Bücher mit dem Tag "ostfrieslandkrimi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ostfrieslandkrimi" gekennzeichnet haben.

143 Bücher

  1. Cover des Buches Ostfriesenblut (ISBN: 9783596513017)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenblut

     (279)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm_Lara

    Ann-Kathrin Klaasen hat es dieses Mal mit einem außergewöhnlichen Mörder zu tun. Denn er wählt sie bewusst aus, indem er ihr die Leiche einer alten Dame vor die Haustür legt.

    Von da an beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel mit ihm, in dem er den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Und was ist seine Verbindung zu Ann-Kathrin Klaasen? Warum kriegt sie eine Leiche von ihm an die Türschwelle geliefert? Wie viele andere Morde hat er begangen? Und wie nah ist er der Hauptkommissarin tatsächlich?


    Dies ist der zweite Fall für Ann-Kathrin Klaasen und damit auch der zweite Krimi aus der Reihe der Ostfriesen-Krimis.


    Klaus-Peter Wolfs Schreibstil ist eher etwas einfacher, aber dadurch nicht schlecht, sondern macht das ganze sogar einfacher zugänglich. Auch verzichtet er auf übermäßige blutrünstige Beschreibungen.


    Besonders schön an diesen Krimis finde ich jedes Mal, dass man nicht nur die Sicht der Ermittler sieht, sondern eben auch die Sicht des Täters und eventuell sogar die der Opfer, ohne dabei zu viel zu verraten und dem ganzen die Spannung zu nehmen.


    Die Handlung hat mir auch gut gefallen. Es geht um persönliches, um alte Wunden und Ungerechtigkeiten. Um einen Menschen, der ganz offensichtlich Probleme hat, und eben um seine Psyche.
     Es ist einfach die einzelnen Schritte der Ermittler nachzuvollziehen, zu verstehen ohne dass man sich zurückgelassen fühlte. Gleichzeitig hatte ich aber auch nie das Gefühl, den Ermittlern weit voraus zu sein und viel mehr zu wissen als Ann-Kathrin und ihr Team. Es gab immer die Möglichkeit mitzufiebern und eben mit zu raten, welche Spuren und Wege sich als richtig, und welche nur als Irrfahrten erweisen würden.


    Im Gegensatz zum letzten Buch hatte ich hier weniger das Gefühl, dass Ann-Kathrins Privatleben, so gebeutelt es auch sein mag, die eigentliche Handlung erschlägt. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass dieses Mal eben diese Haupthandlung sehr eng mit dem Privatleben der Hauptkommissarin verknüpft zu sein scheint, daher ist vieles viel weniger störend als im Buch davor. Daher hatte ich auch das Gefühl, dass unsere Hauptermittlerin den anderen etwas weniger die Show stiehlt als noch im ersten Band. Sie haben etwas mehr Chancen auch mal etwas zu glänzen. Trotzdem dominiert, verständlicherweise, Ann-Kathrin Klaasen das Buch.


    Wie immer sehr gut gelungen ist auch dieses Mal der Nordsee-Flair. Hier fühlt man sich ins schöne Ostfriesland versetzt und bekommt ein kleines bisschen Sehnsucht.


    Insgesamt also eine schöne Fortsetzung zum ersten Band, einiges scheint etwas besser zu passen als noch im letzten Ostfriesenkrimi.


    Für mich also eine Empfehlung für Krimisfans und solche die das schöne Ostfriesland vermissen und lieben. Ich gebe mit gutem Gewissen 4/5 Sternen.

  2. Cover des Buches Ostfriesenfeuer (ISBN: 9783596520664)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenfeuer

     (179)
    Aktuelle Rezension von: Leon_Z

    Ich weis nicht so recht was ich von der Entwicklung der Reihe halten soll. Ich habe alle Bücher der Ostfrisen Reihe gelesen. aber dieses hier ist wirklich schwach. Die Figuren treffen Entscheidungen die kein Mensch so treffen würde. Dazu noch viel zu viel Ereignisse die viel zu wenig Beachtung finde. Hier nich ein morde, da noch eine Entführung. Dazwischen interne Ermittlungen. Und all das findet im weiteren verlauf keine Beachtung. Die Ereignisse wirken wie abgeharkt und werden dann vergessen. Auch das Motive das Täters wirkt einfach nicht glaubwürdig. Die Charaktere wirken immer weniger real was eigentlich immer eine Stärke der reihe war. Ich werde trotzdem noch die anderen teile lesen und hoffe das diese besser werden. 

  3. Cover des Buches Ostfriesengrab (ISBN: 9783596513024)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesengrab

     (221)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo

    Klappentext:

    Als Kommissarin Ann Kathrin Klaasen vor der weiblichen Leiche im Schlosspark Lütetsburg steht, erschrickt sie vor sich selbst. Denn sie erwischt sich bei dem Gedanken: Mein Gott, wie schön sie ist. Die Tote sieht aus wie ein Engel, der sich zwischen den Blüten der Rhododendrensträucher verfangen hat. Oder wie eine Eiskunstläuferin, die elfenhafte Sprünge vollzieht, um die Jury zu beeindrucken. Der Mörder hat sich viel Zeit gelassen, um die Leiche so zu präparieren und in dieser Stellung zu drapieren. Und er will Ann Kathrin damit etwas sagen …

     

    Ostfriesengrab ist der dritte Teil der Reihe um die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen aus der Feder von Klaus-Peter Wolf.

     

    Meine Meinung:

    Ostfriesengrab war mein erstes Buch von dem Autor und auch wenn sich noch ein ungelesenes Buch in meinem Besitz befindet, weiß ich nicht ob ich es nach diesem Buch noch lesen möchte.

    Die Inszenierung der Opfer empfand ich noch sehr ungewöhnlich, aber das war auch leider das einzig herausragende für mich bei diesem Krimi.

    Ich weiß gar nicht was ich zu den einzelnen Protagonisten sagen soll. Jeder von ihnen hat eine eigne Baustelle, die neben wirklich unprofessionellem Verhalten im Job, bei denen Gesetze nur für andere gelten, das Buch sehr anstrengend macht und unglaubwürdig.

     

    Ann Kathrin Klaasen, der Hauptcharakter, hat sehr schwer an ihrem Trauma zu knabbern, dies drängt sich das ganze Buch immer wieder in den Vordergrund und lässt sie dadurch auch noch zu völlig unprofessionellem und gesetzeswidrigem Handeln verleiten. Ihr Kollege Weller fühlt sich ständig unzureichend, ob im Privatleben oder im Job und scheint ständig dauerunzufrieden. Auch er hat im Berufsleben seine Emotionen so überhaupt nicht im Griff, was bei mir nur noch ein genervtes und ungläubiges Kopfschütteln beim Lesen auslöste.

     

    Im Ganzen wirkt die Polizeiarbeit hier wirklich dilettantisch, ermittelt und verdächtigt wird nach Bauchgefühl, die Spurenlage scheint nicht wirklich wichtig zu sein. Gesetze gelten nur für die Bürger, Politzisten schreiben ihre eigenen und wenn, sind die Strafen für ihr Verhalten so unverhältnismäßig gering oder nicht vorhanden, das ich mich als Leser im Ganzen schon fast nicht mehr ernstgenommen fühlte.

     

    Mein Fazit:

    Interessante Morde, aber eine Polizeiarbeit und Charaktere, die ich nicht ernst nehmen konnte.

  4. Cover des Buches Ostfriesenangst (ISBN: 9783596513055)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenangst

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Kaddie

    Die Bücher kann man alle blind kaufen. Sind immer gut. Mag das Paar der Ermittler sehr gerne. 5 Sterne!

  5. Cover des Buches Ostfriesensünde (ISBN: 9783596513031)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesensünde

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm_Lara

    Zum vierten Mal ermittelt Ann-Kathrin Klaasen in diesem Buch.

    Irgend jemand scheint junge Frauen einzumauern um sie jämmerlich hinter einer Wand sterben zu lassen. Warum? Wer ist der ‚Maurer‘? Was will er bezwecken? Die extra eingerichtete SOKO will unbedingt die mittlerweile nicht mehr unbekannte Ann-Kathrin Klaasen für sich gewinnen.
     Gleichzeitig verdichten sich die Hinweise zum Tod von Ann-Kathrins Vater plötzlich, und die Kommissarin kann gar nicht anders als diesen Hinweisen zu folgen… auch wenn sie immer weniger mag was sie da herausfinden soll. Wird sie endlich die Mörder ihres Vaters ihrer gerechten Strafe zuführen können?


    Klaus-Peter Wolf wartet mal wieder mit einem eigentlich sehr schönen Krimi in Ostfriesland auf. Die Sprache ist typisch für ihn, relativ einfach gehalten, aber nie völlig unpassend oder zu einfach.


    Sehr schön ist auch dieses Mal wieder der Blick in den Kopf des Täters – oder in diesem Fall sogar in die Köpfe der Täter. Immer eine schöne Abwechslung mal zu sehen, was so passiert während die Polizei noch im dunklen tappt.


    Leider habe ich dieses Mal aber wesentlich mehr zu meckern als sonst, denn dieses Mal werden hier irgendwie glatt zwei Fälle in einem abgehandelt – und leider fühlt es sich teilweise nicht nach viel mehr als schnellem abhandeln an. Mal wieder drängt sich Ann-Kathrin mit ihrem privaten Kreuzzug stark ins Rampenlicht, handelt unüberlegt und sicher nicht korrekt. Dabei verdrängt sie den eigentlich sehr interessanten Fall des ‚Maurers‘ irgendwie sehr. Die extra gebildete SOKO bringt eigentlich neue Charaktere in die alt bekannten Teams ein, die sicher für viel Abwechselung hätten sorgen können – wenn man ihnen denn die Chance dazu gegeben hätte! So ist es leider irgendwie mal wieder viel das gleiche und mal wieder geht es irgendwie vor allem um Ann-Kathrins Vater. Davon habe ich mittlerweile aber wirklich genug gehört.


    Beide Handlungsstränge hätten ganz sicher nicht wenig Potential, da will ich gar nichts gegen sagen, aber so ist irgendwie bei beiden viel verschenkt worden. Schon vorher war das Drama um den toten Vater und den damaligen Banküberfall immer wieder stark im Fokus der Handlung wo er gar nichts zu suchen hatte, aber dieses Mal wird es wirklich extrem. Ich denke mit langsamerem Aufbau und längerem hinarbeiten hätte das sicher eine Spannende Geschichte werden können – mit einen eigenen Buch, in dem am besten das ganze Team endgültig diesem speziellen Fall nachgeht. In diesem Buch hätte es um den ‚Maurer‘ gehen sollen. So hatte ich das Gefühl das beides zu kurz gekommen ist!


    Die Charaktere scheinen sich nicht zu sehr zu entwickeln. Rupert ist vor allem anstrengend und Ann-Kathrin ist auch nicht so ganz sauber. Man hört irgendwie immer wieder das selbe. Liegt das nur daran, dass ich diese Bücher so schnell nacheinander lese, oder ist das tatsächlich ein grundsätzliches Problem? Ganz sicher bin ich mir nicht. Ich verstehe auch, dass dies Bücher für Leute verständlich sein sollen, die die anderen Teile der Reihe nicht kennen, daher habe ich nicht einmal etwas dagegen Hintergründe und Erklärungen zu Charakteren immer mal wieder zu lese, das ist völlig in Ordnung, aber es sollte halt auch immer mal was neues dabei rüber kommen.


    Es ist auf jeden Fall mehr ein Krimi für zwischendurch, nichts mit richtig viel Tiefgang, aber das ist ja auch nicht unüblich für diese Bücher und auch nicht schlecht.


    Trotzdem mag ich das nordener Urlaubsgefühl das hier aufkommt, und beide Handlungen bieten eigentlich viele Möglichkeiten. Es wird zum Ende auf jeden Fall in beiden Fällen spannend, es ist auch nicht schlecht geschrieben. Leider wird hier einiges Potential verschenkt, hier und da hätte es mehr Tiefgang geben können.
     Ich habe aber die Hoffnung, dass es dafür jetzt in Zukunft besser werden könnte. Vielleicht ein bisschen weniger Ann-Kathrin privat in Alleingängen und mehr Fokus auf Ermittlungsarbeiten. Mal sehen!


    Dieses Mal nur 3/5 Sternen von mir. Leider halt dieses Mal nicht so recht überzeugend, nicht ganz das Niveau welches ich erwartet hatte.

  6. Cover des Buches Ihr einziges Kind (ISBN: 9783492310123)
    Barbara Wendelken

    Ihr einziges Kind

     (51)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Geschafft! Ein spannender Krimi mit einem schlüssigen Ende, das so nicht vorhersehbar war. Immer wieder leitet die Autorin ihre Leser auf vermeintlich richtige Fährten, die sich dann doch als Sackgasse herausstellen. Wer war nun schuldig, wer hatte was mit wem und wer ist denn nun der Vater des kleinen Caspar? Ist es Cord oder doch ein Lover der gar nicht so braven Silvana? 

    Sehr gut gefallen hat mir auch, dass das Privatleben der Ermittler immer wieder beleuchtet wurde. Ob das wohl irgendwann nochmal was wird mit Nola und Renke? 

    Zur Grundstory gibt es dem Klappentext nicht viel hinzuzufügen. Es ist aber schon erstaunlich, welche Skelette hier aus Kellern gezogen werden, welche Geheimnisse nach und nach ans Licht kommen und wer hier wessen schmutzige Wäsche wäscht. Der Krimi führte mich nach Ostfriesland ins fiktive Städtchen Martinsfehn, während mich das echte Leben gerade aus Norddeutschland wieder nach Hause gespült hat. Ich habe immer noch den Meeresgeruch in der Nase und vergebe für diesen dritten Teil der Reihe die beiden ostfriesischen Kommissare gerne vier von fünf Sternen.  

  7. Cover des Buches Ostfriesenmoor (ISBN: 9783596513062)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenmoor

     (240)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Ich liebe diese Ostfriesland Krimis. Auch diesen konnte man wieder nicht aus der Hand legen. Die Handlung, die Charaktere, das Zusammenspiel, die überraschenden Wendungen, der Humor und vor allem die Spannung, die einen die Nacht durchlesen lässt. Ich bin wieder voll auf meine Kosten gekommen. 

    Im Moor wird eine Hand gefunden. Bald stellt sich heraus, dass diese von einem Kind ist und zu aller Entsetzen, dass sie ausgestopft wurde. Wer ist denn bloß so krank und gestört ? Mehr will ich nicht verraten ohne zu spoilern. Nur soviel sei vielleicht noch angemerkt. Ich kann Rupert nicht leiden und mag seine respektlose abwertende, großkotzige, dumme Art so gar nicht. Aber in diesem Buch ist er fast sympathisch und tut mir sogar ein bißchen leid mit seiner beschränkten Weltansicht.

    Ich kann jedem Krimifan diese Reihe nur ans Herz legen und freue mich, dass ich noch ein ungelesenes Buch davon im Regal habe. Dies Buch ist Spannung pur und ich bin erschüttert, was Lucy und ihre Mutter durchmachen müssen. Unfassbar, wie eins zum anderen führt und die Familie völlig zerstört.


  8. Cover des Buches Ostfriesenschwur (ISBN: 9783596521289)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenschwur

     (125)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    "Ostfriesenschwur" ist Ann Kathrin Klaasens zehnter Fall von Klaus-Peter Wolf, die Reihe erscheint im Fischerverlag.  

    Ann Kathrin Klaasens Ex-Chef Ubbo Heide erhält auf seiner Ferieninsel Wangerooge ein Paket mit einem abgetrennten Kopf. Ubbo kennt den Toten, er hat vergeblich versucht, ihn eines Verbrechens zu überführen. Als der Rumpf eines freigesprochenen Täters gefunden wird, spitzt sich die Lage zu. Sollte es sich bei dem Mörder um einen Maulwurf aus den Reihen der Polizei handeln, Ann Kathrin Klassen stellt ihm eine Falle.

    Ein abgetrennter Kopf  und ein Rumpf eines Toten bringten Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen auf die beiden ostfriesischen Inseln Wangerooge und Langeoog. Beide Körperteile gehören nicht zu einem Opfer, aber beide waren aus der Sicht von Ubbo Heide Tatverdächtige, die vom Gericht freigesprochen wurden. Wer übt hier Selbstjustiz aus und warum gerade die Personen aus Ubbos Buch?

    Ubbo Heide hat über seine ungelösten Fälle ein Buch verfasst, dieses nutzt der Täter, ein intelligenter Psychopath mit Gerechtigkeitswahn, offenbar als Anleitung, um die vermeintlichen Täter ihrer Strafe zuzuführen und ermordet sie kaltblütig.  

    Es ist der besondere Clou dieses Krimis, das hier die Grenzen zwischen Täter und Opfer verschwimmen und hinterfragt werden. Inwieweit geht man mit falschen Verdächtigungen um und kann man Menschen verstehen, die Selbstjustiz für die fehlende Gerechtigkeit von Seiten der Justiz ausüben? Diese Frage macht nachdenklich und lässt Zweifel aufkommen, die aber wegen der Schwere der neu verübten Taten schnell von mir weggewischt wurden.

    Was mich ziemlich gestört hat, sind die recht ausführlich beschriebenen und manchmal schon langatmigen Vorgänge. Das hemmt den Lesefluß und die Spannung leider ungemein. Wer den Erzählstil des Autors kennt, weiß, er neigt zum weitschweifigen Beschreiben der Situationen und Vorgänge. Dafür muss man ihm aber zugute halten, dass einige skurrile Szenen auch für unterhaltsame Leseüberraschungen sorgen. 

    Die Charaktere sind klar umrissen und skurril gezeichnet. Rubert treibt wie immer sein Spiel mit unglaubwürdigen Besonderheiten, die ich für sehr merkwürdig halte. Der neue Kripochef aus Bremerhaven kann machen was er will, er wird von seinen Untergebenen überhaupt nicht akzeptiert, sie stehen hinter Ann Kathrin Klaasen und der Täter lässt uns in seine kranke Seele schauen, die auf der Suche ist nach Gerechtigkeit für Justizirrtümer und Fehlurteile. 

    Thematisch konnte der Krimi durchaus überzeugen, doch mich haben die Längen sehr gestört. So kann man Spannung auch wieder zunichte machen.  


  9. Cover des Buches Ostfriesenkiller (ISBN: 9783945386446)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenkiller

     (430)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Nun habe ich einen weiteren ersten Band einer langen Krimireihe gelesen und das als Buddyread und als letztes Buch der #12für2022 (SPOILER).

    Das fand ich gut:

    Mir fällt als erstes positiv auf, dass Ann keine Kommissarin ist, die frisch anfängt oder noch jung ist und sich behaupten muss. Sie ist schon eine gestandene Frau im Beruf und auch die Chefin im Team, hat aber gleichzeitig auch klare Vorstellungen, wie sie in dieser Rolle sein muss. 

    Sehr mochte ich auch die dargestellte Sicht des Mörders. Im Grunde wusste ich früh, wer der Mörder ist, auch wenn mir der Hintergrund bis zur Auflösung nicht klar war. 

    Sehr geschickt wurden Finten gestreut und gleichzeitig hinweise auf den Täter. 


    Das fand ich nicht so gut: 

    Das private ist es etwas klischeebehaftet, die viel beschäftigte Kommissarin, die zu wenig Zeit für die Familie hat. Sie hat auch ihrer eigenen Geschichten, unter anderen die, dass ihr Vater ebenfalls Kommissar war und bei einem Überfall gestorben ist. Dies wird aufgegriffen und das fand ich etwas zäh und ehrlich gesagt in den Verlauf der Geschichte auch unpassend/störend.  

    Zeitweise gibt es sehr viele Spekulationen, aber das offensichtliche wird aus meiner Sicht gar nicht in Betracht gezogen. 

    Außerdem Perspektivwechsel mitten im Text ohne weitere Markierung fand ich schwer. 


    Fazit: Das Buch punktet damit, dass es einen tollen Fluss hat und ich es so weglesen konnte. Viele Figuren mag ich, und die Geschichte selbst ist in sich recht stimmig und hat eine tolle Botschaft. Außerdem war der Buddyread dazu einfach toll. Mach ich viel zu selten :)  


    Behalten oder weg? Naja, sag ich zu viel, wenn ich jetzt Platz im Regal schaffen muss?

  10. Cover des Buches Der letzte Heuler (ISBN: 9783499269943)
    Cornelia Kuhnert

    Der letzte Heuler

     (54)
    Aktuelle Rezension von: pw1

    Durch eine Leserunde zu einem späteren Teil bin ich auf diese zauberhafte Krimiserie gestoßen.

    Nun habe ich angefangen, die anderen Teile nachzuholen.

    Das hier ist der zweite Teil. Der Mann der Tierärztin wird erschossen (mit einer Kalaschnikow) aufgefunden.

    Habe wieder mit den drei Hobbyermittlern Rosa, Henner und Rudi mitgefiebert.

    Ich mag diese Krimis aus dem Norden sehr gerne. Es kommt mir vor, als würde ich die Leute dort persönlich kennen.

    Witzig finde ich auch Rudis Kollegen Schnepel. Der Typ ist so daneben, dass er einem schon wieder leidtun kann.

    Die Kriminalfälle sind nicht zu brutal geschildert. Es ist einfach eine schöne witzige Cosycrime-Serie, aber jeder Fall ist in sich abgeschlossen.

    Ein Highlight sind auch die Rezepte am Schluss. Es wird ständig irgendwas zubereitet und gegessen.

    Das ist die richtige Urlaubslektüre. Wer eins der Bücher liest, will auch die anderen.

  11. Cover des Buches Ostfriesenfalle (ISBN: 9783596513048)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenfalle

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Artemis42

    Ubbo Heide schickt seine beiden besten Ermittler Ann Kathrin und Frank nach New York, weil seine Tochter glaubt, dort ihren verstorbenen Freund gesehen zu haben. Zeitgleich geraten Wellers Töchter in einen furchtbaren Unfall. Neben privaten Tragödien entspannen sich verschiedene Handlungsstränge, am Ende verknüpfen sich wieder mal alle Fäden in Ostfriesland.


    Tolle Idee, spannend umgesetzt, es gibt wieder typische Klaasen-Reaktionen und wie immer kommt die Kommissarin mit ihrer besonderen Art und einigen Schutzengeln ans Ziel. Schöner Krimi mit sympathischen Ermittlern und Nordsee-Stimmung. Empfehlenswert.

  12. Cover des Buches Miss Wattenmeer singt nicht mehr (ISBN: 9783499272103)
    Cornelia Kuhnert

    Miss Wattenmeer singt nicht mehr

     (60)
    Aktuelle Rezension von: pw1

    So langsam arbeite ich mich durch diese Reihe vorwärts. Das ist Teil 3 dieser Ostfriesland-Krimis und auch der hat mir wieder sehr gut gefallen.

    Diesmal geht es um junge Frauen, die früher zusammen in einer Band (Miss Wattenmeer) gesungen haben. Gleich am Anfang wird die erste von ihnen ermordet. Wieder entwickelt sich ein spannender Fall.

    Wie auch bereits in den anderen Teilen (1: Krabbenbrot und Seemannstod, 2: Der letzte Heuler und 9: Es muss nicht immer Labskaus sein) ist es spannend und witzig.

    Auch hier wieder die typischen schnelle Szenenwechsel zwischen den drei Hauptfiguren Rosa, Henner und Rudi.

    Die Dorfgemeinschaft ist auch immer die gleiche. Ich fühle mich während des Lesens, als würde ich dort wohnen.

    Ich komme bestimmt bald wieder (mittels Teil 4).

  13. Cover des Buches Strandmord in Neuharlingersiel. Ostfrieslandkrimi (ISBN: 9783965860315)
    Rolf Uliczka

    Strandmord in Neuharlingersiel. Ostfrieslandkrimi

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee-Berlin

    Auch wenn ich die sieben Vorgänger dieses Buches leider noch nicht gelesen habe, so fand ich diesen Krimi sehr spannend. Zwischendurch wurde immer mal wieder auf alte Fälle hingewiesen, was fürs Verständnis aber nicht störend war, sondern nur für mich, die ich sonst eigentlich immer streng nach Reihenfolge lese.

    Nina und Bert sind zwei sympathische Kommissare, die auch in diesem Fall wieder voll und ganz gefordert sind und sogar in Lebensgefahr geraten (was bei solch einem Job ja nicht ganz ungewöhnlich ist). Die Ermittlungen mit ihrem Team sind spannend zu lesen und als man denkt, so das war's jetzt, geht der Fall erst richtig los. 

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist gut geschrieben und kommt ohne übermäßige Brutalität aus (für mein Empfinden).

  14. Cover des Buches Ostfriesenwut (ISBN: 9783596520862)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesenwut

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Stephanie_Ruh

    Ann Kathrin Klaasen hat einen "ganz normalen" Fall, der sich allerdings zu einem persönlichen Rachefeldzug entwickelt, als sie entdeckt, um wen es hier in diesem Fall eigentlich geht. Denn die Spuren führen zum Mörder ihres Vaters und Ann Kathrin entdeckt, dass sie bei einigen Dingen nicht die Wahrheit kennt...
    "Ostfriesenwut" ist der zwar der 9. Fall der Reihe, für mich war es jedoch der erste. Ich bin gut in das Buch reingekommen. Aber alle Personen sind mir fremd geblieben, ich konnte mich mit keiner identfizieren und besonders Rupert ist mir einfach nur unsympathisch. Deshalb muss ich leider sagen, auch wenn ich Ostfriesland sehr mag, ist diese Serie leider nichts für mich.

  15. Cover des Buches Niemandsmädchen (ISBN: 9783958190900)
    Eva-Maria Silber

    Niemandsmädchen

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Meine Meinung zum Buch: Das Cover hat zwar nicht wirklich etwas mit dem Inhalt zu tun, mich hat es jedoch angesprochen.
    Es geht um eine Frau, die ihr Baby ablehnt und möglicherweise sogar töten will. Das wollen Kriminalkommissarin Hannah Adams und Staatsanwältin Leyla Zapatka verhindern. Leider bin ich mit beiden nicht wirklich warm geworden. Hannah Adams war einfach viel zu miesepetrig und aggressiv. Sie hasst wohl alles und jeden und zeigt das auch deutlich. Das fand ich auf Dauer unglaublich anstrengend. Leyla Zapatka dagegen wirkt auf mich wie ein graues Mäuschen, sehr naiv. Nicht unbedingt wie ich mir eine Staatsanwältin vorstelle. Auch wie sie mit ihrer Krankheit umgeht, konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Wieso sie es nicht einfach Hannah Adams gesagt hat, was mit ihr los ist. Ich denke, das hätte den beiden viel Stress erspart. Die Gespräche zwischen den beiden waren fast immer feindselig, was mir mit der Zeit eher weniger gefallen hat, sodass ich bemerkt habe, dass ich sie öfter mal übersprungen habe. Die Mutter, die ihr Kind loswerden will, hat die Autorin sehr gut beschrieben. Wenn man aus ihrer Sicht gelesen hat, war es richtig spannend und ich fand ihre Gedanken sehr faszinierend. Allerdings nennt sie ihr Baby die ganze Zeit „Äffchen“. Und zwar wirklich die ganze Zeit. Mir kam das Wort viel zu oft vor, nach einiger Zeit hat es ziemlich genervt. Sobald sie in ihren Ermittlungen etwas vorangekommen waren, wurde es auch aus der Sicht von der Kommissarin und Staatsanwältin spannend.
    Parallel zu dieser Handlung geschieht nicht weit davon eine Katastrophe, von der man laufend Updates bekommt. Diesen Teil vom Buch fand ich leider langweilig, für mich hat sich dabei keine Spannung aufgebaut und ich habe auch, bis auf volle Straßen wegen der Evakuierung, keinen Zusammenhang zwischen den beiden Handlungssträngen gesehen. Es waren für mich sozusagen zwei Bücher in einem, eines davon hat mir gefallen, das andere nicht. Die Geschichte um die Katastrophe hätte ich gerne übersprungen, die Geschichte um das Baby fand ich sehr spannend und wollte, trotz nicht sehr sympathischen Protagonisten, immer wissen was als nächstes passiert. Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr angenehm, bildhaft und locker, ich konnte das Buch meistens flüssig lesen und hatte immer Bilder vor Augen. Einige Rechtschreib- und Grammatikfehler haben sich reingeschlichen, die den Lesefluss ab und zu etwas gestoppt haben.

    Mein Fazit: Die eine Geschichte im Buch war sehr spannend, doch leider wurde ich mit den beiden Protagonisten nicht warm. Die andere Story fand ich eher langweilig. Die Spannung bei der Geschichte rund um das Baby war allerdings sehr gut gemacht, darum gebe ich gerne 3 Sterne.
  16. Cover des Buches Tödliche Saat (ISBN: 9781494286903)
    Elke Bergsma

    Tödliche Saat

     (14)
    Aktuelle Rezension von: classique
    Dieses ist/war mein erster "Ostfriesenkrimi" von einer Autorin die ich noch nicht kannte!

    Und ich wurde nicht enttäuscht...

    Der Roman ist gut und flüssig geschrieben, mit einer Portion Witz und Charme.

    Man wird von Anfang an in die Handlung mit reingenommen, und der sympathische Hauptkommissar David Büttner und sein Assistent Sebastian Hasenkrug führen durch den Fall!

    Kurzer Inhalt:
    Eine Leiche wird in der Getreidemühle eines Bauern gefunden. Damit kommen einige Fragen auf? Wer ist diese Leiche? Warum wurde die Person dort ermordet? Was hat das alles mit einem Blog im Internet zu tun? Warum kennen sich alle Verdächtigen, und wie stehen die Personen alle miteinander im Zusammenhang?

    Nach und nach kommt einiges ans Licht, und man findet die Zusammenhänge der Personen miteinander heraus.... aber ist man wirklich auf der richtigen Spur..!?!

    Es gibt sehr viele Personen in diesem Roman, und es war beim Lesen sehr interessant diese miteinander zu verknüpfen, und die Verbindung zu erkennen. Sehr witzig, fand ich die alte Dame Wübkea.. ein norddeutsches Urgestein!

    Fazit:
    Als Leser habe ich mich mit dem Buch sehr wohl gefühlt, und ich hatte das Buch sehr schnell durch! Es ist ein guter solider Krimi, den auch Leser mit etwas schwächeren Nerven gut lesen können! Ich vergebe, gute 4 Sterne!


  17. Cover des Buches Ostfriesensturm (ISBN: 9783833743603)
    Klaus-Peter Wolf

    Ostfriesensturm

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Chuckipop

    Klaus-Peter Wolf kann man einfach immer hören / lesen ;)


    "Ostfriesensturm" hat mich anfangs etwas genervt, weil es um einen Mord geht, der trotz Corona-Ausgangsbeschränkungen passierte und so ist Corona hier sehr gegenwärtig. Aber man kommt wohl nicht daran vorbei, im realen Leben ist es ja leider ebenso...
    Es hat mir gut gefallen, dass der Autor selbst liest, nachdem ich mich an seinen Lesestil etwas gewöhnen musste.


    Für Ann Kathrin Klaasen und Frank Weller gibt es einen neuen Fall, den 16ten - aber keine Sorge, jeder der Fälle ist in sich abgeschlossen, so dass auch Quereinsteiger keine Probleme haben, ins Geschehen hineinzufindw.
    In einer Ferienwohnung auf Wangerooge wird ein Toter gefunde, und wenig später gibt es im Tierpark eine weitere Leiche. Viel zu tun also für die Ermittler. Außerdem beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, schließlich könnte es sich um einen Serienkiller handeln...


    Seine Protagonisten hat der Autor sehr detailreich erschaffen und man konnte sie intensiv kennenlernen, da es aufgrund der Randbedingungen eher wenig Mitwirkende gab. Zudem fühlte ich mich direkt an die Nordsee versetzt, denn es mangelte nicht an bestens platziertem Lokalkolorit - das weckt Meeressehnsucht!


    Der Fall war spannend und voller Wendungen, hat mir unterhaltsame Stunden geliefert und wurde am Ende schlüssig aufgeklärt.


    Berührt hat mich dann das Nachwort von Klaus-Peter Wolf, in dem klarwurde, dass "Ostfriesensturm" ein ausgesprochen persönliches Buch für ihn war. Aber hört oder lest es selbst - ich hoffe, ich konnte Euch neugierig machen ;)

  18. Cover des Buches Friesenjagd (ISBN: 9783947951093)
    Stefan Wollschläger

    Friesenjagd

     (25)
    Aktuelle Rezension von: moniques_buecherwelt

    Bei 'Friesenjagd' geht es um die Hauptkommissarin Diederike Dirks und ihre Arbeit. Sie muss einen Mord aufdecken, der es richtig in sich hat. Ein Mord? Ich meinte natürlich drei! Gehören sie zusammen? Mein erster Gedanke, als alle passiert waren: "Hä? Lese ich jetzt drei Krimis in einem?" 

    Die Protagonisten Diederike Dirks und auch ihr Kollege Oskar Breithammer waren mir von Anfang an sympathisch. Bei ihr merkt man wie erfahren sie ist, sehr professionell und trotzdem empathisch. Oskar muss immer noch seine Vergangenheit aufarbeiten, aber macht seinen Job auch sehr ambitioniert, sodass Außenstehende es nicht bemerken. 


    Ich lese ja am liebsten Krimis, bei denen ich nachdenken muss und das hat der Autor ausgezeichnet hinbekommen. Es wird aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, aber so, dass man trotzdem alles leicht versteht und weiterkommt. 

    Diese Geschichte nimmt in jedem Kapitel an Fährt auf und halt die Spannung bis zum Schluss. 

    Ich dachte wirklich, ich wüsste wer der Mörder ist, aber Leute - ich wusste es nicht! Es gab so eine knallharte und schockierende Wendung, dass ich jetzt erstmal meine Gedanken und Gefühle sortieren muss. Ich bin entsetzt und gleichzeitig erleichtert. Kurzum - ich bin begeistert! 


    Der Schreibstil ist super locker und leicht zu lesen und das Setting großartig beschrieben. Ich hatte wieder richtig den Fiach- und Meerduft in der Nase. Hach ja, ich bekomme echt Fernweh!

  19. Cover des Buches Tod am Deich (ISBN: 9783955735845)
    Ulrike Busch

    Tod am Deich

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Moorteufel
    ..und schon hat Fenna Stern ihren ersten Fall Greetsiel.
    Ihren neuen Kollegen Tammo Anders,lernt sie gleich beim Tatort kennen,das er die Leiche entdeckt hat.
    Doch nun geht's erst richtig los. Wer hat die Leiche unten am Deich in den Graben befördert,und was gehen das für Dinge auf dem Hof des Opfers und deren Familie ab?
    Und dann taucht auch noch ein alter Bekannter aus dem Ort auf.Von dem alle Bewohner dachten ihn nicht wiederzusehen.
    Weil es dann nur eins bedeuten kann,nämlich Ärger.

    Diese Team hat mich gleich begeistert, wie sie zusammen arbeiten und sich kennenlernen.So hatte ich das Gefühl die beiden auch erstmal kennenzulernen.


  20. Cover des Buches Friesensturm (ISBN: 9783426510223)
    Birgit Böckli

    Friesensturm

     (32)
    Aktuelle Rezension von: parden
    RASTLOS AUF SPIEKEROOG...

    Auf Spiekeroog treibt ein Mörder sein Unwesen. Die Insulaner schließen von vornherein aus, dass der Täter einer von ihnen ist. Diese eingeschworene Haltung der Friesen erschwert die Ermittlungen der beiden Hauptstadtkommissare Thomas Berg und Freda Althuis erheblich. Und der Sturm, der sich vor der Insel zusammenbraut, wird bald alle Spuren verwischen.

    Hauptkommissar Thomas Berg hat sich nach einem schweren Schicksalsschlag auf die Nordseeinsel Spiekeroog versetzen lassen. Auf dem ruhigen Eiland hofft er, den Geistern der Vergangenheit zu entkommen, doch statt der ersehnten Ruhe trifft er auf einen Vorgesetzten, der ihn nicht gerade willkommen heißt und ihm den beruflichen Alltag so schwer wie möglich macht. Da kommt die Nachricht von einem Mord fast schon wie gerufen, denn nun müssen endlich ernsthafte Ermittlungen erfolgen. Und dazu trifft mit Hauptkommissarin Freda Althuis Verstärkung vom Festland ein, was Bergs Vorgesetzten jedoch die Galle überlaufen lässt.

    Für persönliche Befindlichkeiten bleibt allerdings keine Zeit, denn bald schon ereignet sich ein zweiter Mord. Zufall? Oder gibt es zwischen den beiden Mordfällen einen Zusammenhang, der sich nicht auf den ersten Blick erschließt? Rasch stellt sich heraus, dass der Dienststellenleiter nicht der einzige Insulaner ist, der Auswärtigen gegenüber wenig offen ist. Höflich aber wortkarg erschweren die Inselbewohner die Ermittlungen von Thomas Berg und Freda Althuis. Hinzu kommt, dass sich das Wetter zunehmend verschlechtert und den Sommer hinter dunklen Wolken verschwinden lässt.

    Thomas Berg ist ein verschlossener Charakter, der gute Polizeiarbeit leistet, ansonsten aber Menschen eher meidet, wann immer es geht. Er hadert mit dem Schicksal sowie mit Schuldgefühlen, die sich vor allem nachts in seinen Träumen bahnbrechen. Entsprechend zerschlagen von schlaflosen Nächten, quält er sich durch die Tage der Ermittlungen, zusätzlich zermürbt durch eine hartnäckige Erkältung. Die ersehnte Sonne bleibt aus, Regen und Sturm machen die Lage immer ungemütlicher. Die Sorge, etwas zu übersehen, die ungelöste Frage nach dem Motiv, die bedrückenden Einblicke in die Geheimnisse hinter manchen Haustüren - Berg gewinnt zunehmend den Eindruck, auf einen Abgrund zuzusteuern...

    Erzählt wird chronologisch mit Angaben von Datum und Zeit zu Beginn jeden Kapitels. Die Erzählung behält - bis auf den Prolog - stets den Fokus auf das Geschehen um Thomas Berg. Dadurch fehlen beispielsweise Einblendungen auf die Sicht und die Motivation des Täters, wodurch der Leser allerdings bis zum Schluss hinsichtlich des Mörders und der Hintergründe im Trüben stochert.

    Der Schreibstil ist flüssig unter Verwendung wenig komplexer Satzstrukturen. In den ersten zwei Dritteln liegt der Schwerpunkt vor allem in der Beleuchtung der Ermittler und ihrer Tätigkeiten, ohne dass die Spannung sonderlich anzieht. Dies ändert sich im letzten Drittel deutlich, als die Ereignisse beginnen, sich zu überschlagen, und die Ermittler am besten überall gleichzeitig sein sollten. Die Ermittlungen selbst basieren in erster Linie auf Intuition und weniger auf logischen Schlüssen, was in der Summe für mich nicht ganz glaubwürdig war.

    Insgesamt ein erster netter Krimi um die Hauptkommissare Thomas Berg und Freda Althuis, der ein wenig Inselflair verbreitet, ansonsten aber doch noch deutlich Luft nach oben hat...


    © Parden
  21. Cover des Buches Mordsleben (ISBN: 9783955736576)
    Ulrike Busch

    Mordsleben

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Anchesenamun
    Ich kenne bereits alle bisher erschienenen Bände von Ulrike Buschs Nordfriesland-Krimireihe "Kripo Wattenmeer", die mir sehr gut gefallen hat. Gerne habe ich mich deshalb mit der Autorin nun nach Ostfriesland begeben.

    "Mordsleben" ist der dritte "Kripo Greetsiel"-Band rund um das Ermittler-Duo Fenna Stern und Tammo Anders. Die ersten beiden Teile sind mir bislang unbekannt, da es sich jedoch um eine Reihe handelt, sind die Einzelbände problemlos unabhängig voneinander zu lesen. Ich hatte zu keiner Zeit Probleme, der Handlung zu folgen, da es ein in sich abgeschlossener Fall ist.

    Fenna Stern war mir ziemlich sympathisch. Sie geht systematisch vor, versucht sich in Opfer und Täter einzufühlen und hat einen angenehmen Charakter. Mit Tammo Anders hingegen wurde ich nicht warm. Er ist zickig, unfreundlich und wenig einfühlsam. Außerdem hat er keine rechte Lust auf den Fall, da er, wie es scheint, erst frisch mit Fenna zusammengekommen ist und einfach nur die Zweisamkeit mit ihr genießen möchte. Die Liebesgeschichte um die beiden ist mitunter ein Grund, weshalb ich die ersten beiden Bände auf jeden Fall auch noch lesen werde, da ich gerne mehr über die beiden erfahren möchte.

    Ulrike Buschs Schreibstil ist wie erwartet lebendig und lässt sich flüssig lesen. Auch wenn es sich um einen Krimi handelt, ist der Grundton locker und subtil humorvoll. Dafür sorgen schon die verschiedenen Charaktere, meist typische Nordlichter mit Ecken und Kanten.

    Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, so dass man nicht nur gute Einblicke in die Ermittlungsarbeit erhält, sondern neben den Kommissaren auch weitere wichtige Charaktere - z. B. das Opfer und die Verdächtigen - näher kennenlernt, die wieder allesamt liebevoll detailreich gezeichnet sind.

    Ulrike Buschs Krimis leben nicht von Blut und Action, sondern von kluger Ermittlungsarbeit, Geheimnissen und Verflechtungen. Diese aufzudecken bzw. zu entwirren ist die Aufgabe der Kommissare und somit auch des Lesers. Ich habe gerne mitgerätselt und muss leider zugeben, dass ich nicht wirklich wusste, wer der Täter ist. Den wahren Täter hatte ich zwar auch unter Verdacht, aber eigentlich nur, weil ich so planlos war, dass ich letztendlich jeden verdächtigt habe.

    "Mordsleben" ist ein kurzweiliger Krimi mit einer komplexen Story, der mich sehr gut unterhalten hat. Lediglich mit dem Ermittlerduo muss ich noch ein bisschen warm werden.
  22. Cover des Buches Mord in Greetsiel. Ostfrieslandkrimi (ISBN: 9783955732721)
    Susanne Ptak

    Mord in Greetsiel. Ostfrieslandkrimi

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Aufgrund der Spannung in einem Rutsch durchgelesen. Ich liebe die Hauptcharaktere.
  23. Cover des Buches Hundstage für Greetsiel (ISBN: 9781503938793)
    Dirk Trost

    Hundstage für Greetsiel

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Der dritte Fall für den Ex-Anwalt und Hobby-Ermittler Jan de Fries kann locker mit den beiden Vorgängerbänden mit halten. Erneut entwickelt der Autor ein sehr spannendes, mörderisches Geschehen. Der Leser wird von Beginn an in die Handlung hinein gezogen. Die Mischung aus knallharten Verbrechen und der idyllischen Umgebung ist einzigartig und in dieser Form kaum anderswo anzutreffen.

    Die Hauptfiguren sind dem treuen Reihenleser ja längst bekannt. Aber auch die übrigen Figuren sind sehr gut gezeichnet. Erfreulich, dass die Protagonisten nicht statisch bleiben, sondern sich von Band zu Band weiter entwickeln.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, leichter Längen zwischendurch sind zu verschmerzen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band!

  24. Cover des Buches Inselruhe (ISBN: 9783740803650)
    Rieke Husmann

    Inselruhe

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ein ruhiger Inselkrimi, der sehr einfach geschrieben ist und zum Großteil die Polizeiarbeit beinhaltet. Die Ausarbeitung der verschiedenen Charaktere hat mir hier gefehlt. Es waren für mich nur Figuren, die mir fremd blieben und zu denen ich keinen Bezug aufbauen konnte. Dafür hat das Setting gepunktet, denn ich liebe die ostfriesischen Inseln. Die Krimihandlung an sich ist auch durchaus okay, der letzte Schliff hat halt für mich gefehlt. Trotzdem ein gutes Buch für zwischendurch.

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