Bücher mit dem Tag "nordfriesland"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nordfriesland" gekennzeichnet haben.

130 Bücher

  1. Cover des Buches Die kleine Inselbuchhandlung (ISBN: 9783499291548)
    Janne Mommsen

    Die kleine Inselbuchhandlung

     (154)
    Aktuelle Rezension von: moccabohne

    Greta muss sich ein paar Tage Auszeit von ihrem stressigen Job als Stewardess nehmen. Nach einer Panikattacke beschließt sie ein paar Tage an die Nordsee zu fahren. Dort hat ihre Tante Hille ein kleines Haus am Strand, was vollgestopft mit alten Büchern ist. Tante Hille möchte entrümpeln und da greift ihr Greta tatkräftig unter die Arme. Sie veranstaltet einen kleinen Bücherflohmarkt und ist begeistert von dem Fund und seinen Lesern. Greta kommt dabei die Idee ihre eigene kleine Buchhandlung zu eröffnen und einfach auf der Insel zu bleiben.

    Dies war bereits das zweite Buch der kleinen Inselbuchhandlung für mich, obwohl es sich hierbei um den ersten Teil handelt. Die Bücher sind aber nicht aufeinander aufgebaut, nur die Inselbewohner kommen immer wieder in den Geschichten vor.

    Für mich war es wieder eine unterhaltsame Urlaubslektüre, die sich leicht zu lesen ließ ohne langweilig zu werden.

  2. Cover des Buches Der Jungfrauenmacher (ISBN: 9783734100604)
    Derek Meister

    Der Jungfrauenmacher

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Eindruck vom Geschehen kann sch der Leser hier auf der Buchseite verschaffen. Meine persönliche Meinung:

    Eigentlich hatte ich - gerade auch weil in einem kleinen friesischen Ort angesiedelt - einen eher beschaulichen Krimi erwartet. Weit gefehlt...!

    Das buch ist ein sehr spannender Thriller in einem beschaulichen Umfeld, in dem es aber hoch hergeht. Der Spannungsbogen ist zwar nicht vollkommen durchgehend, aber doch sehr ausgeprägt und von einer ganzen Reihe aufregender Spannungsspitzen gekennzeichnet.

    Der Plot ist überraschend "anders", obwohl es im Grunde doch um ein übliches Szenario (Serienkiller mordet junge Mädchen) handelt. Aber das hat der Autor geschickt in ein eigenes Szenario eingebettet.

    Die Figuren sind gut gezeichnet. Die Schreibweise ist gut und flüssig zu lesen. Dabei sogen die wechselnden Perspektiven, auch mal aus Sicht des Täters, für Abwechslung. 

    Obwohl einige Fragen offen geblieben sind, endet das Buch nicht mit einem Cliffhanger. Das ist sehr erfreulich. Es hat mir gut bis sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Band.

  3. Cover des Buches Wintermeer und Dünenzauber (ISBN: 9783959675512)
    Tanja Janz

    Wintermeer und Dünenzauber

     (103)
    Aktuelle Rezension von: moccabohne

    Jana verschlägt es zurück in ihre Heimat St.Peter Ording. Sie hatte mit ihrem spanischen Freund auf Gran Canaria gelebt. Doch nach der Trennung hielt sie dort nichts mehr und hofft nun auf ein neues Leben in ihrer alten Heimat. Mit ihrer Freundin Pütti möchte sie einen Geschenkladen mit kleinem Café eröffnen. Janas selbstgemixte Öle und Gewürze scheinen ein lohnendes Geschäft zu werden, auch das kleine Café mit außergewöhnlichen Leckereien macht die Gäste und Einheimischen neugierig, was in St Peter Ording nicht jedem gefällt.

    Als Jana dann noch ihre heimliche Jugendliebe Ayk Truels wieder trifft, fühlt sie sich endlich wieder glücklich. Es beginnt zwischen den beiden zu knistern, aber Ayk hütet ein schwerwiegendes Geheimnis und stellt ihre Liebe auf die Probe.

     

    Tanja Janz konnte mich mit dieser Geschichte wieder wunderbar unterhalten. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und man kommt schnell in die Geschichte rein. Die Geschichte wird sehr authentisch dargestellt und hätte im echten Leben genauso passieren können. Die Protagonisten sind alle sympathisch und glaubwürdig dargestellt.

    Eine leichte Lektüre für die kalten Wintermonate.    

  4. Cover des Buches Lügengrab (ISBN: 9783442482382)
    Hendrik Berg

    Lügengrab

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Julitraum

    Der Berliner Kommissar Theo Krumme sucht nach seinem letzten nervenaufreibenden Fall Ruhe und Zeit zum Nachdenken. Es zieht ihn dazu wieder in den hohen Norden. Auf der Hallig Hooge möchte er 2 Wochen Urlaub in der Abgeschiedenheit genießen. Auf der Fähre dortin macht er die Bekanntschaft der jungen Einheimischen Swantje, die in Marburg auf Lehramt studiert und erstmals nach 3 Jahren wieder in ihre Heimat zurückkehrt. Der Grund dafür ist die Geburt der Tochter ihrer besten Freundin. Mit sehr gemischten Gefühlen kehrt Swantje auf die Hallig zu ihren Freunden zurück, denn vor 3 Jahren verschwand am Abend vor ihrer Hochzeit ihr Verlobter. Die Ermittlungen zu diesem Vermisstenfall hat die Polizei längst eingestellt. Man ging davon aus, dass er einfach "kalte Füße" vor der Hochzeit bekommen hatte und mit einem Boot dann Hallig Hooge überstürzt verlassen wollte und dabei dann ertrunken ist. Doch Swantje konnte und kann dies bis heute einfach nicht glauben. Als sie erfährt, dass Krumme Kommissar ist, hofft sie auf seine Hilfe bei ihren eigenen Nachforschungen und tatsächlich decken die Beiden Unstimmigkeiten auf und geraten in tödliche Gefahr...

    Dies war nicht mein erster Fall um Kommissar Theo Krumme und auch dieses Mal wurde ich wieder bestens unterhalten. Der Kriminalfall als solcher ist zwar gut aufgebaut, aber die Tätersuche ist nicht ganz so verzwickt wie erhofft, doch die Nebenhandlungen und vor allem die wunderbare Stimmung und Atmosphäre auf der Hallig Hooge sind einfach glänzend geschildert und passen mehr als stimmig ins Bild, daher von mir sehr gerne eine Leseempfehlung.

  5. Cover des Buches Die Sandwitwe (ISBN: 9783734100611)
    Derek Meister

    Die Sandwitwe

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

    Nachdem schon der erste Band voll überzeugen konnte wird dieser vom zweiten Band nochmals um Längen übertroffen.

    Die wesentlichen Hauptfiguren sind dem Leser ja bereits vom 1. Buch bekannt und es kommt damit zu einem schönen Wiedererkennen. Hinzu kommen natürlich diverse Personen, die das Geschehen befeuern.

    Der Spannungsbogen ist gut und wird von zahlreichen tollen Spannungsiptzen ergänzt. Geschickt versteht es der Autor verschieden Perspektiven und Zeitebenen zu einem abwechslungsreichen und hoch- spannenden Ganzen zu verweben.  Das gelingt ihm ohne den Leser zu verwirren, man bleibt jederzeit "a´jour" und gerät nie in die Gefahr den Überblick zu verlieren. 

    Ein dritter Handlungsbogen durchzieht die beiden Bücher und wird damit zur Klammer für die drei Bücher der Trilogie. 

    Das Buch hat mit hervorragend gefallen und ich bin sehr gespannt auf Bend 3 und freue mich schon sehr darauf....!

  6. Cover des Buches Der Tote im Strandkorb (ISBN: 9781542047906)
    Anna Johannsen

    Der Tote im Strandkorb

     (87)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    „Der Tote im Strandkorb“ ist der erste Fall für Lena Lorenzen und mein erstes Buch von Anna Johannsen. Lena, die auf Amrum geboren und aufgewachsen ist, bekommt von ihrem Vorgesetzten einen sehr rätselhaften Fall übertragen. Sie soll den angeblichen Mord an dem Leiter eines Kinderheimes untersuchen. Zusammen mit ihrem Kollegen Johann Grasmann ermittelt Lena und stößt dabei auf dunkle Geheimnisse. 

    Bis ich mit Lena warm geworden bin hat es eine ganze Weile gebraucht. Zum Beginn des Buches war ich mir nicht sicher wie ich sie einschätzen soll und ihre Entscheidungen, die sie im Laufe der Geschichte trifft, haben meine Meinung über sie nicht gerade verbessert. Erst ganz zum Schluss wurde sie mir ein bisschen sympathisch. Jetzt hoffe ich sehr, dass meine Sympathie im nächsten Buch weiter steigt.

    Das wichtigste an einem Krimi ist für mich Spannung. Ich verlange nicht, dass sie bereits ab der ersten Seite vorhanden ist, aber ich erwarte das sie spätesten nach den ersten drei Kapiteln eine Rolle spielt. Im Laufe der Geschichte sollte sie immer weiter ansteigen und wenn das Buch gut ist, dann gipfelt sie am Ende in eine Finale, dass so fesselnd ist, dass ich das Buch keine Sekunde aus der Hand legen möchte.

    „Der Tote im Strandkorb“ erfüllt diese Erwartung leider nicht ganz. Zwar konnte mich das Ende fesseln aber bis dahin schleppt sich die Handlung mehr zäh als fließend dahin. Nur wenige kurze Abschnitte, die aus der Sicht des Täters erzählt werden, sorgen für ein bisschen Spannung. Betrachtet man die ganze Geschichte, dann war von Spannung leider nur am Rande was zu spüren. Ich finde das Schade, weil das Buch in diesem Bereich Potenzial hatte, dass aber nur wenig genutzt wurde.

    Die Ermittlungsarbeit fand ich sowohl positiv als auch negativ. Positiv fand ich die Mischung aus Ermittlungsarbeit und Nebenhandlung, denn Frau Johannsen legt den Fokus deutlich auf die Ermittlungsarbeit. Das Buch wird also nicht von überflüssigen Nebenhandlungen erschlagen. Negativ fand ich die Beschreibung der Ermittlungsarbeit. Ich bin zwar keine Polizistin und kann daher nicht sagen wie realistisch die Darstellung ist, aber es gab einige Stellen, an denen ich das Gefühl hatte, dass Frau Johannsen nur bedingt recherchiert hat.

    Das Buch wird größtenteils aus der Sicht von Lena erzählt. Der Schreibstil von Anna Johannsen ließ sich flüssig lesen und die Kapitel hatte mit durchschnittlich 11 Seiten eine gute Länge.

     

    Fazit

    Der Reihenauftakt der „Inselkommissarin“ Reihe konnte mich leider nur bedingt überzeugen. Mir fehlte es an Spannung und Authentizität. Ich empfehle diesen Krimi daher nur Lesern weiter, die keine besonders hohen Ansprüche an das Genre stellen.

  7. Cover des Buches Halligmord (Ein Minke-van-Hoorn-Krimi 1) (ISBN: 9783864931307)
    Greta Henning

    Halligmord (Ein Minke-van-Hoorn-Krimi 1)

     (151)
    Aktuelle Rezension von: lisbethsalander2102

    Mit "Halligmord" hat Greta Henning den Auftakt einer neuen Krimireihe vorgelegt, der genau nach meinem Geschmack war. Mit Minke van Hoorn kommt eine sympathische und junge  Kommissarin auf den Plan, die ihren ersten Fall lösen muss. Nach einem schweren Herbststurm wird ein Skelett gefunden, handelt es sich um einen schon länger verwitterten Wikinger oder jemand Bekanntes aus der kürzeren Vergangenheit? So einiges, was in den letzten Jahren gerne unter den Teppich gekehrt wurde, kommt nun ans Licht.  Mit Minke hat die Autorin eine authentische Protagonistin geschaffen, mit der man gerne mit fiebert. Wir befinden uns auf der Hallig Nekpen in der Nordsee, die zu einer kleinen Gruppe mehrerer Halligen gehört, wir erfahren einiges über das Leben auf diesen Marschinseln, was ich allein schon sehr spannend fand. Alle vorkommenden Charaktere sind interessante eigene Persönlichkeiten, wer in so einer recht einsamen Umgebung sein Leben verbringt, ist mit Sicherheit nicht gradlinig und einfach. Es ist nicht unbedingt für jeden Geschmack etwas, so dicht an dicht mit einer Handvoll Zeitgenossen isoliert zu leben. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm, ich war sofort in der Geschichte drin und konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Ein toller unblutiger Krimi, auf dessen Fortsetzung ich mich schon jetzt freue!      

  8. Cover des Buches Akte Nordsee - Am dunklen Wasser (ISBN: 9783404185740)
    Eva Almstädt

    Akte Nordsee - Am dunklen Wasser

     (85)
    Aktuelle Rezension von: KerstinMC

    Das Cover zeigt auf den ersten Blick eine Küstenlandschaft. Im Vordergrund sind bewachsene Dünen zu sehen. Blickt man an ihnen vorbei, kann man in der Ferne einen Leuchtturm erkennen. Der Himmel scheint grau in grau zu toben. Rund um ein passendes Bild für einen Kriminalroman, der an der Nordseeküste spielt.

    Akte Nordsee – Am dunklen Wasser von Eva Almstädt ist der Auftakt einer neuen Krimireihe, die an der Nordsee spielt. Als Ermittler wurden hier nicht klassische Polizisten gewählt. Die Protagonistin ist Fentje Jacobsen, die auf dem Hof ihrer Großeltern eine kleine Rechtsanwaltskanzlei führt. Ihr nicht ganz so beliebter Gegenspieler ist Niklas John. Er ist Journalist und immer auf der Suche nach einer guten Story. Zusammen bilden die zwei nicht unbedingt ein Team, doch scheinen sie ähnliche Werte zu besitzen.

    Ich kenne bisher einige Bücher der Pia Korittki Reihe von Eva Almstädt und habe mich nun gefreut auf einen Roman, der in meiner Heimat spielt. Mein Geburtsort Tetenbüll ist explizit mit dabei und wird in der Danksagung erwähnt. Ich fand es interessant zu wissen, dass ein paar mir bekannter Einwohner bei der Recherche mit Rat und Tat zur Seite standen. Ich finde es immer wieder faszinierend zu sehen, wie klein die Welt doch ist. 

    Für den Fall wichtige Orte sind fiktiv, haben aber durchaus Ähnlichkeiten mit mir bekannten Orten in meiner Heimat. So hatte ich von Wediskoog sofort ein Bild vor Augen und habe auch eine Idee, wo der Haubarg von den Großeltern von Fentje stehen könnte. Allerdings ist das nur so eine Ahnung. Jeder mag sich beim Lesen selbst ein Bild machen. Die Beschreibungen von Szenen und Orten sind sehr detailliert, so dass bei mir direkt das Kopfkino startete und ich mit Fentje und Niklas durch Nordfriesland gefahren bin.

    Das zwischenmenschliche der zwei Hauptpersonen kommt nicht zu kurz. So laden die Szenen mit ihnen zum Schmunzeln ein. Stelle dir jemanden in Designerklamotten auf einem Hofplatz vor, wo es mehrere Tage am Stück geregnet hat. Dann bekommst du einen guten Eindruck von Niklas. Fentje hingegen ist auf dem Land aufgewachsen und wechselt spielend zwischen den Rollen einer Anwältin und einer Landbewohnerin. 

    Für mich war es ein schöner Ausflug in die Heimat. Der Fall ist durchaus spannend und die Verkettungen der Erzählungen sorgen am Ende für ein logisches Ergebnis. Hin und wieder fand ich die Geschichte etwas zu langatmig, doch im großen und ganzen war es für mich ein spannender Auftakt der Akte Nordsee Krimireihe. Ich bin gespannt, was für einen Fall Fentje als nächstes auf den Tisch bekommt. 

    Hast du Lust auf einen Nordseekrimi ohne den klassischen polizeilichen Ermittler, dann bist du hier genau richtig. Es ist eine gute Mischung aus spannender Mordermittlung und einem Ausflug an die Nordseeküste von Nordfriesland. Ich empfehle das Buch gerne weiter.

  9. Cover des Buches Bewusstlos (ISBN: 9783453415317)
    Sabine Thiesler

    Bewusstlos

     (187)
    Aktuelle Rezension von: Mine90
    Ein Thriller, an dem ich einige Wochen genagt habe..
    Leider habe ich mehr erwartet. Das Buch hat stellenweise seine Längen und -wer es gelesen hat- nennt mich ruhig begriffsstutzig, dass ich ziemlich lange benötigt habe um herauszufinden warum dieses Buch "Bewusstlos" heißt!
    Ich würde sagen man kann es gut zwischendurch lesen, für mich persönlich aber keine absolute Leseempfehlung mit großartigem Spannungsfaktor. Somit leider nur 3 Sterne.
  10. Cover des Buches Das Mädchen am Strand (ISBN: 9781503901445)
    Anna Johannsen

    Das Mädchen am Strand

     (66)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    „Das Mädchen am Strand“ ist der zweite Fall für Hauptkommissarin Lena Lorenzen vom LKA Kiel und ihren Kollegen Kommissar Johann Grasmann. Die beiden ermitteln in einem Vermisstenfall auf der nordfriesischen Insel Föhr. Das Buch wurde von der deutschen Autorin Anna Johannsen geschrieben und ist 2018 als eBook und Taschenbuch im Edition M Verlag (Amazon Publishing) erschienen. „Das Mädchen am Strand“ ist der zweite Band der „Die Inselkommissarin“ Reihe.

    Bevor ich näher auf die Handlung eingehe, möchte ich erwähnen, dass der Kriminalfall in sich abgeschlossen ist. Die Reihe muss also nicht zwingend in der richtigen Reihenfolge gelesen werden.

    Den ersten Band (Der Tote im Strandkorb) habe ich 2020 gelesen. An inhaltliche Details kann ich mich aber nicht mehr wirklich erinnern. Daher habe ich den zweiten Band mit neutraler Einstellung gelesen.

    Mit Lena Lorenzen bin ich nicht warm geworden. Diese Frau legt ein Verhalten an den Tag, dass ich nicht nachvollziehen konnte. Ähnlich sah es mit ihren Entscheidungen aus. Ich verlange nicht das mir die Charaktere bei einem Krimi sympathisch sind, aber wenn ich innerhalb weniger Seiten eine regelrechte Abneigung gegen den Hauptcharakter entwickle, dann ist irgendwas verkehrt.

    Die Geschichte lässt sich grob in zwei Handlungsstränge aufteilen. Den Kriminalfall und Lenas Privatleben. Ich gebe zu ich bin ein großer Fan von Krimis, bei denen der Kriminalfall im Mittelpunkt der Handlung steht. Das Privatleben der Ermittler darf eine Rolle spielen mehr als zehn Prozent der Geschichte sollten es aber nicht sein. Bei „Das Mädchen am Strand“ liegt die Verteilung der beiden Handlungsstränge eher bei fünfzig-fünfzig, was für meinen Geschmack zu sehr vom Kriminalfall ablenkt hat.

    Der Kriminalfall war solide Polizeiarbeit, die mich gut unterhalten konnte, die ich aber nicht als spannend bezeichnen würde. Mein größter Kritikpunkt an dieser Stelle ist die Auflösung. Die Autorin hat sich für einen Täter entschieden, der erst ganz zum Schluss das erste Mal auftaucht. Ich mag diese Art von Auflösung nicht, weil sie das aktive Miträtseln unmöglich macht.

    Der Schreibstil von Anna Johannsen ließ sich flüssig lesen. Die Wortwahl hat zum Genre gepasst. Die Geschichte wird aus der Sicht von Lena Lorenzen erzählt. Das Buch wurde in der dritten Person geschrieben.


    Fazit

    Eine Krimi, der von der Grundidee her sehr spannend klang, dessen Umsetzung mich aber nicht überzeugen konnte. Ich vergebe 2,5 von 5 Sterne.

  11. Cover des Buches Eisige Flut (ISBN: 9783404176373)
    Nina Ohlandt

    Eisige Flut

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Viragolady

    Zum Inhalt:
    Nordfriesland. Es ist eisig kalt, der Schnee liegt meterhoch und ein eisiger Wind weht.

    An der Nordseeküste werden einige Morde verübt in dem der Mörder die Opfer in einer sehr skurrilen Art und Weise darstellt.

    Anja Derling wird vermisst und später vor der Haustür ihrer Mutter als Eisskulptur vorgefunden. Arthur Peters , auf dem Marktplatz und Levke Bronnen, eine Balletttänzerin, werden ebenfalls als Eisskulpturen aufgefunden. Es scheint als würde die Todesserie kein Ende nehmen. Der Täter bekommt den Namen „Eismörder“.

    Hauptkommissar John Benthien und sein Team der Kripo Flensburg sollen diese Morde aufklären, was sich als nicht so einfach herausstellt. Sie haben alle genug damit zu tun den verschiedensten Hinweisen und Anhaltspunkten nachzugehen, was teilweise auch in die Irre führt. Dabei wird die Ermittlungsarbeit sehr realistisch geschildert. Es war sehr spannend zu erleben wie sich die Puzzlesstücke so nach und nach zusammensetzten bis der Fall um Anja Derling ein nicht unbedingt vorhersehbares Ende nimmt.

    Neben der laufenden Ermittlungsarbeit werden immer wieder Briefe vom vermutlichen Mörder an seine Tochter eingestreut, dessen Inhalt zwar dem Leser bekannt ist, nicht aber den Ermittlern. In diesen Briefen berichtet er über seine schlimme Vergangenheit, wobei er seine Taten zu rechtfertigen versucht.

    Auch werden persönliche Probleme der Ermittler beschrieben, was aber keinesfalls stört, sondern sie teilweise sympathischer macht. Es wirkt alles sehr realistisch, wie im wahren Leben.

    Fazit:

    „Eisige Flut" ist der 5. Fall für Kommissar John Benthien und sein Team von der Flensburger Kriminalpolizei. Man muß aber nicht die Vorgängerbände gelesen haben um diesem Buch folgen zu können , da es wie eine eigene Geschichte geschrieben wurde. Man ist mitten drin im Geschehen und hat fast das Gefühl alte Bekannte zu treffen.

    Die Orte und Plätze sind so anschaulich beschrieben worden als sei man vor Ort und hat sie persönlich zu besucht .

    Der Spannungsbogen war sehr gelungen und am Ende gut aufgelöst, trotzdem hat man das Bedürfnis es noch weiter lesen zu wollen um zu sehen wie es mit den Akteuren weiter geht. Warten wir auf ein weiteres spannendes Abenteuer.

    Das Cover passt zum Roman und hat mich sofort angesprochen, Möwe, Leuchtturm, alles was die Nordsee ausmacht.

    Von mir daher eine klare Empfehlung . Ein sehr spannender Roman der Lust auf mehr macht. Super!

    Autorin Nina Ohlandt ist damit ein Meisterwerk gelungen und ich habe mir die Vorgängerromane selbstverständlich auch zugelegt.

  12. Cover des Buches Mittagsstunde (ISBN: 9783328106340)
    Dörte Hansen

    Mittagsstunde

     (205)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Eine gute Geschichte, mit Kreisen in den Kapiteln, wo man sich kurz fragt wohin diese führen - um dann genau dort zu enden wo sie sollen.

    Sprachlich abwechslungsreich mit vielschichtigen Personen.

  13. Cover des Buches Küstenfluch (ISBN: 9783442485567)
    Hendrik Berg

    Küstenfluch

     (55)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Ermittlungsarbeit, Küstenfeeling und Spannung. Ich war schwer begeistert und komplett gefesselt.


    Inhalt: Eine beschauliche Insel in der Nordsee ist jetzt die neue Heimat von Komissar Krumme. Die Berliner Stadt ist ihm zu stressig geworden. Aber ausruhen kann er sich hier auch nicht. Denn ein Bauer ist in seiner Scheune zu tote gekommen und die Familie sabotiert seine Ermittlungen.

    Krumme hat eine Jungen und unerfahrene Kollegin, mit der er sich auch erst zusammen raufen muss und dann kommen  noch mehr Mitglieder der Familie zu schaden. Krumme wird aus den Leuten einfach nicht schlau.

    Seemannsgarn und andere Spukgeschichten machen dem Mann aus der großen Stadt das Leben schwer.


    Fazit: Ich mag eigentlich keine Krimis. Aber irgendetwas hat mich wohl mal dazu bewegt,mir diesen hier auf meinen SuB zu packen. Und als ich das Lesen dann begonnen habe, war ich auch gleich gefesselt.

    Die Story beginnt erst einmal mit einem künftigen Mord. Ein Mord,der die Kommissare sicherlich erst einmal im Dunkeln tappen lassen würde. So habe ich mir das zumindestens erst einmal ausgemalt. - Alles sah erst einmal nach normaler Ermittlungsarbeit aus, aber der seltsame Junge auf dem Hof mit dem ersten Mordopfer hatte schon eine sehr seltsame Komponenten an sich. Ich hatte keine Ahnung, wo das hinführen sollte und war deswegen komplett gefesselt und hätte am liebsten ohne jede Unterbrechung gelesen.

    Beim Lesen hatte ich die wunderbarsten Bilder einer Küstenlandschaft vor mir. Ich liebe ja die Küste. Wasser hat immer so etwas Beruhigendes an sich…. - ooops, das gehört hier aber nicht her.

    Die kurzen Kapitel haben Unterbrechungen sehr leicht gemacht. Das heißt allerdings nicht, dass Lesepausen sonderlich willkommen waren. Nur eben hin und wieder notwendig. Ansonsten wurden die Kapitel auch für einen Wechsel von Ort und Person genutzt. Das hat die Sache leicht verständlich und super lesbar gemacht. Es war nicht nötig, lang zu grübeln, wo man gerade zu Hause war. Das hat sich aus der Handlung ergeben. Und so ist es auch möglich, dass Buch nach einem anstrengenden Arbeitstag zu lesen. Selbst abgespannt versteht man noch alles und kann der Handlung super folgen.

    Zum Ende hin wurde alles total abstruß und fast war es,als würde da eine Fantasy-Komponente mit drin sein. Aber hier hat der Autor einfach nur eine interessante Familiengeschichte richtig geschickter verpackt.

    Ja, es war ein Krimi. Und ja, es wird nicht mein Lieblingsgenre werden. Aber dieses Werk kommt mal weg von der tristen Ermittlungsarbeit. Da kommen menschliche Komponenten mit rein. Ereignisse an vielen Stellen, die alles abwechlungsreicher machen und somit aus einem Krimi ein tolles Buch. - Das war wirklich ein Klasse Zufallsfund.


    Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen. Eine so interessant verpackte Familiengeschichte ist einfach nur der Wahnsinn. Dann dieser kleine Junge, der nicht so recht rein zu passen scheint, das ganze Leid in der Familie und die Art,wie alles geschrieben ist…. Ich bin einfach nur schwer begeistert.

  14. Cover des Buches Nordwestzorn (ISBN: 9783749901432)
    Svea Jensen

    Nordwestzorn

     (139)
    Aktuelle Rezension von: KatjaKaddelPeters

    August 2004: Die drei Kriminalkommissare Pieter Johannsen, Arndt Lürssen und Hark Thomsen kümmern sich um den Vermisstenfall des herzkranken 9jährigen Florian, der aus einem Jugendheim bzw. Sommercamp nahe St. Peter Ording verschwunden ist. Schnell sind drei Verdächtige gefunden, allerdings wird nur der Campleiter angeklagt. Nach dem Freispruch wird es immer ruhiger um den Fall und bis heute fehlt jegliche Spur von Florian...

    Jetzt: Die Kommissarin Anna Wagner kehrt zurück nach St. Peter Ording. Sie kommt tatsächlich um zu bleiben. Die Unterkunft ist wieder bei ihrem Kollegen Hendrik Norberg bzw. dessen Schwiegereltern gesichert. Anna hat bereits einen alten Vermisstenfall mit im Gepäck, und zwar den von Florian. Hendrik, Anna und auch Nils Scheffler kommt es komisch vor, dass dieser Fall nie wieder richtig aufgerollt wurde und sind entsetzt über die schlampige Aktenführung bzw. Ermittlungsarbeit. Einzig der damals 29jährige Hark Thomsen scheint noch ein Interesse an der Aufklärung dieses Falls zu haben. Der ehemalige Campleiter ist gerade wieder nach St. Peter Ording zurückgekehrt, um sein Leben neu zu starten; denn nach dem Freispruch hatte er die Anfeindungen und Anschuldigen nicht mehr ausgehalten und ist mit seiner Ehefrau ausgewandert. Er ist erschüttert über die Aufrollung dieses Altfalls und befürchtet, dass er wieder in den Fokus der Gemeinschaft in SPO gerät. Der Vater von Florian möchte hingegen einfach nur Gewissheit haben, denn nach all den Jahren geht er davon aus, dass sein Sohn tot ist...

    Meinung:

    Ich bin wieder sehr begeistert von diesem Buch. Die damaligen Ermittlungsarbeiten werden laufend in die aktuellen Handlungen des Buches eingewoben. Zum besseren Verständnis/Auseinanderhalten sind diese Szenen kursiv gedruckt. Der Schreibstil von Svea Jensen hat mich (wieder) durch die 384 Seiten dieses Krimis fliegen lassen. Nach Band 1 (Nordwesttod), den ich vor knapp 2 Monaten gelesen hatte, habe ich mich sehr auf diese Fortsetzung gefreut - und wurde wie erwartet nicht enttäuscht. 

    Das Zusammenspiel von Anna Wagner und Hendrik Norberg finde ich grandios. Der verwitwete Familienvater und die Singlefrau agieren super zusammen und lernen sich in diesem Fortsetzungsband besser kennen und verstehen. Ich fand die Nebenhandlungen mit jeweils einem "interessierten" Singlepart etwas überflüssig, waren aber ok. 

    Wie bereits erwähnt ist NORDWESTZORN bereits die Fortsetzung der Krimi-Reihe EIN FALL FÜR DIE SOKO ST. PETER ORDING und ist am 25.05.2021 erschienen. Aufmerksam wurde ich auf diese Serie durch den 3. Fall NORDWESTNACHT, der am 22.03.2022 vom Harper Collins Verlag herausgebracht wurde; dieser wartet schon auf meinem Reader auf mich.

    Ich fand es sehr schön, die beiden Protagonisten und ihren jungen Kollegen wiederzutreffen, sowie Hendriks Familie, die sich immer noch in der Trauerphase befindet. Die privaten Handlungsstränge haben mir sehr gut gefallen und mir noch etwas mehr Einblicke in die Gefühlswelt der beiden Kommissare geben können.

    Traurig fand ich den besagten Vermisstenfall und die tragischen Schicksale aller damals Beteiligten. Ich musste schon ein paar Mal schwer schlucken und durfte mich nicht in den Gedanken verlieren, wie man sich fühlt, wenn man sein Kind jahrelang vermisst und betrauert.

    Die Örtlichkeiten wurden wieder sehr anschaulich vermittelt. Als Jahreszeit wurde ein eisiger Winter gewählt, was ich sehr realistisch und spannend fand. Ich spürte auf einigen Seiten auf jeden Fall die beschriebene Kälte.

    Dieses Mal hatte ich wieder eine Vermutung, die auch gestimmt hat, aber das Motiv konnte ich vorher für mich nicht herauslesen. Die Auflösung war aber sehr stimmig; tragisch, aber stimmig. Zum Schluss wurde es noch einmal richtig rasant, was nichts mit dem Fall zu tun hatte. Puuuhhh, da ging mein Puls aber nach oben! 

    Es handelt sich hierbei zwar um eine Reihe, die man gerne in der richtigen Reihenfolge lesen sollte, auch wegen dem Hintergrund von Hendrik, aber es werden in jedem Buch tatsächlich einzelne Vermisstenfälle durch die Soko St. Peter Ording betreut, so dass ich sagen würde, dass dieses Buch auch als "Standalone" gelesen werden kann.

    Die Kapitel waren angenehm kurz gehalten und abschließend lässt mich dieser Kriminalroman wieder zufrieden zurück.

    Fazit:
    Auf NORDWESTNACHT freue ich mich bereits sehr und hoffe, dass ich dann mit voller Überzeugung die volle Punktezahl vergeben kann, denn ich mag diese Reihe und die beiden Protas einfach. Ich habe mich wieder gut unterhalten gefühlt und gebe daher eine Leseempfehlung für diesen einfühlsamen und spannenden Kriminalroman ab (4/5 Sterne ****)

  15. Cover des Buches Strandfliederblüten (ISBN: 9783426520710)
    Gabriella Engelmann

    Strandfliederblüten

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Juliane ist 39 Jahre alt, als sie Post vom Notar ihrer Großmutter Ada bekommt, mit der sie nie Kontakt hatte. Trotzdem vererbt diese ihr ihr Haus samt zugehörigem Leuchtturm auf der Hallig Fliederoog. Nach einer großen Enttäuschung in ihrer Beziehung und der Ungewissheit, wie lange sie ihren Job in Hamburg noch haben wird, sieht sie sich die Hallig an, um anschließend zu entscheiden, ob sie das Erbe antreten soll oder nicht. Im Gegensatz zu Julianes jüngerem Stiefbruder Felix, ist ihre Mutter Hanne wenig begeistert von Adas Testament. Sie hatte nie ein gutes Verhältnis zu ihrer Schwiegermutter und bis heute kennt Juliane den Grund dafür nicht. Ihr Vater ist gestorben, als sie noch ein Baby war und seitdem herrscht Funkstille zwischen Hanne und Ada. Sie hofft nun, in der Vergangenheit ihrer Großmutter endlich mehr zu erfahren. Angekommen auf Fliederoog, ist Juliane wie verzaubert von der unvergleichlichen Natur der Nordseeküste und von den Ausblicken und Einblicken, die man nur auf einem Leuchtturm erleben kann. Und im kleinen Haus ihrer Großmutter findet sie Nachrichten, Briefe und Hinweise, die vermuten lassen, dass Ada gehofft hat, ihre Enkelin würde den Weg auf die Hallig finden und sich dort, im Einklang mit der Natur, ebenso wohlfühlen wie sie. Ob Juliane auf Fliederoog wieder zu sich finden und bereit sein wird, ein völlig neues Leben zu  beginnen? 

     

    "Es gibt nur eine wichtige Zeit, und die ist jetzt."   

     

    Ein Zitat des Zen-Buddhisten Thich Nhat Hanh. Das trifft sehr gut ein großes Thema dieses Romans. Es geht um Achtsamkeit, sich selbst gegenüber, aber auch im Umgang mit den Menschen in seinem Umfeld.

    Sehr anschaulich erzählt die Autorin Julianes Geschichte. Von der gestressten, rund um die Uhr arbeitenden Redakteurin, die kurz vor einem Burn Out steht, zur Halligbewohnerin und Leuchtturmbesitzerin. In der Natur der Nordseeküste lernt sie, jede Minute ihres neuen Lebens zu schätzen und auszukosten, sich an Kleinigkeiten zu erfreuen, wie dem blühenden Strandflieder. Nicht ständig telefonisch erreichbar zu sein, einfach mal nur aufs Meer zu "starren".

     

    Juliane war mir gleich sympathisch, obwohl ich sie in Bezug auf Oliver zu Anfang schon ein wenig naiv fand. Aber so ist das mit der Liebe ;-)  Zum Glück hat sie ja die Kurve gekriegt. Und sie gibt nicht auf, krempelt ihr Leben um und scheut auch keine Konfrontationen.

    Das Buch ist in der Ich-Form aus ihrer Perspektive geschrieben, so dass man immer nah am Geschehen ist. Die lebendigen und anschaulichen Beschreibungen der Hallig und auch der Umgebung haben mir sehr gut gefallen.


    Ich sehe "Strandfliederblüten" gar nicht als naiv oder Eso-Märchen an, wie Gabriella Engelmann im Nachwort schreibt. Gerade in der heutigen Zeit, in denen sich das Leben vieler Menschen überwiegend in den sozialen Medien abspielt, ist die Geschichte leider sehr authentisch. Wenn ich alleine daran denke, wie viele Leute draußen unterwegs sind, die permanent auf ihr Smartphone starren... einfach gruselig. Sie bekommen nichts von ihrer Umwelt mit, haben kein Auge, kein Gefühl mehr für ihre Umgebung, für die Natur und können sich nicht über Kleinigkeiten freuen. Das ist doch einfach nur traurig. Ich bin froh, dass ich nicht so aufgewachsen bin und auch nicht so lebe.

     

    Das Buch ist "Ein Gefühl wie Nach-Hause-Kommen" steht über dem Klappentext und das kann ich bestätigen. Eine perfekte Urlaubslektüre, aber natürlich auch für Zuhause. 

  16. Cover des Buches All deine Zeilen (ISBN: 9783499267529)
    Sofie Cramer

    All deine Zeilen

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Der Schreibstil ist leicht und locker und so auch gut zu lesen, aber so 100 %ig konnte ich mich nicht in die Geschichte fallen lassen. Es war „zu viel Briefverkehr“ ich kann es nicht anders ausdrücken. Die Geschichte ist in ihrem Grundgedanken nicht schlecht, aber ich fand die Umsetzung nicht so gelungen. Ok, es ist eine leichte Geschichte für zwischendurch, aber für mich auch nicht mehr. Eine nette Zugabe sind die verschiedenen Tortenrezepte am Ende des Buches. 

  17. Cover des Buches Sörensen hat Angst (ISBN: 9783499271182)
    Sven Stricker

    Sörensen hat Angst

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Dieses Buch hat mich sehr überrascht - im positiven Sinne. Ich war von Anfang an gefangen in dieser Geschichte, die einerseits total traurig und schockierend ist, andererseits aber auch urkomisch - das muss man als Autor auch erst einmal hinbekommen. 

    Traurig ist die Geschichte, weil der Hauptkommissar Sörensen an einer generalisierten Angststörung leidet, schockierend und traurig ist die Geschichte anhand des Hintergrundthemas (Triggerwarnung: Kindesmissbrauch) und urkomisch ist die Geschichte zum Teil einfach anhand des Schreibstils und der Figuren. Es gibt so einen feinen, trockenen Humor. Ich kann das gar nicht beschreiben; man muss es einfach lesen und erleben. 

    Das Handlung wird relativ sachlich erzählt, dabei mit diesem feinen Humor. Der Autor verzichtet auf unnötige dramatische Szenen. Das mag langweilig klingen, aber das ist es nicht. 

    Mich hat dieser Krimi sehr gut unterhalten können, so dass ich bald mit dem zweiten Band beginnen möchte. Auch wurde das Buch verfilmt, so dass ich auch den Film gerne sehen möchte. 

  18. Cover des Buches Blutebbe (ISBN: 9783734104787)
    Derek Meister

    Blutebbe

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

    Der dritte - und damit abschließende - Band der Trilogie hat es nochmals in sich: Wie schon die beiden vorherigen Bücher kann der Autor mit dem Plot voll überzeugen.

    Das vorliegende Buch bietet ein willkommenes Wiedersehen mit den bekannten Hauptfiguren und Örtlichkeiten. Diesmal wird auch der aus beiden vorherigen Büchern immer einen Schritt weitergeführten dritten Handlungsstrang zu einem Ende geführt.

    Der Spannungsbogen ist gut und wird gekrönt von vielen exzellenten Spannungsspitzen. Die Morde sind ziemlich brutal und der in diesem Sinne angemessenen Deutlichkeit geschildert. Überhaupt lässt der Plot nichts zu wünschen übrig - ist er doch endlich mal etwas Abseits des üblichen Thriller-Einerlei. 

    Ein sehr gutes, spanendes Buch, das der ungewöhnlichen und hochspannenden Trilogie einen würdigen Abschluss bietet. 

  19. Cover des Buches Rote Grütze mit Schuss (ISBN: 9783423253741)
    Krischan Koch

    Rote Grütze mit Schuss

     (86)
    Aktuelle Rezension von: UlrikesBuecherschrank

    Thies Detlefsen ist Polizeiobermeister aber seine kleine Polizeistadion in Fredenbüll in Nordfriesland ist vom Rotstift bedroht.Dann gibt es einen toten Biobauern und eine verschwundene Ehefrau.Thies Detlefsen hat alle Hände voll zu tun(Endlich mal ein Mord!) und bekommt Hilfe von Nicole Stappenbek von der Kieler Kripo.Gemeinsam gehen die zwei auf Mörderjagd.

    Der Schreibstil ist sehr bildhaft,locker und leicht zu lesen.Die Protagonisten sind äußerst sympathisch und passen hervorragend in diesen Krimi hinein.Zudem sind sie etwas schräg und skurril angehaucht.Die Spannung nimmt im Laufe des Buches zu aber auch der Humor kommt dabei nicht zu kurz.

    Fazit:Dieser Regionalkrimi spielt sich in Fredenbüll ab.Der Ort hat 176 Einwohner,600 Schafe und 3 Deiche. So bekam ich erstmal einen groben Überblick über den Ort. Es wird einiges an Dialekt gesprochen was mir persönlich sehr entgegenkam.Ich war schon auf den ersten Seiten sehr angetan von diesem Buch.Der Autor beschreibt zu Beginn wie nebenbei die Charaktere da wusste ich gleich mit wem ich es zu tun hatte.Da der Autor sehr bildhafte und witzige Szenen einbaut musste ich öfters schmunzeln und lächeln.Die Geschichte hat mir sehr gefallen da sie kurzweilig zu lesen ist.Immer wieder musste ich schmunzeln weil Thies Detlefsen völlig begeistert von seinem ersten Mord ist.Da wird er schon mal schräg angeschaut.Die Ermittlungen gestalten sich schwieriger als gedacht weil der Autor den "Fall" von Kapitel zu Kapitel immer komplexer werden lässt. Es ist ein toller Regionalkrimi der mir sehr gefallen hat. Es ist der erste Band einer zehnteiligen Reihe. Er ist in sich abgeschlossen. 


  20. Cover des Buches Deichmörder (ISBN: 9783442479917)
    Hendrik Berg

    Deichmörder

     (78)
    Aktuelle Rezension von: katrin_bohrer

    Ich gebe zu, bis zu Kapitel 5 wollte ich das Buch immer mal wieder zur Seite legen und beenden. Gut, dass ich es nicht getan habe, denn es wurde dann doch noch richtig spannend. 

  21. Cover des Buches Sörensen fängt Feuer (ISBN: 9783499291760)
    Sven Stricker

    Sörensen fängt Feuer

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Schnuppe

    Sörensen genießt mit Cord ein Wochenende in Hamburg, als Katenbüll in die nächste Krise steuert. Dem jungen Musiker Ole läuft ein blindes Mädchen im Hemdchen vor sein Auto, sie ist durchgefroren, ihre Füsse bluten und auf keinen Fall möchte sie nach Hause. 

    Sörensen findet bald heraus, woher sie kommt und findet dort eine Leiche. Die Ermittler versuchen herauszufinden, warum das Mädchen im Keller versteckt leben musste und wer die Leiche ist. Wieder sticht Sörensen in ein Wespennest und die Ereignisse überschlagen sich. Er hat alle Hände voll zu tun, dabei wollte er in Ruhe seine Medikamente absetzen und mit einer Therapeutin an der Bewältigung seiner Angststörung arbeiten. Aber nun gibt es eine merkwürdige Sekte mit komischen Ansichten, weitere Leichen und auch Sörensen Vater taucht auf. 

    Auch der zweite Band der Reihe wartet mit einem vielschichtigen Kriminalfall auf, der nicht so leicht zu durchschauen ist. Die Charaktere sind wieder sehr besonders und gut ausgearbeitet und die Dialoge feinsinnig und teils humorvoll.

    Tolle Unterhaltung.

  22. Cover des Buches Möwenschrei (ISBN: 9783404171361)
    Nina Ohlandt

    Möwenschrei

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Jaing

    Das Buch liesst sich teils leicht und fliessend mit spannendem und nicht erwarteten Ende. Doch der Weg dahin ist harzig. Das hängt einerseits damit zusammen, dass ganze Handlungsstränge für das Buch und den Fall komplett unerheblich sind. Andererseits gibt es derart viele Protagonisten bei Polizei und Verdächtigen inkl. schwer verstehbarer Verwandtschaftsverhältnisse, dass ich selbst zur Mitte des Buches teils nicht wusst, wer in der Pension jetzt wer ist. Als letzten negativen Punkt sehe ich, dass einige Dinge gar nie aufgeklärt worden sind. 

    Positiv ist die dezente, aber schöne Beschreibung der Insel. Ausserdem kommt man den Charakteren, besonders Benthieh, Lilly und Fitzen, näher als im ersten Buch. Diese sind wirklich gut beschrieben. 

    Fazit: Weniger wäre mehr.

  23. Cover des Buches Kalte See (ISBN: 9783442488933)
    Hendrik Berg

    Kalte See

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Tatort Föhr: Ein Serienmörder treibt sein Unwesen auf der beschaulichen Insel …
    Mitten in der Hochsaison wird auf der Insel Föhr die Leiche einer jungen Frau am Strand entdeckt. Kommissar Krumme und seine Kollegin Pat ermitteln diskret, um keine Panik aufkommen zu lassen. Doch schnell erhärtet sich der Verdacht, dass sie einem grausamen Serienkiller auf der Spur sind, der schon in anderen Teilen Deutschlands gemordet und nun den Weg auf die beschauliche Insel gefunden hat. Als die Presse davon Wind bekommt, gerät der Kommissar unter Druck. Wenig hilfreich scheint da zunächst das überraschende Auftauchen von Krummes Freund Harke, der zur Lösung des Falls auf seine ganz eigene, unkonventionelle Art beitragen möchte … (Quelle: Amazon.de)

    Rezension:

    Der 5. Fall von Theo Krumme ist für mich das 1. Buch, welches ich über ihn lese. Ein düsteres Buchcover mit Strand und Strandkörben, die Wellen ziehen sich zurück, man spürt die Kälte…es wird dunkel.
    Durch die Sprünge in der Zeit wird zwar gute Spannung erzeugt, aber daran musste ich mich erst einmal gewöhnen. Doch das fiel mir leicht.
    Die Panik in den Augen der Opfer ist durch die detailgetreue Beschreibung sehr gut nachzuempfinden, eine spürbare Angst entsteht.

    Die junge Kollegin Pat ist ein wundervoll neuer Gegenpart zu Theo Krumme, der sich langsam zu einem richtigen Nordfriesen entwickelt. Ich habe viel über Kommunikation nachdenken müssen, wie wichtig sie doch ist. Manchmal möchte man als Leser mitwirken bzw. eingreifen, was natürlich nicht möglich ist. Akzeptiere, das Menschen manchmal einfach nicht miteinander reden!

    Fazit:

    Am Strand ein schönes Buch lesen, genau dafür ist dieser tolle Nordsee-Krimi geeignet. Der rauen See lauschen und zu manchen Szenen genau diese Geräuschkulisse haben, das passt sehr gut. Damit wird manche Szene aus dem Buch noch passender unterstützt.

    Ein Buch welches ich schnell durchgelesen habe. Und es wird sicher nicht der letzte Fall mit Theo Krumme gewesen sein. 

  24. Cover des Buches Nebeltod (ISBN: 9783404173181)
    Nina Ohlandt

    Nebeltod

     (42)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Gleich mehrere Fälle halten das Team um John Benthien beschäftigt. Ein Schuss auf ein Auto aus dem Hinterhalt, zwei getötete und verstümmelte Pferde auf einer Weide und ein brutaler Mord, bei dem ein Mann auf Gleise gebunden wurde, wo er von einem Zug überrollt wurde. Hier erhält das Team ein Foto des noch lebenden Opfers mit der Unterschrift „Schuldig“. Als ein weiterer brutaler Mord passiert, muss das Team schnell handeln.

    „Nebeltod“ ist der dritte Fall für John Benthien. Für mich ist es das erste Buch der Reihe, doch es lässt sich gut ohne Vorkenntnisse lesen.

    Der Fall beginnt auch gleich spannend und interessant – der Mord auf den Gleisen ist echt hart und auch die anderen Morde der Serie sind nicht ohne. Die Ermittlungen des Teams fand ich interessant und spannend. Ein bisschen zog sich die Geschichte hier und da, aber als Leser war man auch damit beschäftigt, die vielen Verdächtigen zu sortieren und auszuschließen.

    Auch Benthiens persönliche Probleme waren fesselnd und hier interessiert es mich sehr, was hier am Ende herauskommen wird, das bleibt allerdings ungelöst.

    Insgesamt hat mir der Roman gefallen und ich bin gespannt auf weitere Fälle des Teams.

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