristina Caboni lebt mit ihrer Familie auf Sardinien, wo sie Bienen und Rosen züchtet. Die Welt der Düfte und Essenzen, in der ihr Debütroman "Die Rosenfrauen" spielt, ist ihre große Leidenschaft.

    "Ein Parfüm ist wie eine Geschichte, eine Art der Kommunikation, nur sensibler und essenzieller."

    So schön ich den Titel und das Cover finde. So habe ich mich am Ende doch gefragt, was der Titel mit dem Buchinhalt zu tun hat. Inhaltlich passt er nicht, aber dafür, dass es sich um einen Liebesroman handelt und er zum Cover passt, kann ich darüber hinwegsehen.

    Die Autorin überzeugt mit ihrem feinsinnigen Schreibstil auf ganzer Linie. Der Leser wird durch die Geschichte "getragen" und fühlt sich eins damit.

    Allein die Kapitelanfänge, denen Cristina Caboni jeweils einem Duft widmet, den sie in Bezug auf Ähnlichkeiten oder auch auf Wesenszüge erläutert, sind schon eine Reise in die Duftwelt wert. 

    "Meine Großmutter hatte immer die gleichen Aromen benutzt. Orange für die Heiterkeit, Salbei gegen Verwirrung und Zweifel, Minze, um die Fantasie zu stimulieren und Lavendel zur Reinigung der Seele."

    Fazit:

    Eine wunderbar gelungene Geschichte rund um die Entstehung von Parfüm, kombiniert mit einer spannenden Suche nach einem alten Parfüm-Rezept und einer zarten Liebesgeschichte - dies alles an so schönen Schauplätzen wie Florenz, Paris und der Provence. Eins meiner Highlights dieses Jahr!

    "Ein Pfad der Sinne voller magischer Eindrücke,..."

    5+/5*

  18. Cover des Buches Unterwerfung (ISBN: 9783832163594)
    Michel Houellebecq

    Unterwerfung

     (295)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    In Frankreich werden die extremistischen Parteien immer stärker, als im Jahr 2022 die Muslimische Partei gewinnt kommt das Gleichgewicht im Land zum Schwanken.
    Der Professor François hat mit dieser Veränderung zum kämpfen.

    Das Buch hat mich leider überhaupt nicht überzeugen können.
    Mir war der Protagonist und Erzähler total unsympathisch und ich habe ihn und seine Gedanken überhaupt nicht nachvollziehen können, außerdem hat mich die Handlung auch überhaupt nicht überzeugt.

    Das Buch ist leider keine Empfehlung von mir.

  19. Cover des Buches Versehentlich verliebt (ISBN: 9783492306362)
    Adriana Popescu

    Versehentlich verliebt

     (385)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Da mir "Lieblingsmomente" der Autorin gut gefallen hat möchte ich noch mehr von ihr lesen. Auch diese winterliche Geschichte über Pippa und Lukas gefiel mir gut. Sie hatte Humor und Tiefgang. Pippa war mir zu Beginn des Romans weniger sympathisch doch das legte sich mit der Zeit. Der andauernde Bezug auf Filme war mir jedoch etwas zuviel. Daher vergebe ich 4 Sterne und eine Leseempfehlung. Auf jeden Fall werde ich noch mehr von Adriana Popescu lesen. 

  20. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.269)
    Aktuelle Rezension von: sabeck

    Wie in vielen seiner Werke, schafft Ken Follett es auch in diesem Buch eine Vielzahl an komplexen Charakteren zu erschaffen, deren Leben man als Leser gerne verfolgt. Es handelt sich hierbei um den ersten Teil der Jahrhunderttrilogie, die im gesamten 20. Jhdt. spielt. Der erste Band behandelt die Geschehnisse vor, während und kurz nach dem 1. Weltkrieg. 

    Charaktere unterschiedlichster Herkunft: Adelige, Hausmädchen und Fabrikarbeiter aus allen wichtigen Handlungsorten: England, Deutschland, Russland, Amerika, spielen die Hauptrollen. Sie sind allesamt sehr menschlich, wodurch ihre Schicksale oft sehr berührend, manchmal jedoch auch frustrierend sind. 

    Wie immer recherchierte Ken Follett sehr ausführlich für sein Werk, wodurch reale Charaktere, wie der amerikanische Präsident, mit den erfundenen Figuren gekonnt verschmelzen.

    Fazit: Sehr informativ und trotzdem nicht langweilig, auch wenn der Einstieg durch die vielen neuen Charaktere etwas zäh ist.

  21. Cover des Buches Die sieben Schwestern (ISBN: 9783442479719)
    Lucinda Riley

    Die sieben Schwestern

     (1.178)
    Aktuelle Rezension von: Kiki2705

    „Die Sieben Schwestern“ aus der Feder von Lucinda Riley ist Band 1 einer 7-teiligen Familiensaga.
    Die Geschichte dreht sich um 6 Schwestern, die von Pa Salt adoptiert wurden und gemeinsam auf „Atlantis“, einem wunderschönen Anwesen am Genfer See, aufgewachsen sind.
    Als ihr Adoptivvater stirbt, hinterlässt er jeder der Schwestern einen Brief und die Koordinaten ihres Geburtsortes, um ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Herkunft und ihre Vergangenheit zu erfahren.
     Jeder Teil der Reihe widmet sich einer der Schwestern und ihrer Geschichte, wobei zwar alle Teile zur selben Zeit beginnen – nämlich beim Tod von Adoptivvater Salt – jedoch jedes Buch eine abgeschlossene Geschichte darstellt und somit unabhängig voneinander gelesen werden kann.

    In Band 1 geht es um die älteste Schwester Maia, die anders als ihre Schwestern immer noch auf dem Familienanwesen lebt.
    Ihr Brief von Pa Salt führt sie in ihr Herkunftsland Brasilien.
     Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, sodass wir die Suche nach der Vergangenheit zunächst aus der Perspektive von Maia erfahren, aber auch viele Jahre zurückreisen in die 1920er. Hier begleitet der Leser Maias´ Urgroßmutter Izabella auf ihrem Lebensweg.

    Der Schreibstil von Lucinda Riley ist sehr flüssig und leicht zu lesen.
    Es war für mich von Anfang an eine Geschichte zum Wohlfühlen.
     Die Charaktere wurden dabei in ihren Eigenheiten sehr authentisch beschrieben, sodass sie mir im Laufe des Lesens sehr ans Herz gewachsen sind.

    Auch den historischen Hintergrund um den Bau der Cristo-Statue fand ich sehr interessant, da ich hiervon bisher noch nichts gelesen habe.
     Im Fragen-Antworten-Bereich ganz hinten im Buch wird hierzu erläutert, welche Teile des Buches überlieferten Tatsachen entsprechen.

    Der Autorin ist es gelungen, ein lebhaftes Bild vom Rio de Janeiro, aber auch vom Paris und dessen Künstlerviertel Montparnasse in den 1920er Jahren zu zeichnen, sodass ich mich als Teil der Geschichte gefühlt habe und alles förmlich vor Augen hatte.

    Das Ende des Buches ist in meinen Augen genau richtig und enthielt für mich überraschende Hintergründe, die ich nicht vorhergesehen habe.
     Die immer wieder versteckten Hinweise und noch nicht aufgelösten Geheimnisse rund um Pa Salt, aber auch die Frage, warum dieser die Schwestern adoptiert hat und welches Leben er geführt hat, lässt mich mit Spannung zurück und ich freue mich, direkt Band 2 und die Geschichte der zweiten Schwester Ally zu lesen.

    Von mir gibt es für diesen wunderbar gelungenen Roman 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

  22. Cover des Buches Die Attentäter (ISBN: 9783789104565)
    Antonia Michaelis

    Die Attentäter

     (105)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Ich habe das Buch am Erscheinungstag gekauft und tatsächlich drei Jahre gebraucht, um es zur Hand zu nehmen, so schwierig fand ich das verarbeitete Thema. Doch Antonia Michaelis hat mich bisher nie enttäuscht und so habe ich es schließlich doch gewagt.

    Nun muss ich sagen, ich bin doch recht zwiegespalten, was „Die Attentäter“ angeht.

    Die Beschreibung Berlins mit seinen Mietshäusern und den darin lebenden, so gänzlich verschiedenen, Menschen fand ich sehr gelungen. Trotzdem fiel mir der Einstieg in die Geschichte ziemlich schwer. Das liegt wohl auch daran, dass Michaelis hier keinen gleichmäßigen roten Faden gewebt hat. Viel zu oft ändern sich Erzählperspektive und Zeitstrang. Die Autorin spring wie sie es will von Erzählperspektive zum Ich-Erzähler. Das war sehr ungewohnt von ihr und echt verwirrend.

    Die Geschichte an sich war ab dem zweiten Drittel nicht unspannend. Aber durchzogen von unnötigen Längen. Man hatte oft das Gefühl, dass sich dieselben Szenen immer wieder wiederholen.

    Viel zu spät erfährt man, wie sich die Sache mit dem IS entwickelt hat und was einer der Protagonisten vorhat.

    Okay, das Ende ist dann unheimlich spannend und ich habe sogar eine Nachtschicht eingelegt, weil ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, bevor ich wusste, wie es nun ausgeht, aber der Weg dahin war einfach nicht optimal.

    Die Protagonisten Cliff und Alain fand ich gut gezeichnet, aber die dritte im Bunde, Margarete, war im Grunde überflüssig. Sie bekam am Ende von Michaelis noch eine bedeutungsschwangere Schlussszene, aber man hätte den ganzen Charakter weg lassen können und es hätte sich nichts an der Story geändert.

    Ich muss auch sagen, dass ich den Schreibstil der Autorin schon mal besser fand. Hier finden sich nicht diese bildgewaltigen und poetischen Umschreibungen, die ich sonst so von ihr liebe.

    Im Fazit behandelt das Buch ein sehr aktuelles und krasses Thema – aber mir ging die Erzählung einfach zu schleppend. Für mich leider nicht das beste Buch der Autorin.

  23. Cover des Buches Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Die geliehene Zeit

     (1.445)
    Aktuelle Rezension von: Book_Owl_97

    Ich bin schon länger Fan der Serie und lese nun endlich auch die Bücher. Diese versetzen einen sofort in die gleiche Stimmung und haben mich genauso sehr begeistert. Die Geschichte von Claire und Jamie ist einfach spannend und ereignisreich. Trotzdem gibt es leider einige langatmige Passage, die man hätte verkürzen können. Die Charakterentwicklungen haben mir sehr gut gefallen. Das man quasi nebenbei noch etwas über die Geschichte und die Clanaufstände in Schottland lernt ist ein weiterer Pluspunkt.

  24. Cover des Buches Die Wolkenfischerin (ISBN: 9783442485734)
    Claudia Winter

    Die Wolkenfischerin

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Schade!Flache Charaktere die mich nicht erreichten.Auch die Geschichte ist was für zwischendurch,mehr nicht. Mir fehlten Emotionen und ich brauchte echt lang um anzukommen. Eigentlich mag ich ihre Bücher, dieses hat mich wenig überzeugt.

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