Bücher mit dem Tag "osten ard"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "osten ard" gekennzeichnet haben.

18 Bücher

  1. Cover des Buches P.S. Ich liebe Dich (ISBN: 9783596297153)
    Cecelia Ahern

    P.S. Ich liebe Dich

     (8.795)
    Aktuelle Rezension von: UlrikeBode

    Das Cover ist einfach toll gestaltet. Der Titel auf blauem Hintergrund erscheint mir wie der Blick in den Himmel.
    Die Protagonisten sind sehr detailliert, bildhaft und lebendig beschrieben.
    Von der ersten Seite an hat mich dieser berührende Roman gefesselt und wie Holly habe ich mit geweint und gelacht, mit gefeiert und getrauert.

    In einem wunderbaren und einfühlsamen Sprachstil, dem auch Humor nicht fehlt hat die Autorin hier eine berührende Idee perfekt in Worte gefasst und mich einfach gefesselt und mitgerissen.
    Die ganze Zeit habe ich darüber nachgedacht wie es mir ginge und ob ich einen Neuanfang wagen würde, hätte mir das Schicksal so übel mitgespielt.
    Es war aber auch wunderbar, wie dieses Buch von Freundschaft spricht, den Mutter und Tochter Konflikt gekonnt ins Bild rückt und uns alle in zauberhafter Art und Weise an diesem ersten Trauerjahr von Holly hat teilhaben lassen, ohne die Phasen des Trauerns dabei unerwähnt zu lassen, was dem Buch auch eine gewisse Tiefe verleiht.

    Ich kann hier nur eine absolute Leseempfehlung geben vor allem für Liebhaber großer Emotionen.
    Ich hatte wunderbare Lesestunden und habe eine Achterbahn der Gefühle erlebt.

  2. Cover des Buches Der Drachenbeinthron (ISBN: 9783608961614)
    Tad Williams

    Der Drachenbeinthron

     (503)
    Aktuelle Rezension von: Sarthi1828

    Nach dem Tod des großen Königs Johan geriet das sorglose Leben eines Küchenjungen Simon (Sioman) ins Wanken. Er gerät mitten in den Kampf um den Drachenbeinthron zwischen den beiden Söhne des verstorbenen Königs, Elias und Josua. Und plötzlich muss er seine Heimat und alle die er liebt verlassen und in die große weite Welt aufbrechen, um selbst nicht getötet zu werden....


    Tad Williams ist mit diesem Buch ein Meisterwerk gelungen, der mit "Herr der Ringe" mithalten kann.

    Der Schreibstil ist hervorragend. Der Auto schafft es alles detailliert darzustellen ohne, dass es langweilig wird. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und man kann ihre Entwicklung im Laufe des Buches mitverfolgen. 

    Die Welt von Osten Ard ist komplex und konnte vom Autor hervorragend dargestellt werden. Sie stellt eine Mischung aus dem Mittelalter und Magie, gepackt mit magischen Wesen und Zauberei dar. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und bin von dieser richtig begeistert.

    Für manch anderen könnte das Buch langatmig sein. Dies ist jedoch auch erforderlich, da man sonst diese komplexe Welt nicht verstehen wird. Zumal, finde ich, dass der Autor einen guten und interessanten Weg gefunden hat, dem Leser diese Welt auf eine spannende und unterhaltsame Weise näher zu bringen. 

  3. Cover des Buches Der Abschiedsstein (ISBN: 9783608961621)
    Tad Williams

    Der Abschiedsstein

     (282)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-

    Das Geheimnis der Großen Schwerter – Band 2

    Welche Ziele verfolgen die geheimnisvollen Elbenvölker der Nornen und Sithi, denen das Land einst gehörte? Der untote Elbenprinz Ineluki kehrt zurück und die Rache an den Menschen für vor langer Zeit erlittenes Unrecht ist nicht mehr fern. (Quelle: Inhaltsangabe – Hobbit Presse / Klett Cotta)

    „Der Abschiedsstein“ ist der zweite Band der Osten Ard-Reihe „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ und schließt nahtlos an seinen Vorgänger „Der Drachenbeinthron“ an.
    Zu Beginn gibt es eine kurze Zusammenfassung der umfangreichen Geschehnisse des ersten Bandes – eine hilfreiche Erinnerungsstütze, wenn zwischen dem Lesen der einzelnen Bände etwas Zeit vergangen ist. Das Buch startet mit einem ziemlich düsteren Prolog, der neugierig auf die Handlung macht:


    „Die Nornen fingen ihn ohne Mühe und schleppten ihn in die Tiefen der verlassenen Burg, hinab unter die schattendunklen, eisumhüllten Türme mit ihren unablässig flackernden Lichtern.“ – Seite 12, eBook


    Nach dem Tod des beliebten Königs Johan hat nun dessen ältester Sohn Elias die Herrschaft übernommen. Doch mit ihm ist auch die Macht des mysteriösen Priesters Pryrates gestiegen – im Laufe der Handlung wird noch deutlicher, zu was Elias engster Vertrauter wirklich fähig ist…
    Nach den letzten dramatischen Geschehnissen wird immer klarer, dass eine große Bedrohung und eine dunkle Macht aus dem Norden unaufhaltsam in das Innere von Osten Ard vorrückt – nach und nach lässt sich erahnen, wie groß das Grauen wirklich ist.

    Die Handlung wird wieder aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt – von bereits bekannten Charakteren, die an verschiedenen Orten im ganzem Reich unterwegs sind, mit unterschiedlichen Zielen und Missionen.
    Da ist Simon, der zusammen mit seinen Gefährten zu einem besonderen Ort unterwegs ist, der ihnen vor der Gefahr aus dem Norden etwas Sicherheit geben soll. Doch ihre Reise verläuft anders als geplant…
    Auch Prinz Josua, der zusammen mit einigen Verbündeten Schreckliches überstanden hat, hat große Pläne. Weitere Figuren erleben ebenfalls gefährliche Abenteuer und machen überraschende Entdeckungen.

    Sehr gut gefallen hat mir hier, dass man die einzelnen wichtigen Charaktere besser kennen lernt und auch einiges über die Elbenvölker -den Sithi und deren abtrünnigen dunklen Verwandten, den Nornen- erfährt.


    „Einen weiteren, unendlich langen Augenblick starrte er den Nornen an, die schmalen Züge eines Gesichtes aus einer anderen Welt.“ – Seite 117, eBook


    Auch die zentrale Geschichte um die Großen Schwerter bleibt sehr interessant – hier werden weitere Geheimnisse und Mythen um die mächtigen Waffen offenbart.


    „Der Rest des Raums wurde grau und substanzlos; das Schwert schien, ohne dass Licht darauf fiel, von innen zu glühen, bis die Luft selbst schwer wurde wie Stein.“ – Seite 370, eBook


    Der zweite Band ist, besonders zu Beginn, eher ruhig aufgebaut – Tad Williams schreibt mit viel Liebe zum Detail, sehr ausführlich und manchmal auch ausschweifend. Daher braucht man manchmal etwas Geduld. Jedoch finde ich das in dieser umfangreichen Fantasy-Saga sehr passend. Man bekommt so umfassende Einblicke in die unterschiedlichen Orte, den so verschiedenen Leben der Völker und natürlich einen Überblick über die aktuellen unheimlichen Geschehnisse im Land. Neben einzelnen rasanten Abschnitten bleibt es zwar eher ruhig aber dennoch durchgehend spannend.

    Im Anhang gibt es neben der Karte von Osten Ard noch ein ausführliches Register mit allen Personen, Orten und Sonstiges.

    Mein Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die wieder mit detailreichen Schilderungen und einem fesselnden Verlauf überzeugt. Es wird abenteuerlich, mysteriös und auch düster, gleichzeitig auch beeindruckend mit vielen detailreich beschriebenen Schauplätzen und überzeugenden Charakteren. Gerade im letzten Drittel passiert einiges und macht neugierig auf den dritten Band. Großartige High-Fantasy.

  4. Cover des Buches Die Nornenkönigin (ISBN: 9783608961638)
    Tad Williams

    Die Nornenkönigin

     (253)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-

    Das Geheimnis der Großen Schwerter – Band 3

    Wie eine alte Weissagung verrät, wird erst dann Friede in Osten Ard einkehren, wenn die drei Großen Schwerter wieder vereinigt sind.
    (Quelle: Auszug aus der Inhaltsangabe - Hobbit Presse / Klett Cotta)

    „Die Nornenkönigin“ ist der dritte Band der großartigen Reihe „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ und setzt die umfangreiche Geschichte um das Schicksal von Osten Ard fort.
    Sehr hilfreich ist die Zusammenfassung der ersten beiden Bände am Anfang, sodass man sofort wieder mitten im Geschehen ist. Hier geht es nahtlos nach den letzten Ereignissen im zweiten Band weiter. Am Ende wurde es nochmal richtig spannend – vieles lief beim geheimnisvollen Abschiedsstein zusammen, der auch hier eine zentrale Rolle spielt, zudem gab es eine große Entdeckung, mit der niemand gerechnet hat.

    Die Reise der Charaktere, die zum Teil an verschiedensten Orten in Osten Ard unterwegs sind, geht weiter – von gefährlichen Abenteuern, Intrigen und großen Kämpfen ist alles dabei. Die regelmäßigen Wechsel zwischen den Figuren und deren Schauplätzen, die oft unterschiedlicher nicht sein können, sind sehr gut gewählt.
    Prinz Josua und Simon erwartet eine gefährliche Herausforderung, die über das weitere Schicksal von ihnen und ihren Verbündeten entscheidet.
    In der Burg Hochhorst geht unheimliches vor und es wird deutlich, dass der Ort noch so manches Geheimnis verbirgt…
    Aber auch in anderen Teilen des Landes wird klar, dass sich mit der Gefahr aus dem Norden einiges verändert und dieses nur der Anfang ist…


    „Wie eine Flut, die unaufhaltsam einer unvorstellbaren Hochwassermarke zuströmt, drang der Sturm immer weiter vor, überzog sämtliche Länder, die seine Berührung nie gefühlt hatten, mit Frost und bedeckte ganz Osten Ard unter einem großen, kalten Bahrtuch. Es war ein Sturm, der das Herz betäubte und den Mut lähmte.“ – Seite 227, eBook

    „Die schwarze Farbe ihrer Kapuzengewänder war noch düsterer und stumpfer als die der Türen. Sie trugen Lanzen von fremdartiger, filigraner Machart, ein phantastisches Gewirr von Schnörkeln und Wirbeln, rasiermesserscharf.“ – Seite 594


    Dieses ist nur ein kleiner Einblick in die sehr umfangreiche Geschichte, für die man sich etwas Zeit nehmen sollte. Auch hier beginnt es eher ruhig, alles ist sehr ausführlich – längere Gespräche sowie verschiedenste Situationen und mysteriöse Träume, die inzwischen mehrere Figuren erleben, werden geschildert – später nimmt die Geschichte dann an Fahrt auf und überrascht völlig.

    Besonders spannend und sehr abenteuerlich fand ich hier den Weg von Prinzessin Miriamel und ihren Gefährten. Zudem wird hier das Geheimnis, das den mysteriösen Mönch Cadrach umgibt, gelüftet. Auch erfahren wird mehr über den „Bund der Schriftrolle“ und welche wichtige Rolle die kleine Herberge „Pelippas Schlüssel“ in der Hafenstadt Kwanitupul spielt.

    Zudem werden weitere Orte aus Osten Ard detailreich beschrieben. Vom sumpfigen Wran im Süden bis hin zum frostigen Norden – es gibt beeindruckende Schilderungen. Auch die Niskies, die Sithi, die Nornen und deren Königin rücken mehr in den Fokus.


    „Ein scharfer Splitter bohrte sich in ihr uraltes Herz. Sie war verunsichert. Irgendwo am äußersten Rand des Gewebes ihrer Pläne war ein Faden gerissen.“ – Seite 245, eBook


    Mein Fazit: Ein gelungener dritter Band der großartigen Fantasy-Saga, der im Laufe der Handlung an Fahrt aufnimmt und ziemlich überrascht. Es wird abenteuerlich, manchmal etwas brutal und auch mal ziemlich gruselig. Über allem schwebt dann noch die Gefahr aus dem hohen Norden. Es bleibt weiterhin spannend, interessant und sehr facettenreich. Toll!

  5. Cover des Buches Die Hexenholzkrone 2 - Der letzte König von Osten Ard (ISBN: 9783608961966)
    Tad Williams

    Die Hexenholzkrone 2 - Der letzte König von Osten Ard

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Die erste Reihe um das sagenumwobene Land Osten Ard ist ja schon eine ganze Weile her, aber Tad Williams hat es geschafft, nach so vielen Jahren einen gelungenen Anschluss zu finden!
    Die Handlung beginnt 30 Jahre nach den Ereignissen aus "Das Geheimnis der großen Schwerter" und auch wenn der Autor im Vorwort schreibt, dass man hier keine Vorkenntnisse braucht und er alles Wesentliche zum Hintergrund eingeflochten hat, wäre es extrem schade, die vorherige Reihe nicht zu lesen!

    So viele Figuren kommen darin vor, die man schon kennt und auch wenn sie teilweise nur nebenbei erwähnt werden, hat man sofort einen Bezug zu ihnen und die Erinnerung, welche tragenden Rollen sie in der "Vorgeschichte" gespielt haben. Deshalb rate ich auf jeden Fall dazu, die Bücher um Osten Ard chronologisch zu lesen, wie ich es unten für euch aufgelistet habe.

    Durch meine Vorkenntnisse ist mir der Einstieg hier sehr leicht gefallen - es war wie ein Nachhause kommen, auch wenn viele der Figuren aus der ersten Reihe mittlerweile ein reifes Alter erreicht haben. Dafür rücken aber ihre Kinder und Enkel nach, die sich neuen Problemen stellen müssen, und davon gibt es nicht wenig:

    - Das Königspaar im Hochhorst sieht sich einer erneuten Gefahr aus dem Hohen Norden gegenüber

    - Der junge Prinz Morgan muss sich nach einer Jugend mit Saufgelagen und Weibergeschichten der schweren Herausforderung stellen, endlich erwachsen zu werden

    - Tiamak, der Gelehrte aus dem Wran, hat ein Rätsel einer alten Schrift zu lösen

    - Die junge Nezeru ist als Opfermutige der Nornen-Königin auf einer gefährlichen Mission unterwegs

    - und im Süden entstehen immer mehr Unruhen durch die Machthaber in Nabban und den kriegerischen Stämmen in den Thrithingen


    Reichlich Konflikte, die Tad Williams gekonnt verstrickt und wunderbar strukturiert aufbaut, so dass man nach und nach immer tiefer in die komplizierten Hintergründe der neuen Ereignisse eintaucht, die nichts gutes verheißen.

    Trotz dem Sammelsurium an Figuren und unterschiedlichen Schauplätzen verweilt der Autor lange genug in den Kapiteln, um beim Lesen ein Gefühl für die Szene entwickeln zu lassen. Hohes Tempo darf man aber nicht erwarten, denn er erzählt mit viel Liebe zum Detail - das mag für manche langwierig wirken, ich empfinde es als lebendig, anschaulich und wirkunsvoll. Grade durch den Rundumblick, was an den verschiedenen Ecken des Kontinents passiert, gibt es auch genügend Abwechslung!

    Neben den bekannten Figuren gibt es auch einige neue Charaktere mit interessanten Eigenschaften, Zielen und Herausforderungen, die mich sehr neugierig machen, wie es in der Fortsetzung mit ihnen weitergeht. An Ideen mangelt es Tad Williams jedenfalls nicht und ich freu mich schon sehr auf den nächsten Band!

    Die vielen Leerseiten vor den Kapiteln finde ich allerdings unnötig, die hätte man sich sparen können. Ansonsten haben sie aber eine wunderschöne Optik von außen, eine übersichtliche Karte von Osten Ard im Inneren und eine ausführliche Liste aller Personen, Orte und Begriffe im Anhang.

  6. Cover des Buches Der Engelsturm (ISBN: 9783608961645)
    Tad Williams

    Der Engelsturm

     (248)
    Aktuelle Rezension von: DerRob

    Ich weiß, der Anfang und das Ende sind am schwersten und doch kam mir dieses Ende sehr langatmig und lieblos vor.

    Lang aufgebaute Stränge wurden auf wenigen Seiten abgehandelt, große Geheimnisse wurden lieblos offenbart und die Liebe zum Detail und der Welt, die Williams erschaffen hat, ist in dem Teil verblasst.

    Wenn es ein Einzelband gewesen wäre, so hätte er von mir wahrscheinlich noch immer vier bis fünf Sterne bekommen, denn das Buch ist noch immer ein überdurchschnittlich gutes Buch, aber wenn man es mit den vorhergehenden Büchern vergleicht, ist es schwach.

    Deshalb gilt meine Kritik nur im Vergleich zu den Vorgängern.

    Auch zum Inhalt mag ich nicht viel sagen, denn es würde zu viel verraten. Gerade weil so viel um den heißen Brei geschrieben wurde, wäre jeglicher Inhalt, der preisgegeben wird ein riesiger Spoiler.

    Als Leser*in der anderen Teile würde ich es aber trotzdem noch lesen, denn das Ende ist gut und vieles wird aufgeklärt. Es ist nur eben eher ein Rohdiamant.

  7. Cover des Buches Brüder des Windes (ISBN: 9783608985030)
    Tad Williams

    Brüder des Windes

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Motte_

    Mit „Brüder des Windes“ hat Tad Williams seine Osten-Ard-Reihe erneut ergänzt und ausgeschmückt. Diesmal handelt es sich, anders als bei den zuletzt erschienenen Romanen, allerdings nicht um eine Fortsetzung des Epos um das „Geheimnis der Großen Schwerter“. Vielmehr werden hier die Ereignisse, die sich tausend Jahre vor diesem zugetragen haben, näher beleuchtet.

    Im Fokus stehen hierbei die Brüder Hakatri und Ineluki, der aus den vorigen Romanen bereits als rachsüchtiger Sturmkönig bekannt sein dürfte.

    Pamon Kes, der Waffenträger Hakatris und leiser Protagonist des Buches, beschreibt hier die jungen Jahre seines Herrn, der auf einer Drachenjagd schwere Verletzungen erlitt – der Anlass für eine lange Odyssee auf der Suche nach einem Heilmittel, auf der Pamon Kes stets an seiner Seite reiste.

    Tad Williams gibt Einblick in die unterschiedlichen Wesen der beiden Brüder, den besonnenen, gutmütigen Hakatri, ganz im Kontrast zu seinem Bruder Ineluki, der - impulsiv und ichbezogen – bereits erahnen lässt, was die Jahre aufgestauten Zornes und Beeinflussung durch fragwürdige Ratgeber später einmal mit ihm anstellen würden.

    Im Hintergrund werden immer wieder die Spannungen zwischen den Zida’ya, den konservativen Herrschenden, denen auch die Brüder angehören, den von ihnen versklavten Tinukeda’ya wie Pamon Kes und den Menschen thematisiert.

    Auch wenn es sich bei „Brüder des Windes“ um ein Prequel zur Reihe um „Das Geheimnis der Großen Schwerter“ handelt, würde ich das Buch eher nicht als Einstieg empfehlen, sondern mit den Romanen in der Reihenfolge ihres Erscheinens beginnen.
    Ohne das Hintergrundwissen um die späteren Ereignisse in Osten Ard stelle ich mir die Lektüre ein wenig zäh und möglicherweise etwas langatmig vor.
     Für Fans der Reihe aber ein erneutes Abtauchen in eine vertraute, fantastische Welt, die in jedem Teil der Reihe immer wieder neue Facetten zeigt.

  8. Cover des Buches Die Hexenholzkrone 1 (ISBN: 9783608984774)
    Tad Williams

    Die Hexenholzkrone 1

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann

    Seit Ewigkeiten mal ein Buch, dass ich zum zweiten Mal gelesen habe. Aber es war auch schon ewig her, dass ich es zum ersten Mal gelesen habe. An viele Dinge konnte ich mich noch dunkel erinnern, an einige aber gar nicht mehr.
    Das ist vielleicht bei dem Personal das hier aufgefahren wird, auch kein Wunder (das Buch hat 30 Seiten Glossar).
    Es ist nicht langweilig, aber erscheint im Grunde genommen wie eine lange Einführung. Ich denke (und hoffe) das die eigentliche Action dann noch in den nächsten Bänden kommt. Denn eigentlich passiert nicht viel mehr als dass das Königspaar durch sein Land reist und seine Fürsten besucht. Dabei gibt es immer mehr Zeichen, dass ihr alter Feind die Nornenkönigin (mit ihrem Volk) sich wieder erhebt, die man vor 30 Jahren in einem verlustreichen Krieg zurückgeschlagen hat.
    Viele Kapitel behandeln das Königspaar, seine Familie und das Gefolge, aber auch eine Gruppe von Nornen, die sich selbst Hikeda'ya nennen, wird näher vorgestellt.
    Auch andere Gruppierungen und Stämme, die dann wahrscheinlich in den nächsten Büchern nochmal auftauchen, lernt man kennen.
    Den Fokus auf das Königspaar fand ich insofern etwas nervig, dass ich mit der Königin nicht so viel anfangen konnte. Ständig war sie eingeschnappt oder beleidigt.
    Ansonsten hat es mir aber ganz gut gefallen. Deshalb gibt es 4 von 5 ⭐.

  9. Cover des Buches Der brennende Mann (ISBN: 9783608936964)
    Tad Williams

    Der brennende Mann

     (45)
    Aktuelle Rezension von: oneday2bookblog

    Ich gebe zu, dass ich als großer Tad Williams Fan natürlich etwas befangen bin. Ich habe die "Das Gehemeinis der Großen Schwerter"-Bände und die "Osten-Ard"-Reihe verschlungen und mich anschließend wochenlang auf die Lektüre des kleinen Begleitbüchleins "Der brennende Mann" gefreut. Ich habe eine andere Art von Roman erwartet und wurde mit einer sagenähnlichen gut strukturierten und düsteren Geschichte aus der Sicht einer jungen Frau überrascht.

    "Der brennende Mann" wird so spannend und schaurig schön erzählt, dass ich die Geschichte in einem Rutsch auslesen musste. Besonders mochte ich die düstere Atmosphäre und die anfänglich zerbrechlich und schwach wirkende Protagonistin sowie den Lord, der sich mehr und mehr in seinem eigenen Glaubensdilemma verstrickt. Dass, die sagenähnliche Erzählung mit einem eher untypischen und tragischen Ende ausgestattet wurde, trägt nur zu meiner positiven Meinung über den Roman bei.


    Die gesamte Rezension auf unserem Blog:

    oneday2bookblog.com

  10. Cover des Buches Das Herz der verlorenen Dinge (ISBN: 9783608963991)
    Tad Williams

    Das Herz der verlorenen Dinge

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Morally_Grey

    Das Herz der verlorenen Dinge – Teil 0.5 der Der letzte König von Osten Ard Reihe von Tad Williams

     Schon während dem Lesen konnte ich es kaum erwarten diese Rezension zu verfassen – so begeistert war ich von diesem Buch und so sehr habe ich mich darauf gefreut meine Meinung darüber zu teilen:

    Das Buch schließt die Lücke zwischen Das Geheimnis der großen Schwerter und Der letzte König von Osten Ard. Zwei epische Fantasy Reihen, entsprungen aus Feder von Tad Williams. Doch dieses Buch ist so viel mehr als nur ein Lückenfüller.

    Die Schlacht um den Hochhorst – oder Asu’a – ist entschieden, doch der große Krieg ist noch lange nicht zu Ende. Schauplatz dieses (für Tad Williams Verhältnisse) sehr kurzen Romanes, ist die Heimat der Weisfüchse; Ihr letzter Zufluchtsort, versteckt im Schutz des mächtigen Berges Sturmspitze. Die Belagerung der steinigen Festung bietet die Kulisse einer Geschichte, in der einige Fragen aufgeworfen werden:

    • Was passiert, wenn der Jäger plötzlich zum Gejagten wird?
    • Was passiert, wenn Mut und Tapferkeit in blankem Hass umschlagen?
    • Welche Folgen hat blinder Stolz auf eine längst vergessene Vergangenheit?
    • Welcher Preis muss gezahlt werden, um neue Wege gehen zu können?

    Während diese Fragen beantwortet werden, erfahren wir einiges mehr über die Geschichte von Osten Ard – im Besonderen über die Vergangenheit der Feenvölker.

    So viel Geschichte steckt in dieser Welt und so viel gibt es zu erzählen. Tad Williams versteht es wie kaum ein anderer eine fantastische Welt zum Leben zu erwecken. Man fühlt sich beim Lesen selbst in den hohen Norden versetzt. Man friert gemeinsam mit den Soldaten in der eisigen Kälte am Fuße des Berges, oder sammelt neuen Mut, entfacht durch die Worte inspirierender Persönlichkeiten, wie sie nur die Zeit höchster Not hervorzubringen vermag. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl durch Informationen zur Welt, Geografie oder Geschichte überfordert zu werden oder den Fokus zu verlieren.

    Besonders spannend: Auf Grund der zuvor genannten Fragen war es mir kaum möglich zu sagen, wer nun Pro- und wer Antagonist dieser Geschichte ist. Jeder will nur das Beste für sein Volk, doch unterscheiden sich die Vorstellungen wie dieses Ziel erreicht werden kann, und welche Opfer dafür gebracht werden müssen, grundlegend voneinander. Gut oder Böse liegt in diesem Fall viel mehr denn je im Auge des Betrachters.

    Williams Schreibstil ist zu alledem wie das Tüpfelchen auf dem I. Detailreich, gefühlsstark und an manchen Stellen sogar poetisch. Allerdings ohne dabei jemals in Gefahr zu geraten übertrieben zu wirken, oder den Lesefluss ins Stocken zu bringen.

    Diesen Roman zu lesen war eine große Freude: Es gab Action, Gefühle, Hintergründe und vor allem Charaktere, die mich bereits zum Zeitpunkt ihres Auftritts in den Bann gezogen haben. Dieses Buch ist für mich genau das, was es sein soll: Eine Geschichte über die Vergangenheit, die gleichzeitig meine Neugierde auf die Zukunft wecken konnte. Eine Zukunft, die mich in der Reihe Der letzte König von Osten Ard erwartet, und auf die ich mich schon sehr freue!

    Klare Leseempfehlung für alle die bereits Das Geheimnis der großen Schwerter gelesen haben!

  11. Cover des Buches Das Geheimnis der großen Schwerter 1 - 4 (ISBN: 9783596161508)
    Tad Williams

    Das Geheimnis der großen Schwerter 1 - 4

     (105)
    Aktuelle Rezension von: LenaS
    Worum geht es?
    König Johan steht auf der Schwelle zum Tod und hinterlässt die Söhne Elias und Joshua. Zudem gibt es den Jungen Simon, der in der Küche des Königs dient und gern Magie erlernen möchte. Der Autor T. Williams entführt uns in eine eigenständige Welt und man glaubt beim lesen, Teil von ihr zu sein. Die Saga hat unglaublich viele Seiten, aber sie war spannend und unterhaltsam.
    Das Epos ist aus meiner Sicht 5 Sterne wert.
  12. Cover des Buches Siege (ISBN: 9781841498416)
    Tad Williams

    Siege

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Der siebte Schrein (ISBN: 9783453152991)
    Robert Silverberg

    Der siebte Schrein

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches The Dragonbone Chair (ISBN: 9781841498393)
    Tad Williams

    The Dragonbone Chair

     (22)
    Aktuelle Rezension von: wandablue
    Drachen und Schwert und das Ende der Welt.
    Beinahe hätte meine Rezensionsüberschrift gelautet: Langwierig wäre noch geprahlt. Denn Tad Williams beginnt seine „Saga von Osten Ard“ mit ausserordentlich epischer Länge. Sein Buch hat auch im Weiteren Längen um Längen, da muss man schon sehr geübt sein und die Zähne zusammenbeissen und von anderen Leserinnen angetrieben werden, um sie durchzustehen.

    Ja, der erste Band „Der Drachenbeinthron“ hat mich nicht vom Sockel gehauen. Sein Personal ist nämlich auch nicht gerade so, dass man die Luft anhält. Jedenfalls nicht das menschliche. Das sich spinnefeind gegenüberstehende königliche Bruderpaar Elias und Joshua ist skizziert, fast hingekritzelt, nicht liebevoll ausgeführt.

    Mit den Figuren aus den Tiefen der Tiefe sieht es besser aus. Sobald die Sithi auftauchen, ein blasiertes, hochmütiges Katzenvolk, bin ich ein wenig versöhnt. Mit der vielen Langeweile. Ja, Langeweile! Und der Luftgeist Ineluki, von dem man nicht weiß, aus was er besteht, wird vielleicht auch spannend sein. Vielleicht auch nicht. Er sitzt in seinem Stormspikeschloss, ist sauer und lässt Winter im Maien sein.

    Es hat fast zwei Drittel eines mehr als 700seitigen Romans (mit unglaublich kleiner Schrift!!) gedauert, bis man mir eröffnet, dass man lediglich drei Schwerter sucht. Banal. Magische Schwerter. Memory. Sorrow. Thorn. *augenverdreh*. Aber immerhin weiss man es dann endlich. Vorher stolpert Simon, ein sehr dummer Küchenjunge durch die Geschichte, und wo der überall herumstiefelt ohne sichtbaren Sinn und Ergebnis.

    Magische Schwerter finde ich halt läppisch. Und Drachen auch. Dafür kann keiner was. Doch nehme ich dem Autor übel, dass er den christlichen Glauben benutzt und verfremdet, um den Glauben der menschlichen Bewohner darzustellen. Statt Christus am Kreuz, hängt der Retter halt am Tree und man schlägt nicht das Kreuz, sondern macht das Zeichen des Baumes. Einfallslos und eigentlich schon Blasphemie. Anscheinend kann man aber auf Priester doch nicht verzichten. Nicht mal in Osten Ard.

    Ist man fast am Ende des Buches angelangt und hat die Hoffnung auf Spannung vollkommen und ganz und gar aufgegeben, dann nimmt der Roman doch noch ein wenig Fahrt auf: eine Stadt wird belagert, Verrat und Intrige nehmen ihren Lauf, ein Schneepalast verzaubert und ein Drache wird erschlagen.

    Positiv zu vermerken ist, dass der Autor sich, bei allen Abschweifungen plotmässig nicht verzettelt und dass auch der Leser  mühelos den Überblick behält, mögen noch so viele Personen aufmarschieren und wieder von der Bühne abtreten, das Große und Ganze verliert man nicht aus dem Auge.

    Ein weiteres Plus sind manche humorigen Einwendungen. Es ist nur so eine kleine Prise Humor. Man hofft, in weiteren Bänden mehr davon anzutreffen.

    Negativ ist wiederum, dass die erzählerischen Mittel des Autors begrenzt zu sein scheinen (dummer Frager, kluger Antworter ist sein Hauptstilmittel und das ist ausgerechnet die Erzählart, die der geneigten Leserin als besonders plumb erscheint).

    Für das Jahr 1988 und als ersten ambitionierten Entwurf zur Fortsetzung von Fantasy im ausführlichen Stil von Tolkien mag man punktemässig nicht allzu tief gehen. Dennoch hofft man auf eine Steigerung! Sie ist notwendig.

    Fazit: Drachen und Schwert und das Ende der Welt innerhalb eines königlichen Bruderzwists. Habe ich erwähnt, dass man Knöchelchen wirft, um die Zukunft vorherzusagen? Lächerlich.

    Kategorie: Fantasy mit Fantasie
    Daw Books, Penguin Group, 2005
  15. Cover des Buches Der brennende Mann (ISBN: 9783899407068)
    Tad Williams

    Der brennende Mann

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Die Hexenholzkrone (Teil 2) (ISBN: 9783844528060)
    Tad Williams

    Die Hexenholzkrone (Teil 2)

     (6)
    Aktuelle Rezension von: LunasLeseecke
    Nachdem im ersten Band dieser neuen Trilogie Utuk'ku, die Königin der Nornen ist aus ihrem Heilschlaf erwacht ist und auf Rache an den Menschen sind, ist so einiges geschehen. Es entspinnen sich jede Menge Intrigen im Berg der Nornen und auch im Herrschaftsbereich der Menschen lauert bereits Verrat hinter jeder Ecke. Selbst die Elfen, die in diesem zweiten Band endlich ihren großen Autritt haben, scheinen nicht frei davon zu sein.

    Wo die Hexenholzkrone einen tollen Mix an altbekannten Charakteren und neuen Helden geboten hat, wartet Teil zwei nun mit noch mehr bekannten und auch neuen Gesichtern auf. Das Rad des Schicksals dreht sich, und droht ganz Osten Ard unter sich zu Staub zu zermalmen. Doch verschiedene Helden kämpfen an unterschiedlichen Fronten, einander unbekannt und doch einem Ziel folgend. Viele Fragen die im ersten Band aufgeworfen wurden finden nun eine Antwort und lassen mich auf eine noch spannendere Fortsetzung hoffen, wenn nach und nach alle Fäden ihren Weg zu einem großen Höhepunkt finden werden.

    Im ersten Band fand ich es besonders schön, dass wie schon in „Das Herz der verlorenen Dinge“ auch Nornen-Charakteren Raum gewährt wird, und sie nicht nur der große Gesichtslose Feind bleiben. Der Norne Viyeki und vor allem seine Halbblutstochter Neseru gehören zu meinen Lieblingscharakteren. Und auch Neserus Mutter, eine Sklavin unter dem Berg ist ein sehr spannender Charakter. Überhaupt finde ich, dass es Tad William fantastisch schafft, trotz der manchmal überwältigenden Fülle an Charakteren, allen eine gewisse Tiefe zu verleihen, die sie wie alte Bekannte erscheinen lassen. Jeder ist irgendwie besonders und Helden findet man manchmal an völlig unerwarteten Orten.

    Die Story bleibt durch die vielen Handlungsstränge und Charaktere durchgehend divers und spannend. Ab und zu gibt es auch größere Spannungsspitzen. Im Gegensatz zum ersten Band war ich diesmal direkt im Geschehen und konnte den verschiedenen Charakteren ohne größere Verwirrung folgen. Wie im ersten Band vermutet braucht die Geschichte etwas Anlauf und so fand ich Band zwei noch weitaus spannender als den ersten. Vor allem hat mir gefallen, dass die ersten Fragen sich bereits geklärt haben, auch wenn sich dafür mindestens genauso viele neue auftun. Doch ich finde es schön, einen roten Faden im Kopf zu haben, der die Ereignisse und Charaktere miteinander verbindet. Den nächsten Band erwarte ich nun noch gespannter.

    Fazit
    Die Lesung von Andreas Fröhlich ist wie gewohnt gelungen. Er hat einfach eine unglaublich tolle Erzählerstimme und ich liebe seine Interpretationen der Charaktere, die völlig unaufgeregt daher kommt und mich doch jedes Mal wieder in ihren Bann zieht.
  17. Cover des Buches Storm (ISBN: 9781841498423)
    Tad Williams

    Storm

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Das Reich der Grasländer 1 (ISBN: 9783608985016)
    Tad Williams

    Das Reich der Grasländer 1

     (68)
    Aktuelle Rezension von: readstars

    Hallo,

    ich fand das Buch von Tad Willams eigentlich sehr gut, jedoch ein wenig langatmig an manchen Stellen. Da George R R Martin sagte, dass diese Reihe seine Inspiration von Game of Thrones gewesen ist und ich ein großer Fan bin, war ich sehr gespannt. Das Buch ist leider nicht der erste Teil der gesamten Reihe, sondern nur der erste Teil einer "Unterreihe" in der Welt von Osten Ard. Nach 30 Jahren Frieden, erwacht die totgeglaubte Nornenkönigin und Krieg ist im Vormarsch. Der Schreibstil ist sehr gut und an manchen Stellen wiegesagt jedoch ein wenig langatmig. Trotzdem bleibt es spannend.

    Das Buch ist für alle eine Leseempfehlung, die Fantasyromane mögen und ein eine andere Welt eintauchen möchten.

    Maike

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