Bücher mit dem Tag "nosferatu"

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20 Bücher

  1. Cover des Buches Blutbraut (ISBN: 9783570308875)
    Lynn Raven

    Blutbraut

     (1.096)
    Aktuelle Rezension von: gedankengarten

    Zusammen mit 8 anderen Buchbegeisterten habe ich mein unangefochtenes Lieblingsbuch, nämlich Blutbraut von Lynn Raven, nochmal gelesen. Ich glaube, es war das 3. Mal, dass ich es gelesen habe. Anfangs hatte ich Zweifel: Wird es mir nach all den Jahren immer noch so gut gefallen? Eindeutig ja! Ich habe es geliebt! Und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich es gelesen habe.

    Wo soll ich nur anfangen? Vielleicht bei Lynn Raven selbst. Sie ist für mich ein Schreibvorbild in vielerlei Hinsicht. Besonders bewundere ich ihr Talent, Charaktere zu erschaffen, die einem unter die Haut gehen. Mit denen man mitfühlt, mitleidet. Die, jeder für sich, so einzigartig sind, dass sie die Geschichte lebendig machen. Bei ihr habe ich nicht das Gefühl Leserin zu sein. Bei ihren Büchern fühle ich mich in die Geschichte hineingezogen und als ein Teil von ihr. Das liegt unter anderem auch an ihrem einzigartigen Schreibstil, der sie für mich auch von vielen anderen Büchern/Autoren hervorhebt. Und so auch bei Blutbraut. Santa Reyada ist mein Zuhause und schon auf den ersten Seiten fühlt es sich für mich wie nach Hause kommen an. Damals hatte mich Blutbraut schon beim 1. Satz überzeugt und das ist mir bisher tatsächlich nie wieder passiert. Es war einfach ein legendärer erster Satz :D. 

    Und ab da wurde es nur noch besser: Blutbraut hat 736 Seiten, ist aber nie langweilig. Die Spannung wird konstant oben gehalten und es passieren so viele fantastische Dinge. Der Fantasy-Anteil wird ganz nebenbei einfließen gelassen mit genau dem richtigen Maß an Informationen, sodass man der Geschichte gut folgen kann, aber nicht überfordert ist. 

    Was Lynn Raven ebenfalls wunderbar gelingt und was mir oft bei anderen Büchern fehlt, ist die natürliche Entwicklung der Charaktere und der Beziehung. Sie ist so sanft, dass sie kaum auffällt, aber deutlich genug, dass man sie als Leser feststellen kann. Hier stimmt einfach alles und man kann die Entwicklung und Handlung der Charaktere gut nachvollziehen. Und dann noch Joaquin, Lucinda und Rafael. Was soll ich sagen, außer, dass ich sie liebe? Alle drei vereinen Eigenschaften, die ich schätze: Loyalität, Humor, Kampfgeist, Freundlichkeit. Aber auch noch so viel mehr, was ich einfach nicht in Worte fassen kann. Besonders die Freundschaft zwischen Rafael und Joaquin empfinde ich als sehr wertvoll. Joaquin wird immer mein Bookboyfriend No.1 bleiben, denn er ist fürsorglich, aufmerksam, sexy, beschützend und lässt Lucinda doch genug Freiheiten, Raum, um sich selbst zu finden und eigene Entscheidungen zu treffen, die er respektiert, ob sie ihm nun gefallen oder nicht. Was ich ebenfalls besonders an diesem Buch liebe, sind die erstklassigen Dialoge: Die schnellen, humorvollen Wortwechsel zwischen Joaquin und Rafael. Die spanischen Anteile seitens Joaquin, die tiefgründigen Worte zwischen ihm und Lucinda.

    Nach all den Jahren hoffe ich immer noch, dass bald ein zweiter Band erscheinen wird, denn das Buch endet sehr offen und lässt definitiv genug Spielraum für eine Fortsetzung.

    Blutbraut ist geeignet für jeden, der Fantasy, Romantasy, Enemies to lovers und feelgood Bücher liebt, genauso wie Spannung und einzigartige Settings!

  2. Cover des Buches Strange Angels - Verflucht (ISBN: 9783426283455)
    Lili St. Crow

    Strange Angels - Verflucht

     (161)
    Aktuelle Rezension von: Stern86schnuppe
    Leider habe ich mir von dem Buch und der Thematik deutlich mehr versprochen.  Eigentlich liebe ich Bücher, die von Werwölfen, Vampiren und co. handeln. Doch von diesem bin ich leider sehr enttäuscht und nun auch nur noch halb so traurig, dass der 3. Teil nicht auf Deutsch erschienen ist.
    Die Protagonistin, Dru, ist noch ein Teenager. Jedoch geht sie seit Jahren mit ihrem Vater auf die Jagt nach den Monstern der Nacht, die aus der Echtwelt stammen. Nach seinem plötzlichen Tod und wieder auftauchen als Zombie muss sie ihn selbst ein zweites mal töten und das auch noch im eigenen Wohnzimmer. Sicher mag dies eine traumatische Erfahrung, besonders für einen Teenager sein. Doch als sie nun plötzlich auf sich gestellt ist, verhält sie sich völlig unlogisch und schlimmer, als jemand, der zuvor nie etwas mit der Echtwelt zutun hatte.  Selbst ihr Retter in der Not, der versehentlich zu einem Loup Garou gemacht wird, verhält sich schlauer, als Dru.
    Zu dem holprigen Schreibstil und den unzähligen unnützen Gedankengängen von Dru, wird plötzlich noch ein riesen Geheimnis um ihre Person gemacht, welches an der Stelle der Geschichte mehr als nur unpassend wirkt. Besonders, da ihr zweiter Retter in die Not, Dru scheinbar auch noch als Köder benutz und statt sie zu retten, den Bösen direkt an die Haustür liefert und sie ohne nachzudenken hinein läuft und  sich als "Fastfood" zur Verfügung stellt, obwohl sie es als Jägerin oder bisherige Jäger Gehilfin doch besser wissen sollte.


    Ich habe mir von dem Buch deutlich mehr versprochen. Die Story hat sehr viel Potenzial. Leider ist die Umsetzung nicht besonders gut gelungen.  
  3. Cover des Buches Blutbraut (ISBN: 9783867178143)
    Lynn Raven

    Blutbraut

     (46)
    Aktuelle Rezension von: LucyLu

    Ich habe vor einiger Zeit das Buch gelesen und jetzt doch beschlossen eine Bewertung dazu zu schreiben. Ich hatte große Erwartungen da ich kurz davor das Buch Kuss des Kjer auch von Lynn Raven gelesen hatte und ich es einfach nur unglaublich gut gefunden habe. 

    Das Buch Blutbraut hat mich seeehr viele Nerven gekostet, aber ich konnte es einfach nicht aus den Händen legen. Da ich innerhalb weniger Kapitel sehr in den jungen Magier Joaquin de Alvaro verliebt war und finde das Lucinda einfach nur ihren Stock aus ihrem A**ch hätte ziehen müssen und alles wäre nicht so unerträglich spannend gewesen.  

    Die Hauptcharakterin Lucinda Moreiras ist im ersten Moment unglaublich nervig, aber wenn man sich in ihrer Situation (die sehr gut, mit vielen Emotionen und Gefühlen, geschildert wird) versetzt, absolut nachvollziehbar.

    Ein auffallend spannendes Highfantasy Erlebnis das es so sicher nicht nochmal gibt.

    Alles in allem werde ich es mit gutem Gewissen weiterempfehlen, da ich wahrscheinlich zu streng mit Lucinda ins Gericht gegangen bin.

  4. Cover des Buches Strange Angels - Verraten (ISBN: 9783426283462)
    Lili St. Crow

    Strange Angels - Verraten

     (77)
    Aktuelle Rezension von: buchstabentraeume
    "Verraten" setzt nahtlos dort an, wo "Verflucht" endete. Es empfiehlt sich nicht, diesen zweiten Band ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Band zu lesen. Es findet keine Zusammenfassung der Ereignisse statt und Rückblicke sind zum Einen sehr selten und erklären zum Anderen nur sehr wenig. Selbst für Leser des ersten Bandes kann es schwer fallen, sich in der Welt der Djamphire, Werwölfe, Wampyre und Nosferatu erneut zurechtzufinden, da zwischen dem Erscheinen der beiden Bücher fast ein Jahr liegt. Die Ereignisse aus "Verraten" sollten schon noch präsent sein, um mit Lesen des zweiten Bandes Verständnisprobleme zu vermeiden.

    "Verraten" beginnt sehr ruhig. Der Leser wird in den Alltag an der Schola eingeführt. Dru ist hier nicht nur die einzige weibliche Person, sondern dazu noch die einzige Svetocha unter lauter Djamphiren und Werwölfen, die an der Schola trainiert und erzogen werden. Dru langweilt sich furchtbar und leider überträgt sich das auch auf den Leser. Es passiert einfach nicht viel im ersten Drittel des Buches. Auch Kämpfe unter den Werwölfen oder Beschreibungen der Unterrichtsstunden sorgen nicht gerade für Spannung.

    Dies ändert sich erst, als die Nosferatu die Schule angreifen. Jetzt kommt endlich Spannung und Action in das Buch, wie es der Leser aus "Verflucht" gewohnt war. Alte, unliebsame Charaktere tauchen auf, die für Ärger sorgen und die Lehrer und Schüler der Schola auf Trab halten. Ziel dieser Angriffe ist Dru, die in großer Gefahr schwebt, sich aber dennoch nicht an die Anweisungen der Lehrer hält, sondern, typisch Dru, ihren eigenen Kopf durchsetzt. Dadurch macht sie jedoch alles nur schlimmer.

    Hilfe erhält sie von Graves und Christophe, zwischen denen sie sich hin- und hergerissen fühlt. Während sich der Leser wahrscheinlich schon für einen der beiden als Lieblingscharakter entschieden hat, ist Dru noch längst nicht so weit. Doch umso bewusster ist den beiden Jungs ihre Rivalität, die sie ungehemmt ausleben. Es macht Spaß, als Leser zu verfolgen, wie sie ihre Machtspielchen austragen, während Dru hilflos zwischen den beiden steht. Dieses Beziehungsdreieck ist sehr vielversprechend - hoffentlich wird ihm in den folgenden Bänden noch viel Beachtung geschenkt.

    Nachdem Spannung und Action in die Handlung gekommen sind, gibt es zwischendurch aber auch immer wieder ruhige Momente, in denen der Leser wie die Charaktere Gelegenheit zum Luftholen bekommt. Diese ruhigen Szenen beschäftigen sich hauptsächlich damit, dass Dru nicht weiß, wem sie trauen kann und wem nicht. Alle versuchen, ihr zu versichern, dass sie ihr helfen wollen. Aber Dru hat Anhaltspunkte oder teils auch nur Vermutungen dafür, dass dem nicht so ist. Als Leser ist man ebenso unsicher wie Dru, da das Buch ja aus ihrer Sicht geschrieben ist. Deshalb fällt es schwer, sich auf manche der Charaktere einzulassen, da man nicht weiß, ob man ihnen trauen kann oder nicht.

    Das Buch beantwortet einige Fragen, die sich bereits im ersten Band gestellt haben. Aber es wirft mindestens doppelt so viele neue Fragen auf. Es macht fast wahnsinnig, keine Antworten zu bekommen. Als Leser weiß man dadurch ganz genau, wie Dru sich fühlen muss.

    Dru ist eine tolle Erzählerin. Sie beschreibt den Lesern nicht nur die Handlungsumgebung, sondern gibt auch ganz offen Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. In kursiver Schrift sind ihre Gedanken wiedergegeben, die sie nicht laut ausspricht, die dafür oft genug in umso größeren Gegensatz zu dem tatsächlich Gesagten stehen. Diese Gedanken sind oft herrlich ironisch oder bitterböse. Dru hat eine gnadenlos offene Art und kann oft nur im letzten Moment ihre Zunge zügeln. Wie schön, dass der Leser dennoch Einblicke in diese unausgesprochenen Gedanken erhält. Dru mag für den ein oder anderen Leser ein sehr eigenwilliger Charakter sein, aber dadurch wirkt sie nur authentischer. Dru hat alles verloren, was ihr einmal wichtig war: ihren Vater, ihre Mutter, ihre Großmutter. Nun steht sie ganz allein da und muss zudem damit fertig werden, dass sie kein gewöhnlicher Teenager ist, sondern ein besonderes Wesen, dem nach dem Leben getrachtet wird. Damit wird man nun mal nicht ohne Weiteres fertig. Das braucht eben Zeit und vor allem Unterstützung von außen. Dru gibt sich an vielen Entwicklungen die Schuld und wird von Vorwürfen geplagt. Es macht ihre Handlungen nur verständlicher, dass sie diese Selbstvorwürfe nicht einfach abschütteln kann. Dennoch hält sie sich wacker. Sie ist ein ganz besonderer Charakter.

    Ebenfalls in kursiver Schrift abgedruckt sind Drus Erinnerungen an ihre Kindheit, die sie immer wieder überfallen und für den Handlungsverlauf von großer Bedeutung sind. Oft hört Dru die Stimme ihres Vaters, der ihr Ratschläge erteilt oder sie vor Gefahren warnt. Es ist schön, dass er der Handlung dadurch erhalten bleibt, obwohl er ja tot ist.

    Während die bekannten Charaktere aus dem ersten Band der Reihe in dieser Fortsetzung eine weitere Entwicklung durchmachen, werden auch neue Figuren eingeführt. Zum Teil bleiben diese noch etwas blass, aber es ist bereits das Potential erkennbar, das in ihnen steckt. In den folgenden Bänden werden sie bestimmt noch weiter entwickelt.

    Das Ende des Buches ist sehr ereignisreich. Es bildet keinen richtigen Cliffhanger, aber es verdeutlicht doch, dass es eine Fortsetzung geben wird. Auf diese darf der Leser gespannt sein.

    Mein Fazit:

    Ein Wechselbad der Gefühle, zwischen Spannung und Ruhe - "Verraten" ist nach "Verflucht" eine gelungene Fortsetzung der "Strange Angels"-Reihe.
  5. Cover des Buches Die Schattenritter - Kuss der Dunkelheit (ISBN: 9783426502327)
    Kathryn Smith

    Die Schattenritter - Kuss der Dunkelheit

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Boleynhistoric
    Jahrhunderte nach dem Tod seiner Frau kann der Vampir Bishop ihren Verlust noch nicht verarbeiten und besucht ihr Grab in Rumänien, doch dort erwartet ihn eine Vampirjägerin namens Marika, die ihn gefangen nimmt. Sie ist eine bezaubernde junge Frau, doch wenn er könnte, würde er sie umbringen. Tagelang lässt sie ihn ohne Blut in diesem muffigen Keller liegen, gepeinigt von Silber und fragt ihn nach Saint aus. Saint war ein alter Freund und einer der Schattenritter und wie sich später für ihn herausstellt, ihr Erzeuger. Marika hasst Vampire über alles, doch bei Bishop bekommt sie andere Gefühle, Gefühle die ihr fremd sind. Ihr Auftraggeber verlangt die Aushändigung von Bishop, doch nach all der Zeit in der sich die beiden kennengelernt haben, kann sie ihn nicht einfach ausliefern und lässt ihn laufen. Marika wird oftmals von ihm gerettet und kann sich ihrer Gefühle nicht mehr wehren und die beiden verlieben sich ineinander. Ihre Freunde und Vampirjäger Gehilfen stellen sich gegen sie und wollen sie töten, doch Bishop beschützt sie und ihre Liebe wird immer größer. Ein geheimnisvoller Orden macht ihnen das Leben schwer und will alle Vampire und auch Marika gefangen nehmen, doch das Schicksal hält etwas anderes bereit.

    Kuss der Dunkelheit ist der zweite Teil der Schattenritter Reihe und gut gelungen. Das Buch ist spannend und flüssig geschrieben und hat einfach das gewisse Etwas.

    Mir hat allerdings der erste Band besser gefallen und deshalb gebe ich nur 4 Sterne.
  6. Cover des Buches Da geht ein Mensch (ISBN: 9783442736034)
    Alexander Granach

    Da geht ein Mensch

     (15)
    Aktuelle Rezension von: blueberry7
    Eine enorm interessante Lebensgeschichte von Alexander Granach. Hinzu kommt der lebendige Schreibstil dieses Irrwischs...............
  7. Cover des Buches Nosferatu. Vom Vollmond geweckt (ISBN: 9783646601015)
    Barbara J. Zister

    Nosferatu. Vom Vollmond geweckt

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Inhaltsangabe:
    Das Leben der jungen Finny scheint total verkorkst zu sein. Damals ein It-Girl, versteckt sie sich heute in einem dunklen Keller. Denn sie darf nicht mit dem Mondlicht in Berührung kommen. Und warum? Weil etwas sie zu einem Monster gemacht hat…

    Meine Meinung:
    „Nosferatu – Vom Vollmond geweckt“  von Barbara J. Zister ist ein Fantasy-Roman, der mich überraschen konnte, da ich mir unter dem Titel und der Inhaltsangabe etwas völlig anderes vorgestellt habe…
    Aber die Überraschung lag im positiven Sinn!
    Die Geschichte wird aus Sicht der Hauptprotagonistin Finny erzählt und der Schreibstil ist flüssig. Die Autorin redet nicht lange drum herum, sondern wirft uns mitten ins Geschehen, besser gesagt mitten in Finnys verkorkstes Leben. Anfangs war ich dadurch ein wenig verwirrt.  Zu Beginn wusste ich nur, dass irgendetwas mit Finny geschehen ist und sie sich verändert hat, aber ich hatte keine genauen Fakten.
    Erst im Verlauf der Geschichte, setzte sich ein Puzzleteil nach dem anderen zusammen und ergaben einen Sinn und boten Details über Finneys neues Ich.
    So entwickeln wir uns langsam gemeinsam mit der Protagonistin Finny und wachsen an Erfahrungen…
    Aber die Autorin liefert uns nicht einfach nur eine schöne Geschichte über die Entwicklung eines Mädchens und deren Kampf um Liebe und Tod, so wie gut gegen böse. Sie verwebt unsere moderne Welt mit dem alten Glauben an Engeln und Dämonen. Und beschreibt einen stetigen Kampf.
    Ein Pluspunkt muss ich für die gutdurchdachten Handlungsstränge aussprechen, die durch einige unvorhersehbare Wendungen unterbrochen werden und die Geschichte daher mit viel Spannung daher kommen lässt. Sehr schön fand ich es, dass sie die Mythen, besser gesagt die Entstehungsgeschichte der Nosferatu und die Aufgaben der Michaeli in der Geschichte selbst erklärt.
    Einen weiteren Pluspunkt gibt es dafür, dass am Ende wirklich keine Fragen offen blieben und alle Geheimnisse offenbart wurden.
    Auch die Beschreibung der Charaktere ist treffend gewählt. Finny die Hauptprotagonistin mag vielleicht nicht jedermanns Geschmack sein. Aber sie ist dennoch eine starke Persönlichkeit. Anfangs ein wenig schwierig und auch naiv, aber im Laufe der Geschichte wächst sie über sich hinaus. Ebenso ihre neu gewonnene Freundin Lucy hat mir sehr gut gefallen. Als Hexe verschrien und mit einem Vater, der nur auf Geschäftsreise ist, hat auch sie keine Freunde und es nicht leicht gehabt im Leben. Ihr einzig wahrer Freund ist die Ratte „Mario“. Und dieser kann ein ganz schöner Quälgeist sein, wenn man Finny fragen würde. Mad und die Michaeli. Nun ja, sie hätten ein wenig mehr Tiefe haben können. Mad ist geheimnisvoll, aber so wirklich nahbar erschien er mir nicht.
    Und selbstverständlich hat sich auch hier eine kleine Romanze entwickelt, man könnte sagen eine Hass-Liebe, denn diese Liebe darf nicht sein!
    Wieso, weshalb, warum? Und was die Nosferatu genau für Wesen sind, verrate ich euch an dieser Stelle jedoch nicht… Dies müsst ihr selbst herausfinden, denn ich möchte euch ja nicht die Spannung nehmen!

    Fazit:
    „Nosferatu – Vom Vollmond geweckt“ von Barbara J. Zister ist ein spannender Fantasy-Roman mit gut durchdachten Handlungen und einigen unvorhersehbaren Wendungen. Authentische Charaktere und ein flüssiger Schreibstil sorgen für ein tolles Leseabenteuer!
  8. Cover des Buches Dracula (ISBN: 9783958559691)
    Bram Stoker

    Dracula

     (230)
    Aktuelle Rezension von: GetReady

    Vorweg: ich werde hier keine Handlungszusammenfassung geben,  ich gehe davon aus, dass die grobe Handlung allgemein bekannt ist.
    Dracula im Original stand schon lange auf meine Leseliste, quasi zur Wiedervorlage.
    Denn natürlich hatte ich als später Tennie und junge Frau eine ordentliche Vampirmacke. Nicht mit affigen asexuellen, glitzernden Vampiren beschäftigte ich mich, sondern mit den Raubtiergleichen, manchmal schön und immer tödlich, manchmal auch niedlich und albern.
    Polodori, LeFanu, Byron und diverse Anthologien mit alten Geschichten zum Thema stehen immer noch in meinem Regal, neben den ersten 3 Bänden der Lestatreihe und dem kleinen Vampir.
    Lustigerweise habe ich Dracula erst ziemlich spät gelesen. Damals habe ich die Geschichte hauptsächlich als Schauerroman gelesen, der auf die unterdrückte Sexualität von Frauen abzielt. Diese hat entweder quasi keusch oder doch gesellschaftlich gezähmt zu sein oder wird bei freiem Ausleben unter die strenge Herrschaft eines ebenso zügellosen Mannes geknechtet und bedarf sowohl der Bestrafung als auch und Erlösung durch Gott.
    Ebenso wie ich damals wie heute erstaunt war, über den geringen erotischen Reiz des Herrn Dracula.
    Das kann ich immer noch so sehen.

    Wobei Mina Harker als Figur sowohl in die Zukunft sowie in die Vergangenheit weist. Einerseits ist sie nahezu der Kopf der Gruppe, die durch ihre analytischen Fähigkeiten und Tatkraft entscheidend zum Erfolg beiträgt, gleichzeitig gibt es eine Stelle, in der sie sich abfällig über die modernen Frauen äußert und zwischendurch ist sie sonderbar auf Konventionen bedacht.
    Eigentlich kulminiert in ihr auch die ganze Strategie der Vampirbekämpfer : Wissenschaft + (Aber-) Glauben und Tradition führen zum Erfolg.

    Wobei ich auch an den sehr übertriebenen Schauerelementen des Romans großen Spaß hatte und habe. Ständig werden die Hände gerungen, die Zähne gebleckt, Gesichter verzogen. Böse und gemein, wer dabei an Schmierenkomödianten denkt. Wobei ich vermute, es ist vor allem aus der heutigen Sicht so extrem.
    Draus folgern lässt sich aber, dass Stoker sprachlich_stilistisch kein Genie war. Tatsächlich liest sich meine deutsche Übersetzung teilweise literarischer, als das Original.
    Was er aber großartig gemacht hat und somit eine neue Form geprägt hat, waren 2 Dinge. Zum einen ist diese Montagetechnik diverser Erzählperspektiven, der diversen Briefe und Tagebücher neu und toll. Er nutzt sie geradezu für ein fast filmisches Erzählen. Leider gibt er aber den einzelnen Figuren, mit Ausnahme des van Helsings keine eigene Stimme, stilistisch ist er nicht variabel genug. Van Helsing bekommt irgendeine Art Dutch-English, das meinen Lesefluss erheblich gestört hat, das aber stimmig ist.

    Zum anderen vereint er in der Figur des Dracula mehrere Aspekte sehr unterschiedlicher alter Vampir-Mythen, so entsteht ein lernfähiges, anpassungsfähiges Monster.

    Spannend war für mich, beim Wiederlesen auch, wie sehr sich diverse Filmhandlungen in meiner Erinnerung über die Originalhandlung gelegt haben.

    Ich finde, dass dieses Buch von jedem Fan von Vampiromanen gelesen werden sollte.
    Meine Ausgabe gehört zu den eigentlich schönen Clothboundreihe von Penguin. Dieses Cover finde ich aber wenig stimmig zum Roman. Die vorgestellten Essays sind in diesem Falle unterhaltsam und informativ, anders als die schwafeligen , redundanten Vorworte von Frankenstein.
    Im Anhang finden sich weitere aufschlussreiche Dokumente von Storkers Schaffen. Besonders seine Forderung nach Zensur von pornografischer Literatur ist doch sehr erhellend.

  9. Cover des Buches Filme der 70er Jahre (ISBN: 9783822821909)
    Jürgen Müller (Hrsg.)

    Filme der 70er Jahre

     (3)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    Jürgen Müller hat in diesem Band repräsentative 120 Filme des Kinojahrzehnts der 70er zusammengefasst. Dies ist ihm eindrucksvoll gelungen. Seine Beschreibungen beeinhalten für jeden Film die Facts, wie Produktionsjahr, Laufzeit, Genre, Mitwirkende und natürlich eine Aufzählung der wichtigsten Darsteller. Desweiteren gibt es eine präzise Beschreibung, in der der Film vorgestellt wird, einen Glossartext zu einer Person oder einem im Zusammenhang stehenden filmtechnischen Begriff. Die Präsentation der einzelnen Filme wird durch prägnante Zitate, Bilder und Pressestimmen abgerundet. Am Ende des Buches findet sich eine Aufstellung über die Academy Award Gewinner der Jahre 1971-1980, ein Filmindex sowie ein Register und ein Autorenverzeichnis. Ob Müllers Auswahl jetzt auch meine Wunschliste wäre, kann ich nicht sagen, aber man erinnert sich an Filme, die man unbedingt nochmal sehen will oder entdeckt Streifen, die bisher noch unentdeckt geblieben sind. Seine Fakten und Beschreibungen erklären so manchen Sinn, die Hintergedanken der Produzenten oder Regisseure und liefern einfach eine Fülle an Informationen rund um das Thema Filme der 70er und die Filmgeschichte im Allgemeinen.
  10. Cover des Buches Blutjagd (ISBN: 9783935822800)
    P. N. Elrod

    Blutjagd

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Jack Fleming Bd. 2: Jacks zweites Abenteuer findet schon wenige Wochen nach Band 1 statt. Kaum hat er sich an sein neues Leben halbwegs gewöhnt, wird er plötzlich von selbsternannten Vampirjägern aufs Korn genommen. Dabei ergeben sich auch neue Hinweise auf Maureen, seine verschollene Vampir-Exfreundin. Sogar Jacks Eltern werden mit hineingezogen, die vom untoten Zustand ihres Sohnes gar nichts wissen sollen…

    Wie auch beim ersten Band ist der Schreibstil wieder schön schwarzhumorig und leider auch wieder etwas wirr, oder verwirrend. Lange Zeit plätschert die Geschichte so vor sich hin, dann aber gibt es einen harten Showdown. Außerdem scheint es eine Verbindung zu PN Elrods historischer Vampirreihe zu geben, die ich (noch) nicht gelesen habe. Das Coverbild finde ich in diesem Fall völlig unpassend, es impliziert eher einen Liebesroman anstatt einen Krimi.

    Insgesamt gefiel mir der erste Band besser als dieser, aber unterhaltsam war es in jedem Fall und das Setting im 30er-Jahre Chicago ist interessant.


  11. Cover des Buches Der Vampir sind wir (ISBN: 9783701732043)
    Rainer M. Köppl

    Der Vampir sind wir

     (5)
    Aktuelle Rezension von: J-B-Wind

     

    „Ich bin nie einem Vampir persönlich begegnet,

    aber ich weiß nicht, was vielleicht morgen geschieht“

    (Bela Lugosi)

     Um keine andere Gestalt ranken sich soviele Mythen und Geschichten wie um die des Vampirs. Seit Jahrhunderten hat sich der Vampirglaube in den Köpfen der Menschen fest verankert und ist nicht mehr daraus weg zu denken.

    Selbst intelligente Aufklärer und Mediziner wie Gerard van Swieten, der den Vampirglauben als „Barbarei der Unwissenheit“ abgetan hat, konnten den Aberglauben nicht ausrotten.

    Im 18. Jahrhundert war es noch gang und gäbe, bei unerklärbaren Todesfällen in einer Gegend, erst kürzlich Verstorbene wieder auszugraben. Waren die Leichen nicht verwest, glaubte man Vampire vor sich zu haben, pfählte, Köpfte und verbrannte die Leichen. Van Swieten sprach von einer »erschrecklichen Dummheit der einfachen Leute« und erließ zusammen mit Maria Theresia einen Erlass, der alle traditionellen Abwehrmaßnahmen gegen Vampire verbot. Doch das nutzte wenig.

    Im Gegenteil: Gerard van Swieten wurde zu einer der Vorlagen des Vampirjägers Van Helsing. Wüsste van Swieten davon würde er sich ›im Grab (das sich in der Augustinerkirche in Wien befindet) umdrehen und sich die Perücke raufen‹. Nichts, was er propagiert hat und seitenweise, zum Beispiel unter dem Titel »Abhandlung des Daseyns der Gespenster« aufgeschrieben hat, konnte verhindern, dass der ›Vampir‹ nach wie vor ›lebt‹.

     

    Und im 21. Jahrhundert geht es ihm besser als je zuvor. Kein Wunder, dass der Residenz Verlag diesen Hype nutzt und dieses schön gestaltete Sachbuch auflegt.

    Früher gab es nur den ›bösen‹ gruseligen Vampir. In der Gegenwart ist der Vampir gesellschaftlich anerkannt, angepasst (trinkt im besten Fall Tierblut oder Blutkonserven), schläft nicht mehr im Sarg, läuft bei Sonnenlicht durch die Straßen, hat Freunde, lebt in Beziehungen und es gibt ihn in verschiedenen ›Formen‹:

    Den bösen Vampyr, den romantischen (glitzernden) Vampir, den leidenschaftlichen Liebesneurotiker, den besessenen tragisch verliebten Vampir, den Sexy Womanizer, den ›vegetarischen‹ Vampir, den beschützenden Vampir, den Urvampir, den Hybriden, etc.....

    Auch ich bin schon vor über zwei Jahrzehnten dem Vampirmythos mit Haut und Haar verfallen. Da ich alles zum Thema verschlinge, war dieses Buch selbstverständlich eine Pflichtlektüre. Vor allem war ich neugierig, ob es etwas, für mich, Neues beinhaltet.

     

    Der Vampirologe Rainer M. Klöppl beschreibt den geschichtlichen Background, vor allem vom 17. Jhd. bis in die Neuzeit hinein. Das Buch ist eine kleine Zeitreise, aber nicht trocken wissenschaftlich, sondern locker erzählt und spannend verpackt. Klöppl fügt immer wieder Bespiele aus Literatur (hier leider vorzugsweise, fast ausschließlich Draculabücher), Film, sowie Fernsehen ein, die er stets mit einem Augenzwinkern dokumentiert, ohne sich darüber lustig zu machen. (Wobei Klöppl sich hier auch den eher älteren Filmen und TV-Serien, wie ›Buffy‹ widmet, und die aktuellen Serien so gut wie nicht abhandelt, bestenfalls kurz anschneidet. Ein bisschen was für Twilight-Fans ist dabei, ›True Blood‹ kommt vor, ›Blood Ties‹ und die rekordverdächtige Serie ›The Vampire Diaries‹ sucht man leider vergeblich.)

    Klöppl erklärt anschaulich und vor allem kurzweilig in 3 großen Kapiteln, die in übersichtliche Unterkapitel eingeteilt, denen Zitate vorangestellt sind, wie der Mythos Vampir entstanden sein könnte, thematisiert den Vampirglauben mithilfe der Psychoanalyse nach Freud (Kapitel: Der Vampir auf der Couch), zeigt den Einfluss des Vampirs auf Werbung und Politik, aber scheut auch nicht den Vergleich mit kirchlich überlieferten Geschichten aus dem Christentum:

     Im Zentrum der katholischen Messfeiern steht die ›Wandlung‹, die auf das letzte Abendmahl zurück geht. Jesus hat Brot und Wein geteilt und seine Jünger aufgefordert, mit ihm zu essen und zu trinken: »Das ist mein Leib. Esset davon. Das ist mein Blut, trinket davon. Tut dies zu meinem Gedächtnis.« Die Gläubigen trinken ›Jesu Blut‹ (=Messwein) um eine spirituelle Verbindung mit Jesus herzustellen und das ewige Leben zu erlangen.

    Dass dieser Gedanke auch im Vampirmythos allgegenwertig ist, wissen wir spätestens seit Dracula. Als er Mina zwingt sein Blut zu trinken, sagt er dabei: »Flesh of my flesh, blood of my blood« In Bram Stokers Buch wird dafür der Ausdruck ›Bluttaufe‹ verwendet. Wer Vampirblut trinkt ist mit dem Vampir im Bunde. Genauso wie man in der katholischen Kirche bei der Taufe vom neuen Bund spricht. Jesus ist auferstanden, er ist selbst aus dem Grab geflohen. - Vampire werden wieder zum Leben erweckt, sie steigen aus dem Sarg.

    Hat die Katholische Kirche den Vampirglauben also noch gefüttert oder gar initiert?

    Tatsache ist, dass beides mit dem Wunsch des Menschen nach der Unsterblichkeit zusammenhängt. Sowohl Jesus als auch Vampire ›versprechen‹ das ewige Leben.

    Liegt da die niemals enden wollende Faszination des Vampirglaubens?

    Auch Werwölfe, Geister, Engel, Zombies erfreuen sich regelmäßiger medialer Aufmerksamkeit, doch den Vampir vermochte bislang keine übernatürliche Kreatur zu schlagen.

    Denn solange die Zeit des Menschen, die er auf der Erde verbringen darf begrenzt ist, solange er Krankheiten und Schmerzen ertragen muss, solange er auf ewiges Glück und die ewige Liebe – über den Tod hinaus - hofft, solange wird die Sehnsucht nach der Erlösung durch einen Vampir bestehen.

     

    Für mich gab es nichts Neues zu entdecken. Klöppls Buch ist aber sicher eine tolle Einstiegslektüre für (frischgebackene) junge Vampirfans, die sich gerne, abseits von herzzerreißenden Liebesgeschichten, in die Materie einlesen und die geschichtlichen Hintergründe über diesen Aberglauben kennen lernen wollen. Ein ansprechendes Glossar, mit Bibliografie, Quellennachweisen, CD-, Film- und TV-Titeln zum Weiterentdecken und Schmökern für all jene, die spätestens nach dieser Lektüre mit dem Vampirvirus infiziert sind, liefert das Buch gleich mit (leider auch nur ein Auszug und nicht vollständig). Sehr viel Spaß macht das Fledermausdaumenkino, das in dieses Buch integriert ist. Das (blutige) Cover und die schöne Aufmachung macht Lust sofort los zu legen.

     

    Fazit: Ein Muss für alle Fans der Untoten! Pflichtlektüre für Neovampirologen, die gerne noch etwas Lernen wollen. Für Romantiker, die dem Mythos verfallen sind. Für alteingesessene Vampirliebhaber, die ihre Kenntnisse überprüfen oder auffrischen wollen. Aber auch für all jene Realisten und Fans des Historischen, die die Hintergründe des Vampirglaubens entdecken und kennen lernen wollen. – Prädikat: Sehr lesenswert!

  12. Cover des Buches Das Buch der Vampire (ISBN: 9783502150909)
    Matthew Bunson

    Das Buch der Vampire

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Raven
    Ein super Lexikon über Vampire. Hier kann man alle möglichen Begriffe über die Wesen der Nacht nachschlagen und sich somit noch mehr Wissen aneignen.
  13. Cover des Buches Flammenreiter - Gestohlenes Herz (ISBN: 9783802596414)
    Sara Roth

    Flammenreiter - Gestohlenes Herz

     (3)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84
    Als Meiserdiebin soll Rayne Trevalis das Drachenauge stehlen. Beim Diebstahl wird ihr es von Alec gestohlen. Kurz darauf verschwindet der Kristall spurlos und Rayne und Alec sollen zusammenarbeiten und das Auge finden. Doch auf der Suche kommen die beiden sich näher und jemand versucht sie zu töten.

    Der Anfang macht die Geschichte schon recht interessant. Man kann es kaum erwarten weiterzulesen und zu erfahren ob die beiden Dieben sich noch mal treffen. Vieles wird im Dunkeln gelesen, so das manchmal die Fantasy mit einem durchgeht. :) Die Anziehungskraft zwischen Rayne und Alec ist spürbar und sehr gut beschrieben. Man wird in eine neue Welt gezogen. Die Spannung steigt und dann kommt das große Manko. Das Band ist zu Ende.... So was mag ich gar nicht. Cliffhanger sind ok, doch nicht bei der Hälfte des Buches einfach aufhören. Das ist schon fast gemein.
  14. Cover des Buches Der Grenzgänger und Der weiße Anzug . (ISBN: 9785772634103)
    Mario Adorf

    Der Grenzgänger und Der weiße Anzug .

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Adorf beschreibt in der ersten, längeren Erzählung, wie er, Jason Robards jr. und Mick Jagger (Warren Oates und Jack Nicholson haben abgesagt) von Werner Herzog für dessen später hochgelobten Arthouse-Film "Fitzcarraldo" engagiert wurden (müßt ich mal wieder sehen) und wie pannenreif und frei nach Murphy`s Gesetz ALLES schiefging, Bruchpiloten, unfähiger Regisseur, Tonnen von Insekten in der Wildnis inklusive. Über den subversiven Humor kann Herr Herzog vielleicht nicht lachen, der Rest der Leserschaft tut es aber gewiß. Zum Totlachen, was für ein abgefahrener Humor von Herrn A.,  hätte ich nicht mit gerechnet. Schauspielerei ist anscheinend doch kein Traumberuf.

  15. Cover des Buches Blutzirkel (ISBN: 9783935822824)
    P. N. Elrod

    Blutzirkel

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Dies ist der 3. Teil der Vampire-Files von P. N. Elrod. Jack Fleming ist immer noch auf der Suche nach seiner großen Liebe Maureen, die ihn zum Vampir machte. Dabei gerät er mal wieder in große Schwierigkeiten.

    Interessanter Aspekt: Hier taucht der Vampire Jonathan Barrett zum ersten Mal auf. Und der Autorin selbst hat die Figur so gut gefallen, dass sie ihm anschließend eine eigene Reihe widmete und seine Vergangenheit schrieb. Spannender Mix aus Vampirgeschichte und Krimi. Fesselnd und mit Herz und Humor.

  16. Cover des Buches Vampirdetektiv Jack Fleming (ISBN: 9783935822565)
    P. N. Elrod

    Vampirdetektiv Jack Fleming

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Jack Fleming Bd. 1 (von PN Elrod 1990) - Ein Mann sucht seinen eigenen Mörder - ein Ding der Unmöglichkeit eigentlich, es sei denn, der Mann steht von den Toten auf. Ende der 1930er Jahre wird der Journalist Jack Fleming in einen Chicagoer Bandenkrieg verwickelt, gefoltert und getötet. Er erwacht überraschend als Vampir und kann sich nicht erinnern, was in den letzten Tagen mit ihm geschehen ist. So macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit.

    Es macht Spaß zu lesen wie Jack seine vampirischen Fähigkeiten wie Hypnose oder Dematerialisierung entdeckt und zu nutzen weiß. Auch mit schwarzem Humor weiß er wunderbar umzugehen.

    Geschrieben ist der Roman im Stil der alten s/w Detektivfilme, sprachlich passend und mit einer guten Portion Humor. Manche Dialoge wirken allerdings etwas verwirrend, es ist nicht immer klar ersichtlich, wer gerade mit wem spricht, oder was überhaupt gemeint ist. Der Krimi-Anteil nimmt den größten Raum ein, der Vampir-Anteil ist geringer und unblutig, was bei einigen Lesern zu Enttäuschung führen könnte. Jack war aber im Leben ein netter und kluger Mann und so ist er auch als Untoter geblieben. Mich hat Jack überzeugt und ich freue mich auf sein zweites Abenteuer.

    Fazit: unterhaltsam und jenseits des Mainstreams


  17. Cover des Buches Klaus Kinski (ISBN: 9783453860537)
    Philippe Setbon

    Klaus Kinski

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches The Vampire Book: The Encyclopedia of the Undead (ISBN: 9781578592814)
    J Gordon Melton

    The Vampire Book: The Encyclopedia of the Undead

     (1)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint
    1994 erschien die erste "Enzyklopädie der Untoten" und sorgte wegen des Hypes um die erste Buchverfilmung von Anne Rice's "Vampir-Chroniken" mit Tom Cruise und Brad Pitt als Hauptdarstellern für einen überraschenden Bucherfolg.
    Die Zeit schien reif für die Kinder der Nacht, den Buchmarkt zu erobern...

    J. Gordon Melton, ein amerikanischer Religionswissenschafter, begann sich während seiner Collegezeit intensiv mit dem Thema Vampirismus zu beschäftigen und sammelte in seiner Freizeit ein Riesenwissen dazu an.
    Das überwältigende Feedback der Leser mit einer Vielzahl von Vorschlägen, weitere Bereiche in diese erste Enzyklopädie aufzunehmen, brachte dann die hier vorliegende rezensierte Auflage hervor. Sie erschien 1999 und bietet auf über 900 Seiten einen unglaublichen Fundus an Fakten und Fiktion zu den Vampiren...

    Dieses "revamped Vampire Book" beleuchtet die Ursprünge der Untoten im Jahre 1047, als erstmals in russischen Dokumenten ein "Upir Lichy" (ein böser Vampir) in schriftlicher Form erwähnt wird, bis herauf ins Jahr 1997, wo sich die Veröffentlichung von Bram Stoker's Roman "Dracula" zum 100. Male jährte.

    Alphabetisch bietet das Buch Unmengen an Informationen über Schriftsteller, die sich dieses Genres widmeten, über historische Personen wie Elizabeth Bathory, John Polidori oder den Deutschen Fritz Haarmann (1879-1925), der in die Kehlen seiner Opfer biss und deren Blut trank.
    Wir erfahren detaillierte Informationen über Schaupieler, die Vampire verkörperten oder in Filmen und Serien über dieses Thema mitwirkten.
    Unendlich viel wird über die US-Kultserie "Dark Shadows" berichtet und deren Einfluss auf spätere Hit-Serien wie "Buffy" oder "Angel".

    Wir erfahren über die Vampirkulte und okkulte Vereinigungen und Gesellschaften auf allen Kontinenten dieser Welt, tauchen ein in die Mythen der jeweiligen Kulturen und erlangen Kenntnis über Mönche, Priester und andere Wissenschafter, die sich im Laufe der Jahrhunderte ernsthaft mit all den Geschichten und Legenden über Wiedergänger, Nosferati oder Blutsauger beschäftigten.

    Diese Mischung aus Fakten und Fiktion machen das Buch zu einem kurzweiligen und auch lehrhaften Lesespaß.
    Ob man sich nun über das Leben eines kultigen Autors informieren möchte oder ob es in Japan auch Vampirlegenden gibt... es muss nicht immer das Internet sein, welches blitzschnell Informationen liefert...
    Der geneigte Freund der "Kinder der Nacht" bedient sich staubiger Bibliotheken und dicker Wälzer, um diesen Themenkreis stilvoll und in akribischer Kleinarbeit zu erkunden...

    Für Freunde der Untoten... ein KLARE Leseempfehlung!
  19. Cover des Buches Punks Return (ISBN: 9783945227589)
    Alice Andres

    Punks Return

     (3)
    Aktuelle Rezension von: YvetteH
    Klappentext:

    ›Bin ich noch ein Mensch – oder doch schon ein Vampir?‹ Diese Frage beschäftigt Laura, seit Valentin sie gebissen und damit Veränderungen an ihr hervorgerufen hat. Plötzlich isst sie mit Vorliebe rohes Fleisch und hört den Herzschlag entfernt stehender Menschen. Und was plant Valentin, der ihr auflauert? Zusammen mit ihrem Freund Olli macht sie sich auf den Weg, Antworten zu finden und gerät hierbei erneut ins Zentrum des blutigen Schreckens, dem sie gehofft hatte, für immer entflohen zu sein. Schließlich wird sie mit einer Wahrheit über sich selbst konfrontiert, die ihr den Atem raubt. Ein mitreißender, andersartiger Vampirroman, der für manchen Schauer sorgt, aber auch die Liebe nicht zu kurz kommen lässt.

    Meine Meinung:


    Auch diesen Teil durfte ich, dank dem O´Connell Press - Verlag, als Rezensionsexemplar lesen  -  Danke dafür!

    Wieder nimmt Alice Andres den Leser, mit einem flüssigen und lockeren Schreibstil, direkt ins Geschehen hinein. Dabei wird ein Spannungsbogen geschaffen, der mich das Buch kaum aus der Hand legen ließ.

    Toll beschriebene Protagonisten bringen Farbe in die Handlung und man bekommt ein gutes Bild von ihnen. Ich konnte mir z. B. das "Feuer in den goldenen Augen" Valentins sehr gut vorstellen.

    In der Handlung geht es nahtlos weiter (man sollte den ersten Teil kennen - zum besseren Verständnis) und es bleibt spannend. Einige unerwartete Wendungen und "Erkenntnisse" machen dieses Buch zum Lesevergnügen und fesseln den Leser von der ersten Seite an.
    Die Beziehungen zwischen Laura, Olli und Valentin werden auf die Probe gestellt, es werden manche Fragen geklärt, aber durch die Nosferato kommen auch neue Fragen hinzu.

    Ob Laura nun noch Mensch ist und was das besondere an Valentin und Laura ist, müsst ihr selbst herausfinden!!
    Können sie die Rätsel lösen?  - Lest selbst!!!


    Mein Fazit:

    Der zweite Teil hat mir noch besser gefallen, als der erste und ich werde die Reihe sicher weiterverfolgen (schließlich sind noch Fragen offen ;)).
    Eine tolle Reihe für Vampirfans und solche, die es werden wollen. Von mir gibt es eine ausdrückliche Leseempfehlung und verdiente

    5 Sterne.
  20. Cover des Buches Punk's Undead (ISBN: 9783945227565)
    Alice Andres

    Punk's Undead

     (12)
    Aktuelle Rezension von: junia
    Durch eine Leserunde der sympathischen Autorin stolperte ich über Alice Andres' Buch Punks Undead.

    Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht ein, denn dann würde ich sofort anfangen zu spoilern und das wollt ihr ja sicher nicht. Zur Not gibt es ja noch den Klappentext. Lasst euch aber gesagt sein, dass sehr viel passiert in der Welt von Laura, die ja eigentlich nur mit ihrem Schwarm auf ein Konzert wollte. Tja, so kann's gehen... ;-)

    Die Story ist spannend aufgebaut, hatte einige für mich überraschende Wendungen, einige waren leider ziemlich vorhersehbar, vielleicht lese ich aber einfach zu viel, dass ich da schon ein Gespür für habe.

    Der Schreibstil ist locker-flockig und zügig zu lesen. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story drin zu sein. Einiges hätte ich gerne weniger detailliert gehabt. *urgh* Was ich meine, müsst ihr leider selbst herausfinden. :-)

    Die Charaktere sind gut gezeichnet, ich konnte mir die Personen und Gegebenheiten sehr gut vorstellen, habe mitgefiebert und auch mitgelitten.

    Das Buch war meines Erachtens sehr gut lektoriert und dementsprechend eine Wohltat für die Augen beim Lesen. ;-)

    Ich habe das bekommen, was ich erwartet habe: Einen spannenden und blutigen Kurzroman, somit erhält das Buch von mir wohlverdiente 4 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch der Autorin sein, das ich lese. :-)
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