Bücher mit dem Tag "nonne"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nonne" gekennzeichnet haben.

212 Bücher

  1. Cover des Buches Ungezähmt (ISBN: 9783596187294)
    P.C. Cast

    Ungezähmt

     (1.939)
    Aktuelle Rezension von: Crissy_Loves2read

    Ich weiß noch, dass ich früher die House of Night Serie als Jugendliche verschlungen habe, aber die Schwächen (salopper Jugendjargon, manche Figuren nervig und unreif, total krasse Ideen (ein Mörder und Vergewaltiger wird wiedergeboren und ist dann in die Protagonsitin vernarrt und sie füphlt sich zu ihm hingezogen!) wurden mit jedem Band deutlicher.

    Die ersten drei Bände kann ich gut empfehlen, sie sind spannend, magisch und ein leichter Lesespaß.

    Inhalt: Das Leben ist total ätzend, wenn deine Freunde so richtig sauer auf dich sind. Zoey weiß, wovon sie spricht. In nur einer Woche wenden sich alle Ihre Freunde von ihr ab und sie wird zur absoluten Außenseiterin. Jetzt bleiben ihr nur noch zwei wirkliche Freunde, allerdings ist die eine untot und der andere nicht mal Gezeichnet. Außerdem hat die Hohepriesterin Neferet den Menschen den Krieg erklärt und Zoey weiß tief in ihrem Herzen, dass das falsch ist. Aber wird irgendjemand auf sie hören? Zoeys Abenteuer auf dem Vampyr-Internat nehmen eine gefährliche Wendung: Ihr Vertrauen wird auf eine harte Probe gestellt, schreckliche Pläne kommen ans Licht, und eine uralte, böse Macht erhebt sich.

  2. Cover des Buches Gejagt (ISBN: 9783596187300)
    P.C. Cast

    Gejagt

     (1.705)
    Aktuelle Rezension von: Nofi

    Zunächst einmal hatte ich Band 1-4 bereits vor einigen Jahren gelesen. Dennoch kam ich ganz gut wieder rein. ABER! Das halbe Buch passiert eigentlich fast nichts, die Gespräche drehen sich im Kreis, es gibt viele Wiederholungen.

    Die Protagonistin steht zwischen 4 (!) Männern/Jungs und die gezwungene Jugendsprache nervt irgendwann.

    Was mir wirklich aufgestoßen ist sind homophobe und rassistische Äußerungen der Figuren, das geht gar nicht.

    2 Sterne nur deswegen, weil die Aussage, dass man sich für die gute Seite entscheiden kann, sehr schön ausgearbeitet wurde.

     Dennoch werde ich mir die anderen Teile nicht mehr antun. Schade.

  3. Cover des Buches Am Ende der Welt traf ich Noah (ISBN: 9783785581278)
    Irmgard Kramer

    Am Ende der Welt traf ich Noah

     (122)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Zitate: 

    "Das alles kam mir vor wie in einem Film. Und ich hatte mir die Hauptrolle geschnappt, ohne das Drehbuch zu kennen."


    "Ich weiß nicht wer du bist und wie du hierher kommst, aber ich gebe dir einen guten Rat - verlasse diesen verfluchten Ort. Am besten heute noch. Je schneller, desto besser. Du tust uns beiden einen großen Gefallen damit."


    Inhalt: Die 17-Jährige Marlene findet einen roten Koffer und gibt sich spontan als dessen Besitzerin aus. Sie ahnt nicht, dass sie dadurch ihrem größten Glück begegnen wird - und ihren schlimmsten Albträumen. 

    Eindruck: Für manche Bücher muss man auf den richtigen Zeitpunkt warten, um sie zu lesen. Deshalb tut es mir nicht sehr leid, dass diese Geschichte jahrelang auf meinem SuB auf ihren großen Moment warten musste.

    Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive von Marlene erzählt. Die Sprache ist sehr bildhaft, emotional und beschreibend. Bei mir kam direkt eine Wohlfühlstimmung auf, welche im Verlauf der Geschichte zunehmend durch ein beklemmendes Gefühl und Gänsehaut abgelöst wurde, als "das vermeintliche Paradies Risse bekam". Der Autorin ist gelungen die Momente fürs Herz und den Gruselfaktor gleichermaßen überzeugend zu vermitteln. Die Charaktere konnte ich mir alle sehr gut vorstellen, genauso wie die Villa und die Umgebung. Gegen Ende (etwa ab Kapitel 40) wird die Geschichte plötzlich richtig seltsam und ich  befürchtete schon, dass die Autorin völlig den Faden verloren hat. Aber keine Sorge, einfach weiterlesen, denn das gehört alles zur Vorbereitung auf die überraschende Enthüllung am Schluss. ;)

    Mein einziger (halber) Kritikpunkt ist eben dieses Ende. Es ist an sich gut und passend. Ich finde es unglaublich, welchen gewaltigen Plot-Twist die Autorin in die Geschichte eingebaut hat! Aber für mich hätte es das nicht gebraucht. Ich hätte Noah und Marlene ein anderes Ende gewünscht...

    Ich empfehle dieses Buch allen Lesern, die gerne Jugendthriller und/oder Beziehungsgeschichten lesen, denn dieses Buch ist eine gelungene Mischung aus beidem. 

    P.S: Die Villa Morris, welche im Buch eine zentrale Rolle spielt, hat ein reales Vorbild: die Villa Maud in Schoppernau. Guckt euch im Internet mal ein paar Bilder an. ;)

  4. Cover des Buches All die Jahre (ISBN: 9783552063662)
    J. Courtney Sullivan

    All die Jahre

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Johann_Baier

    „All die Jahre“ ist nicht nur ein Familienroman, wie der Klappentext schon verrät, sondern auch ein "Migrationsroman" – Emigration aus einem westirischen Dorf in den Fünfziger Jahren, Immigration in die USA, wo die Familie langsam immer amerikanischer wird. Wir begleiten die Familie über 50 Jahre, lernen die Figuren als Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Rentner kennen, in einem Fall auch als Nonne.

    Der Roman wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptpersonen erzählt, den beiden Schwestern Nora und Therese, später dürfen auch Noras Kinder aus ihrer Sicht erzählen. Die Beziehung der beiden Schwestern ist kompliziert und wird durch ein uneheliches Kind und die katholische Kirche noch komplizierter und bricht fast ganz ab. Die Frage ist, ob und wie sie gegen Ende ihres Lebens wieder zueinander finden.

    Der Kinderreichtum der katholischen irischen Familien führt zu einer Fülle von Geschwistern, Neffen, Nichten, Tanten. Alle Figuren werden mit langen Rückblenden vorgestellt. Phasenweise ist es schwierig, den Überblick zu behalten.

    Die Unterschiedlichkeit der Charaktere selbst innerhalb einer Familie ist eine gute Impfung gegen Vorurteile und Klischees, die es in den USA gegenüber irischen Einwanderern gibt. Das einzige Klischee, das bedient wird, ist der irische Humor, und den hat man als Leser gern.

    Mich hat besonders der Anfang des Romans berührt – der Aufbruch und die Ankunft in der Fremde –, sowie das Ende – der Rückblick 50 Jahre später auf das, was dabei herausgekommen ist, bzw. der Blick auf die alte Heimat, wo das Leben auch hätte stattfinden können.

  5. Cover des Buches Madame le Commissaire und die tote Nonne (ISBN: 9783426521977)
    Pierre Martin

    Madame le Commissaire und die tote Nonne

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Martinchen

    Beim Kräutersammeln stürzt eine Nonne eine steil abfallende Klippe herab. Alles sieht nach einem Unfall aus, dennoch hat Madame le Commissaire Isabelle Bonnet ein ungutes Gefühl. Sie behält recht und sucht nach dem Mörder.

    Der fünfte Fall von Madame le Commissaire ist mein erster. Die Kenntnis der ersten Bände ist meiner Meinung nach nicht notwendig. Das Privatleben der Kommissarin Isabelle Bonnet nimmt viel Raum ein, der Autor fügt alle erforderlichen Informationen ein, so dass ich mir ein gutes Bild machen konnte. Da Madame le Commissaire mit „Sonderaufgaben“ betreut wird, hat sie nicht viel zu tun und mischt sich hier in einen Fall ein, den der zuständige Kommissar bereits als tragischen Unfall zu den Akten gelegt hat. Unterstützung bekommt sie von ihrem ihr sehr ergebenen Assistenten Apollinaire, der nicht nur wegen seiner bunten Socken Farbe in die Geschichte bringt. 

    Gut gefällt mir die Atmosphäre des kleinen fiktiven Städtchens sowie der Provence, die mich sofort in Urlaubsstimmung versetzt hat. Und natürlich das „savoir vivre“, das hier gut zum Ausdruck gebracht wird.

    Der Fall selbst wird nachvollziehbar gelöst, auch wenn der Täter im Grunde bereits nach der Hälfte des Krimis bekannt war. Nicht nachvollziehen hingegen kann ich den Alleingang von Madame le Commissaire mit einem äußerst unsympathischen Verdächtigen. Hält sie sich für unverwundbar?

    Fazit: ein unterhaltsamer Krimi für zwischendurch


  6. Cover des Buches Als Gott schlief (ISBN: 9783839217177)
    Jennifer B. Wind

    Als Gott schlief

     (135)
    Aktuelle Rezension von: Kirsten_Ateeq

    Ein Buch über ein schlimmes Thema, Kindesmisshandlung! Es zeigt deutlichst die Auswirkungen auf die Seele dieser Menschen und auf ihr gesamtes Umfeld. Nichts für schwache Nerven. Triggerwarnung!!!

  7. Cover des Buches Purpurmond (ISBN: 9783426283660)
    Heike Eva Schmidt

    Purpurmond

     (429)
    Aktuelle Rezension von: Readrat

    Dies ist keine Rezi sondern eine kurze Erklärung:

    Ich habe das Buch mit Seite 36 abgebrochen. Der Schreibstil war mir zu einfach. Die Wortwechsel waren sehr flach. Ich finde es darf für Jugendliche ruhig etwas mehr Tiefgang haben und auch anspruchsvoller vom Text her sein. Ich möchte dem Buch aber auch kein Unrecht tun - mag durchaus sein, dass sich dies im Fortlauf der Geschichte noch ändert, aber meine Lesezeit ist mir zu kostbar, um mich durch Bücher zu "quälen". Vielleicht bin ich auch einfach zu alt für dieses Buch ;-)...

  8. Cover des Buches House of Night - Lenobias Versprechen (ISBN: 9783841422163)
    P.C. Cast

    House of Night - Lenobias Versprechen

     (269)
    Aktuelle Rezension von: ChrispiBook

    Gut und flüssig geschrieben. 

  9. Cover des Buches Katharina von Bora & Martin Luther (ISBN: 9783451068836)
    Maria Regina Kaiser

    Katharina von Bora & Martin Luther

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Da ich von der Autorin schon die Roman-Biographie  "Xanthippe - Schöne Braut des Sokrates" mit viel Freude gelesen habe,  war ich sehr neugierig auf dieses Buch mit der  Lebensgeschichte von Katharina von Bora (1499 - 1552).

    Die Erzählung beginnt mit einem   jungen Mädchen, das als Waise in die Obhut ihrer Tanten ins Kloster Mariathron übergeben wurde. Dort lernte sie lesen, schreiben und rechnen.  So gut es ging, verbrachte sie viel Zeit in der klostereigenen Landwirtschaft.   Aus Überzeugung wurde sie eine Braut Christi und ein späterer Aufstieg zur Priorin und Äbtissin zeichnete sich schon früh ab.   Durch einen Zufall bekamen sie und  Mitschwestern  Schriften des Ketzers Luther in die Hände.    Katharina fühlte sich sofort angesprochen davon und ihre Gelübde waren nur noch eine Last für sie.   An Ostern 1523  fliehen neuen  Nonnen aus dem Kloster Mariathron und finden Zuflucht in Wittenberg bei Martin Luther höchstpersönlich.  Katharina war dabei und über die Zeit entwickelte sich eine Beziehung zum Doktor Luther. 

    Frau Kaiser hat sehr glaubwürdig, den historisch - reformatorischen  Zeitgeist, die  Armut der einfachen Leute, den Bauernkrieg   und die Pest,  mit dem  Lebenslauf von Katharina von Bora verbunden. 

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich würde gerne weitere Biographien dieser Art lesen. 

  10. Cover des Buches Das Buch von Eden (ISBN: 9783404155453)
    Kai Meyer

    Das Buch von Eden

     (157)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Der Roman spielt in der Mitte des 13. Jahrhunderts. Das Abendland ist in den christlichen Überlieferungen und Mythen gefangen. Das Morgenland erlebt den Ansturm der Mongolen. Dies sind die groben Rahmenbedingungen.

    Die Geschichte beginnt mitten im Winter in der Eifel. Albertus Magnus und eine Novizin aus dem Frankenreich - Favola - tauchen in einem abgelegenen Kloster auf. Sie tragen ein gar seltsame und seltene Fracht mit sich; die letzte Pflanze aus dem Garten Eden. Das Ziel diese Pflanze in den verschwundenen Garten Eden zurückbringen auf Grundlage einer uralten und unvollständigen Karte. Mit den beiden Reisenden tauchen die Schergen des Erzbischofs von Köln, angeführt von Gabriel von Goldau, auf. 

    Zusammen mit Aelvin, Libuse und Corax von Wildenburg gelingt den Wanderern die Flucht aus dem Kloster mit knapper Not. 

    Der zweite Handlungsstrang spielt in Asien - irgendwo zwischen dem heutigen Irak und vermutlich Afghanistan. Dort belagert die große Horde den Hauptort der Nizarer. Sinaida, eine mongolische Prinzessin ist die Hauptfigur. 

    Nachdem ihr Ehemann und sie Opfer eines Machtspiels geworden sind, schwört sie Rache und flieht nach Persien.

    Fazit:

    Ein kurzweiliger, farbenprächtiger Roman. Von christlichen Mythen über Magie und die große mongolische Horde bis hin zum Fall Bagdads werden viele Themen angesprochen. 

    Viele Charaktere sind gut dargestellt. Insbesondere die Entwicklung von Aelvin vom unsicheren, zu Streichen aufgelegten Novizen hin zum erwachsenen Mann während der Reise hat mir gefallen. Sinaida ist vielleicht zu eindimensional in ihrem von Rache getriebenen Bestreben geraten.

    Von meiner Seite eine klare Leseempfehlung. Bei den Sternen habe ich zwischen 4 und 5 geschwankt und mich letztlich für 5 entschieden.


  11. Cover des Buches Tulpenfieber (ISBN: 9783458361701)
    Deborah Moggach

    Tulpenfieber

     (45)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    In Amsterdam im Jahr 1636 heiratet die junge Sophia den reichen Cornelius, nachdem dessen Frau und Kinder verstorben sind. Der dreißig Jahre ältere Witwer liebst seine hübsche Sophia über alles.

     

    Jan van Loos soll von den beiden ein Portrait malen. Die junge Sophia hat es ihm angetan.

    Auch für Sophia ist das eine wahre Abwechslung. Langweilt sie sich sonst in diesem Haushalt zu Tode.

    Den einzigen engen Kontakt hat sie zu ihrem Hausmädchen Maria, die sich unsterblich in den Fischhändler Willem verliebt hat und der ihr eines Abends einen Heiratsantrag macht.

     

    Während Sophia mit dem Maler eine Affäre beginnt, wird Maria unerwartet schwanger. Doch ihr Verlobter Willem ist verschwunden. Sophia sieht in der Schwangerschaft die Lösung all ihrer Probleme, während Maria darin das Ende ihres Lebens sieht.

    Jan und Sophia spinnen ein Netz aus Lug und Betrug und das auf dem Höhepunkt des Tulpenfiebers. Obwohl Jan mit seiner Malerei nicht schlecht verdient, reicht es nicht, um ihren Plan vollständig in die Tat umzusetzen. Die beiden setzen somit alles auf eine ganz besondere Tulpenzwiebel.

     

    Deborah Moggach weckt mit ihrer Geschichte Begierde, Verrat und Vergeltung in den Menschen. Jan, der vor verzweifelter Liebe zu Sophia den Kopf und somit alles andere verliert, zeigt uns, wie machtvoll Liebe sein kann. Mir persönlich war die Geschichte zu sehr vorhersehbar und zu kurzweilig. Für so viel Verrat hätte ich mir tatsächlich etwas mehr Dramatik am Ende gewünscht.

  12. Cover des Buches Hildegard von Bingen (ISBN: 9783451382390)
    Maria Regina Kaiser

    Hildegard von Bingen

     (22)
    Aktuelle Rezension von: VioCo

    Ich bin ein großer Fan von Hildegard von Bingen. Sie war so eine interessante, intelligente und fortschrittliche Frau.

    Man kann 1-1 ihre Rezepte, Heilmittel und Tips heute noch umsetzen. So faszinierend.

    In diesem Buch wird total schön das Leben von Hildegard beschrieben. Von Kindheit an bis zu ihrer Hauptschaffenszeit.

    Ihre Geschichte wurde von Maria Regina Kaiser sehr anschaulich und fesselnd wiedergegeben. Sie findet die richtigen Worte und den richtigen „Ton“ den Charakter von Hildegard in seiner Gänze zu erfassen, sodass man als Leser ein vielschichtiges Bild ihrer Person bekommt. Sie wird nicht nur als Naturheilerin sondern auch als Weise, Ratgeberin, Philosophin und natürlich Gläubige gezeigt.

    Ein alles in allem sehr gelungenes und zu empfehlendes Buch über Hildegard von Bingen und ihr Leben.

  13. Cover des Buches Desire. Die Zeit der Rache ist gekommen (ISBN: 9783426510964)
    Lisa Jackson

    Desire. Die Zeit der Rache ist gekommen

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Eine Nonne wird erdrosselt in einem alten Brautkleid aufgefunden und es stellt sich heraus, dass sie viele Geheimnisse hatte. Doch als kurz darauf die nächste Nonne auf die gleiche Art stirbt, wird schnell klar, dass es sich um einen Serienkiller handelt.

    Die Geschichte war eigentlich durchweg spannend, nur kam mir vieles Unglaubwürdig vor.

    Auch die Protagonisten sind leider etwas blass geblieben, allen voran die Schwester der toten Nonne und deren Mann. Die beiden waren echt sehr seltsam zusammen.

    Alles in allem hat mich der Schreibstil der Autorin überzeugt, die Story eher weniger.

  14. Cover des Buches Das Hugenottenkreuz (ISBN: 9783868274837)
    Elizabeth Musser

    Das Hugenottenkreuz

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind
    Die achtzehnjährige Gabriella ist die Tochter amerikanischer Missionare im Senegal und verbringt ein Jahr an einer Universität bei Montpellier. Dort kommt sie ihrem jungen Literaturprofessor näher, gerät aber auch ins Zweifeln, weil er so undurchsichtig bleibt und oft auf mysteriöse Kurzreisen geht. Die Handlung spielt vor dem Hintergrund des algerischen Befreiungskriegs kurz nach dem zweiten Weltkrieg, der immer wieder Auswirkungen auf das Leben in Frankreich hat und in den etliche Personen aus Gabriellas unmittelbarer Umgebung verstrickt zu sein scheinen. Das Hugenottenkreuz, das ihre Mutter ihr auf die Reise mitgab, scheint mehr zu bedeuten als sie gedacht hat...

    Über Algerien und die Geschichte des Landes wußte ich so gut wie gar nichts, aber dieses Buch hat mir zumindest die neuere Geschichte wunderbar nahegebracht.  Ohne Schulmeisterei oder weitschweifige Erklärungen ist man mitten in einem persönlichen Geschehen, aus dem die große Politik ausgezeichnet deutlich wird. Erschreckend, was die Menschen dort durchgemacht haben! Trotzdem ist diese Grausamkeit nicht so beherrschend, wie man glauben könnte, denn sie wird immer wieder von Gabriellas Erlebnissen gemildert, die zwar spannend, aber nicht grausam sind. Man fiebert mit ihr, liebt mit ihr, fragt und zweifelt mit ihr: man lebt im Buch. Hervorragend geschrieben, packend und mitreißend, voller wertvoller Aussagen und Inhalte – ich habe jede Seite genossen. Ein Buch, das man immer wieder lesen und genießen kann. Ich freue mich schon auf den zweiten Band, „Operation Hugo“, der schon bereitliegt.
  15. Cover des Buches Im Kühlfach nebenan (ISBN: 9783423211857)
    Jutta Profijt

    Im Kühlfach nebenan

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen guten Einblick in das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Nachdem schon das erste Buch überzeugen konnte, steht dieser Band dem in nichts nach. Der Pathologe und sein Geist Pascha müssen wieder in einem Kriminalfall ermitteln. Auslöser ist dass Pascha unerwartet auf einen weiteren Geist trifft- einen weiblichen! Aber oh Schreck, es ist eine Nonne! Diese hat bei einem Brand im Kloster ihr Leben verloren. Das müssen die beiden aufklären..!

    Die Spannung ist nicht sonderlich hoch, aber noch ausreichend. Dafür punktet die Autorin wieder mit vielen skurrilen Geschehnissen und herrlich kauzigen Dialogen.
    Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Das Buch macht einfach Spaß!

  16. Cover des Buches Sanft entschlafen (ISBN: 9783257231762)
    Donna Leon

    Sanft entschlafen

     (206)
    Aktuelle Rezension von: caro_lin

    Nicht gut. Der sogenannte Fall war einfach nur enttäuschend (wenn man es überhaupt Fall nennen möchte) und stilistisch war es auch gar nicht meins - viel zu ausschweifend geschrieben. Brunetti ist ein eher unsympathischer Typ und allgemein kommt das Frauenbild der 90er schon sehr heraus, nicht mehr zeitgemäß. 

  17. Cover des Buches Liebe wird überschätzt (ISBN: 9783446256507)
    Valeria Parrella

    Liebe wird überschätzt

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Kettenleser
    Ich habe es nicht in einem Zug gelesen. Denn manche Geschichten fesselten mich nicht durchgehend. Trotzdem war ich oft überrascht über eine originelle Sprache und insgesamt habe ich mich ganz gut unterhalten gefühlt.
  18. Cover des Buches Angelus (ISBN: 9783426198780)
    Danielle Trussoni

    Angelus

     (110)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16

    Infos:

    Bei „Angelus“ von Danielle Trussoni handelt es sich um den ersten Teil der Angelologie-Reihe. Der zweite Teil ist bisher noch nicht ins Deutsche übersetzt worden und ich bezweifle, dass er in Deutschland jemals erscheinen wird. Einen dritten Band scheint es nicht zu geben. 

    Ich würde das Buch in folgende Kategorie einordnen: Ein Wissenschaftsthriller mit Urban Fantasy - definitiv eine sehr interessante Mischung.

    Das Buch hat 646 Seiten und ist in 4 Teile unterteilt, welche mit Zitaten untertitelt werden. Eine klassische Kapiteleinteilung gibt es nicht. Die „Kapitel“ sind benannt nach den Orten, wo die aktuelle Handlung stattfindet (z.B. Kloster der hl. Rosa, Milton, New York). Das führte auch dazu, dass die „Kapitel“ sich in der Länge stark unterscheiden. Außerdem habe ich bei diesem Buch das mit Abstand längste Kapitel gelesen: 124 Seiten! Das fand ich persönlich nicht so angenehm zu Lesen. 

    Wir befinden uns in New York City (hauptsächlich), in Paris und ein wenig in Bulgarien.

    Es gibt mehrere Erzählperspektiven. Fünf Stück insgesamt (wobei drei davon tatsächlich am häufigsten vorkommen; die fünfte Person kommt nur in einem Kapitel vor). Es wird in dem Buch hauptsächlich der personale Erzähler genutzt, aber auch im zweiten Teil der Ich-Erzähler. Erzählt wird im Präteritum.

    Wir erfahren in diesem Buch sehr viel über die Angelologie (Lehre der Engel), Engel und es werden auch viele religiöse Themen angesprochen. Man kann sich bei diesem Buch sehr viel Wissen über diese Themen aneignen. An vielen Stellen fühlte es sich schon fast an wie ein Sachbuch.

    ~

    Meinung:

    Das Cover sieht ganz schick aus. Nicht besonders hässlich, aber auch nicht besonders schön. Dennoch hat es meine Aufmerksamkeit erregt und mich neugierig gemacht. Allerdings ist das Cover für die Art Geschichte nicht besonders gut geeignet. Ich hatte, aufgrund des Covers, andere Vorstellungen vom Inhalt. Das Original-Cover ist meiner Meinung nach nicht nur sehr viel hübscher, sondern ist auch besser für das Buch geeignet. Der Titel „Angelus“ klingt interessant und hat mein Interesse wecken können. 

    Der Schreibstil ist etwas anspruchsvoller, aber dennoch gut verständlich. Es gibt einige Fremdwörter und Fachbegriffe, die ich teilweise nachschauen musste, weil sie nicht erklärt worden bzw. ich sie nicht kannte. Insgesamt konnte mich der Schreibstil überzeugen. Gefühle, Orte usw. werden schön be- und umschrieben. Außerdem gibt es auch hin und wieder schöne Formulierungen. Die Schauplätze und die Handlungen werden anschaulich beschrieben und dennoch wird man mit Erklärungen/Beschreibungen nicht überhäuft. 

    Die Grundidee des Buches fand ich sehr spannend, auch wenn es natürlich nicht super neu ist. Viele Ideen innerhalb des Buches orientieren sich auch an das, was in der Angelologie gelehrt wird. Es wirkt auf mich auch sehr gut recherchiert. Daher sind aber auch die meisten Ideen im Buch nicht eigens von der Autorin ausgedacht, sondern aus der Angelologie entnommen. Die Angelologie ist die Lehre der Engel und war mir als Wissenschaft tatsächlich unbekannt. 

    Bei der Umsetzung dieser Ideen mangelt es allerdings. Die Protagonisten müssen am Ende einige Rätsel lösen, dessen Lösungen für mich aber eher an den Haaren herbeigeführt wirkten. Auch die Kämpfe waren tatsächlich sehr unspektakulär und unglaubhaft. So als müsse man den Kampf noch schnell beenden, denn man hat ja schon fast 600 Seiten geschrieben und muss endlich zum Ende kommen. Den Charakteren wurde es sehr oft zu einfach gemacht. Und auch die große Wendung zum Schluss habe ich nicht nur kommen sehen, sondern wirkte auch ziemlich plump auf mich. Der große Wow-Effekt blieb aus.

    Die Charaktere sind vielseitig und man bekommt ein ziemlich gutes Bild ihres Wesens dargeboten. Es gibt also keine langweiligen 0815-Charaktere. Die Nebencharaktere werden allerdings genauso behandelt – wie eher unwichtige Nebencharaktere. Da habe ich schon Bücher gelesen, wo das deutlich besser umgesetzt wurde. Ansonsten waren die Protagonisten gut dargestellt. Dennoch konnte ich keinen von ihnen wirklich ins Herz schließen. Sie wirkten größtenteils zu unnahbar und ich nahm sie eher aus der Distanz wahr. 

    Die Spannung war das größte Problem. Man eignet sich viel Wissen an und für Menschen, die sich sehr für Religion und die Lehre der Engel interessieren, ist das Ganze bestimmt ziemlich spannend zu lesen. Aber für mich war es einfach viel zu langweilig, zu theoretisch und zu trocken geschrieben. Ich wollte kein Sachbuch lesen, sondern ein Fantasy Roman. Es war größtenteils sehr ermüdend das Buch zu lesen und ich musste mich immer wieder zwingen es in die Hand zu nehmen. Es ging ziemlich schleppend voran. Anfangs fand ich die Geschichte noch gut und auch am Ende gab es einige Höhepunkte, die allerdings nicht die allgemeine Langeweile ausgleichen konnten. Die Mitte war am schlimmsten.

    Das Ende fand ich leider auch nicht besonders überzeugend. Es endete so abrupt und absolut lahm. Und wie Verlaine auf diesen Entschluss kommt, ist mir wirklich ein Rätsel. 

    Ich habe insgesamt 18 Lieblingsstellen markiert.

    ~

    Fazit: 

    Es ist wirklich schade. Die Idee hat sich so interessant angehört und man hätte so viel daraus machen können. Stattdessen geht die Spannung komplett durch diese wissenschaftlich-trockene Erzählweise unter. Ich kam vor allem in der Mitte des Buches nur sehr langsam voran und ich musste mich wirklich überwinden das Buch in die Hand zu nehmen. Dafür gab es aber immer wieder Höhepunkte und sowohl der Schreibstil als auch die Charaktere konnten mich größtenteils überzeugen. Wobei die Protagonisten zwar gut gestaltet, aber eher nicht so nahbar waren. Trotzdem hätte das Buch Potenzial, welches leider total durch diese ganzen Erklärungen/Erläuterungen/Zitate nieder gemacht wurde. Das hat die Story jedes Mal komplett ausgebremst. Hätte man diese Passagen gekürzt/weggelassen, hätte es so ein gutes Buch werden können. Auch waren mir die Lösungen der Rätsel oft nicht wirklich nachvollziehbar und die Kämpfe waren ziemlich lahm und unrealistisch.

  19. Cover des Buches Hildegards Schatzkiste (ISBN: 9783451031717)
    Hildegard von Bingen

    Hildegards Schatzkiste

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Lealein1906
    "Hildgards Schatzkiste" - dieser Titel bringt eigentlich schon auf den Punkt, was uns in diesem Buch erwartet. Nämlich ihre interessantesten Weisheiten zu verschiedenen Themen, die im Alltag helfen können, spannende Ansichten auf unterschiedliche Dinge und auch Rezepte.

    Das Buch fasst zunächst kurz Hildegards Leben zusammen, bevor dann ihre Meinung zu den Themen "Von Gott, Mensch und der Welt", "Über Männer und Frauen", "Lebensführung und Wohlergehen", "Gesunde Ernährung" und "Rat für Pädagogen, Politiker, Manager und Eheleute" erzählt wird. In jedem dieser Kapitel wird in kleinen ganz kurzen Unterkapiteln dann beschrieben, was Hildegard dazu zu sagen hatte. Am Ende gibt es noch Rezepte und Lieder.

    Was mir mit am besten gefallen hat, ist die Übersichtlichkeit. So kann man sich ganz gezielt heraussuchen, was man gerade lesen will. Ich habe aber einfach wie gebannt das ganze Büchlein durchgeblättert, weil Hildegards Gedanken so faszinierend sind und auch noch in die heutige Welt super hineinpassen.

    Dieses Buch eignet sich super zum Verschenken, ist spannend und lehrreich und gehört eigentlich in jeden Haushalt. Unbedingt empfehlenswert.
  20. Cover des Buches Die Himmelsbraut (ISBN: 9783499258107)
    Astrid Fritz

    Die Himmelsbraut

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    Südbaden, kurz nach der Reformation 1517: Antonia ist auf dem Gestüt der Familie Holderstein aufgewachsen und liebt Philipp von Holderstein. Das Paar sieht für sich eine gemeinsame Zukunft, als Antonias Familie einer schrecklichen Tragödie zum Opfer fällt. Ihr neuer Vormund schickt die junge, freiheitsliebende Frau ins Zisterzienserinnenkloster Marienau, zu Antonias Schwester. In den folgenden Jahren muss Antonia nicht nur über ihren Lebensweg entscheiden, auch die Reformation wirft immer größere Schatten und die Bauern erheben sich gegen Adel und Klerus.


    „Die Himmelsbraut“ hat mir sehr gut gefallen. Astrid Fritz schreibt über eine sehr interessante und unruhige Zeit aus der Sicht der Nonnen, des niederem Adel und des einfachen Volks. Die Bauernkriege stehen dabei im Vordergrund, die Handlung setzt nach Luthers Veröffentlichung der Thesen ein.


    Was mich an der „Himmelsbraut“ auch sehr reizte, war die Frage, wie die naturverbundene und freiheitsliebende Antonia mit der Abgeschiedenheit und der Strenge eines Klosterlebens zurechtkommt. Man erfährt als Leser dadurch natürlich auch viel über das Ordensleben der damaligen Zeit, ein weiterer Pluspunkt des Romans.

    Viele Überraschungsmomente oder Wendungen gibt es eigentlich nicht, zwischendurch hat sich Antonia mit dem Leben als Nonne meiner Meinung nach sogar schon zu gut arrangiert, doch meinem Lesevergnügen tat das keinen Abbruch. Die Charaktere sind überwiegend sympathisch, sogar Antonias überfromme Schwester Magdalena rehabilitiert ihr Verhalten zum Ende hin.

    „Die Himmelsbraut“ ist ein gut zu lesender historischer Roman, der uns den unruhigen Beginn des 16. Jahrhundert nahebringt.

  21. Cover des Buches Der Wachsblumenstrauß (ISBN: 9783455651324)
    Agatha Christie

    Der Wachsblumenstrauß

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Für die Familie Abernethie steht ein freudiges Ereignis an: Eine Beerdigung. Nicht, dass der verstorbene Richard Abernethie eine Last gewesen wär, aber auf sein Geld ist so manches Familienmitglied scharf. Dann das: Bei der Testamentseröffnung sorgt Cora Lansquenet, die einfältige aber stets etwas zu ehrliche Schwester des Verstorbenen, für einen Eklat, als sie laut rausposaunt, dass ihr Bruder doch ermordet wurde, oder etwa nicht? Nur kurze Zeit später fällt Cora selbst einem Mord zum Opfer. Der Notar Mr Entwhistle glaubt nicht an einen Zufall und holt seinen alten Bekannten Hercule Poirot zu Hilfe...

    Erneut hat Agatha Christie einen cleveren Krimi konstruiert, selbst wenn man das Ende durch die (doch sehr freie) Verfilmung schon kennt. Aber gerade, dass diese Verfilmung nur sehr, sehr, sehr lose an den Roman angelehnt ist, ist so gut, denn selbst wenn man den Täter schon kennt, es gibt so viele Rätsel um ihn herum, wozu auch beiträgt, dass die Familie Abernethie voller interessanter Charaktere ist. Besonders eine Figur hat mich überrascht, da ich ganz anders eingeschätzt hatte, bis sie sich letztendlich als äußerst clever herausgestellt hat. 

    Auch das Setting find ich wieder äußerst gelungen. Ein altes viktorianische Anwesen, in dem sich eine exzentrische Familie nach dem Tod eines Verwandten einfindet...gibt es eine bessere Kulisse für einen guten Kriminalroman? Vermutlich nicht und deswegen hat mich auch dieser Christie mal wieder bestens unterhalten. 

    Ich kann also auch dieses Buch mit größtem Vergnügen weiterempfehlen. 

  22. Cover des Buches Die Lebküchnerin: Die Lebkuchen-Saga - Erster Roman (ISBN: 9783961484126)
    Sybille Schrödter

    Die Lebküchnerin: Die Lebkuchen-Saga - Erster Roman

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Minzeminze

    Schön und flüssig zu lesende historische Geschichte rund um Benedicta und die Entdeckung der Pfefferkuchen. Sie ist jung , ihre Stiefmutter wollte sie los werden. Auch das Leben kann ihren Willen nicht breche . Doch dann überschlagen sich die Ereignisse,  sie muss fliehen und erlebt so einige schwierige Situationen. 

    Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen,  nur das gewisse Extra an der Geschichte fehlt.

  23. Cover des Buches Jenseits des Nordlichts (ISBN: 9783827194930)
    Heike Ulrich

    Jenseits des Nordlichts

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Miss-Tarantulas-Netzwerk

    🕷 Cover 🕷
    Das Cover ist lediglich in Blautönen gehalten und sticht dadurch nicht sofort ins Auge. Es ist demnach eher schlicht. Dennoch passen die Lichter und auch das gezeigte Gebäude sehr gut zum Inhalt. Ich persönlich finde das Cover nicht sonderlich beeindruckend. Es ist somit leider ein Cover, welches in der Masse untergeht. 


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    🕷 Aufbau & Schreibstil 🕷
    ~ Erzähler Perspektive ~

    Kapitel
    Das Buch ist in 49 Kapitel (+ Prolog, Epilog, Danksagung). Dabei sind diese von unterschiedlicher Länge, wobei die kurzen Kapitel überwiegen. Auch häufig vorkommende Absätze (Zeitsprünge) begünstigen Lesepausen.

    Atmosphäre
    Die Atmosphäre war für mich nicht ganz so gut spürbar. Sie entglitt mir dann vollständig, als sich das Resultat des Buches aufzeigte. Davor kann ich die Atmosphäre als leicht mystisch und vor allem geschichtlich beschreiben.

    Charaktere
    Anzahl Hauptprotagonisten: 1
    Anzahl Nebencharaktere: 7-9
    Ausarbeitung Insgesamt: Charaktere werden äußerlich und auch charakteristisch gut beschrieben. Die Probleme der Protagonisten sind menschlich und dadurch wirken die Charaktere auch real. Ihre Gedanken sind nachvollziehbar.

    Worldbuilding
    Die Geschichte spielt sich an Orten (Island, Deutschland) in unserer realen Welt ab. Dementsprechend keine Phantasieorte. Die Schauplätze werden gut beschrieben und dadurch kann man sich alles bildlich sehr gut vorstellen.

    Logik innerhalb Story
    Es handelt sich hierbei um einen Mystery Thriller. Dementsprechend sind Übernatürliche Aspekte enthalten. Diese sind noch nicht wissenschaftlich aufgeklärt und können daher für den ein oder anderen unlogisch erscheinen. Die schlussendliche Aufklärung war für mich dennoch etwas unschlüssig.

    (Umgang) Thematik
    Die angesprochenen Thematik im Buch wird eigentlich, so weit es möglich ist, eingehend erläutert. Zumindest die geschichtlichen Aspekte sind schlüssig und beruhen auf Fakten. Bei dem eigentlichen Thema im Buch ist das eher nicht der Fall. Außerdem wird das Thema Schwangerschaft nur oberflächlich behandelt und einhergehende Schwierigkeiten bleiben vollkommen aus.

    Unterhaltung/Spannung
    Die Spannung, zu Beginn noch vorhanden, nimmt dann immer weiter ab.

    Schreibstil
    Da in dem Buch viel wissenschaftliche und geschichtliche Aspekten wiedergegeben werden, scheint der Schreibstil manchmal eher sachlich. Der Sprachgebraucht ist leicht und damit ist auch der Inhalt flüssig zu lesen.

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    🕷 Mein Fazit & Bewertung 🕷
    Ein Mystery Thriller? Her damit! Ich erwähne immer wieder, dass es viel zu wenig Bücher dieses Genres gibt und da ich der übernatürlichen Thematik verfallen bin, kann ich an keinen derartigem Buch vorbei ziehen.

    Der Beginn des Buches hat mich dann sofort gefesselt. Mystery und das Thema Hexen taucht ebenfalls auf? Meine voreiligen Gedanken dazu: das kann nur gut werden! Zumal sich der Klappentext schon äußert gut anhörte.

    Wo das Thema Hexen auftaucht ist natürlich auch die Kirche nicht weit und so erfahren wir auch hierüber viel geschichtliches. Geschichtliches, welches immer wieder schockiert und nach wie vor die Menschheit in Frage stellt. Die Glaubensfrage beschäftigt ebenfalls die Hauptprotagonistin. All dies gefiel mir äußerts gut, weil es auf mich sehr authentisch wirkte. Wir alle hadern manchmal mit unseren Ansichten über die Welt und das Jenseits. Eine Entwicklung, die für mich sehr spannend war zu verfolgen.

    Doch dann kam ich der Auflösung immer näher und es wurde schräg. Für mich hatte all dies dann doch zu wenig mit Mystery zu tun und war ebenfalls nur schwer zu glauben. Zumal für mich vieles, durch offensichtliche Handlungen, vorhersehbar erschien. Es schien mir ebenfalls zu den vorangegangen Aktionen einfach nicht richtig passen zu wollen. Hier stimmte die Balance nicht.

    Ebenfalls schwierig war es dem Geschehen vollkommen zu folgen und sich darauf einzulassen, da immer wieder Handlungen übersprungen wurden. Diese wurden zwar angesprochen, aber der Leser war schlussendlich dann doch nicht mit dabei und das Ergebnis tauchte dann einige Kapitel später, aus heiterem Himmel, auf. Die Abfolge der Geschehnisse war damit nicht schlüssig, da eben manchmal ein paar Tage fehlten.

    Das Ende hat mich dann leider doch eher enttäuscht. Wie ich schon einmal erwähnte, fand ich es einfach nicht schlüssig. Ich habe mir selbst sehr gruselige Auflösungen vorgestellt und das Ergebnis kam so gar nicht an diese heran. Wobei ich mir eben sicher bin, dass meine Vorstellungen den Kern eher getroffen hätten bzw. glaubwürdiger in dem Zusammenhang gewesen wären.

    Für mich daher leider nur 3 von 5 Spinnchen.

    Weiterempfehlung?
    Ich würde das Buch allen Interessierten dennoch empfehlen, da es durchaus sein kann, das andere mit der Auflösung zufrieden sind. Geschichtlich hat es einiges zu bieten und auch mysteriös wird es hier und da. Ich hoffe, wie immer, dass dieses Buch dennoch seine Fans findet.

  24. Cover des Buches Roter Zar (ISBN: 9783426510490)
    Sam Eastland

    Roter Zar

     (45)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    1929: Pekkala war das Smaragdauge des Zaren, sein besonderer Ermittler. Nach Jahren im Gulag in Sibirien, bittet man ihn schließlich den Tod der Zarenfamilie zu untersuchen, und stellt ihm im Zuge dessen seine Freiheit in Aussicht.

    „Roter Zar“ ist der erste Band einer Reihe und bereits 2010 entstanden. Mir hat die Erzählweise gut gefallen, abwechselnd erfährt man das aktuelle Geschehen bzw. Pekkalas Erinnerungen aus der Zeit vorher, wir erfahren so, wie er das Smaragdauge des Zaren wurde, und schließlich im Gulag landete. Pekkala ist ein interessanter Charakter, den man gut kennenlernt. Er versucht sein bestes zu geben, hat aber auch Schwächen. Ich bin gespannt, wie er sich im Laufe der weiteren Bände entwickeln wird.

    Es gibt zwei weitere wichtige Charaktere, die Pekkala bei seinen Ermittlungen zur Seite stehen, einer ist recht zwielichtig, und stammt aus Pekkala Vergangenheit, der andere ist ein junger Mann, der eigentlich Küchenchef werden wollte, nun aber Kommissar ist. Wahrscheinlich wird einer der beiden zukünftig weiter eine Rolle spielen, auch hier bin ich gespannt.

    Natürlich weiß man heute, was mit den Romanows passiert ist, im Anhang finden sich dazu auch Anmerkungen des Autors. Trotzdem ist es interessant, den Ermittlungen zu folgen, die nicht ganz den historischen Verlauf wiedergeben. Man erfährt auch ein bisschen darüber, wie man im bolschewikischen Russland lebt, und auch Stalin tritt auf. Der Fall hat einige überraschende Wendungen, ganz zufrieden bin ich mit der Auflösung nicht, ich frage mich, warum Pekkala das mit seinen Erfahrungen und Fähigkeiten nicht früher erkannt hat – aber, wenn man bedenkt, was er alles erlebt hat, ist es auch nicht ganz unwahrscheinlich. Es fehlt vielleicht ein bisschen an Spannung, aber die habe ich hier auch gar nicht gebraucht, viel interessanter waren die einzelnen Entwicklungen, die Menschen und Hintergründe.

    Mir hat der Roman gut gefallen, auch wenn er ein bisschen die Geschichte beugt, wenn man aber die vielen Gerüchte rund um das, was mit den Romanows geschah, kennt, hätte es immerhin so sein können. Pekkala ist eine interessante Figur, ich freue mich darauf, ihn in weiteren Romanen wiederzutreffen. Von mir gibt es 4 Sterne, da mir die Auflösung nicht ganz logisch erscheint, insgesamt ist der Roman aber lesenswert.

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