Bücher mit dem Tag "norwegen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "norwegen" gekennzeichnet haben.

955 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied der Krähen (ISBN: 9783426654439)
    Leigh Bardugo

    Das Lied der Krähen

     (1.478)
    Aktuelle Rezension von: booklyworld

    Für mich war das Buch leider gar nichts. Ich bin mit hohen Erwartungen an das Buch heran, aber es hat mich leider sehr enttäuscht. Ich fand weder die Charaktere noch den Plot sehr spannend. Sehr schade…

  2. Cover des Buches Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet (ISBN: 9783442376247)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet

     (1.393)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Flavia, die jüngste der drei de Luce Schwestern, traut ihren Augen nicht, da liegt ein Toter im Gurkenbeet von Gut Buckshaw. Oder vielmehr ein Todgeweihter, denn als Flavia näher tritt, haucht ihr der Fremde mit seinem letzten Atemzug ein Wort entgegen, dass das junge Mädchen zunächst ratlos zurücklässt. Die Polizei kommt kurz darauf und nimmt nach einigen Ermittlungen Flavias Vater in Gewahrsam. Da beginnt Flavia selbst zu recherchieren und stößt nach und nach auf Geheimnisse, die ausgerechnet ihren Vater betreffen und ihm ein Tatmotiv liefern.

    Bradley hat mit Flavia de Luce eine unterhaltsame Geschichte kreiert, die von den üblichen Krimierzählungen schon dahingehend abweicht, weil ein kleines Mädchen zur Detektivin wird. Ein Hauch von Adams Family Flair gibt dem ganzen eine durchaus aparte Note. Und so einfallsreich die Geschichte ist, die in der Tat nicht alles sofort verrät, blieb die Geschichte seltsam träge. Ich kann nicht genau ausmachen, woran das lag, aber Spannung - im Sinne, dass ich das Buch nicht aus den Händen legen wollte - kam eigentlich nie auf. Und das nicht weil die Geschichte nicht stringent wäre, oder schlecht erzählt. Vielmehr haben mich die ganzen nebensächlichen Beschreibungen abgelenkt, die zu Hauf im Buch eingestreut sind und die irgendwie die Haupthandlung auf Abwege führten. So ertappte ich mich ein ums andere Mal wie ich genau in jenen Stellen mit Gedanken abschweifte und nur schwer zurück in die Hauptstory fand.

    Kurzum: Eine gute Grundstory mit interessantem Charakter, aber zu vielen Nebenerzählungen, die ablenken. Keine Lese-Muss, aber ein Lese-Kann.

  3. Cover des Buches Die Sturmschwester (ISBN: 9783442486243)
    Lucinda Riley

    Die Sturmschwester

     (781)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Die Sturmschwester von Lucinda Riley ist der zweite Band ihrer Sieben Schwestern Reihe. Nachdem ich den ersten Teil verschlungen habe,  habe ich mich sehr auf den zweiten Teil gefreut. Jedes Buch der Reihe kann man gut alleine lesen. Auch muss man bei dieser Reihe nicht unbedingt auf die Reihenfolge achten. Alle Bücher fangen zum gleichen Zeitpunkt der Geschichte an und bauen dann ihre eigene auf. Auch hat jedes Buch eine verborgene Handlung die erst im siebten Teil gelöst wird.

    In diesem Teil lernen wir die zweite Schwester der Sieben Schwestern kennen. Pa Salt hat sechs Mädchen als Babys adoptiert und sie in seinem Anwesen Atlantis am Genfer See groß gezogen. Nach seinem Tot gibt er jeder Tochter hinweise auf ihre Herkunft. Nachdem Ally nicht nur den Tod ihres Adoptivvaters verkraften muss sondern auch den ihres Lebensgefährten ist sie vollkommen aus der Bahn geworfen. Um sich abzulenken beginnt sie sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit zu machen. Diese führt sie nach Norwegen und zu einem Komponisten und einer Sängerin des 19 Jahrhunderts.

    Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen. Gerade durch die verschiedenen Handlungsstränge gibt es eine gewisse Spannung und wird zu einem kurzweiligen Lesegenuss. Das Buch hat eine schöne Kombination aus Liebe, Trauer, Vergeben, Gegenwart und Vergangenheit. Mich konnten sowohl Gegenwart als auch Vergangenheit abholen und in die jeweilige Geschichte mit nehmen. Die Handlungsstränge fügen sich am Ende sehr gut in ein großes ganzes ein. Die Geschichte ist zwar etwas vorhersehbar, aber trotzdem toll zu lesen. Mit der recht schnellen Entwicklung der Beziehung von Ally und Theo, sowie dessen unerwarteten Ende konnte ich Anfangs nicht viel anfangen. Aber dies passt gut den Verlauf der Geschichte.

    Zudem hat Lucinda Riley einen angenehmen Schreibstil. Er ist bildhaft und melodisch. So konnte man sich Gegenden gut vorstellen. Das raue Norwegen und aufstrebende Leipzig im 19 Jahrhundert und heute. Aber auch die musikalischen Werke konnte man beim Lesen fast hören. Dies macht für mich einen guten Schriftsteller aus. Er nimmt seine Leser mit auf eine Reise und lässt das gelesene im Kopf zum Leben erwachen. Dies passiert in diesem Roman. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

  4. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.398)
    Aktuelle Rezension von: Calderon

    Das Thema ist interessant, wie es scheint, auch gut recherchiert und in eine unterhaltsame Geschichte verstrickt, die jedoch insgesamt zu sehr ausgewalzt worden ist. Immerhin bleibt man als Leser recht nachdenklich zurück.

  5. Cover des Buches Scherbenseele (ISBN: 9783442483334)
    Erik Axl Sund

    Scherbenseele

     (236)
    Aktuelle Rezension von: Anndlich

    Immer mehr Jugendliche nehmen sich auf unterschiedlichste Weise und an unterschiedlichen Orten in Schweden das Leben. Eines haben sie jedoch gemeinsam, sie hören die Musik des gleichen Interpreten.
    Zur gleichen Zeit werden einflussreiche Männer ermordet. Jens Hurtig ermittelt in diesen Fällen und erkennt Zusammenhänge.

    Scherbenseele ist der erste Teil der Kronoberg-Reihe des Autorenduos Erik Axl Sund (Jerker Eriksson und Hakan Axlander Sundquist).

    Der Beginn des Buches hat mich einige Nerven gekostet. Der Schreibstil wirkt abgehakt und hat sehr starke philosophische Züge. Es geht um das Leben, den Tod und die Zeit. Dinge, die in einen Psychothriller passen und gerne erwähnt werden dürfen, aber über 2/3 des Buches hatte ich das Gefühl, dass es hier hauptsächlich ums philosophieren geht.
    Nach etwa 280 Seiten änderte sich der Schreibstil, die Sätze wirkten harmonischer und ließen sich flüssiger lesen. Der Fokus des Buches ändert sich indes auch und die (Selbst)Morde rücken in den Fokus. Hier steigt der Spannungsbogen deutlich und das obwohl ich das Ende vorhersehbar empfand.

    Diesem Buch hätte ich gerne 2,5* gegeben, am Ende habe ich mich hier für die 3* entschieden.

  6. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.211)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Anfangs fand ich das Buch sehr langatmig, wenngleich es sich auch gut lesen lies. Die eigentliche Story, der Auftrag, den der Journalist Blomquist von einem reichen Industriellen erhält, erfahren wir nämlich erst nach 100 Seiten. Offiziell soll er eine Familienchronik schreiben. Inoffiziell soll er nach der als 16- jährige verschwundenen Harriet suchen, die der Auftraggeber wie ein eigenes Kind geliebt hat. Damals in den 60zigern hat die Polizei jeden Stein umgedreht ohne Erfolg. Wie soll Blomquist da fast 40 Jahre später neue Spuren finden ? Was er aber entdeckt ist so schrecklich, dass einem der Atem stockt. Je mehr er erfährt, desto grausiger werden seine Erkenntnisse.

    Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen, nachdem ich erstmal in der Geschichte drin war. Habe eine ganze Nacht gelesen statt zu schlafen, so hat es mich gefesselt. Und auch jetzt, wo das Buch zuende ist, möchte man die Charaktere nicht missen, auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist. Also werde ich mir gleich das nächste Buch der Trilogie vornehmen. Schade, dass der Autor verstorben ist und nicht die weiteren geplanten 7 Bände schreiben konnte. 

    Klare Leseempfehlung und als Tipp, falls man sich am Anfang auch fragen sollte, wann es denn nun endlich losgeht : Durchhalten, es lohnt sich.

  7. Cover des Buches Todesschmerz: Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez 6 - Thriller (ISBN: B08MCBFRJF)
    Andreas Gruber

    Todesschmerz: Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez 6 - Thriller

     (139)
    Aktuelle Rezension von: MarioBekeschus

    Als Fan dieser Krimireihe habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Die Idee, die Ermittlungen rund um den Mord an einer deutschen Diplomatin nach Norwegen zu verlagern, finde ich großartig. Im Laufe der Zeit entwickelt sich ein sehr gelungener Spannungsbogen, der zum ständigen Weiterlesen animiert. Dennoch wirkt die Handlung auf mich in Teilen doch etwas konstruiert und gerade zum Ende hin unnötig in die Länge gezogen.
    Gleichwohl kann ich das Buch uneingeschränkt weiter empfehlen und bin gerade wegen des Cliffhangers am Ende schon auf den nächsten Band gespannt.

  8. Cover des Buches Dark Wood (ISBN: 9783426518748)
    Thomas Finn

    Dark Wood

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    ein supe spannender Thriller mit phantastischen Elementen, Popcorn-Kino für den Kopf!

  9. Cover des Buches Die Hüter der fünf Jahreszeiten, Band 1: The Lie in Your Kiss (Romantische Fantasy - So aufwühlend wie der Herbstwind, so unvergesslich wie ein Sommerabend.) (ISBN: 9783473586028)
    Kim Nina Ocker

    Die Hüter der fünf Jahreszeiten, Band 1: The Lie in Your Kiss (Romantische Fantasy - So aufwühlend wie der Herbstwind, so unvergesslich wie ein Sommerabend.)

     (207)
    Aktuelle Rezension von: liz_charmes

    Nachdem ich das Cover und die Leseprobe sehr vielversprechend fand, hat mich das Buch leider in Verlauf kaum überzeugen können.
    Der Schreibstil ist zwar angenehm, jedoch zieht sich die Handlung in meinen Augen an manchen Stellen künstlich.
    Die ursprüngliche Idee von Familien, die alle zusammen den Verlauf der Jahreszeiten aufrecht erhalten, fand ich zunächst einzigartig. Doch laufende inhaltliche Wiederholungen machen dem Leser die Lesefreude schnell wieder kaputt. Leider kommen diese auch schon relativ zu Beginn des Buches vor.
    Auch die Persönlichkeit der Protagonistin ist er oberflächlich, durch ständiges Hin und Her lässt sich kaum ein roter Faden zu ihren Intentionen verfolgen.
    Der Spannungsbogen der Geschichte lässt außerdem auch sehr zu wünschen übrig. Nach einem zähen Anfang nimmt er etwas Fahrt und Anstieg auf, holt den Leser jedoch nicht richtig ab.

    Schade, aber keine Leseempfehlung!

  10. Cover des Buches Die Geschichte des Wassers (ISBN: 9783442718313)
    Maja Lunde

    Die Geschichte des Wassers

     (348)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Meiner Meinung nach ist dieses Buch nicht so gelungen wie "Die Geschichte der Bienen". Mir fehlt eine Lösung des Wasserproblems. Ich als Leser habe mich ratlos mit dem durchaus beängstigenden Szenario des Wassermangels zurückgelassen gefühlt. Aber viel mehr noch als das, sind es Bilder und Stimmungen die mir in Erinnerung blieben. Ich lese viele Bücher und vergesse sie wieder - dieses nicht.
    Und ich bin dankbar dafür, Wasser zu haben, soviel ich mag und brauche, denn selbstverständlich ist das leider nicht.

  11. Cover des Buches Das Haus der verlorenen Kinder (ISBN: 9783746632209)
    Linda Winterberg

    Das Haus der verlorenen Kinder

     (127)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Man kann seinem Herz nicht befehlen, wen es zu lieben hat. Wenn es sich dazu entscheidet, für einen Mann schneller zu schlagen, ist man einfach macht machtlos. Diese Erfahrung machen auch Lisbet und ihre Freundin Oda, die sich in „den Feind“ verliebten. „Wer soll denn hier in Norwegen schon etwas von uns wollen?“ dachten damals die Bewohner und schon waren sie da, die deutschen Soldaten, die sich genau dort niederließen, um die arische Rasse zu stärken. „Lebensborn“ nannte sich die Organisation der SS, die sich um den „erbgesunden“ Nachwuchs für das deutsche Volk kümmerte. Doch solch ein Schicksal hat niemand verdient, auch die beiden Freundinnen nicht. Sechzig Jahre später macht sich eine kleine Gruppe auf die Reise nach Norwegen zur Wahrheitsfindung auf …

    Schnell hat man sich, dank des flüssigen und bildhaften Schreibstils, eingelesen in die Geschichte und auch die Perspektivenwechsel fügten sich gut in die Story ein. Erschütternd war mal wieder der Rückblick auf Deutschlands braune Vergangenheit, doch anschaulich wurde auch klar gemacht, dass nicht alle schlecht waren. Ein rund herum gelungener Roman also, dessen einzige Kritikpunkte die vielen Zufälle, die immer wieder ineinandergreifen, sind. Das Buch wirkte stellenweise etwas konstruiert, was ich ein wenig schade fand. Dennoch habe ich mich – na, gut unterhalten ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck – sagen wir, wohlgefühlt und vergebe überzeugte vier von fünf Sternen verbunden mit einer Leseempfehlung. 

  12. Cover des Buches Witches of Norway - Nordlichtzauber (ISBN: 9783646300048)
    Jennifer Alice Jager

    Witches of Norway - Nordlichtzauber

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Vampir-Fan

    Inhalt:

    **Eine magische Liebe, die Zeit und Raum überwindet**
    "Magisch, mystisch, besonders." (Bloggerstimme von Kristie's BookCreed)
    Die 21-jährige Kunststudentin Elis hat kein Händchen für die Liebe und Schuld daran ist einzig ihr wohlgehütetes Geheimnis. Elis ist eine Hexe. Aber keine besonders gute. Immer wenn sie glaubt, alles im Griff zu haben, funkt ihr die Magie dazwischen. Nachdem ihre Verlobung geplatzt ist und sie beinahe ein Haus zum Einsturz gebracht hätte, bricht Elis kurzerhand das Studium ab und reist nach Norwegen. Hier will sie lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren und trifft dabei auf den charismatischen und faszinierenden Hexer Stian, zu dem sie eine eigentümliche Verbindung spürt. Doch die Magie hat mal wieder ihren eigenen Plan und plötzlich findet Elis sich hundert Jahre zurückversetzt, im Norwegen des Jahres 1905 wieder...



    Meine Meinung:

    Nordlichtzauber ist der 1 Teil einer Triologie und stammt aus der Feder der deutschsprachigen Autorin Jennifer Alice Jager. Der Schreibstil ist sehr flüssig und durch die tollen Ausführungen der Autorin wird man direkt in das Leben von Elis gezogen. Jennifer Alice Jager festeht es die Ort und Lanschaften sehr genau zu beschreiben und versetzt den Leser damit in die wunderschone Landschaft Norwegens. Die Protagonisten ist einem auf Anhieb sehr sympatisch und fesselt so den Leser an die Geschichte, allerding ist an ihr auch was was ich nicht so richtig greifen kann. Vielleicht liegt es daran das ich nun schon um einiges Älter bin als die Protagonistin oder ich eine andere sicht der Dinge habe. Dennoch erschließen sich der Autorin neue Wege auf grundes des Zeitsprunges der interesante Ansetze den Leser erahnen lassen. Zum Ende des 1. Teils sind viele Fragen offen und man brennt darauf zu erfahren wie es mit Elis weiter geht. Die Geschichte ist ideal für gemütliche Stunden auf dem Sofa und bekommt von mir gutgemeinte 3 von 5 Sternen.

  13. Cover des Buches Elchscheiße (ISBN: 9783423215084)
    Lars Simon

    Elchscheiße

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    Nun habe ich also endlich den ersten Band der Tierkot Trilogie von Lars Simon gelesen, und somit nun die ganze Reihe. Und irgendwie muss ich sagen, jetzt kann ich mir nun ein wirkliches Urteil bilden. Aber eines nach dem anderen.

    Lars Simon nimmt einen langsam mit und erklärt, wie das mit Torstens Ex Tanja passiert ist. Man lernt das erste Mal Torstens Freund Rainer kennen. Auch Gerd, der Vater von Torsten, und Renate dessen Freundin treten auf. Letztere ist auch die beste Freundin von Tanja, aber die ist ja mit dem „Therapeuten“ von Torsten und ursprünglich Renates Freund abgehauen. Kompliziert? Nein, nicht wirklich. Es kommt ja im Buch schrittweise. Daher ist es tatsächlich einfacher zu erst „Elchscheiße“ zu lesen, bevor man sich auf „Kaimankacke“ stürzt.

    Man lernt auch den Ort Gödseltorp mit all seinen Eigenheiten kennen und „lieben“.  Manchmal denkt man: „Mein Lieber Herr Simon, geht es nicht vielleicht ein wenig langsamer?“, denn die Ereignisse überschlagen sich teilweise in diesem Drecksnest, wie es der Autor des Öfteren nennt. Aber was will man von einem erfundenen Ort erwarten, der frei übersetzt so etwas wie „Misthausen“ heißt. 

    Lars Simon, bringt es fertig einen immer wieder zum Lachen zu bringen. Ich meine damit nicht dieses verschmitzte Lächeln während des Lesens, sondern eher dieses laute Lachen, was einem, wenn man schwarzen und sarkastischen Humor mag, immer wieder herausplatzt. Vielleicht auch zum Leidwesen der Nachbarn, wenn man eine sehr hellhörige Wohnung hat.

    Es gibt so manche Anspielung auf „Per Anhalter durch die  Galaxis“ von Douglas Adams. Wer das Buch nicht kennt, dem entgehen eventuell Nuancen. Gelegentlich ist es ein wenig zu überladen in meinen Augen. Lars Simon macht dies aber mit dem Humor einfach wieder weg.

    Elchscheiße ist für mich ein Buch, welches man lesen sollte, wenn die Welt, die einem umgibt nichts oder nur wenig zu lachen bietet. Oder einfach mal nur so für zwischendurch, wenn man keine Lust auf etwas Hochtrabendes hat oder etwas, was einem ein hohes Maß an Fantasie abfordert. Es ist eine gut gemachte Comedy Reihe, welche verdammt viel Situationskomik beinhaltet und gute Laune bringt. 

    http://literaturlounge.eu


  14. Cover des Buches Dark Village - Zu Erde sollst du werden (ISBN: 9783649613053)
    Kjetil Johnsen

    Dark Village - Zu Erde sollst du werden

     (174)
    Aktuelle Rezension von: Adora

    Auch das letzte Buch habe ich gleich nach den anderen gelesen sodass ich die Zusammenfassung am Anfang gar nicht brauchte. Super finde ich die Idee jedoch dennoch, wenn man die Reihe mit Verzögerung liest und der vorherige Band schon etwas her ist.
    auf jeden Fall kommt sehr viel Licht ins Dunkel. Es gab so eine oder andere Sachen, die ich mir schon so gedacht habe, aber das geht mir bei vielen Krimis so. Das finde ich nicht sonderlich schlimm. Unter der Premisse, dass es sich um eine Krimi- Soap handelt hat mir die Reihe bis auf den ersten Band sehr gut gefallen. Ich glaube ich bin zwar schon ein bisschen zu alt und ein Jugendlicher findet die Reihe noch etwas besser aber alles in allem bin ich zufrieden, dass ich diese SUB Leichen endlich gelesen habe.
    Der Schreibstil war wieder schön einfach und die Länge der Kapitel einfach perfekt. Was mich einen Stern abziehen ließ, war wieder die Wiederholung von den einen oder anderen Kapiteln. Im Prinzip hab ich nichts dagegen, wenn Situationen noch einmal beschrieben werden, aus einer anderen Sicht vielleicht. Aber nicht Wort für Wort. Das nervt mich persönlich nur und lässt mich dann querlesen.

    Insgesamt hat mir die Reihe gut gefallen und ich kann sie nur weiter empfehlen. 

  15. Cover des Buches Dark Village - Dreht euch nicht um (ISBN: 9783649613022)
    Kjetil Johnsen

    Dark Village - Dreht euch nicht um

     (338)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Trine und Vilde haben ihre Liebe füreinander entdeckt, doch äußere Umstände bringen die beiden wieder auseinander. Nora sucht währenddessen das Gespräch mit Nick und erzählt ihm von Benedictes Behauptung, er habe sie vergewaltigt. Weitere Verwicklungen, die auch Nicks Familienumstände betreffen, sorgen für großen Nervenkitzel.

     

    》EIGENE MEINUNG:

    Der Blickfang dieser Buchreihe ist ganz  klar der schwarze Buchschnitt und die aufeinander abgestimmte Aufmachung der Reihe. Nach Teil 1 der leider viel zu wenig Mord-Thematik und zu viel Teenie-Drama hatte, habe ich mich trotzdem voller Spannung auf Band 2 gestürzt. Eine kurze Zusammenfassung erleichtert den Wiedereinstieg, auch wenn es schriftstellerisch eher plump ist.

    1) Das Böse vergisst nie

    2) Dreht euch nicht um

    3) Niemand ist ohne Schuld

    4) Zurück von den Toten

    5) Zu Erde sollst du werden

     

    Die vier Mädchen sind einem nun schon gut bekannt und ihre Figuren werden trotzdem noch tiefer ausgebaut. Hinzu kommen allerding auch noch mehr Drama, Geheimnisse und wirklich grauenerregende Entscheidungen!

    Der Buchaufbau bleibt außergewöhnlich, die Kapitel sehr kurz und die Tage bis zum Mord ticken weiter herab. Allerdings hat sich der Schreibstil für mich eher verschlechtert: Es waren mehr unangenehme Wiederholungen und Dopplungen ganzer Abschnitte aus zwei Sichten zu lesen. Dafür gab es zum Glück deutlich weniger Anglizismen, Ausdrücke wie „Titten“ und Sex-Thematiken!

    Für mich bekam vor allem Nick in diesem Band mehr Unterfütterung. Seine Vergangenheit rückt immer mehr in den Fokus und bringt weitere Geheimnisse mit ins Spiel. Auch weitere Nebencharaktere der Umgebung, Familien sowie Ermittler nehmen deutlichere Rollen ein. Besonders verwirrt hat mich dabei Nicks „Pflegeschwester“, durch die gefühlt eine übernatürliche Thematik ins Spiel kam. Die Mädchen selbst driften gefühlt immer mehr auseinander und so wird der richtige Freundschafts-Aspekt noch weniger. Es bleibt also bei viel Düsternis, Eigenbrötlereien und einsame, sehr schlechte Entscheidungen (Drogen, Sex, Nacktfotos, Verleumdung,…). Wenige gute Gefühls-Momente lockern die Erzählung auf. Es passiert hier schon sehr viel „Dunkles“ für eine kleine skandinavische Stadt…

    Dafür geht es im Krimi-Part endlich voran. Hier gibt es einige überraschende Wendungen und der Countdown zum Mord läuft! Nichts desto trotz ist die Reihe damit für mich beendet. Ich möchte gerne noch wissen wer der Mörder ist, dafür aber keine weiteren drei Teile um die Teenagerinnen lesen.

     

    》FAZIT:

    Zum Glück weniger Teenie-Drama, aber dafür grauenvolle Teenie-Entscheidungen. Nebencharaktere und der Mord rücken mehr in den Mittelpunkt. Mit der Eröffnung des Mordopfers über meine Google-Suche endet diese Reihe für mich. 

  16. Cover des Buches Dark Village - Niemand ist ohne Schuld (ISBN: 9783649613039)
    Kjetil Johnsen

    Dark Village - Niemand ist ohne Schuld

     (280)
    Aktuelle Rezension von: Adora

    Ich bin sehr froh, dass ich die Reihe nicht nach dem ersten Band, der so gar nicht meinen Vorstellungen entsprochen hat, abgebrochen habe.
    Auch hier hat mir wieder die Zusammenfassung gefallen. Sowas sollte es bei vielen Reihen geben.  Es hilft sehr wieder alles ins Gedächtnis zu rufen, wenn man es nicht wie ich alles nacheinander liest.

    Auch in diesem Band ist mir aufgefallen, dass sich Beschreibungen wiederholen. Hier war es aber zum Glück nicht ganz so schlimm wie beim Vorgänger. Also konnte ich da drüber hinwegsehen.

    Die Story wird weitererzählt und nun kommen auch endlich mehr die Ermittler zu Wort und man kann aktiv miträtseln wer die Tote ermordet hat.

    An den Charakteren sieht man auch schön, dass jeder anders mit einem Todesfall umgeht. Auch die Charaktere an sich sind einem Wandel unterlegen, was mir sehr gut gefällt. Plötzlich sind andere sachen wichtig.

    Alles in allem gefällt es mir in welche Richtung die Geschichte geht und ich hoffe, dass mich die letzten Bände nicht noch enttäuschen.

  17. Cover des Buches Der Sohn (ISBN: 9783548287782)
    Jo Nesbø

    Der Sohn

     (313)
    Aktuelle Rezension von: Zirbi

    Anhand des Klapptextes hatte ich mir viel mehr versprochen. Leider war das Buch sehr zäh und langatmig. Mir fehlte es an fast allen Stellen an Spannung. Im Buch waren meine Meinung nach viel zu viele Personen, verschiedene Perspektiven und leider auch sehr viele unnötige Ausführungen. Immer wieder wurden Szenen seitenweise beschrieben, die meiner Ansicht nach unnötig und für die Geschichte unrelevant waren.

  18. Cover des Buches Insel der blauen Gletscher (ISBN: 9783404171545)
    Christine Kabus

    Insel der blauen Gletscher

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Magicsunset

    „Das Licht brach sich tausendfach an den unzähligen Eiszapfen, die von der gewölbten Decke hingen, und ließ die glasklaren Wände glitzern, in denen sie eingeschlossene Luftblasen und Gesteinsbrocken erkannte.“ (Zitat Seite 279)

     

    Inhalt

    Ihr jüngerer Bruder Max studiert in Berlin, doch Emilies Eltern haben 1907 kein Verständnis für für den Wunsch ihrer Tochter, die gerade einundzwanzig Jahre alt geworden ist, auf die Kunstakademie zu gehen. Dann erhält Max die einmalige Chance, an einer Forschungsexpedition in das nördliche Polarmeer teilzunehmen, was ihn völlig überfordert. Die perfekte Gelegenheit für seine sportliche, abenteuerlustige Schwester. Als Max reist sie mit der Forschergruppe in die Arktis und meistert mutig und zupackend kritische Situationen. Doch bald erkennt sie, dass Kälte, Eis und Eisbären nicht die größten Gefahren darstellen.

    Die Reisejournalistin Hanna Keller ist beinahe fünfundvierzig Jahre alt, als ihr Ehemann Thorsten sie verlässt, um mit der jungen Biggi auf Weltumsegelung zu gehen. Als man Hanna anbietet, nach Spitzbergen zu reisen und einen Bericht über die einzigartige  Landschaft zu verfassen, zögert sie nicht. Der sympathische Polarforscher Kåre Nybol zeigt ihr die großartige arktische Wildnis abseits der Tourismuspfade. Eine Entdeckung in einer Gletscherspalte und die damit verbundenen Recherchen führen Hanna und Kåre zurück in die Anfangsjahre des 20. Jahrhunderts.

     

    Thema und Genre

    In diesem Roman geht es um die Arktis, um spannende Abenteuer, aber auch um Gesellschaftsthemen, Gleichberechtigung, Familie und die Liebe.

     

    Charaktere

    Emilie und Hanna trennen auf ihrer Reise in die Arktis mehr als einhundert Jahre, doch für beide ist es eine einmalige Chance. Für Emilie als „höhere Tochter“ aus sehr begüterten Verhältnissen ist es eine Gelegenheit, den strengen gesellschaftlichen Zwängen ihrer Zeit zumindest kurz zu entfliehen, für Hanna ein Weg, Abstand zu gewinnen vom Scheitern ihrer langjährigen Ehe.

     

    Handlung und Schreibstil

    Die spannende, unterhaltsame Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, die einander abwechseln. Emilies Reise in die Arktis findet 1907 statt, Hannas Reise 2013. Die Figuren sind sympathisch, interessant und jede einzelne Figur hat ihre besonderen Eigenheiten. Die Beschreibungen der einmaligen arktischen Landschaft und des Lebens dort damals und heute sind intensiv und lebendig. In den Schilderungen von Rügen im Jahr 1907 gibt es jedoch gravierende Fehler, so spricht die Autorin zum Beispiel vom Seebad Bergen und dem Sandstrand, nun, die heutige Inselhauptstadt Bergen lag auch 1907 schon mitten auf der Insel, umgeben von Wiesen, Feldern und Hügeln. Die vier Kilometer lange Strecke zwischen Wissower Klinken und Victoriasicht legt Emilie in wenigen Minuten zurück und ärgert sich noch über ihren langen, engen Rock. Bei einer Autorin, die als Lektorin und Drehbuchautorin vom Fach ist, erstaunt mich, dass hier so achtlos recherchiert wurde. Dass man nicht mal einfach so nach Spitzbergen reisen kann, ist klar, aber Rügen ist nun wirklich leicht zu erreichen, um sich den Ort der Handlung anzusehen. Dennoch, es ist kein Reisebericht, sondern ein Unterhaltungsroman, und genau dies tut er auch.

     

    Fazit

    Ein unterhaltsamer, abwechslungsreicher Roman, der in der wilden, einsamen arktischen Landschaft spielt. Lesevergnügen mit Fernweh-Faktor.

  19. Cover des Buches Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden (ISBN: 9783841440075)
    Emily Barr

    Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden

     (87)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Flora Banks ist 17 Jahre alt, hat aufgrund einer Erkrankung im Alter von zehn Jahren ihr Erinnerungsvermögen verloren und behilft sich mit Notizbüchern, Zetteln und kurzen handschriftlichen Botschaften auf ihrer Hand, um den Alltag zu bewältigen. Als sie den Freund ihrer besten Freundin Paige küsst, setzt eine Veränderung ein. Sie kann sich an Drake und ihren ersten Kuss erinnern. Doch Drake ist abgereist, um ein Studium in Spitzbergen zu beginnen. Als ihre Eltern kurzfristig nach Paris fahren, um Floras kranken Bruder Jacob zu besuchen, nutzt Flora die Gelegenheit der Freiheit und macht sich auf den Weg zu Drake an den Nordpol. 

    "Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden" klingt nach einer süßen Coming-of-Age-Geschichte, ist allerdings sehr anstrengend zu lesen. Der Roman tritt bis zur Abreise von Flora lange auf der Stelle, da sie sich im Gegensatz zum Leser eben nicht an Dinge aus ihrem Kurzzeitgedächtnis erinnern kann und deshalb fortlaufend Gedanken und Tätigkeiten wiederholt beschrieben werden. Das ist sehr ermüdend zu lesen. 

    Zudem irritiert die Liebesgeschichte, die sich zwischen Flora und Drake anbahnt. Flora ist sehr kindlich und hat aufgrund ihres Erinnerungsverlusts den Verstand einer 10-Jährigen und verhält sich auch so. Sie ist im Alltag völlig hilflos und auf die Unterstützung anderer angewiesen, wobei man sich fragen muss, ob sie nicht bewusst klein gehalten wird. Dass sich ein 19-Jähriger aus dem heiteren Himmel in sie verliebt und gleich sehr deutliche Worte findet, hat mich abgeschreckt und mich das Buch fast zur Seite legen lassen. 

    Eine Wende kommt zwar spät, aber sie kommt und lässt die gesamte Geschichte in einem ganz anderen Licht dastehen. Viele Fragen, die ich hatte, lösten sich damit auf und ließen die etwas märchenhaft beschriebene Handlung doch noch realistisch anmuten. 

    Es ist wider Erwarten eine traurige Familiengeschichte über Schuldgefühle und Verlustängste. Aus Floras Perspektive geschildert, ist sie sehr lange verwirrend und verstörend bis eine Wendung für Klarheit sorgt. Bis dahin ist Durchhaltevermögen verlangt, wobei die positiven Botschaften des Roman, dass einerseits nicht alle Menschen gleich sind, man Toleranz üben muss und auf der anderen Seite sich trauen sollte, mutig seinen eigenen Weg zu gehen, von Anbeginn deutlich zu erkennen sind. 

  20. Cover des Buches The Hurting (ISBN: 9783551521125)
    Lucy van Smit

    The Hurting

     (132)
    Aktuelle Rezension von: aly53

    Als ich “The Hurting ” begonnen habe, hätte ich nie erwartet ,dass es mich so in den Bann ziehen könnte.
    Denn zu Beginn hatte ich das Gefühl, es zerdrückt mich buchstäblich mit seiner Schwere und Stille.
    Denn das macht dieses Buch aus.
    Es ist schwer und still, aber auch laut und tosend. Es raubt dir den Atem und du kannst nichts dagegen tun, als dich immer weiter fort tragen zu lassen.

    Lucy Van Smit hat einen einzigartigen Schreibstil, an den ich mich erst gewöhnen musste.
    Brennend, einnehmend , fast schon mit Magie behaftet. Sie zelebriert Wörter, die sich förmlich selbstständig machen und mich immer weiter in den Bann gezogen haben.
    Genauso außergewöhnlich sind die Charaktere, die so viel Einsamkeit, Leere und Dunkelheit in sich vereinen.
    Nell sticht besonders dabei hervor. Was vielleicht daran liegt, dass man ihre Perspektive erfährt und dadurch ein Teil ihres Universums wird.
    Nell hat Träume, doch ihr familiäres Umfeld macht es ihr unmöglich diesen Traum zu leben .
    Sie ist gefangen, gefesselt und nicht imstande sich zu lösen.
    Sie kann nicht gehen. Aber selbst wenn , bezweifle ich, dass es sie glücklich machen würde.
    Sie liebt ihre Familie und ohne es zu wissen, bedeutet sie ihr mehr als alles andere auf der Welt. Und dann trifft sie auf Lukas.
    Ein Schlund öffnet sich und droht sie mitten in den Abgrund zu ziehen.
    Doch ist Nell stark genug, um sich dagegen zu wehren?

    Ich mochte Nell unglaublich gern. Ihre Wärme, ihren Stolz und ihren Mut.
    Sie handelt menschlich, impulsiv und doch teilweise mit einer Blauäugigkeit, die mich die Augen verdrehen ließ.
    Ich konnte mich wahnsinnig gut in sie hineinversetzen und ihr Handeln größtenteils nachvollziehen. Denn in ihrer Welt fühlt sie sich verloren, einsam. Und dann verliebt sie sich und endlich sieht jemand nur sie.
    Und daneben Lukas, dem ich schon sofort eine unerklärliche Abneigung entgegenbrachte.
    Zu düster, zu gequält, zu verheerend war seine Ausstrahlung, die dich förmlich zu verschlingen droht.
    Insgesamt sind die Charaktere sehr lebendig, authentisch und tiefgründig ausgearbeitet, so das ich wirklich mit Ihnen fühlen konnte.
    Nells Weg hat mir das Herz zerrissen, weil es immer weiter Abwärts ging und sie nichts dagegen tun konnte. Sie kämpft wie eine Löwin, erklimmt Grenzen und wächst über sich hinaus.
    Wahnsinn und Besessenheit durchkreuzen ihren Weg und ziehen sie immer weiter hinunter. Teilweise musste ich wirklich die Luft anhalten, weil es sich so bittersüß und zugleich tragisch anfühlte.
    Eine große Welle an Trauer und Wut erfasste mich und ließ mich nicht los.
    Ich konnte diesem Sog nichts entgegensetzen, er erfasste mich und verbrannte mich innerlich.
    Ohne Hoffnung, ohne Licht.

    Die Idee dahinter finde ich einfach großartig. Und auch wenn ich zuerst skeptisch war, hat es mich absolut mitgerissen.
    Die Autorin schafft hier eine unglaubliche Atmosphäre, die düster, melancholisch und beklemmend zugleich ist. Daneben das Setting Norwegens, das idyllisch und gleichzeitig so gefährlich ist. Kopfkino pur. Ein Setting, in das man sich hineinfallen lassen kann.
    Die Handlung war durchweg mit einem hohen Spannungsbogen versehen und obwohl es schwer und drückend war, konnte ich nicht aufhören mit lesen.
    Diese Dramatik des Ganzen hat mich unglaublich gepackt.
    Dabei erfährt man auch viel über die Hintergründe, wodurch man vieles viel besser verstehen und nachvollziehen konnte.
    Und dennoch ist es unbegreiflich welch Abgründe sich hier auftun.
    Mehr als man als Mensch verkraften oder gar verstehen kann.

    Es wurden Wendungen eingebaut, die mich absolut umgehauen haben und gleichzeitig mit einer Wortgewalt ,dass ich immer wieder verblüfft war, wie sich alles immer weiter entwickelte und zu einem großen Ganzen wurde.
    Es ist ein Überlebenskampf und gleichzeitig beinhaltet es eine Stärke, die wahnsinnig beeindruckend und vielschichtig ist.
    Ich weiß gar nicht ,was ich sagen soll. Dieses Buch besticht vor allem durch eine großartige Protagonistin und einem Kern, der atmen unmöglich macht.
    Es ist kein Buch, das leicht und flocker einhergeht. Es ist ein Buch, dass dich fordert, auf Trab hält und immer wieder neue Wege entdecken lässt.
    Eine Mischung zwischen Drama und Thriller, was vereint extrem explosiv ist und mitten in eine Abwärtsspirale mündet.
    Absolut gelungen und empfehlenswert.

    Fazit:
    "The Hurting” besticht mit einer sehr großen Tragik und Dramatik.
    Ein Werk, das praktisch ein Eigenleben entwickelt und immer weiter in den Abgrund zieht.
    Lucy Van Smit hat eine unglaublich große Wortgewalt, was mich sehr beeindruckt hat.
    Dazu noch das Setting Norwegens und eine Handlung, die einem schieren Überlebenskampf gleicht.
    Adrenalin pur.
    Ich bin sehr beeindruckt von dieser Fülle und Intensität, die mich förmlich in den Bann gezogen hat.
    Unbedingt lesen.

  21. Cover des Buches Poppy. Dein Kind verschwindet. Und die ganze Welt sieht zu. (Die Emer-Murphy-Serie 1) (ISBN: 9783548065786)
    Kristine Getz

    Poppy. Dein Kind verschwindet. Und die ganze Welt sieht zu. (Die Emer-Murphy-Serie 1)

     (182)
    Aktuelle Rezension von: lauravoneden

    Poppy ist mit ihren 2 Jahren bereits ein kleiner Internet Star. Ihre Eltern Lotte und Jens lassen keine Gelegenheit aus, ihre Tochter medienwirksam zu vermarkten. Jeder Schritt der Kleinen wird von Hundertausenden Followern begleitet, egal ob altersgerechte Entwicklung oder peinliche Missgeschicke – die Eltern halten die Kamera immer direkt drauf. Umso größer ist die Bestürzung als Poppy eines Tages aus ihrem Zuhause entführt wird. Wer steckt dahinter und wie soll man den Kreis der Verdächtigen eingrenzen, wenn jeden Tag zig Menschen genau wissen, wo Poppy ist und was sie macht?

    Das Thema des Buches ist höchst aktuell und auch brisant. Auf den Social Media Plattformen gibt es unzählige Accounts, die genau das verkörpern, was im Buch beschrieben wird. Eltern halten jeden Schritt ihres Nachwuchses für ihre Followerschaft fest. Was das Kind gerne isst, wo es regelmäßig auf Spielplätzen ist und wo es zum Kindergarten geht. Auch wenn vielleicht nicht damit hausieren gegangen wird – es ist ein leichtes für jemanden herauszufinden, was für Gewohnheiten bestehen und wo die Familie explizit wohnt. Die Follower sind anonym und können sich hinter ihren Profilen verstecken, während Poppy und ihre Eltern alles preisgeben. Niemand weiß, wer genau zuguckt.

    Thematisch werden vor allem zwei Sachen relevant bearbeitet. Stalking und Pädophilie – denn wer weiß schon, mit welcher Intension die Videos und Bilder von Poppy angeschaut werden? Da tauschen sich Pädophile in eigens erschaffenen Netzwerken über besonders „gelungene“ Aufnahmen von Poppy im Badeanzug aus. Für den einen mag es ein unschuldiges Bild eines spielenden Kindes sein, andere sehen aber eben etwas ganz anderes darin. Möchte man sein Kind tatsächlich solch einer Gefahr aussetzen?

    Nachdem das Thema eigentlich recht interessant eingeführt wurde und wir die Protagonisten kennen gelernt hatten, flaute das Buch leider sehr ab. Die ermittelnden Beamten haben nicht positiv zum Gesamteindruck des Buches beigetragen. Auch die Hintergrundgeschichte zu Lotte und Jens war sehr merkwürdig reinkostruiert, so dass am Ende eine sehr unharmonische Story entstand. Die einzelnen Stränge passten einfach nicht zusammen und ließen die Geschichte total zusammengeschustert wirken.

    Alles in Allem eine gute Grundidee, die jedoch starke Schwächen in der Umsetzung hatte. Nach dem guten Start folgte keinerlei Spannung mehr und auch die Auflösung des Ganzen war nicht befriedigend.

  22. Cover des Buches Magnus Chase 3: Das Schiff der Toten (ISBN: 9783551556707)
    Rick Riordan

    Magnus Chase 3: Das Schiff der Toten

     (100)
    Aktuelle Rezension von: phoenixfire8

    Magnus & Co. müssen den entkommenen Loki fangen. Am Anfang habe ich innerlich gekreischt wie ein Fangirl, denn: Annabeth Chase hat ihren Freund Percy Jackson mitgebracht!!!!! Falls es jemand noch nicht weiß: Percy Jackson ist der Beste!! Er hilft Magnus, sich auf die bevorstehende Bootsfahrt vorzubereiten (ob es hilfreich ist oder nicht, kann wohl der Leser entscheiden). Magnus lernt schnell, dass man sich nicht auf so ein Abenteuer vorbereiten kann (vor allem wenn man mit der großen Banane reist) und muss mit den anderen mal wieder gegen eine Horde Riesen kämpfen. Unsere Freunde bestehen viele Abenteuer und steuern geradewegs auf die Gottesdämmerung zu.

    Ich finde es toll, wie Rick Riordan in jeder seiner bisherigen Bände Percy Jackson kurz auftauchen lässt (Kane Chroniken - Zusatzband, Magnus Chase - 3. Band) ohne die Hauptgeschichte zu zerstören. Meinetwegen könnte er noch länger bleiben, aber das hier ist ja nicht Percy Jackson (Ich weiß es ist besser, wenn er nur kurz auftritt, damit die Geschichte nicht seine wird - aber er ist eben Percy Jackson!) Durch die beiden kriegt Magnus auf jeden Fall einen großen Motivationsschub und ich finde es schön, was für eine enge Beziehung Magnus und Annabeth haben (Ich habe ja seit dem ersten Band gehofft, dass Percy auftaucht und jetzt ist es soweit!!).

    Auch finde ich es sehr gut, dass wir mehr über Magnus Freunde herausfinden. Davor war es für mich Magnus & Co. Und jetzt sind es: Magnus, Sam, Alex, Blitz, Hearth, Mallory, T.J., Halbgeboren und natürlich Jack. Wobei ich Alex besonders cool finde!


    Das Ende hat mich sehr amüsiert, es war eben ein typisches Rick Riordan Ende, das perfekt zu der Reihe gepasst hat. Ich bleibe dabei: Percy Jackson ist (meines Erachtens nach) seine beste Reihe und danach kommt direkt Magnus Chase! Sobald der vierte Band als Taschenbuch herauskommt, bin ich dabei!

  23. Cover des Buches Das Geheimnis der Mittsommernacht (ISBN: 9783404174034)
    Christine Kabus

    Das Geheimnis der Mittsommernacht

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    „Das Geheimnis der Mittsommernacht“ ist mein erster Roman von der hochgelobten Christine Kabus, von daher war ich hier besonders gespannt, ob sie mich mit ihrem Norwegenroman überzeugen kann. Meine Erwartungen waren hoch und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.

    Die Geschichte hat zwar durchaus seine Längen und wäre mit Sicherheit auch ohne gut fünfzig Seiten weniger bestens ausgekommen, allerdings konnte mich das Buch aufgrund der tollen Atmosphäre und den interessanten Figuren durchaus in den Bann ziehen, sodass die Geschichte sehr schnell ausgelesen war.

    Zuerst einmal soll gesagt werden, dass man sich schon in gewisser Art und Weise für Norwegen und die Geschichte des Landes interessieren sollte, wenn man sich voll und ganz auf „Das Geheimnis der Mittsommernacht“ einlassen möchte, denn hier geht es nicht nur um Sofie Svarstein und Clara Ordal, sondern auch um das Land an sich, was ich sehr interessant fand.

    Sofie Svarstein und Clara Ordal könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Sofie bei ihrer Familie todunglücklich ist und mit ihrem Vater nur schwer klar kommt, wollte Clara eigentlich mit ihrem Mann aus Liebe nach Deutsch-Samoa auswandern, allerdings kam dann ein verhängnisvoller Brief dazwischen, der ihren Mann dazu zwingt, zurück in seine Heimat Norwegen zu gehen, wo seine Mutter, mit der er seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte, im Sterben liegt.

    Dadurch, dass die Geschichte aus zwei Sichten erzählt wird und somit zwei Erzählstränge besitzt, lernt man Sofie und Clara und ihre Lebensgeschichten gleichermaßen gut kennen und ich empfand beide als sympathisch. Bis sie sich treffen, hat es allerdings eine ganze Weile gedauert, sodass man hier einiges an Geduld aufbringen muss.

    Das Cover ist hübsch anzusehen und passt perfekt in die Geschichte hinein. Ich habe zwar schon gelesen, dass es gleichzeitig auch sehr altbacken wirken soll, allerdings kann ich dies nicht bestätigen. Auch die Kurzbeschreibung ist durchaus gelungen, auch wenn ich hierbei sagen muss, dass das angekündigte Geheimnis doch eher ein laues Lüftchen ist und somit nicht ganz den Erwartungen entspricht.

    Kurz gesagt: Wer sich für historische Romane und Norwegen interessiert, der wird an „das Geheimnis der Mittsommernacht“ durchaus seinen Spaß haben, denn die Geschichte besticht gleichzeitig auch mit einer tollen Atmosphäre und interessanten Figuren, sodass ich das Buch nur empfehlen kann.

  24. Cover des Buches Der Anfang (ISBN: 9783732552511)
    Eva Völler

    Der Anfang

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Eine nette Bonusgeschichte zur Trilogie, die mit unter 100 Seiten schnell gelesen ist. 

    Mir hat sie gut gefallen. Die Trilogie habe ich bereits gelesen, aber ich denke, wer sie noch nicht kennt, wird durch diese Bonusgeschichte neugierig darauf. 

    Eva Völler hat einen sehr schönen und fesselnden Schreibstil.

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