Bücher mit dem Tag "papierverziererverlag"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "papierverziererverlag" gekennzeichnet haben.

11 Bücher

  1. Cover des Buches Drachenblut (ISBN: 9783959629164)
    Alexis Snow

    Drachenblut

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Beim Ausflug mit der Oberstufe in den Kölner Dom passiert Lea das Unglaubliche: Sie bricht ohne Vorwarnung vor der Klasse zusammen. Kurze Zeit später wird sie von Albträumen und absurden Bildern heimgesucht, die sie zunächst für Visionen hält. Zudem wird sie von jemandem verfolgt.
     Lea kann sich die Ereignisse zuerst nicht erklären. Erst als ein junger Mann auftaucht, der ihr auf geheimnisvolle Weise verdeutlicht, wer sie eigentlich ist, beginnt sie zu begreifen. Sie trägt ein Erbe in sich, das eng mit dem Element des Feuers verbunden ist. Doch so sehr Gabe und Fluch miteinander verwoben sind, so sehr hängt auch das Schicksal der Welt davon ab. Denn ohne Leas Einwirken wird sich die Welt unweigerlich in die ewige Dunkelheit stürzen …


    Cover:

    Das Cover finde ich sehr hübsch gemacht. Der Hintergrund ist in warmen orangefarbenen Tönen gehalten und mittig im Cover sieht man die Protagonistin Aileana, welche einfach total hübsch aussieht. Mir gefällt das Cover, es ist schlicht und hat doch eine ganz große Wirkung, wie ich finde.

     

     

    Eigener Eindruck:

    Lea lebt mit ihren Eltern und ihrem Zwillingsbruder Chris in Köln und ist kurz davor das Abitur zu schreiben. Während sie und ihre Freundin Louisa einfach unzertrennlich sind, muss sich Aileana so einige Sticheleien durch ihre Mitschülerin Joelle gefallen lassen. Als die Oberstufe einen Ausflug zum Kölner Dom macht und Lea Joelle endlich ihre Meinung geigt, bricht sie kurz darauf im Kölner Dom zusammen, als sie die Staue eines Drachen erblickt. Das Ganze wird noch komischer, als sie von einem blassen Mann bedroht wird und durch einen Unbekannten Hilfe bekommt, zu dem sie sich magisch hingezogen fühlt. Als ihr Retter auch noch in der Schule auftaucht und ihr eine eigenartige Geschichte erzählt, will Lea ihm zuerst nicht glauben. Doch plötzlich verändert sie sich und muss sich eingestehen, dass der Unbekannte wohl mit seinen Behauptungen Recht hat. Gemeinsam mit Niklas begibt sich Lea in eine völlig neue Welt, von der sie nie gedacht hätte, dass es sie wirklich gibt. Zwischen Elementarbändigern und „Leeren“, die die Macht der Elementare an sich reißen wollen, muss Lea versuchen ihren Platz zu finden, denn es ist an ihr, ob die Welt so weiter bestehen kann, wie sie ist oder ob sie untergeht…

     

    Der Debütroman von der Autorin Alexis Snow hatte es mir schon beim ersten Mal lesen angetan und ich schäme mich fast schon in bisschen, dass ich ihn nicht gleich rezensiert habe – Asche auf mein Haupt. Als ich das Buch jetzt noch einmal gelesen habe, konnte es mich wieder voll und ganz in seinen Bann ziehen. Zwar hat es ein paar kleine Rechtschreibfehler und einen kleinen fiesen Spoiler, aber ich denke, das dürfte die Autorin mittlerweile behoben haben, wenn andere Leser aufmerksam waren und sie darauf hingewiesen haben. Es macht Spaß in die Geschichte von Lea einzutauchen, vor allem, weil die Autorin es schafft so raffiniert zu schreiben, dass man selbst eine ganze Weile im Dunkeln tappt.  Außerdem schafft sie es nicht nur Spannungsmomente aufzubauen, wenn die Bösen auftauchen, sondern auch durch die lapidare Rangelei mit Joelle ist man Feuer und Flamme für Lea. Schön finde ich auch die Passagen mit der Freundschaft zu Lou und die einzigartige Verbindung zu ihrem Zwillingsbruder. Das ist so schön harmonisch, dass man neidisch werden könnte. Und auch die Welt der Elementare hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Effektiv wusste ich wieder einmal nicht, über welche tolle Idee ich mich mehr freuen sollte. Die Seiten flogen einfach so dahin und es war einfach toll dieses Abenteuer mit Lea zu erleben. Nun bin ich ja neugierig, was der zweite Teil für mich bereithält, denn den habe ich noch nicht gelesen. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf ein Wiedersehen mit dem kleinen Drachen Sirion und ich bin gespannt, welche Geheimnisse noch aufgedeckt werden und vor allem wie Silvia sich weiter entwickeln wird, denn die habe ich wortwörtlich gefressen. Dieser Charakter ist so undurchschaubar. Wahnsinn.

     

     

    Fazit:

    Ein tolles Debüt der Autorin und ein toller erster Teil zu der Reihe rund um Lea und die Elementare. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung, auch wenn das Büchlein den einen oder anderen Schönheitsfehler hat. Aber da kann man wirklich großzügig darüber hinwegsehen.

     

    Idee: 5/5

    Charaktere: 5/5

    Logik: 5/5

    Spannung: 5/5

    Emotionen: 5/5

     

     

    Gesamt: 5/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783959629164

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 282 Seiten

    Verlag: Papierverzierer Verlag

    Erscheinungsdatum: 25.01.2018

     

     

     

  2. Cover des Buches Alice = Alice (ISBN: 9783959623391)
    Maxi Schilonka

    Alice = Alice

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Gucci2104

    Ich habe dieses Buch über Free Your Stuff in einer großen Kiste dabei gehabt. Im ersten Moment stand es nur im Schrank, bis ich mal ein Buch für "zwischendurch" benötigte. Es hat nur 300 Seiten, also dacht ich mir los gehts. Es handelt sich um Zwillinge welche auf Grund der Trennung der Eltern jeder bei einem Elternteil lebt. Alles ist soweit ok bis Scarlett aus dem Fenster stürzt und im Koma liegt. Da ihre Schwester Alice nicht an Selbstmord glaubt, nimmt sie ihre Rolle an der ihrer Schule als Scarlett an. Das Buch ist schlüssig geschrieben und liest sich nur so weg. Das Ende kam für mich überraschend und erst ganz am Schluss klärt sich alles auf! Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen!

  3. Cover des Buches Dreizehn (ISBN: 9783959620666)
    M.H. Steinmetz

    Dreizehn

     (28)
    Aktuelle Rezension von: RetroNarrator

    Detective Sergeant Ethan Ward ermittelt in einer bizarren Mordserie die ganz Großbritannien erschüttert. Er wendet sich am die Graphologin Natascha Horvat um das Muster des Täters zu knacken. Dabei führen die Ermittlungen das ungleiche Paar nach Foulness Island in die Courtsend Psychiatrie, und damit in das düstere Reich von Doktor Botkin der seine eigene Suppe kocht...

    Verwirrend war das Erste was ich dachte beim Lesen. Der Autor springt hin und her, fängt mittendrin an bei einem neuen Kapitel und lässt dann den Leser die Punkte verbinden. Das ist ungewöhnlich und verlangt dem Leser Aufmerksamkeit ab. Aber keine Sorge, er fügt am Ende Alles logisch zusammen und beantwortet alle Fragen.

    Im Grunde sind es 4 Handlungsstränge. Die Ermittlungen von Ward, die Ägypten Reise, das Ende der Zaren und das Rätsel um 13 die sich hier immer wieder abwechseln, überschneiden und ergänzen. Es eine komplexe Geschichte die ein Jahrhundert voller Wahnsinn, Tod und Magie umspannt und deren Auslöser der Doktor ist.

    Was wirklich in der Psychiatrie vorgeht will ich nicht verraten, auch warum die Insassen Nummern tragen nicht. Beide Auflösungen sitzen und lassen einen die ganze Geschichte aus einem völlig anderen Blickwinkel sehen. Nur soviel: Jede der Hauptfiguren erhält genug Tiefe und Raum zur Entfaltung, manchmal sogar mit ungeahnten Entwicklungen und Überraschungen. Gleiches gilt für die Insassen.

    Die Geschichte ist sehr gut geschrieben, der Schreibstil ist angenehm und der Autor schafft es dem ganzen Szenario ein Gefühl der Echtheit zu geben obwohl es mit jeder Seite immer paranormaler wird. Hinzu kommt ein unverschämtes Vergnügen an Gore jeglicher Art. Manchmal hart, manchmal schnell, manchmal langsam, manchmal verdammt kreativ kommen die blutigen Einlagen daher. Allerdings immer mit einem Auge für makabre Details und Schilderungen. Einen starken Magen brauch man.

    Was den Stern kostet ist das Ende. Nicht das es schlecht ist, aber es hat ein Problem. Der Autor versucht manipulativ die Fäden zu ziehen für einen großen dritten Twist den er jedoch bereits in den Vorbereitungen zum Finale offen legt wenn man auf dir Details achtet. So schockt die große Enthüllung nicht und das Nachspiel verkommt zu einer notwendigen Scharade. Es schließt die Geschichte gekonnt ab, aber hier wollte er zuviel der Autor.

    Dennoch bleibt ein sehr gutes Buch bei dem, nachdem die Masken Stück für Stück fallen, der Leser gefordert wird und sich in einem blutigen Alptraum wiederfindet bei dem er hofft das die Richtigen ihn überleben.

  4. Cover des Buches Ein alter Hut (ISBN: 9783959629249)
    Ann-Kathrin Karschnick

    Ein alter Hut

     (39)
    Aktuelle Rezension von: svenja

    Es ist ein sehr angenehmer Lesestart gewesen denn Protas im Alltag mag ich immer sehr und es schafft Vertrauen sie zu begleiten. Irgendwie war es nie langweilig weil man genauso wenig wusste wie die Personen. Das hat die Autorin toll hinbekommen.  Das Staunen war dann groß und plötzlich war das Buch voll Fantasy und es knisterte vor Spannung. Der Schreibstil passt sich immer mit an. Ein tolles Buch 

  5. Cover des Buches Der Fährmann (ISBN: 9783959621328)
    Dustin Stevens

    Der Fährmann

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Line1984
    "Der Fährmann" von Dustin Stevens erschien vor kurzem beim Papierverzierer Verlag. Das Cover gefiel mir auf Anhieb und der Klappentext machte mich noch neugieriger auf die Story.

    Kaum hielt ich das Buch in den Händen schon begann ich mit dem lesen. Ich kam ohne Probleme ins Buch rein denn der Schreibstil des Autoren ist sehr locker und flüssig. Zudem schreibt er einnehmend und bildhaft.

    Was mir hier besonders gut gefallen hatte war der abwechselnde Erzählstil. Erzählt wird die Story aus der Sicht von Reed doch auch der "Mörder" kommt hier zu Wort. Durch diese beiden Handlungsstränge entstand ordentlich Spannung. Diese war fast zum greifen nah und zog sich wie ein roter Faden durchs Buch. Zudem gelang es dem Autoren immer wieder diese noch zu toppen. Durch geschickte Wendungen blieb dieses Buch bis zum Schluss unvorhersehbar.

    Der Autor weiß sehr genau wie er seine Leser in den Bann ziehen kann. Für mich war es beinahe wie eine Sucht, ich konnte und wollte dieses Buch kaum aus den Händen legen.

    Die Seiten flogen nur so an mir vorbei und ich inhalierte jedes Wort.

    Zusammenfassend gesagt ist "Der Fährmann" ein spannender und packender Thriller der mich bestens unterhalten hat.
    Klare Empfehlung für alle Thriller Fans.

    Fazit:

    Mit "Der Fährmann" gelingt Dustin Stevens ein spannender Thriller voller überraschender Wendungen. Dieses Buch bekommt von mir 5 Sterne.

  6. Cover des Buches Die Feuer von Atlantis (ISBN: 9783959622271)
    Amber Lawrence

    Die Feuer von Atlantis

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Vivi300

    Klappentext

    Auf der sagenumwobenen Insel Atlantis herrschen die Gegensätze. Beim Klang des Muschelhorns schließen sich die Tore des Sonnentempels und die Pforte des Mondtempels wird weit geöffnet, damit das Dunkle die Herrschaft übernehmen kann.
    Müde betritt eine Frau die Halle des Mondtempels. Ihr Gesicht ist vom Salz der Tränen gerötet. Die Priester haben an diesem Tag ihren Sohn geholt, und Thoth muss von da an dem Sonnengott dienen – so will es das heilige Gesetz. Als die Frau vor dem Altar der Dunklen ihre Bitte äußert, wird sie unerwarteter Weise von der Göttin erhört.
    Doch kein Geschenk ist ohne Preis, denn von da an ist Rhea gezeichnet, und die Macht des Dunklen verändert ihren Sohn, bis selbst die Hohepriesterin des Mondtempels nichts als Hass gegen den jungen Priester empfindet. Trotzdem weiß niemand, wer Thoth von Atlantis wirklich ist. Nachdem er die verbotene Kammer der Schriften betreten hat, erlernt er die Kunst der Alchimie und Magie und erfährt dabei ein altes, gut gehütetes Geheimnis. Die tiefen Abgründe, die sich öffnen, als Thoth sich den dunklen Künsten hingibt, drohen den Untergang von Atlantis einzuläuten.
    Ist dieser Untergang unabwendbar? Was wird mit den Bewohnern passieren? In "Die Feuer von Atlantis" kombiniert die Autorin Amber Lawrence gekonnt die wahre Geschichte mit der unglaublichsten Mystik der geheimnisvollen Insel.

    Gesamteindruck

    Der Einstieg war doch ein wenig schwierig, aber war man einmal in dem Buch angekommen, ließ es mich bis zum Ende nicht mehr los. Die Spannung wurde konsequent hochgehalten und es gab so unfassbar viele Geheimnisse zu lüften. Das hat gleichermaßen Spaß gemacht wie es mich auch wahnsinnig gemacht hat, diese nach und nach zu lüften. Manchmal allerdings hätte ich mir gewünscht, dass sich bei der einen oder anderen Szene doch mehr Zeit genommen werden würde. Das Buch hätte ruhig ein paar Seiten länger sein können. So war es eher wie ein Sprint und kann Marathon, wie ich es mir eigentlich für dieses Buch gewünscht hätte. Denn der Stoff zu strecken ist auf jeden Fall vorhanden.
    Das Buch straft das sanfte Cover auch Lügen und ist bisweilen sehr düster und brutal. Mir persönlich hat die Ernsthaftigkeit der Atlantis-Interpretation sehr gut gefallen.

    Figuren

    Es gibt nicht unbedingt einen Protagonisten im klassischen Sinne und das ist genauso spannend wie ungewohnt. Es ist ein dichtes Netz an Verflechtungen und alle Figuren sind sehr vielschichtig, denn es gibt nicht den einen Guten oder den einen Bösen. Durch den Perspektivwechsel lässt die Autorin uns am Innenleben ihrer Figuren teilhaben, was ich zum Teil sehr gelungen finde, manchmal aber auch etwas schwierig, da man nicht ganz genau weiß, mit wem man mitfiebern und sich identifizieren soll.

    Sowohl Thoth als auch Rhea fand ich sehr gelungen charakterisiert.

     

    Schreibstil

    Die Perspektivwechsel sind immer nachvollziehbar, was nicht in allen Büchern selbstverständlich ist. Auch sonst ist die Sprache schön flüssig, leicht und passend zur Geschichte. Die Bilder entstehen dadurch unfassbar leicht vor dem inneren Auge.

     

    Mein Fazit

    Eine wirklich gelungene Interpretation des sagenumwobenen Atlantis mit einem ganz eigenen Stil, düster und geheimnisvoll. Ich kann das Buch mit guten Gewissen an all jene weiterempfehlen, die düstere und bisweilen auch brutale Fantasy nicht abschreckend finden.

  7. Cover des Buches Du hast … (ISBN: 9783959626163)
    Alexis Snow

    Du hast …

     (33)
    Aktuelle Rezension von: LadyDC

    Normalerweise lese ich ja gerne und viel. Leider hindert das reale Leben mich mal mehr oder weniger dran, diesem Hobby auch ausreichend nach zu kommen. Natürlich habe ich in der letzten Zeit einige Bücher gelesen. Mein zuletzt beendetes Buch ist „Du hast…“ von Alexis Snow.

    Als ich das Cover sah, habe ich mich gleich schockverliebt, den Dom und die Hohenzollenrbrücke dort zu sehen, hat mein Herz höher schlagen lassen. Ja, Köln ist nach wie vor meine Herzensstadt.

    Aber zurück zum Roman oder besser gesagt zum Inhalt (Ich habe mir erlaubt diesen unverändert zu übernehmen)

    „Judith führt ein beschauliches Leben mit Reihenhaus und Familie, bis eines Tages ihr Mann tödlich verunglückt. Kurze Zeit später erfährt sie jedoch, dass das Leben, wie sie es miteinander führten, nur Fassade gewesen ist, da ihr Mann während ihrer Ehezeit ein Doppelleben führte. Über mehr als eine Affäre stolpert sie bei ihren Nachforschungen. Davon bleibt auch ihr tägliches Leben nicht verschont. Sie lernt Sascha kennen, Kommissar bei der Kölner Polizei, der gerade nicht nur selbst in einer schwierigen Trennungsphase lebt, sondern auch noch im Fall einer Mordserie ermittelt. Ohne es zu wollen, treffen die beiden immer wieder aufeinander, da die Mordserie anscheinend etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun hat. Ob totgeglaubte Rache üben können? Inwieweit haben Sascha und sie damit zu tun? Die Gefahr ist mit einem Mal zum Greifen nah, als sie am nächsten Tatort auf ein weiteres Opfer des Killers stoßen …“


    Ja, jetzt kommt der schwierigere Part, meine Meinung kund zu tun ohne euch zu viel zu verraten. Zunächst möchte ich sagen, dass dies mein erster Roman von Alexis Snow war. Neben dem Cover hat mich auch der Titel sehr fasziniert. Du hast oder Du hasst, ja wer oder was hat oder hasst etwas? Diese kleine Spielerei mit den Buchstaben hat mich echt neugierig gemacht.

    Eigentlich wollte ich nur kurz die ersten Seiten lesen um mich jetzt am Wochenende dem gesamten Buch zu widmen. Tja, das war ein Fehler, ich konnte es nicht aus der Hand legen und habe es in wenigen Stunden durchgelesen. Dank des flüssigen Schreibstils bin ich schnell durch die einzelnen Kapitel gekommen. Die Kapitel an sich wurden in unregelmäßigem Wechsel aus Sicht der Protagonisten Judith, Sascha und später auch dem ominösen Ghost erzählt. Die ausschlaggebenden Mord-Szenen haben es in sich, jedoch bewegt sich das Ganze noch in einem gut erträglichen Rahmen (zumindest für mich). Alexis  Snow hat es im Laufe der Seiten immer wieder geschafft den Spannungsbogen zu halten bzw. diesen noch zu steigern. Glaubte man sich sicher den Mörder zu wissen, kam man im nächsten Gedankengang wieder ins Grübeln..


    Die Protagonisten Judith und Sascha sind sehr anschaulich beschrieben, so dass ich mich gut in die jeweilige Person hinein versetzen konnte. Die kleine Lovestory zwischen den beiden schadet der Gesamtstory in keinster Weise. Auch die Nebencharaktere konnte ich mir gut vorstellen. Manche Handlung war zwar etwas unreal, aber wer sagt denn, dass ein Buch immer realistisch sein muss.

    Mich  hat die Autorin von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, Nervenkitzel inklusive.  Lediglich das Ende bzw. die Auflösung ging mir dann doch zu schnell über die Bühne, hier  hätte ich es mir noch etwas ausführlicher gewünscht.  

    Zusammengefasst kann ich nur sagen, viel Spaß und Spannung auf der Suche nach Ghost!
  8. Cover des Buches Ized - Die Magierinnen (ISBN: 9783959622806)
    Esther Barvar

    Ized - Die Magierinnen

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Emmas_Bookhouse
    Ized - Die Magierinnen - Esther Barvar
    Verlag: Papierverzierer
    Taschenbuch: 14,95 €
    Ebook: 2,99 €
    ISBN: 9783959622806
    Erscheinungsdatum: 15. Mai 2018
    Genre: Fantasy
    Seiten: 360
    Inhalt:
    Der junge Magier Atesch wurde auf Wunsch seines Ziehvaters der Oberste Lord im Land Ized. Doch die gesellschaftlichen Zwänge, denen er ausgesetzt ist, machen ihm das Leben schwer, denn tief in seinem Herzen ist er ein Krieger. Und wie bei allen Kriegern, zieht es auch ihn in die Ferne zu neuen Abenteuern.
    Nachdem mehrere Dörfer an der Grenze überfallen und Menschen entführt wurden, beschließt er, sich selbst auf die Suche nach den Entführten zu machen. Im Nachbarland Nenok geraten jedoch er und seine Freunde in Gefangenschaft, wo er zum ersten Mal in seinem Leben Magierinnen kennen lernt. Es gelingt ihm zwar, einen Handel abzuschließen, durch den er seine Wegbegleiter und auch die Entführten befreien kann, doch er selbst muss im Austausch dafür in dem Land bleiben, bis er sein Versprechen erfüllt hat.
    Mein Fazit:
    Zum Cover:
    Das Cover gefällt mir sehr gut, ich mag besonders die Farben die hier benutzt wurden. Es passt perfekt zur Geschichte und ich bin gespannt wie das Cover vom nächsten Band aussieht.
    Zum Buch:
    Ich traf Esther Bavar auf der Buch Berlin und sie war mir sofort sympathisch. Wir unterhielten uns über ihr Buch und das bald Band 2 erscheint, daher wollte ich natürlich das Buch dann lesen.
    Das Buch fängt hier für mich mit einigen Längen an, das lag aber daran, dass man erst einmal alle Protagonisten kennenlernt. Was hier tatsächlich doch einige sind. Wenn man dann so etwa sie ersten 100 Seiten gelesen hat, gibt es kein entkommen mehr. Die Geschichte entwickelt sich langsam und wird dann richtig rasant.
    Die Protagonisten bestechen hier durch ihre Eigenarten und es macht Spaß sie mit zu verfolgen. Atesch mag ich besonders gern, ein krieget, aber mit einem sehr großen Herz. Befen ist mir ein wenig suspekt und das wird sich auch im Laufe der Geschichte nicht ändern, aber er macht seine Sache richtig gut. Diese Geschichte hat hier ein paar Grausamkeiten parat und man leidet richtig mit.
    Die bildliche Darstellung ist wirklich schön, ich konnte mich hier direkt vor Ort versetzen und habe mit gelitten und mit gefiebert. Und es ist ein Buch voller Emotionen. Ich bin Froh, Esther getroffen zu haben, sonst wäre mir dieses tolle Buch nicht in den Händen gefallen und ich hätte etwas verpasst.
    Ich würde sogar sagen wir haben hier ein High Fantasy Buch mit Elementen eines Thrillers, aber überwiegend ist es Fantasy.
    Das Ende ist derart gemein das man ja regelrecht auf den zweiten Band wartet, neuerdings lese ich viele Bücher die einen bösen Clifhanger haben. Scheint derzeit in Mode zu sein.
    Dies ist der Auftakt einer Trilogie und ich bin wirklich gespannt wie es weitergeht.
    Ich gebe hier 4 von 5 Sternen, weil ich etwas zähflüssig in das Buch kam.
  9. Cover des Buches The Orphans (ISBN: 9783959626699)
    M.H. Steinmetz

    The Orphans

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Emmas_Bookhouse
    Dead Man's Hand - M. H. Steinmetz
    The Orphans
    Verlag: Papierverzierer
    Taschenbuch: 14,95 €
    Ebook: 4,99 €
    ISBN: 978-3-95962-669-9
    Erscheinungsdatum: 28. März 2019
    Genre: Horror
    Seiten: 512
    Inhalt:
    Vier Scharfschützen treten 1876 einem gesetzlosen Saloonbesitzer entgegen. Sie stoßen dabei auf ein Labyrinth, das sich wie ein böses Geschwür unter Deadwood, South Dakota, ausbreitet. Was als wilde Schießerei beginnt, endet nach einem Ritt durch die Hölle auf einer Schweinefarm in Iowa, wo sich Geschehnisse jenseits menschlicher Vorstellungskraft zutragen.
    In einem Glutsommer hundert Jahre später gerät der Bus einer Abschlussklasse in die Fänge perverser Hinterwäldler, die Leute von Außerhalb nicht nur töten, sondern gleich ganz zu Hackfleisch verarbeiten. Vier Teenagern widmen die Rednecks ihre besondere Aufmerksamkeit.
    Mehr als nur ein Schicksal entscheidet sich an einem nach Schweinescheiße stinkenden Ort, durch dessen schlammtriefende Oberfläche ein grauenvolles Geheimnis bricht.
    Mein Fazit:
    Zum Cover:
    Dieses Buch sprang mir auf der Leipziger Buchmesse ins Auge bzw. wurde ich darauf aufmerksam gemacht, zufälligerweise war Mister Steinmetz persönlich auch gerade da. Ich finde das Cover wirklich gut und es macht Lust aufs lesen. Es ist in Retro-Optik gehalten, was hier auch sehr gut zur Geschichte passt. Mehr gibt es auch hier nicht zu sagen.
    Zum Buch:
    Eine Klasse auf dem Weg zu einem Ausflug und was passiert? Genau, sie stranden bei den Rednecks. Damit nimmt die Geschichte ihren Lauf. Hier haben wir zwei Stränge der Geschichte, einmal sind wir im Jahre 1876 und einmal in unsere Zeit. Was ich hier besonders fand, das beide Stränge doch irgendwie zusammen laufen. Alles was damals geschah, hat Auswirkungen auf das Heute und das wird hier perfekt beschrieben.
    Ich mag den Schreibstil von Hr. Steinmetz, er schreibt flüssig und spannend und mitunter sehr detailliert. Es ist immer wieder eine Freude etwas von ihm zu lesen. Gerade auch hier, wie er die Rednecks beschreibt, ist einfach nur herrlich. Wer noch nichts von ihm gelesen hat, dem kann ich nur dazu raten.
    Wir haben hier ziemlich viele Protagonisten, die man erst einmal alle unter einem Hut bekommen muss, aber hat man das erst einmal geschafft, ist die Geschichte einfach nur wahnsinnig gut. Jeder hat hier seinen eigenen Charakter und geht mit den Geschehnissen anders um, aber eines haben die meisten gemeinsam, sie sind neugierig und das wird vielen zum Verhängnis. Alle wurden gut dargestellt und es machte Spaß ihren Weg zu verfolgen. Für die einen ein ziemlich kurzer Weg, für die anderen ein wenig länger, aber im Grunde gehen fast alle dem gleichen Ende entgegen.
    Kommen wir zur bildlichen Darstellung. Jeder hat schon mal etwas über Rednecks gelesen, sie sind schmutzig, eigentlich sogar dreckig. Sie sind obszön und eben richtige Hinterwäldler, dass bring Steinmetz hier sehr gut, fast schon genial rüber.
    Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Verstrickungen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Wie alles auf einmal zusammen läuft, hat für mich etwas Besonderes.
    Ich gebe hier 5 von 5 Sternen und bedanke mich beim Papierverzierer Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, sowie bei M. H. Steinmetz für die wundervolle Widmung.
  10. Cover des Buches Game Over - You're lost (ISBN: 9783959626286)
    S. Mühlsteph

    Game Over - You're lost

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Wuschel88

    Erst einmal möchte ich mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Dies beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise.

    Die Geschichte um Etta beginnt tragisch und packend zugleich, indem man einen Auszug vom Ende der Geschichte erhält. Dann landet man 11 Wochen vor diesem Ereignis und erlebt mit, wie Etta in diesen gefährlichen Strudel gerät.

    Es werden viele schwierige Themen angesprochen. Die beiden Geschwister werden in der Schule gemobbt, die Eltern sind viel unterwegs, machen sich aber große Sorgen um Finn der ADHS hat. Etta ist einerseits eifersüchtig auf Finn, da er so viel Aufmerksamkeit von den Eltern erhält, andererseits ist er auch ihr ein und alles, da sie sich im Alltag wenn die Eltern weg sind um ihn kümmert. Als Etta dann in Finns geliebtes Spiel eintaucht, verwischt so langsam die Grenze zwischen dem realen Leben und dem Spiel.

    Das Spiel bringt viele japanische Begriffe mit sich, die eher spielspezifisch sind. Ich hätte mir am Ende des Buches (geht im gedruckten Buch sicher besser als im ebook) eine Seite mit dem Spiel und seinem Aufbau gewünscht. Ansonsten überlese ich so spezifische Wörter auch mal einfach. Ich spiele auch das eine oder andere Computerspiel und bin da so wie Etta und wähle meinen Charakter auch nach dem was mir gefällt aus und lese dafür nicht die komplette Charakterbeschreibung durch. Ansonsten kann ich mir vorstellen, dass es mit einem besseren Japan-Vorwissen mit den Begriffen sehr genial ist.

    Die Autorin verwendet ***, um immer wieder einmal aus der Sicht eines Unbekannten zu schreiben. Dieses Element fand ich sehr spannend. Mit jedem Mal ist man dem Unbekannten etwas näher gekommen.

    Der Schreibstil ist gut und leicht zu lesen. So war die spannende Geschichte auch innerhalb weniger Tage gelesen und das, obwohl ich wirklich langsam lese. Die brisanten Themen Mobbing, Spielsucht, Doping mit Ritalin und anderen Mitteln sind in einer spannenden Geschichte verpackt in der man sieht, wie rasant sich so etwas innerhalb von knapp drei Monaten entwickeln kann.

    Für mich eine absolute Leseempfehlung.
  11. Cover des Buches Exodus (Elfenlicht 2) (ISBN: 9783959622233)
    Judith Laverna

    Exodus (Elfenlicht 2)

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Franzis-Lesewelt

    Über die Autorin

    Judith Laverna studiert Klassische Philologie und Geschichte. Für sie bedeutet das Schreiben mehr, als bloß eine Geschichte zu erzählen – es ist ihre größte Erfüllung. In ihren Büchern - vorwiegend im Fantasy-Bereich - findet sich das wieder, was die Autorin ausmacht: Herzblut, Leidenschaft und der Wille, einen Weg durch das Leben mit all seinen Facetten zu finden. Ihre außergewöhnlichen Charaktere stellen sich daher stets unermüdlich allen Wendungen, die es bereithält, um getreu nach dem Motto der Autorin niemals aufzugeben und seinen Träumen zu folgen.

    Meine Meinung

     

    Dies ist der zweite Teil der Elfenlicht Reihe von Judith Laverna .

     

     

     

    Ich las bereits den ersten Teil von dem ich eigentlich recht begeistert war.

     

    Leider kam ich in diesen Teil schwer heran.

     

     

     

    So war der erste Teil doch für mich richtiges Fantasy, fühlte ich mich im zweiten in eine Elfen Love Story versetzt. Die Umgebung ist klasse um schrieben, gar keine Frage aber ich hätte mir mehr wie soll ich sagen Elfen mäßige Geschichte als Liebe gelesen. Den ich wollte ja ein Fantasy Buch lesen.

     

     

     

    Die Charakter und der Schreibstil sind dennoch klasse.

     

    Wer also gerne Fantasy mit viel Liebe gemischt mag ist hier genau richtig. Für mich war es zu diesen Zeitpunkt leider nichts.

     

    Quelle: Amazon

  12. Zeige:
    • 8
    • 12

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